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Untertitelung: ORF 2015
* Credo aus "Missa in angustiis" von Joseph Haydn *
# Et resurrexit tertia die secundum scripturas.
# Et ascendit in caelum,
# sedet ad dexteram patris.
# Et iterum venturus est cum gloria.
# Judicare vivos et mortuos,
# cuius regni non erit finis,
# non erit, non erit,
# non erit finis.
Na, Murl, was ist? Haben wir es eilig?
Was? Hat es dir die Red verschlagen?
Er kann nicht reden, weil sein Vater ein Urwaldaffe ist.
Das kommt raus, wenn es ein Urwaldaffe
mit einem Dollar-Flitscherl treibt.
Ein Schoko-Mohr.
Deine Mutter hat auch keinen Genierer gehabt. Stimmt's?
Na, was ist? Machst du dir gerade ins Hoserl?
# Come hear the blackbirds in the blossoming tree.
# Mark their song well, 'cause it sings ... #
Was war das jetzt?
* Er schreit. *
* Chorgesang *
* Die Stimme eines Filmsprechers dringt nach drau�en. *
"613 M�nner und 20 Frauen waren �ber acht Jahre nach Kriegsende"
"noch nicht mit ihren Angeh�rigen wiedervereint."
Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF
"Bundespr�sident K�rner begr��te die Heimkehrer mit den Worten:"
"'Euer Schicksal war der Krieg, den ihr nicht verschuldet habt.'"
"Der Abzug der Besatzungstruppen wird vorbereitet,"
"auf dass �sterreich wiedereintreten kann"
"in die Gemeinschaft der freien und souver�nen V�lker."
"Zum Abschied ist ein Festkonzert der Wiener S�ngerknaben geplant."
"Die kleinen gro�en Stimmen"
"gelten als kulturelles Aush�ngeschild �sterreichs"
"und machen unsere Heimat in allen Erdteilen bekannt und beliebt."
* Gesang *
"Demn�chst soll es wieder auf gro�e Fahrt gehen, und zwar nach Amerika."
"Im Fr�hjahr finden wieder Aufnahmepr�fungen statt."
"Hunderte Knaben kommen zum Vorsingen,"
"um vielleicht auch einmal als j�ngste Botschafter �sterreichs"
"Amerika und die ganze Welt zu bereisen."
* Gesang *
* entferntes Glockengel�ut *
* ruhige Musik *
(Frauenstimme:) # Come hear the blackbirds
# in the blossoming tree.
# Mark their song well, ...
# .. 'cause it sings for you and me. #
* Stimmengewirr, Gel�chter *
Jetzt hol ich ihn. Passt auf!
* Das Gel�chter ist zu h�ren. * Murl!
Komm runter! H�rt du nicht?
Murl!
Herrgott! Komm runter, Murl!
Murl!
# Das Madel is schwanger und wei� ned von wem.
(alle:) # Holladero!
# Die Nachbarn ham an Gei�bock, also schiebt sie's auf den.
Ein schwarzer Gei�bock.
(alle:) # Sehts, Leutln, das is halt der hiesige Brauch.
# Holladero.
# Leck, Arsch.
# Holladero.
# Holladero, holladero.
# Leck, Arsch.
# Holladero.
# Das is halt der hiesige Brauch. #
Das hat er im Blut, der Murl, das Singen.
Genug. Der Bub muss ins Bett, morgen ist Schule.
Was braucht so einer eine Schule? * Sie lachen. *
Da, hast.
Was ist?
Willst dein Trinkgeld nicht aufheben?
Braver Murl. Benedictus.
Komm. - (Mann:) Der Gesegnete.
Ein anderer Name ist ihr nicht eingefallen.
Geh, tu nicht so.
Mit so einem bist nicht gesegnet, sondern gestraft.
Als ob ich nicht schon genug gestraft w�re.
Ich will meine Ruh.
(Frau:) Wenn das die Marianne gesehen h�tte.
(Mann:) Die Marianne, die ist unter der Erde.
Und wir sind gestraft daf�r,
weil sie sich mit einem Neger ins Bett gelegt hat,
gerade dass der Krieg vorbei war. Schei� Amerikaner!
Ein Dollar-Flitscherl war sie, die Marianne.
Aber der Benedikt ist trotzdem dein Enkel.
Nein, wer so ausschaut, ist nicht mein Enkel!
* melancholische Musik *
*
Pass auf dich auf, Benedikt.
* dramatische Musik *
*
(Gro�vater:) Murl!
Aufstehen!
Brennholz holen und ...
Wo ist er?
* hoffnungsvolle Musik *
* Die Lok pfeift. *
* Quietschen *
* bedrohliche Kl�nge *
Was ist mit dir? Fahrschein.
(russischer Akzent:) Dokumente.
Willst mich frotzeln, Rotzbub? Fahrschein.
* Die M�nner sprechen russisch. *
Bitte.
Komm mit.
Keinen Mucks, bis wir fahren. Wohin willst denn �berhaupt?
Zu meinem Vater nach Amerika.
Bl�d. Der Zug f�hrt nur bis Wien.
Ich wei�. Das reicht f�rs Erste.
Da bin ich aber froh.
* Russisch *
* treibende Musik *
*
Entschuldigung, wie komme ich zu den S�ngerknaben?
�ben, �ben, �ben.
* Die M�nner lachen. *
Heast, Burscherl! Komm her, wir fahren eh in die Richtung.
* Musik *
Pfiat di! Mach's gut! - Danke! Servus!
Mach's gut! Servus!
* klassische Musik mit Gesang *
Ich kenne euch.
Was sagt er? - Ich kenne euch aus der Wochenschau.
Wegen euch bin ich hier. Ich m�chte vorsingen.
In dem Gewand? - Du wirst dann aufgerufen.
Was hast du f�r eine Nummer? - Nummer?
Bitte, der ist nicht einmal angemeldet.
Na dann, toi, toi, toi, Ru�gesicht.
* Stimmengewirr *
Die Nummer 50.
* Die Buben machen Stimm�bungen. *
Die Nummer 52.
Ich ... Ich wollte nur ...
Bist du das?
(z�gerlich:) Ja. - Dann komm rein.
(Frau:) Die Nummer 52.
* ruhige Musik *
(Frau:) Sagst du uns deinen Namen? - Du brauchst nicht nerv�s sein.
Wir bei�en nicht, auch wenn wir vielleicht so ausschauen.
Das ist der Herr Direktor, Kapellmeister Prem,
der Stimmbildner Vogler, Herr Pr�fekt Roschek.
Fr�ulein Brandl, die rechte Hand vom Direktor.
Und ich bin Max Goldberg, der Kapellmeister hier.
Und du bist der Berger Anton?
Nein, ich bin der Thaler Benedikt. - (Mann:) Was?
Thaler Benedikt?
Ich finde dich nicht auf meiner Liste.
Hast du deine Anmeldebest�tigung dabei?
Nein.
Warten deine Eltern drau�en, Benedikt?
Die sind ...
Meine ...
Ich m�chte vorsingen.
Na, da bist du hier auf alle F�lle einmal richtig.
Was hast du denn vorbereitet?
Welches Lied m�chtest du singen?
# Das Madel is schwanger und wei� ned von wem.
# Holladero.
# Die Nachbarn ham an Gei�bock, also schiebt sie's auf den.
# Holladero.
# Sehts, Leutln, das is halt der hiesige Brauch.
# Holladero.
# Leck, Arsch.
# Holladero.
# Holladero, holladero.
# Leck, Arsch.
# Holladero. Das is halt der hiesige Brauch. #
Ah ... * Es klopft. *
Verzeihung, aber es muss hier eine Verwechslung geben.
Die Nummer 52, das ist unsere.
Wie ist der Name?
Berger. Toni Berger.
Ich bin die Mutter.
Nummer 52, Berger Anton. Er steht auf der Liste.
Aus Krems.
(Brandl:) Es tut mir leid, Herr Direktor.
Ich muss zu den S�ngerknaben. Bitte.
Was soll der Bl�dsinn, Bub? Willst du uns zum Narren halten?
* Musik *
Was hast du vorbereitet? - Das "Heidenr�slein" von Schubert.
* Musik *
# Sah ein Knab ein R�slein steh'n,
# R�slein auf der Heiden.
# War so jung und morgensch�n, lief er schnell, es nah zu seh'n.
# Come hear the blackbirds in the blossoming tree.
# Sah's mit vielen Freuden ... #
# Mark their song well, 'cause it sings for you and me.
# Wherever I am,
# I'm not lonely and blue.
# Wherever I go,
# I will be with you.
Bitte holen Sie ihn wieder rauf. - Was?
Bitte beeilen Sie sich.
Er hat keine Nummer. - Brauchen wir Nummern oder Stimmen?
H�ren Sie das nicht?
Der Bub hat eine au�ergew�hnliche Begabung.
Ja, aber was Pr�fekt Roschek meint, ist,
wir k�nnen nicht alle Regeln ... umgehen.
Bitte. Ich m�chte, dass er vorsingt, Herr Direktor.
Also, Herr Pr�fekt, hm?
Jetzt gehen Sie. Los, bitte.
# And this moment will last
# while the blackbirds sing. #
Na, du Rotzbub?
Hat sich das auch erledigt.
* Musik *
Und, zufrieden?
Was meinen Sie?
Der einzig begabte Bub heute wurde erfolgreich vertrieben.
Da kann die Nummernfraktion doch jubeln.
Sie glauben, ich geh�re zur Nummernfraktion?
Sie haben sich nicht besonders f�r ihn eingesetzt.
Das ist auch nicht meine Aufgabe.
Was dann? Die Listen mit den Nummern korrekt zu f�hren?
Ja, das habt ihr gelernt von den Nazis.
Herr Goldberg, Sie sind unversch�mt.
Tja, das ist wahrscheinlich mein j�disches Erbe.
Es tut mir leid, was Ihre Familie hat mitmachen m�ssen.
Ich bedauere, dass Sie finden, hier h�tte sich nichts ver�ndert.
Aber nicht jeder, der Listen f�hrt, ist ein Nazi.
Sind Sie sicher?
Warum reden Sie mit mir, wenn Sie alles besser wissen?
Das frage ich mich auch.
* melancholische Musik *
* Die Kinder lachen. *
Herr Goldberg, da w�re noch was. Machen Sie das nie wieder.
Ich wei�, Sie sind neu hier, aber ich bin nicht Ihr Laufbursche.
Nein, dann w�re Ihnen der Bub ja nicht entwischt.
Es gibt Grenzen, auch f�r Kapellmeister.
Entschuldigen Sie, der Bub ist weg.
Was macht das f�r einen Sinn, dass wir beide ...
Es gibt sonst nichts mehr zu sagen. Wiederschauen.
So ein Schmock.
* Musik *
Na ja, junger Mann.
Ein T�rschloss n�tzt nur gegen anst�ndige Menschen.
Bist du ein anst�ndiger Mensch?
Ich wollte ... - Einbrechen.
Das w�re sehr unanst�ndig, gewiss, und andererseits ziemlich sinnlos.
Da ist nicht mehr viel zu holen, glaub mir.
Ich wollte zu einem Herrn Goldb�r.
Kapellmeister bei den Wiener S�ngerknaben.
Max Goldb�r.
Einen Goldb�r kenne ich nicht, aber ich kenne einen Goldberg,
und zwar zwei davon.
Der eine bin ich, Siegfried Goldberg,
und der andere, der Kapellmeister, ...
.. ist mein Sohn Max.
Den meine ich.
Dann h�tten wir das ja gekl�rt.
Wo habe ich denn ...
Ahm ... - .. den Schl�ssel?
Kann ich zu ihm, zu Ihrem Sohn?
Ja, sicher, wenn ich in diesem Jahrhundert noch den Schl�ssel finde.
Da ist er schon.
Na komm, gehen wir rein.
Max?
Gr�� dich, Vater.
Ich habe jemanden mitgebracht, der sagt, er will zu dir.
Einen von deinen S�ngerknaben.
Allerdings in Zivil. Man erkennt ihn nicht gleich.
Sag, tragt ihr nicht Tag und Nacht eure Matrosenanz�ge?
Ich habe mich immer gefragt, warum.
Oder fahrt ihr zur See nach dem Gesinge?
Wo kommst du denn her?
Ich will zu den S�ngerknaben.
Aha, und wieso bist du dann weggelaufen?
Was, du bist gar keiner?
Noch nicht, aber ich will unbedingt einer werden.
Wir haben beim Vorsingen Hunderte Buben da gehabt.
Die wollen das auch alle. - Aber ich MUSS.
Ich muss einer werden. Bitte.
So, so. Stell dir vor, das w�rden alle so machen,
zu mir herlaufen und sagen: "Ich muss einer werden."
Das macht ja nicht jeder, nur ich. Und ich sage es keinem weiter.
Gef�llt mir der Bub, gef�llt mir sehr gut.
Du hast sicher Hunger, hm?
Dann w�ren wir ja schon zwei.
Aber bl�d ist, es wird heute nichts daheim sein,
weil mein werter Herr Sohn, der gro�e K�nstler,
ern�hrt sich ja nur von Luft und Liebe, also Musik.
* Er lacht. *
Gef�llt mir immer besser, der Bub.
Vater, das ist Schweinespeck. - Na und? Du kennst das Sprichwort:
Wie sollte ein Jude leben, h�tte er nicht ab und zu Schwein?
Mmmh!
Machst den ganzen Tag ein Gesicht, als wenn wer gestorben w�r!
Ich mache mir halt Sorgen.
Ein Esser weniger.
Es reicht eh schon,
dass er mir meinen besten Speck und den Schnaps gestohlen hat.
Der soll froh sein, dass ich ihn nicht erwischt hab.
Hier soll irgendwo die Bettw�sche sein.
Wei�t du, wir haben nicht so viel Besuch.
Fr�her hat das immer unser Dienstm�del gemacht
in der alten Wohnung.
Sind Sie reich?
Nein. Nicht mehr jedenfalls.
Daf�r hat schon dieser Herr Hitler gesorgt.
Aber Geld ... Man sagt zwar, es ist mit Geld nicht so gut
wie es ohne schlecht ist,
aber ich habe viel mehr verloren als Geld.
Nein, er sagt, er ist ein Waisenkind.
Er sagt nicht, woher er kommt.
Wenn er als vermisst gemeldet wird, k�nnten Sie mir dann Bescheid geben?
Danke. Max Goldberg.
Sie erreichen mich �ber die Wiener S�ngerknaben im Palais Augarten.
Danke. Danke, Herr Inspektor. Wiederh�ren.
Wer war das? - Die Polizei.
Ja, der Bub wird bestimmt vermisst.
Der wird nicht vermisst.
Das sagst ausgerechnet du.
Vater, ich mache mir Sorgen um dich.
Es ist nicht gut, dass du ...
Schau, du gehst jeden Tag zu unserem alten Haus.
Verabredung ist Verabredung.
Ja, aber der Krieg ist zehn Jahre her.
Das w�r ein Wunder, wenn die Mutter ...
Auf Wunder kann man sich nicht verlassen.
Und auf ein zerrissenes Herz ... kann man keine Flicken setzen.
Ich habe keine Gewissheit, Max.
Ich wei� nicht, was mit deiner Mutter geschehen ist.
Ist gut.
Hier.
F�r eine Gute-Nacht-Geschichte bist du wohl schon zu gro�.
Die sch�nsten Verse aus Deutschland.
Sie haben uns alles genommen.
Aber das k�nnen sie auch, die Deutschen,
die sch�nsten Gedichte schreiben.
"Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne."
"Du bist mir nah, die Sonne singt, bald leuchten mir die Sterne."
"Oh, w�rst du da."
Ich suche auch wen.
Ja?
* Jazz *
* Er summt eine Melodie. *
* Stimmengewirr *
*
Hast du nicht schon genug, Jerry?
* Englisch *
Hey, G.I.
Come on!
* treibende Musik *
* ged�mpfte Streichmusik *
* Man h�rt nicht, was er sagt. *
Ich will es mit ihm versuchen, Herr Direktor.
Das B�rokratische ...
Sie belohnen zweifelhaftes Verhalten.
Wir belohnen seine Sehnsucht, bei den S�ngerknaben zu singen,
und seine Begabung
und seinen Mut, alleine hierher- zukommen, um aufgenommen zu werden.
Ich bin tief ger�hrt. Sie glauben, ein Neger passt zu uns?
Lassen Sie es gut sein, Roschek, ja?
Vielleicht k�nnten wir ja wirklich eine Ausnahme machen.
Ausnahmen best�tigen ja bekanntlich die Regel.
Also gut, wenn der Herr Kapellmeister aus k�nstlerischen Erw�gungen meint,
dass der Bub geeignet ist. - Ja, das tue ich.
Na, dann probieren wir es halt.
Aber dass wir uns das nicht zur Regel machen,
unsere probaten Regeln zu umgehen.
Ja?
(Brandl:) Nat�rlich. - Ja.
Die Zeiten �ndern sich.
Leider Gottes.
Ach, bitte, Fr�ulein Brandl,
k�mmern Sie sich um den guten Roschek,
dass der sich nicht allzu sehr giftet.
Sie finden sicher den geeigneten Ton. Bitte. - Ja.
Na, also, junger Mann. Setz dich.
Silentium!
Hans, warte!
Jetzt schau nicht so drein. Es droht kein totaler Sittenverfall.
Dein Vater w�re damit nicht einverstanden gewesen.
Er war unser bester Kapellmeister.
Das mag sein. Aber die Zeiten �ndern sich.
Red du nicht auch schon so. - Was hast du gegen ihn?
Ein frischer Wind ist doch gut.
Ein amerikanischer Jude als Leiter der S�ngerknaben.
Nicht alles Neue ist gut.
Er ist hier aufgewachsen.
Amerikaner ist er nicht freiwillig geworden.
Wir reden schon viel zu lange �ber den Kerl.
Er ist ein guter Kapellmeister. Die Buben m�gen ihn.
(Hans:) Du bist herzig.
Frischlinge, h�rt zu, ich erkl�re es nur ein Mal.
Ihr gebt mir am Monatsanfang eine Maut ...
Guten Morgen! - (Buben:) Guten Morgen!
Wir fangen gleich an.
Ich muss mit dem Herrn Direktor noch etwas anschauen.
Also setzt euch und seid sch�n leise.
* Stimmengewirr *
(Direktor:) Pst!
Sodala.
Singen wir ... ab dieser Stelle hier.
Siehst du?
Und ... bitte.
Was ist?
D, C.
* Er singt die Noten. *
Du kannst keine Noten lesen?
H�tte mich auch gewundert bei einem Halbaffen.
Ich brauche keine Noten.
Vielleicht sollte er erst zu den Eleven.
Ich brauche wirklich keine Noten.
Du hast eine au�ergew�hnliche Stimme.
Genau das suchen wir. Nur, was der Herr Direktor meint ...
Ich kann alles nachsingen, was ich schon einmal geh�rt habe.
Zum Beispiel das, was er in der Wochenschau gesungen hat.
* Er singt "Surge illuminare Jerusalem". *
# Surge.
# Surge illuminare Jerusalem.
# La, lala la, lala la, la. La, la.
# La, la.
# La, la, lala lala, la, la, la.
# La, lala lala, la, la, la.
# La, lala lala, la, la, la, la. La, la, la.
(fl�stert:) Der singt aber gut.
Ich meine, f�r einen Halbaffen.
Sag einmal, von wem hast du denn diese Stimme geerbt?
Von meinem Vater.
Er hat auch das Lied geschrieben, das ich gestern gesungen hab.
Hat mir meine Mutter erz�hlt, bevor sie gestorben ist.
Und dein Vater, was ist der? Ist der Komponist?
Oder ist er Musiker?
Das wei� ich nicht. Ich hab ihn noch nie getroffen.
So eine Stimme findet man nicht alle Tage.
Ja, ich wei�.
Das ist ein au�ergew�hnliches Talent. - Ich habe es geh�rt.
Sie m�ssen bei mir keine �berzeugungsarbeit mehr leisten.
Also gut, dann probieren wir das in Gottes Namen.
Ich werde das Fr�ulein Brandl und den Pr�fekt Roschek
dementsprechend instruieren.
Fein, wunderbar. Dann machen wir uns an die Arbeit.
Herr Direktor?
Ein bisschen Speck h�tte ich noch, falls Sie wollen.
Als Dankesch�n.
Also du bist wirklich ...
.. au�ergew�hnlich.
* melancholische Musik *
Was wollte denn der Herr Lehrer?
Wissen, wann der Bub wieder in die Schule kommt.
Was hast ihm gesagt?
Die Wahrheit.
Wie es sich f�r einen anst�ndigen Christenmenschen geh�rt.
Woher soll ich wissen, wann er wiederkommt,
wenn ich nicht wei�, wo er ist?
Wir bringen dich bei den Buben vom Haydnchor unter.
Ihr schlaft im Zweiersaal.
Wecken ist um 6 Uhr 30, Fr�hst�ck um 7 Uhr.
Danach Unterricht und Chorproben bis Mittag.
Aber ... ich kann nicht zahlen.
Wie meinst du das? - F�rs Schlafen und f�rs Essen.
Die Schule und das Internat sind gratis, genauso wie die Reisen.
Auch die nach Amerika?
Ja, die auch. Warum?
Ich frage nur so.
Das zwischen dem Hermann und dem Adolf ist frei.
Und das ist dein Spind.
Das Bett in der Fr�h immer ordentlich machen, ja?
Einmal in der Woche ist Spindkontrolle.
Pr�fekt Roschek nimmt das sehr genau.
Der mag keine Unordnung, und ich auch nicht.
Haben wir uns verstanden? - Ja.
Ist das alles, was du dabeihast?
Das ist alles, was ich habe.
Ich h�nge dir das auf.
(leise:) Wieso sind die alle so leise?
In Silentium.
Das ist wichtig f�r die Stimme und f�r die Konzentration.
Man muss nicht immer reden.
Hast du Geld dabei?
M�ssen wir f�rs Essen doch zahlen?
Nein, aber der Kurt wird eins verlangen,
wenn er dich besch�tzen soll. - Vor wem?
Ja, vor ihm.
Ich habe keine Angst vor dem. - Das solltest du aber.
Ich meine es nur gut.
Der Kurt ist der Chor�lteste. Der versteht keinen Spa�.
Silentium, Mayrhofer!
Sonst gibt's eine Extraportion im Mundhalten.
(leise:) Ist heute ein Fest?
(leise:) Nein, wieso?
So viel Essen.
Kann ich noch einen haben?
Wie lang soll ich noch warten? - Ich hab nichts mehr, Kurt.
Nach dem Wochenende hab ich wieder was.
Versprochen. - Letzte Warnung.
Letzte Warnung wovor?
Nichts, Fr�ulein Brandl, war nur ein Spa�.
Gleich das Licht aus. Ihr solltet l�ngst im Bett sein.
Benedikt, dein Einstandsgeschenk.
Ist das das, was wir zu Weihnachten bekommen haben?
Genau, Kurt. Weil er da noch nicht bei uns war, kriegt er es jetzt.
Braucht er auch, so abgerissen, wie der herumrennt.
Augen zu und tr�umt was Sch�nes. Gute Nacht!
Was haben wir denn da? - Nichts.
Zeig her. - Warum?
Weil ich es sag.
Ich kenn solche wie dich. Ihr wollt nur �rger.
Bl�dsinn. Ich will nur meine Maut und das, was du unter der Decke hast.
Wenn du L�rm machst, kommt der Roschek.
Der hat eh einen Pick auf dich. Der schmei�t dich aus dem Internat.
Aha, dein Vater ist ein Ami.
(Roschek:) Ruhe jetzt!
* Rock'n'Roll *
Verzeihung, ich wollte Sie nicht st�ren.
Haben Sie nicht.
Ich bin schon weg.
Sobald Sie Ihre Listen wieder beisammen haben, was?
Entschuldigung.
Lassen Sie sich nicht von der Arbeit abhalten, Herr Kapellmeister.
Fr�ulein Brandl, warten Sie. Ich ... - Ja?
Ich h�tte gerne Ihre Meinung zu einem Musikst�ck. Kommen Sie.
* Rock'n'Roll-Version von "Br�derchen, komm tanz mit mir" *
Ist das aus der Oper?
Mhm. Ich habe es ein bisschen modernisiert
f�r die Auff�hrung f�r die Amerikaner.
Als Zeichen, dass sich was �ndert.
Ja, was sagen Sie?
Das m�ssen Sie mit dem Herrn Direktor besprechen.
Ich will mich da nicht einmischen. - Geh.
Seien Sie nicht immer so korrekt.
Mischen Sie sich ein. Ich bitte darum.
Ich wei� nicht.
Wissen Sie was? Kommen Sie doch zu einer Probe.
Einverstanden? - Gut. Ich �berlege es mir.
Einmischung explizit erbeten.
Jawohl.
Und Fr�ulein Brandl?
Bis bald.
* Musik *
Ah!
Man gr��t, wenn man wo reinkommt. - Gr�� Gott.
* Er kichert. *
Schau dich in den Spiegel.
Und?
Fesch, oder?
* Sie machen Stimm�bungen. *
Also, wir machen noch einmal dieselbe Stelle.
Ah, der Benedikt.
* Sie lachen. *
Ist das Gewand eine Strafe f�r irgendwas?
Geh, stell dich zum Kurt.
Also, wir beginnen mit dem Chor an der Stelle vor dem Solo vom Peter.
Warum habe ich eine Zweitbesetzung? Und gerade den da?
Deine Stimme war angeschlagen. Du kannst sie schonen.
Und Benedikt kann von dir lernen.
Ich w�rd lieber ohne die depperten Z�pfe singen.
Du wirst nicht mein Solo singen.
Warum nicht? Wenn ich besser bin.
Bitte. Das ist ein Chor und kein Kindergarten. Also.
# Br�derchen, komm tanz mit mir, beide H�ndchen reich ich dir.
# Einmal hin, einmal her,
# rund herum, es ist nicht schwer.
Und Peter.
# Tanzen soll ich armer Wicht,
# Schwesterchen, und kann es nicht.
# Darum zeig mir, wie es Brauch, dass ich tanzen lerne auch.
Und ... Kurt.
# Mit den F��chen tapp, tapp, tapp,
# mit den H�ndchen klapp, klapp, klapp.
# Einmal hin, einmal her,
# rund herum, es ist nicht schwer.
Sehr gut. Und jetzt abwechselnd und schnell.
# Ei, das hast du gut gemacht. - # Ei, das hast du gut gemacht.
# Ei, das h�tt ich nicht gedacht.
# Einmal hin, einmal her.
# Rund herum, es ist nicht schwer. #
# Rund herum, es ist nicht schwer. #
Da lachen uns alle aus, wenn wir so eine Gretel haben.
Wieso? Seine Intonation war v�llig korrekt.
Das meine ich nicht. So schaut keine Gretel aus.
Der kann bei den heiligen drei K�nigen den Neger spielen.
Die Gretel ist kein Neger.
Die hat eine wei�e Haut und nicht so wie der da.
Der ist einfach ... fremd.
Wieso habt ihr alle so einen Pick auf mich?
Der Gro�vater, der Lehrer und alle anderen! Immer schon!
Ich habe euch nichts getan und ich will auch nichts von euch.
Rede ich anders? Rieche ich anders? Ich kann es nicht abwaschen.
Also lasst mich in Frieden!
So, und jetzt h�rt ihr mal zu, Burschen.
Ein jeder von euch ist etwas Besonderes.
Jeder.
Und dabei ist es vollkommen egal, ob er gro� oder klein ist,
ob er blonde Haare oder braune Haare hat.
Das ist wurscht.
Kurt, es ist keiner fremd, wenn wir das nicht wollen.
Stellt euch vor, wir w�ren alle gleich
und es gibt nur Sopran- oder Altstimmen.
W�ren wir dann ein guter Chor? Nein.
F�r das n�chste Konzert, da machen wir etwas Neues.
Wir nehmen zwei unterschiedliche Stile,
die wir dann vereinen. So.
* Er spielt "Br�derchen, komm tanz mit mir". *
Das kennt ihr.
Aber jetzt passt auf.
* Er spielt eine Rock'n'Roll-Version des Lieds. *
Du bist �berall fremd.
In Amerika nicht.
(Buben:) # Mit den F��en tapp, tapp, mit den H�ndchen klapp, klapp.
# Einmal hin, einmal her.
# Rund herum, es ist nicht schwer.
# Mit den F��chen tapp, tapp.
# Mit den H�ndchen klapp, klapp.
# Einmal hin, einmal her.
# Rund herum, es ist nicht schwer.
Kommt mal her.
Ja.
Kommen Sie. - Nein. Nein.
# Mit den F��chen tapp, tapp.
# Mit den H�ndchen klapp, klapp.
# Einmal hin, einmal her. Rund herum, es ist nicht schwer.
* Sie schreit. *
Morgen!
* Die Musik ist h�rbar. *
# Mit den H�ndchen klapp, klapp.
# Einmal hin, einmal her.
# Rund herum, es ist nicht schwer. #
* Die Musik verklingt, die Buben st�hnen. *
Und das wollen Sie auff�hren? - Ja.
Den US-Offizieren wird es gefallen, und den anderen G�sten auch.
Wir sollten das erst mit dem Direktor besprechen.
Alles zu seiner Zeit.
Wer wei�, wo diese Art von Musik herkommt?
Ja, Hermann?
Aus Amerika.
Richtig.
Und die Oper, die ist von da, aus Europa.
Zwei unterschiedliche Stile, aber sie verstehen sich gut.
Gell, Kurt?
(Brandl:) Wo hab ich eigentlich meine Weste?
Warst du auf der Probe?
Hm?
Du warst im Proberaum.
Ja. Der Herr Kapellmeister wollte was Organisatorisches wissen.
Ah, verstehe. - Wegen der Kost�me. Das interessiert dich sicher nicht.
Ich habe gleich Sportunterricht.
Gehen wir noch in den Park? Da sind wir ungest�rt. - Gut.
* Pfiffe *
(Roschek:) Stirnreihe, jetzt!
Ganz gerade!
Regeln schaffen Ordnung. Ordnung schafft Sicherheit.
Und Sicherheit h�lt das Gef�ge des Chors zusammen.
Mens sana in corpore sano.
Ein gesunder Geist ist in einem gesunden K�rper.
Habt ihr mich verstanden? - (alle:) Ja!
(Roschek:) Wie bitte? - Ja!
Jetzt machen wir Kniebeugen.
H�nde gestreckt.
Und eins, zwei.
Eins, zwei.
* Roscheks Stimme dringt ins Innere. *
Runter!
Rauf!
Runter die Arme, gerade stehen!
Wir bilden jetzt vier Gruppen und laufen auf mein Zeichen!
* Pfiffe *
Laufen!
Sind wir S�ngerknaben oder Soldaten?
Das war erst der Anfang. Wirst sehen, was noch kommt.
* Musik *
(Roschek:) Sch�n im Kreis laufen. Laufen, laufen, weiterlaufen!
* Pfiffe *
He! Zur�ckkommen!
* Pfiffe *
Weiterlaufen, weiter, weiter!
* Musik �bert�nt das Gesagte. *
(fl�sternd:) Benedikt?
Schl�fst du schon?
Jetzt nicht mehr.
Ich wollte dir nur sagen:
Der Kurt plant irgendetwas gegen dich.
Was?
Wei� ich nicht.
Aber ich habe geh�rt, wie er gesagt hat,
dass du nicht mehr lange da sein wirst.
Er redet nur gro�, der Kurt.
Ich habe auch einen Plan. - Und zwar?
Amerika.
Was?
Nichts. Schlaf jetzt.
* Er spricht englisch. *
Yes, Sir.
Ah, der Herr Thaler. Guten Morgen!
Ich hab mein Bett ... - Nicht auf deiner Priorit�tenliste.
Der Spind auch nicht.
Ich hab das alles ... - Ja, ja, ja.
Herr Pr�fekt Roschek, der ... - Was?
Wenn du das nicht wie alle p�nktlich erledigst,
wirst du es machen, wenn die anderen fr�hst�cken.
Abmarsch! Bett machen!
Es gibt sicher einige Aufgaben f�r dich hier.
Der Boden ist schon lang nicht mehr aufgewischt worden. Hm, Thaler?
* Sie singen "Gaudete, Christus est natus". *
(alle:) # Christus est natus ex Maria virgine, gaudete!
(Solo:) # Tempus adest gratiae hoc quod optabamus.
* Die T�r geht auf. *
Benedikt, wir kommen bitte p�nktlich zur Probe.
Ich musste dem Pr�fekt beim ... - Ist mir wurscht. Lass uns arbeiten.
Wir beginnen beim Solo vom Erwin.
Machen wir wieder den Rock'n'Roll, Herr Kapellmeister?
Den machen wir, wenn das Gaudete sitzt. Und.
(Erwin:) # Tempus adest gratiae hoc quod optabamus.
# Carmina laetitiae devote reddamus.
(alle:) # Gaudete, gaudete! Christus est natus.
* Der Gesang ist h�rbar. *
# Deus homo factus est natura mirante.
# Mundus renovatus est a Christo regnante.
(alle:) # Gaudete, gaudete!
# Christus est natus ex Maria virgine.
# Gaudete! #
Meine Tanzpartnerin. Das ist aber sch�n.
Gut, dann springen wir a tempo von den 1820ern in die 1950er Jahre.
(Buben:) Ja!
* Rock 'n' Roll *
Mit den Kindern?
Ja.
* Rock'n'Roll *
(Max:) Jawohl!
* Sie lacht und schreit. *
* Die Musik stoppt abrupt. *
Was genau tun Sie da?
�ben, �ben, �ben.
Herr Direktor, wir wollten Sie �berraschen.
Ja. Und wann? Beim Gala-Konzert vor den Festg�sten?
Gott bewahre. Auf die �berraschung kann ich verzichten!
Ich m�chte nur das Programm ein bissl entstauben.
Wenn Sie meinen, dass auf Schubert und Co. Staub liegt,
dann sind Sie hier falsch.
Darf ich vermitteln?
Nein, und Sie sparen sich bitte Ihre Kommentare.
Meine Herren, bitte. - Dieser Streit ist v�llig unn�tig.
Elsa, dein Vater w�re nicht einverstanden.
Herr Direktor, Fr�ulein Brandls Vater w�re als Chorleiter des Haydnchors
mit so einer Negermusik nicht einverstanden gewesen.
Das passt nicht zu uns.
Geht es hier um die Negermusik oder um den kleinen Neger?
Es reicht, meine Herren.
Diese unerfreuliche Debatte ist beendet.
Ich bezweifle nicht, dass Ihr Vorhaben gut gemeint war,
aber ich schlage vor, Sie f�hren die erprobte Version in der Oper auf.
(Roschek:) Genau. - Das war's.
Wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen wollen.
Wom�glich ist das wirklich nicht der richtige Ort f�r mich.
Wissen Sie, was das ist?
Das ist ein Schreiben von Dimitri Mitropoulos.
Sagt Ihnen nichts?
Das ist der Musikdirektor der New Yorker Philharmoniker.
Ich kann da sofort anfangen. - Herzliche Gratulation.
Was h�lt Sie hier noch?
Das ist eine gute Frage.
Sagen SIE mir, warum ich nicht annehmen soll.
Sie sind doch schon einmal nach Amerika verschwunden.
Die Route ist Ihnen also bekannt.
Wissen Sie, was ein Schmock ist, Roschek?
Das ist jemand,
der so viel Verstand und Herz hat wie ein Jude Schweine im Stall.
(Brandl:) Das war unn�tig.
Das finde ich auch. - Ich meine, dass du den Direktor informiert hast.
Warum hast du nicht mit mir geredet? - Das sagst gerade du?
Hast du mit MIR geredet?
Von wegen, es ging um Kost�me: Ihr habt getanzt!
Wir haben was ausprobiert. - Was ausprobiert?
Er hat dich ...
Sag mir doch, was los ist.
Sag du mir, was los ist!
Wir sollten aufh�ren zu streiten.
Lass mich.
Wieder ein Triumph f�r die Nummernfraktion.
Sie und Ihr Listenf�hrer k�nnen zufrieden sein.
Darf ich kurz ...
Das h�tte Ihrem Vater bestimmt gefallen.
K�nnen Sie mich einmal aus... - Nein!
Wieso haben Sie mir nicht gesagt, dass Sie und Roschek ...
Weil es Sie im Grunde nichts angeht.
Stimmt.
Stimmt genau. Tut es auch nicht.
* ruhige Musik *
Was macht ihr da? Es ist keine Probe mehr.
Wann wollen Sie denn gehen, Herr Kapellmeister?
Was meinst du?
Ja, nach Amerika, zu den Philharmonikern.
Woher wisst ihr das?
Wir haben geh�rt, wie Sie mit dem Pr�fekten geredet haben.
Ach ja? Hier h�rt immer irgendwer unerlaubterweise zu.
Es war nicht f�r eure Ohren bestimmt.
Wissen wir eh. Aber geh�rt haben wir es trotzdem.
Ich wei� es nicht.
* Musik *
Gr�� dich, Vater. - Gr�� dich.
Warum seid ihr damals dageblieben?
Warum habt ihr mich alleine nach Amerika geschickt?
Was soll ich dir da sagen, Max?
Auf jede Antwort folgt auch eine neue Frage.
Wenn der L�we schl�ft, lass ihn schlafen.
Wie kannst du immer Sprichw�rter, immer Weisheiten aus dem Talmud ...
Sag mir doch einfach den Grund.
Was war der Grund f�r euch dazubleiben?
Deine Mutter und ich, ...
.. wir konnten uns das einfach nicht vorstellen.
Als wir gehen konnten, da wollten wir nicht.
Und als wir dann wollten, ging es nicht mehr.
So einfach ist das?
Nein, nein, nein, nein. So einfach ist das nicht.
Aber die Liebe ist nie einfach.
Weder die zu einem Land noch ... die zu einem Menschen.
* ruhige Musik, leises Stimmengewirr *
Fritz. - Yes, Servus, Jerry!
Lang nicht mehr gesehen.
(mit Akzent:) Ich war ... busy. Besch�ftigt.
Verstehe. Das �bliche?
Thank you. Ich bin gekommen, um zu verabschieden.
Danke.
Geht's zur�ck nach Amerika? Ja? - Ja.
Was ist das?
Bei mir zu Hause, in Alabama,
einer wie ich kriegt keinen Drink in einer Bar wie dieser.
Thanks.
* Musik *
* Stimmengewirr *
Na, Ru�gesicht, holt dich auch keiner ab am Wochenende, hm?
* Er spottet. *
Lass mich in Ruhe. - Wo ist denn dein Ami-Vater? Ha?
Hat er keine Lust auf seinen Besatzungsfratzen?
So gut kannst du es nicht verstecken, dass ich es nicht finde.
Gib das zur�ck!
* Sie keuchen. *
* Kurt schreit. *
Was ist hier los?
Spinnst?
Sag mal, bist du verr�ckt geworden?
Das wird wieder. - Schau dir das an.
Die Nase vom Kurt ist vermutlich gebrochen.
Fraglich, ob er in n�chster Zeit singen kann.
Was, um Himmels willen, hast du dir dabei gedacht?
Antworte gef�lligst, Thaler.
Nichts. Ich habe mir nichts gedacht.
Wie bitte?
Ich habe so fest zugeschlagen, wie ich konnte.
Er hat mir was gestohlen. - Was hat er dir gestohlen?
Etwas von meiner Mutter. - L�gen macht es nicht besser.
Das ist nicht gelogen!
Grundg�tiger, was ist denn?
Es geht um ein Foto. Der Kurt hat es doch nur anschauen wollen.
Das hat er mir glaubhaft versichert.
Benedikt, was ist denn wirklich passiert? Hm?
Warum hast du das gemacht?
Ist doch egal. Der glaubt mir ja sowieso nicht.
Jetzt reicht's! Was ist das f�r ein Ton, Thaler?
Der Herr Pr�fekt hat recht.
Schl�gereien, Frechheiten und ungerechtfertigte Anschuldigungen
gegen deine Mitsch�ler werde ich nicht dulden.
Mit Verlaub, aber ...
Es geht hier um die Position im Chor und das Solo.
So ist er seinen Konkurrenten los.
Dieses l�ppische Foto ist doch nur ein Vorwand.
Benedikt!
Pass auf, du L�mmel!
* treibende Musik *
* Hupen *
Benedikt, was ist denn?
Ich bin davongerannt.
Ich hab mir schon gedacht,
dass du nicht aus dekorativen Gr�nden vor unserer T�r sitzt. Hm?
Ich ... wei� nicht, was ich machen soll, Herr Goldberg.
Sag nicht Herr Goldberg zu mir.
Sag einfach Siegfried. Einverstanden?
Siegfried, der Drachent�ter.
Deutscher und heldenhafter geht's nicht mehr f�r einen Sohn Abrahams.
Aber lassen wir das.
Was k�nnen wir f�r dich tun, hm?
Herr Goldberg ... - Das ist jetzt bl�d.
Da komme ich am Wochenende, um meine Sachen zu holen,
damit keiner mitkriegt, wie ich hier klein beigebe.
Meinen R�ckzug wollen Sie sich nicht entgehen lassen.
Wir haben keine Zeit ...
Sie sagen, ich gehe weg, um Karriere zu machen.
Wenigstens bekomme ich es dann nicht mit,
wie Sie diesen vertrottelten Roschek heiraten und Ihr Leben wegschmei�en.
Sind Sie fertig mit dem Monolog? Der Thaler Benedikt ist weg.
Helfen Sie mir suchen.
Deine Mutter und dein Vater, hm?
Eine sch�ne Frau.
Ein elegantes Mannsbild.
Kein Wunder, dass so ein fescher Kerl wie du in der Welt ist.
Ich habe mir gedacht, wenn ich zu den S�ngerknaben gehe,
fahre ich mit denen nach Amerika und suche dort dann meinen Vater.
Ein guter Plan, ein guter Plan. Ja.
Wird ein bisschen schwierig, k�nnte ich mir denken.
Dort gibt es auch ein paar mit derselben gesunden Hautfarbe,
wie du sie hast. Aber sonst ist es ein guter Plan.
Wie hei�t er denn?
Jerry.
Aha.
Und wie noch?
Das wei� ich nicht.
Mhm.
Ich habe eine Idee.
Wir fangen gleich hier an zu suchen, hm?
Es gibt ja auch bei uns ein Amerika. Noch.
* bluesige Klaviermusik *
Sind Sie sicher, dass er bei Ihnen ist?
Nein, sicher bin ich nicht.
Wo ist denn mein Schl�ssel?
Ah.
Ich habe �brigens nicht vor, mein Leben wegzuschmei�en.
Reden wir vom Roschek? - Sie haben mich schon verstanden.
Sollen wir jetzt nachschauen? Oder ...
Was ist? Worauf warten Sie jetzt?
Danke.
Ohne Familiennamen oder Einheit
suchen wir nach einer Nadel im Heuhaufen.
In den ersten Monaten nach dem Krieg waren 40.000 G.I.s im Land.
Jetzt sind es noch fast 15.000.
Ich behalte den Abzug. Einverstanden?
Aber ... - Wir werden gut darauf aufpassen.
Alle G.I.s, die das Land verlassen, kommen noch einmal hierher.
Mal schauen, was zu machen ist.
Sie geben Bescheid, wenn Sie etwas erfahren?
Okay.
Danke. - Danke auch.
Und jetzt?
Keine Ahnung.
Entweder ist er im Kaffeehaus oder ...
Kommen Sie.
Jetzt du.
Was meinst du?
Du suchst doch auch jemanden. Jetzt helfe ich dir.
* ruhige Musik *
Da oben, da haben wir gewohnt, als der Max so alt war wie du.
Im zweiten Stock. Die ganze Etage.
Eine sehr sch�ne Wohnung.
Und hier im Park haben wir uns zum letzten Mal gesehen, ...
.. meine Maya und ich.
Ich wollte an diesem Tag
bei einem Bekannten Geld besorgen und Papiere f�r die Flucht.
Maya wollte in der Wohnung warten.
Und kurz darauf haben die Nazis mich erwischt.
Ja.
Wir haben uns ausgemacht, falls wir getrennt werden,
wollen wir uns wieder in dieser Wohnung treffen.
Ich bin jeden Tag da, wei�t du, aber ...
Irgendwer muss doch wissen, was mit ihr passiert ist.
Nein, nein, da brauchst du niemanden fragen.
Die haben damals nichts davon gewusst.
Und heute wird es nicht anders sein.
Was machst du, Benedikt? Wo gehst du hin?
Komm!
Ich suche eine Frau Goldberg.
Die haben da oben im zweiten Stock auf Nummer 12 gewohnt.
Danke sehr.
Was willst denn, Bub? Wo rennst denn hin?
Herr Goldberg?
Gr�� Gott, wir haben eine Frage wegen einer Frau Goldberg.
Der Herr Goldberg. Das ist ja eine �berraschung.
Ja.
Wunderst dich, dass ich noch lebe?
Oder?
Wundert mich selber.
Komm, Benedikt, wir gehen.
Wir ... suchen die Frau Goldberg.
Wissen Sie, was mit ihr passiert ist?
Ich wei� nichts.
Wir sind immer die Letzten, die was erfahren.
Ja. Und wie du zu unserer Wohnung gekommen bist, wei�t du auch nicht.
Die habe ich legal erworben. - Nat�rlich.
Ihr wart doch pl�tzlich weg, quasi in Luft aufgel�st.
In Luft aufgel�st.
Und niemand hat es gewusst.
Hab ich recht? - H�ren S', Herr Goldberg.
Ich bin ja praktisch selber ein Opfer.
Der ganze Krieg, und zum Schluss, da war ... da ...
Aber ich bin entnazifiziert.
Minderbelastet.
Du bist nur danebengestanden,
als wir unten den Gehsteig haben putzen m�ssen
mit einem Zahnb�rstel.
Die H�lle ist bei weitem nicht so schlecht
als wie die Art und Weise, wie man den Sieg erlangt.
Gott soll euch vergeben.
Ich kann es nicht. Komm.
Sie sind genau wie mein Gro�vater.
Der wei� auch nicht wohin mit seiner ganzen Schlechtigkeit.
Geh, Lisl, komm geschwind, das musst dir anh�ren.
Ein alter Jude und ein kleiner Neger stehen da und reden gescheit daher.
Gehen wir jetzt.
Nein. Wir wollen erst wissen,
was mit der Frau Goldberg passiert ist.
Na, erschossen haben sie sie, unten im Hof, ...
.. weil sie nicht mitgehen wollte mit denen von der Gestapo.
* traurige Musik *
Danke.
Mein Mensch, ...
.. ohne dich h�tte ich keinen Fu� mehr in dieses Haus gesetzt.
In Wahrheit ... war es h�chste Zeit.
Ich wei� jetzt, ...
.. sie kommt nicht mehr zur�ck, Max.
Wie all die anderen.
Ich werde Kaddisch sprechen an ihrem Grab in der Luft.
Lasst uns gehen.
Benedikt.
Warum bist du weggelaufen?
Thank you.
Danke.
Mein Vater glaubt, der Bub ist sein Mensch.
Das ist bei uns so.
Wir glauben, man trifft im Leben fast ausschlie�lich Leute
und nur selten einen Mensch.
Also h�chstens ein oder ...
Ich wei� jetzt nicht, wie ich es erkl�ren soll.
Ich glaub, ich verstehe es schon.
Vielleicht sind Sie ja mein Mensch.
Hello, boys. Entschuldigung.
Ich suche jemanden, einen Bub.
Meinen Sohn.
Der hat ungef�hr euer Alter und dunkle Haut so wie ich.
So einen haben wir nicht.
Jemand hat mir gesagt ...
Thank you.
(leise:) Wieso hast du das getan? - Das geht dich nichts an.
Was hei�t das?
Das war ein sch�ner Abend.
Ja.
* romantische Musik *
*
Alois, geh ins Bett.
Alois!
He!
Jessas.
Wo ist Marianne?
Wo ist mein Sohn?
* Sie summt. *
Wie wir Kinder waren, war ich im Schubertchor,
und du warst die Tochter vom Kapellmeister.
Immer wenn wir gesungen haben, hab ich gehofft,
vielleicht merkt sie, dass ich nur f�r sie singe.
Schau.
Das ist f�r dich.
Es tut mir leid.
Mir tut es auch leid.
Ich bin hier Pr�fekt geworden, damit ich bei dir sein kann.
Immer. Immer, Elsa, wei�t.
Und jetzt muss ich zuschauen, wie du einen anderen k�sst.
Einen Juden.
Du machst mir Angst, Hans.
Fr�ulein Brandl.
Was?
Ich kann das nicht.
Was ist mit dir, Kurt?
Hm?
Was ist mit all meinen Briefen?
Hat sie die bekommen?
Die Marianne hat ge... - Du h�ltst den Mund.
Du sagst nichts mehr. - No, you, Sir. DU h�ltst den Mund!
Hast du verstanden? Du l�sst sie reden.
Die Marianne hat gedacht, du hast sie verlassen.
Das hat ihr das Herz gebrochen.
Sie ist ... Sie war krank und dann ist sie gestorben.
Ich wurde versetzt.
Das haben wir nicht gewusst.
Aber ... aber ich habe geschrieben.
Ich habe all die Briefe geschrieben.
Ich wollte sie heiraten. Ich wollte mit ihr zusammen sein,
in Austria, in America, wo auch immer.
* Er schreit w�tend. *
I've written all those letters.
Ich hab ihr immer wieder geschrieben, aber keine Antwort.
Also habe ich irgendwann gedacht, keine Antwort ist auch eine Antwort.
Du hast meine Briefe.
Du hast meine Briefe genommen.
Stimmt's?
Warum?
Vor dem Krieg war er anders, wie er noch gesund gewesen ist.
Eine Panzergranate hat ihn erwischt, eine amerikanische.
Und er hat es nie verwunden,
dass seine Tochter ein Kind kriegt von einem ... Amerikaner.
Es ist nicht gut, wenn man anders ist bei uns da.
* Musik *
Wo ist er?
(weinend:) Ich wei� es nicht. Er ist davongerannt.
Es tut mir leid.
Es tut mir so leid.
It needs to stop.
Es muss aufh�ren.
Hier.
Der Krieg ist vorbei.
Warum hast du das gemacht, Kurt?
Mein Vater daheim, der schreit immer nur.
Und eine Arbeit, eine gescheite, findet er auch nicht.
Meine Mutter hat gesagt, er hat sich ver�ndert,
seit er aus der Gefangenschaft gekommen ist.
Ja. Vielleicht braucht er einfach noch ein bisschen Zeit,
bis er wieder richtig daheim ist.
Vielleicht ist es eh besser, keinen Vater zu haben,
jedenfalls nicht so einen.
Deswegen hast du gelogen, als der Soldat da war?
Nein, ich wollte nicht, dass er mir mein Solo wegnimmt,
dass Sie und der Herr Kapellmeister ihn lieber haben als mich.
Hast du dir �berlegt, wie du das wiedergutmachen kannst?
Die Burschen haben mir versichert,
dass es ihnen leid tut, was passiert ist.
Es wird nicht wieder vorkommen. - Was mache ich jetzt mit euch?
Also gut, dann gebt euch die H�nde und vertragt euch wieder.
Jetzt gilt es.
Wir m�ssen uns anstrengen.
Viel Zeit ist nicht mehr bis zum Konzert.
Geht ihr bitte vor und sagt den anderen, ich komme gleich?
Man h�rt, der Pr�fekt Roschek hat heute Morgen gek�ndigt. - Ja.
Er wird eine andere finden, eine, die besser zu ihm passt. - Ja.
Hei�t das, es steht jetzt nichts mehr zwischen dir und mir?
Schaut so aus, ja.
Ungewohnt irgendwie.
* Musik *
Sie m�ssen zur Probe, Herr Kapellmeister.
Ja, nat�rlich, Fr�ulein Brandl. Die Kunst geht vor.
In der Regel.
�ber die Ausnahmen reden wir sp�ter. - Einverstanden.
Er ist der Bub unserer Tochter. Ich hab lang genug nichts gesagt.
Ich hab lang genug zugeschaut,
wie du uns alle ansteckst mit deinem Hass.
Ich fahr jetzt, ob es dir passt oder nicht.
* Musik: "An der sch�nen blauen Donau" von Johann Strauss Sohn *
# Donau so blau, so sch�n und blau,
# durch Tal und Au, durch Tal und Au,
# wogst ruhig du hin, wogst ruhig hin.
# Dich gr��t unser Wien.
Da, ganz rechts in der vierten Reihe.
Ist er das? - Das ist er nicht, nein.
# Kn�pft Land an Land, kn�pft Land an Land.
Und? Habt ihr ihn gesehen?
Bis jetzt nicht. - Es waren welche da, aber ...
Glaubt ihr, er ist �berhaupt da?
* Rauschen *
# Sch�tz vor Gefahr es immerdar.
# Nun fahren dahin sie in seliger Ruh,
# oh Schifflein immer nur zu.
Ich hab es dem Fr�ulein Brandl gesagt.
Gut.
(Brandl:) Kommen Sie schnell mit, Herr Direktor.
Was ist jetzt wieder los? - Kurt?
(heiser:) Ich wei� nicht.
Auf einmal hab ich keine Stimme mehr.
Jessas Maria, Mutter Gottes.
Wie gibt's denn das?
Da drau�en sitzt die halbe Regierung,
das Alliierten-Kommando samt internationaler Presse.
Und die Gretel verliert urpl�tzlich ihre Stimme.
Ich mache es ja nicht mit Absicht. - Ja, das w�r noch sch�ner. H�rst!
Na ja, da muss der Thaler dein Solo �bernehmen.
Benedikt, bist du dazu bereit?
Du machst das schon.
Bitte.
Ja, Herr Direktor.
Halleluja!
Kinder, macht euch schnell fertig.
Und Sie beten, dass das heute alles gut geht.
Benedikt, zieh dich geschwind um.
# .. unserer lieben Donau, dem herrlichen Fluss.
# Was der Tag ... #
Was ist?
Ich wei� nicht.
Wo wir bei den Amerikanern waren,
da wollten sie uns ja auch nichts sagen.
Vielleicht ist es sinnlos ...
Jetzt sag ich dir was, als Chor�ltester.
Du gehst da raus und singst.
Das ist ein Befehl.
Ja?
* Applaus *
Ich sage dich an.
Meine sehr ...
Was wird das? - Ich wei� es nicht.
Keine Improvisationen.
Meine hochverehrten ... - Ich kriege einen Herzkasper.
Eigentlich kommt jetzt das Solo vom Kurt.
Das ist unser Chor�ltester.
Aber der ist im Stimmbruch und er singt erst wieder,
das sagt er, wenn man wei�, ob er ein Sopran, ein Tenor
oder ein Bass wird oder was anderes.
* Gel�chter *
Auf jeden Fall singt jetzt der Thaler Benedikt.
Toi, toi, toi, Benedikt.
Wieso ohne Gretel-Kost�m?
(leise:) H�ttest du das nicht sagen k�nnen?
Herr Goldberg, bitte.
F�r meine Mutter.
Sie hat mir dieses Lied immer vorgesungen.
# Come hear the blackbirds in the blossoming tree.
# Mark their song well,
# 'cause it sings for you and me.
# Ta...
* Hermann h�rt mit dem Klavierspiel auf. *
* Stimmengewirr *
* unruhiges Raunen *
# Come hear the blackbirds in the blossoming tree.
# Mark their song well,
# 'cause it sings for you and me.
(beide:) # Try standing still, listen, dear, don't be coy.
# What we hear is the song of our moments of joy.
# And this moment will last while the blackbirds sing.
# As long as their song lives in us, we take wing.
# Wherever I am, I'm not lonely and blue.
# Wherever I go, I will be with you.
# My heart can be heard, but my eye does not see.
# You sing our song under a blossoming tree.
# Wherever I am, I'm not lonely and blue.
# Wherever I go, I will be with you.
# My heart can be heard,
# but my eye does not see.
# You sing our song under a blossoming tree. #
* Die Musik klingt aus. *
Das ist mein Bub, der da gesungen hat.
Ihr Bub? Der meine auch.
Er ist mein Mensch.
* Jubel *
Gro�artig, Benedikt!
Das hast du fein gemacht.
Du bist einzigartig. Ein Triumph.
Du hast so sch�n gesungen. - Ein Triumph.
Wirklich wunderbar.
Ja, da ist er.
Oma!
Ich bin so stolz auf dich.
Was machst du hier? - Ich bin stolz auf dich, Benedikt.
Die Zeiten �ndern sich.
Du hast eine so sch�ne Stimme.
Ich bin Jerry.
Und ich bin der Benedikt.
Hello, Benedikt.
Du siehst �hnlich deiner Mutter.
Und du siehst genauso aus wie auf dem Bild.
* sentimentale Musik *
* Die Buben spielen "Schere, Stein, Papier". *
Magst du?
Ja.
Danke.
I'm sorry, boy.
I'm so sorry for missing your first ten years.
Ich hab es nicht gewusst, dass ich einen Sohn habe.
Verstehst du? Ich hab es nicht gewusst.
Deine Gro�mutter hat gesagt, du bist weggelaufen.
Ich wollte zu dir nach Amerika.
Okay.
Aber jetzt ...
.. wei� ich nicht mehr, was ich will.
(Brandl:) Bitte nicht die Kapperl werfen!
Kinder, bitte!
* Musik *
Ich glaub schon.
Was?
Ich glaube, du wei�t, was du willst.
Du hast hier auch eine Familie.
Woher wei�t du das?
I'm your father, boy. Das werde ich immer sein.
Du bist immer willkommen.
Let's go!
Alles gut?
(Buben:) Benedikt!
Can't find what you're looking for?
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