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vt vt vt UNTERTITEL vt vt vt
Farben der Hauptpersonen:
Otto Groschenb�gel
Marianne Hansen, Fluglehrer
Kraedert
vt vt vt UNTERTITEL vt vt vt
Motorenger�usch
Ich hei�e Hansen und bin Ihr Fluglehrer.
Geh�ren Sie auch dazu ? Was ? Jawoll.
Sie wollen also fliegen lernen. Mit allem Komfort.
Einfach reinsetzen und abhauen, so geht das nicht.
Es wird anstrengend. Aber wenn Sie echte Kerle sind, schaffen Sie es.
Jetzt m�chte ich Ihre Namen wissen.
Karl Bruhn. Bruhn.
Ludwig Mommsen. Mommsen.
Gottfried M�ller. M�ller.
Arno Peters. Hm.
Falko Ottermann. Ottermann.
Otto Groschenb�gel. Moment mal ! Groschenb�gel.
Sie sind das also. Ja, das bin ich.
Na gut. Gehen Sie zum alten Kraedert.
Er erkl�rt Ihnen die Lagervorschrift und teilt Sie zum Dienst ein.
Dann ziehen Sie ihre Kombination an und kommen auf die EMMA.
Warum lachen Sie, Groschenb�gel ? Herr Groschenb�gel, bitte.
Wie Sie w�nschen. Was gibt's zu lachen ?
Weil wir alle auf die Emma sollen. Die Maschine hei�t D-EMMA.
Hei�t Ihre Braut auch Emma ? Nein. Ich h�tte es mir denken k�nnen.
Das ist Gl�ckssache. Ab in die Villa.
Beeilung, meine Herren. Sp�ter sehen wir uns den Klapperatismus an.
Jawohl, Herr Hansen !
Die sind in Ordnung. Bis auf den Letzten.
Wer ist das ? Er ist es. Na, der !
Ach, der ist das ! Ja, aber der wird nicht alt bei uns.
Na los, etwas schneller ! Immer mit der Ruhe !
Hier schlafen ja alle zusammen ! Gibt's kein Einzelzimmer ?
Einzelzimmer sind ausverkauft. Na, egal.
Wo soll ich hin mit dem ganzen Klimbim ?
Meine G�te ! He, Sie !
Ist das eine Art Kaserne ? Wie meinen Sie das ?
Na, ist das hier milit�risch ?
Nein, das ist die Fliegerschule Bergried. Wollten Sie da nicht hin ?
Klar ! Kennen Sie das ? Nein.
Ich dachte es mir gleich. Das sollte man aber kennen.
Meine Herren, der andere Kurs endet morgen. Jetzt sind Sie dran.
Es war schon ein Kreuz. Die feinen Herren wollten immer nur fliegen.
K�chendienst mochten die nicht. Als ob man vom Fliegen fett wird !
Warum sagen Sie mir das ? Sie m�ssen hier alles allein machen.
Kartoffeln sch�len,Geschirr waschen. Ich bin hier, um zu fliegen !
Was meint der Herr ? Sch�len wir oder fliegen wir ?
Beides. F�r mich kommt das nicht in Frage.
Aha, das sind Sie. Jawoll.
Ich muss hier wohl nicht die Putzfrau spielen.
Jetzt m�chte ich gerne mal Ihren Herrn Dingsda sprechen.
Lassen Sie das lieber. Wir sind hier eine gro�e Familie.
Sch�ne Familie, wo M�nner Kartoffeln sch�len ! Essen Sie doch Nudeln.
Ich will fliegen, mit allem Komfort. Als Sport ! Auto fahren kann jeder.
Sie reden Unsinn. Los jetzt, rein in die Kombination. Herr Hansen wartet.
Die Kombination muss passen. Die Brillen m�ssen eng anliegen.
Kann ich meine eigene nehmen ? Meinetwegen.
K�nnen Sie schon fliegen ? Gestatten Sie: Arno Peters.
Angenehm. Auf diesen Moment habe ich gewartet!
Ich hab' schon Herzklopfen. Das legt sich.
Das hier m�ssen Sie lesen. Am Anfang steht immer die Theorie.
Kennen Sie es ? N�.
Oh, mit allem Komfort ! Die Neuen raus auf den Platz !
Vorw�rts ! Herr Hansen wartet ! Er wird sich gedulden k�nnen.
Ganz schlecht ! Der Propeller dreht zu schnell.
Fliegen wir heute schon ? Erst kommt die graue Theorie.
Da ist unsere Maschine ! Mit der kleinen M�cke sollen wir fliegen !
Was kann man hier schon verlangen ! Na los !
Wie der angibt ! Na endlich. Es wird auch Zeit.
Der Motor wird gestartet.
Also los ! Wer fliegt zuerst ? Hier ! Ich ! Hier !
Zur�cktreten. So geht das nicht. Ich bin der Erste im Alphabet !
Wer ist schon geflogen ? Sie nicht ? Nein.
Dann kommen Sie zuerst. Ich warte gerne.
Einer der Herren kann mitfahren. Fahren k�nnen Sie in der Stra�enbahn
Wir fliegen ! Ich muss die Kartoffeln sch�len !
Was wollen Sie ? Kartoffeln sch�len !
Na los ! Wir fliegen ! Ich will in die K�che ! Kartoffeln !
Ich erkl�re Ihnen die Sache. Setzen Sie sich mal.
Ich schnalle Sie fest, damit Sie sich nicht selbstst�ndig machen.
Da unten sind die Fu�hebel f�r das Seitensteuer.
Die F��e weich aufsetzen ! Haben Sie Elefantenbeine ?
Ich m�chte in die K�che... Nun halten Sie mal die Luft an !
Nehmen Sie den Steuerkn�ppel. Wie ein rohes Ei ! Mit 2 Fingern !
Nur weich mitf�hren. Ich fliege. Bitte sehr.
Aus ! Moment mal !
Frei ?
Jetzt komme ich mal dran ! Ah, der gro�e Herr Pilot !
Wie war's, Groschenb�gel ? Ganz nett... mit allem Komfort...
Alter Angeber ! Ambrosi, jetzt sind Sie dran !
Wie war's beim Kartoffeln sch�len ? Fliegt ihr erst mal, dann reden wir.
Erz�hlen Sie keine Schauerm�rchen. Gehen Sie auf die andere Seite.
Und hopp ! Gel�chter.
Der fasst mit dem Daumen in den Teller wie ein gelernter Kellner !
Wo kommst du denn her ? Aus D�nkelst�tt.
Was machst du in dem Kaff ? Ich bin beim Verkehrsverein.
Ich habe einen leitenden Posten und die ganzen Menschenmassen unter mir.
Ich mache Reklame f�r D�nkelst�tt. Das ist eine Lebensaufgabe.
Mit allem Komfort ! Und wie kommst du hierher ?
Durch "Reisen und Wandern". Geflogen bist du bestimmt nicht !
Lasst ihn, er ist aus Versehen hier. Vielleicht mit mehr Recht als Sie !
Und wo hast du diesen Zettel her ? Von "Reisen und Wandern".
Herr Groschenb�gel ! Kommen Sie mal her.
Das sind Flugleiter M�lle und Dr.Wempe.
Setzen Sie sich. Sie sind also der Gl�ckliche.
Jawohl. Ein seltener Fall in unserer Schule.
Sehr selten. Es war also nicht Ihre Idee.
Nee ! Welches Preisausschreiben war es ?
Die Zeitschrift "Reisen und Wandern" suchte ein Gedicht.
Sagen Sie es mal auf. Wenn Sie m�chten.
"Hinaus, hinaus! Die Welt ist sch�n. Hast du sie dir schon angeseh'n ?"
"Von Meer zu Meer, von Kap zu Kap, fahr lieber heut' als morgen ab !"
Ich habe bewusst keinen besseren Vers gemacht.Ich wollte den 3.Preis.
Das war eine Reise auf die Kanarischen Inseln f�r 2 Personen.
Aber Sie haben den 1.Preis gewonnen. Ja, das ist Pech.
Herr Hansen freut sich auch sehr. Hals- und Beinbruch !
Danke sch�n.
Es war einmal ein k�hner Mann, der klebte sich 2 Fl�gel an.
Die Sache ging nat�rlich schief, die Technik war zu primitiv.
Dann wurde ein Gestell gebaut aus etwas Holz und etwas Haut.
An einem sch�nen Sommertag der Mann dann auf der Nase lag.
Halli-hallo wer fliegt heut' aus, wer l�sst heut' seine Frau zu Haus ?
Wir woll'n nicht an der Erde kleben, wer fliegen kann, hat mehr vom Leben.
Ich fahr' Ballon und Zeppelin, ich fliege auch mit Disziplin.
Wenn man auf den Pinsel f�llt, dann ist es aus auf dieser Welt.
Und steh' ich vor dem Himmelstor, fl�stert Petrus mir ins Ohr:
Wenn man vom Fliegen nichts versteht, die Himmelfahrt nach unten geht !
Wir m�ssen miteinander reden, Herr Groschenb�gel. Kommen Sie.
Sie haben es sich anders vorgestellt.
S�dsee ist das hier nicht.
Sie m�chten weg. Und mir w�re auch wohler, wenn Sie gehen.
Mit Angabe erreichen Sie nichts. Ich habe den 1.Preis gewonnen.
Eine Fliegerausbildung gewinnt man nicht. Die verdient man sich !
Ein echter Flieger werden Sie nie ! Erlauben Sie mal !
Niemals! Sie haben Angst. Wann hatte ich je Angst ?
Angst darf ein Flieger nicht haben. Wir brauchen hier Draufg�nger !
Die Fliegerei ist wichtiger f�r uns alle, als Sie ahnen.
Wir brauchen M�nner, die f�r eine Idee k�mpfen und nicht m�de werden.
Keine Gedichtschreiber ! Sie werden es nicht verstehen, aber es ist so.
Wann fahren Sie ab ? Morgen um 6.30 Uhr geht ein Zug.
Wieso denn ? Sie nehmen anderen den Platz weg.
M�nnern, die fliegen wollen ! Fahren Sie um 6.30 Uhr ?
Mit dem muss ich umsteigen. Um 7.17 Uhr gibt's eine Direktverbindung.
Sie wissen aber Bescheid !
Man muss sich auf der Erde auskennen, ehe man in die Luft geht.
Wenn Sie mich nicht wollen, verzichte ich.
Hinaus, hinaus, die Welt ist sch�n. Auf Wiedersehn !
Es sind keine Zimmer frei. Versuchen Sie es in der "Prinzessin Ottilie".
Die ist mir zu teuer. Die kostet 10 Mark pro Nacht.
Ich muss jetzt schlie�en. Unerh�rt ! Das geht doch nicht !
Hat die "Ottilie" denn noch Platz ? Ich gebe keine Auskunft mehr !
Ich will selbst verreisen. Entschuldigen Sie !
Ich verga�, dass wir f�r Sie da sind und nicht Sie f�r uns.
Ich muss schlie�en ! Gehen Sie !
Treten Sie n�her,meine Herrschaften. Womit kann ich dienen ?
Der ist richtig ! Sagen Sie, wie liegt die "Ottilie" ?
In der Waldallee. Zimmer f�r 6 Mark mit allem Komfort.
Bitte! Der Zug nach Waldbronnsweiher. Ach, dann fahre ich auch hin.
8.24 Uhr �ber Wiesenberg. Oder nehmen Sie den Bus um 11.55 Uhr.
Trinken Sie in der M�hlensch�nke einen Cognac.
Die hat im Baedeker einen Stern. Nach dem Cognac sehen Sie drei.
Vielen Dank. Sie stehen am richtigen Platz. Weiter so, junger Mann.
Wo willst du hin, Adelheid ? Und wo kommst du her ?
Aus der Fliegerschule. Es hat mich entt�uscht.
Die geben an mit ihren Klapperkisten.
Und dein 1.Preis ?
Den lasse ich mir auszahlen, und dann verreisen wir.
Was sollen die Koffer ? Du gewinnst einen Preis, und dann ?
Ich habe nur gedichtet, damit du auf die Kanaren kommst !
Ich kann nichts daf�r,dass ich statt des 3. den 1.Preis gewonnen habe !
So bist du ! Ich verzichte auf alles, nur damit du fliegen lernen kannst !
Aber schon am 1.Tag schmei�t du hin und �berf�llst mich hier !
�berfallen? Ich will mit dir reisen. Wenn auch nicht auf die Kanaren.
Na daf�r bedanke ich mich. Das ist ja interessant !
Wenn du mich wirklich liebtest, h�ttest du fliegen gelernt.
Damit du ungest�rt abhauen kannst ! Warum hast du nichts gesagt ?
Fr�ulein Adelheid ! Wer ist das ?
Herr Groschenb�gel ! Ach, der Herr Busse.
Fliegen Sie nicht ? Es hat sich ausgeflogen.
So eine �berraschung. Wollen Sie verreisen ?
Ich m�chte nur etwas... Seit wann stottern Sie ?
Ich empfehle Ihnen die Kanarischen Inseln oder die S�dsee.
Sie wissen es schon ? Es sollte geheim bleiben.
Nun ist es raus. Dichten Sie ? Nein, das kann ich nicht.
Schade. Dann h�tten Sie alles billiger haben k�nnen.
Schlie�en Sie Ihre Tankstelle ? Nein, ich habe einen Vertreter.
Ich habe auch einen. F�r meine Reise in den S�den.
Und wen ? Sie.
Ich bin fertig. Kommen Sie,Schlumpi. Adelheid hatte nur 2 M�glichkeiten:
Meine Dichtkunst oder Ihr Geld.
Mit dem 1.Preis wurde ich auf den Flugplatz abgeschoben.
Aber es h�tte auch Sie treffen k�nnen.
Mit dem Unterschied, dass Schlumpi geflogen w�re. Er ist kein Feigling !
Ein Sohn unserer Stadt lernt fliegen! Die Endorfer werden platzen !
Die haben nur ein Kalb mit 5 Beinen und eine 100-j�hrige Jungfrau.
Wir bringen einen Flieger hervor ! Das soll uns mal jemand nachmachen !
Als Verkehrs-Direktor bin ich stolz, dass er mein Mitarbeiter ist.
Wenn er als Konifere der Luft... Koryph�e !
Wenn er zur�ckkommt, schm�cken wir die Stadt.
Er kommt bestimmt nicht zur�ck. Der bleibt bei der Fliegerei !
Traubenmost mit Selters und das Intelligenzblatt.
Haben Sie es noch nicht gelesen ? Dann w�rde ich es nicht verlangen.
Habe die Ehre, Herr Groschenb�gel. Nanu, Herr B�rgermeister !
Bedienen Sie sich.
Erweisen Sie uns die Ehre, an unserem Tisch Platz zu nehmen.
Groschenb�gel, Groschenb�gel.
Aber Herr Groschenb�gel, Sie kennt doch jeder. Nehmen Sie Platz.
Sie sind der Held unserer Stadt. T�chtig, t�chtig. Lesen Sie !
Ich kannte Sie schon, als Sie als Kind Scheiben eingeworfen haben.
Schon damals sagte ich: Aus dem L�mmel wird etwas ganz Besonderes !
Jetzt werden Sie Flieger. Ein Held, eine Kalamit�t der Luft !
Kapazit�t ! Ich bin stolz auf Sie.
Sie k�nnen mich im B�ro sicher nicht entbehren, Herr Direktor.
F�r eine Vertretung ist gesorgt. Sie m�ssen Ihre Chance nutzen.
Jeder sollte auf dem Platz stehen, an den die Natur ihn gestellt hat.
Sie sind zu entbehren. Fr�ulein Adelheid ist auch weg.
Wir finden schon einen Modus. Genau, der Modus macht das.
Sie m�ssen fliegen ! Ein Kinderchor singt.
Das gilt Ihnen ! Zeigen Sie sich am Fenster.
Holen Sie Fabrikdirektor Schmerle. Unsere Frauen sollen auch kommen.
Der gro�e Moment mu� gefeiert werden.
Jubelrufe
Eigentlich ist da nicht viel zu erz�hlen.
Als ich aus der Maschine schaute, war ich etwa 15.000 Meter hoch.
Ich h�rte, dass mit dem Motor etwas nicht stimmte.
Mitten im Looping setzte er aus ! Eine Frau kreischt entsetzt.
Ich sagte zu dem Mann vor mir: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.
Ich kletterte aus dem Pilotensitz nach vorne.
Da sah ich es:typische Motorst�rung.
Ringsum waren Wolken. Ich wusste genau: Hier muss etwas geschehen !
Aber was ? Aufgeregtes Gemurmel
Der Propeller lie� sich nicht drehen. Kaputt !
Der Mann vor mir verliert die Nerven und rei�t die Maschine hin und her !
Ich balancierte elegant �ber die Tragfl�che zur�ck an meinen Platz.
Weich wie ein rohes Ei nahm ich den Steuerkn�ppel zwischen zwei Finger.
Die F��e ganz leicht aufgesetzt... Nicht wie ein Elefant !
Ich zwang die Maschine unter meinen Willen !
Ich dr�ckte den Sturzhelm tief ins Gesicht. Dann ging's runter !
Sturzflug aus 20.000 Meter H�he ! Runter ! Runter !
Der Mann vor mir schloss die Augen. Das nennt man Blindflug !
Ich flog immer Spirale - Spirale - Kreise - Kreise.
Das war ein Ding ! Die Landung ging glatt. Fertig !
Liebe D�nkelst�tter,wir k�nnen diesen Augenblick richtig einsch�tzen.
Ein Sohn unserer Stadt fliegt.
Damit bricht auch f�r uns eine neue Zeit an.
J�ngst �berlegten wir noch, ob wir eine Stra�enbahn bauen.
Das ist jetzt �berholt. D�nkelst�tt bekommt einen Flugplatz !
Begeisterte Zustimmung
Ihr Beispiel spornt uns alle an, Herr Groschenback... Groschenb�gel.
Morgen sitzen Sie wieder als Wolkenst�rmer in Ihrer Maschine !
Ein Pionier unseres modernen und technischen Zeitalters !
Die guten W�nsche der ganzen Stadt werden bei Ihnen sein !
M�nner, Frauen, Jungfrauen und Kinder blicken stolz zu Ihnen hinauf !
Hoch, ganz hoch ! Hoch ! Hoch ! Hoch !
Wir kommen zur Praxis. Setzen Sie sich in das Modell, Ottermann.
Wir sprechen heute nochmals �ber die Steuerung.
Steuerkn�ppel nach links: Die Maschine legt sich nach links.
Mit dem linken Fu� leicht ins Seitensteuer treten: Linkskurve !
Rechts r�ber: Rechtskurve !
Nehmen Sie den Kn�ppel nach vorn, stellt sich der Vogel auf den Kopf.
Nehmen Sie ihn nach hinten, hebt er die Schnauze.
Und weich anfassen wie ein rohes Ei!
Lautes Klopfen an der T�r. Herein !
Mahlzeit ! Wo kann man denn hier...
Fahren Sie ruhig fort. Wie kommen Sie denn hierher ?
Mit dem Personenzug um 7.18 Uhr. Ich hab's mir �berlegt. Was ?
Meine Ausbildung ist bezahlt. Ich bleibe, bis ich fliegen kann.
Finden Sie sich damit ab. Hinter mir steht die gesamte Presse.
Na bitte, geht doch.
Gut, bleiben Sie. Holen Sie sp�ter die �rztliche Untersuchung nach.
Wir m�ssen uns die Funktionen der Maschine klarmachen.
Zum Fliegen brauchen wir dann allerdings Gef�hl.
Der Verstand allein reicht daf�r nicht.
Die Funktion des Motors kennen Sie. Ja, ja.
Dann erkl�ren Sie uns kurz die Verbrennungsmaschine.
Kurz ? Z�ndung, Explosion, Ventile.
Wenn der Motor explodiert, �ffnen sich die Ventile.
Die Luft str�mt aus und es muss aufgepumpt werden.
So ein Bl�dsinn ! Stimmt, man muss tanken.
Ich verbitte mir das ! Was glauben Sie, wen Sie vor sich haben ?
Sie dummer Junge !
Erlauben Sie mal ! Also der...
Was ist denn los ?
Na warte, B�rschchen !
Ich werde den Widerling nicht los. Lass mich nur machen.
Wir dr�cken oft mal ein Auge zu. Aber bei dem nicht !
Wenn er nicht zu 100 % besteht, schmei� ich ihn raus !
Also keine Nachsicht ! Verlass dich auf mich.
Sie kommen zur Untersuchung ? Nein, ich...
Kommen Sie rein.
Nehmen Sie sich zusammen ! Sie sind doch kein kleines M�dchen !
Ziehen Sie sich aus ! Bitte.
Schulz, Sie notieren die Punkte. Jawohl.
Setzen Sie sich.
Schlagen Sie das Bein �ber. Au !
Stellen Sie sich nicht so an. Das andere !
Gut. Schlie�en Sie die Augen und laufen Sie auf dem Strich geradeaus.
Halt ! Drehen Sie sich um und kommen Sie zur�ck.
Halt ! Jetzt machen Sie Kniebeugen. 100 Punkte, Schulz !
Kniebeugen !
Na, na ! Schon gut.
H�pfen Sie zu diesem Stuhl.
Danke, setzen Sie sich. 10.30 Uhr.
Halten Sie den Mund, ich z�hle. 100 Punkte !
Setzen Sie sich. Die F��e kommen in die Schlaufen.
Ist es bequem ? Ja, schon gut.
Achtung !
Na, merken Sie was ? Ja. Das Telefon l�utet.
Das habe ich geh�rt. Moment !
Ja... ja.
Ja, hmmm.
Ja.
Na, wie f�hlen Sie sich ? Richtig prima !
100 Punkte. Kommen Sie mal runter.
Lassen Sie mal, das geht schon. So machen Sie das ?
Blasen Sie mal in diesen Schlauch.
Fest ! Ein Knall.
150 Punkte !
Was machen wir jetzt ? Soll ich den auch noch ?
Nein, gehen Sie an diesen Apparat.
H�ren Sie auf, Sie machen alles kaputt ! Wieder 100 Punkte.
Nehmen Sie den Ball und spannen Sie.
Aber festhalten ! Das ist ja ganz einfach.
Ach ! Machen wir weiter.
Fassen Sie an ! Verdunkeln Sie, Schulz !
Das ist angenehm ! Sie finden das sch�n ?
Sehr angenehm. Ist es kaputt? Schalten Sie mal ein.
Abschalten ! Abschalten !
5 Punkte !
Setzen Sie sich auf das Rad. Der Arzt schie�t.
Was ist denn nun los ?
100 Punkte !
H�ren Sie auf ! Sie machen alles kaputt !
Kommen Sie her. Jawohl.
Setzen Sie sich da rein. Was geht denn nun...
Ist Ihnen schwindelig ? Kein bisschen ? Schauen Sie hierher.
Finger auf die Knie ! Das ist ja toll !
Lassen Sie mich mal. Groschenb�gel schie�t.
Wie f�hlen Sie sich ? Scheu�lich.
Schauen Sie mal hierher.
Was ist denn hier los ? Sie k�nnen sich anziehen.
Und ? Nichts zu machen. Der ist gesund.
Er hat 100-prozentig bestanden. So was habe ich noch nie erlebt !
Was machen wir da ? Ausbilden.Die Nuss musst du knacken.
Ich nehme ihn mir hundertprozentig vor.
Gratuliere ! Sie haben die beste Punktzahl. Das ist gro�artig.
Dann wollen wir gleich losfliegen. Fliegen ?
Nat�rlich nur, wenn Sie wollen. Doch, doch.
Sie wollen also ? Dann kommen Sie. Jawoll.
Die anderen Flugsch�ler lachen. Schau ihn dir an !
Der Motor wird gestartet.
Ach ! Ach ! Nee !
Groschenb�gel jammert.
Er schreit.
Die "Gespenster" heulen und lachen.
Er schreit vor Angst.
Hilfe ! Hilfe !
Los ! 1 - 2 - 3 !
Hinaus, hinaus ! Die Welt ist sch�n ! Hier bist du gar nicht gern geseh'n !
Unser Rat ist kurz und knapp: Hau lieber heut' als morgen ab !
Mahlzeit ! Hilde ! Wo kommst du denn her ?
Aus Hamburg. In 3,5 Stunden. Eine wunderbare Zeit !
Da seht ihr, was fliegen hei�t. Diese neue Junkers ist sehr gut.
Sehen Sie, sogar Frauen k�nnen fliegen. Noch dazu so eine Maschine!
So gro�e Maschinen fliegen alleine. Ausgerechnet die A-35 ? Quatsch !
Sie machen Herrn Hansen das Leben sauer, aber Sie lernen nichts.
Wie viele Fl�ge haben Sie gemacht ? 28.
Aber Sie kommen nicht weiter. Hansens Methode ist nicht richtig.
Hunderte haben bei ihm schon fliegen gelernt ! Sie sind nicht richtig !
Wir m�chten den Flieger Groschenb�gel sprechen.
Flieger ? Ha ! Bitte sch�n.
Wir kommen im Auftrag des D�nkelst�tter B�rgervereins.
Und des Verkehrsvereins. Und des B�rgermeisters.
Bitte nehmen Sie Platz. Was w�nschen Sie ?
Am Dienstag findet das D�nkelst�tter Sch�tzenfest statt.
Neben neuen Karussells werden wir die st�rkste Frau der Welt sehen.
Au�erdem eine gro�e Raubtierschau und Fischers Affentheater.
Wir m�chten Sie zu dem Fest einladen.
Danke,ich wei� die Ehre zu sch�tzen.
Ich komme gerne. Das wird ein Sch�tzenfest mit allem Komfort.
Ich weile gern in eurer Mitten, ein Quax l�sst sich nicht lange bitten.
Ihr Erscheinen ist als �berraschung gedacht.
Nette Idee ! Auf dem H�hepunkt soll es hei�en:
Quax, der Flieger, ist da !
Entschuldigen Sie, meine Zeit ist knapp.
Ich sch�le nicht immer Kartoffeln, aber wir sind hier wie eine Familie.
Sehr sch�n ! Dann erwarten wir Sie. Das d�rfen Sie.
Gib mir etwas Geld, Paps. Willst du dir einen Br�utigam kaufen?
Na gut. Kauf dir einen Hampelmann. Danke !
Bleib nicht so lange ! Nein, nein.
Gestatten Sie, dass ich Sie anspreche ?
Sie sind wohl nicht von hier. Fahren Sie gerne Karussell ?
Mein Name ist Otto Groschenb�gel. Bleiben Sie doch noch !
Halt, erst zahlen !
Was wollen Sie von mir ? Ich m�chte Sie kennen lernen.
Moment !
Warum tragen Sie das h�ssliche Ding? Damit mich niemand erkennt.
Warum das ? Ich bin zu bekannt.
Ohne meine Verkleidung w�rden mir hier alle Menschen zujubeln.
Sind Sie Schauspieler ? Ach was. Flieger !
Sicher ein ber�hmter Flieger. Mit allem Komfort.
Wie hei�en Sie ? Otto Groschenb�gel.
Den Namen kenne ich nicht. Quax auch nicht ?
Quax auch nicht. Ich m�chte zu meinen Eltern.
Seien Sie mir nicht b�se, dass ich noch nichts von Ihnen geh�rt habe.
Ich bin froh, wenn mich keiner erkennt. Wie hei�en Sie denn ?
Marianne. Es muss doch wunderbar sein,wenn einem alle Leute zujubeln.
Geschmackssache.
Zeigen Sie sich doch mal den Leuten. Mal sehen, was passiert.
Nein. Heute m�chte ich mich einfach nur am�sieren. Mit Ihnen.
Sie wollen also nicht ? Nein.
Das dachte ich mir. Fr�ulein Marianne !
Sie sind bestimmt kein Flieger. Warum nicht ?
Beweisen Sie es mir ! Gerne. Wie ?
Steigen Sie in die Schaukel. Herbei, Herrschaften !
Wer Mut hat, wagt den Salto Mortale im Banne der Schwungkraft !
Hier k�nnen Sie f�r nur 50 Pfennige auf dem Kopf stehen !
Wer hat Mut ? Wer traut sich ? Todesschaukel...
Wenn Sie Flieger sind ? Na ja, bitte sehr.
Hier ist einer, der Mut hat !
Schwung ! Schwung !
Marianne, wo warst du ? Wir m�ssen nach Hause.
Komm schon.
Das ist doch Quax ! Freilich ist er das !
Die Menge jubelt.
Das ist doch die H�he ! Wer ist denn das ?
Mein Bruchpilot.
Anfeuerungsrufe
Wozu sind die Ballonfahrten gut ? Wir machen sie zum Franzen.
Was hei�t das ? Wir �ben das Orientieren in der Luft.
Die Fliegerei muss doch riesig interessant f�r Sie sein.
Ja, riesig interessant.
Ist es nicht unheimlich so allein da oben ?
Nein. Der Quax ist mutig.
Meine Tochter ist neuerdings begeistert von der Fliegerei.
Da ist ja unsere Tochter ! Wo bleibst du denn, Marianne ?
Darf ich vorstellen ? Das ist der Lehrer der Fliegerschule...
Wir kennen uns schon, Papa. Nanu ?
Guten Tag, Herr Quax. Guten Tag.
Sind Sie meinetwegen hergeflogen ? Die Herrn sind zuf�llig gelandet.
Na ja, so ganz zuf�llig nicht.
Darf ich vorstellen: Herr Hansen, Ottermann, Mommsen und Peters.
Aha, Ihre Flugsch�ler ! Ja... Nein.
Ja, vielleicht setzen sich die Herrn wieder hin.
Du hast mir nicht erz�hlt, dass du den Herrn kennst.
Hast du nie von dem ber�hmten Flieger Quax geh�rt ?
Bring doch auch Kaffee zum Ballon. Mache ich.
Darf ich Ihnen helfen ? Das mache ich schon.
Der Ballon erinnert mich immer an deine Paula.
Jetzt reicht's aber !
Entschuldigen Sie, Herr Quax, dass ich an Ihren Flugk�nsten zweifelte.
Bitte, bitte. Die Schaukel hat mich �berzeugt.
Ich war sehr traurig, als Sie auf einmal weg waren.
Wirklich ? Meine Eltern suchten mich.
Ich war auch traurig, dass ich Sie nicht wieder sehen sollte.
Wie fanden Sie heraus, dass ich hier wohne ?
Ein Flieger kriegt alles raus. So ein gro�er Ballon !
Hier habt ihr was ! Guten Appetit.
Darf ich die beiden Flugsch�ler vorstellen? Herr Bruhn, Herr M�ller.
Nun ist's gut. Auf Wiedersehen.
Das ist die Kleine vom Rummelplatz !
Fliegen Sie nur Ballons ? Nein, auch Flugzeuge, Zeppeline.
Ich gehe selten zu Fu�. Wie hoch steigt der Ballon ?
2.000 bis 3.000 Meter, je nach Dicke und Luftmenge.
Das muss herrlich sein ! Sind Sie nie im Ballon geflogen ?
Nein, nie. Wissen Sie, was wir jetzt machen ?
Nein ? Einen Fesselballon-Aufstieg.
O ja ! Ja.
Wir machen jetzt einen kleinen Ballon-Aufstieg.
Am Strick. Ihr lasst uns 25 Meter hoch und zieht uns wieder runter.
Lass das sein, Quax. Lasst das Fr�ulein doch mal fliegen.
Bitte, bitte. K�nnen wir machen.
D�rfen wir mit, lieber Onkel ?
Na gut, ihr d�rft mit.
Sie k�nnen raus. Hoffentlich sieht das Hansen nicht.
Unsinn. Sie k�nnen auch raus. Ich auch ?
Nat�rlich. Ich bin schon drau�en.
Sch�n hoch ! Hoch lassen !
Festhalten ! Festhalten !
Abspringen ! Das Ventil ziehen !
Das ist doch ein Fesselballon. Das war mal einer.
Halten Sie sich gut fest ! Nur weiter. Ich sitze bequem.
Um Gottes willen ! Meine Tochter !
Marianne ! Marianne !
Spinnt ihr, ihr Hornochsen ? Ihr solltet doch aufpassen !
Pass doch auf, du Hanswurst ! Wirf deinen Dreck woanders hin !
Kann der denn einen Ballon f�hren ? Wo fliegen sie hin ?
Nicht weit. Er wird den Ballon bald zum Sinken bringen.
Kann ich telefonieren ? Nat�rlich.
Fahren wir jetzt wieder zur�ck ? Ich muss mal sehen.
Im Moment ist es ung�nstig zu landen.
Wir fahren noch ein bisschen. Aber nicht zu lange.
Sonst werde ich ausgeschimpft. Das wollen wir ja nicht.
Hallo, Sie ! K�nnen Sie noch ? K�nnen kann ich schon.
Aber ich will aussteigen. Wenn die Berge vorbei sind.
2 M�nner, 1 M�dchen und 2 Kinder. Ich fahre sofort los.
Die rufen hier an. Der Ballon ist �berall gemeldet.
Machen Sie sich keine Sorgen. Es ist alles geregelt.
Ottermann, Sie bleiben am Telefon ! Los, Peters !
So, jetzt ist alles in Ordnung. Sind Sie schon oft Ballon geflogen ?
Oft nicht. Aber �fter als oft...
Ich freue mich jedenfalls, dass wir uns wieder trafen.
Ein nettes Abenteuer, oder ? Die Kinder weinen.
Wer wird denn weinen ? Guck mal runter. Sch�n.
Hier, nimm ein St�ck Kuchen !
Wir fahren zur�ck. Der Wind hat sich gedreht.
Ist das gut ? Immer.
Wir sinken. Hurra ! Na also !
Hoffentlich nicht zu schnell.
Der Wind hat nach West gedreht. Das ist ja g�nstig.
Der Ballon treibt zum See zur�ck.
Hoffentlich langsam. Ich muss anrufen.
Hoch ! Hoch !
Hilfe, ich ertrinke. Hoch !
Ich kann ja nicht. Ich habe keinen Ballast mehr.
K�nnen Sie schwimmen ? Nein, Sie trauriger Hanswurst !
Hoch, sage ich. Hoch ! Ich sauf' kein Wasser.
Was soll ich denn machen ? Hoch ! Hilfe !
Ich kann nicht schwimmen ! Alles raus, was schwer ist.
Moment ! Ich kann nicht schwimmen.
Ja, ja. Hier, das auch noch.
Au !
Wir steigen ! Wir steigen !
Mensch, da ist er ja !
Da kommt der Ballon !
Gott sei Dank !
Da ist ja unser Hof !
Jubel
Da sind wir wieder.Wie versprochen. Los, da oben !
Nicht zu fr�h abspringen ! Achtung !
Jubel
Der d�mliche Kerl hat keine Ahnung vom Fliegen.
Der Depp, der traurige !
Sofort aufhalten ! Verbindung hierher herstellen !
Jawohl, ein Motorrad mit 2 Mann. Danke !
Das war die sch�nste Reise meines Lebens !
Hat Quax uns nicht gro�artig zur�ckgeflogen ?
Wir sind froh, dass ihr zur�ck seid. Danke, Herr Quax.
Gern geschehen. Das muss heute Abend gefeiert werden.
Wir laden das ganze Dorf ein. Auf in den Weinkeller !
Wo sind denn eure Schuhe ? Die haben wir geopfert.
Na, wir besorgen gleich etwas. Nicht wahr, Marianne ?
Marianne, ich wollte mich bei Ihnen bedanken.
Wof�r denn ? Dass Sie nichts gesagt haben.
Ich kann gar nicht Ballon fahren. Es ging doch gro�artig.
Ich wollte Ihnen keine Angst machen.
Nur deshalb sagte ich, dass ich Ballon fahren kann.
Ich h�tte auch keine Angst gehabt, wenn Sie nichts gesagt h�tten.
Wirklich nicht ? Nein.
Und �h... Warum nicht ?
Weil Sie dabei waren.
Darum ? Ja.
W�rden Sie... Drehen Sie sich doch bitte um.
W�rden Sie noch mal mit mir fliegen?
Ja, jederzeit. Ja ?
Obwohl Sie jetzt wissen, dass ich kein ber�hmter Flieger bin ?
Trotzdem. Wohin Sie wollen.
Hier sind Pantoffeln.
Auf einmal waren wir hoch oben in der Luft.
Pfeilgerade hinauf: 15.000, 20.000, 30.000 Meter hoch !
Auf einmal sehe ich ringsum Wolken, Wolken, Wolken !
Wir sa�en mitten in einem Gewitter. Donnerwetter !
Ich dachte: Wenn jetzt der Blitz in den Ballon einschl�gt, ist er hin !
Dann explodiert er. Denn so ein Ballon ist doch explosiv !
Also kommandiere ich: "Runter ! Tiefer runter !"
"Rechts halten !" - Es hat geklappt wie am Schn�rchen.
Zum Fliegen muss man geboren sein.
Das sage ich euch: Ich werde noch mal fliegen.
Also, ich schaue runter und sehe Wasser !
Ein riesengro�es Wasser, ein Meer von Wasser.
In meiner Verzweiflung sprang ich hinein und schwamm ans Ufer.
Und der Ballon ? Den hatte ich doch am Seil.
Ich nahm das Seil zwischen die Z�hne und zog den Ballon zum Ufer.
Heimat, deine Sterne ! Sie strahlen mir auch an fernem Ort.
Was sie sagen,
deute ich ja so gerne als ihr liebes herzliches Fl�sterwort.
Sch�ne Abendstunde, der Himmel ist wie ein Diamant.
Tausend Sterne stehn in weiter Runde.
Von der Liebsten freundlich zu mir gesandt.
In der Ferne tr�um' ich vom Heimatland.
Warum freuen Sie sich nicht ? Nun ist doch alles gut.
Gut schon. Wieso auch nicht... Sie haben Angst vor Herrn Hansen.
Ja. Aber sie sind doch toll geflogen.
Und glatt gelandet sind Sie auch. Er wird sagen:
Ich h�tte nicht aufsteigen d�rfen. Ich sage ihm:Sie haben keine Schuld.
Sondern ? Ich !
Sie ? Ja. Ich wollte unbedingt aufsteigen.
Aber ich habe Sie dazu aufgefordert.
Es kann Ihnen doch egal sein, was mit mir wird.
Es ist Ihnen nicht egal ?
Nein.
Nein ? Nein.
Nein.
Er singt: Tausend Sterne stehen in weiter Runde...
leise: Von der Liebsten freundlich zu mir gesandt.
Er summt die Melodie zur Klaviermusik.
Neues, lustiges Lied: Quax, der hat den Bogen raus !
Der fliegt mit einem M�dchen aus. Er will nicht an der Erde kleben...
Die S�nger verstummen.
Jetzt ist doch alles in Ordnung.
Ich m�chte den Herrn allein sprechen.
Nebenan, aber... Ich wollte Ballon fahren.
Den Quax trifft keine Schuld. Das m�ssen Sie mir �berlassen.
Endlich kann ich Sie mitsamt Ihrem 1.Preis rauswerfen !
Sehen Sie das ein ? Ja.
Wie sehen Sie �berhaupt aus, Sie Bruchpilot ?
Sie fliegen wie der erste Mensch und lassen einen Ballon aufsteigen !
Um anzugeben, haben Sie Menschenleben gef�hrdet !
Sie haben alle hier in Angst und Sorge versetzt.
Ich habe die Nase voll von Ihnen !
Mensch, wie viel Unheil h�tten Sie anrichten k�nnen.
Sie werden sich bei den Eltern der Dame und der Kinder entschuldigen !
Und dann verschwinden Sie ! Kann doch jedem...
Halten Sie die Klappe ! Wiedersehen.
Kommen Sie mal her !
Wie haben Sie das angestellt ? Was ?
Genau am Startplatz wieder zu landen. Das war leicht.
Der Wind drehte, also fuhr ich wieder zur�ck.
Wie haben Sie das gemerkt ? Kompass !
Sie k�nnen den Kompass lesen ? Klar.
Er darf ihn nicht hinauswerfen. Sag ihm das.
Da mische ich mich nicht ein. Helfen Sie ihm doch.
Da ist nichts zu machen.
Eine der 4 Leinen konnte es nur sein.
Ich sch�tze die H�he und ziehe. Es war die richtige.
Der Korb setzt auf. Fertig ! Wenn's drauf ankommt, k�nnen Sie's.
Und im Flugzeug stellen Sie sich so bl�d an.
Fliegen ist ein Kinderspiel dagegen. Ja ?
Ich begreife es nicht, Quax. Ich fliege auch im Flugzeug.
Wenn ich noch mal darf. Unter einer Bedingung:
Ich verlange Disziplin. Das ist die Hauptsache in der Fliegerei.
Zucht und Ordnung ist alles. Versprechen Sie, sich zu �ndern ?
Ich schw�r's. Sonst will ich tot umfallen.
Und lassen Sie die Angeberei. Das passt nicht zu einem Flieger.
Seien Sie nicht eitel. Lassen Sie sich nicht st�ndig feiern.
L�rm und Gejohle drau�en.
Angeber !
Ekelhaft !
Sie haben heute Ihren ersten Flug.
Am Nachmittag der M�ller und Herr Quax !
Warum fliege ich immer am Nachmittag ? Da regnet's.
Weil Sie vorher Hallendienst haben. Wie immer !
Du kriegst nie genug.
Hallo, Sie da ! Ist hier ein Herr Groschenb�gel ?
Ja, irgendwo an den Hallen. Aha !
Hier sind zwei Karten f�r dich, Quax !
Oh, fein.
"Lieber Herr Quax !"
"Ich bin zum Fest beim B�rgermeister eingeladen."
"Es w�re fein, wenn Sie auch kommen k�nnten. Ihre Marianne"
Herr Groschenb�gel ? Ja ?
Mahnke ! Vordermann.
Groschenb�gel. Angenehm.
Sie w�nschen ? Wir sind von "Reisen und Wandern".
Die Herren sind von der Presse ! Was wollen Sie von mir wissen ?
Wir m�chten einen Bildbericht von Ihnen machen.
Ist mir recht. Erz�hlen Sie von Ihren Fortschritten.
Schreiben Sie: In nur 6 Wochen habe ich die Luft beherrschen gelernt.
Nicht nur im Flugzeug, auch einen Ballonflug habe ich gemeistert.
Ich landete genau am Startplatz. Das ist einmalig in der Fliegerei.
Nicht so schnell ! Ballonfahren ist eine Kunst f�r sich.
Fliegen ist dagegen ein Kinderspiel. Sehr interessant.
Sie haben sich gleich ans Steuer gesetzt, ohne jede Angst ?
Angst kenne ich nicht. Wollen Sie ein Foto machen ?
Das ist doch wichtig f�r Sie. Hier vielleicht.
Oben vielleicht.
Ein bisschen mehr Profil bitte ! - Moment noch.
Wie ich schon sagte: Fliegenlernen macht man nicht zu einem 1.Preis !
Flieger wird man nicht im Preisausschreiben !
Man muss davon besessen sein. Fliegen ist eine wichtige Sache.
Hier werden richtige M�nner gebraucht.
Fotografieren k�nnen Sie auf dem Rummelplatz ! Hier nicht !
Entschuldigen Sie mich. Ich habe zu tun.
Guten Tag, guten Tag !
Wir kommen zu einer weiteren wichtigen Sache: zur Notlandung.
Wie verhalten Sie sich bei einer Notlandung, Quax ?
Ruhig. Das allein reicht nicht.
Wenn der Motor aussetzt, suche ich mir einen geeigneten Landeplatz aus.
Dann halte ich die EMMA in der Luft, bis alles raus ist.
Bis die ganze Fahrt raus ist. Dann hockt sie sich wie eine Kr�he hin.
Und Propeller und Tragfl�chen sind an einem Baum zersplittert.
Nein, es ging alles glatt. Propeller und Tragfl�che sind kaputt.
Bei mir nicht. Nehmen wir's mal an.
Ja, dann ist die Sache anders. Dann klettere ich raus und seh's mir an.
Dann sehe ich, es ist nicht schlimm. Doch. Sie k�nnen nicht starten.
Ich starte, ich starte. Ich meine: Nehmen wir mal an.
Dann bleibe ich bei der Maschine, bis eine vertrauliche Person kommt.
Und dann ? Dann kommen die ersten Neugierigen.
Dann mache ich einen kleinen Witz und beruhige erst mal die Leute.
Worauf m�ssen Sie achten ? �h...
Flurschaden. Auf Flurschaden. Klar !
Und dann ? Ich erkundige mich, wo ich bin.
Und dann starte ich. Das geht nicht.
Propeller und Tragfl�che sind kaputt. Nicht bei mir.
Vorsicht. Wir nehmen's wieder an. Ich rufe Sie an.
Und sagen Sie die Wahrheit. Wir rei�en Ihnen den Kopf nicht ab.
Das nehmen wir mal an. Schluss mit der Theorie. Auf geht's!
Also, wer fliegt zuerst ? Ich bin dran !
Schon wieder ? Du bist immer dran.
Ich bin auch dran ! Immer nur du ! Wir wollen auch mal.
Ich bin aber dran. Also, Quax, dann wollen wir mal !
Mit allem Komfort. Mit allem Komfort.
Wer fliegt jetzt ? Quax nat�rlich.
Na, M�ller ? Was macht denn der Hansen da ?
Er l�sst den Quax ganz allein fliegen.
Wieso ? Er lie� den Steuerkn�ppel los.
Er hat seinen Steuerkn�ppel weggeworfen !
Hat Hansen keine Angst ?
Reine Psychologie. Das ist ein alter Trick von Hansen.
So zeigt er dem Sch�ler, dass er ihm vertraut.
Hoffentlich passiert kein Ungl�ck. Hansen ist doch nicht doof.
Er hat noch einen Reservekn�ppel. Er hat zwei ?
�u�erst scharfsinnig. Und wenn er auf den Arsch f�llt ?
Hansen rei�t die Kiste wieder hoch.
Was hat Quax jetzt rausgeworfen ?
Den zweiten Kn�ppel. Der ist verr�ckt !
Das Motorenger�usch �bert�nt das Gespr�ch.
Der ist wohl verr�ckt geworden !
Bravo !
Sauber gemacht. Prima, Quax !
Sie sind wohl verr�ckt ! Sie k�nnen doch nicht den Kn�ppel wegwerfen !
Sie warfen zuerst einen weg. Damit bewies ich Vertrauen zu Ihnen.
V�llig war's erst ohne Kn�ppel. Und wenn etwas passiert w�re ?
Angst darf man nicht haben. Sie denken, dass Sie fliegen k�nnen?
Dann fliegen Sie doch allein ! Oder wollen Sie nicht ?
Allein ? Ja. Machen Sie ein paar Landungen.
Nicht nur �ber den Platz ? Nein. Ruhig etwas weiter weg.
Kann ich auch mal h�her rauf ? Klar,wenn Sie sich dabei gut f�hlen.
Siehst du, auch das ist Psychologie.
Der 1.Alleinflug im richtigen Moment. Sapperment !
Kn�ppel vor, Schw�nzchen hoch, rein die ganze Pulle und los !
Quax pfeift vergn�gt.
Aufregung.
Jubel, Begeisterung.
Passt gut auf die Maschine auf !
Quax !
Marianne... Quax...
Hier, die Blumen habe ich... Danke sch�n.
Fein, dass Sie da sind. Und gleich im Flugzeug.
Ich wollte m�glichst rasch hier sein.
P�nktlich. Ist der B�rgermeister schon...
Der B�rgermeister ist im Garten. Kommen Sie !
Nein, ich muss etwas mit Ihnen besprechen.
Ja, bitte. Fr�ulein Marianne, das Leben hat...
Ich meine: Irgendwann merkt man,dass das Leben einen Lebenszweck hat.
Wenn einem das klar geworden ist, ist schon viel gewonnen.
Dann ist das der richtige Augenblick im Leben,der in einem lebendig wird.
Und dann richtet man die Frage an das Leben: Und nun ?
Aber das Leben richtet an einen dieselbe Frage.
Und nun will man nat�rlich auch gern eine Antwort haben.
Und das ist, was ich... Ist das klar ? K�nnen Sie's verstehen ?
Aber Sie wissen, worauf ich hinaus will ?
Dann muss ich es anders anfangen.
Fr�ulein Marianne, ich fliege.
Das Fliegen wurde zu meinem Lebenszweck.
Aber allein durchs Leben fliegen kann ich nicht.
Sie sind doch allein hergeflogen. Klar. Das war ja mein Alleinflug.
Aber ich m�chte nicht mein Leben im Alleinflug verbringen.
Fr�ulein Marianne... Es ist schwer.
Hiermit bitte ich um deine Hand.
Da ist ja der Quax ! Wir suchen Sie �berall.
Kommen Sie doch mit ! Marianne ! Marianne !
Wo bleiben die so lange ? Ich sehe mal nach.
Da ist er, der Quax !
Jubel, Applaus.
Sie sind wirklich hergeflogen ? Das war ja ein Katzensprung.
Wo ist ihr Flugzeug ? Das habe ich auf dem Markt geparkt.
Die Kinder l�rmen.
Donnerwetter noch mal !
Ich hab's ja sehr eilig, Herr B�rgermeister.
Aber Sie sagten mal: "Jeder Mensch hat seinen Platz im Leben."
Das nahm ich mir zu Herzen. Ich werde meinen Beruf wechseln.
Herr Direktor, ich k�ndige mit allem Komfort.
Das verstehe ich gut. Als Flieger hat er viel omin�sere Aufgaben.
Volumin�sere. Das meine ich doch.
Ich will fliegen. Ich sehe in der Fliegerei eine Lebensaufgabe.
Meine Zuk�nftige..., meine zuk�nftige Existenz, meine ich.
Nun muss ich leider weg. Meine Zeit ist knapp.
Ich habe erledigt, was ich erledigen wollte.
Alles Gute !
Jubel. Hurra-Rufe.
Hoch lebe Quax !
Bahn frei ! Zur�cktreten !
Der Motor f�ngt an zu stottern.
Hiermit er�ffne ich die Badesaison.
Ottermann spielt auf der Mund- harmonika. Die anderen singen mit.
Herr Hansen, Telefon.
Quax, ist Ihnen was passiert ? Nein, mir nicht.
Mir geht's ganz gut. Ihnen auch ? Was machen denn die Jungs ?
Was ? Ach so, was los ist ? Was los ist, wollen Sie wissen ?
Ich bin gut runtergekommen mit der EMMA. Blo�...
Bruch nicht direkt. Da war auf einmal Wasser, nehmen wir mal an.
Und dann war ich drin. H�bscher See.
Weiter ! Telefonieren Sie vom Krankenhaus aus ?
Nein, ich telefoniere von hier aus. Ich meine, mir ist nichts passiert.
Nur das Fahrgestell und die Tragfl�chen sind angeknickt.
Der Propeller ist auch kaputt. Wie wir's damals angenommen haben.
Vorschriftsm��ig. Ja, vom Motor ist auch ein St�ckchen weg.
Wir br�uchten halt einen neuen. Also 100-prozentiger Bruch !
98 ! Kommen Sie mit dem n�chsten Zug her.
Mit dem... Na ja...
Es ist ihm nichts passiert. Gott sei Dank.
Quax hat Bruch gemacht, und Hansen spricht mit ihm wie zu seinem Sohn.
Sonst schl�gt er sofort Krach.
Den Quax bevorzugt er immer.
Ich m�chte jedenfalls nicht in seiner Haut stecken.
Nanu, Sie sind schon da ?
Ich melde mich vom 1.Alleinflug zur�ck.
Was haben Sie mir zu sagen ? Ich bitte um meine Entlassung.
Ist das alles ? Ob das alles ist !
Ja. Sie sind mir schon der Rechte.
Sie landen in D�nkelst�tt trotz meines Verbots. Nur, um anzugeben.
Sie haben sich also nicht ge�ndert. Es war f�r mich wichtig...
Schweigen Sie ! Ich dachte, es sei Ihnen nun ernst mit der Fliegerei.
Sie fingen an, mir zu gefallen. Sie mir ja auch.
Ich bin f�r Sie gerade gestanden damals. Aber genug !
Sie verschwinden zur�ck nach D�nkelst�tt! 7.16 Uhr f�hrt Ihr Zug.
7.17 Uhr. Aber ich kann nicht zur�ck nach D�nkelst�tt.
Warum nicht ? Ich habe gek�ndigt.
Was ist das wieder f�r ein Quatsch ? Ich m�chte gern Flieger werden.
Und immer hier bleiben.
Ist das wahr ? Ja.
Ist das Ihr fester Entschluss ? Deshalb wollten Sie nicht zur�ck ?
Ja. L�gen Sie auch nicht ?
Nein.
Dann sagen Sie das noch mal. Was ?
Was Sie eben sagten. Ich m�chte gern bei Ihnen bleiben.
Ich kann bleiben ?
H�ren Sie mal zu, Quax ! Wir sind beide keine Freunde ernster Worte.
Aber manchmal muss es sein. Ich vertraue Ihnen noch einmal.
Aber jetzt d�rfen Sie mich nicht mehr entt�uschen.
Verstanden ? Ich fliege also nicht.
Doch, doch. Sie fliegen.
Ich hei�e Groschenb�gel. Ich bin Ihr Fluglehrer.
Geh�ren Sie auch dazu ? Ja.
Glauben Sie nur nicht, dass Fliegen so leicht ist.
Mit Reinsetzen und Losfliegen ist es nicht getan.
Ihnen stehen anstrengende Monate bevor.
Trotzdem gratuliere ich Ihnen zu Ihrem Entschluss.
Also,Sie wollen auch Flieger werden? Ja.
Sie werden's schon lernen. Disziplin ist die Hauptsache.
Nun gehen Sie zum alten Kraedert
und lassen sich Ihre Kombinationen geben.
Beeilen Sie sich ! Jawohl !
Jetzt sehen Sie ganz manierlich aus. Machen Sie mir keine Schande.
Sicher wird mal einer aus der Reihe tanzen.
Daf�r hat niemand mehr Verst�ndnis als ich. Das erz�hle ich sp�ter mal.
Fliegerische Zucht und Ordnung steht �ber allem !
Wenn Sie erst mal fliegen, werden Sie den Sinn meiner Worte verstehen.
Mehr Sein als Schein. Also, wer fliegt zuerst ?
Alle: Ich !
Stopp ! Zur�cktreten ! Wer ist schon mal geflogen ?
Ich ! Ach Sie...
Da wollen wir lieber nicht dr�ber reden.
Aber wenn Sie schon geflogen sind, kommt erst ein anderer dran.
Fliegen Sie mal zuerst ! Ich ?
Haben Sie Angst ? Ein bisschen.
Angst und Angeberei darf es bei der Fliegerei nicht geben.
Verlieren Sie nicht den Humor. Der Kleinste hat's am schwersten.
UNTERTITEL: Peter Endres / Raimund Mehrwald
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