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Original subtitles

Liebe mit 16 (1974) dTV - MDR - 01. Oktober 2012

* Stumme Szene *

* Tanzlehrer pfeift Melodie. *

Wei�t du schon, mit wem? Alex hat mich gefragt.

Der sieht gut aus.

Ich hab noch keinen gesehen, der mir richtig gef�llt.

Habt ihr ge�bt? Mit 'nem Besenstiel.

Ein Mann w�re mir lieber. Gibst du mir mal?

Von Damenwahl halten die wenig. Ich bleib bestimmt sitzen.

(Tanzlehrer) Die Herren bitte aufstehen!

Einen Schritt vortreten! Begr��ung!

Was ist denn? Keine Reaktion bei den Damen? Bitte aufstehen!

Das Ganze ein bisschen schneller! Danke sch�n.

* Quietschende Laute *

* Ein Tango erklingt. *

Halt, halt, halt! Gehen Sie bitte wieder auf Ihren Platz.

Meine Herren, es besteht kein Grund loszust�rzen wie eine B�ffelherde.

Erst wenn ich das Zeichen gebe, gehen Sie langsam zu den Damen.

Achtung, meine Damen, meine Herren! Wir wiederholen den Tango.

Ich demonstriere noch einmal die Grundfigur. Aufmerksamkeit bitte!

Vor allem sch�n locker. Eins, zwei, Wiegeschritt, r�ck und schlie�en.

Die Herren bitte! Wir tanzen die Wiegeschrittdrehung.

Stopp! Einer von Ihnen ist auf der Strecke geblieben.

Alle zur�ck auf die Pl�tze.

Lernen Sie anst�ndig zu gehen, auch wenn das Parkett glatt ist.

Sonst k�nnen Sie gleich auf dem verl�ngerten R�cken hinrutschen.

Achtung! Die Herren bitte.

* Tango erklingt. *

Wir behandeln die Damen nun als solche.

Kein plump vertrauliches Du, keine Indiskretionen, wenn ich bitten darf.

Und ein Benehmen "Eins A himmelblaue Seide". Tanzhaltung bitte!

Moment. Gestatten Sie?

Sie gestatten?

Sie gestatten! Tanzhaltung.

Und nun: Anfang!

Warum am Anfang dieser bl�de Tango? - In meinem Haus ist das immer so.

Meine Schuhe! Ich hab mir extra alte geborgt.

Du brauchst mich nicht zu bringen. Auftrag ist Auftrag.

Also gut, gehen wir.

Ich wei� nicht, ob ich da noch mal hingehe. - Na ja...

Was hei�t denn "na ja"? Na ja hei�t na ja.

Ich gehe nur hin, weil meine Mutter es wollte.

Na ja, Tanzstunde ist auch Quatsch. Schon wieder "na ja".

Ich bin manchmal komisch. Ja. Sehr komisch.

Wie meinst du das? Guck mal! Sch�ner Stoff. Aber ganz sch�n teuer.

Was wolltest du sagen? Ich bin eben ein komischer Mensch.

Finde ich nicht. Woher willst du das wissen?

Wei� ich eben.

Wieso? - Na ja.

* Fernsehen: Opernsendung *

Junge, Junge...

Ach bitte, lass doch.

Wann musst du morgen aufstehen? Um sechs, wie immer.

(quiekt) Ah!

Na warte!

Bis ihr euch wieder... H�rt doch auf!

(zornig) Es geht blo� wieder was kaputt!

Ina, sei jetzt vern�nftig! Lass ihn in Ruhe!

Albert, sei nicht so grob zu ihr. H�r jetzt auf!

Wieso denn? Die hat angefangen. Schluss jetzt! Komm, setz dich.

Und bilde dich.

Was machst du hier? Nichts weiter.

Na dann...

(sp�ttisch) Siehst todschick aus. Fehlt nur ein Pioniertuch.

Hast du heute deinen komischen Tag?

Was willst du eigentlich? Was soll ich von dir schon wollen?

Musst du aber noch trainieren.

Sei froh, dass dein Vater das nicht gesehen hat.

Wieso bist du zu Hause? Geh das Rad richtig hinstellen.

(Mutter) Andreas! Kommst du oder soll ich dir Beine machen?

Nennt sich wohl Studientag? B�gle du weiter, dann studiere ich.

Ich muss mich ums Rad k�mmern. Rei� dich zusammen.

Schularbeiten gemacht? Ach... Sind meine Hosen fertig?

Hast doch welche an. (besch�mt) Ach die.

Hier. Danke.

Schaff mal den M�ll runter! Ist der M�llschlucker wieder kaputt?

Bring gleich zwei Liter Milch mit. Ich hab noch Schularbeiten!

Wenn dein Bruder nicht in f�nf Minuten oben ist, ist was los!

Du hast dir ja was geleistet. Was denn?

Wirst du schon sehen. M�lleimer runtertragen!

Und zwei Liter Milch holen. Immer ich.

Wenn du sie fallen l�sst, gibt's Senge. - Von dir nicht!

Ich komm dir gleich nach. Zicke.

(Tanzlehrer) Die Herren engagieren bitte!

(Tanzlehrer) Halt, halt, halt.

Bitte r�umen Sie das Parkett.

Oder denken Sie, Sie haben eine Lebensstellung gefunden?

In solchen F�llen verh�lt man sich, als sei nichts geschehen.

So macht man das. Und keine Dame wird etwas daran finden.

Musik! Die Herren engagieren bitte.

Tanzhaltung, bitte. Warten Sie auf eine Extra-Einladung?

Dort steht Ihre Dame. Anfang!

Schritt, Schritt, Seitschluss, Schritt.

Ich bring dich nicht heim, keine Angst.

Hab ich nicht. - Prima.

Moment, Ihre Haltung. Legen Sie den Arm zwanglos um die Taille der Dame.

Starren Sie die Dame nicht an, als sei Ihnen ein Gespenst erschienen.

Sie sind hier auch nicht als Reklame f�r Mittel gegen Mundgeruch engagiert

Freundliche Gef�lligkeit ohne Aufdringlichkeit. Anfang!

Lass doch, der ist dumm wie Stulle.

Ja?

* Lied "Au�er Atem wirst du sein", Gesang: Veronika Fischer *

"Au�er Atem wirst du sein."

"In der N�he noch verlangen nach mehr N�he."

"Geblendet im Dunkel, wach im Schlaf."

"Leben ohne Aufenthalt. Und au�er Atem wirst du sein."

* Lied wechselt zu langsamem Tempo *

"Dank der Liebe und Dank sei der Liebe, wenn sie sein wird."

"Wenn sein wird, was Liebe werden kann."

Mach's gut. - Tut mir leid, dass ich dich auffordern muss.

Hauptsache, ich lerne tanzen. Tsch�s. Tsch�s.

Was ist denn, Ina?

Ich wei� nicht, Kind. Du isst nichts. Du sagst nichts. Bist du krank?

Sonntag. (Vater) Wir k�nnen etwas unternehmen

Au ja.

* Tierreportage im Radio *

H�r auf zu kippeln.

Papa, was ist ein Okapi?

Vielleicht eine Papageienart. Eine Giraffe.

Ist was? - Blo� Sonntag.

Vielleicht f�llt uns was ein.

Papa, was ist ein Gnu? - Eine Antilope.

Vater macht Mittagsschlaf, du Schularbeiten.

Und der Kleine pr�gelt sich auf der Stra�e.

Ich mach die K�che sauber und schlag dann die Zeit tot.

* Knattern, Rauschen *

Ein Gl�ck, dass wir heute nicht fernsehen. Den reparierst du kaputt.

Tag. Tag.

Was machst du hier?

Ich dachte, ich treff hier jemanden. Und du? - Ich auch.

Fotografierst du auch ab und zu?

Moment. Arm hoch! Gut.

Das darf doch nicht wahr sein. Wo war ich denn da?

Vor deiner Schule.

In dem doofen Kleid. Unm�glich.

Alex... Sieht gut aus. Danke.

Ich meine das Foto. Machst du mir 'nen Abzug?

(Junge) Gib den Ball her! Wie sagt man?

Du alter Eierkopf. Gib her! Hol ihn doch!

Du musst ihn nur nehmen. Nun gib ihm schon den Ball.

Mach schon! So gro� und so doof.

Los!

Da hast du! - Spiel doch mit.

Nun versuchen wir Folgendes:

Die Herren begleiten die Damen nach dem Tanz zum Buffet.

Besorgen Sie eine Erfrischung. Die ersten f�nf Paare bitte.

Meine Herren, Sie haben keine Einkaufstasche am Arm.

Und Sie, meine Damen, h�ngen nicht an einem Seil.

Sondern am Arm eines jungen Mannes. F�hren Sie ein zwangloses Gespr�ch.

Sag irgendwas. Ich wei� nichts.

M�chten Sie etwas trinken? O ja, wenn es Ihnen nichts ausmacht.

Was darf ich bringen? Irgendwas.

Lirum larum L�ffelstiel...

Kennst du die? - Brigitte?

Wei� ich, ob die Brigitte hei�t? Aus meiner Penne.

Wei�t du, was jetzt drankommt? Keine Ahnung.

Wozu bist du denn dann hier? Keine Ahnung.

Hier ist es n�her.

Pass auf! Wasser.

Ich hab einen Stein im Schuh. Da ist eine Bank.

Bitte.

Zeig mal. Ein Nagel? Nein, schon in Ordnung.

Na ja.

Da ist jemand.

Komm!

Angst?

Die kommen hierher.

Doch Angst. Ach...

Denk blo� nicht, ich hab noch nie gek�sst.

Verliebt bin ich auch nicht in dich. Wei� ich doch.

Kriegst deinen Kuss zur�ck und fertig.

Bitte.

Rate mal, womit ich schmei�e. Mit Pampe oder Schei�e?

Na warte!

Bleib stehen!

Bleib stehen!

Er glotzt in die Luft und denkt an seine Freundin.

Du hast also einen Schwarm? Wie viel �lter ist sie denn?

Etwa f�nf Jahre. Minderj�hrige will ich nicht.

Komisch, vorher haben wir uns nie getroffen. Jetzt dauernd.

(beide) Wei�t du...

Sag schon! Nein.

Also ich habe nichts vor. Gehen wir zur Anlegestelle?

Da wohnt mein Lehrer. Der muss uns nicht sehen.

Was geht den das an? Dann bin ich in Geschichte dran.

Heute ist bei uns was passiert. Zu Hause?

In Kunstgeschichte. Die Lehrerin zeigte uns Bilder.

So einen Holl�nder. - Rubens?

Nein, nicht die Dicken.

Rembrandt. Ja! "Nackte Frau auf dem Erdh�gel".

Was wollte Rembrandt mit dieser krassen Darstellung aussagen?

Sch�n. Fett.

Die fr�hkapitalistische Ausbeutung war so gro�,

dass die Menschen keine Kleidung hatten.

Und? - Sie rannte zum Direktor. "Ideologische Provokation".

Und weiter? - Nichts.

Und jetzt? Ich hab dann GST. Aber morgen?

Morgen hab ich FDJ und �bermorgen Russisch-Nachhilfe und Zahnarzt.

Muss das sein? - Ja.

Das kostet eine Lage.

(Lehrer) Der Dichter lehnte sich Ende des 18. Jahrhunderts auf

gegen die reaktion�re Obrigkeit.

Sein Werk hatte damals wenig revolution�re, daf�r rebellische Z�ge.

Kurz etwas zum Unterschied zwischen revolution�r und rebellisch. Ina!

Ja?

Hast du das auch? Revolution�r und rebellisch?

Ach. - Mach weiter.

Die Gedichte der zweiten Schaffensperiode

zeigen deutlichen �bergangscharakter.

Sie reichen von der gegen alle Schranken protestierenden,

1784 entstandenen und 1786 gedruckten...

Na?

Was hast du gesagt? "Na" hab ich gesagt.

Jetzt hast du "na" gesagt. Und vorhin?

Ob wir zusammen Ferien machen. Na ja...

Wir fahren wie letztes Jahr. Vier Tage Arbeit, drei Erholung.

War ganz w�rdig. Aber meine Eltern!

Au�erdem bin ich Ferienhelfer.

Ina, hast du Fernsehen be...

Tag. Guten Tag.

Kommst du bitte mal!

Wiedersehen. Wiedersehen.

Wir machen dann morgen weiter, ja?

Ich mach das, lass liegen.

Kann man sich nicht mal bei den Schularbeiten helfen lassen?

Werde nicht auch noch patzig. Wieso auch noch?

Ich bin kein Kind mehr. Ja, das merke ich.

Wir machen zusammen Schularbeiten. Damit f�ngt es an.

Schularbeiten kannst du auch mit M�dchen machen.

Die kannst du auch herbringen. Du bist zu jung f�r ein Verh�ltnis.

Ich bin mit Mathias befreundet. Kann ich mir denken.

Es passiert schneller, als du ahnst. Jugendlieben enden mit Entt�uschung.

Jugendliebe...

Sei froh, dass man auf dich aufpasst. Andere haben es nicht so gut.

Wenn du ein Kind kriegst, bin ich nicht Oma, sondern Mutter.

Du kannst nicht mal f�r dich selbst sorgen.

Warum verstehst du mich nicht?

Ich m�chte, dass du gl�cklich wirst. Du verstehst mich nicht.

Wenn ich arbeite, will ich wissen, dass zu Hause alles in Ordnung ist.

* Musik: "Lang weht der Wind um die Welt", Veronika Fischer und Band *

* Stumme Szene *

Seit wann kannst du tanzen? Ich kann noch viel mehr.

Du wei�t es nur nicht. Zum Beispiel?

Ich mache zu Hause bald Revolution. Rebellion.

Unwichtig. Du denkst nie zu Ende.

Du verstehst den Unterschied nicht zwischen Revolution und Rebellion.

Dann verstehst du auch den Sinn des Lebens nicht.

Rebellion hei�t: gegen etwas sein. Revolution sagt, wie es sein muss.

Die m�ssten mich in Ruhe lassen. Also doch Revolution.

Du redest Quatsch. Das passt nicht zu dir.

Wenn ich nicht zu dir passe, sag es nur.

* Stumme Szene *

Tag. Gr�� dich und mach's gut.

Wartest du schon lange? Nein. Ich dachte, du kommst nicht.

Na los, komm! - Zu kalt.

(ruft) Da sind Steine!

Dreh dich um.

Du bist weicher als ich. Von wegen. Zeig mal.

H�chstens genauso. - Du frierst.

* Ina schluchzt. *

Was ist denn?

Ich wei� nicht.

Du musst den Mund aufmachen.

So?

* Stimmengewirr *

Kann ich heute entwickeln? Heute nicht. Siehst ja.

Soll ich dir helfen? Ach!

Sie macht sich wohl nichts aus dir. Wer?

(stammelt) Ich... sie...

Ist schon gut.

Kannst du hellsehen? Mathi... Unsere Stadt ist klein.

Wir machen zusammen Tanzschule. Ja, eben.

Das fehlt mir noch. Ausgerechnet, wenn ich gro�e W�sche habe.

Machst du Dummheiten? (emp�rt) Ach!

Du kannst ja eine Freundin haben. Sollst du sogar. Ich freu mich.

Nur h�tten wir schon l�ngst dar�ber reden m�ssen.

Ist alles so peinlich. Ich wei� auch nicht, was du schon wei�t.

Und was nicht. - Wenn ich was wissen will, frage ich schon.

Du freust dich echt �ber Ina? Du nicht?

Bring sie mal mit. Zeig sie mir. Wie sieht sie denn aus?

Kein Bild? Bild! Was soll denn das?

Sie hat Schwierigkeiten in Russisch.

W�re sch�n, wenn ihr jemand helfen k�nnte. Abfragen und so. Aber wo?

Wen du da fragen musst, wei�t du.

(Vater) Sch�n, dass wir uns auch mal sehen. Was macht die GST?

Was soll sie machen?

Bernd hat mich gefragt, warum du zwei Mal nicht da warst.

Ich konnte nichts antworten.

Ich wei� nicht, warum du sagst, du gehst hin. Bist aber nicht dort.

Ich hab ein duftes M�dchen kennengelernt.

H�tte ich dir sagen sollen. K�nnen, mein Junge.

Du kannst mit mir �ber alles reden. Wei�t du das nicht?

"Duftes M�dchen"! Gerade deshalb l�sst du die Finger von ihr.

Du denkst, ich schlaf mit ihr. Mach ihr ein Kind und lasse sie sitzen.

Wenn du schon so redest, ist mir alles klar.

Was macht denn dein Schwimmen? Und der Fotoapparat?

Verschimmelt alles. F�r zweihundertf�nfzig Mark.

Werd ich schon wieder. Alles anfangen, nichts beenden.

Weit wirst du damit nicht kommen. Auf dein Zeugnis bin ich gespannt.

Was macht deine Tanzstunde? Wann ist der Abschlussball?

Ach, dieser Quatsch. Auch schon wieder vorbei.

Aber das machst du zu Ende! Alles �ndert sich.

Fortschreitende Entwicklung.

Ich m�chte wissen, wo du gelernt hast, so �ber solche Sachen zu reden!

(Vater) Hast du das geh�rt?

(Mutter) Warum soll er keine Freundin haben?

Denk mal an dich. Ist doch l�cherlich zu glauben, es gibt mehr als K�sse.

Die trauen sich doch gar nicht. (Vater) Von wegen.

Und wenn schon. Irgendwann... - (entsetzt) Was?

Du nimmst nichts ernst.

Aber nicht gucken. - Ach.

Kannst du noch? Na klar.

Na warte!

Gleich hab ich dich.

Wirf das weg.

Na warte.

Nicht! Lass mich runter, bitte!

Lass mich los, bitte.

(fleht) Nicht ins Wasser.

Was ist denn los? Hast du Wasser geschluckt?

Ich geh raus. Mir ist kalt.

Warum denn? Ina, warte doch.

(entt�uscht) Ach.

H�r auf, bitte.

Was soll ich denn machen?

Ich wei�, dass ich bl�d bin. Ich doch auch.

Und au�erdem ist es sch�n so. Sch�n?

Da ist ein Echo. (ruft) Ina! (Echo) Ina.

Seit wann denn das?

Wie hei�t der B�rgermeister von Wesel?

(Echo) Esel.

Was kostet die Butter in Schweden? Quatsch, D�nemark.

Ene Mark. (Echo) Mark.

Was essen die Studenten? (Echo) Enten.

Wen lieben die "Berlina"?

Bisschen wenig Einsen. Hier musst du unterschreiben.

Ich hatte in meiner Schulzeit immer nur Einsen. Ich war der Beste.

Erst kam ich und dann immer noch ich. Hier auch noch.

Hast du schon 37-mal erz�hlt. Und wie du fast von der Schule flogst.

Das verwechselst du.

Ich habe geh�rt, du hast einen Freund. Ich habe nichts dagegen.

Ich bin h�chstens eifers�chtig. Wie hei�t er eigentlich?

Joachim? Mathias.

Ach ja, Mathias.

Das ist dumm und r�ckst�ndig. Dagegen zu sein.

Aber das muss seine Ordnung haben. Wie stellst du dir das vor?

* Kinder rufen durcheinander. *

Einmal und nie wieder. Das sind die reinsten Kinder. Todlangweilig.

Der Knabe schweigt und unsere Tochter spielt "r�hr mich nicht an".

Die kannst du hier einquartieren, da passiert nichts.

Was, nun doch hierher?

Sollen sie sich ruhig weiter heimlich treffen.

Bis zum Winter passiert garantiert nichts. Dann ist es sowieso zu kalt.

So praktisch muss man die Dinge sehen. Und du tu nicht so!

Denk an den langen Winter 1952.

(genervt) Albert! Sah er wenigstens ordentlich aus? - Ja, ja.

Was? - Ach, nichts.

Du nimmst nie etwas ernst.

Na, mein Schatz? Ich hab schon auf dich gewartet.

Nimm schon.

Wollen wir uns mal vern�nftig miteinander unterhalten?

Ganz offen. Du hast bestimmt Sorgen. Ich auch.

Vielleicht k�nnen wir uns gegenseitig helfen. Das w�re doch sch�n.

Wie Freunde. Ich wei� nicht, aber ich will schon.

Du bist sehr jung. Das ganze Leben liegt noch vor dir. Stimmt doch?

Wir wollen dir einen sch�nen Beruf suchen.

Der dir Freude gibt. Damit auch du anderen Menschen etwas geben kannst.

Richtig? - Ja, schon.

Ich wei� noch nicht, was ich werden will.

Ich kann ein bisschen zeichnen und schneidern.

Ich wei� nicht, ob man damit was anfangen kann.

Du zeichnest sehr gut! Ich bin nicht blind wie andere M�tter.

Ich will dich sehen, wie du wirklich bist.

Soweit man das als stolze Mutter kann.

Zum Abschlussball? Ja.

Ina?

* Ina weint. *

Na, na... So schlimm?

H�r doch auf. Was hast du denn?

Mutti hat mich reingelegt. Na, na. Reingelegt?

Doch! Erst gab sie mir eine Zigarette und den sch�nen Stoff.

Dann hat sie mir die Welt erkl�rt.

Sie redete nur von Mathias. Dass es f�r ihn nicht gut ist.

Hat sie was Falsches gesagt? Ich wei� �berhaupt nichts mehr.

Ich hab zwei Mark f�r Kaffee. So wie ich aussehe?

Ach, komm doch.

Legen Sie bitte die Garderobe ab.

Wo ist denn die Garderobe? Sind Sie keine Hotelg�ste?

Nein.

Unser Restaurant ist im Moment leider �berf�llt.

Bleiben wir hier? Sind Sie hier verabredet?

Nein, wir wollten nur...

Dann kann ich Ihnen hier auch keinen Platz anbieten.

* Mann klopft an die Scheibe. *

Jetzt denkt der sich sonst was. Kann uns doch egal sein.

Ich hab dich lieb, wei�t du das? Ich dich auch.

Komm.

Altes Schwein!

Verdammter Mist ist das! Jeder hat ein Zuhause, blo� wir nicht.

Hunde haben H�tten, Ziegen St�lle. H�r doch auf.

Ist doch wahr. Lach nicht! Ich bin schrecklich in meinem Zorn.

* Pfiff *

Hallo! - Habt ihr was vor?

Was macht ihr hier? Wissen wir noch nicht genau.

Auf den Fernsehturm? - Wenn du bezahlst...

Wir fahren mit der F�hre hin und her.

Kein Regen und kostet blo� 'nen Groschen.

Das gibt wieder �rger. Quatsch, wir fahren.

Chef, k�nnen wir hier tanzen? - Wie bitte?

Tanzen! - Wenn niemand was dagegen hat.

Macht nur Musik.

* Flotte Tanzmusik *

* Jazzige Musik *

Also, �berlegt es euch. Ich muss den Laden n�chste Woche abgeben.

Was ist, ja oder nein? Klar kommt sie mit.

Ich wei� nicht. Alles ganz offiziell.

FDJ, Rat des Kreises und so. Kannst du deinen Eltern sagen.

Stell dir vor, vier Wochen nur f�r uns.

Ich hab mich f�r die Kleinen gemeldet.

Wie bist du auf die Idee gekommen? Ich kann nicht andere agitieren

und selber nicht gehen. Melde dich eben um.

Nun zu einer unangenehmen Sache. Zehn M�dchen erkl�rten sich bereit,

zur Kinderbetreuung zu fahren. Jetzt will eine aussteigen.

Wer denn? - Ina. Sie hat die Werbung gemacht.

Jetzt will sie selbst nicht dran teilnehmen.

Sag was! Ich muss noch einen Aufsatz schreiben.

Was soll ich sagen? Das ist eine pers�nliche Sache.

Ich kann eben nicht. Tut mir leid.

Wenn sie pers�nliche Gr�nde hat...

Ich schlage hier schon Wurzeln. - Was hei�t "pers�nliche Gr�nde"?

Verpflichtung ist Verpflichtung. Meine Meinung.

Ina? Dann mache ich einen Vorschlag. Wir geben Ina drei Tage Bedenkzeit.

Ich hab da jemand. Mit dem m�chte ich zusammen wegfahren.

Auch arbeiten. Ihr kennt ihn nicht. Aber er ist gut. Das ist alles.

Dann bring jemanden als Ersatz.

He, was ist los?

Keine Reise, habt ihr gesagt. Da hab ich mir was gesucht.

Aber Ina! Man muss doch vorher mit seinen Eltern sprechen.

Ihr habt ja auch nichts gesagt. Wir wollten dir eine Freude machen.

Und ich dachte, ihr freut euch, wenn ihr mal allein...

Wer hat dir die Arbeit verschafft? Von der Schule aus.

Vorhin sagtest du, das sei die Sache mit der Ferienbetreuung.

Auch.

Wer rei�t sich denn noch um diese Arbeit?

Fast alle. Eine FDJ-Brigade.

Und wer macht die Ferienbetreuung? Die anderen alle.

Also fahren alle �berall hin?

Ihr wollt nicht verstehen... (Mutter) Wir haben verstanden.

(Vater) Du wei�t, was du tun musst. Nein, wei� ich nicht.

Dann m�ssen wir es dir sagen. Du hast die Ferienbetreuung zugesagt.

(trotzig) Zugesagt, zugesagt!

Ja oder nein? Ja.

Dann tust du das auch. - Oder wir melden sie krank.

Es bleibt dabei! Ein gewisser junger Mann wird allein arbeiten m�ssen.

Au�erdem wollen wir nicht so schnell Gro�eltern werden.

Au�erdem.

Schreibst du gleich? Ja, gleich.

Ich dir auch. Alles in Ordnung?

Einsteigen bitte! Vorsicht bei Abfahrt des Zuges!

Tsch�s.

Tsch�s.

* Musik aus dem Kofferradio, alle reden laut durcheinander. *

(Sch�ler) Wollen wir baden gehen? (alle begeistert) Ja!

(Lautsprecher) Hallo, ihr da! Baden verboten! K�nnt ihr nicht lesen?

* Sch�ler gehen murrend zur�ck. *

(Sch�ler) Frag mal die Oma, wo es hier hingeht.

K�nnen Sie mir sagen, wie wir zur LPG kommen?

Hier sind Sie falsch. Zur�ck und dann links.

* Sch�ler lachen und schwatzen; polnische Rockmusik im Radio. *

(Sch�ler) Wir suchen Arbeit. Wir sollten uns bei der LPG melden.

Hier ist die Milchproduktion. Wir ben�tigen nur Spezialisten.

Wo sind die K�he? - In diesem Kompaktbau.

Wie viele Tiere haben Sie? - Zweitausend.

Ist da das Futter drin? - Ja, in diesen Silos.

Wenn Sie Arbeit suchen, probieren Sie es bei der G�rtnerei oder Beregnung.

Seid ihr die aus dem Sommerlager? - Ja, aber kein Aas will uns hier.

Wenn gleich so ein Haufen kommt... Zehn wollten wir. Ich brauche einen.

Den da!

Und wir? - Sucht euch was.

Ich hab's gleich gesagt. Nur zehn.

Bleib sauber, Alter.

Nun fass doch mal mit an!

Nein, dieses Ende kommt dahin.

Nicht so, anders herum. Wie denn nun?

So, n�chstes Rohr.

Schlie� das andere an.

Ach, verflucht! Was ist los?

Blo� ein Kratzer.

Tut es weh? - Es geht.

Lass mal. Gehst du noch zur Schule? Noch ein Jahr.

Und dann? Irgendwas mit Sport. Trainer oder so

Ah, Fu�ball. Dreisprung.

Was? Na... Dreisprung.

Dreisprung? Mach doch mal.

Bleibt ihr l�nger? Wenn wir Arbeit haben. Obwohl...

Obwohl was? Na ja. Ist komisch hier.

Kein Hund, keine Katze. Nicht mal ein alter Hahn, der seine Henne...

Du bist mir einer.

Och! Na warte, du!

M�ssen wir nicht weitermachen? Erst in einer Stunde.

Nicht dr�ngeln.

Na?

Na, kommt!

* Kinder schwatzen ungeduldig. *

H�rt doch auf!

H�tten Sie es mal ausgehalten! Wegen dem einen Wort sind es mehr als zehn.

Das kostet.

* Rockmusik *

* Stumme Szene *

* Stumme Szene *

* Langsame Discomusik *

Was macht dein Arm? Nichts weiter.

Na also.

Du warst noch nicht oft tanzen. Wieso?

Hast du eine Freundin? Ja.

Fest? - Ja.

Ist sie hier? Nicht dass ich w�sste.

Bei mir ist noch ein Platz frei. Gleich. Ich muss noch was erledigen.

Wenn du rauskommst, rechts.

(S�nger) Hallo, Freunde! Kurze Ansprache des LPG-Vorsitzenden.

Kommst du mal? Wir hauen gleich ab.

Schon mal 'ne Blutvergiftung gehabt? Nein.

Sonst noch Beschwerden?

Locker, locker. Nicht so verkrampft.

Kitzlig?

Ich denk, du hast eine Freundin. Schon, blo�...

Aber? Zieh dich an.

Ich denke, ihr m�sst los.

Na? - Na?

(beide) Wie war's?

Albert, guck mal!

Mach dich nicht l�cherlich. - Ich sehe wirklich schon Gespenster.

Das ist so deine Art. - Ich hab einfach Angst um Ina.

Was ist dabei, wenn wir sie von der Tanzstunde abholen?

Wir sind spazieren gegangen und zuf�llig vorbeigekommen.

Wie es so unsere Art ist.

Machst du dich �ber mich lustig? - Nein, ich passe auf dich auf.

Aber du bemerkst es nicht. - Dann mach es besser.

Zigarette?

Willst du einen Kaugummi, Ilse? - Nein.

Wir haben dem Kind mit unserer Einmischerei ganz sch�n zugesetzt.

Nat�rlich haben wir es gut gemeint.

Wir tun so, als ob Ina eine dumme Gans ist.

Und der Junge ein Fuchs, der sie zum Abendbrot verschlingt.

* Wasser pl�tschert. Fr�sche quaken. *

Ich dachte, du freust dich.

Was hast du Mischa gesagt? Was hast du ihm gesagt?

Ich dachte, hier kommt nie jemand her.

Mach das Licht an. Mach sofort das Licht an.

Du hast es ihm gesagt. Richtig?

Dass du eine Freundin hast und nicht wei�t, wo du mit ihr hin sollst.

Nicht direkt. Man k�nnte doch sch�n aufr�umen.

Damit alle merken, was los ist. Wieso? Seine Eltern sind lange weg.

Ist doch egal, wo wir sind. Hauptsache, wir sind zusammen.

Komm ruhig her. Ich hab keine Angst mehr.

Ich tu dir nichts. Hab keine Angst. Ich tu dir nichts.

Komm. Hab keine Angst.

Alles wieder in Ordnung.

Alles deins. Schenke ich dir. Danke.

Ich leg mich dann gleich ins Bett und denk an dich. Du auch?

Heute kommt sp�t noch ein Film. Den wollte ich eigentlich sehen.

Fernsehen? Das kannst du jetzt? Ja. Warum denn nicht?

Mensch, versteh doch! (weint) Lass doch den Baum ganz!

Lass mich los.

(Mutter) Ina, wann ist der Abschlussball?

Am Siebenundzwanzigsten. In einer Woche?

Das schaffe ich nicht. Dein Kleid ist nicht fertig.

Ist schon der Neunzehnte? Der Zwanzigste.

Der Zwanzigste?

Ich k�nnte mich umbringen. Und dann?

Jedenfalls m�ssen wir jetzt zusammenhalten.

Ja, das m�ssen wir. Irgendwie kriegen wir es gro�.

Wenn du willst...

Bei uns um die Ecke ist eine Kohlenhandlung.

Die verdienen ein Schweinegeld. Da fange ich an.

Nein, lerne du deinen Beruf. Ich will dich. Richtig.

Ja, ja. Aber nicht blo� immer... Wenn du nicht willst, dann nicht.

Bestimmt nicht. Ich mach mir nichts draus.

Bist du mir b�se? Ach, wir lieben uns doch.

Da kann ich schon mal warten.

Ich wei� nicht, was die Leute davon haben.

* Musik aus dem Kofferradio: "Komm nicht wieder", Gruppe Lift *

Tag. Na, komm!

Hier waren Fremde.

Nee, nee, lass. Das kommt in die Speisekammer.

Hier m�ssen wir unbedingt ein bisschen Ordnung machen.

So. Kuss!

Selbst gemacht. Von mir.

* Rockmusik *

Mach aus, ja?

Ist dir nicht gut? Mann kann sich auch mal unterhalten.

Dann mach wenigstens leiser!

* Mathias macht das Radio aus. *

Was ziehst du an zum Abschlussball? Sag blo�, wir gehen da hin.

Hast du Lust? Nein. Es geh�rt sich aber so.

Wieso? Wen geht das was an? - Alle.

Da sie es mitgekriegt haben, d�rfen wir uns nicht blamieren.

Ich blamiere mich, so viel ich will. Ist doch egal, was die Leute sagen.

Mir nicht.

Wolltest du nicht baden? Wieder allein?

Kommt nicht in Frage. Komm mit. Keine Lust.

Hast ja nie Lust.

Nur zu dem bl�den Abschlussball und deinem bl�den Kartoffelsalat.

Nicht mal mehr Musik machen darf man.

Aha, dazu hast du auch keine Lust. Ist auch egal.

Ich kann nicht schwimmen, Mathi! Ich kann das doch alles gar nicht.

Viel ruhiger!

* Beide lachen. *

Die Arme sch�n lang. Gut so.

Meine Mutti macht mir ein Kleid, und du ziehst deinen Anzug an.

Tanzen ist nicht gut, wenn du ein Kind kriegst.

Ich krieg doch gar kein Kind mehr. Aber woher ...?

Ich wei� es. Haben wir Gl�ck? Eigentlich wusste ich es immer.

Es k�nnte doch m�glich sein... Ach!

Dazu haben wir immer noch Zeit. Jetzt wird alles gut.

Da kommen sie. Begr��ung soll aber erst drinnen sein.

Wir k�nnen doch nicht vorbeilatschen. - Nat�rlich nicht.

Guten Abend. Tag, Mathias.

Danke.

Darf ich Ihnen meine Eltern vorstellen? Meine Frau Mama.

Guten Abend.

Oh, Pardon.

Guten Abend. Schon viel von Ihnen geh�rt.

Ja dann... Gehen wir.

* Musik im langsamen Schritt-Tempo *

Klappt doch schon ganz gut.

* Tusch *

* Wiener Walzer *

Die Kapelle ist genauso langweilig wie zu meiner Zeit.

Muss ich jetzt deine Mutter holen? Ja.

* Tango *

Finden Sie das auch so lustig? - Ich dachte, es geht nur mir so.

Dann bleiben ja nur wir beide noch �brig.

Pardon, darf ich Sie um die Ehre dieses Tanzes bitten?

* Tango *

Wie hei�t Ihr M�del? Wird man sich ja nun merken m�ssen.

Ina. Auf Wunsch meiner Frau. Ihr Sohn hei�t Mathias.

Ich bin eingeweiht. - Alles wei� man nie.

Eins und eins macht im Leben nicht immer zwei.

Man kann nur raten. Machen m�ssen sie's allein.

Die Hand dazwischenhalten geht auch nicht. Verzeihen Sie die Offenheit.

Mann kann sich auch zu viele Sorgen machen. Ich neige dazu.

Aber sind es wirklich zu viele? Wissen Sie es?

Wenn man die beiden so sieht... Leichtfertig sind sie sicher nicht.

So haben wir unsere Ina auch nicht erzogen. Er bedeutet ihr schon viel.

Aber man wei� es nicht genau. Vielleicht ist es die gro�e Liebe.

So eine Schwiegertochter w�nscht man sich.

Wenn man w�sste, ob sie eine Wohnung kriegen. Helfen w�rde man gern.

Ein paar Jahre k�nnte ich noch warten, bis ich Gro�mutter werde.

Sie m�ssen keine Kinder kriegen. Ist nicht mehr wie bei uns.

Finden Sie? - Klar. Ich bin nicht der Papst.

(zweifelnd) Ich wei� nicht... - Bin ich nicht. Ich schw�re.

Was ist das? - Kaugummi.

Sie und Kaugummi? - Nehme ich manchmal im Betrieb.

Man raucht weniger. - Wenn das einer sehen w�rde!

Komisch. Nicht schlecht.

H�tte man sich auch kaufen k�nnen. - Man h�tte so manches tun k�nnen.

Auch lassen k�nnen.

Oh! - Was ist denn?

Der Kaugummi. - Verschluckt?

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Ich gebe mir die Ehre, Sie begr��en zu d�rfen.

Sie haben Ihre S�hne und T�chter in meine Obhut gegeben.

F�r ein St�ck ihres Lebensweges, leider nur ein sehr kurzes.

Ich bin sicher, Sie haben es nicht bereut.

Fr�hlich wollen wir sein heute Abend.

Die Fr�chte gemeinsamer Arbeit genie�en.

Ein Glas Rebensaft wird f�r Stimmung sorgen.

Und unsere Kapelle steht zu Ihren Diensten.

Bevor wir unsere Feier beginnen,

darf ich Ihnen ein ganz besonderes, freudiges Ereignis mitteilen.

Zwei junge Herzen haben unter diesem Dach zueinander gefunden.

Fr�ulein Brigitte und ihr Verlobter!

* Tusch und Applaus *

Herzlichen Gl�ckwunsch im Namen unseres Hauses.

Na, neidisch?

Na, wollen mal sehen. Und keine Tr�nen mehr.

Die sollen uns doch in Ruhe lassen.

(Gedanken) Ich war sowieso gegen die ganze Show hier.

Ich w�rde es glatt ohne das alles hier aushalten. Ohne das alles.

Ohne das. Ja, ich glaube: ohne alles.

* Musik: "Au�er Atem wirst du sein" Gesang: Veronika Fischer *

"Au�er Atem wirst du sein."

"Wenn Erwartung und Erf�llung sich begegnen."

"Und wenn nicht, dann gib's her. Rei� dich los, geh davon."

"Neue Liebe holt dich ein und das Alte wirst du sein."

"Auch au�er Atem sein ..."

"Dank der Liebe und Dank sei der Liebe, wenn sie sein wird."

"Wenn sein wird, was Liebe werden kann."

Untertitel: Claudia Streibig

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