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Die blonde Hexe (1956) dTV - MDR - 16. April 2012
Laurent Brulard, Bauingenieur Kristina Lundgren, Unternehmerin
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Ich denke noch oft an den Tag, als ich nach Schweden kam.
Von Paris nach Schweden. In ein kleines Dorf, tief in den W�ldern.
Fast abgeschnitten von aller Welt. Aber damals wusste ich noch nicht,
dass auf mich ein wunderbares Erlebnis wartete.
Romantische Musik
Signalpfiff
Monsieur Brulard? Guten Tag. Ja, ich bin es.
Schickte Frau Lundgren Sie? L�ngren, ja. L�ngren.
Sie sprechen nur Schwedisch? Nur Schwedisch.
Flotte Musik im Rhythmus des Pferdegetrappels
Brrr! Brrr!
Guten Tag. Monsieur Brulard? Ja.
Herzlich willkommen. Hatten Sie eine gute Reise? Ja, danke.
Sto�en Sie sich nicht! Unsere T�ren sind niedrig.
Ich rufe den Herrn Ingenieur. Ach, da ist er.
Jetzt schickt uns die Firma schon halbe Kinder auf den Bau.
Laurent Brulard. Kommen Sie herein.
Ich nutzte alle meine Verbindungen,
um auf diese Baustelle versetzt zu werden.
"Der Hohe Norden ruft", wie? Das gibt sich bald.
Vielleicht. Noch macht es mir Spa�. Ich liebe das Land.
Ich liebe diese Menschen. Geben Sie mir mal die Socken.
Bitte. - Danke.
Fahren Sie sofort? Wenn ich Sie eingewiesen habe.
�bernehmen Sie mein Zimmer? Sie haben ohnehin keine Auswahl.
Ihr Zimmer gef�llt mir. Mit allem Komfort: kein Wasser, kein Licht.
Daf�r jeden Tag eine Partie Schach mit dem Pastor.
Spielen Sie Schach? Ich empfehle, es zu lernen ... Herein!
Beide sprechen Schwedisch.
Bravo! Sie sind begabter als ich.
Ich versuchte es schon mit dem W�rterbuch: ohne Erfolg.
Der Pastor und seine Frau sprechen Franz�sisch. Der Bauf�hrer auch.
"100 Worte Schwedisch", mehr brauchen Sie nicht.
Au�er Arbeit gibt es hier nichts.
Pastor Hermansson! Hier ist der neue Mieter!
Willkommen, Monsieur! Alles, was wir haben, steht Ihnen zur Verf�gung.
F�hlen Sie sich wie zu Hause. Danke! Ich freue mich ...
Heute Abend, mein Lieber. Ich will nicht mein Schiff verpassen.
Eine unserer Dorfsch�nen. Eine der H�bschesten.
So was wie ein Gasthaus gibt es hier nicht.
Es gibt auch keinen Kaufladen, keinen Fleischer, keinen B�cker.
Aber eine Post. Ohne Postbeamten.
Camoin ... Unser Chef hier, was f�r ein Mensch ist das?
Eine Frau. Sie sehen sie gleich. Und wie ist sie?
'ne Frau. Ich bin seit 18 Monaten hier.
Sie hat mich kein einziges Mal zum Essen eingeladen!
Eine typische Chefin. Und das ist ihre einsame H�tte.
Dort werden Sie jeden Sonnabend �ber Ihre Arbeit berichten.
Die Blonde ist es. Der Bursche neben ihr ... Den kenne ich: ihr Kutscher.
Nein, ihr Verwalter. Er hei�t Pullinen.
Treten Sie ein.
Ihr Mann. Er ist tot. Sie lebt allein mit ihrem Jungen.
Warum sie eine franz�sische Firma w�hlte, bleibt ihr Geheimnis.
Jeder Ingenieur hier kann das. Aber keiner hat Ihre gute Laune.
Mal sehen, wo Ihre Laune in einem Jahr ist.
Camoin stellt Brulard vor. Dialog auf Schwedisch.
Was sagt sie? Dass Sie sehr jung sind. Sie meckert aus Prinzip.
Sagen Sie ihr, ich werde mein Bestes ... Wir werden uns verstehen.
Sie haben mich immer verstanden? Meine Mutter war Franz�sin. Wieso?
Sch�n, das erst heute zu erfahren. Sie sprachen gut Schwedisch.
Monsieur Brulard spricht es nicht.
Ich gratuliere mir zu dieser �berraschung.
Das Boot wartet. Ich nehme an, Sie kamen deshalb.
Monsieur Camoin! Madame?
Ich bedaure, dass Sie uns verlassen. Ich bedaure es ebenfalls.
Dann sind es wenigstens zwei, die Ihre Abreise bedauern.
Dieses Weib!
Wenn der Kanal fertig ist, wird das Fl��en einfacher.
Und es gibt um 60 Prozent h�here Ernten. Wie weit ist die Arbeit?
Vier Kilometer haben wir bis jetzt.
Gel�ndelauf ist hier wohl beliebt. Ihr t�gliches Training.
Das ist Matti, Leiter der Baustelle. Von Anfang an dabei.
Guten Tag. Guten Tag.
Mein Nachfolger. Ingenieur Brulard. Ich gehe zur�ck nach Paris.
Warum? - Ich habe die Nase voll.
Verstehe nicht. - Ich hab genug von euren Visagen! Jetzt verstanden?
Camoin! Ich bitte Sie. Entschuldige.
Die Chefin hat recht: Ich hab mich nicht beliebt gemacht.
Hoffentlich haben Sie mehr Geschick.
Mit Geschick hat das nichts zu tun. Man muss die Menschen lieben?
Das dachte ich auch. Mal sehen, wie weit Sie damit kommen.
Hals- und Beinbruch!
Das soll einer begreifen ... Matti, komm mal her.
Stimmt das hier? Ja.
Und das? Hm.
Wozu der Umweg? Warum nicht geradeaus? Unm�glich.
Was hei�t das? Der Geisterfelsen.
Ein Felsen. Na und? Kein simpler Felsen. Der Trollstein.
Versteh ich nicht. Kommen Sie.
Da vorn, das ist der Trollstein. Daran m�ssen wir vorbei.
Warum vorbei? Dynamit! Sprengen! Nein, kein Dynamit.
Geisterfelsen sprengt man nicht. Aberglaube.
Sehen Sie sich vor!
Signalton
Matti! Ja!
Matti, siehst du das? Da mit dem Bohrer rein und oben auch.
Das geht auf keinen Fall. Warum nicht?
Ich sage nur: Trollstein. Das �det mich an!
Hallo, Monsieur Brulard! Geht es gut voran?
Ja, bis auf eins. Wir machen hier 800 m Umweg.
Was dachte Camoin sich dabei?
Er dachte vielleicht ... Ich wei�, an den Geisterfelsen.
Warum fragen Sie dann? Ist das eine historische St�tte?
Das ist eine alte Sage. Einmal wurde Johan Witbeken von Trollen verfolgt.
Trolle sind Waldgeister.
Sie k�nnen sich unsichtbar machen, sind b�se und verschlagen.
Johan tat, als verstecke er sich hinter dem Felsen.
Er rollte ihn auf die Trolle. Seitdem sind sie darin gefangen.
Sollen sie drin bleiben. Aber ich muss Ihre Interessen beachten.
Ihre Trolle kosten Sie 100.000 Kronen. Was nun?
Sollen sie dableiben? Ich �berlasse es Ihnen, Monsieur.
Ein Experiment: Wie reagieren Waldgeister auf Dynamit? Matti!
Gib Anweisung: Wir sprengen den Felsen. Nils an den Kompressor,
ihr nehmt die Bohrer. Pause zu Ende?
Matti �bersetzt Brulards Anweisungen.
Gut, dann mache ich es allein.
Ger�usch des Pressluftbohrers
Spricht Schwedisch.
Matti! Lass wegr�umen.
Ich erwarte Sie morgen zum Fr�hst�ck.
Siehst du, das ist st�rker als die Waldgeister.
Und wie ging es weiter? Ich fing vor 20 Jahren hier an. Ohne Dynamit.
Nur mit der Bibel und meinem Glauben Der Glaube versetzt Berge, sagt man.
Aber keine Geisterfelsen. Gegen Aberglauben anzuk�mpfen, ist schwer.
Sogar in der Familie. Meine Frau stammt aus dieser Gegend.
Wie viele Jahre brauchte ich, um ihr all diese Dummheiten auszutreiben!
Bei ihr schaffte ich es. Aber bei den anderen?
Im Grunde sind es arme Teufel.
Erdr�ckt von diesem elenden Klima. Und vom Hunger.
Um diesem Boden etwas abzuringen, erhoffen sie Hilfe von den Geistern.
Wie es den Anschein hat. Wie es den Anschein hat?
Und das hier?
Ein erw�rgter Vogel! Das ist ihr gro�es Mittel zur Geisterbeschw�rung!
Es hat nicht nur den Anschein, es sind Tatsachen!
Ihr endet alle in der H�lle!
Schimpft auf Schwedisch.
Ich h�tte bei den Eskimos Missionar werden sollen.
Kommen Sie, wir machen uns einen netten Schachabend.
Zumal uns keine Geister st�ren werden.
Pastor schimpft ausgiebig auf Schwedisch.
Glocken l�uten.
Glocken l�uten.
Der arme Mann war furchtbar krank.
Wir dachten schon, er habe ein M�hlrad verschluckt.
Wie endete es? Bei der Hexe.
Sie haben eine Hexe? Alles, was zum Aberglauben geh�rt.
Unsere Hexe hei�t Maila und lebt im Wald.
Die Bauern f�rchten sie, gehen aber heimlich hin.
Sie ist die Tochter vom Teufel! Als dieser auf die Erde kam,
heiratete er ein M�dchen von hier. Das ist lange her.
Heutzutage heiratet kein Teufel mehr. Heute ist er kl�ger.
Trink nicht wieder so viel. - Nein, nein, Liebling.
Von den beiden stammt unsere Hexe ab.
Wei�t du, wie sie aussieht? So.
Erik, duze Monsieur Brulard nicht. Soll ich "Onkel" und "Sie" sagen?
Wieso Onkel? Ich habe es ihm ... Oh, Verzeihung.
Darf ich zum Kaffee bitten? Eigentlich geht nichts mehr hinein.
Trink nicht, ich flehe dich an.
Spielst du Klavier? Ich bin doch kein M�dchen!
Spielt deine Mama? Fr�her spielte sie.
M�chten Sie einen Lik�r? Nein, danke. Darf ich etwas sagen?
Es geht um das zerbrochene Glas. Das ist belanglos.
Ich machte dadurch eine Entdeckung. Eine Entdeckung?
Ich entdeckte, dass Sie Beine haben. Bisher sah ich Sie nur in Stiefeln.
Und ich f�ge hinzu:
Sie sind h�bsch. Jetzt verweisen Sie mich wieder auf meinen Platz.
Sie wissen selbst, wo er ist: unter dem Tisch.
Zwar ohne Stiefel, aber mit Peitsche.
Bin ich indiskret? Wovon reden Sie? Vom Reiten. Monsieur ist ein Kenner.
In meiner Jugend war ich auch ein guter Reiter.
Der neue Ingenieur ist ein reizender Mensch.
Aber Angst, mein Lieber: Angst hatte ich keine.
Dagegen ist Monsieur Brulard ... - Kein Pferd war mir zu hoch.
Denken Sie das auch, Frau Lundgren? Ja.
Pastor lallt betrunken.
Herr, verzeih deinem Diener.
Wie du allen verzeihst, die dich beleidigt haben.
Kommen Sie, Herr Pfarrer. Ich gehorche nicht roher Gewalt.
Ich bin ein Diener des Herrn. Lasst mich los!
Tag, Monsieur Brulard. Guten Tag, Matti.
Der Pastor geht zickzack. Am Sonntag gehen alle zickzack! Nur nicht Matti.
Leise Klaviermusik
(Erik) Nicht so! Die Hand viel lockerer!
(Matti) Was machen Sie denn? Schrei nicht! Du verjagst die Fische
Die verschwinden von allein. Schrei ich oder du?
Siehst du, das kommt davon.
Sie brauchen keine Angel. Die Fische sterben vor Lachen.
Erik! Komm her!
Hast du Schularbeiten gemacht? Nein, Mama.
Komm nach Haus. Wir wollten zu den Fallen.
Wir haben sie im Wald aufgestellt. Gehen Sie nur, aber allein.
Der Junge ist nur bei Ihnen. Er vers�umt seine Schularbeiten.
Es sind Ferien. Dann eben Ferienaufgaben.
Erst die Arbeit, dann das Spiel. Kamen Sie her, um Erik zu holen?
Ja. Warum? Das M�dchen h�tte ihn holen k�nnen.
Stimmt. Es war ein Vorwand.
Vernachl�ssige ich die Baustelle? Wer spricht denn davon?
Darum also nicht. Aber warum sonst? Vielleicht, um Sie zu sehen.
Ich meine, beim Angeln. Wir haben hier wenig Abwechslung.
Ein so unterhaltsames Schauspiel l�sst man sich nicht entgehen.
Erik, steig auf!
Matti! Matti! Komm zu den Fallen!
Sabotage. Jemand hat einen Kn�ppel reingesteckt.
Dann sind die B�gel zugeklappt. Unsinn. Der Fuchs liegt in der N�he.
Hat sich �ber deine Falle totgelacht Sabotage! Kommen Sie weiter.
Geh zur Lichtung! Ich sehe nach den anderen.
Achten Sie auf den Weg. Man verirrt sich leicht.
Warum lachen Sie? Ich meine es ernst.
In 15 Minuten treffen wir uns hier! Gut.
He!
He!
Schnelle Musik begleitet die Flucht.
He, Monsieur Brulard!
Hallo!
Hallo!
Matti!
Matti!
Matti!
Matti fragt nach dem Ingenieur.
Vogelzwitschern
Was ist geschehen?
Matti war eben bei mir. Er sagt, der Ingenieur habe sich verirrt.
Sumpfboden macht schmatzende Ger�usche.
Hilfe!
Monsieur Brulard!
Keucht angstvoll.
Hilfe!
Unterhaltung auf Schwedisch
Mama! Mama, ich will mit! Du bleibst zu Hause.
Unheimliche Eulenrufe
Verzweifelte Schreie
Uhuuu ...
Dramatische Musik, Unterhaltung auf Schwedisch
M�dchen singt ein romantisches Lied.
M�dchen singt mit hoher, klarer Stimme.
Ach, du bist es! Maila, die Hexe.
Hexa. Du.
Maila antwortet auf Schwedisch.
Du h�ttest mich nicht retten m�ssen, um mich jetzt zu vergiften.
Wie Galle.
Du musst mich begleiten. Sonst verirre ich mich wieder.
Sie antwortet Schwedisch.
Leiser Gesang
Ich muss zur�ck. Versprich mir, nie mehr die Fallen zu schlie�en.
Das ist das Dorf.
Ich ... verstehen ...
Hier ... verstehen? Zur�ck. Ins Dorf.
Komm. Komm!
Danke.
So. Hier lang oder da lang?
W�re es vielleicht bequemer, wenn du neben mir gehst? Na sch�n.
Komm.
Ach so! Hier trennen sich unsere Wege.
Hier! F�r dich.
Wie hei�t du?
Name! Ina.
Stimmen
He!
Brulard! He!
Da ist ja der Ingenieur. Gott sei Dank!
Ich hab gesagt, du sollst aufpassen. Ist ja gut.
Die S�mpfe ... Bis hierher war ich drin.
Wie bist du rausgekommen? Sp�ter. Muss noch was erledigen.
Was Sie auch sagen: Ich hab's verdient.
Monsieur Brulard!
Wissen Sie, was das Beste an der Geschichte ist:
Als ich Sie suchte, verlief ich mich beinahe selbst.
Gel�chter
Als ich sie das letzte Mal sah, war sie acht Jahre alt.
Ein kleines, gehetztes Tier. Au!
Finnische Massage. Wirkt gut. Das merke ich.
Immer stillhalten, sch�n stillhalten.
Ah, der Grog. Finnischer Grog. - Bitte, Monsieur Brulard.
Sehr stark. Der wirkt auch gut. Erz�hlen Sie weiter!
Ihre Mutter starb, als sie noch ganz klein war.
Die Gro�mutter hat sie aufgezogen.
Ich sagte damals: Schickt sie wenigstens zur Schule!
Ihr k�nnt sie doch nicht unwissend lassen.
Und sie: Was Sie ihr beibringen, kann ich sie selbst lehren.
Dazu viele Dinge, von denen Sie nichts verstehen. Was f�r Dinge?
Diesen ganzen Zauberunsinn.
Die Kr�uters�fte, die sie braut. Und ihre Taschenspielertricks.
Und weiter? Umdrehen.
Weiter? Na, was schon! Sie ist aufgewachsen ohne Moral.
Ohne Grunds�tze. Ohne Gott.
Und nicht nur ohne Gott, sondern mit dem Teufel.
Ah, mit dem Teufel! Wollen Sie sagen, jemand glaubt den Unsinn?
Fragen Sie die Bauern.
Jeder wird sagen, das M�dchen ist die Tochter des Teufels.
Und die Alte und das M�dchen? Die glauben es offenbar selbst.
Armes M�dchen.
Vertr�umte Musik
Vertr�umte Musik
Fr�hliche Musik
Fr�hliche Musik
Signalton
Er wollte nicht fahren, ohne sich zu verabschieden. Das ist nett.
Na, sind die Ferien zu Ende? Ja, viel zu schnell.
Wenn Sie in meiner Abwesenheit ... Sie fahren auch weg?
Ich begleite ihn nach Stockholm.
Hallo, Matti! Ich fahre ins Gymnasium.
Siehst aus wie ein Gentleman.
Wegen der Facharbeiter sprechen Sie mit dem Verwalter.
Oder fahren Sie selbst zum Anwerbeb�ro.
Die pl�tzliche Abreise passt nicht zu Ihnen. Warum?
Sie sind eine klar denkende, selbstsichere Frau.
Diese Frau will ich wiederfinden. Darum muss ich weg f�r einige Zeit.
Ich verstehe Sie nicht, Kristina. Das ist sehr einfach, Laurent.
Erik!
Schwedisch
Matti schimpft.
Rhythmische Piept�ne
Bist du zu den Weihnachtsferien da? Das kommt drauf an.
Gute Reise. Und auf Wiedersehen.
Sei artig und flei�ig. Bestimmt! Ich hab dich doch gern.
Rhythmische Piept�ne
Signalton
Alle schreien durcheinander.
W�tende M�nnerstimmen
Ende der Pause. An die Arbeit!
Matti �bersetzt.
Adieu! (Erik) Adieu!
Morgen die Sohle ausschachten mit allen verf�gbaren Arbeitern.
Das mit der Hexe vorhin, das war gar nicht gut.
Wenn wir Freunde bleiben wollen, sprich nicht mehr davon.
Ich bin mit allen Freund, aber ohne Faustschl�ge. Schafskopf.
Fr�hliche Musik
F�r mich?
Komm her.
Romantische Musik
Warte! Nicht bewegen. Hab keine Angst.
Schwedisch
Freund! Ich bin dein Freund.
Warte.
Komm. Na komm doch!
Du brauchst keine Angst zu haben.
Die Fr�chte ... gut.
Schwedisch
H�r zu, Ina! Schwedisch zu sprechen, ist sehr schwierig.
Wenn du nicht antwortest ... Wie du willst.
Ina schimpft.
Hast du die Sprache wiedergefunden? Was willst du? Kannst du lesen?
Warte, Ina. Jetzt wird gelernt. Sieh her. Lies das.
Ha-aren.
Ha-aren? Warum Ha-aren? Das sind Haare.
Du kannst nicht sprechen, aber lesen. Ein Naturwunder!
Nein, ich lass dich nicht laufen. Gefangen. Falle.
Wo waren wir? Unterhalten wir uns weiter.
Wir waren bei "Haare" ... Und Hund! Was hei�t Hund? Wau! Wau!
Ina lacht schallend.
Romantische Musik
Ina! Wei�t du noch, am ersten Abend? Bei euch.
Meine Wunde: Warum so schnell geheilt?
Schwedisch
Warte.
Geheimnis! Das ist also ein Geheimnis.
Hast du viele solcher Geheimnisse?
Schwedisch
Zeig sie mir. Zeigen!
Geescheenk.
Geschenk! Wie meinst du das?
Geheimnis. Geschenk.
Aaaah! Ich soll dir das W�rterbuch schenken.
Du schl�gst mir ein Gesch�ft vor.
Gut. Aber zuerst Geheimnis. Dann von mir Geschenk. Verstehst du?
Dann von mir Geschenk. Go!
Geschenk! Geschenk!
Bleibt sie lange in Stockholm? Sie hat nichts gesagt.
Selbst Ihnen nicht? Warum mir?
Warum! Ein sch�nes Besitztum.
Der Gutshof, das Werk ... Sie hat sicher eine Million Einnahmen im Jahr
Wobei das Holz noch fehlt. Ich wundere mich.
Wieso? Wollen Sie sich einen Kuppelpelz verdienen?
Das darf Sie nicht wundern. Bei der Frau!
Sprechen Sie nur weiter. Ich habe hier schon so viel erlebt ...
Vorsicht, Ihr Blut k�hlt ab.
Ich wei�, in Ihrem Alter will man noch Abenteuer.
Aber diese Frau setzt sich mit all ihren Mitteln ein. Oder gar nicht.
In Ihrem Fall w�re es mit allen Mitteln.
Sprechen wir dar�ber an einem Ort, wo es weniger warm ist.
Das ist f�r Gewissensfragen der richtige Ort.
Haben Sie ein gutes Gewissen? Sie wurden oft gesehen.
Im Wald, mit diesem M�dchen. Ina?
Das ist nicht gut. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.
Und Gott, was Gottes ist. Lassen Sie dem Teufel, was ihm geh�rt.
Das sagen Sie? Auch wenn wir das nicht glauben:
Die Leute glauben es. Sie machen das M�dchen nur ungl�cklich.
Dazu haben Sie nicht das Recht! Herr Pastor, Ihr Blut k�hlt ab.
Naassee.
Nein. Nase. Nase.
Auge. Ja.
Orhen. Nein. Ohren!
Ohren. Ja.
Und das ...
Mund.
Mund. Ja.
Ina. Ina!
Frosch quakt, K�uzchen ruft.
Unruhige, unharmonische Musik
Beschw�rendes Fl�stern
Keine Markierung. Warum wurde hier gerodet? Ein Fehler.
Damit verlieren wir zwei Tage Arbeit! �bersetzen.
Was wollen sie? Was schon. Nichts.
Ich verlange, dass du es mir sagst. Tja, Monsieur Brulard ...
Du bist mit allen Freund. Rede! Fragen Sie Ihre Hexe.
Was soll das hei�en?
Hexe und Ingenieur: eine b�se Mischung. Die m�gen das nicht.
Quatsch. Ich rede selbst ... Sie reden nicht!
Wenn Ihr Kopf wieder klar ist: meinetwegen.
Im Moment sind Sie nicht mehr unser Chef. Keiner h�rt auf Sie.
Wir sind doch Freunde. Nein, nicht mehr.
Pfiff
Romantische Musik
Melancholische Musik
Matti.
Reden wir jetzt gar nicht mehr miteinander?
Ich muss dich um etwas bitten. Tu mir einen Gefallen.
Bring mich zur H�tte der alten Maila. Durch den Sumpf.
Das ist ein Befehl, Matti!
Wenn ich allein gehe, verirre ich mich wieder.
Willst du mich nicht begreifen? Das ist sehr wichtig!
Pfiff
Melancholische Musik
Fr�hliche Musik
Unterhaltung auf Schwedisch
Sandalen. Gew�hnliche Sandalen. Nej, nej, nej!
Das f�ngt ja gut an.
Bleib sitzen! Das ist keine Falle.
Hab keine Angst. Das Ding tut nicht weh. Jeder tr�gt Schuhe.
Aber nicht solche.
Gefallen sie dir?
Sandalen.
Und jetzt ...
Komm mit.
Du bleibst hier und r�hrst dich nicht vom Fleck.
Verstanden? Ja.
Ich bin in zehn Minuten zur�ck.
Warte hier.
Spricht schwedisch.
Lastwagen hupt.
Flotte Musik
Lauter Radioton
V�gel zwitschern.
Schwedisch
Aufgeregte Stimmen, Frauen kreischen.
Schmerzen.
Schmerzen? Selbst schuld! H�ttest du auf mich gewartet!
Wohin? Ins Restaurant. Ich hab Hunger.
Du nicht? Ja.
Das sind alles liebe Menschen. Freunde! Nej.
Sie schauen alle beim Essen auf die Teller. Keiner sieht dich. Nej!
Ina, meine Geduld ist zu Ende. Gehorche oder ich werde b�se!
Schau mich nicht so an. Einer muss nachgeben, aber nicht ich.
Ina.
Wei�t du, was du bist?
Du bist eine Hexe. Du hast mich verhext.
Das mag noch angehen. Aber was schlimmer ist:
Ich liebe dich.
Jag �lskar dig.
Iss dein Brot auf.
Eijeija. Wo bin ich mit dir hingekommen? Was mache ich mit dir?
Was soll aus uns werden?
Was werden? Nichts. Problem! Denken!
Schmerzen? Viel Schmerzen. Ganz krank, vom Denken.
Was? K�mmere dich nicht drum, Kleines. Iss.
Laurent! Ich verstanden. Ich auch denken.
Das hat mir grade noch gefehlt.
Ich viel wissen. Was wei�t du, mein Kleines?
Alles.
Einmal Schluss. Und ich ...
Sterben.
Schnee! Nicht gut. Beeil dich. Wir haben wenig Zeit.
Wir fort. Nicht fort, nicht fort!
Aber wir m�ssen, mein Kleines! Wir haben f�nf Stunden Weg.
Sehr wenig Zeit. Hast du verstanden?
Sie b�se mit Laurent. Wer, sie?
Dame Lundgren. Ach nein. Wirklich?
Ich bekomme Angst vor deinem Denken.
Dame Lundgren ist in Stockholm. Und wenn sie hier w�re ...
Tanzmusik erklingt.
Prost!
Skol!
Unterhaltung auf Schwedisch
Na bitte.
Ina lacht laut.
Versuchen wir unser Gl�ck!
Wenn er anspringt, glaube ich sogar an Hexerei.
Motor springt an.
Traurige Musik
Traurige Musik
Das Pferd wiehert erschrocken.
Angstgeschrei
He, Pullinen! Was bringen Sie? Die Chefin ...
Ist zur�ck und will mich sprechen. Ja, ich mache Fortschritte!
Klopfen
Herein!
Gute Reise gehabt? Danke.
Die Baustelle? Alles in Ordnung.
Wir erreichten Punkt 59 und stie�en endlich auf lockeren Boden.
Die beiden Facharbeiter ... Monsieur Brulard!
Es gibt Ger�chte �ber Ihr Verhalten w�hrend meiner Abwesenheit.
Ihr Privatleben interessiert mich nicht.
Nicht, solange mir gesch�ftlich kein Schaden erw�chst.
Ich w�re untr�stlich, die br�chige Stelle im Unternehmen zu sein.
Nicht in diesem Ton! Ich spreche in Ihrem Interesse.
Wenn man mich als Junge ausschimpfte,
war es immer in meinem Interesse. Sie sind noch heute ein Junge.
Wie alle Kinder m�ssen Sie vor sich selbst besch�tzt werden.
Ich habe Ma�nahmen getroffen. Ma�nahmen?
Das M�dchen wird das Dorf verlassen. Sie befehlen!
Gro�artig. Ausweisung, Verbannung! Bewundernswert. Mein Vorschlag:
Weisen Sie mich aus! Das ist viel einfacher.
Ich habe das erwogen.
Aber leider haben Sie einen Vertrag, der Sie noch f�r acht Monate bindet.
Ich fragte mich, was mich zu Ihnen hinzieht.
Es ist wohl die Art, wie Sie versuchen Ihre Gef�hle zu meistern.
Verbunden mit der Unf�higkeit, sie zu verbergen.
Manchmal will man nichts verbergen.
Es tut mir leid, Kristina. Mehr kann ich nicht sagen.
Diese Geschichte zwischen ihr und mir begann wie ein Spiel.
Allm�hlich wurde sie zur wichtigsten Angelegenheit meines Lebens.
Wir haben uns lange genug dar�ber unterhalten.
Wenn Sie sich von ihr verabschieden wollen: Noch ist Zeit dazu.
Sie sind die Herrin, vor der sich jeder zu verneigen hat!
Aber Sie vergessen: Ihnen geh�ren nicht alle lebenden Wesen.
Dieses M�dchen, das alle hassen, geh�rt mir! Ich werde sie heiraten.
Vor dem ganzen Dorf! Das kl�rt endlich diese ungesunde Atmosph�re.
Und: Die Frau eines Ausl�nders kann man schlecht ausweisen.
Sie sind verr�ckt. Laut Vertrag muss ich nicht ledig bleiben.
Im Park sstehen vill ... Viele.
Vielee Bankee. Nein. B�nke.
Verstehst du das? Ja.
Du verstehst alles. Ja.
Ich bin stolz auf dich. Bald kannst du wie ich sprechen.
Wie du? Ja. Dann kommst du mit nach Paris.
Nur eine Formalit�t gibt es vorher. Die ist aber einfach.
Wir heiraten.
Du verstehst nicht?
Warum nicht?
Hochzeit ... Kirche. Ina Kirche? Niemals.
Ich habe auch nicht viel mit der Kirche im Sinn.
Aber bei euch ist es eben �blich. Nicht sprechen. Lesen.
Ich bat dich, meine Frau zu werden. Hast du verstanden? Min fru.
Unm�glich.
Warum unm�glich?
Schwedisch
Das ist nur Einbildung, Kleines. Du bist genau wie die anderen.
Du l�sst dich zu sehr beeinflussen. Das ist wie mit deinen Geheimnissen.
Du bist gefallen.
Da hatte ich meine Augen hinten. Ich versuche, dir das zu erkl�ren.
Nehmen wir an, du hast recht. Aber im Leben kann man sich �ndern.
Man kann sich immer �ndern. Verstehst du?
Pass auf: Hier ist Schatten.
Dort ist Sonne. Nur ein Schritt, und Sonne.
Nej, ich immer da. Immer. Immer.
Aber warum?
Du hast Angst.
Ina, das sind M�rchen. Nimm diesen dummen Aberglauben nicht ernst!
(laut) Du wirst dein Leben damit zerst�ren!
Nicht sprechen! Wir m�ssen davon sprechen! Jetzt!
Ich bin auch nicht daf�r, das sagte ich dir doch.
Aber deine Leute! Wir brauchen sie f�r unsere Heirat. Darum geh hin.
Tu es f�r dich. Dann nehme ich dich mit und du hast nie mehr Angst.
Nej. Nej!
Schwedisch
Warum dich? Weil du mich umgarnt hast!
Mit deiner Unschuld! Mit deiner Reinheit.
Weil du vollst�ndig von mir Besitz ergriffen hast.
Ich liebe dich.
Du wirst meine Frau.
Glockenl�uten
Glockenl�uten
Warum wollen Sie das nicht tun? Nur mit Ihnen kann ich dar�ber reden.
Was soll ich tun? Sie �berzeugen! Oder glauben Sie auch an Hexen?
Das M�dchen zu �berzeugen, w�rde ich mir zutrauen. Aber meine Gemeinde?
Entschuldigen Sie mich. Sprechen Sie mit ihr?
Nein. Wissen Sie, warum? Sie sagen, die Leute machten sie zur Hexe.
Das ist nicht wahr. Ich sprach mit ihr. Sie hat sich allem verschlossen.
Wollen Sie die �ffentliche Meinung �bergehen, dem Dorf trotzen?
Dabei gewinnt niemand etwas. Weder das M�dchen noch Sie.
Haben Sie Angst, Herr Pastor?
Wollen Sie nicht begreifen, was das f�r mich bedeutet?
Glockenl�uten
Glockenl�uten
Die Gemeinde singt.
Predigt auf Schwedisch
Pastor sagt an, welches Lied gesungen wird.
Orgel setzt ein.
Gemeinde und Pastor singen.
Stumme Szene
Gesang ger�t aus dem Takt, wird vom Fl�stern der Frauen gest�rt.
Gro�e Unruhe. Pastor singt fast allein.
Aufgeregtes Stimmengewirr
Frauen fl�stern emp�rt.
W�tendes Geschrei
Monsieur Brulard! Ina! Kommen Sie schnell.
Hasserf�llte Frauenstimmen, Ina schreit.
Dramatische Musik
Monsieur Brulard! Da lang!
Schwedisch
Ina! Ina!
(schreit) Ina! Inaa!
Ina! Inaa!
Ina! Ina!
Ina!
Ina!
Brulards verzweifelte Rufe kommen aus immer gr��erer Entfernung.
Untertitel: Rosemarie Streibig
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