All language subtitles for Die Vermisste Frau

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Original subtitles

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"Lieber Georg!"

"Lebe wohl und werde glücklich!"

"Mein Georg! Ich liebe dich. Karen."

(Ein Hund bellt draußen.)

(Wieder bellt der Hund.)

(Es donnert.)

(Lied von Ben E. King "Stand by me")

♪ wenn die Nacht gekommen ist ♪

♪ und das Land dunkel ist ♪

♪ und der Mond das einzige ♪ ♪ Licht ist, das wir sehen. ♪

♪ Nein! Ich werde ♪

♪ keine Angst haben! ♪

♪ Oh! Ich werde ♪

♪ keine Angst haben. ♪

♪ Solange du zu mir stehst. ♪

♪ Also, Liebling! Liebling! ♪

♪ Steh zu mir! ♪

♪ Oh! Steh zu mir! ♪

♪ Oh! Steh ... ♪

♪ ... steh zu mir! ♪

♪ Steh zu mir! ♪

♪ Wenn der Himmel, ♪ ♪ den wir betrachten, ♪

♪ taumeln und fallen würde, ♪

♪ und die Berge im Meer ♪

♪ zerbröseln würden, ♪

♪ dann würde ich nicht weinen. ♪ ♪ Dann würde ich nicht weinen. ♪

♪ Nein! Ich würde nicht ♪

♪ eine Träne verlieren. ♪

♪ Solange du ... ♪

(Es donnert.)

(Feuerwehr-Sirene)

... zurückgekommen. (Sie reden durcheinander.)

Wir haben nichts gefunden. Was sollen wir jetzt machen?

Das ist ein bisschen komisch.

Dieser Brief hier! 3 Zeilen hat sie geschrieben. Klingt wie

ein Abschiedsbrief!

(Es donnert.)

Wir sollten Luft schnappen.

Gerade wollte ich mich umbringen.

Und jetzt soll ich frische Luft schnappen.

Ist die Welt nicht verrückt?

Sie wollten sich umbringen? - Hm.

Ich wollte ins Wasser gehen.

Normal geht bei so einem Wetter ...

... geht kein Mensch nicht mal schwimmen!

Aber ... Aber für eine Million kann man das machen.

Eine Million Euro

ist nicht viel Geld. Oder?

Es geht immer nur ums Geld.

Ich weiß gar nicht, wer von uns beiden auf die Idee gekommen ist.

Aber ... wir haben eine Lebens- versicherung abgeschlossen.

Er für mich und ich für ihn. Einer für den anderen.

Bis dass der Tod uns scheidet.

Wenn Sie sterben, bekommt er eine Million?

Am Schluss habe ich dann ...

Ich habe ... Ich habe dann Angst gekriegt.

(Er bekommt eine SMS.)

Ist alles gut gegangen?

Also das mit dem Abschiedsbrief! Toll!

Wie haben Sie denn das geschafft?

Haben Sie ihr wehgetan?

Und wo ist sie?

Also ihre Leiche? - Wird schon auftauchen.

Äh ... Bevor Sie nachzählen: Da fehlt noch was.

Die Hälfte. Mehr habe ich so schnell nicht zusammengekriegt.

Sind Sie auch lebensmüde?

Noch ein paar Tage!

Dann kriegen Sie den Rest. - Ich melde mich.

Danke!

Fahren Sie!

Ist gut! Ist gut!

Lassen Sie! Wir gehören zusammen.

Gehen Sie schon! Gehen Sie schon!

Also ich habe ...

Was ist das? - Das gehört Ihnen.

Wieso?

Nehmen Sie es einfach!

Das Zimmer ist bezahlt.

Äh ... Wie ... Wie heißen Sie?

Warum?

Damit ich weiß, bei wem ich mich bedanken muss.

Sehen wir uns wieder?

Schlafen Sie sich aus!

Hier ist nichts.

Nur Hundekacke!

Dann tret nicht rein!

Ah! Scheiße! ... Zu spät!

So besser?

Oder so?

So.

So besser?

Oder ... - Das Erste!

So? - So!

Guten Tag! - Guten Tag!

Hätten Sie ein Zimmer frei? - Für eine Stunde?

Nein. Für ein paar Tage vielleicht.

Ihren Ausweis, bitte!

Den habe ich vergessen. Ist das schlimm?

Ich zahle das Zimmer bar.

Ohne Rechnung.

Mit so viel Geld wäre ich an Ihrer Stelle etwas vorsichtiger!

Ich kann es für Sie aufheben! - Danke!

Zimmer 2!

(Sein Telefon klingelt.)

"Hallo?"

Hallo?

"Wer ist denn da? Hallo!"

"Sie war in der letzten Zeit schon sehr seltsam."

"Sie hatte gar keinen Lebensmut mehr."

"Ich habe sie inständig gebeten, zum Arzt zu gehen."

"Aber sie wollte nicht."

Ich habe Ihnen Handtücher gebracht.

Soll ich das für Sie in die Reinigung bringen?

Verstehe!

Sonst noch ein Wunsch?

Herr Butt! - Herr Arenz!

Und? Haben die schon was gefunden?

Nur ihr... ihre Brille und ... die Schuhe.

Na ja! Wenn sie da unten ist, dann wird sie schon auftauchen.

Aber das kann dauern!

Wie lange denn so ungefähr?

Unterschiedlich. Kann im Moment sein, kann auch

Tage oder Wochen dauern.

Es gibt Fälle, da hat es Monate gedauert.

Manche kommen erst nach Jahren hoch.

Hast du was gesehen?

Manchmal kommen die stückweise hoch.

Schiffsschrauben.

Es ist ganz selten, dass eine nie wieder auftaucht.

Äh ... Herr Arenz! Ich ...

Äh ... Es ist ...

Es ist mir wirklich etwas peinlich. Aber... (Etwas fällt herunter.)

Ich ... Ich brauche das Geld.

Ja. Wer braucht das nicht?

Tut mir leid, Herr Butt! Ohne Leiche kein Geld!

Verstehe!

Wie wäre ein Vorschuss? Als Anzahlung.

Herr Butt! Wir haben alle unsere Vorschriften.

Außerdem hoffen Sie ja sicherlich, wie wir alle, dass

Ihre Lebensabschnittsgefährtin... - Ja. - gar nicht da unten ist,

sondern, dass sie noch lebt. - Sicher. Hoffen tut man immer.

Aber ehrlich gesagt: Ich ... Ich glaube nicht dran.

Frau Bäumer unterschrieb erst vor Wochen den Versicherungsvertrag.

Und sie machte auf mich nicht den Eindruck, dass sie lebensmüde war.

Sie kannten sie nicht so wie ich.

Ohne Leiche kein Geld.

Woher sollen wir wissen, dass sie tot ist?

Ja, weil ich es weiß!

Ich spüre es!

In meinem Herzen. Es tut weh!

Herr Butt! Ihr Herzschmerz in Ehren.

Aber den können wir leider nicht als Beweis anerkennen.

Also mit Leiche gerne! ... Guten Tag!

Guten Tag!

(Sein Telefon vibriert.)

Ja?

Sie will nicht auftauchen.

Sie müssen warten.

"Sie sagten: 'Alles geht gut.'"

Ich bekomme Geld, wenn sie da ist! Kein Vorschuss!

Rufen Sie nicht mehr an!

(Ein Hund winselt.)

Wolfi! ... Oh!

Wolfi! Komm! ... Komm! Oh, Süßer! Mein Wolfi!

Haben sie dich ausgesperrt? Ja?

(Wolfi bellt.)

(Wolfi bellt.)

Ruhig!

Gut, Wolfi!

Halt die Schnauze! - Nicht so anschreien!

Sorg du dafür, dass er ruhig ist! - Pst! ... Das bringt nichts!

Ich gehe mal wieder rein.

Na! Du bist ja ein ganz Feiner!

(Das Telefon klingelt.)

Hallo?

Ich bin's.

(Das Telefon fällt herunter.)

Wer? - Ich.

Ich dachte, du bist tot. - Bin ich nicht.

Das ... Das ist ja ...

... schön!

"Oh!"

Wo ... Wo ... Wo bist denn du?

In der Werkstatt.

Ich warte auf dich.

(Leise) Ich komme!

Oh Gott!

Oh mein Gott! ... Oh Gott!

Komm her! Weißt du, was ich mir für Sorgen um dich gemacht habe?

Plötzlich bist du weg! Ich bin halb durchgedreht!

He! - Georg!

Wer ist diese Frau in unserem Bett?

Was? ... Wer?

Ach so! ... Du meinst Mona! - "Mona"?

Oh, Karen! Mein Gott! Du verstehst das völlig falsch!

Sie ... Ich habe das doch nicht gewollt!

Sie ist gekommen, um mir zu helfen. - Schöne Hilfe!

Ja. Ja. Ja. Scheiße! Scheiße! Scheiße! Ja!

Ich ... Es ist passiert. Ja. Aber ...

Es tut mit leid! Verstehst du? Erst bist du tot, dann lebendig.

Karen! So einfach ist das für mich auch nicht!

Ich habe das nur gemacht, um dir zu helfen.

Wie "helfen"? ... Was?

Das habe ich dir doch geschrieben. Ich habe es nicht geschafft.

Wie? Du ...

Du willst dich umbringen, um mir zu helfen?

Damit du meine Lebensversicherung kriegst.

Aber Arenz von der Versicherung sagt:

Ohne deine Leiche kriege ich keinen Cent! - Du warst schon bei ihm!

Nein! Natürlich nicht! Stell dir vor, der war schon bei mir!

Unmöglich, oder? Was denkst denn du von mir? Karen!

Dir wäre am liebsten, ich wäre tot.

Wie kannst du so was sagen?

Wie kannst du so was überhaupt nur denken?

Karen! Ich bitte dich!

Das mit der da oben, das mit Mona: Das ist überhaupt nichts, ist das.

Das ist gar nichts!

Karen!

Ach Gott! ... Scheiße!

Ich liebe dich doch! Karen! Bitte gib mir einen Kuss! Bitte!

Georg! Warum willst du mein Auto verkaufen?

Der Arenz hat das gesagt!

Wenn ich unbedingt Geld brauche, soll ich den Wagen verkaufen.

Na ja ... Schau mal! Du bist tot. Der ganze Wagen riecht nach dir.

Wie soll ich denn damit fahren?

Betrüg mich nicht noch einmal, Georg!

Nie im Leben, Karen! Ich schwöre dir:

Das passiert nie wieder! (Der Hund bellt.)

Entschuldige! Entschuldige bitte!

Wir müssen überlegen, was wir tun! Wenn wir einen Fehler machen,

sehen wir keinen Cent von der Lebensversicherung.

Das Geld wollen wir doch beide! Oder, Karen? Karen!

Das wollen wir doch beide. Dafür hast du das alles getan! Oder?

Oder willst du dich lächerlich machen? Das willst du nicht. Also!

Wenn man dich jetzt sieht, ist alles aus. Ja?

Solange wir nicht wissen, was wir tun, musst du verschwunden bleiben!

Ich kann nicht für immer verschwunden bleiben! - Nein!

(Wolfi winselt.) - Pst!

Nein. Deshalb müssen wir in Ruhe überlegen, was wir machen.

Verstehst du? - Ja.

Georg? - Scheiße!

Sie darf dich nicht sehen! Versteck dich! In die Kammer!

Bitte! Sie darf dich nicht sehen! Denk an das Geld!

Das ziehen wir jetzt durch! Komm!

Karen! Bitte vertrau mir!

Georg? - Ja!

Ich bin hier!

Wow!

Alter Schwede!

Pass auf, du Tölpel! - Sag nicht "Tölpel" zu mir!

Mach bloß nichts kaputt!

(Georg stöhnt.) - Was machst du hier?

Ach, nichts! Ich ...

Mir geht so viel durch den Kopf. Es ist wie eine Achterbahn.

Kennst du das? - Ne! Ich hasse Achterbahnen.

Mann! Ist das krank! Guck mal! - Oh!

Jetzt wird geschlafen! Ja? Komm! Komm!

Komm! Geh schon mal vor!

Ich komme gleich nach. Ja? Ich komme gleich!

Georgi! - Mona! Ich komme gleich.

Ja?

Ich schließe ab. Vorsichtshalber!

Sorge dafür, dass diese Frau aus meinem Haus verschwindet!

Klar! Mache ich.

(Sein Telefon klingelt.)

Ja?

Sie haben gesagt, sie ist tot! Ist sie überhaupt nicht!

Ach! - "'Ach'! So geht das nicht!"

Mit mir können Sie das nicht machen! Verstanden? Mit mir nicht!

"Dafür habe ich Sie nicht bezahlt! Verstehen Sie?"

Sie schulden mir noch die Hälfte.

Ich? Ich schulde Ihnen überhaupt nichts!

Sie schulden mir was! Ja? Und wenn Sie das nicht erledigen, dann ...

"Dann was?"

Ja. Das werden Sie schon sehen.

Macht mir keine Angst! Ich mochte den Köter sowieso nicht.

Umso besser, Georg! Hep!

Was soll denn das? - Graben!

Ach komm, Benny! Lass den Scheiß!

Hotte! Was soll denn das? Sag doch auch mal was!

Graben!

Ja.

Oh!

Ihr kriegt euer Geld! Nur eine Frage der Zeit.

Du hast genug Zeit gehabt! - Ja. Ich weiß.

Ist alles dumm gelaufen. Aber jetzt!

Hast du das Geld, oder nicht?

Nicht jetzt. Aber bald! Bald!

Wenn sie auftaucht, zahlt die Versicherung eine Million!

Dann kriegt ihr euer Geld. Doppelte Zinsen!

"Eine Million"! - Ja.

Das ist eine ganze Menge Schotter, Benny!

Graben!

Oder noch viel besser: Ich ... Äh ... Ihr kriegt die Hälfte.

Ja? Ist das ein Angebot? Die Hälfte?

Ich mache dir ein besseres Angebot. - Ja?

Jeder von uns kriegt eine Hälfte.

Halbe, halbe! Mit einer halben Million kann ich leben.

Eine Hälfte ich. Andere Hälfte Benny. He?

Und wo bleibe ich?

Grab weiter!

Ja. Reicht!

Ja! Mach schon!

Und mach keinen falschen Fehler!

Sonst bist du wieder am graben! Aber tiefer!

Dafür musst du dann nicht zuschaufeln.

(Die beiden lachen.)

(Karen hört Georg hämmern. Glas klirrt.)

Ich weiß, wie wir das machen. Komm mit, ja?

So!

Wir sind da.

Und wie machen wir es? - Ganz einfach!

Genau so, wie du es geplant hast! Du gehst ins Wasser! Los!

Los!

Aber ich dachte,

du liebst mich!

Jetzt geh schon! Los! - Da sind Spinnen!

Karen! Geh! (Er entsichert die Waffe.)

Das ist meine! Die gab mir Herr Kehl zum Andenken.

Er hat sich damit in die Hand geschossen.

Dann weißt du: Es ist kein Spielzeug! Geh endlich! Mann!

Wenn du mich erschießt, kriegst du kein Geld.

Die sind ja nicht blöd.

Oh! Scheiße! Stimmt!

Au!

Oh! (Ein Schuss löst sich.)

Ah!

Nein! ... Nein!

Das wird aber auch Zeit! Nicht schießen! Nicht schießen!

Helfen Sie mir! - Hat sie ein Loch im Kopf, bekomme ich kein Geld.

Verschwinden Sie!

Du bist ...

Du bist selber schuld!

(Jemand schießt.)

He! - He! Du stinkst!

Ich stinke nicht!

Können Sie Ihre Handschuhe ausziehen?

Die machen mir Angst.

Das Geld haben Sie von ihm bekommen. Oder?

Er wollte mich umbringen.

Ich Sie auch.

Das ist was anderes. Das war nichts Persönliches.

Sie haben eine Lungenentzündung.

Das ist ein Antibiotikum.

Ich heiße Bruno.

Gibt Schlimmeres.

Sehen Sie? Geht doch!

Haben Sie mich ausgezogen?

Sie müssen Ihre Freundin aber sehr lieben.

Ist das ein Verhör? - Nein, nein!

Wir wollen Ihnen nur bei der Suche helfen.

Sie muss hier sein!

Ich weiß es. - Wir haben alles abgesucht.

Da ist nichts.

(Duschwasser läuft.)

(Etwas knackt.)

Mahlzeit!

Eins!

Zwei!

Drei!

Und?

Nein! Danke!

Wie? Die sind original aus Afrika!

Das sehe ich.

Aber ...

Bitte! Ich brauche das Geld! Bitte!

Die Einsätze, bitte!

Äh ... Alles auf Rot!

Tot oder Weltmeister!

Nichts geht mehr! Rien ne va plus!

24, Schwarz!

Tot.

Entschuldigung!

Nichts geht mehr!

18, Rot!

(Es ist nichts zu verstehen.)

Du sollst nicht denken! Du sollst ficken! Was ist das hier?

Nennst du das "Geld verdienen"?

Fu sollte Schutzgeld für seinen Imbiss zahlen.

Dem hat man schon das Nasenbein gebrochen. Letzte Warnung.

Aber ... Fu ist ein sturer Kopf.

Und geizig.

Er hat mich um Hilfe gebeten.

Ich sollte im Nebenraum warten, während er

mit dem Typen redet. Mit der Pistole für den Notfall.

Sie kommen zu zweit.

Und ...

Sie lassen nicht mit sich reden.

Mafia?

Ja. "Mafia".

Nur auf Chinesisch.

Als Fu wie am Spieß schreit, bin ich rein.

Sie hatten ihm gerade mit der Geflügelschere

einen Finger abgeschnitten und in die Fritteuse geworfen.

Sie wollten ihm den zweiten Finger abschneiden.

Obwohl ich meine Waffe in der Hand halte, zieht einer seine Waffe.

Der andere wirft mit der Schere. Da schieße ich.

Ich habe beide getroffen.

Na ja! Es war nicht schwer. Es war nur eine kleine Imbissbude.

Hab Glück gehabt.

Aber der arme Fu, der ist an Blutvergiftung gestorben.

Also ... fast.

So hat das angefangen.

Glauben Sie mir, Karen: Das ist kein Leben.

Das wird Sie belasten.

So ein Mord lässt einem keine Ruhe.

Mir lässt es keine Ruhe, zu wissen, dass er lebt.

Wenigstens stellen Sie sich geschickt an.

Ja. Bin ich. Ich arbeite mit den Händen.

Oh!

Lassen Sie mich das für Sie erledigen!

Das ist meine Sache.

(Die Patronen sind verschossen.)

Wo haben die Fu den Finger abge- schnitten? Hier? Hier? Oder hier?

Weiß ich doch nicht!

Spielt das eine Rolle? Ab ist ab! - Das ist ein großer Unterschied!

Wichtig ist, ob man Rechts- oder Linkshänder ist.

Der Daumen ist zum Beispiel

wichtiger als der kleine Finger. Denkt man an

eine prothetische Versorgung, ist das entscheidend.

Es ist ein Unterschied,

ob man eine Lampe erschießt oder einen Menschen.

Ne!

Auch nicht.

Die ist gut!

Nicht lachen!

(Sie lacht.)

(Sein Telefon klingelt.)

"Hallo? ... Hallo?"

Karen? Karen! Bist du das?

"Verdammt noch mal! Wer ist denn da?"

Ich lebe immer noch.

Oh! ... Gott sei Dank!

"Karen! Bitte! Ich ... Das ist alles ..."

"nur ein Missverständnis!"

Das ... Das ... Das war doch nicht so gemeint!

"Mein Gott! Ich weiß, dass ich Scheiße gebaut habe."

"Karen! Es tut mir leid! Wirklich! ... Ich ..."

Lass uns reden! Wie oft hast du gesagt:

"Man kann über alles reden, wenn man sich liebt." Stimmt's?

"Ich liebe dich! Ich weiß nicht,"

"was ich mir dabei gedacht habe." - Ich weiß nicht, ob ich

dir glauben kann. - "Natürlich kannst du das!"

Karen! Bitte! Vertrau mir!

Karen! Am Telefon kann ich nicht so reden.

Ich muss dir in die Augen sehen. Wir müssen uns treffen! Ja?

"Karen! ... Bitte!" - Aber nicht im Haus.

Wo du willst! Kein Problem! Wo bist du?

Ich melde mich wieder.

(Ein Telefon klingelt.)

Ja? - Sie lebt noch immer!

"Sie lebt noch immer! Verdammt!"

"Machen Sie was!"

Hallo?

Was ist?

Hast du gelauscht?

Habe ich es nötig, dir hinterherzuschnüffeln?

Du! Sag mal!

Hast du noch immer nichts von Wolfi gehört?

Sind Sie sich wirklich sicher? - Ja.

Dann ... machen wir es so, wie ich es sage.

Das bin ich Ihnen schuldig.

Wolfi!

Wolfi!

Wolfi?

Sag mal! Warst du in der Werkstatt? - Ne. Was soll ich denn da?

Du hast da nichts gesucht? - Bin ich behindert?

Keine Ahnung! - Laber mich nicht an!

Komm! Sei nicht sauer, Süße!

Ich bin im Moment nicht so gut drauf.

Wenn es mir wieder besser geht, dann fahren wir weg, he?

Wo willst du hin? Wo willst du hin?

Malediven? Thailand? Afrika? Egal, wohin! Du bestimmst! - Mal gucken!

Kannst du mir bis dahin was leihen?

Kriegst du mit Zinsen zurück! - Sag mal! Spinnst du?

(SMS-Signal)

Äh ... Ich muss los.

Wer war das?

Äh ... Geschäfte! Kann spät werden.

Hallo?

Hallo?

Hal...

Karen?

Du siehst toll aus!

Habe ich mir gedacht, dass Schwarz dir gefällt.

Komm!

Warte! Lauf nicht weg!

Komm!

Karen! Nun warte doch! - Komm!

Willst du wissen, warum ich mich gerade hier mit dir treffen wollte?

Weil du lebensmüde bist?

Genau! Du bist so sensibel.

Karen! Willst du die Wahrheit wissen?

Du und "die Wahrheit"?

Das wäre mal was ganz Neues. - Ja, Karen. Es ist wahr.

Ich habe gewollt, dass du tot bist.

Ich habe dem Mann am See Geld gegeben, damit er es tut.

Ich habe es selber nicht gekonnt.

Weil ich dich liebe. Verstehst du? Karen!

Schrecklich, wenn du bei denen Schulden hast!

Die Typen sind gnadenlos. Die gehen über Leichen!

Du bist lieb. Auch, wenn du ein Schwein bist.

Au!

Tut es so weh?

Karen! Was machst du denn da?

Ich spüre nichts.

Weil ich dich immer noch liebe.

Tut es weh?

Du machst das gut.

Schade, dass es so mit uns enden muss!

Wie meinst du das?

Du willst dich rächen, oder?

Oh! Jetzt hast du Angst!

Georg! Georg!

Du brauchst dir keine Sorgen mehr zu machen! Sch!

Ich tue es. - Was tust du?

Ich bringe mich um.

Warum das denn?

Weil ich nie aufhören werde, dich zu lieben.

Karen!

Bist du wirklich sicher, ja?

Karen! Warte! Warte! Warte!

Darf ich dich ein letztes Mal umarmen?

He, du!

Ich?

Ja.

Du bist zu langsam, du ekelhafte Ratte!

Du willst mich erledigen?

Du musst was tun!

Du musst zielen!

Du wolltest mich ficken, he?

Redest du mit mir?

Du laberst mich an?

Du laberst mich an?

Kann es sein, dass du mich meinst? Ich bin die Einzige, die hier ist.

Mit wem kannst du Arsch in diesem Ton reden, he?

Willst du was dazuverdienen?

Zieh dich an! Ich warte draußen.

Okay! Ich mach's.

Ich denke, ich kann Ihnen vertrauen.

Das sollten Sie! Unbedingt.

Alles andere wäre ein Fehler.

Und äh ... wann sehen wir uns wieder?

Wenn alles gut geht, müssen wir uns nicht mehr sehen.

Na! Dann ist ja wunderbar!

Im Krieg haben das Hunderte gemacht,

um nicht an der Front erschossen zu werden.

Wir sind nicht im Krieg.

Wissen Sie, was noch so Spezialisten sind? Chirurgen!

Es gibt Chirurgen, die haben eine hohe Versicherung abgeschlossen.

Die schneiden sich jeden Finger ab und ... kassieren.

Berufsunfähigkeit und so.

Bei denen kann das auch ein Kollege machen.

Das machen die selber! - Karen!

Sie sind keine Chirurgin.

Was ist schon dabei?

Dafür brauche ich kein Skalpell.

Eine Gartenschere tut's auch.

Schnipp, schnapp!

Die aus Japan sind am schärfsten.

Bruno! Es muss keine Geflügelschere sein.

Was müssen Sie ihn hassen!

Es sind meine Finger und nicht Ihre.

Ich mache das nicht!

Ich mache es selber.

Bruno!

Bleiben Sie bei mir?

Ja.

Tja! Wir gehen davon aus, dass Frau Bäumer tot ist.

Ist das wirklich ihr Finger?

Hm! ... Es gibt keinen Zweifel.

Wir haben die DNA verglichen.

Sie ist ins Wasser gegangen, wie sie es im Abschiedsbrief schrieb.

Wahrscheinlich ist sie in eine Schiffsschraube geraten.

Und der Rest? Also der Rest von ihr?

Da unten herrscht eine ziemlich starke Strömung.

Vor allem nach dem Regen.

Vielleicht finden wir noch was. Oder nicht. Seien Sie froh,

dass wir den Finger haben! - Ja! Ja, ja!

Ich frage ja nur wegen ...

... der Beerdigung!

Ach ja! ... Und ich dachte schon,

Sie fragen wegen der Lebensversicherung.

Ich weiß, Sie halten mich für ein Schwein.

Aber ich habe das nicht gewollt, verdammt noch mal!

Ja! Ich brauche das Geld. Ja.

Wollen Sie mir deswegen eine Moralpredigt halten? Oder ...

Sie dürfen ganz beruhigt sein.

Die Versicherung wird schon zahlen.

Es ist eine Million.

Die Zeiten sind nicht so,

dass man damit spazieren geht.

Hm?

Das ist schon in Ordnung.

Dann unterschreiben Sie, bitte! Hier und hier!

Haben wir schon angekreuzt. - Das ist nett! Danke schön!

Danke!

Herr Butt! Ich weiß: Es wird Ihren Schmerz nicht vertreiben.

Aber ein Pflaster ist es schon. Oder?

Schmerz ist relativ.

Sie können jederzeit ein Konto bei uns eröffnen.

Wir gewähren Ihnen die besten Konditionen.

Vielleicht. Ist das alles? - Ja.

Bin ich jetzt fertig? - Ja. - Danke!

Vielen Dank! Danke schön! Danke!

Halt!

Mein Stift!

Alles klar?

Öh ... Es geht! Kannst schon mal losfahren!

Was ist da in dem Koffer?

Äh ... Wo? ... Ach so! Unterlagen.

Fahr los! - Nach Hause?

Ne. Was wollen wir da? Fahr los!

Hauptsache weg hier! - Okidoki! - Ja, "Okidoki"!

Scheiße!

Was ist denn jetzt?

Hallo!

Hallo! He!

(Er hupt.)

Hallo! He! Mach doch mal einer die verdammte Schranke hoch hier!

Hallo! - He! Was ist denn hier los?

Na, los!

Fahr doch!

Fahr einfach mal!

Ach! ... Danke!

Hast du Lust?

Zieh dich aus! Erst die Handschuhe! - Ach! Ich dachte, du stehst drauf!

Ah! Okay! Ja. Ich habe es noch nie versucht. - Steig aus!

Ja! Später! Später! Lass uns hier anfangen! Komm! ... Ho!

Ja? - Er wollte nicht nach Hause.

Er wollte einfach weg.

Der Koffer!

Du bleibst im Wagen!

Karen!

Karen!

Karen!

Karen!

Oh mein Gott! Karen! Du ha...

Ah ... Guck!

Guck! Guck hier! Hier! Hier! Hier!

Guck mal! Unser Plan hat geklappt! Das ist unser Geld!

Hier! Unser Geld!

Eine ... eine ganze Million!

Für jeden von uns eine halbe Million!

Ka... Oh Gott! Du Ärmste!

Das muss ja furchtbar wehgetan haben. Oder?

Ach, Quatsch! Quatsch! Das ist alles deins! Alles!

Nur für dich! Eine ganze Million!

Ziehen Sie sich an!

Ja, sicher! Entschuldigung! Wie laufe ich nur rum?

Also wirklich!

So!

Jetzt ... Oh, Mann!

Oh, nein!

Nein! Das ...

Das kannst du nicht machen!

Bitte lass mich leben! Karen! Bitte! Bitte!

(Flüstert) Bitte!

Oh! Ich wusste es! Liebling!

Ich wusste es! Du kannst es nicht.

Karen! Ich ... Ich ... Ich mache das nie wieder!

Karen! Bei meinem Leben! Ich schwöre dir: Ich ...

Wir müssen gehen! Sie können nicht hierbleiben!

Ho!

Ha!

He! He! He! He!

Ho! ... Ho! ... Ho!

Ho! ... Ho! ... Brr! Ho!

Brr! Ho! ... Hu!

Hier!

Hilfe!

Hallo! Ist da jemand? - Hier! Ich bin hier!

Von der Tür weg! - Ah!

Haben Sie das geschrieben?

Ja.

Herr Butt hat damals ausgesagt, dass Sie depressiv gewesen sind.

Lebensmüde. Dass Sie davon gesprochen haben,

ins Wasser zu gehen, Schluss zu machen.

Er hat mich gezwungen, das zu schreiben!

Bevor ... oder nachdem er Ihnen den Finger abgeschnitten hat?

Davor.

Warum hat er Sie nicht einfach umgebracht?

Da ist Georg nicht der Typ für!

Er hätte mich ... verhungern lassen.

Vielleicht. Aber mich einfach umbringen? Nein!

Das hat ... Das hat er nicht gekonnt.

So war Georg nicht.

Aber ... Ihnen den Finger abschneiden,

das hat er gekonnt!

Den Ring hat er mir vorher abgenommen.

Wir haben seine Haare in ihrem Blut gefunden.

Ja. Die habe ich ihm ausgerissen. - - Es ist zum Kampf gekommen?

Ja. Ich habe mich gewehrt.

Aber Georg war stärker als ich.

Ruhe in Frieden!

(Jemand klopft.)

Trara! Trara! Die Post ist da.

Eine Million Euro.

Wollen wir?

Hab' schon angekreuzt.

Behalten Sie ihn! Es ist ... ein kleines Andenken.

Es ist ein Vergnügen, mit Ihnen Geschäfte zu machen!

(Jemand klopft.)

Ach, Bruno!

Warum haben Sie mich damals eigentlich nicht umgebracht?

Es war eine einfache Rechnung.

Ein paar Tausend gegen zwei Millionen.

Ich glaube, Sie mochten mich.

Vielleicht.

Bruno!

Sehen wir uns wieder?

Nein.

Leben Sie wohl!

Ja. Das Leben ist geil!

Ist das Leben nicht geil?

He!

Ist das Leben geil? Oder ist es geil?

Das Leben ist geil. - Genau!

Das Leben ist so was von geil! Es ist einfach supi!

Na? Was soll ich dir kaufen?

Mona! Was willst du haben? - Alles!

Ich will alles! ... Alles und sofort!

Wie in der Werbung, Siggi! - Das ist nicht schlecht!

"Alles und sofort!" Gerne!

(Jemand klingelt.)

Nee, Mona! Lass! Nicht aufmachen!

Lass die Tür zu!

Wer ist denn da?

Was machst du denn da? - Ich nehme mir mein Geld.

Zieh dir was an! Immer läufst du nackt rum!

Du sollst dich anziehen!

Geh unter die Dusche! Du bist voller Blut.

Und mach die Tür zu!

(Etwas klirrt.)

(Das Duschwasser läuft.)

(Er hört das Duschwasser lauter laufen.)

Dein Geld ist in der Aktentasche.

Habe dir noch mal das Doppelte draufgelegt.

Zur ... als Zugabe.

Halt mich nicht für blöd!

Na, Perlchen?

Hopp! Hopp! Hopp!

Du wolltest doch nicht etwa ohne uns losreiten. Oder?

Danke, Schnucki!

Was machen zwei Blondinen, die sich mit Stroh bewerfen?

Na?

Ja! Sag schon!

Gedankenaustausch!

Ach, Mona! Komm!

Wir waren doch gut!

Uuh!

So!

Das mache ich aber nur heute, weil heute so ein schöner Tag ist.

Das nächste Mal machst du das wieder selber! Ja?

Jetzt steh mal auf!

Und jetzt lauf!

Untertitelung 2016: Untertitel-Werkstatt Münster

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