All language subtitles for VAMU S01E04.srt - deu(2)

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

-Wo soll ich anfangen? -Einfach... Einfach irgendwo.

Hi.

Wo bist du?

Schon unterwegs.

Tóti und ich sitzen mit sieben Kisten Akten vom Ministerium auf dem Revier.

-Die müssen wir durchsehen. -Ich komme. Ich bin in der Nähe.

Ok. Tschüss.

-Wir brauchen nur DNS vom Jungen. -Hast du die Eltern gefunden?

Ja.

Wessen Eltern?

Wir brauchen eine DNA-Probe zur Bestätigung, dass es Tómas' Knochen sind.

Was hat das mit dem Fall zu tun?

Katrín glaubt, die Knochen aus Hvalfjörður waren Tómas', der verschwand.

Helga, am Kai gibt es keine grauen Wagen mit defektem Rücklicht.

In Borgarnes auch nicht.

Wir erhielten die Videos aus der Mall. Dísa geht sie durch.

Das Datum steht nicht fest.

Also haben wir nichts?

Fingerabdrücke? Fußabdrücke? DNA? Zeugen?

Die Valhalla-Fotos gaben nichts her.

Wir versuchen, das Puzzle zusammenzusetzen.

-Ich sage Bescheid, wenn es was gibt. -Danke.

Nimmst du das?

-Du bist damit fertig? -Ja.

Dísa macht auch mit.

Ja, klar doch.

-Hi. -Hi. Kannst du uns helfen?

-Klar. Was...? -Wir brauchen deine Hilfe.

-Was suchen wir? -Guðmundur suchen in diesen Akten.

Bitte sehr.

Hier geht es nur um...

-Alkoholismus, Vernachlässigung. -Tee?

-Aufgrund ökonomischer Umstände... -Kata? Muss das sein?

Du liest laut.

Dass die üblichen Maßnahmen in isländischen Therapieeinrichtungen

sicherer sein sollten als...

Warte mal.

Guðmundur Finnbogason.

Ein Junge erwähnte ihn bei seiner Aussage.

Ist das der "Gummi", der das Foto machte?

Möglich. Hier! Guđmundur Finnbogason. Noch ein Junge

erwähnt ihn.

Das ist unser Mann.

Nein. Zu spät. Ich habe mich entschieden.

-Ich kann es nicht mehr. -Gummi?

-Ich muss aufhören. -Ist alles in Ordnung?

Natürlich. Warum?

-Du hast nicht tschüss gesagt. -Ich muss schnell was erledigen.

Guðmundurs Anschrift muss doch zu finden sein.

Es gibt einige. Einer geboren 1945,

einer 1987, einer 1952,

-2004, 1963, 1997... -1963.

Anschrift?

Asparhvarf 15.

Asparhvarf 15?

Ja, in Kópavogur. Er ist Chirurg am Krankenhaus.

Dísa und Tóti, ihr fahrt zum Krankenhaus, wir zu seinem Haus.

Helga, haben wir ihn angerufen?

Ja. Er antwortet nicht. Wann seid ihr da?

Wir sind fast da. Ruf bei ihm daheim an.

Mache ich.

Hallo.

Ja, ich bin unterwegs. Ich finde allein hin.

Ich sagte doch, ich schicke nichts.

Ich suche alles zusammen. Ich bringe es mit.

Ich will nur die Wahrheit sagen, endlich auspacken.

Hör mal, ich habe jetzt keine Zeit.

Du?

Guðmundur?

Guðmundur?

Polizei.

Guðmundur? Hier ist die Polizei.

Hol das Brecheisen aus dem Kofferraum.

Hörst du, Guðmundur?

Polizei.

Wir kommen rein.

Los. Ja, geh rein.

Geh rein.

Er lebt noch! Ruf einen Krankenwagen! Guðmundur.

-Ich brauche einen Krankenwagen. -Wir holen Hilfe.

Messerstecherei.

-Verdächtiger vielleicht hier. -Wir schicken Verstärkung.

Guðmundur!

Alles ist gut. Hilfe ist unterwegs.

Hilfe ist unterwegs.

Verdammt!

Kommt rein. Alle.

Warum ist uns dieser Mistkerl immer einen Schritt voraus?

Der Landes-Polizeichef, das gesamte Land

sitzt mir im Nacken.

Jetzt fragt der Justizminister,

woran es der Polizei mangeln könnte.

Woran könnte es mangeln? Was soll ich ihm sagen?

Was braucht ihr? Los, sagt schon. Verflixt, was braucht ihr?

Alle geben ihr Bestes.

-Stimmt das? -Ja.

Das glaubst du selbst nicht.

ÖFFENTLICH-RECHTLICHER RUNDFUNK

Er wollte los, als er einfach auflegte.

Er wollte hierher.

Und? Sagte er sonst noch was?

Nein, nur dass er Fotos hätte,

die die Wahrheit über Valhalla zeigten.

Fand man diese Fotos oder...?

Der Tatort wird noch untersucht.

Aber das mit den Valhalla-Jungen läuft?

Ja, ich sprach gestern mit zwei.

-Das Interview wird morgen aufgenommen. -Ok.

Aber was ist mit Pétur Alfreðsson?

Den erreiche ich nicht.

Ok. Ich rede mit ihm.

Er muss dabei sein. Er leitete die Berichterstellung.

Wir müssen aufpassen, Selma. Wirklich.

Das Land ist am Boden zerstört.

Die Hälfte der Bevölkerung wagt sich nicht raus.

Alle hocken vor der Mattscheibe. Ist dir das klar?

Ok.

Hi.

Hi.

In den Nachrichten berichteten sie gerade vom nächsten Mord.

Wie schrecklich.

Hör mal.

Ich habe für Kári Lasagne gemacht. Die kannst du aufwärmen.

Danke, aber ich habe keinen Hunger.

Ich habe heute Morgen mit ihm geredet.

Was sagte er?

Ist was passiert, oder...?

Sorg dich nicht.

Er kommt mir nur so niedergeschlagen vor.

Mit mir kannst du reden.

Etwas bedrückt ihn doch.

Er ist so ein sensibler Junge.

Er ist 16, hat die High School begonnen, da ist vieles...

Katrín.

Kinder seines Alters brauchen Hilfe und Liebe.

Es ist einfach, Kindererziehungstipps zu geben.

Wie meinst du das?

Sei doch einfach eine gute Großmutter und halte dich

aus meinen Sachen raus.

Du weißt, dass wir keinen Kontakt mit ihm haben dürfen.

Kommst du?

Aber dass unser Vater tot ist, darf er doch erfahren.

Natürlich.

Nur passt es jetzt nicht.

Überlass das uns.

Guten Morgen, Dornröschen.

Ja. Ok. Ok, vielen Dank. Ja. Tschüss.

Ja, ok. Ja, danke. Tschüss.

Das bist du nicht?

Ok. Ja. danke. Tschüss.

BENEDIKT GESTSSON - INGENIEUR

BUSFAHRER - VÍÐAR JÓNSSON

Erst möchte ich euch danken, dass ihr zum Interview bereit seid.

Ich weiß, es ist nicht leicht. Wir werden uns Zeit lassen.

Was ihr nicht besprechen wollt, überspringen wir einfach. Ok?

Wenn ihr so weit seid,

beschreibt bitte möglichst detailliert,

wie das Leben in Valhalla war.

Keine Ahnung, wie man das denen beschreiben soll,

die nie so etwas erlebt haben.

Aber wenn man so jung Prügel und Brutalität ausgesetzt ist,

wird man irgendwie irre im Kopf.

Alles, was man über das Leben und die Welt zu wissen glaubt,

wird auf den Kopf gestellt.

Wie war es, das vor dem Hintergrund

der Morde, der scheinbaren Verbindung zu Valhalla, wieder zu erleben?

Ich versuche, nicht zu viel daran zu denken, mich nicht

beeinflussen zu lassen, aber

wenn ich ganz ehrlich sein soll,

ich kann nicht um diese Menschen trauern.

Nicht nach dem, was man uns antat.

Und Sie, Benedikt? Sehen Sie das auch so?

Ja.

Könnt ihr uns etwas über die anderen sagen?

Hattet ihr über die Jahre Kontakt?

Nein, da gab es nicht viel Kontakt. Weil einige tot sind.

Andere landeten immer wieder im Gefängnis.

Die meisten von uns kamen aus kaputten Familien

und landeten dann in dieser Hölle.

Manches, was vorfiel, konnte ich nicht mal meiner Frau erzählen.

Laut dem staatlichen Bericht war Valhalla vorbildlich.

Aber Sie zeichnen hier ein ganz anderes Bild auf.

Können Sie das erklären?

Die Untersuchung war absoluter Stuss.

Niemand hörte uns zu.

Wir erzählten ihnen alles, aber nichts landete in dem verflixten Bericht.

Wobei die Prügel noch nicht mal das Schlimmste waren.

Das Personal in Valhalla misshandelte uns nicht nur physisch und psychisch.

Sie erlaubten einem Mann...

jeden Monat ein paar Mal aufzutauchen...

spät nachts...

Und er vergewaltigte uns.

Tut mir leid.

Ich kann das nicht. Ich muss gehen.

Hlynur...

Ægisson. Im Ausland.

Was ist mit den beiden?

Ich bin mir noch nicht sicher.

Nein, das dauert einfach viel zu lange.

Es muss eine Liste der Jungen geben, die in Valhalla waren.

Nicht in den Akten aus dem Ministerium.

-Nein. -Nein.

Wir müssen die Akten noch mal durchgehen. Wir haben was übersehen.

Ernsthaft.

Er vergewaltigte uns.

Tut mir leid.

Ich kann das nicht.

Einfach katastrophal.

-Hast du Pétur erreicht? -Er kommt heute Abend zum Interview.

Ok. Großartige Arbeit.

Selma.

Stell ihn durch.

Selma.

Was?

Verzeihung, wer ist da?

Wir geben zuerst der Polizei Bescheid.

Die öffentliche Sicherheit hat Vorrang.

-Helgi, du weißt... -Keine Diskussion.

Lass mich wenigstens mit ihm reden.

- Wir könnten... -Selma!

Konzentrier dich auf die Sendung. Ruf die Polizei an.

Oder soll ich das für dich tun?

Selma rief gerade an.

Und?

Du fährst zum Hólmsheiði-Gefängnis und befragst Andrés Hauksson.

Was will Andrés dieses Mal?

-Er sagt, er wisse, wer der Mörder ist. -Blödsinn.

Er will in den offenen Vollzug. Wegen seiner Tochter.

-Dieses Mal ist es anders. -Warum?

Das ist Andrés.

-Einer der Valhalla-Jungen? -Anscheinend.

VORSTRAFENREGISTER

Das Reden übernehme besser ich.

Kein Problem.

-Hi. Ich heiße Arnar. -Hi.

-Danke. -Nett, dich wiederzusehen.

Kaffee wäre nicht schlecht.

Kaffee?

Nein, danke.

Man sagte uns, du hättest die Medien wegen Valhalla angerufen.

Was kannst du uns dazu sagen?

Zucker oder Milch?

Andrés, sag uns, was du weißt.

Was ich weiß?

Dass ihr total daneben liegt.

Ihr tut so, als hättet ihr alles im Griff,

aber ihr seid so kaputt wie alle anderen.

Zumindest haben wir Häftlinge den Mumm, das zuzugeben.

Ja, da magst du wohl recht haben. Wir sind so kaputt wie alle anderen.

Wie kommst du hier klar?

Ich komme durch.

Ja.

Ich verstehe.

Ein Tag nach dem anderen.

Und deine Tochter?

Wie geht's der?

Hier steht, dass du eine 13-Jährige Tochter hast.

Kommt sie hierher? Besucht sie dich manchmal?

Was soll das? Ich bin nicht hier, um darüber zu reden.

Kein Wort mehr über meine Tochter.

Ok, das hatte ich erwartet. Reine Zeitverschwendung.

Steini.

-Steini wer? -Offener Vollzug oder ich sag nichts.

-Du hast nichts zu verlangen. -Kata, ich muss in den offenen Vollzug.

Meine Tochter macht Mist. Hier kann ich ihr nicht helfen.

Taugt deine Information was,

verspreche ich, alles zu tun, damit du verlegt wirst.

Steinþór Jónsson. Totaler Psychopath.

Steinþór Jónsson sitzt.

Seit einem Monat nicht mehr.

Warum glaubst du, er sei der Killer?

Er fand Gott und redete nur noch darüber.

"Jesus' Krieger. Auge um Auge. Zahn um Zahn. Leben um Leben."

Sagte er, er wolle sie umbringen?

Er machte Andeutungen.

Und ich glaubte es ihm.

Wer einmal gemordet hat, mordet auch weiter.

Steini saß nie wegen Mordes.

Nein, wegen Mordes saß er nie.

Tut so viel Dummheit weh?

Wen tötete er?

Tommi.

Wie brachte er Tómas um?

Keine Ahnung.

Er ermordete ihn.

Das wussten wir alle.

Steini verprügelte uns Jüngere. Nur Tommi widersetzte sich.

Aber Steini wurde nach Tommis Verschwinden anders.

Inwiefern?

Er verprügelte uns nicht mehr.

Kapselte sich ab, wurde seltsam.

Tommi wäre in der Nacht nie weggelaufen.

Warum nicht?

Weil es stockdunkel war und draußen ein Schneesturm heulte.

Tommi war nicht blöd.

Jetzt sorg aber für meine Verlegung.

Hey. Was soll der Mist? Was ist mit dem offenen Vollzug?

Ich werd mich bemühen.

Du hast es versprochen!

Für gute Informationen.

Du Miststück, wenn man dir nicht trauen kann,

glaub bloß nicht, dass du noch lange überlebst.

-Ich kenne Leute draußen. -Hey!

Ok, ich bin ja schon ruhig. Ich bin ruhig.

Danke.

Hast du was aus Andrés rausgekriegt?

Er erwähnte Steinþór Jónsson. Den kennst du wohl.

Oh, was ist mit Steini?

Laut Andrés war er in Valhalla. Er könnte der Killer sein.

-Unsinn. Er will verlegt werden. -Aber wir müssen das verfolgen.

Ja, klar doch.

Ich überprüfe Steinþór.

Kata, hier sind eine Dagný und ein Kristján für dich.

Tómas' Eltern.

Ja, natürlich.

-Soll ich übernehmen? -Nein, geht schon.

Dagný? Kristján?

-Hi. -Kata.

Kristján.

Ich hätte nie gedacht, es könnte unser Tómas sein.

-Weil man ihn in Hvalfjörður fand. -Zurzeit ist es nur eine Theorie.

Daher brauchen wir die DNA-Proben.

Der erste Zahn, den er verlor.

Kristján brachte ihm das Fahrradfahren bei.

Das Fahrrad hatte keine Stützräder.

Normalerweise hielt ich ihn fest,

aber dieses Mal wollte er, dass ich loslasse. Das tat ich.

Und er stürzte.

Es war nicht so schlimm, aber er

schlug sich den Zahn aus.

Danke.

Es hieß immer, er sei fortgelaufen und erfroren.

Kristján fuhr dort hoch, um nach ihm zu suchen.

Er war monatelang dort oben.

Es kam fast zur Scheidung.

Aber...

Kristján ging in den Entzug. Ich war allein.

Wir dachten nur noch an uns.

Unser Kind vergaßen wir.

Er trieb sich mit älteren Jungen herum, er trank, rauchte.

Und er brockte sich ständig Ärger ein.

Zum Schluss...

Das Jugendamt nahm ihn uns weg.

Wisst ihr, ob er mit jemandem in Valhalla Streit hatte?

Streit mit jemandem?

Uns gegenüber erwähnte er nichts.

Andererseits durften wir

ihn nicht oft sehen oder besuchen.

Ich fürchte, ich muss euch bitten,

euch etwas anzusehen.

Kommt euch die Kleidung bekannt vor?

Sind das...

...die Kleidungsstücke, die man in Hvalfjörður fand?

Ja.

Ich melde mich, sobald uns die Ergebnisse vorliegen.

Dreißig Jahre.

Dreißig Jahre habt ihr gebraucht.

Ich muss mal eine Weile raus.

Ja, ich komme mit.

-Mein Sohn. -Ja.

In der Oberstufe.

Wie ist es so, zurück auf der eisigen Insel?

Mehr oder weniger wie erwartet.

War dein Vater nicht krank?

Ja.

Hast du ihn besucht?

Ja.

Sehr krank? Oder...?

Ja.

Das tut mir leid.

Hoffentlich siehst du ihn noch mal vor der Rückkehr nach Oslo.

Wohl schwerlich.

Er starb letzte Nacht.

Mein Beileid.

Danke.

-Verzeihung, kann ich das hören? -Nur zu.

Es war wie ein

lebendiger Albtraum.

Jahrelang dachte ich,

ich hätte es mir nur eingebildet.

Sie mischten uns Drogen in den Sprudel

und vergewaltigten uns.

Man brachte uns in einen Keller.

In einen dunklen Raum, wo man nichts sehen konnte.

Ich erinnere mich an die Geräusche.

Tropfendes Wasser.

Wie eine Dusche oder ein undichter Wasserhahn.

Dann das Atmen.

Und das Stöhnen.

Dann machte er mir

ein Geschenk.

Mit seinem Messer.

Diese bestürzenden Worte bestätigen, dass der offizielle Bericht

nicht die ganze Geschichte von Valhalla enthält.

Meinen Sie nicht?

Na ja, in einen offiziellen Bericht

konnten wir keine unbestätigten und möglicherweise falschen

Geschichten aufnehmen.

Unterstellen Sie, dass diese Männer, die sich meldeten, lügen?

Nein, auf keinen Fall.

Aber die Mitarbeiter bestritten diese Vorwürfe immer.

Warum glaubte man den Mitarbeitern mehr als diesen Männern?

Ganz einfach: Weil wir nie Beweise für ihre Vorwürfe fanden.

-Es gab also eine Untersuchung? -Natürlich.

Aber das wirft kein gutes Licht auf das Ministerium.

Wenn Sie wissen wollen, ob ich es heute anders anfangen würde,

dann lautet meine Antwort "Ja".

-Übernehmen Sie die volle Verantwortung? -Ja.

Die Gesellschaft ist irre.

Arnar.

Ich habe etwas zu erledigen.

Ok.

Mein Name ist Katrín. Ich komme von der Ermittlungsabteilung.

-Hi. -Hi.

Ich wollte Telma noch etwas fragen.

Ich dachte, sie hätte alle Fragen beantwortet.

Es geht noch um ein paar Details.

Na, dann kommen Sie rein.

Danke.

Ich wollte nicht auf die Party.

Aber meine Freundin rief an. Ein Junge, den sie mochte, sei da.

Also ging ich mit.

Wie viele Leute waren da?

So 20. Vielleicht mehr. Ich kannte nicht alle.

Was passierte?

Als sie anfingen, sich Zeug reinzuziehen, wollte ich weg.

Meine Freundin wollte, dass ich blieb. Wegen des Jungen.

Und dann?

Wir tranken weiter.

Ich ging raus, um zu rauchen und redete mit älteren Jungen.

Als ich wieder reinging,

brachen alle auf. Ich suchte meine Freundin.

Ich fand sie nicht.

Ich war echt betrunken.

Also kroch ich in ein Bett

und schlief ein.

Alles, woran du dich erinnerst, kann uns helfen.

Ich wachte auf,

als sie mich betatschten.

Ich erstarrte.

Ich wagte keine Bewegung.

Ich wollte etwas sagen,

aber sie drehten mich auf den Bauch und zogen mich aus.

Die Hose zuerst.

Ein Junge meinte, er habe schon immer ein Mädchen von hinten bumsen wollen.

Sie wechselten sich ab.

Einer lag auf mir, der andere hielt mir den Mund zu.

Ich weiß, es ist nicht leicht.

Aber ich möchte dir ein paar Fotos zeigen.

Du musst sie nicht ansehen, wenn du nicht willst.

Nein, ich schaffe das schon.

Erkennst du einen der Jungen?

Sind die, die das taten, dabei?

Die beiden waren da.

Und der hier? War der da?

Erinnerst du dich, ob der da war?

Ich...

Das reicht.

-Aufhören! -War das der von der Party?

Erinnerst du dich an den Jungen?

-Das war's. -Schau genau hin. Erinnerst du dich?

-Jetzt ist Schluss! -Natürlich. Verzeihung.

Danke. Das hilft uns.

Wir melden uns.

Noch eine Sache.

Der, der das Video drehte, trug einen roten Hoodie.

Untertitel von: Petra Caulfield

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