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NETFLIX PRÄSENTIERT
EIN NETFLIX ORIGINAL
DIESER FILM BASIERT AUF EINER WAHREN GESCHICHTE
Ich habe gehört, die Sonne in Afrika sei ein Schmelzofen,
der dich entweder zum Schmelzen bringt oder dich formt.
Alles, was unter dieser Erde liegt,
gehört unserem Volk.
Es gehört nicht den Belgiern.
Es gehört nicht den Amerikanern.
Und bestimmt nicht dir, mon frère.
Das ist eine Art, die Dinge zu sehen.
Hier ist eine andere.
1961 BEFINDET SICH DER KALTE KRIEG AUF DEM HÖHEPUNKT.
DIE SUPERMÄCHTE RINGEN UM DIE MACHT IN AFRIKA.
IN DER NEU GEGRÜNDETEN REPUBLIK KONGO KÄMPFEN OSTEN UND WESTEN
UM DIE KONTROLLE ÜBER DIE PROVINZ KATANGA, DIE REICH AN BODENSCHÄTZEN IST.
UNO-HAUPTQUARTIER, NEW YORK
Der Kongo liefert über die Hälfte...
Er liefert mehr als die Hälfte des Weltvorrats von Kupfer und Kobalt
an die USA und die UdSSR.
Beide Minerale sind essenziell...
Beide Mineralien sind notwendig für die Waffensysteme der Supermächte.
Wir sollten nicht untätig...
Wir dürfen nicht untätig zusehen...
...General Tschombé mit Bergbauunternehmen konspiriert,
um die Provinz Katanga zu kontrollieren.
Nach dem Attentat auf Premierminister Lumumba
haben wir die moralische Verpflichtung, mehr Friedenstruppen zu entsenden.
Entsprechend der Wünsche des Kongos bat die UNO darum,
dass diese Friedenstruppen wieder aus Irland kommen.
Neben meiner Position als oberster UNO-Repräsentant im Kongo
bin ich selbst Ire.
Es erfüllt mich daher mit Stolz, dass wir um diesen Dienst gebeten wurden.
Cäsar hat es gewusst.
- Ich gehe zuerst. - Seid ihr von der Kongo-Truppe?
- Ja. - Ja. Setz dich.
- Was trinken? - Ein Guinness.
Pete? Vier, bitte.
Danach haben alle aufgegeben.
So erreicht man, dass 200.000 vor 60.000 kapitulieren.
Das ist der Unterschied. Es ist doch so:
Politiker haben keine Ahnung von Taktik.
Und Soldaten haben keine Ahnung von Strategie.
Aber Cäsar kannte sich mit beidem aus.
Das da hinten ist Julius Cäsar.
Er hat alles gelesen. Kennt jede Schlacht.
- Hat er echte Kampferfahrung? - Die hat keiner von uns.
Vergiss nicht, wer das Sagen hat.
Er ist euer kommandierender Offizier.
Ja, Sir.
- Ihr hättet was sagen können. - Volltrottel.
Kommandant?
Nur meine Frau nennt mich so. Einen für meinen Freund.
- Freuen Sie sich drauf? - Auf die Herausforderung.
- Genau wie die Soldaten. - Ich hoffe, sie sind bereit dafür.
- Werden wir wirklich kämpfen müssen? - Wer weiß.
Keiner scheint zu wissen, was da los ist.
Der Hund hat dein Essen gekriegt.
- Ich war unterhaltsam und geistreich. - Das ist ja was ganz Neues.
- Das würde manch anderen beleidigen. - Tatsächlich?
Na ja, da könnte ich nur raten.
Ich mag diesen Song.
- Komm, lass uns dazu tanzen. - Nein.
- Das wird der Anruf sein. - Jetzt wird's offiziell.
Merk dir, wo wir waren.
- Jadotville. - Das ist in der Katanga-Region.
Ja, General. Verstanden.
- Um 06:00 Uhr antreten. - Ok.
Bist du nicht begeistert, dass es losgeht?
Endlich kannst du dich beweisen.
LUFTSTÜTZPUNKT BALDONNEL DUBLIN, IRLAND
Donnelly.
Die Hose.
Heiliger Strohsack.
Wird's wehtun?
Ich kann nicht hingucken.
Es tut nicht weh.
Hi.
Meine Verlobte ist Krankenschwester. Sie sagte, es tut nicht weh.
Verdammt.
War es das?
Sie wissen, dass ich in den Krieg gehe?
Ich könnte sterben, bevor mich eine Irin geliebt hat.
- Hast du deinen Mantel? - Mama, wir wollen zum verfluchten Äquator.
Achte in Afrika auf deine verfluchte Sprache!
Dann geht's jetzt los.
Ja.
Du wirst deiner Mutter fehlen.
- Dad. - Ja?
Ich hab geträumt, dass ich da sterbe.
Keine Chance.
Deine Mutter betet für dich. Sie hat eine Direktverbindung zu Gott.
Kompanie!
Achtung!
Die UNO wurde mit dem Ziel gegründet,
die Nationen der Welt von jedem weiteren Weltkrieg abzuhalten.
Wir sind die zweite Einheit irischer Soldaten,
die in den Kongo entsandt werden.
Bis jetzt hat das neun irische Leben gekostet.
Ab heute wird es also ernst.
Für jeden Einzelnen von uns.
Niemand hat je auf euch geschossen oder versucht, euch zu töten.
Ihr seid Kriegs-Jungfrauen.
Die UNO hat uns die große Ehre übertragen,
als Friedenstruppe zu dienen.
Wir nehmen sie voller Stolz an.
Unser Land hat nie versucht,
einen anderen Staat zu erobern oder zu besetzen.
Als neutrales Land hat Irland beschlossen, nie der Aggressor zu sein.
Deshalb hat man uns angefordert.
Falls jemand denkt, man könne uns nicht ernst nehmen,
zeigen wir ihm,
dass er sich gewaltig irrt.
- Habe ich recht, Soldaten? - Ja, Sir!
- Weitermachen, Sergeant. - Ja, Sir!
Kompanie!
Links um!
Vorwärts, Marsch!
- General Tschombé. - Ein Foto, bitte.
Wir begrüßen die Streitkräfte der Vereinten Nationen mit offenen Armen.
Aber auch mit einiger Verwirrung.
Wir wissen nicht, warum sie in Afrika sind,
da wir durchaus auf uns selbst aufpassen können.
Dennoch werden wir aufmerksame Gastgeber sein.
Es sei denn, sie machen Ärger.
In diesem Fall zwingen sie uns dazu,
ihnen beizubringen, wie man die Dinge im Kongo regelt.
- General Tschombé! - Wir sind hier fertig.
Chruschtschow hat mich angerufen
und daran erinnert, dass die UNO keine Truppen entsandte,
als Lumumba mich darum bat.
Für einen Atheisten ist er gut darin, Schuldgefühle zu erzeugen.
Derweil bauen sie eine Mauer in Berlin.
Ich weiß.
Kennedy hat angerufen.
Was sagte der Sonnenkönig von Camelot?
Wir können in Berlin, Vietnam oder Kuba nichts tun.
Aber wir können die Lage im Kongo entschärfen.
Ich möchte, dass Sie hinfliegen und Tschombés Eskapaden beenden.
- Setzen Sie ein Zeichen. - Wie bitte?
Sie sollen uns als Mann vor Ort dienen.
Aber diese Sache...
...könnte einen Weltkrieg auslösen.
Ja. Und das weiß jeder.
Der Mann, der ihn aufhält, erlangt also viel Ansehen.
- Wir werden einen Plan erstellen. - Was für einen Plan?
Einen Plan mit vielen beweglichen Teilen,
den nur ein schlauer und realistischer Mann umsetzen kann.
Jeder hat eine Rolle in der Geschichte.
Und Ihre beginnt jetzt, Conor.
Ich glaube, ich kann die Mission erfüllen, Sir.
Gut, Conor.
Gut.
Die Vereinten Nationen schicken noch mehr Friedenstruppen.
Ich brauche also Ihre Hilfe, General de Gaulle.
Und was bekommen wir im Gegenzug?
Es ist in unser aller Interesse,
dass die Bergbauunternehmen ihre Geschäfte fortführen.
Mein alter Rivale
hätte alles verstaatlicht, was Ihnen gehört.
Verliere ich meine Macht, kann das noch passieren.
Ihre amerikanischen Freunde wären nicht erfreut.
Ich schicke Ihnen 1.000 unserer besten ehemaligen Legionäre.
Die Minen heuern sie als Sicherheitspersonal an,
aber Sie haben das Kommando.
Katanga dankt es Ihnen.
Sagen Sie Katanga, es ist mir ein Vergnügen.
UN-STÜTZPUNKT JADOTVILLE, PROVINZ KATANGA
Also, Männer. Alle aussteigen!
Achtet darauf, genug zu trinken.
Jungs, ein Foto!
- Cheese. - Ihr seht toll aus.
Das soll ein Stützpunkt sein?
Wir sind in drei Richtungen exponiert.
Im Süden ist eine Anhöhe,
und die Straße teilt alles in zwei Hälften.
- Wir sind völlig ungeschützt. - Ok.
Haben wir Schaufeln?
Ja.
Lassen Sie alle um 06:00 Uhr zum Drill antreten.
Ja, Sir.
FLUGHAFEN ELIZABETHVILLE PROVINZ KATANGA
- Dr. O'Brien, wie war Ihr Flug? - Angenehm. Danke, General.
Wir haben viel zu besprechen.
In der Tat. Das ist General Raja.
- Willkommen. - Sehr erfreut.
Tschombé ist zu weit gegangen und muss gestoppt werden.
Es gibt kein Zurück mehr.
Wir sind dazu autorisiert, Operation Morthor zu beginnen.
Wir sollten aggressiv vorgehen,
um strategisch wichtige Gebäude zurückzuerobern.
Mal muss man verhandeln, mal hart durchgreifen.
Letzteres ist jetzt der Fall.
Ihre Soldaten sind hier die Einzigen mit echter militärischer Erfahrung.
Die anderen werden sie als Vorbild brauchen.
Zeigen Sie ihnen Ihre Entschlossenheit.
Das ist unglaublich hier.
Ja, ziemlich krass.
- Raus aus den Federn! - Halt die Klappe, Cooley!
- Auf geht's. Los! - Verzieh dich, Cooley.
Weitergraben.
Verdammte Scheiße. Herrgott noch mal!
Was ist?
Eine verdammte Schlange!
Schlange!
Die sind nicht giftig. Das stand im Infomaterial.
Bei allem Respekt, Boss. Sind Sie sicher, dass die ungiftig sind?
Raus!
Raus, ihr Mistviecher!
St. Patrick höchstpersönlich.
Die Waffen sind auf dem neuesten Stand. Zumindest für den Zweiten Weltkrieg.
Und die Dinger hier: Plastik. Nutzlos.
Laut Stabsoffizier haben wir Proviant für zwei Tage.
Es sind aber Keksrationen, die man keinem Hund geben würde.
Zeit zum Jagen und Sammeln.
- Gehen wir. - Ja, Sir.
Wie kann ich Ihnen helfen?
Ich nehme so viel, wie auf den Wagen passt.
Ja, Sir.
- Wo ist die beste Bar der Stadt? - Am Ende der Straße.
Ich fürchte, Ihnen wird keine Bar hier gefallen.
- Warum? - Ich will nicht unhöflich sein.
Aber Sie wissen sicher, dass Sie nicht willkommen sind.
Ich nehme eine davon.
Die Menschen hier sind nicht glücklich über die aktuelle Entwicklung.
Sie waren nicht froh, als Lumumba an die Macht kam.
Das Volk hat ihn doch gewählt.
Ohne zu bedenken, was mit den Minen passiert,
wenn er an der Macht ist.
Die Verstaatlichung der Bodenschätze. Der Rauswurf der Bergbauunternehmen.
Was für einen Ausgang hat er erwartet?
Er hat wohl nicht erwartet, ermordet zu werden.
Ich liebe dieses Land.
Aber Unternehmen, die hier seit Jahrzehnten Profit machen,
lassen sich nicht so einfach ausbooten.
Damit habe ich nichts zu tun, Madame.
Tut mir leid, dass wir nicht willkommen sind.
Aber danke für Ihre Zeit.
Gehen wir was trinken.
Drei Bier.
Wollen Sie keinen richtigen Drink?
Und das wäre?
Französischer Cognac.
Vielleicht trinken Sie einen mit mir?
Warum sind Sie hier, Kommandant?
Um die Bevölkerung vor einem Mann zu schützen,
der einem gewählten Premier die Macht entrissen hat.
Warum sind Sie hier?
Um die Interessen der Minen zu schützen.
Und in Paris ist es gerade eiskalt.
Auf Paris.
Auf Paris.
Diese Menschen, die Sie hier beschützen möchten.
Wollen sie das denn auch?
Ich habe meine Zweifel.
Aber auch meine Befehle.
Befolgen Sie alle Befehle?
Ich bin Soldat. So läuft das.
Ich habe recherchiert, wie viele Kriege die irische Armee geführt hat.
Wissen Sie, was dabei rauskam?
Keinen.
Und was Sie angeht, Kommandant, Sie haben auch keine Kampferfahrung.
Da wäre ich nicht so sicher. Ich bin seit zehn Jahren verheiratet.
- Haben Sie einen Plan? - Ich bete, dass man uns nicht braucht.
Denn kein Plan übersteht den ersten Feindkontakt.
Das ist ein Rommel-Zitat.
Ich mochte Rommel nie.
Kaum ein Franzose mag deutsche Taktiker.
Sie haben Ihr Land in zwei Wochen eingenommen.
Sie nehmen ihre Männer zu hart ran.
Diese ganze Graberei.
Schützengräben hielt hier bisher keiner für nötig.
Vielen Dank für Ihren Besuch.
Vielen Dank für die Drinks.
Seine Söldner sehen fähig aus.
Ich frage mich, wozu er sie mitten im Nirgendwo braucht.
Bringt alles zurück zum Stützpunkt.
Sind Sie besorgt, Sir?
Ich bin um vieles besorgt.
Ich brauche ein Haus mit einem Telefon.
Hinter dem Stützpunkt steht ein großes Haus.
Die Lage in Afrika spitzt sich zu.
Ein Bürgerkrieg tobt in der neuen Republik Kongo.
Aber die UN-Friedenstruppen zeigen,
dass es ihnen ernst ist.
Sie nehmen von Rebellen besetzte Gebäude in Elizabethville ein,
der Hauptstadt der Provinz Katanga.
Die Welt ist gespannt, wie General Tschombé reagieren wird.
Madame, dürfte ich Ihr Telefon für einen Anruf nach Irland benutzen?
Natürlich bezahle ich dafür.
Mein Telefon ist leider nicht für militärische Zwecke da.
Der Anruf ist persönlich. Ich muss mit meiner Familie sprechen.
Natürlich.
Hier reden alle über dich. Es war in den Nachrichten.
Wir sind so stolz auf dich.
Freut mich, das zu hören.
Wie geht es dir?
Gut.
Es ist schwer zu verstehen, was hier los ist.
Es gibt viele unbekannte Faktoren.
Keine Sorge, du findest eine Lösung.
Wie immer.
Du hast recht.
Ich muss los.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich auch.
Auf Wiederhören.
Wie geht's Ihrer Familie?
- Alles in Ordnung. - Das freut mich.
Haben Sie Familie?
Ich habe zwei Töchter,
aber ich bin Witwe.
Dieser Ort hat meinen Mann umgebracht.
Radioaktive Strahlung.
Die zwei amerikanischen Bomben auf Hiroshima und Nagasaki
stammten aus den Minen hier in Jadotville.
Uran.
Die größte Lagerstätte der Welt.
Das erklärt vieles.
- Hat mich gefreut. - Gleichfalls.
Fahren Sie nach Elizabethville, um McEntee von den Söldnern zu berichten.
Er soll herausfinden, wie viele es sind, und Verstärkung schicken.
Bleiben Sie höflich.
Sir, eine Meldung von der A-Kompanie. Kommandant Quinlan.
Danke, Sergeant. Setzen Sie sich.
Ja, Sir.
Sergeant.
Ihr Kommandant wird also nervös, ja?
Er denkt, dass Jadotville für Tschombé strategisch wichtig ist.
Es ist isolierter als jeder andere UN-Stützpunkt.
Glauben Sie nicht, dass er überreagiert?
Nun, die Anwesenheit von Söldnern weist auf einen Plan hin.
Die Söldner wurden als Wachschutz eingestellt.
Sie würden nie wagen, UN-Truppen anzugreifen.
Das ist vorbei, bevor er sonnengebräunt ist.
Ich werde ihm das mitteilen, Sir.
Danke, Sergeant.
Wegtreten.
Sieh sich das einer an.
Verdammt.
Da war so ein Mädchen in der Kirche.
Mary Brannigan.
Sie hatte Beine wie Sprungfedern.
Ihr hättet sie bei der Kommunion sehen sollen.
Wie sie den Heiligen Geist mit ihren prallen Lippen empfängt.
- Sie ist einfach unglaublich. - Cooley, das ist eine Sünde.
Kein Problem, wir gehen ja morgen zur Messe.
Das ist schlimmer, als wenn meine Mutter mich dazu zwingt.
Reidy... Wie ist deine Mutter so?
Sie ist nett. Geht gern zur Messe.
Ich meine, wie sieht sie aus?
Sie hat blonde Haare und blaue Augen.
Oh, nein! Fick dich, Cooley!
Nun zum eskalierenden Bürgerkrieg im Kongo.
UN-Friedenstruppen wurden in die Katanga-Region entsandt.
In der Stadt Elizabethville toben heftige Kämpfe.
Die Gedanken und Gebete einer stolzen Nation
sind bei unseren Soldaten, die der UNO im Kongo dienen.
Glaubt O'Brien den Unsinn, den er erzählt?
Hundertprozentig, Boss.
- Was ist? - Operation Morthor, Sir.
Es ist was schiefgelaufen.
- Sir. - Was ist passiert?
Wachen haben Feuer eröffnet. Wir haben es erwidert und sie eliminiert.
Die übrigen haben sich verbarrikadiert.
Eine Belagerung war zu aufwändig, also...
Also was?
Wir haben den Feind mit Granaten ausgeschaltet.
- Granaten auf unbewaffnete Zivilisten? - Das war nicht sicher.
- Sie wollten sich retten. - Sie hätten bewaffnet sein können.
- Sie haben unschuldige Menschen getötet? - Ja, Sir.
Verflucht!
Verflucht.
Das ist nicht passiert.
Keiner erwähnt das in den UN-Meldungen.
Wir haben nicht die Kontrolle verloren und 30 Menschen bei der Arbeit ermordet.
- Ist das klar? - Ja, Sir.
Sie haben Radio Katanga besetzt.
Und die Regierungsgebäude in Elizabethville.
Wir müssen zurückschlagen.
Sie zahlen ja unseren Sold.
Bereit machen, verdammt!
Angriff!
Wir werden angegriffen!
Alle Mann hier raus!
Kommt schon.
Alle Mann in die Schützengräben!
Vorwärts!
In die Schützengräben!
Los!
- Vorwärts, los! - Mir nach, kommt!
Laden und anlegen!
Reidy!
Feuer!
Sorgt für Feuerüberlegenheit!
Corporal, machen Sie die Bren bereit!
Mörserschützen in Stellung!
- Feuer frei! - Sichert die linke Flanke!
Sniper, Lagebericht!
Die haben plötzlich das Feuer eröffnet.
Es hat uns kalt erwischt, Boss.
Vorwärts!
Mir nach!
In Deckung bleiben!
Sir.
Sie kommen über die Anhöhe. Schützen Sie die Flanke mit zehn Männern.
- Die Südflanke? Sind Sie sicher, Sir? - Ja. Los jetzt!
Ja, Sir! Sniper, mir nach.
Reidy. Folgen Sie mir! Sofort!
Los!
Lass mal sehen. Stell die Bren wieder auf! Zeig her!
Ist nur eine Schramme. Das wird wieder.
Das wird wieder.
- Klar? - Mir geht's gut.
- Steh wieder auf. - Alles ok.
Charlie-Alpha-Juliet an Zentrale.
Sir!
Hier Charlie-Alpha-Juliet. Wir stehen unter Beschuss.
Schicken Sie sofort Verstärkung. Höchste Dringlichkeit!
Operation Morthor hat zur Suspendierung der Regierung Katangas geführt.
Um 04:00 Uhr haben wir Radio Katanga und das Nachrichtenwesen übernommen.
Sie haben gehandelt, ohne die Truppen zu informieren?
Die Operation war erfolgreich.
Wenn die Operation ein Erfolg war,
warum schießen die dann auf uns?
Verflucht!
Sniper.
Laufen Sie zum Schützengraben.
Geben Sie uns Deckung. Los.
Der Rest von euch folgt ihm. Los!
Sir, da ist niemand.
Die kommen nur von Osten.
Drei von euch gehen hier in Stellung.
Der Rest weicht mit mir zurück. Los!
Weiter!
Sie sind ungedeckt.
In Deckung gehen!
Teilt euch auf!
Verdammt!
- Reidy! - Verdammt!
Magazin!
Quinlan weiß nicht, was er tut! Der schickt uns in den Tod!
Ich hoffe, du irrst dich!
Ich hole Reidy!
- Sterbe ich? - Nein, das wird schon.
Los, starten Sie!
Geradeaus, los!
Decken Sie den Verrückten!
Faulques!
Faulques, komm schon!
Feuer einstellen!
Feuer einstellen!
Feuer einstellen!
Prüfen Sie die Stellungen.
- Ein Melder pro Schützengraben. - Ja, Sir!
Geben Sie mir das Hauptquartier.
Sir! General McEntees Stab sagt, er sei nicht erreichbar.
Haben Sie den Angriff gemeldet?
Ja. Er sagte: "Gottes Segen. Halten Sie durch."
"Gottes Segen"? Was soll das heißen?
Ich vermute, er meint: "Möge Gottes Segen mit uns sein."
Legen Sie ein Funkprotokoll an, um alles aufzuzeichnen.
Ja, Sir!
EINE WELT IM KRIEG 1914-1918
Ich gehe auf Position eins.
Nordflanke.
Sergeant, Sie sind auf Position zwei.
Ostflanke.
Hegarty,
Position drei, Südflanke.
Es hieß, der Feind sei unvorbereitet. Wir waren falsch informiert.
Sie hatten Glück. Aber das passiert nur ein Mal.
Denkt dran, sie haben keine Kampferfahrung.
Das nächste Mal überrennen wir sie mit 20-facher Überlegenheit.
Wo stehen wir logistisch?
FNs für die besten Schützen,
Gustafs für die Offiziere.
Wir teilen Brens und Vickers auf. Donnelly am Granatwerfer.
Aber Sir,
die schweren 81er wurden nie geliefert.
Wir werden das mit einem überragenden Sieg beenden.
Ok? Los geht's!
Los geht's!
Das größte Problem ist die Munition. Wir haben nur 13.000 Schuss.
Das wird nicht lange reichen.
Sir? Ich hab General McEntee dran.
General, wie ist der neueste Stand?
Erstatten Sie Lagebericht.
Kompanie A in Jadotville stand unter schwerem Beschuss
und rechnet mit einem neuen Angriff.
Ich habe Sie davor gewarnt.
Achten Sie auf Ihren Ton, Kommandant.
General.
Die Situation ist brenzlig. Ich brauche Hilfe.
Nach der Zahl der Toten zu urteilen ist ihre Truppe 1.500 Mann stark.
Wir brauchen Verstärkung. Sofort.
Schicken sie so viele wie möglich, sonst folgt ein negativer Ausgang.
Ist er das?
Kommandant, hier ist Dr. Conor Cruise O'Brien.
Verfallen Sie bitte nicht in Panik.
Panik? Bei allem Respekt, Sir. Sind Sie sich der Lage vor Ort bewusst?
Ich bin mir Ihrer Lage sehr wohl bewusst.
Das ist nur der Abgesang von Tschombés Regierung.
Ich bezweifle, dass er das weiß.
Halten Sie Ihre Position, bis unser Plan aufgeht.
Der Plan ist zwei Tage alt.
Er hat keinen Söldnerangriff vorgesehen. Was ist schiefgelaufen, Sir?
Suchen Sie nach Ausreden, Kommandant?
Wir haben alle eine Rolle in der Geschichte.
Im Moment sind Sie dran. Wir sorgen dafür, dass alles gut geht.
Sir, ich verstehe nicht, was Sie da sagen.
Und aus taktischer Sicht verstehe ich nicht, was Sie tun.
Ich habe 150 Männer, und wir brauchen Verstärkung.
Jetzt hören Sie zu, Quinlan.
Es geht hier um weitaus größere Zusammenhänge.
Die scheren mich einen Dreck!
Meine Kompanie wird belagert und benötigt Ihre Unterstützung!
Klären Sie die Details mit General McEntee.
Herrgott noch mal.
General, hat er irgendeine Ahnung, was er tut?
Operation Morthor erfordert alle unsere Truppen im Feld, Kommandant.
- Wir haben keine Verstärkung. - Genau.
Damit hat niemand gerechnet, oder?
Wann kehrt die Truppe zurück?
Eine schwere Kompanie wird in 12 Stunden erwartet.
Wir schicken sie sofort weiter.
Danke, Sir.
Und noch etwas.
Wir könnten Whiskey gebrauchen.
Ich versuche mein Bestes.
Kommen Sie mit.
Was hat er mit dem negativen Ausgang gemeint?
Er meint, ohne Verstärkung sind wir im Arsch.
Das aggressive Vorgehen der Vereinten Nationen
in Elizabethville ist inakzeptabel.
Es ist ein Unglück für mein geliebtes Land,
dass sich die UN-Friedenstruppen in Aggressoren verwandelt haben.
Oder sollte ich "Friedenserzwinger" sagen?
Desmond!
Die internationale Gemeinschaft muss einsehen,
dass diese Form des imperialistischen Eingreifens
nichts Neues ist und dass Katanga...
Sir?
Ich möchte mich mit Tschombé treffen.
An einem neutralen Ort.
Nur wir beide.
Sie kommen! Bereit machen!
In die Schützengräben, los!
Zielt sorgfältig!
Bereit machen!
- Geht in Deckung, und zielt! - Auf die Positionen!
Cooley, nicht so schnell am Abzug!
Schön langsam!
Atmen, abdrücken, töten!
Wieder durchatmen!
Guter Mann, Cooley! Weiter so!
Hier rüber!
Sniper!
- Boss! - Treffen Sie das Schulhaus?
Ja. Mit einem Einzelschuss.
Ich brauche die Bren!
Geh.
Der Mann im weißen Anzug.
Haben Sie sein Herz?
Ja, Boss.
Schießen Sie.
Denken Sie, er war wichtig?
Wenn er es war, erfahren wir es sicher gleich.
Rückzug!
Sorgfältig zielen!
Feuer einstellen!
Stellt das Feuer ein!
Feuer einstellen!
Feuer einstellen!
Feuer einstellen!
Geben Sie mir Deckung.
Kommandant Quinlan.
Sie sind ein guter Trinker, aber kein guter Soldat.
Ich glaube, ich kann Ihnen helfen.
Das ist nett von Ihnen. Wie denn?
Ich verhelfe Ihnen zur Einsicht.
Sie sind zahlenmäßig um das 20-Fache unterlegen.
Ich sehe hier viele tote Männer. Aber keinen von meinen.
Ihre Position ist trotzdem unhaltbar.
Sie überleben das nur, wenn Sie es den Politikern überlassen.
Wir wurden ohne Provokation angegriffen.
Wir haben reagiert.
Wir reagieren weiterhin, wenn Sie uns weiter angreifen.
Ich muss leider meine Befehle befolgen.
Ich fordere Ihre Kapitulation.
Sie sind nicht befugt, Kapitulationen anzunehmen.
Ich schon. Ich würde Ihre annehmen.
Das ist keine Option.
Wir bitten jedoch um eine Waffenruhe,
um die Toten und Verletzten mit Krankenwagen zu bergen.
Dann herrscht ab jetzt Waffenruhe.
Die Flagge dient als Entfernungsmarke.
Joyce, stellen Sie die Vickers bei der Kapelle auf.
Ja, Sir.
Murphy!
Nicht feuern!
Boss! Das ist eine Falle!
Weg da!
Feuer frei!
An die Mörser!
Donnelly! Machen Sie die Mistkerle kalt!
Geht klar.
Runter!
Achtung!
Sergeant!
Deckungsfeuer!
Hegarty, in den Schützengraben!
Verflucht.
Komm her.
Halt dich an meinem Gürtel fest.
Ich kann nichts sehen.
- Ich bin blind. Mein Kopf wurde getroffen. - Alles ok.
Wir rennen zum Schützengraben.
Lass mich nicht im Stich.
Quatsch. Los, komm.
Wir müssen hier raus.
Los!
Los!
Vier feindliche Ziele.
2.200 Yards.
Feuer eins!
Blindgänger. Zünder ist kaputt.
Sichern!
Feuer zwei!
Volltreffer!
Ihre Mörser explodieren.
Zielt sorgfältig!
Rückzug!
Feuer einstellen!
Sie haben Ihre Sache gut gemacht.
- Was ist? - Nichts.
Irgendwas ist doch.
Ich hatte Angst.
- Das ist normal. - Das meine ich nicht.
Erst hatte ich Angst.
Aber dann hat es mir gefallen.
Das Töten.
Dazu wurden Sie ausgebildet.
Ihnen hat es nicht gefallen.
Jeder reagiert anders darauf, Menschen zu töten.
Keiner von uns hat das je gemacht.
Reden wir in ein paar Tagen darüber.
Halten wir so lange durch?
Wie viele Tote gab es bei Radio Katanga?
Dreißig, Sir.
Es macht viel Wohlwollen gegenüber unserer Organisation zunichte,
wenn wir uns nicht besser verhalten als jeder andere Staat.
- Solche Dinge passieren im Krieg, Sir. - Nicht in meinem Krieg.
Welche Rolle hat O'Brien bei all dem gespielt?
Er ist ein kluger Mann,
aber als Akademiker glaubt er, alles stünde still,
während er überlegt, was zu tun ist.
Wir sind etwas Neues. Am Anfang gerät man leicht ins Stolpern.
Aber wir richten uns wieder auf,
statt vorzugeben, wir wären nicht gefallen.
Sollen wir sagen, der erste Militäreinsatz war ein Reinfall?
Wir geben die Aktion zu.
Wir distanzieren uns davon.
Es waren unser Plan und unsere Truppen. Wie sollen wir uns distanzieren?
Wir suchen einen Schuldigen.
Dr. O'Brien.
General Tschombé.
Ich würde ja sagen: "Fühlen Sie sich in meinem Land wie zu Hause."
Aber wie es scheint, tun Sie das bereits.
Nun, einige könnten meinen,
dass Sie sich zu voreilig das Urteil anmaßen,
wer hier willkommen ist.
Wäre Ihnen mein Vorgänger lieber?
Ihm waren nur die Kommunisten willkommen.
Wollen Sie vielleicht, dass wir unser Kobalt,
Kupfer und Uran an die Sowjetunion liefern?
Natürlich nicht, General.
Aber man hat Sie nicht offiziell in Ihr Amt gewählt.
Ich sage lediglich,
dass meine Provinz Katanga nicht länger zum Kongo gehört.
Und ich bin ihr Präsident.
Tja, das ist so, als würde Texas sagen, es gehört nicht länger zu den USA,
weil das Öl ihm die Macht dazu gibt.
Sachlich wäre das sogar korrekt.
Es war Teil von Mexiko. Die USA haben Texas annektiert.
Ich erstrebe ein Ende des Konflikts
zwischen den Vereinten Nationen und Katanga.
Dann erkennen Sie die legitime Regierung und den Präsidenten Katangas
in einer UN-Resolution an.
Das ist schlichtweg unrealistisch.
Glauben Sie, wir hätten die Gerüchte
über das Radio-Katanga-Massaker nicht gehört?
Das sind nur Gerüchte.
- Sie sind falsch. - Das glaube ich nicht.
Ich denke, die Vereinten Nationen,
dieses Musterbeispiel an Tugend und Fairness,
haben meine Loyalisten exekutiert.
Wir können sicher einen Weg finden, um das Schlimmste zu verhindern.
Dann erkennen Sie die legitime Regierung und den Präsidenten Katangas
in einer UN-Resolution an.
- Das wird einfach nicht passieren. - Dann sind wir hier fertig, Dr. O'Brien.
Die UNO betreibt Friedenserzwingung anstatt Friedenssicherung.
Ihre Mission ist gescheitert.
Haben Sie Ihre irischen Landsmänner, die draußen im Feld stehen, vergessen?
- Was meinen Sie? - Ich habe das nämlich nicht.
Ich habe sie keineswegs vergessen.
Meine Jungs geben alles, aber wir sind einfach zu wenige.
Ich gebe Ihnen mein Wort, dass morgen Verstärkung kommt.
Wir halten die Stellung bis zur letzten Patrone.
Wir bräuchten den Whiskey.
Sie zielen auf die Munition!
Los, Beeilung!
Bringt das hier raus, los!
Verflucht!
- Lauft! - Pack mit an.
Das explodiert die ganze Nacht durch.
- Hoffentlich haben wir morgen Verstärkung. - Ja, verdammt.
Herr Generalsekretär,
da Sie den Bürgerkrieg im Kongo nicht stoppen können,
hat Präsident Kennedy mich gebeten, darauf zu bestehen,
dass die USA eine größere Rolle in diesem falsch gehandhabten Einsatz übernehmen.
Bitte sagen Sie Präsident Kennedy, dass ich sein Angebot zu schätzen weiß.
Wenn Sie früher reagiert hätten,
als Premierminister Lumumba um eine UN-Intervention bat,
wären wir nicht da, wo wir heute sind.
Es hätte auch auf andere Weise dazu kommen können.
- Hat Tschombé eine Waffenruhe akzeptiert? - Nein.
Das hat für mich oberste Priorität. Danke, meine Herren.
- Sir? - Rufen Sie Tschombé persönlich an.
Sagen Sie ihm, der UN-Generalsekretär fliegt in den Kongo,
um ihn zu treffen.
Das sollte seine Beachtung finden.
Wollen Sie ein paar Worte sagen?
Das Wasser ist vergiftet. Holt alles aus den Fässern.
Mehr haben wir nicht.
- Cooley, mehr Eimer! - Ja, Sir.
Funkstation!
Das ist die Verstärkung.
Was hören Sie?
Nichts von uns, wenn Sie das meinen.
Alle Mann in Deckung!
Ist das meine Verstärkung?
Kanes Zug ist an der Brücke.
30 Männer? Was ist mit dem Bataillon?
Mehr hatten wir nicht. Sie stehen unter schwerem Beschuss.
Ein Rückzug könnte nötig sein.
Sie sind unsere einzige Hoffnung!
Ich versuche, sie zu erreichen.
Die feindliche Truppe ist größer als angenommen.
Wir müssen uns zurückziehen. Rückzug!
Sir! McEntee.
Zurück auf die Positionen.
Quinlan.
Sie kommen nicht durch, Pat.
Die Söldner haben schweres Geschütz.
Wir etwa nicht, Sean?
Hat die verdammte UNO nicht auch eine Menge schweres Geschütz?
Nicht in Ihrer Reichweite.
Bereit machen!
Sie lassen uns im Stich. Sagen Sie, dass ich mich irre.
Sie teilen sich in einzelne Züge auf! Auf die schweren Geschütze zielen!
Feuer frei!
Sagen Sie mir, was ich machen soll, General.
General!
Führen Sie Ihre Befehle aus, Kommandant.
Halten Sie die Stellung.
Verteidigen Sie Jadotville.
Womit? Mit strammen Worten?
Munition!
Wir brauchen mehr Munition!
Hier rüber!
Gut einteilen!
Ich berechne euch jede verdammte Patrone, die das Ziel verfehlt!
Bleibt auf euren Positionen!
Das letzte Magazin!
Sieh nach, wo unsere Scheiß-Munition ist!
Ich muss Munition auftreiben.
Verflucht.
Drecksviecher.
Weg mit euch!
Das war nicht unseretwegen.
Angriff!
Cooley!
Such seinen Kopf!
Hier ist er.
Er braucht Luft.
Uns gehen die Vorräte aus. Einige halten nicht mehr lange durch.
- Gibt es Tote? - Noch nicht.
Sanitäter! Beobachtet die Südflanke!
Bringen wir ihn rein.
Das Morphium ist auch ausgegangen.
Verdammt.
Wie ist es, getroffen zu werden?
Ich kann es nicht empfehlen.
Dr. O'Brien?
Sie haben die schlimme Lage weiter verschlimmert.
Meine Entscheidungen entsprachen der Situation im Feld.
Sie haben damit mehr Blutvergießen verursacht.
Operation Morthor bleibt im Großen und Ganzen ein Erfolg.
Sie ließen ein Massaker im Radiosender zu.
Soll ich mich dafür verantworten?
Wie hätte ich den Befehlshaber stoppen sollen?
- Sie sind verantwortlich. - Ich kann nicht überall sein.
Tschombé war willens, zu verhandeln. Nun hat er den Kontakt abgebrochen.
Und eine irische Kompanie steht mitten im Nirgendwo unter Belagerung,
als Resultat Ihres Radio-Katanga-Desasters.
Dag. Gerade Sie müssten verstehen, dass ich nicht alles kontrollieren kann.
Sie stehen damit in Verbindung.
Also löse ich meine Verbindung zu Ihnen.
Es geht um den Schutz der Organisation.
Herr Generalsekretär.
Ich halte mein Vorgehen für korrekt.
Wenn Sie anderer Meinung sind, trete ich zurück, sobald Sie hier sind.
Ich bin sicher, dass Sie glauben, im Recht zu sein.
Die Tatsachen sagen jedoch etwas anderes.
Ich werde Ihre Amtsniederlegung annehmen.
Unbekanntes Flugzeug.
Hallo?
- Raus. - Conor, es ist eine brisante...
Raus!
Sir, die "Krähe" trifft ein.
Sergeant, helfen Sie mir, den Jeep umzukippen.
Corporal Donnelly, Ihre Sektion hier rüber!
Eins, zwei, drei!
Zurück!
In Deckung!
Wir brauchen Anweisungen.
Dr. O'Brien wird informiert.
Was macht er, was so wichtig wäre?
Stehen noch weitere UN-Truppen unter Belagerung?
Dr. O'Brien wird informiert.
Scheiße!
- Wir greifen nicht ein. - Wir lassen sie nicht im Stich!
Ein Kampf um die Lufthoheit könnte einen Krieg auslösen.
Versuchen Sie, eine gescheiterte Operation zu retten?
Das mit dem Radiosender ist nicht unsere Schuld.
Quinlans Kompanie war ein Schachzug, der einen Bauern gefährdet hat.
Man opfert nicht die Dame, um einen Bauern zu retten.
Was ist?
"Das Flugzeug des UN-Generalsekretärs stürzte ab.
Überlebende wurden nicht gemeldet."
Mein Gott.
Der UN-Generalsekretär starb unter tragischen Umständen,
als er auf dem Weg in den Kongo war.
Das politische Gleichgewicht schwankt,
was den Druck auf die USA und die Sowjetunion erhöht.
In Washington würdigt Präsident Kennedy seine Verdienste.
Dag Hammarskjöld hat sich unermüdlich für Frieden eingesetzt.
Er war bereit, die Verantwortung auf sich zu nehmen,
die Vereinten Nationen zu stärken
und zu einem effektiveren Instrument zu machen,
damit Hunderte Millionen Menschen auf der Welt die Möglichkeit haben,
ein Leben in Frieden zu führen.
Seine Anstrengungen sind bekannt.
Es ist tragisch und ironisch zugleich,
dass er ausgerechnet während einer Mission starb,
deren Ziel ein Waffenstillstand in Katanga war.
Mal sehen, was die jetzt vorhaben.
Die Anerkennung...
Komm schon.
Umdrehen!
Du schaffst das, Reidy! Wir sehen uns zu Hause wieder.
Zurück! Wir müssen sofort los!
Ja, wir müssen starten.
Schnell, weg da!
Ich kann ihn nicht halten!
- Holt sie! - Haltet sie solange auf.
Holt die Piloten da raus!
Was machen wir jetzt?
Die Männer am Leben halten.
Charlie-Alpha-Juliet an Zentrale.
Keine Antwort.
Das Gerät funktioniert, nur antwortet keiner.
Versuchen Sie es weiter.
Ich benötige eine Entscheidung zu unserer Anfrage.
Hier ist Charlie-Alpha-Juliet.
Wir warten auf Anweisungen.
Hier ist Kompanie A aus Jadotville.
Ich benötige sofort irgendeinen Ansprechpartner.
Sie können uns hören, Boss.
Hätten sie helfen wollen, wäre es längst passiert.
Sir!
Das müssen Sie sehen!
- Ihr zwei, mir nach! - Auf die Positionen, Jungs!
Im Nahkampf sind wir geliefert.
Sammelt alle Patronenhülsen ein. Sofort!
Sniper!
- Bring die Vickers aufs Dach. - Ja, Sir!
Bleibt bis zuletzt in den Gräben. Donnelly.
Bringen Sie den Sprengstoff in die Gebäude.
Schichten Sie ihn an die Südwände.
- Joyce! Schnappen Sie sich die Kisten. - Ja, Sir.
Packt bei den Kisten mit an!
Sniper, decken Sie die Nordflanke.
Los!
Packt alle Hülsen in die Kisten.
Macht euch bereit!
Macht euch bereit!
Haltet euch an den Plan, und wartet auf mein Signal!
- Joyce, mir nach! - Ja, Sir.
Holt die Mörser da raus.
Vorwärts!
Macht euch bereit!
Feuer frei!
O'Driscolls Schützengraben, zurückziehen!
Abwarten!
Rückzug!
Warten!
Abwarten!
In Deckung!
Jetzt!
Zurück in die Schützengräben!
Besetzt die Gräben!
Schnappt euch die Gewehre!
Sie kommen!
Sie kommen auch aus dem Osten!
Wir brauchen hier mehr Männer!
Williams, mir nach. Sie auch. Los!
Hier rüber!
Überwacht die Nordflanke!
Verdammt!
So eine Scheiße!
Mist, das war's.
Einheit, Rückzug!
Rückzug!
Los!
Luftangriff!
Gorman! Raus aus dem Schützengraben!
Alles klar?
Weg hier! Los!
Rennt!
Lauft, verdammt!
Die Munition ist alle, Sir.
- Verdammt, ich hab nichts mehr! - Ich auch nicht.
Halt!
Quinlan!
Machen wir Schluss!
Sind wir jetzt fertig?
Wir haben jede Patrone zweimal benutzt. Was machen wir jetzt?
Ich will eine ehrliche Antwort.
Sollen wir kapitulieren?
- Nein. - Nein.
Nein.
Nein, Boss.
- Nein. - Niemals.
Sehr tapfer.
Zum Glück treffe ich die Entscheidungen.
Es ist vorbei.
Während General Tschombé weiter seine Spielchen mit der UNO trieb,
saßen wir zum Tode verurteilt im Gefängnis und warteten.
Nach etwa einem Monat wurde uns schließlich mitgeteilt,
dass wir nach Hause geschickt werden.
Kommt, raus hier.
Ich will raus aus diesem Drecksloch. Na los, Beeilung.
Na los.
Wir waren zu erleichtert, um nach Details zu fragen.
Wir reisten in dem Wissen zurück, dass wir uns gut geschlagen hatten
und Irland und der UNO Ehre bereitet hatten.
Kommandant Quinlan.
Willkommen zurück.
Ein armseliger Empfang, ich weiß.
Ich empfehle sie für Ehrenmedaillen.
Sie waren großartig, und zwar nicht nur für eine jungfräuliche Truppe.
Der Zeitpunkt ist ungünstig.
Wie meinen Sie das?
Die ganze Sache wird nicht erwähnt werden.
Die Lage ist kompliziert,
und Sie haben sie noch viel komplizierter gemacht.
Wie das?
Indem Sie kapituliert haben.
Sie haben uns bloßgestellt.
Es geht nicht nur um mich.
Die ganze UNO ist kritisiert worden.
Wenn wir sie wie Helden behandeln, schaden wir der Institution.
Kommt das von Ihnen oder von O'Brien?
Die Frage ist unverschämt.
Jungs.
Was für ein Soldat sind Sie?
Es könnte viel schlimmer sein.
Ein Kriegsgericht wegen Feigheit kam zur Sprache.
Machen Sie das. Ist mir egal.
Nicht nur für Sie. Für die da.
Sie könnten ihn vors Kriegsgericht bringen.
Nein, das würde zu viel Staub aufwirbeln.
Wie auch immer. Das habe ich wohl verdient.
Ich habe es richtig gemacht.
Andernfalls wäre die Welt jetzt im Krieg.
Er versteht eben nicht, wie die Welt funktioniert.
Weitermachen, Jungs.
LUFTSTÜTZPUNKT BALDONNEL
Während der fünftägigen Belagerung starb kein irischer Soldat.
In Irland behandelte man die Truppe wie Feiglinge und vertuschte die Sache.
Man nannte sie "Jadotville Jacks".
Dr. Conor Cruise O'Brien legte sein Amt bei der UNO nieder
und wurde Minister in der irischen Regierung.
René Falques kommandierte weiter Söldner
bei Militärputschen in Afrika und im Nahen Osten.
Er war als Legionär hoch angesehen.
Die Abspaltung von Katanga wurde 1963 aufgehalten,
als UN-Streitkräfte die Truppen Katangas besiegten.
Moïse Tschombé floh und wurde wegen Hochverrats verurteilt.
Er starb 1969 im Hausarrest in Algerien an einem Herzinfarkt.
2005 wurden die Soldaten der A-Kompanie
von der irischen Regierung endlich als Helden geehrt.
Jenen Männern ist dieser Film gewidmet.
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