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- Kann ich Ihnen helfen? - Ich möchte den Diensthabenden sprechen.
Hier herein.
- Ich möchte einen Mord melden. - Setzen Sie sich.
Wo ist dieser Mord begangen worden?
San Francisco. Letzte Nacht.
Wer ist ermordet worden?
Ich.
Wollen Sie mich anhören, oder nicht, Captain? Ich habe nicht sehr viel Zeit.
Ihr Name ist Bigelow? Frank Bigelow?
Das stimmt.
Antworten Sie auf diesen San Francisco Fahndungsaufruf.
Senden Sie es direkt an Inspektor Banner von der Mordkommission.
Sagen Sie ihm, wir haben Frank Bigelow gefunden.
Nur weiter, Mr. Bigelow.
Nun, dies schließt einige andere Leute ein, Captain.
- Eine ganze Anzahl von anderen. - Erzählen Sie es so, wie Sie wollen.
Ich lebe in einer kleinen Stadt namens Banning, draußen in der Wüste.
Es liegt auf dem Weg nach Palm Springs.
Ich habe dort ein kleines Geschäft.
Paula.
Ja, Mr. Bigelow.
Holen Sie mir eine Kopie von Mrs. Hollis '48er Steuerbescheid, ja?
- Oh, und besorgen Sie auch den '47er. - Ja, Mr. Bigelow.
Ich denke nicht, dass wir letztes Jahr diese neue Ausstattung abgeschrieben haben.
Nein, haben wir nicht.
Ich erinnere mich, dass du sagtest, wir könnten es dies Jahr einfügen.
- Sicher können wir. - Hey, Frank.
- Ja, Will. - Peterson sagt, er will einen Finanzbericht...
... bevor er mir meinen Lohn geben kann. Hallo, Kitty.
- Hi, Will. - Ich fahre heute nach San Francisco...
... aber ich werde in einer Woche zurück sein. Danach werde ich mich darum kümmern.
- Sicher 'ne Bombe, was? - Nun, ich hab schon schlimmere gesehen.
- Also, eine gute Zeit, Frank. - Ja, danke, Will.
Paula, warum kommst du nicht runter...
... und lässt mich dir eine neue Dauerwelle machen?
Dadurch bekommst du dein Haar bei dieser Hitze viel besser in den Griff.
Ich kann es mir gerade nicht leisten. Vielleicht nächsten Monat.
Ja, hier ist es. Wir hatten es nicht drin. Wir können es dies Jahr machen.
Mach es so, wie du es für am besten hältst.
Eine gute Reise, Frank.
Sicher, Kitty, wir sehen uns, wenn ich zurück bin.
Bon voyage!
Warum kommst du nicht trotzdem runter, Paula?
Wir überlegen uns was wegen der Dauerwelle.
Danke, vielleicht mache ich das.
Hallo. Oh, hallo Mr. Hawkins. Einen Moment.
Möchtest du, dass er dein Ticket rüberschickt?
Nein. Ich hole es selbst ab.
Nein, nicht nötig. Mr. Bigelow wird es an der Station abholen.
Wiedersehen.
Ich möchte mit dir kommen, Frank.
Oh, Paula, ich mache nur einen kurzen Urlaub. Du weißt das.
- Du willst ohne mich fahren, oder? - Nur eine Woche.
Und ich nehme an, du hast dich für diesen kleinen Urlaub...
- ... heute Morgen um 9 Uhr entschieden? - Äh, nein, Paula.
Ich wollte dir schon vor ein paar Tagen davon erzählen.
- Ich nehme an, ich hab's vergessen. - Oh, du hast es vergessen.
- Paula, sei nicht so. - Sei nicht wie was?
Du lässt eine kleine Ankündigung fallen, dass du weggehst...
... nicht morgen, oder nächste Woche, oder nächsten Monat, sondern heute.
Keine Erklärungen. Nichts.
Und ich soll die Erklärung schlucken, dass du etwas Urlaub brauchst.
Ich will nur für ein paar Tage aus der Stadt raus. Das ist alles.
- Aus der Stadt raus oder von mir weg? - Ach, Paula, bitte versuch das zu verstehen.
Wie kannst du mich fragen, ob ich sowas verstehe?
Nein, entschuldige, aber ich verstehe es nicht.
Geh nach San Francisco, aber erwarte nicht, dass ich warte, wenn du zurückkommst.
Paula... Bitte, Paula.
Komm schon. Dreh dich um und sieh mich an.
Komm her.
Warum machst du das mit mir, Frank? Warum kannst du nicht ehrlich zu mir sein?
So aufrichtig, wie ich mit dir bin? Musst du denn gehen?
Ich muss, Paula. Ich weiß, was ich tue.
In Ordnung, geh. Geh, wohin du willst. Meinetwegen kannst du zum Teufel gehen!
Paula.
Paula...
Ja, ich weiß, dass ich dumm bin.
Komm her.
Komm, mach dein Gesicht zurecht. Wir gehen zu Eddie's und trinken etwas.
Gut. Warum nicht?
- Hey, Boss. - Hi, Eddie.
- Gib uns ein paar kalte Biere, ja? - Kommt sofort.
Hi. Komm.
Oh, was für eine Erleichterung. Die Klimaanlage fühlt sich gut an.
Ich wünschte, wir hätten eine im Büro. Das Arbeiten würde zum Vergnügen.
Wenn es so heiß bleibt, geh den Rest der Woche nicht hin.
- Ich habe heute in zwei Rennen gewonnen. - Wie viele hast du verloren?
Du musstest ja danach fragen...
- Recht früh für euch, nicht? - Zu heiß zum arbeiten.
Das höre ich gerne.
Frank.
Du wirst mich mitnehmen, oder?
Das wirst du doch, oder?
Oder bedränge ich dich?
Was meinst du mit bedrängen?
Vielleicht brauchst du diese Woche für dich allein.
Vielleicht brauchen wir beide das.
Ich weiß, was in dir vorgeht, Frank.
Du bist wie jeder andere Mann, nur eben ein bisschen mehr.
Du fühlst dich gefangen, in der Klemme...
- ... und du weißt nicht, ob es dir gefällt. - Sieh mal, Paula.
Ich werde ehrlich mit dir sein.
Du bist mir zu wichtig, um nicht ehrlich mit dir zu sein.
Ich bin ebenso auf dein Glück bedacht wie auf mein eigenes.
Ich weiß, du hattest eine schlechte Erfahrung, Frank.
Aber du weißt nicht, was das mit zwei Menschen machen kann, Paula.
Die Frau wird stets mehr verletzt als der Mann.
Ich will nicht, dass du verletzt wirst, Liebling.
Mehr als alles auf der Welt will ich, dass du nicht verletzt wirst.
- Möchtest du etwas Musik hören? - In Ordnung, Frank.
- Hast du ein paar Nickel, Eddie? - Ja.
Stört dich doch nicht, oder?
Nein, die nächsten Ergebnisse kommen erst in einer halben Stunde rein.
Ich dachte, dass wir mittlerweile schon verheiratet wären.
Nein, ich werde dich nicht mehr bedrängen, Frank.
Geh nach San Francisco. Ich finde es nicht gut...
... aber ich bin überzeugt, dass du gehen musst.
Ich möchte, dass du dir sehr sicher bist, Frank.
Falls es richtig ist, und ich bin davon überzeugt...
... werden wir etwas wirklich wundervolles zusammen haben.
Falls nicht, sollten wir beide es so bald wie möglich wissen.
Du siehst also, selbst wenn ich dich aufhalten könnte, würde ich es jetzt nicht tun.
- Ja, Sir. - Ah, mein Name ist Bigelow.
- Ich habe eine Reservierung. - Ja, Sir.
Hier bitte, Sir.
Äh, mein Name ist Bigelow. Ich, äh, habe eine Reservierung.
Ich habe es, Sir. Ein nettes Zimmer im 6. Stock, mit Blick auf die Bucht.
Page!
Dies könnte Ihnen bei Ihrem Aufenthalt behilflich sein, Mr. Bigelow.
Ein kleiner Prospekt, wie man sich in San Francisco amüsiert.
- Oh, danke. - Gerne, Sir.
Danke.
Ist es hier immer so?
Nein, wir haben Handelswoche, und es ist zudem der letzte Tag.
Page!
Immer unterwegs, wenn man sie braucht.
0517?
Danke. Hier ist eine Nachricht für Sie, Mr. Bigelow.
Anruf per Ferngespräch aus Banning vor etwa einer halben Stunde.
- Von einer Paula Gibson. - Oh, danke.
Bitte sehr. Zeige Mr. Bigelow die 618.
- Hier entlang, Sir. - Wiedersehen.
Hier entlang, Mr. Bigelow.
- Noch ein Wunsch für heute, Mr. Bigelow? - Oh, äh, ja.
Sie können mir einen trockenen Manhattan und ein Paket Rasierklingen bringen.
- Ja, Sir. - Danke.
Und Sie können diese Tür offen lassen.
Hallo, Vermittlung?
Ich möchte mit Miss Paula Gibson sprechen, in Banning, Kalifornien.
Das ist richtig. Nein, ich werde warten.
- Hallo. - Hallo, Paula.
Oh, hallo Frank. Wie war die Reise?
- Gut, recht gut. - Amüsierst dich nicht schlecht, hoffe ich.
Also, weiß nicht, ich... Bin gerade erst angekommen.
Was war das?
Oh, Vertriebs-Messe. Der Ort quillt über von Handlungsreisenden.
Tommy Anderson hat rausgefunden, dass du weg bist...
- ... und gefragt, ob ich mit ihm ausgehe. - Oh, wirklich, wie hat er das herausgefunden?
- Ich überleg es mir. - Hast du mich deswegen angerufen?
Ich lasse Sie wissen, dass dieser Anruf rein geschäftlich ist, Mr. Bigelow.
Hat Sie ein Mr. Phillips angerufen, ein Eugene Phillips aus Los Angeles.
- Nein. - Er wird. Er hat drei Mal im Büro angerufen.
Er sagte, dass er umgehend mit Ihnen in Kontakt treten möchte.
- Er wolle Sie unbedingt sofort erreichen. - Was wollte er?
Ich weiß nicht, aber er klang sehr düster und mysteriös und recht aufgeregt über etwas.
Phillips, Phillips, haben wir schon mal geschäftlich mit ihm zu tun gehabt?
Nein, es sei denn, du hast es vor mir geheim gehalten.
Ich habe alle Bücher durchgesehen.
Warum hast du ihm gesagt, dass er mich hier erreichen kann?
Ich mach ja eigentlich Urlaub.
So sagtest du mir und so sagte ich ihm, Herzchen.
Aber der Gentleman schien weniger Respekt vor deinen Stimmungen zu haben, als ich.
Er bestand darauf, dich zu sprechen, bevor es zu spät ist, wie er es nannte.
Sag ihm, du hättest mich zu erreichen versucht...
... ich hätte meine Pläne geändert, und er kann mich nicht erreichen.
Er wollte nicht mit mir sprechen. Ich sagte, ich sei deine Privatsekretärin...
... aber ich fürchte, ich klang nicht privat genug.
Also sagte ich ihm, dass er dich heute Abend dort erreichen könne.
Nun, ruf ihn zurück. Wenn es so wichtig ist, wie er vorgibt, wird er mit dir reden.
Anderenfalls wird er warten müssen, bis ich wieder zuhause bin.
So, sind wir etwas unnachgiebig, heute Abend.
In Ordnung. So soll es sein.
- Und Frank, - Ja?
- Ich... ich weiß nicht, wie ich das sagen soll. - Was sagen?
Was ich sagen will, es gibt nichts, was du tun könntest...
... weswegen du dich je schuldig fühlen müsstest.
Sicher.
Danke, Paula. Ich werde dich... ich werde dich morgen anrufen.
Gute Nacht.
Oh, legen Sie es nur dahin, bitte.
- Behalten Sie das Wechselgeld. - Vielen Dank.
- Sagen Sie, wie lange geht das schon so? - Es ist schon die ganze Woche ein Tollhaus.
Aber morgen checken sie aus. Ich dachte, Sie gehörten zu ihnen.
Nein, nein, ich bin hier nur auf Urlaub.
Warum kommt jeder nach San Francisco um sich gehen zu lassen?
Entschuldigen Sie.
Sagen Sie, es tut mir leid, Sie zu stören, aber dürfte ich Ihr Telefon benutzen?
- Nein, nein, machen Sie nur. - Ich bin von der anderen Seite.
Einer der Jungs hängt an meinem Telefon...
... und benutzt es schon seit einer halben Stunde.
- Ich will nur unten anrufen. - Ja.
Danke.
Zimmerservice, bitte.
Ja, hat sich alles ordentlich entwickelt die letzten Tage, oder nicht?
- Viele Geschäfte abgeschlossen? - Ich bin nicht geschäftlich hier.
Hallo. Zimmerservice? Hier ist Mr. Haskell von 617.
Ja, richtig. Würden Sie noch drei Flaschen Bourbon hochschicken und zwei Scotch?
Oh, und auch noch etwas Eis. Danke.
- Sie sind alleine hier? - Ja, bin gerade angekommen.
Warum kommen Sie nicht auf einen Drink zu uns?
- Ich will mich nicht in Ihre Party mischen. - Unsinn, es ist keine Party.
Nur einige von den Jungs, die ein paar Käufer unterhalten.
Sie wissen schon, das Übliche. Ein paar Drinks, ein bisschen Spaß.
- Es ist keine Party. Kommen Sie. - Also...
- Kommen Sie, kommen Sie. - In Ordnung.
Ich weiß, wie es ist, in einer fremden Stadt allein zu sein.
- Ich bin Sam Haskell. - Ich bin Frank... Frank Bigelow.
Man könnte denken, dass einige der Kerle nie von zuhause weg waren.
Ja.
Hey, hey, seid mal ein bisschen ruhig. Würdet ihr mal ruhig sein, bitte?
Ich möchte euch Frank Bigelow vorstellen.
- Hallo. - Hi.
- Dies ist Jane Carlyle, Bill Welch. - Wie geht's, Mr. Welch?
Nett Sie kennenzulernen, Bigelow.
Jane ist die hübscheste Käuferin in San Francisco.
- Hey! Das nehme ich Ihnen übel. - Ich denke nicht, dass ich ihm glaube, Elaine.
- Das verbreitet er von Küste zu Küste. - Also wirklich...
- Aber es ist gut für die Moral. - Ich bin George Cantwell.
- Erfreut Sie kennenzulernen, Mister... - Bigelow.
Bigelow, ja.
- Haben Sie gute Geschäfte gemacht? - Er ist nicht geschäftlich hier.
Nun ja...
Besorgen wir dem Mann einen Drink, bevor er an Durst stirbt.
- Wie wär's mit einem kleinen Bourbon? - Klingt gut.
Bourbon wird es sein.
Sicher, Mr. Wallace. Ja, Mr. Wallace.
Ich brauche mindestens eine Woche in Cleveland, um all meine Kunden zu besuchen.
Ich schaffe es nicht, vor dem 17. in Philadelphia zu sein.
Eddie, kommst du mal vom Telefon weg? Ich möchte dir Frank Bigelow vorstellen.
- Wie geht's? - Das ist sein Boss.
Seit einer Stunde versucht er, dass sein Spesenkonto erhöht wird.
So wie der sich an einem Dollar festhält...
... könnte man meinen, dass sie nicht mehr gedruckt werden. Ja, Mr. Wallace.
Gleich morgen früh reise ich hier ab. Ja, Sir.
Bleib locker in der Hüfte, Harry. Etwa so.
Oh, ja!
Wie macht er sich?
Da ist nichts an Harrys Tanz was ein Zweijahreskurs bei Murray's nicht heilen würde.
- Ich finde, ich hab's ganz gut gemacht. - Das sind Sue und Harry Brandon.
- Hallo. - Hallo, schön Sie kennenzulernen.
Wo hast du sie gefunden, Sam, auf einem Tanzmarathon?
Die bringt mich noch um.
Ich wette, Sie können die Rumba.
Nun, ein bisschen, aber ich bin etwas eingerostet.
- Alles wäre eine Verbesserung nach Harry. - Ach, das ist ja toll!
Also, los geht's.
Hey, Sie sind gut.
Meine Frau ist eine gute Tänzerin, nicht wahr Bigelow?
Oh, ja!
Thelma, ich dachte, du wolltest mit uns heute Nacht etwas Spaß haben.
- Ist das hier etwa die Stadt? - Das stimmt.
Wir haben praktisch unsere Geschäfte ruiniert, um euch alles abzukaufen...
... und dann hält man uns in diesem Hotelzimmer!
Richtig.
Dies ist meine letzte Party-Nacht, bevor ich wieder zur pflichtbewussten Hausfrau werde.
In Ordnung. Sieht so aus, als kommen wir nicht weiter, Jungs.
Dann hauen wir mal unsere Provisionen in einer Nacht auf den Kopf.
- Was soll's? - Und Sie kommen mit uns, Bigelow.
Oh, nein, danke, ich muss weiter. Ich muss auspacken und etwas essen.
Oh, nein, Sie werden nicht von mir weggehen.
Wenn ich einen Mann finde, der tanzen kann, halte ich an ihm fest.
Cool, cool, wirklich cool!
Mann, bin ich hip.
Wir gehen nirgendwohin. Nirgendwohin!
Louie! Blas uns einen Sturm, ja?
Hau dich rein! Weiter, weiter, weiter, tu es!
Ich hab's drauf, ich hab's drauf.
- Trinken Sie etwas von mir, Frank. - Nein, danke.
Entschuldigen Sie mich.
- Wo gehen Sie hin, Frank? - Sue! Ich denke, du hattest genug.
- Was darf es sein? - Bourbon und Wasser, kein Eis.
Netten ruhigen Ort haben Sie hier.
Warten Sie, in etwa einer Stunde legen die erst so richtig los.
Wer ist die Blonde?
Oh, eines der Mädels, die hier rumhängen. Sie ist Jive-verrückt.
- Wie bitte? - Sie sind nicht hip, Kumpel.
Jive-verrückt heißt, sie steht auf das Zeug.
Nur zwischen uns, ich versteh's auch nicht, aber ich muss es mir anhören.
Sie sind alle Connoisseure, Musikliebhaber. Ich, ich mag Guy Lombardo.
- Was ist mit ihm los? - Ausgeflippt. Die Musik macht ihn verrückt.
- Komm runter, Jack. - Oh, lass mich, Mann. Ich bin erleuchtet.
- Ist die Blonde allein? - Oh, sicher, Oberschicht.
Sie kommt immer allein herein.
Fährt ein großes Cabrio. Trägt einen Nerzmantel.
Kennt jeden, aber kommt immer alleine her.
Danke.
Gib mir noch einen, Bill.
- Was gibt's, Jeannie? - Sachte.
Sachte...
- Hallo. - Sachte.
Wie gefällt dir der Fisherman? Das ist wie Seide, oder?
- Kann ich dir einen Drink ausgeben? - Sicher. Danke.
Gib mir einen Blast, Leo.
Leo, ich habe mein Glas am anderen Ende der Bar gelassen.
Mein Name ist Jeannie. Wie ist deiner?
Frank.
Ich habe dich hier noch nie gesehen, Frank.
Nun, ich war noch nie hier.
- Das ist nicht meiner. Meiner war Bourbon. - Sicher ist er das.
Sie haben ihn mich einschütten sehen.
- Geben Sie mir einen neuen Drink. - Alles was Sie sagen.
Hör dir das Piano an. Fühle seine Vibrationen.
- Das macht dich nicht an, oder? - Ich kann ohne leben.
- Warum bleibst du dann hier? - Ich weiß nicht.
Ich wette, du weißt es. Du bist allein in einer großen Stadt.
Oh, du musst dir keine Mühe mit mir geben.
Ich mag auch gute Gesellschaft.
Es gibt ein paar Leute, denen ich aus dem Weg gehen möchte.
Können wir nicht woanders hingehen?
- Lass mich drüber nachdenken. - Ah, komm schon.
Wie wäre es, wenn wir woanders hingehen?
Warum triffst du mich nicht später?
Okay, wo?
Ruf mich später unter dieser Nummer an. Mein nächster Halt.
Die haben da eine Band, die bringt es wirklich.
- Bis dann, Jeannie. - Sachte.
Schon gut, Vermittlung.
ICH LASSE EIN LICHT IM FENSTER BRENNEN.
SÜSSE TRÄUME. PAULA
Zimmerservice, bitte.
Herein.
- Bin sofort bei Ihnen, Whitey. - Ja, Sir.
- Das ist alles, Sir? - Ja, sicher.
- Darf ich? - Machen Sie nur.
- Hier, für Sie. - Danke, Sir.
- Wünschen Sie noch etwas? - Nein, danke, das ist alles.
- Kellner. - Ja, Sir?
Nehmen Sie das mit.
- Stimmt etwas nicht, Sir? - Nein, nein, nehmen Sie es nur mit.
Ich will nicht mal einen Blick darauf werfen.
- Geht es Ihnen gut, Sir? - Ja, sicher.
Alles gut, ich hatte nur zu viel heute Nacht.
- Ich brauche etwas frische Luft. - Sicher. Danke, Sir.
Lungen in gutem Zustand. Blutdruck normal. Herz gut.
Gut, dass nicht jeder wie Sie ist, Mr. Bigelow. Würde uns Ärzte arbeitslos machen.
Gut, das zu hören, Doktor. Ich war etwas in Sorge.
Keine Sorge wegen etwas Bauchschmerzen. Könnte auch der Klimawechsel sein.
Nun, es ist nicht wirklich Schmerz, Doktor. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben.
Waren wohl die Drinks gestern Nacht. Vielleicht hab ich zu durcheinander getrunken.
Lassen Sie mich nochmal in den Hals schauen.
Sie dürfen sich anziehen, Mr. Bigelow.
Ich hole die Testergebnisse, die wir gemacht haben.
Danke.
- Mr. Bigelow, dies ist Doktor Schaefer. - Hallo, Doktor, wie geht es Ihnen?
Setzen Sie sich, Mr. Bigelow.
Den Informationen zufolge, die Sie Miss Wilson gegeben haben...
- ... sind Sie nicht verheiratet, Mr. Bigelow. - Das stimmt.
Haben Sie Verwandte, Familie, irgendjemanden in San Francisco?
Nein, nein, ich kenne keine Menschenseele in San Francisco.
- Wo sind Sie zuhause? - Worum geht es, Doktor?
- Warum diese Fragen? - Sie sind ein sehr kranker Mann, Mr. Bigelow.
Krank? Aber Sie sagten mir, ich sei in guter Form.
Ja, ich weiß.
Aber meine vorläufige Untersuchung hat nicht Ihren wahren Zustand gezeigt.
- Sie klingen, als sei es ernst, Doktor. - Es ist extrem ernst.
Sie müssen verstehen, wir würden Ihnen so etwas nicht sagen...
- ... wenn wir nicht absolut sicher wären. - Natürlich, natürlich.
Aber Sie müssen sich für einen Schock wappnen, Mr. Bigelow.
Nur weiter, Doktor. Was versuchen Sie mir zu sagen?
Unsere Tests zeigten das Vorhandensein einer leuchtenden giftigen Substanz in Ihrem Körper.
- Was heißt das genau? - Ein Gift, das Ihre Organe angreift.
Gift?
Wir hatten keine Alternative, als Ihnen dies mitzuteilen.
Ihr Kreislauf hat bereits ausreichend Gift aufgenommen, um den Tod herbeizuführen.
Ich wünschte, es gäbe etwas, das wir tun könnten.
Was meinen Sie mit wünschen? Es gibt nichts...?
Es gibt nichts, was irgendjemand tun könnte.
Dies ist eines der Art Gifte, für die es keinerlei Gegenmittel gibt.
Das ist fantastisch!
- Das ist die lächerlichste Sache... - Mr. Bigelow, Sie haben nicht mehr lange.
- Was meinen Sie damit? - Ein Tag.
Vielleicht eine Woche, höchstens zwei. Es ist schwierig, es genau zu sagen.
Das ist unmöglich. Ich glaube das nicht. Sie haben einen Fehler gemacht.
Das ist es! Es könnte ein Fehler sein, nicht?
Sie haben einen Fehler gemacht, nicht? Antworten Sie!
Dr. Schaefer ist eine Autorität auf dem Gebiet der Toxikologie.
Es gibt keinen Fehler, Mr. Bigelow.
Realisieren Sie, was Sie sagen? Sie erzählen mir, dass ich tot bin.
Sie denken, Sie können mein Leben mit ein paar Worten wegerklären?
Ich weiß nicht mal, wer Sie sind. Warum sollte ich Ihnen glauben?
Sie müssen sich beruhigen, Mr. Bigelow. Wir bieten Ihnen jede Unterstützung.
Unterstützung! Wer will Ihre Unterstützung! Wer will irgendwas von Ihnen!
Sie sind nur zwei Scharlatane!
Ich denke, Sie sind verrückt! Das ist es! Sie sind verrückt!
Sie beide! Sie sind verrückt!
Wo ist der Doktor? Los doch, sagen Sie mir, wo...
Lassen Sie mich.
Was geht hier vor? Was ist mit Ihnen los?
Doktor. Ich möchte, dass Sie mich auf leuchtendes Gift untersuchen.
Kommen Sie hier herein.
Ja, Sie haben es.
Ihr Kreislauf hat es bereits absorbiert.
Sind Sie sicher, Doktor? Sind Sie absolut sicher?
Kann es nicht irgendein Fehler sein?
Hier ist es. Das Gift leuchtet tatsächlich im Dunkeln.
Nein, es gibt keinen Zweifel, Bigelow.
Ich fühle mich nicht krank. Mein Magen ist nur etwas unruhig.
Vielleicht ist es nicht so schlimm wie Sie denken, Doktor.
Das ist charakteristisch.
Mit einer starken Dosis ist es innerhalb von Stunden vorbei.
Aber wenn es in geringer Dosierung verabreicht wurde, halten Sie eine Weile durch.
Und dann...
Und dann...
- Sagen Sie es gerade heraus, Doktor. - Nun, einige Dinge spielen eine Rolle.
Die Konstitution des Individuums, die konsumierte Mengen, und...
Ja?
Für eine Weile werden Sie sich nicht schlecht fühlen.
Dann wird es plötzlich passieren. Ein Tag, zwei Tage, eine Woche höchstens.
Ein Tag...
- Zwei Tage. - Es gibt nichts, was man tun könnte.
Wäre es rechtzeitig gefunden worden, hätte Ihr Magen ausgespült werden können.
Aber Sie haben es jetzt schon einige Zeit in sich.
- Mindestens 12 Stunden, oder, Bigelow? - Ich weiß nicht!
- Sie wissen es nicht? - Nein!
- Wissen Sie nicht, wo Sie es her haben? - Nein.
Dies ist kein Unfall. Jemand wusste, wie man damit umgeht.
Der Stoff ist geschmacks- und geruchslos.
Mit so viel Alkohol in Ihrem Körper, müssen Sie es darin aufgelöst bekommen haben.
Ich habe letzte Nacht getrunken.
Ich werde Ihre sofortige Einweisung in die Klinik einleiten.
Selbstverständlich muss ich die Polizei benachrichtigen.
Dies ist ein Fall für die Mordkommission.
- Mord? - Ich denke, Sie verstehen nicht ganz, Bigelow.
Sie sind ermordet worden.
Geben Sie mir das Polizeihauptquartier, bitte. Mordkommission.
Ein Tag, zwei Tage.
Höchstens eine Woche.
Sie sind ermordet worden.
Dies ist kein Unfall. Jemand wusste, wie man damit umgeht.
Mit so viel Alkohol in Ihrem Körper, müssen Sie es darin aufgelöst bekommen haben.
Es gibt nichts, was man tun könnte.
Sie sind ermordet worden.
Sie sind ermordet worden.
Sie sind ermordet worden.
Sie sind ermordet worden.
Sie sind ermordet worden.
GESCHLOSSEN GEÖFFNET AB 18.00 UHR
Öffnen Sie.
Öffnen Sie die Tür, sage ich. Öffnen Sie, oder ich werde sie aufbrechen.
Wo sind diese Männer? Die Männer, die letzte Nacht hier waren?
Ich weiß nicht. Es sind keine Männer hier.
- Bitte gehen Sie weg... - Lügen Sie mich nicht an. Wo sind sie?
Mister. Diese Dame hat gerade eingecheckt.
Diese Männer sind hier nicht mehr.
Sie haben heute Morgen aus dem Hotel ausgecheckt.
- Ausgecheckt? - Bitte, gehen Sie.
Es tut mir leid.
Es tut mir schrecklich leid.
- Hallo! - Bitte, Mr. Bigelow, mein Trommelfell.
- Oh, hallo, Paula. - Ihr Enthusiasmus überwältigt mich.
Warum hast du nicht angerufen?
Oder gibt es dort eine begrenzte Zahl an Anrufen?
Entschuldige. Ich... ich... ich war beschäftigt.
Ich wette, du hast Museen besucht, ohne Zweifel.
Was gab es dort, das aufregend oder anders war?
Nichts. Gar nichts.
Ich wette, du vermisst mich und bist nur zu stur, es zuzugeben.
- Sicher, sicher. - Wenn du möchtest, dass ich komme...
... könnte ich eine Zahnbürste einpacken und sofort losfahren.
Nein!
Du musst mir nicht gleich den Kopf abreißen.
Du könntest zumindest so tun, als wenn du mich vermisst.
Tut mir leid, Paula. Natürlich vermisse ich dich.
Hör mal, Paula, ich...
Paula, mir ist nur gerade nicht nach reden. Ich rufe dich später an.
Überanstreng dich nicht.
Du rufst mich irgendwann an, wenn dir mehr nach reden ist.
Oh, nebenbei, ich habe Mr. Phillips zurückgerufen.
Phillips?
Ja, du weißt schon, der versucht hat, dich zu erreichen.
Ich fürchte, du wirst nie erfahren, warum es so wichtig war, dass er mit dir spricht.
Sein Büro sagte, er ist gestern gestorben.
Frank, bist du da? Hast du gehört?
Gestorben?
- Wann? - Gestern.
Also musst du dir deinen kleinen Kopf nicht mehr wegen ihm zerbrechen.
Du kannst weitermachen und Spaß haben.
Paula. Woran ist er gestorben? Weißt du es?
Ich nehme an, er starb, woran Leute gewöhnlich sterben.
Haben sie es dir nicht gesagt? Weißt du es nicht?
Worüber regst du dich so auf? Du sagtest, du kennst ihn nicht mal.
- Hör zu, wo ist sein Büro? - Welchen Unterschied macht das?
Du kannst nicht mit ihm reden. Ich sagte doch, er ist tot.
Paula, hörst du auf so viel zu reden, und sagst mir, wo sein Büro ist?
In Ordnung...
Es ist die Phillips Import- und Export-Gesellschaft.
Bradbury Building, Los Angeles.
Bradbury Building, Los Angeles.
Richtig. Sag mal, das ist ja was.
Wenn du mich erreichen willst, bin ich in Los Angeles.
- Bist du verrückt? - Tut mir leid, Paula, ich muss mich beeilen!
Warte eine Minute. Wo in Los Angeles?
Das Allison, das Allison Hotel. Wiedersehen, Paula.
Ich möchte jemandem sprechen, der das Sagen hat.
- Worum handelt es sich? - Es ist eine persönliche, dringende Sache.
- Vielleicht kann Mr. Halliday Ihnen helfen. - Wer ist das?
- Unser Buchhalter. Ihr Name bitte. - Bigelow.
- Mr. Bigelow für Sie. - Schicken Sie ihn rein.
Gehen Sie rein, bitte. Diese Tür.
Mr. Bigelow? Wie geht es, Mr. Halliday.
Was kann ich für Sie tun?
Mr. Phillips hat mein Büro gestern mehrmals angerufen.
Ich würde gerne wissen, worum es ging.
Wissen Sie, dass Mr. Phillips gestern gestorben ist?
- Ja, das weiß ich. - Aber ich verstehe nicht ganz.
Wenn er Sie angerufen hat, sagte er nicht, worum es ging?
Er hat nicht mit mir gesprochen. Ich war gerade nicht im Büro.
Und meiner Sekretärin wollte er es nicht sagen.
Ich fürchte, ich bin keine Hilfe, Mr. Bigelow.
Ich habe keine Ahnung, warum Mr. Phillips Sie erreichen wollte.
Ich fürchte, Sie haben die Reise umsonst gemacht.
Woher wissen Sie, dass ich eine Reise gemacht habe?
Ich habe nichts von einer Reise erwähnt, nur, dass er mein Büro angerufen hat.
Mein Büro könnte hier in Los Angeles sein.
Miss Foster.
Ja?
Haben Sie nicht gestern etwas von Mr. Phillips erwähnt...
... und einem Gespräch mit Mr. Bigelow in San Francisco?
Ich sagte, dass er Mr. Bigelows Büro in Banning angerufen hat...
... aber dass Mr. Bigelow sich im St. Francis Hotel in San Francisco aufhält.
Tut mir leid, dass Sie mich missverstanden haben.
- Wissen Sie, warum Mr. Phillips anrief? - Nein.
In Ordnung. Danke, Miss Foster.
Sie verstehen, dass wir hier etwas durch den Wind sind.
Nun, wenn es Ihnen nichts ausmacht...
Hat Mr. Phillips eine Familie? Jemand, der mir helfen kann?
In einer solchen Zeit können Sie nicht die Leute stören, um Ihre Neugier zu befriedigen!
Es ist nicht nur Neugier.
- Dann warten Sie eine Woche oder so. - Ich kann nicht warten.
- Ich fürchte, Sie werden müssen. - Es gibt immer noch ein Telefonbuch.
Sie sind ein ziemlich aufdringlicher Kerl, Bigelow.
Sind Sie sicher, dass es so wichtig ist, wie Sie vorgeben?
Es ist wichtig.
Mrs. Phillips lebt in den Sunset Arms Apartments.
Danke.
Ich muss Ihnen ja nicht sagen, dass Sie recht mitgenommen ist.
Ich nehme an, Sie sind ihr gegenüber zu mehr Takt in der Lage...
- ... als Sie bei mir demonstriert haben? - Ich denke, das kriege ich hin.
Apropos, was war die Todesursache bei Mr. Phillips?
Selbstmord. Er sprang vom Balkon seines Apartments.
Danke.
Kommen Sie rein, Mr. Bigelow.
Ich bin Stanley Phillips, Eugenes Bruder. Halliday hat angerufen, dass Sie kommen.
Dies ist meine Schwägerin, Mrs. Phillips.
Ich werde versuchen, es so kurz wie möglich zu halten, Mrs. Phillips.
Ich fürchte, ich kann keine Hilfe für Sie sein, Mr. Bigelow.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, warum mein Mann mit Ihnen sprechen wollte.
Nun, ich nehme an, Halliday hat bereits alles berichtet.
Hat Ihr Mann mich je in irgendeiner Weise erwähnt, Mrs. Phillips?
Nein, ich erinnere mich nicht, dass Eugene je Ihren Namen genannt hat.
Ich hasse es, Sie das zu fragen, Mrs. Phillips, aber es ist lebenswichtig für mich.
Wissen Sie, warum Ihr Ehemann Selbstmord begangen hat?
Sie sind nicht der diplomatischste Mensch der Welt, nicht wahr, Bigelow?
- Waren Sie ein Freund meines Bruders? - Ich habe ihn nie getroffen.
Mein Bruder war in der Klemme, einer ziemlich bösen Klemme.
Vor zwei Tagen wurde er inhaftiert.
Er hat etwas Iridium an einen Händler namens Majak verkauft.
Es ist ein sehr seltenes Metall, sehr kostbar.
Wie auch immer, das Iridium stellte sich als gestohlen heraus.
Er wurde gestern auf Kaution entlassen, aber er sah einer hohen Gefängnisstrafe entgegen.
Männer haben für weniger Selbstmord begangen.
Ja, ich weiß, aber so sieht die Polizei die Sache.
Was mich dennoch stutzig macht, ist dieses krumme Geschäft.
Wenn man Eugene kennt, weiß man, dass er nicht der Typ ist...
- ... der sich in sowas verwickelt, oder? - Ich sagte bereits, ich habe ihn nie getroffen.
Stimmt, das haben Sie.
- Was hat das mit Ihnen zu tun, Bigelow? - Ich weiß nicht.
Lassen Sie uns ins Reine kommen, Bigelow.
Sicher haben Sie eine Ahnung, warum mein Bruder Sie unbedingt anrufen wollte.
- Ich habe keine Ahnung. - Seltsam.
Warum könnte es dann so lebenswichtig für Sie sein?
Da Sie auf alles die Antwort kennen...
... vielleicht kennen Sie auch die Antwort darauf.
Hier ist eine Nachricht für Sie. Rufen Sie Amt 82 in Banning an.
Oh, danke.
Bringen Sie Mr. Bigelow zu Zimmer 821.
Sir, lassen Sie die Vermittlung das Gespräch direkt in mein Zimmer legen.
- Ich nehme es dort an. Danke. - Ja.
Hallo, Vermittlung.
Hier, bitte.
- Ich rufe Sie, wenn ich etwas brauche. - Danke, Sir.
Hallo. Paula?
Nun, Sindbad, ich war kurz davor, dich verloren zu geben.
Würde es dir etwas ausmachen, mir zu sagen, warum du nach Los Angeles gereist bist?
Ich... ich kann es dir jetzt nicht erklären, Paula.
Ich kann es einfach nicht erklären.
Was geht da vor, Frank? Du klingst nicht mal wie du selbst.
Nun, ich... bin nur etwas müde, Paula. Das ist alles.
Aber ich vermisse dich.
Oh, Frank, ich kann dir nicht sagen, wie gut es sich anfühlt, das von dir zu hören.
Und ich war hier schon in Sorge, dass ich meinen Charme verloren habe.
Wann kommst du heim, Frank?
Bald, Paula, ich werde bald zuhause sein.
Ich werde mir gleich eine neue Dauerwelle machen lassen...
... damit ich hübsch bin, wenn du mich siehst.
Hey, weißt du was?
Ich habe den Namen Phillips gefunden, in deinem Urkundenregister.
- Urkundenregister? - Ja, ausgerechnet dort.
Ich erinnere mich jetzt, ich habe den Eintrag selbst gemacht.
Du hast morgens, bevor ich zur Arbeit kam, ein Papier beglaubigt.
- Welche Art Papier war es? - Ein Kaufvertrag für einen George Reynolds.
Ausgestellt auf Eugene Phillips aus Los Angeles.
Ich hatte also recht. Wir hatten keine Verbindung zu Phillips.
- Nur indirekt. - Was war es für ein Kaufvertrag?
Eine Ladung Iridium, was immer das ist.
- Iridium! - Du hast damals erwähnt...
... dass dieser Reynolds eine Art Geschäft in Palm Springs gemacht hatte...
... und er hielt früh morgens auf dem Weg nach Norden bei deinem Büro...
- ... um es beglaubigt zu bekommen. - Warte mal!
Warte mal, George Reynolds, das war vor etwa sechs Monaten, oder?
- Richtig, vor sechs Monaten. - Danke, Pau... Oh, Wiedersehen.
Wiedersehen?
Hallo, Vermittlung. Wählen Sie diese Nummer bitte nochmal.
AUTOVERLEIH FAHREN SIE SELBST
- Ich habe mit Ihnen zu reden, Mrs. Phillips. - Bitte, gehen Sie.
Ich möchte allein sein.
Aber ich habe herausgefunden, warum Ihr Mann mich sehen wollte.
Es stand in Verbindung mit einem Kaufvertrag.
- Kommen Sie rein. - Danke.
Was wissen Sie über einen Mann namens George Reynolds?
- George Reynolds? - Ja.
Das ist derjenige, von dem mein Mann sagt, dass er ihm das Iridium verkauft hat.
Und was behauptet Reynolds?
- Reynolds ist verschwunden. - Ja.
Vor etwa zwei Monaten wurde mein Mann misstrauisch...
... dass etwas nicht stimmte.
Seitdem versuchte er, Reynolds zu finden, fand aber keine Spur von ihm.
Ich versteh's nicht.
Ihr Mann hätte beweisen können, dass er ein legales Geschäft gemacht hat...
... indem er den Kaufvertrag mit Reynolds vorgezeigt hätte.
- Also gab es einen Kaufvertrag? - Ja, sicher.
Mein Ehemann schwor, dass es ihn gab, aber zum Zeitpunkt seiner Festnahme...
... konnte er ihn nicht finden. Er war auf mysteriöse Weise verschwunden.
Wenn Ihr Ehemann es hätte beweisen können...
... wäre George Reynolds ins Gefängnis gekommen.
Eugene war überzeugt, dass Reynolds den Kaufvertrag gestohlen hatte.
Er war der einzige, der Grund hatte, den Beweis der Transaktion zu vernichten.
Danke Ihnen, Mrs. Phillips. Vielen Dank. Sie waren eine große Hilfe.
Oh, wenn Sie nur früher gekommen wären, Mr. Bigelow.
- Mein Ehemann könnte noch leben. - Ich weiß.
Das Einzige, das mich wundert, Mrs. Phillips, Sie haben nicht gefragt...
... woher ich wusste, dass es einen Kaufvertrag gab.
Mr. Halliday ist nicht da. Er sollte in Kürze zurück sein.
Ich denke, Sie sind diejenige, die mir helfen kann, Miss Foster.
Mr. Phillips versuchte jemand anderes zu erreichen, bevor er mich gestern anrief, oder?
Warum fragen Sie nicht Mr. Halliday?
Offensichtlich war Mr. Halliday gestern nicht hier...
... ansonsten hätte er nicht erfahren müssen, dass Phillips mich angerufen hat.
Und logischerweise sind Sie die Person, die weiß, wen Phillips noch anrief.
Ich denke nicht, dass Sie das etwas angeht, Mr. Bigelow.
Ich denke nicht, dass Sie etwas vertrauliches offenbaren, Miss Foster.
Ich weiß, dass er noch jemand anrufen wollte. Mrs. Phillips sagte es mir.
Sie bluffen, Mr. Bigelow.
Ich weiß nicht, worauf Sie aus sind, aber Sie versuchen mich auszutricksen.
- Mrs. Phillips hat Ihnen gar nichts gesagt. - Woher wissen Sie das?
- Mrs. Phillips weiß nichts darüber. - Tut sie nicht?
Warum denn nicht? Warten Sie mal! Ich sprach von George Reynolds.
Wen denken Sie meinte ich? Von wem weiß Mrs. Phillips nichts?
Ich sagte, das geht Sie nichts an.
Gut, junge Dame, ich sage es Ihnen direkt: Phillips wurde ermordet.
Ermordet! Ich glaube Ihnen nicht.
Er brauchte mich, um ihn zu entlasten. Phillips war unschuldig.
- Unschuldige springen nicht aus dem Fenster! - Ermordet!
Wen versuchen Sie zu schützen, Miss Foster? Wieso haben Sie Angst, die Wahrheit zu sagen?
Ich schütze niemanden! Ich habe nichts mehr zu sagen!
Gut, junge Dame, hören Sie zu. Diese Sache geht gerade gewaltig hoch.
Wenn Sie nichts zu verbergen haben, reden sie besser.
- Oder vielleicht sind Sie beteiligt... - Nein!
- Dann raus damit! - Eugene Phillips rief Marla Rakubian an.
- Er traf sie gestern Morgen. - Wer ist Marla Rakubian?
Sie ist ein Modell. Sie und Mr. Phillips waren einmal befreundet.
Aber er hat sie länger nicht gesehen.
- Kommen Sie! - Er hat seit Monaten versucht...
... sie ausfindig zu machen, und gestern morgen hat er herausgefunden, wo sie lebt.
Als er von dem Treffen mit ihr zurückkam, war er schrecklich aufgeregt.
Das war, als er mir das Telefonat mit Ihnen aufgetragen hat.
Als er Sie nicht erreichen konnte, ging er heim.
Das war das letzte Mal, dass ich ihn lebend sah.
Geben Sie mir Marla Rakubians Adresse.
Ich denke nicht, dass Mr. Phillips klar war, dass ich von seiner Freundschaft...
... mit Marla Rakubian wusste.
Aus Respekt vor ihm beabsichtigte ich, es niemandem zu sagen.
Ich hatte keine Ahnung, dass sie mit seinen Schwierigkeiten zu tun hatte.
Ich bewundere Ihre Diskretion, Miss Foster.
Sie müssen gut mit Stanley befreundet gewesen sein, Miss Foster.
Er wusste, wie verzweifelt sein Bruder mich gestern zu erreichen versuchte...
... und er war zu jener Zeit nicht hier.
Und nun scheinen Sie zu wissen, was in Mrs. Phillips Apartment geschah.
- Miss Rakubian? - Ja.
Was wollen Sie?
- Gehen Sie, oder ich rufe die Polizei. - Nur zu, rufen Sie an.
Na los, rufen Sie sie an. Sie gehen auf eine Reise, hm?
Ja, übers Wochenende.
Anscheinend nach Buenos Aires. Nettes Wochenende.
Ich schicke Ihnen eine Postkarte und nun raus!
- Was haben Sie mit George Reynolds zu tun? - Ich habe noch nie von ihm gehört.
Ich nehme an, Sie haben auch noch nie von Eugene Phillips gehört?
Wer sind Sie? Was wollen Sie?
Kümmern Sie sich nicht um mich. Wo ist Reynolds?
Ich sagte Ihnen, dass ich ihn nicht kenne. Würden Sie jetzt gehen?
Sie haben also nie von George Reynolds gehört, hm?
Sagen Sie mir jetzt nicht, dass er das nicht ist, ich hab ihn gesehen.
Wenn Sie denken, Sie können mir Angst machen, sind Sie verrückt.
Ich weiß, dass Phillips gestern her kam.
Und direkt nachdem er fort war, wurde er aus einem Fenster im 6. Stock gestoßen.
Gestoßen! Phillips beging Selbstmord.
Ihr Spielgefährte Reynolds hat Phillips ermordet.
Dann ging er nach San Francisco, um mich zu kriegen.
Weil ich von einem bestimmten Kaufvertrag Kenntnis hatte.
Ich weiß nicht wovon Sie sprechen.
Sie stecken bis zu Ihrem hübschen kleinen Hals mit drin.
Ich bin in gar nichts verwickelt. Die Hände hoch.
Werfen Sie das Bild auf die Couch. Umdrehen.
Kommen Sie nicht auf irgendwelche Ideen, ich habe keine Angst das hier zu benutzen.
Geben Sie mir Ihre Brieftasche.
Frank Bigelow...
- In Ordnung, wo ist Reynolds? - Ich weiß nicht, wo er ist.
- Haben Sie das gestern Phillips gesagt? - Ich sagte ihm das, was ich Ihnen sage.
- Ich bin ihm seit Monaten nicht begegnet. - Sie sind sehr sorgsam mit dem Foto...
... wenn Sie ihm seit Monaten nicht begegnet sind.
- Wofür steht das Ray? - Es war ein... Kosename, okay?
Klingt alles sehr vertraut, Miss Rakubian.
Sie und Reynolds geben einander Kosenamen, während Sie Phillips zum Trottel machen.
Phillips hat das Geschäft gemacht, weil er es wollte.
Ja? Ich wette, Sie haben das Nötige getan, um seinem Wollen etwas nachzuhelfen.
Wer zahlt diese Reise?
- Ich! - Wirklich?
Erste Klasse nach Buenos Aires mit einem Modellgehalt.
Bringen Sie mich nicht zum Lachen.
Da Sie Reynolds nicht mehr sehen, macht es Ihnen doch nichts aus, oder?
Wäre ich ein Mann, würde ich Ihre dreckige Visage einschlagen.
Das glaub ich Ihnen gern.
Oh, hätte ich beinahe vergessen. Ihre Tickets.
Seien Sie nicht zu überrascht, wenn ich nicht dort bin, um Sie zu verabschieden
Angelo.
Angelo!
Oh, Angelo. Erinnern Sie sich, dieses Bild für George Reynolds gemacht zu haben?
Ich mache so viele Bilder, ich kann mich nicht an alle erinnern.
Dieser Herr ist sein Freund und hätte gerne seine Adresse.
- Wir haben keine Karte von ihm. - Ich denke nicht, dass wir das tun können.
Er würde 20 Dollar dafür zahlen.
Dieses Papier haben wir letztes Jahr benutzt.
Sie verstehen, dass wir gewöhnlich keine Informationen über Klienten herausgeben.
- Ich weiß, Ihr seid hochklassige Burschen. - Danke.
Irgendetwas Vertrauliches herauszugeben, entspricht nicht der Ethik unseres Hauses.
- Richtig. Ehrlichkeit ist die beste Politik. - Sicher.
Aber in Ihrem Fall, da Sie ein persönlicher Freund von Mr. Reynolds...
- Danke, ich wusste, dass Sie es verstehen. - Hab es.
Hier ist es. Seine Adresse haben wir nicht. Er muss wegen des Bildes angerufen haben.
Aber er kann kein enger Freund von Ihnen sein, Mister.
Sein Name ist nicht George Reynolds.
- Ist er nicht? Nun, wie dann? - Es ist ein...
- Hier. - Es ist Raymond Rakubian.
Rakubian!
Was hat es damit auf sich? Das Bild ist okay, oder?
Ja.
Ja!
Danke.
Bigelow! Geht es Ihnen gut?
- Kann ich Ihnen etwas holen? - Nein, nein danke.
Kennen Sie diesen Mann?
- Nein. Nein, ich denke nicht. - Haben Sie ihn sicher nie gesehen?
Ich bin ziemlich sicher.
Sagt Ihnen der Name Raymond Rakubian etwas?
- Nein, ich habe nie von ihm gehört, warum? - Er benutzt auch den Namen George Reynolds.
- Das ist Reynolds? - Richtig.
- Wo kann ich ihn finden? - Das würde ich auch gern wissen.
Sagen Sie mir etwas, Halliday. Sie sind hier der Buchprüfer.
Wie kommt es, dass Sie nichts von dem Kaufvertrag wissen?
Phillips machte das Geschäft, bevor ich hier arbeitete.
Ja, aber Sie haben noch Aufzeichnungen, oder?
Aus irgendeinem Grund, der mich nichts angeht...
... hat das Phillips bei seinen persönlichen Papieren aufbewahrt.
Beantwortet das Ihre Frage?
Sie kamen heute her und fragten nach Informationen.
Und ich versuchte zu helfen, so gut ich konnte.
Aber jetzt beginnen Sie, mich zu verärgern. Raus mit Ihnen, bevor ich Sie hinauswerfe.
Wissen Sie, Sie machen mir wirklich Angst.
Es wurde Zeit, dass du auftauchst, Bigelow.
Mach schon, Dave.
Wirklich niedlich, was, Bigelow? Einfach nur niedlich.
Marla hat nicht viel Zeit verloren, euch zu benachrichtigen, was?
Halt's Maul! Na komm, Bigelow.
Schaut ihn an. Das verträgt er nicht. Weiches Bäuchlein.
Mach das nochmal, und ich tret dir das Gesicht ein.
- Lass mal, Chester. - Halt's Maul! Wer hat dich gefragt?
Lass ihn besser schnell antworten. So wissen sie, dass er da ist.
Mach nur, Bigelow.
- Hallo. - Frank, warum hast du aufgelegt?
- Ich versuche seit Stunden, dich zu erreichen. - Tut mir leid, Paula. Ich war in Eile.
Nun, sei dieses Mal nicht so in Eile.
Ich hatte keine Chance, dir zu sagen, was ich sagen wollte.
Es ist eine Dame.
Ich wollte dir sagen, dass MacGoughan sich heiser brüllt...
... weil du nicht durch seine Bücher gegangen bist.
Sag MacGoughan, er soll sich einen anderen Buchprüfer suchen.
Sicher, wenn ich das mache, verlieren wir unseren bestzahlenden Kunden.
Mach, was ich dir sage, Paula.
- Frank, hast du getrunken? - Paula, wie viel haben wir auf der Bank?
- Etwa 2.200 Dollar. - Heb es morgen ab.
Sicher. Und dann? Die Stadt verlassen ohne unsere Rechnungen zu bezahlen?
Vergiss die Rechnungen.
Erinnerst du dich an den Mantel, den du immer wolltest? Kaufe ihn.
Du bist wirklich betrunken. Wenn ich keinen so guten Charakter hätte...
... wäre ich versucht, einen Vorteil aus deinem berauschten Zustand zu ziehen.
Ich bin nicht betrunken, Paula.
Dann erzähl mir nicht, dass ein Tag fort von mir, dich so verändern könnte.
Mach's kurz!
- Paula. - Ja.
Ich... Es tut mir leid, ich liebe dich. Ich habe nie erkannt, wie sehr ich dich liebe.
Aber jetzt weiß ich es.
Oh, Frank, Frank, Liebling, Ich liebe dich auch, so sehr.
Bitte komm heim. Ich vermisse dich schrecklich.
Ich sagte, mach es kurz!
Ich möchte gern sehen, wie du es abkriegst, Bigelow.
Los geht's, Chester. Der Kerl hat uns lang genug warten lassen.
Geh du voraus.
Und halt den Mund.
Wenn du zu irgendjemandem rüberschielst, blase ich dir den Schädel weg.
Mr. Bigelow ist wirklich niedlich. Er will sich mit Chester anlegen.
- Er kennt Chester nicht. - Hast du das Bild bekommen?
Kriege ich nicht immer, was Mr. Majak mir aufträgt?
Majak?
Das stimmt. Ich bin der Händler, der das Iridium von Phillips gekauft hat.
Ich verstehe. Sie haben Rakubian das gestohlene Zeug Phillips geben lassen...
mit Marlas Hilfe, und dann haben Sie es von ihm zurückgekauft.
Sie haben definitiv einen Trottel aus Phillips gemacht.
Was soll das, Mr. Bigelow? An was genau denken Sie?
- Ich suche nach Raymond Rakubian. - Warum?
Da Marla Ihnen alles weitere gesagt hat, bin ich sicher, dass Sie das auch erzählt hat.
Sie erwarten nicht, dass ich dieser Konversation glaube.
Also, was haben Sie im Sinn? Ich meine, tief im Inneren?
Sie haben sich in meine Angelegenheiten gedrängt, und nun möchte ich wissen, warum
Ich sagte es schon. Ich suche nach Raymond Rakubian.
Werd nicht niedlich. Es juckt mich, dich zu bearbeiten.
Weiches Bäuchlein Kann nichts einstecken.
Sehen Sie, was ich meine?
Das kann man mit Chester nicht machen. Ich werde dir die Eingeweide rausblasen.
Ganz ruhig. Halt dich zurück, Chester. Nicht jetzt.
Schaut ihn euch an.
Er hat solche Angst vor Chester, dass er jetzt reden wird.
Er hat keine Angst, Chester.
Man kann es in den Augen eines Mannes sehen, wenn er Angst hat.
Sieh dir seine Augen an.
Ich sage Ihnen, Majak, Sie sollten ihn von mir fern halten...
... oder er muss wirklich diese Waffe benutzen.
Geh weg, Chester, bitte.
Tu, was ich dir sage, mein Junge. Bitte.
Und hilf Dave.
Geh.
Ah, Sie haben Schmerzen.
Er ist ein unglückseliger Junge. Er ist ein Psychopath.
Er ist unglücklich, es sei denn, er kann Schmerzen bereiten.
Er mag es, Blut zu sehen.
Kommen Sie mit mir, Mr. Bigelow.
Raymond Rakubian war mein Neffe.
Es ist unmöglich, dass er Sie zu töten versuchte.
Er ist seit fünf Monaten tot.
DIES SIND DIE GELIEBTEN ÜBERRESTE VON RAYMOND RAKUBIAN
Ich fürchte, Sie sind auf der falschen Fährte.
Nehmen wir an, es ist wahr, dass jemand versucht hat, Sie zu töten.
Jemand hat heute einen weiteren Versuch gemacht.
Ich habe keinen Grund, Sie zu töten, glauben Sie mir.
Was meinen Sie damit, Sie haben keinen Grund?
Ich habe einen gewissen Kaufvertrag beglaubigt.
Sie haben einen Kaufvertrag für Reynolds beglaubigt, nicht Rakubian.
Und was ich Ihnen sagte, ist wahr. Ich hatte keinen Grund, Sie zu töten.
Das ist ein Schrank, Mr. Bigelow.
Unter anderen Umständen könnten Sie jetzt nach Hause gehen.
Aber nun stellen Sie ein Problem dar.
Sie wissen zu viel, und ich bin in Gefahr. Chester!
Angenommen, ich kann Ihnen beweisen dass ich nur denjenigen finden will...
... der mich töten wollte, und Ihnen keine Probleme bereiten werde...
Nun, für dies kleine Geschäft könnte ich zehn Jahre ins Gefängnis gehen. Zehn Jahre.
In meinem Alter ist das das Leben. Das heißt, mein ganzes Leben.
Mit meinem Leben gehe ich kein Risiko ein.
Tut mir leid, glauben Sie mir. Willst du, dass Joe mitgeht?
Nein. Nur Bigelow und ich, und Baby macht drei.
Aber Majak...
Wiedersehen, Mr. Bigelow, und vergeben Sie mir.
Gehen wir, Bigelow.
Ich denke, Sie werden nicht da sein, um mich zu verabschieden.
Du hast versucht, mich vor Majak zum Narren zu machen.
Das hättest du nicht tun sollen, Bigelow. Ich mag das nicht.
Ich werde das genießen, Bigelow.
Ich habe solche Jobs schon zuvor gemacht.
Ich habe Kerle umgenietet, die ich hätte mögen können.
Dich mag ich nicht, Bigelow.
Ich habe deine Visage von der ersten Minute an nicht gemocht.
Ja...
Ich werde das genießen.
Immer noch keine Angst, was, Bigelow? Aber du wirst Angst haben.
Gut und verängstigt.
Ich denke, ich werde dir eine in den Magen verpassen.
Du magst es nicht in den Magen.
Nur zu. Versuch es.
Ich hätte nur zu gern, dass du's versuchst, Bigelow.
Warum versuchst du's nicht?
Mach nur.
Hast nicht den Nerv dafür, was, Bigelow?
Ja...
Ich denke, ich werde dir eine in den Magen verpassen.
Dauert länger, wenn du eine in den Magen bekommst.
Es ist schön langsam. So will ich dich gehen sehen, Bigelow.
Schön langsam.
Bist du in Ordnung?
Frank!
Frank, bist du in Ordnung?
Ja, es geht mir gut, Paula, aber was machst du hier?
- Wie bist du hergekommen? - Betty Ross hat mich gefahren.
Ich musste kommen. Ich musste dich sehen.
- Du hättest nicht kommen sollen, Paula. - Was ist los, Frank?
Du bist in Schwierigkeiten, ich weiß es. Schau dich an. Was für ein Anblick!
Deine Kleidung sieht aus, als hättest du darin geschlafen.
Bist du krank? Du bist es. Du fieberst.
Es geht schon, Paula, und ich bin nicht in Schwierigkeiten, glaub mir.
Du lügst, Frank. Gleich nachdem ich mit dir gesprochen habe...
... bekam ich einen Anruf von der Polizei in San Francisco.
- Sie fragten, ob ich wüsste, wo du bist. - Du hast ihnen nichts gesagt, oder?
Selbstverständlich nicht. Es war ein Detektiv der Mordkommission.
Was ist los, Frank?
Wenn du irgendwelche Problem hast, du kannst auf mich zählen.
Ich habe keine Probleme mit der Polizei, Paula, glaub mir.
Aber du kannst hier nicht bleiben. Du musst sofort zurück nach Banning.
Nein, Frank, das werde ich nicht. Ich bleibe hier bei dir.
Paula, es ist besser, wenn du zurückgehst, glaub mir.
Warum? Worum geht es hier?
Was hast du mit diesen Phillips und Reynolds zu tun?
- Phillips ist ermordet worden. - Ermor...
Was hat das womöglich mit dir zu tun? Du hast nur ein Papier beglaubigt.
- Du hast hunderte von Papieren beglaubigt. - Ich weiß, ich weiß.
Ich hab nur ein kleines Papier beglaubigt. Ein kleines Papier unter Hunderten.
Frank... Frank, du benimmst dich gar nicht wie du selbst.
Ich weiß, du bist in Schwierigkeiten. Dass etwas nicht stimmt.
Ich glaube, du hast ernste Probleme. Du machst mir Angst, Frank.
Fürchte dich nicht, Paula.
Fürchte dich niemals mehr vor etwas. Versprichst du mir das?
Ich liebe dich so sehr, Liebling. Mehr als du je verstehen könntest.
Bevor ich dich liebte, wusste ich gar nicht, was Glück ist.
Manchmal, wenn ich befürchtete, dass du dir deiner Gefühle nicht sicher bist...
... versuchte ich, mich zurückzuhalten. Ich konnte nicht.
Dich zu verlieren, bedeutet, alles zu verlieren. Es wäre nichts mehr übrig.
- Nicht, Paula, nicht. - Jetzt bin ich wieder in Sorge.
Irgendwie fühle ich, dass ich dich verliere, und es nichts gibt, was ich tun kann.
Ich fühle mich so hilflos. Du verschweigst mir etwas.
Sag mir, Frank, was ist es? Gib mir eine Chance, dagegen anzugehen.
Gib mir nur eine Chance, bitte. Du liebst mich, oder?
Oh, ja, Paula, ich liebe dich.
Niemals in meinem Leben war ich mir über etwas so sicher.
Zuvor war ich mir nicht sicher. Ich war wohl ein wenig blind...
... aber glaube mir, jetzt bin ich sicher. Kannst du das verstehen, Paula?
- Ich verstehe. - Ein Mann kann so sein, Paula.
Etwas muss passieren. Es kann eine große oder eine kleine Sache sein...
... aber es lässt ihn erkennen, wie viel ihm jemand bedeutet...
... wie sehr er sie wirklich liebt. Oh, und ich liebe dich, Paula.
Mehr als ich für möglich hielt, jemand auf der Welt zu lieben.
Warum erzählst du mir dann nicht von von deinen Schwierigkeiten?
Warum lässt du mich nicht versuchen, dir zu helfen?
- Du kannst mir nicht helfen, Paula. - Du willst meine Hilfe nicht.
Paula, es gibt nichts, was du tun könntest, wirst du mir das glauben?
Wirst du also bitte heimfahren?
Nein, Frank. Ich werde nicht gehen.
Ich weiß, du hast Probleme. Ich kann dich so nicht zurücklassen.
Also gut, Paula. Warte auf mich in der Hotel-Lobby...
... und ich werde bald wieder bei dir sein. Versprochen.
- Du versprichst es. Bist du sicher? - Ja, ich verspreche es.
Ist das ein neues Kleid?
- Ja. - Oh, es sieht wunderschön aus.
Du kommst zu mir zurück, ja, Frank?
Ja, ich werde zurück kommen. Ich verspreche es.
Bitte beeil dich, Liebling. Oh, ich liebe dich.
Ich liebe dich, Paula.
Wiedersehen, Paula.
Ist Stanley hier?
Sicher?
Okay, gehen Sie hier rein.
Holen Sie Stanley ans Telefon. Sagen Sie ihm, er soll sofort kommen.
- Sagen Sie ihm irgendeine Ausrede. - Was haben Sie vor?
Was hatte Stanley vor, als er mich heute wie eine Tontaube benutzte?
- Ich weiß nicht, wovon Sie reden. - Spielen Sie nicht die Unschuldige.
- Ich bin einmal drauf reingefallen. - Ich weiß nicht, was Sie meinen!
Ich habe Ihnen alles, was Sie wollten, heute Morgen gesagt.
Sie haben gerade genug erzählt, um mich abzulenken...
... damit ich nicht merke, das Stanley derjenige ist, hinter dem ich her war.
Stanley...
Oh, nein!
Sie und Stanley waren von Anfang an zusammen.
Also kommen Sie, rufen Sie ihn an.
- Lassen Sie ihn nicht wissen, dass ich hier bin. - Bigelow!
Sie sind tatsächlich abgelenkt worden.
Aber es war die kleine Witwe die das getan hat.
Sie sollten diesen Brief heute Nachmittag finden.
Er war im Schreibtisch meines Bruders im Büro. Frankiert vor zwei Jahren.
Nicht gerade die Art Brief...
... den eine verheiratete Frau von einem flüchtigen Bekannten bekommen würde.
Mein Bruder wusste sicher nicht, dass sie sich so gut kannten, als er Halliday anheuerte.
- Was ist mit ihm los? - Er fühlt sich seit dem Dinner nicht gut.
- Wo war das Dinner? - In Mrs. Phillips Apartment.
Halliday war auch dort, und Stanley konfrontierte sie mit diesem Brief.
- Haben Sie etwas getrunken? - Ja, warum?
Wie lange her?
Vor einer halben Stunde, kurz bevor ich hierher kam.
Miss Foster, rufen Sie die Notfallambulanz an.
- Sie sollen sofort eine Ambulanz herschicken. - Was?
Sie sollen eine Magenwäsche wegen leuchtendem Gift vorbereiten.
- Leuchtendem Gift? - Tun Sie, was ich sage.
Dann können wir vielleicht sein Leben zu retten.
- Aber ich...! - Los!
Ich habe George Reynolds gefunden, Mrs. Phillips.
- Er ist seit fünf Monaten tot. - Dann hat er den Kaufvertrag nicht gestohlen.
Nein. Hat er nicht. Aber sie könnten ihn gestohlen haben.
- Was unterstehen Sie sich! - Sie wussten, wer ich war, als ich herkam.
Aber Sie waren überrascht, mich am Leben zu sehen, nicht?
Aber ich bin nicht am Leben, Mrs. Phillips.
Ja, ich kann hier stehen und mit Ihnen reden. Ich kann atmen und mich bewegen...
... aber ich bin nicht am leben, weil ich dieses Gift genommen habe...
... und mich nichts retten kann.
- Was werden Sie tun? - Ich sage Ihnen, ich habe nichts zu verlieren.
Nein, nein, Sie müssen mich anhören. Sie müssen mir eine Chance geben.
Aber ich habe keine Chance.
Es war Halliday. Glauben Sie mir, es war Halliday.
Er brachte mich dazu, den Vertrag zu stehlen. Er hat das alles geplant.
Was ist mit diesem Brief? Ihr Mann wusste von Ihnen und Halliday.
Er hat ihn erst gestern gefunden. Er beschuldigte Halliday.
Sie kämpften, und Halliday stieß ihn über diesen Balkon.
Warum dann ich! Warum wollte er mich töten?
Weil Sie hätten beweisen können, dass es diesen Kaufvertrag gab.
Dass mein Ehemann keinen Grund hatte, sich umzubringen.
Halliday war verzweifelt. Nachdem er meinen Mann getötet hatte...
... erfuhr er von diesen Anrufen bei Ihnen. Er dachte, Sie hätten mit ihm gesprochen.
Dass Sie genug wüssten, um ihn da hineinzuziehen.
Wo ist Halliday?
- Wo ist er? - Er ist im Büro.
Dieses Mal sind Sie dran.
Majak!
Kommen Sie. Machen Sie voran.
Vorwärts. Vorwärts.
Kommen Sie. Vorwärts.
Kommen Sie. Schluss jetzt. Vorwärts. Weiter geht's. Vorwärts.
Ich habe nur einen Kaufvertrag beurkundet.
Aber dieses Stück Papier hätte beweisen können...
... dass Phillips nicht Selbstmord begangen hat.
Er wurde ermordet. Und darum hat Halliday mich vergiftet.
Würden Sie...
Pau.. Paula.
Rufen Sie die Leichenhalle an.
Johnson, Sie gehen ins Allisons Hotel und suchen Paula Gibson.
Sagen Sie ihr nichts. Ich werde es ihr beibringen.
Was soll ich in den Bericht über ihn schreiben, Captain?
Schreiben Sie am besten D.O.A. - bei Ankunft bereits tot.
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