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Original subtitles

(Kirchenglocken läuten)

(düstere Musik)

DIE ERSTE TODSÜNDE

(unheilvolle Musik)

(gleichmäßiges Piepen)

- (Fahrer) Raus, Mann! - (Mann) Hast du 'n Dübel in der Birne?

(Piepen und Rauschen)

(gespenstische Klänge)

(bedrohliche Musik)

(Musik wird dramatischer)

(Musik steigert sich zum Höhepunkt)

Hey, Sarge, ich hab die Hühner von der 48. und der 8. Avenue.

- Was haben Sie? - Die Nutten.

- Ja, nach oben. - Ok, Mädels, rauf mit euch.

Hop, hop, schön elastisch bleiben im Schritt!

27. Revier. Officer Curdy. Wo brennt's denn?

- Ein Anruf für Sergeant Delaney. - Der ist nicht da.

Seine Frau hatte gerade eine Notoperation.

Der ist 81. West. Irgendein Mord. Rufen Sie die Streifenwagen an.

(Polizeifunk, Sirenen)

- Sergeant. - Ja.

Ich hab die Rinnsteine abgesucht, jeden Gully. Nichts.

Ok, dann sehen Sie sich die Müllsäcke genauer an.

- Scheiße. - Was?

- He! - Ja, Sir.

Wann sind Sie von der Akademie runter?

- Vor 2 Monaten. - Suchen Sie beide Straßenseiten ab.

Danke, Sir.

Du machst ihm den Job richtig schmackhaft.

Gut, dann drehen wir ihn mal um.

Vorsichtig.

Moment mal, Augenblick. Wo ist Delaney? Delaney!

Kommen Sie mal.

- Was ist? - Da liegt eine Brieftasche.

- Vielleicht brauchen Sie die. - Aha.

- Ist sie ihm aus der Tasche gefallen? - Keine Ahnung. Die lag da einfach rum.

Bleirohr oder Gummiknüppel?

Er muss hingefallen und mit dem Schädel aufgeschlagen sein.

Von einem Bleirohr ist das nicht.

Sehen Sie das Loch hier. Sieht nach einer Stichverletzung aus.

- Ein Hammer? - Könnte sein. Wenn er nicht groß war.

Mal sehen, wie tief das Loch ist. Das sehe ich erst auf dem Tisch.

- Sonst noch was? - Nein, das ist im Moment alles.

Dass so ein stämmiger Bursche nicht gekämpft hat?

Vielleicht kam er gar nicht mehr dazu. Schultheiss.

- Sarge? - Stauben Sie das Ding ab.

- Helfen Sie mir hoch? - Aber reißen Sie mich runter.

Krieg ich den Bericht morgen Früh?

Etwas kurz, aber Ihnen kann man nichts abschlagen.

Hätte ich Sie nicht, Doc, hätte ich vor ein paar Jahren gekündigt.

(bedrohliche Musik)

(Ansage) Dr. John Edwards zur Unfallstation.

- Oh, Mann, bin ich müde. - Nach 20 Stunden darf man das sein.

- Dr. Bernardi. - Ja.

Sergeant Delaney. Hat man Sie erreicht?

Ja, man sagte mir, es wäre ganz dringend. Was ist passiert?

Vor ein paar Stunden bekam Ihre Frau hohes Fieber

und hatte Schmerzen in der Nierengegend.

Sie wurde ohnmächtig und da entschlossen wir uns, zu operieren.

Wir mussten ihr eine Niere rausnehmen.

Eine Niere? Wieso denn?

Eine schlimme Entzündung.

Sie war zersetzt. Wir hatten keine Wahl.

- Wieso hat sie was an der Niere? - Die Niere ist im Labor.

Morgen werden wir's wissen. Ich hatte keine andere Wahl.

Aber ein Mensch kann mit einer Niere leben.

Seit einer Woche liegt meine Frau hier.

Sie sagten mir, sie würde nach kurzer Zeit wieder rauskommen.

Ich weiß, was ich gesagt habe. Ich habe mich geirrt.

Sie haben sich geirrt.

Sergeant, ich bin nicht Gott.

(man hört ihn nicht)

Ich möchte mit ihr sprechen.

Das geht erst in ein paar Stunden.

Wir haben ihr starke Beruhigungsmittel gegeben.

Vielen Dank.

Wir haben einen Wagen losgeschickt.

16 ist unterwegs und sollte bald da sein.

Haben Sie was für mich, Sergeant?

- Ja, hier. - Danke.

Geben Sie das Delaney. Gerade angekommen.

Er arbeitet von 4 bis 12. Warum ist er hier?

Er kam vor ein paar Stunden.

Seien Sie sanft mit ihm. Seine Frau hatte eine Notoperation.

In Ordnung. Gute Nacht.

(Tippgeräusche, Telefone klingeln)

- Sarge. - Hallo, Rogers.

Curdy gab mir das für Sie. Es kam gerade rein.

- Wieder ein großes Ding? - Wieder ein Mord.

Muss was Besonderes sein. Sonst wären Sie jetzt nicht hier.

Als wir hinkamen, war er schon tot. In der 81. West.

Irgendeiner hat dem Typen mit einer Art Hammer den Schädel eingeschlagen.

81. West war doch eine sichere Gegend.

Nichts ist heute mehr sicher.

Vorige Woche hatte Correlli so einen Mord.

In der 73. Ecke Amsterdam.

- Wo? - 73. Ecke Amsterdam.

Delaney...

Ist das mit Ihrer Frau was Schlimmes?

Ich weiß es nicht.

Wenn ich was für Sie tun kann... Sie wissen, wo ich bin.

Ok.

Aha.

- Ach, Rogers... - Ja?

Wann hat Correlli Dienst?

Ja, von morgens um 8 bis nachmittags um 4.

- Danke. - Wir sehen uns ja noch.

Ja.

(sentimentale Musik)

(Hundegebell)

(Polizeisirene in der Ferne)

(getragene Musik)

(Ansage) Dr. Sim Jung. Bitte begeben Sie sich in OP-Saal 7.

Mr. Delaney? Mr. Delaney.

- Ja? - Sie können jetzt zu Ihrer Frau.

Danke.

(Ansage) Dr. David Mesay. Sie werden im Aufwachsaal gebraucht.

(gleichmäßiges Piepen)

Hey, Kindchen.

Du siehst fabelhaft aus.

Im Gegensatz zu dir. Du siehst scheußlich aus.

Wundert dich das? Ein New Yorker Bulle muss so aussehen.

Große Partys jede Nacht, Weiber, Sekt...

Gibt's irgendwas Schönes?

Nicht direkt was für die Titelseite. Das Übliche.

Wie fühlst du dich?

(ächzt) Lausig.

- Das Essen ist erstklassig. - Sieht auch schmackhaft aus.

(holt Luft) Was haben sie mit mir gemacht?

- Die Nieren... - (holt tief Luft)

Weißt du...

...vor ein paar Tagen sagte mir jemand, dass man mit einer Niere leben kann.

Jetzt gerade, vor ein paar Tagen.

Wollen Sie um meine Hand anhalten, Sergeant?

Nehmen wir mal an, es wäre so. Was würdest du dann antworten?

Wer einen New Yorker Bullen heiratet, muss was am Kopf haben.

Mit anderen Worten: Du willst davon nichts wissen.

(stöhnt)

(flüsternd) Ich hab dich ja...

Jesse Torres.

Männlich, Puerto-Ricaner.

Wohnt in der 89. Straße.

Er war 21. Von Beruf Kellner. Unverheiratet.

Laut seines Bruders war er clean.

Keine Drogen, spielte nicht... Also keine Feinde.

Da war irgendeinem zumute, jemandem den Scheitel einzuhämmern.

Es war ein Hammer oder so was Ähnliches.

- Wann ist es etwa passiert? - Zwischen 11 und 11:30 nachts.

So steht's im Bericht.

Wir dachten, wir hätten eine Verdächtige.

Eine Nutte. Sunny Jordeen.

Als wir dort ankamen, filzte sie dem Toten die Taschen.

Wir mauerten sie wegen Diebstahl ein.

Ihr Loddel stellte die Kaution, am nächsten Tag turnte sie wieder.

Haben Sie die anderen Reviere gefragt, ob die einen ähnlichen Mord hatten?

Soll das ein Witz sein?

Ein Puerto-Ricaner wird frisch gemacht, weil er seine Pommes nicht teilt.

Wissen Sie, in welcher Stadt Sie leben?

Dumme Frage. Worunter haben Sie den Fall abgelegt?

Unter Raubüberfall.

Ein Loch im Kopf ist ein Raubüberfall?

Na schön. Ich wollte den Fall noch mal durchgehen...

Aber ich wurde abgezogen. Die Sache kam in die Computeranalyse.

Haben Sie das nicht auch gemacht?

Ich hab ein paar Fragen eingespeichert, aber noch keine Antwort.

Seien Sie glücklich.

Wenn wir bei jedem Mord Sherlock Holmes spielen, wie ihr früher,

wo würden wir denn hinkommen?

Wir brauchten noch ein paar 1000 Leute.

Wie weit ist es eigentlich mit Ihrer Pensionierung?

- Das dauert noch ein paar Wochen. - Da machen Sie den Scheiß so wichtig?

Vergessen Sie doch dem Kram. Das interessiert doch keine Sau.

Darf ich das trotzdem an die anderen Reviere schicken?

Wenn Sie sich dran hochziehen.

Ich habe eine Überraschung für dich. Frische Veilchen.

Zu dieser Jahreszeit. Sie haben sicher ein Vermögen gekostet.

Sie sind von einem Lastwagen runtergefallen.

Ja, natürlich.

Was kann ich für dich tun?

Bleib einfach da sitzen und rede mit mir.

- Gerne. - Ist es schön draußen?

Es ist etwas bewölkt und es wird kälter.

Sind in den Geschäften schon Weihnachtsdekorationen?

Nein. Sie warten, bis du hier rauskommst.

- Kommst du alleine klar? - Sicher, alles bestens. Keine Sorge.

Komm nur nicht zu gut ohne mich klar.

Das wird nie passieren.

- Wie geht's Rocky? - Rocky?

Er ist zäh, dick und frech.

Lass dich nicht von ihm ausnützen.

Keine Angst. Er ist ein braver Junge.

- Honeybunch hatte eine Katze. - Wer?

Honeybunch aus dem Buch.

Als ich 8 Jahre alt war, bekam ich den ganzen Band.

Er lag unter dem Weihnachtsbaum, in Nikolauspapier eingewickelt.

Auf dem Einband weht ihr der Wind durchs Haar

und sie hält einen Blumenstrauß in der Hand.

Dort, wo sie lebt, blühen die Bäume immer.

Und es geschieht nie etwas Schlimmes.

Quetschungen im Bereich der Lungenflügel.

Außerdem Quetschungen im Brustkorb. Quetschungen des Kleinhirns.

Und deutliche Anzeichen von Prellungen.

Die Lungen enthalten 1500 g Salz...

(Delaney klopft an die Scheibe) ...Salzwasser.

Notieren Sie noch...

Hämatom über dem Schulterblatt auf der linken Seite.

Durchmesser: ungefähr 10 x 7 cm.

Legen Sie das ab unter: weiblich, nicht identifiziert,

ertrunken, Hautfarbe weiß.

Mein lieber Delaney, was gibt's?

Normalerweise sind Sie unten 1 Stunde, nachdem Sie den Bericht lesen.

Man muss seinen Stil mal wechseln.

Ich nehme an, Sie haben Gilberts Autopsie gelesen.

Ja, ich hab auch einige Fragen.

- Haben Sie kurz Zeit? - Machen Sie schnell.

Sie haben geschrieben, dass das Schlaginstrument rund war.

- Stimmt. - Könnte es ein Dorn gewesen sein?

- Nein. - Nicht?

Nein, nicht ein Dorn.

Was ich geschrieben habe, war genau... Moment.

Ich kann's Ihnen ganz korrekt sagen.

Ach ja, da ist es.

Ich schrieb nur, die Wunde scheint kreisförmig zu sein.

Kein Wort über die Art der Waffe.

Das Eindringen der Waffe erfolgte bogenförmig nach unten.

Richtig.

Das bedeutet, dass die Spitze der Waffe niedriger ist als der Stiel.

Wie bei einer Erektion, wo das Interesse nachlässt.

Könnte es sich um eine Steinhacke handeln?

- Nein. - Warum nicht?

Eine Picke ist zu groß. (lacht)

Aber ich sag Ihnen was. So Unrecht haben Sie nicht.

Wenn es eine kleine Picke gibt, sind Sie auf der richtigen Spur.

Gibt es sonst noch was über die Wunde zu sagen?

Das Durchschlagen erfolgte von oben auf die Schädeldecke.

Was können Sie damit anfangen?

Hm... Das könnte bedeuten,

dass der Mörder wenigstens 10 bis 12 cm größer war als sein Opfer.

Wenn er nicht auf einer Kiste stand, war er mindestens 1,90 m.

- Größe 1,90 m. - Ungefähr. Könnte hinkommen.

Und schnell war er. Und kräftig.

Und sicher gut gekleidet und ein Weißer.

Sonst hätte ihn Gilbert nicht so nah an sich rangelassen.

Was in Ihren grauen Zellen vorgeht, erstaunt mich immer wieder.

Ach, Doktor, einen Augenblick noch.

Ich hab hier noch was... Für Sie, eine Kleinigkeit.

Diese Autopsie wurde von einem Ihrer Assistenten geschrieben.

- Werfen Sie einen Blick rein? - Auf meinen Schreibtisch.

Wir sind mitten in der Hochsaison. Legen Sie's da hin. Rufen Sie mich an.

(Katze miaut, Tür geht zu)

(Katze miaut) Hallo, Rocky.

(klassische Musik setzt ein)

(sentimentale Musik)

(leidenschaftliche Musik)

Lässt du dich auch mal wieder hier sehen?

Dafür werde ich bezahlt.

Was soll ich für Sie tun, Meister? Wenn ich... Augenblick.

Hat eine von euren Schnüffelmaschinen was ausgeworfen?

Müsste im 1. Korb links liegen. So, ich höre.

Rufen Sie jemanden an, der wirklich was weiß. Wir sind nur die Polizei, ok?

Ich möchte ein paar Jungs hierauf ansetzen.

Ich will alles über jeden ungelösten Straßenmord der letzten 3 Jahre.

Und zwar nur die, bei denen man einen Hammer oder Dorn benutzt hat.

Für diese Einzelheiten brauche ich eine Erlaubnis.

- Ich geb Ihnen die Erlaubnis. - Ok, aber das geht auf Ihr Konto.

Wenn der Einstich kreisförmig war,

so schließt das aus, dass es sich um eine mittelalterliche Waffe handelt.

Wir sind uns nicht sicher,

aber bisher vermuten wir, dass der Einstich kreisförmig war.

Es ist nämlich so, Sergeant...

Vor der industriellen Revolution war es sehr schwierig,

ein Metall mit der Hand in etwas Kreisförmiges zu verarbeiten.

Eisen wurde zum großen Teil auf einem Amboss verarbeitet.

Es wurde mit einem Hammer in verschiedene Formen geschlagen.

Etwas Konisches oder Rundes zu konstruieren,

war ein sehr mühsamer Vorgang.

Und diese Formen boten keinerlei Vorteil

beim Durchschlagen des Schilds eines Kriegers.

Ehrlich gesagt, in all meinen Jahren als Kurator dieses Waffenmuseums

habe ich noch keinen einzigen alten Kriegshammer

und kein Beil aus Metall gesehen,

das so etwas wie eine runde Spitze hatte.

Und eine neuere Waffe?

Eine, die man in einer Zeitung oder im Mantel verstecken könnte.

Ja, aber dann ist es wahrscheinlich eher ein Werkzeug als eine Waffe.

Ich könnte schauen, ob ich in meinen Büchern etwas dazu finde.

- Das wäre nett. Dauert es lange? - Nein.

- Kommen Sie heute Nachmittag wieder. - Danke.

- Wir schließen um 6. - Ich komme rechtzeitig wieder.

(Kinderstimmen, Straßengeräusche)

Mami, guck mal!

- Entschuldigung. Mrs. Gilbert? - Ja.

Edward Delaney vom 27. Revier.

- Können wir uns kurz unterhalten? - Ja, natürlich.

Es tut mir Leid wegen Ihres Mannes.

Und...

Ich würde gerne wissen,

ob er an dem Abend eine Verabredung hatte.

Nein, hatte er nicht.

Er wollte nur nach Hause, um was zu essen und fernzusehen.

Kam er häufig so spät nach Hause?

Nur, wenn er die Jahresabrechung machen musste.

Ich habe das schon einem Polizisten erzählt.

Ja, ich weiß.

Hatte er irgendwelche Feinde, von denen Sie wussten?

- Feinde? - Ja.

Natürlich hatte er Feinde.

Er war fleißig, ein guter Bürger, er liebte seine Kinder.

Nach 7 Jahren liebte er auch mich noch.

Welcher fleißige Mensch hat keine Feinde?

- Es tut mir Leid. - Ja, ich weiß. Ich weiß.

Es ist einfach so ungerecht. Er war ein guter Mann.

(seufzt)

Tun Sie mir einen Gefallen.

Bis Sie den Mörder meines Manns gefunden haben,

sagen Sie nicht, dass es ihm Leid tut.

Bitte.

(lautlos)

(Ansage) Dr. Benjamin Simmons, bitte Zentrale anrufen.

(sanfte Musik)

Oh, wie schön.

Wie lange bist du denn schon hier?

Ein paar Sekunden. Wie geht's dir, Kindchen?

Besser. Geht schon viel besser. Nur hundemüde.

Dann schlaf. Ich komme später.

Das könnte dir so passen. Kommt gar nicht in Frage.

Ist das da für mich?

Ja, das ist für dich. Du wirst dich sicher drüber freuen.

Hier, halt doch mal. (lacht) Dann hast du sie wieder.

Honeybunch.

Wo hast du denn das gefunden?

Du bist ganz allein mein Honeybunch.

Und sogar ein ziemlich beachtlicher.

Ich glaub... ...ich sehe schrecklich aus.

Im Gegenteil. Du siehst gut aus.

Du erinnerst dich doch noch an das Haus in Green Port.

Wir haben einen Mann gefragt, ob er es verkauft.

Was denkst du, was sich ereignet hat?

Heute kam ein Brief an. Er will es verkaufen.

Wir könnten ein Wochenende hinfahren, wenn du etwas kräftiger bist.

- Wir fahren jetzt. - Jetzt?

- Sofort. - Das geht nicht.

Na ja... Vielleicht nach einem Nickerchen.

Gut.

- Danke für das Buch. - Jederzeit, Kindchen.

(Rasseln des Druckers)

Ich reiß mir schon mal den ersten Teil ab.

Hey, Nick, ist es das? Ist das alles?

Ja, ist vor 20 Min. reingekommen. Ich habe Sie ja gewarnt.

Captain Broughton kam dazu, als wir es raussuchten.

Er will Sie sofort sehen.

Das trifft sich gut, ich will ihn auch sehen.

Ich fürchte, ich habe Ihre Zeit umsonst beansprucht.

Ganz im Gegenteil.

Dieses hier hat bestätigt, was wir vermuteten.

Sie suchen keine altertümliche Waffe,

sondern ein modernes Werkzeug.

Ich habe während meiner Mittagspause

unser gesamtes Bildarchiv durchforstet.

Folgendes nun: Diese 1. Abbildung ist eine Art Maurer-Hammer.

Und diese 2. ist ein Werkzeug, das von Tischlern benutzt wird.

Bild Nr. 3 ist ein Hammer, der von Polsterern benutzt wird,

um Stoffe zu befestigen.

Beachten Sie nun die...

...die gebogenen konischen Enden, nicht wahr?

Sie krümmen sich nicht nach unten.

Daraus resultiert meine Schlussfolgerung.

Ich zeige Ihnen die Bilder, um auf die Waffenart hinzuweisen,

die verwendet wurde.

Ich wollte ein paar Eisenwarengeschäfte aufsuchen,

um zu sehen, was sich sonst noch findet.

Das brauchen Sie nicht. Danke für das, was Sie getan haben.

Sergeant...

Ich bin als Rüstungsexperte ziemlich veraltet.

Ich sitze nur hier rum... und verkomme dabei.

In Ordnung, Mr. Langley. Dann haben Sie jetzt eine Aufgabe.

- Ich bin gespannt. - Vielen Dank.

(lautes Poltern, Quietschen)

(Rasseln)

- (stöhnt) - Ist gleich vorbei.

(stöhnt)

(Donnergeräusche)

(spannende Musik)

(Stöhnen)

(Gewimmer)

(verzweifeltes Heulen)

Ist das ein Scherz? Ich komme, Sie gehen.

Können Sie sich vorstellen, warum ich hier bin?

Weil sich dieses Revier in ein Scheißhaus verwandelt hat.

Schlampig geführt, unwirtschaftlich und altmodisch.

Jemand sollte es wieder ins 20. Jahrhundert zurückführen.

Und das bin ich.

Ich hab den Ruf, dass ich Mitarbeitern in den Arsch trete

und Vorgesetzten keinen Honig ums Maul schmiere.

Ich mache aus dem 27. ein strahlendes Beispiel.

Die altmodische Disziplin,

einen Pissbunker in eine Spitzenpolizeiwache zu verwandeln.

Ich verlange Loyalität, Offenheit,

und dass jeder das tut, was ich angeordnet habe.

Wenn ich meinen Männern Befehle gebe,

will ich nicht, dass irgendeiner sie für Spezialaufgaben abzieht.

- Und damit bin ich bei Ihnen. - Ich arbeite an dem Gilbert-Mord.

Ich habe eine Verbindung entdeckt zwischen diesem Mord...

Sie hören mal wieder nicht zu.

Ich will keine Theorien über Morde in anderen Stadtteilen.

Wenn ich Recht habe, läuft ein Psychopath in unserer Stadt rum.

Ich will darüber kein Wort mehr hören!

Ich will diesen Abschaum aus meinem Bezirk raushaben!

Hier gibt's genug Huren, Zuhälter und Freaks, um eine Division zu erstellen.

Haben wir uns verstanden?

Selbst wenn Jack the Ripper auf Liz Taylor losgeht,

interessiert mich das einen feuchten Kehricht!

Da Ihre Tage bei uns nunmehr gezählt sind,

werde ich von einem Disziplinarverfahren absehen.

Delaney,

was hier drin steht über das, was Sie geleistet haben, ist vom Feinsten.

Sie können stolz sein. Ruhen Sie sich auf Ihren Lorbeeren aus.

Aber gehen Sie mir aus dem Weg.

War nett, Sie zu sehen, Delaney.

Kann ich den Fall Gilbert zu Ende bearbeiten?

- Wenn es Ihnen Frohsinn bringt. - Danke.

(Trompetenmusik)

Kann ich Ihnen vielleicht helfen, Sir?

Das kommt darauf an.

Ich suche so was Ähnliches wie das hier.

Nur kleiner.

Wie ist es mit diesem hier?

Immer noch zu groß.

Ich suche etwas Kompakteres.

Etwas, das man verstecken kann und das eine Spitze hat.

Warum sagen Sie mir nicht, wofür Sie es brauchen.

Camping, Gartenarbeit, Bergwandern?

Um jemanden zu töten.

Wie schön.

Um jemanden zu töten.

Aber natürlich. Wer behauptet, alte Leute hätten keinen Sinn für Humor?

Da gibt es nichts zu lachen.

Ah!

Jetzt kommen wir der Sache schon näher.

Hmm...

(stöhnt) Hmm...

Immer noch zu breit.

Um die Schädeldecke richtig zu durchbohren,

muss es eine Spitze haben.

Eine, die nach unten gebogen ist. Wenn Sie mir folgen.

Ja, ich folge Ihnen, Sir.

- Ich sollte meinen Chef holen. - Wozu?

Sie scheinen zu wissen, wovon Sie reden.

Sie haben eben Aktivitäten aufgezählt. Könnten Sie die wiederholen?

Sie meinen Camping, Gartenarbeit, Wandern...

Sie sagten Bergwandern.

Was ist mit Bergsteigen? Benutzt man dafür nicht spezielles Werkzeug?

Ja, aber das haben wir hier nicht.

Wer hat denn so etwas?

Wahrscheinlich bekommt man so was in Sportgeschäften.

Vielen Dank, junger Mann.

Sie haben mir sehr geholfen.

(Musiker spielen Weihnachtslieder)

- (Frau) Wer ist da? - Sergeant Delaney.

- Hallo, Sergeant. - Guten Tag, Mrs. Gilbert.

Ich hoffe, ich störe nicht. Nur eine Kleinigkeit.

- Kommen Sie rein. - Das können wir hier erledigen.

Haben Sie je in Brooklyn Heights gewohnt?

Nein.

Hatte Ihr Mann geschäftlich dort zu tun?

Nicht dass ich wüsste.

Haben Sie und Ihr Mann je in Queens gelebt, in Kew Gardens?

Nein. Seit wir geheiratet haben, leben wir hier.

- Das hilft mir weiter. Herzlichen Dank. - Keine Ursache.

Sergeant...

Entschuldigen Sie meinen Ausrutscher gestern.

Ich war durcheinander. Ich schätze Ihre Bemühungen.

Falls ich Ihnen weiterhelfen kann, rufen Sie mich an.

Recht vielen Dank. Bye-bye.

Bye.

(Ansage) Achtung.

Die Freizeit ist in 10 Min. zu Ende.

Gebt alle Sportgeräte ab, bevor ihr in eure Zellen zurückkehrt.

Vielen Dank.

Sunny, du hast Besuch.

Besorg uns Zigaretten, ja?

(Trillerpfeife ertönt, unverständliches Durcheinander)

Sie wollten mich sprechen?

Ein irischer Bulle. Was lassen die sich als Nächstes einfallen?

Warum bist du hier, Sunny?

Ein Bulle behauptete, ich hätte ihm Gras verkaufen wollen.

Und, haben Sie das?

Ich rauche keine Joints, ich schnorre bloß.

Haben Sie eine Zigarette?

- Möchten Sie eine? - Ich rauche nicht.

Sie waren schon mal hier drin.

Vor etwa 10 Tagen

haben Sie eine Brieftasche gefunden.

- Das ist doch Schnee von gestern. - Ja.

Neben ihr lag ein toter Mann. Mit eingeschlagenem Schädel.

- Er hieß Torres. - Was hat das mit mir zu tun?

Ich hab schon alles erzählt.

Der Typ war tot. Was erwarten Sie?

Der Fall könnte neu eröffnet werden

und Sie könnten als Mitschuldige angeklagt werden.

- Hier, vielen Dank. - Moment mal.

Moment mal. Bleiben Sie locker.

Haben Sie an dem Abend jemanden am Tatort gesehen?

Haben Sie vielleicht einen Mann gesehen?

Ich hab keine Ahnung.

Bitte überlegen Sie doch mal.

An der Ecke lief ein Mann sehr schnell. Er trug einen schwarzen Regenmantel.

Haben Sie sein Gesicht gesehen?

Gesichter interessieren mich nicht. Sonst noch was?

Nein.

Warten Sie. Sunny.

Sie haben Ihre Zigaretten vergessen.

Danke.

Was ist das?

- Wozu dient dieses Instrument? - Das ist eine Eisaxt.

Man benutzt sie bei Gletscherbesteigung.

Als Stock, um Löcher zu machen, und als Halterung fürs Seil.

Und wann... Wozu wird das hier benutzt?

Das ist für das Eis in hohen Höhen, wo es hart ist.

Um Löcher hineinzuschlagen.

Gibt es so was auch in kleiner?

Sie meinen einen Eishammer? Warum sagen Sie das nicht gleich?

Meinen Sie so was?

Perfekt.

Mein Kind,

Sie haben soeben einen alternden Kurator

in Ekstase versetzt.

Ach, Sie!

(Ansage) Dr. Murrow, Dr. Murrow. Bitte die 2 anrufen.

Na, wie steht's, Doktor?

Ah, Delaney. Was führt Ihr liebes Gesicht zu mir?

Es möchte nur wissen, ob Sie den Report schon gelesen haben.

Auwei, vergessen! Ich wollte Sie anrufen. Ja, habe ich.

- Was sagen Sie dazu? - Verdammt ähnlich.

- Zu dem Gilbert-File? - Ja, sehr ähnlich.

Zunächst mal...die beiden Opfer.

Torres und Gilbert wurden von hinten erschlagen.

Ihre Verletzungen in der Schädeldecke waren rund.

Wir können also sagen, dass die Waffe rund war.

Es gibt noch was.

Beide hatten in den Haaren Knochenfragmente.

- Wie begründen Sie das? - Kann ich nicht.

- Wieso? - Tja, nun...

Es hat offenbar den Anschein, dass die Tatwaffe

ein größeres Loch beim Rausziehen verursacht als beim Reinschlagen.

Reicht das für einen Gerichtsbeschluss für die Exhumierung von Torres' Leiche?

Sie müssen ihn kriegen, sonst wissen Sie es nie. Ich muss.

Augenblick noch.

Kennen Sie zufällig Dr. Bernardi?

Vincent Bernardi? Sicher. Vom Nord-Hospital. Warum?

Vor ein paar Tagen entfernte er meiner Frau eine Niere.

Das tut mir Leid, Delaney.

Verstehen Sie das nicht falsch.

Er ist ein guter Diagnostiker und ein recht guter Chirurg.

Ich weiß nicht. Ich komm nicht ran an ihn.

Ich hab das Gefühl, es würde ihn alles nichts angehen.

Ärzte vermitteln diesen Eindruck,

aber sie machen sich schon Gedanken über ihre Patienten.

- Wie geht's Ihrer Frau? - Sie wird's schon schaffen.

Dann danken Sie dem Arzt.

Sie wird bald gesund. Sollten Sie eine Frage haben, ich bin für Sie da.

Sie besorgen die Exhumierungspapiere.

- Seine Schädeldecke interessiert mich. - Ich kümmere mich drum.

- Name? - Al.

- Geboren? - 14.8.1961.

Mr. Langley, tut mir Leid. Ich hatte Sie nicht erwartet.

Wenn ich was im Überfluss habe, dann Zeit.

- Ich habe noch was. - Kommen Sie rein.

Ach, Charsky,

würden Sie uns bitte einen Moment allein lassen.

Haben Sie was gefunden?

Nennen Sie es Glück oder wie sie wollen.

Auf jeden Fall habe ich vielleicht die Mordwaffe gefunden.

- Wo haben Sie das her? - Ein Sportartikelgeschäft am Broadway.

Schon verdammt dicht.

Sogar die Zacken stimmen. Außer, dass die Spitze dreieckig ist.

Wir wissen, dass die Mordwaffe eine runde Spitze hatte.

- Haben Sie so was gesehen? - Nein.

Ich war in einem halben Dutzend dieser Geschäfte.

Auf jeden Fall vielen Dank.

Es gibt noch 1 oder 2, die ich verschonte,

aber morgen Früh suche ich sie auf.

- Ok, aber es muss nicht sein. - Sie kennen mich nicht, Sergeant.

Ich bin froh, wenn ich noch gebraucht werde vor meinem letzten Atemzug.

- Vielen Dank, Sergeant. - Ich habe zu danken.

(Donnergeräusche, atmet schwer)

(Telefon klingelt)

Nachtschwester Marianne Grothy.

(Donner, unheimliche Musik)

(Donner, angestrengtes Stöhnen)

(ringt nach Luft)

Mein Gott!

(Donner, Klimpern)

(Mann atmet schwer)

(Alarm)

(Arzt) Sofort 2 Konserven Blutserum! Und rufen Sie Dr. Bernardi!

(Donner, unheimliche Musik)

Entschuldigung, wo finde ich Dr. Bernardi?

Er hat heute keinen Dienst.

Ich muss ihn sofort sprechen. Rufen Sie ihn aus.

Er ist heute nicht hier. Sie können mit seiner Vertretung sprechen.

Ich will nicht mit seiner Vertretung sprechen!

(schweres Atmen)

(gleichmäßiges Piepen)

(redet unverständlich)

Ich hab Angst vor Gewitter.

Ich will nicht...Wo sind meine...

Barbara, Liebling. Barbara. Ich bin's.

Keine Angst. Es wird alles gut.

Hörst du, Barbara? Ich bin bei dir.

Alle warten nur darauf, dass du wieder gesund wirst.

Es wird alles wieder gut. Keine Angst, Kindchen.

Es wird alles gut.

(stöhnt)

"An einem weißen Gartenzaun hielten sie inne.

Honeybunch lief ihrem Vater und ihrer Mutter hinterher.

Plötzlich standen sie vor den Stufen eines Bungalows.

Er war weiß gestrichen und hatte grüne Fensterrahmen.

Vor den Fenstern waren kleine, grüne Fensterläden mit weißen Eicheln.

Der Vater öffnete die Tür und sie betraten einen Raum,

der gegenüber dem Kamin 5 Betten als einziges Mobiliar aufwies.

Eine Tür gegenüber der Eingangstür war geöffnet

und die Sonne schien herein.

Honeybunch, wie immer neugierig,

musste in den Raum, wo die Sonne herkam, hineinspazieren.

Ein kleiner Tisch stand in der Mitte.

Auf dem Tisch eine Blumenschale mit bunten Gebirgsnelken.

Plötzlich vernahm Honeybunch einen Laut vom Fenster her.

Sie warf ihren Kopf herum, dass die blonden Löckchen in ihre Augen kamen.

"Was war das für ein Laut?", dachte Honeybunch.

"Das war doch..."

Und richtig, da war der Laut schon wieder.

Es war ein Miau.

Honeybunch rannte zum Fenster und steckte den Lockenkopf hinaus.

"Miau" machte es wieder, und da war sie.

Unter dem Fenster war eine süße, kleine Katze.

Sie musste sehr jung sein.

Sie blickte mit ihren goldenen Augen Honeybunch an und miaute wieder..."

(unheimliche Musik)

(Schmerzenslaute)

(Schmerzenslaute)

(Fahrer hupt, Reifen quietschen)

(fröhliche Musik, Weihnachtsmann lacht)

Was haben Sie?

Wo ist der Geschäftsführer?

(Jazzmusik läuft)

Ihr verfluchtes Lumpenpack! Sitzen rum und spielen Karten!

Die Bergsteigerabteilung, hier Jäger und Camper.

Und hier alles für die Kletterfritzen. Jeder Kunde ist registriert.

Jeder kriegt den Bergführerkatalog dazu.

Ich hab noch die Adressen meiner ersten Kunden,

als ich den Saftladen aufmachte.

Sie haben alle Namen Ihrer Kunden?

Sicher. Wer hier einmal kauft, kommt immer wieder.

Wenn ein Kunde umzieht, notieren Sie die neue Adresse?

Ja. Meine Kataloge werden nämlich jedes Jahr neu verschickt.

Woher wissen Sie, dass jemand umgezogen ist?

Der Katalog geht an die alte Adresse. Bei Umzug erfahre ich die neue.

- Könnte ich mir die ausleihen? - Ich werd Ihnen den Mist anliefern.

- Ich hab einen Wagen. - Dann liefer ich's Ihnen zum Wagen.

- Ich möchte das kaufen. - Geschenkt!

Mein Beitrag zur Verbrechensverhütung.

Ich schenk Ihnen 'ne ganze Kiste davon.

Kauf ein bei Apple und nie zu knapp, dann stürzt du nie in den Bergen ab.

Was steht ihr so rum? Räumt die Regale auf!

Macht Dampf! Sonst tret ich euch den Arsch aus der Hose!

Doktor.

Ah, Delaney.

Kommen Sie, ich hab was Interessantes für Sie.

Sie sollten sich öfter mal auf Ihrem Revier melden.

Ich hab mindestens 3-mal angerufen.

Ich will Ihnen etwas zeigen.

Dieser Leichnam wurde heute Morgen eingeliefert. Ein Unfallopfer.

Ein gewisser Feinberg. Er lief in ein Auto, das zu schnell fuhr.

Alles kurz und klein bei ihm.

Was ihn für mich interessant macht, ist Folgendes:

Die gleichen Wundmerkmale wie bei Gilbert und Torres.

Das Loch ist rund, aber nicht sehr tief.

An der Schulter können Sie es deutlich sehen.

Das hat sein Schlüsselbein zerfetzt.

Hier am unteren Rücken auch kreisförmig.

Da ging's durch bis zum Lungenflügel.

Können Sie diese Wundmerkmale in Ihrem Bericht besonders rausholen?

Um unser Reviergenie zu überzeugen, dass ein Wahnsinniger rumläuft.

Ja, aber wer soll das lesen?

- Wieso? - Der Autounfall hat zum Tod geführt.

Daraus einen Mord zu machen, wird schwer sein.

Ich habe auch was mitgebracht, was interessant für Sie sein dürfte.

Ah.

(lacht) Sieh mal an. Die gezackten Zähne sind sogar da.

Diese Widerhaken klären die Knochenfragmente in den Haaren.

Sie sind einsame Spitze. Wie kamen Sie an das Ding?

Ein Geschäft für Bergsteigerartikel.

- Überlassen Sie's mir? - Ja.

- Wird es lange dauern? - Ach wo.

Wir sind doch von der schnellen Truppe.

(gleichmäßiges Piepen)

Na, du?

Mein Liebling.

Wie fühlst du dich, Kindchen? Geht's schon besser?

Hundemüde.

Ich wach gar nicht mehr richtig auf.

Du siehst auch müde aus. Was strengt dich denn gerade so an?

Ich erzähl's dir, wenn du versprichst, zu essen.

Der Mann mit dem Haus hat wieder geschrieben.

Er hat es gestrichen. Es soll fabelhaft aussehen.

Einen neuen Fußweg gibt's auch, der zum Strand runterführt.

- Hat es auch Fensterläden? - Ja, es hat auch Fensterläden.

Und einen Zaun?

Wenn nicht, bauen wir einen. Einen Palisadenzaun.

Wir streichen ihn weiß.

Du.

- Nicht ich. - Was meinst du, "Du, nicht ich"?

Ich streiche keinen Zaun,

wenn ich im Urlaub bin.

Oh.

Tut mir Leid.

Liegt draußen schon Schnee?

Noch nicht. Aber es geht bald los.

Hol eine schöne, große, dicke Tanne.

Aber wirf das Lametta nicht einfach so rauf.

Du legst es Streifen für Streifen über die Zweige.

Streifen für Streifen.

Und eine schöne Ente holst du dir.

2 Enten hole ich sogar.

Ach...

...Edward.

Und ein Hühnchen.

Das mag Ihnen alles recht unkonventionell vorkommen.

Ich fühle mich wie in einem Käfig.

Alle Regeln, auf die ich mich immer verließ, funktionieren nicht mehr.

Ich hab nicht mehr viel Zeit.

Deswegen bat ich Sie her, ich kann jede Hilfe gebrauchen.

Ich bin der Meinung, dass die gesuchte Person

den 1. Mord vor 2 Jahren beging.

In der Gegend von Brooklyn Heights.

6 Monate später haben wir 2 weitere, fast identische Morde in Queens.

Stellte die Polizei die Ähnlichkeit nie fest?

Der Täter tauchte zu schnell in einer anderen Gegend unter.

Darum war's für uns nicht so augenfällig.

Mein Gott!

Dann schlug er nach mehreren Monaten wieder zu, diesmal in der Bronx.

Im Riverdale-Bereich.

3 Morde in einem Monat. Keine Beweise, keine Zeugen, keine Motive.

Jetzt ist er in Manhattan, irgendwo im westlichen Teil,

wo er für 2 Morde verantwortlich ist, vielleicht 3. In den letzten 2 Wochen.

Die Chancen stehen gegen uns.

Ich hoffe, wir finden in den Karten was.

Vielleicht hilft uns der Adressenwechsel eines Kunden.

Adressen, die zu den 11 Morden passen könnten.

Woher wollen Sie wissen, dass er z.B. nicht die U-Bahn benutzt,

um zu den Mordplätzen zu kommen.

Nein. Dafür liegen die Tatorte in den Bezirken zu dicht zusammen.

Er geht sicher folgendermaßen vor:

Er zieht in ein neues Viertel,

macht sich mit der Gegend vertraut und beobachtet die Leute.

- Und schlägt zu. - Unvorstellbar. Wir tun unser Bestes.

- Hoffentlich mit Erfolg. - Wünsche ich mir auch.

Falls Sie Hunger haben oder etwas trinken möchten,

Sie finden alles im Kühlschrank.

Da sind auch härtere Sachen.

Ich bin bald wieder hier. Herzlichen Dank, Sie helfen mir sehr.

Tja, Mrs. Gilbert. Wo wollen wir denn nun anfangen?

Bei den Massen, die vor uns liegen, ist das wohl egal.

Ich würde sagen, wir fangen mal mit diesem Stapel hier an, "R".

(gleichmäßiges Piepen)

(Klopfen)

- Wie geht's ihr? - Wir haben sie ruhig gestellt.

Könnten Sie draußen warten?

Ich komme gleich wieder.

Ich habe gehört, dass Sie mich ziemlich wütend gesucht haben.

Würden Sie's an meiner Stelle nicht tun?

Sehen Sie... Der Rückfall Ihrer Frau kam für uns unerwartet.

Das hätte Ihnen ein anderer Arzt auch gesagt.

Nein. Das wollte ich nämlich von Ihnen hören.

Die verschiedenen Antibiotika, die wir gaben, schlugen nicht an.

Jetzt versuchen wir's mit einem Breitbandspektrum.

- Hoffentlich haben wir mehr Glück. - Ärzte bauen auf das Glück, ja?

Warum wenden Sie nicht Medikamente an?

- Sie wissen, wie ich's meine. - Nein.

Wir tun, was in unserer Kraft steht, um die Infektion zu stoppen.

Mal ist sie empfindlich, mal nicht.

Mal nimmt sie das Medikament an, mal nicht.

- Erklären Sie's mir! - Darum geht es nicht.

- Da mach ich mir keine Gedanken. - Sie Schwein!

Diese Frau da drin ist meine Frau, meine ganze Welt.

- Nehmen Sie sich zusammen. - Sie hat Ihnen vertraut, Sie bezahlt.

Sie stopfen sie mit Antibiotika und Stereoiden voll.

Das bringt sie um, anstatt sie zu heilen.

- Und warum gerade sie? - Nehmen Sie sich zusammen!

Beruhigen Sie sich, ich bitte Sie.

So kommen wir nicht weiter, das bringt doch nichts.

Warum gerade sie?

Das kann ich Ihnen nicht beantworten. Verstehen Sie...

Es gibt Grenzfälle in der Medizin, die einem ungerecht vorkommen.

Ich will sie auch nicht verlieren. Ich tue, was ich kann.

(unverständliche Gespräche)

Wie damals wirst du nicht fertig, wenn es mal dunkle Wolken gibt.

- Wie lange liegt sie im Krankenhaus? - Fast 10 Tage.

Warum rufst du mich nicht an? Janet hätte sie jeden Tag besucht.

Das ist genau, was Barbara nicht wollte.

Sie bat mich, keinem was zu sagen, bis sie zu Hause ist.

Freunde sind für so einen Fall da. Mann, ich verstehe dich nicht.

Bist du nun fertig, mich anzumachen?

Ja. Also warum bist du hergekommen?

Ich brauch dich, um eine Leiche exhumieren zu lassen.

Meine Grabräuberzeiten liegen lange zurück.

Ich brauche nur die Unterschrift eines Vorgesetzten,

um den Gerichtsbeschluss dafür zu erwirken.

Warum macht das nicht dieser McCraw?

McCraw ist nicht mehr Chef bei uns.

- Captain Broughton hat ihn abgelöst. - Sieh mal an.

Das Arschloch habt ihr also jetzt auf dem 27.

Gestern wechselte ich ein paar Worte mit ihm.

- Was von ihm kommt, ist Scheiße. - Er ist hohl wie 'ne Flöte.

Deshalb will ich ihn umgehen und komme zu dir.

Wenn du den umgehen willst, das nimmt er dir übel.

Er wird sich verscheißert fühlen.

Dann rennt er uns beide wie ein Bulle um.

- Hat er so viel Einfluss? - Der hat 'nen Draht zum Bürgermeister!

Der gehört zu denen, die glauben,

dass ein Schwarzer nur gut ist, um Verkehrskontrollen zu fahren.

Da hat er ja ausnahmsweise auch mal Recht.

Schon verstanden, Delaney.

Wozu brauchst du sie?

Ich hab einen Verdacht, sonst nichts.

- Erzählst du's mir? - Nein.

Dann landest du bei der Verkehrskontrolle.

Und für den Job bist du nicht hübsch genug.

Hör zu.

Mach dich nicht verrückt und geh nicht zu weit damit.

Ich versuch's.

Sag Barbara, dass Janet und ich... Frag sie.

- Ja. - Dann kommen wir sie besuchen.

Ich denke, das würde ihr gefallen. Danke, Ben.

Du bist ein Kumpel.

(schnarcht)

(Tür schließt)

- (Delaney) Da bin ich. - Hallo.

Ich hab nicht erwartet, Sie so spät zu treffen.

Wir sind gerade fertig. Ich wollte nur abräumen.

Das ist nicht nötig. Ich mach das.

Nur die 2 Tassen, das ist nicht die Welt.

Mr. Langley hat bis zur Erschöpfung gearbeitet.

Dann hat ihn die Müdigkeit übermannt.

- Hat es was gebracht? - Nicht mal so schlecht für Amateure.

Wir sind die ganzen Karten durch. Alle.

Wir fanden 3 Namen nach dem Muster, wie Sie's uns sagten.

Ich notierte sie in alphabetischer Reihenfolge.

- Viel besser als erwartet. - Hoffentlich führt es zu was.

Das hoffe ich auch.

Mr. Langley sagte, Ihre Frau sei im Krankenhaus.

- Hoffentlich nichts Ernstes. - Das glaub ich nicht.

Ich hab mir ihre Bilder angesehen. Sie hat Talent.

- Das finde ich auch. - Dann werd ich jetzt nach Hause gehen.

Sonst krieg ich Ärger. Ich hab einen Babysitter.

Der wird eine Vermisstenanzeige aufgeben.

- Ich fahr Sie nach Hause. - Machen Sie sich keine Umstände.

Ich hab meinen Wagen und fahr Mr. Langley auch.

- Ich weck ihn erst mal. Mr. Langley! - Ja?

- Mrs. Gilbert. - Wir wollen jetzt gehen.

Sergeant!

- Haben Sie die Neuigkeiten gehört? - Ja.

- Wir haben's geschafft. - Das haben Sie gut gemacht.

Wir gingen äußerst gewissenhaft vor.

Wir haben geordnet, gesiebt und katalogisiert, vor und zurück.

Und jetzt...müssen Sie weitermachen.

- Ich werde mein Bestes tun. - Tun Sie's.

- Herzlichen Dank. - (Mr. Langley) Gern geschehen.

(lateinamerikanische Musik)

(Frau)...tut er nichts als saufen, hab ich gesagt.

Er kam aus der Kneipe und fiel auf die Schnauze.

Geschieht ihm recht, das freut mich... (unverständlich)

Können Sie mir sagen, ob hier ein Mr. Samtell wohnt?

Der Penner. Er wohnt hier im Haus. Treppe runter zum Keller, dann rechts.

Vielen Dank.

- Haben Sie's mit Tabletten versucht? - Ich nehme Haarwasser.

(leises Hundegebell)

(Babyschreie)

(klopft an die Tür)

(Delaney) Mr. Samtell!

(Mann) Hände hoch!

Keine Bewegung, du Sack! Höher die Flossen. Höher!

Und jetzt, bevor ich abdrücke,

wirst du mir verraten, was du klauen wolltest.

Ich wollte nur mit Ihnen reden.

Sag die Wahrheit oder ich puste dich ins nächste Zimmer.

Ich bin Detective Sergeant Edward Delaney.

Vom 27. Revier.

Ich möchte mit Mr. Samtell sprechen. Calvin Samtell.

Mein Ausweis ist in der Manteltasche.

(Calvin) Dann hol ihn raus. Aber langsam, Junge.

Keine schnellen Bewegungen, sonst knallt's furchtbar.

Schmeiß her!

(Calvin) Ok, du Sack! Dreh dich um.

Aber langsam, Bürschchen. Langsam.

Ich sehe zu gern noch mal das Gesicht eines Mannes,

bevor ich ihm das Gehirn ausblase.

(hämisches Lachen)

War das nicht klasse? Ich habe nie gedacht,

dass ich die harten Kriminaldialoge aus dem Fernsehen mal anwenden kann.

Sie haben viel Gelächter geerntet.

Kojak hätte mir schon 5 Ladungen Blei in den Körper gejagt.

- Was ist das für eine Verletzung? - Verletzung ist gut.

Ich bin auf einer Bananenschale ausgerutscht.

Was wollen Sie wissen?

Sie sind in den letzten 2 Jahren 4-mal umgezogen.

- Ich will wissen warum. - Ich suche noch mehr Bananenschalen.

Was interessiert das die Bullen?

Sie haben Recht. Das gehört nicht zu meinem Beruf.

(Calvin) Hey!

Was wollen Sie wissen?

Ich wollte wissen, warum Sie so oft umgezogen sind.

Weil meine Frau so ein Arschloch ist wie Sie.

Die karrt mich von einer Klinik zur anderen.

Und hofft dabei auf das große Wunder.

Bleiben Sie stehen!

Peng, peng. (lacht hämisch)

Peng, peng.

Geh zu deiner Rostschleuder und fahr endlich los! Wir essen zeitig.

(anhaltendes Hupen)

Ich will nicht aufdringlich sein, aber kann ich was für Sie tun?

- Daniel Blank, 21C. - Er wird zur Arbeit sein.

Das Gebäude wird 24 Stunden bewacht.

- Man kann nicht so kommen und gehen. - Ich bin Privatdetektiv. Rhett Miller.

- Was wollen Sie denn von Mr. Blank? - Nichts Besonderes.

Er hat eine Romanze mit so 'nem jungen Ding, so um die 18.

Er hat sie in der Disko aufgetan.

Sie ist blond, hübscher Hintern, 1.70 groß, reichlich Holz am Balkon.

- Haben Sie so was gesehen? - Davon sehe ich 10 am Tag.

Wenn Sie kein Holzbein hat, erinnere ich mich nicht an sie.

Ihr alter Herr ist ziemlich satt.

Er fürchtet, sein Küken könnte an einen Fixer geraten sein.

Wenn er ein Zuhälter ist, ist es auch nicht besser.

Arbeiten Sie mit einem Spesenkonto?

- Ja. Ein bisschen. - Halten Sie's noch fest.

- Guten Tag, Mrs. Turn. - Tag.

- Sieht nach Regen aus. - Ja, und es ist kalt geworden.

War der Briefträger nicht da?

Nein. Er hat sicher wieder 'nen Platten.

- Rufen Sie mich an, wenn er kommt. - Selbstverständlich.

- Danke. - Gern geschehen.

So. Worüber haben wir noch gesprochen?

Ah ja.

Ich will sicher sein, wir meinen den gleichen Mann. Wie sieht er aus?

Ca. 30 bis 35. 1.90 groß, gut gebaut, dunkles Haar.

Ich hab nur Tagdienst. Ich weiß nicht, was er nachts reinschleppt.

- Was ist nachmittags? - Nichts.

Er fährt morgens gegen 9:15 Uhr raus

und kommt abends um 17-17:30 Uhr zurück.

- Lebt er mit jemandem zusammen? - Nein. Er lebt erst ein halbes Jahr hier.

- Er hat einen kurzen Mietvertrag. - Was heißt das?

Er hat sich verpflichtet, in 2 Wochen wieder auszuziehen.

Wissen Sie, ob er irgendwelche Hobbys hat?

Woher soll ich das wissen? Vielleicht ist er Bergsteiger.

Ich trug ihm neulich Kletterutensilien ins Auto.

- Was hat er für einen Wagen? - 75er Porsche, weiß.

Trägt er einen schwarzen Regenmantel?

Was hat das damit zu tun, dass er eine 18-Jährige über 'n Holm zieht?

Ich weiß nicht, was er trägt, wenn's regnet.

Wenn's regnet, trägt er wohl einen Regenmantel.

(Haustelefon klingelt) Entschuldigung.

(Portier) Hallo? Ja, Mrs. George. Was gibt's denn?

Nein. Ich glaube, das Wochenende wird verregnet sein.

Ja, meine Gnädigste. Wird erledigt.

In einer ½ Stunde werd ich mir erlauben, Sie zu wecken.

Darüber müsste jetzt schon was in den Nachrichten zu sehen sein.

Na ja. Bei dem Gesocks, was in den guten Vierteln rumrennt,

kann man nicht sicher genug sein.

Ok, wird erledigt. Nichts zu danken. Wie bitte? Nein, meine Liebe.

Ich hab nur eine ganz normale Tageszeitung.

Die können Sie haben.

Bitte, bitte. Sie wissen doch, ich bin immer nett.

Haben Sie vor, aus dem Nobelschuppen einen Schlüsselclub zu machen?

Sehr witzig.

Gib mir den Schlüssel wieder, sonst krieg ich einen Asthmaanfall.

Und die Parkuhr ist für die 20 Bucks auch bereits abgelaufen.

Was kostet mich der Schlüssel und 10 Minuten Zeit?

Nichts ist. Ich lass Sie da hoch und mir beißt man in die Hose.

Wie wär's mit 50?

Um diese Jahreszeit krieg ich hier 'nen 1000er.

- Und den soll ich aufs Spiel setzen? - 100.

Ja.

Arbeitet er hier?

- Ja. Wie wär's mit morgen Früh? - Wie wär's mit gleich?

Die Teppichmasseusen sind am Werk. Es ist mir zu gefährlich.

Also morgen.

629. Ist das ein Scherz?

Der Mann von 629 gab es mir, um den Kram abzuliefern.

Was mach ich damit? Wo ist die Firma? Ich schlepp's nicht wieder zurück.

- Hier steht 629... - Augenblick.

Autoversicherungen.

Wo parken die Angestellten von Jarvis Publications ihre Autos?

- Ich muss einer Anzeige nachgehen. - Auf dem 4. Parkdeck.

Warum sprechen Sie mit ihm und nicht mit mir?

Bin ich ein Dreck für Sie? Wissen Sie was?

Nehmen Sie das wieder mit!

(Frau) Ich kann Ihnen sagen, da wird man irre.

Meine ganze Pause hab ich gewartet,

dass man mir mein Geld abnimmt und das einpackt.

Erst bekam ich einen Zettel und...

Eine absolute Fehlorganisation.

Ich sagte ihm: "Was glauben Sie, wo ich meine Zeit hernehme?"

Also ich hab die Schnauze voll.

Ich wollte für meinen Mann eine Krawatte, aber das lass ich.

- Ich nehm die alte und bügle sie neu. - (Mann) Gute Idee!

(Frau) Was mischen Sie sich ein. Wer sind Sie?

Was geht Sie die Fliege meines Mannes an?

(unheimliche Musik)

Verzeihen Sie.

- Ja? - Gehört das hier zu 629?

Ja, genau.

Danke.

(Motor wird angelassen)

(Telefon klingelt)

Hallo.

Hallo.

Hallo!

Verflucht.

- (Portier) Haben Sie's hingelegt? - (Mann) Wie immer.

(Hund kläfft) Schnauze! Sonst kommst du in den Topf.

(anhaltendes Kläffen)

Mistvieh!

Ach, verdammter Köter. Machst mehr Dreck als der von 186.

Und das ist ein Bernhardiner.

Noch einer, der meine Nerven klaut. Wo ist der 100er?

Ok. Dann gehen Sie jetzt hoch. Aber nur 10 Min.

Wenn was Unvorhergesehenes ist, klingel ich 3-mal. Nehmen Sie nicht ab.

- 10 Min.? - Ja.

(Hund kläfft weiter) Alte Drecktöle!

Halt doch mal deine Schnauze. Dein Gekläffe macht einen wahnsinnig.

(geheimnisvolle Musik)

(spannende Musik)

(spannungsvolle Musik)

(dramatische Musik)

(Musik steigert sich zum dramatischen Höhepunkt)

(klingelt 3-mal)

Mann!

(Telefon klingelt 3-mal)

(Telefon klingelt 3-mal)

(Telefon klingelt wiederholt 3-mal)

Der Hunni war für 10 Min. Sie waren eine ½ Stunde da oben.

- Haben Sie gebadet? - Ok. Tut mir Leid. Herzlichen Dank.

Der Vortrag. Mann! Liebe lässt mich erschaudern.

Nächstes Mal bringen Sie ein bisschen Bares mit!

Meine Gnädigste, muss Ihnen gut getan haben.

Über 20 Min. waren Sie an der Luft.

Wenn's die Lunge aushält, geht's noch.

Nehmen wir mal an, es ist der Richtige.

Er ist ein Weißer und ein leitender Angestellter.

Jeder Anwalt wird ihn in 24 Stunden wieder auf der Straße haben.

- Kaffee? - Nein.

- Die Morde treffen genau auf ihn zu. - Nur weil er so viel umzieht?

Kein Richter stellt dafür einen Haftbefehl aus.

Wir brauchen einen stichhaltigen Grund.

Ok, er ist Bergsteiger und besitzt einen Eishammer.

Man kann nicht einfach eine Wohnung durchsuchen.

Nur die Annahme, ein Verbrechen könnte begangen worden sein, reicht niemals.

- Ohne Beweise geht gar nichts. - Ich sah die Tatwaffe!

Sie waren illegal in der Wohnung. Der Richter wird eher Sie einbunkern.

Sie müssen einfach abwarten.

Was abwarten?

Dass er sein Haus verlässt? Bis er wieder tötet?

Ich geb Ihnen einen Haftbefehl.

- Aber scheuchen Sie ihn nicht auf. - Wozu dann den Haftbefehl? Mensch!

Ich verstehe Sie, Delaney. Moment!

Ich versuche, die Exhumierungspapiere zu kriegen.

- Und ich rede mit Captain Broughton. - Kommt nicht in Frage.

- Er wird Ihre Berichte lesen. - Es gibt keine.

Delaney, Delaney!

Erst verraten Sie den Namen des Verdächtigen nicht.

Und jetzt sagen Sie, es gibt keine Berichte.

- Wie soll ich Ihnen helfen? - Am besten gar nicht.

Trotzdem vielen Dank.

Ok. Gern geschehen.

(Ansage) Dr. Morrison, bitte zurückrufen.

Dr. Morrison. Dringender Ruf für Dr. Morrison.

Dr. Morrison, melden Sie sich in der Unfallstation.

Wie fühlst du dich heute, Kindchen?

(flüsternd) Nicht so...gut.

Du musst dich durchkämpfen.

Es muss dir besser gehen und es wird dir besser gehen.

Ich versuche es ja.

Du musst es für deinen Mann machen.

Du musst, Kindchen, hörst du? Hab den Willen, gesund zu werden.

(weinend) Ich will ja...

(Delaney) Ich liebe dich. Ich liebe dich.

(Barbara) Ich versuch doch alles. (schluchzt)

(schluchzend) Ich will doch.

Ich... Ich...

(stöhnt gequält)

(Delaney) Bitte, lieber Gott!

(leises Gehüstel)

(spannungsvolle Musik)

(düstere Musik)

(sentimentale Musik)

(düstere Musik)

(sentimentale Musik)

(spannungsgeladene Musik)

(Musik wird lauter und unheimlicher)

- Guten Abend, Sir. - Guten Abend.

Wohnt ein Daniel Blank in diesem Haus?

- Ja, Sir. Appartment 21C. - Rufen Sie nicht rauf.

Ich will ihn nicht stören, es ist spät...

- Aber er ist jetzt zu Hause. - Ich rufe ihn morgen an.

Bestellen Sie ihm einen Gruß von einem alten Freund.

- Ja, aber Sie könnten jetzt rauf, Sir. - Nein, nein, danke.

- Guten Abend, Mr. Blank. - Ich will ein bisschen vor die Tür.

Wie ist es draußen?

Sehr kalt. Scheint Schnee in der Luft zu liegen.

Hoffentlich nicht.

Ein Herr war hier, der Sie sprechen wollte.

- Ein alter Freund von Ihnen. - Wie hieß er?

Er nannte keinen Namen.

Er sagte nur, er wäre ein alter Freund von Ihnen.

- Danke sehr. - Bitte sehr.

(düstere Musik)

(spannende Musik)

(unverständliche Stimmen) (Mann) Verpiss dich hier!

(Mann) Du sollst mich in Ruhe lassen.

- Verschwinde doch! - Nimm die Pfoten runter!

- (Mann 1) Hey! Was ist denn los hier? - (Mann 2) Ruhe!

(ruhige Klaviermusik)

(unheilvolle Musik)

(Hundegebell)

(Wind pfeift)

(lautes Klappern, Hundebellen)

(Mann) Verschwinde! Hier gibt es nichts zu holen.

Sonst ruf ich die Polizei.

Lungert hier immer rum.

(Plastikplanen rascheln)

(unheimliche Musik)

(lautes Krachen)

(Hupen)

(lautes Rascheln der Plastikplanen)

(durchdringende, helle Klänge)

(Klänge verstummen)

(Telefon klingelt)

(anhaltendes Telefonklingeln)

(atmet schwer)

(Telefon klingelt weiter)

(panisches Atmen)

(Telefon verstummt)

(lautlos)

(schluchzt verzweifelt)

(wimmert)

(heult manisch)

Oh Gott, oh Gott, oh Gott...

(geheimnisvolle Musik)

(dramatische Musik)

(spannungsvolle Musik)

(Weinen)

(Schluchzen)

- (schluchzt hysterisch) - Ok, Blank, komm raus!

- Nein, nicht. Gehen Sie weg. - Los, komm raus!

Nein, ich hab Angst. Ich wusste, dass Sie mich finden werden.

Ich konnte nie etwas vor Ihnen verbergen.

Ich kann alles erklären.

Also?

Ich nehme an, du willst mir was erzählen.

Sie waren... Das waren alles meine Freunde.

Wir haben zusammen die Wahrheit gefunden.

Weil...wir uns so nahe gekommen sind.

Es war viel mehr als eine körperliche oder eine romantische Liebe.

Bei der Liebe, also...

2 Partner können ihre Geheimnisse für sich behalten.

Aber...

Aber... Aber im Tod, da sehen Sie alles.

Weil es ein Loch ist. Ein großes Nichts, wo alles zerfließt.

Der Akt des Sterbens ist der äußerste Akt der Hingabe.

Man geht tatsächlich in ein anderes menschliches Wesen über.

Und sehen Sie, diesen Augenblick, diesen Augenblick der Gewalt,

diesen Bruchteil einer Sekunde,

da verschmelzen alle menschlichen Wesen miteinander.

Eine Phase, jede Phase des Seins verschmilzt mit dir.

Sie leben jetzt alle in mir...in mir.

Und sie leben in mir weiter. Hier drin. In mir drin.

Sie leben in mir weiter und sie lieben mich. Sie haben mich lieb.

Sie sind der progressive Teil meines Lebens.

Ich liebe sie auch.

Und ich werde geliebt.

Es ist falsch, wenn Sie glauben, dass ich sie verletzen wollte.

Verstehen Sie das doch.

Diesmal haben Sie keine Lederfesseln für mich.

Und auch nicht diese...Holzblöcke für meine Füße.

- Sie lieben... - Ist ja gut, Daniel.

Zieh dich an und dann gehen wir.

- Wozu? - Komm mit mir mit.

Wohin?

Das spielt jetzt keine Rolle. Zieh dich an und komm mit.

(heult hysterisch)

Oh Gott. Oh Gott.

Nicht. Nein! Nicht in den Keller. Nicht in den Keller!

Es ist so kalt und dunkel da unten.

Ach wo, es ist schön warm, da wo ich dich hinbringe.

Und da sind Menschen, mit denen du sprechen kannst.

Warum müssen wir mit jemandem sprechen?

- Ich will nicht! - Wir haben keine andere Wahl.

Doch, haben wir. Wir haben eine andere Wahl.

Sehen Sie, wir können alles ableugnen.

Wir können... Wenn wir ganz vorsichtig sind,

wird keiner unser Geheimnis erfahren.

Sie werden...uns nie finden.

Also bitte, Daniel. Zieh dich an!

Ich gehe nicht.

Ich will nicht. Sie haben kein...kein...

Es ist wahnsinnig klug von Ihnen.

Wirklich clever.

Mich...mich auszutricksen.

Hinters Licht haben Sie mich geführt.

Ich vergaß, wie unaufrichtig Leute wie Sie sein können.

Sie wussten, dass mich das am meisten ängstigt.

Die Dunkelheit, die Schatten und dazwischen ich, ganz nackt.

Ich stehe da in der Kälte und warte.

Ich werde mich nicht anziehen.

Ich werde alles leugnen und abstreiten, dass Sie hier waren.

Mister, wie auch immer Sie heißen, was wollen Sie ganz genau?

Eine Erpressung? Ich lass mich nicht erpressen.

Das schlagen Sie sich aus dem Kopf.

Ich habe einflussreiche Freunde, die über Ihnen stehen.

Ich habe eine hohe Stellung in der Gesellschaft.

Der Vater meines Rechtsanwalts ist zufällig der oberste Bundesrichter.

Ich will, dass Sie verschwinden.

Raus!

Was fällt Ihnen überhaupt ein?

Sie beschuldigen... Sie kleiner, mieser Schnüffler.

Burschen wie Sie

zerstören die Grundlagen unserer Gesellschaftsordnung.

Aber es gibt Gesetze, die mich vor Männern wie Ihnen schützen.

Das war Einbruch, Hausfriedensbruch. Verletzung der Intimsphäre.

(Freizeichen des Telefons)

- (Portier) Hausmeister. - Geben Sie mir die Polizei.

Ja, Polizei.

Bei mir wurde eben eingebrochen.

21C. Die...Moment...die Adresse...die...

...525 West, Ecke 83. Daniel Blank.

- Werden Sie bedroht? - Nein, ich werde nicht bedroht.

(Schuss)

(Blank fällt zu Boden, Glas klimpert)

Tust du mir einen Gefallen?

Sorg dafür, dass das Captain Broughton kriegt.

- Ok. - Danke, Bob.

Hey, Delaney.

Ich hab gerade einen Mord in der 83. Ein hohes Tier ist umgepustet worden.

- Willst du mit raus? - Ich hab meine Papiere abgegeben.

Du hast es also doch getan.

- Gratuliere! - Danke.

Aber ohne dich wird es nicht mehr dasselbe sein.

Es ist immer dasselbe, Sergeant.

Aber selbstverständlich. Tut mir Leid, dass Ihr Hund weg ist.

Aber es ist 3:30 Uhr nachts. Um diese Zeit hat das Tierasyl zu.

Wenn Sie nicht schlafen können, fahren Sie hin.

Stellen Sie sich an, dann sind Sie morgen Früh die Erste.

Sicher. Na ja, dafür werd ich auch bezahlt, nicht?

(Delaney) "Ihr Vater stand vor der Tür

und machte den alten Kutschwagen fertig.

Mami wickelte in der Küche die Butterbrote ein fürs Picknick.

So hatte Honeybunch noch Zeit,

Abschied von ihren Blumen im Garten zu nehmen.

Als sie am Zaun stand, staunte sie, dass ihre Nachbarin da war.

Die kleine, alte Dame, die nebenan wohnte.

"Ist das Euer Garten?", fragte die alte Dame.

"Ja, das ist er", sagte Honeybunch voller Stolz.

"Er ist wunderschön", sagte ihre Freundin.

"Honeybunch, weißt du was? Ich werde deinen Garten pflegen.

Bis ihr im nächsten Jahr wieder zurückgekommen seid."

(dramatische Musik)

"Die alte Dame bückte sich ein wenig,

und machte die Erde glatt.

"Vergiss niemals, Honeybunch,

Menschen, die Blumen pflanzen, sind besondere Menschen.

Sie lieben die Natur und sind einfach gut.

Nicht nur, dass man sich jeden Tag an den bunten Farben erfreut.

Menschen, die Blumen säen,

legen die Saat aus für die Blumen von morgen,

damit sich andere daran erfreuen."

Und dann lief Honeybunch zu ihrer Mami...

...und erzählte ihr,

was die alte Dame gesagt hatte.

So ging wieder ein...

...ein schöner Urlaub für Honeybunch... (weint)

...zu Ende." (schluchzt)

(wehmütige Musik)

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