All language subtitles for Rita.S02E06.Die.erste.Liebe.German.NetflixHD.x264-TVS

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Original subtitles

WAS BISHER GESCHAH

Die Sprache der Schüler ist inakzeptabel.

So reden die jungen Leute. Das ist doch nur Spaß!

Bittens Baby ist da! Wir kommen! Hallo, Baby.

Darf ich hier sitzen? Das ist meine Schwester.

Was ist mit dir? Du bist schwanger. Weißt du von wem?

Klar, jemand, der es nicht sein kann.

Du hattest um Ricco und Bittens Willen eine Abtreibung. Wir hätten das gelöst.

- Du musst mir vergeben. - Ich weiß nicht, ob ich das kann.

Ich hatte mal eine Abtreibung. Das ist lange her, vor uns.

Ich liebe dich.

- Hi, Jannik. Sind deine Eltern da? - Was machen die hier?

Es ist nichts Ernstes. Du bist immer so ein guter Junge.

- Hallo! - Hallo.

Ich weiß gar nicht genau, warum wir uns treffen.

Es geht um einen Brief, den Jannik geschrieben hat, oder?

Ja.

Wir schnüffeln eigentlich nicht in seinen Sachen herum. Er ist 15.

Er darf Privatsphäre haben. Aber als ich seine Bettwäsche wechselte...

Er lag unter dem Kissen. Der Brief.

Ich... Ich verstehe immer noch nicht, worum es eigentlich geht.

Janniks Eltern wollen mit uns über den Brief reden, weil...

- Das Geschriebene... Der Brief hat... - Beunruhigende Inhalte.

Erotische Inhalte.

Okay! Verstehe, okay.

- Was hat das mit mir zu tun? - Ja, es...

Es geht dabei um Sie.

Lieber Himmel!

- Hallo, Jannik. - Hallo.

Es ist eine Lappalie, aber ich habe den Eltern versprochen, es zu besprechen.

- Und das tun wir jetzt. - Klar müssen wir das.

Sie haben sich an uns gewandt, also müssen wir es ernst nehmen.

Er schickte den Brief, nie ab. Vielleicht ein literarisches Experiment.

- Wer würde das denn drucken? - Ich kenne ein, zwei Magazine...

Jungs sind in der Pubertät nun mal spitz. Er ist 15, er kann nichts dafür.

Du könntest es als Chance für dich sehen, dein Image nachzubessern.

- Das würde ich gern noch mal hören. - Deine Kleidung, sie ist...

- ...provokant. - Du meinst meine alten Blusen?

Du neigst dazu, ziemlich enge Jeans zu tragen.

Mache ich dich heiß, Helle?

Ich sage nur, dass Janniks Interesse an Rita nicht von ungefähr kommt.

Mischen wir uns nicht in die Kleiderwahl ein.

Ich bitte dich ja auch nicht, dich weniger altbacken anzuziehen.

Jetzt können wir sagen, dass wir das besprochen haben.

Und wir können ab jetzt alle etwas mehr auf Jannick achten, okay?

- Ich kann mit ihm reden. - Wow.

Seine sexuellen Fantasien mit einer Lehrerin besprechen. Gar nicht peinlich.

Wir reden noch mal darüber.

- Warst du mit 15 auch so? - Nein.

Nicht mal ein kleines bisschen?

- Du trägst keine Burka? - Nein.

Ich habe gehört, dass deine Kleidung einige Schüler ganz zappelig macht.

Ich finde, du hast guten Geschmack. Aber deine Jeans sind schon sehr eng.

Ich könnte sie nicht tragen, ich habe ein sehr sensibles intimes Gleichgewicht.

Ja. Sollen wir über etwas reden, das für unsere Neunten relevant ist?

Erik, wie geht's mit der 9A?

- Alles klar. - Ich habe von einem Vorfall gehört.

Es...

- So machen die halt Spaß. - Was machen sie, Erik?

Ich habe von einer kleinen Aktion gehört.

Sie gaben absichtlich falsche Antworten. Das war Andreas' Idee.

Ja, so ein Schlingel. Ein sehr einfallsreicher Junge.

- Lass mich mal mit Andreas reden. - Mach doch keine große Sache draus.

So sind sie nun mal. Wir machen uns ja auch nichts aus ihren Hormonen.

- Nein, okay - Okay.

Hjørdis, du hattest noch etwas.

Ich wollte schon immer ein themenübergreifendes Projekt machen,

das Erdkunde und Tanz verbindet.

Ich dachte, wir könnten morgens bei der Versammlung ein Land tanzen. Tanzen...

...zum Beispiel einen englischen Walzer oder den Ongobongo aus dem Kongo.

Hallo! Tut mir leid, die Besprechung hat etwas länger gedauert.

Na, seid ihr alle bereit? Wunderbar.

Wir schauen uns Harper Lees Wer die Nachtigall stört an.

Holt bitte die Bücher raus.

Na...

Da ist also ein Ding. Schön, was?

Kann das jemand da runterholen?

Andreas, holst du das Ding da bitte runter?

Warum? Ist doch hübsch. Wollen Sie sie mit nach Hause nehmen?

- Tust du bitte, was ich dir sage? - Sie ist zu hoch.

Sie fragen mich seltsames Zeug, die Psalmen, die wir singen sollen.

Was hattest du denn erwartet?

Hallo! Ich hoffe, es ist okay, dass ich hier bin. Es ist so friedlich.

Bitten ist wie besessen von der Taufe. Schlimmer als bei der Hochzeit.

Schön, dich zu sehen.

Warum ist es so friedlich? Wo ist Mama?

- Kleider shoppen. - Mama?

- Ihr ist das Aussehen doch egal. - Es ist für die Taufe.

- Sie muss Jette übertreffen. - Warum?

- Weil Frauen komisch sind. - Weil es peinlich ist.

Wann kommt sie? Ich habe Neuigkeiten.

Hast du die Post reingebracht?

- Warum peinlich? - Weil Mama mit Tom zusammen war.

- Mit deinem Schwiegervater? - Ja.

- Ja! Da ist was von Berling. - Ein Zeitungsjungen-Job?

Ein Praktikumsplatz. Ich will Journalist werden.

- Rita war mit Tom zusammen? - Ja. Das ist tausend Jahre her.

Was? Ich wurde abgelehnt.

Ich wollte euch sagen, dass ich einen Job habe.

Alle haben schon einen Praktikumsplatz. Was soll ich denn jetzt machen?

- War Rita mit Tom zusammen? - Hallo!

Ich habe ein Kleid gekauft. Hallo, Schatz.

Schön, dich zu sehen.

Und, was gibt's? Worüber habt ihr geredet?

- Ich habe einen Job. - Super, Ricco! Wo?

Bei Solgården, einer Einrichtung für sozial benachteiligte Jugendliche.

- Oh, wie schön! Ich gratuliere! - Danke.

Wow!

War das "du siehst scharf aus" oder "das Sofa will seine Wolldecke zurück"?

- Wow, du siehst scharf aus. - Ja, wenn dir der Stil gefällt.

Ich will nur alles richtig machen. Es bedeutet Ricco und Bitten so viel.

- Du findest, ich sehe bescheuert aus. - Hör auf damit.

Aber ich sehe bescheuert aus.

Schlimmer noch, ich sehe aus wie meine Mutter.

Du hast mir nie gesagt, dass du mit Tom zusammen warst.

Was?

Das ist lange her.

- Wie lange? - Wir waren Sandkastenfreunde.

- Vor Niels, vor hundert Jahren. - Ist es komisch, jetzt verwandt zu sein?

Nicht für mich. Das ist Geschichte.

Rasmus, das ist hundert Jahre her

Okay.

Aber weißt du, was an solchen Kleidern wirklich praktisch ist?

Man kann... das hier machen.

- Rasmus, kann ich dich kurz sprechen? - Klar.

Guten Morgen.

Hallo. Die waren in meinem Fach.

"Ich denke immerzu an dich. Tausend Küsse."

Nicht "Danke, dass du mir Analsex beigebracht hast." Aber auch süß.

Ich habe dir keine Blumen geschickt.

- Jannik. - Mist.

Jannik? Bleibst du bitte noch?

Setz dich.

Möchtest du mir etwas sagen? Anders, als mit Blumen?

Ich dachte, sie gefallen Ihnen.

Ich weiß, "ältere Frau mit jüngerem Kerl" ist in,

aber ich mag Männer meines Alters.

Also, danke, aber nein, danke.

Auch wenn deine Hormone durch- drehen, musst du dich beherrschen.

- Es sind nicht nur die Hormone. - Was?

Es sind nicht nur die Hormone. Ich liebe Sie.

Jannik, das tust du nicht.

Ich kann nichts für das, was mein Herz spürt.

Jannik, du bist nicht verliebt. Und wenn doch, dann geht das vorbei.

Bei Teenagern läuft das so. Bei der Liebe geht es um Leben und Tod.

Und nächste Woche hast du vergessen, was überhaupt so wichtig war.

- Mit Ihnen ist das anders. - Du musst das vergessen.

Schreib zu Hause, was du willst, aber Blumen und Briefe gehen nicht.

Da übertrittst du eine Grenze. Das verstehst du doch, oder?

Gut, dann reden wir nicht weiter darüber.

Hier, gib die einem hübschen Mädchen... in deinem Alter.

Viel Spaß bei euren Praktika. Und benehmt euch!

- Jonas, haben Sie kurz Zeit? - Klar.

- Ich habe kein Praktikumsplatz. - Und warum nicht?

- Der Berlinger Kurier lehnte mich ab. - Und die anderen Bewerbungen?

Du hast eine Bewerbung rausgeschickt, bei einer nationalen Tageszeitung.

War das nicht riskant?

- Ich bin gut in Dänisch. - Dann überleg dir etwas anderes.

Was denn? Alle coolen Jobs sind weg. Ich will nichts Idiotisches tun.

- Es gibt keine idiotischen Jobs. - Sie wissen schon.

Etwas Gewöhnliches.

Vielleicht gibt es hier in der Schule ja etwas für dich.

Komm!

Ja.

- Hallo. - Hallo.

Ich mache mein Praktikum im Kindergarten.

Klingst du deswegen asthmatisch?

Kannst du mit Jonas reden? Das ist doch kein echter Job.

Warum ist die Arbeit im Kindergarten kein echter Job?

Jeder kann Sechsjährige unterrichten. Ich will sowieso nicht Lehrer werden.

- Was ist falsch daran, Lehrer zu sein? - Du weißt schon...

- Das kann doch jeder. - Dann wird es dir ja leichtfallen.

- Du hilfst mir nicht? - Ich bin Lehrerin, ich bin zu dumm.

Ich habe gehört, dass dieser Kugelschreiber beidseitig schreibt.

Ich weiß aber nicht wie. Hilfst du mir?

- Guten Morgen. - Guten Morgen, allerseits.

Setzt euch bitte, dann können wir das hier heute erledigen.

Heute reden wir über Harper Lees symbolische Sprache und...

...die Situation in den Südstaaten der USA gegen Ende der 1960er.

Rassentrennung. Dreht euch bitte um.

Der Unterricht findet hier vorne statt.

Würdet ihr euch jetzt bitte umdrehen?

Sie sind heute einfach unmöglich.

Ich gebe mir alle Mühe, sie zu verstehen.

- Was machen sie? - Sieh es dir selbst an.

So habt ihr eben nicht gesessen.

- Andreas? - Rita, darf ich etwas fragen?

Wenn der Unterricht nicht pünktlich beginnt, wie lange müssen wir bleiben?

Komm da runter! Hör auf!

Das darfst du nicht!

Können wir die Spielsachen jetzt wegräumen?

Nicht auf den Tisch! Komm vom Tisch runter. Nein, nicht da hoch!

Alles okay?

- Hallo! - Hallo.

- Ist die abgefallen? - Ja, kommt vor. Ist ja ein altes Auto.

Ist das Vandalismus?

Erik, verdammt, warum hast du nichts gesagt?

Es war ein Unfall.

- Du musst Rasmus nichts sagen. - Ein Unfall?

Und ich muss Rasmus nichts sagen? Als Rektor wird er die Sache regeln.

Kannst du nicht einfach...?

Das überrascht mich nicht. Und die Schüler mucken bei dir nicht auf?

Erik ist so nett und lieb, aber er hat die Kontrolle über sie verloren.

Und so wird es weitergehen, wenn niemand etwas unternimmt.

Dann bleibt wohl nur noch ein Eltern-Lehrer-Gespräch.

- Das wird kein Spaß. - Nein.

Willkommen und vielen Dank, dass Sie so kurzfristig kommen konnten.

Wir wollen heute über disziplinarische Probleme reden,

vor allem in Eriks Stunden. Erik, wärst du so lieb?

Es sind sicher alle sehr angenehme Kinder.

Aber man könnte sagen, dass ihre Kreativität mit ihnen durchgegangen ist.

Sie haben begonnen, Dinge mutwillig zu beschädigen.

Was soll das heißen?

- Jemand hat Eriks Auto beschädigt. - War das die Klasse?

Das können wir natürlich nicht beweisen, aber wir sehen ein Muster.

Tove?

Wir glauben, es gibt ein allgemeines Problem mit Eriks Unterricht.

Als Andreas' Eltern sollten Sie wissen, dass Andreas diese Aktionen anführt,

mit denen die Klasse die Unterrichtsstunden zum Erliegen bringt.

- Macht er in Ihrem Unterricht Ärger? - Nein.

- Oder bei anderen Lehrern? - Nicht, dass ich wüsste.

Man könnte sich fragen, ob diese "Aktionen", wie Sie sie nennen,

von der Frustration der Schüler über Eriks Unterricht stammen.

Und dass sie nur so die Aufmerksamkeit darauf ziehen können.

Was für eine Frustration spüren die Schüler denn Ihrer Ansicht nach?

Wir hören, dass Erik darauf besteht, dass sie handschriftlich arbeiten.

Ja, das fand ich auch witzig!

Es ist kein Problem für die Schüler, eine gute Handschrift zu lernen.

- Heute ist alles so digital. - Erik, das ist doch steinzeitlich!

- Er ist total inkompetent! - Er kann nicht mal ins Intranet.

Guter Unterricht hat nichts mit dem Zugang zum Intranet zu tun.

Hier sollte es darum gehen, was Erik unseren Kindern bieten kann.

Wenn sie herumalbern oder Ärger machen, können Sie sie zurechtweisen.

Aus Albernheiten ist Schikane geworden.

Was für ein Lehrer lässt sich

von den Kindern denn schikanieren?

Das Problem liegt doch auf der Hand.

Es ist nicht Eriks Aufgabe, Ihre Kinder zu erziehen, sondern Ihre. Und wie sie...

Was mich wirklich interessiert,

ist, ob Erik die Technologie ignorieren kann, die sie heute am Markt brauchen.

- Wir könnten abstimmen, ihn zu feuern. - Stopp, stopp. Stopp!

- Wir wären dann fertig. - Gut, ich wollte auch gerade heim.

Danke fürs Bescheid sagen.

- Wir müssen das lösen. - Warum hast du es Rasmus gesagt?

Vandalismus ist ein Verbrechen. Als Rektor muss er sich damit befassen.

Weißt du noch, als wir als Kinder schikaniert wurden,

und unsere Eltern es den anderen Eltern erzählten? Das machte alles schlimmer.

Das weißt du wahrscheinlich nicht mehr.

Du warst wohl eher eine der Tyranninnen.

Ich muss euch leider mitteilen, dass Erik heute krank ist.

Wir besorgen euch eine Vertretung.

Und ich habe einen Gruß an euch von unserer Partnerschule in Lettland!

Sie sagen: "Ir laba nedelja", das heißt: "Habt eine gute Woche!"

Möchte jemand noch etwas sagen, bevor wir den Tag beginnen? Jannik? Komm.

Das ist für jemanden, den ich liebe.

"Zwei Männer kreuzen deinen Weg, der Mann, den du liebst, und ich."

- Wir hören nichts! - Lauter!

"Der eine macht dich glücklich, aber das Glück ist vergänglich."

"Ich gebe dir mein Leben, zu mehr wird mir nicht Ehre."

"Jede Frau steht inmitt' der beiden, liebend, geliebt und rein..."

Applaus für Jannik... und Tove Ditlevsen!

Gut. Was hatte ich dir gesagt?

Ich hatte dir gesagt, diesen Liebesunfug zu lassen.

Dann ziehst du so eine Aktion ab. Du wirst die große Lachnummer sein.

Das ist mir egal. Ich werde nicht darüber lügen, wen ich liebe.

Allerliebst, Romeo, aber die Lektion lernst du, wenn du erwachsen bist.

Du kannst das Herz nicht so auf der Zunge tragen, das geht einfach nicht.

- Hallo, Jannik? - Ja?

Das ist keine Liebe.

Du bist nur spitz und brauchst ein Mädchen in deinem Alter.

Ende. Okay?

Gut.

Hört ihr alle mit dem auf, was ihr gerade tut, und setzt euch auf eure Hintern...

Sie hören nicht auf mich. Was soll ich tun?

Was hätte deine Mutter getan?

Klappen halten und hinsetzen, sofort!

Gut...

Schauen wir uns jetzt ein paar Buchstaben an.

Das ist ein A wie Affe. Kennt ihr noch andere Tiere, die mit A anfangen?

- Ameise! - Ameise, richtig. Der kommt hier hin.

Der arme Ricco. Jette und Bitten sind von der Taufe ganz besessen.

- Freust du dich nicht darauf? - Doch, wird sicher schön.

Hallo, Schatz. Und...?

- Hast du sie in Griff bekommen? - Ja, jetzt haben sie Angst vor mir.

- Siehst du? Was hast du getan? - Ich habe so getan, als sei ich du.

Das muss manchmal sein.

- Hast du eine Vertretung für Erik? - Ja. Simon macht es.

Gib Simon frei. Ich mach's.

- Hallo! - Was ist das? Eine Freistunde?

- Bestimmt nicht. - Aber Erik ist nicht da.

Nein, aber ich bin da.

Ihr lest Wer die Nachtigall stört, oder?

Gut. Dann fangen wir mit einem Aufsatz an.

Zehn Seiten über Respekt vor dem Einzelnen in moderner Demokratie.

- Nicht im Ernst. - Auf Englisch.

Wenn ihr heute nicht fertig werdet, könnt ihr ihn morgen früh abgeben

- Aber zehn Seiten sind... - Andreas, fang an zu schreiben.

Ihr könnt sie auch übers Intranet abgeben. Ist das zu viel?

Dann freut euch auf Erik. Er ist verständnisvoller als ich.

Einen netten Lehrer zu haben, ist schön, wenn man sich benehmen kann.

- Rasmus? Kannst du mir helfen? - Klar.

- So, bitte sehr. - Danke.

- Was bekommt er von uns? - Eine Welpe.

Habe ich letzte Woche besorgt. Ich hätte wohl Luftlöcher machen sollen.

Du siehst hinreißend aus.

Nein, du. Hinreißender als ein Regen- bogen aus Velours mit Puderzucker.

Selbst die Ironie kann nichts dagegen ausrichten, wie hinreißend du aussiehst.

Da kannst du dir noch so viel Mühe geben.

Stimmt's, Jeppe?

Danke.

- Also, gehen wir? - Ja.

Hi! Ich habe dich in der Kirche nicht erwischt, da war so viel los.

- Hallo, Rita. - Du siehst toll aus.

- Bist du in deiner Kupferphase? - Das ist Messing.

Messing.

- Hallo. - Rasmus.

Rasmus ist mein Freund. Das sind Jette und Tom.

- Hallo. Tom. - Rasmus.

- Schöne Geschenke. - Ja, nett.

Ja, na, ich könnte einen Drink gebrauchen. Was meinst du, Tom?

- Jetzt kannst du ihn nicht mehr meiden. - Ich meide ihn nicht.

In der Kirche hast du dich versteckt. Das hast du doch auch gesehen.

- Ich habe nicht darauf geachtet. - Nein.

- Nimm von diesem Wahrheitstrunk. - Danke.

- Hast du all deine Geschenke gesehen? - Hallo!

- Ist er müde? - Könntest du ihn mal nehmen?

- Wir wollen die Geschenke öffnen. - Gern.

- Hi, Gustav! - Gehst du mit der Oma?

- Sag etwas Langweiliges zu ihm. - Ja, klar.

- Beeindruckend. - Was nehmen wir?

Er schläft.

- Sie sagen, wir meiden einander. - Und sie haben Recht.

Ja, das stimmt wohl.

Sind wir okay?

- Bist du sauer auf mich? - Nein. Nicht mehr.

Wir werden uns jetzt dauernd begegnen, wegen dieses kleinen Knaben hier.

Wir könnten ihm auch sagen, dass unsere Familie Geburtstage nicht feiert.

- Oder Konfirmationen. - Oder Hochzeiten.

- Sind wir also okay? - Ich habe es hinter mir gelassen.

"Es"?

- Uns? Die große Romanze? - Ja.

Gut, zu sehen, dass Rita sesshaft geworden ist.

Du wirkst wie ein solider, stabiler Typ. Das ist wunderbar.

- Setzen wir uns? - Warum nicht?

Oh, das ist Gustav!

Behalten wir das hier lieber im Auge.

Findest du es nicht komisch, dass Rita und Tom...

- Ich habe ja auch Rasmus. - Liebst du ihn?

Ja.

Keine große, herzzerreißende, leidenschaftliche Liebe...

Aber es fühlt sich sicher an.

Dir lag doch noch nie viel an Sicherheit.

Nein, aber du und ich, wir können ja nicht ewig in Hotels ficken gehen, oder?

Und liebst du ihn?

Ja.

Alle zwei Tage. Ist das nicht so, als Erwachsener?

Man entscheidet sich, damit alles funktioniert.

Alles, das wir beide nicht hinbekamen...

- Hast du eine Affäre mit ihr? - Nicht mehr. Es ist vorbei, Jette.

Es ist ein paar Mal passiert. Wir haben es um der Familie willen beendet.

- Tom, halt den Mund! - Es ist hundertprozentig...

Du bist mal ganz ruhig!

Okay. Das ist alles meine Schuld.

Jette, du kannst mich hasse. Du kannst mich auf ewig hassen. Nur nicht heute.

Aber bitte sag Ricco und Bitten nichts, okay?

Hallo!

Was macht ihr hier? Was steht ihr denn hier so rum?

- Mama? - Ja, was stehen wir hier so rum?

Papa?

Meine liebe Bitten...

Wir stehen hier und sind uns nicht einig, wer den kleinen Gustav kriegt.

Jetzt ist wohl der Opa dran.

Er schläft noch. Es dauert, bis man ihn aufgeweckt hat.

Ich stehe in deiner Schuld. Das bedeutet...

Ich glaube, du schuldest jemand anderem eine Erklärung.

Ich bin mit einem Mann zusammen, den ich über alles liebe.

Und nicht nur jeden zweiten Tag.

Ich fahre.

Rasmus?

Scheiße.

Jannik!

Zum letzten Mal: Du kannst über mich fantasieren, aber keine Blumen mehr!

Du liest keine Gedichte mehr vor! Und du kommst nicht hierher!

Ist das klar?

Ich wollte sagen, dass ich in Julie aus der Achten verliebt bin.

Sie hatten Recht. Ich habe jemanden anders gefunden.

Tut mir leid. Tut mir leid...

Sie kommen darüber hinweg.

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