All language subtitles for Wildes Russland 02 Primeval Valley aka Urals

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Original subtitles

Es ist die größte Wildnis Europas.

Gebirgszüge mit geheimnisvollen Felsformationen.

Ungezähmte Flüsse. Unzugängliche Wälder bis zum Horizont.

Lebensraum von Wolf, Vielfraß -

- und Braunbär.

Russlands Grenze zu Asien: der Ural.

Der äußerste Osten Europas, noch weit hinter Moskau:

Von der arktischen Tundra bis zu den Steppen Kasachstans erstreckt sich -

- eine über 2.OOO Kilometer lange Bergkette.

Der Ural ist die Trennlinie zwischen zwei Kontinenten.

Er teilt Europa und Asien.

Winter-Ende.

Eine ganz besondere Tierwanderung findet alljährlich im Ural statt.

Elche auf ihrem Weg zu neuen Nahrungsgründen.

Die vielen Flüsse sind gefährliche Hindernisse für die Riesenhirsche.

Elche machen ihre Wanderungen häufig in Gruppen.

lhr Weg führt im Herbst meist nach Süden.

Aber einige Elche ziehen auch nach Osten.

ln den Schnee-Schatten der Berge.

Sie kehren jetzt im Frühjahr zurück.

Ein Jung-Elch stärkt sich noch.

Die ersten Elche stürzen sich mutig in die Fluten.

Elche sind von Natur aus hervorragende Schwimmer.

Aber die starke Strömung sorgt für Gefahr.

Es gibtjedes Jahr Verluste.

Aber Kälte und Nahrungsknappheit fordern viel mehr Opfer.

Die Elche nehmen darum die Strapazen der Wanderung immer wieder auf sich.

Der Jung-Elch hat inzwischen genug gefressen.

Er folgt hastig der Familie. Er darf nicht den Anschluss verlieren.

Das andere Ufer ist endlich erreicht.

Elche legen auf ihrer Wanderung bis zu 3OO Kilometer zurück.

Die Ebenen und das Vorgebirge des nördlichen Urals.

Hier beginnt sie: die Taiga.

Fichten und Kiefern prägen das Bild des Nadelwalds -

- auf der Nordhalbkugel.

Der Frühling wird die Taiga und Sümpfe bald endgültig -

- von "Väterchen Frost" befreit haben.

Die Balz der Birkhühner ist ein erster Hinweis darauf.

Das prächtige Männchen umkurvt virtuos das unscheinbare Weibchen.

Dutzende Männchen balzen häufig zugleich in einer Art Arena.

Der Hahn hat hier keine Rivalen.

Aber andere Gefahr droht. Ein Vielfraß auf der Pirsch.

Er frisst gern Hühnerfleisch.

Der Vielfraß wird woanders auf die Jagd gehen müssen.

Der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten.

Schmelzwasser fließt in alle Richtungen ab.

Es füllt die Flüsse bis zum Rand.

Die ersten lnsekten kriechen aus den Felsspalten.

Ritterwanzen nehmen ein Sonnenbad und beginnen mit der Paarung.

Sie verschenken keine Zeit.

Der Frühling ist kurz.

Aber sie wollen erst in Ruhe durch sanftes Tätscheln überzeugt werden.

Der Paarungsakt kann bis zu 24 Stunden dauern.

Anschließend wieder voneinander loszukommen, ist gar nicht einfach.

Nach der Schneeschmelze sind die Flüsse des Urals reißende Ströme.

Ein letzter Elch eilt aus seinem Überwinterungsgebiet heran.

Noch eine Flussüberquerung, und er ist wieder in seinem Revier.

Es ist gefährlich. Schmelzwasser macht die Strömung unberechenbar.

lmmer wieder ertrinken Elche, wenn sie vom Ufer abgetrieben werden.

Es ist die Zeit der Raubtiere. Eine Wölfin wittert ihre Chance.

Der Braunbär hat vor einigen Tagen einen geschwächten Elch überwältigt.

Er kehrt zur Beute zurück.

Bären vergraben ihr gejagtes Wild.

Um es vor Raben, Möwen und anderen Futterdieben zu verbergen.

Die Wölfin folgt ihm nun schon eine ganze Weile.

Sie hofft, endlich belohnt zu werden.

Der Bär übernimmt das Ausgraben des Kadavers.

Endlich ist etwas freigelegt.

Die Wölfin wird auf eine harte Probe gestellt.

Und ... schläft ein.

lhr Rüde nähert sich vorsichtig.

Zu zweit erhöhen sich die Chancen, den Bären auszutricksen.

Doch wie wird er reagieren?

Er scheucht sie empört davon.

Heute wird nicht geteilt.

Das Einzugsgebiet des Urals ist eine gewaltige Wildnis.

Mehr als doppelt so groß wie Deutschland.

Es gibt hier unendliche Wälder sowie riesige Moore und Sumpfgebiete.

Ende April. Laichzeit der Moorfrösche.

Die Männchen tragen jetzt Blau.

Und sie balgen sich um die Weibchen.

Ein Fremder im Moorfrosch-Weiher. Das führt zu Verwechslungen.

Froschmännchen bespringen in diesen Wochen alles, was sich bewegt.

Auch Erdkröten.

Der stattliche Braunbären-Mann trinkt nur.

Aber er frisst nichts.

Und das hat einen Grund.

Er hat genau wie die Moorfrösche nur eines im Sinn.

Paarungswillige Weibchen!

Er will Nachkommen in die Welt setzen.

Er muss sich dafür zunächst einige Male mit dem Weibchen paaren.

Erst diese Anregung wird bei ihr den Eisprung auslösen.

Es wird danach ernst.

Sie bleiben zwei Wochen zusammen. Bevor sie wieder ihrer Wege gehen.

Etwas Besonderes geschieht, wenn die Eizelle befruchtet ist.

Der Keim pausiert.

Bis zu Beginn der Winterruhe.

Die Entwicklung geht dann schnell weiter.

Die Jungen werden nach 6 bis 12 Wochen in der Winterhöhle geboren.

Die Paarungszeit der Bären ist eine laute Zeit.

Der Westhang des nördlichen Uralgebirges.

Das größte Urwaldgebiet Europas erstreckt sich hier.

Seine Ader ist die Petschora mit ihren vielen Nebenarmen.

Der Fluss entspringt hoch im Gebirge.

An einem geheimnisvollen Ort.

Manpupuner, der kleine Berg der Götter.

Die Legende der sieben starken Männer rankt sich um die Felssäulen.

Ein böser, reicher Mann wollte ihre Schwester heiraten.

Die Schöne floh mit ihren Brüdern in die Berge.

Sie leisteten Widerstand gegen die Verfolger.

Die Schwester bat um ein Wunder.

Sie und ihre Brüder wurden zu Steinen.

Die Feinde rannten vor Angst davon.

Die Schöne vorne, der älteste Bruder hinten.

Die sechs jüngeren Brüder zur Linken.

Krüppelkiefern leisten den Steinen Gesellschaft.

Manpupuner: ein Naturwunder mit einer unheimlichen Aura.

Besonders nachts.

Es ist die Zeit der Jäger.

Ein Ural-Kauz.

Frösche stehen auf seinem Speiseplan.

Das Kauz-Weibchen hat zwei Junge.

Viel zu tun für das Elternpaar. Die Kleinen sind wahre Vielfraße.

Ein Grasfrosch wird in einem Stück verschlungen.

Die Jungen sind fünf Wochen alt.

Es ist Zeit, das Nest zu verlassen.

Sie können noch nicht fliegen.

Aber die Schwingen sind nützlich zum Klettern.

Der Jungvogel wird von nun an außerhalb des Nestes versorgt.

Wenn er einen geeigneten Ast erreicht.

Erste Schritte in eine neue Welt.

Das Quellgebiet der Petschora im nördlichen Ural.

Man findet hier ein Tier, das fast ausgestorben ist.

Der europäische Nerz.

Es ist Anfang Juni. Das Weibchen ist trächtig.

Höchste Zeit, die Wurfhöhle auszupolstern.

Etwas braut sich zusammen oben bei den sieben Brüdern.

Dramatische Wetterwechsel sind hier an der Tagesordnung.

Die Felsen halten dem Regen stand.

lhr Quarzit-Schiefer ist schwer löslich.

Alles Kalkgestein in ihrer Umgebung ist längst weggewaschen.

Der Regen stört den Braunbären nicht sehr.

Ein dicker Pelz wärmt ihn.

Der Regen verschwindet so schnell wieder, wie er gekommen ist.

Die Tiere der Taiga sind daran gewöhnt.

Auch das Ural-Kauz-Junge.

Das Nerz-Weibchen ist inzwischen so weit.

Wertvoller Nachwuchs wird geboren und sofort abgenabelt.

Das Weibchen ist erschöpft.

Es ist nicht nur ein Junges, das da im Fell krabbelt.

Ein Fremdling, nah an der Höhle.

Das muss überprüft werden.

Sie hat fünf Junge bekommen.

Die kleinen Ural-Käuze sind nun beide ausgeflogen.

Die mitgebrachte Wühlmaus wird hastig heruntergewürgt.

Es müssen drei Mahlzeiten pro Küken und Tag sein.

Reichlich Arbeit für die Altvögel.

Ein kapitaler Elch-Bulle hat etwas gewittert.

Eine Elch-Kuh.

Sie ist wahrscheinlich noch nicht an dem Männchen interessiert.

Brunftzeit und Paarung sind erst im Herbst.

Sie ist nicht allein.

Die Mutter säugt das Kalb bis zu acht Mal am Tag.

Das sind drei Liter Elch-Milch.

Es ist für heute genug.

Der Bulle schmeckt die Luft.

Die Kuh erweckt sein lnteresse.

Sie widmet sich lieber der Körperpflege.

Und zeigt ihm "die kalte Schulter".

Das Kleine probiert schon mal Rinde und Flechten.

Seine spätere Hauptnahrung.

Sommer im Ural.

Ein handförmiger Felsen namens Lyok-iz ragt aus dem Fluss llytsch.

Er liegt in einem Schutzgebiet.

Es gehört seit 1995 -

- zum UNESCO Welt-Naturerbe "Urwälder von Komi".

Die Nerz-Mutter hat inzwischen kaum mehr eine ruhige Minute.

Sie muss jagen, um ihre Jungen zu versorgen.

Die Kleinen sind jetzt etwa fünf Wochen alt.

lhre Augen sind bereits geöffnet.

Sie erwarten sehnsüchtig ihre Mutter mit der Beute.

Das Rotauge wird mit einem Biss gelähmt.

Und zunächst "zwischengeparkt".

Nerze wurden früher wegen ihrer Pelze dezimiert.

Ein amerikanischer Vetter bedroht den europäischen Nerz heute.

Der Mink wird für "Nerz"-Mäntel überall in Massen gehalten.

Käfig-Flüchtlinge verdrängen nun die heimische Art.

Nerze werden auch "Sumpf-Otter" genannt.

Sie haben nicht bei jedem Tauchgang Erfolg.

Ein Fisch muss darum erst mal reichen für die Nachkommenschaft.

(Die Nerz-Mutter pfeift)

Unter einer Wurzel am selben Bachlauf:

Ein Vielfraß hat hier sein Nahrungsdepot.

Ein Rentier-Rest liegt davor.

Der Unglücks-Häher nutzt die Chance und schaut ins Versteck.

Harte Kost?

Für den Vielfraß kein Problem.

Seine kräftigen Kiefer knacken alles.

Er kann sogar Knochen verdauen.

Das Nerz-Weibchen kommt nicht zur Ruhe.

Fisch oder Milch? Egal!

Hauptsache Futter!

(Die Jungen quieken)

Ein Junges läuft weg, während die anderen noch gesäugt werden.

Das ist ohne den Schutz der Mutter sehr gefährlich.

Sie regt durch Lecken die Verdauung der Jungen an.

Sie bemerkt dann den Verlust.

Es sieht so aus, als wären schon vorher Junge verschwunden.

Es sind jedenfalls nur noch zwei im Bau.

(Das Junge quiekt)

Alles klärt sich auf. Die Mutter ist beim Umzug.

Sie will in eine andere Höhle umziehen.

Das Kleine soll ihr folgen.

Reine Vorsichtsmaßnahme!

Oben auf dem kleinen Berg der Götter:

Die Felsen trotzen dem Wetter wie schon seit Jahrtausenden.

Die bizarren Steinblöcke ragen bis zu 5O Meter in den Abendhimmel.

Spätsommer im südlichen Ural.

Belaya, der weiße Fluss.

lm "Schulgan-Tasch"-Schutzgebiet.

Es wurde 1986 gegründet.

Ein Tier soll hier bewahrt werden.

Es ist auf den ersten Blick eher unscheinbar.

Es ist eine seltene Wildbiene.

Achtyam und Anis kennen das Reservat seit seiner Gründung.

Sie kümmern sich im Auftrag der Parkverwaltung um die Bienen.

Der Umgang mit Wildbienen hat hier Tradition.

Die zwei sorgen für 4O Bienenstöcke der seltenen Burzyan-Honigbiene.

Sie lebt nur im Ural.

Bruthilfen sind hohle Stämme mit "Landebahn".

Sie werden in Kiefern oder Linden gehängt.

Ein Braunbär markiert sein Revier.

Er reibt dafür seinen Pelz gegen den Baum.

Er verliert dabei Haare zwischen der Rinde.

Er war hier.

Andere Bären werden das nun erfahren.

Das ist also "sein" Bienenstock.

Aber er ist zu schwer zum heraufklettern.

Die Bienenschützer kommen meist aus Familien mit langer lmker-Tradition.

Achtyam hat das Wissen dazu von seinem Vater erlernt.

Die Bienenstöcke liegen sehr abgelegen.

Und oft kilometerweit auseinander.

Achtyam und Anis sind manchmal Tage unterwegs.

Eine Bärin mit ihren Jungen.

Sie kann dem Duft nicht widerstehen.

Gefährlich, im Revier des Männchens.

Klettern ist einfach für die Jungen.

Sie sind da oben vor Angriffen sicher.

Aber Gefahr droht nun von oben. Der Stock ist 2OO Kilo schwer.

Er könnte auf die Bärin herabstürzen.

Das kann böse Folgen haben.

Bärenjunge sind verspielt und neugierig.

Wie alle Tierkinder.

Aber oben auf dem Bienenstock zu sitzen:

Das ist ziemlich gewagt.

Ein anderer kann sich freuen.

Das Bärenmännchen.

Die Bienen sind nicht glücklich über die neue Situation.

Der Bär nähert sich dem wütenden Bienenvolk darum mit Respekt.

Aber der Honig ist zu verlockend.

Die Quittung folgt auf dem Fuße.

Oder, noch schmerzhafter, auf der empfindlichen Bärennase.

Achtyam und Anis haben ihr Ziel gleich erreicht.

Aber was werden sie vorfinden?

Der entlegenste Baum mit Bienenvolk steht am Waldrand.

Die Bären waren hier noch nicht.

Ein baschkirischer lmker muss unbedingt klettern können.

Die beiden Brüder beginnen mit der Jahresernte.

Sie werden sich Stock für Stock zum Dorf zurückarbeiten.

Der Verkauf des Honigs finanziert den Schutz der Bienen.

Rauch soll die Stechbereitschaft der Bienen senken.

Man beruhigt sie damit nicht.

Achtyam braucht darum seinen lmker-Hut dringend.

Es wird bald sehr wild zugehen.

Der Hintergrund des Rauchtricks:

Ein Waldbrand wird vorgetäuscht.

Und Stechen hilft nicht bei Feuer.

Die beiden erhoffen sich 1O bis 15 Kilogramm Honig pro Baum.

Der goldene Honig der Burzyan-Bienen.

Er erzielt in Moskau Spitzenpreise von 21O Euro pro Kilogramm.

Die Bienen ertragen bittere Kälte.

Und sie sind sehr produktiv.

Sie holen in den 2 bis 3 Wochen der Lindenblüte das Optimum heraus.

Aber die Brüder nicht.

Sie lassen den Bienen genügend Honig für den kommenden Winter.

Happy End. Zumindest für die Bären.

Die Familie ist nicht so empfindlich wie das Bären-Männchen.

Sie wird reichlich Honig und vor allem die Larven ernten können.

Ein herber Verlust für Achtyam und Anis.

Aber als Ranger sind sie auch zum Schutz der Bären da.

Schulgan-Tasch ist ein Paradies.

Nicht nur für Bienen.

Ein Sperlingskauz sagt Gute Nacht.

(Er pfeift)

Die Landschaft des südlichen Urals -

- wird über weite Strecken von riesigen Birkenwäldern geprägt.

Hängebirken und Moorbirken.

Dazwischen immer wieder Espen.

Die Birken stehen vor allem in Senken und Sümpfen, -

- den Fluss-Terrassen und flachen Berghängen eng zusammen.

Weiter ostwärts beginnt sie dann:

Die sibirische Steppe.

Die Grenze zwischen Europa und Asien ist deutlich zu erkennen.

Die südöstlichen Gebirgsausläufer des Urals zeigen beide Gesichter:

lm Westen noch eng bewaldete europäische Taiga.

lm Osten dann asiatische Bergsteppe.

Die Vegetation ändert sich schlagartig.

Disteln bestimmen das Bild.

Herbst im südlichen Ural.

Ahorn, Linde und Birke verlieren jetzt ihre goldenen Blätter.

Es ist die Zeit der Elch-Brunft.

(Der Elch ruft)

Ein 4-jähriger Bulle mit Stangengeweih.

Er wagt sich zu nahe an einen älteren Bullen heran.

Sein Galoppsprung zeigt Wirkung.

Kämpfe zwischen Elchen sind selten zu beobachten.

Die Drohung reicht oft schon.

Der asiatische Teil des Süd-Urals.

Hier im Gebiet des Ural-Flusses lebt ein besonders kurioses Tier.

Fast ein Fabelwesen.

Der Russische Desman.

Der Wasser-Maulwurf ist gesellig.

Und er bewohnt Erdbaue am Ufer.

Der Eingang ist unter Wasser.

Desmane sind wie alle Maulwürfe fast blind.

Die Tasthaare an der Rüsselschnauze weisen darauf hin.

lhre Augen sind verkümmert.

Aber sie können gut tauchen.

Russische Desmane leben nur noch im Einzugsgebiet -

- von Wolga, Don und dem Ural.

Am Ural sind es nur 2OO Tiere.

Sie sind hier kurz vor dem Aussterben.

Der Großteil der 25.OOO Exemplare -

- lebt in der Osteuropäischen Ebene rund um die Wolga.

Der Desman wird auch "Bisam-Rüssler" genannt.

Er durchwühlt den Untergrund nach lnsekten und Krebsen.

Aber er erbeutet auch Fische und Amphibien.

Oder Schnecken.

Er hat 2 übergroße, obere Schneidezähne.

Er zerknackt damit deren Schale.

Die Desmane waren zu Wasser und an Land erfolgreich.

Er lässt sich die Posthornschnecke regelrecht auf den Lippen zergehen.

Der andere hofft, dass er etwas abbekommt.

Das sind die weltweit ersten Filmaufnahmen Russischer Desmane.

Beide kehren gestärkt in ihren Bau zurück.

Ein Nest aus Moos wartet am Ende des Ganges.

Der erste Schnee des Jahres.

Die Elche werden bald wieder wandern müssen, um Nahrung zu finden.

(Knallendes Geräusch)

Plötzlicher Kälteeinbruch auf unter -3O Grad Celsius.

Das bringt die Bäume zum Platzen.

Ein seltenes Natur-Hörspiel.

(Knallendes Geräusch)

Die Elche geraten in Streit.

Ein Tritt mit den scharfen Hufen ist äußerst schmerzhaft.

Die Nahrung istjetzt knapp.

Noch zwei Kontrahenten drohen einander.

Der Streit bleibt nicht unbemerkt.

Der starke Winter-Einbruch hat den Bären überrascht.

Jetzt noch einen Elch erbeuten, bevor er eine Höhle sucht?

Zwecklos.

Elche erreichen mit ihren langen Beinen den festen Grund im Schnee.

Sie kommen so viel besser voran als der kurzbeinige Bär.

Über ein Dutzend Elche haben sich für ihre Wanderung zusammengefunden.

Der Bär wird keinen von ihnen erbeuten.

Er ist in dieser Jahreszeit zu schwerfällig.

Schnee und Kälte werden 7 Monate das Land beherrschen.

Die Flüsse werden erst im April wieder auftauen.

Die Taiga wird dann wieder zu singen beginnen.

Dann wird sie erwachen:

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