All language subtitles for F.I.S.T. (1978)

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Original subtitles

Da ist er. Los, kommt.

Also Männer, ich brauche nur einen.

Du!

- Du bist groß genug. Wie heißt du? - Dombrowsky.

Dombrowsky. Ich bin Pole.

Polnisch! Na gut, rein mit dir, Polacke.

Tut mir leid, Jungs, das war's.

- Einer noch. - Komm schon.

Mein Name ist Mr. Gant.

Zahltag ist jeden Freitag.

Also gut.

Ihr bleibt solange hier, wie ich es will. Sollte die Lieferung nicht bis...

...10 Uhr Abends da sein, bleibt ihr trotzdem. Bezahlt werden aber nur acht Stunden, Punkt.

Solltet ihr krank werden: Pech gehabt, verstanden?

Jawohl, Mr. Gant.

Und wenn ihr was fallen lasst, die Ware beschädigt, geht das vom Lohn runter.

- Das ist die Firmenpolitik. - Jawohl.

Also gut Jungs, es kommt eine Menge Zeug rein, an die Arbeit!

Kovak! Ich möchte, dass du Mr. Dombrowsky hier einarbeitest.

Hey Kovak! Das gehört dir nicht.

Wir kommen um 5:00, gehen um 7:00...

landen bei 14 Stunden Arbeit. Arbeite 14 und du wirst bezahlt für 8.

- Das ist Broterwerb. - Das ist Scheiße.

- Das ist ein scheiß Leben, das ist es. - Es ist ein Job, Johnny.

Für dich ist es ein Job. Für mich ist es Scheiße.

Hör zu, ich arbeite hart, jeden Tag...

und habe es nicht nötig mit einem mürrischen Einwanderer rumzuhängen.

Und sie haben diese Tute, Mama.

- Tute? - Tute, Tute, Tu-Tute.

Ich nenne es Tute...

Eines Tages reiß ich die Tute mit Stumpf und Stiel raus und geb sie dir.

Mach nichts kaputt!

Sie bezahlen dich.

Klar, wir werden uns eine dicke Villa in den Heights kaufen, stimmt's Abe?

- Ganz oben. - Na komm, alle Firmen haben Tuten.

- Du bist sehr hilfreich. - Mach keinen Ärger, Johnny.

- Gib's ihm, Mama. - Immer nur Ärger.

Deine Freunde beschweren sich nie. Er beschwert sich nie.

Was ist los mit dir? Dein Vater...

...hat sich nie beklagt.

Leck mich am Summer.

Dombrowsky, hast du Rückenbeschwerden?

- Nein, Mr. Gant. - Dann nimm mehr Kisten.

Kovak, aufladen.

Komm schon. Der kann noch mehr tragen.

Gut. Weiter. Beeilt euch ein bisschen.

Vier Kisten aus eigener Tasche. Laut Firmenpolitik...

- Ich sollte die doch nehmen, Sir. - Was kaputt gemacht wird, wird bezahlt.

Hast du mich verstanden?

- Ja, Sir. - Gut.

Komm schon, heb sie auf, Junge. Schneller! Wir sind spät dran.

- Komm, wir helfen dir. - Zurück an die Arbeit!

Was macht ihr da? Geht zurück an eure Arbeit!

Samuels.

Hast du mich nicht gehört?!

Samuels! Du bist gefeuert!

- Hol deine Papiere. - Ich hab Sie nicht gehört.

Raus, raus. Du bist gefeuert.

Johnny? Ich hatte ihn nicht gehört. Ehrlich.

- Wollt ihr nicht den Fisch reinbringen? - Was kümmert dich das?

Monahan ist mein Name. Mike Monahan.

- Das geht dich nichts an. - Und ob.

- Der verdirbt sonst. - Ist uns doch egal.

- Der Wagen soll entladen werden. - Mach es doch selber.

- Ich bin der Fahrer. - He!

Was soll das? Ihr wisst, wo das hin soll. Bringt es rein!

Wir brauchen hier keine Faulsäcke. Hörst du, Belkin?

- Du bist auch einer, Kovak. - Sag das noch mal und ich zeig's dir.

Gut, ein reicher Typ wie du hat einen Job wohl nicht nötig.

Das wird von deinem Lohn abgezogen, Kovak!

- Was soll das?! - Ich will zu Boss Andrews!

Von wegen Andrews. Du bist gefeuert! Verschwinde!

Ich will zu Andrews!

Andrews! Andrews! Andrews!

Gut, dass ihr mir davon berichtet. Das sind legitime Beschwerden.

Von jetzt ab kann Gant niemanden mehr ohne meine Zustimmung feuern. OK?

Was sagt ihr dazu?

Und muss man bezahlen, wenn man etwas fallen lässt?

Von jetzt an muss man nichts bezahlen, das aus Versehen beschädigt wird.

Und Überstunden? Die Zeit, die wir auf Lieferungen warten?

Ehrlich gesagt muss ich da erst meine Vorgesetzten fragen. OK?

Wir versuchen, fair zu sein.

Aber ihr müsst auch euren Teil beitragen.

Also geht zurück und bringt die Ladung rein.

Woher wissen wir, dass Sie den Extra-Lohn ansprechen werden?

Ich gebe euch mein Wort.

Mr. Kovak, gut, dass Sie meine Aufmerksamkeit darauf gelenkt haben.

Wir werden diesen Zustand korrigieren.

Abgemacht?

Abgemacht.

- Johnny Kovak! - Lincoln.

Abraham Lincoln!

Noch eine Runde?

- Ein neues Gesicht. Wie heißt du? - Noch eine Runde?

- Den Arm herum. - Soll ich?

- Was kaputt gemacht wird, wird bezahlt. - Du bezahlst!

- Was für rosige Wangen. Bist du Irin? - Na und?

Hände weg! Benimm dich mal wie ein Gentleman, wie dein Freund hier.

Ein Gentleman? Nicht mit meinen Händen?

He, Johnny, komm schon. Armdrücken. Um ein Fünfcentstück.

Ich hatte einen harten Tag, Jugs, aber Abe hier fühlt sich schwer in Form.

Armdrücken mit Jugovich? Komm schon!

Komm schon, Abe.

OK. Hierhin.

Wer setzt auf mich? OK.

- Ich will dir nicht weh tun, Jugs. - Ein bisschen mehr Arm, Abe.

Zigi, auf los.

- Fang an, Zig. - Los!

Na, wer kommt denn da? Vince Doyle!

Seht euch den schnieken Anzug an.

- Mm, mm, mm. - Mischst du dich unters gemeine Volk?

Nein, ich mache nur Geschäfte mit Zigi.

Hast du von der Firma gehört?

Hör dir das an. Johnny hatte sie in der Zange. Wir hatten fast einen Streik.

- Wir haben gewonnen. - Was habt ihr gewonnen, Junge?

- Zigi, gib den Jungs einen aus. - Ja!

Stimmt was nicht, Johnny?

Die Tute?

Die Tute!

Komm schon!

Sie lassen uns nicht rein.

Nummer sieben. Nummer acht. Nummer neun.

Was ist los hier? Was machst du? Samuels, wo gehst du hin?

- Ich muss arbeiten. - Ich will zu Andrews.

Na, sieh mal einer an.

- Mr. Kovak will zu Mr. Andrews. - Ganz recht.

Nun, Mr. Andrews ist verreist. Aber er hat eine Nachricht hinterlassen.

Ihr seid gefeuert! Alle!

- Der Gewinner. - Wer hat dich schon gefragt?

Du willst den Retter der Welt spielen, was?

Es hat mich 20 Mäuse gekostet, dich rauszukriegen.

- Er hat gesagt, alles sei abgemacht. - Abgemacht? Mein Gott, Johnny.

Mit solchen Leuten legt man sich nicht an. Du hast keine Schlagkraft.

Er gab mir die Hand drauf, Vince. Handschlag und abgemacht.

Ja, klar!

Warum arbeitest du nicht für mich? Davon könnten wir beide profitieren.

Was sorgst du dich um mich? Brauchst du noch einen Handlanger?

Johnny, hör auf, ja? Ganz ruhig.

Du verstehst uns nicht, Vince.

Johnny, komm schon.

He, Junge.

Johnny! Komm schon!

Kommt schon, Jungs. Kopf hoch.

Danke, Moll.

Hi, Johnny. Kennst du mich noch? Ich bin Mike Monahan.

Ich habe letztens den Fisch geliefert.

- Der Fisch-Typ. Was willst du? - Ich dachte mir, du suchst einen Job.

- Ach, wirklich? - Was für einen Job?

Ich bin Präsident der Amerikanischen Fernfahrer-Vereinigung, Filiale 302.

- Der Präsident ist hier. - Habt ihr davon gehört?

- Er redet von der Gewerkschaft. - Na ja, sie ist nicht groß.

Darf ich mich setzen?

Ich schätze, wir haben so um die 100 Mitglieder.

Es geht hier zwar um Gewerkschaften, aber du kannst gut mit Leuten umgehen.

Ja, ich habe viel für sie getan.

Die Firmen sind voll mit Widerlingen wie eurem Mr. Andrews.

Erst lächeln, dann das Messer in den Rücken.

- Was kann ich daran ändern? - Hilf uns, Mitglieder anzuwerben.

Du gehst zu den Lagerhäusern und lässt jede Menge Leute unterschreiben.

Was ist mit meinem Rechtsanwalt hier? Wir arbeiten zusammen.

- OK, ihr kriegt beide den Job. - Wie viel?

Keine Bezahlung. Eine Provision für jeden Mann, der unterschreibt.

- Ich weiß nichts über Lastwagen. - Egal.

- Kein Interesse. - Ihr bekommt ein Büro.

- Nette Rache. - Aber ohne Bezahlung.

Ihr bekommt ein Auto.

Ein Auto?

Anna! Anna.

Kennst du mich noch? Der letzte Weihnachtsball.

Ich hab dich drei Mal aufgefordert, aber du wolltest nicht. Warte.

Erinnerst du dich nicht?

Falls du dich jetzt fragst, mein Name ist Johnny Kovak. Und deiner?

- Den kennst du doch. - Nein, dein Nachname. Hat doch jeder.

- Zerinkas. - Wie nett. Polnisch?

- Ich bin Litauerin. - Gibt es kaum noch.

Die meisten sind tot. Hast du Lust auf ein Bier?

- Zum Frühstück? Ich trinke kein Bier. - Dann lass uns reden.

- Worüber willst du reden? - Baseball, Bücher, die Bibel - mir egal.

- Was weißt du über die Bibel? - Was ich darüber weiß?

- "Auge um Auge." Ein tolles Buch. - Lügst du immer?

Nur, wenn ich dadurch bei hochnäsigen Damen landen kann.

- Wohin gehst du? - Zur Arbeit.

- Ich nehme dich mit. - Ich lasse mich nicht mitnehmen.

Los, das imponiert deiner Freundin. Ich hab extra das Auto gewaschen.

Du bringst mich in Verlegenheit. Wie sehe ich jetzt aus?

- Sagst du nicht mal tschüss? - Tschüss!

Anna! Wissen deine Freundinnen, wie hochnäsig du bist?

- Was wollt ihr? - Wir sind von der Gewerkschaft.

Amerikanische Fernfahrer-Gewerkschaft.

- Wir wollen nur mit den Leuten reden. - Parkt draußen. Ich frage oben nach.

Danke.

Wofür dankst du ihm?

Zwei Jungs von der Gewerkschaft.

Ihr könnt rein, aber ich brauche Namen.

- Abe Belkin. - Kovak. Johnny Kovak.

Behalt sie im Auge.

Wie geht's? Ich heiße Johnny Kovak. Wir sind von der Fernfahrer-Gewerkschaft.

- Wir wollten nur über... - Kein Interesse.

- Seid ihr nicht? - Kein Interesse.

- Das habe ich gehört, aber wir... - Du hast doch deine Antwort.

- Ja. Wie heißt du? - Richard.

Richard. OK, Abe, wir kommen später wieder und reden mit den Jungs hier.

Wer zum Teufel sind diese Typen?

He, warte. Ich bin Johnny Kovak. Wir sind von der...

Lasst mich in Ruhe, ja? Ich zahle meine Beiträge. Haut ab.

Komm schon! Nur fünf Minuten!

Ach, zum Teufel mit ihm.

Am Freitag gibt es ein Treffen, im Keller von St. Stephen's. Ich hoffe, ihr kommt.

Komm schon.

Lass das, Johnny.

- Wie lange jetzt schon? 14 Stunden? - 13.

Und nur zwei Unterschriften und ein "Vielleicht".

- Waren heute viele Lkws hier? - Nicht viel los.

- Wo ist der Fahrer? - Weiß ich nicht.

- Ist er drinnen? - Keine Ahnung.

Können Sie bitte für 60 Cents auffüllen? Und das Öl prüfen, OK? Warte, Abe.

- Ich bin müde. - Eine Riesenkiste.

Ja.

- Ein Unabhängiger. - Ja.

Higgins Spedition.

He, ist dort jemand?

- Haut ab! - Wir sind Gewerkschafter.

- Wer's glaubt! - Wir werben Mitglieder an.

Als letztens jemand klopfte, war die Ladung weg.

- Die Karte. - Amerikanische Fernfahrer-Gewerkschaft.

- Genau. - OK, Gewerkschaft. Und jetzt haut ab.

Willst du keine besseren Bedingungen?

Mitglieder legen sie nicht so leicht rein.

Sie legen dich von vorne bis hinten rein.

Nicht, wenn wir viele sind.

Dann unterschreibe ich, wenn alle es getan haben.

Wir können dir mehr Schlagkraft bei den Firmen geben.

Ihr beiden!

- Nein, die Gewerkschaft. - Ihr wollt nur Beiträge kassieren.

Das Geld kommt durch uns wieder rein.

Unsinn.

Na schön, wenn du wie Joe Harper enden willst.

- Wieso? - Er arbeitete zu hart für die Firma,

kam von der Straße ab und die Familie ist nicht versichert.

- Er hatte genau so einen Lkw. - Moment.

Wir haben Freitagabend ein Treffen im Keller von St. Stephen's.

He, wie heißt du?

Kovak, Johnny Kovak.

- Und du? - Tom Higgins. Alle kennen mich.

Bis Freitag dann. Du kommst doch, Tom?

Aber unterschreiben werde ich nichts.

Ihr wisst, dass die Firmen uns mehr unter Druck gesetzt haben als je zuvor.

Wir können sie nur in Schach halten, indem wir zusammenhalten.

Dafür ist die Gewerkschaft da.

Hi, Joe. Wie geht es dir?

OK, Jungs. Das ist Johnny Kovak.

Die meisten von euch kennen Joe Harper.

Joe Harper war einer der Ersten in dieser Gewerkschaft.

Er hat über 20 Jahre lang Beiträge bezahlt.

Er kommt zu den Treffen. Er macht das, worum man ihn bittet.

Er ist ein Bruder.

Sein ganzes Leben lang schuftete er, um seine Familie zu ernähren.

Die Firma drückte ihm immer mehr Arbeit aufs Auge,

bis er schließlich von der Straße abkam.

Jetzt tut die Firma überhaupt nichts mehr für ihn.

Aber ich will euch etwas sagen.

Wir bitten die Firma um nichts,

denn wir kümmern uns um Joe.

Wir kümmern uns um seine Arztrechnungen.

Wir kümmern uns um seine Familie. Denn Joe ist ein gutes Mitglied.

Und wir kümmern uns um ihn und um die Menschen, die er liebt.

Und ich sage euch noch etwas.

Werdet Mitglieder, und wir sorgen für die Bezahlung der Überstunden

und der Arztrechnungen.

Ihr müsst euch nicht mehr für jeden Dollar totschuften.

Wie mein alter Herr es musste.

Die Mitglieder machen die Gewerkschaft stark. Und umgekehrt.

Ich schwöre euch, kein Firmenschwein aus Heights

kommt hierher und trampelt auf euch herum.

Das verspreche ich euch.

Komm Joe. Wir gehen.

Wo muss ich unterschreiben?

Ja. Es klappt ziemlich gut. Ganz oben diesen Monat.

Ja. Damit wären es 300. Und in drei bis vier Wochen sind wir bei 400.

Oh, ja. Abe ist gerade unterwegs. Wir machen uns, was?

Das war Abes Idee. Wir teilen die Plakattafel

und erklären, was "FIST" bedeutet.

Aha. Hör zu, Abe ist noch unterwegs.

Ich rufe dich bald zurück, Mike. Ja, OK. Tschüss.

Ich bin Arthur St. Clair, Anwalt für Consolidated Lkw-Transport.

Ich weiß, wer Sie sind.

Darf ich mich setzen?

Mr. Kovak, ich habe den Eindruck, wir haben ein gemeinsames Anliegen.

Wir kümmern uns beide um die Fahrer, jeder auf seine Art.

Sie um die Gewerkschaft und... Ihre Provision.

Und ich um die Firma und natürlich unsere Profite.

Natürlich.

Man hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass...

Sie ein besonderes Talent haben, mit Fahrern zu kommunizieren.

- Ich würde dieses Talent gerne nutzen. - Aha.

- Wie wollen Sie das machen? - Indem Sie für uns arbeiten.

Denken Sie ernsthaft darüber nach.

Denken Sie daran, wie Sie den Fahrern innerhalb der Firma helfen können.

Was ist mit den Männern? Der Gewerkschaft?

Ihr Partner Mr. Belkin könnte das übernehmen. Geld ist kein Problem.

Wir verdoppeln das, was Sie jetzt durch ihr Gehalt und Provisionen bekommen.

- Nicht schlecht. - Sehr "nicht schlecht", denke ich.

Wissen Sie was, St. Clair?

Als ich diesen Job antrat, hatte ich das Gefühl, dass, wenn ich ihn gut mache,

jemand die Treppe heraufkommen würde, jemand wie Sie,

und dort sitzen und mir sagen würde, was Sie mir jetzt sagen.

Und damals wusste ich, was ich sagen würde, und ich weiß es auch jetzt.

Verschwinden Sie aus meinem Büro. Sie verpesten Gewerkschaftseigentum.

Wenn Sie älter werden, Kovak,

sehen Sie, dass man Höflichkeit lernen kann. Oder sie beigebracht bekommt.

Rufen Sie an, wenn Sie Ihre Meinung ändern.

- Es fehlen vier, Mrs. Zerinkas. - Nein.

Was ist los mit Ihnen? Ich hatte nicht vor Sie anzufassen.

1, 2, 3, 4, es fehlt nichts.

Wenn Sie ihren Job behalten wollen...

...sollten Sie besser anfangen zu kooperieren, Mrs. Zerinkas.

Ich erfülle immer mein Soll, Mr. Burke. Sie wissen das!

Er weiß das.

- Anna. - Was willst du?

Was ist los? Weinst du? Was ist passiert?

- Nichts. - Hat dir jemand was getan?

- Nein. - Was ist denn los?

- Weinst du nie? - Wenn ich Zwiebeln schneide.

Aber du siehst aus, als ob dir mehr passiert ist. Lust auf ein Bier?

Ich sagte doch, ich trinke kein Bier.

Wie wäre es mit Kaffee? Nein, Kaffee willst du auch nicht.

Oder ein Eis? Jeder mag doch Eis.

Was magst du? Vanille? Schokolade? Keine Schokolade?

Oder Erdbeere? Ich weiß, dass du Erdbeere magst.

Ich kann ein Lächeln sehen. Gleich lächelst du.

Na also. Erdbeere? Ich kenne einen tollen Laden. Und billig.

Oh, keine Hände.

Du meinst, ich soll dich nicht anfassen? Keine Hände? OK.

Das wird aber schwer, ohne Hände zu fahren.

Aber das kriegen wir schon hin.

- Aber mit den Ellenbogen schalten? - Ich war noch nie in einem Auto.

Nach dem Sommer sind wir vielleicht bei 500.

Die Gewerkschaft wehrt sich, gegen die Unterdrückung,

denn das war immer das Problem.

Ich dachte, wir könnten vielleicht ins Kino gehen.

In meiner Fabrik wollten zwei Frauen eine Gewerkschaft gründen. Wurden gefeuert.

Das ist hart.

Ich weiß, wo sie jeden Abend Ginger Rogers zeigen.

Unten im Orpheum. Hast du sie je tanzen sehen?

Nein. Und jetzt können sie in der ganzen Stadt keinen Job finden.

Ich könnte da mal mit ein paar Leuten reden.

- Würdest du das tun? - Ja.

Du erinnerst mich an Ginger Rogers, so wie du das Eis isst.

Ehrlich. Samstag hätte ich Zeit.

- Ich habe Pläne. - Pläne? Nun, ich auch.

Sonntagabend?

- Pläne. - Du bist ja ganz schön verplant.

Was machst du nächstes Jahr an Ostern?

- Bist du immer so aufdringlich? - Ja. Wenn ich etwas wirklich will.

Ich sehe im Terminkalender nach, ob der nächste Samstag noch frei ist.

Um neun würde es gehen.

Denkst du, du wirst da Zeit haben, Erdbeermädchen?

- Keine Hände? - Gut. Ich mache dir ein Angebot.

Was?

Keine Hände, wenn ich diese Eiswaffel haben darf. OK?

Wie geht's, Bob? Was macht die werte Gattin?

- Hi, George. - Hi, Johnny.

Der Typ im Consolidated-Lkw will mit dir über Unterschriften reden.

Danke. Vorsicht mit Myrtles Kaffee. Sie ist auf dem Kriegspfad.

- Worum geht es? - Um Unterschriften.

Gut. Wie heißt du?

- Jack. - Jack? Und der Nachname?

Kovak? Ich will auch unterschreiben.

Mein Gott!

- Ja? - Arthur St. Clair, Kovak...

haben Sie über meinen Vorschlag nochmal nachgedacht?

Kommt und zeigt eure Karten oder eure Abzeichen.

Zeigt die Karten oder Abzeichen.

Kannst du die Türen schließen, damit wir mit dem Treffen beginnen können?

Wir haben heute Abend hier, aus Indianapolis,

einen Mann, den ihr alle kennt, oder von dem ihr gehört habt.

Er wird all die neuen Mitglieder vereidigen.

Ein Mann, der eine echte Legende der Gewerkschaftsbewegung ist.

Ja. Henry Ford.

Schluss damit, Tom. Ruhe, Jungs. Ruhe.

Max Graham, der nationale Präsident dieser Gewerkschaft.

Zunächst möchte ich Mike Monahan für die übertriebene Einleitung danken.

Ich will mit euch über etwas reden, das ich überall sehe, wo ich hinkomme.

Damenröcke!

Wenn ihr Schlaumeier nur Witze reißen wollt,

dann schert euch raus und macht das draußen!

Oder haben euch die Firmen hierher geschickt, um das Treffen zu stören?

Ich möchte mit euch über die bolschewistische Agitation reden.

- Hast du Bolschewisten getroffen? - Ihr wisst schon.

Ich sehe sie in Pittsburgh. Ich sehe sie in Detroit. Es gibt sie hier in Cleveland.

Geschniegelte Typen mit schlauen Worten, viel Gerede...

sie versuchen gute Gewerkschaftsleute gegen das System aufzuhetzen.

Ja, ich weiß, wir haben Probleme mit den Firmen...

aber darum sind wir hier. Deswegen haben wir eine Gewerkschaft.

Wir halten uns an Gesetze und helfen unseren Mitgliedern.

Wir regeln das mit unseren Bossen, euren Bossen!

Um sicher zu gehen, dass die Firma Gewinn erzielt. Also, ihr wisst wovon ich rede?

Macht die Firma keinen Gewinn, machen wir auch keinen.

Ich will über die pünktliche Bezahlung eurer Beiträge reden.

Bezahlt eure Beiträge.

Johnny, wie geht's?

- Kennt den jeder Malocher hier? - Ja. Jeder mag Johnny.

He, Molly. Er will sich mit dir verabreden.

- Wer? - Der Gentleman, den du magst. Abe.

- Sie will mit dir ausgehen. - Wer sagt das?

- Wenn nicht du, dann ich. - Das traue ich dir zu.

Kovak, du bist kein Fahrer, oder?

- Nicht so einer wie ihr, nein. - Dachte ich mir.

- Die Leute aufhetzen. Alles Angeberei. - Angeberei?

Was sagst du da? Wir sind gewachsen seit Johnny kam.

Du meinst, er ist gewachsen. Du kriegst Provision?

Ja. Ich mache meinen Job.

Du machst dir einen Namen? Geld im Sparstrumpf?

Er ist noch niemals Lkw gefahren!

- Bis später, Jungs. - Warte.

Bald wird die Firma kommen und dir etwas bieten und du wirst es nehmen.

Du wirst die Hand aufhalten.

Komm, Abe. Johnny, komm zurück. Trink noch ein Bier.

- Hoppla! Tut mir Leid, Molly. - Schon gut.

- Ich habe Freitag frei. - Abgemacht.

- Wohnt Anna Zerinkas hier? - Ja, da wohnt sie.

Vielen Dank.

- Hi, Johnny Kovak, von der Gewerkschaft. - Oh ja, wie geht's?

Hi, Anna wir hatten eine Verabredung.

Heute ist Freitag. Unsere Verabredung ist morgen.

- Ich weiß, aber es stört mich nicht. - Aber mich stört es.

Ist egal, was du anhast. Du bist halt nicht so aufgedonnert.

Was ist, bist du betrunken?

Ich hatte nur ein Bierchen mit den Jungs, in der Kneipe, nichts weiter.

- Ich finde dich nicht lustig. - Nicht?

- Ich finde dich lustig. - Wie meinst du das?

Kümmer' dich nicht darum, was du anhast...

..ich bringe dich an ein schummriges Plätzchen. Keiner wird dich sehen.

- Also, ich kann nicht. - Du kannst nicht?

- Warum nicht? - Weil ich Kopfschmerzen habe.

Du hast Kopfschmerzen, wovon? Ich bin doch gerade erst gekommen.

Ich habe Kopfschmerzen wegen eines Lümmels, der hier steht und mich beleidigt.

Moment mal! Ist deine Mutter zuhause?

Warum?

Weil, wenn ich nicht mit dir ausgehen kann, dann möchte ich mit dem Original ausgehen.

Ich hätte bis Samstag warten sollen, das ist das Problem.

Wurdest ausgesperrt, was?

- Hallo, Johnny. - Hallo, John.

- Hier, nimmst du das Auto? - Was ist los? Wo ist deine Verabredung?

Sie hat sich verspätet, also hab ich sie versetzt. Ist egal.

Er ist verrückt nach dir, oder?

Du hast das Zeug dazu. Man sieht sich.

Hey Johnny, wo willst du hin?

Wo ich hin will? Sie sieht ein bisschen aus wie Ginger Rogers, findest du nicht?

- Ist der immer so? - Was hast du erwartet, er ist stattlich.

Mochtest du den Film?

Nein.

Wirklich nicht?

Ich mach nur Spaß. Du bist ein richtiges Dummchen, weißt du das?

Gute Nacht, Abe.

Gute Nacht, Molly.

Gute Nacht.

- Ihr wisst, was mit Abe passiert ist. - Ja!

Wir können nicht einfach streiken, nur weil jemand verletzt wurde.

Ich will meinen Job nicht verlieren.

Oder wollt ihr das?

Ich will einen Streik genauso wenig wie du.

Keiner von euch soll seinen Job verlieren. Was bekommt ihr von uns?

- Nichts. - Zahlen sie Überstunden?

- Nein. - Die Arztrechnungen?

Nein.

Wir haben nur eure Beiträge kassiert.

Hört zu. Mike und ich werden dort reingehen und mit ihnen reden.

- Das ist also dieser Kovak. - Das ist er.

Wie viele unserer Fahrer hat er bis jetzt angeworben?

Ungefähr 60 Prozent.

- Zeig's ihnen. - Zeig's ihnen, Johnny.

Ich kenne die Ausländer hier. Gute, einfache Leute.

Die haben gerne viel Spaß und ein paar Bierchen.

Lasst euch nicht abwimmeln!

- Hallo. Ich bin Phillip Talbot. - Mike Monahan.

Das ist unser Organisator.

Mein Vater verspätet sich. Entschuldigung.

Schon gut, Mr. Talbot. Wir haben Zeit.

- Setzen Sie sich. - Danke.

- Mr. St. Clair, unser Rechtsanwalt. - Genau.

Und Mr. Langley, unser Geschäftsführer.

Wir sitzen lieber dort drüben.

Entschuldigen Sie die Verspätung. Eine Besprechung, Sie kennen das.

Warum setzen Sie sich nicht hier hin? Dann hören wir uns besser.

Nein, wir hören Sie gut. Es sei denn, Sie wollen hierher kommen.

Oh, ich denke, wir hören ganz gut. Sollen wir anfangen?

Das ist Mr. Monahan, der Präsident der Filiale, und Mr. Novak.

Kovak. Hauptorganisator.

OK, Mr. Kovak, was können wir für Sie tun?

Mike ist der Präsident. Er weiß das besser als ich. Also, erklär es mal, Mike.

Gewiss. Mr. Monahan?

Die Sache ist, die Männer in unserer Filiale sind verärgert über ein paar Dinge,

und wir wollten sie gerne mit Ihnen besprechen.

Ich bin immer bereit, Probleme zu besprechen. Ich will Zufriedenheit.

Nun, so wie es die Männer sehen,

sollte die Firma die Arztkosten übernehmen, wenn jemand verletzt wird,

und es sollte eine Art Versicherungsplan geben, für die Familie.

Wie stehen wir dazu?

Unsere Firmenpolitik ist wie die anderer Firmen. Keine Versicherung.

Aber wir haben in bestimmten medizinischen Notfällen

schon verzinste Darlehen gewährt.

Einige haben mir gegenüber persönlich ihre Anerkennung ausgedrückt.

Das ist schön.

Mr. Talbot, ich dachte nicht an irgendwelche Darlehen, sondern,

dass Sie die Rechnungen bezahlen.

Wir werden reintreten, Kumpel. Wisst ihr das?

- Was hat er gesagt? - Wir werden reintreten.

In eure Ärsche.

Und was genau meinen Sie mit dieser Obszönität, Mr. Kovak?

- Ich meine, wir legen Sie still. - Ich verstehe.

Nein, das tun Sie nicht. Sie verstehen gar nichts.

Leute wie Sie hören nichts, sonst würden wir hier nicht sitzen.

Sie haben kleine Augen und fette Hintern.

- Spricht er auch für Sie, Mr. Monahan? - Johnny weiß, was die Männer wollen.

Ich habe genug gehört.

Nein! Wenn ein Mann Überstunden macht, warum bezahlen Sie sie nicht?

Oder wenn er eine Versicherung braucht? Wir wollen keine Almosen.

Es ist in Ihrem eigenen Interesse.

Aha, ich verstehe.

Nun, die Antwort lautet nein, Mr. Kovak.

Keine Versicherung, keine Bezahlung der Überstunden, keine Lohnerhöhungen.

Komm, gehen wir, Mike.

Sie werden viel Geld durch einen Streik verlieren.

Er ist unglaublich.

- Ich will mit dir reden. - Lass mich los!

Warum hast du mich versetzt?

- Du warst betrunken. - Ich hatte es im Griff.

- Im Griff? Die Gentlemen... - Das bin ich nicht.

Die Gentlemen, die mit mir ausgehen, klopfen höflich an die Tür.

- Ach ja? - Ja. Und sie reden mit meiner Mutter.

- Worüber soll ich mit ihr reden? - Das Wetter.

- Das Wetter? - Genau!

Sie begleiten mich zu ihrem Auto. Sie bringen sogar Blumen mit.

- Blumen? - Genau.

Du bist verrückt, weißt du das? Anna, weißt du das?

Sehe ich aus als ob ich Blumen hätte? Hältst du mich für einen Waschlappen?

Sind die für mich?

Mein Name ist John Kovak. Ich bin mit Anna verabredet. Ich suche Annas Mutter.

- Ich bin Mrs. Zerinkas. Kommen Sie rein. - Danke.

- Bitte. - Danke.

Setzen Sie sich.

Was für schöne Rosen.

Danke. Sie waren im Angebot und da dachte ich... die kaufe ich.

Vielleicht sollten wir sie in eine Vase stellen?

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, halte ich sie lieber.

Ja. Einen Moment bitte.

Anna? Dein Bekannter ist hier.

Ich komme gleich runter, Mama.

- Ähm, bitte. - Danke.

Diese Hitze hat es in sich.

Die Feuchtigkeit vom See, denke ich.

Ich mag es, wenn es kalt ist, weil man dann seinen Atem sehen kann.

Und man schwitzt seine Hemden nicht durch.

Das ist eine der größten Hitzewellen, die wir seit Jahren hatten.

Das ist wahr. Wirklich wahr. Das habe ich auch gedacht.

- Sie kommen nicht aus Litauen. - Nein, aus Ungarn.

Hm.

- Katholisch? - Oh, sicher. Seit meiner Geburt.

Ah!

Was habt ihr hinter meinem Rücken beredet?

- Das Wetter. - Oh, Johnny!

Was für schöne Blumen. Das wäre doch nicht nötig gewesen.

Na ja, die waren im Angebot, da dachte ich: "Warum nicht?"

Danke.

Ich liebe es, wenn es so schön warm ist. Du nicht auch, Johnny?

Ja. Wie ich sagte... Ich mag es. Öffnet die Poren.

Mr. Kovak erzählte gerade, wie sehr er die Kälte mag.

Nun, ich meinte damit, ich mag beides.

Ich mag es heiß und kalt, zur selben Zeit. Es...

Ich gehe jetzt besser.

- Amüsier dich. - Ich versuche es.

- Ich bringe sie in einem Monat zurück. - Oh, sicher.

Es war nett, Sie kennen zu lernen.

Wir werden Spaß haben.

- Schön, Sie kennen zu lernen. - Ebenfalls.

- Bleib nicht zu lange weg. - Ja.

Vielen Dank.

Gute Nacht, Anna!

Auf Wiedersehen!

- Junge, der sieht schick aus, oder? - Schaut euch die Krawatte an.

Er hatte sogar Blumen dabei.

Tschüss.

Nicht atmen.

Ich kann toll Züge nachahmen. Habe ich mein ganzes Leben lang gemacht.

- Willst du einen Zug hören? - Klar.

Ich versuch es mal.

He, Johnny! Wie geht's?

Hi, Vince.

Ich zeige ihr meine Zugimitation.

Oh, ja? So etwas konntest du ja schon immer gut.

Du hast wohl auch eine Puppe geangelt.

Das ist Vince Doyle, und Jocko. Euch kenne ich nicht.

- Das sind Bonnie und Rosie. - Angenehm!

- Angenehm! - Noch immer der alte Frauenheld.

- He, Vince. Mach mal halblang. - Entschuldige.

Deine Leute streiken also? Ein richtiger Arbeiterführer.

Arbeiterführer? Ich mache nur meinen Job.

Immer am Rande des Abgrunds, mein Junge.

Ich glaube, ich tue das Richtige.

Niemand wird den Mann in die Knie zwingen, nicht in dieser Stadt.

Wir werden sehen.

Tja, wir müssen gehen.

Tschüss, Puppe.

Wer war der Mann?

Wer, Vince? Vince arbeitet für die Kirche.

- Wirklich? - Nein. Ich bin mit ihm aufgewachsen.

Vince hatte nur nie so gute Manieren wie ich. Hm?

Sollen wir mehr Geld ausgeben? Willst du meine Zugimitation hören?

Hört alle gut zu. Ich will, dass der Schlauberger hier Bescheid weiß.

Wir streiken. Das bedeutet, dass keine Lkws rein- oder rausgehen.

Das hier ist die Grenze!

Was hat die Polizei gesagt?

Verhaften bei Eigentumsbeschädigung.

Ich hab ja gesagt, dass wir wiederkommen werden!

Streik! Du kannst nicht gewinnen!

Dieser verdammte Roosevelt. Dieses Land braucht Douglas MacArthur.

He, Jack. Ihr Jungs dort, kommt her.

- Brauchst du Hilfe? - Was denkst du denn?

OK? Vorsicht, noch feucht. Bringt die rüber zu Higgins.

OK, los geht's. Hochheben. Aufpassen. Nicht den Stoff zerreißen. Gut.

- Pfarrer, Sie kennen die Leute. - Guten Tag, Herr Pfarrer.

Was für ein Zirkus. Sie sagten, es würde nicht mal einen Monat dauern, Arthur.

Sie halten das nicht länger durch, Sir.

Der Malocher wird vor meiner Tür kein Zirkuszelt aufbauen.

Holt die Bereitschaftspolizei.

- Wie läuft es? - Ganz gut. Und bei dir?

Ich kann noch acht Stunden so weitermachen. Linda, mehr Tassen?

Ich habe endlich was zu essen für euch. Nicht viel, aber haut rein.

- Hier, bitte. - Danke.

- Hi, Molly. - Hier, bitte.

- Das ist ein Lkw. - Da.

Also Leute, ihr müsst dagegenhalten.

- Sieht aus, als ob die Gewehre haben. - Halt.

He! Aufpassen! Aufpassen! Aus dem Weg!

Zurück. Da lang. Beeil dich!

Was ihr da macht, ist illegal!

Was zum Teufel ist los mit euch Jungs?

- Johnny, sie zünden das Zelt an. - Es brennt!

Verdammter Talbot! Du und deine lausigen Streikbrecher!

- Johnny! - Komm!

Ihr gottverdammten Schweine!

Ihr gottverdammten Schweine! Aus dem Weg!

Aus dem Weg! Ihr verdammten Schlächter!

Mike?

Schlächter! Fahr zur Hölle, Talbot!

Mike!

Gott, nein!

War ich das? Ist das meine Schuld? Ja!

- Das ist sicher meine Schuld. - Nein.

Weißt du, Monahan und mein alter Herr

haben sich jeden Samstag bei Cassidys einen angetrunken.

Immer am Rande des Abgrunds. Habe ich das nicht gesagt?

Wir stecken jetzt alle drin, Vince.

Es hat nichts mit mir zu tun.

- Ja. Was springt für dich dabei raus? - Genau. Was?

Jetzt frage ich dich mal was. Was springt denn für dich dabei raus? Lass es doch.

Es waren unsere Leute, die wir begraben haben.

Meine Leute sind alle, die zahlen.

Das sind unsere Leute!

Johnny, du brauchst echte Schlagkraft. Und ich habe sie.

Ich brauche sie jetzt.

Das wird teuer.

Wir haben einen Fonds.

Na gut... ich sehe mal, was sich machen lässt.

- Danke. - Gut, dass du zur Vernunft kommst.

- Bis bald, Junge. - Tschüss.

Tu das nicht, Johnny.

Willst du weiter Leute begraben?

Vince und seine Leute verderben die Gewerkschaft.

- Sie bleiben ja nicht. - Vince geht doch nicht wieder.

- Wir brauchen Hilfe. - Wir schaffen es alleine!

- Wir brauchen Schlagkraft. - Und woher wissen wir das?

- Was? - Wo der Unterschied ist.

Welcher Unterschied?

Zwischen denen und uns.

Wir haben Ärger hier. Ich werde das hinbiegen.

Hi Johnny.

- Du kennst ja Vince. - Ja.

Wie geht's? Graham kritisiert den Streik.

- Ich rede mit ihm. - Was zum Teufel passiert jetzt?

Keine Angst, ich erledige das.

Was sagst du den Männern jetzt?

Ich bin froh, dass du gekommen bist.

Talbot wird mich morgen treffen.

Du lässt sie streiken, ich gebe ihnen Jobs.

Lass uns reden. Ich brauche deine Hilfe, Max.

Ja, das glaub ich gern. Wir sehen uns in ein paar Minuten.

Wir kommen wieder.

Du hättest mich um Hilfe bitten sollen, bevor das hier anfing.

Dagegen kann ich nichts sagen.

Was schwebt dir vor?

- Was ist los? - Geh zur Tür.

Was ist los?

Du willst dich mit Talbot treffen?

Ganz richtig, Kovak.

Du willst uns verkaufen, stimmt's, Max? Uns umsonst zurückschicken, ja?

Ich muss nicht mit dir reden.

Ich schulde dir nichts. Ich hab das mit den Männern besprochen.

Der Zug geht in einer Stunde. Du fährst zurück nach Indianapolis.

Das werde ich nicht tun!

Bist du verrückt?! Ich bin der Präsident!

Nein, Max. Du bist ein Verkäufer.

- Du verkaufst uns. - Du Scheißkerl.

Soll etwa alles umsonst gewesen sein? Das ist unser Streik und unser Kampf.

Es ist unsere Filiale. Sie gehört uns.

Du bist raus.

Mach, was du willst.

Willst du allein dastehen?

Bis zur nächsten Beerdigung.

Kommt.

Ruhe! Wer keine Stühle hat, stellt sich an die Seite.

Setzt euch hin, wir schaffen das schon.

Ruhe! Danke.

Bevor wir anfangen, will ich nur sagen,

dass Max Graham dienstlich nach Indianapolis zurück musste,

aber er wollte, dass ich euch sage, dass er 200 Prozent hinter uns steht.

...und wird uns mit allen Mitteln helfen. In Ordnung?

Nun, Abe hat was von der Western Union, das er verlesen möchte.

Dort steht:

"An unsere Brüder im Bezirk 302 des Fernfahrerverbandes."

"Wir stehen mit Leib und Seele hinter eurem...

...bedeutenden und wichtigen Kampf, den es fortzusetzen gilt."

"Gemeinsam wird die amerikanische Arbeiter- bewegung niemals besiegt werden können."

Unterschrieben mit:

"Mit solidarischen Grüßen, John L. Lewis, Komitee für..."

Wir haben auch ein Versprechen von Petey Marr von den Hafenarbeitern.

Was immer wir aus ihrer Notfallkasse brauchen,...

wir werden es bekommen.

Bis wir gerechterweise das bekommen, was uns zusteht.

Wir werden wieder da raus gehen.

Sie werden uns nicht mehr unterdrücken.

Sie werden uns nicht mehr abbrennen.

Sie werden nicht mehr auf uns schießen.

Denn sonst tun wir das, was Mike getan hat.

Die kriegen wir. Mit allem, was wir haben.

Und ich sage jetzt zu Consolidated,

wenn weiter im Friedhof gegraben wird,

dann mit euren eigenen Schaufeln, denn wir lassen uns nicht mehr schlagen.

Man gewinnt keinen Kampf, indem man sich schlagen lässt!

So hat noch nie jemand einen Kampf gewonnen!

Das hier sind nicht einfach ein paar Buchstaben.

Da steht FIST! Und das sind wir.

Jeder Mann hier ist eine Faust. Eine Faust!

Eine Faust!

Eine Faust! Was seid ihr?

Was seid ihr?

OK, Junge. Fahr mit dem Fahrrad.

Vinnie? Ein Consolidated-Lkw ging gerade über die Brücke.

OK. Al, Lefty, Lard, stattet ihnen einen Besuch ab.

Nicht übertreiben. Hallo.

Ja. OK. Danke.

Noch einer. Kam gerade aus dem Lager. Du und Chuck, ihr schnappt ihn euch.

Haltet die Leute zurück. Viel Platz dazwischen, Jungs.

He, Streikbrecher! Streikbrecher!

Was sind wir?

Was sind wir?

Hi, Hank. Wie geht's der Frau und den Kindern?

Was sind wir?

Polizeistation? Brauche Verstärkung am Consolidated-Haupttor. Over.

Stopp! Stopp!

Ist was passiert?

He, Vince! Sie kommen!

Es ist so weit!

Es ist so weit!

Langsam. Halt.

Na los!

Jocko, los, schnell.

Zeig's dem Scheißkerl! Gib's ihm!

Feuer!

Kommt!

Zurück mit ihnen. Kommt, zurück.

Johnny!

Johnny!

He, Streikbrecher.

Johnny!

Johnny, halt! Hör auf, du bringst ihn um.

Raus hier. Raus!

Versicherung. Lohnerhöhung. Überstunden. Alles hier.

Sie sagten, sie seien besorgt um das Wohlergehen der Männer?

Nun, jetzt sind wir zufrieden.

Danke.

Also, abgemacht?

- Glückwunsch. - Vielen Dank.

Ich hoffe, wir können in Zukunft besser zusammenarbeiten, Mr. Kovak.

Sicher.

In Ordnung.

Wir sind auf der 68. Jeden Augenblick sollte die 27 nach Lexington kommen.

Die Macht unserer Gewerkschaft sorgt dafür, dass man euch nicht mehr Müllmänner nennt.

Man wird euch wertvolle Abfalltechniker nennen.

Das ist ein Unterschied. Ihr Männer aus Lexington...

...braucht Lexington nicht. Lexington braucht euch. Versteht ihr was ich meine?

Lexington braucht euch.

Seid ihr es leid jemanden zu haben, den ihr nie zu Gesicht bekommt...

der euch sagt: Es gibt keine Überstunden.

Leid jemanden zu haben, den ihr nie zu Gesicht bekommt...

der euch sagt: "Versicherungen für eure Familien gibt es nicht."

Leid jemanden zu haben, den ihr nie zu Gesicht bekommt...

der euch sagt: "Es gibt keine Kleidung für eure Kinder."

Also, wenn ihr es satt habt, ihr Männer von Dubuque...

schließt euch euren Brüdern aus allen Teilen des Staates an.

Schließt euch euren Brüdern aus Michigan, aus Indiana, aus Kentucky...

und dem gesamten Mittelwesten an.

Und zum ersten Mal...

ist es die Gewerkschaft, die euch etwas zu eurem Leben zu sagen hat.

Alles auf Rädern wird zu uns gehören.

Es kommt der Tag, an dem die Gewerkschaft so mächtig ist,...

... dass sie zittern werden.

Ich, Abe Belkin...

schwöre bei meiner Ehre...

alle Gesetze dieser Gewerkschaft zu befolgen.

Verspreche absolute Loyalität, höher als zu allen anderen Organisationen.

- Ich weiß nicht. - Guten Morgen, Vince. Was hast du da?

146 Vertreter. 12 Staaten, Mittlerer Westen.

Ein Telegramm für dich von Graham.

Max Graham, schöner Präsident - R-Gespräch. Lies das.

- Fast 100 Prozent Unterschriften. - Fast.

- Wer macht den Ärger? - Ein Laden in Chicago.

Ein Typ namens Vasko leitet ihn.

Noch so ein störrischer Idiot.

Vasko, hm? Warum will er nicht unterschreiben?

Seine Jungs unterschreiben nicht. Wir müssen was tun.

Der Typ ist ein Niemand.

Alle müssen mitmachen. Du weißt, das ist besser für sie.

- Ruf die Filiale in Chicago an. - In Ordnung, Johnny.

Ich erledige das. OK?

Sieht schön aus, oder?

Wer ist das denn?

- Frank Vasko? - Ja.

Johnny Kovak, von der Gewerkschaft.

Mrs. Vasko, John Kovak. Wie geht es Ihnen?

- Guten Abend. - Helen, bring Aggie nach oben.

Wegen mir muss sie doch nicht gehen, Frank.

Frohe Weihnachten, Aggie.

Der Engel auf dem Baum? Genau den haben wir auch zu Hause.

Meine Mutter steckt in jedes Jahr drauf. Ohne ihn wäre es kein Weihnachten.

Was zum Teufel wollen Sie hier? Sie machen mir keine Angst.

Diese Vertreter, die Sie geschickt haben? Einer davon flog durchs Fenster.

Sie sind ein harter Bursche. Das sieht man gleich.

Aber das hier ist nicht persönlich gemeint.

Unsere Eltern kamen vielleicht mit dem selben Schiff.

- Beszélsz magyarul? - Jobban, mint angolul.

- Warum streiten wir uns dann? - Sie wollen nicht unterschreiben.

Sie haben abgestimmt. Sie wollen keine Beiträge zahlen.

Wir haben unsere eigene Versicherung. Die beste Überstundenrate in Chicago.

Den besten Lohn in Illinois. Warum unterschreiben?

Weil die Leuten bei anderen Firmen es nicht so gut haben.

Ach was!

Wir müssen an die Leute draußen auf der Straße denken.

Sie müssen alle unterschreiben, alle.

Nicht jeder lebt so. Wir müssen sie zusammenbringen.

Hören Sie, ich zwinge meine Leute nicht zu etwas, das sie nicht wollen.

Wir dulden keine Ausnahmen, Frank.

Ahogy akarod. Frohe Weihnachten.

Verbrenn dich nicht, Mishka.

Was haben wir denn hier?

Geschenke. Mishka, ich helfe dir.

Kommt alle. Die Ente ist fertig.

Die Ente ist fertig!

- Mach deins auf. - Ich?

- Ja. - Du machst Witze.

- Welche Hand? - Die da.

Frohe Weihnachten, Anna.

- Oh! - Ja oder nein?

Musst du immer Befehle erteilen?

Ja oder nein?

So soll das doch nicht ablaufen. Hier drin. Ich...

- Probier ihn an. Nein, die... - Nein, die Hand.

Johnny!

Wo bleiben sie denn?

- Komm, wir sagen es ihnen. - Nein, das kann kurz warten.

Ja.

Jetzt kommt's. Frohe Weihnachten.

- Wie läuft der Club? - Oh, gut, gut.

Jocko übernimmt, während ich weg bin.

Du musst kommen. Ich habe dich lange nicht gesehen.

Es ist schwer für mich, wegzukommen.

Ist 'ne Menge los. Wichtige Geschäfte, Vincent.

Hör zu. Seit wir uns das letzte Mal sahen, hat meine Frau ein Baby bekommen.

- Du machst Witze. - Sieh mal. Sieh dir das Kind an.

- Wunderschön, oder? - Oh, Gott! Johnny.

Die schönsten Hände, die ich je gesehen habe.

- Er sieht aus wie du, Babe. - Das will ich hoffen. War harte Arbeit.

Alle wollen Nachtisch.

Bring einen Teller mit Zeppole di San Giuseppe.

Zeppole di San Giuseppe.

Also, ähm... wie sieht's aus, Babe?

Du willst also, dass ich mit diesem Typen rede... Wie heißt er?

- Vasko. - Vasko? Mach ich. Für deinen Freund.

Da dies Chicago ist, solltest du das besser erledigen.

Klar. Heimspiel.

Nur reden.

Du schuldest mir was.

Er wird sich dran erinnern, oder, Vince?

Ja. Das ist ein Hundertprozentiger.

100 Prozent? Niemand ist 100 Prozent.

Niemand.

Salute.

- Ja? - Mrs. Vasko?

- Ja. - Können wir reinkommen?

Was wollen Sie? Mein Gott! Nein, nein! Gott, nein!

Ah, nein! Gott, nein!

Sag Frank, nächstes Mal hören wir nicht auf.

Mishka, meinst du nicht, du könntest vielleicht auf halber Höhe anfangen, ja?

Und an der Stelle macht Onkel Mishka einen Schritt zurück.

- Ich weiß, Vater. - Auf Wiedersehen, Mishka.

- Du, ich kenne dich seit du in den Windeln lagst. - Bis später, bei Zigis.

Und, Johnny, stell dich an diese Seite der Braut.

Und folge ihren Schritten zum Altar.

Wir müssen um 8 Uhr dort sein. Kannst du es nicht morgen abholen?

- Es geht ganz schnell. - Ja, das kenne ich.

Es ist alles ganz einfach.

Wir wollen nicht viel.

Ihre Fahrer liefern keinen Alkohol an eine Bar,

die nicht eine unserer Firmen-Musikboxen hat. Das ist alles.

- Von wie vielen Boxen ist die Rede? - Wie viele?

Mindestens 2000, 3000.

Hier, Michigan, Illinois.

- Ich hab ja keine andere Wahl. - Doch, Johnny.

Aber Babe hat uns bei dieser Vasko-Sache geholfen.

Und wir helfen Ihnen und der Gewerkschaft, wo immer wir können.

Ich respektiere Sie, John.

- Klar. - OK? Abgemacht?

John?

Glückwunsch, John.

Vince, lass uns reden. John, ich höre, Sie wollen heiraten?

Wie schön. Ich möchte Ihnen ein Hochzeitsgeschenk machen.

- Ich brauche nichts. - Brauchen? Wer redet von brauchen?

Sie werden ein wichtiger Mann sein. Sie brauchen etwas mehr Stil.

Kauf Sie sich ein schönes Haus. Das ist mein Geschenk an Sie und Ihre Braut.

- Ich brauche nichts. - Babe versucht nur...

- Das weiß ich, Vince. - Schon gut, OK. Macht nichts.

Wirklich John, ich wollte nur helfen, das ist alles.

Glauben Sie mir, ich hoffe aus tiefstem Herzen,

dass Ihre Ehe so gesegnet ist wie meine.

Cento anni.

Buona fortuna.

Auf Anna.

Lächeln.

- Mishka, du trittst mir auf die Füße. - Swing, swing!

He, Mishka! Lass mich auch mal, ja?

- Du siehst wunderschön aus. - Danke.

- Pass gut auf ihn auf. - Das habe ich vor.

Ich soll hier zusehen, wie ein Haufen von Malochern mit meiner Frau tanzt.

Hoffentlich ist keiner erkältet.

Komm, ich muss mit dir reden.

OK. Gut, lass uns reden.

- He, Mishka, noch ein Lied? - Komm, Mishka.

Tanz, Mishka.

Ah, hier ist es ja.

- Nein. - Was machst du?

- Ich suche den Wein. - Wir haben unten Wein.

Nein, da drin ist er nicht. Hier ist er.

- Der gehört dem Priester. - Nein, der gehört Gott.

Ich weiß. Ich war hier öfter als du.

Mutter machte einen Messdiener aus mir.

Ich kam jeden Morgen und trank den Wein. Warum?

Der beste Wein. Wenn der Priester ihn trinkt, schadet er auch mir nicht.

Auf dich und Molly. Einen Toast.

Wie die gebaut ist, macht sie dich sicher ganz schön fertig.

Sei nicht sauer. Sag's mir. Ich bin verheiratet.

Was hast du getan, Johnny?

- Was? - Gott! Was hast du getan?

Ich habe... Ich habe geheiratet. Ich...

Du hast es getan, oder? Du hast die Hand aufgehalten.

Ich war im Büro, ich habe es gehört. Du wirst dir ein nettes Haus kaufen.

- Hör zu. - Nein, du hörst zu!

Du wirst alles wegschmeißen, alles, was wir aufgebaut haben.

Du und dieses Gesindel. Die Leute zu Sachen zwingen.

- Ich tue, was gut für die Jungs ist. - Musikboxen, das ist gut für die Jungs!

- Das schadet doch keinem. - Du hast dich verkauft.

- Nein. - Doch, das hast du.

- Wir hatten eine saubere Sache. - Sauber?!

Geh doch auf die Straße und sag mir, was da sauber ist.

Nichts ist sauber. Nichts ist sauber.

Die Jungs haben jetzt mehr Geld, eine Versicherung.

Mir gefällt es auch nicht, aber ohne Doyle und Milano hätten wir nichts.

Das weißt du.

Morgen fahre ich an die Westküste. Graham braucht meine Hilfe.

OK. Wann kommst du zurück?

Wir ziehen dort hin, Molly und ich.

Mein Gott, Abe, komm schon.

Wir kommen hier groß raus.

Ich brauche deine Hilfe. Du gehörst hierher.

Ich meine, du und ich, wir haben all das aufgebaut.

Du bist wie mein Bruder.

Du bist der einzige Mensch, dem ich trauen kann.

Ich sag es dir.

Willkommen. Ich bin Peter Jacobs, Leiter der Public Relations.

Guter Handschlag, Peter. Bernie Marr, mein Assistent.

Mr. Graham erwartet Sie in seinem Büro. Darf ich Ihren Mantel nehmen?

Johnny! Wie schön, dich zu sehen.

Wie schafft man es, so fit auszusehen?

Bewegung, Max. Wie geht's? Du kennst Bernie Marr. Mein Assistent.

Du kennst Mike Quinn.

- Bob Wilson. - Wie geht's? Kommt Abe Belkin?

Er verhandelt in San Francisco. Kann nicht kommen.

- Schönes Büro, was, Johnny? - Ja.

- Einen Drink? - Nein. Zu früh für mich.

Wir haben unten einen Masseur. Willst du dich etwas frisch machen?

- Ein eigener Masseur. - Beeindruckend.

Ich sehe mich gerade erst um. Was ist das? Mahagoni?

Nein. Walnuss. Gut fürs Image. Du weißt schon, Johnny?

- Ich weiß. - Das regionale Treffen beginnt.

- OK. Wie lange bleibst du? - Ich bin doch eben erst angekommen.

Der Arbeitsminister gibt später einen Presseempfang.

Ich wollte nur sicher sein, dass du da sein wirst.

Senator! Wie geht es Ihnen?

Gut, danke.

Die Verträge tragen Ihnen den Respekt der gesamten Transport-Industrie ein.

- Welche Zeitung? - Washington Post.

Bernie, mach ein Abonnement klar.

Sagen Sie, wie haben Sie so gute Verträge für Ihre Männer bekommen?

- Welche Zeitung? - Johnny.

Senator Andrew Madison aus Pennsylvania.

Vom Korruptions- Untersuchungsausschuss.

Ach? Ich dachte, das sei ein Presseempfang.

- Arbeiter interessieren mich. - Sind wir im Fernsehen?

Beantworten Sie die Frage?

Ich möchte wissen, wie Sie Ihren Männern immer so gute Verträge beschaffen.

Ich hab vor langer Zeit was gelernt.

Mit etwas Schlagkraft kann man in diesem Land alles erreichen.

Das ist gut. Ja, das ist gut.

Danke, Mr. Kovak. Entschuldigen Sie mich.

Und der Senatswahlkampf?

Ich weiß nicht. Wie heißt dieser Typ? Buford?

Belford. Wir haben drei Briefe von George Williams bekommen.

Ich weiß, aber als ich ihn traf, gab er mir so die Hand. Wie ein Fisch.

- Er wird verlieren. - Ja. Was geben wir ihm? Fünf Riesen?

Würde ich nie tun. Gib ihm zwei, um dem Richter einen Gefallen zu tun. Vince?

- Ja? - Lass dir besser einen Beleg geben.

- Jemand will dich sprechen. - Heute keine Termine mehr.

Gilt das auch für deinen Trauzeugen?

- Abe. Wie geht es dir? - Wie geht es dir, Johnny?

Aber wenn man soviel Zeit beim Einkaufen verbringt wie ich,...

sieht man wie die Preise steigen.

- Darf ich aufstehen, Mami? - Ja, wenn du deine Milch austrinkst.

- Fertig. - Möchtest du nicht noch etwas Eiscreme, Mike?

- Ich gieß dir noch etwas Kaffee ein, Abe. - Diese Kinder heutzutage!

Menschen verhungern, haben nicht soviel.

- Mama, Kaffee? - Nein.

Abe, Kuchen?

- Iss sie, Abe. - Nur ein kleines Stück. Sehr gut.

- Anna? - Vielen Dank, Mama.

Du hast Recht, Anna, die Lebenshalts- kosten sind um 5% gestiegen.

Also, ich meine, wenn Johnny den landesweiten Vertrag verlangt...

sollte er mindesten 8% Erhöhung verlangen.

- Du willst einen landesweiten Vertrag? - Ich denke darüber nach.

- Ich glaube, dass ist eine gute Idee. - Das verstehst du nicht, Anna.

Um 8% zu bekommen, musst du wahrscheinlich eine Streikverzichtsklausel unterschreiben.

Ohne diese, haben wir kein Druckmittel.

Nun, vielleicht hast du Recht.

- Auf die alten Zeiten. - Gute Zeiten.

- Ich wünschte Molly war da. - Sie vermisst euch alle und lässt grüßen.

Alle paar Jahre vermisst du mich also. Du kommst zurück.

- Was liegt an? - Spielzeug.

Spielzeug?

Der kleine Lkw auf deinem Schreibtisch.

- Ja? - Jede Filiale im Land hat einen.

100 Dollar pro Stück. Mehr als 1000 Filialen im Land. Das ist viel Geld.

- Das ist viel Geld. - Warum hast du einen gekauft?

Meine Sekretärin war das.

Wir alle haben ihn nur aus einem Grund.

Weil Max Graham uns alle brieflich gebeten hat, ein paar zu kaufen.

Weißt du, wem die Firma gehört, die sie macht?

- Nein. - Grahams Frau.

- Sicher? - Das habe ich gehört.

Direkt aus den Taschen der Jungs.

- Gehört? Hast du Beweise? - Soll ich das alles vergessen?

- Nein. Ich gehe der Sache nach. - Und dann?

- Wenn es stimmt, mache ich etwas. - Zum Beispiel?

He, Abe. Denkst du, ich lasse den Kerl die Jungs übers Ohr hauen?

Lass mich nur machen. OK?

Worüber hast du mit Abe geredet?

Er denkt, dass Graham die Jungs übers Ohr haut.

Denkt er das?

Hm. Er hat keine Beweise.

Was wirst du tun?

Du kennst Abe ja, er nimmt sich die Dinge immer zu Herzen.

- Johnny? - Ja?

Vielleicht solltest du das nachprüfen.

Ich denke, ich lasse das Bernie machen.

Aber erst werde ich dich überprüfen.

Oder? Ah ja, ich liebe dich, mein Mädchen.

- He! - Treffer!

Glück?

- OK. Du bist dran, Babe. - Du bist ja in Form.

- Ich habe geübt. - War's schön in Washington?

Es ist und bleibt Washington.

Du warst im Fernsehen. Ganz Detroit redet über dich.

Was sagen sie über mich?

Sie hätten dich gerne hier, um Henry Ford im Auge zu behalten.

Ah, John, John. Wie geht es den Jungs?

- Wie geht's Mike? Und Kevin? - Er wächst noch.

Das ist schön. Wirklich schön.

Mein Anthony geht aufs College.

- Ja? - West Point.

- West Point? - Wie die Jahre vergehen, was?

Die ziehen einfach dahin.

John, meine Partner und ich, wir hatten eine kleine Diskussion.

- Wir wollen das letzte Darlehen erhöhen. - Das wird schwer.

Schwer? Niemand sagt, das Leben sei leicht.

- Ja? - Wie viel mehr?

2,5.

Ich denke nicht, dass Du Sicherheiten dafür hast.

Wir hatten doch jahrelang Sicherheiten, John. Jahrelang.

Du bist dran, Johnny.

Was für eine tolle Maniküre.

Maniküre? Was ist so schlimm an einer Maniküre?

Wie? Nach all den Jahren bist du noch immer ein Malocher?

- Du hattest Recht mit Graham. - Du hast Beweise.

Bernie hat Unterlagen. Diese Spielzeugfirma gehört Grahams Frau.

Veruntreuung von Gewerkschaftsmitteln. Wenn das rauskommt...

- Es wird nicht rauskommen. - Was?

- Wir wollen keine Schlagzeilen. - Was ist mit Graham?

Überlass das mir.

Überlass das mir.

Wir kümmern uns darum. Wir haben ein gutes Team.

Johnny? Ich rufe dich zurück, Eddie.

Komm rein. Wir bereden das später, Karen.

- Wir stören doch nicht? - Das kann warten.

- Wie geht's, Max? - Vince, wie geht's?

- Bernie. - Mr. Graham.

- Johnny. - Wie geht's?

- Siehst gut aus. Drink? - Nicht vormittags.

- Bernie? - Nein, danke.

- Vince? - Nein.

Na dann...

Ich nehme einen. Auf euch.

- Magst du Ponys, Max? - Was?

Pferderennbahn. Magst du die?

Was meinst du?

Manchmal schaue ich mir ein, zwei Rennen an, aber... Wirklich keinen Drink?

Max, besitzt du ein Pferd, dass Dancing Fancy heißt?

- Ja. - Hast du einen Trainer, der Rafelli heißt?

Danny Rafelli.

- Bezahlt als Geschäftsvertreter? - Er hilft uns an der Rennbahn.

- Sie haben eine PR-Firma? - Ich bin Partner, ja.

John Gottlieb and Associates, denen Sie 75.000 Dollar gezahlt haben?

Legitime Gewerkschaftsgeschäfte.

Der größte Teil des Geldes wurde für Sie benutzt.

- Ein Geschenk. - Sechs Dutzend Unterhemden.

- Acht Fernseher. Golfbälle, Schläger. - Kundengeschenke.

Bettlaken, Bezüge. 30 Paar Strümpfe. Zwei Rasenmäher.

Was ist mit der Spielzeugfabrik, die deine Frau hat? Was sagst du dazu, Max?

Vor 23 Jahren sagtest du: "Du hältst die Hand auf, Kovak."

Du hättest das niemals sagen sollen, Max.

Als ich zum Präsidenten dieser Gewerkschaft gewählt wurde,

hatten wir 200.000 Mitglieder.

Heute haben wir über zwei Millionen.

Die letzten 20 Jahre waren die besten meines Lebens.

Mit schwerem Herzen...

teile ich euch mit,

dass ich aufgrund medizinischer und familiärer Probleme

nicht erneut kandidieren kann.

Ich nominiere

einen Mann, der den Respekt von jedem Mitglied besitzt,

der viele Jahre Leiter im Mittleren Westen war,

der einzige Mann, der diese Gewerkschaft führen kann... Johnny Kovak.

Kovak! Kovak! Kovak!

Indem wir uns mit unseren Brüdern im ganzen Land verbinden,

und mit unseren Brüdern in Kanada, Puerto Rico, Hawaii,

rückt diese internationale Bewegung dichter zusammen als je zuvor.

Und mit eurer Unterstützung

gebe ich euch die größte Lohnerhöhung in der Geschichte der Gewerkschaft!

Ihr arbeitet hart, ihr verdient es, und ich sorge dafür, dass ihr es bekommt.

Das verspreche ich euch.

Das verspreche ich euch.

Kovak! Kovak! Kovak!

Gott schütze euch.

Und mit eurer Unterstützung

gebe ich euch die größte Lohnerhöhung in der Geschichte der Gewerkschaft!

...und ich sorge dafür, dass ihr es bekommt.

Die über eintausend Delegierten

unterstützten John Kovak nahezu einstimmig

als neuen internationalen Präsidenten der Amerikanischen Fernfahrer-Gewerkschaft.

Washington. Präsident Eisenhower sagte Reportern, dass...

Ich sage dir, wer heute Abend ein glücklicher Mann ist. Babe Milano.

- Wir sollten Kovak überprüfen. - Nein, nein, nein, nein.

Bleib an Milano dran. Finde heraus, was du kannst.

Und ich werde Mr. Kovak nicht aus den Augen lassen.

- Haben Sie ein Auto, Abgeordneter? - Auto? Ich hab nicht mal einen Führerschein.

Das ist schlecht, so kommen Sie niemals in die Gewerkschaft.

Nun, wir können immer noch auf die Farm zurück, oder?

Senator.

Sie... Mr. Kovak, Sie kennen Senator Madison, oder?

Und, was ist aktuell mit dem Komitee los, Senator?

Wir untersuchen verschiedene Arten der "Druckausübung".

- Ist das wahr? - Das ist wahr.

"Druck ausüben" ist sicher etwas, womit sich jeder Politiker auskennt.

Kommen Sie.

Auch die Politiker in der Arbeiterbewegung?

- Ich bin kein Politiker, Senator. - Stimmt, das sind Sie nicht.

- Guten Abend, Mr. Kovak. - Guten Abend, Senator.

- Grüßen Sie Milano von mir. - Sie kennen ihn?

Nicht so gut wie Sie, nein.

Johnny.

- Lass dich nicht von ihm ärgern. - Das habe ich nicht vor.

Der Anstieg der Lebenshaltungskosten beträgt fünfeinhalb Prozent.

Sie wollen eine achtprozentige Erhöhung?

Wir gehen auf sieben.

Acht. Die Zahl ist acht.

Wir gehen nur bis sieben. Mit einer "kein Streik"- Klausel.

Und einer Garantie, dass Sie alle Rebellen in 48 Stunden zur Ruhe bringen.

Wenn Sie Garantien wollen, zahlen Sie.

Der Preis ist zu hoch, Mr. Kovak.

Das sind Ihre Profite auch.

Also gut, Gentlemen.

Nach reiflicher Überlegung

sind wir bereit, auf ein Maximum von siebeneinhalb Prozent zu gehen.

Wir denken, dass ist mehr als fair.

Natürlich. Doch die Zahl, Gentlemen, lautet acht.

- Siebeneinhalb. - Acht.

- Siebeneinhalb. - Acht.

Auf gar keinen Fall, Kovak.

Ich dachte, Sie wären clevere Geschäftsmänner. Aber das sind Sie nicht.

Haben Sie eine Ahnung, wie viel Geld Sie bei einem Streik verlieren werden?

- Sie sagten sieben. - Nein!

- Siebeneinhalb. - Nein!

- Aber ihr wolltet acht? - Ja!

Ich habe acht für euch!

Gut, dass wir diese geschlossene Vorstandssitzung haben.

Ich denke, der Korruptions-Ausschuss sollte seine Ermittlungen ausdehnen.

Ich sage das mit großem Bedauern.

Ich habe lange Respekt für die Verdienste der Arbeiterbewegung gehabt,

aber es ist Furcht erregend, dass der Leiter einer der größten Gewerkschaften

Verbindungen zu den Chefs des organisierten Verbrechens haben könnte.

Na und? Komm schon, die können nichts beweisen.

So läuft das Geschäft, John.

Darlehen aus dem Rentenfonds sind nichts Besonderes.

Wir zahlen Zinsen wie allen anderen auch.

Madison hat Vorladungen in jeder Filiale im Land.

Madison, Madison. Hör doch auf.

Der will doch nur ein paar Schlagzeilen für seinen Ausschuss.

Stimmt's nicht, John? Oder?

Wir sind am kreditwürdigsten.

- Ein Gefallen. - Wann ist Schluss mit all den Gefallen?

Das ist der letzte, Babe.

- Was wollen Sie denn? - Das ist eine Vorladung.

Sag Sie einfach, was Sie wollen.

Ich sage Ihnen, was wir wollen.

Wir wollen eine Liste der Vermögenswerte der Filiale 302 seit 1952.

Die haben wir nicht.

Eine Liste der Banken, in denen diese Werte liegen.

Die haben wir nicht.

Namen und Gehälter der Vertreter des Mittleren Westens.

Nein.

Belege der Immobilienfonds von Filiale 302.

Die haben wir nicht.

Und was ist mit den politischen Spenden von 302?

Die haben wir auch nicht.

- Was? - Letzte Woche ist eingebrochen worden.

- Die Unterlagen sind weg. Oder nicht? - Ganz recht, Vince.

- Ein Einbruch? - Ja.

Schlimme Leute ziehen in diese Gegend. Überall Einbrüche...

Ich nehme an, Sie haben einen Polizeibericht.

- Hast du, Vince? - Klar.

- Haben die schon etwas? - Noch nicht, John.

- Ruf sie an. - Klarer Fall.

Gentlemen, ich glaube, Sie verstehen nicht.

Diese Vorladung gibt uns das Recht, Ihre Unterlagen einzusehen.

Ich will, dass Sie mein Büro verlassen.

Ich werde Ihr Büro verlassen, Mr. Kovak.

Aber wenn ich das nächste Mal komme, dann mit dem Polizeipräsidenten.

Verschwenden Sie keine Steuergelder. Wir sind sauber.

Besorgen Sie sich ihren Ruf woanders.

Komm, Davie.

- Wir haben noch ein Problem. - Ja?

- Abe hat zum Rebellen-Streik aufgerufen. - Was?

- Das geht nicht. Wir haben einen Vertrag. - Was hat er vor?

Er sagt, der Vertrag sei ihm egal. Er geht in 48 Stunden raus.

- Was ist hier los? - Abe Belkin?

- Genau der. - Der Streik ist nicht autorisiert.

Wir können diese Streikposten nicht anerkennen.

Wer hat das angewiesen?

Vincent Doyle, leitender Vizepräsident.

Wir sind Brüder. Du erkennst unsere Streikposten nicht an?

- Ein unautorisierter Rebellen-Streik! - Das ist mir scheißegal!

Wir bewegen uns nicht!

...Streikenden ins Krankenhaus gebracht.

Der Vorsitzende des Senatsausschusses sagte,

dass Beziehungen der Gewerkschaft zur Unterwelt untersucht werden müssen.

Ich denke, dies ist ein trauriger Tag für die Arbeiterbewegung dieses Landes,

wenn eine Gewerkschaft interne Probleme mit Gewalt zu lösen versucht.

Wird Mr. Kovak aussagen müssen?

Darauf können Sie sich verlassen.

Was hast du getan? Was zum Teufel hast du getan, Vince?

- Nichts. - Ich sagte aufhalten, nicht Krankenhaus.

- Wir wollten niemanden verletzten. - Glaubst du, Madison nimmt dir das ab?

Glaubst du, die Presse nimmt dir das ab? Ich habe genug von dir.

- Babe, Ihr Kommentar? - Mr. Milano, ein Kommentar?

Schöner Tag heute, oder?

Hätten Sie Geld verloren, wie behauptet wurde?

Ihr Hut gefällt mir.

Sie sind ein Freund von John D. Kovak, nicht wahr, Mr. Milano?

Mr. Milano, bitte. Ich sagte, Sie sind ein Freund von John Kovak, nicht wahr?

Ich kenne ihn, sicher.

Wie lange sind Sie schon befreundet?

Oh, ich kenne ihn... ich weiß nicht. Ich kenne ihn schon lange, Senator.

Schon lange. Was ist das? Fünf, zehn, zwanzig Jahre?

Zwanzig Jahre, denke ich.

Haben Sie jemals Probleme mit der Polizei gehabt?

Vor langer Zeit, Senator. Aber ich werde es nicht bestreiten.

Könnten Sie uns eine Liste Ihrer Festnahmen geben?

- Nein, kann mich nicht erinnern. - Nicht erinnern?

Sie können sich nicht an Erpressung und Verdacht auf Mord erinnern?

Sie sind doch ein führendes Mitglied hiesiger Verbrecherorganisationen?

Nein, ich bin ein Geschäftsmann, das ist alles.

- So etwas gibt es nicht. - Was?

Das ähm... organisierte Verbrechen.

Wenn Verbrechen geschehen, kommen sie mir immer ziemlich desorganisiert vor.

Ich würde Sie gerne etwas fragen, Mr. Milano.

Besitzen Sie nicht den Hauptanteil

der Pyramid Enterprises Corporation in Las Vegas?

Laut meiner Steuererklärung.

Das Unternehmen erhielt ein Darlehen von 2,5 Millionen Dollar

vom Rentenfonds der Fernfahrer-Gewerkschaft?

Das ist kein Geheimnis.

Haben Sie mit Ihrem Freund Mr. Kovak darüber geredet?

Mit den Verwaltern des Rentenfonds.

Haben Sie mit ihrem Freund Mr. Kovak darüber geredet?

Niemand verhandelt gerne mit ihm, Senator.

Lieber würde ich mit Ihnen verhandeln.

- Name. - Ich verweigere die Aussage,

da ich ehrlich glaube, die Antwort könnte mich belasten.

Meinen Sie, Sie haben Angst, dass, wenn Sie ihren Namen sagen,

Sie das belasten wird?

Könnte sein.

Ein Name, der solch eine Last mit sich trägt. Das ist hart!

Ist es nicht Tatsache, Mr. Doyle, dass ohne die Einwilligung der Mitglieder

Gewerkschaftsgelder für organisierte Verbrechen benutzt werden?

- Ich lehne die Art der Fragestellung ab. - Beantworten Sie die Frage.

Ich lehne sie ab,

da ich ehrlich glaube, die Antwort könnte mich belasten.

Gibt es irgendeine Frage, die dieses Komitee Ihnen stellen könnte,

deren Antwort Sie nicht belasten würde?

- Mit Verlaub, ich lehne es ab... - Das reicht.

Sie widern mich an, Sir.

Wir vertagen auf 9 Uhr, Montagmorgen.

Ich sag Ihnen was, sämtliche LKWs...

...und all das Gehupe, werden mich nicht aufhalten...

..Mr. Kovak in den Zeugenstand zu befördern.

Ich sorge mich um dieses Land und darum, dass er die Stadt paralysiert hat.

Unsere Hauptstadt. Ist Ihnen das gleich? Oder besitzt er Sie auch?

- Was zum Teufel soll das heißen? - Das sage ich Ihnen.

Sie haben für Kovak gearbeitet und er für Babe Milano. Ganz einfach.

Ich arbeite nur für die Gewerkschaft!

- Wir lösen unsere eigenen Probleme. - Wann?

Hören Sie, mein Komitee verfolgt den Fall jetzt.

Nicht Jahre später. Denken Sie daran.

Man könnte sagen, dass Ihr Schweigen billigt, was hier vorgeht.

Alles, was wir brauchen... sind ein paar Hintergrund-Informationen.

Mr. Belkin... bitte.

Johnny, versteh doch. Abe wird aussagen.

- Er hat mit Madison geredet. - Das glaube ich nicht, Vince.

Ich habe ihn beobachten lassen. Er war dort.

- Das kann ich nicht glauben. - Habe ich das nicht immer gesagt?

Das hast du. Aber ich kann es nicht glauben.

Das musst du jetzt wohl, Johnny.

- Wir brauchen Milano dafür. - Ich will Milano nicht.

Alles wird rauskommen - die Musikboxen, die Darlehen, alles.

- Sie hängen dir Korruption an! - Ich hab nie was genommen.

Sie ruinieren dich und uns. Die ganze Gewerkschaft!

Halt den Mund! Niemand ruiniert die Gewerkschaft!

Sag es ihm.

Vince hat Recht, Johnny.

Sie setzen uns ganz schön unter Druck. Es geht nicht nur um mich.

- Um uns alle. - Ich werde damit fertig.

Mit dem Justizministerium, Finanzministerium, FBI, der Regierung?

- Was soll ich denn tun? Wegrennen? - Ich weiß nicht.

Ich habe mit ein paar Freunden geredet.

Du solltest Vince übernehmen lassen.

Du willst, dass ich zurücktrete?

- Denk an den Druck. - Das ist meine Gewerkschaft.

- Hör zu. - Halt dich da raus, OK?

Wenn Belkin aussagt, war's das für dich.

Er wird nicht in den Zeugenstand treten.

Das kommt nicht in Frage. Ist das klar?

John,

he, wir sind schon seit so langer Zeit Freunde.

Wir waren nie Freunde.

Kovak! Zeit, in Rente zu gehen.

- Ja? - Ich möchte Abe Belkin sprechen.

- Abe Belkin ist nicht hier. Möchten Sie... - Johnny. Schon OK.

- Hallo Molly. - Du hättest nicht kommen sollen.

- Ich muss mit Abe reden. - Er will nicht reden.

Es ist wichtig, für euch beide.

- Er hat nicht... - Wer ist da?

- Ich bin's. Johnny. - Johnny?

Johnny. Kennst du mich noch?

Schon OK.

Johnny Kovak, von der Gewerkschaft.

Was zum Teufel machst du da unten, Abe?

Schon gut.

Wir haben nichts zu besprechen.

- Wie geht es dir? - Gut.

Was reparierst du? Einen Stuhl?

- Ja. - Du bist eben geschickt mit den Händen.

Johnny, sag einfach, was du sagen willst.

OK. Sieh mal, Abe, du hast Familie.

Das ist für dich doch sicher das Wichtigste, oder?

Du musst für ihre Sicherheit sorgen.

Also gut, wir haben Probleme.

Unser interner Aufsichtsrat sollte sich darum kümmern.

Johnny, du bist der Aufsichtsrat.

Ich will nicht, dass dir was zustößt.

Durch deine Hand, Johnny?

Nein.

Ich bin hier, um dir zu helfen.

Ich weiß.

Ich will nur alles wieder in Ordnung bringen.

Leute wie Milano und Doyle loswerden, die bei uns nichts verloren haben.

Du hast mit ihnen gemeinsame Sache gemacht, nicht ich.

Ich musste mit ihnen zusammenarbeiten. Das weißt du.

Ich weiß, ich weiß.

Musst du das wirklich tun?

Ja.

Dann tu es.

Weißt du, was das Problem ist?

Was?

Wir hätten nie die alte Gegend verlassen dürfen.

Pass auf dich auf, OK?

Soll ich nicht mitkommen?

Nein, ich will nicht, dass all die Reporter dich stören.

Ich könnte im Hotel bleiben.

Nein, du bleibst besser hier.

Ich bin bald wieder zu Hause, OK?

- Rufst du an, wenn du gelandet bist? - Sicher. Wo sind die Jungs?

- In der Schule. - Ich werde wohl schon senil.

Ich liebe dich.

Was ist denn mit dir los?

Muss wohl die Hitze sein.

Dann bleib besser im Kühlen.

Okay, das ist ein Überfall!

Alles runter auf den Boden! Runter auf den Boden!

Alles runter auf den Boden!

Alles runter und keinem passiert was!

- Runter auf den Boden. - Unten bleiben, keinem passiert was.

Nicht bewegen!

Beeil dich.

Glotze mich nicht an, Alte!

Los weg!

Lauf, Abe, raus hier!

Los!

Leider hat er die Angewohnheit, das Geld der Steuerzahler zu vergeuden.

Die Gelder sollten gegen die Senatoren verwendet werden.

Mr. Kovak, stecken Sie nicht mit Babe Milano unter einer Decke?

Was sagen Sie dazu?

Erheben Sie sich, Mr. Kovak.

Schwören Sie, dass Sie vor diesem Ausschuss

die ganze Wahrheit sagen werden, so wahr Ihnen Gott helfe?

Ich schwöre.

Ruhe bitte.

Darf ich um Ruhe bitten?

Sicher wollen wir jedes einzelne Wort hören, dass Mr. Kovak zu sagen hat.

Doch bevor wir mit diesem Hearing beginnen,

möchte ich gerne mein Beileid bekunden.

Abe Belkin, ein Gewerkschaftsfunktionär der Westküste,

der hier heute aussagen sollte,

wurde vor 12 Stunden umgebracht.

Senator Madison. Senator Madison!

Senator Madison, in Anbetracht der Ereignisse

beantrage ich einen Aufschub von mindestens 48 Stunden.

Sicher sind alle betrübt durch Mr. Belkins Ableben,

doch ich sehe das nicht als Grund für einen Aufschub.

Wünscht Mr. Kovak einen Aufschub? Wenn ja, aus welchem Grund?

Senator, ich bin sicher, dass jeder hier weiß, wie nah dieser Mr...

- Ich bin hier um auszusagen. - Danke, Mr. Kovak.

Nur für das Protokoll,

Sie sind Präsident der Amerikanischen Fernfahrer-Gewerkschaft?

Ja.

Würden Sie bitte etwas lauter sprechen?

Ja.

Und wie viele Mitglieder hat Ihre Gewerkschaft?

Fast drei Millionen.

Was genau ist Ihr Zuständigkeitsbereich als Präsident?

- Ich repräsentiere die Männer. - Ist das alles?

In einer überregionalen Zeitschrift haben Sie kürzlich behauptet,

Ihnen gehöre "alles, was auf Rädern ist".

Ich repräsentiere die Männer.

Aber ist es nicht Furcht erregend, solche Macht in den Händen eines Mannes?

- Nein, Senator, ist es nicht. - Ich verstehe.

Stimmt es nicht, dass die Gewerkschaft jetzt einen Ruf für brutale Methoden hat?

Das ist nicht wahr.

Stimmt es nicht, dass viele Ihrer Mitglieder,

insbesondere die Vertreter, vorbestraft sind?

- Einige. - Das geben Sie zu?

Wenn ein Mann einen Fehler macht, soll das sein Ruin sein?

Ich wurde 30 Mal bei Streikaktionen für gerechte Löhne verhaftet.

Macht mich das zu einem Kriminellen?

Denken Sie, dass Vincent Doyle, ein Vizepräsident Ihrer Gewerkschaft,

seines Amtes enthoben werden sollte,

da er es hier ablehnte auszusagen, unter Berufung auf Selbstbelastung?

- Weil er die Aussage verweigert? - Genau.

Das ist sein gutes Recht. Es ist in der Verfassung verankert.

Darum dreht es sich in unserem Land. Sie machen die Gesetze. Ich kann nichts tun.

Kennen, ähm... kennen Sie Anthony Milano?

- Ich kenne ihn. - Sie sind Freunde?

Ich kenne ihn.

Hat Ihre Gewerkschaft nicht unlängst einem von Mr. Milanos Unternehmen

ein Darlehen in Höhe von 2,5 Millionen Dollar gewährt

und weitere Darlehen von insgesamt 6,2 Millionen Dollar?

Ja.

Bat Mr. Milano Sie, ihm das Darlehen zu bewilligen?

- Er fragte die Verwalter. - Sie sind ein Rentenfonds-Verwalter.

- Ja, das bin ich. - Also stimmten Sie dafür?

- Mit 11 anderen. - Wie lange kennen Sie Mr. Milano?

Schon lange.

Haben Sie jemals mit Mr. Milano Geschäfte abgeschlossen?

Ich weiß nicht, kann sein.

Eine eidesstattliche Aussage von Abe Belkin bestreitet das.

Und die Haley Musikbox-Firma aus Pontiac, Michigan?

Haben Sie als Vorsitzender des Midwest-Rats nicht Leute

zum Kauf dieser Musikboxen gezwungen?

Ich habe nie jemanden gezwungen.

Mussten die Barbesitzer nicht erst Haleys kaufen,

- um Alkohol-Lieferungen zu kriegen? - Ich hatte da keine Wahl.

Ach, kommen Sie, Mr. Kovak! Wir haben alle eine Wahl.

Stimmt es nicht, dass Haley im Besitz von Mr. Milano war?

Er besaß möglicherweise Anteile daran.

Stimmt es nicht, dass Mr. Milano Sie bestach, damit Sie seiner Firma helfen?

Das ist eine Lüge! Das... Lasst mich los!

Durch ein Hochzeitsgeschenk?

- Das ist eine Lüge. - Sie stehen hier unter Eid, Sir.

Ich will Ihnen etwas sagen. Mir liegen bestimmte Aussagen vor,

die es Ihnen unmöglich machen, dieses Hearing zu diskreditieren!

Ich habe nie in meinem Leben etwas genommen.

- Nichts? - Nein.

Haben Sie jemals jemanden umgebracht?

Nein, ich habe nie jemanden umgebracht.

- Ihre Antwort ist also nein? - Richtig.

- Was ist richtig? - Dass ich niemanden umgebracht habe.

Sind Sie sicher?

Stimmt es nicht, dass Sie 1938 bei einem Streikaufstand, den Sie anführten,

einen Mann mit einer Axt getötet haben?

Das war Notwehr.

Und stimmt es nicht, dass Sie ihm mehrmals auf den Kopf schlugen,

- bis es seinen Tod auslöste? - Es war Notwehr.

Beantworten Sie die Frage, Mr. Kovak.

Haben Sie 1938 einen Mord begangen?

Oder, noch wichtiger,

haben Sie den Mord an Abe Belkin vor weniger als 12 Stunden arrangiert?

Das ist eine Lüge! Ich lasse mich hier nicht ohne Beweise anklagen!

- Antworten Sie. - Sie wollen die Wahrheit nicht hören.

- Abe war wie ein Bruder. - Antworten Sie.

Wir haben die Gewerkschaft zusammen aufgebaut!

Sie wollen mich nur für Ihre Lügen benutzen. Lasst mich!

Sie profitieren nicht von seinem Tod, sie Schwein!

- Das ist Missachtung des Gerichts. - Ich sage nichts mehr!

- Sie missachten das Gericht! - Und Sie!

Und dieses Hearing und Milano und mich selbst verachte ich auch!

Ruhe, bitte. Ruhe.

Kovak! Kovak! Kovak!

Kovak! Kovak! Kovak!

Was sind wir?

Was sind wir?

Was sind wir?

- Du siehst müde aus. - Ja. Es ist spät, Bernie.

Danke.

Willst du auf einen Drink reinkommen?

- Danke, Johnny, aber ich bin auch müde. - Klar.

Ich wollte nur reden. Willst du reden?

Ich würde eigentlich gerne nach Hause gehen und schlafen.

Klar. Verstehe. OK.

Ruh dich aus. Bis morgen früh im Büro.

Ja. Gute Nacht, Bernie.

Anna?

Anna?! Anna?!

Anna!

Anna!

WO IST JOHNNY?

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