All language subtitles for The.Strawberry.Statement.1970.480p.german

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Original subtitles

Die Produzenten dieses Films

danken den Menschen von San Francisco für ihre Mithilfe.

Andere Städte verweigerten die Zusammenarbeit,

vielleicht, weil sie Erdbeeren für bedeutungslos halten.

Nr. 1, los geht's!

Zusammen ins Wasser!

Zusammen aus dem Wasser!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zusammen ins Wasser!

Zusammen aus dem Wasser!

Zusammen ins Wasser!

Zusammen aus dem Wasser!

Rein! Raus!

Rein! Raus!

Rein! Raus!

Rein! Raus!

Rein! Rein! Rein!

Rein! Rein! Rein!

Scheiße.

~ Yesterday a child came out to wonder ~

~ Caught a dragonfly inside a jar ~

~ Fearful When the sky was full of thunder ~

~ And tearful at the falling of a star ~

~ Then the child Moved ten times round the seasons ~

~ Skated over ten clear frozen streams ~

~ Words like "when you're older" Must appease him ~

~ And promises of someday Make his dreams ~

~ And the seasons They go round and round ~

~ And the painted ponies go up and down ~

~ We're captive on the carousel of time ~

~ We can't return We can only look behind ~

~ From where we came ~

~ And go round and round and round In the circle game ~

~ Sixteen springs And sixteen summers gone now ~

~ Cartwheels lost to car wheels Through the town ~

~ And you tell him Take your time, it won't be long now ~

~ Till you drag your feet To slow the circles down ~

~ So the boy who dreamed tomorrow Now is twenty ~

~ Though his dreams Have lost some grandeur, coming true ~

~ There'll be new dreams Maybe better dreams and plenty ~

~ Before The last revolving year is through ~

~ And the seasons They go round and round ~

~ And the painted ponies go up and down ~

~ We're captive on the carousel of time ~

~ We can't return We can only look behind ~

~ From where we came ~

~ And go round and round and round In the circle game ~

~ And the seasons They go round and round ~

~ And the painted ponies go up and down ~

~ We're captive on the carousel of time ~

~ We can't return We can only look behind ~

~ From where we came ~

~ And go round and round and round In the circle game ~

Im Mordfall der Schauspielerin Sharon Tate

hat Bezirksstaatsanwalt Karl Bloom einen anonymen Brief erhalten,

in dem weitere Mordanschläge angedroht werden.

Ihr Viecher, ihr! Ihr Kakerlaken seid überall.

Genau wie der Vietcong.

Guerillas.

Unterernährt, schlecht bewaffnet.

Bei Nacht schleppt ihr eure Leichen fort.

Keine Angst vorm Sterben.

Und ihr siegt.

Na los, Junge. Friss!

~ You take my hand I'll take your hand ~

~ Together we may get away ~

~ This much madness Is too much sorrow ~

~ It's impossible to make it today ~

~ Yeah... Ooh... ~

~ She could drag me over the rainbow ~

~ Send me away, yeah ~

~ Down by the river ~

~ I shot my baby ~

~ Down by the river ~

~ Dead ~

~ Dead ~

~ Ooh... Shot her dead ~

Iss!

Lerne!

Verdiene!

Liebe!

Töte!

Bete!

Student!

Liebe dein Heimatland!

Student! Töte für dein Heimatland!

Student! Studiere und lies meine Bücher.

Betet zu Gott für euer Examen.

Iss für Mama.

Und streng dich an, für deine Mama!

Student, unterstütze die örtliche Polizei!

Student! Gute Arbeit!

Gutes Geld!

Student! Verdiene... Geld! Bete zum... Geld! Liebe... Geld!

Unterstütze Mama! Iss für Mama! Töte Mama!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

- Das Gehirn gehört mir! - Ich kriege sein Herz! - Ich will es!

Streik! Streik! Streik!

Hör auf deine Mama!

- Reiß dich zusammen! - Besorg dir einen Job!

- Bringt ihn zurück! - Ich hab ihn schon!

Gib das Gehirn zurück!

Bleib so dumm, wie du bist!

Hilfe!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Zusammen ins Wasser! Zusammen aus dem Wasser!

Zusammen ins Wasser! Zusammen aus dem Wasser!

Zusammen ins Wasser! Zusammen aus dem Wasser!

Zieht! Zieht!

Die Sowjetunion... Der Einsatz des Militärs...

...sagte, dass es Streiks nicht unterdrückt hat.

...der amerikanischen Regierungskreise...

...gegen die Arbeiterbewegung in diesem Land...

In der Sowjetunion ist jede Art von Streik verboten...

Mehr zur Stellungnahme des Präsidenten...

~ And the skies Are not cloudy all day... ~

Oh, mein Gott.

Simon, ich lass mir das nicht gefallen.

Wenn du im Bett rauchst, brennt noch mal die Bude ab.

- Konntest du nicht anklopfen? - Nein.

Ich streite mich nicht wegen so 'ner Biene...

Ich bin keine Biene, sondern eine Frau.

Wegen einer Frau, die in meinem Bett gebumst wird.

Besonders, wenn ich sie nicht bumse.

- Konntest du nicht anklopfen? - Nein.

Wer ist 'n die?

- Ich will dir mal was sagen. - Was?

Dass du anzuklopfen hast, du Schmock.

- Wir haben doch verabredet, anzuklopfen. - Aber nicht nachmittags.

Da wollen wir studieren und lernen, um die großen Jobs zu kriegen, oder?

- Hm. - Hallo, ich bin Irma.

- Tag, Irma. - Charlie hat mir Gälisch beigebracht.

Charlie ist Jude. Von Gälisch hat er keinen Schimmer.

Du Schweinehund.

- Hör nicht auf ihn. - Ich hasse die Männer.

- Das ist verständlich. - Er ist in der Rudermannschaft.

Ihr seid alle gleich.

- Ich rudere eben gern. - Er ist ein Kriechwurm.

Ich muss gehen. Kannst du mal?

- Wirklich? - Ja.

Und wann sehen wir dich mal wieder?

- Ich ruf dich heute Abend an, Irma. - Ich hab zu tun.

- Sie hat zu tun. - Dann eben morgen.

- Da kann ich nicht. - Da kann sie nicht.

- Ich hab's gehört. - Weil ich streike.

- Weil sie streikt. - Ich hör's ja!

- Wir haben Alvina Kraus besetzt. - Sie haben ihr Wohnheim besetzt.

- Was habt ihr? - Was?

Seid ihr nicht auf dem Laufenden?

Charlie lebt hinterm Mond... Aber jeder weiß, dass wir streiken.

Streik! Streik!

- Mach doch mit. - Vielleicht.

- Ihr seid politisch nicht informiert. - Na und?

Diese Universität ist tief in Rassenkampf und Krieg verwickelt.

Also starten wir eine Revolution.

Wir müssen die Universität in Besitz nehmen,

um sie dem Volk wiederzugeben.

Was machen wir?

Hast du nicht von dem Sit-in gehört?

- Das ist doch keine Revolution. - Aber es kann der Anfang sein.

Die Universität nahm den Farbigen die Schule und den Spielplatz weg.

- Ja. - Sie brauchen ihn als Armee-Übungsplatz.

Wir wollen nichts zerstören. Wir nehmen nur, was uns gehört.

Für immer.

Und der Präsident hat sich entschlossen, die...

Ich komm mir vor wie 'ne Märchentante. Hört schön zu!

Die Bullen werden beim Sit-in alle hopp nehmen.

Die etablierten Kräfte, die diese Universität beherrschen,

werden sich an den Gouverneur wenden.

Sie werden aus Angst nach der Bürgerwehr schreien.

Dumm!

So viele wie möglich müssen sich dem Sit-in anschließen,

damit die Bullen gezwungen sind, die ganze Uni auszuräumen.

Oh ja, fabelhaft.

Ich wär auch da oben, aber ich muss im Wohnheim bleiben.

Aber ihr solltet hingehen, das wird sicher super.

Hey, Irma!

Danke.

Bis später.

- Was wird denn aus dem Training? - Was?

Was wird aus dem Training, wenn die streiken?

Ich finde es auch dumm. Bescheuert.

Was meinst du, wie viele da aufkreuzen?

- Man sollte mal schauen. - Mhm.

Viele werden wegen der Erdbeer-Geschichte kommen.

- Was? - Der Dekan.

Er sagte doch, zu behaupten, wir hätten eine Meinung,

sei so viel wert, wie zu sagen, wir mögen Erdbeeren.

Ich liebe Erdbeeren!

Dämlicher Schmock!

- Was hat er gegen Erdbeeren? - Das muss an der Farbe liegen.

Gehen wir mal rüber.

Au! Nein, ich kehr lieber wieder um.

- Warum? - Meine Hosen sind zu neu.

- Was? - Sie sind zu neu.

Oh! Das ist zu riskant, was?

- Wie? - Na, für da drüben.

Nicht doch, Mann! Für die Bienen!

Da wimmelt es sicher von süßen Bienen. Dafür sehen meine Hosen zu neu aus.

Dann sehen wir uns nachher. Ich geh jetzt zum Training.

Ciao. Wir sehen uns beim Streik.

Nehmt die Beine hoch!

Hoch damit!

Höher! Höher!

1, 2. Na los!

- Hey du, Simon. - Ja, George?

Hast du gehört, was die Linken getan haben?

Die haben das Präsidialbüro besetzt.

Diese roten Halunken.

- Diese Studentenbundschweine. - Ja, ich weiß. Ich weiß.

Wegen diesen Drogenschluckern wird noch die Uni geschlossen.

Mein alter Herr hat eine Wut auf mich, als ob ich da mitmachen würde.

Die bringen es noch so weit, dass die Uni zumacht. Und was dann?

- Was? - Dann ist's aus, mein Lieber.

Dann gibt's nur noch diese Brechmittel auf der Uni.

- Ich möchte die so verdreschen... - Nun mal langsam.

Die sind nicht alle so verrückt. Ich hab so ein Mädchen getroffen...

- Das sind alles kommunistische Liberale. - Ich bin auch liberal.

Du bist auch ein Kommunist.

- Was ist los? - Wir kommen schon.

Soll ich dir Beine machen, du Bleiarsch? Los!

Zieht! Zieht! Zieht!

Nr. 1, das ist hier kein Spaß!

Nr. 2, leck mich am Arsch!

Leistungsfähig!

Hilfe!

Nr. 3, Energie!

Nr. 4, gib mehr!

Nr. 5, beweg dich lebendiger

Nr. 6, du bist scheiße!

7, mein Ansporn!

Nr. 2, nicht reden!

Gewinnen! Konzentrieren!

Tief unten aus dem Rücken, ihr Mütter!

Zieht!

Zieht!

- Streikt für mehr Recht! - Zieht!

- Streikt, um zu beweisen, dass ihr lebt! - Streik!

- Streikt, weil ihr Bullen hasst! - Streik!

Streikt, weil eure Mitbewohner Sklaven sind!

Streikt, weil ihr Krieg hasst! Streikt für mehr Menschlichkeit

Streikt gegen die Ausbeutung.

Streikt, um den Sportplatz den Schülern wiederzugeben.

Streik! Streik! Streik! Streik!

Streikt, weil keine Poesie in euren Vorlesungen steckt!

Streik!

Streikt, weil die Vorlesungen langweilig sind!

Streik!

Streikt, um die Verbände zu zerschlagen!

Streik!

- Streikt für eure Freiheit! - Freiheit! - Streik!

- Streikt gegen das Uni-Trainingslager! - Uni-Trainingslager!

- Streikt, weil es Armut gibt! - Armut!

Streik!

Streikt um zu beweisen, dass ihr lebt!

- ...dass ihr lebt! - Streik!

Streik! Streik! Streik!

Was soll ich einwerfen?

Ich hab aber keine 45 Cent.

Nein, tut mir Leid.

Hey, wissen Sie was? Ich glaube, jemand hat in der Zelle gepinkelt.

Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

- Wir haben Hunger, Hunger! - Verdammte Rote! Verdammte Rote!

Verdammte Rote! Verdammte Rote!

TÖTET DIE ROTEN

Verdammte Rote! Verdammte Rote!

Verdammte Rote! Verdammte Rote!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

- Hey, Moment mal! - Lass mich los!

Willst du da wirklich rein, Kerlchen?

Dann zeig mal deinen Ausweis.

- Sind wir hier in Frankreich? - Meine Nummer steht auf der Mütze.

Beschwer dich, wenn du willst. Das interessiert mich überhaupt nicht.

Simon. James Simon.

Dir juckt wohl das Fell, James?

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger...

- Hey, hey, hey! - Was ist denn?

- Mitgefangen, mitgehangen. - Ja, ja.

BÜRO DES PRÄSIDENTEN

Die Schwarzen warfen die Weißen raus. Sie bilden 'ne schwarze Kommune.

- Wo hast du den Apfel her? - Tut mir leid, den will ich aufheben.

Ich schrei nach Essen und du hast Äpfel.

Ja, ich will selbst auch was essen.

Lass mich wenigstens mal abbeißen.

- Dein Name? - Simon.

Kann ich reingehen?

- Du stehst nicht drauf. - Nein.

Nein, du stehst nicht hier drauf.

- Bist du vom Proviantkommando? - Was?

- Gehörst du zum Proviantkommando? - Nein.

Dann gehörst du jetzt dazu.

Geht mal jemand ans Telefon?

- Nein, nicht du. Jemand anders! - Ich komm ja schon.

Nein, der Präsident wird heute nicht mehr erscheinen.

Die Leitung der Universität haben wir übernommen.

- Zum Proviantkommando. - Kannst du mir nicht...?

Ja, alles zu seiner Zeit. Proviantkommando.

Leider bin ich zu einer repressiven Haltung gezwungen,

es sind nur noch ein paar Kekse übrig.

Bitte beißt nur einmal rein und gebt einem anderen was ab.

Kann jemand die Fresssäcke da draußen mal zum Schweigen bringen?

Jetzt machen wir mal 'ne ordentliche Diskussion.

Es gibt viele Fragen zu klären.

- Wir müssen uns einigen... - Pass doch auf!

...ob ich die Versammlung leiten soll.

Für eine faire Diskussion müssen wir uns zuerst einigen,

ob wir abstimmen wollen oder nicht.

Lasst uns zuerst abstimmen, ob wir darüber abstimmen wollen,

ob ich die Diskussion leiten soll.

Dann stimmen wir jetzt ab.

Wie viele sind dafür?

Ok, es ist also entschieden, dass wir abstimmen.

STREIK!

Nun stimmen wir darüber ab, ob ich diese Diskussion leiten soll.

Wir zählen die Stimmen, damit alles korrekt ist.

Alle dafür. Na gut.

Schön, dass wir das so demokratisch erledigt haben.

Jetzt befassen wir uns mit der wichtigsten Frage.

Es gibt noch viele andere Sachen, aber das Wichtigste sind die Flugblätter.

Warum wir streiken.

Wie wollen wir den Leuten erklären, warum wir hier drin sind?

Das Problem ist unsere Kommunikation mit der Öffentlichkeit.

Daran ist die Presse schuld.

Die Zeitungen stellen es so dar, als wäre es nur ein Mangel an Kommunikation.

Wir müssen ihnen klar machen, dass wir wissen, was hier vor sich geht.

Und was wir sehen das stinkt. Und das mögen wir nicht.

Aber die denken, sie können das immer darstellen

als Generationsproblem und als Mangel an Kommunikation.

Und das ist unser Problem.

Die Presse wird von denselben Leuten beherrscht,

die im Aufsichtsrat der Universität sitzen.

Es ist in ihrem Interesse, die Dinge verzerrt darzustellen.

Sie können das.

Kann hier jemand mit einem Xerox 720 umgehen?

Ja, ich.

- Wer bist du? - Ich kann's.

- Was? - Mit dem Xerox umgehen.

- Wie heißt du? - Simon. Und du?

- Elliot. - Sehr angenehm.

Komm mit.

Vorsicht mit der Ming-Dynastie.

- Wollen wir's umschmeißen? - Das reicht.

War nur ein Scherz.

Mhm. Guck mal, da hing ein Hieronymus Bosch.

- Die Putzfrau hat ihn rausgetragen. - Hieronymus Bosch ist doch ok.

Komm schon. Sieh dir das mal an. Na?

Das lag im Bücherschrank: Sado-Masochismus.

- Ach nee. - Sind keine Bilder drin.

Scharfer Tobak.

Vor einer Stunde funktionierte das Ding noch. Da ist es.

Das muss kopiert werden.

Mach 5 bis 6 Kopien von allen Akten.

Und so was im Xerox-Raum.

Also, von allen Aktenstücken

über die Universität und das Jugendzentrum.

- Ich tue, was ich kann. - Vor einer Stunde ging's.

Weiß der Teufel...

Wir wissen, dass 50% der Forschungsarbeiten hier

vom Verteidigungsministerium finanziert werden.

Es geht über viele Instanzen. Und die CIA hängt da mit drin.

Und andere arbeiten mit...

Die Leute werden hier auf dem Campus trainiert.

Unsere Universität ist daran beteiligt, Menschen zu unterdrücken.

Wir müssen das an die Medien weitergeben.

Wir müssen damit an die Öffentlichkeit, damit sie richtig informiert wird.

Gut, wir nehmen das zu Protokoll.

Die Versammlung beschließt, die Öffentlichkeit zu informieren,

dass diese Universität mithilft, vietnamesische Menschen umzubringen.

~ All we are saying... ~

Das ist nicht der Hauptgrund...

- Der Kampf gegen den Rassismus... - Ich hab etwas zu sagen.

- Es ist sehr dringend. - Ist es wirklich so dringend?

Die ganze Asche! Wir sind nur 4 zum Saubermachen.

Es gibt genug Aschenbecher.

- Mein Gott! - Nein, es ist mein Ernst.

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

Die Beteiligung der Universität am Krieg ist der wichtigste Punkt.

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

Streik!

Du bist sehr triebhaft.

Du bist es. Ich hab dich schon mal irgendwo gesehen.

Was ist denn mit deinem Zahn passiert?

Ein Mädchen aus der 3. Klasse stieß mich die Treppe runter.

- Was hattest du gemacht? - Mit ihr?

- Gar nichts. - So, so.

Ich hab sein Rasierwasser geprüft.

Das gehört dem Präsidenten.

Er mag Fluorid.

Ich bin Linda.

- Ich bin Simon. Und du? - Das sagte ich gerade.

Linda. Ja, stimmt.

Ich hab nicht richtig zugehört,

weil ich dich angesehen habe...

Weißt du?

- Jetzt duftest du wie der Präsident. - Ich kann mich ja waschen.

- Seit wann bist du hier? - Ich bin in der Aktion...

- ..."Freiheit für die Frauen". - Dafür bin ich auch.

Tja. Also, wie lange wollen wir hier bleiben?

- Im Badezimmer? - Nein, beim Sit-in.

Bis sie uns vertreiben. Ein paar Tage oder eine Woche.

Und du schläfst hier?

Ach, ich muss ja den Apparat reparieren.

Verstehst du irgendwas von diesen Xerox-Dingern?

Nein.

- Nein? - Nein.

Ah!

Der Stecker!

Na, das haben wir gleich.

Bleibst du jetzt hier drinnen?

Was? Hier drinnen?

Ah!

Ja, ich glaub schon.

Man steckte mich zum Proviantkommando.

Wäre lieber bei Xerox geblieben.

Ich bin auch beim Proviant. Wir müssen rausschleichen, bevor es dunkel wird.

- Tatsächlich? - Mhm.

Das klingt sicher nicht guerillamäßig, aber wo bekommen wir was zu essen?

In jedem Laden.

Die Händler sind für uns, sie helfen nicht den Bullen.

Sogar der Schnapshändler.

Aber wir dürfen keinen Stoff bei uns haben.

- Ich rauch sowieso nicht. - Was nimmst du? Tabletten?

Nein. Also, weißt du... Eigentlich nehm ich gar nichts.

Früher hab ich gekifft und so.

Dann hatte ich es satt. Ich hatte schlimme Trips mit Meskalin.

Aber jetzt ist Schluss. Ich brauch's nicht mehr.

Weißt du, ich hab's auch noch nicht versucht.

Nein, im Ernst. Ich hab wirklich...

Ich hab lange Kohlenmonoxid geschnüffelt.

Ich saß vor den Tunneln und war 3 Jahre süchtig.

- Entschuldigen Sie bitte. - Ach, Scheiße.

Ich bin Dr. Benton. Ich möchte mal mit euch reden, Kinder.

Kennt hier jemand einen Dr. Benton? Der ist eben durch die Decke gekommen.

Das ist Benton von der Humanistischen. Werfen wir ihn aus dem Fenster.

Der Kerl ist ein Killer.

- Swatch ist ein harmloser Fixer. - Gibt er immer an wie so ein Wilder?

Ich bin Teil unserer vorbildlichen Gesellschaft.

Reg dich nicht auf.

- Wie heißen Sie? - Benton.

Wie kommen Sie hier rein? Hier haben nur Studenten Zutritt.

- Durch das Loch in der Decke. - Sportlich.

- Durch Yoga. - Ich hasse deine Fratze.

Halt die Klappe, Bürschchen.

Was wollen Sie hier?

Ihr wisst nicht, was los ist. Im Radio heißt es, hier wären Mau-Maus drin.

Ich seh keine Mau-Maus.

Die Bullen werden hier anrücken.

Ihr kennt die Bullen. Ihr müsst was tun.

- Proviantkommando! Marsch! - Damit kommt ihr nicht weit.

Mit Drogen haben wir nichts zu tun, das wäre zu liberal.

Wir bleiben, bis Sie den Spielplatz und die Sportanlagen zurückgeben.

Wenn Mau-Maus hier sind, brauchen wir noch mehr Orangensaft.

FLUCHTWEG

Das ist ein bisschen wie Mission Impossible.

- Ist das dein Ernst? - Ach was.

- Simon, ich meine den Streik. - Ach so. Ich dachte, die Leiter.

Diese Uni ist in den Krieg verwickelt.

Ich weiß. Von der Brüllerei tut mein Kopf weh.

Hunger! Hunger! Hunger!

Hunger! Hunger! Hunger!

Hunger! Hunger! Hunger!

Verdammte Rote!

Verdammte Rote!

Verdammte Rote!

Ein paar von der Studentenverbindung, ein paar Bullen mit Ballons.

Noch mehr von der Studentenverbindung.

- Jetzt nur nicht rennen. - Schnappt euch die roten Schweine!

- Schnappt sie euch! - Schnappt sie euch!

- Tag. - Wir möchten Lebensmittel.

- Ok. - Wir sind vom Streikkomitee.

Bitte, ich will keinen Ärger. Oh.

Ich meine... Ich möchte einfach keinen Ärger.

- Nehmen Sie die Hände runter. - Meine Mutter ist krank.

Die Eier sind ganz frisch.

Nehmt, so viel ihr wollt. Geh rüber zur Kühltruhe.

- Such dir aus, was du willst. - Mister!

Ich hab doch gar keine Waffe.

Ich hab auch Haferflocken. Bitte bedient euch.

Nimm die andere Erdnussbutter, die ist besser.

Ich bin mit da drüben im Präsidialbüro und die sagten, Sie geben uns was.

Wenn Sie nicht wollen, werde ich Sie nicht zwingen.

Nehmen Sie endlich die Hände runter.

Kindchen, nimm doch eine Tüte. Da drüben steht ein Wagen.

- Es ist ok. - Es ist ok?

Sag ich doch. Ich will keinen Ärger haben.

- Ich auch nicht. - Nehmt, was ihr wollt. Es gibt genug.

Nein. Jetzt nehmen Sie die Hände runter.

- Das kann ich nicht. - Warum nicht?

- Stell dich nicht so blöd an. - Was hab ich falsch gemacht?

- Willst du nun Lebensmittel? - Ich werde wahnsinnig.

- Ihr müsst mich berauben. - Berauben?

Ja, berauben.

- Auf keinen Fall. - Das müsst ihr.

- Warum denn? - Wegen der Versicherung.

Verstehst du?

- Jetzt hast du's kapiert, Junge. - Das ist ja super.

Sucht euch aus, was ihr wollt. Nehmt die teuren Sachen. Leberpastete.

Und Sesamkornkekse. Dazu schmeckt die Pastete erst richtig.

Hier steht der Baumkuchen. Und vergesst die Würste nicht.

Packt auch etwas Käse ein.

Habt ihr genug Butter? Was habt ihr denn?

Würste, Salat, Radieschen... Nehmt noch Gurken.

- Das ist sehr liebenswürdig. - War mir ein Vergnügen.

- Danke. - Hübsche Freundin hast du.

Polizei! Hilfe, Polizei!

Raubüberfall! Polizei!

Dicht bei mir bleiben, Baby. Überall lauern Gefahren.

He, sollen Ihre Hündchen unter die Räder kommen?

Ich bitte Sie.

Verrückt, was? Findest du nicht?

Komm, steig auf.

Hast du schon einen Freund?

Ja.

Ist das was Ernsthaftes?

Ja.

- Ist er auf der Uni? - Nein.

- Du könntest wenigstens mitschieben. - Mach ich ja.

Irgendjemand für eine außerrevolutionäre Beziehung...

Du, es tut mir Leid.

STREIK

~ There is a town in North Ontario ~

~ With dream, comfort, memory to spare ~

~ And in my mind ~

~ I still need a place to go ~

~ All my changes were there ~

~ Leave us Helpless, helpless, helpless ~

~ Baby, can you hear me now? ~

~ The chains are locked And tied across the door ~

~ Baby, sing with me somehow ~

AUCH WENN EIN MENSCH WEISE IST

IST ES KEINE SCHANDE FÜR IHN

ZU LEBEN UND ZU LERNEN

~ Blue, blue windows behind the stars ~

~ Yellow moon on the rise ~

~ Big birds flying across the sky ~

~ Throwing shadows on our eyes ~

~ Leave us helpless, helpless, helpless ~

~ Helpless, helpless, helpless ~

~ Helpless, helpless, helpless ~

~ Helpless, helpless, helpless ~

~ Helpless ~

~ Call out the instigator ~

~ Because there's something in the air ~

~ We got to get it together Sooner or later ~

~ Because the revolution's here ~

~ And you know it's right ~

~ And you know that it's right ~

~ We have got to get it together ~

~ We have got to get it together now ~

~ Hand out the arms and ammo ~

~ We're gonna blast our way through here ~

~ We got to get it together Sooner or later ~

~ Because the revolution's here ~

~ And you know it's right ~

~ And you know that it's right ~

~ We have got to get it together ~

~ We have got to get it together now ~

Blätter flach aufs Wasser.

Los, Jungs. Runter mit den Ärschen.

Tiefer! Tiefer!

- Hey. - Hm?

Kannst du ein Geheimnis bewahren?

Was ist? Hast du Läuse? Oder hast du ein Mädchen geschwängert?

- Das wär aber schön. - Eine Biene von hier?

Hm. Aber das ist noch nicht alles.

Ah ja?

Ich hab mit ihr letzte Nacht im Büro des Präsidenten geschlafen.

Ist doch nicht wahr.

Na ja, ich hab nicht... du weißt schon. Weil noch andere dabei waren.

Und die haben auch? Wovon redest du denn?

Vom Streik.

Mann.

Steckst du da mit drin?

Ja.

- Und wie ist 'n das so, hm? - Komm mit.

Ich hatte Streit mit so 'nem Bullen.

Ich hab ihn geschossen, mit meiner Super-8.

Junge, Junge.

Also, ich hab die Biene kennen gelernt und mit ihr im Büro geschlafen.

Aber sie geht mit irgendeinem Heini. Es wird nichts draus werden.

Was wirklich zum Heulen ist, denn wir...

Wir gehören zum selben Kommando.

Du bist 'n Spinner. Wozu gehört ihr?

Was?

Ich frage: Wozu gehört ihr?

- Proviant. - Proviant.

Ja, ich bin beim Proviantkommando.

- Proviantkommando. - Ja, das bin ich.

Läufst du da mit 'ner Suppenkelle rum?

Du bist doch ein Arschloch.

Simon.

1... 2...

Du fliegst sofort aus der Mannschaft, wenn jemand davon erfährt.

Ich erzähle es nicht allen. Ich sag es nur dir, im Vertrauen.

James! Willst du jetzt richtig laufen, oder was?

Wie viele Puppen schlafen denn in dem Büro?

Hm... 40, 50.

- Heute Abend vielleicht 150. - Das sind verdammt viele Bienen.

Vielleicht auch 200.

Um was... Um was geht es?

Wenn Linda erfährt, dass ich abgehauen bin, redet sie kein Wort mehr mit mir.

- Ja. - Die nimmt das verdammt ernst.

Das versteh ich natürlich.

Sie will sich nachher mit mir auf dem Spielplatz treffen.

Die machen da 'ne Demonstration. Das wird eine harte Sache.

- Kann ich da nicht mit einsteigen? - Ja, natürlich.

Ich sage einfach, ich war hier, um dich anzuwerben.

Morgen kommen wir wieder her.

Na ja, ich werd's versuchen. Aber wehe, da ist nichts los.

Was hab ich dir gesagt?

Gewalt ist Teil des amerikanischen Alltags!

Sie ist so amerikanisch wie Kirschkuchen!

SANITÄRANLAGE

Es war ihre Schuld, dass es umfiel.

Was machst du denn da?

Ich will wissen, wie es sich anfühlt,

Flugblätter aus 'ner Polypenschaukel zu schmeißen.

- Und wie ist es? - Sehr nett.

Nicht gerade umwerfend, aber sehr nett.

~ America, America... ~

Ich find das schrecklich. Einfach beschissen.

Leck mich doch. Echt toll.

~ From sea to shining sea... ~

~ Lock up the streets and houses ~

~ Because there's something in the air ~

~ We got to get together Sooner or later ~

~ Because the revolution's here ~

~ And you know it's right ~

~ And you know that it's right ~

~ We have got to get it together ~

~ We have got to get it together now ~

- Alle hier rauf, vorwärts! - Zu den Fingerabdrücken.

Charlie, du verrückter Anarchist! Jetzt hängen sie dich auf.

Nicht sprechen. Mund halten.

Mann, hier sind aber strenge Sitten.

- Hat die mich gebissen! - Mit dem Gesicht zur Wand.

Das kann doch nicht wahr sein.

Ist das nicht fantastisch? Jetzt steh ich schon zum 3. Mal hier.

Das ist Linda. Das ist Charlie, mein Zimmerkamerad.

- Jetzt bin ich politischer Verbrecher. - Hi.

- Wenn der mich anfasst... - Warte.

Ich wünsche einen weiblichen Inspektor für meine Freundin.

- Hä? - Sie sollen sie nicht berühren.

Wer berührt sie denn?

- Nicht? - Wir haben einen so schweren Tag.

- Gesicht zur Wand. - Schon wieder.

Jeder von euch kann 3 Telefonate führen.

Ortsgespräche gehen auf unsere Kosten.

Ferngespräche müsst ihr bezahlen.

Macht kein großes Theater. Wir wollen nur eure Namen.

Wer zum 1. Mal hier ist, wird ohne Kaution wieder freigelassen.

Nachdem ihr telefoniert habt, wartet hier.

- Und zwar leise. - Ich hab meins schon angemeldet.

Ich rufe Joyce an. Die ist leicht zu beeindrucken.

Ich ruf meine Mutter an.

Warum?

Vielleicht ist es sentimental, aber ich bin zum 1. Mal im Knast.

Wer hat eine Joyce unter 6661940 angerufen?

- Das bin ich! - Nein, das bin ich.

Moment, die hab ich angerufen.

Daddy, was meinst du damit: "Was für ein Simon"?

Gut.

Wie geht's Mama? Na fein.

Ich bin verhaftet worden. Ja, im Knast.

Ja. Aber ja. Sicher. Ja, das ist...

Da mein Haar 2 Monate gewachsen ist, muss es ja länger sein, nicht wahr?

Mancher hat Probleme mit langen Haaren, mancher mit langen Cadillacs.

Meine Identitätskrise hab ich gelöst.

Ja.

Ich ruf dich später noch mal an, ok? Wiedersehen.

- Du nimmst das nicht ernst. - Oh doch.

Deine Uni tötet Menschen, verbrennt Babys. Und du bist in der Ruderriege.

In der Rudermannschaft.

- Linda, das hast du doch gewusst. - Das ist Zeitverschwendung.

Der Streik ist was Reales, besser als der spießige Ruderclub.

Die meisten sind keine Spießer.

Es gibt in der Crew sogar weniger Konformisten

als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

Vielleicht müsste man sie doch auflösen.

Ach, hör mal. Sie haben Schnurrbärte und so...

Simon, wenn du so gerne rudern willst, dann tu's doch.

Ach, du weißt gar nicht, wie das ist.

- Es ist irgendwie erotisch. - Oh!

Wirklich. Versuch's doch mal.

Es ist eine Verpflichtung. Es ist was Reales.

Nein, es ist nur ein Spiel.

Die Bewegung ist was Reales.

Linda...

Was?

Ich bin so unsagbar verwirrt, weißt du?

Ja. Ich auch, Simon.

Ich will keine Häuser in die Luft sprengen.

Natürlich nicht. Warum auch?

Ich hab mich abgerackert, um auf die Uni zu kommen.

Ich bin erst seit Ende August hier.

Ich hatte einen Brief geschrieben, der gut ankam, und sie nahmen mich auf.

Ich war wie verrückt vor Freude, dass ich auf diese Uni durfte.

- Niemand will was in die Luft jagen. - Das kommt noch.

Was rede ich? Ich möchte selbst was von dieser Uni in die Luft sprengen.

Ich möchte was Wesentliches machen.

Wenn ich das alles still mit ansehe, müsste ich mich ja ankotzen.

Ich meine, diese Universität stinkt doch.

Dieses ganze Land verblödet allmählich.

Es verblödet!

Ich meine, wir... Dieses Land hatte doch einen Traum,

dass alles anders werden müsste.

Jetzt hocken alle auf ihren fetten Hintern und lassen alles, wie es ist.

Es wäre besser, wir würden noch mal träumen.

Ach, ich weiß nicht.

Ich bin erst 20, also gebe ich dem Land noch mal eine Chance.

Aber nur eine.

Du, ich hab nur 43 Cent. Abgesehen von dem 5-Cent-Stück mit dem Indianer.

Ich will ja nichts kaufen.

So, die hier. Komm mit.

Achtung, es geht los.

Kopfhörer aufsetzen!

Das zerreißt einem ja das Trommelfell.

Ist das laut genug?

- Was? - Ist das laut genug?

Ja.

Und gefällt es dir?

~ I'm going down to the fishing hole And you can come fishin' all the time ~

~ Grandpa's goin' fishin' all the time And I'm goin' fishin', too ~

~ You'll bet your life ~

~ Your mother and wife Are gonna catch more fish than you ~

~ Any fish will bite If you got good bait ~

~ Here's a little tip That I would like to relate ~

~ Come on, baby Come on, gal ~

~ I'm goin' fishin' Yes, I'm goin' fishin' ~

~ You can come fishin', too ~

- Ich muss jetzt weg. - Ach, komm.

Ich dachte, unser Kampf wäre dir so wichtig wie mir.

Ich wusste nicht...

Soll ich eine Bombe werfen?

Im Grunde verstehst du gar nicht, worum es geht.

Es ist wie ein Betrug, wenn ich mit dir zusammen bin.

Ich bin ein Mädchen, das seinen Mann heiraten will.

- Eine sehr bourgeoise Einstellung. - Oh ja. Allerdings.

- Du willst keine mit Prinzipien. - Doch. Wirklich.

Du würdest auch nicht wollen, dass ich mit jemandem wie dir ausgehe.

Ein sehr komplizierter Gedanke.

Ich muss nachdenken. Ich bin sehr verletzbar.

Du könntest mich überreden, mit dir auszugehen

oder mit dir zu schlafen.

Aber ich würde dich dafür hassen.

Bist du jetzt deprimiert?

Ja, ich bin sehr deprimiert.

Ich muss den Bus um halb 12 kriegen.

Den Bus?

Ich hasse diesen Abend.

~ We went down the hill About one o'clock ~

- Leb wohl, Simon. - Leb wohl.

~ Grandpa's goin' fishin' all the time And I'm goin... ~

Danke.

~ You can bet your life ~

~ Your mother and wife Are gonna catch more fish than you ~

~ Any fish will bite If you got good bait ~

~ Here's a little tip That I would like to relate ~

~ Come on, baby Come on, gal ~

~ I'm goin' fishin' Yes, I'm goin' fishin' ~

~ You can come fishin', too ~

Robert Kennedy wäre ein guter Präsident. Aber sie brachten ihn um.

Militärtrainingslager sind Brutstätten der Gewalt.

Es ist klar, was in diesem Land faul ist.

Wir streiken auch gegen ihre Trainingslager.

Sie können alle ihre Waffen einsetzen, unser Protest wird weitergehen...

Das ist nicht nur intellektueller Scheiß.

Um zu demokratischen...

Nur die Dozenten...

Ein berühmtes Zitat: Zerstört die Dörfer, um sie zu retten.

Sabotiert die CIA!

Die Zeiten von $500-Diners sind vorbei!

...der CIA.

- Robert Kennedy... - TNT.

...um denen zu helfen...

...die weltweite Bedrohung...

Wir lassen uns nicht beeindrucken. Unsere Forderungen...

SIMON

Fertig? Alle fertig?

Los!

Ging's dir mies gestern? Hattest du Schnupfen?

Mir ging's gut, danke.

Du warst down.

Gestern war ich in Form. Dienstag eher nicht.

Gestern warst du verdammt langsam.

- Was? - Groggy.

- Was denn nun? - Was?

- Groggy oder langsam? - Beim Finish warst du lahm.

Wenn ich groggy bin, sag ich's dir!

- Ok? - Ok.

- Gut. - Hol dir keinen Schnupfen, George.

Zieht!

Zieht!

- Ich habe schon viele Flauten erlebt. - Hör dir das an.

Die Männer sind erschöpft.

- Setzen Sie neue Männer in die Boote. - Aye, aye Sir.

So ein Schwachsinn.

Du sitzt auf meinem großen Zeh.

Dieses Fernsehen...

Diese verdammte Gesellschaft ist krank.

Krank... Dabei fällt mir der Bursche wieder ein.

Der Plakettenverkäufer beim Begräbnis an der St.-Patrick-Kirche in New York,

der schrie: "Vergiss nie Bobby, 50 Cents".

Er verkaufte diese Plaketten.

- Über uns steht was auf Seite 3. - Gestern war's nur Seite 5.

- Das Fernsehprogramm ist lausig. - Der Empfang ist lausig.

- Das kotzt mich an. - Mach doch ein Nickerchen.

Ob die Pariser Kommune auch so langweilig war?

Hier haben wir's. Hier ist unser Beweis, Babys.

Na sieh mal an. Unser Vitamin E hat etwas gefunden.

- Die Sache war ein Steuerschachzug. - Was für 'ne Sache?

Na das Trainingslager für Reservisten.

Unsere Uni machte mit der Wasser- und Stromgesellschaft ein Geschäft.

Wir reservieren das Land steuerfrei, bis sie ein neues Stromwerk bauen.

Dann reißen sie das Trainingslager ab und die Uni überlässt ihnen das Land,

damit die Schweine Steuern sparen.

Die Uni ist Komplize des Großkapitals.

Ja, ja. Mehr als das.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Wasser- und Stromgesellschaft

sitzt auch im Verwaltungsrat der Universität.

- Ehrlich? - Das ist der reinste Kapitalismus.

Unter Freunden spielt Geld keine Rolle.

"Vergiss nie Bobby, 50 Cents."

Hör auf! Ich bin nicht in Stimmung.

- Du bist ein Linker. - Und du ein Rechter.

Na los! Wer gibt den Roten Saures?

Schluss mit dem Quatsch. Lass mich bitte in Ruhe.

Gegen dich hab ich nichts. Nur gegen deine politische Einstellung.

KOREA KRIEG Zur Erinnerung

Mein Gott.

Scheiße.

Eine Gemeinheit. Das ist eine Sauerei.

Das ist gut.

Hey.

Ja, das ist...

Ja, das sieht aus!

Ja, das ist gut.

Weißer Mann spricht mit gespaltener Lippe.

- Simon! Mein Gott! - Gefällt's dir?

Du siehst furchtbar aus. Wie dein Mund blutet!

Tut ziemlich weh, was? Ich weiß, das tut es.

- Das waren die Bullen. - Die Bullen, was?

- Komm mit. - Nein.

Komm. Komm mit. Ich will dich jemandem vorführen.

- Ich will keinen Arzt. - Halt die Klappe und komm.

Gott, sie haben Simon verprügelt. Er hat doch nichts getan.

Ich hab Ihre Ausreden satt. Tun Sie endlich, was wir verlangen.

- Ich habe Kinder. - Toll.

- Ich habe Kinder. - Eine Geisel!

- Wer ist das? - Die Bullen haben ihn erwischt.

Schaut euch seine Lippe an.

- Die Schweine haben ihn erwischt. - Was ist mit der Geisel?

- Geisel? - Mit mir?

Werden wir ihn... Werden wir ihn foltern?

- Wer ist dieser Junge? - Was hab ich denn gesagt?

- Spinnst du? - Er sagte doch, er hätte Kinder.

Er ist College-Professor. Weil er uns hilft, kann er rausfliegen.

Sir, wir sind Ihnen sehr dankbar.

Danke. Das waren Polizisten?

- Ja. - Das wird immer schlimmer.

- Hast du auch ausgeteilt? - Ein paar.

- Viel zu wenig. - Ich hol 'ne Kamera und mach 'n Foto.

Na komm. Komm schon.

Es hat mich sehr gefreut, Jungs. Wir sehen uns.

Was das für einen Eindruck machen wird?

Halt, warte mal. Danke dir.

- Wer ist der Schwarze? - 'ne Kanone.

- Wie heißt er? - Lucas. Stell dich da hin.

Aus der McCullough-Kommune.

- Eine Kanone. - Ein großes Tier der Afrika-Bewegung.

- Ach so. - Lass mal ein bisschen Blut sehen.

So, nicht wackeln jetzt.

- Ich muss gehen. Bis nachher. - Elliot!

Simon, da wartet ein Mädchen auf dich.

So?

Du erinnerst dich doch an die National Geographic neulich im Badezimmer?

Ja.

Das Mädchen hier ist eine weiße Ausgabe von dem Apparat auf Seite 43.

Oh, was haben die denn mit deiner Lippe gemacht?

Ich hasse diese Schweine.

- Tut ganz schön weh, was? - Ja, ein bisschen tut's schon weh.

Besser?

Wusstest du, dass Lenin Frauen mit großen Brüsten liebte?

- Nein. - Aber das tat er.

- Ja? - Ja.

Gefallen sie dir?

- Das Bewegendste, was ich je sah. - Das freut mich.

- Hast du "Die Reifeprüfung" gesehen? - Nein.

- Solltest du aber. - Komm her. Ich zeig dir was.

Äh...

- Mein Gürtel. - Ja, Baby.

- Hast du abgeschlossen? - Natürlich.

- Wirklich? - Ja, die Tür schließt automatisch.

Sei doch nicht so nervös, Süßer. Keiner wird uns stören.

Ich bin nicht nervös.

Ich bin aufgeregt.

Doch, ich bin nervös.

Ich werde dir was geben, was ein Held wie du verdient.

Wie?

Entspann dich.

~ He's a perfect stranger Like a cross of himself and a fox ~

~ He's a feeling arranger And a changer of the ways he talks ~

~ He's the unforeseen danger The keeper of the key to the locks ~

~ Know when you see him ~

~ Nothing can free him ~

~ Step aside Open wide ~

~ It's the loner ~

Hey. Hallo, Baby. Lust auf 'ne kleine Wiederholung?

- Ich mach jetzt mit bei euch. - Du machst mit?

- Willst du mich etwa verscheißern? - Ich bin da gewesen heute Morgen.

Du warst nicht da.

Mann, wenn die Bullen kommen, das wird 'ne Aktion.

Lebst du jetzt die schmutzigen Sexualfantasien deines Vaters aus,

indem du Kommunarde wirst, so dass seine Alpträume wahr werden?

Ach, Blödsinn, George.

Geh lieber zur Armee. Da kannst du ein paar Babys umbringen.

Warum darf ich nicht? Es kommen immer mehr dazu.

Aber die hauen mir nicht auf's Maul. Sieh dir das an.

Entschuldige.

Du willst mich verscheißern.

- Ich mach mit. - Du bist ein Revolutionär geworden?

Ein ganz neues Gefühl, nicht?

~ There was a woman he knew About a year or so ago ~

~ She had something that he needed And he pleaded with her not to go ~

~ On the day that she left He died, but it did not show ~

~ Know when you see him ~

~ Nothing can free him ~

~ Step aside ~

~ Open wide ~

~ It's the loner ~

Ich bleibe bei dir, ok?

Sicher.

Ich glaub, ich fang gleich an zu weinen.

Was ist geschehen?

- Ich komme zu dir. - Gott sei Dank.

Es ist dir eigentlich völlig egal, nicht wahr?

Ja. Eigentlich ja.

Alle anderen würden ein stundenlanges Palaver mit mir anfangen.

- Hab ich dir von meinem Onkel erzählt? - Nein.

Er hat sich umgebracht. Er hatte einen Papagei.

Dem brachte er "Hau ab!" bei.

- Das hat er schnell gelernt. - Ja.

Von da an schrie er immer "Hau ab!". Meiner Tante ging es auf die Nerven.

Sie stülpte eine Tüte über den Käfig.

Immer wenn sie die Tüte anhob, sagte er "Hau ab!"

Also ließ sie die Tüte immer drüber und er konnte sich kaum noch äußern.

Bis er eines Tages tot umfiel.

Etwa 7 Jahre später wurde mein Onkel diesem Vogel immer ähnlicher.

Eines Tages stand er auf einer fantastisch hohen Brücke.

Ein Wächter kam und sagte: "Hier können Sie doch nicht stehen."

Und mein Onkel sagte: "Hau ab!".

- Und dann? - Er sprang runter.

~ You place the flowers In the jars that you bought today ~

~ Staring at the fire For hours and hours ~

~ While I listen to you ~

~ Play your love songs ~

~ All night long ~

~ For me ~

~ Only for me ~

~ Come to me now ~

~ And rest your head For just five minutes ~

~ Everything is done ~

Ich habe Angst.

~ The windows are illuminated ~

~ By the evening sunshine through them ~

~ Fiery gems for you ~

~ Only for you ~

~ Our house Is a very, very, very fine house ~

~ With two cats in the yard ~

~ Life used to be so hard ~

~ Now everything is easy 'Cause of you ~

Sehr gut. Jetzt mach die Katze. Grrr... du weißt schon.

- Ein verspieltes Kätzchen? - Ja.

Jetzt ein bisschen da rüber. Zu dem Baum da.

- Sehr schön. - Was soll ich machen?

- Ich lehn mich einfach dagegen. - Rutsch runter.

- So? - Das ist gut.

- Und jetzt die Madonna. - Die Madonna. - Ja.

Okay, jetzt sag was

- Nein. - Komm, sag was.

Ah...

Seit ich diese Schuhe trage, legen alle Kerle mich auf's Kreuz.

Hm, sehr gut. Du, das war fabelhaft.

- Du hast 'ne richtige Schandschnauze. - Wirklich?

Was hast du denn?

Klassische Paranoika.

Prima, 5 Verrückte kommen immer näher.

Ja.

Hi. Welche Freude.

Was machen wir?

- Lauf weg. - Ich lass dich nicht allein.

- Mich wollen sie nicht vergewaltigen. - Der Rat meiner Mutter: nicht wehren.

- Und wo ist deine Mutter jetzt? - Hi!

Können wir euch irgendwie helfen?

- Ich weiß, was sie wollen. - Ich hasse diesen Tag.

- Was? - Ich hasse diesen Tag.

Wir tun einfach, als wäre nichts passiert.

Da bekommen sie sicher 'ne Scheißangst.

Warum sagen die denn nichts?

Bssssss.

Instamatic.

Mann, bleib cool.

Mensch, erzähl mir doch nichts über Gewalt.

Auch wenn du in unserem Lager bist.

Was ist los? Bist du high?

Ich war nie so nüchtern. Ich bin absolut klar.

Ihr engagiert euch, streikt, marschiert durch die vermisteten Straßen

mit Zauberspruchbändern gegen die Bombe und keinen interessiert es.

Die scheißen auf uns. Vom Präsidenten zum Provinzspießer.

- Hör mal. - Du hast keine Ahnung.

- Sag's ihm! - Wir haben so 'ne Sache erlebt.

Das war so 'ne Sache. Die haben meine Kamera zertrampelt.

Aber darum geht's nicht.

Sondern darum, was getan werden muss. Was ist das für eine Scheiß-Stadt?

Hier verprügeln die Bullen friedliche Demonstranten und Pazifisten

anstatt der Kriegstreiber, Verbrecher und Mörder.

- Hey, Mann. - Das ist Mordsscheiße!

Es ist alles eine mordsmäßige Scheiße.

Alles Scheiße!

Scheiße! Scheiße!

~ The big cats will do you in, dude ~

~ But a little pussy Never hurt anyone ~

- Entschuldige, George. - Schon gut.

George ist ja wirklich klasse. Lies das mal. Er übertrifft uns alle.

Wir gehen zurück zum Sit-in.

Wer sein Examen nicht macht, wird relegiert.

Geologie.

Simon, wie identifizierst du Wolframit?

Es hat eine dünne Narbe an der rechten Wange.

- Simon! - Autsch!

- Ich bin müde. - Opperment?

Opperment... Opperment... Das ist...

Das steht auf der Seite vor Realgar und ist...

...gelb.

- Psst! Sei still! - Was ist?

Meine Mutter. Sag keinen Ton.

Sie kann uns sehen, ich meine hören. Also sei ganz... Psst.

Ja, hallo?

Es ist Swatch. Hi!

Was? Wo liegt er?

Ja, ich geh gleich rüber.

Fantastische Sache, hm?

- Wie sind meine Geologie-Zensuren? - Fabelhaft.

Das ist nicht das einzige, was mir wehtut.

- Hier, kuck mal, wie das spannt. - Ach ja?

Mann! Alte Sau.

Wie ist das passiert?

Eine Horde Streikgegner hat mich überfallen.

Und alle auf einen drauf.

Ohne die Bullen wäre ich jetzt schwanger.

- Was taten die Bullen? - Die Ultras sind pervers.

- Was haben die Bullen gemacht? - Zugesehen... Karten gespielt.

- 'n bisschen gequatscht. Nette Kerle. - Wie fühlst du dich?

Beschissen.

Großer, allmächtiger Gott.

Das ist zu weit gegangen. Das wächst uns über den Kopf.

Diese Schweine. Sie haben es meinem Vater gesagt.

- Er fliegt heute her. - Es ist einfach absurd.

Ahh.

Verdammt.

Willst du nicht deinen Namen draufmalen?

Streik, Streik, Streik!

Streikt, weil ihr... Streikt, um...

Streikt, um menschlicher zu werden.

Streik, Streik, Streik!

Der Dekan! Ist er da?

- Sind Sie angemeldet? - Ist er da?

- Ist das sein Zimmer? - Er ist nicht da.

- Wo haben Sie ihn versteckt? - Wie heißen Sie?

1... 9... 2... 3... 3... 0.

Student.

- Wissen Sie was? - Was?

Georges Knochen sind gebrochen.

Das ist Ihre Schuld. Er ist mein Freund.

Ich werde Ihnen was sagen.

Hier gibt es viele Arme und Beine, die man brechen kann.

Wenn die Uni unseren farbigen Mitbürgern den Spielplatz nicht wiedergibt,

wenn sie sich sträubt, den Schwarzen ihren rechtmäßigen Platz einzuräumen,

wenn sie nicht ihr Kriegsforschungsprogramm einstellt,

sich nicht vom verfluchten 19. Jahrhundert trennt

und die Bullen zurückpfeift,

wird hier alles über den Haufen gefegt.

Sie haben doch schon von Revolution gehört.

Sie haben so was im Fernsehen gesehen. Oder in der Zeitung gelesen.

Aber sie ist nicht irgendwo, sondern hier.

In jedem Raum, in jeder Toilette dieser idiotischen Anstalt.

Überall ist die Revolution. Oh, Verzeihung.

Da ist ein Junge, der Angst vor heute Abend hat.

Wenn Sie die Bullen nicht zurückpfeifen,

gibt es einen wilden Tanz, dann gibt es Krieg.

Und zwar nicht, weil es Krieg geben muss.

Sondern bloß, weil ihr es so wollt.

Habt ihr die Nachrichtenbilder aus Prag gesehen?

Das hier sieht genauso aus.

Die erkenne ich. Aber die anderen?

Das sind die rechten Streikgegner.

- Ach so. - Du musst dich orientieren.

Toll, dass die schwarzen Genossen sich dem Streik anschließen.

Ich kann's gar nicht fassen.

Er kann unmöglich uns alle rausschmeißen.

Das wäre ganz schön dumm.

Das wird 10-mal besser, als wir dachten.

- Endlich kommt die Presse. - Du erinnerst dich, Lucas.

Das ist der, den sie verprügelt haben.

Ja, ich erinnere mich.

- Der Präsident hat sicher Angst. - Du nicht?

Glaubt ihr, die Leute von NBC und CBS sind zum Spaß da?

Wir sind Meinungsmacher.

Kümmere dich sofort um das Kabel. Stell fest, was damit los ist.

Gehen Sie bitte von dem Kabel runter.

Schauen SIe sich die großen Schlagstöcke an.

Jetzt steht 'ne Frau auf dem Kabel. Gehen Sie bitte da runter.

Gehen Sie von dem Kabel runter.

- Sie sind fleißig genug. - Wir haben genauso viel gelernt.

- Wir haben genauso gepaukt. - Aber jetzt ist vieles anders.

- Was meinst du? - Na, z.B. die Überbevölkerung.

Ohne Frage. Ökologie ist wichtig.

Studenten! Ruhe, bitte.

- Was passiert jetzt? - Der Waschsalon macht zu.

Streikende Studenten! Hier spricht euer Präsident.

Entfernt ihr euch nicht unverzüglich, ist die Universitätsleitung gezwungen,

die Polizei wegen eurer Aktivitäten zum Eingreifen zu veranlassen.

Ihr werdet verhaftet und von der Universität relegiert.

Ihr werdet...

- Beraubt. - Vergewaltigt.

...unter Anklage gestellt und...

- Verhaftet. - ...zur Rechenschaft gezogen.

Verhaftet, ermordet und beerdigt. Und wiedergeboren als Politiker.

...und dieser Universität.

Der Präsident hat ihnen ein Ultimatum gestellt.

Das wird Schlagzeilen geben. Etwas wird passieren.

Vielleicht stürmt die Polizei das Gebäude. Und hier funktioniert nichts.

Wir sind schon ewig hier.

Ich hätte schon vor einer Stunde der Trockner ausschalten sollen.

Mann, dieser Kaffee schmeckt wie Jauche.

Willst du was trinken?

Ich hab solche Lust auf ein Bier, dass ich es fast schmecken kann.

Freut mich, euch hier zu sehen, Jungs.

Werden wir heute 'n bisschen Blut sehen?

Wenn Blut fließt, dann hoffe ich, dass es Schwerverletzte gibt.

Denn ich will nicht zu den Leichtverletzten gehören.

Das kann ich verstehen.

Hast du Angst?

Streik-T-Shirts!

Also... nicht, solange ich hinter dem Zaun bin.

Er ist weg.

- Wer? - Al.

Wenn sie heute nicht Ernst machen, haben wir ein Proviantproblem.

Keine Sorge, sie machen Ernst.

Die Nationalgarde ist da!

Na dann, komm.

Simon, ich hab Angst.

Los! Alles in die Positionen! Räumt die Tische weg!

Kommt alle zusammen! Na los! Na los!

Kommt! Macht schnell! Geht auf eure Positionen!

Wir sind unterrichtet worden, dass die Polizei und die Nationalgarde...

Schritte unternehmen werden, um dieses Gebäude zu räumen,

wenn Sie nicht innerhalb von 5 Minuten das Universitätsgelände verlassen.

Ich beschwöre Sie:

Gehen Sie jetzt.

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

Musst du diese Brille tragen?

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

- Warum haben wir so was nicht getan? - Wir kamen nicht drauf.

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

Alles runter! Alles runter!

Unten bleiben! Unten bleiben!

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

WAHRHEIT, FREIHEIT, TOLERANZ

Los! Los! Los! Raus hier!

Na los! Los! Raus hier!

Raus hier!

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

Gas anstellen!

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

~ All we are saying ~

~ Is give peace a chance ~

Studenten! Hier spricht euer Präsident.

Gebt den Widerstand auf. Fügt euch den Anweisungen der Polizei.

Hört auf, die Beamten zu provozieren.

Leistet keinen Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Loslassen! Loslassen! Lassen Sie mich los! Loslassen!

~ Yesterday a child came out to wonder ~

~ Caught a dragonfly inside a jar ~

~ Fearful When the sky was full of thunder ~

~ And tearful at the falling of a star ~

~ So the boy who dreamed tomorrow Now is twenty ~

~ Though his dreams Have lost some grandeur, coming true ~

~ There'll be new dreams Maybe better dreams and plenty ~

Um zu beweisen, dass ihr lebt!

BLUTIGE ERDBEEREN

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