All language subtitles for F1017557_hoh_deu_Mit_80_Jahren_um_die_Welt_Dubai_250718

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Original subtitles

(Lothar und Christina singen) "Die Karawane zieht weiter

Der Sultan hat Durst

Der Sultan hat Durst."

Mit 80 Jahren um die Welt: Sechs Senioren auf großer Abenteuerreise.

Dass ich noch sowas erleben darf,

hätte ich nie für möglich gehalten.

Sie sind sich noch nie zuvor begegnet.

Und haben keine Ahnung, wohin die Reise geht.

Nie gesehen, nicht mal davon geträumt.

Zusammen mit Reiseleiter Steven Gätjen

erleben sie sechs Länder in vier Wochen.

Grade im Alter muss man ja mal irgendwie so Sachen erleben,

um wirklich noch mal zu sagen: "Mensch, wir sind doch noch da."

Heute geht's von Kapstadt nach Dubai.

* fröhliche Musik *

Und dieses Mal erfüllt sich für den 77-jährigen Bernd ein Lebenstraum.

* fröhlich Musik *

Dubai: Unsere Weltenbummler haben ihr zweites Reiseziel erreicht.

Ihr seid alle da? Gepäck ist da. (Norbert) Alle da.

(Erika) Der kann fünf Frauen haben.

(Marianne) Wer? - Ja hier, so ein Scheich.

Ja, aber du wärst doch niemals die fünfte Frau eines Scheichs.

Würdest du doch gar nicht machen, oder?

(lachend) Wenn ich hier leben würde, könnte ich nichts gegen machen.

Der Scheich muss erstmal kommen, der dich bändigen kann.

(Marianne) Nicht, dass du jetzt Scheich werden willst.

(Erika, lachend) Der schaffst doch nicht fünf Frauen.

Wenn ich 'ne Ölquelle finde, dann sag ich nochmal Bescheid.

Vom drittgrößten Flughafen der Welt

geht es in die Stadt am Persischen Golf.

Hierher kommen pro Jahr 14 Millionen Touristen.

Über Dubai weiß ich eigentlich nicht so viel.

Man weiß halt, da glitzert alles.

Da ist das Geld so im Übermaß da. Die haben die höchsten Häuser.

Vor der Küste die Insel angelegt.

Das ist für mich jetzt wie man sagt "Märchen und eine Nacht".

300 Meter hohe Wolkenkratzer, wohin man schaut.

(Lothar) Das habe ich mir so vorgestellt.

Ja? Ja, modernste Bauweise.

Doch davon ist nicht jeder erbaut.

Das sind doch alles ideenlose Zigarrenkisten.

Der erste Eindruck, den ich von Dubai habe, ist negativ.

(Bernd) Eine künstliche Metropole.

Gefällt mir nicht.

Das ist mir alles hier zu steril, zu künstlich erzeugt.

Furchtbar.

(Erika) Marianne, guck mal hier! - (Marianne) Oh, bombastisch.

Aber ich kann gar nicht genug kriegen.

Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hingucken soll.

(Marianne) Man will es nicht wahrhaben,

müsste sagen: "Kneif mich mal."

Damit ich weiß, es ist so. Ich bin jetzt hier tatsächlich.

Toll, das ist ja toll. Nee, guck mal!

Je höher, desto besser.

(Norbert) Kriegt man gar nicht drauf.

So schön das ist, aber dran gewöhnen könnte ich mich nicht.

Das ist mir zu groß, zu bombastisch.

Ich sag immer: "Auf dem Teppich bleiben".

In dieser Stadt der Superlative werden unsere sechs Senioren

die nächsten Tage verbringen.

Und das im höchsten Fünf-Sterne-Hotel der Welt.

Guten Morgen. - Morgen.

Morning. Das kann ich auch.

(Erika) Guten Morgen, wir sind ja "Germanier".

(mit Akzent) Ich liebe dich. - "Ich liebe dich" hast du gesagt.

(Norbert) I love you, I love you.

Herzlich werden die Senioren im Luxushotel empfangen.

Traditionell mit arabischen Datteln und Tee.

Möchte jemand Datteln?

(Erika) Eine Dattel, ja. - (Norbert) Eine kosten.

Das "Brot der Wüste" ist die Nahrungsquelle der Beduinen.

Es hat viel Energie und hält fit.

Christina hat gesagt, man soll jeden Tag eine Dattel essen.

Dann wird man steinalt.

Und wir fangen heute damit an. - Ja.

Die sind schön süß, und alles Süße ist ja mein Revier.

Ich verteile jetzt die Schlüsselkarten

und dann müsst ihr euch mal aufmachen das Zimmer zu finden.

So, ich gebe euch das jetzt einfach mal.

Morgen früh werdet ihr abgeholt,

und dann geht es für uns in die Wüste.

In die Wüste. - (Erika) Das ist ja ein Erlebnis.

Oh, in die Wüste.

(Marianne) Was ist das? - (Norbert) Room B.

(Bernd) 7003. - (Erika) Auch 7003.

Wir müssen erstmal am Fahrstuhl irgendwo ran, wa?

B 7-0-0-3, also wir müssen irgendwo Richtung B.

Wir gehen einfach jetzt da lang, wo alle langgehen.

Kommt mal alle mit hier, kommt!

69th floor. - Ah!

Im 69. Stockwerk.

(Bernd) Ah. - (Norbert) Oh, wir sind schon hoch.

Das geht ganz schön flott.

(Marianne) Etage sixty-nine, mal sehen, ob wir unsere Zimmer finden.

Jetzt bin ich aber gespannt.

Wir werden ja nicht alle das Zimmer Nummer 3 haben.

Doch, das gemeinsame Zimmer für alle Senioren

hat mehrere Eingänge auf zwei Etagen.

(Christina) Eine Suite.

Ich werde verrückt, ehrlich.

Unwahrscheinlich.

Ach und dieser Fernseher. - (Norbert) Das ist ja Wahnsinn.

Und diese Tiefe, ich gucke gar nicht nach unten, nur hier oben.

Der Luxus hier, ich denke, da könnte ich mich ganz schnell dran gewöhnen.

(lachend) Ich habe gerne Luxus.

Auch die bescheidene Marianne aus Dresden ist beeindruckt

von der 150 Quadratmeter großen Luxussuite.

Wer viel Geld hat, kann hier wohnen.

Aber dass wir heute hier wohnen, das überrascht mich.

Das nimmt mich richtig gefangen.

(Norbert) Jetzt brauchen wir bloß noch einen Plan,

wie wir hier wieder zurückfinden.

* beschwingte Musik *

Ach, das ist ja ein Bild.

Mittlerweile findet sich auch die 1,43 Meter große Erika zurecht.

Das ist mein Bett hier.

Meine ... Meine große Stube.

Könnt ihr euch das vorstellen? Ich hab einen Palast.

Und einen großen Fernseher und eine Aussicht zur Wüste.

Das wäre mir zu groß für immer.

Man ist das ja gar nicht gewöhnt.

So ein Komfort hier. Oh, guck dir mal hier die Lampen an!

Wahnsinn, ja. Alles Wahnsinn.

In meiner Kindheit, wir sind ja ... Stube bloß.

Wir hatten nur ein Zimmer.

Wir waren von '48 bis bis '54 fünf Personen da drin.

Kein Korridor, bloß noch eine Kammer hinten.

Aber nie Außentoilette kennengelernt,

trotzdem schöne Toilette gehabt.

Aber wir haben nichts vermisst als Kinder, wir fanden es schön.

Eine schöne Kindheit gehabt.

Ja, das ist so, wenn du es nicht anders gewöhnt bist.

Wunderbar.

Als Kriegskind und Halbwaise ist auch Lothar nicht im Luxus aufgewachsen.

Bisher bestand das Leben des ehemaligen Fliesenlegers

hauptsächlich aus Arbeit.

Das ich das jetzt selber hier mal ...

Hab ich

mir nicht träumen lassen. - (Marianne) Ja.

Es ist überwältigend und bevor man mich mal sprachlos kriegt ...

Ist gar nicht so einfach, aber das hat man hier geschafft.

(Marianne) Warte mal ab, wenn es Abend wird.

Und das ist erleuchtet. - Das kann ich mir vorstellen.

Da haut es uns noch mal die Beine weg.

Wenn ich es genau ... Ich hab's nicht greifen können.

Du denkst, es ist ein Traum. - Und heute greifen wir zu.

Es könnte ein Traum sein. - (Lothar) Nein.

Es war ein Traum und ...

Eigentlich werden Träume ja meistens nicht wahr.

Aber dieser wird wahr. - (Marianne) Diesmal ja.

Hach.

Vergisst man fast das Luftholen. - Ja.

Na schön. Wollen wir mal weitergucken.

Ihr habt ein schönes Bett.

Der Ausblick auf die Wolkenkratzer der Wüstenstadt

verschlägt einigen Senioren die Sprache.

Nicht so Christina.

Die Kölnerin hat großen Gesprächsbedarf mit Enkelin Melanie.

Melli, hör mal, ich bin in Dubai.

Hör mal, ganz toll.

Du glaubst es nicht.

Ja, ist alles okay, ich freue mich so.

Hör mal, du glaubst nicht ... Ja ...

Doch, ich heule jetzt vor Freude.

Du glaubst nicht, wie toll dieses Appartement ist.

Diese Wohnung, 150 Quadratmeter.

Ja, du lachst und ich heule.

Ich freue mich echt.

Das ist ...

Also für mich ist das ...

Hoffentlich lebe ich noch 20 Jahre, dass ich davon zehren kann.

Eine riesige Luxussuite mit allein vier Bädern.

Im höchsten Hotel der Welt.

Bernd aus Mülheim lässt das eher kalt.

Das war alles für mein Niveau etwas zu hoch.

Zu hochgestochen.

Unsere erste Wohnung war 73 Quadratmeter,

nachdem ich verheiratet war.

Vor 52 Jahren hält Bernd um die Hand seiner Tanzschulliebe Christel an.

Zusammen bekommen sie zwei Töchter und sind einander bis heute treu.

Hier wohnt die Regierung.

Wir sind 52 Jahre verheiratet.

Wenn das einmal passt, dann passt das.

Dann braucht man sich nicht mehr weiter zu orientieren.

Wir sind beide humorvolle Menschen.

Wir veräppeln uns gerne.

Humor ist eine tragende Säule unserer Ehe.

Guck mal, das tröpfelt wie

wenn einer Prostata hat.

* Sie lacht. *

Ich hab lange mit mir gekämpft, ob ich mitfahren soll oder nicht.

Weil länger waren wir nie getrennt.

Da Christl gesundheitliche Probleme hat,

ist sie selbst nicht mehr so mobil.

Umso wichtiger ist es ihr,

dass der aktive Bernd seine Weltreise genießt.

Ich wünsche meinem Mann einfach,

dass er auf dieser Reise zufrieden ist.

Ich hoffe, dass er das alles

so gut nimmt, und das, was auf ihn zukommt,

auch mit frohem, frohem Herzen oder was weiß ich so annimmt.

Dann ist er zufrieden, und ich bin zufrieden.

Was weder Christel noch Bernd ahnen:

In Dubai wird sich für den 77-jährigen Rentner

ein großer Traum erfüllen.

Lothar.

(Norbert) Lothar sagt heute nichts mehr.

Der ist sprachlos. - Der ist sprachlos.

Der ist sprachlos.

(Christina) Die Sprache zerschlagen. - Ja. Wirklich.

Da brauch ich noch 'ne ganz schöne Zeit, das zu begreifen.

* bewegende Musik *

Mit 80 Jahren um die Welt.

Auch in ihrem zweiten Reiseland

erwarten unsere Senioren aufregende Abenteuer.

Früh am Morgen sind es bereits 32 Grad.

In Dubai herrscht Hochbetrieb.

Auch in der Luxussuite unserer sechs Senioren.

* Popmusik *

Ach, so, jetzt mal langsam hier fertig machen.

Dann kann es losgehen, wa?

Und die Strickjacke nehme ich noch mit.

So, das wär's.

Gut.

Können wir gehen.

Kann losgehen, bin fertig.

Es geht raus aus der Stadt.

Was sie genau erwartet, wissen die Weltenbummler nicht.

Nur, dass Reiseleiter Steven sie heute in die Wüste schickt.

(Lothar) Wir müssen mit Klamotten aussteigen, ne?

(Erika) Wolltest du nackt aussteigen?

(Norbert) Angenehmer wär's ja.

* Sie lachen. *

Schon nach einer halben Stunde erreichen unsere Weltreisenden

die größte Sandwüste der Welt.

Von hier aus geht es im Geländewagen weiter.

Warum die Rentner sich gut anschnallen sollen,

werden sie gleich erfahren.

* Swing-Musik *

Jetzt machen wir hier 'ne Rallye. Rallye Monte Carlo!

# You make me feel so young. #

* erschrockenes Luftholen, Lachen *

(Marianne) Woah! - Achterbahnfahrt jetzt.

* erschrockene Rufe *

* Sie lachen. *

(Lothar) Sonst sitzt du zu Hause am Fernseher und sagst:

"Wie kann das angehen?" Und nun ... - Und jetzt noch mal.

Jetzt ist das für uns Wirklichkeit.

Huch! Jetzt dachte ich, jetzt kippen wir.

(Norbert) Und jetzt querfeldein.

* Sie schreit. *

(Mann) Ja! Oah!

Rallye Dakar. - (Fahrer) Rallye Dakar.

Das ist eine geile Sache.

# You make me feel so young

You make me feel so young. #

Ah, endlich da.

(Lothar) Sause! Sause!

Ja!

Reiseleiter Steven erwartet seine Gruppe bereits.

Und er ist nicht allein.

Ihr könnt euch sicher denken, was wir vorhaben.

Das ist der Mohammed und das ist der Hassan.

Das sind unsere Kamelführer.

Denn wir werden gleich mit diesen Wüstenschiffen

ein bisschen Lawrence von Arabien spielen.

Die stehen immer vorne auf.

Das heißt, ihr müsst euch gut festhalten.

Nicht zu weit nach hinten lehnen,

relativ gerade festhalten, sonst fliegt ihr hinten rüber.

Das ist wirklich so buff, buff.

Schalke-Fan und Hobby-Fußballer Bernd

traut sich als Erster.

Oh, sehr sportlich.

Die 77-jährige Christina teilt sich mit Bernd ein Kamel.

Ganz fest halten. Ganz fest halten!

(Christina) Nein, nee! Ich geh runter.

Du gehst runter?

Uh! Ist das okay, Christina?

Das weiß ich noch nicht.

Guck mich mal an. Du siehst auf jeden Fall toll aus.

Aber hast du ein bisschen Angst? Ist dir das zu hoch?

Bisschen Herzklopfen. Herzklopfen?

Das ist doch was Schönes, oder?

Kommt drauf an bei wem.

Ja? Nicht beim Kamel? Lieber bei jemand anders?

Locker in den Hüften bleiben. Ja, genau.

Team Nummer zwei. Lothar und Erika. Erst Lothar, ja?

Ich krieg das Bein nicht hoch, das ist das ja.

Wie können wir dir helfen?

(Lothar) Einer muss das Bein rüberschieben.

Super, Marianne. (Marianne) Das ist toll.

Oah! Jetzt?

(Lothar) Nee, geht nicht. Geht nicht?

Aber super, dass du das versucht hast.

Was war jetzt los, Lothar? Mit der Hüfte ging das nicht?

Ich komm nicht so weit auseinander.

Du konntest dich nicht breitbeinig draufsetzen?

Er kommt nicht so weit auseinander. Zumindest warst du mal drauf.

Ja, ärgert mich. Aber es geht nicht.

Ja, aber weißt du, wenn das mit deinem Bein nicht geht ...

Ich komm nicht so weit auseinander.

Dann muss Norbert zeigen, was er kann.

So, it's gentleman first and then the lady.

Ja, okay?

Du kannst alleine, ja?

Ja, ja. Geh hoch, oah! Bin schon drauf.

So, Erika, jetzt machen wir das bei dir.

(Norbert) Na, geht? - Es geht.

Oh, Halt! So! Siehste? Jetzt bist du drauf.

Bei uns geht's flott.

Ah! So!

Oi! Jawoll!

Siehste? Wir sind drauf. Alles klar. Wow.

Ihr seid noch einen Meter höher als Bernd und Christina.

Ich steh noch am Berg!

Hab ja auch Respekt vor euch, Jungs. Hallo, Tachchen.

Wie machst du es? Bein hoch? Mensch.

Weitaus graziler.

Schön festhalten, jetzt geht's hoch.

Oha! Uah!

Oben seid ihr schon. - (Marianne) Ja?

Wir sind oben. Hast du die Augen zugemacht?

Nein, nein.

Also, Lothar, mein Lieber. Wünsch euch was.

(Norbert) Ab die Post. Geht los.

Uah! Eieiei!

(Norbert) Achtung.

Während die Karawane davonzieht, wird Lothar mit dem Auto nachkommen.

Was nicht ist, ist nicht.

Was der Körper nicht hergibt, nützt nichts.

Muss man mit leben.

Und ich find das toll.

Und ich konnte dabei sein. Das ist auch schon eine Menge.

* aufregende Musik *

Wunderschön! Ist das herrlich!

Auf ihren Wüstenschiffen

schaukeln die Karnevalsfreunde Christina und Bernd

einem noch unbekannten Ziel entgegen.

(singend) "Die Karawane zieht weiter

Der Sultan hat Durst Der Sultan hat Durst."

(Norbert) Da ist heute Abend der Hintern durchgeritten.

Ach, guck, wir sind hier.

(Erika) Ach, Mann, das gibt's ja nicht!

Das gibt's ja nicht!

Gut festhalten. Uiuiui!

Uiuiui! Uiuiui!

Okay, geht das? Ja.

In einem Beduinen-Camp

kann sich die Reisegruppe zunächst einmal ausruhen.

Uiuiui. Oh!

Thank you.

Hast du gut gemacht.

Es hat mir sehr gut gefallen.

Jetzt kann ich mit gespreizten Beinen wandern.

So, ihr Lieben, wir haben was getan, jetzt gehen wir alle was trinken.

Muss man ja in der Wüste ganz besonders. Erika, komm mit.

Wir sagen Tschüss zu Mohammed und Hassan.

Shukran.

Shukran. Shukran.

Es heißt shukran. Shukran. Shukran.

Shukran, shukran.

* Christina lacht. *

Hast du deinen Hut noch? - Wunderbares Erlebnis.

Ein malerisches Camp mitten in der Wüste.

Hier freuen sich die Senioren über den langersehnten Schatten.

Und auf ihren Reisegefährten Lothar.

So, da ist er, der verlorene Sohn. (Lothar) Alle wieder da?

(Bernd) Keiner runtergefallen.

Habt ihr das gut überstanden? - (alle) Ja.

Ursprünglich lebten die Beduinen von der Viehzucht.

Inzwischen sind viele der gastfreundlichen Wüstenbewohner

auf den Tourismus umgestiegen.

Unsere Globetrotter richten sich auf ein gemütliches Picknick ein.

Doch sie erleben eine Überraschung.

Jetzt sehen wir 'n Bauchtanz. Guck mal.

(alle) Oh!

(Erika) Das ist ja was Schönes. Herrlich.

* arabische Musik *

Bisschen tanzen kannst du auch, Erika, oder?

Ich tanz ja da nicht mit 'ner Dame.

Zeig uns doch, was du kannst. (Erika) Nein!

Nein?

(Erika) Das würde alles kaputt machen. Wo sie so schön tanzt.

(alle) Erika! Erika!

Was soll ich machen?

(alle) Erika! Erika!

Wie seh ich denn aus?

Auch wenn Erika sich bitten lässt, die 82-Jährige hat Rhythmus im Blut.

Ach weißte, Lothar.

Aber super!

Zu Hause in Berlin tanzt Erika täglich.

Allerdings meist nur für sich allein.

Hier in der Rub al-Chali Wüste bekommt Erika schnell Gesellschaft.

Der 81-jährige Norbert gesellt sich zur Bauchtanzgruppe.

Und so kommt es,

dass wenig später fast alle den Tanzteppich unsicher machen.

Sogar der ehemalige Bürgermeister persönlich wagt sich aufs Parkett.

(Bauchtänzerin) Wuh!

(Christina) Schau mal,

meine Oberweite hat nicht so funktioniert.

* Sie lacht. *

(Marianne) Das war gut.

Da macht einem die Hitze nichts mehr aus.

Beim Tanzen hat man ganz andere ...

Wow. Dann geht das richtig los.

Die arabische Bauchtänzerin dreht auf.

Die Berliner Erika und Norbert halten mit.

Der arme Norbert. Ob er das aushält?

Der kann heute Nacht nicht schlafen. Der sieht nur hier.

Wir sind ja nun nicht Abstinenzler geworden,

weil wir älter geworden sind.

Nur stille Genießer mehr, ne?

Ja, ja. Männer. Lass sie doch. Lass sie doch.

Man sagt ja auch: "Je oller, je doller."

Du bist ja auf Tuchfühlung gegangen, ne?

Na logisch. Wann hat man schon so 'ne junge Braut an der Hand?

Bisschen Flachs und Spaß.

Ist doch super. Hat doch Spaß gemacht.

So ein begnadeter Tänzer wie du,

das spricht sich auf dem Parkett herum,

dann kriegst du die Frauen nicht mehr los.

Das war manchmal so. - Ich konnte nicht tanzen.

Mich haben sie in Ruhe gelassen. Ich stand abseits.

Bernd gibt sich bescheiden.

Dabei war er in seiner heimischen Karnevalsgesellschaft

sogar Tanzmajor. Immer dabei: seine spätere Ehefrau Christel.

Kennengelernt habe ich meine Frau in der Tanzschule.

Ich hatte gerade Schluss mit meinem vorherigen Freund.

Da hatte ich die Schnauze von den Männern voll.

Und dann kommt in der Tanzstunde schon wieder so ein Kasper

und baggert mich da an.

Da hatte ich überhaupt keinen Bock drauf.

Ich war einfach der Bessere. Vom Aussehen und auch von der Figur.

Bernd war schon immer sportbegeistert.

Bis heute spielt der 77-Jährige

jede Woche Fußball in einer U80-Mannschaft.

Und auch Bernds Herzenswunsch ist sportlicher Natur.

Mein größter Wunsch wäre es, einen Rennsportwagen zu fahren.

Weil ich ausprobieren möchte:

Beherrsche ich das Fahrzeug oder beherrscht das Fahrzeug mich?

Das sind Grenzerfahrungen, die ich noch mal machen möchte.

Für neue Erfahrungen sind alle unsere Weltenbummler zu haben.

In der Wüste nutzen Steven und Bernd die Gelegenheit,

das Schischarauchen auszuprobieren.

Komm, wir machen jetzt mal Friedenspfeife.

Hier, so über Kreuz.

* Blubbern *

Du bist ja jemand, der drückt schon mal gern einen Spruch.

Der piesackt. Macht das deine Frau auch mit dir?

Ja! Ja, macht die auch. Ja?

Meine Frau hatte damals sehr große Angst,

als ich in Rente ging.

Was soll nun werden?

Jetzt hab ich den Querkopf den ganzen Tag zu Hause.

Ich hab mich ja sonst auch mal bei der Arbeit abreagieren können.

Und dann sagt meine Frau, wenn ich dann schon mal angefangen habe:

"Junge,

du bist nicht mehr im Beruf.

Du bist nicht mehr bei deinen Mitarbeitern.

Hier hab ich die Hosen an."

Und dann zeigt sie mir das auch.

Sie ist die Chefin. Sie ist die Chefin.

Und meine Töchter, wenigstens meine Tochter Sina,

die sagt nicht "Papa" oder, äh, "Vater" zu mir,

die sagt immer "Chefchen".

Chefchen. Die Verniedlichung.

Ja, das ist also ein Hinweis:

Chef ist meine Frau und ich bin Chefchen.

Was Chefchen Bernd nicht ahnt:

Schon in wenigen Stunden

wird er sich fühlen wie ein echter Champion.

Kann ich euch schon mal verraten, was morgen passiert?

Ihr werdet

Dubai mal erkunden.

Wir waren in der Wüste, jetzt geht's um die Stadt.

Da zeigen wir euch mal, was die zu bieten hat.

Und der Bernd und ich haben einen Männertag vor uns.

Ah, Bernd da kannste ...

(Marianne) Oh, Bernd, da kommt noch was auf dich zu.

Saufen? - (Marianne) Nein!

* Sie lachen. *

Beine rasieren und saufen.

Dann werden das zwei Tage. Da kommst du nicht wieder.

Sehr überraschend, dass ich zum Männertag eingeladen wurde.

Ich kann mir nicht vorstellen,

was da abgeht.

Nächster Morgen in Dubai.

Da hier alles eine Nummer größer ausfällt,

beginnt der Tag mit einer XXL-Überraschung.

Oh, guck mal da.

(Erika) Was haben wir denn heute für einen Bus?

(Bernd) Mit eingebautem Schlafabteil.

Das ist unsers? Ja.

Ich werd ja nicht mehr? Das ist unsers?

(Marianne) Das ist unser Bus? Das ist euer Auto.

* aufgeregtes Durcheinander *

Viel, viel Spaß. - Mann, euch auch!

(Lothar) Saßt du schon mal in so einem Auto?

Nee! - Ich auch nicht.

Ich hab sie nur fahren sehen.

Ist ja 'ne richtige Bar hier. Das ist ja Luxus pur.

Luxus pur.

(Lothar) Jetzt sehen wir Dubai der Superlative.

(Christina) Eigentlich müssten wir ja auf die Limousine anstoßen.

Ja. - Wer macht die Flasche auf?

(Norbert) Wer kann die Sektflasche aufmachen?

(Christina) Du, Norbert?

(Norbert) Unser Bürgermeister macht alles.

(Lothar) Der Bürgermeister muss mal wieder.

* Ploppen *

* Partymusik *

Man fühlt sich wie ein Promi im Moment.

Obwohl wir keine sind.

Aber man fühlt sich ...

So was mal gesehen zu haben, finde ich herrlich.

So super! Schön!

Ich fühle mich als ausgesuchter Senior,

der mitreisen darf um die ganze Welt.

Und jetzt noch in so einer Limousine -

das ist ganz großartig.

* dynamische Musik *

Bürgermeister, jetzt hältst du die Rede.

Herzlich willkommen in der Luxuslimousine.

Mit dem Luxus durch Dubai.

Und darauf nehmen wir einen kleinen Schluck. Und denn ...

(Norbert) Vielleicht auch 'nen größeren.

Und wir wünschen dem Bernd heute einen schönen Tag,

weil er jetzt nicht bei uns ist.

(alle) Genau!

Zum Wohl. - (alle) Zum Wohl.

(Lothar) Und wir nur raten können, was ihm passiert.

(Lothar) Also: Gut Schluck! - (alle) Gut Schluck.

Bernd ist immer noch ahnungslos.

Deshalb versucht er sich als Sherlock Holmes.

"Motor City" hab ich gelesen. Hat das einen Grund?

Wo hast du "Motor City" ...?

Weiße Schrift auf braunem Grund.

Aber das Schild ist ja da.

Das ist auf der Seite.

Da steht auch "Dubai Airport".

Ja, ja, ich hab ja gesagt Motor City.

Da! Motor City. Stimmt.

Dann hat der sich verfahren.

Wieso fahren wir zu Motor City? Weiß ich nicht. Vermute ich mal.

Die Strecke kommt hier rauf. Schon richtig.

Du bist ja ein Fuchs.

Ich war bei den Pfadfindern.

Das heißt, du kannst Straßenschilder lesen?

Lesen kann ich auch.

Ich hatte mir ja gewünscht,

mal einen Formel-1- oder einen Rennsportwagen zu fahren.

Und wie ich sehe, wie ich hoffe,

scheint dieser Wunsch in Erfüllung zu gehen.

Tatsächlich ist Bernds lang gehegter Traum zum Greifen nahe.

Was glaubst du, passiert hier denn?

Ja, wir drehen mal ein paar Runden.

Wir drehen mal ein paar Runden? Ja.

Wollen wir reingehen? Ja.

Der Gelbe wäre meine Kragenweite.

Ja? Ja.

Willst du dich mal reinsetzen?

Hoffentlich komm ich rein. Halt mal fest.

Das ist eine gymnastische Übung hier.

Ja.

Oah!

Aber guck dir das mal an hier.

Wie eine Gazelle.

Wie eine angeschossene.

Was ist das für ein Gefühl da drin? Wahnsinn.

Ja? Klasse.

Mein Vater war Motorradsportler.

Der ist Motorrad gefahren.

Der hatte in den 20er-, 30er-Jahren

eine Imperia.

Damals das schnellste Motorrad auf dem Markt.

Und meinen Namen habe ich

in Anlehnung an den deutschen Formel-1-Rennfahrer Bernd Rosemeyer.

Also hast du es sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen.

So weit würde ich nicht gehen,

aber ich habe mich immer schon für Motorsport interessiert.

Die Leidenschaft zum Motorsport kommt von meinem Vater.

Der hatte Benzin im Blut.

Leider ist er mit 42 Jahren gestorben,

da war ich gerade sieben oder acht Jahre alt.

Und ich denke mal, daher habe ich

den Hang zum Schnellfahren.

Wollen wir mal rausgehen?

Wie, das war's? Nee, komm mal mit.

Also es steigert sich, hoffe ich.

Ich möchte dir auf jeden Fall

ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern.

Mal gucken.

* Motorlärm *

* Rockmusik *

Eieieiei.

Was sagst du? Super.

Shaun? That's right.

Perfect! Shaun kann uns bisschen was Schönes erzählen.

What kind of car is this? How fast does it go?

Depends on who is driving.

Okay.

If you were driving, how fast could it go?

I think on this main straight we're going to make about 240 km/h.

Also es kommt drauf an, wer das Auto fährt.

Man kann auf jeden Fall bis zu 240 km/h

damit auf 'ner gerade Strecke fahren.

Ja, Bernd, hättest du Bock, das Ding mal zu fahren?

Ja.

Darum bin ich ja hier. Darum bist du hier.

Ja, klar. Okay, wunderbar.

Shaun, I think Bernd is ready to go for a spin.

Okay.

Natürlich kannst du nicht in kurzer Buxe und T-Shirt fahren.

Es gibt ein richtiges Outfit.

Und es gibt ein paar Sicherheitserklärungen vorab.

Und Shaun wird auf jeden Fall mit dir mal eine Runde drehen,

damit du weißt, was du beachten musst

und was du rausholen kannst aus dem Auto.

Gut! Let's do it then. Okay. Let's do it.

Der Persische Golf und sein langer Sandstrand.

Es gibt Momente, da ist die Natur aufregender als jeder Luxus.

(Lothar) Musst mal aus dem Fenster gucken.

Wir sind am Wasser! - (Norbert) Anhalten, wir baden!

Wir haben keinen Badeanzug mit. - (Norbert) Na und?

* "Somewhere Beyond The Sea" von Frank Sinatra *

* erleichtertes Seufzen *

(Norbert) So schöner, weißer Sand, wa?

Passt auf meine Schuhe auf, damit sie nicht gemopst werden.

Ich will erst mal ins Wasser.

Macht keinen Bauchplatscher! - (Norbert) Machen wir.

(Marianne) Ach, ist das schön.

(Marianne) Guck mal, wie ich aussehe. Völlig nass.

(Lothar) Das doch nur Wasser, kein Rotwein.

Schade.

(Erika) Jetzt kommt mir aber das Puschen.

(Norbert) Musste mal sehen,

dass du das heimlich ablaufen lassen kannst.

(lachend) Fällt ja nicht auf.

* Sie lachen. *

* fetzige Musik *

Für Bernd wird es ernst.

Gleich dreht der 77-Jährige seine erste Runde in einem Rennwagen.

Zunächst als Co-Pilot.

Bist du aufgeregt? Ja.

Bernd spricht kein Englisch.

Aber das hält ihn nicht davon ab, mit Trainer Shaun zu fachsimpeln.

Automatikgetriebe?

Ja, of manual, ähm ...

Manual? - Ah, ja, ja.

Shaun to control, request green light at exit. Over.

* Funkspruch *

* Motorengeräusch, dynamische Musik *

Die erste Runde seines Lebens im Rennwagen.

Unser Rentner Bernd ist sprachlos.

(lachend) Now we go again.

Langsam lockert sich Bernds Mundwerk wieder.

You good?

Good? Gut? - Gut, sehr gut. Very good.

Good driver.

Die erste Mutprobe hat Bernd schon mal mit Bravour gemeistert.

Doch das war nur der Anfang.

Bernd, steig doch mal aus und komm zu mir.

* Seufzen, Gelächter *

Ich schmeiß als Erstes meinen Führerschein weg.

Ich kann gar nicht fahren, so wie der fährt.

Ja? Wahnsinn, Wahnsinn.

Aber jetzt geht dir ein bisschen die Pumpe, oder?

Nicht die Pumpe, die Muffe. Die Muffe geht dir?

Aber du machst das jetzt, oder?

Ja, aber so schnell wie der fahre ich nicht.

Aber du kannst trotzdem Zunder geben.

Ich hab gesehen, dass ich an diese Klasse nicht rankomme.

Du hast es ja noch nie probiert. Nee.

Dann trinken wir erstmal was und dann geht's direkt in die Karre.

Wahnsinn, wie der fährt.

Also ich glaub, da komm ich nicht ran.

Oder der Wagen geht zu Bruch.

Das Rennfahrer-Debüt ihres Reisegefährten Bernd

wollen die anderen fünf Senioren auf keinen Fall verpassen.

(Norbert) Ich komm neben dich.

Damit du ein bisschen Begleitschutz hast, so.

(Marianne) Jetzt geht's gleich los.

Ich könnte gleich weinen vor Rührung.

Also das ist ... Hach.

Der fühlt sich wie Gott im Himmel.

Ich glaube, das war sein größter Wunsch.

Dem wird das Herz sonst wo hin rutschen.

Also, Bernd, wir drücken dir die Daumen, gib schön Gas.

Wir wollen das miterleben.

Bernd. Ja?

Die berühmten letzten Worte? Hals- und Beinbruch.

Der 77-jährige Rennsport-Neuling Bernd ist in guten Händen.

PS-Profi Shaun ist an seiner Seite.

(Marianne) Oh, jetzt geht's gleich los.

Go, go.

* dynamische Musik *

Bremsen.

(Shaun) More, more, bremsen, bremsen.

* "Dakota" von Stereophonics *

Ja!

(Erika) Achtung, er kommt.

* Motor dröhnt. *

* Sie lachen. *

Man sieht bloß einen roten Strich auf der Kamera.

Oh, wow, wow, zwei Hände.

Good, very good.

Da ist er. - Oh, jetzt gibt er richtig Gas?

Ich versuch's noch mal.

(Erika) Und jetzt noch schneller. Auweia.

* Sie lachen. *

(Marianne) Bis meine Kamera reagiert, ist alles vorbei.

Okay, bremsen, bremsen. Gut, gut.

(Shaun) Gut, gut, schön, schön.

Oh, oh, oh.

Turn. - Oh, ich hab den Blinker angemacht.

Schnell, schnell. Go, go, go.

Bernd heizt mit Vollgas über eine der modernsten Rennstrecken der Welt.

Letzte Runde, dritte Runde jetzt. Noch ein Versuch.

(Marianne) Kamera scharf.

* laute Motorengeräusche *

(Marianne) Hab ihn nicht.

Entweder ist dein Handtuch vor der Kamera oder er ist längst vorbei.

* Motor dröhnt. *

(Shaun) Gut? - Very good.

Good. - Good.

Bernd ist am Ziel.

Mit der rasanten Rennwagenfahrt

hat sich der Kindheitstraum des 77-jährigen Rentners erfüllt.

Danke vielmals. - Danke.

Thank you.

Okay.

Sag mal ...

* Shaun lacht. *

Bernd.

Ja, er hat mich zur Spitzenfahrleistung getrieben.

Und? Wahnsinn, Wahnsinn.

Das Schöne ist, du bist nicht nur mit Shaun gefahren,

sondern auch für deinen Fanklub.

* "I Lived" von One Republic *

(Bernd) Insgesamt war es ein Erlebnis.

Mir hat das Riesenspaß gemacht.

Mein Wunsch ist hundertprozentig erfüllt worden.

So, ihr Lieben, ihr dürft jetzt mal zum neuen Rennfahrer Dubais.

Sage mal ... Ah! Das war eine Wucht.

Wie viel Gas hast du gegeben? - Alles. Über 200 km/h.

Über 200? - Hier auf dieser Strecke über 200.

Wir haben schon geschätzt, 250. - (Norbert) Über 200 waren das?

Bernd, wer so aufs Gas drückt und so viel Lob vom Fahrlehrer bekommt,

der kriegt noch 'ne Kleinigkeit.

Ein Pokal für den rasenden Rentner als bleibende Erinnerung.

Und auch Hobbyfotografin Marianne wird endlich belohnt.

Aber guck mal, jetzt musst du für Marianne

noch einmal eine richtige Siegerpose machen.

Jetzt fehlt nur noch die deutsche Nationalhymne hier.

In Dubai hat sich Bernds großer Wunsch erfüllt.

Zeit für die Weiterreise.

Das war jetzt der zweite Stopp.

Aber es geht natürlich noch weiter.

Ich möchte euch gerne unser nächstes Land verraten,

aber wir machen das ein bisschen anders.

Ich geb euch maximal drei Hinweise

und ihr versucht zu erraten, wohin es gehen könnte.

Ja? Hört ganz genau zu.

Ich bin bestimmt ahnungslos. Der erste Hinweis:

Man begrüßt sich hier, indem man die Hände ...

Das ist Japan. Japan?

... zusammenpackt und man sagt: Namaste.

(Norbert) Nee, doch nicht. - (Erika) Namaste.

Soll ich noch einen Tipp geben? (Lothar) Ja.

In dem Land werden mehr Filme gemacht

als in Hollywood.

(Marianne) Ach so? - Indien.

Mumbai. (Norbert) Mumbai?

Indien. Ah.

(Erika) Hab ich erst im Fernsehen gesehen,

haben sie was gebracht über Mumbai.

Dann prosten wir uns noch mal alle zu: auf Mumbai.

* entspannte, rhythmische Klänge *

Das wird sehr spannend.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, was mich da erwartet.

Also mich ja nicht, ich weiß ja nicht, wer dran ist,

wer von uns dran ist.

Wer jetzt die Überraschung kriegt.

In Indien begeben sich die Senioren auf eine spirituelle Reise.

* laute Rufe *

Sowas hab ich noch nicht gesehen und nicht erlebt.

Sie kämpfen sich durch das Verkehrschaos von Mumbai.

Wer nicht hupt, nimmt nicht am Verkehr teil.

Die fahren wie die Henker.

Für die 82-jährige Erika erfüllt sich ein langgehegter Traum.

Das sind ja tolle Männer, oh!

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2018

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