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Original subtitles

Hallo Leute! Wir sind die R�uber.

H�nde hoch! - Keine Dummheiten!

lhr kennt uns aus der Tagesschau.

Damit beleben wir die Konjunktur!

Dies ist eine Enteignungs-Aktion!

Alles einpacken! Eigentum ist Diebstahl!

Bitte sehr! Dann wieder die H�nde hoch!

Nieder mit dem Kapitalismus!

Aufhalten!

Komm rein, Oma! Hier ist gerade ein �berfall. - Ach?

(Polizei-Sirene)

Haben Sie eine Mark?

Ein langes Leben! Viel Gl�ck!

(Rita:) Das waren die heiteren Jahre.

Wir hielten uns f�r die Gr��ten, Tatjana.

Wir wollten das Unrecht abschaffen und den Staat gleich mit.

Beides hing zusammen.

Politik war Krieg, �berall auf der Welt.

Sie hat eine 7.65er Walther. - Das wei�t du so genau?

Geh runter!

Bitte �ffnen Sie die Tasche!

lch reise Transit.

�ffnen Sie die Tasche!

Bitte nehmen Sie Platz!

Sie hei�en Marianne Berg. - Ja.

Aber Sie sind Rita Vogt.

Nein, Marianne Berg.

lch wei�, dass Sie Rita Vogt sind.

Sie d�rfen hier nicht bewaffnet einreisen.

lch reise nach Westberlin.

Sie d�rfen auch nicht bewaffnet durchreisen.

Meine Freunde in Beirut haben mir Sch�nefeld empfohlen.

Manchmal hat man dieselben Freunde.

Falls Sie wieder vorbeikommen, hier ist eine Telefon-Nummer.

lch kann also hier durchreisen? - Wenn ich Bescheid wei�.

Auch mit Freunden?

lch w�sste es nur gern.

lch hei�e Erwin.

Toll, dass du uns helfen willst.

Reiten, Tennis oder Lachs fressen interessiert mich nicht.

Hier ist dein Pass.

Man muss die Rohheiten der Welt hassen, um an ihren Feinheiten teilzuhaben.

lch war nur verknallt. - ln Andi?

Kannst du damit umgehen?

Sie trifft B�ume, aber nur dicke.

Gruber verteidigt ihn. lst das nicht der bessere Weg?

Keine Chance. Dann sitzt er noch 10 Jahre.

Gruber wird in nichts verwickelt sein.

lch besuche meinen Mandanten, Herrn Klein.

Meine Referendarin, Frau Adebach.

Ein Polizist schie�t auf jemand, der flieht.

Will er ihn t�ten oder nur die Flucht verhindern?

Ein Fliehender schie�t auf den Polizisten.

Will er ihn t�ten oder nur die Flucht fortsetzen?

Was halten Sie davon?

lch freue mich, dass Sie es versuchen.

Guten Tag. - Guten Tag.

lch habe eine Frage. - Ja bitte?

Letztes Weihnachten gab es eine Amnestie.

Da kam mein Bruder raus. Jetzt ist er wieder drin.

Gibt es dieses Weihnachten auch eine Amnestie?

lch will nicht unh�flich sein, aber ich glaube nicht.

Aber es ist doch Weihnachten.

Andreas Klein.

Mein Name ist Gruber. Das ist Frl. Adebach.

Wir haben eine Stunde Zeit.

Sind Sie wahnsinnig?

(Schuss)

(Schuss)

T�r auf bitte!

(Sch�sse)

Venceremos!

Wo ist Friederike?

Sie ist nicht rausgekommen. - Fahr los!

Der Mantel ist so schei�hell!

Warum habt ihr geschossen?! - Was ist passiert?

Gib mir deine Jacke!

Warum habt ihr geschossen?

Br�ll nicht so! Nichts ist passiert!

Wo fahren wir hin? - Nach dr�ben.

(Andi:) Bist du irre?

(Durchsage:)

Berlin, Hauptstadt der DDR. Bahnhof Friedrichstra�e.

Einreisende aus der BRD Schalter 1 bis 5!

Auch rote Bullen sind Bullen.

Ein Genosse, der nur Erwin hei�t?!

Wahrscheinlich hei�t er gar nicht Erwin.

ln Deutschland ist immer von rechts geschossen worden.

Aber wir sind auch gegen den Terrorismus von links.

Er f�hrt ja zu nichts.

Er erschreckt die Leute und formiert den Abwehr-Apparat.

Das wusste schon Lenin.

Sein Bruder wurde als Terrorist gehenkt.

Setz dich!

Danke.

Aber ich habe Sympathie f�r romantische junge Leute.

Wir sind doch auch Romantiker.

lch bin siebzig und tr�ume immer noch.

Es ist doch nichts fertig.

Wie k�nnen die am hellen Tag einen Mann aus dem Knast holen?!

Bisher kannten wir ihre Pl�ne nie. Dabei sollten wir alles wissen.

So muss man es sehen. - Ja, Genosse General.

Was hast du vor?

Man muss durch Wrlebnisse Vertrauen aufbauen.

lch dachte, wir grillen Bratw�rste.

lch glaube, der Flieger ist weg.

Vielleicht ist das eine Falle. - Er ist fair.

(Jemand will die T�r �ffnen.)

Guten Tag!

So schnell sieht man sich wieder. - Das dachte ich auch nicht.

Die Waffen bitte!

Wir reisen doch durch! - Das dachte ich auch.

Du musst doch zum Arzt.

lch habe keine Waffe.

Er hat mich angesehen.

lhm war alles klar. - Vielleicht ist er kaum verletzt.

Kann ich helfen? - Sie sind doch unsere G�ste!

Will jemand einen Spa�macher? - lch.

Die Wurst ist gut. - Th�ringer Rostbratwurst.

Das Bier ist Radeberger. - Auch gut.

Auf meine Entlassung aus dem Gef�ngnis des Klassenfeinds!

Als freier Mensch auf freiem Grund!

Prost!

Hier ist es nett. Aber was machen wir hier?

Gedanken-Austausch.

Welchen Gedanken wollen Sie tauschen?

Dass die Revolution auf verschiedenen Wegen marschiert.

Hier sitzt sie im B�ro von 8 bis 5.

lhr habt so viel Sinn f�r Gewalt.

Hier ist der Staat die organisierte Form der Gewalt.

lhr k�nnt Gesetze nur brechen, wir machen sie.

Von au�en sieht man nur die Mauer.

Die sieht man auch von drinnen.

Muss die DDR jemand ausliefern, der in der BRD gesucht wird?

Rechtsfragen sind nicht mein Gebiet.

Aber DDR und BRD sind ja nicht so befreundet.

Aber bei uns darf nichts passieren.

Keine Aktionen auf dem Gebiet der DDR! - Das will niemand.

Daf�r k�nnt ihr durchreisen.

Wir k�mpfen unabh�ngig gegen den lmperialismus.

Aber wir haben den gleichen Feind. - Das sind schwierige Dinge.

Wir machen den richtigen Leuten Angst.

(TV:) Der Anwalt starb noch am Tatort.

Dr. Gruber war bisher nicht in Terrorismus-F�llen t�tig.

Er hinterl�sst eine Frau und zwei kleine Kinder.

Durch seine Referendarin Friederike Adebach

kam der entflohene Andreas Klein an eine Waffe.

Es wurde eine Gro�fahndung eingeleitet. Gesucht werden neben Andreas Klein

vor allem folgende Personen:

Detlev Bergmann. Joachim Klatte.

Hans J�rgen Dost. Martina Lubitz.

Rita Vogt.

Rita Vogt hat am Ellbogen eine bemerkbare Narbe.

Warnung: Diese Personen sind bewaffnet.

Die T�ter sind wahrscheinlich noch in Westberlin.

Ws wird jedoch im ganzen Bundesgebiet gefahndet.

Musstest du denn schie�en?

Der Anwalt hat mich festgehalten. Warum macht er so was?

lch kann keinen Menschen schlagen.

Da kam der Bulle und schoss. Dann habe ich geschossen.

Er stand dazwischen.

Wollen wir nicht eine Weile abhauen, Andi?

Geht der lmperialismus von selbst unter?

Verschwindet das Unrecht von selbst?

lch will nicht mit dir diskutieren, sondern mit dir zusammen sein.

(Aus dem Kopfh�rer ert�nt heftiges Atmen.)

(Er stellt das Ger�t ab.)

Na ja.

Entschuldigung, Genossen.

(Er klopft an.)

lch gehe kaputt, die bumsen.

Hier im Osten.

Und was machen wir?

Wir bumsen nicht.

Nette M�dchen. Und dabei mit festen Positionen.

So was findest du hier gar nicht.

lch glaube, bei uns ist die Luft ein bisschen raus.

(Rita:) Wir wollten das Unm�gliche versuchen,

wenigstens einmal im Leben.

Wir f�hlten uns als Teil des internationalen Kampfes.

Und dann erlebten wir, wie in Beirut

eine gerechte Sache zu einem m�rderischen B�rgerkrieg f�hrte.

Wir wollten den Krieg in die Metropolen tragen.

Es gab endlose Diskussionen,

gegl�ckte und gescheiterte Aktionen. Tote auf beiden Seiten.

Ein paar Jahre sp�ter sa�en wir in Paris.

Und wir sa�en fest.

(Friederike:) lch wei�, wie es endet.

Wir gehen f�r immer in den Knast.

Wir sitzen herum in diesen vollgefressenen L�ndern

und vergeuden unser Leben.

Wof�r? F�r die Armen irgendwo auf dieser Welt?

Warum gehen wir nicht zu den Hungernden?

Die Schuldigen sind hier.

Die herrschenden Strukturen werden von Personen getragen.

Wir sagen nur, dass solche Leute sich strafbar machen.

Das sind Andis Texte. Mit ihm hat alles angefangen.

Ws hat mit dir angefangen. Du wolltest nicht reiten,

Tennis spielen und Lachs fressen. - Und so weiter.

Komm mal her!

(Saxophon-Musik)

Wenn die mich kriegen, ich f�rchte, ich k�nnte euch verraten.

Siehst du diese Typen? Die schie�en ohne Vorwarnung.

Du drehst durch. Wir schie�en zuerst.

(Anna:) lm lmperialismus ist bewaffneter Kampf aus der lllegalit�t

die einzige M�glichkeit zu praktisch-kritischer T�tigkeit.

Ja, Mensch oder Schwein.

Wir brauchen Geld f�r unsere Vorhaben. - Die Knarre l�st die Starre.

Unter das Fallgitter an der T�r kann man zwei Bierk�sten stellen.

Das haben wir �fter gemacht. So kommt man immer raus.

Drinnen hat Rita sich umgesehen.

Ws ist idiotisch, hier eine Bank zu �berfallen. - Wieso?

Fr�her sagten wir: Keine Angst, das ist eine antikapitalistische Aktion.

Wie sagst du das hier? - Friederike kann Franz�sisch.

Soll sie sagen: Wir klauen nicht. Das ist die deutsche Revolution.

Du kannst nicht immer mit der Knarre auf die Menschen losgehen.

Wir machen das zusammen, wie fr�her. - Ohne mich.

Du hast ein pers�nliches Problem.

Du verkommst zur Privatperson und kaufst mit unserem Geld eine Honda.

Du l�ufst �ber zu den Schweinen! Du verr�tst mich.

Das meinst du? - Ja.

Du suchst einen Feind. Aber wieso mich?!

Lass Rita in Ruhe.

Du fickst rum und tr�gst Designer-Anz�ge.

Bl�de Sau aus der herrschenden Klasse!

Hey, das ist unn�tig pers�nlich!

Was seid ihr beide? Problem oder L�sung? Mensch oder Schwein?

Eins ist klar:

K�mpfen gegen die Schweine zur Befreiung des Menschen!

Jede bewaffnete Aktion unterwirft den Zwang der Verh�ltnisse

dem Zwang der Ereignisse. Das ist doch wohl klar?

Vous roulez sans casques. - Wir fahren ohne Helm.

Excusez-nous! - Vous n'�tes pas d'ici? Montrez-moi vos papiers!

(Polizei-Sirene)

Hau ab!

(Polizei-Sirene)

(Sie schie�t.)

Fr�h ist der Osten kalt.

Alles da. Auch Radeberger.

Gern. Das hatten wir schon damals.

Was gut ist, muss sich nicht �ndern.

Manche Genossen wollen nicht weitermachen.

Wir haben Reiter vom Pferd geholt, aber nicht den Kaiser.

Wir sitzen in der Schei�e.

Diese Genossen kosten uns Geld und sind unzuverl�ssig.

lch bin zuverl�ssig! lch will nicht hier rumsitzen.

Wir wollten an der Weltfront k�mpfen. Das hast du gesagt.

Und, wo ist die?

lrgendwo auf der Welt m�ssen Leute wie wir doch gebraucht werden!

Vase.

Angola w�re ein Ziel. Oder Mozambique, wenn das geht.

lhr habt doch Beziehungen dorthin.

So sieht es schon viel freundlicher aus.

Wir m�ssen auch aus Frankreich weg.

lch wei�.

Wem ist das passiert mit dem Polizisten?

Mir.

Mir ist das passiert.

Willst du auch aussteigen? - Nein!

(Die M�nner scheuchen Wild auf.)

Ws sind zehn Leute. Sie wollen irgendwohin, egal wohin.

Am liebsten nach Angola oder Mozambique.

Was wollen sie bei uns?

Wir sollen erreichen, dass man sie reinl�sst und unterbringt.

Dort sind die Leute schwarz. Wie wollen sie als Wei�e untertauchen?

lch lasse dir den Schuss.

Um auf das Thema zur�ckzukommen.

Wir d�rfen keinen Fehler machen.

So sehe ich es auch, Genosse General.

So muss man es sehen.

Wir reden ohne Zeugen? - Und ohne Protokoll.

Wo setzen wir uns? - Drinnen.

Setzen wir uns unter den Baum!

Gute ldee.

lhr werdet weltweit gesucht, auch die Aussteiger.

Wir werden niemand von euch nach Afrika verschicken,

nach Angola oder Mozambique.

Die politische Lage dort ist instabil. Die Geheimdienste tummeln sich dort.

Und die Leute sind schwarz. Und ihr seid wei�.

Die Spur kann leicht zu uns zur�ckf�hren.

Wir machen euch ein anderes Angebot. Eure Leute k�nnen hier bleiben.

ln der DDR.

Einzeln, nicht als Gruppe.

Keine Kontakte untereinander oder zur fr�heren Existenz.

Das muss jeder unterschreiben.

Sie bekommen andere Namen

und werden andere Personen sein.

F�r lange. Vielleicht f�r immer.

Vorausgesetzt, ihr f�hrt ein v�llig normales, allt�gliches Leben.

Sozusagen das Leben der Arbeiterklasse.

Und noch etwas.

Wir sollten uns in regelm��igen Abst�nden

ernsthafter als bisher unterhalten.

lch denke nicht, dass ihr uns in alle eure Pl�ne einweiht.

lhr sollt uns nur zuh�ren, ehe ihr Pl�ne macht.

Bekommen wir auch milit�rische Hilfe?

lhr k�nnt hier Sport treiben.

lst Schie�en auch Sport?

Kann man so sehen.

Die RPG 7 ist eine panzerbrechende Waffe. Wer schie�t?

lch.

20 Meter Sicherheits-Abstand!

Die kennen sich aus. Die m�ssen das schon ge�bt haben.

Den Hund konnten sie nicht scharf kriegen. - Was macht er hier?

Das ist ein Wunsch vom Personenschutz. Wir m�ssen das tun.

Auch bei uns fahren wichtige Leute im Auto.

Soll der Hund ins Auto?!

Jeder Schuss muss abgerechnet werden. Das bezahlt uns der Personenschutz.

Feuer frei!

(Der Hund winselt.)

(Schuss)

(Sie singen.)

''... die Partisanen vom Amur.''

''So jagten wir das Pack zum Teufel, General und Ataman.''

''Unser Feldzug fand sein Wnde erst am Stillen Ozean.''

Diese Lieder haben uns begleitet.

Das war der Neuanfang nach dem Krieg. Die waren immer dabei.

Und Rock 'n' Roll?

Weniger.

Wodka ist der Freund des Soldaten.

Hey Andi ...

Du warst mal meine gro�e Liebe.

Ja und?

lst das hier das Leben der Arbeiterklasse?

lch will mein Bier lieber woanders trinken.

Guten Morgen!

Viermal Beirut.

F�r Sie, f�r Sie ...

Und f�r Sie beide.

Sie m�ssen nicht bezahlen!

Das wollen wir aber.

Ein Ticket bleibt �brig.

Rita!

lch finde es mutig, dass du hier geblieben bist.

Du wirst den Sozialismus mit den richtigen Augen sehen.

Du wirst sehen, dass wir die Leute manchmal zu ihrem Gl�ck zwingen.

Aber vielleicht verstehst du das ja.

Wir sind f�r die Leute, deshalb sind wir gegen sie.

Und meine Mutter ist

mit sich selbst nicht klargekommen.

Sie hatte nicht viel Geld.

Mit 42 starb sie pl�tzlich. Das begreife ich nicht.

Wir beginnen jetzt mit deiner Legende. - Was ist meine Legende?

Dein falsches Leben, das jetzt dein richtiges wird.

Wann willst du Geburtstag haben?

lm Sommer, wenn es warm ist.

Wie willst du hei�en?

Vorschlag: Schmidt.

Schmidt ist bescheuert.

Gegen-Vorschlag?

Nein, Schmidt ist gut. Und der Vorname?

Such dir einen aus!

F�r deine Eltern machen wir dir noch Vorschl�ge.

Eltern brauche ich nicht. - Wir lassen sie sterben.

Sonst fragt man dich immer nach deinen Eltern.

Du hast keine mehr. Am besten l�gt man mit der Wahrheit.

(Der Wecker l�utet.)

Sie wissen, dass Sie immer den Betriebs-Ausweis brauchen.

Sie kennen mich doch.

Das ist nicht meine Aufgabe.

Welche Abteilung? - Mode-Druck.

Name? - Susanne Schmidt.

Da ist ein Fehler im Druck. - Ja, genau.

(Frau:) Der Wolldruck ist kaputt! - lch komme.

Ah, Schei�e!

Schei�e, Mann!

Bevor du kamst, ist so was nicht passiert.

Jeder greift mal daneben. - So wie wir mit dir.

Kein Wunder, dass deine H�nde zittern!

Wir erziehen dich noch! - Erzieht Elfriede, damit sie sich w�scht.

lch nehme keine Seife. Sie zerst�rt den nat�rlichen Schutzfilm der Haut.

Das riecht man.

Von einer Alkoholikerin lasse ich mir nichts sagen.

lmmer Argument gegen Argument! Warum zickt ihr so rum mit Tatjana?

Die Zicke ist sie! - Und ihr seid K�he, Holzk�he!

Fertig? lch liebe euch alle.

Warst du nie verheiratet? - Nein, leider.

Es gab jemand, als meine Wltern verungl�ckten.

lhr wisst ja, dass sie in Holland verungl�ckten. - Das wusste ich nicht.

Bereust du nicht, dass du hergekommen bist?

lch war immer links eingestellt.

lch hatte keine gro�en Aussichten. lch war Kellnerin.

Komisch. Du kommst her und ich will weg.

Es ist, wie es ist. Hier wie da.

Das w�rde ich gern selbst herausfinden.

Vielleicht w�rde ich zur�ckkommen. Dann w�re ich freiwillig hier.

Hier ist die Liste f�r Nicaragua.

Schon wieder.

Habt ihr einen Stift?

Willst du uns verschei�ern?

(Deutsche Schlagermusik.)

Darf ich bitten?

Darf ich bitten? - Danke.

Was ist denn heute los?!

Du tanzt nicht? - Du doch auch nicht.

Einen Rotwein bitte!

Wieso hast du 10 Mark gespendet?

lch dachte, das ist nicht zu viel.

Glaubst du, die kriegen das Geld?

Glaubst du nicht?

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Kommst du noch an Westgeld ran? - Nein, leider.

Vom letzten habe ich den Trabant gekauft.

F�r Westgeld gibt's alles. - lch hatte nicht viel davon.

Warum hast du keine Bank �berfallen?

Das habe ich ja.

Prost! Darauf trinke ich.

(Die Leute klatschen.)

G�nnel, Sigrid.

Janzen, Andrea.

Und Blechschmidt, Klaus. (Die Leute klatschen.)

(Tanzmusik. Die Leute jubeln.)

''Live is Live ... ''

Tatjana?

Tatjana!

(Sehr laute Musik.)

Tatjana!!

Wo warst du heute? - lch habe verschlafen.

Wir haben uns Sorgen gemacht. - Das glaube ich nicht.

Wie sp�t ist es? - Halb vier.

(Sie macht die Musik aus.) Schei�e.

Willst du einen Kaffee? - Wenn du einen trinkst.

Das kann ich machen.

Mir ist schlecht.

(Das Wasser brodelt.)

Wieso kocht das schon?

Der Strom geht direkt ins Wasser.

Du darfst keinen L�ffel reinhalten. Dann bist du tot.

Bist du verr�ckt, so was zu benutzen?

Das hat mein geschiedener Mann gebaut. - Der wollte dich umbringen!

Danke.

Nimm dieses Ding nicht mehr!

lch bin unsterblich.

Guten Tag! - Hallo.

Gehen wir zu mir? lch wohne um die Ecke.

Gib zu, das hast du nicht gemerkt! - Hast du die geklaut?!

lch wollte uns eine Freude machen.

Was hast du noch gemacht? - ln einer Bar getanzt.

Wirklich?

Zuerst wickelte ich mich um eine Stange.

Dann b�ckte ich mich und alle konnten mir in den Arsch sehen.

Und was erwartest du hier?

(TV:) Wenn fr�her ein Segelschiff in eine Flaute kam,

wenn niemand Wind machte, das war eine schlimme Zeit.

Dann lag man zu Ostern vor den Weihnachts-lnseln ...

Komisch, aus gro�en Gl�sern vertr�gt man mehr.

(Wr singt:) What shall we do with the drunken sailor early in the morning?

Du kannst hier bleiben.

lch schlafe gleich.

Da war noch was drin.

Das ist alle.

Du hast den Schnaps weggegossen! L�g doch nicht!

Lass mich raus!

Gib den Schl�ssel her!

Meinst du, ich kann nicht klettern?

Tatjana!

Wei�t du, was die Flasche kostet, bl�de Westkuh?

Richtig Gas geben! Und jetzt in den 2. Gang schalten!

(Sie kichern.) Pass auf!

Bleib auf der Stra�e!

Kuppeln, Gang raus und jetzt bremsen!

Wie bin ich? - Erstklassig.

Dreh mal um! Fahr r�ckw�rts in den Weg!

Wie geht das? - Reindr�cken, runterziehen.

Gas geben und richtig lenken.

Oh!

Schei�e! Das sch�ne neue Auto!

Macht nichts. Heute ist Sonntag!

Obermeister Knorz. Wer ist gefahren?

lch. - Bitte die Fahr-Erlaubnis und die Fahrzeug-Papiere!

Was haben wir falsch gemacht?

Wir sind r�ckw�rts gegen einen Baum gefahren.

Richtig. Und das war falsch.

Haben Sie Alkohol getrunken? - Nein. - lch auch nicht.

Jetzt kommen Sie bis zur Werkstatt.

Bitte! - Danke.

(Akkordeon-Musik)

Das ist ein Schulfreund. lhn h�tte sie nehmen sollen.

Sie hatte Pech in der Ehe. Wissen Sie das?

Sie war zu jung. Und der Mann war auch nicht gefestigt.

Nach der Scheidung f�rbte sie sich die Haare.

Sie hei�en Susanne? - Susanne Schmidt.

Angenehm. Margarethe.

Prost! - Prost!

Prost Mannschaft, macht's gut!

(TV:) Aus Hamburg die Nachrichten des Tages.

Blutiger Zwischenfall an der deutsch-franz�sischen Grenze.

Bei dem Versuch, sich der Grenz-Kontrolle zu entziehen,

starben zwei Menschen.

Einer ist der mutma�liche Terrorist Andreas Klein.

Seine Begleiterin ist noch nicht identifiziert.

Folgende Personen werden gesucht:

Bernd Ruppel, Rita Vogt.

Sie hat eine Narbe am linken Ellbogen.

Warnung: Diese Personen machen r�cksichtslos Gebrauch von der Waffe!

Gehen wir tanzen!

(Akkordeon-Musik)

(Vater:) lch war als Monteur in China. Nicht jeder kommt so weit.

Susanne war sogar in Paris.

Sie ist trotzdem hergezogen, weil sie es hier besser findet.

Das h�rt man selten.

Die ldee ist besser: Weniger Armut, weniger Reichtum.

Daf�r sind viele Leute gestorben, �berall auf der Welt.

lch habe die Gro�e Mauer gesehen. Man hat uns extra hingefahren.

Aber vor allem die Menschen!

Das t�uscht, dass sie alle gleich aussehen!

Mein Vater redet immer von China.

Willst du Wein?

Selbst gemacht.

Meine Mutter hat mich vor M�nnern gewarnt.

Von Frauen war nie die Rede.

lch gehe wieder.

Ws gibt bulgarische Tomaten! - Guck mal, die Farbe!

lch hole uns welche. - Dann mache ich Ratatouille.

Was? - Ratatouille.

Hast du am Arm eine Narbe? - Warum?

Bis nachher!

Frag sie, ob sie am Arm eine Narbe hat! - Das st�rt mich nicht.

Wie lebt es sich mit dieser Vergangenheit?

Win Gespr�ch nach Berlin.

Gehen Sie in die Telefonzelle!

Jemand hat mich erkannt.

Kann ich nochmal nach Hause?

Sie hat dich im TV gesehen? - lch glaube.

Hast du es auch gesehen? - Ja. Wo? - Auf einer Geburtstagsfeier.

Wer hatte Geburtstag? - Der Vater meiner Kollegin.

Also haben es alle gesehen?

lch war allein im Zimmer.

lch will korrekt sein. - Das solltest du.

Tatjana stand in der T�r. Aber nicht gleich.

lch wei� nicht wie lange. Bis jetzt hat sie nichts gesagt.

Du bleibst erst mal hier.

lch habe morgen Fr�hschicht. - Das regeln wir.

lch werde auch sonst vermisst.

lhr seid sehr befreundet. Wir wissen das.

Sie hat Tomaten f�rs Abendbrot gekauft.

Sie dreht durch, sie begreift nichts. Das Gerede geht erst richtig los.

Schreib einen Brief! Du bist in ein paar Tagen wieder da.

Wir bringen ihn gleich hin.

Wann bin ich wieder da? - Bald.

Liebe Tatjana, ich bin in gr��ter Eile.

lch muss einem Freund helfen und komme bald wieder.

Denk nichts Falsches! Es ist nun mal so.

Traurige Geschichte mit Andi.

Wr hatte keine Chance.

Du kannst nicht zur�ck.

Wie meinst du das? - Wie ich es sage.

Warum sollte ich den Brief schreiben?

Weil wir erst mal Zeit brauchen.

lch will aber zu Tatjana zur�ck.

Wie soll das gehen? - Das ist meine Bedingung.

Du stellst uns Bedingungen?

Wei�t du, was passiert, wenn du hier hochgehst?

Die DDR hat internationale Abkommen gegen den Terrorismus unterschrieben.

Ws geht um ihre Glaubw�rdigkeit.

Da ger�t man leicht unter die R�der, nicht nur du.

lnteressiert ihr euch denn f�r Menschen?

Das ist unser Beruf.

Meistens haben wir hier m�nnliche Genossen zu Besuch.

Mein Mann war Oberleutnant, bis er ausgeschieden ist.

Wir haben immer im Gr�nen gewohnt.

Zwanzig - zw�lf.

Einundzwanzig - zw�lf.

Moment. Revanche!

Wie habt ihr die Dinger getragen? - lch zeige es dir.

Du gehst anders.

Dein K�rper hat eine Mitte.

Wird die Haut nicht kalt? - Die Knarre wird warm.

Bist du verr�ckt?

Wieso ist sie nicht gesichert? - War sie! - Nein!

Du hast schon mal jemand abgeknallt!

lch half ihm bei der Buchhaltung. Wr starb mit 32.

lch wollte nicht als Witwe leben.

(Jemand klopft.) Bitte?

Du schl�fst noch nicht. - lch �be mein drittes Leben.

Sabine Walter. Zu jung, um als Witwe zu leben.

Diesmal kommst du aus dem Osten. Das gibt weniger dumme Fragen.

Vielleicht solltest du ...

eine Brille tragen.

Sch�n bist du sowieso.

Die Katze hat sieben Leben.

Bist du verheiratet?

Ja.

Darauf wird Wert gelegt.

Besuche deine Kollegin nochmal. Das schadet nicht.

Die Geschichte braucht einen Schlusspunkt.

Wer ist da? - Susanne.

Du siehst anders aus. - Du auch.

lch wusste, du meldest dich, wenn du kannst.

lch habe immer geguckt, ob dein Trabbi da ist.

lch wollte dich nicht h�ngen lassen.

lch finde es toll, dass ich dich kenne. Du bist bedeutend, verglichen mit mir.

lch will dir Auf Wiedersehen sagen.

lch gehe nach dr�ben zur�ck.

Wegen meiner Familie. - Aber deine Wltern sind tot.

lch habe Geschwister.

Nimm die H�llenmaschine nicht mehr!

Was? - Das Ding zum Kaffeekochen.

Die Leute sagen, du wirst als Terroristin gesucht.

Dann k�nnte ich doch nicht nach dr�ben zur�ck.

Als von der Narbe die Rede war, wusste ich Bescheid.

lch bin deine Freundin. Rede doch mit mir!

Du irrst dich, Tatjana.

lch bitte dich, glaub es mir!

Schreibst du mir?

Nat�rlich.

Ja, nat�rlich.

Rede nicht solche Schei�e! Hau ab!

lch komme mit.

Vielleicht komme ich ja wieder.

Dann bin ich weg.

Kann ich hinten sitzen? - Bitte.

Das ging schnell. Was hat sie gesagt? - Dass sie meine Freundin ist.

Hier ist das Bad.

Die K�che.

Ws fehlen noch Lampen.

Wir haben alles einger�umt. Bis auf die B�cher.

Ruf an, wenn es ein Problem gibt.

lch m�chte in die Partei eintreten.

Der Partei muss man immer die Wahrheit sagen.

Kannst du denn das?

Guten Morgen!

Hier werden Sie arbeiten.

Frau Walter wird den Kinder-Feriensommer vorbereiten.

Sie war im Handwerks-Betrieb ihres verstorbenen Mannes t�tig. - Ja.

Kaffee? - Nein danke.

Die Kolleginnen werden lhnen alles zeigen.

(Einiges f�llt um.)

Sind das alte? - Ja.

lch bin Christa. Das sind Beate und Monika. Wir duzen uns.

lch hei�e Sabine.

lch kann leider nicht helfen.

Guten Morgen!

lch habe aufgeschrieben, wen wir brauchen:

FDGB, BGL, FDJ, den B�rgermeister, die Hygiene, die Jugend-F�rsorge,

die Bahn, DRK, �V, Betriebs-Kantine, Bauleitung -

- und Kinder-Kommission. Am besten alle an einen Tisch!

K�nnen Sie schwimmen?

Nicht so weit raus!

Silke, nicht so weit raus!

Passen Sie auf die Kinder auf?

Ja.

Dann passe ich jetzt auf Sie auf.

lch hei�e Jochen Pettka.

(Die Kinder singen:) Schlaf, Kindchen, schlaf,

die Mutter h�t' die Schaf, der Vater sch�ttelt's B�umelein,

f�llt herab ein Tr�umelein, schlaf, Kindchen, schlaf!

Gute Nacht! - Gute Nacht, Sabine!

Was liest du? - Die Physik des n�chsten Jahrtausends.

Hier steht ein sch�ner Satz: Das Neue ist das, was man nicht sieht.

Das Sch�ne ist doch, dass man ab und zu was Neues sieht.

Hei�t das, es kommt immer anders, als man denkt? - Ja.

Gott sei Dank nicht immer.

lch bin den dritten Sommer hier Hilfs-Bademeister.

Du warst schon �fter hier? - Ja, man lernt viele Leute kennen.

Du hast sch�ne Augen hinter deiner Brille.

Du hast dich aber ran gemacht!

Findest du?

Au! - Tue ich dir weh?

Nein, nur mein Sonnenbrand!

Bis 3 Uhr ist Mittagsruhe!

Was ist das f�r ein Schiff? - Die F�hre nach Schweden.

Warum wollen so viele Leute hier weg?

lch war noch nie im Urlaub an der Ostsee!

(Sie singen:) So legt euch denn ihr Br�der

in Gottes Namen nieder,

kalt ist der Abendhauch.

Verschon uns Gott mit Strafen

und lass uns ruhig schlafen

und unseren kranken Nachbarn auch.

(Die Leute klatschen.)

Wir fahren gleich ab.

Das ist mein Mann ... - Sabine Walter.

Wir haben uns auf einer Reise kennen gelernt.

Bis gleich im Bus! Entschuldigung.

Setzen wir uns einfach!

Schei�e, dass wir keine Zeit haben. - Ja.

Das ist mein Sohn Eric.

Sch�n, dass es dir gut geht. - Wieso glaubst du das?

lch komme.

Das ist der Dank f�r euren Einsatz im Feriensommer.

Wie es hei�t: Die Kinder sind unser wertvollstes Gut.

Die Urkunden sind in der Mappe.

Mein pers�nlicher Dank. - Danke.

Wine Belohnung f�rs V�geln!

So was sagt man nicht!

lch finde eben, das Herz muss dabei sein.

(Jemand klingelt.)

Komm rein!

H�ng deinen Mantel auf!

Kommst du aus Berlin?

Danke.

Warum hast du dich so lange nicht gemeldet?

lch m�chte dich heiraten.

lch m�chte, dass du mich heiratest.

Ws ist eine riesige Chance f�r mich. F�nf Jahre an diesem lnstitut!

Ws liegt im Wald, in einem Sperrgebiet.

Aber dort gibt es alles: Schwimmbad, Reitbahn, Kino, Theater.

Und Moskau ist nicht weit.

Und man kann seine Frau mitbringen.

Und da dachte ich, ich frage dich mal.

Und was mache ich dort?

Du bist meine Frau. - Was mache ich als deine Frau?

Du bist die Mutter meiner Kinder.

Das klingt ein bisschen bl�d,ich wei�.

lch bin die Mutter deiner Kinder?

Du glaubst mir nicht?

Doch.

Mach das weg!

Warum tr�gst du eine Brille?

Aus Spa�.

Warum hast du es mir nicht gesagt? - Wozu?

Eine Brille aus Fensterglas!

Gib sie her!

Eine Brille, die keinen Sinn hat?

Reden wir nicht mehr davon!

Du musst doch nicht sauer sein!

Vielleicht fand dich mal jemand mit Brille sch�ner.

Nimmst du die Pille? - Muss ich denn?

Guten Tag. Da bin ich schon.

Das freut mich.

Wir haben nachgedacht.

Es kommt nicht in Frage.

Wir k�nnen den Russen nicht verschweigen, wer du bist.

Wir wollen es nicht sagen. Da verwirren sich zu viele F�den.

Du denkst, ihr k�nnt alles bestimmen.

Richtig.

lch will aber mit ihm dorthin.

Wir lieben uns und wir werden ein Kind haben.

Du musst kein Kind haben.

Und wenn ich es doch habe?

Siehst du West-Fernsehen?

Warum?

Da halten DDR-M�tter ihre Kinder hoch,

wenn sie in Prag in die westdeutsche Botschaft klettern.

Siehst du davon was im Ost-Fernsehen?

Siehst du. Manche Leute schlafen in diesem Land.

Das sind meine Sorgen im Moment.

Da bitte ich gerade dich um Verst�ndnis.

Wenn ich nicht nach Moskau kann, w�rdest du dann hier bleiben?

Wieso?

Wenn ich nicht mitfahren kann.

Aber deshalb heiraten wir doch! - Auch wenn ich nicht mitfahre?

Was meinst du? lch verstehe nicht.

lch sage dir, wer die Mutter deiner Kinder ist.

lch lebe hier unter falschem Namen

und mit Winverst�ndnis der zust�ndigen Stellen,

weil ich im Westen als Terroristin gesucht werde.

Bist du eine Terroristin?

Ja.

lch war es.

Aber Terroristen sind doch ldioten, die Unschuldige t�ten.

Ja, das habe ich gemacht.

Aber das darfst du mir nicht sagen! Das darf ich nicht wissen.

lch muss doch jetzt dort hinfahren.

Nummer 15, bitte raustreten!

Nehmen Sie Platz!

Zigarette?

lch komme aus Berlin.

Meinetwegen?

Ws geht um eine ehemalige Kollegin von lhnen.

Vielleicht eine Art Freundin.

Sie ist nicht mehr da.

Das ist bekannt.

lch erz�hle lhnen gern, was ich wei�.

Sie ist vor l�ngerer Zeit aus dem Westen in die DDR gekommen.

Das glaubte ich erst nicht. - Warum nicht?

lch hatte so was noch nie geh�rt.

Aber sie war politisch links.

lhre Eltern waren in Amsterdam verungl�ckt.

Da war sie irgendwie �brig.

Vor einiger Zeit erfuhr sie,

dass sie dr�ben noch Geschwister hat und ist wieder zur�ck.

Leider. Sie war so eine andere Farbe in unserem Laden.

Sie war sehr f�r die DDR, was ja nicht alle sind.

ln dem Sinn kann ich nichts Schlechtes �ber sie sagen.

Haben andere �ber sie geredet?

Da f�llt mir jetzt nichts ein.

Warum bin ich eingesperrt worden?

lch mache lhnen ein Angebot.

Sie unterschreiben formlos, dass wir in Kontakt bleiben.

Dann k�nnen Sie nach Hause.

Das ist dann auch ein Zeichen,

dass Sie fest auf dem Boden der Republik stehen.

Tatjana, jetzt ist die Mauer weg und die Grenze ist offen.

Es ist so, wie du es dir immer gew�nscht hast.

Aber du bist im Knast,

weil du eine Terroristin gekannt hast.

Und das ist dir nicht im Westen passiert, sondern im Osten.

Es ist so verr�ckt.

(Willy Brandt im Fernsehen:)

Ws ist sicher, dass nichts im andern Teil Deutschlands

wieder so werden wird, wie es war.

lch schreibe, was ich sagen w�rde, wenn du hier w�rst.

lch habe mir ein Leben ohne Lug und Trug vorgestellt,

wie du auch, wenn auch anders.

Mir war klar, wir sind in einem falschen System gefangen.

Aber die Guerilla konnte zu keiner Befreiung f�hren,

weil uns niemand verstand.

lch wollte mich in der DDR nicht nur verstecken.

lch suchte eine andere Welt.

lch wollte vorw�rts und nicht zur�ck.

lch hoffe, du kommst jetzt bald raus.

Die BRD verlangt die Auslieferung dieser Personen.

Woher wollen die wissen, dass sie hier sind?

Sie wussten es immer.

Von wem? - Vielleicht von uns.

Warum haben wir sie dann versteckt?

Sogar zweimal!

Wir haben uns den Arsch aufgerissen, um sie zu verstecken.

Entschuldigung, Genosse General.

lch lie� Leute einsperren, nur weil sie davon wissen konnten.

War alles nur ein doppeltes Spiel? Win Agenten-Kino?

Wenn du mir die Welt nicht erkl�rst, erkl�re ich sie dir auch nicht.

lhr habt die Adressen? - Diese Sache will ich nicht anfassen.

Man muss vieles anfassen, ehe man stirbt.

Wir haben was f�r die getan, nicht die f�r uns.

Viel haben sie von ihren Geheimnissen nicht erz�hlt.

Vielleicht waren es ja Kriminelle. Man kann es so sehen.

Aber es entt�uscht mich, dass wir sie fallen lassen.

Willst du heimgehen und heulen?

lhre Waffen bitte!

So passieren Unf�lle, M�dchen! - Wntschuldigung!

Sieh mal! Das ist unglaublich!

''Terroristin von Stasi versteckt.'' Wir haben mit Verbrechern gelebt!

Alles f�r den Frieden!

Lies mal! Sie hat im Chor gesungen.

Daf�r war Geld da! Aber anst�ndige Jeans gab es nicht.

Sie hat doch nichts gemacht gegen euch, ich meine gegen uns.

Man kann doch nicht neben einer M�rderin leben!

Das ist nicht mehr mein Staat.

Vielleicht wird es dir nie besser gehen als hier.

Hier kannst du nicht aus der Arbeit oder der Wohnung rausfliegen.

lhr wisst nicht, was ihr verliert.

Vielleicht kannst du dir die richtige Hose leisten,

aber nicht den Arsch in der Hose.

Du spinnst!

Das war ein gro�er Versuch hier, eine Revolution.

Trotz allem Mist, ihr wart doch dabei.

Ws sollte doch eine Welt werden, in der nicht das Geld regiert.

Warum glaubt ihr nicht mehr daran? Nicht mehr an euch selbst?

Wir k�nnen nichts mehr f�r euch tun.

Was ist mit Friederike? - Du wei�t es nicht?

Doch. Aber was ist passiert?

Dich holen sie auch. - Aber hier ist doch noch die DDR.

Und in der DDR wirst du verhaftet, durch die Volks-Polizei.

Was f�r ein versautes Ende.

Da geht es nach Osten und da nach Westen.

Gesucht wirst du �berall.

Wenn sie dich heute nicht finden, dann fahnden sie.

Vermeide Flugpl�tze und gro�e Bahnh�fe!

Wenn du kannst, vergiss, dass wir uns gekannt haben.

lch vergesse es auch.

lch kann dich noch ein St�ck mitnehmen.

Warum habt ihr Tatjana eingesperrt?

Susanne! Mach auf, ich bin's!

Arme hoch!

An die Wand!

Sind Sie Rita Vogt?

lch muss mal.

Eigentlich darf ich dich nicht mitnehmen ohne Helm.

Das wei�t du nicht als Ost-Braut. lhr wart ja ziemlich abgeschnitten.

Aber ich habe keine Vorurteile.

Danke.

Was kann der Einzelne daf�r? Entschuldige, ich muss mal.

(Motor-Ger�usch)

Das ist der Osten.

lch hoffe, sie f�hrt nicht hier.

Sie soll mehrere Leute get�tet haben. - Hier oder dr�ben?

Egal, Ordnung und Sicherheit muss es immer geben.

lch schie�e nicht.

Papiere bitte!

(Sch�sse)

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