All language subtitles for Valley.of.the.Lanterns.2018.1080p.BluRay.x264-JustWatch_ger

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Aua.

Niemand hat gesagt, dass es einfach sein würde.

Ja!

Lass uns nach Hause fahren. Hüa!

DIE HÜTERIN DER BLAUEN LATERNE

Nein, ich habe jetzt keine Zeit für diesen Unfug.

Es hat funktioniert.

Oh nein.

Das war auch nicht das richtige Rezept.

Oh, zu viele Blütenblätter, nicht genug Meersalz.

Vielleicht sollte ich mehr Oliven ins Öl machen.

Beim nächsten Mal sollte ich vorher die Fenster öffnen.

Was ist passiert, Großmutter?

Wer? Oh, du bist es also.

Das geht dich gar nichts an.

Schön die Hände waschen, Porter.

Ja, Mom.

Hast du meine Mutter eingeladen, mit uns zu frühstücken?

Was auch immer Olistene da in ihrer Werkstatt macht,

für uns wird sie eh nicht damit aufhören.

Was denn? Ich habe die Essensglocke geläutet.

Porter hat sie sogar draußen auf dem Feld gehört.

Na ja, ich, ja, ich wollte sie nicht stören.

Ich weiß ja, sie kann etwas

störrisch sein.

Aber du lässt dich zu leicht von ihr einschüchtern.

Ich weiß ja.

Ist das etwa alles?

Oh!

Na, geht doch. Danke schön.

Liebling, dein Hut.

Oh!

Ich mache mir Sorgen um sie.

Die einzige Laternenmacherin des Tals zu sein,

hat sie immer gut beschäftigt.

Aber dieses Jahr ist nicht einfach gewesen für sie.

Allein diese Zitterkrankheit.

Was soll das sein, die Zitterkrankheit?

Das ist, na ja, also verstehst du, deine Großmutter ist alt.

Jetzt wird mir langsam klar, weshalb sie nicht mit uns isst.

Ihre Hände schmerzen sehr viel mehr, als sie zugeben will.

Ich weiß, wie ich ihr helfen kann!

Tatsächlich?

Porter kann ihr heute unter die Arme greifen.

Es würde ihr so guttun, etwas Gesellschaft beim Arbeiten zu haben.

Mom!

Liebling, sag mal, bist du dir da auch ganz sicher?

Ich meine, wenn Olistene wirklich Hilfe bräuchte,

würde sie dann nicht einfach fragen?

Äh, stimmt, vermutlich nicht.

Liebling, sie hat versprochen, Porter das Familienhandwerk

beizubringen, so wie ihr Großvater es ihr beibrachte.

Sie hat versprochen, es mir nächstes Jahr beizubringen,

aber dieses Jahr hat noch einen ganzen Tag übrig.

Eben. Nur noch einen einzigen Tag.

Warum nicht also heute schon damit anfangen?

Es ist niemals eine gute Idee, mit einer Schwangeren zu diskutieren.

Ich meine, hör auf deine Mutter!

Ganz genau.

Also sei ein braver Junge, und vergiss nicht,

deiner Großmutter ihr Frühstück mitzubringen.

Liebling, bist du soweit?

Ja, ich werde dann gleich mal die den Wagen holen.

Was für ein herrlicher Tag für ein Schweinerennen.

Guten Morgen, Freunde!

Wer ist denn dein Favorit, Süße?

Es geht gleich los!

Okay, Universum, jetzt heißt es: absahnen!

Das darf doch nicht wahr sein. So ein Mist aber auch!

Dad?

Ich muss zurück zu deiner Mutter.

Du wirst schon klarkommen. Also dann, bis bald!

Hau ab, ich habe zu tun.

Ich habe Frühstück für dich dabei.

Porter?

Natürlich schicken sie dich.

Na, komm schon rein, bleibt uns ja nichts anderes übrig.

Muss ich dich erst tragen, oder was?

Los, mach die Tür zu.

Ich habe Frühstück für dich dabei.

Stell es dahin.

Diesmal nehme ich eins mehr hiervon, und eins weniger davon.

Dann wollen wir mal sehen.

Blaues Feuer habe ich noch nie gesehen.

Was ist das denn?

Großmutter, geht es dir auch gut?

Oh nein.

Ich helfe dir.

Ich brauche keine Hilfe.

Ist das Medizin für deine Hände?

Das, ist etwas, was hilft, meine Nerven zu beruhigen.

Funktioniert es?

Tja, eine Zeitlang hat es funktioniert.

Vielleicht solltest du eine Kleinigkeit essen?

Für sowas habe ich keine Zeit.

Wenn ich jetzt aufhöre, werde ich das Geheimnis nie lüften!

Ein Geheimnis?

Oh ja, ein Geheimnis! Möchtest du mir dabei helfen?

Dann habe ich genau die richtige Aufgabe für dich.

Es überrascht mich, dich hier so schnell wiederzusehen, Keelan.

Auch dir einen wunderschönen guten Morgen, Sonnenschein.

Welchen Grund könntest du haben, so unerhört fröhlich zu sein?

Du hast keine Arbeit, siehst fast aus wie ein Penner,

und deine Frau hat dich vor Monaten verlassen.

Für wen nochmal? Ach ja, einen Bäcker!

Sie sagt, er sei vernünftig. Vernünftig. Ich bin vernünftig!

Und was bringt ihm das überhaupt mit seiner albernen Bäckermütze?

Ein kleiner Windstoß, und, wusch, zack, und schon landet er

unter seiner eigenen Schleifscheibe.

Also, was machst du hier, Keelan?

Was ich das ganze Jahr gemacht habe.

Ah, einen Haufen Geld verlieren also.

Nein, diesmal werde ich einen Haufen Geld gewinnen!

Hast du denn überhaupt noch Geld, Keelan?

Nein.

Und womit willst du dann deinen Wettschein bezahlen?

Hiermit!

Und was soll das sein?

Die Besitzurkunde für mein Haus. Mein einsames, leeres Haus.

Alles andere hat das Universum mir ja weggenommen.

Dein Haus?

Ganz sicher?

Ich bin mir in meinem ganzen Leben noch nie sicherer gewesen.

Meine jahrelange Pechsträhne wird nun endlich ihr Ende finden.

Tja, du musst es ja wissen. Also, welches ist heute dein Glücksschwein?

Ach ja!

Okay, Universum, jetzt gibt es nur noch dich und mich.

Gib mir ein Zeichen. Welches Ferkelchen ist das richtige?

Ein Zeichen! Irgendeins.

Es geht los!

Komm schon!

Das da!

Fertig!

Gut.

Machst du noch mehr Laternen, die du heute Abend verteilst?

Die sind alle fertig. Eine für jeden, der in diesem Tal lebt.

Was denkst du, tue ich das ganze Jahr über,

während du Fußball spielst?

Oh.

Hat diese Öl was mit dem Geheimnis zu tun, von dem du sprachst?

Ja.

Wofür ist es gut?

Wenn ich das verraten würde, wäre es kein Geheimnis, oder?

Soll ich dir helfen, Großmutter?

Ich muss wohl etwas müde sein. Mein Hände zittern schon.

Und ob du helfen kannst.

Die Flamme erlischt nicht!

Ist das die alte Burg?

Ach, natürlich nicht. Das ist nur ein altes Gemälde.

Nicht schon wieder!

Das war zwar noch nicht ganz richtig, aber schon nah dran.

Und was jetzt?

Ich versuche es nochmal, während du...

Ja!

Nein!

Los!

Komm schon. Lauf doch! Na, los, Ferkelchen!

Los, schnapp dir die Karotte! Mein Haus steht auf dem Spiel.

Oh! Das machst du doch absichtlich.

Puh. Das war die letzte Kiste, Dad.

Tja, nun, also was habt ihr denn so gemacht, mein Sohn?

Das darf ich leider nicht verraten.

Großmutter sagt, es ist ein Geheimnis.

Okay. Hör schön darauf, was Olistene sagt.

Das ist das Beste, was man nur tun kann.

Jap, das Beste was man tun kann.

Der Wagen ist schon fast voll.

Glaubst du, dass wir es noch rechtzeitig schaffen werden?

Ich denke schon; sofern unser Aufbau hier funktioniert.

Und woher weißt du, dass eines davon das geheime Rezept ist?

Na ja, eines davon muss es ja sein. Da bin ich mir ganz sicher.

Das sind die einzigen Kombinationen, die noch übrig sind.

Was sagst du? Bist du bereit?

Bereit wie noch nie, Großmutter.

Großmutter klingt so förmlich.

Nenn mich doch lieber einfach Nona.

In Ordnung, Nona. Ich bin bereit!

Jetzt, Porter!

Sie funktionieren alle.

Ja! Ja!

Nein! Nein!

Sollen wir's nochmal versuchen, Nona?

Der Wagen ist beladen! Wer jetzt nicht kommt, hat Pech gehabt.

Oh, Zeit loszufahren. Keine Sorge, Nona.

Wir können das geheime Rezept nächstes Jahr rausfinden.

Ja, richtig. Es gibt immer noch ein nächstes Jahr.

Du bist ein braver Junge, Porter.

Geh, und sag deinem Vater, dass ich gleich nachkomme.

Alles klar.

Was ist das denn?

Eine Flamme brennt noch?

Es ist doch noch nicht vorbei.

Beeilung, sonst kommen wir zu spät.

Vor Mitternacht sind noch Dutzende von Laternen zu verteilen.

Musste das wirklich heute sein? Am Abend des Neujahrsfests?

Jetzt ist es offiziell: Das war das schlimmste Jahr meines Lebens.

Mag sein, aber mir kannst du das nicht in die Schuhe schieben.

Jeder andere verspielt nur so viel,

wie er sich auch leisten kann, Keelan.

Kommt herein, meine Schweinchen. Heute Nacht wird im Bett geschlafen.

Ach, und dir wünsch ich viel Spaß auf dem Fest, Keelan!

Das wären eine Laterne für mich und eine für deine Tochter.

Ich habe extra zwei der allerbesten für euch zurückgelegt.

Oh! Die sehen stark aus.

Ob die's heute Abend wohl bis zum Mond schaffen werden?

Ich geh dann mal lieber.

Warum geben wir dir nur eine Münze?

Für ein Jahr Arbeit ist das nicht grad viel.

Genau die Frage habe ich meinem Großvater auch gestellt.

Und was hat er gesagt?

Er sagte, dass Traditionen wie dieses Fest der Kleber sind,

der unsere Gemeinschaft zusammenhält.

Und das ganze Tal glücklich zu sehen, war ihm die Arbeit mehr als wert.

Aber jetzt mal unter uns: Ich mag die Aufmerksamkeit.

Es ist schön, wen jeder was von einem will, auch wenn es leider

nur einmal im Jahr vorkommt. Vor allem in meinem Alter!

So, und hier ist die letzte Laterne, nur für dich.

Genau eine für jeden Dorfbewohner.

Also, geh und such deine Eltern, es geht gleich los.

Ich kann ja auf dich warten, Nona.

Ach, mach dir mal keine Sorgen um mich.

Ich werde gleich nachkommen, hörst du?

Okay, Nona.

Es ist fast schon so weit. Ich muss mich beeilen.

Guten Abend, Olistene, gibst du mir meine Laterne?

Deine Laterne?

Äh, natürlich. Einen Moment bitte, junger Mann.

Na, dann such ich mal meine Münze. Irgendwo hier muss sie ja sein.

Wem will ich was vormachen?

Ich habe keine Münze. Ich besitze überhaupt nichts mehr.

Ich habe alles bei diesen Schweinewetten verloren.

Schweine, sagtest du?

Ich hätte aufhören sollen, aber ich dachte,

ich könnte alles zurückgewinnen.

Glaubst du auch manchmal, dass das Universum gegen dich arbeitet?

Es klingt eher so, als seist du derjenige, der gegen dich arbeitet.

Das hat meine Frau auch gesagt, kurz bevor sie mich verlassen hat.

Aber ich konnte einfach nicht anders.

Die Rennbahn hat mich immer wieder zu sich gerufen.

Aha.

Keelan, Keelan, komm zurück, Keelan. Diesmal gewinnst du ganz sicher.

So, bitte schön, und mach dir keine Sorgen wegen der Münze.

Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass das neue Jahr

eine zweite Chance für uns beide bereithält.

Also für mich jedenfalls ganz sicher.

Eine zweite Chance?

Ja, die könnte ich gut gebrauchen. Danke...

...Olistene?

Eine zweite Chance.

Eine zweite Chance.

Wo ging es noch gleich lang?

Nachts sieht alles so anders aus.

Da ist es!

Das Baby.

Wo ist meine Mutter?

Also, ich...

Nona hat mir gesagt, sie würde gleich nachkommen.

Porter, geh und such sie. Sie kann nicht weit sein.

Verlass dich auf mich. Ich werde sie finden.

Jetzt werde ich herausfinden, ob die alten Geschichten wahr sind.

Ja.

Ja.

Es müsste in einer dieser Statuen sein.

Oh, nein. Nein!

Nona, das Baby kommt!

Nona, wo bist du?

Wenn ich doch bloß wüsste, was jetzt zu tun ist.

Eine zweite Chance.

Oh nein!

Sieht so aus, als ob die Füße in die Vertiefungen passen.

Ein steinernes Schlüsselloch.

Und die Laterne aus Bronze ist der Schlüssel!

Und wenn das hier ein Schlüssel ist, dann muss ich ihn drehen.

Anscheinend nicht in diese Richtung. Wie wär's denn so rum?

Es funktioniert!

Oh nein, wirst du wohl!

Nona?

Nona? Wo bist du?

Die alte Burg. Ganz genau wie in Nonas Gemälde!

Das ist ja richtig Arbeit.

Eine zweite Chance.

Oh, nein. Nein. Nein. Nein!

Das Geheimnis!

Nona?

Porter?

Nona?

Eine zweite Chance.

Nona,

wo bist du denn, Nona?

Es hat funktioniert. Es hat tatsächlich funktioniert.

Oh! Die alten Geschichten sind also wirklich wahr!

Frohes neues Jahr, Olistene.

Danke. Und ein frohes neues Jahr wünsche ich auch dir, mein Sohn.

Ich fühle mich, als sei mir das Gewicht eines ganzen Jahres

von den Schultern genommen worden.

Weißt du, was dir gut stehen würde?

Ein richtig wuscheliger Rauschebart.

Weißt du was?

Ich habe wirklich überlegt, mir so einen stehen zu lassen.

Ich geh los zur Arbeit, Liebling!

Ein bisschen Morgengymnastik hat noch keinem geschadet.

Das wird sicher ein gutes Jahr. Ach was, ein großartiges Jahr!

Man kann es förmlich riechen.

Hey, was haben wir denn da? Schweinerennen?

Äh, ich...

Ist alles in Ordnung? Ist irgendwas passiert?

Äh, na ja...

Olestine hat mich geküsst und mich ihren Sohn genannt.

Du machst wohl Witze!

Redet ihr beiden gerade über mich?

Guten Morgen. Schön die Hände waschen, Porter.

Hey, ich muss nicht hochgehoben werden!

Ich bin schon fast acht.

Mein kleiner Bursche.

Mutter?

Ja, Liebes?

Ich, ähhh...

Schatz!

Dein Hut.

Also, wir haben nachgedacht und glauben, dass es an der Zeit ist,

dass Porter die Familientradition fortführt und du ihm

das Laternenmachen beibringst.

Ist das so?

Was? Ich bin doch noch ein Kind.

Du hast es doch selbst gesagt, mein Sohn. Du bist fast acht.

Das habe ich aber nicht gemeint.

Ja.

Bevor du antwortest, will ich dir noch diese Liste zeigen.

Ich werde es machen.

Argument eins.

Du selbst warst noch jünger als Porter, als dein Großvater

damit begonnen hat. Moment mal. Was hast du gesagt?

Ich sagte, ich werde es machen.

Ich werde dem Jungen das Familienhandwerk beibringen.

Ach ja?

Unter einer Bedingung!

Und zwar?

Bitte gebt ihm noch ein Jahr Zeit. Ich war viel zu jung,

als Großvater es mir beibrachte, und außerdem fühle ich mich fit

wie ein Turnschuh und werde dieses Jahr locker allein schaffen.

Ja, genau, ich bin doch erst sieben Jahre alt.

Lass mir doch noch ein Jahr, Mom.

Na schön. Dann eben nächstes Jahr.

Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht,

dass du so schnell zustimmen würdest.

Ich habe die ganze Nacht an dieser Liste gesessen.

Denkst du, ich bin so dumm, mich mit einer Politikerin anzulegen?

Oh! Apropos, ich will doch nicht gleich

die erste Ratssitzung des Jahres verpassen.

Dürfte ich Sie ins Dorf fahren, Frau Gemeinderätin?

Meine Dienste stehen Ihnen nach Belieben zur Verfügung.

Oh. Nun, der Herr, wie kann man da nein sagen?

Wie eklig.

Endlich habe ich das Geheimnis des Tals gelüftet, Großvater.

Die alten Geschichten über die Burg stimmen also wirklich.

Ja, jetzt ist meine Laterne aus Bronze gefertigt

und nicht mehr bloß aus Papier.

Und ich werde sie niemals loslassen müssen, niemals!

Ich wette also darauf, welches Ferkelchen in einem Wettrennen gewinnt?

Wie noch nie gesagt: ja.

Und wie schaffst du es, dass sie rennen?

Ich verfahre nach der guten alten Karotte-an-einem-Stock-Methode.

Absolut genial! Hier, mein Einsatz.

Oh, wart mal, was, wenn ich mich für das falsche Schwein entscheide?

Wenn du jetzt verlieren solltest, gibt es doch immer noch

ein nächstes Rennen, um zu gewinnen.

Also, was denkst du, welches Schwein gewinnt?

Ich würde sagen, dieses da!

Das war reine Verschwendung von Zeit und Münzen.

Das war es erstmal für mich mit diesen dämlichen Schweinerennen.

Das Universum hat gesprochen und ich höre zu.

Morgen heißt zurück zur Arbeit! So wahr ich Keelan heiße.

Komm schon! Lauf, Schweinchen, lauf! Schnapp dir die Karotte!

Oh nein!

Meine Güte.

Oh nein!

Jetzt hör auf, so vorwurfsvoll zu gucken. Ich muss es nochmal machen.

Der Wagen ist beladen! Wer jetzt nicht kommt, hat Pech gehabt.

Oh! Die sehen stark aus.

Ob die es heute Abend wohl bis zum Mond schaffen werden?

Ich geh dann mal lieber.

Dein Vater erzählt jedes Jahr denselben schlechten Witz.

Warum geben wir dir nur eine Münze?

Für ein Jahr Arbeit ist das nicht grad viel.

Weil ich meine Arbeit so sehr liebe, deshalb.

Hier ist deine Laterne, Porter,

geh und such deine Eltern, es geht gleich los.

Ja, Großmutter.

Meine Güte.

Ich muss mich beeilen.

Guten Abend, Olistene, gibst du mir meine Laterne?

Oh! Wie konnte ich dich nur schon wieder vergessen?

Mich vergessen? Schon wieder?

Such du mal deine Münze, und ich kümmere mich um deine Laterne.

Wem will ich was vormachen?

Ich habe keine Münze. Ich besitze überhaupt nichts mehr.

Glaubst du auch manchmal, dass das Universum gegen dich arbeitet?

Jetzt ist das Universum schuld, dass du auf Schweinerennen wettest?

Du hast schon davon gehört, he?

Ach herrjeh, vergiss die Münze, nimm die hier und viel Spaß beim Fest.

Äh, Olistene? Ich will ja nicht undankbar klingen,

aber bist du dir sicher, dass diese Laterne fliegt?

Olistene?

Guten Abend, Olistene, gibst du mir meine Laterne?

Ich habe deine Laterne gleich hier.

Wenn ich nur wüsste, wo meine Münze ist.

Vergiss die Münze.

Oh! Danke schön.

Wie kannst du nur jedes Jahr dieselben Fehler machen?

Jedes Jahr? Ich versteh nicht ganz.

Du hast jedes Mal die gleiche Ausrede parat.

Dass das Universum gegen dich arbeiten würde.

Nun ja, ich...

Hat denn das Universum dein Haus bei einem Schweinerennen verspielt?

Das hat sich aber echt schnell rumgesprochen.

Das Leben ist nichts, was einem einfach so widerfährt, Keelan.

Du kannst deine eigenen Entscheidungen treffen, hörst du?

Aber was, wenn ich immer nur die falschen Entscheidungen treffe?

Ganz einfach, dann übernimmst du die Verantwortung

und hörst damit auf!

Ist alles in Ordnung, Olistene?

Deine Hände zittern ja. Ruh dich doch lieber kurz aus.

Nein, für so einen Unfug habe ich keine Zeit.

Du solltest dich mal lieber um dich selbst sorgen.

Ist das deine Laterne? Lass mich dir zum Fluss runterhelfen.

Ich gehe nicht runter zum Fluss, und deine Hilfe brauche ich auch nicht.

Du gehst gar nicht zum Fluss?

Wo gehst du dann hin?

Wow.

Man sollte meinen, dass dieser Teil einfacher wird,

wenn man es so oft gemacht hat.

Was zum Geier ist denn hier los, Olistene?

Was hast du hier zu suchen?

Ich dachte, das hier wäre nur ein altes, verfallenes Gemäuer.

Du darfst dich hier nicht aufhalten. Du muss gehen, sofort!

Oh nein!

Das ist doch ein alter Kalender, nicht wahr?

Aber wieso läuft das rückwärts?

Ich hab's! Du sorgst dafür, dass dieses Jahr nochmal von vorn beginnt.

Das meintest du, als du sagtest,

ich würde jedes Jahr dieselben Fehler machen!

Wie hast du das so schnell rausgefunden?

Ich habe recht? Ehrlich?

Ich kenn die Geschichten über die alte Burg, seit ich ein Kind bin,

aber ich hätte nie zu träumen gewagt, dass sie wahr sind.

Ich habe keine Zeit für sowas. Dann kommst du eben mit mir zurück.

Okay, das wollte ich hören. Brauchst du Hilfe?

Ich kann diese Frage nicht mehr hören!

Ich brauche

kein bisschen Hilfe!

Großmutter?

Oh nein!

Wer ist der Kleine?

Komm her, Porter, und bleib schön in meiner Nähe.

Oh nein, was mache ich denn jetzt bloß?

Wo ist Porter?

Hör auf, an deinen Zähnen rumzuspielen, Porter!

Sonst fällt noch einer raus.

Du bist nicht mehr schwanger, Mom?

Schwanger?

Oder ist meine kleine Schwester oben?

Kleine Schwester? Was ist denn los mit dir heute?

Klingt ganz so, als wollte jemand gern ein kleines Schwesterchen haben.

Wie sieht's aus, Liebling?

Schade, da werde ich mich wohl mit dem Frühstück begnügen müssen.

Schatz.

Dein Hut...

Was ist denn mit deinem Bart passiert, Dad?

Weißt du was? Ich habe wirklich überlegt, mir einen stehen zu lassen.

Ich habe, äh, wir haben nachgedacht. Wir glauben, es ist an der Zeit, also,

ich habe diese Liste verfasst, mit Gründen dafür, dass Porter...

Äh, wenn ich einhaken dürfte: Ich glaube, es ist höchste Zeit,

dass Porter das Familienhandwerk des Laternenmachens erlernt.

Was? Ehrlich?

Oh, er ist doch jetzt schon fast acht.

Aber ich bin doch schon acht.

Aua.

Und das ist viel älter als ich war, als mein Großvater

damit anfing, es mir beizubringen.

Das ist ja so überraschend. Das wäre ganz wundervoll!

Dann würde ich vorschlagen, dass wir direkt damit anfangen!

Mom?

Höre auf deine Großmutter und tu genau, was sie sagt.

Wir nehmen dann den Wagen.

Hat meine Mutter gerade freiwillig angeboten,

unseren Sohn zu unterrichten?

Da hast du dir die Nacht wohl umsonst mit deiner Liste

um die Ohren geschlagen.

Lass mich das wenigstens für einen Moment genießen.

Was ist letzte Nacht geschehen?

Wieso ist mein Zahn jetzt wieder zurück?

Nun ja, die letzte Nacht, an die du dich erinnerst,

war eigentlich gar nicht die letzte Nacht.

Und was bedeutet das?

Das erkläre ich dir auf dem Weg. Ich muss jemanden finden,

und ich lasse dich nicht mehr aus den Augen, keine Sekunde lang.

Also, wo soll ich nur anfangen?

Kennst du die Geschichte der alten Burg, die über das Tal wacht?

Ich glaube, sie wurde zerstört von einer Armee.

Und deshalb feiern wir das Laternenfest.

Nun ja, da gibt es noch so einiges mehr zu erzählen.

Vor langer Zeit lebten die Bauern des Tals unter dem Schutz

einer mächtigen steinernen Burg. Einer Burg mit einem Geheimnis.

Ein Geheimnis?

Aus irgendeinem Grund konnten die Bewohner der Burg

jedes Mal vorhersagen, wenn eine Katastrophe das Tal heimsuchen würde.

Jede Art von Katastrophe!

Überschwemmungen, Hungersnot oder Feuer.

Wie konnten sie das denn im Voraus wissen?

Tja, genau da kommt das Geheimnis ins Spiel.

Wenn eine Katastrophe eintrat, haben Sie das Jahr

einfach vor vorn beginnen lassen.

Ganz genauso wie wir letzte Nacht; mithilfe des blauen Lichts.

So ist es. Und weil sie genau wussten, was passieren würde,

konnten Sie sich jedes Mal darauf vorbereiten.

Ich weiß noch genau, wie ich meinen Zahn verloren habe,

aber er ist trotzdem immer noch da.

Das liegt daran, dass du ihn noch nicht verloren hast,

so wie dein Vater seinen Bart noch nicht wachsen ließ,

und du noch nicht deinen 8. Geburtstag hattest.

Und so, wie meine Mom noch nicht

mit meiner kleinen Schwester schwanger ist.

Ja. Das natürlich auch.

Ich habe ein Haus? Münzen in meiner Tasche?

Meine Frau ist wieder da. Nein, sie hat mich gar nicht erst verlassen.

Könnte es sein, dass das Universum tatsächlich Mitleid mit mir hatte?

Und dass ich endlich

meine zweite Chance kriege?

Warum hat diese Armee die Burg zerstört?

Das waren neidische Nachbarn aus den umliegenden Tälern,

die das Geheimnis für sich haben wollten.

Und warum haben sie das Geheimnis nicht einfach geteilt?

Weil es zu mächtig war und einfach nicht in jedermanns

Hände geraten durfte. Es musste beschützt werden.

Aber ist das nicht sehr egoistisch?

Egoistisch?

Wer weiß, was die anderen mit dem Geheimnis angestellt hätten.

Wenn die Leute wussten, dass sie von einer Armee

angegriffen würden, warum haben Sie nicht einfach das Jahr

von vorn beginnen lassen und sich vorbereitet?

Die Armee kam am letzten Abend des Jahres.

Daher war es nicht möglich, das Geheimnis einzusetzen.

Am nächsten Morgen war die Burg abgebrannt und das Geheimnis verloren.

Jedenfalls war es verloren, bis ich es endlich wiederentdeckt habe.

Und nun liegt es an mir, es zu beschützen.

Du erinnerst dich überhaupt nicht mehr an mich?

Sollte ich?

Ich habe dir den Schlüssel zu meinem Haus gegeben, gestern Abend!

Also, wenn ich ein Haus hätte, würde ich dann wohl dort schlafen?

Es ist, als ob das letzte Jahr nochmal abläuft,

und nur ich weiß Bescheid.

Oh, das Universum gibt mir tatsächlich eine zweite Chance!

Also, setzt du jetzt was ein oder nicht, Mr. Universum?

Oh, und ob ich das tue.

Und ich habe da so eine Ahnung,

welches Ferkelchen das Rennen gewinnen wird.

Großmutter, ich erinnere mich an gar keine Katastrophen.

Ja, und? Wieso fragst du?

Wenn du das Jahr von vorn beginnen ließt, so wie in den alten Zeiten,

vor was für einer Katastrophe willst du uns beschützen?

Oh, na ja, also, ich...

Und wenn wir beiden die Einzigen sind, die es wissen,

sollten wir es dann nicht jemandem sagen?

Das geht ganz und gar nicht.

Wir müssen es beschützen, um das Geheimnis geheim zu halten.

Wer weiß, was sie damit anstellen würden.

Noch nicht mal Mom?

Nein. Nicht mal deiner Mutter. Niemand darf es wissen.

Du musst mir versprechen, dass du niemandem

von dem Geheimnis erzählen wirst, in Ordnung?

Deine Mutter wollte, dass du tust, was ich sage, oder?

Ja.

Bitte versprich mir, dass du es niemandem sagen wirst, Porter.

Okay, Großmutter, ich verspreche es dir.

Was für ein braver Junge du bist.

Aber was ist mit diesem Mann, der mit uns zusammen in der Burg war?

Genau aus diesem Grund suchen wir jetzt ein Schweinerennen.

Ein Schweinerennen?

Schweinerennen, tatsächlich!

Wieso habe ich nicht früher was davon erfahren?

Das ist nichts, womit sich anständige Jungs abgeben sollten.

Keelan.

Olistene? Du hast mich aber schnell gefunden.

Das ist der Wahnsinn! Danke! Oh, vielen Dank!

Da gibt's nichts zu danken. Warum nur kommst du hierher zurück

und begehst den gleichen Fehler nochmal?

Fehler?

Dieser Ort ist doch der Grund,

weshalb deine Frau dich immer wieder verlässt!

Immer wieder? Wie oft hast du diese Laterne schon eingesetzt?

Oft genug, um zu wissen, wovon ich rede.

Auch ich weiß das ein oder andere.

Letztes Jahr habe ich vielleicht nur auf Verlierer gesetzt,

aber ich erinnere mich auch noch an jeden einzelnen Gewinner!

Meine Frau verlässt mich ganz bestimmt nicht, wenn ich reich bin!

Ich habe die Laterne doch nicht eingesetzt,

um dir die Taschen zu füllen.

Deine Hände zittern ja gar nicht mehr, Olistene.

Deswegen tust du es, nicht wahr?

Es geht dir einzig und allein darum,

dass deine Hände wieder gesund werden.

Hör zu, du kannst ganz beruhigt sein, Olistene.

Ich werde niemandem etwas verraten von dieser Fähigkeit.

Das geht nur dich und mich was an.

Du machst dein Ding, und ich mach meins.

Wenn du es willst, musst du mich nie wiedersehen. Einverstanden?

Na, schön. Einverstanden.

Hey!

Du da! Halt den Jungen von meinen Schweinen fern.

Wir wollten uns gerade auf den Weg machen.

Auf geht's, Porter. Es ist alles gesagt.

Ja!

Kann ich da nochmal hin?

Nein. Und sag ja deiner Mutter nichts davon,

dass wir an diesem Ort waren.

Schluss damit. Und jetzt feg den Boden.

War es dein Großvater, der dir vom Geheimnis

der alten Burg erzählt hat?

Das meiste habe ich selbst herausgefunden.

Aber das wenige, das bekannt war,

wurde von Laternenmacher zu Laternenmacher weitergegeben.

Es hat sehr lange gedauert, bis ich das blaue Öl entdeckt habe.

Als ich es endlich gefunden hatte,

ist es fast schon zu spät gewesen für mich.

Außerdem war mein Großvater nicht daran interessiert,

sich mit dem Geheimnis zu befassen.

Er hat das Neujahrsfest immer sehr ernst genommen.

Wusstest du, dass unsere Familie die Laternen

bereits von Anfang an gemacht hat?

Schon als die Burg gerade zerstört war und die Bauern

das Fest ausriefen, haben wir sie hergestellt.

Und warum werden die Laternen aus Papier gemacht?

Na, sie sind aus Papier, weil sie so leicht genug sind, um davonzufliegen.

Und wir verbrennen sie, um uns daran zu erinnern,

dass nichts ewig währt, so wie auch die alte Burg nicht ewig währte.

Als ich in deinem Alter war, wollte ich meine Laterne nie loslassen.

Warum sollte man an etwas festhalten,

das dazu bestimmt ist, weiterzuziehen?

Wie kann es sein, dass du Bursche schon so klug bist?

Aua.

Komm, lass mich deinen Finger sehen.

Aber bei dir sieht es so leicht aus, Nona.

Leicht bedeutet nicht einfach, Porter.

Oh nein!

Was?

Weißt du eigentlich, dass du wunderschöne Wimpern hast?

Was?

Da müssen die Mädchen in deiner Schule ja vor Neid erblassen.

Die hast du von der Familie deines Vaters geerbt.

Das einzige, was du von mir kriegst, ist der Schnurrbart.

Oh, mach dir doch keine Sorgen.

Ich bin viel zu alt, um mich an solchen Sachen aufzureiben.

Mutter? Äh, weinst du etwa?

Das sind bloß Freudentränen, Liebes.

Tja, du fragst dich vermutlich,

wieso ich so niedergeschlagen bin, oder?

Nun, sie hat mich verlassen.

Meine Frau hat mich für den Bäcker verlassen, schon wieder!

Sie hat mich egoistisch genannt.

Ich würde zu viel Zeit bei den Schweinerennen verbringen.

Es ist ja nicht mal so, dass ich verloren hätte.

Diesmal habe ich ständig gewonnen. Was will sie denn noch?

Ich sage es dir: Ich brauch jetzt einfach nur eine zweite Chance!

Eine zweite zweite Chance!

Wenn es doch nur ein altes Burggeheimnis gäbe,

dass mich dieses Jahr ganz von vorn leben lassen könnte.

Warum werde ich von allen verlassen?

Hallo Olistene.

Oh, du bist es bloß.

Dir scheint es ja mittlerweile ganz passabel zu gehen.

Ach, na ja, ich kann nicht klagen. Was ist denn mit dir, Olistene?

Wofür ist denn diese Medizin? Ist deine Zitterkrankheit etwa zurück?

So ein Unsinn, das ist nur etwas, um die Nerven zu beruhigen.

Verstehe. Hör zu, ich komm direkt zur Sache:

Das Jahr ist fast zu Ende, und ich werde alles dafür tun,

um dir zu helfen, es von vorn beginnen zu lassen!

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das tun werde.

Du versuchst mich loszuwerden, oder?

Ich habe dich doch die ganze Zeit in Ruhe gelassen.

Du musst dir keine Sorgen machen,

dass ich an dir klette das ganze nächste Jahr.

Neue Jahr, das nächste, neue, Schleifenjahr; wie auch immer.

Wir machen diese Laternenschlüsselsache

und jeder zieht seines Wegs. Zick, zack.

Ich brauche wirklich keinerlei Hilfe, vielen Dank!

Du brauchst sie nicht?

Aber mir ist es wichtig, Olistene.

Was kann ich denn tun, um deine Meinung zu ändern?

Diese Entscheidung liegt allein bei mir.

Sei doch einfach mal glücklich mit dem, was du hast.

Fahren wir nach Hause!

Fertig! Und das sogar einen Tag früher als nötig.

Woher weißt du, dass das genug sind?

Es sind genug, wenn die ganzen Regale voll sind.

Aber wo soll ich dann deine hintun?

Meine?

Na ja, du hast dich nicht mitgezählt,

also habe ich dir eine Laterne gemacht.

Meine Güte! Die ist ja besonders gut geworden.

Das muss dich sehr viel Zeit gekostet haben.

Und nächstes Jahr werden wir noch einen Platz brauchen.

Für wen denn?

Na, für meine kleine Schwester.

Ach ja, natürlich. Für deine kleine Schwester.

Da wir ja nun hier ja fertig sind, wie wäre es,

wenn ich dir meinen Lieblingsplatz im Tal zeige?

Wow! Von hier oben kann man ja das ganze Tal sehen!

Da drüben ist unser Haus! Und da spiele ich immer Fußball!

Komm doch mal einen Moment hierher, Porter.

Ich habe etwas sehr Wichtiges mit dir zu besprechen.

Was denn?

Weißt du, warum ich das Jahr immer wieder von vorn beginnen lasse?

Hat es was mit deinen Händen zu tun?

Das ist dir also nicht entgangen, ja?

Mein Großvater hatte genau dieselbe Krankheit.

Deshalb fing er auch damit an, mich zu unterrichten,

als ich noch jünger war als du.

Es gibt leider keine Heilung dafür.

Und im Jahr, nachdem er sie bekommen hatte,

nun ja, sah es nicht gut für ihn aus.

Ich befürchte, meine Hände werden so werden

wie die Zweige dieses Baums; sich hin und her bewegend,

ohne Einfluss darauf zu haben; allein dem Wehen des Windes ausgesetzt.

Ich habe Angst davor, nicht mehr an den Laternen arbeiten zu können

und davor, nutzlos zu werden.

Ab jetzt werde ich dir mit den Laternen helfen.

Du wirst niemals nutzlos sein.

Du wirst ein ganz toller großer Bruder sein.

Großer Bruder?

Soll das heißen, dass du das Jahr nicht von vorn beginnen lässt?

Ich habe dieses Jahr eine so wundervolle Zeit mit dir gehabt.

Die möchte ich einfach nicht wegwerfen.

Und außerdem möchte ich gern endlich mal

meine Enkeltochter kennenlernen.

Versprichst du es auch, Großmutter?

Ich verspreche es! Und bitte nenn mich von jetzt an nur noch Nona.

Und ich verspreche, mich ab jetzt immer um dich zu kümmern, Nona.

Was habe ich nur getan,

dass ich so einen Jungen wie dich verdiene, Porter?

Liebling, dein Hut.

Der Schrank!

Meine Bronze-Laterne ist verschwunden!

Nicht verschwunden.

Sie ist gleich hier.

Keelan! Was hast du hier verloren?

Ich bin hier, um dich zu bitten, das Jahr von vorn beginnen zu lassen.

Und die Antwort darauf ist, nein'!

Ich habe ein Versprechen abgegeben, diese Laterne

nie wieder einzusetzen, und das werde ich auch halten!

Ach ja?

Das ist allein meine Entscheidung. Du hast deine getroffen.

Und mit den Konsequenzen müssen wir jetzt beide klarkommen.

Wir alle kennen die Geschichte der alten Burg seit unseren Kindertagen.

Dass sie so egoistisch waren, das Geheimnis für sich zu behalten.

Dass es dazu führte, dass eine ganze Armee gegen sie aufmarschierte.

Und wenn ich mich recht entsinne endete es nicht gerade gut für sie.

Was soll das heißen?

Was, wenn das ganze Dorf erfährt, dass die alten Geschichten wahr sind.

Dass du sie alle gefangen hältst in diesem Schleifenjahr,

ohne dass sie mitbestimmen können, immer und immer und immer wieder.

Du willst doch sicher nicht, dass deine Tochter erfährt,

wie oft sie schon schwanger war, oder?

Was würde sie dann wohl von ihrem guten, alten Mütterchen halten?

Das würdest du doch nicht wirklich tun.

Wenn deine Hände schon jetzt so sehr schmerzen,

wie schlimm wäre es dann wohl erst

ohne die Hilfe deiner Freunde oder Familie?

Sobald sie die Wahrheit wissen, lassen sie dich im Stich.

So wie meine Frau mich im Stich ließ.

Wann wird es je reichen für dich?

Sag schon, wie oft wird oft genug sein?

Deine Frau will also fortgehen, ja? Dann lass sie!

So wie du alles geschehen lässt? Und das so lange?

Du warst es, die mir gesagt hat, dass ich das Leben

nicht einfach hinnehmen, sondern in die Hand nehmen soll.

Und genau das ist es, was ich jetzt tue.

Und das ist gut für uns beide.

Ich kriege meine Frau zurück und du deine Gesundheit.

Ich will dich doch nicht bedrohen, Olistene.

Ich will dir nur meine Hilfe anbieten, mehr nicht.

Also, wie macht man das blaue Feuer?

Bitte schön, Olistene.

Das wäre eine Münze für mich und eine für deine Tochter.

Ich habe euch extra die zwei schönsten zurückgelegt.

Oh! Die sehen stark aus.

Ob die's heute Abend wohl bis zum Mond schaffen werden?

Macht Dad diesen Witz wirklich jedes Mal?

Äh, ja. Jedes Mal. Und die ist für dich, junger Mann.

Na los, jetzt geh schon zu deinen Eltern, ich werde gleich nachkommen.

Du hast mir was versprochen. Weißt du noch?

Und ob ich das noch weiß. Siehst du?

Hier ist die Laterne, die du für mich gemacht hast.

Okay, Nona, dann bis gleich!

Der frisst dir ja förmlich aus der Hand.

Er scheint dir wirklich zu glauben.

Jetzt komm schon.

Er wird sich nicht einmal daran erinnern,

dass du dein Versprechen gebrochen hast.

Was soll das werden?

Ich fahre den Wagen.

Weißt du, wie das geht?

Wie schwierig kann das schon sein?

Na los!

Wir bewegen uns gar nicht. Was ist da los?

Na ja, rütteln tut es jedenfalls schon ganz ordentlich.

Na los! Bewegt euch schon!

Oh nein!

Mach dir keine Sorgen. Die wirst du eh nicht brauchen.

Nona ist verschwunden!

Nona?

Großmutter!

Was soll das heißen, ,verschwunden'?

Na, mit dem Wagen!

Mit meinem Wagen?

Wo sollte sie hinfahren?

Es gibt da etwas, das ich euch nicht sagen sollte,

aber es ist sehr wichtig.

Das Baby!

Zu Fuß wären wir schneller unterwegs.

Wir werden nicht gehen.

Ein Schweinerennenwettsüchtiger verschleppt meine Mutter

in die alte Burg? Um das Jahr neu beginnen zu lassen?

So ist es. Ihr müsst mir glauben, bitte!

Das Jahr neu beginnen lassen?

Und wenn wir sie nicht aufhalten,

wird meine kleine Schwester nie geboren werden.

Niemand, absolut niemand wird verhindern,

dass mein kleines Töchterchen auf die Welt kommt!

Sag schon, wo ist dieser Schweinepriester jetzt, Porter?

Habe ich doch gesagt, in der alten Burg.

Aber wir werden nicht schnell genug dort sein.

Lass das mal ganz meine Sorge sein.

Lenk du uns einfach in die richtige Richtung.

Lenken?

Nein, nicht da lang!

Zurück! Zurück! Hat das Ding keinen Rückwärtsgang?

Hey!

Hey!

Hey!

Wir haben es geschafft! Wir sind rechtzeitig angekommen.

Ha! Du zitterst ja noch stärker als meine Hände.

Na, komm schon.

Da waren doch diese leuchtenden blauen Blumen hier drin.

Bist du sicher, dass wir's richtig machen?

Sie muss heller leuchten.

Aua!

Ah, da sind sie ja!

Ja, ja, sehr beeindruckend, ich weiß.

Und die Laterne hast du hierhin gestellt. Wie so eine Art Schlüssel.

Aha!

Es funktioniert!

Ah, ich verstehe! Man muss es einmal ganz zurückdrehen.

Zu dem Zeitpunkt, bevor meine Frau mich verlassen hat für

den Bäcker.

Aber diesmal sorg ich dafür,

dass sie bei mir bleibt.

Ich habe ein Versprechen abgegeben. Ein Versprechen an Porter!

Fast geschafft.

Nur noch ein kleines Stück.

Was tust du da? Es ist zu spät, es sich jetzt noch anders zu überlegen.

Nein. Ich habe genug davon, in der Vergangenheit zu leben.

Aber ich noch nicht.

Na also!

Nein!

Jetzt ist es zu spät.

Das ist er, Dad, der Schweinepriester!

Oh, du wirst mir nicht meine Kleine wegnehmen, klar?

Was? Was denn für eine Kleine?

Nona! Du hast es versprochen!

Nein, nein, nein! Ich darf das nicht zulassen!

Nicht nochmal!

Ich hab's doch gesagt: Es ist zu spät!

Nein!

Wir müssen unsere Laternen brennen lassen,

um uns daran zu erinnern,

dass absolut nichts

ewig währt!

Nein! Nein!

Nein.

Nona!

Das ist echt lecker!

Freu mich, dass es dir schmeckt.

Ähm, habt ihr Salz?

Hier.

Danke.

Ach, gern geschehen.

Ich kann's immer noch nicht fassen, dass ihr mich eingeladen habt,

nach allem, was ich fast getan habe.

,Fast' kann man einem schlecht vorhalten.

Außerdem warst es nicht du,

der das Jahr wieder und wieder und wieder von vorn beginnen ließ,

ohne dass deine Familie oder sonst jemand etwas davon gewusst hätte.

Ja, da hast du schon recht, aber Olistene hatte ihre Gründe.

Auch wieder wahr.

Einmal sagte sie, vielleicht auch zweimal, dass ich die Verantwortung

für meine Entscheidungen übernehmen müsste.

Ich habe es damals noch nicht verstanden, aber jetzt ist es mir klar.

Na ja, wenigstens kann ich mein Haus noch mein Eigen nennen,

mein leeres Haus.

Papperlapapp.

Äh, was hat sie gesagt?

Wir könnten sie ja einfach fragen.

Ich sagte: papperlapapp. Du bleibst schön hier.

Ehrlich?

Wir alle haben doch so unsere Fehler gemacht, Keelan.

Aber die liegen in der Vergangenheit.

Und da werden sie diesmal auch bleiben.

Und auf dem Feld kann ich immer ein paar starke Hände gebrauchen.

Aber du musst versprechen, ihn von den Schweinen

fernzuhalten, in Ordnung?

Sieh mal, Nona, ich habe meinen Zahn wieder verloren!

Sieh sich das einer an!

Bist du noch aus einem anderen Grund runtergekommen, Porter?

Ach ja! Mom hat gesagt, du kannst jetzt hochkommen.

Ist sie noch immer sauer auf mich?

Ich würde jedenfalls nicht von dieser

Vergangenheitsgeschichte anfangen, wenn ich du wäre.

Ich bleib hier.

Keine Sorge. Wir werden zu dir zurückkommen.

Vielen Dank, Olistene. Danke für alles.

Nona ist da!

Kommt doch rein.

Na, komm schon näher, und begrüße deine Enkeltochter.

Sie ist wirklich wunderschön.

Und sieh mal:

Die Wimpern scheint sie von dir zu haben, Porter.

Wir haben sie

Olistene genannt.

Ihr, ihr...

Wir haben sie nach dir benannt, Nona!

Hallo kleine Olistene, und willkommen in der Familie.

Ach, meine Kleine, da habe ich dich

ganz schön warten lassen, nicht wahr?

DIE HÜTERIN DER BLAUEN LATERNE

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.