Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
"WER SICH DEM GEISTE NÄHERT, WIRD SEINE WÄRME SPÜREN,
UND SEIN HERZ WIRD SICH IN NEUE SPHÄREN ERHEBEN."
AUS EINER PREDIGT DES HEILIGEN ANTONIUS VON LISSABON
ANLÄSSLICH DES PFINGSTFESTES 1222 IN FORLI, ITALIEN
Hallo, Sérgio. Na endlich! Ich habe es schon so oft versucht.
Hallo?
Hörst du mich?
Ja, natürlich ist hier Fernando. Du rufst doch an, wen hast du erwartet?
Sérgio?
Ich versteh dich kaum.
Ja, mir geht's gut.
Was?
Hallo?
Der Empfang ist sehr schlecht.
Ja, ich hab meine Tabletten genommen.
Ich kann schon allein auf mich aufpassen.
Das ist doch albern.
Hallo?
Ich hör dich nicht mehr.
Ich weiß nicht, ob du mich hörst.
Wir reden später weiter. Ich lege auf.
Küsschen.
DER ORNITHOLOGE
20. Juni, 10:30 Uhr.
Die Steinadlerküken haben ihr Nest am Teufelsberg verlassen,
aber sie bleiben in der Umgebung.
Eins konnte ich beobachten, es hatte weiße Flecken an den Flügeln
und innen am Schwanz.
Es kreiste über dem Nistfelsen,
die Eltern beobachteten es dabei.
20. Juni, 11:00 Uhr.
Eine Kolonie von etwa 20 Gänsegeiern nistet wie üblich am Puio-Felsen,
wobei es dieses Jahr weniger Tiere zu sein scheinen.
Lin?
Lin!
Lin? Wo bist du?
Spinnst du? - Du Angsthase!
Du blutest ja.
Das reicht.
Fei. Wir sollten jetzt weitergehen.
Komm, steh auf.
Dieser Wald hört gar nicht mehr auf!
Der Heilige Jakobus hat uns verlassen.
Vaterunser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.
Schau mal, da liegt ein Mann.
Glaubst du, er ist tot?
Ich weiß nicht.
Sehen wir nach. - Nein, ich hab Angst.
Gehen wir lieber.
Sei nicht albern! Vielleicht braucht er Hilfe.
Der Heilige Antonius hat gesagt: "Gute Christen sind wie Bienen,
immer damit beschäftigt, Nützliches zu tun.
Müßiggang ist aller Laster Anfang."
Was, wenn er tot ist?
Zieh ihn aus dem Wasser.
Worauf wartest du noch?
Hilf mir mal!
Er lebt. Gib mir den Notfallkoffer.
Danke, Lin, danke, Fei. Das Essen war sehr gut.
Ich bin Fei. Sie ist Lin.
Tut mir leid, ich hab's verwechselt.
Du bist geschickt mit den Stäbchen.
Ich esse sehr gern Chinesisch.
Trink diesen Tee. Dann bist du morgen früh fit.
So einen Tee hab ich noch nie getrunken.
Er schmeckt komisch.
Es ist eine alte chinesische Mixtur. Trink deinen Tee, Fernando.
Ihr lauft also bis nach Santiago? - Ja.
Nach Santiago de Compostela.
VW haben uns verlaufen. VW sind extra aus China gekommen.
Handy und GPS funktionieren nicht,
und die Karte ist verwirrend.
Ja, kein Empfang.
VW sind hier, in Portugal.
Weit weg vom Jakobsweg.
Ich zeig's euch.
Wir haben uns verlaufen.
Wir sind hier.
Nahe der Grenze zu Spanien. - Und was machen wir jetzt?
Und jetzt? Kannst du uns begleiten?
Ja, wir gehen zusammen.
Aber...
ich gehe in eine andere Richtung.
Zu meinem Auto. - Du musst uns mitnehmen.
VW haben Angst hier.
Hier sind überall Waldgeister.
Tengu ist hier. Manchmal weint und manchmal lacht er.
Ein Waldgeist.
Es gibt keine Geister. - Doch, natürlich. Böse Geister!
Bitte bleib!
Was ist das?
Habt ihr das gehört? - Tengu!
Jede Nacht geht das so.
Seit drei Nächten schon! VW haben große Angst.
Die Geister sind zurück. Ich habe Angst vor dem Teufel.
Er hat uns vom Weg abgebracht!
Der Teufel ist hier.
Beruhigt euch. Es gibt keinen Teufel.
Und keinen Gott.
Er ist nicht gläubig.
Eines Tages... wird er seinen Weg finden.
Fernando kann uns beschützen.
Ja. Jetzt haben wir keine Angst mehr.
Ein starker Mann ist bei uns.
Du beschützt uns.
Ich bin jetzt sehr müde...
Wir sollten schlafen gehen.
VW haben einen langen Tag vor uns.
Komm, wir gehen schlafen.
Stopp!
Du schläfst draußen.
Wir sind gute Christinnen. Wir schlafen zusammen.
Gute Nacht, Fernando!
Fei! Lin!
Wo seid ihr?
Lin! Fei!
Lin! Los, beeil dich!
Du bis tja wach, Fernando.
Wieso habt ihr mich gefesselt?
Wir sind verflucht.
Wir werden alle sterben.
Der Heilige Jakobus kann uns nicht mehr helfen.
Nur der Heilige Antonius.
Schluss mit dem Blödsinn. Lasst mich frei.
Nein, das geht nicht.
Was soll das heißen? Was wollt ihr von mir?
Du bleibst hier!
Und wenn wir ihn laufen lassen?
Nein, das ist zu riskant. Er muss bei uns bleiben.
Er braucht Zeit zum Nachdenken.
Was habt ihr gesagt?
Bitte bindet mich los. Ich schwöre, dass ich bleibe.
Nein, er lügt.
Er ist noch nicht bereit.
Lass uns Feuer machen.
Bitte!
Lin, Fei, bitte!
Bitte!
Lin! Fei!
Mund auf, Fernando. Iss jetzt!
Böser Junge!
Wir sind gute Pilgerinnen, geben dir zu essen, wie die Samariter.
Bitte, Fei. Ich kann nicht mehr. Lass mich frei.
Ich bin Lin!
Du sprichst Englisch?
Verdammte Lügnerin.
Lass mich frei, du Miststück.
Bitte.
Bitte, Lin. Ich dreh durch...
Ihr kranken Sadistinnen...
Du gehörst uns.
Hast du das gehört? - Das war sicher irgendein Tier.
Was ist, wenn er flieht?
Er ist doch gefesselt.
Wir haben versucht, ihn zur Vernunft zu bringen.
Morgen bekommt er, was er verdient.
Ja. Morgen werden wir ihn kastrieren.
Scheiß Chinesinnen...
Die haben meine Karte.
VERGISS DIE TABLETTEN NICHT. ICH WILL DICH LEBENDIG :-)
Scheiße.
Hallo?
Ich hatte einen Unfall. Der Empfang ist schlecht.
Hallo?
Hören Sie mich?
Hallo?
Hallo!
Scheiße.
ICH KANN DICH NICHT ERREICHEN.
WIESO RUFST DU NICHT AN? ICH MACH MIR SORGEN.
HAST DU SCHON STÖRCHE GESEHEN?
ICH VERMISSE DICH :-) RUF AN. ICH LIEBE DICH.
23. Juni. Ich habe meinen leeren Rucksack gefunden.
Hier am Flussufer muss irgendein komisches Ritual stattgefunden haben.
Mein Boot hat Totalschaden.
Das Lagerfeuer brannte vor Kurzem noch.
Mein Ausweis lag hier, Brandflecke an den Augen, der Fingerabdruck fehlt.
Die Chinesinnen hatten recht, hier geht etwas Seltsames vor sich.
Los, Jungs!
Gebt alles!
Entzündet das Feuer!
Hol noch mehr Holz!
Niemand kann uns aufhalten!
Hol noch mehr Holz!
Ich geh mal pinkeln.
Noch mehr Holz!
Und mehr Wein!
Hoch die Tassen!
Trink noch einen!
Gebt alles!
Los, Jungs!
Hört mal, das klingt wie ein Wildschwein.
Los, Jungs, das schnappen wir uns!
Habt ihr es gesehen? - Lasst es nicht entwischen!
Gib's ihm!
Da ist es! - Stich es nieder!
Was für ein Vieh! - Guckt euch das an!
Es ist riesig!
Verdammt, ein richtiges Monster!
Gib's ihm!
Seht euch das an!
Niemand kann uns aufhalten!
Ruhig...
Alles okay...
Guten Morgen.
Morgen.
Hallo.
Fernando.
Da bin ich aber froh. Du glaubst nicht, was mir passiert ist.
Ich bin den Fluss runtergefahren.
Ich habe Vögel beobachtet. Ich bin Ornithologe.
Du musst mir helfen. Gibt es hier irgendwo ein Dorf?
Kannst du mich in dein Dorf mitnehmen, damit ich telefonieren kann?
Verstehst du mich?
Was ist mit dir los?
Sag mal, bist du schwachsinnig?
Sprichst du kein Portugiesisch?
Du bist taubstumm?
Entschuldige, das wusste ich nicht.
Ganz ruhig, es ist alles gut.
Wo hast du diesen Pullover her?
Ich rede mit dir. Wo hast du den Pullover her?
Der gehört mir! Wo hast du ihn her? Hast du ihn geklaut?
Hast du meine Sachen von den Chinesinnen geklaut?
Verstehst du mich?
Weißt du, wo meine Sachen sind? Da war eine Pillendose!
Antworte!
Was hast du mit dem Messer vor?
Mich umbringen?
Ganz ruhig. Ich will nur wissen, ob du meine Pillen hast.
Jesus...
Zwei, drei...
Glaubst du, es nimmt jetzt auf?
Fernando, du bist so süß!
Bitte hass uns nicht.
Wir werden uns bald wiedersehen.
Wir werden uns bald wiedersehen. - Ja, schon ganz bald.
Mach's gut, Fernando!
Wie bist du hier reingekommen?
Hast mir einen schönen Schrecken eingejagt.
Ganz ruhig.
Ich tu dir nicht weh.
Zeig mal deinen Flügel.
Sieht nicht gut aus.
Das tut weh, oder?
Der Flügel ist gebrochen.
Schlaf gut.
In ein paar Tagen geht's besser.
Scheinbar war da doch nichts gebrochen.
Verdammt, lass mich in Ruhe!
Ihr Fische...
Meine Brüder.
Was hat euch hierher verschlagen?
Während der Sintflut, als alle anderen Tiere verschwanden,
seid ihr unbeschadet geblieben
und wurdet verschont wie kein anderes Wesen.
Mit euren Flossen, vor Kraft strotzend,
könnt ihr euch frei von einem Ort zum anderen bewegen,
wohin es euch beliebt.
Wie seid ihr also in dieses trübe Wasser gelangt?
Wieso sucht ihr nicht nach reinen und klaren Gewässern,
damit ihr erkennt, welchen Weg ihr einschlagt
und welche Kost ihr euch einverleibt?
Halt.
Melampus, los!
Ganz ruhig.
Seid still!
Ruhe!
Melampus!
Geht es dir gut?
Ich glaube schon.
Ich weiß nicht, was passiert ist.
Du hast geschlafen.
Hast du dich verirrt?
Sollen wir dich irgendwo hinbringen?
Nein, ich campe hier in der Nähe.
Die Hunde scheinen dich zu mögen.
So habe ich sie noch nie erlebt.
Tiere mögen mich.
Sollen wir dich wirklich nirgendwo hinbringen?
Überleg es dir. Es wäre ein Leichtes, es bräuchte nur einen Anruf.
Nein.
Ist schon okay.
Dann reiten wir weiter. Die Jagd ist vorbei.
Gehab dich wohl.
Sie wartet auf dich.
Sei gegrüßt, Antonius. - Ich heiße Fernando.
Sei gegrüßt, Antonius.
Jesus.
Erinnerst du dich nicht an mich?
Nein.
Ich erinnere mich an kaum etwas.
Ich meine...
Letzte Nacht...
Ich glaube, es war letzte Nacht.
Ich bin letzte Nacht gestorben.
Ich war hier im Wald, mit meinen Freunden.
Wir haben getrunken und getanzt, für das Fest geprobt.
Für das Fest der Burschen.
Wir haben mit Messern gespielt, dabei hat es mich erwischt.
Ich erinnere mich nicht an dich.
Wer bist du?
Bin ich tot?
Ich heiße Antonius.
Und da du redest, bist du am Leben.
Antonius?
Ich heiße Thomas.
Thomas?
Du musst mir glauben, Thomas.
Manches muss man nicht versuchen zu verstehen.
Es geschieht einfach,
und man glaubt daran.
"Das Feuer des Geistes ist ein unergründliches Geheimnis.
Aber wir müssen es in uns auflodern lassen.
Wenn es eine Seele erfasst, füllt es sie aus,
es verwandelt sie
und wird zur Flamme, die sich auf andere überträgt."
Ich soll also eine Lüge glauben?
Ich weiß, dass ich tot bin.
Eine Lüge ist es nur für dich.
Für alle anderen bist du lebendig. Du bist nie gestorben.
Aber es tut weh.
Wieso ich?
Wieso nicht mein Bruder, der wie mein Ebenbild war und auch umkam?
Ich würde mein Leben geben, damit Jesus wiederkommen kann.
Wieso hast du das Messer meines Bruders?
Ganz ruhig, Thomas.
Nimm das Messer runter.
Du hast meinen Bruder umgebracht.
Jesus war meine andere Hälfte. Nun bin ich die Hälfte von gar nichts.
Diese Pfeife gehört meinem Bruder.
Sieh dir meine Finger an.
Ich bin nicht mehr derselbe.
Ich bin hier, um diesen Fehler wieder gutzumachen.
Hallo, Antonius!
Hallo, Antonius!
Endlich hast du deinen Weg gefunden!
Du bist frei, ich bin frei
Und die ganze Nacht liegt vor uns
Wieso sollen wir sie nicht zusammen verbringen?
Wieso sollen wir nicht zulassen
Dass das Abenteuer unserer Sinne weitergeht?
Du bist einsam Ich bin es noch mehr
lmmerzu erwiderst du meinen Blick
Du nimmst meine offene Hand
Die darauf wartet, sich zu schließen
Um deine einsame Hand
Komm Für Liebe ist jetzt nicht die Zeit
Noch ist jetzt die Zeit für ihr Entstehen
Komm Für die Liebe ist jetzt der Moment
in dem ich mich hingebe in dem du dich hingibst
Du suchst nach Gesellschaft
Und ich suche nach jemandem
Der das Ziel dieser Energie sein möchte
Ein Körper der Lust
Das Ende eines weiteren Tages
Du wartest weiterhin
Auf das Beste, das nickt kommen wird
Die Hoffnung wurde schon gefunden
Durch jemand anderen vor dir
Und ich bin besser als nichts
Komm Für Liebe ist jetzt nicht die Zeit
Noch ist jetzt die Zeit für ihr Entstehen
Komm Für die Liebe ist jetzt der Moment
in dem ich mich hingehe in dem du dich hingibst...
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.