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Scher dich aus dem Weg!
Für dich bin ich Dauerabonnent. Will mich mal amüsieren
in eurer verschwitzten Blechschleuder.
- Wollen Sie keine Fahrkarte lösen? - Selbstverständlich wirst du bei uns
'n Billetchen los... Sieh mal.
Sei nicht so zart mit ihm, sonst versteht der Scheißer das falsch.
Zeig mal, wo hast du deine Trinkflasche? Raus hier!
Deine Brieftasche!
- Setz dich! - Finger weg von meiner Braut.
Nicht die Spur von einem Trinkgeld hat er.
Nicht mal in seiner privaten Börse hat dieser Blumenpisser was.
- Das ist alles. - Das erste Scheinchen.
- Lassen Sie das. - Schnauze!
Meine Papiere von der Arbeitslosenunterstützung!
Hinsetzen, sonst schlag ich dir die Fresse ein.
Es reicht! Bisher war alles Scherz, aber jetzt wird's ernst.
Und du fährst weiter, sonst schlitz ich dir dein Kreuz auf.
Du sollst doch weiterfahren...
Jetzt pass mal auf, du dummes Schwein. Was steht da?
Was steht da dran?
Oder kannst du nicht lesen? Das Sprechen mit dem Fahrer
während der Fahrt ist verboten. Jetzt wirst du dich persönlich
bei jedem Fahrgast entschuldigen.
- Wanze, du fährst weiter. - Ich hab doch keine Pappe mehr.
- Schnauze, an den Steuerknüppel. - Er hat doch gar keinen Führerschein.
- Du fährst uns direkt ins Präsidium. - Wo soll ich denn sonst hinfahren?
- Was ist nun? Sprich ihn heilig. - Bitte herzlich um Entschuldigung.
Gleich wird dir vergeben.
Sei mal nicht so vorwitzig.
Schlag zu!
Dauernd von hinten, das mag ich nicht.
Schon wieder einer.
Au, mein Finger!
- Ich will hier raus! - Aber nicht durch das kleine Fenster.
- Nein, nicht doch! - Schlag ihm die Zähne aus!
Wanze, guck nach vorn!
Stopp! Gleich hinter der Strandpromenade ist das Schloss
mit der Orangerie... Na, was sind denn das für Manieren.
Ich will gar nichts von Ihnen. Ich will doch nur mal hier durch!
- Ich will Sie auch nicht bestehlen. - Was soll denn das?
Sind das deine Eltern oder sind wir dir nicht gut genug?
- Hier bleibst du! - Sie klemmen mir ja den Kopf ein!
Automatische Türen haben was Gutes.
Sag mal, was hast du denn da in der Tasche?
Ist das Rauschgift, du Schlingel?
Sie sind fabelhaft, Kommissar. Schade, dass Sie bei den Bullen sind.
Sie müssten Innenminister sein, dann würde es auf unseren Straßen
wieder viel ruhiger werden.
Vorsicht, Herr Polizeipräsident!
- Wer ist dieser hirnverbrannte Hund? - Wer kann das schon sein?
Auf der zweiten Bank liegen ein paar Zähne.
- Das sind meine! - Die bleiben in Staatspension.
Bist du verrückt? Wenn du Busse benutzt,
weil dir unsere Wagen nicht fein genug sind,
sieh vorher die Bremsen nach.
Wanze ist gefahren, er kann nicht bremsen.
Ich habe keinen Führerschein.
- Warum sagst du das erst jetzt? - Hab ich ja, mir hört ja keiner zu.
Was sind das für Vögel, die du geschnappt hast?
So'n paar rauschgiftsüchtige Penner, unwichtig, solange wir nicht
die Köpfe haben, die dahinter stecken, ist das für die Katz'.
- Wie immer. - Was ist denn?
- Ein Anruf für Sie übers Autotelefon. - Das Ding geht wieder?
Was war denn los?
Wieder mal 'n paar kleine Dealer. Die kleinen schnappen wir
und an die großen kommt man nicht ran.
- Rizzo, was gibt's? - Ich muss Sie unbedingt sehen.
- Es ist sehr wichtig. - Wer ist denn da?
Ich bin ein Kollege von der Spezialeinheit
für Diamantentransportschutz, aus Südafrika.
Wende dich an einen Juwelier, und wir sparen beide Zeit.
Es geht nicht nur um Diamanten, sondern auch um Drogen.
Ihr ehemaliger Assistent hat mich an Sie verwiesen.
Caputo, nicht wahr?
Dann wirst du ja auch wissen, wie mich Caputo immer nennt.
- Plattfuß... Kommissar Plattfuß. - Gut, wo woll'n wir uns treffen?
Am Hafen vielleicht. Heute Abend um 10, Mole 7.
Wie erkenne ich Sie?
Kennzeichen offene Hose oder Diamantkettchen?
Ich bin ein Schwarzer.
Die Schweine. Und ich dachte, ich hätte sie abgehängt.
Ganz ruhig. Warum wolltest du mich sehen?
Ich hab einen Brief in der Tasche von Ihrem Freund Caputo.
Und was wolltest du mir über das Rauschgift erzählen?
Mein armes Söhnchen... ist jetzt allein, der kleine Kerl.
Nun nimm dich mal zusammen. Was wolltest du mir erzählen
über den Stoff, das Rauschgift?
Rauschgift...
Rauschgift und Diamanten... die Diamantenhändler... sie hängen...
Die Diamantenhändler... Handeln die mit Rauschgift?
Was soll ich Ihnen erzählen, Kommissar? Er war ein Hotelgast...
Den Namen, du Schnurrbart!
Wo ist er denn? Da ist er ja schon. John Smith, Zimmer 320.
John Smith... du weißt nicht, ob das sein richtiger Name war.
Genau.
- Hatte er Besuch? Rief jemand an? - Ich habe gar nichts bemerkt.
Heute morgen ging er aus dem Haus, bezahlte seine Rechnung und buchte
einen Flug nach Johannesburg, Sie wissen, in Afrika.
- Aber er war schwarz, ja? - Ein Neger? Aber lieber Kommissar.
Wenn der Kerl ein Schwarzer war, bin ich der dicke Bud Spencer.
Weiß war er. Ein weißer Riese. Und jetzt um diese Zeit
- sitzt er schon lange im Flugzeug. - Johannesburg?
Er ist angekommen.
Lieber Kommissar Plattfuß... Mr. Dimpo,
der Ihnen diesen Brief überbringt, ist ein erstklassiger Mann.
Ich weiß nicht, was er genau von Ihnen will,
aber bitte helfen Sie ihm, wenn Sie können.
Er fragte, ob ich jemanden in Neapel kenne, der Einfluss hat.
Und der was tun kann und da gab ich ihm Ihren Namen.
Wie geht es Ihnen sonst? Wenn Sie noch lange in Neapel sind,
gibt's bald kein Gesindel mehr dort, was?
Gott sei Dank, hab ich damit nichts mehr zu tun.
Hier in Johannesburg führ' ich ein wunderbares Leben.
Mit dem Geld, das ich als Bulle verdient habe,
habe ich hier die Kneipe Die sieben Schönheiten gekauft.
Das schönste Restaurant in ganz Johannesburg.
Der Laden liegt im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers.
Also Fußballfan ist er auch hier noch.
Zuckerwatte... die beste der Stadt.
Woll'n Sie welche?
Nein, danke. Muss 'n paar Gramm abnehmen.
So dick sind Sie doch gar nicht, wie Sie aussehen. Wirklich nicht.
Ich bin ein wichtiger Mann geworden.
Jeder verbeugt sich vor mir, wenn ich vorbeigehe.
Madame?
Nein, dieser Tisch sagt mir gar nicht zu.
- Ist das möglich? - Nein!
Ich habe was, Madame. Würde Ihnen das gefallen? Dieser Tisch hier.
- Nein, der ist mir zu nah am Fenster. - Dumme Sau.
- Da wird mir immer schwindlig. - Moment, das haben wir gleich.
Darf ich bitten?
- Wenn der recht sein dürfte? - Wunderbar. Hier gefällt's mir.
- All right, sweetheart? - Oh, it's fine.
Mahlzeit.
Vielen Dank.
- Are you crazy? What does it mean? - Entschuldigung. Es war doch nichts.
Das hab ich ja noch nie erlebt.
Das soll ein vornehmes Restaurant sein?
Kann ich den Hebammenkoffer abstellen?
- Natürlich. - Danke.
Yes, yes, natürlich... hello? Yes, Mr. Capote is speaking here.
Von Capote-Restaurante... Is very dringend is this...
It's not so wichtig now. Money come später.
I want to bestell now 50.000 Flaschen Champagne, 1000 bottles of Cognac.
Wenn ich stören sollte, komm ich morgen noch mal wieder.
Kommissar Plattfuß in Afrika.
Das ist doch nicht möglich. Sie hier? Was macht Neapel ohne Sie?
Kommen Sie, machen Sie sich's bequem.
- Du bist ja groß rausgekommen. - Na ja, ganz bescheiden, der Anfang.
Das ist viel imposanter, als ich's mir nach deinem Brief vorstellte.
- Na ja, unterstapelt. - Wirklich sehr gut.
- Ist das Leidenschaft oder Asthma? - Gott bewahre, ich bin kerngesund.
Gehen wir was essen, in ein gutes Restaurant.
Ich dachte, hier kann man essen?
Das kann man. Aber nur Sachen, die andere wegwerfen.
- Aha. Und wer ist das da? - Wer denn?
- Na der da? - Wer? Den kenn ich gar nicht.
Das ist Smollet, der ehemalige Besitzer.
Der Mann, von dem ich alles gekauft habe.
- Ein Bombengeschäft. - Und was macht er jetzt?
Reist in Europa rum, hat sein Geld verzockt, bringt es mit Weibern durch.
Manchmal kommt er und kriegt von mir 'ne warme Suppe.
- Wie du siehst, bin ich zurück. - Guck mal, wie der sich reinschleicht.
Die Einrichtung gefällt mir ganz gut, nur in der Bar möcht' ich was ändern.
- Meine Wünsche stehen im Plan. - Gut, ich werd's mir ansehen.
- Ich? - Ja, wenn du gestattest.
- Selbstverständlich. - Ihr Scheck.
- Vielen Dank. - Bis später dann.
- Wollen Sie ihre Jacke wieder? - Ganz gern.
Darf ich reinhelfen? Ist nichts kaputt oder schmutzig. Bitte sehr.
Wir in Neapel haben alle einen Sinn fürs Theaterspielen.
Und seine Lieblingsrolle war schon immer der reiche Restaurantbesitzer.
- Dann stammen Sie auch daher? - Ja.
Na herrlich, darauf werden wir gleich einen trinken.
- Willkommen in meinem Haus. - Das ist Kommissar Plattfuß.
Ich bin Kommissar Rizzo von der Küstenwache,
mit der See hab ich aber nicht viel im Sinn.
- Setzen wir uns. - Danke.
- Plattfuß... - Zwei Whisky bitte.
Neapel, was für eine wunderbare Stadt.
Wenn ich an meine Jugend denke, hab ich das schöne Neapel vor Augen.
Ich war früher bei den südafrikanischen Schützen in Ottawa,
aber das ist schon über 30 Jahre her.
Vor 30 Jahren träumte ich auch nicht von Restaurants, nur vom Essen.
Ein Albtraum also.
- Sind Sie zum ersten Mal hier? - Ja, aber viel gesehen hab ich nicht.
- Bin erst vor 'ner Stunde gelandet. - Na, dann werd ich Ihnen was zeigen.
Ich ließ das Hochhaus bauen, weil Johannesburg gerade von oben
eine schöne Stadt ist. Wir können mal rauf fahren.
- Kommen Sie mit. - Gern. Danke.
Da sehen Sie. Ganz Johannesburg ist von Minen umgeben.
Natürlich, das Panorama von Neapel ist sicher um vieles schöner.
Aber dafür ist unsere Umgebung wertvoller.
- Gold und Diamanten. - Ja, ich weiß.
Ich brauch nicht zu sagen, dass Caputo frei haben kann,
- Wann Sie wollen. - Danke.
Achte nur darauf, dass heut in der Villa alles klargeht, ja?
Keine Sorge, es wird sein wie immer.
- Was ist, krieg ich was zu essen? - Übrigens, Kommissar Plattfuß.
Ich gebe heute ein kleines Fest. Wenn Sie nichts Besseres vorhaben,
freue ich mich, wenn Sie kämen.
- Wenn's was zu essen gibt? - Sicher.
Also, dass Sie hier sind, ist ja 'ne Überraschung.
- Sag mal, stinkt dich das nicht an? - Weshalb?
Ich fühle mich wohl. Weshalb sollte mich das anstinken?
Du hättest dir von der Polizei-Kohle das Restaurant kaufen sollen.
- Statt hier den Bückling zu machen. - Apropos, haben Sie Dimpo gesehen?
- Ja, den hab ich getroffen. - Ein Schatz. Kommt oft zum Essen her.
- Er war einer. - War einer? Was heißt das?
- Ist er tot? - Bei uns am Hafen.
Nicht möglich. Offiziell arbeitete er im Reisebüro.
Aber ich hab gleich gerochen, dass er zu uns gehört.
- Ja, zu irgendeinem Sonderdezernat. - Dann hatte er mit den Minen zu tun?
- Er war hinter 'nem dicken Fisch her. - Wie ist das möglich?
Kaum tauchen Sie auf, geht der ganze Ärger von vorne los.
Ich hab ein schönes Auto. Damit fahr ich Sie zum Flughafen.
In ein paar Stunden sind Sie in Neapel.
- Du willst mich also im Stich lassen. - Ich will nichts damit zu tun haben.
Meinetwegen, aber bevor du abhaust, gib mir den Schlüssel
von dem Schlagloch-Suchgerät da unten.
Mein Autochen? Wieso? Warum?
Ich bin hergekommen, weil mich was interessiert:
Diamanten und leider auch Drogen.
- Was? Dann bin ich wohl im Einsatz? - Genau.
Dass denen dabei nicht schwindlig wird...
Boto, du futterst ja schon wieder. Komm sofort hierher, aber schnell.
Bin schon da, George.
Du gehst sofort nach Hause und nicht ins Museum.
Nein, bestimmt nicht, George.
Ein schreckliches Kind. Sein Vater ist verreist.
Wir passen solange auf. Seine Mutter ist tot.
Darum kümmern wir uns um ihn.
Aber er futtert einem die Haare vom Kopf.
Du Schokokrümel heißt also Boto. Du hast doch keine Angst vor mir.
Ich bin nämlich ein Freund von deinem Papa, weißt du?
Aha... Aha...
Die waren also schon vor mir hier.
Und wer weiß, was sie gesucht haben.
Und vielleicht auch gefunden... Na ja.
Sieh mal, das bist du, Boto. Das hat mir dein Papi gegeben.
Sieh mal.
Dich hab ich gleich, du Würstchen.
George... George!
George... George...
Komm her, dir hau ich Beulen in den Bauch, bis du lachst.
Nun stell dich da hin, du...
- Hier stehst du besser, du Ratte. - Ist gut.
George... George, wo bist du? Ich hab Angst.
Lässt du wohl den Krümel los! Dir hau ich die Pfanne blank, du.
Für wen arbeitest du? Na los, mach's Maul auf!
Na, das fängt ja gut an.
Boto, wo steckst du?
Da ist er ja. Boto, warte mein Junge. Nimm den dicken Onkel mit!
Wo steckt er denn nun wieder?
Der kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben. Boto!
Boto!
Boto!
Boto!
Moment. Halt mal den Eisbeinknochen hier.
- Danke, das war nett von dir. - Au.
Das gefällt mir, wie du aufräumst. Kann ich dir helfen?
Gern, aber erst gehen wir mal frühstücken, was?
Jetzt wird's aber Zeit.
Na siehst du, das machst du doch sehr gut.
Wenn du jetzt schon anfängst, wirst du bestimmt mal ein prima Rennfahrer.
- Du musst besser geradeaus lenken. - Tu ich ja. Du schiebst nur falsch.
Na ja, was frag ich auch.
Und jetzt bremsen! Gut so.
Das riecht ja nach Würstchen... nach herrlichen Würstchen.
Boto.
Hey Boto, komm sofort wieder her. Wo willst du denn hin?
Omelette-Confiture, dasselbe wie bei uns Eierkuchen mit Marmelade.
"Cochon rôti à la reine" haben wir auch.
Was soll die Mohrrübe im Schweinehintern?
"Oeuf à la princesse cocotte" sind ganz ordinäre, hartgekochte Eier.
Haben nur 'n adligen Namen. Sehen wir uns mal den süßen Kram an.
Sieht ja widerlich aus. "Gateau chauteau crème suprème".
Hochtrabende Namen, womit man sich nur den Magen verdirbt
und einem die Zähne ausfallen.
Hauptsache, oben ist Sahne drauf.
Bist du wahnsinnig! Lässt du die Spaghetti in Ruhe!
Richtige Spaghetti kann nur ein Italiener kochen.
Al dente müssen sie sein, das heißt bissfest.
Sind sie länger als 9 Minuten drin, dann sind sie zu weich.
Spaghetti fasst du nicht mehr an!
Das ist eine heilige Sache.
Das kann doch nicht wahr sein.
Das gibt's doch nicht! Mach den Mund auf!
Können noch nicht lesen und schreiben,
zahlen keine Steuern und klauen schon wie ausgewachsene Polizisten.
- Dir hau ich den Arsch voll! - Was ist denn los?
Hier gibt's 'ne organisierte Bande, die jedes kalte Buffet leer räumt.
- Und dieser Krümel ist der Boss. - Quatsch, das ist Boto.
- Der wollte frühstücken. - Aber warum ausgerechnet bei mir?
Das ist der Sohn von Dimpo.
Oh, das tut mir aber Leid. Wo ist denn seine Mama?
Die gibt's nicht mehr. Seine Mama ist tot.
Oh Gottchen... der kleine Kerl.
Wo soll er nun hin? Was wird aus ihm?
- Du nimmst ihn mit zu dir... - Zu mir nach Haus soll ich ihn?
Aber sicher. Gegen mich haben die hier was, wär zu gefährlich.
Aber bei dir ist er in Sicherheit. Wo ist er denn... Boto!
Boto... komm mal hierher.
Ah Plattfuß.
- Ich freue mich, dass Sie da sind. - Ganz meinerseits.
- Ich hab nur Freunde eingeladen. - Das hoffe ich.
Haust du ab! Wenn du klaust, mach's unauffälliger.
Stell den Teller hin. Wenn du was haben willst, dann frag.
Aber hier kriegst du sowieso nichts. Los, ab mit dir in die Küche.
Ich sperre dich in den Keller.
- Ah, das nennen Sie 'n kleines Fest? - 'Ne Familienfeier, gewissermaßen.
- Na, amüsiert ihr euch? - Ja, wie immer bei dir.
Alles Freunde von mir. Erlauben Sie? Mr. Rizzo aus Neapel.
- Angenehm. - Man nennt ihn Plattfuß. Italiener.
Kennen Sie den Vesuv?
Da schmeißen wir alte Tomaten rein.
Wenn sie gar sind, fliegen sie wieder raus.
Seh ich schon doppelt oder sind Sie wirklich so dick?
Meine Mutter wollte Zwillinge, aber ich kam allein.
Ach so. Ich bin Margie Connors.
Nichts Besonderes, Smollets Freundin. Und wer sind Sie?
- Meine Freunde nennen mich Plattfuß. - Herrlich, Sie können Freunde haben.
- Eigentlich hasse ich Alkohol. - Und darum vernichten Sie ihn.
In einem leeren Glas soll man die Wahrheit erkennen, heißt es.
Dann sehen Sie sich doch mal 'n paar unbenutzte Gläser an.
Herrlich, Sie gefallen mir. Wollen wir tanzen?
Nur beim Tanzen kann man außen ausdrücken, was man innen empfindet.
Da haben Sie nicht viel Glück bei meinen durchgetretenen Füßchen.
Bei 2 m Größe und Ihrem Körpergewicht... kein Wunder.
- Kommen Sie, wir versuchen's. - Nur Mut, Meister.
Tun Sie ihr die Freude, sonst zieht sie den ganzen Abend einen Flunsch.
Sie tanzen mit mir auf eigene Gefahr.
Okay, ich tu's.
Na bitte, geht doch herrlich.
Traut man ihm gar nicht zu, dem Dicken, was?
- Das ist mir aber peinlich. - Sind Sie nicht bei Trost?
Ich hab's. Ist unversehrt.
Das war keine Absicht. Das Eis ist schon gebongt.
Sie tanzen einfach wunderbar. Und wie beweglich Sie sind.
- Ich kann eine Gazelle sein. - Ein perfekter Tänzer.
- Sie könnten Balletttänzer sein. - Oh, Ballett.
Hab ich mal versucht. Aber wenn ich die Ballerina in die Luft warf,
kam die nicht mehr runter.
- Ich hol nur was zu trinken. - Sie suchen wieder die Wahrheit was?
Kann ich bitte sofort Champagner haben? Ich verdurste.
Wer hier schmult, wird angenagelt.
Nun fang mal schön an zu singen, Kleiner.
Sing mir aber ein ganzes Lied. Für wen arbeitest du?
Hallo, Mr. Plattfuß...
Ah, da ist er ja. Hab ich Sie doch gefunden.
- Ich dachte, Sie wären weg. - Ist doch schön hier.
- Ich hab für Sie einen mitgebracht. - Danke, ich trinke tagsüber nie.
- Wieso denn das nicht? - Wenn ich in der Sonne trinke,
dann bekomme ich meine Allergie.
So'n Jucken in den Ellenbogen. Mich schaudert's richtig.
Aber abends, wenn die Sonne weg ist,
trink ich meinen Plattfuß-Spezial: Das ist Whisky, Wodka, Gin,
schwarze Schuhcreme, Tabasco mit Chilibohnen und Kaffee.
Ein Drink, der müde Männer munter macht.
Chilibohnen, na wunderbar, die lieb ich auch.
Ich frag mal, ob ich welche kriege, ja?
Mr Rizzo, ich hoffe, wir stören nicht.
Ich habe mit meinem Freund eine Wette über den Vesuv abgeschlossen.
Ich weiß nur, dass er mit dem Rauchen aufgehört hat.
Hier gibt's nichts zu sehen.
Ich wette nicht mehr bei Pferderennen...
Kommt, wir gehen tanzen. Willst du was trinken?
Komm her... Wer schickt dich? Rede schon!
- Ich mag keine Pferderennen. - Warum nicht?
Entschuldigt. Mr Rizzo!
Ja?
Sie haben also schon Freundschaft geschlossen.
Freundschaften schließt man, wenn man sie braucht.
- Er ist betrunken. - Gratulation!
- Schauen wir Deborah beim Tanzen zu. - Er kommt auch mit. Freust du dich?
Quatschst du?
Ich verbieg dir die Knochen, bis du lachst.
- Erzählst du mir freiwillig was? - Nein.
- Oh doch, woll'n wir wetten?
- Redest du? - Nein.
Dann trink.
- Hey, Mr. Plattfuß...
Warum kommen Sie nicht zu uns? So ein guter Tänzer und so allein...
- Sind Sie schüchtern? - Durchaus nicht, mir wurde nur warm.
- Muss mir nur den Puls kühlen. - Ich bin richtig verschossen in Sie.
- Ich muss Ihnen das gestehen. - Sie machen mich verlegen.
Überreden Sie mich, und wir heiraten morgen.
Heiraten? Ich bin mit Smollet liiert.
Außerdem fahren wir morgen nach Okahandja, um Tiere zu fangen.
Kommen Sie mit, aber heiraten ist nicht.
Das ist überhaupt 'ne wunderbare Idee, fahren Sie mit.
- Okahandja ist wunderbar. - Wilde Tiere. Ich fang lieber Fische.
- Was bedeutet das? - Nichts, so blas ich die Mücken tot.
In Ihrer Nähe kriege ich Gänsehaut.
Wie galant.
Gehen Sie doch wieder tanzen. Ich komme gleich.
Nehmen Sie mich fest in den Arm.
Ich kann nicht.
Eine Frau fühlt sich in Ihrer Nähe sicher.
Mit Ihnen könnte ich meine Einsamkeit ausfüllen.
Ich laufe nie den Frauen anderer nach.
Ich komme nicht in den Schrank, wenn plötzlich der Ehemann auftaucht.
Entschuldigung, aber Sie sitzen mir in der Sonne.
Ist das wunderbar. So was Verrücktes hab ich noch nie gehört.
Ich muss euch erzählen, was dieser zauberhafte Mensch eben gesagt hat.
Ein geistreicher Mann.
Hilfe! Um Gottes Willen, ich kann nicht schwimmen... Hilfe!
Kommt, Kinder, wir nehmen ein Bad, es wird ja auch Zeit.
Kommt alle zum Swimming-Pool. Das Dolce Vita beginnt herrlich.
Himmel, ist das ein Gedränge hier!
- Kommissar, helfen Sie mir raus. - Du bist ein selten dämlicher Hund.
Ich bin aus Versehen hier reingefallen.
Ich hatte einen an der Angel, der wollte gerade singen,
da machst du die Badenummer. Der Kerl ist natürlich weg.
Was soll ich machen?
Über dich selbst nachdenken. Geht in kaltem Wasser besonders gut.
Ich kann doch nicht schwimmen.
Iss nur.
Ich würde euch ja zu mir einladen, aber es ist nicht gemütlich.
- Weil es hier so gemütlich ist? - Da ist es schlimmer.
Und jetzt haben Sie noch die Spur zu der Bande verloren.
Und das meinetwegen.
Genießen Sie doch die Reise.
Gehen Sie für die verbleibenden Tage in ein Hotel.
Ich muss der Spur der Drogen und Diamanten folgen.
Verstehe, aber wie wollen Sie das machen?
Hier, schau mal in den Spiegel.
Du lieber Himmel, der sitzt uns richtig im Nacken.
Der folgt mir schon seit dem Flughafen.
Was heißt, "schneller fahren". Geht nicht, das ist kein Ferrari.
Egal, wer hinter uns her ist. Ich will nicht in Afrika sterben.
Seit ich hier bin, ist er hinter mir her.
Himmel, tu endlich was! Wir haben ein Kind bei uns.
Der benimmt sich wie'n Alter. Das hat er von Ihnen.
Wenn ich Sie und den Kleinen noch länger hier hab, geb ich selber auf.
- Läuft doch, die Höllenmaschine. - Ja, aber ich kann nicht bremsen.
- Sie sind zu schwer. - Brems doch mit der Hauswand da vorn.
Zwei Kugeln Eis, bitte.
Wenn der Krümel sein Eis hat, fährst du mit ihm zu dir.
- Auch das noch. - Bei mir wär's zu gefährlich.
Außerdem hab ich 'ne Verabredung.
Der Schwarze steht hier rum, wie vor dem ersten Menschen.
Hier fährt man auch nicht rein, wenn man Eis will.
Bezahl du mal das Eis. Hier, mein Kleiner.
Ich hab den Wagen erst vor 'ner Woche spritzen lassen.
Spritz ihn noch mal, die Farbe macht eh blind.
Hätte ich gewusst, dass Sie kommen...
Ich kann ihn nicht mitnehmen, ich muss mit Smollet nach Okahandja.
Du nimmst ihn mit. Ich hole ihn dann wieder ab.
Onkel Plattfuß gefällt mir.
Was für eine Kopfnuss.
Du meine Güte.
Capu, schnapp dir den Kleinen und nimm ihn mit zu dir.
Ich soll ihn mitnehmen?
Morgen fahre ich mit Smollets Gästen zur Jagd nach Okahanja.
Bei mir kann er nicht bleiben.
- Ihn allein zu lassen, ist gefährlich. - Und?
Gib ihn in die Obhut einer Kellnerin oder Haushälterin...
Haushälterin? Ich bin doch kein Priester!
Spinnt der? Zu mir nach Hause?
Dann denkt noch jemand, du wärst mein Sohn.
Dein Sohn?
Du Strolch, raus aus meinem Flitzer.
- Los, vorwärts. - Caputo, ich hab Hunger.
Du denkst auch nur ans Essen. Sei still und geh rein.
Die Abendzeitung, die neueste Abendzeitung!
- Mister, wollen Sie eine? - Nein, danke.
- Wollen Sie nicht doch eine? - Ich brauch keine.
Ich kann nämlich nicht lesen.
Hier Müller? Okay.
Ich bleib dem Guten auf den Fersen.
Einen von den Burschen hab ich schon erkannt.
Nein, wir lösen das alles schnell und ohne großes Aufsehen.
Ja.
In Ordnung, ich melde mich dann morgen um die gleiche Zeit.
Ja, wenn ich losfahre, ruf ich an.
Selbstverständlich. In bin schon mit ganz anderen fertig geworden.
Okay.
- Oh, da sind Sie ja. - Ja, da sind wir.
Ich bin doch hier richtig bei der Künstleragentur?
Ich wollte mich als Posaunist vorstellen.
Beherrsche ich perfekt, diesen Hundenecker hier.
Mein Name ist übrigens Glenn Miller Junior.
Der mit dem durchschlagenden Sound.
- Los, schnappt ihn euch! - Na ja...
- Ein paar auf's Maul! - Das lässt sich doch machen.
Nanu, was kommt denn da zum Vorschein?
Okahandja... Tja, wenn ich so eingeladen werde,
dann muss ich wohl annehmen.
Bedaure, Miss Margie ist nicht da.
Aber ihr Diener oder ihr Hampelmann, der sagte mir, dass sie hier wäre.
Die sind alle schon weg, seit 2 Stunden etwa.
Kann ich so'ne Mühle chartern. Ich hab wieder mal verschlafen.
Tut mir Leid, keinesfalls. Alle Maschinen gehören Mr. Smollet.
- Entschuldigen Sie einen Moment. - Aber gerne.
Hallo?
Nein, bedaure. Mr. Smollet ist nicht mit zur Jagd nach Okahandja.
Er ist geschäftlich nach Kapstadt geflogen.
He, Mister! Augenblick bitte mal...
Moment! Na, der hat gut reden.
He, Mister, bleiben Sie stehen!
Kommen Sie zurück. Kommen Sie sofort zurück!
Mister... Kommen Sie zurück, Mister!
Ich krieg die größten Schwierigkeiten.
Steigen Sie aus! Ich werde Sie anzeigen!
Polizei!
- Kiru? - Was machst du denn hier?
Setz dich mal sofort nach vorne.
Also das verschlägt mir ja die Sprache.
- Ich wollte mit dir mitkommen. - Na okay, ist gut.
Hab mich schon gewundert,
- warum meine Tasche so schwer war. - Du, Kiru?
- Fliegst du jetzt zu meinem Papa? - Das nicht.
Ich hoffe es jedenfalls nicht.
Und du? Warum bist du nicht bei Caputo geblieben?
Er ist nicht so stark wie du, Kiru.
Der schreit immer nur rum und hat so viel Angst.
Und du? Hast du auch Angst?
- Nein, wenn du nicht abstürzt. - Das hoffe ich nicht.
Ich war früher mal Pilot.
Bisschen was wird vielleicht noch hängen geblieben sein.
- Na, wir werden's schon schaffen. - Okay, Kiru.
Okay.
Sieh mal, die Elefanten.
- Na, immer noch keine Angst? - Nein.
Ist der denn wahnsinnig?
Hilfe, ich verbrenne. Oh, ist das heiß, ist das heiß!!
Natürlich, Plattfuß! Haben Sie mich von meinem Wagendach gefegt?
Was, der Krümel ist auch da? Warum haben Sie den mitgeschleppt?
Der war plötzlich in meiner Tasche.
Hast du zu scharf gegessen oder warum qualmt dein Locus?
Ich ritt auf einem Kamel her
- und nehme jetzt ein Schaumbad. - Das erzähl deiner Oma.
Du komm mal her, Bursche. Mit dir rechne ich ab.
Na betrachte den warmen Onkel mal genauer.
- Machst du da Kack-Kack? - Was heißt hier Kack-Kack?
Wer bringt dir das bei? Was suchst du überhaupt hier?
Warum bist du nicht zu Hause geblieben?
Wir rechnen noch ab. Das gibt 'n Hintern voll.
Ja, hier.
- Mr. Plattfuß. - Sie nun wieder.
Sie sind der ungewöhnlichste Mann, den ich kennen gelernt habe.
Ich bin entzückt. Ich habe so gehofft, dass Sie uns begleiten.
Ich dachte doch nicht im Traum, dass Sie vom Himmel fallen.
Ich hab mich überredet hierzu angeln.
Wie süß! Aber hier kann man nicht fischen.
Hier geht man jagen. Hier jagt man die großen 5.
Und wer ist das?
- Ich glaube, Elefant, Löwe und... - Nasenbär, was?
- Ich hab was gegen's Töten. - Nasenbär...
Die töten wir doch nicht. Die fangen wir lebendig und verkaufen sie.
Jetzt kriegen Sie erst mal 'n dicken Drink, genau so dick wie Sie.
- Meister Plattfuß - Was ist?
Sie sind doch wohl nicht wegen dieser Jagd hergekommen?
Das hat einen anderen Grund.
Ich wollt mir einen Jugendtraum erfüllen
- und dich in kurzen Hosen sehen. - Quatsch, Sie haben doch eine Spur.
- Das ist deine Hose. - Das ist nicht meine Hose.
Das ist ja so verdächtig.
Ich möchte mal einen vernünftigen Satz von Ihnen hören.
Mampfen, mampfen, man kann doch nicht immer nur essen.
Ich will auch mal so dick und stark sein wie Kiru.
- Um Gottes Willen. - Was heißt denn Kiru?
Das sagen die Schwarzen zu einem fetten Flusspferd.
Wenn das 'n Fremder zu dir sagt, schick ihn auf die nächste Wolke.
Hör doch mal mit der Mampferei auf, du wirst noch platzen.
- Hey du, wer ist hier euer Boss? - Einen Boss gibt's nicht.
Wenden Sie sich an die rothaarige Dame.
Danke.
Entschuldigen Sie.
Mein Freund und ich sind unterwegs zu einem anderen Reservat.
Wir hielten an, um bei Ihnen was trinken zu können.
Bedienen Sie sich, die Getränke stehen hinter Ihnen.
Da gibt es alles, Eis müsste auch da sein.
Wenn Sie Champagner wollen, fragen Sie den Butler.
Wir haben alles, außer italienischem Wein.
Wenn Sie einen Jagdwagen brauchen, nehmen Sie meinen.
Vielen Dank, sehr freundlich.
Boto, was treibst du da schon wieder? Was machst du hier?
- Bleib bei Caputo. - Ist das dein Auto?
Ja, im Moment. Hier, schnapp dir den Krümel.
- Du solltest in der Hütte bleiben. - Ich will hier bleiben.
- Guten Tag, sind Sie Italiener? - Nein, Neapolitaner.
Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Spiros.
Sie verbringen Ihren Urlaub hier?
- Das weiß ich noch nicht so genau. - Ich hoffe, Ihnen gefällt Afrika.
Ich bilde mir ein, dass ich mit einem Tag hier
ein paar Monate meiner sitzenden Beschäftigung wettmache.
Und wo pflegen Sie so vorwiegend zu sitzen?
Auf einem Häufchen Diamanten.
Ich arbeite in den Rossing Diamond Minen, in Swakopmund.
Leider nicht so einträglich, den Reichtum anderer einzuschätzen.
Aber das ist mein Job.
- Wollen Sie auch einen? - Nein, danke.
- Entschuldigen Sie mich. - Ja, gerne.
So ein riesiges Monstrum
- hab ich noch nie gesehen. - Heb das Bein.
Das seh ich mir mal von nahem an.
Zieh nicht so, der ist doch schon lang genug.
Störrisches Vieh.
Die sollen ganze Autos aufschlitzen können, so kräftig sind sie.
- Jetzt den Wagen ran! - Und ganz langsam kommen lassen.
Und rein mit ihm!
Ich habe alles vorbereitet, direkt unten am Weg.
- Hast du, was ich wollte? - Sicher, Sir, sehen Sie.
Es muss gelingen.
- Wenn du einen Fehler machst... - Geht es mir verdammt dreckig.
- Zeig sie mir mal. - Nicht rangehen!
Keine, die gefährlicher ist. Ihr Biss ist absolut tödlich. In einer Minute.
- Du hast dir den Wagen eingeprägt? - Genau.
Er wird den Wagen nehmen von Miss Margie.
- Mr. Plattfuß? Man nennt Sie so? - Ja.
Ich kenne hier in der Nähe eine Stelle, wo es wilde Tiere gibt.
Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie mit. Haben Sie 'n Auto?
Ja, das da.
- Gut, dann fahren Sie hinter mir her. - Okay.
- Capo? - Ja?
Ich hab die richtige Fährte. Du wirfst mal ein Auge auf Boto.
Boto, ja, selbstverständlich, gern. Boto!
Schon wieder verschwunden, das kleine Aas.
Boto!
Boto!
Boto!
He, Boto!
Boto, bist du hier? Boto, Bo...
Bleibt ganz ruhig liegen, ihr lieben Miezekätzchen.
Ich suche nur den Boto, den kleinen schwarzen Boto.
Ich bin schon wieder weg.
Scheint 'ne Kommune zu sein.
- Haben die mir doch 'ne Schlange... - Kiru, ich bin's, Boto.
Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein!
Ich will immer bei Kiru bleiben. Du bist stark und schützt mich.
So so, und wer beschützt mich?
- Und wo ist eigentlich die Schlange? - Schlange ist nicht gut.
- Boto hat sie getötet. - Hast sie wohl aufgegessen, was?
Nein, Schlangen isst man nicht. Nur gut fürs Verkaufen.
An den Doktor wegen der Giftzähne.
- Ich schenk sie dir. - Schmeiß lieber weg, das Ding.
Jetzt hab ich deinetwegen meinen blonden Freund
- aus den Augen verloren. - Kiru? Ich hab dich sehr gern, Kiru.
Du sollst mich nicht immer Kiru nennen.
Okay, Kiru.
Verdammt noch mal, hat mir das Aas doch die Bremsschläuche zertrennt.
Was ist Boto? Alles in Ordnung, hast du dich verletzt?
- Das nicht, aber ich hab Hunger. - Na, endlich mal was Neues.
Na los, komm raus.
Komm.
Wir hauen hier ab.
Nu sieh dir das mal an.
Komm!
So, jetzt bleibst du schön im Auto, hörst du?
Keine Angst, ich bleib in der Nähe.
- Aber versprich mir, du wartest hier. - Okay, Kiru, aber nicht lange.
Leise, sonst kriegt der Onkel 'n Schreck.
Danke.
Dass wir uns auf die Art wiedersehen, hätten Sie nicht gedacht.
Bitte? Was wollen Sie damit sagen?
Es muss komisch sein, wenn man an den Füßen aufgehängt wird
und einem alle Schlechtigkeiten in den Kopf steigen.
Wie man's nimmt.
Auf jeden Fall möchte ich nicht noch mal so aufgehängt werden.
Boto.
Wo hast du denn jetzt schon wieder gesteckt?
- Komm, raus jetzt. - Nein, ich will nicht mit!
Quatsch, keine Widerrede. Du kommst jetzt mit.
Lass mich hier bleiben bei Kiru.
Die Jagd ist beendet. Wir fahren jetzt 500 km durch die Wüste.
Direkt nach Swakopmund.
Vielleicht ist's nicht ganz so weit, aber den Ozean kann man fast sehen.
Smollet hat dort eine Villa. Sie sind auch herzlich eingeladen. Bye bye.
- Swakopmund, ja? - Ja.
Wo die Rossing Diamond Minen sind, von denen ich erzählte.
Wenn Sie mitfahren, könnten wir mein Überleben
und unsere neue Freundschaft feiern, vielleicht mit einem Abendessen.
- Bin dabei, wenn's ums essen geht. - Okay.
Holen Sie mich ab bei den Minenbüros. Ich besorg Ihnen einen Passierschein.
Gut, meinetwegen.
Der hat doch versucht, Sie umzulegen. Wieso nehmen Sie seine Einladung an?
Spiros ist 'n kleiner Fisch.
- Ich will die Hintermänner. - Ach so.
Pass auf, sobald wir gelandet sind, wirst du dich für 2 Tage
- in ein Hotel einschließen. - Dann flieg ich bei Smollet raus.
Mit dem wechsle ich 'n paar nette Worte.
Was soll ich überhaupt 2 oder 3 Tage in einem Hotel?
Du wartest dort auf meine Befehle. Du bist immer noch 'n Bulle.
Ich bin keine Bulle mehr, ich bin jetzt Kammerjäger, äh, Kammerdiener.
Als Bulle wird man geboren und als Bulle stirbt man, ist das klar?
Nein, nie! Und womöglich noch in einem Flugzeug, was?
Sieh mal, Boto, Schiffe, die vor langer Zeit gesunken sind.
Irgendwann mal gestrandet.
Durch Ebbe und Flut sind sie völlig versandet und sind Geisterschiffe.
Tschüss, vielen Dank.
Ihr geht in das Hotel.
- Auf. - Tschüss.
- Trägst du den Koffer? Bestimmt nicht. - Nein.
Zu den Rossing Diamond Minen bitte.
Ich will bei Kiru bleiben.
- Ruhe, du bleibst bei mir. Quatschkopf. - Quatschkopf.
Was für ein hässliches Lachen.
Drei platte Reifen.
Sie sind zu schwer. Es ist nur für vier Passagiere.
Wären vielleicht nur zwei kaputt, wenn ich leichter wäre?
Mit nur einem Ersatzreifen säßen wir genauso in der Patsche.
Verflixt. Was mache ich denn jetzt?
Hören Sie.
Ich muss zu den Rossing Diamond Minen.
Da kann ich Sie mitnehmen.
So was erfreut doch.
- Vielen Dank fürs Mitnehmen. - Okay.
Und jetzt retour. Aufspringen.
Ein gewisser Mr. Spiros erwartet mich.
Moment, ich muss erst rückfragen.
Der Herr kann passieren.
Darf ich Sie bitten, Sir? Die beiden begleiten Sie rüber.
- Dort werden Sie abgeholt. - Die Firma dankt.
- Herzlich Willkommen. - Mahlzeit.
Schön, Sie wiederzusehen.
- Ganz meinerseits, Mr. Spiros. - Ah ja, das müssen Sie hier tragen.
Leider unerlässlich, wenn Sie sich hier frei bewegen wollen.
So, darf ich vorangehen?
Wie gefällt Ihnen das?
Diese vielen Lämpchen sind die Augen, die uns überall
auf Schritt und Tritt bewachen. Man ist hier nie unbeobachtet.
Bitte sehr.
Willkommen in der Höhle von Ali Baba.
Deine polierte Fresse müsste genau so glänzen.
- Bitte? - Oh, nichts weiter.
Ich konnte nur mein Staunen nicht unterdrücken.
Ich komme 4- bis 5-mal pro Jahr her. Ich muss die Steine alle begutachten.
Ich arbeite für fast alle Minen in Südafrika,
wobei diese eine der bedeutendsten ist.
Und eine der bewachtesten, nehm ich an.
Wir waren gezwungen, unsere Sicherheitsmaßnahmen
noch zu verstärken, weil sich die Diebstähle häuften.
Kann ich das Gutachten vom Lot 25 haben?
Ja, natürlich.
Sie interessieren sich also auch für nackte Onkels.
Ja, ich bin ein großer Catchfan.
Catchen ist mein Lieblingssport. Als Zuschauer, versteht sich.
Was anderes hätte ich nie angenommen.
Bleib am Ball, wenn er hinten in die Trainingsräume geht.
Ich war überzeugt, dass der rote Teufel gewinnt.
Also, ich geh mir mal meinen Wettgewinn abholen. Bis gleich.
- Oh, mein Kopf! - So was nennst du Kopf?
Und abends bin ich dann immer todmüde von dieser Ackerei.
- He, Sie, was gibt es hier? - 'N paar in die Schnauze!
Das kleidet Sie gar nicht schlecht, so'n Pflaster und blau im Gesicht.
Das gibt einem Bullen Profil.
Die Scherze vergehen Ihnen noch. Was machen Sie von Beruf?
- Ich bin Tourist. - Tourist? Von Beruf Tourist.
Beamtenbeleidigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt...
- Beschädigung von Privateigentum. - Blumenbeete hab ich auch zertreten.
- Sie gefallen mir nicht. - Heiraten würd ich Sie nicht.
Sie haben zwei Möglichkeiten rauszukommen: 5000 $ Kaution.
- Oder Knast. - Knast! Knast is' schön.
Wenn Ihnen das gefällt, werden wir Ihren Wunsch erfüllen.
- Sehr freundlich. - Abführen.
Ach, übrigens...
Bei so einem Mußauge hat meine werte Frau Großmutter
immer Kamillentee empfohlen.
- Hilft garantiert. - Raus mit dem Kerl!
- Raus! - Ja, ja...
Ich geh ja schon, ihr Schlotterpalmen.
Hör auf mit dem Quatsch, mach die Tür auf!
Mach auf, sag ich. Das ist besser für dich.
Ich weiß genau, wer du bist. Und Dimpos Sohn ist auch bei dir.
Sei doch vernünftig und spiel hier nicht den Klugscheißer.
Ich weiß auch, dass du ein Bulle bist.
Und ich weiß, dass du für Plattfuß arbeitest.
Hab Vertrauen zu mir, Junge.
Ich bin ein Freund. Mach auf oder du bereust es!
Uns muss was einfallen, wie wir hier verschwinden können.
- Hier ist Parkverbot. - Ja, aber ich erwarte einen Freund.
- Das ist das Polizeirevier. - Rücken Sie es beiseite.
Ich bitte Sie.
Drücken Sie doch ein Auge zu.
- Schön, Sie zu sehen. - Gut, dass Sie schon kommen.
Er wollte gerade das Revier verrücken, damit ich parken kann.
- Steigen Sie ein. - Ich hab zu tun.
So? Verpassen Sie dem Innenminister auch ein Veilchen?
- Sie wissen, was passiert ist? - Ja, und ich hab die Kaution bezahlt.
Ich wollte Ihnen zur Flucht schon ein Seil aus Seidenstrümpfen senden.
Ziemlich sinnlos, meine Zelle war im Erdgeschoss.
- Kommen Sie wirklich nicht mit? - Nein.
- Passen Sie gut auf sich auf. Tschüss. - In Ordnung.
So, mein Junge, jetzt legst du hier die Karten, und zwar auf den Tisch.
Erst hast du's mit 'ner Giftschlange versucht und um sicher zu gehen,
die Bremsleitung von meinem Wagen durchgeschnitten.
Ich war wohl auch als Frühstück
für den Riesenkater gedacht in der Erdfalle, ja?
Ich vertrage viel Spaß, Kleiner.
Aber du bist 'ne Kleinigkeit zu weit gegangen.
Du Schleimscheißer! Schön, ich hab dich an den Füßen aufgehängt.
Aber das fördert die Gesundheit.
Du heuerst diese halben Hemden an, damit sie mich überfallen.
'Ne miese Ratte bist du, 'ne ganz miese.
Was haben Sie mit mir vor?
- Ich mach dich alle. - Nein!
Doch... vielleicht fällt mir noch was Besseres ein.
Etwas, womit einem das Portemonnaie 'n bisschen aufgefüllt wird.
Verpfeifen würden Sie mich nie.
- Sie sind doch 'n Polizist. - Es gibt zwei Sorten von Polizisten.
Die, die mit ihrem Gehalt zufrieden sind und die anderen.
Und zu den Letzteren gehöre ich.
Ich hab noch nicht mal alles aufgezählt, was auf dein Konto geht.
Die miese Geschichte in Neapel mit dem Vater von dem kleinen Boto.
Wie du siehst, ich bin ganz gut informiert, du... Scheißtyp!
- Schön. Also wie viel verlangen Sie? - Viel.
Bisher hab ich Diamanten immer nur glitzern sehen in Vitrinen
oder am Hals irgendeiner alten, vertrockneten Bergzicke.
Und so was will ich mal selbst besitzen.
Das geht doch nicht. Sie sind ja verrückt.
Sie haben selber gesehen, wie scharf die Sicherheitsvorkehrungen sind.
Nicht mal eine Stecknadel kriegt man da unbemerkt raus.
Ich bin jetzt 15 Jahre Polizist, mein Rauschgoldengel.
Und was in einem Gehirn von so einem Rotzlutscher vorgeht, weiß ich genau.
Du arbeitest doch da drin, also wird dir auch was einfallen.
Wir machen halbe-halbe.
Halbe-halbe... da sind Sie aufm Holzweg. Unmöglich.
Die Idee kam mir heute früh in der Zelle.
Du brauchst wirklich keine Angst zu haben, Boto.
In der Verkleidung erkennt uns kein Aas.
Oh, guten Morgen, Mr. Caputo.
- Mein Name ist Kunta Kinte. - Meinetwegen.
- Idiot! Weiterharken. - Warum spielt er nicht mit?
Alles Neid. Die Rache der Bleichgesichter.
- Guten Tag, Massa. - Was war denn das?
Ich benehme mich, wie jede schwarze Frau.
Die grüßen doch jeden und immer.
- Junge, du bist doch nicht normal. - Hä?
- Kiru würde so was nie tun. - Lass mich in Ruh mit deinem Kiru.
Ich bring dich zur Polizei.
Die Verantwortung für dich ist mir zu groß.
Mensch, jetzt merkt man aber, wie viel du immer isst.
Du bist schwer, als wenn du 'n Erwachsener wärst.
Mach dich doch nicht so schwer, mein Junge. Gib dir Mühe!
Jetzt bist du leichter. Wunderbar.
Kiru... Kiru, warte doch!
Nimm mich mit, Kiru!
Hoffentlich war das der Letzte, der aus der Mine kam.
Bin völlig geschafft vom ewigen Hin und Her zum Krankenhaus.
Das kannst du laut sagen.
Du, da ist doch was. Halt mal an.
Fahr rechts ran.
Hol mal die Trage.
- Ob das lohnt? - Würde ich sagen.
Aber da sowieso bald Feierabend ist, habt ihr 'n bisschen Ruhe verdient.
Keine Angst, den Feierband vermasseln wir euch nicht.
Eine Chance habt ihr.
Ich meine, wenn Ihr weiterleben wollt.
Augenblick mal, ich will nur die Karre auf die Füße stellen.
So!
Wir sind's wieder. Wollt ihr noch mal kontrollieren?
- Selbstverständlich. - Brav.
Tut, was ihr nicht lassen könnt.
Hältst du die Schnauze...
Verflixt noch mal!
Das war doch unsere Küchenkatze. Sie ist wohl 'ner Ratte hinterher.
Wird nicht die einzige sein. Macht mal auf.
- Ach, Mr. Spiros? - Ja?
Eine Frage zu denen.
Mit welchem Reinheitsgrad würden Sie diese Exemplare bezeichnen?
Für mich ist es Blue Wesselton ohne Einschlüsse.
Das Beste, was wir haben. Außergewöhnlich rein und sehr selten.
Danke sehr.
- Was ist denn los? - Eine Explosion in der Mine?
Was ist denn? Was haben Sie denn?
Mr. Spiros, ist Ihnen schlecht? Soll ich Ihnen ein Glas Wasser holen?
- Was ist denn los mit Ihnen? - Mein Herz. Rufen Sie einen Arzt.
- Ein Infarkt. - Schnell, ich...
Ich glaub, es ist zu Ende.
Beeilt euch! Die Hundestaffel vors Tor und dann Ausschwärmen.
Achtung, Krankenstation!
Sofort einen Wagen zum Panzersaal. Sofort einen Wagen zum Panzersaal.
Ich wiederhole, sofort einen Krankenwagen zum Panzersaal.
In den Panzerraum. Nehmt die Trage mit.
Worauf wartet ihr denn?
Weg da! Der Krankenwagen mit dem Verletzten!
Frei machen! Alles weg hier!
Das wär geschafft.
3-4 Mio. Dollar.
- Zeig mal her. - Rührt keiner an.
- Und nun zu deinem Chef, ja? - Das war ein gründlicher Irrtum.
Halten Sie sofort an!
Anhalten? Wolltest du irgendwo 'n Kaffee trinken?
So ist's schön.
Passt draußen auf. Los, raus!
Für wie dämlich halten Sie uns? Was Sie vorhatten, ging in die Hose.
Du Rotzjunge, welche Hose meinst du?
Sie haben Ihren Freund Caputo zur Polizei geschickt,
aber wir haben ihn geschnappt. Er kam dort nie an.
Erzähl mir doch nicht so'ne kaputte Story.
Und der Kleine?
Wo der ist, weiß der Teufel. Hauptsache, wir haben Ihren Kumpel.
He, die Bullen. Weg hier!
In die Falle hast du uns gelockt, du vollgefressenes Aas.
Wenn du noch mal "vollgefressen" sagst, beiß ich dir die Rübe ab.
Sehr gute Idee, Plattfuß zu beschatten.
Ich war sowieso dagegen, ihn gegen Kaution wieder frei zu lassen.
Das wird jetzt auch mit 'ner Kaution nicht mehr klappen.
Wagen 3 und 4? Starten Sie sofort in nördlicher Richtung.
Wir zingeln ihn ein.
Na, die Hose schon voll, Blondie?
Sie verneigen sich. Klasse, was?
- Kein Schuss, ich will ihn lebend. Gas. - Im Sand geht's nicht schneller.
Fahr schneller. Los.
Was soll das? Warum hältst du an? Beweg dich!
Sei ruhig.
Fahr zu ihm rüber!
So bin ich auch noch nie ausgestiegen.
Viel zu hoch.
- Haben Sie sich wehgetan? - Pfoten weg, Sie Idiot!
Dich kriegen wir trotzdem, Plattfuß.
Wie kann man nur so hirnlos sein?
Wenn ich die Bullen informiert hätte, säßen wir schon lange fest.
Du guckst so, wie du blond bist.
Jetzt gibt's auch kein halbe-halbe mehr und Caputo lasst ihr frei.
Bring mich zu deinem Chef. Mit dir Geige verhandle ich sowieso nicht.
- Du bist nur 'ne Null. - Na, gern bring ich dich zu ihm.
Aber tot.
Der Krankenwagen ist für so 'ne fette Leiche genau richtig.
Sie sind für uns nicht mehr von Interesse.
Rutschst du dir auch nicht in die Hose mit dem Ding in der Hand?
Das ist doch nicht möglich!
Der kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben.
Das ist doch wieder so'n Trick von ihm.
Zurück zum Wagen. Schnell!
Brillanten.
Wir hätten besser die andere Route genommen.
- Ich wette, die fahren zur Eisenbahn. - Wie Sie denken, Chef.
Nicht so viel Gas, ihr Idioten!
Bisschen mehr mit Gefühl.
Ein freundlicher Zug von Ihnen, dass Sie anhalten.
Mir blieb nichts übrig.
Wär ich in Sie reingefahren, wär jetzt meine Lokomotive im Eimer.
Es ist zwecklos, dass wir weitersuchen.
- Es gibt nicht die kleinste Spur. - Wir finden sie schon.
So'n großer Krankenwagen kann sich doch nicht in Nichts auflösen.
Was ist denn das?
Das sind doch Brillanten.
Dass die Steine hier rumliegen, geht doch nicht mit rechten Dingen zu.
Schon wieder welche! Wir leben doch nicht in der Edelsteinzeit.
Ich komme mir vor, wie der verzauberte Frosch im Märchen.
Smollet. Eintritt verboten. Na, das haben wir gern.
Ich möchte zu Mr. Smollet.
- Ist er hier? - Ja, Sir, er ist im Haus.
Diesmal kann man wirklich sagen, die Jagd hat sich gelohnt.
Wir werden also alle Aufträge erfüllen können.
- Alle Käfige kontrolliert? - Alles in Ordnung.
Wann wird die ganze Fracht verschickt?
Erst, wenn sie aus der Quarantäne zurück sind.
- Das wird so Mitte des Monats sein. - Okay.
Na, sieh mal an, wer ist denn da?
Ich fing schon an, mich zu langweilen.
- Und ich mich zu amüsieren. - Mr. Plattfuß, ist ja nicht wahr.
- Kommen Sie, nehmen Sie 'n Drink. - Den brauch ich jetzt auch.
- Ich dachte, Sie sind wieder zu Haus. - Ohne mich zu verabschieden?
- Nach allem, was Sie für mich taten. - Was hab ich schon getan.
Na, die Kaution. Miss Margie hat sicher nicht
- ihr Sparschwein geschlachtet. - Nicht doch, ist nicht der Rede wert.
- Kann ich sonst noch was für Sie tun? - Ja, lassen Sie Caputo frei.
- Caputo? - Ja, richtig, Caputo.
Den hab ich seit 2 oder 3 Tagen nicht gesehen.
Fragen Sie mal Ihren Freund. Der weiß, wo er ist.
Find ich nicht komisch, was Sie da sagen.
Woher soll ich wissen, wo Ihr Freund Caputo jetzt steckt?
- Ein Gebilde Ihrer Fantasie. - Wie der Rauschgoldengel?
Mr. Smollet...
- Dieser Plattfuß ist entkommen. - Stimmt nicht. Bin hier, Goldlocke.
Ich möchte wissen, warum du hier aufkreuzt.
Er wollte Ihnen ursprünglich die Diamanten bringen.
- Diamanten? - So, jetzt reicht's mir. Los, Jungs!
Seit Ihrer komischen Familienfete hab ich Sie schon in Verdacht.
Da haben Sie mir diese Typen hier auf den Hals gehetzt.
Und dieser goldhaarige Pudel da hat Dimpo in Neapel umgelegt.
Genau vor einem Leopardenkäfig.
Und auf dem Käfig war Ihr Firmenname drauf.
Sie wollten doch Ihren Freund Caputo sehen.
Das können Sie haben.
Los, beweg dich!
Nicht du! Warte noch.
Verrat mir ein Geheimnis.
Wie ist das möglich, dass dieser fette Furz da immer noch lebt?
Los, runter!
Kommt mit.
Caputo?
Capo, wo bist du?
- Weißt du, wo Caputo ist? - Zur Stelle, Kommissar Plattfuß.
Sag mal, was soll denn dieser Aufzug? Wolltest du zum Ball?
Zieh endlich aus, diesen dämlichen Fummel!
- Wo ist denn unser Schokokrümel? - Na, wo schon. Weg, wie immer.
Er klaut dir Diamanten für 3 Millionen und du weißt nicht mal wie?
Er saß die ganze Zeit am Lenkrad, die Diamanten waren hinten.
Ich weiß nicht wie, aber er hat's geschafft.
Nein? Nicht mal Sie kriegen das auf?
Das ist das Ende.
Ich gebe Ihnen eine Chance. Sagen Sie mir, wo die Diamanten sind.
Was für Diamanten?
Fünf Minuten, dann seid ihr Löwenfutter.
- Was habe ich damit zu tun? - Hab ich mich klar ausgedrückt?
Mein Gott, geben Sie ihm die Diamanten. Wollen Sie gefressen werden?
- Capu, ich hab keine Diamanten. - Meine Güte, und wer sagt das dem Löwen?
Gehen wir.
Was brüllst du so? Reg dich nicht auf. Wir haben keine Diamanten.
Weiß nicht, wie er die Steine klaute. Aber sie sind weg.
Wie kann das sein? Welch schlimmes Ende.
Tun Sie was, ich kann nicht mehr.
- Ich hab eine Idee. - Ja, was denn? Sagen Sie schon.
- Nur einer kann uns retten. - Und wer ist das?
- San Gennaro. - Ach was, San Gennaro.
Der hat in Neapel so viel zu tun. Er müsste ja nach Afrika fliegen.
San Gennaro.
Heiliger San Gennaro, wirf uns nicht den Löwen zum Fraß vor.
Ja, ist ja gut.
- Kommissar Plattfuß... - Ja, hier.
San Gennaro hat sich in ein Negerkind verwandelt.
Da! Ich seh es ganz deutlich. Was für ein Wunder!
- Bist wohl verrückt geworden. - Wieso, er ist doch da.
Von wegen schwarzer Heiliger. Das ist doch unser Boto!
Sie haben Kiru in einen Käfig gesperrt, wie die großen Löwen.
Ich hab die Schlüssel gefunden, die Schlüssel für die Käfige.
- Hier sind sie. - Du bist eine Sensation, Boto.
Du bist großartig.
Die Schlüssel!
- Du freust dich gar nicht. - Ich freu mich später.
Aber jetzt versteck dich erst mal. Verschwinde!
Mach nicht so'n Krach. Halt die Schnauze!
Was ist? Worauf warten wir?
San Gennaro wird uns ein 2. Wunder nicht so schnell bescheren.
Lassen Sie uns verschwinden.
Halt die Klappe und setz erst mal die Denklamellen ein.
So, Ihre Zeit ist abgelaufen. Haben Sie sich entschieden?
Ich würde sagen, ja.
Also gut: Wo sind die Diamanten?
Fängt der wieder mit seinen Diamanten an. So kommen wir doch nie raus.
- Ich werde dir sagen, wo sie sind. - Ich höre.
Steh hier nicht so dämlich rum. Hol die andern!
Albert, Pit, kommt alle her, schnell! Jack, Johnson, herkommen!
Jetzt aber nichts wie weg.
Jetzt riech mal, wie die Natur riecht.
Ja. Verhau sie, Kiru!
Ruhe, bitte!
Mensch, du dummes Ding! Jag' mir doch nicht so'n Schreck ein.
Sechs...
sieben... acht...
neun...
zehn.
- Was ist denn? Leg dich schlafen. - Na, endlich.
Na, komm her. Kriegst noch einen drauf.
Huch, der kommt ja wirklich!
Schön, nicht?
Sehr gut!
Komm her du Mistbock!
Na warte, du...
Hilfe! Die Bestie ist entlaufen. Haltet sie.
Was willst du von mir?
Wo bin ich denn?
Ist das hier 'n Wildwechsel?
Wozu haben wir Waffen... Holt die Gewehre! Beeilung!
Wo sind die Gewehre? Los, mach's Maul auf!
Was habt ihr damit gemacht? Los, sucht die Gewehre!
Ihr seid dafür verantwortlich. Das werdet ihr mir teuer bezahlen!
Na los, geht schon! Sucht sie!
So, mein Kleiner, jetzt helfen wir deinem Freund Kiru.
Na komm, gib mir deine Hand.
Komm doch, Boto.
Nun lass dich doch bitte nicht so ziehen, Boto.
Igitt! Pfui Teufel, was ist denn das?
Jag' doch mal dieses Mistviech da weg. Ich brauch die Gewehre. Mach schon!
Ich mach das gleich selbst.
Das Spiel ist aus! Bevor wir dich den Löwen zum Fraß vorwerfen,
werden wir dich erst mal in kleine handliche Stücke zermanschen.
Jetzt reicht's mir. Los, Jungs!
Und nun?
Jetzt haben wir sie, wie wir sie haben wollten.
Geben wir ihnen jetzt mal den Rest.
Bleiben Sie hinter mir, Plattfuß. Ich hab einen Knüppel in der Hand.
Wunderbar, dass Sie's noch geschafft haben, Käpt'n.
- Tja. - Käpt'n? Ich versteh immer Käpt'n.
Haut sie in Stücke. Von oben auf die Birne.
- Gute Arbeit in der Mine, was? - Alles Ihr Verdienst.
Die Explosion kam richtig.
- Das war übrigens mein Assistent. - Ja, guter Mann.
Schlägt außerdem 'ne erstklassige Kelle.
Sehr gut! Ausgezeichnet!
Was der mir alles verkaufen wollte... Zeitungen, Zuckerwatte...
Nu hört doch mal endlich auf. Ist doch lästig.
Ja, das ist was für Kasperle.
Noch einer, haha...
Plattfuß!
Und jetzt die Pfoten hoch!
Die Pfoten hoch!
Ein großer Vogel.
- Hast du gut gemacht, Harold. - Alles von meinem Chef gelernt.
Sieh mal, der Hauptkommissar mit der verbeulten Fresse.
- Besser Sie kommen spät als gar nicht. - Aber immer noch rechtzeitig.
Das Spiel ist aus, Plattfuß.
Mr. Smollet, warum haben Sie uns nicht schon eher gesagt,
dass Sie von dem Dicken belästigt werden.
Wir hätten ihn längst festsetzen können, aber das holen wir nach.
Einen Moment, Desmond. Lassen Sie die Männer und kommen Sie mal her.
Ich möcht' Sie klug machen.
Käpt'n, was machen Sie denn hier?
Ist das 'ne Sache für'n Geheimdienst?
Ich bin immer da wo's richtig qualmt.
Dass sich sogar der Geheimdienst für diesen Plattfuß interessiert...
- Der Dicke da ist Kommissar Rizzo. - Das ist ein Polizist?
- Von der italienischen Polizei.
Der ist ein Polizist?
Das hätten Sie nicht gedacht. Was, Desmond?
Ich hätte keinen besseren Verbündeten finden können.
Aber der hat die Minen beklaut.
Sagen Sie es nicht weiter, ich habe ihm geholfen.
Eine Falle, die zugeschnappt ist.
- Bringt sie weg. - Los, vorwärts! Hoch da!
Die haben die Diamanten nicht und ich hab sie auch nicht.
Die Diamanten hab ich.
Die lagen überall in der Wüste und haben uns hierher geführt.
Das ist ja 'n Ding.
Ob es alle sind, kann ich nicht sagen.
Ist doch ganz egal. Hauptsache, sie haben ihren Zweck erfüllt.
Die Kameraden hier werden wir schon zum Singen überreden.
Außerdem wollen wir noch wissen, wie sie das Rauschgift befördern.
Wenn sie das Maul nicht aufmachen, macht das auch nichts.
Es bleibt nur eine Möglichkeit. Mir ist das klar.
Hoffentlich hab ich Recht. Sehen Sie, die Kameraden beim Zoll
machen sich ungern die Finger schmutzig.
So'n Käfig ist nicht hygienisch, darum gehen sie da gar nicht ran.
Und ein besseres Versteck gibt's doch gar nicht. Bitte sehr!
Heroin. Pures Heroin.
Und bezahlt haben sie den Stoff mit geklauten Diamanten.
Und mit dem Vorwand, zoologische Gärten zu beliefern,
haben diese Männer Rauschgift in die ganze Welt verschachern können.
Die beiden verschickten Drogen in die ganze Welt.
Los, vorwärts!
- Sie auch, los! - Ich habe nichts getan.
Sagen Sie es ihm, Mr. Rizzo.
Bitte kommen Sie!
- Ziehen Sie nicht so. - Lassen Sie sie los.
Ihr geht weiter!
Sie hat nichts damit zu tun.
Für sie sind nur ein paar Flaschen Champagner rausgesprungen.
- Sie sind ein Schatz. - Im Gefängnis wäre es langweilig.
Danke.
Bringst du mich jetzt zu meinem Papa?
Wir führen jetzt mal ein Gespräch unter Männern.
In Ordnung. Reden wir.
Hier ist es schön, oder?
Hier sind wir ganz unter uns und können uns mal in Ruhe unterhalten.
- Okay, Kiru. - Also, komm runter.
Jetzt sind wir mitten in der Wüste, wir beide ganz allein.
Und du willst zu deinem Papa?
Der ist aber ganz weit weg von hier.
An einem Ort, wo wir beide nicht hin können.
Er wollte nämlich deine Mama wiederfinden.
Und er hat sie gefunden und sie sind wieder zusammen.
Die leben in einer Welt, die viel schöner ist als unsere.
- Dann ist jetzt Kiru mein Papa? - So einfach ist das nicht.
Kiru muss wieder zu dem Berg zurück, wo er herkam.
Ein riesengroßer Berg ist das, der Feuer spuckt, puff, puff.
Da muss Kiru jetzt wieder hin, denn da hat er sein Zuhause.
Aber eines Tages bist du auch so stark wie Kiru.
Dann kommt Boto nach Neapel und wird Kiru besuchen.
Aber bis dahin musst du noch sehr tapfer sein, wie's dein Papi war.
- Ich verstehe, Boto muss hier bleiben. - Mach's gut, mein Junge.
Wir sind richtig, Kommissar. Das Schiff kam heute Nacht an.
Wie ist das möglich, Capo?
Seit du wieder im Dienst bist, redest du nur von deinem
verrosteten Blechhaufen, diesem neapolitanischen Furz.
Endlich hab ich ihn wieder. Ein Stück antikes Neapel.
Ein antiker Rosthaufen, weiter nichts.
Das tut ihm weh, wenn Sie so etwas sagen.
Das ist mein erster Wagen und ich hänge nun mal dran.
Ich hoffe nur, dass ihm nicht allzu viel fehlt.
Eine Bitte, Plattfuß. Steigen Sie nicht ein.
- Das hält er nicht noch mal aus. - Sowieso schon übel zugerichtet.
Wer weiß, was ihm noch alles fehlt.
Ah, ist sogar 'n Teil zu viel drin.
Zu viel? Das gibt's nicht. Das hab ich noch nie gehört.
- Kiru... - Komm, mein kleiner Hase.
Schon wieder der?
- Ich freu mich ja so, Kiru. - Und ich mich erst.
- Was wird aus ihm? Bleibt er hier? - Der bleibt hier, für immer und ewig.
Wie soll man den Vielfraß nur ernähren.
Zunächst müssen wir klären, bei wem er wohnt.
- Bei mir auf keinen Fall. - Also gut, ich nehm' ihn.
- Wenn ich beruflich weg muss, du. - Einverstanden.
Jetzt haben wir zwei solche Fresser.
- Mein Essen kauf ich mir selbst. - Womit denn?
Caputo, du wirst verhaftet.
Den Stein kann er nur bei dir im Wagen gefunden haben.
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