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WAS BISHER GESCHAH
Ich begrüße euch zu diesem Schuljahr, speziell die neuen Schüler und Kollegen.
- Du sagst nicht viel. - Ich bin Jonas Poulsen.
Ich war auch mal Rektor.
Willkommen zur ersten Lehrgruppenkonferenz.
Es ist vertraulich. Nervt euch also ein Schüler, könnt ihr das hier sagen.
Hast du mir zugezwinkert?
- Ich werde nicht ewig warten. - Okay.
- Okay, was? - Okay, ich bin bereit.
Er weiß nicht, auf was er sich da eingelassen hat, oder?
- Ich hab Zeit für eine Morgenzigarette. - Ich hab Zeit für einen Morgenkuss.
Wann sind deine Elterngespräche zu Ende?
Gegen 20 Uhr, denke ich.
Dann können wir meine Sachen auspacken.
Freust du dich darauf, dass wir zusammenziehen?
Ja.
Wir müssen langsam los, wenn wir es durch die Wildnis schaffen wollen.
- Jeppe, wir gehen los. Kommst du? - Nein.
- Ist mein Einzug für Jeppe okay? - Natürlich.
- Achtung, Zweig. - Ja.
Er will nur nicht mit den alten Leuten zur Schule gehen.
Auch nicht, wenn man sehr cool ist.
Es liegt an den Shorts.
Ich frage mich, was sie da drin sagen.
Bringen wir es hinter uns. 30 Sekunden jetzt oder ein Jahr voller Getuschel.
Guten Morgen.
Guten Morgen, Jungs.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Alter Schwede.
Guten Morgen.
Jetzt haben uns alle gesehen.
Warum singen wir "Es ist ein Ros entsprungen"
oder "In the Garden"?
Was bedeutet die Natur in den Hymnen, die ihr vor euch hin nuschelt?
- Was ist los? - Ich setze mich um. Mads stinkt.
Line, wenn dein sensibles Gemüt es nicht aushält, können wir Plätze tauschen.
- Im Ernst? - Sehe ich aus, als mache ich Scherze?
Okay. Wir haben über die Natur als eine Metapher für alles gesprochen.
Halt! Hört mal her.
Morgen bringt jeder ein Lied über die Natur mit. Thema morgen: Metaphern.
Vergesst nicht eure Elterngespräche diese Woche.
Eure Eltern sollen mir Bescheid geben, ob sie kommen.
- Rita? - Ja.
- Wenn meine Mutter nicht kommen kann... - Was ist mit deinem Dad?
- Wir finden einen Termin. - Aber sie arbeitet nachts.
Jede Nacht?
Sie kann nicht freinehmen?
Tja...
Sie muss ein anderes Mal kommen.
- Zur Mittagspause vielleicht. - Oder sie fragt noch mal nach Urlaub.
Das ist eine gute Idee.
Es wird nicht gerannt!
Okay, Gruppenkonferenz. Zusätzliche Punkte für die Tagesordnung?
- Dann fange ich an. - So leicht kommt ihr nicht davon.
- Du und Rasmus. - Okay.
- Wir sind ein Paar. Keine große Sache. - Und ob!
- Nach all deinen vielen Männern... - Danke, Hjørdis.
Das reicht zu dem Thema.
Okay, wir sind seit einer Weile zusammen, und gestern zog er zu mir.
Ja, das ist ein großer Schritt. Nein, ich bin nicht nervös deswegen.
- Das hat keiner gefragt. - Aber gedacht.
Gib ihm einfach Raum. Es ist wichtig, dass er sich heimisch fühlt.
Als Uffe einzog, musste ich mein Poster von Die zwei Türme abnehmen.
Er meint, dass das kein Independent Film ist.
- Okay, können wir zur Sache kommen? - Ja, bitte.
Die Elterngespräche beginnen heute, wir brauchen eine Strategie.
- Eine Strategie? - Ja, um sie zu gewinnen.
Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Unterstufe.
Eltern nutzen sie, um uns die Schuld an der Dummheit ihrer Kinder zu geben.
Ohne eine Strategie schlägst du dich das ganze Jahr mit ihnen herum.
Ich glaube an konstruktive Gespräche.
Da bin ich mal gespannt drauf.
An seinen anderen Schulen gab es keine Probleme,
aber seit er hier ist, sagt er Dinge wie "Nutte", "Fick dich" und so einen Scheiß.
Warum blieb Kim nicht in den anderen Schulen?
Er wurde suspendiert!
Wir haben Angst, dass Andreas nicht genug lernt.
Er würde mehr lernen, wenn Sie ihn nicht zu Hause behalten, wenn er trinkt.
Er kann ja nicht verkatert in die Schule gehen.
Sie schrieben, dass Tine nicht zur Schule kam, da ihre Oma gestorben ist.
Sie ist so tot, dass sie schon zwei Mal begraben wurde.
Dürfte ich das mal sehen?
- Hi. - Hi.
- Elterngespräche, Runde zwei. - Ja, Runde zwei.
- Wie laufen die konstruktiven Gespräche? - Gut, die Gespräche sind sehr...
...konstruktiv, ich muss in den Unterricht.
Mads hat großes Potenzial, aber seine Fehltage sind ein Problem.
Er hinkt hinterher, er hat die Fähigkeiten,
aber er fehlt zu oft, dagegen wollen wir was unternehmen.
Was meinen Sie?
- Ich verspreche, mich zu bessern. - Ja, aber jetzt frage ich deine Mutter.
Ja.
Das ist keine Antwort.
Wir haben ein Auge drauf.
- Sie haben ein Auge drauf? - Ja.
Wenn Sie Unterstützung brauchen...
Wenn die Schule Ihnen helfen kann, sagen Sie es nur.
Wir alle wollen, dass Mads Erfolg hat.
- Vielleicht sollten wir es erwägen. - Denke ich auch.
Ja. Nicht?
Natürlich, denken Sie darüber nach, aber wir müssen bald was unternehmen.
- Das ist inakzeptabel. Meinen Sie nicht? - Ja.
- Okay. - Danke für Ihre Zeit.
Danke, Mads.
Was meinst du?
Das lief gut.
- Hi. Wir sind Lines Eltern. - Kann ich jetzt mein Bier haben?
Hey, mein Bier!
Entschuldigung, sind wir jetzt nicht dran?
- Ja. - Danke.
Hi, Line. Kommen Sie rein.
- Hi. Hjørdis. - Klaus.
- Hi. - Hi, Amanda.
Jonas holt Kaffee oder Tee...
- Wir würden gern anfangen. - Okay.
Wir haben viel zu besprechen.
Lassen Sie uns konstruktiv
den Essay über Premierminister Stauning diskutieren.
Das war ein guter Essay. Gute Arbeit, Schatz!
- Wir haben ihr geholfen. Tolles Thema. - Ja.
Aber sie sollte über die Französische Revolution schreiben, Sie wussten nicht...
Doch.
Amanda gefiel das Thema nicht, da ließen wir sie über was anderes schreiben.
Okay.
Dann würde ich Ihnen gern...
...ganz freundlich sagen, dass das falsch war.
- Ich habe einen Lehrplan aufgestellt. - Darüber würden wir gern reden.
- Okay. - Wir finden ihn nicht sehr ambitioniert.
- Also... - Das soll kein Vorwurf sein.
- Was dann? - Wir sind Geschichtslehrer.
In der Oberstufe. Wir wissen, wie schwer es ist, gutes Material zu bekommen.
- Darum haben wir... Liebling. - Oh ja.
Wir sahen uns Ihren Lehrplan an und haben Änderungsvorschläge.
Wir haben andere Themen empfohlen und einschlägigere Literatur.
Hier sind ein paar Lektürelisten und diverses anderes.
Okay.
Hi, hier ist Rita, Mads' Lehrerin, ist das der Anschluss von Mads' Mutter,
rufen Sie mich doch bitte wegen unseres Termins heute an,
Nummer: 42 58 29 98.
Drei, zwei, eins: erwachsen!
Hallo, Schatz.
- Rasmus. - Ja.
Zwei Sekunden...
- Was ist los? - Was ist das?
- Sie ist aus Vietnam. - Sie hätte dableiben sollen.
- Hier, vielleicht? - Ja, da sieht man sie.
Gefällt sie dir in einer Woche noch nicht, nehmen wir sie ab.
In einem Monat.
Blau geriffelte Teller, Rasmus!
Ich bin Manns genug, dass ich mir femininen Stil leisten kann.
- Oder willst du lieber deine nehmen? - Macht keinen Unterschied.
Solange ich Ketchup darauf tun kann, ist alles gut.
- Bereit? - Ja, los.
Komm, gehen wir in den Garten.
Ist das okay?
- Wie verspielt! - Ja, aber ich habe neue Designer-Lampen.
Vielleicht sollten wir den Garten auf Vordermann bringen.
- Meinen Garten? - Ja, oder unseren Garten.
Richtig, unseren Garten.
- Ich mag meinen Garten, wie er ist. - Schatz!
Er sieht aus wie ein Kompost-Haufen.
Du bist der Kompost-Haufen.
Ich glaube, du kannst leiser machen.
Ich sagte, du kannst leiser machen.
- Sind sie fertig? - Ich glaube, ja.
- Sie sind verliebt. - Wir auch.
- Wir haben keinen Sex, wenn sie da sind. - Wir könnten.
Ich messe mich doch nicht mit meiner Mutter und meinem Rektor.
Wir können leise sein.
Komm.
Ich muss auf die Toilette.
- Tut mir leid, nein, schon gut, ich... - Okay.
Sorry.
- Mir läuft die Nase. - Ja.
Mist, ich bin Jeppe begegnet.
Vielleicht sollte ich mit ihm reden und erklären, dass ich jetzt hier lebe.
Meinst du nicht, das hat er gemerkt?
Ich rede mit ihm, damit sich keiner komisch fühlt.
Ich rede später mit ihm. Komm!
- Hjørdis. - Hi.
- Kann ich Ihnen helfen? - Das ist für Sie.
Es ist ein Geschichtsbuch, dass Sie sich ansehen sollten.
- Warum ist es ein ganzer Klassensatz? - Sie können es benutzen.
- Hier lang? Ich helfe nur. - Darum habe ich nicht gebeten.
- Nein, aber Sie könnten Hilfe brauchen. - Danke, ich halte mich an meinen Plan.
Wir wollen die Schule und den Unterricht so gut wie möglich machen.
Ich auch.
Sehen Sie sie sich wenigstens an.
Okay. Tschüs.
Vergesst nicht. Die Natur ist oft eine Metapher für den Menschen.
Welche Perspektive ist das?
- Ich weiß nicht. - Hi.
Wissen Sie, wo Rita ist?
- Ich muss zur Toilette. - Hallo!
Mads...
Bleibt hier.
- Mama? - Hi, Schatz.
- Komm. - Nein, ich muss zu Rita.
- Ich soll sie anrufen. - Wir müssen jetzt gehen.
- Ist alles okay? - Ich suche Rita.
- Das bin ich. - Siehst du, sie ist hier.
Ich bin Kirsten.
- Ich bin Mads' Mutter. - Oh!
- Ja, Sie wollen mit mir reden. - Kommen Sie mit.
Ich habe ihr gesagt, sie darf ihre Medizin nicht vergessen.
In der Regel funktioniert das.
Seit dem Umzug ist es...
- Was hat sie denn? - Eine bipolare Störung.
Wer hat dich zum Elterngespräch begleitet? Mads?
- Eine Nachbarin. - Hast du andere Verwandte?
- Was passiert jetzt? - Was meinst du?
- Sie dürfen es niemandem sagen. - Mads, ich muss.
Ich werde ihr weggenommen.
Du kommst zu einer guten Pflegefamilie.
Das will ich nicht. Ich...
Ich kann das nicht noch mal durchmachen.
- Ich will nicht, von ihr getrennt werden. - Du bist nicht verantwortlich für sie.
- Wir kümmern uns umeinander. - Ich verstehe.
Aber ich bin Lehrerin. Ich breche das Gesetz, wenn ich nichts sage.
Bekommst du genug zu essen? Von was lebt ihr?
Von Mamas Invalidenrente, und ich habe einen Job.
Das reicht nicht.
Ich will meine Mutter nicht verlassen.
Es tut mir leid.
- So sieht man sich wieder. - Hexe!
Tschüs!
- Hi. - Hi. Hi, Schatz!
Was tust du da?
Ich bin mir nicht sicher, ob es die Zündspule ist.
Vielleicht können wir einen neuen kaufen.
- Was? - Kann der Garten nicht so bleiben?
Nein.
Hab ich nicht gesagt, dass ich den Garten so mag?
- So kann er nicht bleiben. - Warum nicht?
Er wirkt ungepflegt.
- Ich will keinen Spießergarten. - Ein schöner Garten ist nicht spießig.
- Wie wäre eine Bank und Pfingstrosen? - Nein.
Und Einhörner, die magisches Gras essen und Regenbögen scheißen.
Das habe ich nicht gesagt, aber ich will keinen Pippi-Langstrumpf-Garten.
- Besser als der von Königen Ingrid. - Um Himmels willen, es ist ein Garten.
Jeppe. Ja, komm zurück.
Ich spreche später mit ihm.
So. Wir hatten unseren ersten Streit.
Ja.
Du kannst...
- ...manchmal... - Eine echte Hexe sein.
Also, du kannst manchmal recht stur sein.
Ich will mich hier auch heimisch fühlen.
Du musst also ein paar Kompromisse schließen.
Ja.
Was soll's? Dann mach, bring den Garten auf Vordermann.
Du sollst das Gefühl haben...
Keine Gespräche mehr über Gefühle heute.
Jetzt müssen wir Sex haben. Los.
Da ist ja die Frischverliebte.
- Höre ich Hochzeitsglocken? - Nein, ein Schritt nach dem anderen.
- Du siehst glücklich aus. - Es ist so, heute habe ich...
die Scheidungspapiere unterschrieben, ich bin so glücklich wie nie zuvor.
- Darum die neue Frisur? - Genau.
Sieh uns an, wir stehen hier und reden wie Freundinnen.
- Übertreiben wir es nicht. - Nein. Womit kann ich dir helfen?
Welche Erfahrung hast du mit Sorgerechtsentzug?
- Um wen geht es? - Ich bin nur interessiert.
- Interessiert? - Ja.
Ich nehme deine lausige Lüge mal hin
und hoffe, du weißt, was du tust.
- Das klingt nach einer guten Idee. - Ich schaue mal, was ich finden kann.
- Nur um dein Interesse zu stimulieren. - Danke.
Du bedankst dich? Wunder geschehen.
Was hast du?
Es ist so...
Seit ich Amandas Eltern gesagt hab, dass ich mich an meinen Lehrplan halte...
...mailen sie mir ständig Drohungen, die Zeitung zu informieren, und rufen an.
Sie sagen, sie wollen reden, aber sie wollen nicht zuhören.
Hör mir zu.
Wir können nicht alle wie Rita sein.
Es ist leicht, zum Kampf zu blasen, wenn man ein General ist.
- Wir übrigen müssen uns durchschlagen. - Wie geht das?
Als du auf der Schule warst, gab es sicher eine, die dich schikaniert hat.
Ja.
Anita.
Wie hast du es vermieden, schikaniert zu werden?
Du hast dich unsichtbar gemacht, damit sie dich nicht bemerkt.
Mach jetzt dasselbe.
Schließ deine Tür ab.
Geh nicht ans Telefon. Irgendwann haben sie dich vergessen.
- Warum gehst du nicht ran? - Du bist dran.
Sie haben gestern um 23:30 Uhr angerufen.
Sag ihnen, dass das nicht okay ist.
Dann sagen sie, dass ich unkooperativ bin und dass sie sich an Rasmus wenden.
Das ist keine Kooperation.
- Das ist Schikane. Wehr dich. - Erik sagte, ich soll mich zurückziehen.
Das ist nicht die Hjørdis, in die ich mich verliebt hab.
- Was würde Aragorn tun? - Ich bin nicht so stark wie er.
Dann eben Frodo?
- Ja, ich bin eher wie er. - Würde er wegrennen oder kämpfen?
- Gál rausa Nolhat. - Nolhat.
Das ist Hjørdis.
Ja. Hab ich Sie geweckt? Ja, es ist 4 Uhr morgens.
Aber ich bin so aufgeregt, Amandas Lehrplan fertig zu haben.
Bei den ganzen Problemen in der Schule... Oh! Sie haben aufgelegt.
Ich versuche es noch mal, um meinen Enthusiasmus zu zeigen.
- Gál mahía. - Oh. Danke.
Hi.
Mads und ich kommen klar.
- Ja? - Ja, wir brauchen keine Hilfe.
- So sah das nicht aus. - Es war ein Fehler.
Ich habe meine Medizin vergessen. Es wird nicht wieder vorkommen.
Sie können sich jetzt wieder raushalten, okay?
Nein, nicht okay.
Mads muss sich um eine Erwachsene kümmern, das geht nicht.
Wir regeln das auf unsere Art.
Mads hilft mir und ich ihm. So haben wir das immer gemacht.
- Zwingen Sie uns nicht Ihre Regeln auf. - Die Regeln sind für die Kinder.
Sie leiden, wenn sie nicht befolgt werden.
Mir sind nur Mads' Bedürfnisse wichtig.
Mads muss bei mir bleiben.
Er hat schon seinen Dad verloren.
Nehmen Sie ihn mir weg, ist das sein Ende.
Ich weiß, ich bin nicht perfekt, aber ich gebe mein Bestes.
Ich bemühe mich wirklich!
Haben Sie Kinder? Haben Sie je Fehler gemacht?
Ich hatte das Pech, dass man mich bei meinem Fehler gesehen hat.
Das tut mir leid.
- Guten Morgen. - Guten Morgen.
- Stimmt was nicht? - Ich hab wenig geschlafen.
- Probleme mit Uffe? - Ich setzte mich gegen Eltern durch.
Aber?
Ich habe immer geglaubt, dass man Probleme durch Gespräche lösen kann.
Jetzt bist du älter und weiser. Komm, ich habe Gebäck mitgebracht.
Um zu feiern, dass wir die Eltern für die nächsten sechs Monate los sind.
Du bist noch nicht fertig. Du hast noch ein Gespräch heute Nachmittag.
Mit mir und Jonas.
Es geht um Jeppe.
Jeppe schlägt sich gut.
Aber in letzter Zeit hat er Konzentrationsprobleme.
- Hjørdis? - Sehe ich auch so.
- Okay. Rita. - Wir kümmern uns darum.
Nicht, Jeppe?
Gibt es einen bestimmten Grund, warum du so abgelenkt bist?
- Die übliche Teenager-Demenz. - Vielleicht belastet ihn was.
- Hast du was auf dem Herzen? - Er ist ein Teenager.
Wenn er nicht schläft, denkt er an Sex.
- Schön, dann können wir... - Stimmt.
Ich finde es schwierig, dass Rasmus bei uns lebt.
Okay... Erzähl.
- Das können wir zu Hause besprechen. - Du redest zu Hause nicht darüber.
- Du sagtest nie, dass du das wolltest. - Du hast nicht gefragt.
Du hast nicht gefragt, ob es okay ist, dass er einzieht.
- Ist es das nicht? - Du hättest fragen können.
Stimmt.
Das tut mir leid.
Und ich fände es super, wenn er nicht nackt herumlaufen würde.
Und wenn ihr ein wenig leiser wärt, wenn ihr...
Ich kann nicht schlafen, wenn ihr so laut seid.
Schön, dass das auf dem Tisch ist. Wir finden sicher einer Lösung.
Ich könnte mir vorstellen, das ihr euch darauf einigen könnt, dass Rasmus...
...außerhalb des Schlafzimmers bekleidet ist.
Und dass Rita Jeppe fragt, ehe sie einen Mann einziehen lässt, oder?
- Jonas? - Ja, da stimme ich zu.
Ich finde, ihr solltet leise sein,
aus Respekt für eure Mitbewohner.
Wir können eure Fortschritte dann im nächsten Elterngespräch beurteilen.
- Gute Idee. - Na schön! Okay. Dann los.
Okay.
- Bis dann! - Ja. Tschüs!
Tut mir leid.
Ist alles okay zwischen uns?
Ich hab noch zu tun, ich sehe dich daheim.
- Hurra! - Hurra, was?
- Reden hat geholfen. Hab ich ja gesagt. - Danke.
Ich freue mich, dass ich helfen konnte.
Rita!
Ich habe diese Unterlagen für dich.
Hier ist die Nummer vom Jugendamt,
falls du einen Experten brauchst.
- Ist vielleicht eine gute Idee. - Danke.
- Danke. - Ich schaue es mir an.
Kann ich eine haben?
- Du rauchst? - Nein. Hast du Feuer?
Haben wir dich zu sehr in die Mangel genommen?
Ich werde es überleben.
Ich hätte dich nicht für den Beziehungstyp gehalten.
Menschen ändern sich.
Was sagen deine vielen, vielen Männer dazu?
Ich bin sicher, sie haben Möglichkeiten... wenn sie was loswerden wollen.
Und was machst du?
Bis dann.
Hi.
- Hi. - Schau nur, wie gut das schon aussieht!
- Ja. - Lass mich das nur wegstellen.
Schau mal, ich hab uns Löwenzahn für den Salat aufgehoben.
Das ist neu, ein nordischer Trend.
- Ich soll also meinen Garten essen? - Ja!
- Bis später. - Was hast du vor?
Ich muss etwas loswerden.
Interessant.
Hi.
Ist deine Mutter zu Hause?
- Sie schläft. - Okay.
Das sind die Regeln.
Ich werde nichts sagen, bis du deinen Abschluss gemacht hast.
Dann bist du 15 und kommst in keine Pflegefamilie, du bekommst Betreuer.
Bis dahin bin ich deine Betreuerin.
Ich bringe dir jeden Tag Mittag.
Deine Wäsche wasche ich am Wochenende.
Dafür... Mads, sieh mich an. Das ist wichtig.
Dafür gehst du jeden Tag in die Schule.
Du machst deine Hausaufgaben und schreibst deine Arbeiten.
Und gibt es zu Hause den kleinsten Vorfall, sagst du es mir.
- Verstanden. - Ja.
Dann wird sicher alles gut.
- Wir sehen uns in der Schule. - Bis dann.
Es gibt also doch eine Bierfee?
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