All language subtitles for Der.Island.Krimi.S01E02.Tod.der.Ehefrau.GERMAN.dTV

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Original subtitles

(Alle rufen:) Drei, Zwei, Eins: Happy Birthday!

Ich danke euch! Wer solche Freunde hat

und so eine tolle Familie, kann kein schlechter Mensch sein.

Du bist leider Politiker, Arni!

Das ist meine Schwester. Man kann sie nicht ernst nehmen,

aber ich liebe sie.

Ich mache es kurz: Der Grill ist angeworfen. Es riecht fantastisch.

Greift zu!

(Etwas klirrt.)

Bedient euch! - Bin gleich wieder da!

(Arni:) Es gibt den besten Fisch, Hähnchenspieße, Salat, Getränke...

Alles okay, hast du dir weh getan? Ist mir in der Hand zerbrochen.

Ist nicht schlimm.

Es ist was passiert. Irgendwas...

Mama, ist alles in Ordnung?

Alles okay. Arni, mein Junge.

Ich muss wieder zu meinen Gästen.

Das ist Arni, oder? - Ja!

Er hat Geburtstag!

(Die Gäste lachen und jubeln. Die Band spielt Jazz.)

Vielen Dank für die Einladung!

(Sie lachen.)

Finsen!

Ich hab's gelesen. Prima!

Der Kommissar ist ein Volltrottel.

Oh! Irgendwie mag man ihn trotzdem.

Ich habe überlegt, ob du mich damit meinst.

Wieso? Der ist ganz anders als du.

Sieht gut aus, hat gute Manieren, sportlich... - Na ja.

Ich wüsste nicht, wie es zu einer Verwechselung kommen könnte.

Was ist mit dem Ende? Wo er den Falschen verhaftet. Den alten Mann.

Sollte ich etwas wissen? Alles frei erfunden. Keine Bange!

Du schreibst sicher noch mehr davon.

Im Augenblick habe ich keine neue Geschichte, also...

(Ein Telefon klingelt.)

Finsen.

Was?

Scheiße! Verstehe!

Aber ich habe frei!

Okay, bin gleich da!

Ich muss los. Warum?

Es gibt eine Leiche.

Was? - Ja!

Du kannst nicht mehr Auto fahren.

Ich habe nicht viel getrunken.

Ja klar.

Ich kann fahren. Mach dir keine Sorgen!

Solveig! Ist was? Alles in Ordnung?

Komm, ich fahr dich!

Ich bin kurz weg, ja?

Was ist denn? - Alles gut!

(Frau:) Nichts anfassen!

(Wieder die Frau:) Ich bin gleich wieder da.

Danke, Solveig! Ein Kollege fährt mich zurück.

Du hast was gut!

Ja.

Was ist passiert Steinunn?

Ein Mord im Elfenpark. Ich dachte, hier sei es friedlich. - Ja.

(Steinunn:) Das darf nicht wahr sein. Das macht mich traurig.

Ich hab's verstanden, Steinunn!

Sie haben die Leiche gefunden? - Ja.

Bleiben Sie verfügbar! - Ja.

(Steinunn:) Da unten, ihr wartet hier!

(Der Polizist spricht unverständlich.)

Hallo! - Hallo!

Ach du Scheiße! - (Steinunn:) Isolda Thorsdottir.

Warum bringt jemand unsere Elfenbeauftragte um?

Seit wann liegt sie hier?

Seit mehreren Stunden. Das ist traurig. Ich verstehe es nicht.

Finsen!

(Steinunn:) Wer ist das? - Das... ach, ist egal!

(Jemand schluchzt.)

Hey!

Alles okay?

Wie heißt du?

Ich heiße Solveig.

Solveig!

Was hast'n da? - Solveig!

Zeig mal!

Okay!

Leg die Waffe weg!

Leg die Waffe weg!

Okay!

(Mann:) Na komm, steig ein! Schnall dich an!

Bringt sie direkt in die Pathologie.

Machen wir!

Isolda Thorsdottir.

Kanntest du sie?

Jeder kannte Isolda. Letzte Woche hielt sie 'nen Vortrag über Elfen.

Du warst bei einem Vortrag über Elfen?

War mit meiner Mutter da.

Warum begeht ein Kind einen Mord?

Bis jetzt hat sie kein Wort gesagt. Unfassbar.

Was passiert jetzt mit ihr?

Erstmal müssen wir rauskriegen wer sie ist.

Sowas passiert wenn die Leute ihre Waffen liegen lassen...

(In Gedanken übertönt Kinderlachen das Gespräch.)

Also, dann. Finsen!

Ich habe etwas gut!

Ja.

Die Welt der Elfen ist wieder durcheinander. - Was meinst du?

Na durcheinander!

Ich habe gefühlt, dass etwas nicht stimmt.

Isolda war ein Medium, eine Hellsichtige.

Wie konnte das passieren?

Die Schnellstraße im Norden und das große Industriegebiet

das nicht gebaut wurde.

Wegen dem Felsen auf dem die Elfen wohnen.

Das war sie. Das hat sie für die Elfen durchgesetzt.

Ja ich weiß. - Sie hat so vielen Menschen geholfen.

Weiß man, wer es getan hat?

Wir haben am Tatort ein kleines Mädchen mit einer Waffe gefunden.

Finsen glaubt, dass sie es war. Das ist völlig absurd.

Ein kleines Mädchen?

Unur war auch da.

(Eine Frauenstimme erklingt:)

"Denn mit unserem Elfenverein, sind wir für das Wohl

aller Elfen und Naturwesen zuständig. Sie leben im Elfenpark.

Im Verborgenen leben sie überall, wie wir alle.

Aber, sie sind mächtiger und geschickter, als wir es sind.

Sie lehren uns mit der Natur in Einklang zu leben.

Wir sollten die Natur mit wachem Sinn erleben.

Wir sollten unsere Seele darin suchen.

Ehrfurcht vor Mensch und Tier entwickeln

und vor unserer Mutter Erde."

(Ein Telefon klingelt.) "Es gibt 12 Arten von Elfen.

Vier Arten sind wie verborgene Menschen..." - Hallo!

Hey, Solveig! Ich brauche deine Hilfe, schon wieder!

Ach, ja?

Das Mädchen.

Sie redet nicht. Ich glaube, sie möchte, dass du kommst.

Okay, ich komme. - Okay, gut!

(Vom Laptop:) "Oft leben die Elfen..."

Das Mädchen heißt Yrsa Radnasdottir. Das Jugendamt kennt die Familie.

Der Vater ist abgehauen, die Mutter trinkt.

Der ältere Bruder hat Einträge wegen Diebstahl und Einbruch.

Das ist krass.

Das Mädchen muss gesehen haben, wer Isolda getötet hat.

Aber sie redet kein Wort.

Sie ist völlig verstört.

Offenbar war sie andauernd bei Isolda.

War eine Art Zufluchtsort für sie.

Wo ist die Mutter jetzt?

Wir suchen nach ihr. Sie könnte überall sein.

Ach!

(Sie ahmt Motorengeräusche nach.)

Ihr letzter Freund hat versucht mit 'ner Spielzeugwaffe eine Bank

zu überfallen. Leider ist diese hier echt.

Isolda wurde damit erschossen.

Die gute Nachricht: Das Mädchen war es nicht.

Aha!

An ihren Händen und der Kleidung fanden wir keine Schmauchspuren.

Der Jogger, der sie gefunden hat, hat ein Motorrad wegfahren gehört.

Aber sie hatte die Waffe. - Ja.

Ich gehe davon aus, dass sie den Täter gesehen hat.

Deshalb ist sie noch hier.

Und du auch.

(Sie ahmt Motorengeräusche nach.)

Steinunn! - Ja!

Sie lässt sich durch nichts aufheitern.

Also, dann.

Das ist trostlos hier.

Alle wollen etwas wissen.

Als ich klein war, musste ich in der Schule zum Direktor.

(Solveig spricht unverständlich.)

Hörst du was? - Nein.

Die wussten, dass ich die Einzige war, die gesehen hat wer's war.

Ich saß beim Direktor, wie du jetzt hier...

dann kam ständig jemand rein und hat dasselbe gefragt.

Alle wollten dasselbe wissen.

Ich dachte mir:

Ihr könnt mich alle mal in Ruhe lassen, ihr Pupskackärsche.

Ich habe nichts verraten.

Hast du Hunger?

Auf irgendwas, wo man so richtig...

reinbeißen kann?

Ja? Finsen!

Wir haben Hunger!

(Ein Schiffshorn ertönt.)

Noch einen Schokoladenkuchen?

Findest du gut? Okay!

(Sein Handy klingelt.)

Geh schon ran!

Ja!

Hat sie was gesagt?

Nein, aber wir hätten gern noch Schokoladenkuchen. Mit Sahne?

Mit Sahne, bitte!

Jetzt hat sie etwas gesagt, oder?

Ja. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Etwas Geduld.

Sahne nicht vergessen!

Sahne.

Kommt.

Sag mal, die glauben...

dass du gesehen hast, was im Elfenpark passiert ist.

Stimmt das?

Willst du nicht darüber sprechen?

Verstehe ich.

Es ist manchmal besser nichts zu sagen.

Glaubst du, dass dich jemand im Park gesehen hat?

Gut, weil...

wenn da jemand gewesen wäre...

hätte es für dich gefährlich werden können.

So, bitte sehr!

So!

Der Hauptkommissar hat gesagt, ich kann meine Mama gleich sehen.

Wo bleibt sie?

Keine Ahnung!

Die unterhalten sich vielleicht.

Rosa Gudjonsdottir? - Ja!

Was ist?

Hauptkommissar Finsen.

Hauptkommissar.

Kennen Sie Isaolda Thorsdottir?

Ja, klar.

Wer kennt sie nicht?

Sie wurde ermordet.

Wir haben Grund zur Annahme, dass Ihre Tochter Tatzeugin ist.

Entschuldigung, kann ich kurz...

Brauchen Sie Hilfe? - Fass mich nicht an!

Was glotzt der so?

Tut mir leid, Rosa.

In dem Zustand, kann ich Ihnen das Kind nicht anvertrauen.

Bring sie in die Ausnüchterungszelle, das hat so keinen Zweck.

Ja, ist gut!

Rosa!

Hey! Hör mir zu!

Yrsa ist mein Tochter!

Wenn du mir die nicht gibst...

dann zeig ich dich an, wegen Kindesentführung.

Ist dir das klar?

Ja.

Völlig klar.

Solveig!

Was passiert jetzt mit ihr? Ich bin nicht dein Kindermädchen.

Ihre Mutter ist total neben der Spur, ziemlich betrunken.

Wir behalten sie über Nacht hier.

Gut, dass die Kleine das nicht mitbekommen hat.

Sie kann sie nicht mitnehmen!

Ich kann beim Jugendamt niemanden erreichen.

Deshalb... Was?

Ich habe gedacht...

dass du sie vielleicht... nur für eine Nacht.

Das soll ein Witz sein!

Nein, ich meine es ernst!

Wie soll das gehen? Soll ich sie morgen zur Schule bringen?

Es sind Ferien. Nichts mit Schule. Nur ein Bett für eine Nacht.

Okay.

Da wohne ich.

Sollen wir?

Mama! Mama! Wo warst du so lange?

Das ist Yrsa. Sie schläft heute bei uns.

Es freut mich, Yrsa. Ich bin Margret.

Yrsa kannte Isolda.

Du kanntest Isolda?

Ich auch.

Von ihr habe ich alles gelernt über Elfen,

Trolle, Gnome.

Auch über Feen?

Natürlich.

Willst du etwas trinken?

Über Wassernymphen und Berggötter?

Ja. Sogar über Aphdagan.

Kennst du? Sind Widergänger.

Danke!

Du kennst dich gut aus!

Ja! Hast du die schon gesehen?

Elfen, in echt meine ich.

Ja, schon oft.

Komm, ich mache dir dein Bett.

Dann erzähle ich dir alle Geschichten, die ich kenne.

Alles gut? Ja!

(Sie tippt auf der Tastatur.)

Nein.

(Yrsa stöhnt.)

(Schreiend:) Nein!

Alles okay? Yrsa.

Hast du schlecht geträumt?

Was machen wir denn da?

Ich glaube, ich weiß was.

Wie findest du die? Süß.

Welchen willst du?

Wieso hast du zwei?

(Kinderlachen ertönt.)

Der da hat meiner Schwester Unur gehört.

Mag sie den nicht mehr?

Unur ist vor vielen Jahren gestorben.

Was ist passiert?

(Kinderlachen ertönt.)

So genau weiß ich das nicht.

Ich war noch klein.

Ich glaube es ist okay, wenn er heute Nacht bei dir schläft.

Komm, ich decke dich zu.

Willst du deinen Pulli nicht ausziehen?

Gute Nacht!

Gute Nacht!

(Finsen:) Wie lange waren Sie und Isolda zusammen, Herr Friedriksson?

Erst zwei Jahre, so ungefähr.

War eine schöne Zeit.

Sie war wie ein Engel für mich.

Rauchen ist nicht erlaubt.

Der Elfenverein bedeutete ihr alles.

Sie hat sich immer um Andere gekümmert.

Mich brotlosen Künstler, hat sie von der Straße geholt.

Guten Morgen! - Morgen! Willst' dich hinsetzen?

Was magst du denn? - Kunsperknackis. - Was?

Knusperknackis, esse ich immer.

Isst du immer. Ähm... da muss ich dich enttäuschen.

Die habe ich nicht.

Ich weiß noch, wie ihr die bekommen habt.

Wie ihr euch gefreut habt.

Unur.

Mama, das ist Yrsa.

Das war die Sache mit Isolda.

Ach ja. Isolda.

Isolda war unruhig in den letzten Tagen. Ich habe mich gewundert.

Sonst war sie immer ausgeglichen.

Sie hatte ein unbändiges Urvertrauen.

Aber dann fühlte sie sich bedroht.

Wer könnte sie bedroht haben? Haben Sie eine Ahnung?

Es gibt einen Ex-Freund. Der hat die Trennung nie verkraftet.

Haben Sie einen Namen für mich? - Ja. Viktor Jonsson.

Der hat sie verfolgt. Seit der Trennung.

Der ist krank im Kopf. Der war's. Ich bin sicher.

Mich hat er auch bedroht.

Er hat eine Skulptur zerstört, die ich dem Elfenverein schenkte.

Deshalb haben wir ein paar Sachen in den Tresor gepackt.

Sicher ist sicher.

Sie sind noch wütend, die Elfen.

Was sagen sie denn?

Sie sind schwer zu verstehen.

Ich glaube sie sagen, dass wir jetzt frühstücken.

Marmeladenbrot?

(Jemand klingelt.)

Hey!

Einar!

Elfar!

Sollen wir frühstücken gehen? - Nein!

Ich muss ständig an dich denken! An unsere gemeinsame Nacht.

Ich habe dich gewarnt! Wenn das rauskommt...

Das bleibt unser Geheimnis! - Such dir Eine in deinem Alter!

Du bist nicht zu alt! - Du bist zu jung für mich!

Ich hab' eine alte Seele.

Solveig. Was?

Bekomme ich das Marmeladenbrot mit Milch?

Ist sie... - Macht dir Margret, okay? - Okay.

Was?

Du weißt schon. Ist sie deine...

Ich... na ja. Nichts.

Okay. Noch schöne Semesterferien.

Ich sehe meine Mama nicht.

Komm, wir fragen bei Finsen nach.

Also gut. Vielen Dank!

Gerne. - Danke, fürs Kommen.

Oh! - Hallo!

Du bist bestimmt die kleine Yrsa.

Isolda hat mir viel von dir erzählt.

Wer war das?

Yrsa, komm mal her.

Kennst du einen Viktor?

War er an dem Abend im Elfenpark?

Viktor Jonsson.

War er böse zu Isolda?

Wo ist meine Mama?

Ja, genau!

Deine Mama muss sich noch ausruhen.

Wir drei machen jetzt einen Ausflug.

Viktor Jonsson?

Hauptkommissar Finsen.

Ich habe ein paar Fragen an Sie. - Ja, natürlich.

Hast du den schon gesehen, im Elfenpark?

Na dann, gehen wir in mein Büro.

Wenn Sie nichts dagegen haben, befrage ich Sie hier draußen.

Wenn Sie wollen. Wie kann ich Ihnen helfen?

Sie kannten Isolda Thorsdottir?

Ich habe von ihrem Tod gehört. Wir waren mal zusammen.

Dreieinhalb Jahre.

Warum hatten Sie sich getrennt?

Sie hat sich in jemand anderen verliebt.

So einen schmarotzenden Bildhauer.

Mir war klar, dass sie durch den Ärger bekommt.

Mehr habe ich nicht zu sagen.

Ich mag Elfen sehr. Aber sie können böse sein,

wenn man sie ärgert oder verrät.

Aha!

Hast du das schon erlebt?

Hat Isolda das schon erlebt?

Was hat sie denen getan?

Weiß ich nicht.

Man muss mit ihnen sprechen, wenn sie böse sind.

Oder singen, damit sie nicht mehr böse sind.

Aha!

Was du alles weißt.

Sie haben vor dem Elfenverein Skulpturen zerstört.

Das war nur wertloses Holz.

Ich fand, dass Isolda die Elfensache zu ernst nimmt.

Sie und der ganze Elfenverein, sind alle übermotiviert.

Wo sind Sie zur Tatzeit gewesen?

(Mann:) Viktor! Wir müssen hier weitermachen.

(Viktor:) Ich komme in einer Minute!

Ich war hier. Wieso?

Kann das jemand bestätigen?

Ja, meine Kollegen. Steht im Dienstplan.

Und? Hast du ihn erkannt?

Kein Wunder. Der ist merkwürdig.

Aber er hat ein Alibi. Setz dich wieder nach hinten.

Schnallt ihr euch an?

Oh!

Wie gestern. Wir warten hier auf deine Tochter.

Hast du Kinder?

Nein, ich habe nicht mal einen Mann.

Ich auch nicht.

Tja.

Ist nicht leicht.

Mit Männern meinst du.

Mit Männern, mit Kindern...

Mein Sohn macht, was er will.

Die Kleine hat 'nen Mord gesehen. Was für 'ne Scheiße!

Mama! - Hey!

Komm her, Schatz!

Wie geht's dir?

Bei Solveig war's schön.

Bei Solveig?

Rosa, Sie erinnern sich an mich?

Sie sagten, dass Sie Isolda kannten.

Nicht so gut wie Yrsa, sie waren ziemlich eng, aber...

Klar, ich kannte sie.

Das Yrsa viel Zeit mit ihr verbrachte hat Sie gestört?

Nein! Das Elfengequatsche hat gestört, aber sonst nicht.

Wo waren Sie zur Tatzeit?

Denkst du, dass ich das war?

Ich war bei einem Fußballspiel. Kannst die Jungs fragen.

Hab' noch mit denen gefeiert.

Okay.

Ich muss trotzdem das Jugendamt informieren.

Nein, bitte nicht.

Das kannst du nicht machen. Ich habe einen schlechten Eindruck

hinterlassen, aber ich bin 'ne gute Mutter. Ich liebe meine Kinder.

Du kannst sie mir nicht wegnehmen.

Bring' sie bitte nach Hause. - Ja klar.

Nicht nach Hause.

Warum nicht, mein Schatz? Hast du etwas gegessen?

Nicht nach Hause.

Ich könnte Sie fahren.

Also.

Entschuldigung. Ist gerade etwas unaufgeräumt.

Kann ich dir etwas anbieten?

Nein, ich muss gleich wieder.

Sindri!

Sindri!

Pubertät.

Hört nie auf.

Sindri bist du da?

Antworte, wenn ich dich rufe!

Wer ist die?

Ich bin Solveig.

Ich kenne deine Schwester.

Hast du das von Isolda gehört?

Ich rede mit dir! Die ist umgebracht worden.

Die sagen, Yrsa hat es gesehen.

Was hast du denn gesehen?

Kannst du mir doch sagen.

Was ist los?

Lass' mal.

Sie braucht etwas Zeit.

Das ist eine einfache Frage.

So einfach ist die nicht.

Bullshit!

(Er schlägt die Tür zu.)

Willst du mein Zimmer sehen?

Okay, ganz kurz.

Komm! (Ein Motorradmotor brummt.)

Du kannst schön malen.

Was ist mit deinem Bruder? Hast du Angst vor ihm?

Wollen wir etwas spielen?

Ne, ich kann nicht. Ich muss nach Hause, arbeiten.

Es war schön dich kennenzulernen.

Was mache ich, wenn ich Angst habe?

Was machst du, wenn du Angst hast? Gute Frage!

Dann, ähm...

Dann gehst du zu deiner Mama, oder du singst ein Lied, oder...

rufst mich an und besuchst mich.

Darf ich hier etwas reinschreiben?

Okay.

Okay. - Wir sehen uns.

(Der Motor stottert.)

(Wieder startet der Motor nicht.)

(Der Motor brummt.)

Ach, Yrsa.

Hallo, Finnur. - Yrsa.

Schön, dass du da bist.

Liebe Freunde, auch wenn es schwer fällt, will ich einige Worte sagen.

Isolda ist nicht länger bei uns.

Der Silberstrang, der Ihren Körper mit der Seele verbunden hat,

wurde durchtrennt.

Wir hoffen, dass sie wo sie jetzt ist, glücklich ist.

Dass sie im Einklang ist, mit dem an das sie glaubte.

Diejenigen, die in ihren irdischen Körpern im Diesseits sind,

ertragen das nur sehr schwer.

Vor allem seit wir erfahren haben, dass...

unsere Freundin gewaltsam aus unserer Mitte gerissen wurde.

Ich frage mich, wer so etwas tun kann? Wer ist dazu fähig,

einem guten Menschen so etwas anzutun?

Ich kann es nicht begreifen.

(Eine Frau:) Ich musste heute die Autopsie

der Elfenbeauftragten machen.

Ziemlich brutaler Mord.

Der Täter muss sie gekannt haben.

Er hat aus kürzester Distanz auf sie geschossen, dreimal.

Krass.

Die kleine Yrsa ist noch völlig verängstigt.

Auch wenn es merkwürdig ist. Ich bin die Einzige der sie vertraut.

Unur war so alt wie sie, als sie damals gestorben ist.

Yrsa erinnert mich irgendwie an sie.

Es ist manchmal so, als würde ich sie sehen.

Ich glaube, dass Yrsa etwas gesehen hat.

Dass sie etwas verheimlicht.

Das weiß ich, ja!

Du könntest das für einen neuen Roman benutzen.

Ach, nein.

Stellst du wieder eigene Ermittlungen an?

Ich habe Angst, dass du dich in etwas reinsteigerst.

Nein.

(Vom Fernseher:) "Willkommen zu einer neuen Folge von ..."

Yrsa. Kannst du den Tisch decken?

Mache ich gleich. - Okay.

(Ein Motorradmotor dröhnt.)

Hey! - (Sindri:) Hey!

Wo warst du?

Irgendwo, unterwegs.

Isst du mit uns? Ich koche extra.

Ja, vielleicht.

Schön.

Ist Yrsa da?

In ihrem Zimmer.

Yrsa!

Yrsa.

(Flüsternd:) Scheiße!

(Sindri:) Yrsa!

Was ist?

Sie ist abgehauen.

Scheiße!

(Margret summt.)

Bist du noch wach?

Ja.

Was machst du da?

Das sieht man doch.

Um diese Zeit?

Das ist nicht für mich.

Das ist für mich. - Yrsa.

Weiß deine Mama, dass du hier bist?

Sie hat einfach geklingelt. Du kannst doch nicht...

(Margret summt weiter.)

(Ein Telefon klingelt.)

Hallo!

Hier ist Solveig.

Solveig. Gut, dass du anrufst. Ich...

Yrsa ist hier.

Ja? Das ist gut!

Ich habe mir solche Sorgen gemacht.

Geht's ihr gut? Sindri ist nach Hause gekommen.

Wir wollten essen und dann ist sie plötzlich weg. Ich wusste nicht...

Ja, was sollen wir jetzt machen?

Ich... ich kann gleich kommen. Ich kann sie abholen. Ähm...

Ich brauche einen kleinen Moment. Es ist gerade etwas schlecht.

Okay, gut. Ähm...

Wenn's dir recht ist, kann sie hier übernachten.

Ich bringe sie dir morgen.

Aha.

Möchte sie das?

Vielleicht ist es besser, wenn sie bei dir bleibt.

Okay.

Sie kann hier bleiben.

Das ist schön!

Macht nicht mehr so lang.

Ja.

Danke!

Yrsa, ich muss dich noch einmal etwas fragen.

Dein Bruder, Sindri.

Wenn der etwas gemacht hätte... was nicht so toll ist

und du erzählst mir das,

ist das nicht petzen! Verstehst du?

Wenn ich mein Ohr ganz nah an dich ranhalte,

könntest du mir dann etwas reinflüstern?

Das ist nicht petzen.

Mh? Immer noch nicht?

Na gut.

Gute Nacht!

Morgen gibt's Knusperknackis.

Danke, dass Yrsa bei dir pennen durfte! - Kein Problem!

Kommst du Solveig? - Fürchtet sich Yrsa vor Sindri?

Nein, glaube nicht. Sie verstehen sich gut. - Mama!

Zu ihr hat Sindri den besten Draht.

Mama! - Ja, Schatz.

Sind meine Buntstifte bei dir?

Ja, die sind hier.

Soll ich? Ich kann...

Solveig bringt sie dir.

Hier! - Danke!

Das sieht schön aus. Eine Elfe?

Eine gute Elfe.

Ich habe Durst. Willst du auch etwas?

Nein.

Sag mal, der sieht aus wie Sindri.

Ist das Sindri mit einer Waffe?

Hast du den im Park gesehen?

Du hast Sindri im Elfenpark gesehen, mit der Waffe.

Isolda auch?

Du brauchst keine Angst haben.

Erzähl mal, Yrsa. - Ich wollte nur...

(Ein Schuss kracht.)

die Felsen anmalen. Plötzlich habe ich Schüsse gehört.

(Schüsse krachen.) - Ich habe Isolda umfallen sehen.

Ich hatte solche Angst.

Und dann?

Das ist nicht petzen!

Was ist dann passiert? - Yrsa!

Dann hat mich jemand gerufen. Ich habe Sindri gesehen.

(Ein Motorradmotor brummt.)

Dann habe ich gehört, wie er mit dem Motorrad weggefahren ist.

Ich wollte nachsehen, was passiert ist.

Sindri war weg, Isolda lag einfach da.

Dann habe ich Schritte gehört.

Ich bin weggerannt und habe mich zwischen den Felsen versteckt.

Ich verstehe, dass du Sindri nicht verraten wolltest.

Aber wir fahnden jetzt nach ihm.

Warum hast du das nicht früher gesagt?

Ganz ruhig!

Dass Sindri im Park war, ist noch nicht bewiesen.

Danke für deine Hilfe, Solveig.

Warum glaubt mir niemand?

(Rosa:) Solveig, ich weiß nicht weiter.

Du musst uns helfen, bitte!

Ich muss nichts! Kümmere dich um deine Kinder,

anstatt dich zu betrinken! Dann passiert so etwas nicht.

Solveig, warte!

Irgendjemand muss Sindri entlasten können. Er bringt niemanden um!

Entschuldige, Mama! Ich bin spät. Das macht nichts, mein Kind.

Schön, dass du da bist!

Hallo! - Hallo!

Solveig. - Finnur. - Willkommen im Elfenverein!

Danke!

Interessant. - Finnur hat mir ein Angebot gemacht.

Ja, das habe ich.

Ich kann mir niemanden vorstellen, der besser geeignet wäre.

Isolda hat mir oft von Margrets besonderer Gabe erzählt.

Du wärst die Richtige, als Vorsitzende für den Verein.

Wir müssen weitermachen, dürfen nicht aufgeben.

Das wäre eine Katastrophe.

Für die Elfen, für Island und für mich.

Das ist mein ganzes Leben.

Ich brauche etwas Zeit zum Nachdenken.

Natürlich! Nimm dir Zeit dafür. Kein Problem.

Wenn ich schon hier bin. Du kennst Yrsa und ihre Familie, oder?

Mhm.

Was ist der Sindri für ein Typ, Finnur?

Warum fragst du, Solveig?

Er ist in Schwierigkeiten.

Kannst du dir vorstellen, dass er Isolda getötet hat?

Na ja.

Eigentlich nicht. Komisch, dass du fragst.

Hier ist vor ein paar Tagen etwas passiert.

(Glas zerspringt.)

Ich war hier und habe da hinten geschlafen.

Finnur.

Keine Bewegung!

Ganz ruhig! Ich tue dir nichts! Okay?

Was willst du hier?

(Schreiend:) Was willst du hier?

Ich will nur die Kasse.

Welche Kasse?

Welche Kasse?

Eure Spendenkasse. Isolda hat mir davon erzählt.

Sindri, der Bruder von Yrsa, ist hier eingebrochen?

Ja, ich habe sofort Isolda angerufen.

(Margret stöhnt auf.)

Schon okay! - Tut mir leid! - Kein Problem!

Ich habe Isolda angerufen, aber sie hat nichts unternommen.

Keine Anzeige, keine Polizei, nichts.

Ich fand das nicht richtig.

So war Isolda nun mal.

Immer nachsichtig und verständnisvoll.

Selbst für diesen Burschen, der es faustdick hinter den Ohren hat.

Was war mit der Waffe?

Sie hat sie behalten.

Sie wollte sie der Polizei übergeben, aber...

Das hat sie nicht?

Isolda hat die Waffe behalten?

Ja.

(Ein Telefon klingelt.) Keine Spur von ihm. - Augenblick.

Was gibt's?

Hey! Ich habe gerade mit Isoldas Assistent gesprochen.

Vor einiger Zeit wurde hier eingebrochen.

Davon weiß ich nichts.

Es war Sindri, Yrsas Bruder.

Er hatte eine Waffe. Finnur hat sie ihm abgenommen.

Er hat sie Isolda gegeben. Könnte es sein, dass das die Tatwaffe war?

Das ist weit hergeholt, aber ich überprüfe es.

Mach das! Mama, kommst du?

Solveig? - Da bin ich wieder.

Wenn es die Mordwaffe war, ist die Sache jetzt klar.

Sindri bricht ein, Isolda hat seine Waffe, er will sie zurück.

Er lauert ihr auf, es gibt ein Gerangel und peng.

Er erschießt sie und rennt weg.

Wieso hat er die Waffe nicht mitgenommen?

Ich weiß es nicht. Ich kläre das, wenn ich ihn habe.

Dein Sohn steckt in der Sache drin. Er hat bei Isolda eingebrochen.

Scheiße! Lasst mich! - Runter!

Wäre doch furchtbar, wenn Yrsa auch etwas passiert wäre.

Du bleibst sitzen, bis du die Wahrheit erzählt hast.

Wir haben deine Waffe am Tatort gefunden und... (Jemand klopft.)

Finsen! (Sie räuspert sich.)

Bin gleich wieder da.

Solveig ist da.

Und? Spielt er den guten oder den bösen Bullen?

Solveig! - Ach!

Was machst du hier? Euer Boss hat mich angerufen!

Ihr habt ihn geschnappt?

Er sitzt nebenan. Ich weiß nicht wie ich ihn zum Reden bringe.

Ich könnte dir helfen. Was soll das bringen?

Bist du bei Isolda eingebrochen?

Okay. Was ist mit der Waffe?

Die hatte ich nicht mehr.

Wie hast du sie zurückbekommen?

Ich habe sie nicht zurückbekommen.

Erwartest du, dass wir dir das glauben?

Doch! Weil es die Wahrheit ist.

Ach, wirklich?

Die Spuren am Tatort passen exakt zu deinem Motorrad, Sindri.

Verkaufe uns nicht für dumm.

Erzähl schon! Sindri, wie ist es passiert?

Erzähl es endlich!

Ich bin in den Park gefahren.

Ich wollte Yrsa abholen und mich bei Isolda entschuldigen.

Und weiter? - Ich habe Isolda dort liegen sehen.

Das war krass!

Und dann?

Ihre Tasche lag da. Ich habe Ihre Sachen genommen. Hätte ich gewusst,

dass meine Waffe da liegt, hätte ich sie auch mitgenommen.

(Der Motor brummt)

Ich schäme mich, dass ich ihre Sachen gestohlen habe.

Ich dachte, ich könnte etwas davon verkaufen,

um meiner Familie zu helfen.

Ich habe nichts mit dem Mord zu tun.

Verstehe. Für die Familie.

Was für ein ehrenhafter Mann.

Ausgesprochen ehrenhaft. Wie wäre es mit der Wahrheit?

Mit der nackten Wahrheit. Ja, ich bin's gewesen.

Ich war's! Ich habe sie umgebracht.

So ist es doch passiert.

Gestehe es endlich!

Sag dass du es warst! Hör' auf zu lügen! Komm schon.

Sag mir die Wahrheit!

Na los! Sag's mir!

Er war es nicht.

Was? Er war es nicht.

Er war es ganz sicher nicht.

Lass mich bitte meine Arbeit machen!

Ja.

Sag's mir endlich! (Er schlägt auf den Tisch.)

Was soll ich denn sagen?

Hallo, Solveig. Ich war bei dir und habe Mama einen Eintopf gebracht.

Schön, dass du dich auch einmal kümmerst.

Sie hat mir erzählt, was dich umtreibt. Ich habe etwas für dich.

Es könnte mit dem Mord an der Elfenbeauftragten zu tun haben.

Mach mir keine Vorwürfe, sondern komm vorbei.

Hier, bitte sehr!

Hakon Magnusson will eine neue Villengegend bauen. Es handelt sich

um öffentlichen Boden, den wir als Baugrundstück ausweisen sollen.

Wir hatten deshalb bei Isolda ein Gutachten angefordert,

um zu prüfen ob es dort Elfen gibt.

Ich fand das albern, aber manche Leute reagieren bei dem Thema über.

Sie sollte per Gutachten überprüfen, ob es dort Elfen gibt?

Ja! Zuerst hat sie behauptet, dass es dort Elfen gibt.

Kurz darauf kam das Gutachten und dann waren dort keine Elfen mehr.

Merkwürdig, oder?

Hakon wollte sofort ein Zusage von uns. Ich fand das eigenartig.

Wie meinst du das?

Wieso hat sie ihre Ansicht geändert?

Vielleicht hat Hakon sie erpresst.

Ja, das könnte sein. Das wäre eine heiße Sache für Finsen.

Ich hoffe, der Typ hat nichts mit Isoldas Tod zu tun.

Wir fühlen ihm auf den Zahn.

(Ein Mann:) Hören Sie! Diese Nachricht habe ich bekommen,

als sie noch gelebt hat.

(Isoldas Stimme erklingt:) "Hakon? Isolda hier. Das Gutachten

ist fast fertig. Es ist schade, um das Stück unberührte Natur.

Aber die Angelegenheit sieht momentan gut für Sie aus.

Melden Sie sich bei mir, wenn Sie möchten."

Das hört sich eindeutig an, oder nicht?

Sieht gut aus für mich. Anscheinend gibt's dort keine Elfen, richtig?

Falls das nicht reicht, ist hier das Gutachten.

Das Gutachten und der Anruf. Damit ist die Rechtslage klar, oder?

Oder?

Sehen Sie. Ihre Praktikantin ist auch meiner Meinung.

Ich kann mich nur wiederholen.

Ihre Stadt würde eine einzigartige Gelegenheit verpassen,

wenn Sie die Zusage verweigern.

Hier sollen die Villen hingebaut werden, ja?

Soll ich mal? Mhm.

Und, Mama? Sind hier welche?

Mhm.

Isolda hat es bestimmt genauso gesehen.

Wieso steht im Gutachten etwas anderes?

Was weiß ich.

Guck mal, da drüben!

(Jemand hämmert.)

Bjarki Fridriksson, stimmt's?

Solveig.

Wir haben uns schon gesehen.

Bei der Polizei, ich war mit Yrsa da.

Isoldas kleine Freundin.

Oh, das ist meine Mutter.

Ein wundervoller Ort. - Ja.

So friedvoll.

Wenn hier alles zugebaut würde,

das wäre ganz furchtbar.

Ja, aber leider leben hier keine Elfen.

Hat Isolda das gesagt?

Ja. Sie sollte über diesen Ort hier ein Gutachten erstellen.

Sie ging immer über dieses Feld.

Sie hat alles gründlich untersucht.

Sie hatte gehofft Elfen zu finden, aber...

Wäre es möglich, dass sie das Gutachten gefälscht hat?

Wie kommen Sie darauf?

Mama!

(Eine Frau:) Ich verstehe das noch nicht. Isolda war eine gute Seele.

Niemand hätte einen Grund, sie zu töten. - Doch, der Junge.

Er streitet es nur hartnäckig ab. - Ich glaube ihm.

Ach! Und wieso?

Vielleicht hat es mit der verborgenen Welt zu tun,

mit der Isolda Kontakt hatte. Dass da etwas vorgefallen ist.

Ist vielleicht Blödsinn.

Ja.

Okay.

Wann geht die zurück in die Asservatenkammer?

Sorry, Chef. Ich nehme sie mit. Eins nach dem anderen.

Oh... (Finsen seufzt.)

Hat Isolda das Gutachten gefälscht?

Hat sie das, Bjarki?

Ja.

Sie hat es gefälscht.

Ich will nicht, dass hier gebaut wird.

Die sollen die Natur woanders kaputt machen.

Aber ich hatte Schulden. Isolda hat es für mich getan.

Sie hat gesagt, ich muss ihr vertrauen.

Und dass wir woanders ein gutes Zuhause finden.

Dann bekam sie Angst.

Vor den bösen Elfen.

Sie hat sich Vorwürfe gemacht.

Sie hat gesagt, dass die Elfen sich betrogen fühlen.

Dass sie sich an ihr rächen wollen.

Tja.

Also gut.

Wer noch immer andere im Raum verdächtigt,

jetzt sitzen wir hier zusammen.

Warum erzählst du nicht, wieso du Isolda getötet hast?

Weil ich's nicht war!

Ich war im Park, weil ich mich bei ihr entschuldigen wollte.

Ich wollte sie bitten, nicht zur Polizei zu gehen.

Sie war schon tot, als ich angekommen bin.

(Flüsternd:) Ich habe Sindris Waffe da liegen gesehen.

Die hat auf dem Boden gelegen.

Ähm, deine Waffe lag da auf dem Boden im Elfenpark?

Ja, aber ich hatte sie nicht mehr.

Er hat sie genommen, als ich eingebrochen bin.

Wieso? Wo bist du eingebrochen?

Ich habe etwas blödes angestellt.

Ich bin beim Elfenverein eingebrochen.

Danach hatte ich die Waffe nicht mehr.

Wo war die Waffe?

Die haben sie in den Tresor gelegt.

Gut, sie wollte die Waffe an dem Tag bringen. Sie muss sie

aus dem Tresor genommen und in ihre Handtasche gesteckt haben.

Es wäre einfach gewesen, sie zu nehmen und sie zu erschießen.

Ich war das nicht! Wie oft noch? - Bis du die Wahrheit sagst!

Warum willst du meinem Sohn das anhängen?

Steinnun!

Oh! Immer mit der Ruhe! - Bring sie in mein Büro!

Yrsa auch. - Ja!

Komm raus hier.

Ich brauche kurz frische Luft.

Es geht mir nicht gut. - Aha.

(Sie hustet.)

Solveig!

Kann ich mit zu dir?

Hey! Mir geht es nicht gut. Ich glaube ich geh nach Hause.

Solveig, ich habe Angst wegen der Waffe.

(Sie hustet.) Ich will dich nicht anstecken.

Wir sehen uns, ja?

Hi!

Was machst du hier?

Was willst du? - Ich bin gleich wieder da.

Ich habe kein Problem damit, dass du eine Tochter hast. - Was?

Ich werde sie lieben, wie eine eigene Tochter.

Du spinnst! - Nein!

Elfar, es reicht!

Du hast Elfar gesagt, meinen richtigen Namen. Das erste Mal.

Das ist ein Zeichen! - Bewerte es nicht über!

Ich will eine Familie mit dir!

(Eine Tür knallt zu.)

Solveig!

Spinnst du?

Warum hast du nicht erzählt, dass du einen Freund hast?

Das ist nicht mein Freund!

Was ist denn los?

Fühlst du dich nicht gut?

Du hast Fieber.

Es kostet Kraft, sich auf die verborgene Welt einzulassen.

Er war es nicht. Das weiß ich.

Er hat gesagt, dass die Waffe im Tresor war, oder?

Ja, wieso?

Was meinst du?

Mama. Im Bad sind die grünen Tabletten.

Kannst du mir die bringen?

Mama, die Tabletten.

Die helfen immer.

Du tust genau was ich sage.

Komm trink!

Äh! Komm, noch einen.

(Finnur:) Das wäre eine Katastrophe. Für die Elfen, für Island...

Das ist mein ganzes Leben.

Anscheinend gibt's da keine Elfen.

Ich habe nichts mit dem Mord zu tun.

Was mache ich, wenn ich Angst habe?

Yrsa ist weg. Ich weiß nicht, wo sie ist. Ich brauch deine Hilfe!

(Ein Schuss kracht.)

Rosa hat angerufen. Yrsa ist in Gefahr.

Steinunn! - Ja!

Wo sind die denn?

Wer?

Die Mutter mit ihrer Tochter.

Die sind gerade gegangen.

Die Mutter war auf der Toilette. Danach hat sie die Tochter gesucht.

Was soll's. Hätte nichts gebracht.

War aufgeregt. Ist die Waffe in der Asservatenkammer?

Was? - Die Waffe. Wo ist sie?

Du hast sie dahin gebracht, oder?

Nein, ich hatte bisher keine Zeit.

Hat die Mutter sie genommen?

Nein. Sie war verstört, aber sie hatte sie nicht.

Die Kleine?

Wieso?

Dann hatte ich die Waffe nicht mehr. - Wo war die Waffe?

Die haben sie in den Tresor gelegt.

Deshalb haben wir ein paar Sachen in den Tresor gepackt.

(Das Handy klingelt.)

Hallo.

Hauptkommissar Finsen. Ich habe noch eine Frage.

Ja.

Es geht um den Tresor im Elfenverein.

Was ist damit?

Wer außer Isolda hatte Zugriff darauf?

Der Schlüssel war im Büro versteckt.

Warum fragen Sie?

Hallo? - Scheiße!

Was ist denn?

Was denn?

Scheiße!

Yrsa. Hast du mich erschreckt. Hallo!

Was ist denn?

Du hast sie getötet.

Die Waffe war im Tresor. Du hast sie genommen.

Das ist Blödsinn. Was redest du da, Yrsa?

Ich war dabei, als du das gemacht hast.

Isolda?

Was wollte sie?

Etwas aus dem Tresor. Ich soll es vorbeibringen.

Yrsa, du gehst besser nach Hause.

Isolda wollte die Häuschen anmalen. Sie kauft extra Farbe.

Ich wollte auch noch was malen.

Ich gehe jetzt lieber allein zu Isolda in den Park.

Okay?

Du hattest die Waffe.

Ich bin trotzdem in den Park.

Ich habe mich da versteckt.

Isolda hat die Häuschen angemalt. Dann kam jemand mit der Pistole.

Das warst du!

Yrsa, hör mir zu!

Es war nur...

Unter Erwachsenen gibt es Probleme, okay?

Die muss man lösen.

Yrsa, du musst keine Angst haben.

(Schreiend:) Was machst du denn hier?

Was, wenn die losgegangen wäre?

Yrsa, was soll ich jetzt mit dir machen?

Was mache ich jetzt mit dir?

Nein! Nein! - Yrsa!

Bitte, nein!

Bitte, nein! - Sei doch still! - Lass mich!

Nein! Bitte lass mich los! Stopp! Finnur, lass sie los!

Finnur hat Isolda getötet!

Lass mich los, Finnur! Was soll das, Finnur?

Nein! Lass mich bitte los! Lass sie los! Lass sie los!

Wenn die Elfen mir sagen, dass ich aufhören soll.

Wer, die bösen Elfen?

Haben sie dir gesagt, du sollst Isolda töten?

Nein nicht, bitte! - Ja, lasst mich in Ruhe!

Finnur, du hast mir ein Angebot gemacht.

Ich nehme das Amt an.

Ab sofort. Lass das Mädchen gehen!

Solveig!

Sie sind sehr wütend gewesen.

Ach Finnur, du bist es.

Du hast die Waffe dabei.

Vielleicht bringe ich sie besser zur Polizei.

Geht es dir nicht gut?

Ich kann's nicht glauben. Du hast mich angelogen. Einfach angelogen.

Wovon sprichst du?

Ich habe mir die Aufnahmen von den ersten Ergebnissen für das

Neubauprojekt von Hakon Magnusson angehört.

(Isoldas Stimme erklingt vom Rekorder.)

"Hinsichtlich des Bauantrages von Hakon,

halte ich für das Gutachten fest: Auf dem Grundstück, kann ich

eine Elfenpopulation bezeugen. Der Bauantrag wird abzuweisen sein."

Dann habe ich noch etwas erfahren.

Ja.

Hallo, hier spricht Hakon. Isolda, bist du es?

Ich wollte mich persönlich für das Gutachten bedanken.

Sobald der Bauantrag durch ist, bekommst du dein Geld. Danke!

Isolda?

Du hast uns verraten.

Alles woran wir geglaubt haben, hast du verraten.

Isolda, du bist eine miese Verräterin.

Finnur, das habe ich nicht für mich getan.

Ich wollte jemandem helfen.

Das war es, was wir immer tun wollten.

Ich weiß auch, dass die Elfen mich dafür bestrafen werden.

Finnur!

Ich wollte helfen!

(Ein Schuss kracht.)

(Ein zweiter Schuss kracht.)

(Isolda stöhnt auf.)

Finnur, höre mir bitte zu.

Keiner darf lügen.

Aber es darf auch niemand töten.

Das hätten dir die Elfen niemals gesagt.

Doch das haben sie. Ich kann sie hören.

Ich kann sie auch jetzt hören. - Komm!

Du hast dich verirrt, Finnur.

Du hörst nicht die Elfen.

Du hast ein gutes Herz.

Das wissen die Elfen auch.

Sie werden dir verzeihen.

Das werden sie.

(Finnur schluchzt.)

Yrsa, hat mir ein Bild gemalt von sich, ihrer Mama und ihrem Bruder.

Auf dem Bild lächelt sie.

Wer ist Yrsa?

Vergiss es, Mama.

Du sagst blöde Sachen.

(Sie lachen.)

Na ja, das kann sein.

Du auch!

Untertitel: TV Text International, 2016

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