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Original subtitles

Kaffee? - Hallo.

Hallo.

Wo hast du den Kaffee her? - Ich war einkaufen.

Du gehst einkaufen?

Ach was, der Fahrer hat ihn gebracht.

Irgendwann gewöhne ich mich daran.

Das wirst du müssen.

Gleb? - Was?

Das ist kein Spiel, oder? - Nein.

Wie kann ich dich überzeugen?

Ich weiß nicht.

Ich liebe dich. Ich will, dass wir zusammen sind.

Ich will, dass du meine Frau wirst.

Die Zweitfrau? - Hör auf.

Wir müssen nur etwas warten.

Gut.

Glaub mir einfach. Alles wird sich fügen.

Hab etwas Geduld.

Ich möchte, dass du zu mir ziehst.

Zeigt das denn nicht, dass ich es ernst mit dir meine?

Lass dich erst scheiden. - Und du?

Was ich? - Wann lässt du dich scheiden?

Mit Kind ist es komplizierter. - Das ist eine Ausrede.

Eine Ausrede? - Dein Kind kann zu uns ziehen.

Das entscheidest du alles so ratzfatz.

Ich kann ihn nicht aus heiterem Himmel damit überfallen.

Erst recht nicht nach der Sache an der Schule.

Die Schulsache ist abgehakt.

Warst du das? - Was?

Hast du geholfen? - Lassen wir das. Was Dima angeht:

Ja, ich habe keine Kinder, aber ich wünsche mir eines.

Wahrscheinlich weiß ich vieles nicht, aber eins verspreche dir:

Ich werde alles tun, damit du und dein Kind glücklich seid. Okay?

Okay.

Also fährst du heute hin?

Ich denke schon. - Aber bleib nicht über Nacht dort.

Hör auf, ich besuche auch meinen Vater. - Soll ich mitkommen?

Nein. Ich fahre hin, packe Dima ein und komme zurück.

Mach dir keine Sorgen.

Ich muss los. Wir sehen uns heute Abend.

Ginge es, dass du heute nicht kommst?

Warum? - Sei nicht gekränkt.

Ich will nur ein bisschen allein sein und mir über einiges klar werden.

So ...

Ich liebe dich sehr. Das ist aber auch ein Problem.

Es fällt mir jeden Tag schwerer, dich gehen zu lassen.

Das Gespräch führt jetzt aber in die falsche Richtung.

Ich weiß ja, dass du deine Familie meinetwegen nicht verlässt.

Ganz genau.

Deshalb muss ich mir klar werden, wie es weitergehen soll.

Weitergehen ...

Weitergehen ...

Na ja, vielleicht gehst du zurück nach Saratow?

Suchst dir einen Job. Kein Problem. - Warum reagierst du jetzt so? - Wie?

Ich liebe dich, aber ich quäle mich. - Meinst du, für mich ist es einfach?

Es ist nicht einfach. Ich liebe dich ja.

Aber meine Familie liebe ich auch. Verstehst du?

Sie schläft mit einem anderen.

Verzeih, das hätte ich nicht ... - Rede.

Nein, du hast recht. Es ist deine Familie, dein Leben ...

Du sollst reden!

Gut.

Woher hast du das?

Kirill Somow hat es mir geschickt.

Du hast also noch Kontakt zu ihm? - Nein, er versucht, mit mir zu flirten.

Ach, so ist das. - Dreh jetzt nicht den Spieß um.

Er ist ein Idiot. Aber als ich gehört habe, dass er deine Frau trifft,

habe ich ihm geschrieben.

Ich denke einfach, es ist wichtig, dass du es weißt.

Ist sie jetzt bei ihm? - Ja.

Sie nimmt ab!

Herrlich. - Igor ...

Ist dir das etwa egal? - Was soll's?

Ich darf und sie nicht? Ich bin für Gleichberechtigung in der Familie.

So, ich muss los. Wir sehen uns heute Abend.

Wie in der Studentenzeit.

Wohnheim, Bier, MGIMO, ein leerer Kühlschrank ...

Du hast am MGIMO studiert? - Ja.

Als Schwarm des ganzen Jahrgangs.

Hast du deinen Mann dort kennengelernt?

Nein, da hatte ich einen schwarzen Lover.

Aus Amerika? - Aus dem befreundeten Angola.

Er war dir irgendwie ähnlich.

Wir liebten uns heiß und innig.

Als mein lieber Papa davon erfuhr, war er so geschockt,

dass er meinen Schatz zurück nach Angola schickte

und mich umgehend mit Igor verheiratete.

Igor machte mir sofort ein Kind, dann ein zweites ...

War Igor dein Kommilitone? - Ein Mitarbeiter von Papa.

Er war sicher verliebt in dich? - Ach was.

Aber ich war eine gute Partie.

Wer ist denn dein Papa? - Das brauchst du nicht zu wissen.

Je weniger du nämlich weißt, desto besser schläfst du.

Er wird mich doch nicht umlegen? - Das kann er ohne Weiteres.

Ist das etwa schon vorgekommen?

Wie gesagt: Je weniger du weißt, desto besser schläfst du.

Ja, mein Lieber? - Hallo. Wie geht's?

Na ja, ich bin schon ein bisschen geschafft.

Heute früh gab es eine Entschlackung

und drei Schwitzpackungen.

Du Arme. Überanstreng dich bloß nicht.

Ja, ich werde aufpassen.

Was machst du gerade?

Was wohl? Ich fahre zum Dienst. Es wird ein voller Tag.

Pass du auch auf dich auf, Hase. - Ich versuch's.

Gut, das überprüfe ich, wenn ich zurück bin.

Tschüss, mein Lieber. - Tschüss, tschüss.

Ljudmila Petrowna hat es wirklich drauf, einem was vom Pferd zu erzählen.

Vielleicht sollte ich auch mal eine Woche entgiften?

Mal die Sau rauslassen.

Aber dann findet er Sie.

Er findet mich.

Und tritt mir in die Eier.

Guten Morgen. - Guten Tag.

Kommen Sie rein.

Kaffee?

Ja, gern.

Kommen Sie, setzen Sie sich doch.

Wohnen Sie ständig hier?

Ja.

Und Ihr Mann?

Wir sind getrennt. Wissen Sie das nicht?

Ich dachte, Sie wären wieder zusammen. - Wie kommen Sie darauf?

Wegen Instagram. - Sind Sie mein Follower?

Wir tun nur so, damit die Journalisten uns in Ruhe lassen.

Milch? - Nein, danke.

Sie wissen sicher, warum ich Sie treffen wollte.

Ich kann's mir denken.

Ich weiß alles.

Was?

Ich weiß von Ihrem Verhältnis mit Nikita.

Weiß Ihr Mann, dass Sie hier sind?

Nein. Natürlich nicht.

Da bin ich froh.

Also?

Hallo. Sind sie drinnen? - Hallo.

Sie sind im Haus.

Hallo.

Hallo.

Ist Dima oben? - Ja.

Dima, wir müssen uns unterhalten.

Es klingt seltsam, aber so ist es.

Scheidung und Hochzeit sind Stress für die Psyche.

Mal flieht die Braut vor dem Altar, mal fängt der Mann eine Affäre an.

Ich weise die Schuld nicht von mir.

Aber es bedeutet uns beiden nichts, so was kommt vor.

Kann sein. Aber ich bin da anders. Bei mir kommt so was nicht vor.

Sie können sich nicht vorstellen, wie oft Gleb mich betrogen hat.

Aber ich wusste immer und weiß, dass er nur mich liebt.

Trotzdem lässt er sich scheiden.

Wir lassen uns scheiden, weil ich müde bin. Verstehen Sie?

Sonst fände ich Wege ihn zu halten.

Daran zweifle ich nicht.

Nikita liebt sie. Sehr.

Sie sind seine Frau. Aber Sie sind noch sehr jung.

Sie werden noch verstehen, dass es für den Mann die Frau gibt ...

und die Frauen.

Sie brauchen mich nicht zu belehren.

Ich finde schon selbst raus, ob Nikita mich liebt und ob ich ihn liebe. Okay?

Okay.

Ich bin keine Idiotin. Das mit ihm ist für Sie nur eine kleine Intrige.

Klein und schmutzig. Und ihn reizt es, die Frau des Chefs zu ficken.

Natürlich. Genau das sage ich doch.

Ja. Aber ich sehe und weiß, dass Sie kein besonders guter Mensch sind.

Ich will Nikita vor Ihnen schützen.

So ist das also.

Und wie wollen Sie das anstellen?

Ich will nicht seine Karriere zerstören. - Das hoffe ich.

Aber wenn das weitergeht ... - Es geht nicht weiter.

Wenn es weitergeht, erzähle ich es Gleb Witaljewitsch.

Und damit zerstören Sie seine Karriere. - Ganz genau.

Deshalb bitte ich Sie ja auch, ihn in Ruhe zu lassen.

Uljana, ganz ruhig, ich will nichts von Nikita.

Ich entschuldige mich, dass ich Ihnen Schmerz zugefügt habe.

Ich verspreche, dass es nicht wieder vorkommt.

Ich glaube Ihnen nicht, aber Sie haben mich gehört.

Und ich habe Sie gehört. - Ja.

Dann gehe ich jetzt. - Auf Wiedersehen.

Warum hast du es ihm erzählt?

Weil er schon groß ist.

Er merkt, dass etwas im Gange ist.

Er stellt Fragen, und ich will nicht lügen.

Besser lügen, als das Kind in unsere Probleme reinzuziehen.

Ganz toll.

Du erzählst mir, wie ich mich hätte verhalten sollen.

Vielleicht hättest du vorher an Dima denken sollen?

Ich denke sehr viel mehr an ihn als du.

Das sieht man.

Okay, wir müssen entscheiden, wie es weiter geht.

Ich weiß es nicht.

Und wer weiß es?

Entscheide du, wenn es so dringend ist.

Okay.

Ich verlasse dich.

Ich ziehe um und nehme Dima mit. - Wohin?

Meine Sache. - Zu deinem Lover? Das lasse ich nicht zu.

Geh bitte und pack seine Sachen. - Ich gebe dir das Kind nicht.

Sei du lieber still. Geh jetzt und rede mit deinem Sohn.

Er hat morgen Schule. - Die Schule kann warten.

Ich werde ihn selbst unterrichten.

Kurz und gut: Es geht jetzt nicht darum, wer das getan hat.

Ich habe sie zu dieser Verzweiflungstat getrieben.

Ich sage bewusst verzweifelt.

Denn sie spielt ein übles, gefährliches Spiel.

Sehr gefährlich.

Aber ich sag's noch mal: Ich bin selbst schuld.

Ich habe mit Alisa gesprochen. Wir müssen ihr die Stiftung geben.

Und wir gründen eine neue.

Das wird dann deine Aufgabe sein.

Klar? - Ja.

Sie bekommt zehn Prozent von allen meinen Geschäften.

Und Geld auf ihr Konto.

Soll ich einen neuen Vertrag aufsetzen? - Ja.

Gut, das mache ich.

Hatten Sie mich gestern deswegen hergerufen?

Gestern? - Ja.

Ich wollte einen Rat, habe dann aber davon abgesehen.

Warum? - Du bist verliebt.

Wie jetzt? In wen?

In Alisa ja nicht.

In Uljana.

Verliebte Männer sind sentimental.

Entschuldige.

Hallo?

Leila, ganz ruhig.

Leila, bleiben Sie, wo Sie sind, fassen Sie nichts an.

Ich rufe einen Krankenwagen und die Polizei.

Was ist passiert?

Alisa ist tot.

Danke. - Und? Was ist?

Nichts. Er will weder reden noch mitkommen.

Na, dann will er eben nicht. Lass ihn in Ruhe.

Er kann ruhig hier bleiben.

Und die Schule? - Er kann doch hier zur Schule gehen.

Im Dorf?

Na, wenn die Dinge doch so liegen.

Ich kann nichts dafür, ich hab mich einfach verliebt.

Dann ist es so.

Mama hätte mich wohl verstanden. - Wahrscheinlich.

Entschuldige. - Alles gut.

Entschuldige bitte.

Ist schon in Ordnung.

Isst du mit uns zu Abend? - Nein, ich werde wohl fahren.

Vielleicht kriegt er ja Sehnsucht. - Wer?

Dima. Vielleicht vermisst er mich.

Das ist auch eine Variante.

Die Zugehfrau Leila hat sie gefunden. - Hat sie sie so hingelegt?

Nein, sie lag wohl schon so da. - Wo ist sie jetzt?

Der Notarzt hat sie mitgenommen.

Sie hatte den Ehemann angerufen. Der rief den Notarzt und die Polizei.

Der Notarzt nahm sie dann mit. - Aha.

Vorher konnte ich sie noch befragen. Sie weiß eigentlich nichts, weint nur.

Aber sie kam heute später als sonst. - Wer?

Die Hausangestellte. Sonst kommt sie immer um 12:00 Uhr.

Aber heute kam sie erst um 13:30 Uhr.

Das Opfer muss mit ihr gerechnet haben, als es klingelte.

Verzeihung, der Mann des Opfers ist da. - Lass ihn rein.

Warum kam sie zu spät?

Ein Polizist ist wohl zu ihr gekommen und hat sie zu einem Nachbarn befragt.

Das müssen wir überprüfen. Es kann Zufall sein, oder es war ein Komplize.

Und überprüfen Sie die Kameras. - Okay.

Gibt es hier Kameras? - Sie wurden heute früh ausgeschaltet.

Na wunderbar.

Guten Tag.

Guten Tag.

Ich bin Alisas Mann, Gleb. Sehr erfreut. Mein herzliches Beileid.

Wie ist das passiert?

Dem ersten Anschein nach war es eine Überdosis Heroin.

Leila hat mich angerufen.

Ich habe die Polizei gerufen. - Das wissen wir.

Wir müssen uns unterhalten. Geht das jetzt?

Ja, natürlich. - Gehen wir nach nebenan.

Wir lebten in Scheidung.

Wir waren nur zum Schein zusammen, um die Presse fernzuhalten.

Seit wann leben Sie getrennt? - Seit etwa anderthalb Wochen.

Hat Ihre Frau Drogen konsumiert?

Das kam schon mal vor.

Wie es in den letzten anderthalb Jahren war, weiß ich nicht.

Wir hatten uns stark auseinandergelebt

und gingen getrennte Wege.

Hatte sie Feinde? - Nein. Sie war ein umgänglicher Mensch.

Hat sie unter der Scheidung gelitten?

Ich weiß nicht.

In den letzten Tagen hatte sie heftige Depressionen.

Hatten Sie doch Kontakt? - Wegen der Scheidung.

Mein Anwalt hat mit ihr gesprochen und es mir berichtet.

Können Sie mir seine Nummer geben? - Ja, sicher.

Warum wollten Sie sich scheiden lassen?

Hat das etwas mit dem Fall zu tun?

Das ist kein Verhör, ich will mir nur ein Bild machen.

Und Sie sind der Einzige, der der Ermordeten nahestand.

Ermordet?

Es gibt noch kein Gutachten, aber ich kann Mord nicht ausschließen.

Ich wollte mich scheiden lassen, weil sie mich betrogen hat.

Haben Sie sie denn nicht betrogen?

Wann kann ich den Leichnam mitnehmen?

Gutachten, Untersuchung ... das dauert.

Verstehe. - Wir rufen Sie an.

Danke.

Ich muss gehen. - Natürlich. Ich halte Sie nicht auf.

Danke für die Sache mit der Galerie.

Deine Dascha ist ein kluges Mädchen. - Ja, ja.

Gut getroffen. - Wie jetzt?

Das sollte keine Anspielung sein.

Kann ich dich zurückrufen? Ich habe hier einen Notfall.

Was ist denn passiert? - Alisa ist gestorben.

Wie?

Eine Überdosis Heroin.

Aber sie hat doch nie ...

Doch, früher kam das schon mal vor. - Mein Beileid.

Okay. - Wann ist die Beerdigung?

Erst wird ermittelt und ein Gutachten erstellt. - Verstehe.

Also bis dann. Ich gebe dir wegen der Beerdigung Bescheid.

Hier, bitte.

Was ist passiert?

Ljudmila Petrowna, guten Abend. Folgendes:

Ihr Mann ist auf der Arbeit ausgerastet. Ich habe ihn kaum weggekriegt.

Sie soll hingehen, wo der Pfeffer wächst!

Hat er sich besoffen, oder was? Ich bin auf Kur.

Ich bringe ihn heim, aber allein werde ich mit ihm nicht fertig.

Er könnte randalieren. Und da sind Ihr Vater und die Kinder ...

Soll sie sich ausscheißen!

Gut, ich komme so schnell wie möglich.

Aber bleib solange bei ihm. - Danke, Ljudmila Petrowna.

Arschloch.

Arschlöcher!

Wirst du mich wenigstens vermissen?

Sehr.

Mein kleiner Frechdachs.

Du musst ihm helfen, damit fertigzuwerden.

Ihr musst du auch helfen.

Ich soll ihr helfen?

Auch trennen muss man sich gemeinsam. Besonders, wenn ein Kind da ist.

Du kannst nichts dagegen machen.

Also musst du irgendwie damit zurechtkommen.

Ich komme zurecht.

Aber ich kann und werde Dima nicht überreden.

Du musst ihn nicht überreden. Aber auch nicht aufhetzen.

Das hab ich auch nicht. Ich hab nur gesagt, wie es ist.

Dass seine Mutter

ihn und dich verraten hat?

Dass seine Mutter mich betrügt.

Und dass sie uns verlässt.

Du spielst den Jungen aus.

Das stimmt nicht.

Es stimmt.

Jetzt begehst du eine Gemeinheit, nicht sie.

... und unter uns ...

Oh, Ljudmila Petrowna!

Tut mir leid, dass ich Sie herbemüht habe, aber ...

Das war richtig. Wie viel hat er intus? - An die zwei Flaschen.

Hat er gesagt, weshalb?

Alisa Olchowskaja hat sich wohl umgebracht.

Ist nicht wahr! - Doch.

Wie furchtbar. Wo ist mein Vater? - Oben.

Und die Kinder? - Auch oben. Brauchen Sie mich noch?

Nein, nein, du kannst gehen. - Ich bin noch draußen, falls was ist.

Hast du's dir gegeben?

Alisa hat sich das Leben genommen. - Das hab ich gehört.

Ich hab sie geliebt. - Ich weiß.

Und dich nicht. - Kann ich mir denken.

Ich hab sie geliebt. - Du wiederholst dich. - Dich nicht.

Geh duschen. - Duschen?

Meinst du, ich weiß nicht, was für eine Kur du gemacht hast?

Du weißt es? Na bravo. - Ich weiß es.

Wie konntest du nur? Du Schlampe!

Warum gerade er? Schämst du dich gar nicht?

Nein. - Nein?

Der Typ ist ein Mistkerl. Er fickt doch alle! Nacheinander!

Er hat Marina gefickt, Alisa und dich. Dascha wahrscheinlich auch!

Welche Dascha? - Die Richtige! Welche wohl?

Deine neue Hure?

Die Hure ... bist du!

Mila! - Wer hat es dir gesagt?

Mila!

Geh in dein Zimmer.

Stets zu Diensten, Pjotr Sergejewitsch.

Komm mit.

Ich weiß nicht, irgendwie passt es zu ihr.

Warum?

Sie war so nervös, gereizt und geladen.

Wieso geladen?

Woher soll ich das wissen?

Vielleicht hat ihr Mann sie gequält oder irgendwas ...

Aber ihr Verhalten war typisch Junkie.

Immer unter Hochspannung.

Hast du das in den fünf Minuten auf der Hochzeit erfasst?

Ja. - Sieh mal an.

Wieso verteidigst du sie?

Ich verteidige nur Olchowskij, und ich will nicht über eine Tote diskutieren.

Und was noch? - Ich kenne mich damit nicht aus.

In einigen Dingen hast du aber viel dazugelernt. - Was?

Nichts.

Ja, Gleb Witaljewitsch? - Nikita!

Komm sofort ins Büro, wir müssen reden.

Ja, natürlich. Ich bin sofort da. - Ich warte.

Olchowskij will mich sehen.

Kommst du wieder? - Natürlich.

Zu den Nachrichten: Alisa Olchowskaja,

die Ehefrau des Millionärs Gleb Olchowskij, wurde heute tot aufgefunden.

Vorläufigen Informationen zufolge starb sie an einer Überdosis Drogen.

Die genaue Todesursache wurde bislang nicht festgestellt.

Die Umstände ihres Todes werden noch geklärt.

Alisa Olchowskaja war die Leiterin der nach ihr benannten Stiftung,

die Kinder mit Autoimmunerkrankungen aus mittellosen Familien unterstützt.

Die Stiftung wurde ...

Wer ist da?

Du lieber Gott!

Igor, was ist passiert?

Igor.

Was ist mit dir?

Sie haben mich aus dem Haus gejagt.

Weswegen?

Ich weiß es nicht.

Wo hast du dich so besoffen?

Alisa und ich haben uns kennengelernt,

als Mila und ich schon unser erstes Kind bekommen hatten.

Damals wäre ich fast ausgezogen.

Aber ich bin nicht gegangen.

Dascha!

Ich dulde so eine Hurerei und Unzucht nicht in meiner Familie.

Es gibt keine Unzucht.

Was ist es dann? Romeo und Julia?

Er könnte dein Sohn sein.

Das spielt keine Rolle. Katja könnte schließlich auch deine Enkelin sein.

Welche Katja?

Unsere Zugehfrau. Meinst du, das weiß keiner?

Es geht jetzt nicht um mich. - Ja, natürlich.

Jetzt will sie ihrem Vater erzählen, mit wem er was darf!

Eine Frechheit.

Ich muss mir das nicht anhören. Und du hast kein Recht, mir nachzuspionieren.

Ich habe zu allem das Recht.

Wenn ihr selbst nicht in der Lage seid, auf euch aufzupassen,

passe ich auf euch auf.

Gott sei Dank muss deine Mutter diese Schande nicht mit ansehen.

Mama war immer dagegen, dass ich ihn heirate. Du hast mich gezwungen.

Mama hat von Anfang an gesagt, dass er ein Idiot ist.

Deine Mutter war auch ...

Apropos,

wenn sie dich beizeiten verlassen hätte, wärt ihr vielleicht glücklich geworden.

Was hast du gesagt?

Wenn sie dich beizeiten verlassen hätte,

wärt ihr vielleicht beide glücklich geworden.

Wusstest du, dass sie Heroin nahm? - Alisa? - Ja.

Nein. Woher denn? - Hast du nichts bemerkt?

Nein.

Ich wusste es auch nicht.

Meinen Sie, sie wurde wirklich umgebracht?

Schon möglich.

Weswegen?

Man darf nicht tun, was sie getan hat und was du getan hast.

Ich? - Du.

Mit diesen Leuten und mit diesem Geld ist nicht zu spaßen.

Alisa hatte noch Glück, dass sie so leicht gestorben ist.

Einfach das Bewusstsein verloren.

Gut, dass sie nicht aus dem Fenster gefallen ist oder sich erhängt hat.

Ich will nicht, dass dir auch was passiert.

Deswegen bitte ich dich inständig:

Hüte das, was du hast.

Und mach keine weiteren Fehler, okay?

Entschuldigung, Gleb Witaljewitsch. - Schon gut.

Jeder macht mal Fehler. Aber nächstes Mal wirst du kastriert.

Haben wir uns verstanden? - Ja.

Sehr gut. Wir sehen uns morgen. - Danke, Gleb Witaljewitsch.

Gute Nacht.

Hat sie sich nur ein Mal mit diesem Olchowskij getroffen?

Ja, bisher nur ein Mal.

Ich weiß nicht, was da ablief, aber ...

nach einem Flirt sieht es nicht aus, Olchowskij ist vergeben.

Er ist doch verheiratet. - Nein, er lebt in Scheidung.

Er hat eine Geliebte. - Aha.

Sieh an. Und was hat sie mit diesem Somow?

Dascha? - Ja.

Da läuft nichts, da bin ich mir sicher.

Sie langweilt sich wohl einfach mit Ihrem Schwiegersohn.

Kann ich mir denken. - Sie lenkt sich ab, hält sich in Form.

Weibliche Eitelkeit und die Massage einer gewissen Stelle.

Außerdem schleppt sie diesen Jungen auf jede Party mit,

und macht Ihren Schwiegersohn damit eifersüchtig.

Aha. Meinst du, sie will ihn für sich?

Der Familie ausspannen? - Ja.

Nein, das glaube ich nicht. Sie will keine dauerhafte Bindung.

Sie saugt ihn nur aus und wirft ihn weg.

Hallo. - Hallo.

Wie geht's dir?

Ganz okay. Wie lief's bei dir?

Schlecht. Ljoscha hat Dima gegen mich aufgehetzt.

Hast du gegessen? - Nein, ich hab auf dich gewartet.

Du wirkst bedrückt. Ist was passiert? - Alisa ist gestorben.

Was? - Eine Überdosis Heroin.

Essen wir zu Abend.

Sie hat was Verführerisches, das ist ein spezieller Typ Frau.

So eine Art ... unschuldige Nutte.

Mutter und Hure.

Diese verborgene Lasterhaftigkeit, darauf steht er offensichtlich.

Ich habe immer gespürt, dass er etwas unterschwellig Pädophiles hat.

Nein, er mag einfach diesen Frauentyp. - Ja?

Und kluge Frauen spüren das natürlich und nutzen es geschickt für sich.

Er fühlt sich als Schänder, das gibt ihm Stärke und Macht.

Immerhin ist er verängstigt. - Wodurch? - Durch Sie, seine Frau, seine Chefs.

Er hat ständig das Gefühl, dass er gleich fertiggemacht wird.

Aber an der Seite einer solchen Frau fühlt er sich überlegen.

Er dominiert, verführt, übt Macht aus. Das braucht er einfach.

Ich glaube übrigens, dass Marina das anfangs auch gespielt hat.

Später ließ sie nach, aber anfangs lief es sicher so:

"Igor-Schatz, heirate mich bitte ..." Mit Sicherheit!

Und er: "Nein, davon kann keine Rede sein!"

Und dabei fühlte er sich als Platzhirsch. Hart und streng.

Du hast vermutlich recht.

Und Dascha ist doch einfach das ideale Kälbchen für ihn.

Die Kunstkritikerin aus der Provinz, mit Kulleraugen und gespreizten Beinen.

Der Traum aller Träume.

Tja, ja ... - Ja.

Das renkt sich alles ein.

Aber es wird nie wieder wie früher sein.

Du wirst in seinen Augen nicht mehr makellos sein.

Vielleicht ist das besser so. - Vielleicht.

Lass ihm Zeit.

Er wird verstehen, dass Scheidung manchmal der bessere Weg ist.

Ich war bei der Scheidung meiner Eltern jünger als Dima.

Und wie du siehst, ist mein Leben trotzdem erfolgreich.

Ich bin ihnen sogar dankbar für ihre Aufrichtigkeit.

Ja? - Hallo, Gleb, hier ist Dascha.

Stimmt das mit Alisa?

Ja.

Das ist furchtbar. Ich kann es einfach nicht glauben.

Mein herzliches Beileid.

Danke.

Wie geht es Ihnen?

Es ist hart, aber da muss ich durch.

Ich wollte nur sagen,

ich habe gerade dasselbe durchgemacht. Es klingt vielleicht dumm,

aber wenn Sie reden wollen, bin ich für Sie da.

Das klingt überhaupt nicht dumm. Ich weiß es sehr zu schätzen.

Gute Nacht, Gleb.

Gute Nacht, Dascha.

Wer war das?

Dolgatschows neue Hure.

Was willst du von ihr?

Gar nichts. Dolgatschow will was von ihr.

Vergiss es.

Ich liebe dich.

Und ich dich.

Und? - Das war's.

Er hat unterschrieben.

Kommt der Fall ins Archiv? - Welcher Fall?

Der Fall Lewkoewa.

Wahrscheinlich. - Wozu dann die DNA-Analyse von Somow?

Es ist so oder so spannend, wer der Vater ist.

Sag mal, was ist eigentlich mit Olchowskij?

Wir warten auf das Gutachten. Ich tippe auf Mord. Es gibt Ungereimtheiten.

Wem war sie im Weg?

Nun ja, du hattest ein Mordmotiv.

Bestätigst du denn Olchowskijs Alibi? War er mit dir zusammen?

Ich bestätige es.

Schade.

Tja dann, tschüss.

Mach's gut.

Das war's.

Alles okay? - Ja.

Du warst lange weg. - Ich hab mich verabschiedet.

Geht es dir zu Herzen? - Nein.

Fahren wir!

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