All language subtitles for Beny Back to the Wild - Bonobos 2011 ŞEMPANZELER 720p Bluray DTS 5.1 x264-DON_Subtitles01.GER

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Original subtitles

Ich wurde im Kongo geboren, im Herzen Schwarzafrikas.

Ich heiBe Claudine Andr& und dies sind die letzten Momente

einer Liebesgeschichte von Mut und Hoffnung.

Es ist deine Geschichte, Benny. Und vielleicht die der letzten Bonobos.

Alles begann im grol$en Âguatorialwald, dort, wo deine Bonobo-Familie lebt.

Sie existiert nur in diesem Regenwald, der von dunklen Flüssen durchzogen ist.

Benny. Das muss ich wohil serdn.

Warum würde ich sonst als Erster in der Geschichte auftauchen?

Ich weiB nur, dass ich ein Baby-Bonobo bin.

Bonobos heiBen auch Zwergschimpansen.

Wir sind eine eigene Art der GroBen Menschenaffen, nur etwas kleiner.

All das ist für mich noch etwas kompliziert.

Leh bin zu klern, um den Ünterschied zu verstehen,

besonders weil wir gar nicht so klein sind.

Das ist meine Mama.

Sie ist sehr hübsch und hat viele Freunde.

Weas foll ist bei uns Bonobos, dass wir uns immer gern amüsieren.

Die GroBen scheinen viel SpaB zu haben.

Das ist leicht.

Das würde ich auch gern machen, doch Mama will das nichi.

Es sieht gar nicht gefâhrlich aus herunterzufallen.

Wenn das alle machen, warum nicht avuch ich?

Mama hat wegen allem Angst.

So, jetzt sind wir auch unten. Es ist unfair, ein Baby zu sein.

Öben ist es lustiger, glaube ich, so in den Bdumen rumzutoben.

Fassen wir zusammen:

lch bin etwa ein Jahr alt und kanın nicht mit einem Ohr wackeln.

Meine Mutter hâlt mich immer fesi, da ist es schwer, die Welt zu entdecken.

UÜnd es gibt viel zu entdecken.

Das zum Beispiel. Das ist sicher kein Bonobo.

Zu grün und nicht genug Fell.

Wir sind leicht zu erkennen.

Mama kümmert sich eine ganze Weile nur um mich. Sie muss mir viel beibringen.

Sie ist die einzige, die für mich sorgt. lch habe keinen Papa.

Keiner kennt ihn, nicht einmal meine Mutter.

S0 ist das bei uns Bonobos.

İmmerhin habe ich viele mögğliche Papas.

Wir sind eine supergroBe Familie. Trotzdem spielt keiner mit mir.

Die anderen stopfen stândig nur Früchte in sich rein.

Bonobos können nicht eine Minute still sitzen und wâren ganz schlecht bei "Ochs am Berg".

Wieder etwas ohne Fell.

Das ist eine Schlange. lch liebe das Spiel "Fliegende Schlange”.

Achtung, Achtung, Schlange Hiegt!

Noch mal.

Das Leben im Urwald wâre zu langweilig, wenn wir nicht etwas Sechwung reinbringen würden.

Wenn sie das können, karın ich das auch.

Mama, wann darf ich auf einen Baum klettern? Das ist leicht, ich mache es wle er.

Ups, kein gutes Beispiel.

Es ist vielleicht doch nicht so leichi, aber mit etwas Training schaffe ich es.

Ich habe meine Berufung gefunden: lch werden Akrobat.

Los, Mama, ich will üben. Wenn ich immer an dir hânge, werde ich kein Super-Bonobo.

DJetzt bin ich aber müde.

Nur Geduld, ich werde schon groi3 werden.

Jetizt habe ich schon etwas Freiheit. lch darf in den groBen Bâumen Ünsinn machen.

Meine Kumpel sind genau solche Draufgânger wie ich.

Avch wenn unsere Mütter uns etwas Freiheit lassen, behalten sie uns im Auge.

Der Urwald ist aber gar nicht gefâhrlich.

Jetzt kann ich vor den Kleinen angeben.

Doch ich muss aufpassen, nicht runterzufallen.

30 Meter im freien Fall wâren nicht gut. lceh rutsche İieber runlter.

Hey, warum klatscht keiner? Habe ich vergorene Früchte gegessen?

Ach, das Leben ist schön.

Hier streitet keiner und keiliner spielt den Boss.

Jeder ist gut drauır. lch glaube, dass wir Bonobos uns sehr lieb haben.

Wir sind eine grolBe glückliche Familie.

Ich bin für ihre Spiele nicht alt genug. Was mache ich?

Anscheinend stehen die Tiere hier unter Schutz. Nicht anfassen.

Was ist da los?

Mama war noch nie so aufgeregt.

Sogar die groBen, starken Bonobos sind beunruhigt.

Etwas Fremdes kommt in den Wald.

Was sind das für Riesen ohne Feli?

Bitte, ich bin ein Bonobo, ein Menschenaffe wie ihr.

Lasst mich gehen. Biftte.

Hilfe, ich bin sicher, die Riesen wollen mich auffressen.

/ch war ihnen wohi zu mager. Die Riesen haben mich nicht gefressen.

Viel Zeit ist vergangen. Wir waren lange unterwegs.

Hier gibt es viel Lârm und keine Bâume, in denen man sich verstecken kann.

Er nimmt mich überalil mit hin, aber kann nicht mein Freund sein.

Leh bin zu traurig, meine Mama verloren zu haben.

Ich würde gerne einen kleinen, netten Menschenaflten finden.

Das sind also Menschen? Sie machen mir Angst und sind gemein zu mir.

Ich wâre lieber gefressen worden.

Ich bin gleich da. Warten Sie dort.

Fahren wir.

Es ist das fünfte Mal in diesem Jahr, dass wir von elinem kleinen Bonobo in Not hören.

Dieser ist in einer schâbigen Bar am Stadtrand von Kinshasa,

der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.

Jemand muss ihn Wilderern als Haustier abgekauft haben. Das ist illegal.

Die Gesetze sind seit einiger Zeit sehr streng. Wir können ihn offiziell beschlagnahmen.

Ich habe gebeten, dass mich ein Polizist in Zivil begleitet.

Guten Tag, ich bin Umweltinspektor.

Ich begleite die Dame, um den Bobobo zu konfiszieren.

Welchen Bonobo? - I)hren Bonobo.

Er gehört uns. - Das ist illegal. - lch habe alle Papiere...

Als ich zum ersten Mal in die Augen eines kleinen, misshandelten Bonobos schaute,

hat es mir das Herz abgeschnürt. lch nahm ihn ohne zu zögern zu mir.

Das ist beinahe 20 Jahre her.

Seither habe ich etwa 100 Bonobos adoptiert.

"Lola ya bonobo" heil$t in der Landesssprache "Paradies der Bonobos".

Hier habe ich all meine Schützlinge hingebracht. Alle sind Waisen.

Nach der Ankunft brauchen sie Wârme und Zuwendung.

Andernfalls sterben sie aus Kummer.

Esperance wird die Mutter ersetzen, die du nicht mehr hast, kleiner Bonobo.

Du wirst sehen, er ist lieb.

Die Frau mit dem roten Haar und die, die mich hâlki,

erinnermn mich an Bonobo-Mamas. Aber jetzt kann ich nicht mehr,

ich bin zu müde, um zu verstehen, was mit mir geschiehit.

Ich habe entschieden, dich Benny zu nennen.

Das ist der Name einer gepeinigten Stadt im Osten des Kongo.

Dieses Land hat 20 Jahre Bürgerkrieg hinter sich und Millionen Menschen verloren.

Soldaten und Rebellen hatten nur Gewehre, um sich im Busch Nahrung zu suchen.

Mitten im menschlichen Drama achtete niemand auf das Schicksal der Bonobos.

37,8. Das war eine Verletzung an seinem Kopf.

Du bist zu müde. Er hat nicht gegessen.

Sie haben sich nicht um ihn gekümmert.

Er hat ein paar Zâhne verloren.

Keine Angst, es geht dir bald besser.

Er ist schwach. - Benny, sieh mich an.

Im Tierasyl Lola ist vormittags die Zeit der Mamas.

Sie geben den Kleinen die erste Mahlzeit.

Du hast Probleme, dich an all das zu gewöhnen, Benny, wie alle Neuven.

Doch durch die Geduld und Zârtlichkeit von Esperance wirst du die Freude,

ein kleiner Bonobo zu sein, bald wiederentdecken.

Was denkt sie?

Irinkt das nicht.

Was mir Menschen zu trinken gegeben haben, hat mich krank gemacht.

Hört auf zu trinken, sage ich.

Das ist gut.

Sachte.

Dech will das nicht

lch habe Hunger, was soll ich tun?

Er sieht nicht krank avıs...

...UNd er will mehr.

Alles leer.

Na gut, dieses eine Mal.

Aber glaube nicht, dass wir Freunde sind.

Es ist das erste Mal, dass ich mich daran erinnern kann, wie ich klein war.

Es ist schön hier.

Da sind Bâume und Bonobos zum Spielen, wie in meinem Wald.

AuBer, dass es winzig ist.

Nun musst du Lola kennenlernen, Benny, dein neves Universum.

Eure Mamas werden euch durch das Gehege führen.

Du wirst die Grof$en sehen, die wie du adoptiert sind.

Sie wurden nach und nach der Grausamkeit des Menschen entrissen.

Ich habe beinahe Hundert Bonobos hier.

Einige sind jetzt über 20 Jahre alt.

Sie haben Freunde gefunden und leben wie in ihrem ursprünglichen Wald.

Das freut mich, doch es werden zu viele. Das Problem habe ich nicht kommen sehen.

Daher waren nicht viele Bonobos im Wald.

Hier sind sie. Sie sind überall.

Wir können nicht miteinander spielen wegen dem Ding zwischen uns.

Es scheint ihnen suspekt zu sein. Seltsam, denn nichis kann einen Bonobo auvfhalten,

der seinen Freunden Hallo sagen möchte.

Vielleicht ist es wieder nur ein Kâfig, ein sehr grolBer, getarnt als Wald.

Man kann ihnen nicht traven.

Si/e geben uns Milch und Bananen, und spâter fressen sie uns.

Der Elektrozaun lâsst Lola wie ein befestigtes Lager erscheinen,

doch ausgewachsene Bonobos können in einem Satz mehrere Meter weit springen.

Die schwache Spannung in diesem Zaun hâlt sie von ihm fern.

Wenn sie das Gehege verlassen, auch nur um Früchte zu sammeln,

riskieren sie ihr Leben, denn die Dörfer sind nicht weit entfernt.

Komm, Kalina! Das ist für dich.

Ich habe dieses Asyl Stück für Stück gebaut.

Nun bin ich etwas überrascht. İImmer mehr Waisen kommen,

weil der Schwarzhandel mit kleinen Bonobos blüht.

Die Inspektoren bringen jeden Monat welche.

Sie finden sie im Touristengepâck am Flughafen,

auf Flussbooten oder wenn sie auf der Straf$e angeboten werden.

Leider kann diese Zufluchtsstâtte nicht stândig erweitert werden.

Es funktioniert gut. Viele sind prâchtig herangereift, wie Manono,

doch ich kann nicht alle aufnehmen, und das guâlt mich.

Ist das gut? Was möchtest du?

Ciao, Nono. Bis morgen.

Man kann es kaum glauben, doch es gibt nette Menschen.

Hier sind alle nett zu uns.

Sie heiBt Esperance. fch glaube, sie ist meine neve Mama.

Sie hat weniger Fell als meine richtige Mama, aber das geht schon.

Auf geht's zum Waschen.

Hast du Angst vorm Wasser?

Esperance und ihre Freunde wollen unser Fell um jeden Preis mit Milch einreiben.

Das nennen sie "waschen" "Waschen” macht dich "sauber”.

Ich will kein "sauber" werden, ich bin schon ein Bonobo.

Detzt bin ich "sauber” Seht ihr einen Üntersechied?

Benny, ich hoffe, dass du hier ein glücklicher kleiner Bonobo bist.

Glücklich sein ist wichtig, um etwas über das Leben zu lernen.

Bei Esperance, Henriette, Yvonne und Micheline bist du in guten Hânden.

Sie verwöhnen dich nicht nur, sondern bringen dir wichtige Dinge bei.

Es gibt viel zu lernen, um grof$ zu werden.

Was suchst du da? Willst du gestillt werden?

Was ist das?

Was ist das? Eine Sehlange mit Beinen?

Los fangt ihn. Was ist das?

Los Benny, fang ihn. Hab keine Angst.

Nein, ich fange das bestimmt nicht.

Die Menschenmamas sind verrückt. Wir Bonobos sind von Natur aus vorsichtig.

Natürlich wollen Angeber avıf sich aufmerksam machen, wie Api.

Api ist cool. Er ist mein Kumpel.

Er hat eine wilde Frisur und ist ein Hitzkopf. İmmer spielt er den Helden.

Wir lassen Api besser allein mit dem vielbeinigen Ding.

Ich glaube nicht, dass er es fângt. Eine misslungene "fliegende Schlange”.

Man kann sagen, dass ich ein Doppelleben führe.

Ich habe meine Familie und die tâgliche Organisation von Lola.

Meine Bonobos zu sehen, wârmt mir das Herz. lch bin zufrieden mit dem Erreichten,

auch wenn ich weif, dass ihr wahres Zuhause der Wald ist. Frei.

Hallo Mamas, wie war der Tag?

Kommt her. lch hatte wenig Zeit, mit ihnen zu spielen.

Hallo Benny, wie du gewachsen bist.

Das ist Mystigue.

Kommt her! Ilhr kennt sie doch. Lasst die Katze in Ruhe.

Benny, du machst immer als erster Dummheiten.

Aber du bist der Schlauste.

Diese Stelle ist super. lch weiB, warum Menschen uns adoptieren.

Hier muss einer aufrâumen.

Kommt, wir haben genug Unsinn gemacht.

Ihr habt schön gespielt und viel Unsinn angestellt.

Ihr seid ein Team. Ein Team von kleinen Verrückten.

Crispin, der Verantwortliche für Lola, hâlt die Überbelegung des Asylis für problematisch.

Ich glaube, eine Lösung gefunden zu haben.

Wir lassen einige Bewohner frei

und können ein kleines Stück des Waldes wieder mit Bonobos bevölkern.

Diesen Ort müssen wir noch finden. lch habe schon eine İdee.

Wir gehen nach Basankusu, ich habe Fotos mitgebracht.

Ihr wisst, dass ich Schwarzwasserflüsse mag.

Das ist der genauve Punkt.

Da ist das kleine Dorf. Das Wasser flief$t bis hier.

Das Team ist bereit, mir in das Abenteuer zu folgen.

Es wird nicht leicht. Wir brauchen eine Regierungsgenehmigung,

müssen die ansâssige Bevölkerung überzeugen und unsere Schützlinge vorbereiten.

Es gehört noch zum Herzen des Bonobo-Lebensraums

und ist bonobofreundlich.

Der Bereich, der sich am besten für das Projekt eignet,

findet sich im Wald im Norden das Kongo.

Ich will ihn auskundschaften.

Wir sind Tausend Kilometer von Lola entfernt in der Provinz Eguateur,

wo sich grol3$e Flüsse in den Kongo ergiel$en.

Wir sind von allem weit entfernt, und die Kriege haben die meisten Stral$en zerstört.

Die Piroge ist das einzige Verkehrsmittel in diesem dicht bewaldeten riesigen Gebiet.

Als ich Basankusu verlasse, das letzte Fischerdorf am Ufer des Maringa,

begebe ich mich in einen Bereich, in dem wilde Bonobos leben.

Ich bin aus vollem Herzen Kongolesin.

Seit ich hier lebe, habe ich das Land lieben und verstehen gelernt.

Daher kommt mein Wunsch, für die Bonobos zu kâmpfen.

Wenn ich die vielen Dörfer an den Flüssen sehe, weif ich, dass es nicht leicht wird.

Der Druck durch die Menschen ist das Schlimmste.

Es gibt nur noch ein paar Tausend Bonobos und auch nur in dieser Region,

in der Menschen auf jede Nahrung angewiesen sind.

Im letzten Jahrhundert sollen es noch zehnmal so viele gewesen sein.

Wüâhrend dieser weiten Reise denke ich an dich, mein kleiner Benny.

Du sollst deine Zeit im Tierasyl Lola genie€ğen, ohne zu ahnen,

dass İch eine Überraschung plane.

Api ist jetzt wie ein Bruder für mich.

Seinetwegen fühle ich mich hier zuhause, im Paradies der Bonobos.

Was ist das für ein neves Monster? lch gehe hin.

S0 eines habe ich schon in meinem Wald gesehen.

Api hat Angst.

Das ist ganz was anderes als ein Tausendfüfsler.

Hau ab du albernes Krokodil. Du wirst Api nicht fressen.

Ha, für Espörance ist Benny ein Held, Api nichit.

Komm, Api, ich werde dich immer beschützen.

Wir sind da. Danach hatte ich gesucht.

Vor einiger Zeit haben Wissenschaftler die Anwesenheit kleiner wilder Bonobogruppen

in dieser Gegend verzeichnet. Heute liegt ein Dorf am Rande ihres Gebiets.

Das haben wir nicht erwartet.

Ich weif nichts über diese ârmlich lebenden Menschen.

Vielleicht gehört Bonobofleisch zu ihrer traditionellen Ernâhrung. Wir werden sehen.

Ich will die Mütter begrül$en.

Hier gibt es Wilderer? - Nicht weit weg.

Wer ist der Jâger des Dorfes?

Jagen sie mit Gewehren?

Da gibt es nichts.

Wir können sie nicht essen. Wir müssen die Letzten von ihnen retten.

Weift du warum? Weil es sie nur hier gibt, wo ihr lebt.

Wir müssen sie beschützen.

Man muss İhnen erklâren, dass ihre Kinder die letzten Wâchter der Bonobos sind.

Ihr Wald ist sehr schön. Es ist ein grolğer Wald.

Erziehung macht uns stark.

Ich bin unbesorgt. Diese ethnische Gruppe, die M'Po, jagt keine Bonobos.

Sie behandeln sie mit Respekt und nennen sie "kleine GrofRvâter".

Sie haben verstanden, dass sie dem Menschen zu nahe stehen,

um als Wild angesehen zu werden.

Der Dorfvorsteher hat mir freundlicherweise zwei Fâhrtensucher angeboten.

Morgen gehen wir ganz früh in den Wald, um uns einer Gruppe von Bonobos zu nâhern.

Gute Nachi, Mama Esperance. Avch wegen dir fühle ich mich hier wohl.

Ich vermisse Mama Claudine.

Es ist viele Monde her, seit ich ihr rotes Haar gesehen habe.

Wir müssen fast fünf Stunden gehen, bis wir zu den Bonobos gelangen.

Die Fâhrtensucher sind erstaunlich.

Sie müssen den Wald oft durchstreifen, um die Gewohnheiten der Tiere so gut zu kennen.

Sie wissen, dass Bonobos immer in der Nâhe von Bâumen mit Früchten schlafen.

Ich hâtte nie gedacht, dass ich einer Gruppe so nahe komme.

Es stimmt. Hier, wo sie nicht wegen ihres Fleisches gejagt werden,

haben sie keine Angst vor den Menschen. Sie haben ihre natürliche Neugier bewahrt.

Ich gehe allein weiter, um die Atmosphâre bei den wilden Bonobos zu spüren.

Ich möchte eine Vorstellung davon gewinnen,

was meline Bonobos wissen müssen, um hier zu leben.

Ich weik, dass die Auswahl schwierig sein wird.

Ein guter Teamgeist.

Werden die Bonobos von Lola ihre Jüngsten

genauso gut vor den Gefahren des Waldes schützen können?

Wir müssen ihnen all das beibringen. Das Projekt birgt noch weitere Risiken.

Bei Schimpansen und Gorillas ist die Auswilderung

in ein natürliches Habitat nie einfach.

Sie werden von ihren freilebenden Brüdern mit Gewalt abgewiesen.

Ich hoffe jedoch, dass es mit den Bonobos besser gehen wird,

weil sie ihren Weg haben, Konflikte friedlich zu lösen:

Mit Liebkosungen und Zârtlichkeiten.

Von diesem Fleckchen Erde habe ich getrâumt, ein Paradies für meine Bonobos.

Ich muss ihnen jetzt beibringen, ihre Freiheit zu erobern.

Das kostet Zeit, doch ein schönes und grof€es Abenteuer İiegt vor uns.

Benny komm, dein Zâpfchen.

Komm her, Benny. Bennymm dich.

Ja, du bist ein Gentleman.

Nicht daran ziehen.

Versteckst du dich?

Was ist das? Schau her, Benny. Gut gemacht.

Bravo, sehr gut.

Das war schon alles.

Was machst du da? Willst du es rausholen?

Meine Erkundungsreise hat mich inspiriert.

Nach meiner Rückkehr beginne ich sofort mit dem Auswahlprozess.

Gut, dass Suzy gerade da İst.

Die Wissenschaftlerin untersucht die İntelligenz von Groftaffen.

Bei uns findet sie einzigartige Arbeitsbedingungen.

Hier leben die Bonobos halb frei,

und anders als diejenigen, die in Zoos Depressionen bekommen,

nutzen sie stândig ihre intellektuellen Fâhigkeiten.

Suzy will die schlausten Affen aufspüren und UÜntersuchuüngen mit ihnen durchführen.

Ich glaube, es wâre gut, wenn du den kleinen Benny testen würdest,

doch vielleicht ist er zu jung. - Keine schlechte Idee.

Er ist etwas jung, doch ich würde es gerne sehen,

denn İch halte ihn für recht intelligent. - İntelligent und mutig.

Salonga ist zu groR.

Bonobos, Schimpansen und Menschen sind alle Grof3$affen.

Forscher haben herausgefunden, dass etwa im Alter von sechs Jahren

ihre mentale Entwicklung âhnlich ist.

Danach lâuft es offensichtlich anderes, wenn kleine Menschen zur Schule gehen.

Los, Brenda. Nimm die Banane.

Heute führt Suzy einen Versuch durch, der Nachdenken erfordert.

Einen von vielen, die bei Kindern

von Schimpansen und Menschen durchgeführt wurden.

Kinder bekamen Süfsigkeiten statt Bananen.

Das hat nicht geklappt.

Komm, schau her, Brenda. Hol sie dir. Komm hier her. Hol sie von hier.

Die Ergebnisse sind überraschend.

Suzy berichtet, dass Kinder und Schimpansen einen solchen Test

in fünf von zehn Fâllen bestehen. Unsere Bonobos schneiden viel besser ab.

Und da wollen einige Menschen nicht als Affen gelten.

Benny, auch du machst den Test.

Du bist erst vier, wirst uns aber sicher überraschen.

Komm, Benny, erster Versuch.

Was soll ich tun? Obst holen? Das ist leichit.

Was ist das? Eine Bonobofalle?

Er will jedes Mal bestâtigt werden.

Ich komme. Mama Yvonne ist da. Es ist also nicht gefâhrlich.

Weas soll das Ganze? Warum ist da kein Apfel mehr?

Legihn noch mal hin. -Nimm ihn dir.

Wie schade. - Nimm den Apfel.

Ich verstehe. Der Apfel ist nicht das Problem.

Schlauer Benny.

Der Versuch war ein Wendepunkt in meinem Projekt.

Ich war in der Lage, mögliche Kandidaten für die Freiheit zu erkennen.

Das war eine Meisterleistung. lch bin stolz auf dich.

Hey, Mamas. Ich bin kein Affe, der vom ersten Baum fâllt. leh bin ein Bonobo.

Benny, du hast bewiesen, dass du die Krabbelgruppe verlassen

und das Leben der ausgewachsenen Bonobos kennenlernen kannst.

Ich bin neugierig, wie ihr miteinander auskommt.

Benny, du weift, wie es Bonobos machen.

Es wird auch Zeit. Mit den Kleinen wurde es langweilig.

Es ist lustiger, mit GroBen zu splelen, besonders mit hübschen Weibchen.

Avch wenn sie uns abweisen.

Interessierst du dich für Loucaya? Du Playboy.

Der Ruf der Bonobos eilt ihnen voraus, das muss man sagen.

Sie sind leidenschaftliche Liebhaber. Das macht ihre Gesellschaft so harmonisch.

Auch wenn ihre Liebkosungen oft heimlich oder vorgetâuscht sind,

so beruhigen oder versöhnen sie sich und lösen Konflikte.

Sie verbreiten ihre gute Stimmung.

Ich habe das Gefühi, sie planen etwas hinter unserem Rücken.

Lola ist ganz durcheinander, seit Mama Claudine zurück ist.

Ich glaube, das sind meine letzten unbekümmerten Avgenblicke.

Erster Ünterricht für die Kleinen im abgeschirmten Wald von Lola.

Sie entdecken eln neues Territorium. Jetzt ist das ihr Spielplatz.

Auf 31 Hektar finden sie alles, was sie brauchen,

um sich an das Leben im Urwald zu gewöhnen.

Zeig deinen Freunden, was ein Bonobo-Mâdchen İist.

Sie wissen, wie es geht, beinahe.

Du bist so stolz auf dich, dass ich gar nicht mehr existiere.

Mit den Lianen bist du noch nicht so gut, wir sind in der Schule.

Ich lerne hier eine Menge. Hier ist es wie im Wald, und Api und ich können herumtoben.

Wir sehen Mama Claudine seltener, doch immer wieder spielt sie mit uns.

Sie sagt, dass wir schon groi8 sind.

Du bist so gewachsen.

Mein verspielter kleiner Bonobo. Du bist ungeheuer stark geworden.

Jahre sind in Lola vergangen

und die Entlassung einiger meiner Schützlinge nâhert sich.

Bis dahin gehören die Âlteren aus dem Kindergarten eindeutig in den Kreis der Groften.

Du bist in den letzten Monaten ganz schön zâh geworden, Benny.

Etwas sagt mir, dass du einer der Anführer der Bande wirst.

Jdeden Morgen zeige ich ihnen, wer der Boss ist. Nur zum Spas.

Vor den Weibchen gebe ich nicht so viel an.

Sie sind hier die wahren Chers, besonders wenn sie sich zusammentun.

Doch mein Freund Api fâsst sich von mir beeindrucken.

Er ist witzig. Bonobos mögen eine intelligente Art sein,

Api ist nicht gerade begnadet. Er macht sich ot zum Narren.

Guter alter Api. Ganz sicher habe ich hier einen bleibenden Findruck hinterlassen.

Alle respektieren mich.

Sogar die groBen Weibchen Jassen mich mit ihren Kleinen spielen.

Dch bin nicht mehr der kleine Bonobo, der von Riesen entführt wurde.

Apropos Riesen, da sind unsere Pileger.

Sie besuchen uns jeden Tag. Si/e haben Spal3 mit uns.

Da oben.

Eh mag vor allem Fanny, die Tierârztin.

Wo ist dein Freund? - Wo ist Benny?

Ich bin beschâftiği.

Was mir an Fanny gefâllt? Sie trâgt eine zweite Haut, um ihr Fell zu ersetzen.

Darin sind viele Verstecke und ich suche stundenlang nach dem kleinen schwarzen Ding,

das 'klingeling" macht. Wie ein Telefon.

Sie hat es hevte nicht dabel, also nehme ich etwas anderes.

Jeder hat Spal3 mit Fanny. leh weikB nicht warum.

Die Weibchen spielen mit ihren Haaren. Das ist so eine Mâdchensache.

Seitdem die Weibchen Api alle Haare ausgerissen haben, liebt er Glatzen.

Ich habe eine Plattform bauen lassen, von der man mehrere Gehege eilnsehen kann.

Wie geht's?

Von hier lâsst sich das Verhalten aller Bonobos beobachten.

Einige bauen dort Nester. - Fast alle tun das jetzt.

Auch da drüben haben sie Nester gebaut.

Bandacaya, Mitsa, Frizzy... - Die kleinen Mânnchen.

Ein Nest für die Nacht bauen zu können ist das A und O für das Überleben im Urwald.

Doch auch auf unerwartete Situationen muss man vorbereitet sein,

auf Gefahren, die auf Bonobos lauern.

Wir wollen sie bewusst schwierigen Situationen aussetzen,

die sie aus dem Freigehege nicht kennen, die aber in der freien Natur auftreten.

Lola wird zum Trainingslager.

Ich finde, sie machen alle Fortschritte.

Alle Kandidaten machen sich gut, das ist die Hauptsache.

Habt ihr Benny beobachtet? - Er springt sehr gut.

Ich halte Benny für einen guten Kandidaten.

Er hat fast alle Oualitâten, ist intelligent, stark, diplomatisch und mutig.

Genaulı was ich sage. Sie hâtte noch gulaussehend dazusagen können.

Keine Chance, die scehöne Mimi ist auf der anderen Selte des Zauns.

Und Katango ist da. Mit ihm ist nicht zu SpafBsen.

Eine schöne Liebesgeschichte, die mit einer Banane endet.

Sehen wir mal, wie es mit der Nahrungssuche steht, wenn es keine Früchte gibt.

Salah, meine Schöne. Ja, wir beobachten dich.

In der Natur begnügen sich Bonobos manchmal mit Palmnüssen.

Jungtiere imitieren ihre Mütter.

Sie lernen, die Schale zu zerbrechen, um an den Kern zu gelangen.

Unsere Schützlinge haben ihre Mutter meist zu früh verloren.

Vielleicht haben sie Hammer und Amboss neu erfunden.

Nein, vermutlich haben sie das von elinem âlteren Weibchen.

Im grolğen Wald findet man diese Werkzeuge allerdings nicht so leicht.

Sie müssen sich einigen, um sie zu teilen.

Bestimmt schaffen sie das. Eine kleine Zârtlichkeit, und alles klârt sich.

Die ersten Menschen hatten sicher mit den gleichen Problemen zu kâmpfen.

Heute steht eine neue Herausforderung an, vielleicht eine der wichtigsten.

Der Pfleger Stany will die Tiere in den Fluss locken, der die Anlage durchzieht.

Hey, Freunde, es gibt Bananen!

Wir wollen ihnen ihre instinktive Furcht vor dem Wasser nehmen.

Fanny und ich haben Angst, dass sie ertrinken könnten.

In der Regenzeit steigen die Flüsse im Nordkongo um einige Meter.

Ganze Teile des Waldes werden zu kleinen İnseln.

Nur Mut. Wer wirklich eine Banane will, besiegt seine Furcht.

Das ist das Ziel des Ganzen. Schade, wenn euch das ârgert.

Nicht viele Freiwillige. Dann gehe ich eben.

Benny mag Wasser, er hat keine Angst.

Das war gar nicht schwer.

Fch glaube, ich habe eine Sirategie entwickelt.

S0 arbeiten wir Bonobos. Einer probiert etwas aus, und der Rest folgt.

Wenn wir Menschen beobachten, können wir alles neuv erfinden.

Er geht zum ersten Mal bis zum Hals hinein.

Er lernt schnell. Sieh nur.

Beeindruckend, das ist unglaublich.

Ich verliere mein Gesichi. dch muss heute Nacht heimlich üben.

Benny ist noch nicht zurückgekehrt. Komm bitte mit. Wir treffen uns spâter.

Schnell, zieht ihn aus dem Wasser!

Dreht ihn zur Seite.

Wir haben ist fast verloren.

Leh wollte niemanden beunruhigen. lch wollte nur der beste Schwimmer werden.

Ich mache Spâfse, aber schâme mich ein bisschen.

Benny hat uns Angst eingejagt. Er ist etwas zu selbstsicher.

Das muss uns jedoch nicht aufhalten.

Wir haben die Tüchtigsten und Mutigsten ausgesucht.

Diese sieben oder acht werden wir als erste auswildern.

Das Fazit ihrer Fâhigkeiten:

Sie können an Nahrung gelangen und ins Wasser gehen, ohne zu ertrinken.

Wir machen weiter mit ihrem Training.

Wir wollen herausfinden, was passiert, wenn die Lola-Bonobos auf wilde Artgenossen treffen.

Daher der folgende Versuch:

Ein Treffen zweier Gruppen, die nie Kontakt hatten.

Da sind sie. - Sie haben die Rufe der anderen gehört.

Für Stimmung ist gesorgt.

Genau wie ich erwartet habe. Nach einer Phase grol$er Aufregung

beruhigen sie sich schnell durch ein paar rasche Liebkosungen.

Sie benehmen sich wieder normal.

Schnell finden beide Gruppen etwas, um sich zu unterhalten.

Sie scheinen miteinander auszukommen.

Ich bin sicher, im Wald wird es nicht anders selin.

Hör mal.

In der Nacht hecke ich eine neue Überraschung aus.

Bereit?

Ein Leopard.

Ich freue mich schon, das zu sehen.

Was haben die jetzt vor?

Steck ihn da hin, gut.

Verstecken wir uns.

Ich bin nicht der einzige İntellektuelle, der Fragen stelit.

Hier geschehen seit einiger Zeit seltsame Dinge.

Es gehtlos.

Schau, da sind sie. Sie sind nicht verschwunden.

Es hat funktioniert. Diese Bonobos haben nie das Brüllen eines Leoparden gehört,

trotzdem reagieren sie wie aufs Stichwort.

Sehr gut. Das war eine hervorragende Übung.

Sie liefen weg, waren vorsichtig, haben Alarm geschlagen

und nun kommen sie, um nachzusehen. İch bin zufrieden.

Iİrgendwo in ihren Köpfen muss das raue Brüllen als Gefahr gespeichert sein.

Auch dieser Versuch hat mich beruhigt.

Lola ist ein Stück des Urwaldes. Man findet hier also auch Schlangen.

Diese ist jedoch eine Ausnahme. Es ist eine Gabunviper.

Die Menge ihres Gifts könnte Dutzende Bonobos töten.

Ich habe Claude gebeten, sie vor dem Gehege aufzustellen

und bin gespannt auf die Reaktion der kleinen Angeber,

die sich immer vor den Weibchen aufspielen.

Das ist eure letzte Prüfung.

ON, je. Sie ist etwas grop, um "Hiegende Sehlange" zu spielen.

Fch glaube, ich muss mir etwas elnfallen lassen.

Bei Gefahr sind Bonobos hervorragend darin, herumzubrüllen.

Zu kâmpfen ist eine andere Sache.

Ein bisschen Angabe vor meinen Freunden zahit sich immer aus

und Claudine wird es gefallen.

Kusch dich, du Vieh.

Ich sagte: kusch.

All das Training hat Früchte getragen. lch habe meine Wahl getroffen.

Es war keine leichte Entscheidung.

Die ersten Bonobos, die freigelassen werden, sind Pioniere.

Ich darf keine Fehler machen.

Da sind Lomami und Kiboulou, die Unzertrennlichen.

Nyoki, der Besonnenste der Gruppe.

Maya, die Unwiderstehliche.

Kasango, unser Meisterschwimmer.

Mimi, du wirst auf sie alle achten.

Natürlich Api, der Oberdussel.

Und du Benny, weil du ein Abenteurer bist.

Das war's.

Ich habe das Gefühl eine Crew von Astronauten zusammengestellt zu haben,

die zum Mars fliegen.

Du wirst wegfahren.

Alles ist vorbereitet. Ich bin gleichzeitig froh und traurig.

Ich verliere sie, doch sie gehören nicht zu mir.

Was wir geteilt haben, ist bereits ganz auBergewöhnlich.

Sie freizulassen verleiht meiner Arbeit von 20 Jahren einen Sinn.

Es werden andere kommen, regelmâfig.

Du wirst frei sein.

Sachte, sachte.

Der grolğe Tag ist gekommen.

Wir unternehmen zusammen eine lange Reise, die ich so ertrâglich wie möglich gestalten will.

Die Kisten könnten schreckliche Erinnerungen wecken.

Weiter. Vergesst nicht die Grof$en aufzuladen.

Lasst die Fenster frei, damit sie Luft haben.

Die Kleinen müssen dort hin.

Schiebt sie zurück, damit Platz ist.

Komm Stany, wir holen die andere.

Die ist schwer.

Wenn ich richtig verstanden habe, komme ich zurück in meinen Wald,

wo meine Mama war und ihre witzigen Freunde.

Die Kiste macht mir keine Angst,

weil Claudine uns hinelingeseltzt hat, und ich ihr trave.

Fertig. Lasst die Plane runter und schlieft die Klappe.

Es ist unwahrscheinlich, dass ihr Lola wiederseht.

Es war ein Paradies im Kleinformat.

Ihr werdet erst dort richtig zu Hause sein, wo wir hinfahren.

Das ist mein einziger Trost.

Die Erde, endllich.

Ich konnte die “Hiegende Kiste” nicht mehr ertragen.

Stellt mich hin. Mir wird übel.

Wie Claudine sagen würde: Wir haben noch nicht gewonnen.

Dieses Mal bricht eine wahre Expedition von Basankusu auf.

Seit meiner Erkundung sind die Dinge vorangekommen

und die kongulesische Regierung hat in dem geeigneten Gebiet

20.000 Hektar zur Verfügung gestellit. lch war mehrfach dort.

Jetzt habe ich Freunde, die mich unterstützen. Die M'Po interessieren sich für die Bonobos

und haben mir geholfen, ihre Rückkehr in den Wald vorzubereliten.

Nach der Freilassung wird ihr Dorf unser Basislager.

Wenn alles gut geht, komme ich in ein paar Monaten mit weiteren 20 Bonobos.

Hoffentlich halten die Motoren durch. Die Reise ist zeitlich genau festgelegt.

Wir müssen in 24 Stunden am Ort der Freilassung sein.

Sonst könnten die gestressten Tiere die Kisten zertrümmern.

Ich weik, wie stark sie sind.

Die Ankunft der Bonobos ist eine groğe Sache für meine Freunde unter den M'Po.

Ich habe angeboten, einige Leute aus dem Dorf auszubilden.

Sie werden "Öko-Wâchter" im Schutzgebiet.

Ich habe den M'Po den mögğglichen Wert der Bonobos in ihrem Wald erklârt.

Wissenschaftler werden kommen und sie beobachten, Touristen werden anreisen,

um sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.

Von den wirtschaftlichen Verânderungen kann die ganze Bevölkerung profitieren.

Kinder sind immer die besten Botschafter.

Wenn sie die Bonobos kennen und lieben lernen,

werden sie die eifrigsten Beschützer des gesamten Schatzes der Natur.

Das ist Nyoki, und das ist Mokombos.

Die Dorfbewohner haben am Fluss eine zugângliche Stelle gefunden,

von wo aus wir ohne weiten Fulğmarsch mit wilden Bonobos in Kontakt treten können.

Es wird Zeit, anzukommen.

Wir stehen am Ende unserer Reise.

Für mich ist diese Lichtung der schönste Ort auf Erden.

Meine Bonobos waren unglaublich geduldig,

als ob sie den Zweck des Abenteuers intuitiv kennen würden.

Kommt schon, ihr Zwei.

Hört ihr sie?

Gehen wir zu ihnen. Gehen wir zu den anderen.

Geh Benny, sie betrachten dich als Anführer.

Du musst sie in die Welt der wilden Bonobos bringen.

Das war's. Du bist schon auf der anderen Seite des Spiegels.

Dreh dich nicht um.

Du bist der Verstândige. Lauf und finde deine Wurzeln.

Hier fângt eine neve Geschichte an.

Mit Api, Mimi und den anderen sind wir jetzt eine Familie.

Fch glaube, Wwir müssen etwas vollbringen.

Ich weiB noch nicht was, aber es scheint, wir sind evre Cousins.

Also finden wir es heraus.

İnzwischen bin ich der Herr meines Schicksals und ich genieBe es, ein Bonobo zu sern,

der keine Angst hat, gefressen zu werden.

Danke Benny für das letzte Geschenk.

Lebe wohl mein Freund.

Ich hoffe, dass das Paradies, das ich für dich wollte, für euch wollte,

euch lange erlaubt, vom Planeten der Menschen zu profitieren.

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