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Luc Conrad
Anna-Maria Giovanoli
Erika B�rgisser
MIT TELETEXT-UNTERTITELUNG
Morgen. Morgen.
Bandscheibe? Muskelkater.
Vom Zuschauen? Nein. Vom Z�gelm�nner Dirigieren.
Dann sind Sie in einer komfortableren Lage
als dieser Herr hier.
Fortgeschrittener Muskelabbau am ganzen K�rper.
Die Vena subclavia ist der bevorzugte Zugangsweg f�r ZVK.
Ich tippe auf TPN.
UAD?
Und auf Deutsch?
Entschuldigen Sie, Frau Hauptkommissarin,
ich bin nicht f�rs breite Publikum geschaffen.
ZVK, zentraler Venenkatheter.
TPN, Total Parenteral Nutrition.
Und auf Deutsch: parenterale Ern�hrung.
Also k�nstliche Ern�hrung? - Davon gehe ich aus,
bis ich den Magen freigelegt habe.
Aha.
�h ...
Bitte.
Dekubitalgeschw�re - im Volksmund als Wundliegen bekannt.
Er hat sich in den letzten Wochen vor seinem Ableben nicht viel bewegt.
Eine professionelle Krankenpflege sieht anders aus.
Klassischer Flankenschnitt zur Nierenfreilegung.
Entweder ist er am Harnleiter operiert worden oder an der Niere.
Die ist draussen.
Ist der Totengr�ber jetzt Hellseher? Das war er doch schon immer.
Wetten? Ich br�uchte noch jemanden, um das Sarglager einzur�umen.
Ich wette nicht, ich obduziere.
Ich wette mit dir.
Wenn du recht hast, h�nge ich bei dir Bilder auf.
Und? Was ist dein Einsatz?
Fensterputzen bei dir.
Mutig.
Behalten Sie den Meister im Auge!
Ich m�chte, dass die Leiche
unversehrt in der Gerichtsmedizin ankommt.
Schwerf�llige Musik
Ist was?
Was grinst du dann?
Sie fahren immer vorsichtiger mit einem Kunden.
Mir wird es hinten auch immer schlecht.
Wie oft habe ich dir schon das Du angeboten?
Mir ist es wohler so.
Ich finde es irgendwie elegant.
Ich kann dich auch siezen.
Das f�nde ich weniger elegant.
Handy
Pronto. Hallo? H�rst du mich?
Was ist das f�r ein L�rm?
Ist das deine neue Freisprechanlage? Das rauscht ja schrecklich.
Du bist diejenige, die rauscht, Erika.
Es ist ernst, Luc. Max Lauener ist gestorben.
Der Textil-Lauener? Ja.
Wie und wo? Da musst du ihn selber fragen.
Er wartet in seiner Villa auf euch.
Beeilt euch! Es wird warm heute.
Mir fahren zuerst einen anderen Kunden. Wir sind kein Sammeltaxi.
Over and out. Piepen
Heute l�uft das Gesch�ft.
Ruhige, gef�hlvolle Musik
Textilien, sagten Sie?
V.a. Socken. So eine H�tte nur mit Socken?
Du weisst ja selber, wie schnell diese L�cher kriegen.
Socken braucht es immer.
Bestatter auch.
Aber nur einmal im Leben.
T�rklingel
Ah, Herr Conrad.
Lauener, Louis Lauener. Ich bin der Bruder.
Kommen Sie rein!
Das ist meine Nichte Leonie.
Sie kam aus Genf hierher. Luc Conrad.
Das ist mein Assistent Fabio Testi.
Da. Bitte.
Wir haben schon alles vorbereitet.
Die hat Max noch selber ausgesucht.
Er wollte nie etwas dem Zufall �berlassen.
Die Details k�nnen wir jetzt besprechen.
Aber Sie k�nnen auch sp�ter mal zu uns ins Institut kommen.
Wie Sie wollen. Nein. Es ist alles geregelt.
Nehmen Sie einen einfachen Sarg, keine Aufbahrung.
Und der Termin im Krematorium ist morgen um 11 Uhr.
Ich hoffe, Sie haben dann Zeit.
Leonie: Der Mund. Was?
Der Mund.
Und am Freitag um 11 Uhr ist die Beerdigung,
bei uns hier draussen im Garten.
Im engsten Kreis.
Wenn Sie noch Fragen haben.
Dann machen wir uns jetzt auf den Weg.
Es k�nnte ein paar unsch�ne Ger�usche geben.
Es ist viel cooler, zu den Leuten nach Hause zu gehen.
Nicht wie in diesen sterilen Spit�lern.
Oder in den Altersheimen. Krass.
Wo gehen Sie am liebsten hin?
Zu Semmelweis in die Pathologie.
Der Totengr�ber hat gut geraten.
Vor ca. 3 Wochen wurde dem Verblichenen eine Niere entnommen.
Gestorben ist er an einer Lungenembolie,
ausgel�st durch eine Thrombose im rechten Bein.
Das passt zum Muskelabbau und den Dekubitalgeschw�ren.
Der Patient hat sich in den letzten Wochen kaum mehr bewegt.
Aber nicht freiwillig. Kaum.
Er wurde k�nstlich ern�hrt und sediert,
ohne dass organische Probleme dies angezeigt h�tten.
Vermutlich war er vor 4 Wochen noch kerngesund.
Kann man sagen, wo er herkommt? - Er hat schlechte Z�hne.
Entweder hatte er Angst vor dem Zahnarzt oder kein Geld.
Wohl eher Letzteres.
Ein hartes, entbehrungsreiches Leben.
Also kein typischer Schweizer.
Hat er seine Niere verkauft?
Besorgen Sie sich die Warteliste f�r Spenderorgane!
Vielleicht passt jemand zu unserer Leiche.
Wo wurde er operiert?
Sand.
Unter den Fingern�geln und in den Haaren.
Leider hat es geregnet, sonst h�tte ich sicher noch mehr gefunden.
So geht es nicht. Also mir gef�llt es.
Was meinst du?
Sie sieht viel j�nger aus. H�?
Ah, ohne Brille.
Ich kann unm�glich so arbeiten. Das ist wie auf einer Br�cke.
Mir wird schwindlig.
Dieser Tisch muss da r�ber. Der hier muss gedreht werden.
So hatten wir es vorhin. Nein, vorhin hatten wir es so.
T�rklingel Ich gehe.
St�re ich? Ganz im Gegenteil. Kommen Sie rein!
Sie m�ssen entschuldigen. Wir sind gerade erst eingezogen.
M�chten Sie etwas trinken? Nein, danke.
Poltern
Ich w�rde meinen Vater gerne noch mal sehen, wenn das geht.
Ich war heute Morgen komplett neben den Schuhen. Sorry.
Irgendwie geht mir das alles zu schnell.
Kein Problem. Kommen Sie nur!
Sanfte Streichmusik
Irgendwie kommt er mir noch fremder vor als vorher.
Wegen der Ruhe.
Sie strahlen eine andere Art von Ruhe aus als jemand der schl�ft.
Aber wenn man richtig hinh�rt, bekommt man eine Antwort.
Und sonst gibt es noch einen alten Trick,
wenn man mit einem Toten reden will: Waschen und �len.
Ja. Vielleicht liegt es auch einfach an diesem dunklen Anzug.
Es gibt �berall Sand. Aber das ist nicht der gleiche.
Das kannst du einfach so sagen? Du warst doch auch bei Semmelweis.
Der Sand dort war feiner. Feiner?
Er muss ihn irgendwie unterwegs aufgelesen haben.
Allzu weit ist er in seinem Zustand sicher nicht gekommen.
Piepen
Ah, die Auswertung aus der Organspende-Datenbank.
Negativ. Kein einziger Treffer.
Scheisse.
Hatte ich recht? Organhandel?
Wow!
Cool.
Speziell.
Speziell? Ein Kompliment, nehme ich an.
Ja. Es ist nicht mehr so verstaubt.
Verstaubt? War es vorher verstaubt?
Nein. Vorher war es einfach mehr Erika. Jetzt ist es mehr Fabio.
Aber es geh�rt mir.
Sollen wir den da dr�ben aufh�ngen?
Nein, der muss hierhin.
Also.
Rauf.
Noch ein wenig rauf!
Gut.
Wisst ihr, wer der unbekannte Tote ist?
Nein. In der Schweiz wird niemand vermisst.
Jetzt sind wir aber an Interpol dran.
Und wo ist die verdammte Niere? Sie prustet.
Organhandel in der Schweiz?
Die Finanzbranche ist unter Druck. Da muss man kreativ sein.
Ach Gott, das l�sst mich erschauern.
Jetzt k�nnen wir ihn wieder runternehmen.
Vorsicht!
Gib mir die Bohrmaschine! Da reichen doch N�gel.
An dieser Wand mit dieser Tapete? So ein Schinken?
Ich Handwerkerstochter.
Es tut mir leid wegen deinen Fenstern.
Wir k�nnen wieder mal wetten.
Jederzeit. �bertreib es nicht!
Sag lieber nichts!
Wieso? Es ist doch gut. Es h�ngt gerade.
Gut.
Schiebet�r
Danke.
Gr�ezi.
Wollten Sie noch mal zu Ihrem Vater?
Ja. Vielleicht liegt es ja wirklich am Anzug.
Probieren wir es aus! Darf ich Sie rasch etwas fragen?
H�ngt dieser B�cklin gut hier?
Das ist kein B�cklin. Das ist ein Patinir.
Ah.
Seltsam, so ein kalter Mensch.
Das ist doch viel zu eng!
Er bekommt ja kaum Luft.
Wollen wir ihn doch noch waschen und �len?
Letzte Chance.
Also gut.
Damit die Haut nicht austrocknet.
Ein 5-facher Bypass.
Er hat eine Spenderniere bekommen.
Wollen wir ihn wieder anziehen?
Ich schaffe es auch alleine.
Sorry. Ich ... Ich nehme den hellen.
Ja.
Ich begleite Sie. Nein. Es ist schon gut.
Danke f�r alles.
Schon recht.
Handy
Und? Ist der B�cklin runtergefallen?
Es ist kein B�cklin, sondern ein Pasquini oder so was.
Ich habe eine neue Wette.
Ich weiss vielleicht, wo die Niere ist,
die deinem unbekannten Toten fehlt.
Steht Max Lauener auf der Liste der Organempf�nger?
Der w�re mir aufgefallen. Warte mal!
D�rig, hast du mir die Liste?
Welche Liste? Die Organspendeliste.
Einen Moment, bitte.
Nein, der ist nicht drauf.
Aber er hat eine Niere bekommen. Was?
Und wir fahren ihn jetzt ins Krematorium.
Frag schnell Louis Lauener! Vielleicht weiss der etwas.
Schnell ist gut. Kann das Krematorium nicht warten?
Ich m�chte keine Schwierigkeiten. Es kann ja alles ein Zufall sein.
Dann putze ich deine Fenster.
Okay, gut. Bis gleich!
Sagen Sie, stimmt das mit dieser Niere?
Spannende Musik
Herr Lauener? Ja.
Ich gr�sse Sie. Gr�ezi.
Giovanoli, Kantonspolizei. Das ist mein Kollege. D�rig.
Es geht um Ihren verstorbenen Bruder Max.
Hat er eine Spenderniere bekommen?
Ja.
Wieso ist er dann nicht in der Empf�ngerdatenbank.
Er ist hier nicht drauf.
Entschuldigung. Darf ich mal?
Nein, da ist er nicht drauf.
Aber die Liste ist von heute.
Ich habe den Tod von Max schon gestern gemeldet.
Darum ist er nicht mehr drauf.
Und ... falls Sie den Spender suchen: Ich war es.
M�chten Sie die Narbe sehen? Danke sch�n.
Einen sch�nen Tag.
Super, D�rig.
Piepen
Hallo. Und?
Du kannst die Fenster putzen kommen. Oh, schlechten Empfang.
Du kannst die Fenster putzen kommen.
Sag es noch mal! Es ist abgehackt.
Wer war das? - Die Kantonspolizei.
Komm rein! Wir m�ssen reden.
Entschuldigung, dass ich Sie verd�chtigt habe.
Es kommt nicht mehr vor.
Gr�ezi, Herr Rauch. Wir sind knapp dran, sorry.
Nur mit der Ruhe. Ich habe noch einen 150er im Ofen. Der braucht noch.
In 2 Std.? Ungef�hr.
Danke.
Frau Lauener wartet im Showroom auf dich. Sie ist total aufgebracht.
Was hast du wieder ausgefressen?
Haben Sie mit der Polizei �ber meinen Vater gesprochen? Also ...
Ja. Und warum?
Alte Berufskrankheit.
Also wegen meines alten Berufs. Ich war mal bei der Polizei.
Kriminalkommissar bei der Kapo Aarau.
Sorry. Aha.
Manchmal geht der Ermittler mit mir durch.
Und warum sind Sie auf einen Verdacht gekommen?
Eine Nierenspende ist doch nicht verboten.
Ich hatte noch einen anderen Kunden. Dem fehlte eine Niere.
Offenbar reiner Zufall. Was f�r ein Kunde?
Das ist vertraulich.
Mein Vater hat sich eine Niere gekauft
und vor 3 Wochen einpflanzen lassen.
Wissen Sie da mehr? Aber sein Bruder hat doch gespendet.
Ja, vor 5 Jahren. Das hat aber nicht funktioniert.
Dann hat er sich eine gekauft. Wissen Sie, wo?
Vielleicht.
Aber ganz sicher weiss ich, dass Ihr Vater im Moment kremiert wird.
Kann man das nicht stoppen?
Telefon
Krematorium Aarau, Rauch.
Herr Rauch, Conrad. Ist Max Lauener noch ganz?
Ja, gerade noch.
Stoppen Sie es!
Und jetzt?
Das wollte ich Sie eben fragen.
Ich will wissen, was da passiert ist.
Dann muss Ihr Vater in die Pathologie.
Ja.
Und Ihr Onkel? Der muss das im Moment nicht wissen.
Ich m�chte zuerst rausfinden, was �berhaupt passiert ist.
Das dauert aber einige Tage. Eine Niere ist doch schnell draussen.
Man sieht ihr aber nicht an, woher sie kommt.
Es braucht eine DNA-Analyse. Ihr Onkel erwartet in 1 Std. die Asche.
Ich weiss, wie wir es machen.
Lassen Sie sich �berraschen!
Wieso erz�hlen Sie mir das erst jetzt?
Ich habe es auch gerade erst erfahren.
Die frische Narbe brachte mich darauf.
Und dann sprach ich mit meinem Onkel.
Woher haben Sie gewusst, dass ich die Polizei informiert habe?
Die Narbe hat sonst niemand gesehen.
�berf�hrt.
Es ist mir noch nie passiert, dass mich ein Kunde am St�ck verl�sst.
Nehmen Sie es nicht pers�nlich!
Ich brauche heute noch einen Termin. Heute?
Ich bin total ausgebucht. Aber da entsteht doch eine L�cke.
Die anderen sind doch froh, wenn sie fr�her drankommen.
Sch�n aufschliessen, dann haben Sie am Ende noch Zeit.
Also gut. Wer kommt?
Gr�ezi, Herr Semmelweis. Liegt jemand offen rum?
Die Luft ist rein.
Das ist Frau Lauener. Sie m�chte die Niere ihres Vaters.
Und was hat das mit mir zu tun? Mit Ihnen eigentlich nichts.
Aber vermutlich mit dem unbekannten Toten in Ihrem K�hlraum.
Gut m�glich, dass der hier die Niere hat, die dem dort fehlt.
Darum h�tten wir gerne einen DNA-Abgleich.
Fescher Anzug. Wir haben es eilig.
Immer mit der Ruhe. Ist die Frau Hauptkommissarin informiert?
Und die gn�dige Frau m�chte dem Spektakel beiwohnen?
Ja.
Da w�rde ich mich lieber setzen. Verdammt, der Kremateur wartet.
Schwerm�tige Streichmusik
Dann darf ich Ihnen folgendes Resultat mitteilen.
Die beiden Toten wurden im gleichen Zeitraum operiert.
Vor ca. 3 Wochen.
Und da ist das Corpus Delicti.
Alles streng vertraulich, bis wir die DNA-Analyse haben.
Das kann ein paar Tage dauern.
Ich h�tte noch ein paar Fragen. Ich auch.
W�re es jetzt gleich m�glich?
Ich muss schnell ins Krematorium. Ich kann Sie mitnehmen.
Ich fahr mit Frau ... Giovanoli.
Danke nochmals f�r alles. Ja, ja.
Hast du heute Abend Zeit? Ja. Aber die Bilder h�ngen schon.
Um 20 Uhr in der Halde.
Entschuldigen Sie die Versp�tung!
Ein logistisches Problem im Krematorium.
Jetzt m�ssen wir uns nicht mehr beeilen.
Am Ende bleibt nicht viel �brig.
Danke, Herr Conrad.
Auch, dass Sie Leonie geholfen haben.
Sie hatte ein kompliziertes Verh�ltnis mit ihrem Vater.
Ich weiss allerdings nicht, ob das jetzt einfacher wurde.
Haben Sie Kinder, Herr Conrad?
Ich auch nicht.
Wahrscheinlich hatten wir es einfach zu schwierig mit unseren V�tern.
Er r�uspert sich. Haben Sie noch einen Moment Zeit?
Ich habe noch eine Frage. Worum gehts?
Was hast du? Entschuldigung.
Einer der Bundeskriminalpolizei ist hier.
Kannst du schnell schauen? Ich komme gleich wieder.
Gut. - Sie k�nnen mit mir kommen.
Madame Giovanoli. On se connait?
Mit franz�sischem Akzent: Ihr Name, an der T�r.
Ihr Stuhl ist �brigens sehr bequem.
Die Armlehnen ... super.
Eidgen�ssische Stuhlinspektion, hm?
Fast.
Pedro Lambert. Bundeskriminalpolizei Lausanne.
Ich arbeite im Bereich Organisiertes Verbrechen -
speziell Menschenhandel in Verbindung mit Organhandel.
Ich bin hier wegen Ihrer Leiche.
Meine Leiche?
�h ... pardon. Mein Deutsch.
Ich meine den Toten ohne Niere.
Aber Vorsicht!
Ich verstehe Dialekt. Ah, super.
Ich w�rde Sie gerne mit in die Pathologie nehmen.
Ich bin auf dem Weg zu einer Befragung.
Mein Kollege, Herr D�rig, kennt sich genauso gut aus.
Hat Ihre Befragung mit diesem Fall zu tun? Ja.
Darf ich mitkommen? Unterdr�cktes Lachen von D�rig
Excusez-moi! Ich bin manchmal etwas direkt.
Aber Ihr Fall ist sehr interessant f�r mich.
Ich habe seit 10 Jahren mit Organhandel zu tun.
Normalerweise findet man Leichen ohne Organe
in gewissen L�ndern des Balkans oder in Russland.
Aber nicht in Aarau.
Das ... ist doch sehr speziell.
Ja. Gut. Dann kommen Sie mit!
Was kann man mit diesen teuren Sachen machen?
Tja ...
Brockenhaus. Die holen alles ab.
Und dann ist es erst noch f�r einen guten Zweck.
Ja, das ...
Gute Idee. Das h�tte Max auch gefallen.
Die nehmen nicht nur Kleider.
Nein, das behalte ich. Das brauche ich vielleicht bald schon selber.
Ich habe auch bloss noch eine Niere.
�h ... Hat Leonie etwas wegen dieser dummen Geschichte gesagt?
Also ... wie?
Leonie ist leider etwas vorbelastet.
Sie h�tte die perfekten Werte gehabt, um ihrem Vater eine Niere zu spenden.
Viel bessere als ich. Aber sie wollte nicht.
Das ist ihr gutes Recht.
Aber jetzt hat sie daran zu kauen.
Wir standen uns nicht besonders nah.
Fr�her schon. Als ich noch klein war.
Aber dann kam die Scheidung.
Er ist dann immer weiter weggedriftet.
Oder ich.
Oder wir beide. Ich weiss es nicht.
Ich merke erst jetzt, wie schlecht ich ihn gekannt habe.
Ich h�tte ihm das nie zugetraut.
Sie haben erst gestern davon erfahren? Von Ihrem Onkel?
Wie geht so etwas? Wie kauft man sich eine Niere?
Es gibt Organbroker.
Im Internet. Bis zu 200'000 Euro kostet eine Niere - all inclusive.
Mit Spesen und Schmiergeldern - alles dabei.
Wenn er Gl�ck hat, bekommt der Spender ein paar Tausend Euro,
wenn er Pech hat, bezahlt er mit dem Leben.
En verite, alles ist sehr einfach.
Organe werden von den Armen zu den Reichen verpflanzt.
La globalisation.
Es funktioniert auch im Organhandel.
Mein reicher Vater kauft, und irgendein armer Kerl verkauft.
Exactement.
Aber an einer Nierentransplantation stirbt man normalerweise nicht.
Normalerweise wird auch nicht
in einem Land wie der Schweiz operiert - trop risque.
Ist Ihr Vater k�rzlich verreist?
Er war immer unterwegs. Das geh�rte zu seinem Job.
Sie denken also, er wurde im Ausland operiert?
Alles andere w�rde mich sehr erstaunen.
Aber der Unbekannte wurde doch in Aarau gefunden.
Glauben Sie, Ihr Onkel hat etwas damit zu tun?
Ich glaube gar nichts mehr.
Gut, dass du kommst. Ich kann nicht mehr.
Oh, ist es so schlimm?
Weinst du?
Die Kontaktlinsen.
Sch�nheit muss leiden.
Mit diesem Raum stimmt etwas nicht.
Bist du sicher, dass es am Raum liegt?
Prusten
Die Hemden sind vom Umzug alle zerknittert.
Ich dachte, du wolltest ausgehen.
Mit der sympathischen Frau Lauener? Wie alt ist die eigentlich?
Sind wir die spanische Inquisition?
Du bist angespannt in letzter Zeit. Komm wieder mal mit schiessen!
Schiessen tut gut.
Ich vermute, der Mann kommt aus Moldawien.
Schon wieder ein Hellseher.
Sie k�nnen sich mit Herrn Conrad zusammentun.
Wer ist Herr Conrad? Ein Kollege.
Wie kommen Sie auf Moldawien?
Er ist nicht aus China, nicht aus den Philippinen -
ich w�rde sagen Moldawien.
Eines der gr�ssten Exportl�nder f�r Organe.
�berpr�fen Sie die Vermisstenanzeigen in Moldawien!
Vielleicht haben wir Gl�ck.
Heute kommt Papi sicher. Sie spricht eine fremde Sprache.
Polina!
Polina! Sie spricht eine fremde Sprache.
Wartest du auf deinen Papi?
Polina!
Sie spricht eine fremde Sprache. Ich warte.
Ich warte.
Papa kommt heute nicht.
Schwerm�tige Musik
Fahren Sie noch heute zur�ck nach Lausanne?
Nein, ich bleibe.
Wir haben viel Arbeit morgen.
Oder haben Sie schon genug von mir?
Pedro.
Anna-Maria.
Danke. Es war sehr interessant.
Wir haben keine Ahnung, wie die BKP arbeitet.
Wir auch nicht wirklich. Wir ... �hm ...
Ich weiss es nicht auf Deutsch. On se debrouille.
Man ... wurstelt sich so durch.
Wurstelt.
Wurst? La saucisse? Genau.
Apropos Wurst. Kannst du mir ein gutes Restaurant empfehlen?
In Aarau? Ja.
Bist du sicher?
Quatsch! Hast du einen Stadtplan?
Tragende Musik
Luc?
Woher weiss Leonie, dass wir mal zusammen gearbeitet haben?
Nicht von mir.
Sie wollte wissen, wieso du nicht mehr bei der Polizei bist.
Und was hast du gesagt?
Du seist immer noch dabei, undercover.
Sie hatte die perfekten Werte. Aber sie wollte nicht spenden.
Ihrem Vater?
Woher weisst du das wieder? Von ihrem Onkel.
Hast du das Gef�hl, sie hat etwas mit dieser Nierengeschichte zu tun?
Warum sollte sie uns sonst darauf hinweisen?
Ein schlechtes Gewissen?
Hattest du mal mit der BKP zu tun?
Mit den B�ndelern? Nur am Rande. Warum?
Heute tauchte einer auf, aus Lausanne.
Bei euch? Der hat was drauf.
Wie meinst du das? Wie er die Sache angeht ...
Zack, zack! Fadengerade. Nicht so kompliziert wie wir.
Was wollte er?
Er interessierte sich f�r unsere St�hle.
Und f�r unsere Leiche.
Pedro!
Wir haben gerade �ber dich gesprochen.
Ich weiss.
Nein, je plaisante.
Hallo. Pedro Lambert.
Luc Conrad.
Ah, Sie sind Herr Conrad.
Wir sollten uns zusammentun, meinte Herr Semmelheiss.
Semmelweis. Und wieso das?
Er hat gesagt, wir seien beide Hellseher.
Luc hatte die geniale Idee mit der Niere.
Brillant, Monsieur. Wirklich. Ich bin mir nicht mehr so sicher.
Am Ende tue ich dem Toten noch Unrecht.
Wenn Sie es nicht getan h�tten,
h�tten Sie den Lebenden Unrecht getan.
In welcher Abteilung arbeiten Sie?
Ich bin Bestatter. Ordonnateur de pompes funebres.
Oh.
Un croque mort.
Aber ich war mal Hauptkommiss�r bei der Kapo Aarau.
Am Ende z�hlt das Resultat.
Und manchmal muss man sich halt durchwursteln.
Bon.
Bonne soiree.
Ich dachte, er sei in Lausanne. Er nahm sich ein Hotelzimmer.
Unser Fall hat ihn wohl gepackt.
So?
Lieber Max.
Auf dieser Welt kennt dich mit Sicherheit niemand so gut wie ich.
Ich habe lange das Kinderzimmer mit dir geteilt.
Ich durfte all deine Kleider austragen.
Und du warst manchmal ein f�rchterlicher Tyrann.
Ja.
Aber das ist wohl normal bei einem �lteren Bruder.
Und es hat sich dann ja auch ausgewachsen.
Sonst h�tten wir nicht fast 50 Jahre lang
gemeinsam eine Firma f�hren k�nnen.
Und mit Erfolg, das darf man wohl sagen.
Die Firma wird dich �berleben, davon warst du immer �berzeugt.
Und du hattest recht.
Aber glaub mir:
Wenn ich tauschen k�nnte,
w�rde ich lieber unsere Firma beerdigen und mit dir Mittagessen.
Machs gut, Max! Bis sp�ter.
Danke.
Ciao, Max.
Moldawien.
Warum nicht Kasachstan oder Kroatien? Oder die Ukraine?
D�rig, hast du schlecht geschlafen?
Bonjour tout le monde.
Wir haben eine Spur.
Pristina. Max Lauener war in den letzten Jahren mehrmals dort.
Wird dort transplantiert? Ich meine: Gibt es dort eine Klinik?
Mhm. Hast du schon was aus Moldawien?
Duzen wir uns?
Pardon. Pedro.
Reto.
Super. Moldawien. Hast du schon was? - Ich bin dran.
Aha. Ich kann meine Leute in Lausanne fragen.
Danke. Aber die Vermisstenanzeigen durchschauen schaffe ich noch.
Sie r�uspert sich. Okay.
Nehmen wir an, dass der Unbekannte in Pristina operiert wurde.
Gut m�glich. - Und was macht er in Aarau?
Vielleicht wollten sie noch mehr von ihm: Leber, Haut, ich weiss nicht.
Manche Spender sind sehr begehrt. Und manche Empf�nger sehr skrupellos.
Man hat ihn von Pristina in die Schweiz transportiert.
Wir m�ssen auf Max Laueners Nachlass zugreifen.
So schnell wie m�glich. Wir brauchen erst die DNA-Analyse.
Dann sind die Beweise aber vielleicht schon vernichtet.
Woher sollen die wissen, dass wir ihnen auf der Spur sind?
Die wissen immer mehr als wir denken. Wir m�ssen handeln.
Und wenn Lauener unschuldig ist?
Magst du es, wenn man deine H�tte auf den Kopf stellt? - Sorry.
Wir haben klare Indizien.
Aber keine Beweise. Enfin, je reve la. C'est quoi ca?
Ist der nicht Beweis genug f�r Sie?
Mit Balkan-Akzent: Hast du von Gheorghi was geh�rt?
Es sind schon 3 Wochen oder so.
Scheisse.
Es gibt doch ein B�ro, das hilft. Du musst anrufen.
Kein B�ro. - Das ist nicht die Polizei.
Das ist f�r Leute wie wir. Du brauchst keine Papiere.
Es passiert dir nichts, Eva.
Wie gehts Polina? Ist sie noch krank?
Eva.
Haben Sie einen Organspenderausweis?
Das ist aber n�tzlich. Sonst m�ssen die Angeh�rigen entscheiden.
Alles im Internet. Ich habe alles angekreuzt.
Von mir kann man mal alles haben.
Grossz�gig.
Komm!
Wenn das mehr Leute machen w�rden, h�tte unser Kunde seine Niere noch.
Dann g�be es keinen Schwarzmarkt.
Sch�n w�re es.
Und wenn Sie halbtot im Spital liegen und auf ein Organ warten?
Dann warte ich nicht. Dann sterbe ich.
Ich weiss, das ist antiquiert. Aber wenn Schluss ist, ist Schluss.
An einem guten Konzert gibt es doch auch immer eine Zugabe. Oder 2.
Mein Leben ist aber kein Konzert.
Ehrlich, Fabio. Komm! R�umen wir das Sarglager ein.
In diesem Raum stimmt etwas nicht. Was?
Das wolltest du doch sagen. Gibs zu!
Das Sarglager geht mich nichts an.
Aber du hast Besuch.
Wirklich sympathisch, Ihre Mutter.
Das ist nicht meine Mutter.
Bitte.
Sie f�hrt sich manchmal nur so auf.
Sind Ihre Eltern auch beide tot?
Wenn die Eltern tot sind, ist man erwachsen, sagt man.
Echt?
Ich habe das Gef�hl, ich war noch nie im Leben so hilflos.
Sorry.
Ich plappere Sie zu. Machen Sie nur!
Manchmal hilft es. Ich schweige wie ein Grab - nicht wie letztes Mal.
Mein Vater hat sich offenbar nicht nur eine Niere gekauft,
sondern aktiv in den Organhandel investiert.
Und mein Onkel h�ngt vielleicht auch noch mit drin.
Wie kommen Sie darauf?
Ein Spezialist der Polizei sagt das.
Ein Welscher? Lambert?
Ja. Sympathischer Typ. Kennen Sie ihn?
Nicht wirklich. Was wollte er von Ihnen?
Dass ich den Gesch�ftscomputer meines Vaters anschaue.
Tun Sie das besser nicht! Dann k�nnten Beweise verloren gehen.
Das ist jenseits, was Lambert von Ihnen will.
Niemand kommt so einfach an die Daten heran wie ich. Ich will es auch.
Hat Ihnen Lambert auch gesagt,
wie der unbekannte Organspender am Ende ausgesehen hat?
Die verstehen keinen Spass. �berlassen Sie das den Spezialisten!
Was haben sie mit ihm gemacht? Niemand h�tte es verhindern k�nnen.
Sie k�nnen es nicht ungeschehen machen.
Was haben sie mit ihm gemacht? Es geht um Sie,
und nicht um den Unbekannten.
Der w�re auf einem OP-Tisch gelandet,
auch wenn Sie die Niere gespendet h�tten.
Sie k�nnen nichts daf�r.
Und was hat Ihnen mein Onkel sonst noch alles gesagt?
Nichts.
Und jetzt rennen Sie gleich zu ihm und erz�hlen ihm alles?
Sicher nicht. Sie haben nichts falsch gemacht.
Es geht um mehr als nur um mich.
Warten Sie!
Frau Lauener, warten Sie!
Machen Sie keinen Unsinn!
Sie lassen sich in etwas reinziehen. Lassen Sie mich in Ruhe!
Ich rufe zur�ck. Ich muss mit dir reden.
Heftiges Atmen Es ist gerade nicht so ideal.
Heftiges Atmen Wo bist du?
Seid ihr komplett durchgedreht? "Ihr"?
Ich habe nichts damit zu tun.
Du machst es dir aber sehr einfach.
Er hat die arme Frau richtig bearbeitet.
Ja. Da habt ihr was gemeinsam.
Wie meinst du das? Bin ich schuld?
Hey, wir machen alle nur unseren Job.
Du hast getan, was du konntest, Luc. Eben nicht. Genauso wenig wie du.
Was erwartest du von mir?
Pfeif ihn zur�ck!
Ich habe keine Befehlsgewalt �ber Lambert und Lauener.
Genauso wenig wie du.
D'accord.
Oui, je m'en fous la. J'en ai besoin pour lundi.
Okay. Et il y avait autre chause ... Attends deux secondes!
Leonie Lauener vertraut Ihnen. Sie lassen Sie ins offene Messer laufen.
Je te rappelle.
Ins offene Messer?
Z.B. so?
2'000 Euro haben sie daf�r bekommen.
Keine medizinische Nachbehandlung, keine Medikamente. Nichts.
Und dann haben sie sie aus dem Dorf ausgeschlossen,
weil sie nur noch halbe M�nner waren.
Aber sie haben noch Gl�ck gehabt.
Dieser Mann hat Leber und Niere gespendet.
Gratis.
Er ist daran gestorben.
Trotzdem.
Mann kann des einen Leid gegen das des anderen aufwiegen.
Da habt ihr einen guten Mann verloren.
Wie finden Sie das?
Herr Conrad.
Ja, ja. Nur zu!
T�rklingel
Gr�ezi. Ist Herr Lauener da?
Herr Lauener ist besch�ftigt.
Kann ich helfen?
Schon gut, Safin. Ich bin hier.
Gr�ezi, Herr Lauener. Hier ist noch Max' Anzug.
Da sind Sie zu sp�t.
Das Brockenhaus war heute Morgen schon hier.
Dann bringe ich ihn selber hin.
Ja, gerne. Aber ...
Bleiben Sie doch noch einen Moment!
Ich arbeite immer noch an Max' Nachlass.
Was sich in so einem Leben alles ansammelt, ist verr�ckt.
Wie gehts Frau Lauener?
Sie ist immer noch hier.
Eigentlich wollte sie heute zur�ck nach Genf.
Aber sie hat noch mal verl�ngert.
Ich mache mir, ehrlich gesagt, Sorgen.
Seit gestern ist sie irgendwie seltsam.
Ich mache mir auch Vorw�rfe, dass ich ihr von der Nierensache erz�hlt habe.
Aber seit sie die Narbe gesehen hat ...
Dabei weiss ich selber nicht recht, was da passiert ist.
Max wollte mich sch�tzen.
Darum hat er mir fast nie etwas erz�hlt.
Und ich ...
... wollte Leonie sch�tzen.
Eine typische Familienkrankheit.
Sie waren Oberst, nicht wahr? Ja, ja.
Spannende Musik
Entschuldigen Sie, aber ich muss los.
Ich habe heute Abend noch ein Treffen von unserer Offiziersgesellschaft.
Da komme ich nicht gerne zu sp�t.
Danke f�r den Whisky und sch�nen Gruss an Frau Lauener.
Den sage ich gerne. Auf Wiedersehen.
Schritte
Klopfen
Leonie?
Leonie, ich gehe jetzt.
Bis sp�ter.
Luc?
Tiefes Ausatmen Hast du mich erschreckt!
Was machst du da?
Ich nehme die Perspektive der Toten ein. Das beruhigt.
Das r�ckt die Sachen wieder ins rechte Licht.
Die Sterne sind nat�rlich von Fabio.
Das ist ein K�hlraum und kein Kinderzimmer.
Und was ist mit dem Anzug?
Leg dich auch einen Moment hin, Erika! Das beruhigt.
Ich denke nicht daran. Bei der K�lte holt man sich den Tod.
Handy
Louis?
Hallo?
Spannende Musik
Schwere, ernste Musik
Ein Einstich an der rechten Hand, einer am rechten Unterarm.
Typische Abwehrverletzung.
Der Herzstich dann sehr pr�zise.
Der T�ter hatte sich wohl mit der menschlichen Anatomie ausgekannt.
Ich wollte auch mal die Welt retten, mit 17.
Luc.
10 Jahre sp�ter nur noch meine kleine Stadt.
Und vor 2 Jahren konnte ich nicht mal meinen Kollegen retten.
Darum bin ich jetzt Bestatter. Da richte ich weniger Schaden an.
Da sind die Leute schon tot.
Ich kann Ihnen den Beruf nur empfehlen.
Wo war Louis Lauener zur Tatzeit?
In der Offiziersgesellschaft bis um 2 Uhr morgens. Dann fand er Leonie.
Je le prouverai. Was?
Melancholische Musik
Habt ihr schon eine Spur?
Wir sind dran.
Wer tut so was?
Normale Einbrecher waren das nicht.
Die haben etwas gesucht.
Haben Sie eine Ahnung, was?
Denken Sie, das hat etwas mit der Nierensache zu tun?
Kann sein.
Was denken Sie?
Ich weiss nur, dass die Scheisse begonnen hat, als Sie hier waren.
Die Scheisse fing viel fr�her an.
Ihr Bruder brauchte ja nicht erst seit gestern eine Niere.
Also ist es doch die verdammte Nierengeschichte.
Und was ist, wenn die zur�ckkommen?
Keine Angst, Herr Lauener. Wir sind noch eine Weile hier.
Sanfte Musik
Ich weiss, ich bin zu weit gegangen. Ich bin genauso schuld wie Lambert.
Ohne mich w�re er nicht aufgetaucht.
Ohne dich h�tte man es nie rausgefunden.
Wir sind uns ziemlich sicher,
dass Max Lauener die Niere des unbekannten Toten hat.
Luc.
Irgendwie habe ich das Gef�hl, dass das hier erst der Anfang ist.
Nein. Schau mal!
Das ist ein Ende.
Melancholische Musik
Eva!
Eva?
Mami! - H�rst du mich? Eva!
Ich hoffe einfach, dass endlich Ruhe einkehrt
in unsere Fa... Schluchzen
... in unsere Familie.
Adieu, Leonie.
Adieu.
Und bis bald.
SWISS TXT / UT-Redaktion Z�rich Daniela Zacheo - 2013
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