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Original subtitles

Darf ich...? - Wie bitte?

Ist hier noch ein Platz frei?

Aber sicher, suchen Sie sich einen aus! - Danke.

Warten Sie... - Danke!

Oh! Entschuldigen Sie, bitte.

Jetzt habe ich auch noch alles durcheinandergebracht. - Ach, das ist halb so schlimm.

Ich werfe meinen Kleider ohnehin immer einfach in den Koffer.

Jetzt haben wir's! Es war aber wirklich sehr ungeschickt von mir.

Wollen Sie auch einmal reinschauen? - Ja gerne. - Es ist ein Kunst-Magazin.

Malen Sie auch ab und zu? - Ja, manchmal.

Leben Sie in Venedig. - Nein ich kommen von einer der Inseln.

Vielen Dank. - Gern' geschehen.

Es muss wunderbar sein, wenn man malen kann? - Warum glauben Sie?

Nun ja, es ist wie mit der Musik. Man kann seine Empfindungen ausdrücken...

Da wir ja beide auf der gleichen Insel leben, werden wir uns vielleicht wieder begegnen?

Ja, vielleicht. Auf Wiedersehen.

Ah!

Ah Stefano, nun bist Du endlich hier!

Es ist schon so lange her Paolo. Gut Dich wiederzusehen!

Es ist schön Dich zu sehen! Aber schau' Dich an...

Du hast abgenommen! Ich hoffe Du arbeitest nicht zu viel?

Du musst... - Jetzt halte mir hier keine Predigt, Bruder!

Einverstanden,... aber Du brauchst immer noch meine schnelle Hilfe.

Was meinst Du sollen wir zu Toni gehen? Ein gutes Abendessen und schon geht es Dir wieder etwas besser.

Ah, da warst Du aber schnell! - Nein, nein. Wir sind nur im Zug zusammen gereist.

Gasparre, wärst Du so nett, und bringst die Sachen meines Bruders ins Gemeindehaus?

Wir kommen in ein paar Stunden nach. - Das mache ich gern' Herr Pfarrer.

Es ist schön Sie wieder bei uns zu haben, Professor. - Danke, Gasparre. Wir sehen uns später.

Nun besorgen wir Dir erst einmal etwas zu essen.

Ja, ich werde dort sein.

Es ist sehr schön, dass sie wieder hier sind, Professor! - Ich freue mich auch. - Hoffentlich bleiben Sie ein wenig.

Toni, ich bin hungrig wie ein Pferd! Wann kommt meine Bestellung?

Immer mit der Ruhe, oder willst Du Deine Bestellung selbst zubereiten?

Wenn Du Dich erst ausgeruht hast, wirst Du Dich viel besser fühlen. - Das hoffe ich auch.

Ich bin komplett ausgelaugt.

Wie Du Dir denken kannst, war es ein großes Opfer für mich, die Universität zu verlassen.

Ich glaube dieses Mal brauche ich einen Psychiater.

Mmmh. Du arbeitest zu viel!

Du steckst von morgens bis abends in Deinen Büchern. - Ich weiß!

Hier sieht es noch wie früher aus!

Ja, hier ändert sich nichts.

Ein perfekter Ort für einen Pfarrer.

Die Beichte abnehmen, predigen und Beerdigungen, sonst gibt es nichts.

Wie ist es bei Dir? Kein Mädchen, mit dem Du es ernst meinst?

Naja, ich habe noch keine gefunden.

Aber wenn es so weit ist, kannst Du uns ja verheiraten!? - Das wäre mir ein Vergnügen.

Gast im Off: Wie lange dauert es denn noch. Ich habe immer noch Hunger

Wirt im Off: Ich habe auch nur zwei Hände und muss erst den Herrn Pfarrer bedienen.

Gast im Off: Dann bring' uns zumindest noch etwas Wein bitte.

Wirt im Off: Ja, ich hab' da einen Neuen, der Euch gut schmecken wird...

Unterhaltung im Hintergrund: Die haben Nanos Kahn geklaut, mit allem was drin war.

Wirt im Off: Ist die Bestellung für Don Carlo endlich fertig?

Küche aus dem Off: Ja, sie wartet hier schon, dass Du sie holst.

"Gast im Hintergrund: "Ich brauch' noch einen Rotwein. Das dauert ja heute eine Ewigkeit."

Und hier kommt die Polenta und der Fasan.

Wie sehr ich Deine Polenta vermisst habe... - Danke.

Vielen Dank!

Ich mache Ihnen ein wenig Platz.

Es schmeckt sogar noch besser, als ich es in Erinnerung hatte.

Ich fühl' mich jetzt schon besser.

Ich habe ja gesagt, die Ding werden sich hier ändern.

Natürlich hat das Leben in der Stadt Vorteile.

Aber das Landleben sollte man nicht unterschätzen.

Paolo, wer ist das? Die Frau am Fenster.

Sie macht mir irgendwie Angst...

Weshalb sagst Du das? - Ich glaube sie ist ein Medium, oder etwas Ähnliches.

Sie vollzieht seltsame Riten in ihrem Haus.

Und immer mit den gleichen zwei oder drei Leuten...

Ich habe immer angenommen Spiritismus wäre nur eine Art bürgerlicher Neurose...

Wer sind diese anderen Leute? - Einer ist einer unserer Ärzte...

Nun sag' nicht es ist Fantini! - Nein, der Alte ist schon seit langer Zeit tot.

Es ist ein sehr wohlhabender Mann.

Er praktiziert hier und in Venedig.

Und man sagt, er wäre ein Spieler...

Ich verstehe. - Mit seinem Reichtum könnte er mir helfen!

Wir haben viele arme Menschen hier, ...aber er ist bösartig und gegen mich.

Er boykottiert mich... und ist ein Atheist.

Vor ein paar Jahren stand er wegen Mordes an seiner Frau vor Gericht.

Aber er hatte Freunde und wurde nicht verurteilt.

Jetzt hat er eine Geliebte... eine Frau in Venedig.

Sie hat auf ihn keinen guten Einfluss befürchte ich.

Ich würde Sie gerne hierzu einladen. - Ahh...

Oh, Dr. Aloisi! Wollen Sie schon gehen?

Ja,...mir gefällt die Luft hier drinnen nicht.

Guten Tag! - Oh,... auf Wiedersehen.

Ja das war er. Aber er ist nicht der Schlimmste. - Was soll das heißen Paolo?

An den spiritistischen Sitzungen nimmt auch Signora Nardi teil. Sie ist eine Hebamme.

Man sagt, sie hätte einen geisteskranken Sohn, den sie irgendwo auf der Insel versteckt hält.

Sie hat Angst davor, dass man ihn in eine Anstalt steckt.

Und ich glaube, Sie macht auch einige illegale Eingriffe...

Abtreibungen auf Deutsch gesagt.

Und wer ist der Dritte, den Du erwähnt hast? - Graf Pedrazzi.

Er ist ein widerwärtiges Individuum. Der letzte einer ehemals noblen Familie.

Er kennt keine Moral.

Es wäre besser, wenn er einfach von der Bildfläche verschwinden würde...

Nun, an Pedrazzi kann ich nur sehr schlecht erinnern,...

...aber denkst Du nicht, was sie da sagen ist nur Geschwätz?- Nein.

Er ist ein teuflischer Sünder.

Er ist noch viel schlechter, als alle denken.

Einer meiner Novizen hat mir im Vertrauen erzählt, dass er sogar versucht hat...

Mein Gott!

Jetzt hätte ich fast das Beichtgeheimnis verletzt.

Unverständliche Beschwörungsformeln.

Unverständliche Beschwörungsformeln.

Unverständliche Beschwörungsformeln.

Unverständliche Beschwörungsformeln.

Unverständliche Beschwörungsformeln.

Unverständliche Beschwörungsformeln.

Du musst müde sein. - Ein wenig. - Ich habe Dir Deine Sachen aufs Zimmer bringen lassen.

Da sind wir. Das ist Dein Zimmer

Falls Du in der Nacht etwas benötigen solltest, findest Du Gasparre gleich neben der Sakristei...

...und ich bin im Raum genau über Dir.

Schlaf gut! Das werde ich.

Nach unserem reichhaltigen Abendessen...

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Bitte... helfen Sie mir!!

Hilfe!

Stefano!....Stefano?!

Stefano???

Gasparre?

Gasparre?

Wo warst Du?

Ich habe eine Tür schlagen gehört und bin raus, um zu sehen was los ist.

Und dann dachte ich, ich hätte Professor Stefano gesehen.

Ich habe nach ihm gerufen, aber ich glaube er hat mich nicht gehört.

Wir müssen ihn finden. Etwas Schreckliches ist gerade passiert. - Paolo?!

Was ist los? Was ist passiert?

Gut, dass Du wieder da bist. Es ist etwas Grauenhaftes passiert.

Ich habe einen Mord gesehen. Es ist direkt vor meinen Augen passiert.

Wo, hier? - Nein, unter meinem Fenster, im Hinterhof der Kirche.

Komm' mit!

Dort drüben... hinter dem Brunnen.

Ich kann nichts entdecken? - Das verstehe ich nicht.

Ich habe die Frau gesehen. Hier ist sie gestürzt. Ich kann mir das nicht alles eingebildet haben.

Hast Du sie erkannt? - Nein!

Ich konnte keinen von beiden erkennen. Dazu waren sie zu weit weg.

Wie auch immer, jetzt ist niemand hier. Es sei denn, die Leiche ist verschwunden.

Es war wahrscheinlich nur ein kleines Gerangel und nicht mehr.

Nein ich bin mir ganz sicher, dass ich einen Mord gesehen habe.

Das muss nur ein Kampf gewesen sein, Paolo. Das ist die einzige Erklärung.

Ansonsten müsste hier ein Körper liegen... Lass' uns wieder reingehen.

Ja..., vielleicht hast Du recht.

"Wenn die Rede von Mord ist, wird es Ihrer der nächste sein."

Stefano, schau' Dir das an!

Dies wurde unter meiner Tür durchgeschoben.

Er muss gesehen haben, dass ich am Fenster stand. Er droht mich umzubringen, wenn ich etwas sage.

Aber glaube mir, ich konnte niemanden erkennen.

Das würde ja bedeuten, dass es wirklich einen Mord gab.

Und warum war da eine Foto unserer Familie dabei?

Ich habe nicht die geringste Ahnung.

Ich gehe am besten zur Polizei.

Du hast Recht, aber Du gehst ein großen Risiko ein...

Lass' uns warten und noch einmal darüber nachdenken.

Gut, vielleicht ist es besser.

Vielleicht sollten wir im Moment nicht darüber sprechen.

Don Paolo?... Don Paolo?

Können Sie bitte kommen? Die "Amtsgewalt" fragt nach Ihnen?

Sie haben unweit der Kirche eine tote Frau gefunden.

Man sieht klar, dass der Körper hier hergezogen und abgelegt wurde.

Sie wurde erwürgt hat sich aber scheinbar gewehrt so gut sie eben konnte.

In Ordnung, schaffen Sie zunächst 'mal die Leute hier weg.

Sie haben's gehört gehen Sie bitte!? - So einen Tod verdient niemand. Armes Ding!

Wer war sie denn? - Das Medium, sie hat mit Geistern gesprochen.

Jetzt ist sie bei ihnen... - Oh, Don Paolo! Danke, dass Sie gekommen sind.

Wir warten noch auf den Leichenbeschauer.

Dann haben Sie sie gefunden...

Reden Sie mit mir?

Nein, nichts von Bedeutung....

Sie wurde genauso erwürgt, wie das junge Mädchen. Erinnern Sie sich?

Die wir vor ein paar Jahren auf der Weide gefunden haben.

Sie hieß Adrianne, so weit ich mich erinnern kann.

Den Fall konnten wir nie aufklären und nun haben wir einen weiteren.

Ich hoffe dieses Mal kommen wir zu einem Ergebnis.

Santucci, rufen Sie in Venedig an und holen Sie mir den Bezirksstaatsanwalt ans Telefon. -Ja Sir!

Und rufen Sie auch noch 'mal den Leichenbeschauer an. Fragen Sie, was ihn aufhält...

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes...

Lasst uns beten.

Gott, vergib ihr Ihre Sünden und schenke ihr deine göttliche Gnade...

Oh, bitte hilf mir Paolo. Hilf mir! Ich glaube, ich habe wieder einen Anfall.

Stefano!

Nun,...wir gehen ganz vorsichtig.

Herr Pfarrer, einen Moment bitte.

Was ist passiert, Maria? Ich habe Dir die Beichte doch erst gestern abgenommen.

Don Paolo, ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass dieser Mann erneut versucht hat,...

...sich an meinem Jungen zu vergehen.

Das war das vierte Mal. Sie müssen etwas unternehmen.

Ich mache es gleich heute. Machen sie sich keine Sorgen. - Gut. Danke, Don Paolo.

Guten Morgen Herr Pfarrer! Was kann ich für Sie tun?

Ich würde gerne mit Ihrem Arbeitgeber sprechen. Gut, kommen Sie bitte rein.

Hier entlang, bitte.

Nach Ihnen!

Nun, treten Sie ein!

Setzen Sie sich bitte, Don Paolo.

Bravo... Du bist einfach wunderbar.

Dieser bewundernswerte Junge hat eine wahre Leidenschaft für die Musik.

Wenn er einmal begonnen hat, kann er nicht mehr aufhören.

Ich bin gekommen, um... - Thomas, würden Sie mir bitte meinen Zigaretten bringen?

Ich habe keine mehr.

Was sagten Sie, Don Paolo?

Ich komme, weil es Beschwerden über Ihre... - Stört Sie die Musik?

Nein,... es ist eine ernsthafte Sache über die ich mit Ihnen sprechen muss.

Hören Sie bitte zu.

Aber ich höre zu. Sie haben meine Aufmerksamkeit.

Thomas, höre ich etwa nicht zu?

Michelle, nun ist es gut. Genug für heute.

Sie wissen ganz genau, worüber ich reden möchte.

Nein das weiß ich nicht. Ich habe nicht die leiseste Ahnung.

Hat einer meiner Hunde ein Kind belästigt? - Nein, Sie sind es, der die Kinder belästigt.

Und es ist Zeit damit aufzuhören. Gott sieht alles.

Ah, Sie wollen mir also eine Predigt halten...?

Ich verliere langsam meine Geduld, Herr Pfarrer. - Es gibt noch viel mehr Personen im Dorf, die die Geduld verlieren.

Sie sind eine moralische Bedrohung. Sie sollten sich schämen.

Sich an kleine Jungs ranmachen...! Herr Pfarrer!

Bis hierhin war ich geduldig und habe Ihrer Zwei-Cent-Predigt zugehört,...

Wer glauben Sie, dass Sie sind? Gott? - Ich vertrete Gott an dieser Stelle.

Es macht mich schon krank, Ihnen zuzuhören.

Verlassen Sie sofort mein Haus, Sie Heuchler!

Und sparen Sie sich ihre Rede für Ihre einfältige Gefolgschaft.

Wagen Sie es nicht, noch einmal in dieses Haus zu kommen.

Nicht einmal, wenn ich auf dem Totenbett liege.

Ich fahre lieber zur Hölle, als Sie noch einmal zu sehen.

Thomas! - Ja? Mach' mir bitte einen Drink!

Der hat Nerven! - Ja.

Eine Frechheit, wie man sich in seinem eigenen Haus behandeln lassen muss.

Aber Du hältst zu mir? - Ach hören Sie auf! Ich bin nicht in der Stimmung.

Das reicht jetzt. Geh' zu Deiner Großmutter!

Das ist sehr teuer. - Ach komm schon, das ist nicht viel, sie ist fast noch neu.

Na gut, dann sagen wir 150,-. Das spart uns beiden Zeit.

Wollen Sie mich ruinieren? Das hätte ich vor zwei Jahren schon bekommen können.

200,- und nur weil ich Sie mag.

Das ist ein Schnäppchen und ich berechne nicht einmal die Lieferung.

Ah, mit Ihnen kann man einfach keine Geschäfte machen. Die Kommode ist noch nicht einmal fertig.

Ach ein wenig Wachs und sie wird wieder wie neu aussehen. Das wissen Sie doch.

In Ordnung, ich kaufe sie. Sie haben gewonnen.

Was wollen Sie denn? Verfolgen Sie mich? Nein, ich kam nur gerade vorbei...

Vergessen Sie dann bitte nicht, Morgen bei mir zu Hause anzuliefern, OK?

Ja, mein Kind und Gott segne Dich!

Gottes Segen ist mit ihr wie ich das sehe. Sie haut mich immer wieder übers Ohr.

Aber Sie haben mir auch noch nicht gesagt, was Sie hierhin verschlagen hat?

Ich möchte mich eigentlich nur ein wenig erholen. - Ich genauso.

Als Kind habe ich hier ganz in der Nähe gewohnt und wann immer ich kann komme ich hierher.

Aber dann bedaure ich es. - Was meinen Sie damit?

Weil ich dann doch arbeite, anstatt mich auszuruhen. Innenausstattung ist mein Beruf und meine Leidenschaft.

Wann immer ich etwas sehe, das ich mag, muss ich es kaufen.

Ich dagegen lebe von Brot und günstigen Gelegenheiten.

Naja, dafür scheint es Ihnen recht gut zu gehen.

Ahh, es ist so friedlich hier.

Das braucht man ab und an, oder? - Aber ja.

Aber wir hatten bisher auch nicht viel Glück, oder?

Gleich nach unserer Ankunft haben Sie die Leiche eine Frau gefunden.

Es heißt sie wäre ein Medium, eine Schwindlerin gewesen.

Ich kannte sie. Oh, das tut mir leid.

Aber nicht sehr gut. Sie haben recht. Wahrscheinlich war sie eine Schwindlerin.

Ich denke sie hat Ihre Klienten mit den Séancen, die sie gehalten hat, erpresst.

Wie auch immer, sie hat auf jeden Fall einen hohen Preis für ihre Taten bezahlt.

Mir fällt gerade auf, ich habe mich Ihnen ja noch nicht vorgestellt?! Stefano...

Professor Stefano D'Archangelo.

Sandra Sellani.

Es freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen, Professor...

Die Freude ist ganz auf meiner Seite.

Das kann ich Ihnen versichern...

...setze Dich und nimm Dir ein Glas. - Ich muss aber gehen... - Nein, nein Du hast Zeit.

...aber ich warne Sie, ich bin eine sehr schlechte Köchin.

Machen Sie sich keine Gedanken. Ich bin das Kantinenessen in der Universität gewöhnt.

Das ist noch weit über meinem Standard.

Guten Tag, Signorina Sandra. Guten Tag Signora Nardi.

Ich habe noch gestern über Sie gesprochen.

Sie sehen sehr erholt aus, bleiben Sie länger? - Vielen Dank. Nein, nicht besonders lang.

Nicht mehr als ein paar Tage. - Ah...

Geht es Ihrer Mutter wieder besser?

Nun,... es scheint ihr etwas besser zu gehen.

Freut mich, das zu hören: Richten Sie bitte meine besten Wünschen aus.

Das werde ich. Vielen Dank.

Ich hoffe wir sehen uns bald wieder, Sandra.

Einen guten Tag auch... - Signora...

Wer war das? Siniora Nardi, die Hebamme.

Ah, mein Bruder hat sie schon erwähnt.

Sie ist eigenartig.

Gespräch im Hintergrund: ...erinnerst Du Dich an die deutsche Frau, die hier reingeschneit ist...

Was?

Ist das nicht Andreani dort? Andreani!

Komm' rein, ich gebe Dir einen aus!

Gespräch im Hintergrund: Ich hab' schon oft erlebt, dass die Deutschen....

Hey Andreani, wo wollen Sie hin? Kommen Sie 'rein, ich gebe einen aus...

Was ist bloß los mit ihm? Ich weiß es einfach nicht. - Wer weiß das schon?

Wenn Sie uns einen Drink anbieten, würden wir ihn gerne nehmen...

Paolo?

Paolo?

Ja?

Ich... ich habe' eine weitere Nachricht gefunden.

Sie war in der Sakristei. Sie ist für Dich.

"Die Vergangenheit und Ihr Schicksal sind im Tod vereint."

Wenn ich nicht bald weiß von wem dies kommt, werde ich noch verrückt.

Und was ist mit dem Foto unsere Familie? Es geht mir nicht aus dem Sinn. - Hab' keine Angst!

Wir finden das schon 'raus. Du darfst Dich jetzt nicht in eine Angst hineinsteigern.

Vergiss Die Angst! - Die Angst vergessen? Er droht, mich umzubringen!

Er denkt, ich weiß wer er ist, aber ich habe niemanden erkannt, versteh' doch! - Paolo beruhige Dich!

Stefano, mein armer Bruder...

Seit Du hier bist, haben diese schrecklichen Dinge angefangen.

Du bist hier in eine Hölle gekommen.

Eine Hölle anstatt einer Zuflucht für Ruhe und Frieden. - Mir geht es gut.

Du hast hier das große Problem und wir werden es gemeinsam irgendwie lösen.

Du kannst auf mich zählen.

Entschuldigen Sie!

Oh, Sandra. Das tut mir leid. Ich wollte Sie nicht erschrecken.

Entschuldigung. - Ist schon in Ordnung.

Das war dumm von mir, oder?

Aber ich wollte Sie überraschen. Nochmals Entschuldigung.

Sie haben mich wirklich überrascht.

Was machen Sie hier in Venedig? - Ich weiß, ich habe kein Recht Ihnen zu folgen,...

...aber nachdem Sie schon das erste Boot heute Morgen genommen hatten,...

...dachte ich Sie würden die Insel schon verlassen?

Nachdem was passiert ist, wäre das nur zu verständlich und ich... wollte Sie sehen.

Kommen Sie rein. Drinnen ist es wärmer. - Wenn ich Sie wirklich nicht störe?

Nein, kommen Sie!

Oh, sehr viele Gemälde.

Zu viele, oder? - Haben Sie die alle bezahlt?

Nein, meine Mutter. - Oh, lebt Ihre Mutter hier?

Ja, sie ist mein Stiefmutter. Meine leibliche Mutter starb, als ich ein Kind war.

Mein Vater dann vor fünf Jahren. - Stimme aus dem Nebenraum: Bist Du das, Sandra?

Entschuldigen Sie mich einen Moment. - Natürlich. - Ja, ich war das, Mutter.

Hier bitte.

Konntest Du heute Nacht schlafen?

Nein, nicht ein bisschen.

Dann lass' uns mal die Temperatur messen.

Oh, warum stehen Sie da? Kommen Sie rein.

Dies ist meine Mutter.

Darf ich vorstellen? Stefano D'Archangelo, der Bruder von Don Paolo, erinnerst Du Dich?

Ah, Don Paolo. Ich habe ihn seit über einem Jahr nicht mehr gesehen.

Entschuldigen Sie, ich muss die Krankenschwester meiner Mutter rufen und alles für heute Nacht vorbereiten.

Oh, Ihr Bruder ist so ein netter Mann. Wenn er in Venedig war, hat er mich immer besucht.

Roberta? Hier spricht Sandra Sellani.

Ja, ich bin bei meiner Mutter.

Ich habe Ihre Temperatur gemessen. Sie ist zwar normal, aber...

Sie beklagt sich, dass sie nicht schlafen kann. Können Sie ihr heute Abend etwas geben?

Sandra am Telefon: Nein, ich warte dann bis Sie kommen. Die Tagschwester konnte heute nicht, deshalb bin ich hier.

Ja, das kann ich machen. Wir sehen uns dann später. Ciao.

Sie mögen wirklich Gemälde, oder?

Sie sind sehr interessant.

Nun ich sollte nun zurückgehen, und verzeihen Sie, dass ich mich wie ein Trottel verhalten habe.

Sie werden mir vergeben müssen, wenn Sie erst einmal in den Genuss meiner Kochkunst gekommen sind.

Sie haben ja die Einladung zum Essen heute Abend nicht vergessen?- Natürlich nicht.

Ciao. - Ciao.

Sie müssen sich mehr Ruhe gönnen, verstanden? - Auf ihrem Boot werden Sie nicht gesund.

Aber Herr Doktor, ich muss doch arbeiten.

Dann nehmen Sie bitte diese Tabletten.

Und wir sehen uns in einem Monat wieder.

Danke Doktor. - Und arbeiten Sie nicht zu hart!

In Ordnung. Wer ist der Nächste?

Was machen Sie hier? Sind Sie verrückt?

Sie wissen, dass wir zusammen nicht gesehen werden dürfen.

Die Polizei wird mir bald viele Fragen stellen und ich...

Machen Sie sich keine Sorgen deswegen. Sie haben mit ihrem Tod nichts zu tun.

Sie haben schon den Grafen befragt und ich wüsste gerne, was er über mich gesagt hat?

Ja,... er ist wirklich gefährlich.

Wir können nur hoffen, dass er nicht zuviel erzählt.

Signora Nardi,... fühlen Sie sich nicht wohl?

Ja,... nein. In der Tat mir geht es nicht ganz so gut.

Ich hole mir dann das Rezept. Vielen Dank.

Danke, Doktor.

Sehen Sie zu, dass Sie meinen Anweisungen Sorge tragen.

Wenn nötig, können Sie mich anrufen.

Ah, ich glaube sie ist nicht zu Hause. Lass' uns gehen.

Aber die Nachbarin sagte, sie hätte sie reingehen sehen?- Ja.

Entschuldige, aber die Alte ist "90" und sieht schlecht. Signora Nardi!

Signora Nardi!?

Lass' uns gehen. Sie hilft bestimmt bei irgendeiner Geburt.

Lassen Sie immer Ihre Freund arbeiten? - Aber ja...

Aber das ist das letzte Stück. In Ordnung... und nun vorsichtig.

Geschafft!

Ich glaube, ich hatte ein wenig Training auch nötig.

Ja, hier sieht sie wirklich gut aus.

Und wenn Sie sich nicht darauf lehnen würden, sogar noch besser.

Kommen Sie schon! So schwer war das auch nicht.

Das ist viel besser. - Sie waren eine lange Zeit fort?

Seit ich meinen Lehrstuhl an der Universität habe, habe ich es nur wenige Male geschafft.

Das letzte Mal vor fünf Jahren.

Würden Sie bitte, das Tuch dort geben? - Welches?

Das andere. - Dieses?-Ja.

Und was ist mit Ihrem Bruder? Hat er immer schon hier gelebt?-Nein.

Er war an der Universität von Padova...

Er hat das Studium aber geschmissen, nach dem er mit seinem Professor und Kommilitonen Ärger hatte.

Was für ein ungewöhnlicher Charakterzug bei einem Pfarrer.

Er hat das Amt vor allem gewählt, um meine Mutter glücklich zu machen.

Er hatte aber immer ein starkes soziales Gewissen, aber nachdem er im Amt war, ist er sehr nervös geworden.

Aber wie ich finde, ist er nun ruhiger geworden.

Oh, ich Trottel. Der Kuchen brennt an!

Verdammt!

Und jetzt?

Kommen Sie schon... Vergessen Sie's!

Das passiert immer, wenn man versucht einen guten Eindruck zu machen.

Wahrscheinlich ist es gut das er angebrannt ist. Er hätte wahrscheinlich fürchterlich geschmeckt.

Stefano, fühlen Sie sich jetzt besser? - Nein...

Ich sollte besser gehen.

Nach den Anfällen, bin ich immer total erledigt.

Soll ich Dr. Aloisi rufen? - Nein, nicht ihn.

Verzeihen Sie bitte, ich hab' unseren Abend ruiniert.

Das war wahrscheinlich einfach nicht unser Abend...

Ich hoffe nur, es geht Ihnen bald besser!

Ich rufe Sie morgen an. Ciao.

Danke, Thomas!

Nun lass' uns ein wenig Musik machen und Champagner trinken.

Heute Abend will ich Spaß haben.

Ich bin heute Abend verabredet.

Aber danach bleibst Du bei mir? Heute Abend nicht.

Und hören Sie: Von jetzt an möchte ich jede Woche einen freien Tag.

Das steht mir zu.

Gut, mein Junge.

Thomas, kannst Du nicht an einem anderen Abend gehen?

Ich bin heute Abend etwas betrübt.

Deshalb brauche ich Dich. - Nein, bedaure.

Warte einen Moment... - Lassen Sie mich los!

Du kleiner Hurenbock. Ich finde etwas Besseres als Dich an jeder Straßenecke.

Ohne mein Geld bist Du erledigt.

Wenn Du jetzt durch diese Tür gehst, kannst Du für immer draußen bleiben!

Thomas?!

Bist Du das?

Thomas?

Du bist es doch?

Thomas!?

Nun lass' die dummen Scherze...

Ja.

Natürlich, wir folgen jeder Spur. Aber offen gesagt, wir sind überlastet.

Wie Sie wissen, haben wir einen weiteren Mord zu klären.

Ja Sir, der Graf wurde mit einer Hellebarde durch die Brust erstochen.

Ja, es gibt einige Verdächtige.

Und ich habe bisher ganz vergessen zu erwähnen,...

...dass in diesem Fall, das Haus des Opfers komplett durchsucht wurde.

Obwohl nichts fehlte. Schmuck und Juwelen waren alle da.

Der Mörder hat etwas gesucht. Wir befragen gerade jeden, der mit dem Grafen oder mit dem Medium in Kontakt war.

Bisher sind das nur Dr. Aloisi und Signora Nardi.

Aber ist gibt gegen beide keinerlei Verdachtsmomente. Ja, Sir.

Ich werde Sie auf dem Laufenden halten. Ich melde mich Morgen. Gute Nacht.

"Herr behüte die Schwachen, stärke die Sorgenden und die Verzagten. Bitte rette die Gefallenen."

Gemeinde: Amen!

Möge die Gnade und der Frieden Gottes mit Dir sein.

Gemeinde: Und bei Deinem Geist.

Pfarrer denken Sie daran: Schweigen bedeutet Leben.

Seht das Reich Gottes und vergebt den Sündern dieser Welt.

Es ist ganz klar wieder eine Nachricht des Mörders.

Der Mensch, der dieses schreibt muss wahnsinnig sein, oder?

Die Angst bringt mich um. Früher oder später tötet er mich.

Was kann ich bloß machen? - Paolo, wir können nur warten.

Das sieht ganz nach einem Spinner aus.

Reiß Dich zusammen und lass' uns alle Nachrichten gründlich untersuchen.

Das ist zwecklos Stefano.

Ich habe sie alle mehrfach gelesen und ich habe keine Ahnung von wem sie kommen könnten.

Schau', in den Nachrichten ist etwas, dass uns zuvor nie aufgefallen ist, Paolo.

Das könnte wichtig sein. - Was meinst Du? Ich kann da nichts entdecken.

Schau' ganz gründlich, Paolo. Und vor allem, sieh Dir das "T" an.

Auf jeder Nachricht das gleiche. Das "T" hat immer links diesen Strich nach unten.

Das ist zwar keine große Spur, aber besser als gar nichts.

Für alle Nachrichten wurde die gleiche Schreibmaschine benutzt.

Ich weiß nicht, aber irgendwie scheine alle Nachrichten mit dem Tod des Mädchens in Verbindung zu stehen.

Wie war noch ihr Name?

Aber das ist doch schon so lange her.

Meinst Du etwa...? - Der Täter wurde nie überführt.

Es ist doch möglich, dass es jetzt und damals der Gleiche war?

Aus irgendeinem obskuren Grund, hat er mit dem Morden wieder angefangen.

Aber es gibt nichts, was diese beiden Verbrechen verbindet, oder?

Ich glaube, da hast Du recht.

Obwohl in beiden Fällen ist das Opfer erwürgt worden.

Entschuldigen Sie bitte.

Ich habe ganz vergessen, die Vorbereitungen zu treffen. - Danke Gasparre!

Don Paolo...

Vielleicht sollte ich mit den Eltern des ermordeten Mädchens sprechen?

Sind Sie Signore Andreani? Ja, der bin ich.

Ich weiß es ist schmerzhaft für Sie, aber...

...ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen stellen.

Über den Mord an Ihrer Tochter.

Nein, ich kann Ihnen gar nichts sagen.

Bitte, warten Sie einen Augenblick, Signore Andreani. Es ist wichtig.

Ich habe doch gesagt, dass ich Ihnen nicht helfen kann. - Woher wollen Sie das wissen?

Eine Frau wurde erwürgt, genau wie Ihre Tochter.

Es könnte der gleiche Täter gewesen sein.

Vielleicht habe Sie ja etwas rausgefunden, oder jemanden in Verdacht?

Ein Mann, der hier in Frieden leben will, sollte niemanden verdächtigen.

Sie haben Angst! Vor wem?

Warum lassen Sie mich nicht in Ruhe?

Was wollen Sie von mir?

Soll ich einen Mörder für Sie finden?

Es gibt keinen Weg, ihn zu überführen... keinen.

Es tut mir leid, wenn ich Sie belästigt habe. - Ist schon in Ordnung. Ich will nur meine Ruhe haben.

Nun verschwinden Sie.

Und hören Sie meinen Rat:...

Halten Sie sich fern. Je weniger Sie darüber wissen, um so besser.

Entschuldigen Sie Don Paolo...

Ich wollte nur Fragen, ob Sie mich heute Abend noch brauchen und ob ich morgen weitermachen kann?

Ja, ja Sie können aufhören. Aber schließen Sie alles ab. - Ja, Herr Pfarrer.

Wir sehen uns Morgen. - Gute Nacht.

Gute Nacht.

Wer ist da?

Zeigen Sie sich!

Das war nicht nur ein Unfall.

Hast Du oft genau vor dem Kreuz gebetet? Ja, des Öfteren.

Ja... Der Killer wollte, dass Du genau dort bist.

Als Du den Krach gehört hast, wusste er, dass Du kommen würdest.

Der Strick war in Ordnung. Aus Nylon, nicht einmal brüchig.

Er wurde ganz sauber durchgeschnitten. - Und was sollen wir jetzt unternehmen?

Ich weiß es nicht Paolo. Wir wissen nur, dass die Polizei Dr. Aloisi und Signora Nardi verdächtigt.

Übrig blieb da nur der Graf...

Dazu wurde der Mörder des Mädchen nie gefasst und ihr armer Vater will nicht kooperieren...

Uns bleibt nicht viel, außer die Nachrichten an Dich mit dem seltsamen "T".

Und die Fotografie von Dir, mir und Mutter. Leider wirklich nicht viel.

Oh nein! Bitte nicht!

Nicht so schnell. - Ich mach doch gar nichts!

Pass auf, es geht noch schneller!

Du musst den Verstand verloren haben!

Pass auf!

Ich dachte Professoren wären ruhige Typen.

Und hat's Dir gefallen, oder hast Du immer noch Angst?- Ja, das war wunderbar.

Pass auf dort wohne ich. - Bereit machen an Land zu gehen.

Ja Kapitän! Aye, aye.

Das ist mein liebster Ort im Haus.

Immer wenn ich etwas deprimiert bin, komme ich hier her.

Wenn ich dann hier vor meiner Staffelei sitze, fühle ich mich sofort besser.

Hast Du jemals eine Ausstellung gemacht? - Nein, ich mag keine Kunsthändler.

Ab und an verkaufe ich eins an neue Klienten, wenn ich ein Haus einrichte.

Aber sie sind wirklich gut, Du könntest davon mehr verkaufen. - Freut mich, dass sie Dir gefallen.

Es ist gut, dass wir hier nun das Feuer haben. Es war sehr kalt auf dem Boot.

Ich habe wirklich viel Spaß gehabt. - Hast Du ihn hier jetzt auch?

Du siehst gut aus, in meinem Bademantel. - Ist dem so?

So, ich gehe nun Signora. Die Nachtschwester wird in einer halben Stunde hier sein.

Ich seh' Sie dann Morgen. - In Ordnung. - Gute Nacht! - Danke.

Wer ist da? Wer?!

Nein, bitte...

Bitte!!!

Nein! Oh, nein!!!

Wach' auf mein Schatz. Mama hat Dir Grießbrei gemacht.

Setz' Dich auf und iss etwas. Na los...

Sehr gut mein kleiner Junge.

Du musst alles aufessen.

Nun,.. Mund auf. Eins...

Ist das nicht lecker?

Ja, so ist es richtig.

Was ist los mein Schatz?

Warum weinst Du?

Willst Du es Mama nicht sagen?... Mmh?

Marian? War sie böse?

War sie gemein zu Dir?

Nun, dann werde ich sie bestrafen müssen.

Du schreckliches kleines Mädchen. Du warst böse zu meinem Jungen.

Ich werde Dich lehren, nicht mehr böse zu sein. Verstanden?

Du machst das immer wieder!

Ich habe Dich davor gewarnt, ihn zum Weinen zu bringen!

Es bringt nichts Dich gut zu behandeln. Dann muss Dein Arm leider daran glauben.

Und als nächstes Dein Bein, Du freches kleines Ding.

Du nutzt ihn nur aus, weil er immer zu gut zu Dir ist.

Schau' mich nicht so an!

Ich nehm' Dir das Auge raus! Ja.

Das andere auch.

So wirst Du meinen Jungen nie wieder sehen können. Du bist so böse und er hat Dich geliebt.

Aber nun wird er Dich nicht mehr lieben.

Hier hast Du'.....

Oh, bitte..., beruhige Dich, mein Schatz.

Marian war böse. Deshalb musste ich sie bestrafen.

Beruhige Dich. Sie wird Dich nicht mehr ärgern.

Schlaf schön, mein Schatz, ja?

Nun schlaf' wieder.

Ich habe Kaffee gemacht, falls Du einen brauchst. - Danke, ich möchte keinen.

Schatz, Du darfst nicht aufgeben.

Du musst Deine Stärke wiederfinden.

Ich möchte Dir dabei helfen.

Du bist mir eine große Hilfe Stefano, doch ich suche einfach nach einem Motiv für ihren Tod.

Ja, in der Tat. Der Mord kam aus dem "heiteren Himmel".

Und dann das Gemälde? - Ja, warum nur?

Warum gerade dieses Bild?

Das Gemälde muss mit dem Mord in Verbindung stehen.

Ich weiß zwar noch nicht warum, aber irgendeine Verbindung gibt es.

Nun, in diesem Album sind Fotos aller Gemälde meiner Mutter.

Da ist es. Genau dieses. Wie ist seine Bedeutung?

Ich weiß es nicht. Mir sagt es gar nichts.

Aber es muss eine Bedeutung haben, sonst würde doch niemand dafür töten?

Auf jeden Fall ist es ein seltsames Bild.

Ich habe die Bildkomposition irgendwo schon einmal gesehen.

Ich bin mir ganz sicher, dass ich das bereits kenne.

Oh, ich habe ganz das Gefühl für die Zeit verloren.

Ich bin um 21h mit meinem alten Professor in Venedig zum Abendessen verabredet.

Möchtest Du mitkommen? Nein Danke. Ich bin zu angespannt.

Ich werde ins Studio gehen und malen.

Ich versuche zurück das Boot vor Mitternacht zu bekommen.

Ich möchte nicht, dass Du hier allein bist.

Gut Esposito, halte hier an.

Hier?

Du weißt, dass der Inspektor will, dass wir in Bewegung bleiben?

Ja ich weiß, was er redet, während er auf seinem Hintern sitzt.

Ich habe seit Stunden nichts gegessen und ich habe Hunger.

Hier? - ja, hier.

Zumindest ist es nicht so windig.

Ich hol' mir etwas zu essen. Wie ist es mit Euch?- Ja.

Das würde ich auch tun. Ich bringe euch etwas Gutes.

Er hat recht. Es wird kalt.

Hier, für jeden eins. - Danke.

Was ist denn drauf? Hering? - Nein, Sardinen. Es schmeckt gut.

Oh, Guten Abend, Professor. - Guten Abend.

Hey Esposito. Hast Du den gesehen? Das war Professor D'Archangelo.

Er kommt aus dem Haus der jungen Malerin.

Der Stieftochter, der alten Lady, die letzte Nacht in Venedig ermordet wurde.

Und er geht jetzt, gerade in der Zeit, wenn normale Menschen zu Bett gehen?

Du denkst er ist...?

Ich weiß nicht, wie Du das siehst, aber der Professor verhält sich wie eine Schwuchtel, wenn Du mich fragst.

Würde denn ein richtiger Mann, so ein nettes Mädchen, an so einem Abend allein lassen?

Nein. Wenn ich an die Zeiten denke, als ich jung war. Nun ja alles hat sich geändert.

Radio: "Die Studios... brachten zum Abschluss das Abendkonzert."

Radio: "Sie hörten Auszüge des Besten aus...."

Signorina! - Gott sei Dank.

Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie erschreckt habe, aber ich hörte Sie schreien...

...und dann sah ich jemanden vom Haus weglaufen.

Ist schon OK. Ich denke, es war ein Dieb.

Ich war oben in meinem Studio, hörte ein Geräusch und ging runter, um nachzusehen.

Nun der Dieb muss Sie gehört haben und ist fortgelaufen. Fühlen Sie sich jetzt wieder besser, Signorina?

Ein wenig Angst habe ich immer noch.

Keine Spur von ihm. Er ist verschwunden.

Signorina, am Besten wir schauen uns noch einmal im Haus um. Nur um sicher zu gehen.

Man weiß nie, vielleicht ist er noch hier irgendwo.

Sandra, es ist schon nach zehn.

Meinst Du nicht wir sollten aufstehen?

Nur noch ein wenig länger... Du weißt, ich habe so gut wie gar nicht geschlafen in dieser Nacht.

Dann stehe ich schon 'mal auf. Ich muss zu Paolo.

Ciao. - Ciao...

Fußballspiel: Komm her. Zu mir! -Pass rüber, komm schon...

Fußballspiel: Gut so, spiel rüber! - Nun schieß. Schieß schon!...

Fußballspiel: Beweg' Dich. - Hier her... - Los spiel rüber. - Zu mir, komm schon!...

Fußballspiel: Nun schieß! - Los, pass auf. Hab' ihn...

Wer hat Dich getreten Junge, wer war es?

Wo hat er Dich getroffen, Junge? - In die Eier!

Was sind das denn für Ausdrücke?! - Jeder sagt das so.

Ich geb' Dir gleich "Jeder". OK und weiter geht's...

Fußballspiel: Komm', komm' schon... - Weiter so. - Pass' auf!

Hallo! - Hallo! Als Du letzten Abend nicht nach Hause gekommen bist, hätte ich Dich fast vermisst gemeldet.

Das war wohl ziemlich übel? - Oh, Du brauchst mir nicht alles zu sagen.

Ich war ja nicht immer ein Pfarrer, wie Du weißt.

Fußballspiel: Los, los... - Schieß! - Nun schieß schon. - Ah, pass' auf...

Fußballspiel: Weiterer Spiellärm und undeutliche Rufe.

Atmen Sie bitte ganz normal. Schmerzt das? - Nein.

Und hier? Nein,... aber weiter rechts.

Nun? - Noch weiter rechts...

Atmen Sie nun tief ein. Schmerzt es dann mehr oder weniger?

Mehr.

Wird's hier schlimmer?

Signore Andreani, Ihre Leber ist in einem sehr schlechten Zustand.

Und es gibt nur eine Möglichkeit, das zu verbessern: Sie müssen ganz mit dem Trinken aufhören.

Doktor, ich bin nur hier, damit Sie mir etwas gegen die Schmerzen geben.

Nicht um zu hören, wie ich mein Leben führen soll. Wie Sie meinen...

Aber ich warne Sie, Sie spielen mit Ihrem Leben, wenn Sie nicht auf mich hören.

Mit mir geht es ohnehin zu Ende. Passen Sie lieber auf sich selbst auf, Doktor.

Hallo?- Ja, ich weiß.

Nein, das geht die nächste Zeit nicht.

Nein, können Sie sie bitte ins "Casino" bringen?

Ich stoß' dann später zu Euch.... Ciao.

Selig ist die Jungfrau Maria. Mutter Jesu und Mutter der Gnade...

Mutter der Barmherzigkeit. Mutter unseres Heilands...

Mutter des allmächtigen Gottes. Hilfe der Christenheit....

Königin des Rosenkranzes...

Königin der Engel...

Heilige Gottes Gebärerin....

Maria, glorreiche Jungfrau...

Mutter des Erlösers...

Maria, Trost der Sterbenden...

Gebet wird undeutlich im Hintergrund weitergeführt.

"Nun töte ich Dich."

"Gebet wird undeutlich weitergeführt, AMEN."

15, 16, 17, 18, 19...

29, 21... Gut Herr Pfarrer. Mehr als das werde ich heute ohnehin nicht schaffen.

Die Pläne für die neuen Krypten hätten Sie dann nächste Woche. - Das ist früh genug. Danke.

Gehen Sie nicht zurück? Es wird schon langsam dunkel. - Nein, ich bleibe noch etwas hier.

Ich gehe dann jetzt. Auf Wiedersehen Don Paolo. - Auf Wiedersehen.

Ja, in spätestens drei Tagen werde ich in Rom sein.

Keine Sorge, ich werde dort sein.

Ich konnte es nicht länger aufschieben.

Ich glaube auch nicht, dass ich noch etwas ausrichten kann. Das ist jetzt Sache der Polizei.

Wir werden nie erfahren, was das Bild bedeutet hat.

Ich sorge mich mehr wegen der Drohbriefe, die mein Bruder erhalten hat.

Ich wollte ihn mit nach Rom nehmen. Aber er ist stur.

Er glaubt die Gemeinde bricht ohne ihn auseinander.

Übrigens habe ich ihn seit heute Morgen nicht mehr gesehen.

So etwas Dummes! Warum nehme ich bloß immer so viel mit, wenn ich verreise?

Kein Grund zur Aufregung, ich helfe Dir schon! So viele Briefe schreibe ich in meinem ganzen Leben nicht.

Bitte gib sie mir!

Was hast Du denn, Stefano?

Hast Du gefunden, was Du gesucht hast?

Also wirklich, Schatz...

Du könntest mich wenigstens um Erlaubnis fragen.

Jetzt weiß ich wer das geschrieben hat! Wann hast Du diesen Brief bekommen, Sandra?

Ich weiß nicht genau. Ich glaube irgendwann, als meine Mutter bettlägerig wurde. Wieso?

Weil ich jetzt weiß, wer der Mörder ist.

Ich muss sofort weg! - Aber Du glaubst doch nicht im Ernst, dass...

Warte ich komme mit Dir! - Nein, Du gehst nirgendwo hin. Du bleibst hier.

Du kannst mir dabei nicht helfen. Es wäre zu gefährlich. Du wartest besser bei meinem Bruder.

Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn Du hier bleibst. Ciao!

Signora Nardi hat es also geschrieben.

Mein Gott! Wer hat denn nun sie umgebracht...?

Paolo!... Paolo!!!

Das wollte ich nicht. Aber er wollte mich töten, wie die anderen alle.

Das ist Nardi. Der Sohn der Hebamme.

Er hat diese brutalen Verbrechen begangen.

Ganz richtig Paolo. Es war nicht Deine Schuld. Es wird alles wieder gut.

Sag' mir bitte, dass er nicht tot ist. Sag' es mir.

Ja, er lebt noch. Du hast ihn nur niedergeschlagen.

Ist das wirklich ihr Sohn? - Ja.

Dann stimmt ja, was die Leute über sie gesagt haben.

Das war der Grund, warum sie ihn immer versteckt hatte. Er ist geisteskrank.

Auch wenn Du viele Sünden begangen hast,...

...auch wenn Du Deine Mutter umgebracht hast,...

...liegt es nicht in unserer Hand, über Dich zu richten.

Nun ist dieser Albtraum endlich vorbei.

Gehen Sie nach Hause und ruhen Sie sich aus. Sie haben es sich verdient.

Morgen protokollieren wir dann Ihre Aussagen. - Danke Ihnen.

Entschuldige Stefano, ich lasse euch jetzt allein. Ich bin zu müde.

Ja, Du brauchst nicht auf mich zu warten. Ich bringe Sandra nach Hause.

Dann mache ich jetzt da weiter, wo ich aufgehört habe.

Was ist los mit Dir? Du siehst so niedergeschlagen aus! Irgendetwas beunruhigt Dich.

Entschuldige bitte. Da gibt es einfach noch so viele Dinge, die nicht zusammen passen.

Was ist nun mit dem Gemälde Deiner Mutter?

Das Bild muss eine Bedeutung haben.

Ja, Du hast Recht. Warum sollte er sonst gerade das Bild stehlen?

Vielleicht, weil es seine Mutter haben wollte. - Ja, das kann sein.

Aber warum sollte sie ihn schicken? Sie hat häufig meine Mutter besucht. Gelegenheiten hatte sie also.

Doch die Schreibmaschine gehörte ihr. Da gibt es keinen Zweifel.

Mir geht dieses Bild nicht aus dem Kopf. Gut, dass wir das Foto haben.

Hast Du es rausgenommen? - Was denn?- Das Foto von diesem Gemälde.

Seltsam...

Nardi wusste doch nichts von diesem Foto. Wer war also in jener Nacht hier?

Schatz, ich bekomme langsam Angst. Lass' uns schnell fortgehen! -Ja.

Ich komme gleich zurück.

"Mädchen von einem Wahnsinnigen erwürgt."

Jetzt weiß ich, warum mir das Gemälde so bekannt vorkam.

So ich bin fertig. - Nein Sandra, - später! Warte hier!

Stefano!?

Stefano! Was ist denn?

Was ist passiert?

Der Mörder von Sandras Mutter ist nicht Nardi, dieser arme Hund.

Andreanis Tochter hat er auch nicht getötet. Langsam begreife ich!

Langsam erinnere ich mich wie es geschehen ist. Wie es wirklich war.

Jetzt weiß ich es. Immer sah ich einen kleinen Jungen in meinen Träumen.

Weil ich selbst dieser Junge war, weil ich es gesehen habe.- Wer war es, sag' es?

Dieses Gemälde brachte meine Erinnerung zurück. Der Platz, den es zeigte.

Ich bin sicher, den habe ich schon einmal gesehen.

Du sagtest: "Er hat seine Mutter umgebracht." Erkläre mir wie Du von dem Tod der Hebamme wusstest?

Wie, woher? Die Polizei sagte es. Das weißt Du doch.

Aber Du hast es vorher schon gesagt, bevor die Polizei kam.

Nardi kam nur in die Kirche, um seine Mutter zu rächen, weil er wusste, dass Du sie getötet hast. - Nein!

Ich bin mir sicher, dass Du auch die Anderen ermordet hast.

Nein!

Es gab nur eine Sache, die mich von der richtigen Spur abgelenkt hat.

Du konntest das Medium nicht getötet haben, weil Du in der fraglichen Nacht im Haus warst.

Das war Signora Nardi. Sie hat sich an dem Medium gerächt, weil sie von ihr erpresst wurde.

Nardi schaffte sie aus dem Weg, indem sie sie tötete.

Während sie sie erwürgte, sah sie Dich am Fenster. Sie nahm an, Du würdest sie wiedererkennen.

Dann ging sie in das Haus der Toten, in dem sie die Ton- bänder fand, auf denen sie von den Abtreibungen sprach.

Dort fand sie auch das hier. Dein altes Gebetbuch.

Es war der Beweis, dass Du das Mädchen umgebracht hattest. Es steht sogar Dein Name drin.

Das Medium hat es an der Stelle gefunden, an der der Mord passiert ist.

Sie nahm das einzige Beweisstück an sich, das Dich überführt hätte.

Noch etwas habe ich gefunden. Lies was her steht! Nun los, lies es!

Unter dem Foto steht, dass das Mädchen Seiten eines Gebetbuches in der Hand hielt.

Die Seiten, die in Deinem Buch fehlen.

Signora Nardi brauchte dieses Beweisstück gegen Dich, weil sie nicht ganz sicher war, ob Du sie gesehen hast.

Deshalb schrieb sie die Nachrichten und war in der Kirche, als das Kreuz runtergefallen ist.

Sprich nicht weiter. Verschone mich.

Du warst dir niemals sicher, wer alles von Deinem Verbrechen wusste.

Es konnte jeder von den dreien sein, die sich regelmäßig bei dem Medium trafen.

Du musstest sie alle töten, um sicher zu sein.

Damit Dich niemand überführen konnte.

Ich dachte immer, Du hättest das nicht verstanden.

Du warst ja noch so klein. Aber in Deinem Unterbewusstsein waren die Bilder eingebrannt.

Und obwohl Dein Verstand es lange verdrängen konnte, sind die Bilder nie verloren gegangen.

Ich frage mich immer wieder, warum ich das damals getan habe.

Aber ich bekomme keine Antwort.

Um mich herum, gibt es nur noch Schweigen.

Wenn Du es wenigstens gebeichtet hättest...

Aber... was soll ich nur machen?

Nein.

Paolo!

Nein.

Nein!!!

Warte!

Bleib' hier! Paolo!

Paolo!

Nein...

Paolo, warte!

Lass' uns miteinander reden.

Bitte Paolo!

Bitte bleib' hier... - Nein!

Paolo, warte! Lass' uns darüber reden.

Komm' zurück!

Paolo, mach' das nicht!

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