All language subtitles for The Bridge at Remagen (1969).1080p

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Original subtitles

März 1945 - Oberkasseler Brücke

In den letzten Kriegsmonaten

befindet sich die deutsche Reichsarmee auf dem Rückzug

über den mächtigen Strom, der das Herz Deutschlands schützt: den Rhein.

Warum? Wie konnte das passieren?

Noch 100 Meter

und die Amerikaner hätten die Brücke erobert.

Sie war der einzige Fluchtweg für unsere Einheiten dort.

Fluchtweg?

Eher eine Schnellstraße für die Amerikaner nach Deutschland.

Der Führer befiehlt, dass wir so etwas nicht noch einmal riskieren.

Unwahrscheinlich. Es gibt nur noch eine Brücke.

Und sie ist bereits von den Amerikanern bedroht.

Es fehlt nicht viel, und wir könnten auch sie verlieren.

General von Brock,

bereiten Sie baldmöglichst die Zerstörung der Brücke von Remagen vor.

Ihre Zerstörung?

Damit säßen 75.000 unserer Leute am anderen Rheinufer fest.

Tragen Sie die Konsequenzen, wenn der Feind die Brücke erobert?

Das sind die letzten Männer der 15. Armee.

Die Brücke ist ihre einzige Hoffnung.

Die 15. Armee wird stehen oder sterben.

Der Führer hat befohlen, dass wir keinen Meter unserer heiligen Erde

dem Feind schenken.

Herr Feldmarschall,

wenn Befehle Kriege gewinnen würden, wären wir jetzt nicht auf dem Rückzug.

Wir würden im Savoy in London tanzen.

Hüten Sie besser Ihre Zunge, Herr General.

Sie könnten missverstanden werden.

Hier ist der schriftliche Befehl.

Unter den Umständen muss ich um Ihre Unterschrift bitten.

Der Befehl ist unmissverständlich.

Die Remagener Brücke ist baldmöglichst zu zerstören.

Guten Abend, meine Herren.

Verzeihen Sie die späte Störung.

So verkürzt man den Krieg:

Man tut genau das, was der Feind will.

Ich habe Nachricht von der G2 erhalten.

Mindestens 50.000 Deutsche stehen noch auf dieser Seite des Rheins.

Sie ziehen zur Remagener Brücke. Wir schneiden ihnen den Weg ab.

- Wer bildet die Vorhut, Colonel Dent? - Die 27. Panzergrenadiere, Sir.

- Schon wieder Sie, Barnes? - Jemand muss es machen, Sir.

OK, hört mir gut zu. Ich will, dass wir diese Deutschen erwischen.

Wir schicken einen gepanzerten Spähtrupp Richtung Rhein

und sehen, was man uns entgegenstellt.

Es ist gefährliches Terrain. Überall sind deutsche Einheiten.

keine übertriebene Vorsicht.

Sir, die Männer sind völlig erschöpft.

Das sind die Deutschen auch. Mit Verlaub, Sir.

- Schaffen Sie das? - Wir schaffen es, Sir.

Nur so halten wir die 15. Armee auf, bevor sie Remagen erreicht

und über den Rhein abhaut.

Hoffentlich steht die Brücke überhaupt noch.

Egal. Wenn die Deutschen sie nicht gesprengt haben, tun wir es. Los.

Sie bilden die Spitze. Ihr Ziel heute ist Meckenheim.

Wir sind hinter Ihnen. Morgen sind wir hoffentlich am Rhein.

Jawohl, Sir.

Wir fahren wieder vorne weg, Johnny.

- Himmel. - Befehl ist Befehl.

Haben Sie Feuer, Herr Major?

Sie wollen doch nicht, dass die Russkis vor uns in Berlin sind?

Ist mir ziemlich egal.

Unser Ziel ist der Rhein. Heute Abend sollen wir in Meckenheim sein.

Also zeigt es ihnen, klar? Bleibt am Ball! Ihr seid die Besten.

- He, Pattison, hierher! - Wartet!

- Wir fahren weiter. Wo ist Hartman? - An der Spitze der Vorhut.

OK. Los.

Angel, Sie sind ein Schwein.

Ich mag Sie auch sehr,... Sir.

Alle profitieren vom Krieg, warum nicht auch ich?

Ihr Problem ist,

dass Sie keinen Ehrgeiz haben.

Ich bin bei Kriegsende reich.

Oder tot, Angel.

Sie könnten auch tot sein.

Wenn es mich erwischt, nehmen Sie das.

Vielleicht kommen Sie damit in den Himmel.

Wem haben Sie das geklaut?

- Meiner Mutter. - Sie sind ein Schwein.

Lassen Sie mich endlich in Ruhe.

- Hallo, John. - Verletzte, Phil?

Sie hatten keine Zeit zu schießen.

Wir haben einen neuen Befehl:

Meckenheim, bei Einbruch der Nacht.

Hat Barnes uns wieder freiwillig gemeldet?

Was haben Sie nur mit Barnes? Die Offiziere geben die Befehle.

Und Barnes gibt brav Pfötchen.

"Sir, nichts täten die Männer lieber..."

Hör schon auf, Phil.

OK, John.

- Angel! - Jawohl, Sir.

- Fertig machen. Es geht los. - Wohin?

Richtung Feind.

Fertig machen zur Abfahrt!

John...

Was ist? Übernimmst du die Spitze oder soll ich es tun?

Ich übernehme sie.

Los!

- Hier. - 38 Dollar.

27 Steine. Schweizer Uhrwerk. Beste deutsche Wertarbeit.

- Ich bezahl sie am Zahltag. - Nein. Jetzt!

Ich laufe dir doch nicht davon!

Die Uhr ist doch höchstens zehn Dollar wert.

Stimmt es, dass wir drei Tage Urlaub kriegen?

Sehr witzig, Slavek.

- Ich fotografiere... - Putz das.

Noch so ein Patzer, Bissell, und Sie können was erleben.

Fahren wir, Grebs.

Einsteigen.

- Reiht euch ein. - Es geht los!

Major Kreuger. Bitte folgen Sie mir.

Einen Augenblick, bitte.

Herr Major.

Paul, schön, dass Sie kommen konnten. Nehmen Sie Platz.

- Sie sehen gut aus. - Es geht mir besser.

- Sie waren im Krankenhaus? - Das ist unwichtig.

- Nein danke. - Habe mich selbst entlassen.

Gab es keine hübschen Schwestern?

Oh, doch. Doch.

Es hat sich zu viel Schlimmes ereignet.

Besonders für Sie.

Es tat mir Leid zu hören, dass Ihr Vater gefallen ist.

Er war ein großer Soldat.

Waren Sie zu Hause?

Noch nicht.

In Zeiten wie diesen sollte man lieber etwas tun.

- Die Russen stehen an der Elbe? - Ja.

- Und hier? - Hier herrscht das Chaos.

Ich erhalte Befehle für Divisionen, die es nicht mehr gibt.

Hitler glaubt, wir gewinnen.

Die Armee hat Hitler zur Macht verholfen.

Haben wir einen Fehler gemacht?

Ich will Ihnen etwas zeigen.

Hier stehen die Reste der 15. Armee.

75.000 Mann sitzen fest.

Ihr einziger Ausweg ist die Brücke in Remagen.

Und man befiehlt mir, sie zu sprengen!

Was kann ich tun?

Man kann nur seine Pflicht tun.

Und die wäre?

Verzögerungstaktik. Halten Sie die Brücke so lange wie möglich.

Ich soll den Befehl missachten?

Wenn ich Ihnen das Kommando übergäbe,

würden Sie die Brücke so lange wie möglich offen halten?

Wie sieht die Verteidigung aus?

Eine reguläre Kompanie, eine Reservekompanie, 600 Freiwillige,

200 Hitlerjungen, eine Flugabwehreinheit.

Insgesamt 1600 gut bewaffnete Leute.

Gut. Wo stehen die Amerikaner?

Bei Bonn.

Und wenn sie Remagen bedrohen?

Ich habe zwei Panzerbataillone in Reserve.

Wann soll ich das Kommando übernehmen?

Seien Sie morgen Früh an der Brücke.

Unter den Umständen kann ich Ihnen keinen schriftlichen Befehl geben.

Aber Sie können sich auf meine Unterstützung verlassen.

Ihr Wort genügt mir, Sir.

Was ist? Warum halten wir?

Es ist zu einfach. Keine Minen. Keine Straßensperren.

Sie hatten keine Zeit. Die deutsche Armee ist auf dem Rückzug.

Hier vielleicht nicht.

Sollen wir etwa an jeder Kurve anhalten?

Ich weiß nicht. Das entscheide ich, wenn es so weit ist.

Gib doch zu, dass du nicht gern an der Spitze fährst.

Ich fahre nicht gern an der Spitze.

OK, dann übernehme ich sie eben.

Aber bleib dicht hinter mir.

Kommt drauf an, wie schnell du fährst.

Los. Fahren wir.

Bleibt im Wagen, Leute.

Grebs! Holen Sie das deutsche Auto!

Jawohl, Sir.

- War das eine Mine? - Ein Panzerabwehrgeschoss.

Fahrt quer durch das Feld zu dem Bauernhaus.

Wenn ihr die hier hört, kommt schnellstens nach.

Fertig machen. Wir fahren weiter.

Ihr anderen bleibt hier.

- Was uns dort wohl erwartet? - Jedenfalls kein Zuckerschlecken.

Langsam, Grebs, nicht zu schnell.

Wenn sie unsere Uniformen sehen, dann gute Nacht.

- Sie haben uns gesehen, Sir. - Geben Sie Gas. Los. Los!

Fahren Sie näher ran!

Treibt sie raus!

- Jellicoe. - Ja?

- Sehen wir uns mal die Scheune an. - Gute Idee, Angel.

Was ist los, Glover?

Nichts, Sir. Ich...

Ich war nur plötzlich furchtbar müde.

Das kann vorkommen.

Ja, Sir.

Es ist Captain Colt, Sir.

Ich konnte ihn nicht so liegen lassen.

Na, na, na!

Was war denn das, Lieutenant?

Übungsschießen, Sir.

Wir müssen am Ball bleiben.

Wir sind die Besten.

Wie ist Johnny gestorben?

Ein Panzerabwehrgeschoss.

Er riskierte zu viel. Oder man verlangte zu viel von ihm.

- Was soll das heißen? - Er war erschöpft. Wurde unvorsichtig.

Von uns allen wird zu viel verlangt. Erschöpft sind wir alle.

Nicht so erschöpft wie er.

Damit übernehmen Sie jetzt das Kommando über die Kompanie A.

Als Johnnys Nachfolger.

- Warum ich? - Weil Sie verfügbar sind.

- Warum nicht Pattison? - Er ist zu unerfahren.

Hartman...

Ich weiß, es war ein Schlag für Sie.

Es ist immer ein Schock, einen Freund und Kameraden zu verlieren.

Ich will damit nur sagen, ich weiß, dass Captain Colt Ihr Freund war.

Er war auch mein Freund.

Quatsch.

Möchten Sie das vielleicht anders formulieren, Lieutenant?

Hier draußen hat man keine Freunde, Major.

Weder Sie noch ich. Man kann sich keine Freunde leisten.

Was ist eigentlich hier los?

Wo sind wir denn hier?

Die Männer haben den Krieg satt. Sie müssen Dampf ablassen.

OK.

Ich mache es. Wie lautet der Befehl?

So schnell wie möglich den Rhein zu erreichen.

Die deutschen Linien auf dieser Seite sind unklar.

Ihr Ziel heute Abend ist Meckenheim.

Sobald wir den Rhein erreichen, bekommen Ihre Männer Urlaub.

Meckenheim könnte voller Deutscher sein.

- Was, wenn sie auf uns schießen? - Das müssen wir riskieren, Lieutenant.

Angel!

Angel, es geht weiter!

- Unser Abendessen. - Los.

Lassen Sie uns doch den Spaß, Sir.

Haben Sie nicht was vergessen, Sergeant?

Schon kontrolliert. Nichts Wertvolles dabei. Bis auf das hier.

Fahren wir, Grebs.

- Warum halten wir? - Eine Kontrollstelle, Herr Major.

Stillgestanden. Zur Salve.

Legt an.

Gebt...

Feuer!

Ihre Papiere, bitte.

Wohin fahren Sie?

Remagen. Auf Befehl von General von Brock.

- Wieso wurden sie exekutiert? - Wir mussten ein Exempel statuieren.

Als Abschreckung für andere Offiziere.

Besser, von Feindeshand zu sterben... als durch ein Erschießungskommando.

Fahren Sie weiter. Heil Hitler.

Zigarette, Wilhelm?

Danke, Herr Major.

Das ist kein gutes Zeichen.

Wenn wir unsere eigenen Offiziere am Straßenrand erschießen,

ist der Krieg verloren.

- Ist das Meckenheim? - Ja.

Was meinen Sie?

Wir trennen uns. Sie nähern sich von rechts vom Feld her.

Wir fahren geradeaus.

Wir treffen uns an der Kirche.

Ich sehe keine weißen Fahnen. Ob sie uns freundlich gesinnt sind?

Bleiben wir wachsam, bis die Patrouille kommt.

Was für ein Krieg. Die Eroberer schlafen auf der Straße

und die Deutschen im warmen Bett.

Alles klar. Sichern Sie die Stadt ab.

Die Männer sollen sich schlafen legen.

Telegrafieren Sie Barnes...

Murrie!

Telegrafieren Sie Major Barnes.

"Einzug in Meckenheim um 23 Uhr. Kein Widerstand."

"Erwarte weitere Befehle."

Wo sollen die Männer schlafen? In den Schützenpanzern?

Reden Sie mit Pattison. Er hat etwas gefunden.

- Ein Hotel? - Ja, erster Klasse.

Himmel, das ist ein Gefängnis!

- Wo ist mein Anwalt? - Ganz wie daheim.

- Wo ist das Klo? - Pinkel in deinen Stiefel.

Mann. Echte Duschen.

- Hier steht sogar ein Bett drin. - Das gehört mir.

Weg da. Das ist mein Bett.

Sucht euch eine Ecke und richtet euch für die Nacht ein.

Die Matratzen sind vermodert. Schlimmer als im Zoo.

Macht Platz. Los, Leute. Macht Platz.

- Noch nie eine Frau gesehen? - So eine nicht.

Hübsche Kleine.

- Raus mit euch. - Was?

- Raus. - Sie machen wohl Witze.

Sie wollen sie wohl für sich selbst?

- Verstehen Sie nicht? - Raus! Los!

- Ich liebe sie. - Los!

Haben sie Ihnen Angst gemacht?

Sie brauchen keine Angst zu haben.

Ich lasse nicht zu, dass sie Ihnen etwas tun.

Verstehen Sie?

Möchten Sie sich setzen?

Machen Sie sich keine Sorgen.

Ich behandle Sie gut.

Ich schwör's.

Haben Sie Hunger?

Schokolade.

Echte.

Wer hat sie reingebracht?

Sie war schon hier, verdammt noch mal.

Was machen Sie hier?

- Warum sind Sie hier? - Ich wurde verhaftet. Ich bin Französin.

- Ich dachte, Sie sprechen kein Englisch. - Los, raus hier. Raus.

Sie sind ein Dreckskerl, Sir.

Wenn es nicht genug für alle gibt, dann gibt es auch nichts für Sie.

Ich will sie nicht noch mal hier drin sehen.

Sie ist in die Richtung gegangen.

Was hast du mit dem vielen Geld vor, Slavek?

Ich kauf mir den größten Puff in Texas und schließ mich drin ein.

Er hat schon Schuldscheine über mehr als 1200 Dollar von uns.

Abzüglich dessen, was ich Ihnen schulde, Lieutenant.

- Ich gehe schlafen. - Lieutenant.

Das hat Captain Colt gehört,

und als Dienst habender Kommandant schreiben jetzt wohl Sie die Briefe.

- Er war ein hervorragender... - Ja.

- Alle Männer sind... - Sparen Sie sich die Worte.

Eiskalter Typ.

Wie viel schulden Sie mir, Slavek?

78,50 Dollar.

Genau das sind Sie mir wert, Slavek. 78,50 - und keinen Cent mehr.

Überlegen Sie sich, was Sie sagen.

OK, spielen wir Karten.

Ich dachte, ich wäre Sie los.

Ich kann nirgends hin.

Wie sind Sie hier reingekommen?

Ich schlafe mit Ihnen.

Haben Sie Zigaretten?

Bedienen Sie sich.

Mein Freund war Deutscher.

Er kam in den Ardennen um.

Davor war ich auf der Klosterschule.

Das haben Sie nicht im Kloster gelernt.

Privileg des Ranghöheren, was?

Was wollen Sie?

Meldung von Barnes aus dem Hauptquartier.

Wirklich schade, was?

Wecken Sie die Männer. Wir fahren los.

Sie sind müde. Das gibt einen Aufstand.

Weil wir keine Deutschen gefunden haben, sollen wir weitersuchen.

Wo?

Hauptmann Schmidt, Sicherheitskommando Remagen.

- Major Kreuger. - Gut, dass Sie da sind.

- Es hieß, Sie seien unterwegs. - Ich muss telefonieren.

Hier Major Kreuger. Geben Sie mir General von Brock im Hauptquartier.

Ja, es ist dringend.

- Neues von Seiten der Amerikaner? - Sie sind noch in Meckenheim.

Gut. Vielleicht ziehen sie nach Bonn. Danke.

Wenigstens können wir so unsere Abwehr vorbereiten.

Hauptmann Schmidt... Verzeihen Sie, Herr Major.

Es sind zu viele Zivilisten unterwegs. So können wir nicht arbeiten.

Das ist Hauptmann Baumann. Major Kreuger.

Gut, dass Sie da sind. Wir müssen die Brücke räumen, bevor wir sie sprengen.

Zunächst einmal wollen wir sie nicht sprengen, sondern offen halten.

Hat der Führer nicht den Befehl zu ihrer Zerstörung gegeben?

Erhalten Sie Ihre Befehle vom Führer persönlich

oder verbreiten Sie nur Gerüchte?

Ich dachte...

In Zeiten wie diesen ist eine lose Zunge unser gefährlichster Feind.

Kennen Sie die Strafe, die auf defätistische Gerüchte steht?

Setzen Sie sich, Hauptmann Schmidt.

Baumann, bleiben Sie.

Bitte berichten Sie mir über den Zustand aller Einheiten.

Ist die reguläre Kompanie sofort einsatzbereit?

Wir haben keine reguläre Kompanie.

Ich verstehe nicht.

Sie wurde verlegt.

Oh.

Sind die Reservisten voll ausgerüstet?

Es gibt keine mehr.

Ist auf die 600 polnischen und russischen Freiwilligen Verlass?

Die "Freiwilligen" sind verschwunden.

Hauptmann Schmidt, auf dem Papier haben Sie 1600 Mann.

Wie viele sind es wirklich?

Etwa... 200.

Einschließlich des Brückenkommandos.

Und die 400-köpfige Miliz, der Volkssturm, die Hitlerjugend?

Eine Hand voll.

- Wo sind die anderen? - Desertiert.

Herr Hauptmann, was Sie sagen, ist Hochverrat.

Nein, Herr Major. Es ist die Wahrheit.

Ja?

General von Brock ist momentan verhindert.

Major Kreuger. Teilen Sie dem General Folgendes mit:

Er soll sofort zwei Panzerbataillone entsenden.

Hauptmann Baumann, im Notfall steht hoffentlich wenigstens

der Sprengstoff zur Sprengung der Brücke bereit?

Noch nicht, Herr Major. 600 Kilo Sprengstoff sind angeblich unterwegs.

Vielleicht ist das auch nur ein Gerücht.

- Hauptmann Schmidt. - Herr Major?

Die Türme geben uns einen ausgezeichneten Feuerbereich.

- Was ist darin? - Zwei schwere Geschütze pro Seite.

Der alte Kahn dürfte auch nützlich sein.

- Wir stationieren Waffen darauf. - Jawohl.

Zeigen Sie mir Ihre Verteidigung.

Mit 36 Mann können wir nicht viel ausrichten.

Feldwebel Becker, Sie sollen keine Großoffensive starten.

Nur den Feind niederhalten, bis Verstärkung eintrifft.

Es war schon häufig von Verstärkung die Rede.

Die Männer glauben es nicht mehr.

In wenigen Stunden treffen zwei Panzerbataillone hier ein.

Glauben Sie mir?

Jawohl, Herr Major.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Männer es auch glauben.

Der Feind muss sich auf dieser Straße nähern.

Sind die Zufahrten zur Brücke vermint?

Schwer vermint, Herr Major.

Der Feind wird nicht zur Brücke durchkommen.

Das ist momentan unsere beste Verteidigung gegen den Feind.

- Jetzt sind Sie gefordert. - Jawohl, Herr Major.

Gut.

Der Berg bietet uns natürlichen Schutz.

Und eine hervorragende Gefechtsstellung.

Lassen Sie die Gefechtsstände verstärken.

Noch immer nichts von General von Brock.

Probieren Sie's weiter. Was ist das?

Der Hauptschalter zur Sprengung der Brücke - wenn wir den Sprengstoff haben.

Was ist, wenn die Zündung fehlschlägt?

Herr Major.

Ein 9 cm starkes Kabel. Schweres Stahlrohr.

- Die Schaltung wird stündlich getestet. - Was, wenn sie nicht funktioniert?

Ein Notzünder dort drüben kann von Hand aktiviert werden.

Wenn wir bis dahin den Sprengstoff haben.

Ich weiß, Hauptmann Schmidt. Ich weiß.

Ich sehe mir den Zivilschutz an.

Zerschneide ein Laken. Hängt weiße Fahnen in die Fenster.

Rudi, sieh im Weinkeller nach.

Tu, was Herr Holzgang sagt.

Greta, hol einen Besen.

Kehr das Glas zusammen.

Oh, Gott.

Ich sagte doch, du sollst das hier wegpacken.

Ignorier es. Wo ist der Kleber?

Vielleicht...

Wir haben geschlossen!

Was soll das? Das ist Privateigentum.

- Sind Sie Herr Holzgang? - Natürlich.

- Sie organisieren die Zivilverteidigung? - Ja.

Ich bin Major Kreuger, der neue Kommandant von Remagen.

Sehr hübsch.

Gut zu wissen, dass noch jemand schöne Dinge zu schätzen weiß.

- Sicher wertvoll. - Unersetzlich.

- Mindestens 1500 Reichsmark wert. - Wirklich? So viel?

Herr Holzgang, die halbe Stadt liegt in Schutt und Asche.

Remagen droht heute Abend ein direkter Angriff.

Ihre Pflicht ist es, Männer zur Verteidigung zu versammeln.

- Es gibt kaum noch welche. - Treiben Sie sie auf.

Es ist Zeit, dass auch Sie ein kleines Opfer bringen.

Verzeihen Sie, Herr Major.

Sehen Sie das hier?

Mein einziger Sohn. Er fiel in Stalingrad. Kann man ein größeres Opfer bringen?

Nein. Bis auf das, welches Ihr Sohn gebracht hat.

Bringen Sie mir Schnaps und Zigaretten.

Herr Holzgang, die Laken sind bereit.

Greta, bedien den Herrn.

Willst du, dass sie mich erschießen?

Das ist der Militärkommandant!

- Sind Sie Frau Holzgang? - Ja.

Haben Sie noch andere Kinder?

Nein.

Sie sind sicher stolz auf Ihren Sohn.

Sollte ich das sein?

Stolz, dass er tot ist?

Nein.

Ich bin nicht stolz auf ihn.

Er fehlt mir.

Deutschland hat vier Millionen Söhne verloren.

Es tut mir Leid um sie, aber vor allem um meinen Sohn.

Wir müssen unsere Verluste verkraften lernen.

Auch Ihr Mann.

Stellen Sie mich zur Befehlsstelle auf der Brücke durch!

Feldwebel Becker? Hier Major Kreuger.

Er ist tot.

Major Kreuger hier.

Ja, ja.

Herr General, die Amerikaner greifen den Hügel hinter der Stadt an.

Wir haben keine Gegenwehr. Wo sind die Panzer?

Warum anderswo? Sie wurden mir hier versprochen. Ich brauche sie.

Herr General, Ihr Bedauern rettet die Brücke nicht,

Panzer könnten es schaffen.

Schwärmt aus!

Los, bewegt euch! Los!

Runter, Glover.

Hast du Töne!

- Unglaublich! - Grebs, holen Sie Barnes.

Jawohl, Sir.

- Haben Sie Ihre Kamera dabei, Glover? - Nein, ich hab sie Angelo verkauft.

Wenn sie die Brücke sprengen, wird es interessant.

Wir haben sie.

Wir haben sie.

Geben Sie mir das Hauptquartier. Die Artillerie soll schwere Waffen schicken.

Wir brauchen sofort Panzer, um die Brücke zu beschießen. Los!

Jawohl, Sir.

Wenn Sie warten, nehmen uns die Deutschen die Arbeit ab.

Egal. Wir machen ihnen jetzt Feuer unter dem Hintern.

OK, Hartman, gehen Sie runter. Wir schicken Panzer hinterher.

Wenn ihr die Brücke schnell sprengt,

kesseln wir vielleicht sechs feindliche Divisionen ein.

Hartman, dafür verspreche ich Ihnen eine ehrenvolle Erwähnung.

Major, es gibt sicher nichts,

was meine Männer mehr zu schätzen wüssten.

OK, Leute. Gehen wir.

Los!

Verlegen Sie die Befehlsstelle sofort in den Tunnel.

Requirieren Sie alle tauglichen Soldaten.

Und was ist mit der Verstärkung?

- Ist anderswo. - Von Brock versprach...

Sie wurde woandershin entsandt.

- Und der Sprengstoff? - Das war ein Befehl.

Jawohl, Herr Major.

Ja?

Der Sprengstoff ist da. Wir bringen die Ladungen an.

- Haben Sie genug Leute? - Jawohl.

Gut.

- Der Sprengstoff? - Er ist da.

Gott sei Dank.

Herr Hauptmann!

Doppelte Menge, nur an den wichtigsten Punkten.

Doppelte Menge. Wichtigste Punkte.

Sind Sie so weit?

- Jawohl, Herr Major. - Bemannen Sie die Türme!

- Jawohl, Herr Major. - Kommen Sie.

Die weißen Fahnen hängen. Noch etwas?

Ja. Bete.

Kommt mit in den Keller.

Greta, komm!

Komm, schnell.

- In Zweierreihen. Holt sie raus. - Grebs! Jellicoe!

Los, gehen Sie.

Kommen Sie.

Los. Ausrauben können Sie ihn später noch.

Los, Bewegung. Stellen Sie sich hier auf.

Sie da, kommen Sie her.

Sie ergeben sich also, was?

Wir sind Zivilisten. Wir haben nichts getan.

Ein Junge hat einen meiner Männer erschossen.

- Das Hotel war weiß beflaggt. - Wer war der Junge?

- Rudi. Wo ist er? - Er ist tot.

- Ich verbot ihm, Widerstand zu leisten. - Sie Lügner.

Warum hat er dann doch Widerstand geleistet?

Was konnte ich tun? Sie sind zum Töten ausgebildet.

Hitler macht Tiere aus ihnen.

Sie mögen Hitler also nicht?

Er ist eine Tragödie für Deutschland.

Aber wir waren hilflos.

Ich hasse den Krieg.

Ich bin ein friedlicher Mann.

Ich bin Hotelier.

Gut. Nach der Sprengung kommen meine Leute zurück.

Sie sind nur das Beste gewöhnt.

Was immer Sie wünschen. Wir stehen zu Ihren Diensten.

Wenn Sie den Krieg wirklich so sehr verabscheuen...

Kommen Sie her. Kommen Sie.

Kommen Sie her.

Jawohl, Sir.

Legen Sie das zu Ihren Andenken.

Gehen wir.

Sprengen Sie die Brückenzufahrt, Herr Major!

Der Feind ist am Fluss.

Warten Sie noch! Der Munitionszug kommt.

Fünf Minuten, Herr Major. Nur noch fünf Minuten.

Wir haben keine Minute mehr. Bereiten Sie alles zur Sprengung vor.

- Warten Sie! - Feuer!

Alle in den Tunnel.

Los, in den Tunnel.

Guten Tag, Sir. Sie kommen gerade rechtzeitig zur Offensive.

- Feuer einstellen! - Sir?

Überziehen Sie die andere Seite mit Rauch.

Jawohl, Sir.

- Barnes, wo ist Ihre Fronteinheit? - Auf der Zufahrt zur Brücke, Sir.

Wir sprengen die Brücke nicht, Barnes. Wir nehmen sie ein.

Wie bitte?

Noch haben wir eine Chance. Kappen Sie alle Drähte und Kabel.

Dent, melden Sie dem Hauptquartier, wir brauchen alle verfügbaren Einheiten.

Was, wenn sie sie sprengen, während unsere Männer drauf sind?

Wenn wir die Brücke einnehmen, verkürzen wir den Krieg.

Wir riskieren 100 Leben, aber wir retten 10.000 oder 50.000.

Das ist Ihre Chance, Geschichte zu machen.

Geben Sie Ihren Männern den Befehl. Los, Herr Major.

Jawohl, Sir.

Geben Sie den Befehl, Schmidt.

Wenn Sie Angst haben - ich nicht!

Fertig machen zur Sprengung!

Nein! Warten Sie!

Er ist verletzt.

Los, explodier schon, verdammt noch mal!

Wart's ab. In 20 Minuten ist da draußen nichts als Wasser.

- Oder in 15? - Oder in 30?

Das schreit doch förmlich nach einer Wette.

Wie wär's?

Zehn Dollar pro Nase. Der Sieger kriegt alles.

- Ich bin dabei. - Also?

- 30 Minuten. - 30.

Ich bin dabei. Ich sage 20 Minuten.

20.

Hartman, ich muss mit Ihnen reden. Wir haben neue Anweisungen.

Kommen Sie schon her.

- Ja? - Wir sollen die Brücke einnehmen.

- Sagt wer? - Shinner.

- Das ist Wahnsinn! Sie geht gleich hoch. - Nicht, wenn wir die Kabel kappen.

Sollen sie sie sprengen! Es ist zu gefährlich.

Wir vergeuden hier nur Zeit, Hartman.

Ich habe jede Menge Zeit.

Was macht die Brücke so verdammt wertvoll?

- Vielleicht verkürzen wir so den Krieg. - Vielleicht.

Unser Tod ist wahrscheinlicher.

Natürlich. Geben Sie Ihren Männern jetzt den Befehl.

Warum machen Sie sich nicht selbst die Hände schmutzig?

Warum führen Sie uns nicht rüber?

Weil ich Ihnen den Befehl dazu gebe!

Los jetzt.

Hartman, das ist ein Befehl.

Los.

Dafür kommen Sie vors Kriegsgericht. Sie sind so gut wie tot.

Idiot. Als ob wir je die Wahl gehabt hätten. Los.

- Los. - Nein!

Sie wissen, wo Sie mich finden können.

Los! Los, gehen wir. Los.

Sie haben nicht genug Deckung! Mehr Rauch!

16. Feldartillerie. Mehr Rauch, mehr Rauch!

Feuer einstellen!

Geben Sie den Befehl, Herr Major!

Geben Sie den Befehl zur Sprengung!

Wir sprengen die Brücke.

Legt euch hin. Macht den Mund auf und haltet euch die Ohren zu.

Feuer einstellen!

In Deckung!

Feuer!

Feuer!

Das Kabel ist defekt.

Eine Granate hat es getroffen.

Der Notzünder. Sofort!

- Schicken Sie jemand hin. - Das ist schwierig.

- Wo ist er? - Ich kann ihn hinführen.

Halten Sie sich rechts.

Geben Sie ihnen Deckung!

Feuert nur nach links!

Sie sprengen die Brücke!

Weg hier! Die Lunte brennt! Gleich geht alles hoch!

Los. Schnell! Raus hier! Los!

Los!

Angel.

Los! Zurück! Sie geht gleich hoch!

Los, zurück!

Wir sind noch am Leben.

Sie haben sie gesprengt und wir leben noch.

Jesus liebt mich.

Die Armee hat uns den besten Sprengstoff versprochen.

Hier. Donarit - billiger Industriesprengstoff.

Verbinden Sie mich mit General von Brock.

Diese verdammten Polen. Sie gehören alle umgebracht.

Ich habe noch einen Auftrag für Sie.

Fahren Sie zu von Brock.

Er soll die Brücke bombardieren und Verstärkung schicken.

- Sonst... - Jawohl, Herr Major.

Das schafft er nie.

Vorwärts!

Schwärmt aus! Weiter!

Kein besonders toller Brückenkopf. Sollten wir uns nicht weiter ausbreiten?

Womit? Unsere Männer können kaum das halten, was wir haben.

- Wir müssen etwas tun. - Klar.

Abwarten und beten, dass Barnes schnell Hilfe schickt.

Sanitäter!

Das Loch kriegen wir doch nie voll.

Doch! Ich will vor dem Morgen Panzer rüberschicken.

- Sie sind wieder auf dem Fluss. - Auf dem Kahn.

Pattison, Sie bleiben und übernehmen den Brückenkopf.

- Wohin gehen wir? - Sie bleiben auch hier, Grebs.

Was jetzt?

Wir greifen an.

Sonst schicken die Amerikaner vor dem Morgen Panzer über die Brücke.

Das ist eine Farce. Wo sind die Bomber? Die Verstärkung?

Der wichtigste Ort in Deutschland, und womit kämpfen wir?

Alten Männern, Gesindel, Dreck von der Straße.

Und Sie, Baumann. Kämpfen Sie auch so schneidig wie Sie reden?

Das werden Sie sehen, wenn wir angreifen.

Hauptmann Schmidt soll die Männer versammeln.

Hartman!

Hartman!

Hartman!

- Schmidt. Wo sind die anderen? - Fort, Herr Major.

- Wohin? - Wer weiß.

Sagen Sie die Wahrheit. Die Feiglinge sind desertiert.

- Wenn wir nur... - Schon gut, nur mit der Ruhe.

Wo sind eure Waffen?

- Sie da! Bewaffnen Sie die Leute. - Jawohl, Herr Major.

Kommt mit.

Herr Major, 27 Männer, drei Offiziere.

- Was können wir tun? - Kämpfen.

Der Feind weiß nicht, wie viele wir sind.

Alle mal herhören.

Wir teilen uns in zwei Gruppen.

Hauptmann Schmidt führt eine, ich die andere.

Nehmt so viel Munition mit, wie ihr tragen könnt.

Kontrolliert die Waffen und haltet euch bereit.

Halt.

Halt!

Warum?

Es heißt, sterbende Tiere beißen auf ihren eigenen Wunden herum.

Und wir töten unsere eigenen Leute.

Kommen Sie.

- Wir müssen angreifen. - Es ist sinnlos.

Die Männer dürfen nicht umsonst sterben. Sie haben schon zwei getötet.

Wollen Sie uns alle umbringen?

- Wir tun nur unsere Pflicht. - Wir sind diesen Leuten verpflichtet.

Halt!

Sie wollen also nicht angreifen?

Wir können es nicht.

Dann will ich Sie um etwas bitten.

Leisten Sie bis zuletzt Widerstand.

Vielleicht kann ich Verstärkung besorgen.

Ich werde mein Bestes tun.

Lieutenant.

Er ist tot, Sir.

Wo sind die anderen?

Tot.

Alle?

Heil Hitler. Ihre Papiere, bitte.

Kommen Sie mit.

Ich muss General von Brock sprechen.

Er darf nicht gestört werden. Was wollen Sie?

Wecken Sie ihn. Und stehen Sie gefälligst auf.

Aber Herr Major...

Mein Name ist Gerlach. Wer sind Sie?

Major Kreuger. Ich komme soeben aus Remagen.

- Kommen Sie rein. - Die Brücke wurde erobert.

Ich muss General von Brock...

Wir besprechen soeben die Situation in Remagen mit General von Brock.

Der Führer hat mich geschickt, um Näheres herauszufinden.

Können Sie Licht in die Sache bringen?

Ganz einfach. Wir hatten nicht genug Sprengstoff, um die Brücke zu sprengen.

Ist das Ihre Ausrede, Herr Major?

Für Feiglinge wie Sie reicht es nie, was?

Nein, Sie haben zu lange gewartet.

Wir müssen zurückschlagen und die Brücke sprengen.

Jeder weitere Aufschub wäre fatal.

Es ist sinnlos, Paul. Wir können nichts mehr tun.

Major Kreuger, Sie sprechen nur mit mir.

Der General wurde seines Kommandos enthoben.

Und Sie, Herr Major, geht die Brücke in Remagen auch nichts mehr an.

Sie sind verhaftet.

Was ist nur los mit unseren Leuten?

Worauf warten die? Auf den Bus?

Wo zum Teufel bleibt Barnes?

Der gute alte Barnes.

Lassen Sie durchzählen, Grebs.

Alles OK, Lieutenant?

Zählen Sie durch.

OK, Leute. Ruft eure Namen.

- Jenkins! - Hawks!

- Montano! - Vorkapich!

Julius!

- Engel! - Gebhardt!

Savage!

Sir, sie kommen.

Gehen wir, Grebs.

Machen wir uns auf den Weg.

Warten Sie. Die Panzer kommen.

Hartman, gehen Sie in Deckung!

Hartman!

Hartman!

Los, Leute, gebt ihm Deckung!

Hauptmann Schmidt, Sicherheitskommando Remagen.

Wir ergeben uns.

Herr Leutnant?

Bringen Sie Ihre Leute raus. Hände auf dem Kopf. Keine Tricks.

Es wird keine Probleme geben.

Los! Rauskommen alle!

Rauskommen! Los!

Augenblick. OK, weiter.

Was soll aus uns werden?

Nichts. Du gehst jetzt nach Hause.

Ich habe gesagt, er soll heimgehen.

Er hat mich gefragt, weil ich zu Friedenszeiten hier Lehrer war.

Nicht mehr viel übrig, was?

Es war verrückt, einfach so loszulaufen.

Sie und Ihre Männer bekommen eine verdiente Pause.

Und...

Ich will vergessen, was dort drüben passiert ist.

Die Armee und das ganze Land schuldet Ihnen Dank und Anerkennung.

Das ist etwas, was Sie Ihren Enkeln erzählen können...

Hartman!

He, Hartman!

Sollten Sie nicht längst in Berlin sein?

Angel!

Angel!

Wo haben Sie die Uniform her?

Sehen Sie mal. Deutsche Mark und...

Was ist das?

Sieht aus wie ein Urlaubspass.

Ich laufe zu den Deutschen über.

Vorsicht. Vorsicht.

- Ich bin verwundet. - Ich besorge Ihnen einen Orden.

- Die Tapferkeitsmedaille? - Was Sie wollen.

- Erst einmal eine Zigarre. - Ich habe nur Zigaretten.

Nicht schlecht.

Noch nicht. Erst, wenn ich tot bin.

- Heil Hitler. - Heil.

- Übernimm die Einzelheiten. - Zu Befehl.

Herr Major, es tut mir sehr Leid.

Sind das unsere oder ihre?

Es sind feindliche Flieger, Sir.

Aber wer ist der Feind?

Zur Salve.

Legt an.

Gebt...

Feuer!

TROCKEN ÜBER DEN RHEIN - DANK DER 9. BEWAFFNETEN DIVISION

Verzeihung. Darf ich fragen, woher Sie das haben?

Von einem Freund.

Weitergehen.

Am 17. März 1945, zehn Tage nach ihrer Eroberung,

stürzte die beschädigte Brücke von Remagen in den Rhein.

Visiontext Gerti Hofmann

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