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Original subtitles

Das ist dein Mann.

Guten Morgen, Liebste. - Hallo, Hase. Alles gut bei dir?

Alles gut, und bei dir?

Danke, auch alles gut. Wie war deine Sitzung?

Die Sitzung? Die Sitzung war ganz gut.

Ich habe hier übernachtet.

Gestern war ich zu müde, um nach Moskau zurückzufahren.

Ach, Hauptsache, ich weiß Bescheid und mache mir keine Sorgen.

Ja ... du hast mir nicht geantwortet.

Ich habe schon geschlafen. Außerdem bin ich auch nicht zu Hause.

Sondern?

Ich bin gestern Abend zu einer Freundin gefahren und habe bei ihr übernachtet.

Tut mir leid, dass ich nicht Bescheid gesagt habe.

Na schön.

Gut, wir sehen uns heute Abend. - Ja, Küsschen!

Mach's gut.

Eine nächtliche Sitzung auf dem Land?

Ja. - Und das glaubt sie dir? - Ist mir scheißegal.

Ihr offenbar auch.

Das macht unsere Ehe so stabil.

Hallo. - Hallo. Wo bist du?

Laufen. - Ach so, gut.

Ich wollte dich nicht wecken. - Ja, alles in Ordnung.

Ich bin bald da. Steh bitte auf, wir müssen um zwölf in der Wohnung sein.

In der Wohnung? Muss das sein?

Du hast jetzt drei Tage frei.

Widme sie bitte deiner neuen Familie.

Gut.

So, ich muss los.

Wann kommst du wieder? - Ich versuche, morgen vorbeizukommen.

Wie geht es mit Olchowskij weiter? - Inwiefern?

Du musst mich ihm vorstellen, damit wir alles besprechen können.

Ruf ihn an und verabrede dich mit ihm. - Ohne dich? - Klar.

Ich habe alles mit ihm vereinbart. Den Rest machst du selbst. Selbst!

Selbst! Tschüss.

Ich werde dich vermissen. Tschüssi!

Selbst, selbst, selbst ...

Uljana, bist du's? - Ja.

Was soll das? - Komm raus, ich muss auch duschen. Wir haben es eilig.

Sitzt du seit gestern hier?

Schon über 500 Kommentare.

Ist Dima schon auf?

Er ist schon weg. - Vereinbart war doch, dass er ein paar Tage hier bleibt!

Er wollte lieber gehen. - Du hättest ihn aufhalten sollen. - Dafür ist er zu alt.

Ich gehe duschen.

Wunderbar. Das alles gefällt mir sehr gut.

Ich wollte schon lange ein Kunstprojekt unterstützen.

Das trifft sich ausgezeichnet!

Mir geht es allein um die Kunst! Es ist sehr wichtig,

dass die Galerie sich nicht auf eine Epoche beschränkt.

Ja, es gibt moderne Kunst ... - Davon verstehe ich nichts.

Ich mische mich nicht ein. Ich bin nur der Sponsor.

Sie sind ein Mäzen. In der guten, alten russischen Tradition.

Danke, sehr schmeichelhaft.

Sie sind eine kluge, zielstrebige Frau. Wenn man weiß, was man will,

fügen sich die Dinge wie von selbst.

Kennen Sie das auch? - Möglich. Sieht Igor Dmitrijewitsch es auch so?

Igor Dmitrijewitsch ist ein sehr gütiger Mensch.

Er weiß große Kunst zu schätzen.

Sie schätzt er auch.

Ich weiß. - Meine Juristen setzen die Schenkungsurkunde für die Räume auf.

Ich danke Ihnen, Gleb Witaljewitsch.

Sagen Sie einfach Gleb.

Gut ... Gleb.

Lena, hör dir das mal an.

Ich möchte eine Stellungnahme veröffentlichen.

Schieß los. - "Ich bedaure sehr, was passiert ist.

Das hätte nicht geschehen dürfen.

Aber Katja hat den Film veröffentlicht, weil sie gekränkt war,

nachdem ich ihre ersten starken Gefühle zurückgewiesen habe

und ihr mehrfach zu verstehen gab, dass zwischen uns nichts sein kann.

Vor allem möchte ich nicht ..." - Das ist Mist. - Wieso?

Je mehr du dich rechtfertigst, umso tiefer steckst du drin,

umso mehr glauben alle, dass du schuldig bist.

Wer wird mich denn sonst verteidigen?

Mach, was du willst.

Meinst du auch, dass ich schuld bin?

Ehrlich gesagt ... das meine ich nicht.

Zumindest möchte ich glauben, dass du unschuldig bist.

Aber du hast sie nicht in aller Entschiedenheit aufgehalten,

du hast dem Unterricht zugestimmt, und bist geblieben,

obwohl die Eltern nicht da waren.

Du hast sie selbst geküsst.

Du wolltest doch, dass ich mit Nachhilfe dazuverdiene!

Ja. Aber du hast warst erst bereit dazu, als es um ein verliebtes Mädchen ging.

Na los, sag allen, dass dein Mann ein Pädo ist.

Leck mich doch.

Ja.

Hallo, Süßer.

Ich habe zufällig erfahren, dass über meine ...

oder vielmehr über deine Stiftung Mafiagelder gewaschen worden sind ...

Wo bist du? - Vermisst du mich?

Du vermisst mich!

Na gut ... In einer Stunde in der Powarskaja?

Gut, bis gleich.

Bestellen Sie dringend Fossow zu mir.

Ich bin weg. Denk an den Einkauf und bring den Müll raus, er stinkt.

ICH BEDAURE SEHR, WAS PASSIERT IST. DAS HÄTTE NICHT GESCHEHEN DÜRFEN ...

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Gleb Witaljewitsch, Fossow ist hier.

Er soll reinkommen.

Was kann ich für Sie tun?

Ich brauche eine Liste aller Anrufe und Nachrichten von Alisas Handy.

Dringend. - Wird gemacht.

Erinnerst du dich an "Im Auftrag des Teufels"?

Meinst du, wir ähneln diesem Film?

Sieh selbst.

Dein Chef schenkt uns einfach so eine teure Wohnung im Zentrum.

Nicht "einfach so" ... Und für ihn ist das nicht teuer.

Deine Frau wünscht sich Kinder, die leider immer noch nicht kommen.

Erst die Wohnung, dann die Kinder.

Das hat auch Keanu Reeves gesagt. Und dann hat er sich sehr verändert.

Habe ich mich verändert?

Noch nicht.

Ich möchte auch Kinder haben, aber etwas später.

Und wie lange dauert dieses "etwas später"?

Hör auf zu nerven. Olchowskij ist nicht der Teufel.

Ich bin in drei Stunden zurück. - Und das Zolotaja Milya-Meeting?

Sagen Sie ab. Und bestellen Sie Lissin her.

Sie haben ihm doch frei gegeben.

Wieso frei? - Nach der Hochzeit.

Er soll herkommen.

Hallo? - Gleb Witaljewitsch erwartet Sie.

Ist was passiert? - Das weiß ich nicht.

Gut, ich komme.

Fahren wir, Olchowskij will mich sehen. - Doch keine freien Tage?

Keine Ahnung, da muss irgendwas passiert sein.

"Das ist hier die Frage:

Ob's edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern

des wütenden Geschicks erdulden oder,

sich waffnend gegen eine See von Plagen, durch Widerstand ..."

Ja?

Hallo, Kir. Wie geht's dir? - Alles in Ordnung.

Sehen wir uns?

Ist was passiert? - Nein, nur so. Du fehlst mir.

Echt? Donnerwetter.

Außerdem bin ich neugierig.

Was sagst du? - Warum nicht? Gern.

In der "Akademie", Kamergerskij-Gasse? - Gut.

Dann bis gleich.

Was ist los mit dir?

Mir geht's dreckig.

Um in solchen Fällen positive Kraft zu tanken, sollte man einen Baum umarmen.

Also bist du mein Baum.

Und wenn jemand reinkommt?

Ein Baum umarmt nicht zurück.

Hallo. - Hallo.

Das Gutachten.

Was ist das?

Boris Smirnow hat sich gestern in seiner Zelle umgebracht.

Übrigens hat Somow, Lewkoewas Lover, ausgesagt,

wo er zur Tatzeit war, und rate mal, mit wem er zusammen war.

Mit wem?

Mit Alisa Olchowskaja.

Die Welt ist klein.

Gehen wir an die frische Luft. Mir ist irgendwie übel.

Hallo. - Hallo.

So förmlich, im Anzug? - Hatte ein Geschäftstreffen.

Wie lief es? - Ich bekomme Geld für meine Galerie.

Ernsthaft? So schnell?

Igor Dmitrijewitsch ist großzügig. - Das war nicht er. - Sondern wer?

Ein anderer, sehr reicher Mann.

Du hast schon einen anderen?

Nein! Es gibt einen Mäzen, der an mich und meine Ideen glaubt.

Du kommst gut voran. - Erzähl mal von dir.

Mir geht es auch gut. - Hat alles geklappt?

Sag ihr geradeheraus, dass du Schauspiel studieren willst.

Lass die Ratschläge stecken. - Ich will nur helfen, Dummchen.

Fräulein! Ich habe solchen Hunger.

Das wirst du nicht tun.

Doch.

Du Idiotin. Begreifst du, mit wem du es zu tun hast?

Mit dir.

Gar nichts begreifst du.

Gut, was willst du?

Ich will, dass wir wieder zusammen sind.

Das ist unmöglich.

Wieso?

Weil ich dich nicht liebe.

Aber die letzte Nacht damals ... - Ich liebe eine andere.

Mich hast du auch geliebt. Alles geht vorbei.

Du bist nicht hier, um über Liebe zu reden.

Kommen wir zum Geschäft.

Ich musste es doch versuchen.

Wir werden einen neuen Ehevertrag abschließen,

demzufolge ich im Fall einer Scheidung einen Anteil an deiner Firma bekomme.

Und auch die Stiftung.

Gut.

Bist du einverstanden?

Ja.

Das ging aber schnell.

Du hast mir keine Wahl gelassen.

Ich werde jetzt gehen.

Willst du nicht ein bisschen bei mir bleiben? - Nein.

Gut, dann geh.

Aber heute Abend gehen wir zu Karinas Release-Party.

Muss das sein? - Natürlich.

Wir zeigen uns, um die Gerüchte und die Journalisten zu vertreiben.

Außerdem ist sie deine Freundin ... eine von deinen Freundinnen.

Gut. - Du musst sie unterstützen.

Gut. Ich komme vorbei.

Wir lassen uns fotografieren und ich gehe wieder. Abgemacht?

Die reinsten Flitterwochen.

Bis heute Abend.

Lass uns die Sache zu Ende bringen.

Ich nehme alles auf mich, wir halten dich da raus.

Selbst wenn ich dir helfen wollte, sehe ich nicht, was wir tun könnten.

Wir müssen nach Unstimmigkeiten suchen, allen Zweifeln nachgehen.

Welchen zum Beispiel?

Zum Beispiel in Bezug auf Kirill Somow.

Seltsamer Typ. Einfach zu sagen, er war mit der Olchowskaja zusammen ...

Das könnte gelogen sein.

Wir müssen ihn befragen.

Und sie auch.

Wie soll das gehen? Sollen wir sie verschleppen und foltern?

Übrigens hatte Alisa ein Motiv.

Sie hätte den Mord aus Eifersucht auf Marina in Auftrag geben können.

Ich mische mich nicht in dein Privatleben, aber lass gut sein, okay?

Vielleicht war Kir wirklich der Vater des Kindes? - Und was dann?

Wir müssen den Tathergang noch genauer untersuchen.

Ich werde nichts Illegales tun.

Geh hin, verlang den Fall zurück, versuch irgendwas.

Wenn es eine Order gibt, mache ich das, sonst nicht.

Hallo. - Guten Tag.

Witja, komm rein. Nikita, warte.

Hier sind alle Anrufe Ihrer Frau in der vergangenen Woche.

Ebenso ihre SMS-Nachrichten.

Danke.

Darf ich gehen? - Ja.

Gleb Witaljewitsch, kann Nikita reinkommen?

Sie mögen noch warten.

Ja bitte?

Guten Tag. - ... von "Allem Anschein nach".

Wir möchten Sie in unsere Talkshow einladen,

damit Sie Ihre Meinung zur Geschichte mit Ihrer Schülerin äußern können.

Ich habe sie bereits auf meiner persönlichen Seite geäußert.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Vielleicht wollen Sie die Sache

gleich am Telefon kommentieren?

Wie gesagt, ich habe meine Meinung oder eher die Wahrheit schon kundgetan

und habe nichts mehr hinzuzufügen.

Ist diese Geschichte schuld daran, dass Ihre Frau einen Liebhaber hat?

Welchen Liebhaber? - Den Geschäftsmann Gleb Olchowskij.

Er zeigt sich öffentlich mit ihr. Wissen Sie das etwa nicht?

Max, hier ist Ljoscha. Hast du heute Zeit? - Wieso?

Ich muss mit dir reden.

Ich bin auf der Arbeit, kannst jederzeit kommen.

Gut.

Rufen Sie ihn an. Vielleicht hat er mich vergessen.

Gleb Witaljewitsch, Nikita wartet.

Gut.

Er meint, er braucht Sie heute nicht.

Was soll das heißen?

Tja.

Wie gesagt, da braut sich was zusammen. - Ja ...

Falls was sein sollte, ich bin zu Hause. - Gut.

Grüß dich, bist du in Moskau? - Ja. Ist was passiert?

Wir müssen uns dringend treffen. - Dringend? Gibt es Probleme?

Es geht um die Stiftung.

Gerüchte gibt es seit etwa einer Woche.

Weiß der Teufel, wie lange es eigentlich schon läuft.

Alles klar.

Versuch selbst, mit ihr zu reden. So nahe stehe ich ihr nicht.

Ihr seid doch Freunde. - Na ja, Freunde ...

Eher Kollegen.

Sie ist ziemlich zugeknöpft.

Ich mische mich nie in ihre Angelegenheiten.

Wie gesagt, das alles sind eigentlich nur Gerüchte.

Na gut ...

Entschuldige die Störung und die dumme Frage. - Kein Problem, ich verstehe das.

Sag ihr nichts davon. - Ich schweige wie ein Grab.

Mach's gut.

Grüß dich, mein Lieber.

Verzeihen Sie, ich war besorgt.

Sie haben mich gerufen, dann weggeschickt. Ist etwas passiert?

Nein, mach dir keine Gedanken.

Wie war die Hochzeit? - Fantastisch.

Schade, dass Sie nicht da waren. - Du weißt ja, das ist nichts für mich.

Das verstehe ich. Ich bin da, sobald Sie mich brauchen.

Ohne Arbeit geht es mir nicht gut. - Natürlich.

Ich danke Ihnen nochmals. - Keine Ursache.

Verzeih die Störung.

Nicht doch. Ich stehe zur Verfügung. - Gut.

Dima, bist du zu Hause?

Hallo. - Hallo.

Wie war die Schule? - Okay. - Wirklich?

Ja. - Hat dich niemand geärgert? - Nein.

Dann pack deine Sachen, wir fahren zu Opa aufs Land. - Warum?

Frische Luft schnappen. - Ist was passiert?

Wir reden unterwegs. Mach dich fertig. - Weiß Mama Bescheid?

Natürlich.

Hallo, wohin des Weges? - Ich fahre mit meiner Freundin drei Tage in die Schweiz

zu einer Intensiv-Detox-Kur. - Und was ist mit mir?

Trennungen vertiefen die Gefühle. - Ich werde dich vermissen.

Ich komme schön und schlank zurück. - Du bist schon schön!

Bist du fertig? - Ja. - Einen Moment noch.

"Lena, ich habe zufällig erfahren ...

... fahren zu deinem Vater ..."

Gehen wir.

Was hast du da geschrieben? - Einen Brief an Mama. - Wieso?

Musst du nicht wissen. Komm, wir müssen den richtigen Zug erwischen.

Olchowskij ist zurück zu seiner Frau, und jetzt will Lena Blut sehen.

Das hat man davon, wenn Frauen Ermittler werden.

Sie kann wirklich für Ärger sorgen.

Vielleicht belästigt sie wieder diesen Igor Dolgatschow.

Ja ...

Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Also. Sie hat Urlaub, da kann ich sie nicht stören.

Ihr zu drohen hat auch keinen Sinn. Du spielst also mit und hilfst ihr.

Dabei behältst du sie aber im Auge und berichtest mir alles.

Verstanden? - Ja. - Und wenn sie ...

uns richtig Ärger macht,

handeln wir, bis hin zu ihrer Festnahme.

Klar? - Ja. - Na dann.

Wer ist da? - Romeo.

Du sagtest, du verbringst den Abend mit deiner Frau!

Ich bin bis morgen ...

bei dir!

Hast du deine Frau verlassen?

Nein, sie mich. Sie ist in der Schweiz, zum Abnehmen.

Für drei Tage. - Und diese drei Tage verbringst du mit mir?

Super.

Deinen Eltern geht es gut? - Ja, danke.

Tut mir leid, dass ich sie nicht zum Flughafen bringen konnte. - Schon okay.

Was wollte Olchowskij? - Nichts Wichtiges.

Kann wohl nicht ohne mich leben.

Alles klar.

Er ist wieder mit seiner Frau zusammen? - Wie kommst du darauf?

Ich habe Fotos von den beiden

auf Instagram gesehen.

Keine Ahnung ... Ich glaube, die Scheidung läuft.

Alles klar.

Na gut ... Ich gehe duschen und ins Bett.

Mach das. - Kommst du auch?

Ja, gleich.

Schauen Sie bitte zu mir! - Hierher bitte.

Seien Sie so freundlich!

Bitte noch mal zu mir schauen! - Jetzt bitte zu mir!

Hierher! Wunderbar! - Prima!

Danke!

Ich komme schon ...

meine Liebste.

Keine Angst, ich will Sie nicht verhaften und nichts durchsuchen.

Sondern was? - Darf ich?

Schon, aber ... - Was ist?

Ich erwarte Besuch. - Ich brauche nicht lange. Kommen Sie.

Guten Abend.

Alle Huren sind versammelt.

Das sehe ich.

Was tun Sie hier? - Entspannen. Und Sie? Noch nicht zu alt

zum Tanzen? - Wenn sogar Sie das können ...

Und die Vernehmung schwänzen Sie?

Ich bin krankgeschrieben. Wozu brauchen Sie mich?

Ich brauche Sie nicht.

Für Ihren Liebhaber Kirill Somow dagegen wird es eng, wenn Sie nicht aussagen.

Er sagt, er sei am Tag des Mordes mit Ihnen im Bett gewesen.

Das ist sein einziges Alibi. - Ich weiß nicht, von wem Sie reden.

Nein?

Im Unterschied zu manchen schlafe ich nur mit meinem Mann.

Komisch, dass Somow behauptet, sich mit Ihnen an diesem Tag vergnügt zu haben.

Sicher eine Verwechslung. Es gibt doch so viele hungrige Weiber.

Redest du von dir?

Püppchen. Gleb wollte sich mit dir nur trösten, du bist so originell.

Das ist ein gutes Lied, hör mal zu. Und lauf ihm nicht mehr nach.

Es tut einfach noch sehr weh

Hallo

Ich kann nicht mehr

Eisiges Wasser fließt durch die Leitung

Und du kommst zurück, um zu sagen ...

Ich habe dich gebeten, deine Huren nicht vorzuzeigen. - Wovon redest du?

Deine Polizistin.

Du zählst die Schritte

Du bist es nicht, der geht

Warum bist du hier?

Hallo.

Warum bist du hier?

Willst du mich nicht mehr sehen?

Doch.

Warum gehst du dann nicht ans Telefon? Und was soll das alles überhaupt?

Das erkläre ich dir später. - Wann ist später?

Bitte ... Ich bitte dich, mach jetzt keine Szene.

Bist du zu ihr zurückgekehrt? - Nein. Ich liebe dich.

Wir müssen ein bisschen warten.

Alles klar. - Lena! - Lass mich los.

Noch mal: Die Schirokowa hat keine Befugnisse.

Wenn sie nervt, schick sie zum Teufel.

Aber du sagst ihr jedenfalls nicht, dass du von ihrer Beurlaubung weißt.

Okay. - Wenn sie dich anruft, sich treffen will, dich abpasst,

dann rufst du mich sofort an. Auch wenn sie mit Dascha reden will, verstanden?

Ja. - Ich verlasse mich auf dich. - Für das Vaterland.

Brav.

Dann gehe ich mal.

Darf ich mal auf Toilette?

Welcome.

So, mach's gut.

Guten Abend.

Guten Abend.

Tschüssi!

Wer ist das?

Ein Kumpel.

Soso, ein Kumpel.

Wieso bist du nackt? - Ich warte auf dich.

Hol mal den Koffer.

Bleibst du wirklich drei Tage hier?

Guten Abend! "Allem Anschein nach"

beschäftigt sich heute mit kindlicher Sexualität.

Anlass für diese Themenwahl ist ein Video im Netz,

das bereits eine Million Mal angeschaut wurde.

Applaus!

Die Drei, fahren.

Ljoscha!

Dima!

Lena,

ich habe zufällig erfahren, dass du mich betrügst.

Sogar das Internet berichtet darüber, dass du mit Olchowskij zusammen bist.

Ich möchte keine Klärungen oder Schuldzuweisungen.

Ich muss allein sein, eine Entscheidung treffen.

Wir fahren ins Dorf und bleiben eine Weile dort.

Das ist ein Abschiedsbrief.

Ja, hallo.

Hallo, wo seid ihr? - Wir sind bei deinem Vater.

Warum habt ihr mir nichts gesagt? - Hast du meinen Brief nicht gefunden?

Ich habe ihn gelesen.

Prima.

Ist Dima bei dir? - Ja. Uns geht es gut.

Wir essen gerade.

Na gut, tschüss. - Tschüss.

Bei uns im Studio ist heute Wladimir Bljutow,

ein Großneffe des legendären Nabokow,

der den Skandalroman "Lolita" schrieb.

Danke für Ihr Kommen. - Guten Tag. - Sagen Sie bitte,

ist es richtig, dass der große Nabokow, Ihr Verwandter,

im Roman "Lolita" eigene Erlebnisse beschreibt?

Es gehen ja Gerüchte um, dass der große Dostojewskij

in seinem Roman über Stawrogin

eigene Taten schildert, als er ihn ein kleines Mädchen verführen lässt.

Ist das wahr? - Ich muss sagen,

ich weiß nichts über Nabokows Privatleben. - Dennoch ...

Wie stand Ihre Familie zu dieser Art von Coming-out?

Das wurde nie diskutiert. Es war auch kein Coming-out.

Für Ihre

Eltern und Verwandten war das kein leichtes Thema, ja?

Es war gar kein Thema. Ich glaube,

"Lolita" ist eher eine Provokation. Er wollte mehr Aufmerksamkeit

auf große Literatur lenken. Die Leute wollen Skandale. - Genau!

Genau, das ist eine extrem wichtige Aussage: Die Leute

wollen Skandale. Wir kommen darauf zurück, aber zuerst die Frage:

Haben Sie selbst beobachtet, dass Nabokow

diese heimliche Leidenschaft, diese Neigung hatte?

Ich habe ihn überhaupt nie gesehen. - Dann ist uns alles klar.

Bei uns zu Gast war der Noss ... der Großneffe von Wladimir Nabokow,

dem Autor der legendären "Lolita".

Bei uns folgt nun allem Anschein nach die Werbung.

Ich habe mich heute mit Gleb Olchowskij getroffen.

Wie lief es? - Sehr gut, vielen Dank.

Nichts zu danken.

Er ist schon ein interessanter Mensch ...

Mit viel Gespür für die Malerei und sehr gebildet.

Muss ich jetzt eifersüchtig werden?

Wohl kaum. Er hat sich mit Alisa vertragen.

Anderenfalls wärst du nicht abgeneigt, ja?

Eventuell.

Gäbe es da nicht ein Problem. - Welches?

Dass ich dich liebe.

Kindliche Sexualität ist allgemein ein Problem für die Gesellschaft.

Es ist ein sehr aggressives Alter,

und auch die sexuelle Energie kann in dieser Phase destruktive,

zuweilen sehr hässliche Formen annehmen.

Dabei geht es um Selbstbehauptung und darum,

sich in dieser Welt durchzusetzen. Dieses Ziel wird manchmal

um jeden Preis angestrebt.

Was meinen Sie damit? - Kinder verlangen nach Aufmerksamkeit.

auch nach sexueller Aufmerksamkeit, sie provozieren ihre Umwelt.

Und wenn keine Reaktion erfolgt,

denken sie sich Geschichten aus. - Mit anderen Worten,

sie lügen, ja? - Sagen wir, sie fantasieren.

Sie ergänzen die Realität. Im Internet gucken sie frei verfügbare Pornos

und fantasieren sich das Leben gemäß diesen Modellen zurecht.

Das Modell "Lehrer-Schülerin" ist ja recht verbreitet.

Gab es in Ihrer Praxis Fälle, wo Kinder absichtlich

Erwachsene verunglimpften, um Aufmerksamkeit zu erregen?

Ja, jede Menge. - Es könnte also sein, dass ...

Das ist nicht wahr! Alexej Igorjewitsch hat mich in der Schule oft belästigt.

Manchmal ließ er mich länger bleiben, sagte schlüpfrige Sachen ...

Und er fasste mich an. - Warum sind Sie nicht sofort zum Schulleiter gegangen?

Ich hatte Angst. Er ist doch Lehrer. Er sagte, keiner würde mir glauben.

Er drohte mit schlechten Noten. Und ich brauche ein gutes Abitur.

Ich will studieren. - Studieren ...

Verstehe. Sagen Sie, Ihre Eltern sind heute nicht mit Ihnen hergekommen.

Was glauben Sie, warum nicht? - Sie sind eben einfach und bescheiden.

Was sind das für Eltern, bei so einer Tochter?

Die schämen sich! - Bitte ins Mikro. - Entschuldigung, ich kann mir dieses

Flittchen gar nicht ansehen.

Sie ist doch durch und durch verdorben! - Die Vier ruhig. - Selbst so eine!

Du Luder! - Die Zwei. - Du schamloses Ding!

Alle haben gesehen, wie du auf ihn gestiegen bist, ihn geküsst hast,

wie du rumgewackelt hast, du warst bestimmt schon ganz feucht!

Dabei hat dieser junge Mann

eine Familie!

Er hat Kinder, eine Ehefrau! Darauf scheißt sie! Haltet sie fest!

Pass auf, du Schlampe! Ich hau dir eine runter!

Schön dranbleiben ... Die Zwei.

Die klauen unsere Männer! - Die Sieben.

Komm rein, ich bin allein. Meine Familie ist verreist.

Verzeih mir.

Ich habe mich wie ein Vollidiot benommen.

Gibst du mir noch eine Chance?

Ich brauche dich gerade sehr.

Warte ...

Komm.

Eins verstehe ich nicht:

Als du den Film hattest, warum hast du das alles nicht der Polizei erzählt?

Ich habe mich geschämt. - Dich geschämt?

Aber den Film zu posten, hast du dich nicht geschämt?

Du hast am selben Tag unsere Redaktion angerufen

und wolltest in der Sendung davon erzählen, mit allen Details.

Sie haben versprochen, das nicht zu verraten.

Katja ... mal ganz ehrlich.

Du wolltest doch einfach einen öffentlichen Skandal auslösen.

Der Lehrer wies dich ab und du

wolltest ihn blamieren, stimmt's?

Er hat mich als Erster belästigt.

Sicher auch andere Mädchen. - Das haben sie mir nicht gesagt.

Deine Klassenkameradinnen sagten alle,

dass er ein sehr guter Lehrer ist und keine je belästigt hat.

Sie haben alle gesagt, dass es deine Schuld ist.

Warum schweigst du jetzt?

Hör mal zu.

Du hast jetzt die einmalige Chance, die seltene Gelegenheit,

deinen Lehrer um Verzeihung zu bitten.

In diese Kamera.

Na los.

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