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Original subtitles

(Erzähler) Es war eine finstere Zeit, als der Rhein sich rot färbte...

vom Blut der Unschuldigen.

Eine Zeit des Tötens und Sterbens, der Kriege und Schlachten...

um den sagenhaften Schatz der Nibelungen,

lange vor unserer Zeit.

Aber es war auch eine Zeit tapferer Recken und wahrer Helden.

Und einer von ihnen überragte sie alle.

Er war der Held der Helden. Der große Sohn unseres Volkes.

Das Schicksal führte ihn an jenem Tage zu Mime, dem Schmied,

der gerade am Flussufer ein vortreffliches Schwert prüfte.

Dieser hörte den jungen Recken. (Baby schreit)

Du armes Männchen!

Haben wir es jetzt?

(Erzähler) Schnell wurde Mime klar, dass dies ein besonderes Kind war.

Ja, was hat er denn da? (Erzähler) Und dass seine Stärke...

für sein Alter außergewöhnlich war.

Oh, du bist aber 'n kräftiges Kerlchen.

(Siggi stöhnt) Das gibt es doch nicht.

(Erzähler) Trotz allem beschloss Mime, den Knaben mit in sein Dorf zu nehmen.

Was hat der Schmied denn da? - Was? Ich denke, der ist solo.

Wo hat der denn rumgefummelt? - Mime! Woher hast du das Baby?

Das hab ich aus dem Rhein gezogen. - Was?

Was für ein Wonneproppen! - Ist das süß!

Der bleibt hier. - Wie nennen wir ihn?

Aus dem Rhein rausgezogen? Vielleicht Rainer?

(Beide) Nein!

Kevin? - Ach, Kevin ist doch asozial.

Sascha! - Dann wird er schwul.

Sicher... Sich... Siegfried! - Fürchterlich.

Der hat ja Hunger! Komm, gib mal her.

Guck mal! Lecker, lecker!

(Rülpst)

(Erzähler) Nun wurde Mime klar, dass es vielleicht doch besser wäre,

den kleinen Siegfried dorthin zu bringen, wo er ihn gefunden hatte: in die Natur.

Schließlich war er ein kräftiges Kerlchen. Er würde allein zurechtkommen.

(Bär brüllt)

(Siegfried schreit)

Um Gottes willen!

(Bär brüllt)

(Erzähler) Siegfried liebte alle Tiere. Und alle Tiere liebten ihn.

Und so lernte er schon früh ihre Sprache.

Mime konnte nun doch nicht anders, als den Knaben bei sich aufzunehmen.

Mime wies ihn in sein Handwerk ein.

Das wird mal dein Schwert.

Baldung!

Baldung! - Ja, Baldung. So soll's heißen.

Und jetzt du. Da!

Au!

Doch nicht da! Da! (Mime schreit auf)

(Erzähler) So vergingen die Jahre...

Und aus dem kleinen Knaben wuchs ein junger Recke hervor.

An Kraft und Gestalt war er den anderen weit überlegen.

(Siegfried) Hey!

(Erzähler) Er hatte immer kühne Gedanken.

Was geht ab? Kann ich mitmachen?

(Alle) Nein! - Ja!

Nein, bitte nicht. Hilfe! - Super!

Aufhören, lass mich los! - Echt?

Ja!

Spitzenlandung.

Freunde, wer will jetzt? (Junge) Nichts wie weg hier!

Siggi, ich wüsste einen Freund für dich. - Wen?

Mich! - Dich?

Na klar. Schweine bringen Glück. - Ich will aber kein Schwein als Freund.

Wieso? Passt doch voll super: Ich bin klein und du bist groß.

Ich bin schlau und du bist... - Was?

Äh... stark. - Ach komm. Lass mich doch in Ruhe!

Ok. Du willst mich nicht als Freund. Dann kriegst du nichts als Ärger!

Nichts als Ärger. - Unverschämtheit! - Der arme Junge!

Fass nichts an mit deinen Unglückshänden! - Ich hab keine Unglückshände.

Wohl! Doch! - Nein!

Kein Wunder, dass sie vor dir weglaufen. - Mann!

(Mime) Siggi! Was ist da draußen los?

Nichts!

Wir müssen mal miteinander reden. - Klar.

Ich fühlte mich immer wie dein Vater. - Echt? Mime, echt?

Ja, Junge.

Irgendwann kommt der Tag, an dem Vater und Sohn...

...zusammen einen trinken gehen? - Nein, der Tag, an dem sie...

...so richtig einen draufmachen! So richtig den Met schlürfen.

Nein, der Tag... - An dem sie... An dem sie...

...auseinandergehen.

Nein, Mime, das kannst du nicht bringen! - Junge, es ist an der Zeit.

Mime, bleib. Bitte, bitte, bitte.

Mime, geh nicht weg.

Was? - Du hast doch deine Schmiede.

Eine Schmiede ist warm, auch im Winter. - So hab ich das nicht gemeint!

Ja, wie denn? - Ach, ist doch egal.

War 'n Witz. - Ein Witz?

Ja, ein Witz. - Ach so!

Mime, der war gut! Super!

(Erzähler) Kleine Pannen wie diese brachten Siegfried nicht aus der Ruhe.

Er fühlte sich wohl, liebte das Leben und vor allen Dingen die Tiere.

Mahlzeit. (Fuchs) Mahlzeit.

(Eichhörnchen) Mahlzeit. - Mahlzeit.

Hey. Danke, Eichhörnchen.

Mahlzeit. - Mahlzeit.

Mahlzeit!

Mahlzeit.

(Ast knackt)

(Romantische Musik)

Mahlzeit.

Hilfe!

Hilfe!

Klar! Warte, warte!

Ich helfe dir ja.

(Zofe) Herrin! (Hagen) Kriemhild!

Moment, hier!

Mach die Mücke oder du kriegst 'n paar auf die 12!

12?

(Wiehern)

(Musik)

Mime!

Mime!

Mime! Mime! - Was ist denn?

Weißt du, was ich gesehen hab? - Was?

Oh! - Oh?

Ah. - Ah?

Oh! - "Ah" oder "Oh"?

Uh! - Kannst du nicht mehr reden?

Wahnsinn! Ich hab sie gesehen! - Das seh ich.

Warte, warte. So sah sie aus.

So ungefähr. - Wer soll das sein?

Ja, 'ne Frau. Und weiter? - Genau.

Da! Das ist von ihr.

Hast du das kaputtgemacht?

Feines Stöffchen. Das ist bestimmt von der Burg. Das wird doch nicht...

Ist das etwa von Kriemhild? - Genau.

Kriemhild! - Die war bei uns im Wald?

Ja...

Schlag dir das aus dem Kopf, Junge. Das ist 'ne Prinzessin.

(Räuspert sich)

Siggi, was hast du da?

Boah, hey, 'ne neue Alte kennen gelernt? - Das ist keine Alte.

Das ist 'ne Prinzessin. - Wow, 'ne Prinzessin... Super!

Ja, hast du sie schon... - Was?

...volle Möhre geknutscht? - Ich... Ja, klar.

Nie und nimmer! Du weißt doch gar nicht, wie das geht! Aber das ist ganz einfach!

Echt? - Pass auf, ich zeig's dir.

Also... Meine Backen, das wären jetzt ihre zwei Backen, ok?

Klar.

Ok. Du musst über eine Backe streichen, so, mit der Hand. Mach mal.

Cool, cool. Und jetzt die andere Hand auf die andere Backe.

Und jetzt? - Jetzt gibst du ihr 'n Kuss.

'n Kuss? Wohin? - Erst auf die rechte Backe.

Schön.

Dann auf die linke Backe.

Schön. Und jetzt mitten auf den Mund!

Du Sau! - Oh, Entschuldigung.

(Erzähler) Nun verging keine Nacht mehr, in der Siegfried nicht...

von seiner Begegnung im Wald träumte.

Mime träumte von dem Tage, an dem Siggi in die Welt hinausziehen würde...

und er wieder in Frieden leben könnte.

Siggi aber dachte nur noch an Kriemhild.

Keine Angst. Ich passe auf dich auf.

(Kriemhild) Warum lässt du mich dann allein?

Warum kommst du mich nicht holen? Ich warte auf dich! - Echt?

Echt?

Mime! Mime!

Was? Was ist? - Die Kriemhild! Die Kriemhild!

Mann, die Kriemhild! - Nicht schon wieder!

Seit einer Woche dasselbe Theater! - Sie hat gesagt,

sie wartet auf mich! - Du hast geträumt.

Was? Schon wieder? - Ja! Und jetzt leg dich wieder hin.

Sie hat also nichts gesagt? Alles nur geträumt.

Hm.

Moment mal. Was hat sie noch mal gesagt? - Sie hat gesagt,

ich soll zu ihr kommen. - Das hat sie wirklich gesagt?

Klar!

Du hast dich nicht verhört? - Nein, nein.

Da bist du ganz sicher? - Ja! Ja!

Ja, Junge. Worauf wartest du dann noch?

Du wirst uns allen natürlich fehlen.

Meint ihr, ich soll wirklich gehen? (Alle) Ja! Ja! Ja!

Hier, dein Schwert. - Oh.

Baldung.

Danke, Mime! - Mein lieber Siggi,

alles Gute! Und gute Reise. (Alle) Gute Reise,

gute Reise!

Wenn du irgendwann nicht weiter weißt... - Dann komm ich sofort zurück.

Nein, nein.

Dann... Dann schaust du nach oben in den großen Himmel.

Von da kommt immer 'ne Antwort.

Danke. Das merk ich mir.

Tschüss, mein Junge. - Tschüss, Mime!

Tschüss!

Tschüss.

Tschüss.

(Unverständliche Gespräche)

Mime!

Mime!

Mime! Warte!

Mime!

(Alle Türen schlagen zu)

(Erzähler) Siegfried begriff nicht, wieso plötzlich alle verschwunden waren.

Schließlich liebte ihn doch jeder hier, genauso wie er jeden liebte.

Er fühlte sich plötzlich sehr einsam.

Noch einmal blickte er voller Wehmut zurück auf sein Dorf,

von dem er nicht genau wusste, wann er es wiedersehen würde.

Nur der Gedanke an Kriemhild konnte ihn auf seinem Weg in die Fremde...

ein wenig von seinem Trübsinn ablenken.

Sollte er am Ende keinen einzigen Freund haben?

Doch einen gab es, der nur allzu gerne sein Weggefährte sein wollte.

Kumpel, warte. Bist du bekloppt? Das packst du nicht allein! Null Chance.

Aber wenn du mich mitnimmst, dann hast du Schwein bei der Frau. Volle Möhre!

Was soll ich mit einem Schwein bei ihr? Komm, geh nach Haus. Das ist besser.

Ok, null Problem. Wenn du meinst, das ist besser. Schade.

(Erzähler) 3 Wochen und 3 Tage schritt Siegfried über Berg und Tal.

Doch er konnte die Burg nicht finden.

So suchte er Rat bei seinen Freunden, den Tieren.

Platz da!

Warte mal, Wiesel! - Leck mich am Arsch.

Nein, das wollte ich nicht. Ich wollte wissen, wo die Burg ist.

Ach so, die Burg. Das ist ganz einfach. Mach mal die Augen zu.

Nicht blinzeln. Und jetzt dreh dich um.

Noch ein Stück. Noch eins. - Und jetzt?

Und jetzt lauf los, ganz schnell. - Kriemhild!

Ah!

Oh!

Danke, liebes Wiesel, danke!

(Musik)

Oh!

Hammer, das Teil! Hammer!

Was willst du? - Ich? Rein!

Hast du ein Ticket? Für das Turnier! - Nein, nein. Ich will zu Kriemhild.

Die wartet auf mich. - Ja, und ich bin der Kaiser von China.

Oh! Oh!

Wahnsinn! Hallo, Herr Kaiser!

Super! Aber jetzt muss ich wirklich rein. - Meinst du, ich bin blöd?

Das weiß ich nicht. - Alle Karten sind weg. Verstanden?

Warte! Warte!

Oh...

Hey!

Bleibst du stehen, du Idiot!

Ich glaube, du spinnst. Das wirst du mir schön bezahlen.

Ich hab aber nichts. - Was? Dann wirst du Kartoffeln schälen.

Komm, rein mit dir! Aber ziemlich zügig! - Ich kann rein?

Du musst sogar! Los, mein Freund! - Freund?

Na? - Freund!

Ja, sicher. Und das ist unser Freundschaftsgruß.

Echt? - Ja, echt. Rein mit dir!

Danke, mein Freund!

Oh.

Oh nein! Das wollte ich nicht.

Scheiße.

Ausgerechnet der Kaiser.

Na? Bist du der Neue?

Ja.

Ich bin Anita. - Ich bin Siggi.

Siggi.

Wer hat dich denn geschickt? - Der Kaiser.

Der Kaiser! Na, prima. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Wenn ich hier fertig bin, kann ich dann Kriemhild sehen?

Nein. Dann musst du den Weißkohl putzen.

Und dann kann ich die Kriemhild sehen?

Nein, dann musst du die Sahne schlagen. - Ach so.

Dann kann ich die Kriemhild sehen? - Dann machst du erst mal Apfelsaft.

Warte, den kannst du direkt machen. Der wird nämlich gleich gebraucht.

Aber dann, dann kann ich endlich... - ...voranmachen! Komm.

Lass knacken.

(Musik)

Oh nein! Was machst du denn da? - Ich...

Ich...

Sollen wir die Dinger vielleicht mit der Hand pressen?

Das kann ich machen. - Klar. Dann probier mal.

Das gibt's ja gar nicht.

Hey!

Nur mal eine Frage: Wo kommst du eigentlich her?

Ich? Aus 'nem Korb. - Aus 'nem Korb.

Ja.

(Musik)

Die Schweine wären jetzt geschlachtet. - Gut. Was macht das?

Das waren 40 Schweine. Da geht der Mengenrabatt noch ab.

3 Prozent Skonto. Das macht 17,22. (Schwein quiekt)

Ist mir da eines durchgeflutscht? - Komm, lass es gut sein.

Das Schwein hat Schwein gehabt. - Nein, nein. Das greif ich mir.

Wo ist die Sau? - Siggi, komm mal her!

Siggi!

Siggi! Da läuft man sich doof und duselig. Und kein Mensch ist da.

Da ist ja doch einer. Wer ist das denn?

Ja, hallo! Ja, wen haben wir denn da?

Hier ist der liebe Onkel Metzger. Ja, komm doch mal her.

Oh, das ist doch mal 'n netter Mann.

Ah!

Bleib stehen, du blödes Vieh!

Hey! Hey!

(Tür fällt zu)

Hey! Ich habe es. Hier! - Ah! Ah! Siggi, du Sau!

Was machst du denn hier? Du solltest doch nach Hause.

Lass mich los! - Das darf ich nicht.

Oh nein. Das Arme hat ja schon Panik.

(Metzger) Wo ist sie? Ich hör sie doch! - Bitte, ich will nicht an den Spieß.

Auch nicht aufs Brötchen. - Kennst du das Schwein?

Ja. Von zu Hause. - Dann haut ab, sonst ist es gleich tot.

(Schwein) Genau!

Wunderbar!

Schön festhalten! - Los, lauf, lauf, los!

Jetzt mach ich es alle! - Wohin?

Da! - Hey. Was soll das denn jetzt? Mann!

(Schwein) Die Treppe!

(Erstaunte Rufe)

Danke, Kumpel! Danke! Das nächste Mal rette ich dich, aber volle Möhre.

(Wiehern)

(Unverständliche Gespräche)

(Romantische Musik)

Kriemhild.

Hagen hat gewonnen. Er hat sie alle geschlagen.

Also hat er auch mich gewonnen. - Nein, das gilt nicht.

Wie? - Den Letzten schlug er ja wohl nicht.

Na und? K. O. ist K. O.

Kriemhild! - Wow!

Kriemhild!

Ich bin's! Weißt du nicht mehr? Im Wald!

Du hattest die Hose runter und hattest mich gerufen. Und ich...

Ritsch! Ratsch! Voll die Klamotten runter.

(Wiehern)

Sofort weg mit diesem Schwein!

(Schwein) Was? Ah!

Hagen! Ich mein diese Küchenschabe hier!

Kriemhild!

Moment!

Die Schabe streckte den Mongolen nieder. Also muss sie gegen Hagen kämpfen. Oder?

(Zustimmende Rufe)

Bist du bescheuert? Es geht um meine Hand. - Der Sieger des Turniers heiratet dich.

Die Schabe ist schon ganz begeistert, was? - Oh ja!

Was soll denn dieser Blödsinn? - Regeln sind Regeln. Wie heißt du?

Siggi. - Siggi? Schön. Siggi von...

Hä?

Na, von... - Von der Küche.

Wunderbar! Siggi von der Küche, du wirst um meine Schwester kämpfen. Los!

Na los, schlagt euch!

Schlagen? - Poliert euch so richtig die...

Gunther! - ...Schnuten.

Den zerleg ich in Scheiben. - Carpaccio von der Schabe. Köstlich.

Wie blamabel.

(Ansager) Im heutigen Endkampf: Siggi von der Küche...

gegen Hagen von Tronje.

Vorsicht, das ist scharf. - Ach, wirklich?

Ist auch sehr scharf.

Super! - Pass auf! Hinter dir!

Oh!

Hey, du Figur! Komm, kämpfen! Hallo! Hier bin ich!

Bravo.

Siggi. - Ja.

Das bringt nichts. Hör auf! - Nein.

Nein? - Wegen Kriemhild!

Du glaubst doch nicht... - Hey, Kollege, was ist los?

Warte, warte!

Jetzt darfst du auch mal schlagen! Schlag zu, du Idiot!

(Erstaunte Rufe)

Oh, Mist, war es teuer? - Ja. Das hast du nicht umsonst gemacht.

(Spannende Musik)

(Romantische Musik)

(Spannende Musik)

Oh.

(Gespannte Stille)

(Buh-Rufe)

(Jodelt) Hey, ich kenn dich.

Echt? - Aus dem Dorf, da wohnte ich auch mal.

Du warst doch bei Mime. - Ja.

So, Kollege. Und jetzt geht das Licht aus. - Komm, steh auf! Du kannst es!

Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.

Es lohnt sich, um das Leben zu kämpfen. Glaub mir,

das Leben ist so wunder-wunderschön!

Du gemeine Sau!

Nein! - Ja!

Siggi! - Kriemhild.

Diese Kakerlake heirate ich niemals. - Versprochen ist versprochen.

Du hältst deine Versprechen nie! - Fürs Volk!

Ach, das blöde Volk. - Du sprichst von meinen Steuerzahlern.

Glückwunsch!

Toller Auftritt! - Der Typ hat gefoult, das war Handspiel.

Da hast du ein Handspiel! (Publikum) Siggi! Siggi! Siggi!

Gunther, tu was!

Edler Ritter, trete zu mir.

Dem Sieger des Turniers wurde ein hoher Preis versprochen. - Ja!

Und der Sieger des Turniers bist...

eindeutig du. - Ja!

Hiermit gebe ich bekannt: die Hochzeit meiner Schwester Kriemhild... Au!

Mit...

Siggi von der Küche. (Jubelrufe)

(Siggi) Ich hab sie! Hochzeit, Hochzeit!

Wann? Wann? - Natürlich jetzt. Holt einen Pfarrer.

Schnell! - Dann gib mir mal die Ringe.

Klar, klar.

Was für Ringe? - Natürlich die Hochzeitsringe!

Jetzt sag nicht, du hast sie vergessen. - Warte, warte. Ich hol sie sofort.

Ja, Moment. Wo gibt es denn welche? - Welche? Etwa irgendwelche?

Nein, nein! Für meine Schwester sollten es schon die Besten sein, oder?

Ja, normal! - Dann nimmst du am besten Ringe aus...

Aus...

Rheingold. (Erstaunte Rufe)

Rheingold.

Gunther.

Du bist ein Teufel.

Ja, wo gibt es das denn, das Rheingold?

Immer der Nase nach. Und dann ist es ausgeschildert.

Rasch, edler Ritter, eilt Euch. - Danke.

Danke, Herr König! Danke!

Siggi, die ganze Sache stinkt zum Himmel.

Wieso? Wieso?

Das Rheingold suchten schon so viele. Und keiner hat es gefunden.

Dann waren sie dumm. Es ist nämlich ausgeschildert.

Hat der König selbst gesagt.

So, hier. Schön ist es nicht, aber... - Egal, egal.

Anita.

Ich hab was vergessen. - Was hast du vergessen?

Die Kriemhild. Ich muss sie was fragen.

Vergiss es. Da kommst du nicht rein. - Vergiss es! Da kommst du nicht rein!

Kriemhild!

Kriemhild!

Oh, danke!

(Musik)

Kriemhild!

Ich wollt dich was fragen. Können wir's einmal machen?

Weil, ich hab's noch nie gemacht.

Oh, genau so.

Boah.

Erst auf die rechte Backe.

Dann auf die linke Backe.

Und jetzt mitten auf den Mund!

Hey! Ich hab's gemacht!

Ich hab's gemacht! Wow!

Scheiße.

Hier. Damit du was zu futtern hast. - Oh!

Boah!

Wahnsinn!

Butterbrot!

Danke.

Anita, du bist wirklich...

Also, du bist wirklich...

Ich weiß auch nicht. Tschüss!

Tschüss.

Gott sei mit dir. - Normal.

Wiedersehen! - Wohl kaum.

Der Mann ist 'ne Leiche. Hundertpro. - Oh, Herr Kaiser!

Drecksack. Du sollst elendig verrotten. - Der fiese Igel.

Der gemeine Brauträuber da! - "Ich hab's gemacht. Ich hab's gemacht."

Jetzt triffst du einen, der macht es mit dir!

Ja! Der spannt dir nie mehr 'ne Frau aus.

Wer spannt mir hier was aus?

Nein, Chef, nicht ausgespannt.

Ich mein ja nur: ausgeliehen. - Was? - Nein! Nein! Nicht ausgeliehen!

Ausgeschildert.

Der Weg da, zum Rheingold. Seit wann ist der ausgeschildert?

Jetzt frag doch nicht so blöd. Ab jetzt.

(Musik)

Oh!

Siggi! - Oh, hey!

Hast du gesehen, wie ich geflogen bin? - Hast du dir wehgetan?

Nö. Nur die Kuh, auf der ich gelandet bin. Die hat blöd geguckt!

Da.

Wir müssen rüber. - Übers Wasser kann ich nicht!

Als ich klein war, fiel mein Opa in einen Brunnen.

Hat er sich verschluckt? - Ganz oft. Darum ist er auch ertrunken.

Guck mal, da ist ein Boot.

Egal, ich kann nie mehr übers Wasser.

Hallo, Siggi! - Kennst du mich?

Wer kennt dich nicht? Toller Auftritt da in der Burg.

Mensch, Junge, hast du einen Punch! - Danke.

Wie heißt du? - Fährmann. - Hallo, Fährmann!

Wollen wir übersetzen? - Genau! - Dann komm, mein Freund.

Freund? - Ja, sicher doch!

Fährmann? Fährmann! - Siggi, ich kann da nicht rüber.

Ich kann das nicht. - Musst du gar nicht. Ich muss es.

Wie jetzt? Und ich bleibe alleine hier? - Du kannst nach Hause gehen...

oder hier warten. - Dann warte ich eben hier. Null Problem.

Ich warte gerne. Schweine sind nämlich eigentlich Wartetiere!

Und dabei total glücklich! Megaglücklich.

Dass du mitkommst, ist wirklich nett. - Guck mal.

Da geht's rein. Immer schön durchgehen. Tschüss.

Moment, da geht's nicht rein. - Doch!

Nein! Da ist kein Schild.

Siggi?

Kleines Spielchen? Ich sehe was, was du nicht siehst!

Und das fliegt in der Luft!

Ein Vogel! Ein Vogel! - Boah, gewonnen!

Hey!

Da ist ja das Schild! - Nein!

Oh Mann, bin ich blöd! - So. Ich muss...

Leb wohl! - Bis gleich.

Ach so, ja, bis gleich.

(Fauchen)

(Schwein summt)

Na ja, er wird wohl bald zurückkommen, mein Freund.

Er holt nur schnell die Ringe.

Oh, Scheiße!

Siggi!

Siggi, Siggi!

Geh da nicht hin! Er hört mich nicht. Und ich kann nicht übers Wasser.

Hier sollen die Ringe sein? (Echo) Ringe...

Oh, Echo!

Wie heißt der Bürgermeister von Wesel? (Echo) Esel!

Was hat der Jäger in der Tasche? (Echo) Asche!

(Fauchen) Hallo?

Ist da wer?

Oh.

Wow!

So, wo sind sie denn jetzt, die Ringe?

Siggi!

Halte durch. Ich rette dich.

Mann, nichts als Plunder!

Kein einziger Ring! Wie soll man denn da heiraten?

Jetzt hab ich aber die Schnauze voll!

Oh!

Bingo!

Hey!

Super!

Oh!

Pfannkuchen!

Lecker!

Geil! Geil!

Kriemhild! Oh!

Ah!

Oh-oh!

(Fauchen)

Ich lebe!

Oh, Siggi! Ein Glück. Vorsicht! Du darfst auf keinen Fall in die Höhle!

Du wirst gefressen, volle Möhre! Vergiss die blöden Ringe.

Wieso? Ich hab sie doch schon. - Was? Oh nein.

Dafür bin ich beinahe ertrunken. Ach nein!

Du solltest doch auf mich warten. Wo ist denn jetzt der Fährmann?

Hab ich dich.

Das ist für mich.

Von Tronje? - Ja, Chef, hier Alberich.

Ja, Alberich?

Es ist alles schief gelaufen. - Wie bitte? Alles schief gelaufen?

(Alberich) Er hat den Drachen umgehauen. - Wie, er hat den Drachen umgehauen?

Ja, der röchelt nur noch. Total fertig. Siggi ist wieder raus, mit den Ringen!

Dieser gemeine Tierquäler! - Der hat die Ringe?

Und du lässt den einfach weglaufen? - Chef, das ist ein Drachentöter.

Was soll ich gegen so einen ausrichten? - Du erstichst ihn!

Fährmann?

Das geht nicht. - (Hagen) Wieso nicht? - Wieso nicht? Ja, weil, weil...

(Stottert) Der Mann ist unverwundbar. - Wie? Unverwundbar?

Keiner ist unverwundbar! - Der hat sich im Drachenblut gewälzt.

Da kommt die beste Klinge nicht durch. - Das gibt's doch nicht. Scheiße!

Er soll ihn erwürgen oder zerquetschen. - Ja! Du zerquetschst den Mann.

Wie? - Wie?

Einen Stein auf den Kopf. - Genau! Ein richtig schweres Teil!

Den pack ich nicht! - Den packt er nicht.

Er soll zu Giuseppe. Er macht jeden platt. - Genau! Alberich, ruf Giuseppe an.

Freund, du bringst das Ding zu Ende, ja? Oder du wirst gestreckt.

Und zwar auf 2,50 m!

Den Drachen umgehauen, ich fass es nicht.

Hallo, Siggi. - Hey, Fährmann!

Bringst du uns wieder rüber? - Oh nein.

Dafür bin ich ja da.

Ich muss nämlich zu meiner Hochzeit. - Was? Hochzeit? Ja, Siggi!

Herzlichen Glückwunsch! Du musst noch was erledigen.

Was denn? - Den Junggesellenabschied!

Junggesellen... - ...abschied! Lassen wir es scheppern!

Komm! - Danke.

Das kannst du vergessen. Ich bleibe hier.

Hey, es ist wirklich schön. - Nicht wahr?

Jetzt lassen wir es gepflegt scheppern. - Scheppern!

Das ist gut. (Beide) Scheppern.

Alberich! - Giuseppe!

Wer ist denn das? - Das ist Siegfried!

Natürlich!

Der Held von ganz Deutschland. - Na, weiß ich doch. Kommt rein!

(Giuseppe singt)

Wir haben nämlich was zu feiern. - Wunderbar. Was wird denn gefeiert?

Mein Abschied. - Aha.

Fantastico!

Stoßen wir an, mein Freund. - Freund?

Natürlich!

Hey, mein Freund!

Giuseppe und ich müssen kurz aufs Klo. Trink schon mal was. Bis gleich!

(Unverständliches Fluchen)

Ich mache dich kaputt! - Aber wie?

Wenn der Blödmann betrunken ist, legt er sich hin und schläft sofort ein.

Er soll nicht schlafen. Er soll abdanken. Der muss ins Jenseits befördert werden.

Später! Wenn er da liegt,

musst du hier das Seil losmachen.

Ja, schön. Und dann? - Dann ist er platt. Guck mal da!

Da ist ja das schöne Steinchen! - Si, si. War aber nicht billig.

Hey, hey. Das sind 5 Tonnen bester Marmor.

Aus meiner Heimat.

Grazie. - Hey! Fährmann!

Wir wollten doch scheppern! (Beide) Ja!

Also!

Lass dich nicht lumpen. - Hoch den Humpen!

Und zum Kuckuck sprach der Specht: - Auf einem Bein, da steht man schlecht!

Si! Si!

Hey, hey! Das gilt nicht!

Du musst mittrinken! Komm!

Mamma mia! Was ist das für ein Vogel?

(Dramatische Musik)

Ich kann nicht mehr.

Auf einem Bein, da steht man schlecht.

Wir müssen weiterscheppern!

(Hahn kräht)

Komm, Siggi, du musst ins Bett.

(Taube gurrt)

Wer hat dich denn hier gelassen?

Alberich, du Idiot, geh endlich ran.

Alberich, das wurde aber auch Zeit! Und? Ist dieser dämliche Siggi platt?

Was? - Hat er den Stein auf dem Schädel?

Stein! Oh. Oh nein!

Siggi!

Alberich?

Siggi!

Hallo!

Jetzt muss ich doch wieder übers Wasser.

Komm du mir nach Hause.

Mein Freund.

Du kannst ruhig bei mir schlafen.

Gern geschehen.

Wie schön.

(Knarren)

Ah, stimmt ja.

Kommst du wohl!

Scheiße!

Hab ich dich!

Was machst du denn da? - Lass mich. - Soll ich dir helfen?

Nein, das mach ich alleine. - Warte, ich mach das schon.

Mach doch, was du willst.

Blödmann!

Oje.

Tut mir Leid... Morgen.

Du Schwein.

Lass mich.

Du blöder Affe!

Oh.

Oh, mein Kopf!

Das hat geklappt. Fantastico!

Endlich!

(Schwein) Warte, Kumpel.

Der will dich umbringen. - Wer? - Der Fährmann! Das ist nicht dein Freund.

Ah!

Madonna!

Alberich?

(Dramatische Musik)

Ah!

Doch, mit einem Stein auf den Schädel. Ich hab's genau gehört.

Da! Da drin, da ist sie! - Das ist 'n Killer, ich schwör's.

Aber gut, dass ich dich gerettet hab.

Kriemhild! Sie wartet auf mich.

Guck doch, wie sie sich freut. - Da ist die Sau.

Ich glaub es nicht.

Schöne Scheiße. - Mit 'nem Drachen geht es nicht.

Mit einem Felsblock geht es nicht... - Tja. Dann bleibt nur noch eins.

Was? - Ja, ist doch ganz klar.

Jetzt sag schon. - Du musst die Schabe heiraten.

Oh Gott!

(Kardinal) Ich frage dich, Siegfried:

Willst du die hier anwesende Kriemhild zur Frau nehmen...

Ja, normal! - ...ihr treu sein, sie lieben und ehren?

Volle Möhre! - ...so antworte mit "ja".

Ja! Ja! Ja!

Dann darf das Brautpaar sich nun küssen. - Super!

Erst die rechte Backe...

Dann die linke Backe...

Und jetzt mitten auf den Mund! - Nein!

Kriemhild.

So. Jetzt wirst du gestreckt! Auf 4,50 m.

Und in siedendem Öl gebrutzelt. - Ich lass mir was einfallen.

Na, da bin ich aber gespannt. - Wir greifen ihn von hinten an!

Der hat im Drachenblut gebadet... - ...und ist unverwundbar!

Vielleicht tauchte er nicht ganz unter. Und es blieb eine kleine Stelle frei.

Kleine Stelle? Wie klein?

(Alberich stottert) Wie ein Lindenblättchen.

Genau! Jetzt fällt's mir ein. Genau so ein Blättchen klebte auf seinem Rücken.

Und da kam das Drachenblut nicht ran. Ich habe es genau gesehen!

Da müssen wir rein mit der Lanze. - Nun gut.

Hagen, du wirst zustoßen. - Ich weiß nicht, wo das Blättchen war.

Versager. Kleb doch ein Kreuz drauf. - Keiner versagt hier. Wo ist der Kerl?

Das zieh ich sofort durch! - Nicht hier! Was sollen die Leute denken?

Ach, die Leute. - Kriemhild!

Kriemhild! Bis du da drin? Kriemhild!

Fährmann, was machst du denn hier? - Ich will bei der Hochzeit dabei sein!

Ich denk, ich mache den Trauzeugen. - Klar!

Hallo, mein Freund! - Freund?

Klar, komm her.

Hey!

Mein Freund.

Super! Du und der Fährmann. Jetzt hab ich ja schon zwei.

Wo ist denn jetzt Kriemhild? - Du kannst nicht einfach so auftauchen.

Ohne Brautgeschenk. - Oh.

Kriemhild hat sich was gewünscht. - Ja! Einen schönen Muff.

Muff. - Du musst einen Silberfuchs erlegen.

Und da machst du 'nen Muff draus. - Aber die sind doch total selten.

Dann nimmst du 'nen Biber, 'ne Katze oder 'nen Schäferhund.

Das merkt die doch gar nicht. - Auf jeden Fall erlegen. Also...

Wir müssen zur Jagd.

(Schwein grunzt)

Ja, wen haben wir denn da?

Bist du nicht das Schwein von Siggi?

Ist er wieder da?

Siggi! Du bist wieder da. - Hey, Anita!

Wo willst du denn hin? - Jagen. Einen Silberfuchs oder so.

Los jetzt!

Warte, nein! - Siggi!

Ich krieg 'ne Krise.

Siggi!

Siggi!

Hey!

Gleich haben sie ihn. - Wo machen sie's? - Bei der Quelle.

Wenn er sich bückt, stechen sie zu. - Mein armer Schwager.

Der soll zum Teufel gehen. - Er hat dir so schöne Ringe mitgebracht.

Die müssen sie wieder mitbringen! - Hoffentlich. Rheingold ist selten.

So blöd können sie ja wohl nicht sein.

Ach, du liebe Güte. - Was?

Wie dumm. Das Rheingold war in der Höhle. Und er hat die Ringe!

Wo die Ringe sind, ist auch der Schatz. - Du meinst, der hat den... den ganzen?

Alles? - So blöd kann er doch wohl nicht sein.

Mein Bräutigam. Der Schatz.

Mein Bräutigam!

Mann, ist das heiß. - Guck mal, da ist Wasser.

Da kannst du was trinken. - Ich hab aber keinen Durst.

Siggi. Freunde machen gern Späßchen, oder?

Klar, klar! - Also...

Ein Wettrennen zur Quelle. - Ja!

Auf die Plätze, fertig...

Nein, da hab ich keine Lust dazu.

Und los!

Reingelegt! Reingelegt!

Erster!

Siggi!

Siggi!

Mann, ist das heiß.

Wo steche ich jetzt hin? - Wo du willst.

Ich muss doch genau in die eine Stelle da! - Ach was!

Also gut.

Siggi! Nicht das Hemd ausziehen!

Warum? - Darum.

Ach so.

Eierkopf! - Was denn?

Falsch rum. Da ist kein Kreuz.

Gibt's denn so was?

Moment, falsch rum! - Ist doch egal!

Egal ist 88. - Ach so.

Na, komm!

Ja!

(Beide) Ja!

Siegfried...

Mein armer Siegfried.

(Melancholische Musik)

(Erzähler) "Und Siegfried starb durch bösen Verrat."

So erzählt es die Legende seit alters her.

Alles Lüge! Die Wahrheit sah anders aus.

Siggi!

Nein!

Ihr gemeinen Mörder!

Oh Mann, du hast mich gerettet.

Siehst du. Jetzt hast du mich...

doch gebraucht.

Oh ja, total. Total!

Siggi?

Was ist? - Meinst du,

es gibt auch für Schweine einen Himmel?

Ja, klar! Hundertpro!

Ein Glück!

Gut, dass wir doch noch... Freunde geworden sind.

(Melancholische Musik)

Mach's gut.

Du warst wirklich so ein Super-Schwein. Du kommst in den Himmel, versprochen.

Und weißt du was? Ich hätt's dir vielleicht schon früher sagen sollen.

Aber ich sag's dir jetzt: Das Beste, was ich jemals im Leben gehabt hab,

das war...

Kriemhild... - Siegfried!

Du lebst.

Ich hatte so schreckliche Angst um dich.

Weißt du was? - Nein.

Ich hab dich so lieb. - Oh!

Komm, wir gehen. - Moment.

Ich muss doch noch dein Brautgeschenk... Der Muff...

Muff?

Ich brauche keinen Muff. Du hast bestimmt was Schöneres für mich aus der Höhle.

Aus der Höhle? - Ja. Komm, lass uns keine Zeit verlieren.

Aber... - Komm.

Diese Sau! - Du liebe Güte!

Ich denke, du bist tot! - Der Speer hat mich gar nicht getroffen!

Das war nämlich so: Ich sehe das Ding auf Siggi zufliegen,

heb volle Möhre ab und im letzten Moment, da kick ich es weg.

Siggi sieht den Speer fallen und glaubt, mich hätte es erwischt.

Nein.

Na ja, und ich denke: "Ich spiel mal mit."

Wollte mal sehen, ob der mein Freund ist.

Boah! Dem blas ich jetzt den Marsch!

(Kardinal) Kriemhild, also frage ich dich:

Willst du den hier anwesenden Siegfried zum Mann, so antworte mit "ja".

Ja!

Und du, Siegfried, willst du die hier anwesende Kriemhild...

zu deiner Frau nehmen, sie lieben und ehren, bis dass der Tod euch scheidet,

so antworte mit "ja". - Siggi!

Nein!

Nein? - Nein?

Bin ich bekloppt? - Wie? Du willst Kriemhild nicht heiraten?

Dir war es egal, dass ich abgekratzt bin. - Nie und nimmer.

Bist du bescheuert? - Siegfried.

Kriemhild!

Kriemhild! - Warte.

Wir müssen zu Ende heiraten. - Witzig. - Ich hab auch dein Brautgeschenk.

Aus der Höhle...

Wo?

Hier.

Ein Ei?

Ja. Super-Pfannkuchen.

Oh, wie niedlich! - Hey.

Hallo.

Ja, sehr schön. Und...

Wo ist mein Schatz? - Hier.

Der Drachenschatz! - Drachenschatz? - In der Höhle war doch ein Schatz.

Hallo? Urnen, Ketten, goldene Becher?

Ach so, der Plunder. Den hab ich weggeschmissen.

Was hast du? - Ihr habt ja gesagt, nur die Ringe.

Das darf doch nicht wahr sein!

Weißt du eigentlich, was du bist?

Ein Idiot!

Ein Volltrottel! Ein hirnverbrannter Depp!

Wie kann man nur so bescheuert sein? Wenn ich deine Mutter wäre,

ich hätte dich ausgesetzt. Wenn ich dich angucke, krieg ich Pickel.

Da werd ich grün im Gesicht. Da könnte ich kotzen.

Oh, Kriemhild.

Stimmt das wirklich? - Ja!

Mann, Mann!

Mann!

Bist du nett.

Nett?

Dass du mich trotzdem heiraten willst. So nett!

Ja! Ich bin nett.

Ich bin so nett, ich könnte dich erwürgen. So wie dieses hässliche Vieh hier.

Nein! Es kriegt keine Luft mehr. - Doch!

Eben!

Kriemhild.

Du bist ja gar nicht nett. Du bist ja...

Was? - Böse!

Wirklich? - Schwester!

Keine Tiere! - Da hört der Spaß auf!

Nein! Da fängt er grad erst an. Gib es her!

Sofort! - Lass es los!

(Drachenbaby schreit)

Oh nein.

Du armes, kleines, süßes Baby.

Gutzigutzi. Ah!

(Fauchen)

(Brüllen)

(Poltern)

(Brüllen)

Ah!

Was bist du denn für 'n kleiner Scheißer?

Sehr lustig.

Ah!

So, da ist er doch schon.

Ja, nein, ist klar. Nichts für ungut, Leute.

Ich bin dann mal weg. Man sieht sich.

Hör mal. Noch nicht geboren und schon von zu Hause abhauen.

Ich zeig dir jetzt erst mal, wo der Frosch die Locken hat.

Anita, danke. Danke. Du bist wirklich...

Wirklich... - Schon gut.

Siggi!

Mein Schwein! Du bist wieder da.

Oh Mann. Oh ja.

So.

Ich glaub, die Hochzeit ist vorbei.

Ja, ich glaub auch. Komm, wir gehen.

Und wo gehen wir hin? - Nach Hause. Die freuen sich wie Bolle.

Stimmt.

Tschüss, Anita. - Tschüss, Siggi.

Anita fand ich gut. Total klasse. Ich würde mit ihr gehen.

Solche Frauen wollen ja keine Schweine. Also, nicht so oft, auf jeden Fall.

Sie wollen uns nicht den Rüssel küssen. Und auch nicht den Arsch.

Du könntest es machen, aber du weißt alles besser. Ich bin ein blödes Schwein.

Oder?

Oh. - Anita.

Ich wollt dich was fragen. Willst du mit uns mitkommen?

Ich? Wieso?

Wieso?

Ich weiß auch nicht... - Tja, dann...

Ja.

Dann bis dann. (Alle) Oh!

Warte, warte. (Alle) Ah!

Ich weiß es. Jetzt weiß ich es! Anita, du sollst mitkommen, weil du...

Du bist... Also, du bist...

Wie bist du eigentlich? Du bist wirklich...

Ich weiß nicht. Es ist schwer zu sagen. (Alle) Nein!

Wozu soll ich mitkommen?

Wozu? Gute Frage. Zum...

Sag's ihr!

Nun sag es schon!

Zum... zum...

Ich weiß ja auch nicht. Zum... zum... - Knutschen!

Voll zum Knutschen!

Genau, zum Knutschen.

Boah! Mann!

Das ist ja... Das war noch viel besser als von hinten!

Hammer!

Wunderbar!

Herr Kaiser.

Komm!

(Musik)

(Alberich) Mein Freund! Warte! Die Verabschiedung!

(Siggi) Freund? Moment mal... (Hagen) Hey, Kollege, immer noch sauer?

(Alberich) Das mit der Lanze war schlecht. (Hagen) Da haben wir Scheiße gebaut,

und da müssen wir dazu stehen! (Siggi) Aber wirklich.

(Alberich) Ja, aber einmal... Na? Einmal...

(Siggi) ...ist keinmal.

(Anita) Komm jetzt, Siggi.

(Hagen) Mein Freund. Pass auf dich auf. (Alberich) Es gibt schlechte Menschen.

(Siggi) Echt? (Hagen) Aber du bist richtig.

(Alberich) Ein ganz famoser Kerl. Ein Held!

(Hagen) Jawohl! (Schwein) Volle Möhre.

(Siggi) Mime!

Ich bin wieder da!

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