All language subtitles for Rita.S02E07.Das.Vorbild.German.NetflixHD.x264-TVS

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Original subtitles

WAS BISHER GESCHAH

- Was ist mit ihr los? - Sie ist bipolar.

Lehrer müssen es melden, wenn Schüler dem Unterricht fernbleiben.

Okay, ich melde dich nicht. Aber du gehst jeden Tag in die Schule.

- Sag mir, wie es dir geht. - Das kriege ich schon zu Hause zu hören.

Das hast du davon, wenn du mit 'nem Softie wie Rasmus lebst.

Softies sind okay, solange ich selbst keiner sein muss.

- Ich liebe dich. - Das geb ich dir zurück.

- Warum kannst du es nicht sagen? - Was sagen?

- Dann ist da noch Rasmus... - Liebst du ihn?

Klar. Jeden zweiten Tag.

Machen das Erwachsene nicht so?

Entscheiden, daran zu arbeiten?

Hi.

- Bis morgen. - Tschüs, Erik.

- Schönen Abend noch. - Mal sehen.

Vielleicht mag Rita mich heute.

- Rasmus tut so, als wäre er ein Mädchen. - Einer muss es doch sein.

Uffe und ich tun so, als sei ich ein Bär, der ihn in seiner Höhle gefangen hält.

Okay... Tschüs.

Hey, wie oft muss ich das noch sagen?

Du warst nicht meine zweite Wahl.

Sag es, bis ich es dir glaube.

Rasmus... Ich sage dir die Wahrheit.

Du hast Tom gesagt, dass du mich jeden zweiten Tag liebst.

Das hat nichts mit dir zu tun.

Was Beziehungen angeht, bin ich ein Krüppel.

Du würdest eine Rollifahrerin nicht dafür kritisieren, dass sie keine Ballerina ist.

Komisch, du hasst es doch, wenn man den Umständen die Schuld gibt.

Was soll ich denn tun?

Nur weil deine Gefühle stärker sind, hast du nicht unbedingt recht.

Was ist mit der, die keine Gefühle hat?

Warum sind wir zusammen, wenn ich so kalt bin?

- Gute Frage. - Wo willst du hin?

- Ich schlafe hier in der Schule. - Um Gottes willen...

- Wie alt bist du denn, 12? - Wir sehen uns morgen.

- Tut mir leid! - Nein. Ich sollte mich entschuldigen.

- Du bist aber früh da. - Ich komme jetzt immer früher.

Nach der Scheidung kann ich nicht mehr schlafen, also komme ich früher.

- Ich ziehe mich besser an. - Klar, mach nur.

Hast du kurz Zeit?

Es geht um Mads, einen von Ritas Neuntklässlern.

Das Jugendamt sagt, dass sie seine Mutter nicht erreichen.

Mach mal Kaffee, okay?

Guten Morgen.

- Du wohnst nebenan und kommst zu spät. - Ich hab verschlafen.

- Hat Rasmus dich nicht geweckt? - Er ist früher gekommen.

Ein paar unserer Schüler haben mir gesagt, dass das Mobben schlimmer wird.

- Das ist viel besser! - Wir reden von den Kids.

Oh... Na, so wie ich das sehe, sind die Kids jetzt viel netter zu einander.

Okay. Aber trotzdem habe ich ein Anti-Mobbing-Programm initiiert,

dem Rasmus grünes Licht gegeben hat.

Klingt toll. Wie sieht der Plan aus?

Die Kids losen aus, neben wem sie beim Mittagessen sitzen.

So sitzen sie jeden Tag neben einem anderen und finden neue Freunde.

- Gute Idee. - Klingt interessant.

Wirklich?

- Hallo. - Hallo. Guten Morgen.

- Sie mögen das Anti-Mobbing-Programm. - Ist 'ne tolle Idee.

Also... Steht noch was anderes auf der Tagesordnung?

Kommt schon, Leute. Geht rein und setzt euch.

- Hast du kurz Zeit? - Ich hab Unterricht.

Bitte...

Das Jugendamt hat sich wegen Ihres Neuntklässlers gemeldet, Mads.

Seine Mutter ist zu einem Termin nicht erschienen.

Ist dir an Mads was aufgefallen? Fehlt er häufig?

- Sonstige Warnzeichen? - Nein.

Ich hab mir seine Akte angesehen. Sieht aus, als hätte er sehr viel gefehlt.

Nicht so sehr in deinem Unterricht, aber trotzdem.

Was soll ich sagen, die Kids lieben mich.

Ich komme zu spät in meinen Unterricht.

Okay. Weiß jemand, was das bedeutet? "Vorbild".

- Da geht's doch um Orcs und so, oder? - Orcs?

Diese Actionfiguren bei Rollenspielen.

So nah und doch so fern...

Es geht darum, dass man Schauspieler und Model ist, wie Paris Hilton.

Ein Vorbild ist jemand, dem man nacheifern will.

Ein Mensch, zu dem man aufsieht. Nicht unbedingt ein Star,

nur jemand, dessen Eigenschaften man bewundert.

Reiche Schlampen mit Sextapes im Internet sind dafür nicht qualifiziert.

Ich will, dass ihr euch alle ein Vorbild sucht.

Schreibt einen Aufsatz und präsentiert ihn vor der Klasse.

Orcs und Paris Hilton sind okay, solange ihr Argumente dafür findet.

Mads?

Ist alles okay?

Hat sie wieder eine ihrer Phasen?

Das musst du mir sagen! Warum hast du nichts gesagt?

Was können Sie da schon machen?

- Hat sie denn Hilfe? - Meistens geht es irgendwann vorbei.

Ruf mich an.

Mads? Ruf mich an, wenn's irgendwas Besonderes gibt.

Wenn etwas Ernstes passiert und du nicht um Hilfe bittest...

Dann kann ich dich nicht mehr decken.

Okay?

Hallo...

Hast du mit Helle über diesen Jungen gesprochen... Mads?

- Ja, alles unter Kontrolle. - Gut.

- Sollte die Schule was unternehmen? - Nein, das ist nicht nötig.

Wie lange willst du noch "drüber schlafen"?

Keine Ahnung. Wie lange willst du mich noch anlügen?

Ich lüge dich nicht an.

Du hast ein Baby von Tom erwartet und wolltest mit ihm zusammensein...

Das war vor der Sache mit uns. Das bedeutet gar nichts.

Warum hast du's mir dann nicht erzählt?

Weil ich über solche Dinge nicht rede.

Sonst noch Männer, von denen ich nichts weiß?

Nein.

- Sonst noch irgendwas? - Nein.

- Sie sagten, ich soll anrufen... - Genau. Was gibt's?

Könnten Sie herkommen? Ich kann sie nicht alleine lassen.

Okay, ich bin unterwegs.

- Ich muss los. - Wohin?

Ich will nur... Es ist nichts.

Nichts?

Schönen Abend noch, Rita...

- Wer ist es? Die sollen weggehen. - Was ist los?

Ich muss ihre Medikamente holen, aber ich trau mich nicht, sie allein zu lassen.

Weil sie sich selbst verletzen könnte?

Sie läuft außerhalb der Wohnung herum.

Hallo, Kirsten.

- Wie lange geht das schon so? - Eine Woche.

Hol die Medikamente ab, wir reden später.

- Wann wirst du 15? - In einem Monat.

Bald bist du mit der Grundschule fertig und kannst in betreutes Wohnen.

Hi, Jeppe, hier ist Mama.

Bleibst du bei David oder kommst du nach Hause?

Ich übernachte heute hier.

Rita?

Ich habe einige Bilder in meinen Bericht eingebaut.

Das ist sein Haus.

Das ist sein Auto.

Das sind seine Waffen.

Die hier heißt "Snake"... und die da "Copkiller".

- Das war's. - Gut, Ahmed.

Warum hast du ihn ausgesucht?

Ist das eine Fangfrage?

Sie hat eine Menge Zeit auf diesem Dachboden verbracht. So sah er aus.

Und sie ist gestorben. Sie hatte es wirklich nicht leicht.

Ja.

Kannst du uns noch mehr über Anne Frank sagen, außer ihrem Tod?

Nein...

- Willkommen in Medina, Medina... - Stopp.

- Also, das waren wohl alle. - Was ist mit Mads?

Mads macht seine Präsentation morgen.

- Hallo! - Hi.

Sieht aus, als hätte da jemand Nutella im Lunchpaket.

Nein, mein Anti-Mobbing-Programm, das läuft echt gut.

- Super. - Die Kids sind begeistert.

Ja, und darum...

- Das ist viel zu leise. - Hier.

Dürfte ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten? Alle...

Sicher habt ihr alle schon von meinem Projekt gehört.

Alle Schüler losen aus, neben wem sie beim Mittagessen sitzen.

Sie lernen sich besser kennen und das erweitert ihren Horizont.

Ich freue mich, sagen zu können, dass das Resultat unsere Erwartungen übertrifft.

Gute Arbeit, Hjørdis.

Ich finde, wir sollten mit gutem Beispiel vorangehen und dasselbe tun.

- Wir sind aber keine Kinder. - Ich sitze da, wo ich will.

Was, wenn man lieber allein essen will?

Könnte man uns dazu denn zwingen, Rasmus?

Unsere Pausen sind unsere Freizeit, das steht so in unserem Vertrag.

Vergiss es, Hjørdis.

Nur ein Narr lässt sich nicht vom Lehrerzimmer einschüchtern.

Hallo.

Wie geht's dir? Ich war gestern Nacht nicht zu Hause.

- Hast du dich gut amüsiert? - Nein.

- Was hast du gemacht? - Ich war zu Hause.

Klingt nett. Ich hab noch zu tun.

Rita, hast du kurz Zeit?

- Mads' Mutters Sachbearbeiter sagt... - Ich bin für ihn verantwortlich.

- Er geht hier auf die Schule, Rita. - Um Gottes willen...

Es ist alles in Ordnung. Misch dich nicht ein!

- Scheißtag? - Ja, mal 100.

Du siehst aus, als solltest du dich betrinken.

Danke... glaube ich.

Sollen wir nach der Arbeit ein Bier trinken?

- Rasmus kann dich sicher entbehren. - Da bin ich mir sicher.

Oder hast du schon was Besseres vor?

Nein.

Um acht?

Okay.

- Ich geh jetzt nach Hause. - Bist du die Letzte?

- Ich geh dann mal. - Bis morgen.

Bleibst du hier?

- Ist alles okay, so ganz allein hier? - Ist besser als die Alternative.

Das riecht verlockend.

Du kannst gern mitessen, es ist genug für zwei da.

Na ja, ich wollte nach Hause... Aber warum nicht?

Prost.

- Immer noch ein Scheißtag? - Ja, aber nur noch mal zehn.

Noch drei Bier und wir können mit Brüchen rechnen.

- Ist schön, einen Verbündeten zu haben. - Ja.

Zumindest warst du das am Anfang.

Was soll das jetzt heißen?

- Also? - Komm schon...

- Du und Rasmus? Im Ernst... - Vielleicht mag ich ihn wirklich.

Warum etwas Neues anfangen, wenn das alte Bekannte noch hier ist?

Was soll das jetzt heißen?

Du und ich... Wir könnten fantastischen Sex haben.

- Hast du das wirklich gerade gesagt? - Ja.

Du flirtest schon das ganze Jahr mit mir.

- Du weißt, du hast schon dran gedacht. - Vielleicht, aber es würde nicht gehen.

- Warum nicht? - Weil wir beide Partner haben.

Sagt eine, die suspendiert wurde, weil sie mit einem Vater gevögelt hat.

Erzähl mir noch mehr darüber, wer ich bin.

Du willst ihn lieben. Aber je mehr du so tust, desto schlimmer fühlt sich's an.

Du fühlst dich nur noch schuldig, weil du so wenig für ihn empfindest.

- Woher kennst du mich so gut? - Weil ich genauso bin.

Jonas...

Ich gehe jetzt nach Hause zu Rasmus.

Rasmus, du bist nicht meine zweite Wahl.

Du bist eine andere Wahl und du bist die richtige Wahl.

Rita!

Rita, warte!

Warte! Wo warst du gestern Nacht? Du warst nicht zu Hause.

Es ist unglaublich befriedigend, das zu sagen: Das geht dich einen Scheiß an!

- Was ist los? - Nichts?

Wo ist Rasmus?

Ich glaube, er...

- Es gibt bestimmte Dinge, die... - Was denn?

- Wir kommen schon drüber weg. - Warum kannst du nicht normal sein?

Dann bleibt vielleicht mal einer länger!

Hallo, Birthe... Guten Morgen.

- Sei nicht traurig. - Woher weißt du das?

Dass die Lehrer beim Programm nicht mitmachen wollen.

Es ist so wichtig zu reden, anstatt sich aus dem Weg zu gehen.

Guten Morgen, Helle.

Ist fast fertig.

Guten Morgen.

- Ist der Kaffee fertig? - Gleich.

- Oh, ihr seid alle hier. - Ja, er ist fast fertig.

Was?

- Hab ich was Falsches gesagt? - Nein.

Das ist doch wieder typisch!

Hier ist Helle.

Ja, hier ist Helle Uggerby.

Aha.

Ich kümmere mich drum.

Ja?

Hallo.

- Wegen gestern... - Mir geht es immer noch gleich.

Es ist passiert... Da können wir nichts machen.

Wir passen auf, dass es nicht wieder passiert

und retten unsere professionelle Beziehung.

Okay...

Gut!

- Hast du mit Rita gesprochen? - Ich habe ihr nichts zu sagen.

Doch, hast du, wegen Mads.

Punkt fünf: Ist euer Vorbild eine Inspirationsquelle,

oder jemand, dem ihr gerne ähnlich wärt? Falls ja, inwiefern?

Sehen wir uns das mal an...

Mads, bist du soweit? Gut, dann los.

Hast du den Aufsatz schriftlich für mich? Bitte fang an.

Rita Madsen, bitte zum Schulleiter kommen.

Ich bin gleich wieder da.

- Du wolltest mich sprechen? - Ja, komm rein.

Das Jugendamt war bei Mads zu Hause.

Seine Mutter ist psychisch krank und steht den Tag ohne ihn nicht durch.

- Hast du davon gewusst? - Nein.

Sie sagt aber, dass du sie seit Monaten regelmäßig besuchst.

Du hilfst ihnen, unterstützt sie.

- Davon weiß ich nichts. - Sei still!

Du weißt sehr gut, dass es deine Pflicht ist, so etwas zu melden.

Für diese Pflichtverletzung kann man dich feuern. Du hast alles blockiert.

Verhinderst Mads' Fürsorge. Er sollte sich nicht um seine Mutter kümmern müssen.

Klar, Pflegestellen sind auch ein toller Ort für Jugendliche!

Ohne Kontakt zu den Eltern, umgeben von Kriminellen und Süchtigen.

Ist das nicht super? Red du noch mal von Freiheit!

Ich will nur wissen, ob du,

aus Gründen, die ich nicht zu raten wage, die Sache selbst in die Hand nahmst?

Nein.

Also lügt seine Mutter?

- Warum sollte sie das? - Weil sie verzweifelt ist.

Eine Kollegin sagt, dass du behauptest, die Situation unter Kontrolle zu haben.

Welche "Kollegin" hat das gesagt?

Hat sie dir das vor oder nach dem Vögeln gesagt? Oder während ihr dabei wart?

Ich wette, Helle hat sich dran aufgegeilt. War es gut?

Was gestern passiert ist, spielt hier keine Rolle!

Es spielt eine Rolle, dass der Schulleiter

die Person gevögelt hat, die mich beschuldigt.

- Ich muss das melden. - Einen Teufel musst du!

- Sie stecken ihn in Pflege. - Das ist das Beste für ihn.

Wie kannst du dir da so verdammt sicher sein?

Gestern hast du noch nicht mal gewusst, wer er ist.

Was ist los?

Die Behörden waren bei deiner Mutter.

W-w-werden die mich jetzt mitnehmen?

K-können Sie denen nicht sagen, dass Sie uns h-helfen? Geht das nicht?

Wenn ich das tue, verliere ich meinen Job. Und dann kann ich gar nicht helfen.

Kommen Sie... Nimmt mich das Jugendamt jetzt mit?

Ja.

Aber Sie haben versprochen uns zu helfen.

- Sie haben versprochen, mir zu helfen. - Was erwartest du denn von mir?!

Mads...

Mads! Warte...

Mein Vorbild

Ich kann mich auf sie verlassen.

...vertrauen...

...versprechen...

...wieder glücklich...

Mein Vorbild ist Rita.

Wenn sich 500 Kids benehmen können, schaffen 30 Erwachsene das auch.

Jeder nimmt einen Chip, und wer den gleichen zieht, ist euer Lunchpartner.

Haben das alle verstanden? Haben das alle verstanden?

Ja.

Gut.

Hier bitte. Seht euch das Tier an und sagt:

"Ich hab den Löwen!"

Schön laut.

Ein Delfin.

Jonas...

Sobald ihr wisst, welches Tier ihr habt, legt los.

- Wer hat einen Wal? - Ich.

Das ist wie ein Spiel.

Ein Schwein...

Das Schwein ist hier.

Oh, ich hab ganz vergessen... Rasmus, es sind noch zwei übrig.

- Giraffe? - Hier, Rita.

- Hat jemand eine Giraffe? - Ich...

- Na, in letzter Zeit ein Leben ruiniert? - Irgendwelche Regeln gebrochen?

Es gibt Grenzen bei dem, was ein Lehrer tun kann.

Warum glaubst du, bin ich mit dir zusammen?

Ich weiß es nicht.

Bin ich eine, die in einer Beziehung bleibt, die sie nicht will?

Wir könnten wieder zu einander zurückfinden.

Das würde ich wirklich wollen, Rasmus.

Mehr als alles andere...

...und mehr denn je...

...liebe ich dich.

Und ich glaube, dass du mich lieben willst.

Aber das tust du nicht.

Was willst du damit sagen?

Wir können nicht zusammen sein.

Wir sehen uns, Rita.

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