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Pippi geht von Bord (1969) dTV - ZDF - 24. Dezember 2012
Guten Tag.
Pippi soll leben! Hoch! Hoch! Hoch!
Ich danke euch allen! Siehst du, sie beneiden dich alle.
Dann wollen wir mal losfahren! Anker lichten! Gangway einziehen!
Aye, aye, Kapit�n! Anker lichten!
Aye, aye! Anker lichten! Nein! Halt!
Papa, ich kann nicht mit dir fahren. Warum denn auf einmal nicht?
Weil Tommi und Annika so traurig sind. Papa!
Dann muss ich wohl ohne dich fahren. Aber du kommst bald wieder, oder?
Nat�rlich, kleine Pippi. Ich komme immer wieder zu dir zur�ck.
Auf Wiedersehen, Papa. Ahoi, Pippi. Mach's gut.
Danke. - Ahoi, Pippi! - Ahoi, Friedolf!
Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen, Friedolf!
Bis bald, Papa! Ahoi, Hoppetosse! Moment, ich geb dir noch Gold!
Ich brauch kein Gold! Ich will nicht, dass du Not leidest!
Warte, ich hole es schon!
Blum, komm mal her! - Was ist denn? - Guck mal, was die da hat.
Einen neuen Koffer Gold. Schnell! - Los, beeil dich!
Hey! Ich dachte, du bist auf dem Schiff.
Du siehst doch, dass ich hier bin! Oh Pippi!
Wenn sie hier bleibt, kann ich sie doch im Heim unterbringen. - Sicher.
Ist das anstrengend. - Los, es geht ums Gold.
Ich bin so froh, dass du nicht weggefahren bist! - Ich auch, Pippi.
Und ich auch. Hallo, alte Villa Kunterbunt!
Jetzt bist du meine Negerh�tte. Und du, dicker Limonadenbaum,
du bist jetzt meine S�dseepalme. Hey! Du hast dich aber rangehalten.
Einmal quer durch den ganzen K�se!
So gefr��ig, du kleiner Kerl. Mach mir blo� keine Vorw�rfe,
wenn dir nachher der Bauch wehtut.
Ja, dir gef�llt es auch am besten in der Villa Kunterbunt, hm?
So froh wie heute war ich noch nie. Ja, ich freu mich auch, Tommi.
Ach, ist das sch�n, Tommi, ich kann Pippi sehen!
Schade, dass wir erst morgen wieder zu ihr gehen k�nnen.
Es ist doch sch�n in der Villa Kunterbunt. Und ich bin froh,
dass ich hier geblieben bin, Mama, bei Tommi und Annika.
Schade, dass die beiden morgen fast den ganzen Tag Schule haben.
Jetzt werd ich erst mal die Villa Kunterbunt auf den Kopf stellen
und Ordnung schaffen und dann lange schlafen.
Raus! Uns ist schon mal ein Koffer voll Gold durch die Lappen gegangen,
das darf nicht wieder passieren. Und schnappen lassen wir uns auch nicht!
Au! Gott, ist das tief.
Guten Morgen! Es ist doch schon fast Abend!
Na und? Ich hab die ganze Nacht durchgetanzt, das macht m�de.
Ihr h�ttet mich noch nicht wecken sollen. Und dann hab ich getr�umt,
mein Papa w�re gekommen. Hast du schon Sehnsucht nach ihm?
Klar. Aber der kommt immer wieder.
Ich m�chte nie erwachsen werden. Ich auch nicht,
dann k�nnen wir nicht mehr spielen. Wenn wir nicht wollen,
brauchen wir nicht erwachsen werden. Dagegen hab ich ein Zaubermittel:
Krummeluspillen. Wo sind sie nur? Jeder muss mal erwachsen werden.
Nein. Wer Krummeluspillen hat nicht. Die Pillen sind wohl wieder so was
wie damals dein Spunk. Ticken
Komisch, was man alles so findet. Nur das nicht, was man sucht.
Wenn ich nicht aufger�umt h�tte, dann w�sste ich heute wenigstens,
in welcher Ecke ich suchen soll.
Oh, das Gold! Da will ich gleich mal ein paar St�cke einstecken,
falls wir Bonbons kaufen wollen.
Die Krummeluspillen werd ich schon noch finden, keine Sorge.
Einen sch�nen Koffer Gold!
Na bitte, da sind sie ja!
Das sind doch gew�hnliche Erbsen. Tommi, du hast ja keine Ahnung!
Das sind keine Erbsen, das sind echte Krummeluspillen!
Man muss den richtigen Zauberspruch sagen, wenn man sie einnimmt.
Kennst du den Spruch? Ja. -Feine kleine Krummelus,
lass mich niemals werden grus.- Gro� meinst du.
Nein. Sonst w�chst man schneller. Ich werde glaube keine Pille nehmen.
Ich will es nicht falsch sagen. Ich helf euch, dann klappt das.
Feine kleine Krummelus,
lass uns niemals werden grus. Na bitte, das war genau richtig.
Werden wir jetzt nie gro�, Pippi? Wenn genug Kraft in den Pillen war,
ganz bestimmt nicht. Dann sind wir mit 50 noch klein.
Ach, Pippi, du bist so lieb. Ich bin froh, dass du geblieben bist.
Wiedersehen! - Bis morgen. - Denk dir ein neues Spiel aus!
Wir gehen zum Fluss und laufen auf dem Wasser rum! - Das geht nicht!
Doch, das kann man wohl! Man kann alles, was man will.
Bis morgen!
Gute Nacht! Gute Nacht!
Musik
Hey, sieh mal. - Das ist Blut!
Ja, tats�chlich. Blut.
Das Opfer des M�rders auf der Flucht. - Schwer verletzt mit blutigen F��en.
Wir m�ssen die Spur verfolgen. - Ja.
Aber das Opfer hat zwei linke F��e!
Nein, es hat nur noch ein Bein.
Den Fall m�ssen wir aufkl�ren. Komm!
Die hat aber viele Sommersprossen! Pippi, komm und sieh dir das an!
Pippi! - Was ist denn da? - Hast du das Plakat hier gesehen?
Nein. -Leiden Sie unter Sommersprossen?-
Warum sagst du Sie zu mir? Das steht doch hier auf dem Plakat.
Wenn einer so h�flich fragt, dann soll er auch 'ne Antwort kriegen.
Kommt, gehen wir rein! Guten Tag!
Guten Tag. Na, mein Kind? Nein.
Nein? Was soll das hei�en? Nein. Ich wollte dir nur sagen,
dass ich nicht unter Sommersprossen leide. - Unsinn!
Du hast doch das ganze Gesicht voll. Ja, aber ich leide nicht darunter.
Sie gefallen mir. Hast du Parfums, die nach Blumen oder so was riechen?
Aber die kosten viel Geld. - Egal. - Dann such dir etwas aus!
Nach Blumen riecht das aber nicht.
Hier h�rt die Spur pl�tzlich auf. - Ja, tats�chlich.
Spurlos weg. - Wei�t du, warum? - Nein. Du vielleicht?
Nein, ich auch nicht. - Du, h�r mal.
Wir sagen keinem was davon. Wir haben nichts gesehen. - Genau.
Ganz unauff�llig. - Ja.
Das war ganz schlecht. Ich werd euch mal vormachen, wie das geht.
So in die Hand nehmen und eins, zwei, drei und hepp!
Eins, zwei, drei und... Ich z�hle nie, wenn ich werfe.
Das Wichtigste ist, ruhig zielen. Tommi! Annika! Wo seid ihr?
Hier, Pippi! Tag, ihr beiden!
Hast du die Drachen selber gemacht? Gleich drei auf einmal?
Ja, f�r jeden einen. Wollen wir sie gleich ausprobieren? - Na klar.
Toll hast du die Drachen gemacht. Ich frag Mama, ob wir mitd�rfen.
Geh ein bisschen in den Schatten, Kleiner Onkel. Aber lauf nicht weg.
Du bist Pippi. Willst du mal? - Ja. Dann komm her.
Hast du gesehen? Jetzt zeig ich's dir. Das Wichtigste ist,
dass man richtig steht. Den linken Fu� vor, den rechten so.
Dann nimmt man den Pfeil zwischen Zeigefinger und Daumen. Ja, so.
Dann geht's los. Zielen und werfen. Eins, zwei, drei.
Und eins, zwei, drei und...
Pippi, komm, wir d�rfen mit! Dann rauf auf den Kleinen Onkel!
Hey, Pippi! Du hast ja noch gar nicht geworfen! - Ach ja, richtig.
Du wirst nicht so gut treffen wie ich, aber versuchen kannst du's.
Mach es, wie ich es dir gezeigt hab.
Richtig?
Ja, scheint so. - Tommi, los geht's! Bring alle Drachen mit!
Siehst du, Herr Nielson, nun bist du ein Vogelaffe oder ein Affenvogel.
Ich k�nnte den ganzen Tag so da liegen und den Drachen zusehen.
Ich auch. Aber lieber w�rde ich selbst fliegen. - Das geht nicht.
Menschen k�nnen nicht fliegen! Das muss ich erst probieren.
Vielleicht fliege ich genauso gut wie ein Adler.
Was hast du vor? Ich will fliegen.
Nicht, Pippi! Lass doch den Unsinn! Bei dir wei� man nie, was passiert!
Flieg, mein kleiner Adler, Drachenvogel, flieg!
Weit die Fl�gel ausgebreitet, flieg! Pippi!
Hallo! Fliegen ist nicht so leicht, wie ich dachte. Ich muss �fter �ben,
dann klappt das schon. Und jetzt kommt mit zum Bach!
Was meines f�r ein Tempo drauf hat. Jetzt kommt mein Schnellboot,
das �berholt deinen lahmen Frachter.
Das war ja gar kein Schnellboot, das war ein Tanker.
Dein Schiff strandet, Tommi, SOS!
Hey, habt ihr was zu essen f�r uns? Seid ihr denn so hungrig?
Und ob! Wir fallen um vor Hunger! Moment!
Das ist doch die Kleine. Die mit dem vielen Gold. - Ja.
Du bist doch Pippi Langstrumpf, nicht wahr? Oder nicht?
Ihr solltet euch an mich erinnern. Wir haben dich gleich wiedererkannt.
Das Proviantschiff geht in See. Was hat es geladen?
Wurst mit Sommersprossen. Mir l�uft's Wasser im Mund zusammen.
Schnell, sonst treibt's vorbei.
Pass auf, das darf nicht reinfallen!
Mir auch eins! - Jeder eins.
Jetzt kommt der n�chste Frachter! Was ist des denn diesmal?
Fliegende Untertassen, gebacken, eigene Erfindung!
Dann schmecken sie uns bestimmt! - Blum, das sind ja Pfannkuchen.
Jetzt kommt wieder ein Frachter! Jetzt bin ich dran!
Mit welcher Ladung? Mit Peng!
Was ist das denn? Ein H�hnerei von einem Hahn.
Wenn ein Hahn ein Ei fallen l�sst, dann h�rt sich das an wie Peng.
Das ist f�r mich. - Wieso? - Danke, du bist ein Goldst�ck!
Musik
Das ist zum Verr�cktwerden.
Da seid ihr ja. Ihr wart aber lange weg.
Wir haben eine ganze Menge erlebt. Das m�sst ihr mir erz�hlen.
�bst du immer noch, seit heute fr�h? Ja, seit heute, heute fr�h.
Was dagegen?
Pippi. die Treffer heute fr�h, das war doch nur ein Zufall, oder?
Vielleicht. Wirf noch mal, dann sehen wir es.
Hier hast du. Ich hab das einfach so gemacht.
Was?
Sie pfeifen.
Unverst�ndliche Gespr�che
Gibst du mir auch so eins? - Mir auch. Oder zwei.
Wo habt ihr das ganze s��e Zeug her? - Das ist von Pippi.
Die hat morgen Geburtstag. - Aha.
Hallo. Habt ihr meinen Vater hier vorbeikommen sehen? - Vielleicht.
Hat er blaue Augen? - Ja. - Sieht er aus wie alle anderen?
Hat er Arme und Beine? - Ja. - Schwarze Schuhe an und 'ne Krawatte?
Ja, genau. Nein, den haben wir nicht gesehen.
Warte. Hat er so gro�e Ohren, die bis auf die Schultern runterh�ngen?
Nein. So gro�e Ohren gibt es nicht. Doch, in China.
Da sah ich mal einen, der hatte so gro�e Ohrl�ppchen wie Schirme.
Bei Regen schlupfte er drunter. Manchmal kamen auch Freunde dazu.
Dann sa�en sie zusammen und sangen.
Sie singt in einer Fantasiesprache.
Warum siehst du mich so komisch an? Soll das hei�en, ich schwindle?
Oder warst du auch schon in China? Nein, aber ich kann mir vorstellen,
dass es M�nner mit so Ohren gibt. Vielleicht triffst du mal einen.
Wenn man an etwas glaubt, dann geht es auch in Erf�llung. Sch�nen Gru�.
Geburtstagsmelodie -Happy birthday-
Musst du immer fressen? Benimm dich! Die Feier hat noch nicht angefangen.
Wenn man etwas isst, ehe man etwas isst, kann man nichts essen,
wenn man was isst.
Herr Nielson, bleib von dem Zucker! Du kriegst sp�ter so viel du willst.
Sie tr�llern eine Melodie.
Ah, da seid ihr ja! Ich gratuliere zum Geburtstag.
Herzlichen Gl�ckwunsch. Danke. Kommt rein!
Eine Spieluhr! Das ist das sch�nste Geschenk, das ich je bekommen hab.
Und Bonbons sind auch drin.
Ich hab auch Geschenk f�r euch.
Aber du hast doch Geburtstag. Da brauchst du uns nichts zu schenken.
Wenn einer Geburtstag hat, kriegt er von anderen was geschenkt.
Das tut man doch nicht, Pippi. Das ist mir egal.
Ich tu immer das, was mir einf�llt!
Oh, wie lieb du bist, Pippi! - Vielen Dank. - Ich dank dir auch.
Seid ihr satt? Ja, mir ist schon schlecht.
Dann kann ich ja abr�umen. Helft ihr mir? - Na klar.
Wenn ich satt bin, r�um ich gleich den Tisch ab. Macht ihr das nicht,
wenn ihr ein Fest feiert? Nat�rlich, was denkst du denn?
Klar r�umen wir ab. Aber nicht so, wie du das machst.
Was machen wir jetzt, Pippi? Ich hab mir was Besonderes �berlegt.
Wir steigen auf den Dachboden und kramen in den alten Sachen. - Toll.
Es ist herrlich. Dort wimmelt es nur so von Geistern und Gespenstern.
Was machen die denn? Sie spielen mit ihren K�pfen Kegel.
Wie schrecklich. Wieso? Ich finde Kegeln ganz sch�n.
Kommt, lasst uns raufgehen! Geht nur allein, ich bleib hier.
Stell dir vor, ein Gespenst kommt runter und du sitzt allein hier.
H�r auf, Tommi, sag so was nicht! Gehst du nun mit oder nicht?
Ich glaube, es ist doch besser, wenn ich bei euch bleibe. - Na, komm!
Mutter sagt, es gibt keine Geister. Weil sie alle hier bei mir hocken.
Hey, ihr Gespenster, jetzt kriegt ihr Besuch! Benehmt euch anst�ndig!
War klar, dass sie nicht da sind. Es ist Treffen im Gespensterverein.
Umso besser. Da ist eines!
Die alte Schlafm�tze kommt bestimmt zu sp�t zur Versammlung.
Es gibt keine Gespenster, Annika. Was da eben weggeflogen ist,
war nur eine Eule. - Eine Eule? - Ja. Und wenn einer sagt,
er hat Gespenster gesehen, dann dreh ich ihm die Nase um.
Aber du hast doch selbst gesagt. Hab ich das gesagt?
Dann bin ich dran?
Da, Annika! Da kommt schon wieder was!
Ich sagte, dass es keine Geister gibt. Seht, was ich gefunden habe.
Eine Kanone und ein altes Nachthemd. Nachthemd und Pistole?
Das passt doch gar nicht zusammen. Doch. Nachthemden sind friedlich,
und Pistolen sind sehr gef�hrlich. Das gleicht sich aus.
Hier sind noch mehr Schie�eisen, wollt ihr ein paar haben? - Oh ja!
Mutter will nicht, dass wir mit so was spielen. - Ist die geladen?
Ich bin doch nicht verr�ckt.
Spiel nie mit einem Schie�gewehr, hat meine Oma immer gesagt,
-denn es k�nnte geladen sein-!
Die hat ein Schie�eisen!
Nun hat ein Geist keine Z�hne mehr. Das war ein lustiger Geburtstag.
Morgen fahren unsere Eltern f�r drei Tage weg. - Stell dir vor,
die Prusseliese soll auf uns achten. Ausgerechnet die alte Meckertante.
Aber mit der werden wir fertig, da kannst du Gift drauf nehmen.
Klar, das ist doch ganz einfach. Jetzt m�ssen wir los. Hier, Annika.
Gute Nacht, Pippi, und vielen Dank. Gute Nacht, ihr beiden.
Bis morgen! - Schlaf gut! - Ja, ihr auch!
Morgen geh ich ganz fr�h zum Angeln. Kommt ihr auch an den See?
Wir stellen den Wecker auf f�nf Uhr. Die Prusseliese fragen wir nicht.
Tsch�ss! Tsch�ss!
Blum, ich glaube, wir lassen es bleiben. Ich hab die Hosen voll.
Pst!
Tommi! Tommi, aufstehen! Wir haben verschlafen!
Wieso? Pippi wartet doch auf uns!
Ach ja, richtig. Unten am See! Ja, komm!
Wir klettern zum Fenster raus, damit die Prusseliese nichts merkt.
Pippi pfeift.
Morgen, Pippi. Hey, da seid ihr ja.
Hat Prusseliese euch weggelassen? H�r auf. Warum muss die da sein?
Die drei Tage gehen vorbei. Da liegt ein Kahn auf dem Grund!
Mit dem ist nicht mehr viel los. Vielleicht ist er noch ganz gut?
Wir k�nnen ihn uns ja mal ansehen.
Ist das nicht zu schwer f�r dich? Ich kann ja auch ein Pferd stemmen.
Das Ding zu reparieren ist schwerer. Dabei m�sst ihr mir helfen. - Klar.
Nachher wird der Kahn geteert, aber dazu bringen wir ihn in den Garten.
Dann kommt er ins Wasser, s�uft ab und wir retten uns auf eine Insel.
Hast du so was schon mal erlebt? Ja, genau wie Robinson Crusoe.
Da kommt die Prusseliese mit warmen Unterhemden! Verstecken wir uns!
Aber, Pippi! Das wollte ich nicht, ehrlich!
Warte, ich putze das ab. Nein, komm mir nicht zu nahe!
Wenn du Tommi und Annika siehst, sag ihnen, sie m�ssen das anziehen!
Befehl von der Prusseliese, die Unterhemden m�ssen angezogen werden!
Ob es warm oder kalt ist, das ist egal!
Nicht, h�r auf! Ich hab Angst! Wir sind in einen Orkan geraten!
Nicht, Pippi! H�r doch auf! Bitte! Das Schiff geht unter!
Das ist doch nur Spa�, oder nicht?
Das ist mein Ernst. Wir sind in Seenot. Alle Mann in die Boote!
Seht mal, was ich hier habe. Kennt ihr das? - Eine Indianerfeder!
Wo steckt ihr, Roth�ute?
Da knurrt einem Menschenfresser der Magen. - Die gibt es hier nicht.
Aber daf�r wilde Tiere. Alle Arten, die ihr euch vorstellen k�nnt.
Und vor allem eine Menge Tiger und riesige Riesenschlangen.
Und L�wen!
Panther! Passt mal auf, wie schnell die sich verdr�cken!
Dir f�llt doch was Lustigeres ein.
Ihr k�nnt euch auch was ausdenken, warum soll ich das immer besorgen?
-Zum Fr�hst�ck fress ich ein Nashorn auf, ho-ja-ho,-
-und 'ne Flasche voll Rum! Und wenn ich dann noch immer Durst hab,-
-gie� ich noch eine oben drauf!- Annika, hilf mir die Betten machen!
Pfiff
Da. Gute Nacht, Kleiner Onkel.
Pippi, ich habe Angst. Es ist so dunkel hier im Zelt.
Keine Angst, ich bin doch bei dir. Darf ich in deinem Arm schlafen?
H�rst du das? Was meinst du, was soll ich h�ren?
Die Brandung. Ich w�nschte, wir w�ren auf Taka-Tuka.
Pippi! Hier drau�en bin ich, du Angsthase.
Unser Boot ist weg. Nun m�ssen wir warten, bis uns einer holt.
Tommi schreibt eine Botschaft, damit wir gerettet werden.
Was soll ich schreiben? Wir m�ssen nach Hause,
bevor unsere Eltern zur�ckkommen. Gib her, ich sp�l sie aus!
Schreib: Wir sind ohne Schnupftabak, wir verschmachten auf dieser Insel.
So was kann man nicht schreiben! Es ist ja auch gar nicht wahr.
Hast du eine bessere Idee? Nein. Ich wei� nur,
dass wir so bald nach Hause m�ssen. Fang ja nicht an zu weinen.
Das Boot ist nicht weg. Ich hab's an Land getragen, wegen der N�sse.
Typisch! Wo hast du es versteckt? Dr�ben im Schilf.
Oh, jetzt wird es aber Zeit! Alle Mann an Deck!
F�hrst du uns an der Nase rum? Nein, nur zu unserem Boot!
Sind wir abends nicht zur�ck, rei�t sich die Prusseliese ein Bein aus.
Na und? Lass sie doch!
-Oh herab vom Himmelszelt,-
"schauen die Sterne auf die Welt.-
-Blicken durch die Fensterlein,-
-ob Br�derchen, ob Schwesterlein,-
-ob die Kinder...- Um Himmels willen, was ist passiert?
Wo tut es dir denn weh? - Weh? - Ich dachte, dir w�r was passiert!
Weil du so laut geschrien hast. Ach, Pippi! Du bist echt drollig.
Bitte, Tante Prussilius, darf sie bleiben und mit uns abendessen?
Nat�rlich darf sie das. Die arme Pippi soll doch endlich mal sehen,
was ein richtiges Zuhause ist. Nicht wahr, mein Schatz?
Danke, liebes Tantchen, da freut sich die arme Pippi aber sehr!
D�rfen Tommi und Annika morgen mit mir Sachen suchen? - Was ist das?
Das ist ein tolles Spiel. Die meisten Leute gehen an allem vorbei,
aber wenn man die Augen offen h�lt, findet man die tollsten Sachen.
Ich hab was gefunden! - Was denn? - Zeig mal!
Ist das nicht toll? Was kann man damit anfangen?
Kuchen kannst du hier rein tun. Dann ist dein Kuchen im Eimer.
Du kannst den Kuchen aber auch essen und gar nicht rein tun,
dann ist es eine Kapuze oder eine Negermaske. Gef�llt euch das nicht,
k�nnt ihr den Eimer in den Baum h�ngen und als Vogelhaus nutzen.
Darf man alles mitnehmen, was man findet? Egal, was es ist?
Alles, was auf dem Boden rumliegt. Die Schlafm�tze da dr�ben auch.
Wir haben ihn gefunden, also d�rfen wir ihn mitnehmen!
Das ist doch der Herr B�rgermeister! Wenn er so rumliegt, geh�rt er uns.
Wir k�nnen ihn doch nicht mitnehmen. Warum nicht? Wir sperren ihn ein,
wie ein Kaninchen. Und dann?
Dann f�ttern wir ihn mit L�wenzahn und Gras.
Pass mal auf!
Seht ihr? Er mag L�wenzahn.
Lass ihn hier, Pippi! Hier lassen? Du bist aber komisch.
Ein Sachensucher w�rde sich freuen, wenn er einen B�rgermeister findet.
Aber wie du willst.
Ich hab keine Lust mehr, Sachen zu suchen. Wir finden doch nichts.
Ich auch nicht, Pippi. Das ist ein langweiliges Spiel.
Einen Blecheimer hast du gefunden, das war auch alles.
Ich hab eine Negerspule gefunden! Seht mal in dem Baumstumpf nach,
da ist bestimmt noch mehr! Wenn man die Augen offen h�lt,
findet man �berall was. Tats�chlich, wie kommt das da rein?
Ist noch was drin? Ja. Na, so was!
Das ist eine wunderbare Halskette. Ich muss gleich nach Hause laufen
und sie Mama zeigen. Ja, geht nur!
Ich werde noch mit Herr Nielson und dem Kleinen Onkel spielen.
Das hab ich den beiden versprochen, sonst sind sie traurig.
Ich �berlege auch, was wir morgen machen k�nnen! - Lass nur,
jetzt denken wir uns mal was aus! Keine schlechte Idee!
So, jetzt spiel ich mit euch, wie ich es euch versprochen hab.
Pass auf, Herr Nielson, ich tu so, als ob du eine feine Dame w�rst.
Guten Tag, teuerste Gr�fin! Sie sehen wundervoll aus!
Und die Herzogin! Wirklich reizend von Ihnen,
dass Sie noch gekommen sind. Nehmen Sie nur Platz und greifen Sie zu.
Als Herzogin werden Sie ja gute Z�hne haben, nicht wahr?
Was soll das, Gr�fin? Sie wolle mir wohl Haare ausrei�en, was?
Lassen Sie sich beim Spargel essen nicht st�ren, Herzogin.
Gr�fin, der Topf wird immer hei�er. Fallen Sie nicht ins Kaffeewasser.
Ihr seid unm�glich!
-Vor dem Tore da steht ein Lindenbaum.-
Wir bitten um eine milde Gabe. Besten Tag, mein Herr.
Beehren Sie uns bald wieder.
-Ich schnitt in seine Rinde, la, la, la...-
Da! -Es zog in Freud und Leide,-
-zu ihm mich immer fort.-
Da kommt die Polizei. - Ich musst auch heute wandern,-
-vorbei in tiefer Nacht,-
-da hab ich noch im Dunkel-
-die Augen zugemacht.-
Komm, schnell! Blum! Donner-Carlsson!
Halt! Stehen bleiben! Das ist das ist ein Befehl!
Stehen bleiben, hab ich gesagt! - Jawohl, im Namen des Gesetzes!
Ihr Halunken! Wartet! - Wartet!
Unverst�ndliche Rufe
Was machen die wohl auf dem komischen Gestell?
So hoch kann ich auf meinem Bett nicht springen. Komm mit,
das erz�hlen wir Pippi! Oh ja!
Sieh mal, Pippi hat Besuch bekommen!
Die sieht aus wie eine Schwester von der Prusseliese.
Guten Tag, meine lieben Kinderchen. K�nnen Sie uns sagen, wo Pippi ist?
Die kleine Pippi? Die ist vor einer Stunde zum Mond geflogen.
Sie will bis Februar oben bleiben. Aber nur wenn sie da Wasser findet,
um ihre W�sche zu waschen. Die hat doch 'ne Schraube locker.
Vielleicht ist Pippi in der Villa. Ihr d�rft ruhig im Hause nachsehen.
Wenn ihr Pippi findet, sagt ihr, sie soll sich stets die Nase putzen
und das gilt auch f�r euch. Alle Kinder m�ssen sich die Nase putzen,
ob sie l�uft oder nicht. Hauptsache, sie wird sch�n rot.
Pippi! Pippi, wo bist du?
Pippi!
Pippi!
Tommi, wo k�nnte sie denn stecken? Keine Ahnung.
Aber zum Mond ist sie auf keinen Fall geflogen. - Bestimmt nicht.
Ich glaube, die Tante hat gelogen.
Sagen Sie uns doch, wo Pippi ist! H�r mal, mein Kleiner,
hast du dir schon die F��e gewaschen, die Z�hne geputzt
und die Ohren geb�rstet? Sauberkeit ist das halbe Leben.
Aber wo ist Pippi? Der Kleine Onkel ist da, sie kann nicht weg sein.
Du hast uns auf den Arm genommen.
Richtige alte Tanten k�nnen noch von mir lernen, was? Weg damit!
Jetzt wasche ich mir mein Gesicht, wir brauchen diese Tante nicht!
Wir haben ja den Onkel! Kommst du mit zum Rummelplatz?
Na klar komm ich mit! Da h�pfen M�nner auf 'nem Bett rum.
Da gibt's den st�rksten Mann der Welt. - Da kann ich nur lachen!
Was suchst du? Meinen Koffer. Mein K�fferchen,
mein K�fferchen voll Gold! Los, ihr beiden, helft mir suchen!
Ohne Geld k�nnen wir nichts machen. Ja, wir helfen dir.
Hier ist der Koffer! Bring ihn hier her!
Unser Rummelplatz ist bald so wie das M�nchner Oktoberfest. Guten Tag.
Du, Klang, am liebsten w�rde ich damit paar Runden drehen. - Ich auch.
Ich hab da eine pr�chtige Idee. Moment.
Guten Tag. - Guten Tag. - Geh�rt das Karussell Ihnen?
Mir geh�rt hier viel. - Wir �berpr�fen die Sicherheiten,
damit kein Ungl�ck passiert. - Ist das wirklich notwendig?
Ja. Wir dachten, es w�re am besten, wenn wir da dr�ben beginnen.
Da, wo sich die Dinger drehen. - Ja, wenn es sein muss, bitte.
Vielen Dank, Herr Direktor.
Komm, Kling!
Los, steig du zuerst ein!
Hey, jetzt setz dich richtig hin.
Juhu!
Mir ist schon ganz schwindlig!
Sehr sch�n!
Hau den Lukas! Versuchen Sie es noch mal.
Wie w�r's mit Ihnen? Los, ran! - Sie haben noch einen Schlag.
Ich sage euch, da stimmt was nicht. - Wir sind keine Betr�ger!
Andere schaffen das doch. Kann ich das H�mmerchen mal haben?
Der kleine Hammer ist sehr leicht, aber es wird schon gehen. Pass auf!
Hallo, ihr zwei. Warum schwankt ihr denn so? Seid ihr schon betrunken?
Geht lieber schlafen! Die haben sogar vergessen,
dass sie dich ins Kinderheim stecken wollten.
Ist der Hund nicht goldig, Pippi? Ihr k�nnt ja mal werfen.
So, bitte. Danke.
Hey, du, wie bekommt man den Hund? Mit einem Ball den Stapel abr�umen.
Na, das ist doch nicht schwer. Dann versuch's.
Toll, Pippi! Du hast den Hund gewonnen.
Toll, Pippi! Hier hast du ihn.
Geben Sie mir drei B�lle. Da, Annika.
Danke, Pippi!
In K�rze beginnen wir mit unserer Vorstellung.
Zwei Weltsensationen werden Sie erleben. Hier August, den Starken,
der Sie zum Kampf auffordern wird. Der ist wirklich stark.
Danach Fr�ulein Paula mit ihren Giftschlangen. Zur Kasse, bitte,
in zehn Minuten fangen wir an! Was willst du machen, Pippi?
Mal probieren.
Das mach ich mit einer Hand, So stark wie du ist auch keiner.
Du kannst sogar dein Pferd stemmen.
Ich kann's nicht mal aufheben. Komm, hilf mir mal!
Das sind Krummeluspillen am Stiel.
Ach, da steckt ihr! Moment, das Ding l�uft ja viel zu langsam.
Hilfe! - Halt dich fest!
Na jetzt schl�gt's aber 13! Ihr solltet euch doch ins Bett legen!
Erleben Sie die erste der versprochenen Weltsensationen!
August, der Starke. Hier haben Sie den st�rksten Mann der Welt.
Kommen Sie herauf, Herrschaften! Versuchen Sie Ihr Gl�ck
und k�mpfen Sie gegen den starken August um diesen Geldschein!
Pippi, sei blo� vorsichtig! Er ist doch der st�rkste Mann der Welt.
Das macht nichts, denn das st�rkste Kind bin ich. - Nicht, Pippi!
Kommen Sie, meine Herren! Bitte kommen Sie herauf
und gewinnen Sie diese 100 Kronen! Was willst du hier? Geh nach Hause.
Warum denn?
Na warte, du! Na los, Muskelmann,
oder hast du Angst vor mir? Dann fang ich an.
Bravo, Pippi! Bravo! Los, August!
Wirf sie von der B�hne!
Pack sie, August! Wirf sie runter!
Bravo, Pippi!
Geben Sie ihr das Geld. - Na los, sie hat es verdient.
Ja, genau!
Hier, mein kleines Fr�ulein, das ist deine Belohnung. 100 Kronen.
Hier, kauf dir Lebertran daf�r, damit du etwas kr�ftiger wirst.
Einmalige Leistung! Der Atem wird Ihnen stocken, wenn Sie die Dame
mit ihren Giftschlangen spielen sehen, als w�ren es Stofftiere.
Bewundern Sie, meine Damen und Herren, Fr�ulein Paula!
Orientalische Musik
Schlangen mag ich sehr gern.
Ich w�rd mich nicht wundern, wenn da noch eine Schlange im Korb ist.
Na, komm schon, komm.
Was hast du f�r eine sch�ne Haut.
Deine Sommersprossen sind viel gr��er als meine.
Wir verstehen uns, hm? Bist du des Teufels? Fr�ulein Paula!
Geh wieder in dein K�rbchen. Fr�ulein Paula!
Was ist denn, hast du etwa Angst? Ich tu dem armen Tier nichts.
Nein, aber sie dir! Wenn du w�sstest, wie gef�hrlich die ist.
Lass die Finger davon!
Sieh mal! Da ist Blum! - Ja, du hast recht.
Jetzt haben wir ihn. Donner-Carlsson kann dann auch nicht weit sein,
das wirst du sehen.
Endlich haben wir dich! Sag uns, wo Donner-Carlsson steckt!
Oh, entschuldigen Sie, das ist mir peinlich. Aber Sie sind schuld,
man soll niemals sein Gesicht verbergen. Warum lachen die so?
Lassen Sie mich mal durchgucken!
Es hat �ber Nacht geschneit, Herr Nielson. Da muss ich raus.
Aber bleib du in der warmen Stube. Hurra, der erste Schnee!
Ich brauch was Warmes zum Anziehen, f�r dich find ich sicher auch was.
-Kling, Gl�ckchen, klingelingeling,-
-kling Gl�ckchen, kling!-
Ihr braucht keine Angst vor mir zu haben, ich tu euch nichts.
Hey! Was wollt ihr schon wieder in der Schule? Stillsitzen und lernen?
Ich wei� was Sch�neres als lernen und all den Quatsch. - Wieso?
Wir gehen gern zur Schule. Unsere Lehrerin ist sehr nett.
Die Stunden gehen schnell vorbei, und alle naselang gibt es Ferien.
Ostern- und Pfingstferien, Sommerferien und Weihnachtsferien.
Am sch�nsten sind Weihnachtsferien. So eine Ungerechtigkeit!
Warum? Weil ich keine Ferien kriege.
Du gehst ja nicht zur Schule. Ich will auch Ferien haben,
deshalb geh ich jetzt zur Schule. Prima, dann komm doch gleich mit!
Nein. So eilig ist es auch nicht.
Ich muss erst die Villa Kunterbunt auf den Kopf stellen und aufr�umen.
Herr Nielson, so werde ich nie fertig!
Du benimmst dich wie ein Affe! Stell dir vor, wenn ich dich einsperre
und dich nicht mit zur Schule nehme.
Dann kannst du so lange Wellensittich spielen.
Hilf mir!
-In der...-
-Freeemde ... z�gerte er.-
In der Fremde z�gerte er, hei�t das.
So, da bin ich!
Komm ich zu sp�t zu den Plutimikationen?
Du willst bei uns mitmachen? Ich freu mich �ber diesen Entschluss.
Es wird Zeit, dass du was lernst. Hauptsache ich bekomme Ferien.
So, dann sag mir mal deinen Namen! Ich hei�e Pippilotta Viktualia
Schokominza Efraimstochter Langstrumpf,
die Tochter des Seer�uberkapit�ns. Alle nennen mich Pippi.
Dann nennen wir dich auch Pippi. Und das ist Herr Nielson.
Geh weg!
Geh weg!
Ich finde es besser, wenn du Herrn Nielson nicht mit hier herbringst.
Was sagst du, soll der arme Kerl etwa keine Plutimikation lernen?
Ich lehre nur Kinder. Ich m�chte wissen, was du kannst. Setz dich.
So, Pippi, und nun sag mir mal, wie viel 5 und 7 ist!
Wei�t du das denn nicht? Doch. 5 und 7 ist 12,
ganz einfach. Warum fragst du dann noch?
Weil ich wissen will, was du kannst. Ich frage jetzt deine Mitsch�ler,
damit du verstehst, was ich meine. Tommi, wenn Axel sieben �pfel besitzt
und Lisa neun, wie viel habt sie dann zusammen? - Das ist doch egal.
Aber wenn die beiden die 16 �pfel aufessen, dann wird ihnen schlecht.
Annika, jetzt bist du dran. Gustav hat in seiner Tasche 10 Geldst�cke.
Nach seinem Ausflug hat er nur noch zwei. Wie viel hat er ausgegeben?
Warum willst du das wissen? Das war doch sein Geld! Frag lieber,
ob er sich die Ohren s�uberte, als er wegging. - Es ist ein Beispiel,
kleine Pippi, als Aufgabe. Das soll mir ein Beispiel sein?
Wenn jemand unbedingt wissen will, wie viel Geld einer ausgibt?
Was ist das f�r ein Buchstabe? Sieht aus wie ein gerader Strich,
wo eine Fliege was dr�ber gemacht hat.
Kennst du diesen Buchstaben? Der sieht aus wie eine Schlange,
blo� d�nner. Wie ein Regenwurm.
Ich bin daf�r, dass wir jetzt etwas zeichnen. Jeder das, was er will.
Du! Sieh mal, was Pippi da macht.
Hey, sieh mal zur Tafel, was Pippi da macht. Weitersagen!
Aber Pippi! Warum zeichnest du denn nicht auf dem Zeichenblock wie alle?
Glaubst du denn, mein Pferd h�tte Platz auf einem St�ck Papier?
So geht das nicht weiter, Pippi Steht auf. Wir wollen singen!
Singen ist immer gut, wenn einem nichts mehr einf�llt.
-Es war einmal ein schwerer Sturm,-
-der brachte sehr viel Regen.-
-Da dachte sich der Regenwurm,-
-kommt mir sehr gelegen.-
-Der Regen macht die Erde weich...-
Wei�t du was, Fr�ulein? Ich sag dir auf Wiedersehen. Ich geh nach Hause
und fang gleich mit den Ferien an. Ja, das wird wohl das Beste sein.
Aber du kannst gern wiederkommen. Ja, wenn ich Plutimikation brauche.
Geht nach Argentinien zur Schule, da wird nicht so viel plutimiziert.
Komm, Herr Nielson, wir reiten nach Hause! Auf Wiedersehen!
Auf Wiedersehen, Pippi! Wenn die Schule aus ist,
k�nnt ihr meinen Schneemann bewundern, hm? - Ja!
Vielen Dank, dass du uns die sch�ne Rodelbahn gemacht hast, Pippi!
Und so eine herrliche Schneeburg! Beim Schneemann werdet ihr staunen.
Soll das der Kopf sein? - Nein, die Nase!
Vorsicht! - Pass doch auf! Lausejunge.
Halt, da ist Pippi. Jetzt k�nnen wir zur Villa Kunterbunt rennen
und den neuen Goldkoffer klauen. - Oh ja! Aber traust du dir das zu?
Sie ist doch so stark. - Sie ist ja nicht zu Hause. Komm.
Hier ist er ja! - Wir haben ihn! Wir haben ihn!
Jetzt sind wir reich! Wir haben ihn, den Koffer voller Gold.
Da sitzt sie und hat keine Ahnung. - Huhu!
Pippi, die haben das Gold gestohlen!
Auf Nimmerwiedersehen!
Um Himmels willen, was macht sie? - Das siehst du doch. Los, weg hier!
Hilfe! - Mama!
Wir m�ssen rennen! Schnell!
Hey! K�nnt ihr das Stehlen immer noch nicht lassen? Ihr wisst doch,
dass ich euch immer erwische. Finger weg!
Sch�mt euch! Ihr wisst, dass ich jeden Spa� mitmache und jedem helfe.
Neulich habt ihr Essen von mir bekommen. Aber es ist nicht nett,
dass ihr mich immer bestehlen wollt. Wir bitten um Entschuldigung,
es war nicht so gemeint. - Ja, wir wollen es nie wieder tun.
Hier, ein paar Goldst�cke. Oh, danke.
Du bist aber lieb, Pippi. Na ja, es ist doch bald Weihnachten.
Fr�hliche Weihnachten, ihr beiden!
Womit kann ich dienen, bitte?
Genau so was hab ich gesucht. Als Geschenk f�r das Kinderheim.
Hier, ich hoffe, das gen�gt. - Danke sehr.
Na, meine kleine Pippi, wie wirst du denn Weihnachten verleben?
Ich esse nur. Am zweiten Tag hab ich dann meistens Bauchschmerzen,
aber das geht rasch vor�ber. Pippi, h�r mal,
ich finde es schrecklich, dass du Weihnachten allein verbringen sollst.
Ich kann es mir nicht vorstellen. Das musst du auch nicht.
Doch. Komm doch ins Kinderheim! Nein!
Kling, Klang! Das ist aber lieb.
Sie m�ssen mir helfen, sonst hab ich keine richtige Weihnachtsfreude.
Das macht Spa�, was?
Los, wir fangen sie. - Tun Sie, was Sie k�nnen.
Sie bekommen Ihre Weihnachtsfreude. - Danke im Voraus.
Da ist sie! Pippi Langstrumpf, wir wollen mit dir reden!
Bleib doch stehen! So warte doch! Pippi!
Wenn ihr mich fangen wollt, m�sst ihr fr�her aufstehen.
Wo ist sie denn? - Pippi!
Haben Sie Pippi gesehen? - Sie ist weg!
Pippi Langstrumpf! - So warte doch!
Pippi Langstrumpf!
Wo mag sie nur stecken? - Sie ist wie in Luft aufgel�st.
Was machen wir jetzt? - Sie wird schon wieder auftauchen.
Hallo, ihr beiden! Fr�hliche Weihnachten! - Da ist sie!
Pippi Langstrumpf! - Pippi Langstrumpf! So warte doch!
Warte, Pippi! Warte! Keine Zeit. Frohe Weihnachten!
Pippi singt eine Melodie.
-Die liebe Pippi, die backt jetzt Kuchen.-
-Sie backt ihn auf dem Boden,-
-denn dazu braucht sie sehr viel Platz.-
-Herr Nielson frisst ihr die Rosinen weg.-
Oh! So tolle Pl�tzchen, und so viele!
Hast du die alle eben gebacken? Aber jetzt kommt das Tollste.
Das ist die Hoppetosse, das Schiff von meinem Vater.
So sch�nes Weihnachtsgeb�ck hab ich noch nie gesehen. - Ich auch nicht.
Sogar ihre Maus hat sie gebacken. Da ist sogar ein Schuh von Pippi.
Mit Schn�rsenkel. Viel sch�ner als deine richtigen Schuhe, Pippi.
Der Kleine Onkel ist auch da. Aus dem Schimmel wurde ein Fuchs!
Den mach ich mit Zucker wieder wei�! Und wer ist das?
Probier mal, wie du schmeckst, Herr Nielsen! - Der mag sich nicht.
Wir wollen zum Schlittschuhlaufen, kommst du mit? - Oh fein!
Ja, du darfst auch mal probieren.
Pippi, kannst du Schlittschuhlaufen? Keine Ahnung,
ich hab's bisher noch nie probiert. Hast du denn Schlittschuhe?
Noch nicht. Aber gleich.
Warum so traurig? Weil Tommi und Annika mich eingeladen haben?
Ich bleib doch hier, bei euch. Wer will, kann hierher kommen.
Ich h�nge f�r alle Kinder Geschenke in den Limonadenbaum.
Komm, Kleiner Onkel, mach mir die T�r auf!
Danke! Zur Belohnung darfst du den Rest Haferbrei aufessen.
Du wei�t ja, wo er steht.
Ah, was haben wir denn da?
-Diesen Topflappen sind f�r dich, damit du dich nicht verbrennst.-
Oh, das Mauseb�umchen auf dem Tisch, das geht nat�rlich nicht.
Komm und sieh's dir an! Ich bin gespannt, ob's dir gef�llt.
Sch�n, was? Darfst ruhig mal dran knabbern.
Das schmeckt dir, was? F�r dich hatte ich aber doch noch was!
Freust du dich, Mama? Ja, mein Kind.
Das ist f�r dich. Oh, danke, Tommi.
-Das sollst du um den Hals tragen, damit es dir nicht kalt hat.-?
Kalt wird. Ja, ich verstehe.
Danke. Und selbst geh�kelt!
-Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,-
-du stehst bei meinem M�uschen.-
-Bei Nielson und dem Onkelchen in meinem bunten H�uschen.-
Jetzt wirst du staunen!
Der ist mir etwas zu lang geraten,
den k�nnte man ja einer Giraffe zehnmal um den Hals wickeln.
-Du bl�hst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter,-
-wenn es schneit!- Jetzt kommt deine Bescherung, Herr Nielson.
-Bananenbaum, Bananenbaum, du bl�hst f�r den Herrn Nielson.-
Und jetzt ist unser Kleines dran. Komm, mein M�uschen! Das geh�rt dir.
Iss, so viel du willst! Weihnachten verderben sich alle den Magen.
Das ist der beste Weihnachtsk�se, den du jemals genascht hast.
-Die M�usemama wacht in der tiefen Nacht.-
-Sie sagt den M�usekindern: Nein, lauft niemals in 'ne Falle rein!-
-Heissa, hoppsa! Am Weihnachtstag sollen alle Kinder fr�hlich sein!-
Ob alle Kinder jetzt fr�hlich sind? Alle? Ich wei� nicht.
-Oh du fr�hliche,-
-oh du selige-
-gnadenbringende...-
-Weihnachtszeit.-
-Welt ging verloren,-
-Christ ward geboren.-
-Was Pippi jetzt wohl macht? Sie wird sicher traurig sein.-
-Aber ich glaube, die kann gar nicht richtig traurig sein!-
-Die arme Pippi! Jetzt sitzt sie am Heiligen Abend ganz alleine da-
-und ist sicher sehr traurig. Aber ich glaube,-
-die kann gar nicht traurig sein.-
Ich bin sehr traurig, Herr Nielson. Und wei�t du auch, weshalb?
Weil die vielen Geschenke drau�en im Baum h�ngen
und niemand kommt, der sie abholt.
Fr�hliche Weihnachten, Tommi und Annika.
Frohe Weihnachten, Pippi.
Frohe Weihnacht, Papa! Auf deiner sonnigen S�dseeinsel.
Frohe Weihnacht, Mama!
Was hast du da gesagt? Ob ich heute Abend einsam bin?
N�.
Was sie wohl sagt, wenn wir kommen? Die wird sich schrecklich freuen.
Darauf ist sie nicht gefasst. Soll auch eine �berraschung sein.
Ob ich viele Geschenke bekommen hab?
Klar, mindestens 50.
Na ja, das war ein bisschen geschwindelt.
Aber ich will doch nicht, dass sie sich Sorgen macht.
Glocken l�uten
Frohe Weihnachten!
Frohe Weihnachten! - Frohe Weihnachten!
Frohe Weihnachten!
Hallo, Pippi! Frohe Weihnachten, Pippi!
Sieh, was wir mitgebracht haben. Unser Weihnachtsgeschenk f�r dich.
Oh, was, das ist f�r mich? Ja, das ist f�r dich, von uns allen.
Vielen Dank, das ist lieb von euch.
Oh, eine Trompete! Das ist aber ein tolles Geschenk.
Vielen Dank. Hauptsache du freust dich, Pippi.
Wir hoffen, dass wir das Richtige gefunden haben.
Kannst du �berhaupt darauf spielen? Nat�rlich kann ich.
Da dr�ben hab ich Geschenke f�r euch aufgeh�ngt, im Limonadenbaum.
Klettert rauf und holt sie euch. Jubel
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