All language subtitles for Rita.S01E05.German.NetflixHD.x264-TVS

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Original subtitles

WAS BISHER GESCHAH

Ich hole meine Mutter ab. Wir schwatzen und schauen alte Fotos.

Sie ist natürlich auf keinem drauf. Sie ist aus unserem Leben verschwunden.

RITA LEHRERIN

Misch dich nicht mehr ein.

Können wir das nicht hinter uns lassen?

LILLEBETH RITAS MUTTER

Ich war die Dümmste. Hättest du gemerkt, dass ich Legasthenikerin...

Oma, hilfst du mir bei einer Bewerbung?

MOLLY RITAS TOCHTER

- Die sollten da oben hin. - So setzen die Leute sich an die Tische.

Das wird ein super Laden, Schatz.

RICCO & BITTEN: RITAS SOHN UND SCHWIEGERTOCHTER

- Ich bin froh, dass du gekommen bist. - Ich auch.

- Jeppe. - Was?

- Bist du aktiv oder passiv? - Igitt, Mama!

JEPPE RITAS JÜNGSTER SOHN

Du hast definitiv ein Problem mit Autoritäten.

HELLE VERTRAUENSLEHRERIN

- Ich würde dich gern wieder sehen. - Sex mit der Lehrerin deiner Tochter?

LARS ROSAS VATER

Schreib was Unanständiges!

ROSA RITAS SCHÜLERIN

Schreib "Schwanz", schreib "Scheiße". Schreib "Rita ist ein Idiot".

Nein, ich mag das nicht.

- Nervös? - Nein. Genervt.

Jetzt hört schon auf!

Guten Morgen. Tut mir leid, dass ich spät dran bin.

Okay, fangen wir an. Torben, du hast die Sitzung einberufen.

Ja, ich möchte über die Campingfreizeit der Schüler reden.

In der Klasse befinden sich einige Problemschüler.

Vor allem unter den Jungs. Sie sind schon zu lange an der langen Leine.

Ich habe viel Zeit damit verbracht, ihnen die schlechten Sitten auszutreiben,

die sie bei Rita entwickelt haben.

Und ich dachte, deine Generation hatte etwas gegen Autoritäten.

Für mich ist das keine Problemklasse.

Sie funktioniert ordentlich, hat aber ein paar Ruhestörer.

- Dann reden wir über sie. - Ja. René.

Wir sollten ihn schon beim Namen nennen.

- Ihn meinst du doch, oder? - Er ist komplett außer Kontrolle.

So schlimm ist er nicht. Er ist ein Junge, ein Teenager.

- Hat René eine Diagnose? - Ja, ADHS.

Wäre Bart Simpson an dieser Schule, würdet ihr ihn auch diagnostizieren.

- Seine Akte ist die dickste. - Hier können wir ihn kontrollieren.

Aber auf einer Campingfreizeit ist das unmöglich,

ohne ihn an die Leine zu nehmen. Dazu bräuchten wir eine weitere Lehrkraft.

- Sie Stunden haben wir nicht. - Dann kann er nicht mit.

Torben, eines Tages wird eine Geisteskrankheit nach dir benannt.

- Das reicht. - Rita!

Was hast du dazu zu sagen?

Ist das der neue pädagogische Ansatz? Kinder von Reisen ausschließen?

Er hat Recht. Wir bräuchten nur eine zusätzliche Lehrkraft.

Torben ist seit 400 Jahren hier. Er weiß, dass daraus nichts wird.

Wenn René zu Hause bleibt, muss er nicht arbeiten.

- Es ist nicht nur die Arbeit. - Stimmt.

Zu verlangen, dass er seinen Job tut, wäre unverschämt von uns.

Rita! Ich habe ein neues Meerschweinchen!

Du Glückspilzchen. Tschüs.

Was ist das mit René? Du schützt ihn seit der ersten Klasse.

Erzähl es nicht weiter, aber René

aber René ist das Ergebnis meiner Affäre mit einem anonymen Royal.

Um Skandalen vorzubeugen, setzten wir im Fluss in einen Korb

und hofften, dass eine herzliche Fischerfamilie...

Ein Lehrer darf einen Schüler nicht mögen?

Doch, aber es beeinträchtigt dein Urteilsvermögen.

Das funktioniert und ich übernehme volle Verantwortung für René auf der Reise.

Ich kriege ihn klar, okay?

Könntest du jetzt Torben überreden, seinen Job zu tun?

- Ich werd's versuchen. - Gut so.

Ich bringe ein paar schöne Zeichnungen für seine Akte mit.

Kommt rein, Jungs.

Guten Morgen!

JEPPE IST EINE SCHWUCHTEL

Hat jeder Ton?

Wasser. Wir trinken es. Fische schwimmen darin.

Es hat viele Funktionen. Außer in Afrika, wo sie wenig davon haben.

Also helfen wir ihnen und bauen einen Brunnen.

Jeder Schüler töpfert ein Kunstwerk,

das wir bei der großen Afrika-Auktion verkaufen.

Also...

Einen Brunnen für Afrika

Super!

Was töpferst du da, Milas?

Ist das ein sehr großer Mann ohne Arme?

Lass das, Mann! René schmeißt mit Ton!

Das geht nicht. René, bitte arbeite weiter an deinem Kunstwerk.

Das ist wunderschön, Rosa!

Sieht aus wie ein Baum des Lebens... oder wie ein Elefant.

Aus diesem Winkel sieht es aus wie ein Mann. Es fasziniert mich.

- Wirklich gut, Rosa. - Nein!

Na ja... du könntest noch mal neu anfangen.

Ton ist ein sehr großzügiges Material.

Was machst du da? Du Idiot!

- Nenn mich nicht Idiot! - Hör auf, René.

- Von wegen. - Du kannst nicht mit Ton herumwerfen.

Rosa ist traurig. Entschuldige dich.

Fick dich!

Raus. Ich will dich hier nicht sehen.

- Schönen Tag noch. - Danke.

Wenn das nicht der Chef ist, mit Schürze und allem!

- Komm her, Mann. - Was für ein Upgrade!

- Cool! Und? Läuft der Laden? - Ich kann nicht meckern.

Also, wirklich! Der eigene Laden. Und die Frau?

- Dieselbe von vorher. - Sauber!

- Und du... - Mit Nanna lief es nicht so.

Uns kamen ein paar Gitter in die Quere, von daher...

- Willst du ein Bier? - Hast du eins?

Oder ist das alles Öko-Beeren-Scheiß?

Normalerweise nehme ich 35 für eins, aber du bist eingeladen.

35? Soll das ein Witz sein?

Alter! Was für Idioten ziehst du damit denn über den Tisch?

Nicht in dem Ton, oder du kriegst keine Honig-Erdnüsse.

- Handgemacht von indischen Kindern? - Die scheißen die Teile.

Cool.

- Hallo, Schatz. - Hi.

Das ist Karsten. Er hat mir die Ladenfläche besorgt.

- Hallo. - Hi. Bitten.

- Was machst du hier? - Ich wollte mit dir zu Mittag essen.

Wir können zusammen essen. Ich mache etwas warm...

Nein, nicht nötig. Wir sehen uns zu Hause.

- Tschüs. - Tschüs.

- Bumm! - Ich weiß nicht...

Scheiß drauf. Leute, die Bücher lesen, sind komisch.

- Essen wir was. - Klar!

- Was gibt's zu essen? - Curry-Fleischbällchen.

Jeppe liebt Bällchen, oder, Jeppe? Nimm mal.

Witzig!

- Was ist mit der "Schwuchtel"? - Was?

Nichts.

Jemand hat eine Facebook-Seite zu dem Thema eingerichtet.

Nikolaj meint, damit muss man als Schwuler rechnen.

- Ist das nicht nur ein Streich? - Ja, total lustig.

Dann klicke "Gefällt mir". Mach mit.

- Dann verlieren Sie das Interesse. - Ich soll das okay finden?

Wenn du es entschärfst, verliert es den Reizt.

Schwul zu sein ist nun wirklich keine große Sache.

Jeppe...

Im Internet gibt es Milliarden Irre. Ignorier sie einfach.

Okay?

Guten Morgen.

Natürlich betrifft das Geschehene uns alle.

Eltern rufen pausenlos an, wir müssen das sofort stoppen.

Wer war zuletzt in dem Klassenzimmer?

- Und wie lief es? - Gab es Konflikte mit den Kindern?

Lasst Hjørdis in Ruhe. Es hätte jeder sein können.

Ich hatte einen Konflikt mit René und warf ihn raus.

- Wir müssen mit ihm reden. - Das ist eine echt gute Idee.

Geht es nicht im Zweifel für den Angeklagten?

- Ich rede mit ihm. - Aber ihr habt euch schon entschieden.

Nein, aber wir müssen ein Zeichen setzen, dass so etwas nicht okay ist.

Das heißt nicht, dass wir binnen fünf Minuten einen Sündenbock brauchen.

Ich muss Rita zustimmen.

Wir dürfen uns nicht von Vorurteilen leiten lassen.

Danke, Helle.

- Rita. Rita, warte! - Was?

Du kannst nicht sauer sein, nur weil ich Torben zustimme.

Das tust du nicht. Du ziehst nur den Schwanz ein.

Rita... Halt dein Maul.

Dir die Stirn zu bieten, ist weitaus schwerer als ihm.

Ich stimme Torben zu. Verstehst du das?

Sag mir, dass du das verstehst. Wenn...

Wenn du mir nicht mal den Funken Respekt entgegen bringst...

Hey, Bitsen.

Deine Haare riechen nach Kiwi. Wie schaffst du das immer?

- Du riechst nach Bier. - Ich habe eins mit Karsten getrunken.

Oder zwei. Ich habe gute Nachrichten.

- Ich habe Karsten einen Job gegeben. - Im Laden?

Ja. Er braucht einen Neuanfang, und ich kann ihm einen geben.

Ihm helfen, so wie du mir geholfen hast. So läuft doch diese Karma-Sache.

- Momentan ist das eine schlechte Idee. - Warum?

Du kommst kaum über die Runden. Wir können uns keine Angestellte leisten.

- Wir haben gerade erst angefangen. - Es wird schon.

Ich verkaufe Sandwiches, deine Haare riechen nach Kiwi. Was nörgelst du?

Ich nörgele nicht, Ricco. Aber wir sitzen zu zweit im Boot.

Du könntest vor solchen dummen Entscheidungen mit mir darüber reden.

Helfe ich jemandem, ist es dumm. Bei dir ist es Dienst an der Gesellschaft.

- Liebling. - Hi, Mama.

- Wo willst du hin? - In die Stadt, vielleicht shoppen.

Soll ich dich fahren? Ich habe nichts vor.

- Ist nicht nötig. - Wir können das ausschmücken.

- Wie früher. - Ich treffe mich mit jemandem.

- Okay. Wen? - Jemanden vom Laden.

Kennst du nicht. Bis heute Abend, okay?

- Klar. - Tschüs, Mama.

- Und einen Espresso. - Uno espresso. Pronto!

Ist der zum Mitnehmen oder Hiertrinken?

- Zum Mitnehmen, bitte. - Mitnehmen.

Und ein Sandwich mit Schinken und Rucola.

- Danke. - Uno espresso, pronto.

- Bitte sehr. - Danke. Wiedersehen.

Du Idiot.

Machen wir den Laden dicht und erobern die Stadt?

Nein. Meine Schwiegereltern kommen vorbei.

- Ich muss. Bitten ist noch sauer. - Nicht meinetwegen, hoffe ich?

Sie hat Angst, dass wir den Laden ruinieren.

- Weil wir Spaß bei der Arbeit haben? - Ja, so in der Art.

- Hey. - Hey.

Was geht? Du musst mich nicht abholen.

- Bin ich dir peinlich? - Nein, natürlich nicht.

- Fahren wir? - Ja.

- Scheiße! - Fuck!

Das musst du melden. Erst Facebook, jetzt dein Fahrrad.

Ja.

- Ich habe deine Lieblingskekse gekauft. - Toll.

- Darf ich mir die Fotos ansehen? - Sicher.

Deine Mama und ihre Schwester. Immerzu im Garten.

Das war vor unserem ersten Umzug.

- Ach, davon weißt du nicht viel. - Nein.

Weiß sie, dass du mich besuchst?

- Ich kann es ihr sagen, wenn du willst. - Nein, so ist es schon besser.

Aber du solltest nicht deine ganze Zeit mit deiner alten Oma verbringen.

Ich habe genug Zeit. Mein Job beim Copyshop ist nur Teilzeit.

Du solltest dein Leben mit aufregenden Dingen füllen.

Reisen, Arbeit, Ausbildung... All solche Sachen.

Gibt es nichts Spezielles, was du tun willst?

Nein.

In deinem Alter wollte ich einen eigenen Blumenladen haben.

Ich bereue bis heute, dass ich das damals nicht anpackte.

Ich habe daran gedacht... Nein, das ist dumm.

...Krankenschwester zu werden, oder so.

Dafür braucht man ein Abschluss- zeugnis, also wird daraus nichts.

Dann holst du dir ein Zeugnis.

Was ist zwischen dir und Mama? Warum redet ihr nicht miteinander?

Ich war sehr jung, als ich Rita bekam.

Alles, was Rita für dich ist... Ich habe dazu nicht getaugt.

Sie ist aber auch nicht gerade perfekt.

Wenn deine Mutter sauer auf mich ist, ist das ihr gutes Recht.

Ah, eins meiner Kinder. Holst du mal Feuerzeugbenzin?

Stell es da hin.

Jemand hat mir den Reifen aufgeschlitzt.

Das reparieren wir.

Das war bestimmt René.

Nikolaj sagt, als er sich outete, schikanierte ihn René.

- Die Leute sagen, dass René es war. - "Die Leute."

- Seit wann ist das ein Argument? - Wer könnte es sonst sein?

Die Leute, die sagen, dass Jeppe eine Schwuchtel ist, haben die auch Recht?

Jeppe.

- Du wolltest mich sprechen? - Ja.

- Wenn es wegen gestern ist... - Es ist wegen letzter Nacht.

Komm her.

Jemand hat den Schuppen abgefackelt.

Wir glauben, zu wissen, wer es war.

René.

Bleibst du bitte noch kurz?

Das wurde im Schuppen gefunden.

Kannst du das erklären? Hast du sie vielleicht verloren?

Hat sie dir jemand weggenommen?

Helle wird mit dir reden wollen.

Ich bin auf deiner Seite, okay?

- Hallo. - Hallo.

- Hallo, René. - Hallo.

Ja... setzen wir uns?

Also, René. Reden wir doch mal eben über die letzten Tage.

Keiner beschuldigt dich.

Nein? Mit anderen Kindern redest du aber auch nicht.

Verzeihung. ADHS-losen Kindern, natürlich.

René, wie alt warst du, als du die Diagnose bekamst?

- Sieben, glaube ich. - Nein, du warst sechs.

Komisch. Also als du zur Schule kamst.

- Was soll das heißen? - Manche passen nicht ins System.

Wir feiern die Diagnose ab, statt das System zu verändern.

- Das ist heute nicht das Thema. - Es ist die perfekte Gelegenheit.

Wenn ein Schüler allein aufgrund einer Diagnose verdächtigt wird.

- Ich war es. - Was?

Ich habe den Schuppen abgefackelt.

Und ich habe das Zeug für die Afrika-Auktion kaputt gemacht.

Dir ist klar, dass das Geständnis einen Schulverweis nach sich zieht?

Ja.

- René, hör mal... - Kann ich jetzt gehen?

Das war echt lecker, Bitten. Sie hat den ganzen Tag gekocht.

- Das hat sie wohl von dir. - Wir kochen alle gern zusammen.

So ist das bei uns eben.

- Du hast gar nichts gegessen, Bitten. - Ich habe keinen Hunger.

Wer Lust hat... Ich habe Nachtisch aus dem Laden mitgebracht.

- Ja, dann... - Ihr zwei solltet mal reden.

- Wir Männer regeln das hier. - Ja, wir bringen das Eis.

Bitten ist heute etwas sauer auf mich.

- Ich weiß auch nicht. - Was ist denn passiert?

Ich weiß auch nicht, aber es geht wohl vorbei.

Jette sprach mal eine Woche lang nicht mit mir.

Was hattest du getan?

- Ich sagte, ich wollte mehr Kinder. - Und das hat sie nicht gefreut?

Nein. Jette wollte immer nur eins haben.

Ich wusste das, aber brachte es trotzdem zur Sprache.

- Wie habt ihr euch vertragen? - Wir erwähnten es nie wieder.

Man muss Frauen nicht komplizierter machen, als sie schon sind.

- Hallo, Jeppe. - Hallo.

- Komm rein. - Ich dachte...

Es ist komisch, dass ich herkomme, meine Mutter ist ja auch... hier.

Nein, gar nicht. Ich bin ja deine Vertrauenslehrerin.

Und was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Also, komm rein.

Ich weiß nicht, wer es tut, aber Nikolaj meint, damit muss man rechnen.

Das klingt sehr unangenehm.

Ich verstehe, dass du Angst hast.

Mama sagt, es sei sicher nur ein Streich, aber...

Aber für dich ist es ernst.

Sie nimmt mich nicht ernst. Ihre Klasse ist ihr wichtiger.

Du kannst immer zu mir kommen. Und ich nehme dich ernst.

Okay.

Warum, meinst du, reagiert sie so? Deine Mutter?

Hi. Hast du kurz Zeit?

Ich muss gerade los.

- Ich würde gern mit dir reden. - Kannst du nicht anrufen?

Hanne sah ein paar SMS, die ich dir schickte.

- Weiß sie, das die an mich gingen? - Nein. Sie weiß nichts von dir.

Gut.

Rita. Warte.

- Rita... - Können wir heute Abend reden?

Ich will über Rosa reden. Du bist ihre Klassenlehrerin.

Ich muss mit einem meiner Schüler reden.

- Hey. - Auch hey.

Du solltest dein Geständnis zurückziehen.

Keiner hat Beweise gegen dich.

- Ich glaube nicht, dass du es warst. - Warum nicht?

- Was meinst du damit? - Sie haben nie gefragt.

- Hallo. - Setz dich mal hin.

- Trink ein Glas Wein. - Ich will keinen Wein..

Dann trinke ich es eben.

Ich weiß nicht, was ich in deinen Augen falsch mache.

Ich will dir zeigen, dass ich mich gebessert habe.

Was soll ich denn noch tun?

Karstens Anstellung war meine Entscheidung, für meinen Laden,

und es ist meine Verantwortung. Und... ja...

Das ist so ungefähr alles, was ich sagen wollte, also...

Was ist denn?

Ich bin schwanger.

Was bist du?

Ich habe solche Angst, dass alles zusammenbricht.

Du arbeitest schon so hart, ich studiere und...

Ich werde eine furchtbare Mutter, die dich in die Schublade steckt,

mit Kinderwagen und Durchschnitts- haus, das dich hirn- und herztot macht.

Dann wirst du zu jemandem, der du nicht bist und dann weiß ich nicht...

Bitten, Stopp! Hey, hör zu...

Ich will in die Schublade.

Ist das wahr? Du bist schwanger?

- Echt? - Vierte Woche.

- So ein kleines Ding. - Ein Baby!

- Na ja, noch nicht ganz, aber... - Das ist fantastisch!

- Fuck! Dein Vater wird sich freuen! - Was?

Ich denke, wir können diesen unrühmlichen Fall jetzt abschließen.

Es gibt ein umfassendes Geständnis, René war bereits gewarnt worden.

Uns bleibt keine andere Wahl, als ihn von der Schule zu verweisen.

Scheiße!

Rosa.

Was machst du da? Du liest doch nicht schon voraus?

Rosa, du hast dich geschnitten!

Lass mich mal sehen.

Tut mir leid, ich habe kein Pflaster.

Was zum Teufel machst du da?

Ist schon gut. Sind ja nur Bücher.

Wir kleben das oder so.

Ich wusste ja nicht, dass er von der Schule fliegt.

Warum bist du so plötzlich so bescheuert geworden?

Mama und Papa lassen sich scheiden.

Ich bin auch geschieden, aber ich stifte keine Brände.

- Was war das? - Mama will die Scheidung.

Papa hat was mit einer anderen.

Tut mir leid, das zu hören.

- Ich räume das weg. - Nein, Rosa. Lass gut sein.

Ich will nicht, dass René meinetwegen fliegt.

Er dribbelt... und Tor! Ja!

Die Zuschauer drehen durch, aber er macht weiter.

Er legt sich den Ball vor. Er dribbelt und trifft wieder!

Oh, ja! Das war sein zweites Tor...

Was macht ihr hier?

Der Vandalismus war ich, deine Mütze habe ich auch geklaut.

Es tut mir leid. Ich nehme die Schuld auf mich.

Ist jetzt egal.

Du kannst wieder zur Schule. Hol dir dein Zeugnis.

Ich kriege kein Zeugnis.

- Aber du warst es nicht. - Dann war ich was anderes.

Ich mache eine Lehre bei einer Autowerkstatt.

Noch ein Jahr, dann kriegst du deinen Abschluss.

Und was soll ich damit?

Rosa braucht einen. Warum wollen Sie sie statt mich rauswerfen?

Will ich nicht. Ich will, dass du wieder zur Schule gehst.

Sie geht an die Uni und so.

Tschüs.

- Morgen, Chef! - Guten Morgen.

- Hast du den Speck gebraten? - Ja, er ist da draußen.

Gut.

- Karsten... - Ja?

Es tut mir echt leid, aber ich kann nicht...

Ich muss diesen Laden sehr ernst nehmen.

Wir nehmen ihn schon ernst genug.

Nicht ernst genug.

- Du feuerst mich? - Es tut mir leid.

- Zu einem anderen Zeitpunkt... - Du wolltest mir eine Chance geben.

Nicht jetzt.

Okay.

Okay.

Wir sehen uns.

- Ja. Bis dann. - Tschüs.

- Hi, Süße. - Hi, Mama.

- Ziehst du aus? - Das ist für die Campingfreizeit.

Wo warst du bloß? Ich sehe dich kaum noch.

Ich war bei Lene vom Copyshop.

Okay.

Ganz ruhig, Jungs. Nach Jütland ist es noch weit, bleibt mal geschmeidig.

Rita, hat die Hütte ein Bad?

- Klo. Gebadet wird im See. - Was? Ist das ein Witz!

Bist du gekommen, um dich von deiner alten Mutti zu verabschieden?

- Nein, ich gehe da rein. - Aber du hast keinen Unterricht.

- Ich habe einen Termin mit Helle. - Okay.

Es wird einfach alles etwas zu viel und ein Erwachsener hilft da echt.

Also...

Gute Reise.

Danke.

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