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WAS BISHER GESCHAH
- Weißt du, wer der Vater ist? - Ja. Jemand, der es nicht sein darf.
Du hast diese Wirkung auf Menschen.
Sie hassen dich und lieben dich dann mehr.
- Das muss aufhören. - Hi, Schatz.
Ich wollte die Geburt von Bittens Kind abwarten und dann entscheiden.
Jetzt sind sie dran, Tom.
Schwangerschaftsabbruch
Wenn das funktionieren soll, kannst du nicht alle Regeln bestimmen.
Es ist schwierig mit Rasmus im Haus. Du hast nicht gefragt, ob es okay ist.
- Was willst du? - Mit den Kindern essen gehen.
- Du hast dich nie gekümmert. - Jetzt bin ich ja hier.
- Guten Morgen. - Guten Morgen.
Schön langsam. Es wird nicht gerannt!
Guten Morgen.
Guten Morgen! Setzt euch. Guten Morgen, Mads.
Offenbar hat jemand was Revolutionäres auf Facebook gepostet.
Hallo. Emma, Cecilie und Line, zwei Sekunden, dann ist das weg.
Zwei.
- Bist du schwanger? - Wieso fragen Sie mich?
Emma?
Emma, kannst du noch kurz hierbleiben?
Mensch, Emma...
Wir regeln das jetzt.
- Zunächst gehst du zur Krankenschwester. - Rita...
Es wird nicht leicht, aber wir müssen mit deinen Eltern reden.
- Meine Mutter weiß es schon. - Okay, das ist gut.
- Ich freue mich darauf. - Abtreibungen machen nicht so viel Spaß.
Eine Mutter zu sein.
Emma?
- Du bist 15. - Ich werde in zwei Monaten 16.
Rechnest du in Monaten, bist du zu jung für ein Baby.
Ich weiß, Sie meinen es gut, aber ich hab mich entschieden. Ich gehe jetzt.
- Kommst du rein, um was zu essen? - Ich muss nach Hause.
Ich hoffe, er ist nicht...
- Doch, ist er. Rasmus ist zu Hause. - Er wirkt nett.
Er spielt nur ständig glückliche Familie.
- Toll. Ricco ist hier. - Dann ist ja gut. Bis dann.
- Wie geht es meinem kleinen Gustav? - Er greift nach allem, was er sieht.
Wie du. Du hast mit eins schon Sachen geklaut.
- Kannst du die klauen? - Kannst du Omas Schlüssel klauen?
- Es ist cool, dass sie einen Klon hat. - Sie werden eigenständige Personen.
Stell dir vor, du wärst wie ich geworden... oder wie dein Vater.
- Papa ist betrübt wegen der Hochzeit. - Darum will er wegfahren.
- Ihr fahrt weg? - Nur für ein paar Tage.
- Ich brauche Ruhe. - Wieso bin ich nicht eingeladen?
- Wir zelten. - Das ist okay für mich.
In einem Hotelzimmer vielleicht. Sie zelten draußen.
Wir drei können auch wegfahren.
Wir können nach Louisiana fahren.
- Ricco, ich würde gern mitkommen. - Ich überlege, abzusagen.
Ich habe Gustav und Bitten...
- Ich kann mit Gustav helfen. - Toll. Dann fahren wir.
- Okay... Es ist morgen. - Das ist okay.
Gut, dass dein Rektor nicht hier ist, oder?
Ist es nicht wichtiger, meinen Vater zu sehen?
Schon okay. Sieh nur zu, dass du nachholst, was du verpasst.
- Ich habe Mama gefragt. - Und ich sage dasselbe.
Du musst alles nachholen. Wir brauchen Milch.
Danke für das Abendessen.
Bereit? Willst du dich nicht umziehen?
Nein, ich habe keine Gammelklamotten.
Bist du dir sicher?
- Das ist nicht wirklich dein Ding. - Es wird schön.
- Die Natur ruft, Jungs. Bereit? - Allerdings.
Okay. Was ist das?
- Hi, Niels. Pass auf sie auf, okay? - Klar.
- Hi. Rasmus. Freut mich. - Gleichfalls.
- Viel Spaß. - Tschüs, Jungs.
"Freut mich."
- Das ist ein Marienkäfer. - Auf dem Heimflug?
Nein, er hat keine Kinder, und er lebt hier und frisst Blattläuse.
- Was ist der schwarze Käfer? - Ein Mistkäfer.
Ein Mistkäfer.
Hier stimmt was nicht. Er hat neun Punkte, Marienkäfer haben nur sieben.
- Hjørdis, hilfst du heute aus? - Nein, ich hab mich mit Theis getroffen.
Wir essen jeden Tag zusammen Mittag.
Das sind aber tolle Insekten auf deiner Brotbox.
- Was ist das? - Die Farbe des Käfers schreckt Feinde ab.
- Sie zeigt, dass er giftig ist. - Das wusste ich nicht.
Wow!
Bitte, Kinder, auf dem Gang wird nicht gerannt.
- Steffen, hast du mal eine Sekunde? - Ja.
Ich habe eben mit Hjørdis gesprochen.
Wusstest du, dass Theis mit ihr Mittag isst statt mit seiner Klasse?
Wenigstens redet er mit irgendjemandem.
- Redet er nicht mit den anderen? - Liv, musst du nicht zum Sportunterricht?
Ich helfe 27 Kindern bei der Eingewöhnung.
Drei muss man den Po abwischen.
Einer isst Radiergummis, wenn er sich unbeobachtet fühlt.
Ich weiß, dass Theis' soziale Fähigkeiten zu wünschen übrig lassen, aber ich...
Aber ich konnte mich bisher nicht darum kümmern.
Steffen, ich spreche mal mit ihm.
Danke. Er sagt nicht mal "Guten Morgen".
- Ich muss los. - Dann los, tschüs.
Kommen wir zum letzten Punkt.
Mir ist aufgefallen, dass der Umgangston der Schüler völlig inakzeptabel ist.
So reden die Kinder heute nun mal.
Ich hörte, wie Frederik dich dicken Loser genannt hat. So reden sie, ja?
- Das war nur ein Spaß. - Sah aber anders aus.
Wir können nicht alle sein wie du. Ich mag einen lockeren Umgangston.
Die Kinder auch.
- Warum bestimmst du das? Das ist dumm. - Ist deine Meinung, aber ich entscheide.
Es ist scheiße. Du übernimmst einfach Verantwortung für das, was du willst.
Du bist kein Schüler hier. Bitte geh.
Bis dann, Emma.
- Was? - Alles okay?
Ja.
Der Vater? Er kann es kaum abwarten, Vater zu sein.
- Ich weiß. - Ich dachte, ihr hättet es besprochen.
- Beim Namen sind wir uns uneinig. - Darum ging es also eben?
Er will ihn Zlatan nennen, wenn es ein Junge wird. Er ist so unreif.
- Und er will Vater werden? - Ich zwinge ihn nicht.
- Seid ihr überhaupt zusammen? - Ist das wichtig?
Es ist meine Wahl, oder? Es ist also egal, was der Vater denkt.
- Tom hier. Hinterlasst eine Nachricht. - Hi, hier ist Rita.
Ich würde gern mit dir reden, kannst du mich anrufen?
Danke. Bye.
- Wie weit ist es noch zum Zeltplatz? - Wir übernachten nicht auf dem Zeltplatz.
- Was ist mit Toiletten? - Es ist ein Männerausflug. Für Männer.
Du kannst vermutlich auf den Stämmen laufen.
Toll.
- Hier. - Danke.
- Alles okay? - Sicher.
- Mist, Scheißempfang. - Mist, Scheiß-Zimmerservice.
Jeppe, ich weiß, du bist mitgekommen, aber das wird nichts ändern.
- Was meinst du? - Er lebt in London.
- Du kannst nicht auf ihn zählen. - Euer Alter hat es noch drauf.
Für Abendessen ist gesorgt. Seht mal.
Holt einen Stein, ich lege ihn hier drauf, dann schlagen wir seinen Kopf ein.
- Aber er lebt noch. - Darum müssen wir ihn ja töten.
- Das ist... - Du schaffst das.
Ziele auf die Mitte des Schädels.
- Scheiße! - Tut mir leid. Er hat gezappelt.
Klar.
- Jeppe, du hasst so was doch. - Nein.
Soll ich dich nach Hause fahren?
Scheiße, das hat wehgetan. Ich hoffe, er schmeckt gut.
- Essen wir ihn? - Unter anderem, ich habe auch...
...ein paar saftige Steaks und etwas Sekt.
- Wir feiern nämlich. - Jeppe und ich haben gerade geredet.
- Papa... - Nimm einen Schluck.
- Wir feiern meine Rückkehr. - Was? Nach Kopenhagen?
Karen und ich haben über alles gestritten. Da dachte ich: "Heim zu den Kindern!"
Ich soll also zur Schwangerschaftsberatung gehen?
Sie helfen dir, dann musst du nicht mit mir reden.
Warum wird so ein Aufriss darum gemacht?
Es ist eine große Sache, Emma.
Es ist die wichtigste Entscheidung deines Lebens.
Eine Abtreibung kann Angst machen, aber langfristig ist ein Kind schlimmer.
Du bist noch zu jung, du solltest deine Jugend genießen.
Du solltest mit Jungs hinterm Fahrradschuppen knutschen
und dich in eine Hecke übergeben, nachdem du zu viele Kurze hattest.
Jetzt verstehe ich, warum ich mit jemand anderem sprechen soll.
Emma?
Ich warte hier.
ZWEIFEL?
Tom hier. Hinterlasst eine Nachricht.
Hi, Tom. Hier ist Rita. Meinst du, wir könnten uns treffen?
Vielleicht irgendwann nachher? Ruf mich an.
Danke fürs Kommen.
- Du hättest nicht kommen müssen. - Ich weiß.
Ich weiß nicht, was du hören willst.
- Sag mir, was du gedacht hast. - Das weißt du.
Ich möchte es von dir hören.
Ich weiß, dass du wegen Ricco und Bitten abgetrieben hast.
Aber ich denke immer noch, wir hätten das hinbekommen.
Bereust du es?
- Hast du ihn verlassen? - Nein.
Was machen wir dann hier?
Du musst mir vergeben.
Ich weiß nicht, ob ich das kann.
- Wie lief die Schwangerschaftsberatung? - Weiß nicht.
- Ich war nicht überzeugend. - Solltest du nicht nur beraten?
- Nein, ich muss sie überzeugen. - Du sollst sie beraten.
Sie ist 15. Ihre Bildungschancen mit einem Kind sind gleich null.
Sie wirft ihre Zukunft weg, ihre Freunde, ihre Chancen,
da ihr keiner sagt, dass sie den größten Fehler ihres Lebens macht.
Also habe ich eine verdammte Verantwortung.
Mir war gar nicht klar, dass dir das so wichtig ist.
Entschuldige.
Mir war das auch neu.
- Ich hatte mal eine Abtreibung. - Ja?
- Wann? - Vor Jahren. Vor uns.
Sie sollte so eine große Entscheidung nicht allein treffen.
Sie ist nicht allein. Sie hat dich.
Das wird ihr einiges erleichtern.
- Theis. - Hi.
Es ist ein Mistkäfer. Er brummt, wenn er fliegt.
Ja? Dann wäre das ja geklärt.
- Entschuldigung. Ich bin Ulla. - Hjørdis.
Hi. Thomas. Hörst du, Theis? Sie heißt Hjørdis wie deine neue Freundin.
- Ich verstehe... - Theis und ich essen Mittag zusammen.
Der Mistkäfer lebt von Dünger, das ist Kacke.
- Tja... - Danke, dass sie sich ihm annehmen.
Er lebt sehr in seiner eigenen Welt.
- Keine Sorge. - Nein, aber Helle bat um einen Termin...
- Helle? - Ja, die Schulpsychologin.
- Willkommen! Ich bin Helle. - Ulla.
Das ist Jørn, Experte für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Steffen kommt.
Habt ihr ein Gespräch wegen Theis? Wieso?
Du bist nicht Theis' Klassenlehrerin. Es können nicht alle Lehrer kommen.
- Hier lang. - Theis kann bei mir bleiben.
Hi!
Gut, Steffen, Sie sind da.
Theis.
Zeit, nach Hause zu gehen.
- Danke, dass Sie geblieben sind. - Bis morgen, Theis.
Tschüs.
- Was ist los? - Wir würden gern mit dir reden.
Bis dann.
- Tschüs, ich muss los. - Tschüs.
- Setz dich, Hjørdis. - Danke.
Jørn, unser Experte für Kinder wie Theis, hat ihn sich näher angesehen.
- Jørn. - Ich muss noch mal mit Theis sprechen.
Aber alles deutet darauf hin, dass er unter einer Form von Autismus leidet,
dem sogenannten Asperger-Syndrom.
Bei einer frühen Diagnose können die Kinder sozialisiert werden...
...und normales Verhalten lernen, aber es ist harte Arbeit.
Theis kann ein ganz normaler, ausgeglichener Junge werden,
wenn wir ihn dazu bringen, seine Muster abzulegen.
Aber er fühlt sich doch gerade ganz wohl, warum kann man ihn nicht in Ruhe lassen?
Theis ist ein toller Junge,
aber wir haben keine Ressourcen, um Kinder mit Asperger zu unterrichten.
Also... muss Theis wie alle anderen werden?
Er muss sich anpassen. Das wird er nicht, wenn er bei dir ist... oder?
Lieber Tom.
Als ich 17 war, hast du mir einen Brief gegeben.
Nur so konntest du dich mir mitteilen. Ich nannte dich ein Weichei.
Jetzt bin ich mit Schreiben dran. Jetzt möchte ich dir etwas sagen.
Du wolltest dieses Baby so sehr, dass du nicht klar denken konntest.
Du hast nicht gesehen, dass wir darunter gelitten hätten.
Also entschied ich für uns.
Du hast geschrieben, dass du mich liebst,
und versprochen, mich zu retten, selbst gegen meinen Willen.
Ich hoffe, du verstehst, dass ich dasselbe getan hab. In Liebe, Rita.
- Sagen Sie mir, was wir machen. - Ich will dir was zeigen.
Bin ich den Rest des Tages vom Unterricht befreit?
Wäre dir eine Doppelstunde Sozialkunde lieber?
- Haben Sie ein Baby geklaut? - Komm her.
- Das ist Gustav, mein Enkel. - Aber er ist so süß.
Wenn er schläft, was nicht allzu oft der Fall ist.
Seine Mutter braucht Schlaf, also nahm ich ihn ihr ab.
- Sind wir seine Babysitter? - Wir? Du.
Hier. Flaschen, Muttermilchersatz, Stoffwindeln und Babylotion.
Wenn er weint, kannst du den Kinderwagen schaukeln.
- Wollen Sie mir Angst machen? - Angst? Ist doch nur ein Nachmittag.
Bis dann.
- Rita! Ist das normal? - Keine Ahnung.
- Hier. - Danke, Papa.
- Danke. - Das ist Tee.
Wolltest du etwas Bestimmtes?
- Ist was mit Uffe? - Nein, mit uns ist alles gut.
Es ist nur, dass...
War ich ein seltsames Kind?
Ihr wart hier zu viert.
Du hast dich für den Umzug damals als Fred Feuerstein verkleidet.
Das kam nicht so gut an.
Die anderen Kinder waren Prinzessinnen und Superhelden und haben gespielt.
Aber du wolltest mit dem alten Archäologen reden. Weißt du noch?
Warum hast du es erlaubt? Warum musste ich nicht mit den anderen spielen?
Deine Mutter sagte, ihr taten die anderen Kinder leid.
Sie waren schließlich nur einmal im Jahr etwas Besonderes, aber du...
Du warst jeden Tag was Besonderes.
Fred Feuerstein.
- Kaffee ist fertig, Jungs! - Danke, Papa.
Hast du einen Kater?
- Das war der Sekt. - Sag mir, wenn dir übel ist.
- Was meinst du? - Ich kann dich heimfahren.
Hör doch endlich mal auf mit dem Thema. Was soll das überhaupt?
Glaubst du, ich bin nicht Manns genug?
Oder siehst du mich hier als Eindringling? Ich will Papa auch sehen.
Ich weiß, Jeppe. Warte.
Kannst du dich bitte hinsetzen?
Ich will nach Hause.
Ich vermisse Gustav, und hier ist kein Empfang.
Wenn was passiert...
- Was soll passieren? - Ach... Du weißt schon...
Ich will nach Hause zu meiner Familie.
- Bis dann. - Ja.
- Grüß alle! - Mache ich.
- Sicher, dass du nicht nach Hause willst? - Ja.
Okay.
Hi, Oma. Ich dachte, du passt auf Gustav auf.
Ja, aber... die Schule kam dazwischen.
Aber das ist egal, bei so einem guten Babysitter wie Emma.
- Hi. - Hi, Emma.
Ist ja gut, Gustav.
- Und? Wie lief es? - Super.
Wir waren spazieren, und als er eingeschlafen ist, hab ich gebacken.
Und wir haben seine Windeln gewechselt und etwas gegessen. Nicht, Gustav?
Es war ein toller Tag. Jetzt freue ich mich sogar noch mehr auf das Baby.
Hi, Hjørdis.
Theis, steig ins Auto.
Hi.
- Wie läuft es mit ihm? - Es ist nicht leicht.
Er versteht nicht, warum er Sie nicht sehen darf.
- Aber wir hoffen, es wird leichter. - Warten Sie.
Haben Sie schon mal andere Schulen für Theis in Erwägung gezogen?
Wie meinen Sie das?
Er könnte auf eine private oder kleine Schule gehen.
Sie haben mehr Ressourcen für Schüler wie Theis.
- Theis hat schulisch gar keine Probleme. - Ja.
Was ist dann das Problem? Ist er Ihnen zu viel Aufwand?
- Nein, aber er kann nicht er selbst sein. - Sie sagen uns, unser Sohn ist krank.
Und jetzt wollen Sie uns loswerden. Das hat ja nicht lange gedauert.
Emma... ich weiß, du hattest einen tollen Tag.
Aber das war nur ein Tag. Wenn du ein Kind hast, hast du es jeden Tag.
Sicher wirst du eine tolle Mutter, aber das hat Zeit.
- Das muss doch nicht jetzt sein. - Klar komme ich manchmal ins Grübeln.
Sonst wäre ich ja dumm. Aber ich will das wirklich.
Ricco!
Wer ist da gekommen? Ist das Papa?
- Ist Papa hier? - Hi, mein Kleiner.
Hey, Kleiner. Hab ich dich vermisst!
Hi, Gustav.
Hi.
Deine Mutter und... Rasmus... Wie läuft es da?
- Keine Ahnung. Sie streiten nicht. - Verstehe. Da hält das nicht lange.
- Wie meinst du das? - Rita streitet gern. Sie ist ein Hai.
Sie braucht Abwechslung.
Warum haben du und Karen euch getrennt?
Wir stritten über alles.
Und ich wollte euch öfter sehen. Das wäre schwer, wenn ich da lebe.
Sie wollte nicht zurückziehen. Das ist okay für mich.
- Wann ziehst du denn her? - Nach dem Verkauf der Wohnung.
Dann geht es in die Heimat.
Haben Sie fünf Minuten?
Mein Verhalten Ihnen gegenüber tut mir leid.
Ich meinte nicht, dass Theis keinen Erfolg auf einer normalen Schule haben kann.
Ulla hat mir erzählt, was Sie vorgeschlagen haben.
Auf einer kleineren Schule würde er besser Anschluss finden als hier.
Soll Theis hier funktionieren, ohne die anderen zu beeinträchtigen,
wird er gezwungen, "normal" zu sein.
Das ist nicht unbedingt schlecht, "anders" zu sein, kann schwierig sein.
Sie wissen, was für Theis am besten ist.
Ja.
Er ist dort am besten aufgehoben, wo er sich nicht verstellen muss.
Ja. Also... danke.
Danke Ihnen.
Sagen Sie Theis, dass er mich jederzeit besuchen kann.
Sagen Sie es ihm doch selbst.
Theis, sieh mal, wer da ist.
Hi, Theis.
- Kommen Sie. - Okay.
- Was hast du da? Was ist das? - Eine Kellerassel.
Jeppe. Ich bin in ein paar Wochen wieder da und sehe mir Wohnungen an.
- Wollen wir dann was essen gehen? - Klar.
Schön, dass du beim Männer-Ausfug dabei warst.
Ich wusste nicht, dass...
Ich fand das auch schön.
- Bis dann. - Ja. Tschüs. Pass auf dich auf.
Grüß deine Mutter.
Hier. "Textbasiertes Argument und Dokumentation". Was heißt das?
Jetzt geht, und macht eure Hausaufgaben. Oder schaut Pornos.
Wie läuft es, Emma? Liegt dir was auf dem Herzen?
Oder willst du mit mir über Volksliteratur diskutieren?
Ich wollte nur sagen, dass ich bereit bin.
Ich wünschte nur...
Komm her.
Ich weiß, es ist meine Entscheidung. Das sagt mir jeder.
Und das ist es.
Als ich Bitten und ihren Freund mit Gustav sah...
Ich will das Baby, aber ich will es mit jemandem, der es auch will.
Ich will eine Familie. Aber er ist nicht sicher, ob er mich will.
Wäre es schlimm, darum abtreiben zu lassen?
Nein.
Du hast die Entscheidung für euch beide getroffen.
Ja.
Das ist das Schwerste, was man tun kann.
- Hi. - Hi.
Emma wird abtreiben lassen.
Okay, ist sicherlich besser so.
Hey. Es war gut, dass du ihr geholfen hast.
Das weißt du, oder?
Ich weiß nicht, ob ich mich nicht zu sehr eingemischt hab.
Sie wollte es so sehr.
Sieh mich an. Du hast das Richtige getan.
Mit einer Abtreibung muss man sein Leben lang leben.
Du hast das Richtige getan.
- Du hast das Richtige getan. - Ich weiß.
Aber ich fühle mich trotzdem schlecht.
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