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UNSER GEHEIMNIS
Ja, mein Schatz. Ich kann dich kaum hören.
Ja, ich arbeite.
Nein, du gehst nicht zu Barnabé.
Weil morgen Schule ist. Heut ist Dienstag.
Fang schon mal mit deinen Hausaufgaben an.
Was? Ja, mal sehen.
Ist gut, bis später, Schatz.
Ach, Ryan, kaufst du auf dem Heimweg bitte ein Brot?
Danke. Also, bis dann.
Hallo, Monsieur Petersen, ich bin’s.
Monsieur Petersen?
Sind Sie da?
Sie dürfen hier nicht stehen. - Ja, ich weiß.
Kann ich helfen? - Nein, danke.
Dann fahren Sie weiter. - Sicher.
Schon wieder da, Madame?
Ja. Lucie hat mich nicht mehr gebraucht,
und ich bin etwas erschöpft. Ich hab wohl Fieber.
Ich mach Ihnen einen Grog. - Nein, danke, Maryvonne.
Ich leg mich ein bisschen hin.
Ich hab nicht gewagt, dich zu wecken.
Wie viel Uhr ist es? - Zeit zum Abendessen.
Maryvonne meinte, dir geht’s nicht gut.
Ist schon besser.
Tut mir leid, es wurde spät, aber es ging nicht anders.
Der Aufsichtsrat hatte heute Abend eine Dringlichkeitssitzung.
Ach ja? - Schweizer planen Entlassungen.
Allein in Frankreich wollen sie 200 Stellen streichen.
Das kommt gerade ungelegen, oder? - Ja. Ich hab sie gebeten,
vor den Wahlen keine Erklärung abzugeben.
Sonst brodelt die Gerüchteküche und die Börse reagiert sofort.
Kommst du? Wir wollen essen.
Maryvonne? - Ja, Monsieur.
Bringen Sie uns bitte einen 2005er «Château Culair»?
Sofort, Monsieur.
Dieses Jahr ist aufregend. - Mir reicht’s.
Also mir nicht. Kennst du das Zitat von Beckett?
Steckt man bis zum Hals...
In der Scheiße, kann man nur noch singen. Find ich toll.
Bravo, Lola. Singen wir was?
Führst du Protokoll? - Nein, ich denke nach.
Darf man fragen, was du schreibst?
Es geht nicht um dich. Du bist nicht der Nabel der Welt.
Ein bisschen schon.
So, bitte. - Danke sehr.
Maryvonne, das Dessert bitte. Was war’s noch gleich?
Es gibt Himbeertörtchen und Apfelkompott
für Mademoiselle Lola.
Intensives, ausdrucksvolles Bouquet,
zurückhaltendes Tannin, würzig, mit schokoladiger Note.
Schönen Abend, euch Verliebten. - Nacht, Süße.
Ich wähl dich, Papa, sogar blind. - Mein Schätzchen.
Und dein Apfelkompott? - Ess ich zum Frühstück.
Es geht ihr besser, hm? - So könnte man’s sehen.
Und du? Geht’s dir besser? - Ja, ja.
Du weißt, ich liebe dich. Es ist eine Phase, keine Sorge.
Du weißt, ich brauche dich.
Es ist für Sie, Madame.
Wer ist es? - Sie wollte den Namen nicht sagen.
Entschuldige mich.
Hallo?
Hélène Dewallon? - Ja. Am Apparat. Warum?
Ich fand Ihr Portemonnaie mit allen Papieren.
Wer sind Sie? - Ich heiße Alice.
Alice Mercier. Ich erwarte Sie im Bowling Star.
Ist ’n super Laden in der Avenue de Vénissieux.
Lassen Sie sich Zeit.
Lucie, sie hatte eine schlimme Panikattacke. Ich muss zu ihr.
Ich begleite dich. - Nein. Du weißt, wie sie ist.
Sie ist lieber mit mir allein. - Nett dieser kleine Familienabend.
Es tut mir leid. Ich beeil mich.
Alice Mercier?
Guten Abend. - Ich kam so schnell, wie möglich.
Ich hab mir erlaubt, reinzuschauen.
Was hätt ich sonst tun sollen? - Das war gut.
Ich dachte, ich hätte es zu Hause vergessen.
Sehen Sie nach, es fehlt nichts. - Ich vertrau Ihnen.
Setzen Sie sich, kommen Sie, trinken wir was.
Ich fand’s bei Monsieur Petersen. Ich bin seine Putzfrau.
Dann wollte er, dass Sie sich bei mir melden?
Nein. Als ich ihn gefunden hab, lag er tot auf seinem Bett.
Er war nackt.
Svend? Tot?
Unmöglich. Sie müssen sich irren.
Das kann nicht sein. Ich versteh das nicht.
Als ich ging, ging’s ihm gut.
Das ist ja schrecklich, was Sie da sagen.
Und Sie haben ihn gefunden, ja? Was haben Sie unternommen?
Ich hab den Notdienst gerufen.
Ist doch normal. Man hofft doch immer noch.
Dann kam auch gleich die Polizei.
Zum Glück für Sie fand ich Ihr Portemonnaie vorher.
Svend und ich, wir kannten uns erst sehr kurz.
Nicht doch, das geht mich nichts an.
Kann ich Ihnen was bringen?
Ähm, ja, ich nehm das Gleiche wie die Dame.
Geht klar. - Für mich auch noch einen bitte.
Zwei Gin Tonic, ist gut.
Ich sagte der Polizei nichts.
Man kann nie wissen. Sie könnten Ärger bekommen.
Danke, das haben Sie gut gemacht. Ich bin verheiratet, wissen Sie.
Deswegen... - Ist noch alles da:
Papiere, Geld, die schöne Postkarte.
Wie kann ich Ihnen danken. Im Ernst. Hier.
Nein, nicht, es geht mir nicht um Geld.
Doch. Eine kleine Belohnung ist das Mindeste.
Danke, Madame Dewallon. Ist nett.
War ’n Schock, als ich ihn da fand.
Er war noch ganz warm. - Kann ich mir vorstellen.
Woran ist er denn gestorben? - Die machen wohl eine Obduktion.
Die Polizei hat Drogen gefunden.
Er nahm oft welche. Nicht gewusst?
Nein, nein.
Na ja, irgendwann musste das passieren.
Bowlen wir ’ne Runde?
Nein, nett von Ihnen, aber ich muss los.
Ach so? - Ja, tut mir leid. Vielen Dank.
Ja, selbstverständlich,
Sainte-Foy-lès-Lyon ist ja nicht grad um die Ecke.
Ich werd bezahlen. - Nein. Das geht auf mich.
Dann nochmals. Danke. - Nur eins noch.
Wenn jemand ’ne Putzfrau braucht...
Ich bügle auch, wenn nötig. Und liebe es, zu nähen. Hier.
Mein Name und Telefonnummer. Man weiß ja nie.
Ja, man weiß nie. Tausend Dank nochmal.
So ehrlichen Menschen wie Ihnen begegnet man nicht alle Tage.
Ich hab nicht erwartet, dass... - Was denn?
Na, der Monsieur hat diesmal ausnahmsweise Geschmack gehabt.
Also, dann, danke nochmals.
Oh, ich hab dich geweckt. Tut mir leid.
Mach bitte kein Licht an. - Ich muss pinkeln.
Und Lucie?
Sie hat Krebs. - Ach, Scheiße.
Sie bat mich, dir nichts zu erzählen,
also sprich sie nicht darauf an.
Es fällt mir schwer, es für mich zu behalten.
Ja. Und wo? Die Brust?
Gebärmutterkrebs. Sie wissen noch nicht, ob man’s operieren kann.
So ein Mist. Ich mach ihr einen Termin bei Emmanuelli.
Nein, Henri, nicht einmischen, bitte.
Lass sie auf ihre Weise damit umgehen, du kennst sie.
Wechselspiel von Fülle und Leere, der Rhythmus der Farben.
Völlig ungebunden. - Ja. Ist sein Grundkonzept.
Das Werk wirkt durch die Freiheit, die der Betrachter hat.
Ich beobachte den Künstler schon seit zwei Jahren.
Sein Werk erneuert und erweitert sich ständig. Faszinierend.
Es ist sehr originell, sehr schön.
Ich hätte im Lager noch ein größeres Werk von ihm.
Ach, ja? - Ja.
Die Proportionen gefallen mir, sehr kraftvoll.
Passt perfekt ins Wohnzimmer. - Nehmen Sie sich Zeit.
Danke. - Danke.
Wie geht’s dir, Lucie? - Alles gut.
Ich hab sogar Hunger. - Super.
Jetzt mach’s nicht wie Lola. Iss was.
Tut mir leid, aber... - Aber was?
Weil ich Krebs habe, geht die Welt unter?
Sieh dich mal um, ist alles wie immer:
Josephs Fleischpastete schmeckt gut wie immer
und die Kirschen in Estragonessig, hm.
Komm, du liebst das.
Du lehnst die Chemo echt ab? - Ja. Es ist mein Körper.
Also meine Entscheidung. Es geht nur mich was an.
Also, Schluss jetzt mit der Trauermiene, iss was.
Henri denkt, ich war gestern bei dir.
Echt? Warst du wieder bei Svend? - Ja.
Mhm. Prima.
Und jetzt? - Fang ich an, mich zu verlieben.
Ist doch toll. - Und wir werden uns öfter treffen.
Gut, ehrlich, es bekommt dir. - Findest du?
Hm. Glaub mir, ich bin gern dein Alibi, da wird mir warm. - ’
Und der arme Henri?
Erst betrügst du ihn, dann hast du Mitleid?
Er müsste mehr für dich da sein. - Ach na ja, er tut, was er kann.
Spiel nicht Mutter Theresa. Er hätte dir ein Kind machen müssen.
Das war doch dein Wunsch damals, oder?
Er tat sich schon mit Lola schwer.
Er ist auch gar kein Typ für Kinder. Zu egozentrisch.
Ich versteh ihn sogar. - Immer willst du andere verstehen.
Jetzt, wo ein Liebhaber dich glücklich macht, genieß es.
Das Leben ist kurz. Davon versteh ich was.
Was die Galerie betrifft, Lucie, verlass dich auf mich.
Svend. Bei dem Namen kommt man ins Träumen.
Machen Sie den Unterschied!
Ich kämpfe schon immer für die Gesundheit.
Die Gesundheit für alle, für die Ärmsten,
die Gesundheit zum besten Preis.
Mein Anliegen ist es, diese Kompetenz
in den öffentlichen Bereich einzubringen.
Ich arbeite, jetzt und in Zukunft daran, der gesamten Bevölkerung
ein besseres Leben zu ermöglichen.
Ich möchte mich bei all denen bedanken,
die mich von Anfang an unterstützt haben.
Danke, Benoit. Benoit Traçant, der eines Silvesterabends
als erster zu mir sagte: Warum nicht?
Danke, Benoit.
Und ein großes, ganz besonderes Dankeschön selbstverständlich
an dieses wunderbare Team hier,
an die Jugend, die sich engagiert und vor Ort dafür kämpfen wird,
dass unsere Ideen gewinnen werden.
Danke.
Vielen Dank. Danke. Danke.
Guten Tag, Hélène. - Wie geht’s, Madeleine?
Sie interessieren sich für Politik?
Ihr Mann ist doch auf jede Unterstützung angewiesen,
meine hat er seit drei Jahrzehnte. - Wunderbar.
Du kennst Laurent noch nicht. Meine neueste Eroberung.
Eliteuni, studierte Kommunikation und Politik.
Ich erkor ihn zum Spindoctor. - Brauchen wir einen Termin?
Ja, Hélène. Wir sollten über Ihr Image sprechen.
Mein Image?
Ich meine eher Ihr Image als Ehepaar.
Wir sollten Henri Dewallon die Ausstrahlung
des mächtigen Pharmabosses nehmen, die ihm anhaftet.
Mal so ins Blaue gesagt: Wir zeigen Sie zwei beim Zubereiten
von Krebsfleischbällchen, hübsch gefilmt.
Sie haben recht, das war ins Blaue geredet.
Nur so als Beispiel, wir finden was Besseres.
Dann toi, toi, toi, Laurent. Ich muss nun weiter. Danke.
Hélène? - Ja?
Ähm, vielleicht wollen sie mit uns auf Märkten Flugblätter verteilen.
Ja, das ist nicht Ihr Stil, aber es ist für die Sache.
Wir brauchen jeden Helfer. - Danke, ich weiß. Mit Vergnügen.
Du kannst Madeleine echt nicht ausstehen?
Tut mir leid, Henri, aber es ist körperlich.
Ihr Wieselblick nervt. - Sie ist unerschütterlich loyal.
Ah, entschuldige bitte.
Lucie?
Nein, Lola. Wir wollten heute ins Kino.
Und jetzt?
Sie hätte noch was zu tun. Will wohl zu Hause bleiben.
Wundert dich das?
Henri? Wo bleiben Sie denn? Alle warten auf Sie.
Ja, ja, ich komm gleich.
Du hast schon ein bisschen recht.
Hast du Lucie getroffen? - Wir waren Mittag essen.
Neuigkeiten? - Kann man nicht sagen.
Ihr Krebs habe
Du kennst Lucie, sie wählt ihre Worte mit Sorgfalt.
Und nun? - Tja, und nun: nichts.
Ich fahr jetzt. - War lieb, dass du gekommen bist.
Ist doch klar. Oder?
Du weißt, ich kämpfe für uns beide. - Hm.
Ich fahr nach Genf, wir sehen uns morgen Abend.
Ist gut. Deine Rede war sehr gut.
Lola, ich bin’s, mach auf.
Hey, hast du’s nötig abzuschließen?
Das beruhigt mich.
Also wird nichts aus dem Kino?
Ein anderes Mal. Ist nichts Schlimmes, versprochen.
Sind Äpfel deine neue Marotte?
Es gab neulich ’ne super Doku über die Herkunft von Äpfeln.
Kennst du das Paradies auf Erden? - Nein, wo ist das?
Ich zeig’s dir. In einem Gebirge zwischen Kasachstan und China.
Heißt Tienschan. Siehst du? - Und wenn wir dahin reisen?
Klar. Da gibt’s 65 Millionen Jahre alte Apfelwälder.
Lola, vor zwei Wochen da waren’s Kiwis, heute Äpfel.
Was morgen, Körner? Du wirst zusehends dünner.
Nein, stimmt nicht. Ich hab mich gestern erst gewogen.
Und?
Können wir aufhören, über mich zu reden?
Gut, ich lass dich weiter arbeiten. Hm?
Hélène? - Hm.
Ich kann nicht mehr in diesem Käfig leben.
Aber wo willst du hin? Sag mal, Schatz, wo willst du hin?
Madame Dewallon? - Ja, Maryvonne?
Eine Dame unten will Sie sprechen. Sie würde Sie gut kennen.
Madame Mercier. Was soll ich ihr sagen?
Guten Tag. - Guten Tag.
Ich war in der Nähe, dachte, wer nicht wagt, gewinnt nicht.
Was denn wagen?
Das Unmögliche. - Was soll das heißen?
Was machen wir? Setzen wir uns? - Ja, natürlich. Nehmen Sie Platz.
Ganz schön haben Sie’s hier. - Nett von Ihnen, vielen Dank.
Also, ich höre.
Ich hab nach dem letzten Mal viel nachgedacht.
Die Dame, die mir geöffnet hat, arbeitet Vollzeit hier?
Ja, ich brauche niemanden, tut mir leid.
Natürlich. Dachte ich mir fast. - Alice, was brauchen Sie?
Brauchen Sie Geld, ist es das? - Ach, Geld.
Im Leben gibt’s Wichtigeres. - Was kann ich also für Sie tun?
Ich mag Ihr Parfum.
Ich habe noch eine Verabredung.
So was sagt man, um jemanden loszuwerden.
Dieser Dewallon auf den Plakaten, ist das Ihr Mann?
Wirkt ziemlich elegant.
Ich werd’s ihm ausrichten.
Erzählen Sie Ihrem Mann alles?
Was haben Sie eigentlich vor?
Komisch, ’ne Freundin fragte das auch immer:
Sag mal, was hast du eigentlich vor?
Dann zückte ich den Kalender und sagte:
Nichts, ich bin heute noch frei.
Sie hieß Marianne. Ich hatte sie sehr gern.
Hören Sie, es reicht. Erpressung ist strafbar.
Welche Erpressung? Ich bin von Natur aus neugierig,
darum bin ich hier. - Ich muss arbeiten.
Ich hab meine Arbeit verloren. - Ich kann aber nichts dafür.
Oh, etwas aber schon. - Etwas schon?
Die Polizei glaubt an Überdosis. - Ja, das war ja offensichtlich.
Warum riefen Sie keine Hilfe?
Eine Wiederbelebung kann noch nach Minuten gelingen.
Das Gespräch ist hiermit beendet.
Überlegen Sie sich meinen Vorschlag.
Ich bin jederzeit verfügbar.
Sie brauchen mich nicht raus zu begleiten. Ich finde den Weg.
Sie sind eine schöne Frau.
Oh, nein, nein, Maryvonne, allein zu essen, deprimiert mich.
Dabei hätt ich mich dran gewöhnen müssen mit der Zeit.
Also, ich versteh Sie. Aber Monsieur tut, was er kann.
Ist für mich auch schwer,
wenn Monsieur unverhofft mit Kollegen kommt,
und ich schnell was auftauen muss. - Sie machen das immer sehr gut.
Mhm, riecht super.
Kaninchen mit Rosmarin in Senfsoße.
Haben Sie gegessen? - Nein, aber ich esse nach Ihnen.
Nehmen Sie sich einen Teller. - Aber nein.
Keine Widerrede.
Ist ein Rezept von Madame Noémie.
Sie ließ mir ihr Heft da, als sie weg ist. Da steht alles drin.
Sie kochte exzellent. - Das ist wahr.
Im Gegensatz zu mir. - Jeder hat sein Spezialgebiet.
Und welches ist meines?
War bloß ein Scherz.
Sie mochten Noémie sehr gern, nicht wahr?
Schon, aber ich fühl mich mit Ihnen nicht unwohl.
Außerdem versteh ich nicht, wie man holterdiepolter
alles aufgeben kann: Mann, Tochter.
Können Sie sich das vorstellen? Nur um nach Argentinien zu gehen.
Nach Brasilien. - Das ist das Gleiche.
Ich sollte es nicht sagen, aber Madame Noémie hatte es mit Typen.
Sie verletzte Monsieur Henri damit sehr.
Nun leitet sie glücklich in Rio ein Restaurant.
Man darf nicht glücklich sein, wenn man die Familie verließ.
Zum Glück ist Monsieur Ihnen begegnet.
Ich hab mir damals so Sorgen um ihn gemacht.
Hm, aber ist ja jetzt schon lang her alles.
Mein Gott, wie die Zeit vergeht.
Also, wirklich, es schmeckt.
Darf ich Ihnen was sagen, was Persönliches?
Aber ja, bitte gern.
Ich finde, seit einiger Zeit sind Sie nicht mehr dieselbe.
Inwiefern nicht mehr dieselbe?
Weiß nicht. Ich kann’s nicht sagen.
So irgendwie eben.
Ich kann Sie beruhigen, es gibt kein Problem.
Ihre Frau ist so schön.
Monsieur Dewallon? Ich bin es, Madeleine.
Nein, es läuft alles bestens, ähm...
Wir haben da nur was Merkwürdiges zugeschickt bekommen.
Ja?
Ich hab Mariani angerufen. - Wer ist Mariani?
Der leitende Direktor der hiesigen Polizei.
Ich kenne ihn. Wir helfen uns. - Was kann er tun?
Diskret ermitteln. - Das ist doch absurd.
Da hat sie schon recht.
Sie geht in den Park, hilft Lucie in der Galerie.
Lass sie ein bisschen leben. - Nur filmt man sie dabei heimlich.
Vielleicht ein Verehrer? - Lieber vorsichtig sein.
Morgen kauft sich Hélène, keine Ahnung, ’ne Luxustasche,
und wird dabei gefilmt.
Im Internet steht dann: Madame Dewallon vergaß wohl,
dass 13 Prozent Franzosen an Armut leiden.
Ich hab’s, Hélène: Mach’s wie ich.
Schließ dich bis zum ersten Wahlabend ein.
Geh nicht ans Telefon, lies Hegel und begreif,
es gibt nur geistiges Glück. - Toll.
Echt, Apfel-Kur und Für-sich-sein. - Gehst du schon?
Ja, vielleicht bald für immer. - Was?
Mama fragte, ob ich nach Rio will. - Deine Mutter?
Ja, ist das ’n Schimpfwort? - Was willst du denn in Rio?
Weiß nicht, wär ’ne Luftveränderung.
Das würde sie nie machen. Außerdem hat sie Flugangst
und wird wohl kaum hinradeln.
Henri, soll sie sich lieber im Zimmer einsperren
und nur von Äpfeln leben? Hör doch auf.
Hm. Was hast du morgen vor?
Ich geh morgen früh in die Galerie. Wieso?
Wenn du dich verfolgt fühlst, dann bitte, ruf mich sofort an.
Hallo, Hélène. Haben Sie gut geschlafen?
Verfolgen Sie mich jetzt auch noch?
Hélène! Sie sind ja wohl verrückt!
Hélène! Alles okay? - Ist was passiert? Kennen Sie sie?
Das ist meine Freundin. Rufen Sie ’n Rettungswagen.
Ist gut. - Ich bin’s.
Alice. Nicht bewegen. Nicht bewegen.
Nicht bewegen. Ist alles gut.
Was, äh... Was hab ich? - Ein Schleudertrauma.
Was?
Ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma, aber das wird wieder.
Dein Gehirn wurde nicht verletzt. Du müsstest mich erkennen.
Henri Dewallon, Ihr Ehemann. Sehr erfreut, Madame.
Ich erinnere mich nicht. - Ganz sicher?
An dich schon, ich rede vom Unfall.
Gerast bist du und hast die Vorfahrt nicht beachtet.
Für meinen Wahlkampf gibt’s besseres.
Entschuldige. Tut mir leid. Ist im anderen Wagen jemand verletzt?
Hast Glück gehabt, nichts passiert.
So, ich muss los.
Ruh dich bloß aus. Ich hab dir Sachen mitgebracht.
Ich komm heut Abend wieder. - Danke.
Danke.
Keine Sorge, das wird schon wieder, ganz bestimmt.
Sie jagten mir einen Riesenschrecken ein.
Was ist denn in Sie gefahren, so loszurasen?
Das war unverantwortlich. Ich rief den Rettungswagen.
Bitte gehen Sie. - Ich störe sicher nicht.
Wir brauchen ’ne Vase. Rufen Sie die Schwester?
Mögen Sie Nelken?
Sie halten lange und duften gut.
Bitte gehen Sie. - Keine Sorge, ich bleib nur kurz.
Ich wollte nur kleine Dinge fragen.
Ich hab Kopfschmerzen.
Wieso sagten Sie nicht, dass Monsieur Petersen starb,
nachdem er Sex mit Ihnen hatte?
Sie glauben wohl, ich wär ’ne Idiotin.
Ich hab nicht gewusst, dass Svend tot war, ehrlich.
Wussten Sie, dass er es liebte, die Frauen heimlich zu filmen?
Die, die ihn besucht haben, mein ich.
Was, bitte, reden Sie da?
Er hat es hiermit gemacht.
Es Ihnen zu zeigen, ist mir peinlich,
aber so kriegen Sie einen Eindruck.
Lassen Sie das, bitte.
Hören Sie nicht? Machen Sie es aus.
Machen Sie’s aus.
Warum sind Sie weg, ohne einen Krankenwagen zu rufen?
Es ist alles auf dem Video.
Er war tot.
Stimmt. Offen gesagt, hätte ich wohl genauso gehandelt.
Ich hätte an meinen guten Ruf gedacht,
meinen Mann. Ist menschlich.
Nur, dass Sie Ihr Portemonnaie vergaßen
und ich fand’s zum Glück.
Sonst würden Sie ’n Problem haben und Ihr Mann in seiner Position.
Fünftausend Euro? Wär ihn das recht?
Hören Sie auf, von Geld zu reden. Halten Sie alles für käuflich?
Ich habe ganz schreckliche Kopfschmerzen.
Sagen Sie mir, was Sie wollen.
Ah, da ist ja Ihr Parfum.
Ich find es so toll.
Hm. - Bitte.
Zwanzigtausend Euro?
Hm?
Sie verletzen mich.
Aber gebrauchen könnt ich es. Ich muss ein Kind aufziehen.
Natürlich. - Sie glauben mir nicht?
Er heißt Ryan und ist wie mein eigener Sohn.
Ist von meinem Ex, der starb bei ’nem Unfall.
Konnte ihn nicht im Stich lassen.
Ein Schmerzmittel.
Ich brauch eins. Würden Sie bitte gehen?
Aber natürlich. Ich hol die Schwester.
Sind’s starke Schmerzen? - Sie sehen doch, wie sie leidet.
Ich geb Ihnen ein Schmerzmittel, Nicht weinen. Bin gleich zurück.
Und könnten Sie eine Vase für die Nelken mitbringen?
Ich geh jetzt.
Rufen Sie mich an, wenn Sie raus sind.
Sagen Sie mir, was Sie wollen, bevor Sie gehen.
Wollen Sie wissen, was mich glücklich machen würde?
Ja.
Ich weiß nicht, ob ich’s hinbekomme,
aber ich wär gern Ihre Freundin. So, jetzt ist es raus.
Meine Freundin?
Keine Sorge, wir haben noch viel Zeit, um darüber zu reden.
Ruhen Sie sich erst mal aus.
Ich kauf mir Ihr Parfum, dann haben wir denselben Duft.
Ich finde, sie ist so komisch seit kurzem.
Sie entzieht sich, ist woanders. - Merkwürdig? Nein.
Wovor hast du denn Angst? Dass sie Wähler verschreckt?
Hör auf. Ich mach mir wirklich Sorgen.
Ich liebe sie eben. Ernsthaft und ich strample mich ab.
Einen Rat: Macht mal einen Wochenend-Trip.
Nur ihr beide, ohne deine drei Handys.
Das geht jetzt nicht. - Dann beschwer dich nicht.
Ich will sie nur verstehen.
Hélène war immer distanziert, das hat mich gereizt am Anfang.
Auch als sie noch tanzte, war was Geheimnisvolles an ihr,
etwas nicht Greifbares.
Im Gymnasium fragten die Lehrer, wo sie grad sei.
Na, woanders eben, das war Hélène.
Ich glaub, sie ist unglücklich. Ja, sie wirkt so leer.
Meinst du leer wegen eines Mangels?
Nein, sie wirkt einfach leer.
Hélène wünschte sich ein Kind, das weißt du.
Sie gab Tanzen und ihr Ensemble für dich auf.
Von der Opferbereitschaft her nicht übel, oder?
Das da erinnert an Miro, findest du nicht?
Ja, ist im gleichen Stil. - Was willst du dafür?
Für dich, zwölftausend. - Ist geschenkt. Ich muss los.
Sag mal, bist du medizinisch gut versorgt?
Hélène musste darüber reden. Verständlich, oder?
Operiert dich Laurignac? - Im Prinzip, ja.
Im Prinzip bedeutet? - Ich lehn die Operation wohl ab.
Ich will mit einem Verein
für Recht auf würdevolles Sterben reden. Dann hab ich ein Ziel.
Verstehst du? - Ich verstehe, dass du Angst hast.
Wäre ich an deiner Stelle... - Bist du nicht.
Ich lernte ohne Mann und Kind zu leben.
Würde Laurignac dich operieren, ist’s operabel. Ist doch positiv.
Ja, Maryvonne?
Was?
So ein Blödsinn. Ich komme.
Lola. - Was ist mit Lola?
Sie ist weg zu ihrer Mutter nach Rio.
Was? Seit wann? - Keine Ahnung. Seit heut morgen.
Ließ ’nen Brief da. Maryvonne fand ihn.
Sie ist volljährig. - Ich weiß.
Sie ließ ’ne Vollmacht da. Sie wählt mich.
Ich hoffe, Sie sind wieder gesund. Vielleicht können wir
einen Spaziergang im Parc de la Tête d’Or machen?
Rufen Sie mich bald an. Liebste Grüße, Alice
Ich liebe Nelken und ich wollte Ihnen was Gutes tun.
Alice, wenn Sie mir etwas Gutes tun wollen,
dann geben Sie mir einfach das Handy.
Dann würde ich mich erkenntlich zeigen. Ja?
Mögen Sie Waffeln? - Nein.
Ich kann da nie widerstehen.
Warten Sie auf einer Bank, ich komm gleich,
und dann könnten wir Ryan von der Schule abholen.
Mhm, sieht gut aus. - Ist köstlich.
Ich weiß, da ist nur ungesunder Mist drin, aber ist mir egal.
Sie achten sehr auf sich, nicht wahr?
Sie sehen super aus. Sieht man auf dem Video.
Machen Sie Sport?
Ich war Tänzerin. Früher mal. - Ach, ja?
Und welche Art Tanz?
Zeitgenössisch.
Und warum haben Sie aufgehört?
Tut mir leid, das Thema ist wohl schwierig.
Und bei Ihnen?
Bei mir?
Wie’s bei Ihnen ist? Leben Sie allein?
Das interessiert Sie im Ernst? - Ja, ja, ernsthaft, ja.
Mit den Männern, mit denen bin ich fertig.
Warum? Sind Ihnen Frauen lieber?
Nein, oder ich hab’s nie ausprobiert.
Merken Sie, wie gut es mit uns läuft?
Als würden wir uns schon ewig kennen.
Wir können.
Da ist er, er kommt her.
Hallo, Schatz, hallo, Barnabé. - Hallo.
Das ist Hélène, eine Freundin von mir.
Hallo, Ryan. - Was haben Sie um den Hals?
Damit der Kopf gerade bleibt. - Wieso? Fällt er sonst runter?
Hélène hatte einen Unfall. Hier, dein Brot.
Danke. Darf ich noch mit Barnabé spielen?
Und deine Schularbeiten? - Bitte. Ich hab nicht viel auf.
Das sagst du immer. - Darf ich?
Na, schön, aber du bist um halb sechs zu Hause. Na, lauf.
Danke.
Tschüss, Jungs. - Ich geh dann auch.
Oh, nein! Nein, nein, gehen Sie noch nicht. Nein.
Wir gehen zu mir und trinken einen Tee.
Ich wohne im Neunten.
Sie haben Glück, der Fahrstuhl wurde gerade repariert.
Seit ich Sie kenne, hab ich immerzu Glück.
Machen Sie sich über mich lustig? Ich wär gern Ihr Schutzengel.
Fühlen Sie sich wie zu Hause. Ich setz mal das Wasser auf.
Ich hab auch noch Kekse. - Nein, danke. Für mich nicht.
Ah, richtig, Sie achten auf Ihre Linie.
Ich freu mich so, Sie hier zu sehen.
Unter uns, das hätte ich nie gedacht. Eine Frau wie Sie...
Ist sehr hübsch hier, find ich. Wirklich.
Vielen Dank. - Sie kommen klar?
Ich mein, ist nicht leicht als alleinstehende Frau,
dazu das Kind, Ryan.
Ich schlag mich so durch. Ich putze Büros.
Als ich bei Monsieur Petersen war,
war’s knapp mit dem Geld, ja... - Alice, das Angebot war 20.000.
Das ist eine ziemliche Summe. - Ich weiß. Es geht mir gerade gut.
Ich mach mal den Tee.
Sparen Sie sich die Mühe. Das Handy finden Sie hier nicht.
Außerdem ist alles auf einem USB-Stick.
Im Vertrauen: Das ist sicherer.
Sie wissen, mein Mann hat gute Verbindungen zur Lyoner Polizei.
Kann ich mir denken, ja. Nur, was nützt ihm das,
wenn jeder seine Frau beim Sex im Internet beobachten kann.
Ich gehe. - Nein, noch nicht.
Lassen Sie mich. - Das bleibt unter uns.
Es reicht, Alice. - Wir reden in Ruhe darüber.
Wir werden Freundinnen und das wird unser Geheimnis.
Hallo, Schatz.
Siehst du, ich bin pünktlich. - Sehr gut.
Ich mach Hausaufgaben.
Warte. Er sagt gut Gedichte auf. Das mit der Grube und dem Bären.
In einer Grube wie ein Bär
dreh ich jeden Morgen Runde um Runde, immerfort.
Der Himmel ist blauer Stahl. - Das ist schön.
Ich nehm mir ’n Jogurt. - Auch zwei, wenn du willst.
Was würd ich bloß ohne ihn anfangen?
Mögen Sie die Poesie?
Ich finde, sie macht das Leben schöner.
Kennen Sie Paul Géraldy?
Nein.
Hören Sie zu:
Drück mich an dich. Ich brauche Zuneigung.
Wenn du wüsstest, was in mir entsteht. An diesem Abend:
Ehrgeiz, Hochmut, Begierde, Zärtlichkeit und Güte.
Aber woher sollst du es wissen?
Ist schön.
Oder?
Sehr.
Mir kommen dabei jedes Mal die Tränen.
Lass uns allein. Geh in dein Zimmer.
Ich glaube, er mag sie sehr.
Wissen Sie, was ich mir wünsche? - Nein, das weiß ich eben nicht.
Aber sagen Sie es bitte, und zwar deutlich.
So können wir das Spiel beenden. - Ist nicht nett, das zu sagen.
Ich möchte mich gern um Sie kümmern.
Das täte Ihnen gut, wenn einer so fürsorglich ist wie ich.
Überlegen Sie es sich.
Hab ich schon.
Glauben Sie mir, Sie werden’s nicht bereuen.
Hier, entspannen Sie sich.
Wie wär’s mit ein bisschen Musik?
Sorry, dass ich dich aus dem Bett holte.
Macht nichts. Erzähl erst mal.
Maryvonne rief in einer Sitzung an.
Hélène kam nachts heim und schluckte vieles.
Und was alles?
Die ganze Palette: Angstlöser, Schlafmittel.
Ich glaub, mit Champagner.
Henri, ich ruf einen Rettungswagen.
Auf keinen Fall. - Ich bin Psychiater, kein Notarzt.
Es geht ihr gut. Sie ist übern Berg. Aber du musst mir helfen.
Soll sie zu mir in die Klinik? - Wenn sie zustimmen würde.
Also, dein Blutdruck ist ganz schön im Keller.
Sag mir genau, was du genommen hast.
Sei nett, Didier, lass mich.
Tut mir leid, aber Henri will, dass ich mich um dich kümmere.
Zwei Wochen in unsrer Klinik täten dir gut.
Nein, bitte, nicht. - Dort kriegst du die nötige Ruhe.
Viel Schlaf, die Natur, gesundes Essen
und Gespräche mit den besten Therapeuten der Stadt.
Klar.
Wir müssen Fehltritte vermeiden.
Selbst der winzigste Ausrutscher kann mit einem Skandal enden.
Und ich bin ein Fehltritt. - Nicht doch. Natürlich nicht.
Aber er braucht dich an seiner Seite. Hm?
Und zwar in Bestform.
Ich hab hoffentlich nichts vergessen.
Also: Creme für den Tag, Kosmetiktücher,
leckere Mandeln ohne Salz. - Danke.
Und das, das sind Pralinen von Ihrer Freundin Alice.
So hieß sie doch, oder?
Sie war zweimal da, um sich nach Ihnen zu erkundigen.
Sie rief Sie an, aber... - Was sagten Sie ihr?
Dass Sie zur Erholung wegfuhren, aber nicht wohin.
Danke, Maryvonne. - Die junge Dame hat Sie aber gern.
Ja, scheint wohl so.
Jedenfalls sag ich ihr, dass es Ihnen besser geht.
Und mein Mann? - Monsieur krieg ich kaum zu sehen.
Übrigens, Lola hat angerufen.
Ich soll Sie kräftig umarmen von ihr.
Sie nahm zu, meint sie, zwei Kilo.
Wann kommen Sie wieder nach Hause?
Keine Ahnung. Ich fühl mich wohl hier.
Das Personal ist toll. Ich fühl mich beschützt.
Welcher Tag ist heut überhaupt? - Freitag.
Aber Sie werden nicht Ihr ganzes Leben hier bleiben.
Warum denn nicht? - Das sagen Sie, um mich zu ärgern.
Monsieur braucht Sie doch. In zwei Wochen ist Wahl.
Es wär merkwürdig, wenn Sie dann nicht bei ihm wären.
Dewallon! Dewallon!
Das Verbot der Ämterhäufung wird oft noch immer missachtet,
aber ich, sofern ich gewählt werde, werde mich daran halten,
um mich meiner Aufgabe zu widmen, nur meiner Aufgabe.
Was ich nicht möchte, ist ein «Aktenmensch» zu sein,
ein Technokrat, der sich verschanzt im Büro.
Ich will ein Mann der Tat sein, so nah am Bürger wie möglich.
Ich möchte Ihnen zuhören, bei Ihnen sein.
Gleich werde ich ein Mikrofon herumgehen lassen,
damit wir offen diskutieren können.
Es gibt keine Tabuthemen.
Sprechen Sie alles an, was Sie umtreibt.
Die Streiks,
die Steuern,
das Klima, Bildung, Gesundheit...
Zur Gesundheit kennen Sie meine Ansichten ja.
Wir benötigen mehr Pflegekräfte für unsere Krankenhäuser
und für unsere Altenheime.
Zulassungsbeschränkungen für Ärzte müssen wir lockern
und die Kostenübernahme für wichtige Medikamente verbessern.
Genau das alles werde ich tun, wenn Sie mir Vertrauen schenken.
Komm Schritt für Schritt zurück, Helene.
Schritt für Schritt, ja? Verstehen wir uns?
Vielen Dank, Didier. - Sie sieht schon besser aus.
Das wird schon.
Ein 1999-er «Chateau Lorie Belle Hélène»,
ein sagenhafter Jahrgang, hundert Punkte im Weinführer.
Auf deine Heimkehr, Liebling. - Nett von dir.
Ich bin nicht unbedingt «nett», aber ich kann feinfühlig sein.
Das stimmt. Das kommt vor. Glücklicherweise.
Wie lange, sagt Didier, sollst du Antidepressiva nehmen?
Drei Monate. Warum? Bin ich dir etwa zu lasch?
Ein bisschen. Das ist normal.
Was hast du vor in den nächsten Tagen?
Arbeite auf keinen Fall in der Galerie.
Ich will schlafen, schlafen, schlafen.
Hör auf. Ich habe viele Pläne für uns.
Du hilfst mir im Wahlbüro, als meine Assistentin.
Nein, besser, als meine Frau. Man muss uns zusammen sehen.
Ich will dich.
Es ist so lang her.
Nein, ich, ich kann nicht.
Das sind sicher die Beruhigungsmittel und der Wein.
Tut mir leid.
Sie müssen das über das andere legen.
Hélène?
Schön, dass Sie da sind.
Der Urlaub scheint Ihnen gut getan zu haben.
Danke, Madeleine.
Henri sagte, dass Sie uns ein bisschen helfen wollen?
Vielleicht. Ist er da? - Ja, aber in einer Sitzung.
Danach hat er einen Termin auswärts.
Und im Anschluss daran?
Danach essen Sie zusammen in der Brasserie Georges zu Abend.
Zu 22 Uhr kommt ein Fotograf vom Lyon-Magazin dorthin.
Wollen Sie was trinken?
Hélène?
Hélène? Wie wär’s mit etwas zu trinken?
So, die Kopie der Pressemappe. Bitte sehr.
Ja, in Ordnung. Danke. Machen Sie eine für Laurent fertig.
Klar, mach ich. - Ah. Darf ich vorstellen:
Alice Mercier. Unsere neueste Helferin. Eine Perle.
Madame Dewallon, glückliche Gattin unseres zukünftigen Abgeordneten.
Freut mich. - Geht es Ihnen nicht gut, Hélène?
Wollen Sie ein Glas Wasser?
Es ist ja auch sehr heiß heute. Und stickig.
Hier, Madame, trinken Sie.
Liebling, schön, dass du gekommen bist.
Geht’s dir gut?
Das wird die Hitze sein. - Geht schon.
Tag, Jean Pierre, Laurent. - Tag.
Henri, hast du eine Minute? - Natürlich.
Alice, holen Sie meinen Wagen aus dem Parkhaus?
Gern. - 2. Untergeschoss, Platz 2-4-3.
Find ich. - Sie brauchen noch Geld.
Nicht, Monsieur Dewallon, das klären wir später.
Kommst du, Liebling?
Heut Abend in der Brasserie erklär ich dir dein Programm.
Programm? - Laurent hat zwei Sendungen,
bei Radio Espace und Radio Lyon,
zu France 3 Regional gehen wir zusammen. Ist das machbar?
Nein.
Wie, nein? - Ich fühl mich noch zu schwach.
Dich nur einsperren ist schlecht für deine Psyche.
Und du kennst meine Psyche, ja? - Entspann dich.
Hast du die letzte Umfrage gesehen?
Deinem Enthusiasmus nach liegst du vorn.
Besser: Laurent sagt, die Dynamik ist irreversibel,
aber jubeln wir lieber nicht zu früh.
Sag mal, woher kommt diese Alice?
Sie entspricht unserer Zielgruppe.
Ist chancenlos, kriegt Sozialhilfe,
Kinderzuschuss, hat im Monat nur 600 Euro.
Kämpft täglich, hat keine Ausbildung,
stand vorm Suizid vor kurzem.
Laurent strahlte, als sie auftauchte.
Sie verlor ihren Sinn im Leben und will uns helfen,
da sie von unseren politischen Zielen überzeugt ist.
Ist doch ein Glücksfall, oder? - Bist eben ein Glückskind.
Ja, Alice, kommen Sie rein.
Ihr Wagen steht vor der Tür. - Lieb von Ihnen, Alice, danke.
Und die Parkgebühren? - Zwölf Euro.
Stimmt so. - Nein, das kann ich...
Ist das Mindeste, bei dem, was Sie für uns tun.
Am Sonntag zähl ich auf Sie. - Sicher. Vergess ich nicht.
Darf Ryan mit? - Klar, wird sicher ein toller Tag.
Danke, Monsieur Dewallon. - Hier nennen mich alle Henri.
Danke, Henri.
Ryan ist nicht mal ihr Sohn, aber sie erzieht ihn allein.
Was ist am Sonntag? - Ich geb ’ne kleine Party bei uns,
für Freunde aus der Politik und Wahlkampfhelfer.
Es ist der Endspurt. - Jetzt weiß ich’s auch.
Lad Lucie ein, falls sie nicht Chemo hat.
Ich muss los. Was tust du jetzt?
Ich will Alice näher kennenlernen.
Ach, ja? Das ist ’ne super Idee.
Alice? - Ja?
Meine Frau möchte Sie sprechen. - Gerne.
Schließen Sie die Tür.
Sie haben mir echt gefehlt.
Ich habe mir Sorgen gemacht um Sie.
Haben Sie meine Pralinen von Maryvonne gekriegt?
Glauben Sie etwa ernsthaft, Sie kommen damit durch?
Ich fand keine Arbeit.
Ihr Mann wollte mir helfen, er ist großzügig.
Ja. Aber wenn er die Wahrheit erfährt,
erleben Sie ihn weniger großzügig.
Sie lassen mir keine Wahl mehr. - Seien Sie vernünftig.
Das hat Ihr Mann nicht verdient.
Hören Sie auf, sich vor mir zu fürchten.
Gut, Madame Dewallon, nun kennen Sie mein ganzes Leben.
Ist nichts Besonderes.
Ich bin Ihnen gern behilflich. Sie haben ja meine Telefonnummer.
Ich geh jetzt, ich muss arbeiten.
Wenn man Wahlprognosen betrachtet,
sieht man, dass Henris potentielle Wähler,
überraschend stabil sind. Sie legten sich fest,
sie wollten ihn gleich wählen.
Ein Häppchen vielleicht? - Warum nicht.
Er kommt prima an in den Medien. Neulich sah ich ihn im Fernsehen.
Er war anderen überlegen.
Gute Vorbereitung.
Bald ruft die Nationalversammlung. - Abwarten, aber wenn...
Alice, Sie haben genug getan. Maryvonne wird Sie ablösen.
Bitte ein Glas Champagner für die Dame.
Oh, vielen Dank.
Das ist Lucie, die beste Freundin meiner Frau.
Sehr erfreut. - Ebenfalls. Guten Tag.
Trinken wir auf Ihren Erfolg?
In der Politik ist nie was im Vorfeld entschieden.
Also dann, auf dich.
Meine goldene Regel heißt:
Umgib dich mit Menschen, denen du vertraust.
Entschuldigt mich. - Das ist Jean Pierre Frossard,
Präsident des Départementrats und seine Frau.
Unterschiedliche Lager, aber sie mögen sich.
Sie sind neu bei der Familie, ja? - Es sind so großzügige Menschen.
Wissen Sie, was ich vorher machte?
Nein.
Ich war Putzfrau. Erzählte Hélène nichts?
Nein, aber ich hatte ’ne schwere Zeit.
Ach, ja, das ist wahr. Hélène hat’s mir erzählt.
Wir erzählen uns sehr viel.
Oh. Das war Ryan. Ja.
Ach, tut mir leid: mein Sohn. - Ach, wirklich?
Also dann, ich sterbe vor Hunger. - Bis dann.
Ich werd bald gehen. Ich bin etwas müde.
Ich würd auch gern gehen. Wie die mich alle anöden.
Bitte, Madame Dewallon, nicht die Haltung verlieren.
In einer Woche ist dein Mann Abgeordneter
und vielleicht irgendwann Minister.
Seine neue Mitarbeiterin ist ganz witzig,
im Gegensatz zum Rest, oder? - Das hast du recht.
Ihr habt euch wohl angefreundet.
Oh nein. Kann man nicht sagen. Entschuldige mich.
Ich hörte hinten deinen Sprung. Ist dir nicht kalt?
Nein, warum? - Gefällt’s dir hier?
Ja, ist toll. - Gut, das ist schön.
Ist cool hier. - Ja.
Alles gut, Hélène? Ist ein wunderbarer Tag.
Komm mal, hier ein paar Kirschtomaten.
Ich hab jetzt keinen Hunger, Mama. - Ah!
Sie kann nicht schwimmen! Helfen Sie ihr!
Was hast du dir bloß gedacht?
Ich weiß nicht. Sie ist ausgerutscht.
Alice. - Alles gut?
Kein Grund die Feuerwehr zu rufen. - Alles okay, Alice?
Mach dir keine Sorgen, mein Junge. Wir kümmern uns um deine Mama.
Tut mir leid. Ich kann nicht schwimmen.
Maryvonne, können Sie Alice ins Gästezimmer bringen?
Wie ist das passiert? - Tun Sie, was ich sage.
Ich geh nach Hause. - Nein, auf keinen Fall.
Kommt nicht in Frage.
Ich bin’s, Henri. - Herein.
Geht’s wieder?
Dafür, dass ich fast ertrunken wär...
Hélène geht es zuletzt nicht sehr gut.
Sie neigt gelegentlich zu Aggressionen.
Ich sorge mich um sie.
Mein Benehmen vor Ihren Freunden ist mir unangenehm.
Sie konnten nichts dafür.
Ich weiß nicht, was in meine Frau gefahren ist.
Ich ahne da etwas. - Dann raus damit.
Ich nehme ihr zu viel Platz ein. Das stört sie bestimmt.
Ich versuche, mit ihr zu reden.
Einfacher ist es, wenn ich gehe. - Das kommt nicht in Frage.
Alice. - Na schön.
Das müssen Sie entscheiden.
Ich würde Hélène bloß so gern helfen.
Ich habe Ihre Frau echt gern.
Maryvonne muss 14 Tage verreisen, würden Sie...
Ich soll sie vertreten? - Halb im Haus, halb im Wahlbüro.
Nur, wenn Hélène einverstanden ist.
Womit hab ich das verdient?
Ich hab mit Alice gesprochen, sie wird schweigen.
Aber wieso hast du sie reingestoßen?
Lüg mich nicht an, ich hab’s gesehen, andere vielleicht auch.
Was glaubst du denn?
Dass ich, während du weg warst, mit ihr im Bett war?
Reagierst du deshalb so?
Hélène, jetzt mach nicht alles kaputt.
Ich steh kurz vor dem Sieg, aber ich brauch dich auf meiner Seite.
Wieso bist du so wütend? Was hab ich dir getan?
Na, schön, bis zum ersten Wahlgang bleibst du zu Hause.
Zwing mich nicht, dich einzusperren.
Du weißt, Maryvonne ist zwei Wochen bei ihrer Mutter.
Alice wird sie solange ersetzen. - Nein, nein.
Du brauchst eine Haushaltshilfe. Ich muss zwei Tage nach Paris.
Ich lass dich so nicht allein. - Dann geh ich zurück zu Rozannès.
Du musst wieder auf die Beine kommen. Wir alle helfen dir.
Sie muss regelmäßig Medikamente nehmen. Ich zähle auf Sie.
Sie können sich auf mich verlassen.
Falls etwas ist, rufen Sie Dr. Rozannès an.
Seine Nummer liegt auf meinem Schreibtisch.
Hier, die Hausschlüssel. - Gute Fahrt, Henri.
Viel Erfolg, ja?
Danke, Alice.
Komm rein, dann zeig ich dir, wie man schwimmt.
Ich find’s grad so schön. Ich mag mich nicht bewegen.
Warum möchte Hélène nie mit uns essen?
Weil sie krank ist. - Ach, so. Und was hat sie?
Ist was Mentales. - Ist sie verrückt?
Deine Aufgaben. Wir haben hier ja keinen Urlaub.
Nur der Dritte Stand musste Abgaben
zur Finanzierung der Kriege leisten,
während Klerus und Adel nichts zahlten.
Die Situation des Volkes verschlechterte sich immer mehr,
Not und Hunger regierten,
während Klerus und Adel ein üppiges Leben führten.
Super. - Babyleicht.
Was gibt’s zum Nachtisch?
Iss erst auf, dann wirst du’s sehen.
Hélène? Ich hab Ihr Mittagessen hier.
Es gibt Risotto mit Steinpilzen.
Wollen Sie mir nicht aufmachen?
Schade, ich wollte Ihnen was Wichtiges sagen.
Wir müssen Frieden schließen.
Und am ehesten geht das, wenn ich Ihnen den USB-Stick gebe,
So brauchen Sie mir nicht mehr misstrauen.
Wir vergessen einfach alles. Wir fangen einfach bei Null an.
Ich kann die Woche nicht mehr.
Meine Freundin hat in der Galerie eine Ausstellung.
Ich muss ihr helfen. Aber du wirst mir fehlen.
Du sagst ja gar nichts.
Schläfst du?
Svend?
Ja? - Wie geht’s dir, Liebling?
Ganz gut. - Kümmert sich Alice gut um dich?
Sie ist perfekt. - Meinst du das ernst?
Sicher. Ist alles gut, sie hat mich köstlich bekocht.
Ah, welch gute Nachricht.
Ich komm morgen schon zurück.
Wir zwei fahren nach den Wahlen zusammen weg.
Ach, ja. Und wohin?
Ganz egal. Was Romantisches. Das haben wir uns verdient.
Ich weiß, ich bin fast nie da, aber das wird sich ändern.
Ja? Ich komm gleich.
Ich muss Schluss machen, die Sendung beginnt in zwei Minuten.
Du guckst doch zu, oder? - Natürlich mach ich das.
Frankreichs Zukunft liegt in der Intelligenz des Herzens.
Das ist im Wahlkampf Ihr beliebtester Slogan.
Das sagt doch alles.
Engländer unterscheiden sense und sensibility,
ich vereine beides. Den Ansatz verfolge ich lange.
Ein Lebensziel, eine Haltung. Ich kämpfe
für Gleichbehandlung im Gesundheitswesen.
Ich will damit allen ein besseres Leben ermöglichen.
In einer Grube wie ein Bär drehe ich jeden Morgen
Runde um Runde um Runde, immerfort.
Der Himmel ist blauer Stahl. - Bravo.
Moment, ist noch nicht fertig. - Ah.
In der Zelle nebenan lassen sie das Wasser laufen.
Er lässt seinen Schlüssel klirren, der Kerkermeister,
und er kommt und geht.
In der Zelle nebenan, da lassen sie das Wasser laufen.
Bravo. Beeindruckend, mein Junge. Großartig.
So, es ist spät, Ryan. Bis morgen beim Frühstück.
Nein, darf ich noch aufbleiben? - Nein, kein Widerspruch.
Gute Nacht. - Gute Nacht, mein Großer.
Gute Nacht. - Du siehst müde aus.
Er ist glücklich, hier zu sein.
Das ist wichtig in seinem Alter. - Ist keine Frage des Alters.
Trinken wir sie aus? - Danke. Da bekomm ich ’n Schwips.
Wie beurteilt man einen edlen Tropfen?
Keine Ahnung. Ich bin nicht sehr gebildet.
Das ist keine Frage der Bildung, sondern eine der Sensualität.
Alle Sinne müssen wach sein.
Man muss hinschauen, riechen, schmecken.
Schauen Sie Ihr Glas an.
Was sehen Sie? - Ein rotes Getränk.
Da ist noch mehr. Schauen Sie genauer hin.
Ja, es ist ein dunkles Rot, mit Stich ins Violette.
Und ein bisschen Schwarz, oder? - Ja.
Was riechen Sie?
Es kitzelt etwas.
Sie lachen, wenn ich sage, es riecht nach Trauben. - Nein.
Es riecht nach Wald,
nach Unterholz. - Ja.
Nach Sauerkirsche. Ja? Nach Sauerkirsche?
Ja. Der Wein verkörpert eine sinnliche Seite der Existenz.
So, jetzt probieren Sie. Langsam.
Wir haben keine Milch mehr. - Mist, das war ich.
Ich hab sie für den Vanillepudding benutzt.
Das macht nichts.
Warten Sie, Hélène, ich gehe schnell welche kaufen.
Das geht so nicht mehr.
In dem Zustand kann man sie nicht lassen.
Ich bin völlig Ihrer Meinung.
Seit sie getrennte Schlafzimmer will,
bin ich total überfordert. Dabei versuchte ich alles:
eine Erholungskur, bezog sie in den Wahlkampf ein,
plante eine Reise, ist ihr egal. Es wird immer schlimmer.
Ist nichts zu machen.
Ich weiß, was ich zu tun habe.
Hélène, ich bin’s. Ich will mich verabschieden.
Sie werden mich nie wiedersehen. Ich geh noch heute weg.
Haben Sie gehört?
Sie werden mich nie mehr sehen.
Machen Sie mir bitte auf.
Das geht so nicht.
Es tut mir zu sehr weh.
Ich hab ihn vor die Tür gelegt.
Wie viele haben Sie davon?
Sagen Sie’s.
Nur den einen.
Ich würde Ihnen so gern glauben.
Aber es ist wahr. Wofür halten Sie mich?
Ich wollte das alles nicht. - Und was wollten Sie dann?
Darf ich das endlich erfahren, Alice?
Ich wollte nur Ihre Freundin sein, sagte ich doch.
Ich hab alles verpfuscht.
Ich verpfusche immer alles im Leben.
Sie werden jetzt gehen? - Ja.
Jetzt sofort? - Ja.
Stimmt das? - Ja.
Ich wecke jetzt Ryan und hol meine Sachen.
Leben Sie wohl, Hélène. - Nein!
Was ist passiert?
Ich weiß nicht. - Hélène? Was ist passiert?
Ich hab nichts gemacht. So was könnt ich doch gar nicht.
Ich war das nicht.
Ja, es gab einen Unfall. Sie müssen zu uns kommen.
Eine Frau ist die Treppe runtergestürzt.
Nein, nein. Sie ist nicht wieder zu Bewusstsein gekommen.
Ja.
Chemin des Grands Tilleuls Nummer 6. Sainte Foy Lès Lyon.
Ich bleib dran.
Da ist alles drauf.
Bitte sehr, Madame, der Nachmittagstee.
Danke, Maryvonne.
Ich mache die Einkäufe, brauchen Sie was?
Ist alles perfekt.
Kommst du rein? - Zu zweit kippen wir nur um.
Schläfst du? - Hm, nur so halb.
Möchtest du einen Tee? - Yes, a nice cup of tea, please.
Henri, willst du einen Tee? - Nein, Liebling, danke.
Der Herr Abgeordnete hat zu tun.
Ich muss Dienstag drei Änderungsanträge begründen.
Dein Schokobrötchen.
Wie wär’s mit einem Dankeschön? - Danke schön.
Unglaublich, wie Kinder mit Veränderungen zurechtkommen.
Ryan fühlt sich bei uns wohl. Und er verdient’s.
Großartig, was ihr alles für ihn getan habt.
Mhm. Köstlich, der Tee. Ich geh jetzt mal schwimmen.
Henri, cremst du mir den Rücken ein?
Aber gern doch, Liebling.
Weißt du, woran ich eben dachte? - Nein, aber ich will alles wissen.
Ich bin sicher, es gibt einen zweiten USB-Stick.
Vergessen wir’s?
Ja, machen wir.
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