All language subtitles for The.Royals.2015.S02E05.German.DL.720p.BluRay.x264-iNTENTiON

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Original subtitles

Was bisher geschah...

Wir können das nur überstehen, wenn wir einander liebhaben.

Könnten Sie den bitte Alistair Lacey überbringen?

Ich möchte ihn sehen.

Ich kann Ihnen doch vertrauen, wie immer, oder?

Natürlich. Blind.

Was machst du hier, Samantha?

Ich bringe zu Ende, was wir angefangen haben.

Es ist nichts Persönliches, Captain Lacey, bitte sagen Sie das auch Henry.

Haben Sie meinen Auftrag ausgeführt?

Die Nachricht wurde geliefert und in Empfang genommen.

Trotz unserer Bemühungen scheinen wir den Krieg gegen

Ihren Krebs zu verlieren. Wir müssen einen Hoden entfernen.

Majestät. Lassen Sie sich helfen.

Scheint, als würde alles gut funktionieren.

Und Sie sind wohl die Vizepremierministerin.

Machen Sie es sich nicht zu bequem. Hier wimmelt es von Haien.

Und diese falschen Titten halten Sie nicht lang über Wasser.

- Sie waren es, oder? - Ich habe den König nicht umgebracht.

DU BIST NICHT ALLEIN

Aber wir wissen beide, dass Sie es getan haben.

KÖNIG SIMON Il MANN DES VOLKES, VATER DER NATION

Kein Problem. Ich warte. Ich bin nur der König von England.

Gehen Sie. Ich mache es selbst.

DER GEIST, DEN ICH GESEHEN

Das rechte Frühstück für einen König.

Was ist das?

- Für mich? - Freu dich nicht zu sehr.

Es ist ein Abschiedsgeschenk. Du wirst entlassen.

- Habe ich etwas falsch gemacht? - Deinen Job. Zu gut.

Herein.

Glückwunsch, du wirst wieder eingestellt.

Von nun an bist du meine Kammerzofe.

Du wirst dich rund um die Uhr um mein Wohlergehen kümmern.

Da du nicht länger Uniform trägst, hielt ich eine neue Garderobe für angebracht.

Das wäre doch nicht nötig gewesen. Ich kümmere mich gern um dich.

Ich wollte es. Los, mach sie auf.

Es tut mir sehr leid, aber ich konnte ihn nicht überbringen.

Captain Laceys Haus war verwaist.

Sein Auto ist weg und seine Nachbarn haben ihn seit Monaten nicht gesehen.

- Und sein Handy? - Nicht erreichbar. Tut mir leid.

Sie sagten nach dem Vaterschaftsskandal, er solle Sie nicht mehr kontaktieren.

Vielleicht tut er nur, was von ihm verlangt wurde.

Vielleicht.

Als ich nach Ihrem TV-Interview zu Captain Lacey ging,

war er wütend auf Sie,

weil die Wahrheit mithilfe Henrys Identität verborgen wurde.

Warum haben Sie mir das nicht gesagt?

Der König war erstochen worden. Sie mitten in einem Vaterschaftsskandal.

Ich wollte Sie nicht belasten.

In Ordnung. Danke, Lucius.

Wo bist du?

Im Bett.

Allein?

Nicht ganz.

Wer ist er?

Wer sagt, es ist ein Er?

Wir müssen reden.

Kann gerade nicht.

Es reicht jetzt. Komm da raus.

Der ehemalige künftige König sucht mich. Was ist deine Entschuldigung?

Mein Ex-Freund. Eifersüchtig auf die neue Freundin.

Vorsicht, Blondie, ich könnte eifersüchtig werden.

Es ist mein Agent. Ich soll nach Mailand. Er ist sauer, dass ich abgetaucht bin.

Nach einer Nacht mit mir geht es den meisten so.

Es gibt Tunnel unter dem Palast.

Sechs Schritte rechts neben ihrem Zimmer ist eine Geheimtür. In 15 Minuten dort.

Ich sollte meinen Agenten anrufen und mich darum kümmern.

Ist das der Moment, wo du nach Mailand abhaust und mich sitzen lässt?

- Je nach dem wie viel Geld sie bieten. - Echt?

Vielleicht sollte ich dich daran erinnern, was deine Zeit mit mir wert ist.

- Ich muss ihn nicht sofort anrufen. - Ganz richtig.

15 Minuten.

Alles in Ordnung?

Thames House hat sich zurückgemeldet.

Es gibt leider nichts Neues über das Symbol an deiner Kette.

MI5, MI6, Scotland Yard. Keiner weiß was.

Erinnerst du dich an nichts sonst von der Nacht?

Und Ted? Sagt ihm das Symbol nichts?

Er sagt, er habe es nie gesehen.

Morgen, Majestät.

- Sie sehen furchtbar aus. - Ich komme von der Gedenkstätte.

Es tat weh, König Simons Denkmal so sinnlos zerstört zu sehen.

In diesem Punkt sind wir beide einer Meinung.

- Was wissen wir? - Es war Cyrus.

Er war betrunken, als er gestern zum Palast zurückkam.

Sein Auto war beschädigt.

Wir wussten nicht weshalb, bis Scotland Yard wegen dem Denkmal anrief.

Der König ist außer Kontrolle.

In diesem Punkt sind wir beide einer Meinung.

Wir verdanken es wohl Ihnen und Ihrem Team, dass die Presse schweigt?

Scotland Yard erhielt den üblichen Anruf, aber dieses Mal nicht von uns.

- Von wem dann? - Wir untersuchen das.

So wie Sie noch den Mord an meinem Mann untersuchen?

Das belastet mich jeden Tag.

Glauben Sie mir, es tut mir leid.

Vielleicht können Sie mein Vertrauen zurückgewinnen.

Ich brauche Hilfe, um jemanden zu finden.

- Wen? - Captain Alistair Lacey.

- Wissen Sie, wer das ist? - Ein sehr alter Freund von Ihnen.

Woher wissen Sie das?

Ich weiß es, weil der König es wusste.

Aber Ihre Privatangelegenheiten gehen mich nichts an.

Lucius sollte ihm einen Brief bringen,

aber er sagt, Captain Lacey sei verschwunden.

- Ich glaube, er lügt. - Lucius ist seit 25 Jahren Ihr Vertrauter.

Genau. Ich merke es, wenn er etwas verheimlicht.

Ich will, dass Sie herausfinden, was das ist.

Gegen den Kater?

Sie baten um dieses Treffen? Was wollen Sie?

Ein Geschenk. Eine einmalige Gefälligkeit, um unsere neue Beziehung zu feiern.

Eine Schlagzeile über die Einwanderungsreform?

Ich bin eher unbeeindruckt.

Es geht weniger darum, was da steht, als um das, was da nicht steht.

"König zerstört Denkmal in betrunkener Raserei" zum Beispiel.

Als ich es erfuhr, ließ ich ein paar Beziehungen spielen.

Ich half, die Folgen abzumildern.

Zeugen wurden bezahlt, und momentan geht ein Gerücht um,

das es den Anti-Monarchisten in die Schuhe schiebt.

Ich glaube, das Wort, das Sie suchen, ist "Danke".

Ist das Ihr Geschenk?

Ich hoffe, Sie haben die Quittung noch, denn ich brauche Ihre Hilfe nicht.

Außerdem tun nicht Sie mir Gefallen, sondern ich Ihnen.

Sie sind nur deshalb Premierministerin in spe,

weil Sie zufällig neben dem standen, der starb.

Das könnte ich auch über Sie sagen, mein König.

Falls Sie mich nicht als Premierministerin bestätigen,

blüht Ihnen eine Verfassungskrise.

Und da es Sie kalt lässt, was die Leute denken, schlagen Sie Seite fünf auf.

MEHR KINN ALS KÖNIG

Weißt du, was man über Männer mit großem Kinn sagt?

Keine Eier. Was willst du von mir?

- Was gibt's? - Die Königin, Sir.

Sie fragt nach Alistair. Ich soll ihn finden.

- Und? - Ich kümmere mich darum.

Gut. Denn nur einer von uns hier besitzt die Immunität des Souveräns.

- Du kommst spät. - Können wir hier wirklich reden?

Ich habe die Kameras abgestellt. Wo warst du?

Ich fand die Tür nicht. Mit sechs Schritten war ich dran vorbei.

Du hast vergessen, wie lang meine Beine sind.

Was tust du hier? Das war nicht geplant.

Du hast mir keine Wahl gelassen. Erst Funkstille,

und jetzt höre ich, es gibt keine Fortschritte?

Du schuldest mir eine Erklärung, nicht umgekehrt.

Es ist viel schiefgelaufen, wofür ich nichts konnte.

Ich schwieg nach dem Angriff auf den König. Ich stand unter Druck.

Alle wurden verdächtigt, auch ich.

Sie beginnen gerade, mir wieder zu trauen. Darum solltest du nicht hier sein.

Einige unserer besten Aktionen waren improvisiert.

Diese nicht.

Lass dir eine Ausrede einfallen und verabschiede dich von der Prinzessin.

Das ist mein Plan, mein Spiel.

Ich bestimme hier die Regeln, nicht du.

Lass mich raten.

Er bot dir eine Menge Geld und du musst nach Mailand.

- Er bot mir eine Menge Geld. - Das ist gut.

Aber ich habe abgelehnt.

Scheiß auf Mailand. Ich bin viel lieber hier bei dir.

Danke.

Auf einen herrlich gemütlichen Brunch.

Wenn du mit gemütlich die Wagenkolonne meinst,

die Sicherheitskontrollen vor dem Restaurant

und die Paparazzi, die wie Geier draußen kreisen, dann ja, klar.

- Gemütlich. Ja. - Ein gemütlicher Brunch.

Dein Silberfuchs.

- Was ist seine Geschichte? - Er spannt mich auf die Folter.

Ich weiß nur, er war mal Polizist und ist jetzt königlicher Leibwächter.

- Irgendwelche Ideen? - Er ermittelte verdeckt bei der Mafia.

Er steckte tief drin, sieben Jahre lang. Die Fronten wurden unklar.

Irgendwann musste er entscheiden, auf welcher Seite er stand.

Donnie Brasco. Und, nein.

Keine Angst, ich komme Ihnen schon noch auf die Schliche.

Was wurde aus dem letzten Bodyguard? Hast du ihn aus dem Königreich verbannt?

Schön wär's.

- Lange Geschichte. - Das Glas ist noch halb voll, nur zu.

Wir hatten was miteinander. Ziemlich verkorkst. Er war ziemlich verkorkst.

Und wie in allen großen Romanzen, schlief er mit meiner Mutter.

Nicht cool.

Aber du warst richtig in ihn verknallt?

Ja, klar. Ich mische mich gern unter die Diener.

- Er war ein guter Fick. Das war's. - Ok. Wie du meinst.

Er hat mir nichts bedeutet.

Er war unwichtig. Er ist nicht wie du.

WECHSELT DIE PRINZESSIN DAS UFER? WER IST DIESE "FREUNDIN"?

Dank deines kleinen Auftritts debattiert das ganze Land über deinen Lesbianismus.

Wohl eher masturbiert.

Ich wusste nicht, dass jemand zusieht.

Bitte, Eleanor. Du weißt genau, dass immer jemand zusieht.

Dank dieses Fotos bist du jetzt das Maskottchen der LGBTQ-Bewegung.

- Wofür zum Teufel steht das Q? - Querbeet, Liebling.

Seien wir ehrlich, wir alle waren schon mal Q.

Sag nicht, du hast nicht ein, zwei Mal vom Regenbogen gekostet.

Bitte.

- Was hast du dazu zu sagen? - Das war kein großes Statement.

Ich habe endlich jemanden, den ich wirklich mag.

"Sich für die Liebe entscheiden." Das waren deine Worte.

- Ich war high. - Mutter des Jahres.

Das sagt die Richtige. Und du komm mir bloß nicht damit.

Als Mitglied des Königshauses trägt man eine gewisse Verantwortung.

Wir können nicht einfach tun, was uns gefällt.

- Das sag mal jemand Cyrus. - Was hat unser Onkel wieder angerichtet?

- Er hat Papas Denkmal zerstört. Betrunken. - Was?

Ich entschuldige Cyrus' Taten sicher nicht.

Er war immer neidisch auf Simon. Das Denkmal hat ihn wohl provoziert.

Natürlich. Es ist meine Schuld.

Wenn es doch so ist.

Ich helfe der Königin in einer persönlichen Sache.

Darum bin ich bei der Amtseinsetzung heute nicht dabei.

Ich verlasse mich deshalb auf Sie beide.

Alle Sicherheitschecks sind doppelt vorzunehmen.

Apropos Sicherheitschecks.

Das mit Prinzessin Eleanors neuer Freundin ging recht schnell.

Wir sollten sie genauer durchleuchten.

Ich ließ die üblichen Kontrollen vornehmen.

- Sie hat sie bestanden. - Dafür bin ich zuständig.

Alte Gewohnheiten. Danke für die Mühe, Mr. Frost,

aber von nun an ist allein Mr. Hill für die Prinzessin zuständig.

- Geben Sie ihm eine Kopie des Berichts. - Verstanden.

Perfektes Timing.

Verflixt. Ich wollte dich überraschen.

Machst du mir den Reißverschluss zu?

All die Geschenke, die Beförderung.

So etwas Nettes hat noch nie jemand für mich getan.

- Du bist wunderbar. Ehrlich. - Erzähl das mal Seite fünf.

Das ist nur eine alberne Karikatur. Die machen so was ständig.

Wieso sollte dich das hier mehr ärgern als sonst?

Geh. Ich will dich mit dem nächsten Outfit überraschen.

- Du hast eine Schwäche für Dienstmädchen. - Halt den Mund.

Sie hat recht.

Wieso sollte dich das hier mehr ärgern als sonst?

Hast du eine Ahnung, wie es war, in deinem Schatten aufzuwachsen?

Ständig erinnert zu werden, dass man nur die genetische Reserve ist?

Das ist nicht meine Schuld.

Du liegst falsch. Völlig falsch.

Du warst mein großer Bruder.

Du hättest an mich denken und hin und wieder beiseitetreten können,

damit auch ich etwas Sonne abbekomme.

Du hättest mir helfen können, hast es aber nie getan.

Dir war nicht zu helfen.

Anstatt dir Respekt zu verschaffen, manipulierst du,

lügst, drohst.

Du musstest in meinem Schatten bleiben, weil du die Sonne nicht verdienst.

Du bist kein König und du wirst nie einer sein.

Dieser Karikaturist, der sich in der Zeitung von heute über mich lustig machte,

laden Sie ihn zum Festakt ein. Die Presse soll mich kennenlernen.

Wie großzügig von Ihnen. Ich kontaktiere ihn unverzüglich.

Du willst einen König sehen? Ich zeige dir einen, mein Bruder.

Ich zeige es euch allen.

Was? Du bist hergefahren?

Lauf du mal über das Palastgelände, wenn du eine Pflaume verloren hast.

Das nenne ich eine Begrüßung.

- Ist das unser rehäugiges Dienstmädchen? - Nein. Die Kammerzofe.

Was ist mit dieser Familie und ihren Dienstboten?

Meinen Vater hat Ihre Arbeit sehr inspiriert, Mr. Cabral.

Ihr Vater war einer der Guten. Wirklich.

Mr. Cabral, ich möchte Ihnen Basseter Jean vorstellen.

- Verzeihung, Hoheit. - Es war mir ein Vergnügen.

Gut. Bis später.

- Bist du wegen Dessert oder Getränken hier? - Beides.

Die Stiftung meiner Familie finanziert Oscars Arbeit.

Als er hier politisches Asyl ersuchte, half mein Großvater ihm.

Er ist wirklich inspirierend, nicht wahr?

Ja.

Und Inspiration scheint heutzutage ein rares Gut zu sein.

Majestät, ich möchte Ihnen Mr. Levi Drew vorstellen.

Der Chefkarikaturist der Independent Times.

Danke, dass Sie gekommen sind.

Ich war überrascht über die Einladung.

Unsinn. Ich fand Ihre Karikatur sehr lustig.

Man darf sich nicht zu ernst nehmen.

Außerdem habe ich stets gesagt, dass mein Kinn mein bestes Stück ist.

Wie geht es unserer Vizepremierministerin? Weiterhin unterwegs zur Mitte?

Glückwunsch. Ihr Thronfolgegesetz scheint plötzlich Unterstützung zu finden.

Wie seltsam.

Vielleicht hat das Parlament einfach ein Gespür für gute Ideen.

Vielleicht. Oder Sie haben sich den Parlamentariern angebiedert.

Was Ihre sehr begrenzte Macht als Königswitwe weit übersteigen würde.

Als Königsgattin. Sie brauchen wohl Nachhilfe in Adelskunde.

Hören Sie zu. Das Königshaus hat im Parlament nichts verloren.

Was immer Sie treiben, unterlassen Sie es.

Schaut bitte hierher...

- Nicht zu fassen. - Wer ist Ihre Freundin, Eleanor?

Heute ehren wir den unvergleichlichen Oscar Cabral.

Einen Mann, der eine Nation inspiriert hat,

nicht allein durch seine Stimme, sondern durch seine subversive Kunst.

Ein politischer Aktivist, der half, eine vom Krieg zerrissene Nation zu befrieden.

Ein Künstler, der als politischer Häftling furchtbar gelitten

und sich den Weg in die Freiheit ermalt hat.

Das ist alles sehr schön.

Das ist eine Herangehensweise. Meine ist etwas anders.

Im Gegensatz zu meinen Vorgängern und den Führern dieses Landes

werde ich mich nicht der ignoranten Masse anbiedern.

Dies war ein mächtiges Land, als das Königshaus mächtig war.

Dieser Thron hat jemanden verdient, der Eier in der Hose hat.

Dieses Land hat das verdient.

Stehen Sie bitte auf.

Sie können mich nicht einsperren. Ich habe ein Recht auf meine Meinung!

Wenn Sie Meinungsfreiheit wollen, gehen Sie nach Amerika.

Tolle Arbeit, Cabral.

Passen Sie auf, was Sie malen.

- Du hast es ihnen gezeigt. - Jawohl.

Aber du kannst so viele Reden halten, wie du willst,

und alle Denkmäler zerstören.

Du wirst nie aus meinem Schatten treten. Nicht wirklich.

Irgendwann werden die Leute dich vergessen.

Sie vergessen alle netten Könige.

Nett ist langweilig.

Aber an meinen Namen werden sie sich immer erinnern.

Sie müssen mich nicht mögen, aber sie werden mich fürchten.

Geh dorthin zurück, wo du hergekommen bist.

Jetzt bin ich König. Jetzt bin ich dran.

- Sie sind anders, als ich erwartet hatte. - Verzeihung?

Es hieß stets, Sie seien nur der Playboy-Prinz. Der Lustige.

Aber ich sah Sie während der Rede Ihres Onkels.

Sie waren ebenso angewidert von Cyrus' Auftritt wie alle anderen.

Wir könnten mehr gemein haben, als ich dachte.

Vielleicht können wir einander helfen.

Ich sah Ihre Auseinandersetzung mit meiner Mutter vorhin,

und auch wenn ich jeden achte, der sich ihr entgegenstellt,

bin ich es leid, die Spielchen anderer mitzuspielen.

- Das ist mir nicht gut bekommen. - Keine Spielchen. Ich will nur reden.

Mist. Ist das Wolle? Das gibt bestimmt Flecken.

Entschuldigen Sie mich bitte.

- Gern geschehen. - Ich soll dir danken?

Es war offensichtlich, dass du nicht mit ihr reden wolltest.

Etwas Besseres fiel mir so schnell nicht ein.

- Du hast recht. Wollen wir verschwinden? - Unbedingt. Wohin?

Ich weiß, wohin.

Du scheinst dich vor allem für Gebäck, Alkoholexzesse,

Philanthropie und Polo zu interessieren.

Im Ernst, wie kamst du dazu, Polo zu spielen?

Es gibt nicht viele weibliche Spieler. Vor allem keine so guten wie dich.

Mein Vater ist ein Polospieler, oder war einer, bis er meine Mutter traf.

Damals war sie mit irgendeinem Lord verlobt.

Ganz standesgemäß.

Als sie die Verlobung platzen ließ, weil sie sich

in einen argentinischen Polostar verliebte, gab es einen Riesenskandal.

Mein Großvater, ein Viscount, war außer sich.

Er hätte Mutter fast enterbt.

Ich wuchs auf einer Farm in Argentinien auf, wo mein Vater Polopferde ausbildete.

Und was passierte dann?

Mein Großvater wurde kränklich und es kam zu einem Sinneswandel.

Er wollte sein Enkelkind nun doch kennenlernen.

Deine Mutter entschied sich für die Liebe.

- Sie gab aus Liebe alles auf. - Ja.

Es war nicht immer einfach, aber am Ende wurde alles gut.

Meine Mutter tat das Gegenteil. Sie wählte Reichtum und Macht.

Ich fürchte, die Konsequenzen dieser Wahl sind noch immer spürbar.

Das fand ich auf einem Tisch im Haus von Captain Lacey.

Es ist eine Verbrennung von einer Patronenhülse.

Das passiert, wenn in der Nähe ein Schuss abgegeben wurde.

In Alistairs Hütte wurde geschossen?

Ja. Und es waren keine Spuren eines Kampfes zu sehen.

Etwas ist in Alistairs Hütte vorgefallen

und irgendjemand bemüht sich sehr, es zu vertuschen.

Sie wollten mich sprechen, Majestät?

- Trinken Sie ein Glas Whisky mit mir? - Es wäre mir eine Ehre.

Beim Festakt heute ist etwas Seltsames passiert.

Ich sah Alistair. In der Menge.

- Das ist unmöglich. - Warum?

Ich suchte überall nach Captain Lacey.

Wäre er auf das Palastgelände gelangt, wüsste ich das.

Aber nicht deshalb sind Sie so sicher, dass er heute nicht da war, oder?

Wie oft haben Sie im Lauf der Jahre für mich gelogen?

100 Mal? 1000 Mal?

Glauben Sie wirklich, ich erkenne das nicht?

Sagen Sie mir die Wahrheit.

- Ich kann es nicht. - Sie können.

Es wurde getan, was nötig war, um das Königshaus und Sie zu beschützen.

Was wurde getan? Was haben Sie getan?

- Er ist weg, Majestät. - Weg?

Wohin? Warum?

Verdammt, sagen Sie mir, was Sie getan haben.

Er ist tot.

Es musste geschehen.

Nach Ihrer Lüge über Henry und Alistairs Identität

war er eine ständige Bedrohung.

Ich konnte nicht zulassen, dass er alles zerstören würde.

Alles, wofür wir gearbeitet hatten.

Das müssen Sie verstehen, Helena.

Bringen Sie ihn weg.

Alles was ich getan habe, tat ich aus Liebe zu Ihnen.

Alistair ist nicht der Einzige, den ich nie wiedersehen werde.

Verschwinden Sie jetzt.

Das hier ist dein Versteck zum Trinken? Gefällt mir.

Ich kam als Kind hierher, wenn ich nicht gefunden werden wollte.

Nicht um zu trinken.

Entschuldige nochmal für vorhin. Mein Onkel war unmöglich.

Mein Vater hatte recht.

Wir sind der reinste Zoo. Wir verdienen das Königshaus nicht.

Manchmal würde ich am liebsten alles hinter mir lassen.

Abhauen. Alles denen überlassen.

Du bist eine tragische Figur. Weißt du das?

Ich verstehe, dass du abhauen willst,

aber du steckst mit drin wie alle anderen und das bleibt wohl ewig so.

Ob es dir gefällt oder nicht, du hast eine Chance.

Die Chance, uns zu Großem zu inspirieren.

Wer kann das, wenn nicht das Königshaus? Die Konzerne? Die Stars?

Vielleicht ist Abhauen nicht die Lösung.

Vielleicht solltest du von innen versuchen, etwas zu verändern.

VOM REGENBOGEN ZUM SHITSTORM

Herein, wenn es sein muss.

- Wenn das nicht meine Lieblingsoma ist. - Die Chancen stehen 50 zu 50.

- Hier. - Was ist das?

Ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk.

Ich muss nach Monte Carlo, darum verpasse ich deine Party.

Du und Diamanten, wie Gin und Tonic, ihr seid füreinander bestimmt.

Du bist die Beste. Danke, Oma.

- Liebling, meine Frisur. - Entschuldige.

Hör zu, gerade ich weiß große Auftritte sehr zu schätzen,

aber es war klar, dass du nur deiner Mutter eins auswischen wolltest.

Du trägst gegenüber der Öffentlichkeit eine Verantwortung.

Wenn du Stellung beziehen willst, dann tu es für die richtigen Dinge.

- Was passiert jetzt? - Wir warten auf die Polizei.

Ich glaube nicht, dass ich je wieder zurückkomme.

Davon ist auszugehen.

Mein Leben war nie hier drin. Es war immer dort draußen.

Alles, was mir etwas bedeutete, alles, was wichtig war,

geschah jenseits dieser Tür.

Das ist der Webley Mark IV meines Großvaters aus dem Ersten Weltkrieg.

- Revolver wie diesen gibt es nicht mehr. - Nein.

Ähnlich wie wir beide.

Es gibt nicht mehr viele, die die schweren Entscheidungen treffen.

Die Entscheidungen, die keiner treffen will.

Ich habe dem Königshaus alles gegeben.

Ich habe gelebt, um ihnen zu dienen, um meiner Königin zu dienen.

Jetzt habe ich keinen Grund mehr zu leben.

Sagen Sie ihr, dass ich sie geliebt habe.

Wenn Sie sie wirklich lieben, dann gibt es einen anderen Weg.

Sie wird Ihnen nie verzeihen. Ich weiß, das ist Ihnen klar.

Aber es gibt eine letzte Sache, die Sie für Ihre Königin tun können.

Ich tue alles.

Unsere Nation erlitt einen schweren Schlag, als Simon starb.

Und da kein Mörder gerichtet wurde, kann die Wunde nicht heilen.

Unser Land braucht einen Abschluss. Ihre Kinder brauchen einen Abschluss.

Vor allem sie braucht das.

Gibt es keinen anderen Weg?

Sie sind bereits ein Mörder.

Sehen Sie es als letzten Akt der Gnade ihr gegenüber.

Ich erstach ihn, mit einem Stich in den Bauch und einem in die Brust.

Ich muss Sie bitten, das zu wiederholen.

Ich habe den König von England getötet.

Es war also Lucius. Ted Pryce hat es bestätigt.

Dass er Simon umgebracht hat? Er war es nicht.

Warum gesteht er es dann?

Aus irgendeinem kranken Loyalitätsverständnis.

Und so falsch das ist, wir lassen ihn das tun.

Denn er hat vielleicht nicht Simon getötet,

aber er hat Alistair getötet.

- Wie? Warum? - Wegen unserer Lügen.

Wegen meiner Lügen.

Jetzt muss ich vor meine Kinder treten

und ihnen sagen, der Mord an ihrem Vater sei aufgeklärt.

Noch mehr Lügen.

- Falls es um die Amtseinsetzung geht... - Nein.

Ihr sollt es von mir hören, ehe ihr es aus den Nachrichten erfahrt.

- Was denn? - Der Mörder eures Vaters wurde gefunden.

Es war Lucius.

Er war wütend auf Simon, weil er die Monarchie abschaffen wollte.

Er hat gestanden. Er ist in Haft.

Ich weiß, das ist ein schwerer Schock,

aber vielleicht können wir jetzt alle dieses dunkle Kapitel hinter uns lassen

und Trost finden.

Bist du sicher, dass es stimmt? Dass Lucius es war?

All das, und trotzdem fühlst du nichts.

Wieso lässt du mich nicht in Frieden?

Was willst du?

Dich warnen.

Vielleicht kannst du deine Sünden in diesem Leben verbergen,

aber irgendwann büßen wir alle für unsere Sünden.

Zu fasten in der Glut,

bis die Verbrechen unserer Zeitlichkeit

hinweggeläutert sind.

Alles in Ordnung?

Ich denke nur über meinen Vater nach.

Er wäre heute sehr stolz auf dich gewesen.

Ich fand dich mutig.

Er hätte sich gefreut, dass ich endlich jemanden habe, den ich mag.

Weniger, dass ich es dazu missbrauchte, um Mutter zu ärgern.

Ich war alles andere als mutig.

Darum ging es also.

Meine Mutter macht mich verrückt.

Meintest du das ehrlich?

Dass du endlich jemanden hast, den du magst?

Gut. Denn glaub mir,

ich hatte dieses Gefühl lange bei niemandem mehr.

Jetzt sei ehrlich, bin ich besser als alle zuvor?

Sogar besser als dieser Bodyguard?

Ich will nicht über ihn reden. Das war etwas anderes.

Du hast die Chance, uns zu Großem zu inspirieren.

Vielleicht ist Abhauen nicht die Lösung.

Vielleicht solltest du von innen versuchen, etwas zu verändern.

- Warum bist du noch hier? - Wie weit reichen diese Tunnel?

Weißt du, was du hier veranstaltest?

Im Netz reden alle über die neue Freundin der Prinzessin.

Ich versuche, deine Identität zu schützen, aber du lässt alles auffliegen.

Du hast bloß Angst, dass die Prinzessin rausfindet,

wieso du wirklich im Palast bist.

Ich sah, wie du sie neulich angestarrt hast.

Das mit ihr war alles Teil des Plans.

Blödsinn. Du hast dich in sie verliebt. Und weißt du, wieso ich das weiß?

Weil du sie in der Tasche hattest und trotzdem gezögert hast.

Aber keine Angst, sie ist nicht mehr in dich verliebt.

War übrigens eine klasse Idee, mit ihrer Mutter zu schlafen. Toller Stil.

- Sie hat dir das erzählt? - Sie hat Mandy alles erzählt.

Auch, dass sie dich nicht ausstehen kann.

Also vergrabe die Gefühle tief in dir drin und lass sie in Ruhe.

Wir beschleunigen den Plan.

Bei der Geburtstagsparty der Prinzessin stehlen wir den Koh-I-Noor.

Pack deine Sachen,

denn wir klauen den Diamanten und dann hauen wir ab.

Zusammen.

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