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Original subtitles

Lena.

Ich dachte, du bist schon weg. - Nein, aber jetzt fahre ich.

Zu Arbeit? - Leider Gottes.

Du Glücklicher.

Wir finden schon Arbeit für dich, keine Sorge. Jetzt hast du viel zu tun.

Du ziehst zu mir, lässt dich scheiden und heiratest mich.

Was bleibt mir anderes übrig?

Ich muss los. Das Auto steht zu deiner Verfügung.

Hol aus der Wohnung, was du brauchst. Wenn nötig, helfen dir die Jungs.

Wenn ich kann, komme ich dazu. - Okay.

Und sprich mit Dima und Ljoscha. Oder soll ich das übernehmen?

Mal sehen. Fahr jetzt los, sonst kommst du zu spät.

Mein Gott, wie zart und weich bei dir alles da drin ist.

Ich muss dann mal los.

Gehen wir heute Abend ins Kino?

Heute Abend hab ich zu tun.

Das Museum feiert sein Jubiläum.

Darf ich mitkommen?

Wenn du möchtest, komm.

Aber nicht allein.

Mit wem soll ich denn kommen?

Keine Ahnung.

Mit einer Freundin ...

Oder mit einem Kumpel ...

Komm mit Borja.

Mit Borja?

Der ist doch tot.

Dann komm mit dem Toten.

Igor.

Igor! Igor! - Was ist?

Dein Telefon klingelt.

Telefon!

Dolgatschow, ich höre.

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Sie werden erwartet. - Was ist passiert?

Das erfahren Sie dann.

Kommen Sie? - Ich komme.

Was ist passiert? - Weiß ich nicht.

Hast du Probleme? - Ich weiß es nicht!

Geht es um die Arbeit? - Ja.

Wo ist mein Anzug? - Unten.

Bring mir frische Unterhosen, schnell! - Sofort.

Alisa war nicht drogensüchtig, die Venen sind sauber.

Und was war die Todesursache?

Auf den ersten Blick eine Überdosis Heroin.

Aber die genaue Blutuntersuchung läuft noch.

Eine Überdosis Heroin, obwohl sie nie gespritzt hat?

Du sagst doch, dass im Haus Kokain war.

Ja, na und?

Dann hat sie es gesnieft. Und der erste Versuch zu spritzen ging schief.

Das glaube ich irgendwie nicht.

Es ist überhaupt alles seltsam. - Was?

Die Familie ist seltsam. Ihr Mann ist ein finsterer Typ.

Hast du mit ihm gesprochen?

Ja, er ist falsch und aalglatt.

Bist du eifersüchtig? - Ach was!

Auf wen denn?

Tja, ich weiß nicht.

Vielleicht war es auch Mord. Mal sehen.

Ich gehe dann mal. - Pass auf dich auf.

Und vergiss Somow nicht. - Das mache ich morgen.

Obwohl, ist nicht mehr so wichtig. - Wozu mache ich es dann?

Schadet doch nichts.

Oh, ihr seid zurück?

Ja, sind wir. Du auch?

Nein, ich wollte nur Sachen holen. Ich dachte, es sei keiner da.

Verstehe. Dann mach ruhig.

Wo ist Dima?

Papa, wer ist da? - Mama.

Ich bin's, Sohn.

Wie geht's ihm? - Gut. Er wird die Schule wechseln.

Morgen melde ich ihn an. Ich hab schon dort angerufen.

Ist sicher richtig so.

Na los, komm, fang an zu packen.

Nicht vor ihm. Ich nehme nur Papiere mit.

Dann rede wenigstens mit ihm.

In Ordnung.

Darf ich reinkommen?

Herein.

Guten Morgen, darf ich reinkommen? - Guten Morgen.

Sie wissen schon Bescheid, ja?

Bescheid worüber? - Worüber?

Ich wurde entlassen. Wissen Sie das nicht?

Nein, ich weiß von nichts.

Und wofür? - Ich habe keine Ahnung.

Bist du geknickt? - Sehr.

Na, komm rein, setz dich. - Danke.

Also,

dann erzähl doch mal, was los ist.

Ich wurde heute in die Chefetage zitiert ...

Und? - Alles okay, wir haben geredet.

Ich hole ihn morgen zum Spaziergang ab, wenn das okay ist.

Prima.

Wir sollten die Scheidung einreichen. - Wie du meinst.

Ich ziehe zu Gleb, und du kannst hierbleiben.

Danke.

Wegen Dima müssen wir mal sehen. Ich hätte gern, dass er bei mir wohnt.

Er kann auch bei dir bleiben. Oder wir wechseln uns ab.

Gut. Ich bringe den Müll runter. Der stinkt furchtbar.

Tag, Lena kommt gleich. Sie spricht noch mit Dima.

Entschuldigung!

Wenn Sie erlauben, würde ich Dima gern kennenlernen.

Ich wäre dankbar,

wenn Sie mir helfen würden, eine gute Beziehung zu ihm aufzubauen.

Da kann ich Ihnen nicht helfen. Aber Sie werden sicher bald mit ihm reden können.

Verzeihung, das ist doch Unsinn. Ich gehe.

Alles okay? - Ja, ich hab alles.

Tschüss. - Tschüss.

Sei lieber dankbar.

Sie haben dich gerettet. Morgen wäre die Story schon online gewesen.

Kauft seiner Geliebten eine Galerie! - Wie haben sie davon erfahren?

Kann man das nicht wieder hinbiegen? - Wie denn?

Weiß ich nicht. - Ich weiß es auch nicht!

Wir haben schon Ausstellungsräume gestaltet.

Aber die meisten wollen Nullachtfünfzehn-Lösungen.

Nein, ich möchte nicht noch eine Galerie für moderne Malerei. Es soll mehr sein.

Ich weiß: Ein Projekt für Wissen und Bildung. Super.

Danke. - Ich danke Ihnen.

Man trifft selten jemanden, der es ernst meint und weiß, was er will.

Geht es denn überhaupt anders? - Und ob. Meistens läuft es anders.

Gelangweilte Ehefrauen betreiben gern Galerien.

Leute mit wenig Kunstverstand

eröffnen Galerie um Galerie, weil sie nichts zu tun und zu viel Geld haben.

Oder um Geld zu waschen.

Vielleicht wasche ich ja auch Geld.

Selbst wenn ... Ihre Idee ist es wert.

Pjotr Sergejewitsch, das ist kein Kurzschluss. Ich rufe ihn einfach an.

Er soll das Ganze stoppen. - Was stoppen? - Die Galerieübergabe.

Tickst du noch richtig?

Auf keinen Fall!

Talent muss gewürdigt werden.

Die Kleine soll ihre Galerie eröffnen, wenn sie schon mal das Glück hatte.

Ist doch nicht ihre Schuld.

Einer Frau hast du schon wehgetan.

Eine andere ist deinetwegen ums Leben gekommen!

Meinetwegen ...

Ich trenne mich sowieso von ihr.

Das ist deine Sache.

Lässt Mila sich jetzt scheiden? - Das weiß ich nicht.

Ich weiß es nicht!

Pjotr Sergejewitsch,

helfen Sie mir bitte.

Wobei?

Mila, Ihr Vertrauen und meine Stellung zurückzugewinnen.

Igor!

Warum musst du ständig feilschen?

Warum?

Mach doch einmal in deinem Leben etwas nicht wegen der Kohle.

Nicht, weil man dir irgendwas dafür verspricht!

Es geht mir schlecht, Pjotr Sergejewitsch.

Schlecht.

Mir geht es auch schlecht.

Und Mila.

Und deinen Kindern auch!

Ich bereue das zutiefst.

Ich bereue es,

dass ich dir irgendwann mal geglaubt habe.

Gibt es keinen Weg zurück? - Sag mal, kapierst du noch was?

Bist du ein Baby?

Wie stellst du dir das denn vor?

Was machst du? - Einen Anruf.

Bei wem?

Wir müssten die Räume besichtigen,

dann kann ich sofort loslegen.

Wann wäre das möglich? - Von mir aus sofort. - Ausgezeichnet.

Hallo, ich bin's. - Hallo, Schatz, wie geht's?

Hör zu: Pack deine Siebensachen und verschwinde, verstanden?

Was?

Hörst du schlecht, oder was? Pack deine Siebensachen und verschwinde!

Igor, was ist passiert?

Ich will dich nicht mehr sehen, du Miststück!

Igor.

Verpiss dich!

Raus! - Pjotr Sergejewitsch ...

Ich hab gesagt, du sollst dich verpissen!

Raus!

Alles in Ordnung?

Ja. Fahren wir? - Ja.

Sie war eine halbe Stunde vor der Tat beim Opfer zu Hause.

Sie sagte, Olchowskij wollte seiner Frau bei der Scheidung keinen Cent lassen.

Deshalb weigerte sich Alisa Olchowskaja, die Scheidungspapiere zu unterschreiben.

Hat sie ihn erpresst? - Wahrscheinlich.

Lassen Sie mich Olchowskij befragen

und auch seinen Anwalt und alle, die mit der Familie zu tun haben.

Sprechen konkrete Indizien gegen Olchowskij? - Noch nicht.

Aber ein Motiv: Erpressung.

Sie war nicht drogenabhängig, hatte aber Äther im Blut.

Ich brauche den Durchsuchungsbeschluss und einen Haftbefehl,

um die Sache gründlich anzugehen.

Ist Lena noch bei ihm?

Ja. Was hat das damit zu tun?

Du hättest ein echtes Motiv, Olchowskij einzubuchten.

Also Boris Markowitsch! - Na gut.

Vernimm erst mal Olchowskij, dann sehen wir weiter.

Geh jetzt.

Man könnte noch Mischa Skalin anrufen.

Er ist doch an der Schule 1789?

Den müssten Sie aber selbst anrufen, ich rede nicht mit ihm.

Genauer gesagt, er nicht mit Ihnen. - Und er nicht mit mir.

Das ist 17 Jahre her.

Er war auf mich sauer, nicht ich auf ihn.

Ich weiß nicht mal mehr, weswegen. - Na ja ...

Ach ja, richtig.

Sie werden schnell Arbeit finden. Sie sind jetzt ein Star.

Im Ernst, mir wurde eine Fernsehsendung über Sexualaufklärung angeboten.

"Sandmännchen" wäre besser.

Dimas Antrag auf Schulwechsel ist ausgefüllt. Brauchen Sie noch was?

Nein, das ist alles.

Okay.

Na dann. Sie sind nicht sauer?

Ach was.

Guten Tag. - Guten Tag.

Ein Einzelzimmer bitte.

Haben Sie reserviert? - Nein.

Für wie viele Tage? - Für zwei Wochen.

Zwei Wochen. - Ich weiß noch nicht, wie lange ich in Moskau bleibe.

Verstehe. Für den Zeitraum können wir Ihnen nur die Suite anbieten.

Oder die Junior-Suite.

In fünf Tagen könnten Sie dann in eine Komfortsuite umziehen.

Nach drei Tagen würden Sie zurück in die Junior-Suite ziehen.

Wissen Sie, ich bin die Umzüge leid. Ich nehme die Suite.

Ihren Ausweis, bitte.

Ich danke Ihnen.

Sagen Sie, gehört dieses Hotel Olchowskij?

Tut mir leid, das weiß ich nicht.

Kommst du nicht schlafen? - Im Moment nicht. Ich lese noch.

Alles in Ordnung bei dir? - Ja, alles gut.

Ich brauche deine Hilfe. Man hat mich zur Vernehmung vorgeladen.

Was für eine Vernehmung?

Im Fall Olchowskaja.

Wieso? Warum dich?

Durch ihre Anrufe und SMS wissen sie, dass ich am Tag der Ermordung dort war.

Du?

Ja, ich war bei ihr.

Weshalb?

Um zu reden.

Worüber?

Über dich, über uns.

Sie sollte sich aus unserem Leben raushalten.

Und das hat sie mir versprochen, weil sie dich nicht liebt.

Hat sie das so gesagt?

Ja, so hat sie's gesagt.

Gratuliere.

Geh ruhig schlafen.

Igor, lass das jetzt bitte.

Ich liebe dich, Mila. Ich leide.

Alles in Ordnung.

Ich liebe dich.

Nein, du liebst mich nicht.

Und ich liebe dich auch nicht. - Ich liebe dich sehr.

Du wiederholst dich.

Du kannst es hundert Mal sagen,

das ändert nichts.

Wie sollen wir jetzt weiterleben?

Wir machen weiter wie bisher.

Es ist meine Schuld.

Verzeih mir.

Ich liebe dich.

Mila, mir geht es wirklich schlecht.

Mir auch.

Aber Papa hat recht: Da müssen wir durch, wir haben Kinder.

Du vergisst deine Marina, und alles wird gut.

Marina ist schon vergessen. Ich hab sie nie geliebt!

Falsch, du liebst sie immer noch.

Ein gutes Mädel. Und ich habe sie getötet.

Wie jetzt?

Also nicht ich, sondern Papa.

Er hat auf meine Bitte jemanden beauftragt.

Warum?

Sie war schwanger.

Wer? Marina war ...

Ja, Papa hat es mir gesagt.

Er beobachtet dich seit langem.

Wozu? - Du kennst doch Papa, oder?

Er beobachtet alle. Ex-Geheimdienstler eben.

Er sagte, dass deine Geliebte zur Geburtsvorbereitung geht.

Ich hab ihn gebeten, sie zu beseitigen.

Aber warum?

In deinem Interesse, Schatz. Sie hätte dich mit dem Kind erpresst.

Sie wurde beseitigt.

Ist Dascha auch schwanger?

Keine Ahnung.

Das weiß sie vermutlich selbst noch nicht.

Hallo.

Hallo.

Schön, dich zu sehen. Ich hatte richtig Sehnsucht. - Ich auch.

Guten Tag. Was zu trinken?

Für mich ein Glas Prosecco.

Whisky-Cola. - Okay.

Brauchen Sie die Speisekarte? - Nein, danke.

Was gibt's? - Also ...

Wie läuft's? Erzähl.

Ganz gut. - Und genauer?

Mila ist abgetaucht. Sie geht nicht ans Handy und ruft nicht zurück.

Schon lange? - Seit vorgestern.

Na, jetzt wird mir alles klar.

Was wird dir klar? - Ach, Igor hat mich verlassen.

Hoppla! - Jawohl.

Gestern.

Die Familie ist wieder heil.

Dann räum schnell das Konto leer. - Ich wünschte, da wäre was drauf.

Hat er dir nichts dagelassen?

Gar nichts. - Hast du was zurückgelegt?

Ich habe nichts zurückgelegt.

Du bist echt komisch.

Und was jetzt? - Keine Ahnung.

Nichts.

Im Fall Ihrer Ehefrau Alisa sind neue Hinweise aufgetaucht,

die eindeutig belegen, dass es Mord war.

Können Sie etwas dazu sagen?

Wieso denn Mord? Weswegen? - Auftragsmord.

Meine Frau hat Drogen genommen und es diesmal wohl übertrieben.

Heroin hat sie nicht genommen. Es wurde ihr gewaltsam verabreicht.

Sind Sie sicher? - Ich weiß es.

Sie hatte Äther im Blut. Das heißt, sie wurde erst betäubt.

Wer hat denn etwas davon? - Das will ich herausfinden.

Sie wollten sich scheiden lassen. - Ja.

War sie bedingungslos einverstanden? - Wir hatten uns über alles geeinigt.

Angeblich war sie nicht einverstanden mit den Scheidungsbedingungen.

Da sind Sie falsch informiert. Alisa hat den Scheidungsbedingungen zugestimmt.

Wir klärten noch die Details.

Diese Klärung der rechtlichen Feinheiten war das einzige Problem.

Aber Alisa hatte mich betrogen.

Und laut unserem Ehevertrag stand ihr nichts zu.

Nur das, was ich ihr zugestanden hätte. - Und was war das?

Nichts.

Sind Sie denn nie fremdgegangen? - Was hat das mit dem Fall zu tun?

Wann und wo haben Sie Ihre Geliebte kennengelernt?

Vor Kurzem, auf Alisas Stiftungsfest. - Hatten Sie sie eingeladen?

Nein, wir haben uns dort kennengelernt.

Sie brauchte eine Pause von ihrem Mann, Ihnen und anderen Wichsern.

Sie war dort, um den Fall Lewkoewa zu untersuchen.

Lieber Max, warum tun Sie das?

Was genau? - Das Ganze hier. Was haben Sie davon?

Sind Sie eifersüchtig? - Ach was.

Ich hab meinen Teil bekommen. Sie sind dran. - Alles Gute.

Hiergeblieben!

Sie sind so naiv, Max, dass es schon fast charmant ist.

Guten Tag. Darf ich?

Guten Tag.

Olchowskij, Gleb Witaljewitsch. - Angenehm. Nehmen Sie doch Platz.

Ich sprach gerade mit Ihrem Mitarbeiter. Maxim Gluschkow, glaube ich.

Genau. - Ein prima Junge. Sehr hartnäckig.

Andere haben wir nicht. - Seine Art scheint mir unangemessen.

Was heißt das?

Er ist jung und will Karriere machen.

Er versucht zu beweisen, dass es Mord war.

Ich verstehe ihn, die Prominenz etc.

Aber man sollte doch auch menschlich bleiben.

Nun ja, es gibt da Ungereimtheiten.

Maxim macht nur seine Arbeit.

Bestimmt.

Ich wollte Sie nur bitten,

mit Rücksicht auf meine Gefühle vorzugehen.

Sie haben sicher Ihre Gründe, den Fall nicht abzuhaken.

Obwohl es für mich offensichtlich ist, dass es Selbstmord war.

Aber falls Ihr Mitarbeiter aus privaten Motiven ein Verbrechen konstruiert,

statt objektiv zu urteilen,

möchte ich Sie hiermit persönlich darauf aufmerksam machen

und bitten, den Fall schnell abzuschließen.

Ich möchte meine Frau würdig beerdigen,

bevor die Würmer sie zerfressen.

Es belastet mich, dass das noch nicht geschehen ist.

Das verstehe ich alles.

Doch vor Abschluss der Ermittlungen ist es leider nicht möglich.

Gibt es denn Gründe, von Mord auszugehen?

Für Maxim schon.

Ich habe mich noch nicht mit dem Fall vertraut gemacht.

Wenn es möglich ist, nehmen Sie die Sache in die Hand.

In Ordnung.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar.

Ich halte Sie nicht länger auf.

Auf Wiedersehen. - Wiedersehen.

Ich bin schon ausgezogen.

Wohin? - Ins Hotel. - Ach!

Warum ins Hotel? - Wohin sonst? Zu dir etwa?

Wenn du zu Geld kommst, bitte sehr. Bis dahin nur zu Besuch.

Zu Besuch?

Ja.

Nennt man das jetzt so? - Nenn es, wie du willst.

Ich werde über Ihr Angebot nachdenken, junger Mann.

Tun Sie das.

Übrigens, nur zur Info:

Ich gehe die Dinge gern etwas langsamer an.

Blumen, Theater, zur Not auch Kino.

Kino? Dann eben Kino.

Semjon sagt, ihr zwei hättet euch abgesprochen.

Auf Druck von dir habe er das Protokoll dahingehend manipuliert,

dass in Olchowskajas Blut Äther nachgewiesen wurde.

Wenn Semjon das sagt, dann stimmt es.

Ist dir klar, was du hier riskierst?

Hinzu kommt dein eigenmächtiges Vorgehen bei Somow.

Da bist du wirklich zu weit gegangen.

Unfassbar.

Du gehst einfach hin, verhörst Leute,

nimmst Proben und sprichst dich mit dem Labor ab.

Alles auf eigene Faust.

Also Folgendes: Der Fall wird heute noch abgeschlossen.

Alisa Olchowskajas Leiche wird dem Ehemann übergeben.

Olchowskij ist ein Mörder. - Max.

Ganz ruhig. Ich verstehe das alles.

Aber ich kann nicht zulassen, dass ein Ermittler seine Position benutzt,

um persönliche Dinge auszutragen.

Schon verstanden. Kann ich gehen?

Ja, geh.

Also ein geschlossener weißer Sarg. - Ja.

Keine Aussegnung. - Nein. - Kein Leichenschmaus.

Nein, den hole ich anschließend im Urlaub nach.

Die Gäste bringen rote Rosen mit. - Ja, die hat sie gehasst.

Schön. Dann Einäscherung. - Ja.

"Die Asche über Dserschinsk verstreuen." Kam sie von dort?

Ja.

Ach, die Gästeliste hätte ich gern.

Die ist kurz.

Sind das alle? - Alle Liebhaber, von denen ich weiß.

Hat sie keine Verwandten? - Auf unserer Hochzeit war keiner.

Es wäre seltsam, die Schwiegermutter auf der Beerdigung kennen zu lernen.

Dürfen die Gäste jemanden mitbringen? - Natürlich.

Gut. Dann kommen wir jetzt zu den finanziellen Fragen.

Eine so teuflische Bestattung könnte meinem Ruf schaden.

Der Kunde ist zwar König, aber ... - Ich zahle wie für ein Prachtbegräbnis.

Das wird den Schaden an Ihrem Ruf ausgleichen.

Ja, Schatz, ich fahre jetzt los.

In einer Stunde bin ich da.

Gut.

Ist gut, Küsschen.

Mein Beileid. - Danke.

Sei tapfer.

Ich kann es immer noch nicht glauben. - Ich auch nicht.

Ich wusste gar nichts von den Drogen. - Das wusste keiner.

Warum ist der Sarg geschlossen? Sieht sie so schlimm aus? - Nein.

Ich will sie nicht sehen.

Was macht er hier?

Ich hab ihn eingeladen. Alisa und er standen sich doch nahe.

Ihr seid alle pervers.

Alle.

Wenigstens hast du deine Schlampe nicht mitgebracht.

Fick dich doch.

Guten Tag.

Guten Tag.

Guten Tag.

Gleb, mein aufrichtiges Beileid. - Danke, Dascha.

Wie geht es Ihnen? - Nicht schlecht.

Läuft alles mit der Galerie?

Ja, es geht voran. Ich stimme alles mit dem Architekten ab.

Bei Problemen können Sie jederzeit anrufen.

Probleme habe ich nur im Alltag.

Sie haben Alltagsprobleme?

Ja, stellen Sie sich vor, ich suche eine Wohnung.

Kann ich helfen? - Nein, Ihre Wohnungen sind sehr teuer.

Ich suche etwas Günstiges zur Miete, nicht zum Kaufen.

Hilft Igor Ihnen etwa nicht?

Warum sollte Igor mir helfen?

Ich hatte den Eindruck, er nimmt Anteil an Ihrem Schicksal.

Da haben Sie unser Verhältnis missverstanden.

Er hat an meine Idee geglaubt

und mir erlaubt, seine Wohnung zu nutzen, mehr nicht.

Und warum ziehen Sie jetzt aus?

Damit Sie zum Beispiel nichts Böses denken.

Das tue ich nicht.

Das freut mich.

Falls Sie dennoch Hilfe brauchen ...

Nein, danke. Obwohl ...

Ich wohne momentan im Hotel, in Ihrem Hotel.

Und?

Dummerweise habe ich die Suite gebucht.

Und jetzt haben Sie kein Geld, um sie zu bezahlen.

Ich wusste nicht, dass es in Moskau so teure Hotels gibt.

Keine Sorge.

Noch mal mein herzliches Beileid.

Du bist auch hier?

Gleb hat mich eingeladen, stell dir vor.

Perverslinge.

Wer?

Alle.

Alle sind pervers.

Mein aufrichtiges Beileid.

Gleb Witaljewitsch, herzliches Beileid. - Danke.

Gut dass Sie beide gekommen sind. Das freut mich und war mir wichtig.

Hallo. - Hallo. - Hallo.

Ist alles gepackt? - Ja.

Pass, Vollmacht? - In seinem Rucksack.

Setzen wir uns einen Moment? - Ja, kommt.

Rutsch ein bisschen.

Na dann, schreibt mir, ruft an.

Dima, genieß das Meer!

Tschüss. Kannst du alles tragen?

Gut.

Tschüss. - Tschüss.

Hallo. - Hallo. Wo ist Lena? Ich erreiche sie nicht.

Sie ist mit Olchowskij weggefahren. - Wohin?

Ans Meer, nach Spanien. Wieso?

Ist sie da erreichbar? - Sie ist noch unterwegs zum Flughafen.

Alles klar.

Fahren wir.

Hi, Alter.

Hi.

Ich bin Gleb. - Ich weiß.

Bist du schon mal geflogen?

Ja.

Hast du schon mal im Cockpit gesessen? - Nein.

Würdest du gern?

Ja.

Hat dir deine Mutter gesagt, womit wir fliegen?

Ja.

Ist es Ihr Flugzeug oder gemietet?

Gemietet.

Verstehe.

Hallo?

Hallo. - Guten Tag.

Ist Olchowskij bei dir? - Was wollen Sie?

Ich rufe von einem anderen Telefon an.

Fahr bitte nicht mit Olchowskij weg. Er ist ein Mörder.

Er hat Alisa umbringen lassen.

Vor der Heroinspritze wurde sie mit Äther betäubt.

Er hat Markowitsch geschmiert.

Der hat Semjon gezwungen zu sagen,

ich hätte ein getürktes Gutachten verlangt.

Das erste Gutachten wurde vernichtet, kein Wort mehr von Äther und Betäubung.

Und all das nachdem ich Olchowskij Druck gemacht hatte.

Er hat sie umgebracht!

Danke, ich habe kein Interesse an Ihrem Angebot.

Bitte sehen Sie von derart unsinnigen Anrufen ab.

Lena, er ist ein Mörder! Er wird es womöglich wieder tun, verstehst du?

Er ist sehr gefährlich, Lena!

Ja, Sie haben mich absolut richtig verstanden.

Danke, alles Gute.

Was war das?

Nur ein Kreditangebot.

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