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Bisher bei "Royals"...
Ich bin ein politischer Flüchtling. Ich suche Asyl.
Ich hab die Ballistikanalyse vom Anschlag.
Der Schuss galt nicht dem König. Sondern dir.
Ist da Jaspers Vater?
Ich hätte da einen Vorschlag.
Ich schreibe etwas über Prinzessin Eleanor
und ihr Verhältnis mit ihrem Leibwächter.
Es gibt einen Herren, der mit großem Vergnügen
die delikaten Lücken ausfüllen wird.
Graf Bellagio ist mein Vater.
Ich bin der Kronprinz von Liechtenstein.
Niemand versteht, wie es ist, schön und blaublütig zu sein.
Ich verstehe das.
Er ist großzügig und freundlich
und eine Inspiration. Er inspiriert mich.
Wir haben alle großes Glück, ihn zu haben.
Ich will keinen Tag mehr ohne dich sein.
Willst du meine Frau werden?
Es ist etwas unpassend. - Ist es nicht.
Unpassend ist bloß, dass du mitreden darfst.
Jetzt bist du die Zicke. - Nennen Sie sie nicht so.
Wenn die Dienstboten mitreden... - Nenn ihn nicht so.
Du lebst dank ihm. - Ihr wart beide enttäuschend.
Robert, weg mit dir.
Das sagst du mir nicht. Ich bin der König.
Du bist mein Sohn, das ist mein Geburtstag.
und wenn ich sage: "Weg mit dir",
verschwindest du, verdammt nochmal.
Na schön.
Wie sind wir hier gelandet?
Gute Frage.
Wir feiern hier gerade den Geburtstag meiner Mutter.
Sie hat vermutlich schon genug davon getankt.
Der Rest ist eine lange Geschichte.
Aber eine gute.
Spulen wir ein paar Stunden zurück. Prosit.
MEINE ZEITUNG SOLL BEI DEM GROSSEN SCHMAUS DER NACHTISCH SEIN
Der Morgen lacht, Geburtstagskind.
Nein, nein.
Vorsicht, Schätzchen. Du tust dir noch was.
Du bist ja nicht mehr die Jüngste. - Mutter. Was kann ich für dich tun?
Ich wollte dir gratulieren.
Siehst du furchtbar aus.
Eintreten. - Halt!
Wieder zurück.
Ich mach mir selbst Frühstück. - Nein.
Du bist die Queen. Eintreten.
Ich hab Geburtstag und bin verkatert.
Weg.
Du auch. Ab mit dir.
Hoffentlich wirst du für den Balkonauftritt
vorzeigbarer sein.
Den mache ich nicht.
Die Queen winkt am Geburtstagsabend
ihren Untertanen zu. Das ist Tradition.
Die ist veraltet.
Nächstes Jahr gibt's eine neue Queen
und die kann machen, was sie will.
Es ist eine Geburtstagsparty. Keine Mitleidsorgie.
Und: Kinn nach oben.
Nicht, dass die Krone plumpst.
Außerdem kaschiert es dein fortgeschrittenes Alter.
Bis heute Abend. Abmarsch.
Hiergeblieben.
Tag.
Ich sollte was klarstellen.
Meine Mutter macht mich verrückt.
Wenn das passiert, betäube ich mich. Oft mit Unmengen an Champagner.
Und manchmal mit Männern.
Weiß sie, dass Sie die Königin sind?
Das bin ich im Augenblick.
Das war eine Ausnahme. Sie sind ein Freund meiner Tochter.
Sagen Sie bitte, dass sie bloß Freunde sind.
Wir sind bloß Freunde.
Sie hat jetzt Jasper.
Genau. Jasper.
Sebastian. Da ist eine Geheimtür. Ob Sie wohl...
Alles Gute, eure Majestät. Sie sind schwer okay.
Falls Ihre Mutter das länger nicht mehr sagte.
Das ist okay, weißt du.
Es tut mir so leid.
Es gibt nichts, was dir leidtun müsste.
Das war ein Antrag.
Er war so süß und ich hab "vielleicht" gesagt.
Ja, ich weiß. Ich war dabei.
Ich bin so eine Chaotin.
Ich wusste nicht, was ich sagen soll. Das kam so plötzlich.
Es war plötzlich. Es war so, wie ich nicht sein sollte.
Es war impulsiv, irrational. Aber es hat sich richtig angefühlt.
Und das tut es noch.
Du bist immer so gut zu mir.
Dasselbe könnte ich sagen.
Das Gute an "Vielleicht", ist die 50 Prozent Chance,
dass daraus mal ein "Ja" wird.
Lass dir Zeit.
Denk drüber nach.
Du wartest auf mich? - Natürlich.
Meine Mutter hat heute ein Geburtstagsdinner,
möchtest du mich eventuell begleiten?
Vielleicht.
War nur eine Frage. - Ja.
Mit Vergnügen.
"Ja" zu dem Essen oder zur Heirat?
Zu dem Essen. Fürs Erste.
Hör mal.
Danke.
Dass du mich erträgst.
Hoffentlich muss ich das den Rest meines Lebens.
Die Botschaft wird wohl angegriffen.
In der Landessprache, por favor. Noch sind wir in London.
Der andere politische Flüchtling. Er ist ein Gamer.
Er sollte etwas mehr Rücksicht auf den König nehmen.
Ex-König. - Genau wie Sie.
Ich bin auf meinem Zimmer.
Drei pochierte Eier, Hollandaise und einen starken Earl Grey.
Verstehe.
Vielleicht bitten Sie eine andere Botschaft um Asyl.
Wer kann dann den Champagner kühlen
und mir ein Champagnerglas bringen?
Versuchen Sie es im Mini-Kühlschrank.
Aber schreiben Sie lieber Ihren Namen drauf.
Hast du deine Mutter gefragt? - Es ist besser, einfach aufzutauchen.
Ich kenne meine Familie.
Lieber eine Überraschung, als ins offene Messer zu laufen.
Ich werde schon beim Gedanken nervös. - Ich weiß.
Es wird komisch für uns sein, in einem Raum mit ihm zu sein,
aber ab dann könnten wir die Vergangenheit ruhen lassen. Für immer.
Außerdem hat meine Mom Geburtstag. Alle zeigen sich von der besten Seite.
Das verspreche ich dir.
Hallo. Tut mir leid.
Ist alles okay? Zeig her.
Tut mir leid, das war keine Absicht. Alles okay?
Geh weg, du furchtbarer Mensch.
Tut mir leid. - Nein, du machst es schlimmer.
Nein, nicht. Lachen macht es noch schlimmer.
Es tut mir leid. Ehrlich.
Nun ja...
Hallo, Robbie.
Ich wollte nur sichergehen,
dass das mit Mutters Geschenk klappt.
Ich hab mich gekümmert.
Gut. - Ja.
Und wie geht's Ihnen so, Jasper?
Ich werde es überleben.
Gut. Dann bis heute Abend.
MODERNER ROBIN HOOD HINTERLÄSST UNBEZAHLBARE GESCHENKE
Nicht ganz perfecto. Drehen Sie noch ein paar Runden.
Bravo, ragazzo.
Tragen jetzt Angestellte deine Schuhe?
Der Junge läuft sie für mich ein. Er gehört doch zum Fußvolk.
Verschwinde hier. Heute Abend noch.
Beruhige dich, Sohn. Du wirkst angespannt und nicht nur meinetwegen.
Was ist los? Ich kann Mimik lesen wie kein zweiter.
Also rede mit mir.
Wozu? Wann hast du mir je geholfen?
Ich war ein beschissener Vater. Aber wann war ich nicht da?
Da könnte ich tausende aufzählen.
Gut, wie wär's mit dem Buchstabierwettbewerb?
Da ist er. Der "betretene Blick à la Earl".
Ich kann auch Mimik lesen.
In der dritten Klasse. Ich war unter den Finalisten
und du hattest keine Stunde,
weil du Glück beim Würfeln hattest,
und ein Showgirl... Das weißt du nicht mal mehr.
Natürlich weiß ich das noch.
Wer sagt, dass ich nicht da war?
Vielleicht ärgerst du dich schon immer
über deinen Vater, der dich liebt,
und es stellt sich raus, dass ich doch da war.
Klar.
Vielleicht.
Und welches Wort war fehlerhaft?
Wie hab ich verloren?
Was war das Wort?
Pack deine Sachen und verschwinde.
Und halt dich gefälligst fern von Eleanor.
Ein Leben hast du schon ruiniert.
Eure Majestät?
Sie haben hunderttausende Geburtstagswünsche im Netz.
Alle fiebern schon auf den Balkonauftritt.
Und ich habe auch ein Geschenk für Sie.
Weil Sie so gut zu mir sind.
Danke.
Willow...
War ich von Bedeutung?
Eure Majestät?
Ich war länger Königin, als ich es nicht war.
Habe ich etwas bewegt?
Natürlich haben Sie das.
Das hoffe ich.
Könnten Sie nochmal wählen, ob Sie Queen werden wollen,
würden Sie es wieder tun?
Ja.
DU LEBST GLÜCKLICH BIS ANS ENDE DEINER TAGE
Ich muss schon sagen, der James-Bond-Look steht Ihnen, Jasper.
Und ich muss sagen, für den Bond-Girl-Look
ist "Stehen" gar kein Ausdruck, Prinzessin.
Guten Abend.
Sebastian.
Hallo. Was gibt's?
Robert hat darauf bestanden.
Das ist hoffentlich okay.
Natürlich ist es das.
Komm rein, nimm dir was zu trinken. - Danke.
Schön, dich zu sehen.
Soll ich dir auch was bringen? Frost?
Tequila.
Zwei, bitte.
So ein Abend ist das also.
Dann wollen wir mal.
Jetzt ist es die Art von Abend.
Ist es zu fassen, dass Robby das gemacht hat?
Er ist mit Sebastian befreundet.
Das ist Absicht. Du hast ja sein Gesicht gesehen,
als er heute im Zimmer war.
Er ist gegen uns. Sebastian soll unsere Beziehung sabotieren.
Oder sie sind befreundet.
Glaubst du, mein Bruder wäre dazu nicht fähig?
Doch, ich denke, er ist zu allem fähig.
Genau.
Komm mit.
Du siehst hinreißend aus.
Danke.
Könnten wir noch vor dem Essen reden?
Natürlich.
Was machen Sie denn hier? - Ich weiß.
Robert hat mich eingeladen.
Ich konnte Sie nicht vorwarnen.
Mach mal halblang, Helena.
Du bist nicht mehr so jung, wie du mal warst.
Champagner, bitte.
Wir sind auf dem Balkon.
Natürlich. Kommt sofort.
Ihr miesen Diebe. Mein Name stand auf dem Etikett.
Sebastian ist also da?
Warum sagst du mir das? Ich hab nichts damit zu tun.
Warum solltest du was damit zu tun haben?
Das war Robby.
Er hasst es, dass Jasper mein Freund ist,
also lädt er Sebastian ein.
Falls du's Robby heimzahlen willst,
könnte ich ja mit ihm schlafen.
Klar. Toll. Schlaf einfach mit allen, die mir nahestehen.
Len und ich haben eine Geburtstagsüberraschung für dich.
Ich esse mit ihnen, sie bezahlen mich und dann verziehe ich mich.
Alles Gute, Bitch. Gibt's Essen? Ich bin am Verhungern.
Prinz Hänsel! Ich liebe Sie.
Das beste Geschenk meines Lebens.
Hallo, Mom.
Kathryn kennst du ja schon.
Ja, Kathryn.
Letztes Mal waren Sie noch Roberts Begleitung.
Das war sie. Aber Kathryn ist heute mein Date.
So verblüfft war ich zuletzt, als du mich erschießen wolltest.
Mein Gott, das ist jetzt schon toll.
Alkohol dazu, dann geht die Post ab.
Günther! Ab an die Bar.
Es ist ewig her, seit wir das letzte Mal
an einem Tisch saßen.
Vielleicht an Weihnachten.
Manche von uns waren nicht eingeladen.
Ich mag das Land regieren. Aber die Queen regiert mich.
Und diese Familie.
Mit Anmut, Stil, Stärke und Weitsicht.
Alles Gute, Mom.
Ich regiere zufällig kein Land.
Jetzt geht's los.
Aber einer meiner Stärke liegt darin,
die Beziehungen anderer zu respektieren.
Also auf die Toleranz.
Was ist los? Ist irgendwer gestorben?
Vermutlich nicht die beste Frage in diesem Palast.
Kathryn war Roberts Freundin.
Ich bedaure,
aber bei seinem Bruder zu wildern, ist schlechter Stil.
Menschen zu töten auch.
Ich freue mich jedenfalls riesig,
dass Prinz Hänsel heute bei uns ist.
Und ich würde gern mehr über das Töten hören.
Aber sagt mir erst, wie amerikanische Bad Boys so sind,
die mit Prinzessinnen schlafen. Ich hab davon gelesen.
Wer musste da wohl wen betäuben?
Er hat mir was verabreicht.
So wie Großmutter diesem Pferd.
Wenigstens schlafe ich nicht mit Dienstboten, wie alle anderen.
Genau, weil du so eine gute Menschenkenntnis hast, Oma.
Ich hätte einen Trinkspruch.
Nein.
Dieser Mann kennt diese Familie kaum.
Junger Mann, Graf Bellagio stammt aus einem Königshaus.
Was treibt ihr Vater so?
"Es" mit dir, anscheinend.
Was geflüsterte Witze auf meine Kosten betrifft...
Die verbitte ich mir. Das ist respektlos.
Ich bin die Matriarchin dieser Familie.
Nein, Oma, bist du nicht.
Das ist jetzt Mom. Und sie hat Geburtstag.
Wie wär's, wenn du dich ausnahmsweise
für sie freust, und nicht die erste Geige bist?
Len... - Halt du lieber den Mund.
Lasst uns doch nur den Abend genießen.
Ich denke nicht daran.
Ich gehe auf mein Zimmer.
Auf Moms Zimmer meinst du.
Gute Nacht.
Graf Bellagio. Möchten Sie die Grand Duchess nicht begleiten?
Ich habe schnell gelernt, der Duchess Freiraum zu lassen.
Abgesehen davon
möchte ich diesen wundervollen Abend nicht verpassen.
Seh ich wie er. Erzählt mir mehr von der und den zwei Brüdern.
Das ist die verbotenste aller Lieben.
Fast die verbotenste.
Ah, da hatten wir ja nochmal Glück.
Es gibt was zu essen.
EIN KÖNIGLICHES MAHL
Haben Sie Kinder Graf Bellagio?
Ich habe einen Sohn.
Ein prachtvoller Junge.
Und was macht Ihr Sohn?
Vor allem hasst er seinen Vater.
Ich bin ihm leider keine guter Vater gewesen.
Deswegen bereue ich auch sehr vieles.
Was zum Beispiel?
Als er klein war, gab's mal einen.
Buchstabierwettbewerb.
Er war unter den Finalisten.
Ich stand im Schatten, ganz weit hinten,
weil das sein Augenblick im Rampenlicht war.
Und weil ich nicht wollte, dass die anderen Eltern mich sehen.
Seinen Vater, den Grafen
den Playboy
den Narren.
Hat er gewonnen? Den Wettbewerb?
Nein.
Ich weiß nicht mehr, was er falsch buchstabiert hat, aber das war egal,
denn in dem Moment wusste ich, dass er besser würde als ich.
Und das ist er.
Unbeantwortbar.
Das war das Wort: Unbeantwortbar.
Aber ich war so stolz auf ihn.
Und ich liebe ihn über alles.
Ich glaube, ich seh mal nach der Duchess.
Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Abend.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
Alte Menschen sind fürchterlich.
Der Mann hat Fehler gemacht, die er bereut.
Das Gefühl kenne ich.
Manche von euch können noch vermeiden,
diese Art von Fehlern zu begehen.
Nur um das klarzustellen: Ich hab kein Problem mit Liam und Kathryn.
Aber du hast eines mit mir und Jasper.
Das stimmt nicht.
Du hast Sebastian als Fuchs im Hühnerstall eingeladen.
Netter Versuch, Babe.
Warum solltest du ihn sonst einladen?
Nicht böse sein, Sebastian. - Bin ich nicht
Weil er ein Freund von mir ist. Und von dir.
Aber es ist Moms Geburtstag.
Du lädst Kathryn ein und ich muss mich rechtfertigen.
Ich dachte, du hast kein Problem damit. - Es ist etwas unpassend.
Nein. Unpassend ist bloß,
dass du mitreden darfst.
Jetzt bist du die Zicke. - Nennen Sie sie nicht so.
Wenn die Dienstboten mitreden...
Nenn ihn nicht so.
Du lebst dank ihm. - Ihr wart beide enttäuschend.
Robert, weg mit dir.
Das sagst du mir nicht. Ich bin der König.
Du bist mein verdammter Sohn,
das ist mein verdammter Geburtstag,
und wenn ich sage: "Weg mit dir",
verschwindest du, verdammt nochmal.
So, jetzt sind Sie im Bilde.
Schon verblüffend, wie weit der Wein gesaust ist.
Aber nicht so verblüffend wie das, was dann geschah.
Glauben Sie mir.
Willow und ich wollen heiraten.
Alles Gute, Mutter.
Gott schütze die Königin.
Na? Wie geht's dem Geburtstagskind?
Dem graut vor dem Balkonauftritt
und es kriegt ausfällige Nachrichten von seiner Mutter.
Würden Sie also sagen, sie macht Sie wahnsinnig?
Mein Zimmer, am Ende des Abends.
Alles Gute mir selbst.
Das war ja ein voller Erfolg.
Das mit vorhin tut mir leid.
Mir tut es leid.
Ich hätte es nicht nach ihrem Wutanfall hinausposaunen sollen.
Das war die schlimme Seite der Familie.
Wir beide werden der bessere Teil.
Komm, du magst doch Torte.
Hat deine Großmutter wirklich jemanden getötet?
Nicht absichtlich.
Ist eine lange Geschichte.
Darum hatten wir nie Familienfeiern.
Nur, weil du beim Wettbewerb warst,
entschuldigt das den Rest nicht.
Natürlich nicht.
Aber ich hätte mich nicht für dich geschämt.
Danke, mein Junge.
Das ist aber nicht wichtig, oder?
Wenn der Umstand, dass dich dein alter Herr
nicht auf der Bühne sah, dich so geprägt hat,
hättest du's vermutlich nicht weit gebracht.
Aber das hast du.
Und ich meinte jedes Wort ernst.
Ich bin stolz auf dich.
Danke, Dad.
Du hattest übrigens recht.
Es gibt da...
etwas, das mich beschäftigt.
Erzähl mir davon.
Das Attentat galt nicht dem König, sondern mir.
Bist du dir da völlig sicher? - Ja.
Ich glaube, der König will mich töten.
Quatsch.
Er mag dich nicht, aber das nicht.
Schon, aber wie willst du das wissen?
Weil ich auf dich geschossen habe.
Halt, was? - Ich habe auf dich geschossen.
Du hast mir an Weihnachten gesagt,
ich hätte dein Leben ruiniert.
Da wollte ich alles wiedergutmachen.
Deswegen schießt auf mich? - Ja.
Und das soll alles wiedergutmachen?
Hat es das etwa nicht?
Du bist ein Volksheld
und du hast deine Prinzessin wieder.
Das war vielleicht mein bester Trick.
Ich wäre fast gestorben.
Es ging um zwei Zentimeter.
Es sollten vier sein, aber meine Brille lag im Auto.
Na und? - Ich war im fünften Stock.
Die Bruchbude hatte keinen Aufzug.
Außerdem geht's dir gut. Besser sogar.
Komm her.
Umarme deinen alten Herrn.
Du bist echt der "Vater des Jahres."
Vater des verfickten Jahres.
Nicht diese Kraftausdrücke.
Und gern geschehen.
Eine Rede!
Wie immer in dieser Familie,
war es ein interessanter Abend.
Wie bei den meisten kracht's manchmal.
Aber im Endeffekt halten wir zusammen,
unterstützen einander, wir verzeihen einander.
und wir lieben einander.
Willow, willkommen in der Familie.
Im Guten wie im Schlechten.
Auf Willow.
Auf Willow!
Schön. Möchte noch jemand etwas sagen?
Ich möchte was sagen,
wenn ich darf.
Ich habe lange nicht mehr um Verzeihung gebeten.
Aber es tut mir leid.
Oder gesagt, wie stolz ich auf meine Geschwister bin.
Aber natürlich bin ich das.
Ich war lange nicht mehr der Mensch, der ich sein will.
Wie ich es von mir erwarte.
Ich liebe meine Familie.
Tut mir leid, wenn ich sie nicht zu schätzen weiß.
Vor kurzem sagte jemand,
"Wer stark genug ist, etwas zu zerstören,
hat die Stärke, es zu reparieren."
Ich möchte es reparieren.
Denn ihr habt alle Besseres verdient.
Mein Bestes.
Herzlichen Glückwunsch, Robert und Willow.
Und alles Gute, Mom.
Hoffentlich werden all deine Wünsche wahr.
Das wurden sie schon.
Prosit. - Prosit.
BLINDENANSTALT CARACAS
Ist wohl Karma.
Und wer sind Sie? - Aston Lange. Sagt Ihnen das was?
Nein. Sollte es? - Ja.
Guter Tropfen übrigens. - Das war meiner.
Diese Botschaft war meine, bis Sie sie ruiniert haben.
Und mein Leben mit dazu. - Was soll das denn heißen?
Ich war eine angesehene Kontrollinstanz der Regierung
und musste urplötzlich Asyl suchen,
als Simons widerlicher Bruder Cyrus
als König alle Widersacher ins Gefängnis warf.
Vielen Dank.
Wilder Abend, was?
War irgendwie amüsant.
Du hast einen perversen Humor.
Den braucht man in diesem Palast.
Ich meinte nur, dass wir endlich zusammen sein konnten.
Und es stimmt: Erst war es komisch,
nur jetzt liegt es hinter uns.
Ich mag dich. Weißt du das?
Ich mag dich auch.
Lass uns das wiederholen.
Nächstes Mal aber zu zweit.
Ich finde selbst raus.
Kathryn...
Kathryn.
Ich muss mich bei dir entschuldigen.
Damals, bei unserer letzten Begegnung...
Was ich gesagt und getan habe, war unentschuldbar.
Und es tut mir leid.
Ich wollte nur, dass du das weißt.
Danke.
Soll ich dich begleiten? - Ich kenne den Weg.
Von eurer Veranstaltung.
Natürlich.
Kate...
Schön, dass du hier warst.
Ja.
Finde ich auch.
Ich fühle mich etwas schäbig.
Ich hab Sie in die Lage gebracht.
Nicht die einzige Lage.
Stimmt.
Aber leid tut mir nur die hier.
Obwohl Sie mit Sicherheit eine diskrete, höfliche,
vertrauenswürdige, mitfühlende
und geradezu lächerlich attraktive Option sind,
kann ich das Risiko nicht eingehen.
Das verstehe ich. Dann gehe ich jetzt.
Andererseits habe ich Geburtstag.
Das stimmt.
Ab morgen ist damit Schluss. - Unbedingt.
Ich hab mir gedacht, dass du hier bist.
Ich meine...
das braucht es nach einem Abend wie heute.
Sehe ich auch so.
Das war nett, was du da gesagt hast.
Dieser Liam hat mir gefehlt.
Was mir gefehlt hat, sind wir.
Wer Sie auch sind.
Um mich herum ist immer ein Panikknopf zu finden.
Warum?
Sind Sie in Panik?
Setzen Sie sich, Junge.
Ich vermisse Ihren italienischen Akzent, Graf Bellagio.
Tut mir leid.
Ich werde ganz Amerikaner, wenn ich trinke.
Guter Scotch, übrigens.
Auf meinen Sohn und Ihre Schwester.
Jasper Frosts Vater.
Das passt.
Billige Anzüge, holprige Akzente.
Königliche Frauen.
Was wollen Sie?
Sie machten an Weihnachten einen Vorschlag.
Auf den ich einging.
Woran Sie auch schön verdient haben.
Die Story über Jasper und Elena hat viel Geld gebracht.
Ende der Abmachung.
Oder wissen Sie nicht, was Ganovenehre ist?
Wir verstehen uns aufs Verhandeln, genau wie Sie.
Sie stört an Jasper nicht, dass sein Vater Hochstapler ist.
Ein billiger Hochstapler.
Ein billiger Hochstapler, der im Salon des Königs Scotch trinkt.
Sie stört, dass mein Sohn bürgerlich ist.
Wie wär's, wenn wir das ändern?
Sonst berichtet die zauberhafte Miss Day bestimmt zu gern exklusiv
über die Niedertracht des eifersüchtigen Königs
gegenüber der Prinzessin
und dem Leibwächter, der ihm das Leben gerettet hat.
Die Leute sind ganz wild auf "Jaspernor".
Ich kann die Presse auch steuern.
Nein. Das können Sie nicht.
Sie können einen Hochstapler nicht reinlegen.
Vor allem keinen billigen Hochstapler mit einem Ritter als Sohn.
Raus aus meinem Sessel.
Schön, mit Ihnen Geschäfte zu machen.
Eins noch, mein Junge.
Grüßen Sie die liebe Grand Duchess.
Es geht doch einfach nichts über Lebenserfahrung.
Ich liebe diesen Scotch.
Helena.
Was in Dreiteufelsnamen ist jetzt wieder?
Einen Zaubertrick einüben?
Mein Gott. Also wirklich...
Lächerlich.
Verstehe.
Hallo?
Danke.
Einmal...
Das wär's. Fertig.
Also...
Ich wollte dir nur sagen, dass ich abreise.
Graf Bellagio und ich haben uns getrennt.
Ach, Mami...
Das tut mir ja so leid.
Das muss es nicht.
Um ehrlich zu sein, war er so sehr ein Graf,
wie ich Showgirl in Las Vegas.
Aber mein Gott.
Der Sex.
Alles Gute, Helena.
Ich bin stolz auf dich. Und du wirst immer meine Queen sein.
Egal, was die Leute sagen.
Und bitte wink von diesem Balkon.
Ich verlange ja wirklich nicht viel.
Hi.
Bist du bekifft?
Ja, bin ich.
Ist vermutlich auch besser so, wenn du das hörst.
Ich dachte, Robert...
wollte meinen Tod. Stimmt aber nicht.
Mein Vater hat auf mich geschossen.
Wieso?
Er dachte, es würde uns
wieder näherbringen.
Es sei denn, du wärst dabei gestorben.
Das hat er angeblich bedacht, aber das Risiko war sehr gering.
Verstehe.
Es tut mir so leid, dass ich Robert verdächtigt habe.
Im Ernst, hier kann einfach alles passieren, nicht wahr?
Ich muss dir etwas beichten.
Ich hab mich rausgeschlichen und Dinge verschenkt.
Ich bin der Robin Hood.
Warum hast du nichts gesagt?
Ich hab dich nicht eingeweiht,
weil du dir Sorgen machen würdest
und du dir schon über so viele Dinge Sorgen machst.
Aber ich werde mir immer Sorgen um dich machen,
weil ich dich liebe.
Ich liebe dich.
Ich mag deinen Vater. Ich find ihn echt gut.
Ich halte ihn für einen äußerst cleveren Mann.
Der Mann hat auf mich geschossen. - Ich weiß.
Aber der Mann hat uns das hier geschenkt.
Ja, ich mag meinen Vater auch.
Ja-ha.
Frost. Ich schlage Sie zum Ritter.
Ein bürgerlicher Partner schickt sich nicht.
Es wird eine kleine Zeremonie. Ihre Familie bleibt ihr fern.
Gern geschehen.
Robby.
Wir freuen uns sehr für Willow und dich.
Und du
freust dich ebenso sehr für uns.
Ein fürchterlicher Tag, Liebling.
Glaub ich gern.
Der Wachdienst ist sein Geld wert.
Ich habe Wert darauf gelegt, mich mit den Wachen anzufreunden.
Die mögen mich.
Mit dem letzten Hauch Gutmütigkeit, den ich habe,
fordere ich Sie jetzt auf, zu gehen.
Wie ich schon sagte,
es war ein fürchterlicher Tag, Cassandra.
Ich dachte, es hätte irgendwie gefunkt.
Zwischen uns beiden.
Hab ich was Falsches gesagt?
Nein.
Hat Wilhelmina was Falsches gesagt?
Oder das Richtige getan?
Denn ich versichere Ihnen: Was es auch war,
ich kann es viel besser.
Und viel länger.
Und viel, viel öfters.
Ich habe Sie höflich gebeten.
Jetzt werfe ich Sie raus.
Woher wussten Sie, dass es Willow ist?
Ich merke Dinge.
Sie wären überrascht, was ich alles weiß.
Beeindrucken Sie mich.
Noch mehr als zuvor?
Na schön.
Der Freund Ihrer Schwester, der Leibwächter...
Er ist nicht Ihr Fall. Ganz und gar nicht.
Da ist eine komische Distanz zwischen Ihnen und Ihrem Bruder.
Könnte mit einer Frau zusammenhängen.
So weit, so gut?
Gut, denn das Nächste gefällt mir am besten.
Ihre kostbare Willow...
Diese süße Unschuld...
Sie glauben, Sie spielen mit ihr, aber sie spielt mit Ihnen.
Ob sie zwischen Ihren Bruder und Ihnen stand
kann ich noch nicht sagen.
Aber eines weiß ich mit absoluter Sicherheit:
Sie ist nicht in Sie verliebt.
Vielleicht liebt sie ihn.
Und noch etwas.
Was denn?
Schon bald werden Sie nachts aufwachen und mich begehren.
Sie werden mich brauchen.
Wenn das passiert, werden Sie anrufen.
Das mag das Offensichtlichste von allem sein.
Dann bis bald, Liebling.
Ich hab keine Lust dazu.
Es ist schwer, nicht wahr?
An manchen Tagen schon.
Die Welt liebt den Lärm, was?
Ich versteh's nicht.
Aber die Götter, die sie anbeten,
heißen Spektakel und Drama.
Und Mord und Totschlag.
Vielleicht war's schon immer so.
Aber für uns ist es schwer.
Wir liefern eine gute Show
und sind niemals wir selbst.
Danke.
Du bist ihre Königin.
Ihre Mutter.
Wirst du immer sein.
Also gib ihnen, was sie wollen,
und halte ein Stückchen für dich zurück.
Alles Gute, Mom.
Kohle her und verbeugt euch, die Party ist aus.
Günther!
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