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Original subtitles

TWELVEPOLE CREEK, VIRGINIA

Der Bus ist da. Mama!

- Bist du so weit? - Ja.

Ich such mir Arbeit und schick dir Geld.

Sei blo� vorsichtig.

Du wei�t, was ich meine, oder?

Ich wei� alles �ber Jungs.

Ich rede von M�nnern.

Ich soll doch einen finden?

Ja, schon.

Es ist kompliziert.

Nicht alle sind so gut wie dein Vater.

Du musst es selbst rausfinden.

Aber eins kann ich dir sagen.

Trau nie einem Mann, der sagt: "Du kannst mir vertrauen."

Hast du geh�rt?

Und die mit Geleef�llung?

Bring sie raus.

Die Kunden warten.

Entschuldigen Sie. Haben Sie da gerade Gitarre gespielt?

Ich spiele ein bisschen.

Nur die Griffe G, C, D und A.

G, C, D und A? Fantastisch.

Interessieren Sie sich f�r die Unterhaltungsbranche?

Sie meinen Showbusiness?

Mein Name ist John Snyder. Meine Freunde nennen mich Red.

Nett, Sie kennen zu lernen, Belle.

Darf ich fragen...

Wie viel verdienen Sie hier?

Fast 30 Dollar pro Woche.

Was halten Sie von 30 Dollar pro Abend?

Und ich kauf Ihnen ein brandneues Kost�m dazu.

Ein guter Abend! Begeistertes Publikum.

Was ist das hier f�r ein Laden?

Ein Variet�-Theater. Sie werden dein Lied lieben.

Weil es ein gutes Lied ist.

Wei�t du, was noch fehlt? Ein passender K�nstlername.

Deine Augen sind wie Sterne. Wie Sterne.

Dein Haar ist wie Feuer, wie Sternenfeuer.

Sternenfeuer! Star Blaze!

Star Blaze! Das ist dein Name. Gef�llt er dir?

- Ist nicht ganz mein Fall. - F�llt dir was Besseres ein?

Ja, schon.

- Etwas Einzigartiges. - Gut. Sag schon!

Blaze Starr.

- Das ist genial. - Mit zwei "r".

Genau das ist es! Blaze Starr...

du gehst da raus und erz�hlst den Leuten eine Geschichte.

Runter damit!

Los, ausziehen.

- Ich ziehe nichts aus! - Aber nein.

Beruhige dich. Du wirst tanzen, nichts weiter.

Und meine Karriere als S�ngerin?

Ist vorbei. Du brauchst 'ne neue Karriere.

- Du willst, dass ich mich ausziehe! - Aber nein.

Ich dachte, das Publikum w�rde das Lied m�gen.

Das sind Bestien da drau�en!

- Bestien! - Bestien?

Das sind unsere Soldaten.

Sie werden in Korea gegen die Rote Gefahr k�mpfen!

Ich dachte, die Gelbe Gefahr.

Beide! Es gibt so viele Gefahren!

Sagt dir die 38. Parallele was?

Das ist vielleicht die letzte Parallele, die sie sehen werden.

Diese Jungs geben ihr Leben f�r dich. Da k�nntest du...

ihnen wenigstens ein bisschen deine Titten zeigen.

So egoistisch bist du doch nicht?

Wenn du's nicht f�r dich tust, nicht f�r mich, nicht f�rs Geld...

Blaze Starr mit zwei "r"...

tust du's f�r Amerika?

Mach weiter. F�r unsere Jungs!

Gott segne euch.

Was f�r ein Einstieg! Komm in meine Arme.

- Ich f�hlte Liebe, W�rme... - Und Respekt.

- Genau! - Unglaublichen Respekt.

Glaub mir, ich habe Titten kommen und gehen sehen.

Aber du hast ein enormes Potenzial in diesem Metier.

Aber du musst...

die schmierigen Typen umgehen, die dieses Milieu in der Hand haben.

- Ja. - Das wird dir gelingen, wenn...

Wenn?

Wenn du und ich... Partner werden.

Partner?

Mir kannst du vertrauen.

Ich mach mich ein bisschen frisch, bevor wir Partner werden.

Du bist schon so frisch wie eine Sommerbrise in der Chesapeake Bay.

- Frisch wie... - Ich wei�.

Danke.

Komm zur�ck!

Vergiss das mit der Sommerbrise!

Du bist weg vom Fenster! So funktioniert Amerika nicht!

Liebe Mama, du hattest Recht,

Es ist schwer, einen Mann zu finden, neben dem man gl�cklich aufwacht,

Es gibt ein paar h�bsche Jungs, aber nicht viele richtige M�nner,

Ich gehe nach New Orleans,

Da sind die Leute feiner, wegen Frankreich und so,

Eine Ehe durchl�uft drei Stadien.

Lieben, Labern und Leiden.

Jetzt aber ist es Zeit f�r ein bisschen Leben!

Sie kommt aus Baltimore, wo sie als zu hei� galt...

Die einzigartige... Blaze Starr!

Hallo, Jungs. Nett, dass ihr da seid.

Na, Ralphie?

Habt ihr gleich wieder die Zelte aufgebaut?

Meine tapferen Soldaten sind wieder da.

Alles richtige M�nner heute Abend.

Nur die Ruhe, S��er.

Geht's euch gut?

Wer m�chte meine Rose pfl�cken?

An dir ist ja ordentlich was dran!

Guten Abend, Gouverneur.

Guter Abend f�r die Jagd.

- Jede Menge Freiwild unterwegs. - Guter Abend f�r die Jagd.

- Guten Abend! - Wie geht's Ihnen?

Mann, hat die was drauf!

Hallo, Jungs.

Streifenbeamte sind 'ne feine Sache.

Steife Beamte sind aber noch besser.

Helfen Sie mir?

Na klar.

Mit Vergn�gen!

Schaffen Sie's nicht?

Wird schon gehen.

Ein Souvenir f�r Ihre Frau.

Du liebe G�te!

Die ist aber mal h�bsch.

Jawoll, zieh das Ding aus!

Applaus f�r unsere Superpuppe mit ihren Superschnuppen.

Zeit f�r noch ein bisschen mehr Leben! Danke!

Wer ist der Typ mit den Bullen? Werden wir �berwacht?

Nein, das ist der Gouverneur. Er will dich kennen lernen.

Mich kennen lernen?

Er kennt alle M�dels auf der Bourbon Street.

Vielleicht springt 'n Pelzmantel dabei raus.

Ein Pelzmantel? Wof�r h�lt der mich?

Gib zu, wir sind nicht gerade Nonnen.

Sag dem Gouverneur, er hat mich beleidigt und meine W�rde verletzt.

Ihr Angebot eines Pelzmantels hat die Dame beleidigt.

Dann bieten Sie Ihr einen Wagen an. Ach, ich tu's selbst.

- 'N Abend. - 'N Abend, Earl.

Alles klar, S��e?

- 'N Abend. - Sch�n, dich zu sehen.

- Delilah, bist 'ne echte K�nstlerin. - Danke.

Miss Starr...

Earl Kemp Long.

Komischer Name, ich wei�, aber was kann man machen.

Nett, Sie kennen zu lernen, Euer Ehren.

Ihre Vorf�hrung war echt 'n Ding.

Ein starker Ausdruck grundlegender menschlicher Bed�rfnisse.

Ich sehe mich als eine Geschichtenerz�hlerin.

Gute Geschichten m�gen wir alle, stimmt's?

Sie haben wohl schon von mir geh�rt?

Dass Sie die Kongressmitglieder von Louisiana gekauft haben, ja.

Das ist eine verdammte L�ge.

Ich kaufe sie nicht, ich miete sie. Das ist billiger.

Um dem Steuerzahler Geld zu sparen?

Sie haben ein gutes Verst�ndnis von Politik.

Ich habe wohl ein Herz f�r Politiker.

Ich w�re geehrt, wenn Sie mir Ihren Strumpf �berlassen k�nnten.

Nur, wenn ich ihn Ihnen um den Hals legen darf.

Wie eine Schlinge?

Ja, aber eine h�bsche.

Ich hab schon genug Schlingen um den Hals.

W�rde der Gouverneur mir in dem Fall den Hintern pudern?

Zeit f�r das Gro�e Finale, M�dels!

Dass ein Mann wie Sie sich so schwer entscheiden kann!

Auf Wiedersehen.

Mit so einem Gang w�rde ich �berallhin gehen!

Miss Starr! Ich w�rde Sie gern wiedersehen.

- Kann ich Ihnen vertrauen? - Nein.

Gute Antwort.

Ich habe 'ne Schw�che...

f�r starke, unabh�ngige Frauen mit Charakter und gro�en Titten.

Du kannst es eine Schw�che nennen...

aber meiner Meinung nach schaufelst du dir damit dein Grab.

Das w�r doch nicht schlecht.

He, Earl, ich rede mit dir!

Wo hast du dich wieder rumgetrieben?

Geht dich nichts an, Deeter!

Du kleiner Pisser!

Bist du wirklich f�r die Negerrechte?

Du sitzt im Bundeskongress. Das Wahlrecht ist Sache des Staates.

Du bist daf�r, weil sie f�r dich stimmen. Niggerfreund!

Du verstehst nicht, worum es in dieser Kampagne geht.

- Erkl�r's mir doch. - Hier r�ber.

Diverse Verwandte von dir bekleiden �ffentliche �mter im Staat, stimmt's?

Wenn du vom System profitieren willst, �berleg dir, was du sagst.

Wenn meine Familie zur Last wird, geb ich Ihnen Jobs beim Bund.

Mit den Negern ist es was anderes.

Red nicht um den Brei, sondern sag uns, was Sache ist.

Verdammt!

Rechne dir selbst aus, ob das ja oder nein hei�t!

- Du hast mich gebissen! - Allerdings hab ich das.

Er entschuldigt sich.

Ich hab ein herrliches Erlebnis gehabt.

Komm her, Junge.

Morgen steht in der Zeitung...

dass Arvin Deeter, Kongressmitglied...

dem Heim der Kriegsveteranen eine sch�ne Summe gespendet hat.

Her damit.

Danke.

Der Kit Kat Club hat noch offen, oder?

Liebe Mama, meine Karriere als S�ngerin hebt bald ab.

Heute Abend habe ich den Gouverneur kennen gelernt.

Er ist bekannt als Gentleman, gro�er Redner und guter Koch.

Die Langusten warten darauf, verkostet zu werden.

Ein Hauch von Paris aus dem Kochtopf.

Bei allem Respekt f�r Sie und Ihre guten Langusten...

wir haben etwas zu besprechen.

Die katholischen Demokraten im S�den des Staates...

unterst�tzen nicht unbedingt Ihre Wiederwahl.

Mmmh... ja, ja...

Ah, wen haben wir denn da!

Willkommen im Roosevelt Hotel.

Meine Damen und Herren...

ich darf Ihnen Miss Blaze Starr vorstellen.

Darstellende K�nstlerin und au�ergew�hnliche Erz�hlerin.

Miss Starr, das sind...

meine Ja-Sager und ihre Gattinnen.

Chester Thibodeaux, J. W. Lagrange, Doc Ferriday...

und alle anderen.

Der Abgeordnete Eldon Tuck.

Er hat sich heute eingeladen...

um ein Problem zu erl�utern, das er am Horizont w�hnt.

Guten Abend, Ma'am.

Ich w�hne gar nichts.

Der Gouverneur kann nicht zwei Amtszeiten hintereinander antreten.

Earl hat das schon im Griff.

Er tritt am Tag vor Ablauf der Amtszeit zur�ck...

und sein Stellvertreter springt f�r 24 Stunden ein.

So wird er nicht sein eigener Nachfolger.

Die Legislative sah das kommen und wird ein Gesetz verabschieden...

laut dem der R�cktritt mindestens neun Monate...

vor Ablauf der Amtszeit erfolgen muss.

Diesmal sind sie Ihnen zuvorgekommen.

Sagen Sie! Die haben sich wieder mal umsonst bem�ht.

Die sind d�mmer, als ich dachte.

Was w�rden sie wohl machen...

wenn ich als Stellvertreter antrete, neben einem willigen Tolpatsch...

als Gouverneur...

etwa meinem guten Freund Thibodeaux.

- Ich? Gouverneur? - Ja, aber nur f�r 24 Stunden.

Werden wir gew�hlt, trittst du zur�ck und ich werde Gouverneur.

Die Leute werden auf der Stra�e tanzen.

Da hat wohl keiner dran gedacht!

- Gute Idee. - Das k�nnte klappen.

Entschuldigung, wo ist hier die Damentoilette?

Wozu die wohl die Toilette f�r Damen braucht?

Wozu brauchen Sie die Toilette f�r Damen?

Weil ich mal Pipi machen muss.

Die Toiletten sind da lang.

Und dann nach links.

Ich w�r gern Gouverneur f�r einen Tag.

Du kriegst einen eigenen Stempel...

und einen Parkplatz. W�r doch toll.

Das d�rfte hinhauen, oder?

Ich wei� nicht, ob es hinhaut...

aber reinhauen wird es auf alle F�lle.

Im Namen meiner W�hlerschaft...

bekunde ich meine Unterst�tzung f�r das Team...

Thibodeaux-Long.

Auf Long und Thibodeaux!

Auf Long und Thibodeaux...

Aber wir h�tten eine kleine Bitte.

- Und die w�re? - Kein Wahlrecht f�r alle Neger.

Ich mache keine Kompromisse.

F�r wen halten Sie mich denn?

Das ist mein Bruder Huey.

Ein gro�artiger Mensch. H�tte Pr�sident werden k�nnen.

Aber 1935 stand er vor einem kleinen Problem.

Was f�r einem?

Einer Kugel. Friede seiner Seele.

- Das tut mir Leid. - Ist nicht n�tig.

Ich hab mich f�r ihn aufgeopfert.

Er sprach nur mit mir, wenn er was wollte.

- Reden wir �ber was anderes. - Was ist das?

Der gr��te Luchs, der je in Louisiana erlegt wurde.

Man soll keine Tiere t�ten.

Ach, Sie sind Tierfreundin?

Gehen wir, sonst kommen die Leute auf dumme Gedanken.

Das w�re ja schrecklich.

- Wo sind die denn alle? - Im Dunkel der Nacht verschwunden.

Erfahrung und Heimt�cke sind Jugend und lauteren Absichten �berlegen.

- Aber Gouverneur! - Sie haben zwei echte Goldst�cke!

- Sie meinen meine Augen? - Nein, Ihre Titten.

- Nennen Sie mich Earl. - Earl.

Gute Nacht.

Warten Sie!

Miss Starr!

Vielleicht hab ich mich nicht klar ausgedr�ckt.

Vielleicht war mein Verhalten zweideutig. Ich kann nichts daf�r.

Nur weil ich Ihre Erwartungen nicht erf�lle, bin ich noch l�ngst keine Schlampe.

- Das sind Sie nicht. - Ich wollte Sie nicht verwirren.

Sie sind nicht wie die anderen.

Ich bin keine Stripperin, ich bin T�nzerin.

- Darf ich Sie was fragen? - Ja.

Sind Sie in diesem Wahlkreis angemeldet?

Nein, ich bin noch nicht lang in Louisiana.

F�llen Sie das aus.

Sie sehen mir wie eine Demokratin aus.

- Na, hast du deinen Pelzmantel? - Nein...

- Hast du's umsonst gemacht? - Gar nicht. Aber man sieht sich.

Verlass dich nicht drauf.

Er meldet sich bestimmt.

Blaze Starr!

W�re eine frisch gebackene Demokratin daran interessiert...

die M�hlen der Politik mahlen zu sehen?

Mit Vergn�gen.

Dann sehen wir uns in meinem B�ro.

Da ist Earl!

Sir, wir haben Reporter hinter uns.

Soll ich sie absch�tteln?

Nur ein bisschen mehr Gas, Bobby, jag ihnen Angst ein.

- Na Leute, wie geht's? - Lange nicht gesehen.

Ich komme immer wieder. Ich mag die gro�en L�den in der Stadt nicht.

Bobby, Wassermelonen f�r J.O. Und Rathburn, auf meine Rechnung.

Wie geht's, Elmore?

Sch�n, Sie zu sehen. Die Meute ist mir auf den Fersen.

Seid ihr von der Lokalpresse?

Ich bin von der Times Picayune.

Stimmt es, dass Sie ein Gesetz unterst�tzen...

das farbigen Analphabeten...

das Wahlrecht garantiert?

Das sind mal tolle Stiefel!

Die besten, die ich seit zehn Jahren gesehen habe.

Die halten sicher 20 Jahre. Bobby! Bezahl den Mann.

Ja, Sir.

W�hlen Sie mich.

Die St�hle da nehm ich auch.

Herr Pastor, wir sind auf dem Weg. Ich hab 'ne Rede vorbereitet.

- Eine Rede, Sir? - Ja.

Wie Sie alle wissen...

stehe ich voll hinter den Ausnahmen vom Homestead-Gesetz...

dem Gesetz f�r Farmstra�en und der Hilfe f�r geistig Behinderte.

Ich glaube an den Br�ckenbau und die Schulspeisung...

- Und viel leeres Gerede. - Wie bitte?

Ich sagte, leeres Gerede, Sir.

Meinem Sohn mangelt es an Respekt, Sir.

Aber er hat im Grunde Recht. Wir brauchen keine Rede...

wir brauchen Arbeitspl�tze.

Arbeiten Sie an den Highways. Wenden Sie sich an La Grange.

Die Highways? Sie wollen, dass wir Abfall aufsammeln?

Dieser Mann ist Arzt und diese Frauen sind Krankenschwestern.

Wir haben lange genug Abfall aufgesammelt.

Wir haben Sie gew�hlt.

Und davor vor Ihren Bruder. Aber das k�nnte sich �ndern.

Vertrauen Sie Gott. Er wird sich Ihrer Probleme annehmen.

Wir haben mit Gott gesprochen. Er sagte, wir sollen uns an Sie wenden.

Findest du das witzig, Picayune?

Wir sind gespannt, wie Sie Krankenh�user desegregieren wollen...

ohne wei�e W�hler zu verlieren.

- Das w�rde uns interessieren. - Bobby, bring alles ins Auto.

Ich muss mal eben nachdenken.

- Keine schlechte Ladung. - Allerdings.

Hier haben Sie ein paar Stiefel. Die halten ewig.

- W�hlen Sie mich. - Hab ich schon immer getan.

Das ist aber mal h�bsch.

- Sie haben ein Problem? - Ja...

Ich muss nachdenken.

Ich hab auch ein Problem.

Und das w�re?

Viele M�nner w�rden gern den Nachmittag mit mir verbringen.

Sie aber anscheinend nicht.

Ich sitz nicht gern im Auto wie angeschlagene Ware.

Es ist doch nicht zu viel verlangt, den Leuten vorgestellt zu werden?

Wer ein Amt bekleidet, muss seine Indiskretionen diskret halten.

Ich bin keine Indiskretion.

Ganz ruhig, Kleiner.

Er kann dir nichts tun.

- Ich liebe Katzen. - Perfekt.

He, Sie! Packen Sie mir die Katze ein.

Liefern Sie sie an die Show-Bar in New Orleans.

Und dann "w�hlen Sie mich"?

Genau.

W�hlen Sie mich.

Ja, Sir?

Wir haben eine Katze gekauft.

Ruf das Krankenhaus in Atchafalaya an.

Sag ihnen, dass der Gouverneur von Louisiana in 20 Minuten ankommt.

Tag allerseits. Der Frauenverband...

unserer sch�nen Stadt Magnolia...

schickt diesem feinen Krankenhaus diesen Schinken.

Bitte. Bobby?

- Guten Tag. - Es ist wirklich ein guter Tag.

Ich freue mich, Ihnen ein Showbusiness-Genie vorzustellen...

das sich netterweise bereit erkl�rt hat, die Kranken zu besuchen...

um sie ein wenig aufzuheitern.

Hiermit pr�sentiere ich Ihnen...

Miss Blaze Starr.

Tag allerseits.

Sch�nes Krankenhaus.

Gibt es einen Grund f�r diese �berraschung?

Sie leisten hervorragende Arbeit.

Danke. Ihr Besuch ehrt uns.

W�hlen Sie mich. Sch�n, Sie zu sehen.

Tag, zusammen.

Gouverneur Earl Long.

Wie geht's Ihnen?

Werden Sie schnell gesund und w�hlen Sie mich.

Ich habe eine �berraschung f�r Sie.

- Heiter Sie auf. - Hallo, Jungs!

Wie geht's Ihnen?

- Was ist das hier? - Da sind die Neger drin.

Gehen wir rein.

Ihr Besuch ist eine gro�e Freude...

aber Sie h�tten Bescheid sagen sollen.

Das ist ja ein Skandal!

Wir haben nicht genug Platz.

- Davon rede ich nicht. - Wovon denn?

Es ist also so...

diese guten wei�en �rzte und wei�en Krankenschwestern...

- k�mmern sich um die Neger? - Ja, Sir.

Wei�e leeren ihre Bettpfannen?

Ja, Sir.

- Das muss sich �ndern. - Aber wie?

- Sagen Sie's mir. - Ich sollte schwarze �rzte...

und Krankenschwestern einstellen?

Was glauben Sie, was dieser gro�artige Arzt tun wird...

dessen Vertrag demn�chst ausl�uft, wie auch die seiner Kollegen?

Wie wird er das Problem l�sen?

Was werden Sie tun?

Nun, was werden Sie tun?

Es gibt nicht zuf�llig eine Liste von medizinischem Personal...

das farbig und arbeitslos ist?

Hier sind 300 Lebensl�ufe.

Sie sind ein mutiger Mann, Pionier neuer Ideen...

ein Vorreiter sozialer Reformen.

Neben ihm bin ich ein Feigling.

Sie d�rfen mich gern zitieren.

Eigentlich ist das Showbusiness unser beider Gesch�ft.

Sie haben die M�hlen der Politik schnell begriffen.

Was halten Sie davon?

- Besuchen wir die Armen? - Nein, hier wohne ich.

Ich nenne es mein Bohnenbeet.

Wie finden Sie es?

Es ist nett.

Das ist ein Foto meines besten Ebers.

Er gewann f�nf blaue Schleifen, bevor wir ihn einfroren.

Wir essen ihn st�ckchenweise. Das ist mein Stier.

Er gewann den ersten Preis auf dem Bauernmarkt von Louisiana.

Meine Tomaten haben einen Sonnenstich.

Oh Gott!

Da brauche ich eine dieser Pillen.

- Krieg blo� keinen Herzinfarkt. - Keine Sorge.

Ich hab noch ganz sch�n was auf'm Kasten!

Leg dich ins Bett.

Mit einem �lteren Mann schlafen ist wie einen edlen Wein trinken.

Du hattest noch nie die Chance...

einen Mann zu lieben, der so...

hochgestellt und einflussreich ist wie ich.

Ich bin der m�chtigste Mann der S�dstaaten.

Jawoll, ich werde dich...

in den Siebten Himmel wiegen!

Einen Liebhaber wie den alten Earl hattest du noch nie.

Beh�ltst du die Stiefel an?

Ja, dann ist die Zugkraft besser.

Wenn es dir aber nicht gef�llt, zieh ich sie aus.

Wenn so die Zugkraft besser ist, behalt sie an.

Das gibt Schwung, wei�t du.

Lass dir ruhig Zeit.

Stimmt was nicht?

Hoch mit dir, mein Freund!

Keine Sorge.

Manchmal springt er nicht so schnell an, wie ein alter Ford.

Aber wenn er erst mal loslegt, ist er nicht leicht aufzuhalten.

Na los, mach schon!

Du wirst vom Staat bezahlt! Wach auf!

- Ist doch nicht schlimm. - Doch, das ist schlimm.

Ich w�rd den Schmarotzer feuern, wenn ich k�nnte.

Darf doch nicht wahr sein!

Ich entschuldige mich.

Ich entschuldige mich, auch im Namen meiner Familie.

Du hast doch nichts falsch gemacht.

Bleib hier, ich komme gleich wieder.

Ich entschuldige mich im Namen des Staates Louisiana.

Verzeihung.

K�nntest du vielleicht...

was ohne Gott drin singen? Wegen der Umst�nde.

Nat�rlich. Das war sehr gedankenlos von mir.

- Bist du bald fertig? - Noch nicht, Miss Starr.

Verdammt...

Du kriegst mir doch keinen Herzinfarkt?

Ich hab dir nicht wehgetan, oder?

War doch nur ein kleiner Nachmittagsspaziergang.

Wo zum Teufel ist Earl?

Wir m�ssen ihm Vernunft einbl�uen, bevor er die Demokratische Partei...

den Bach runterschickt!

Das ganze schwere Essen klebt ihm die grauen Zellen zusammen!

Quatsch!

Er ist nicht verr�ckt, man muss nur mit ihm reden.

- Dann redet. - Sie haben Probleme.

- Und zwar? - Sie treiben sich mit dieser...

Stripperin rum, Blaze Starr.

- L�ge. - Wenn Earl sagt...

es stimmt nicht, glaube ich ihm.

- Jawoll. - Ich auch.

Die eifrigsten Ja-Sager aller Zeiten.

Aber hier k�nnen Sie sich nicht so schnell rauswinden.

Wir h�ren, dass das Finanzamt Ihnen auf die Finger schauen will.

Wegen Steuerhinterziehung. K�nnte �bel werden.

Im Gegenteil. Den W�hlern sind Steuerprobleme sympathisch.

Eine Steuerpr�fung ist 10.000 Stimmen wert. Zuerst kamen sie 1938.

1939 wollten sie mich wieder reinlegen, nichts gefunden!

1940 auch nicht! Und 1941 auch nicht!

1942 und 1943 war's genauso.

Am Dienstag kriegen Sie den Abzug.

1951 dachten sie, jetzt haben sie mich.

Ich bin der am h�ufigsten �berpr�fte Mann in Louisiana, und stolz darauf.

Spucken Sie's schon aus.

Sch�n, Earl.

Das Negergesetz wird das Ende Ihrer Karriere sein.

Es ist politischer Selbstmord.

H�ren Sie, Earl.

Wir werden dr�ber abstimmen und die Verantwortung �bernehmen.

Sie k�nnen uns als Rassisten verschreien...

moralisch erhaben sein und mit den armen W�hlern machen...

was Sie wollen, wie immer.

- Wir stehen gern als die Schlimmen da. - Sie d�rfen offiziell nicht mal dabei sein.

Sie brauchen mir die Regeln nicht zu zitieren.

Die L�sung ist einfach.

Aber Sie m�ssen was Schweres tun.

Was denn?

Einen ganzen Tag in der Legislatur den Mund halten.

Alle sind zufrieden und das Gesetz verschwindet vom Tisch.

Und was ist die Gegenleistung?

Wir ziehen so viel Unterst�tzung wie m�glich...

von Jimmie Davis und Dellesseps Morrison zu Ihren Gunsten ab.

Ich spreche wohl f�r alle hier: Du bist unser bevorzugter Gouverneur.

Ich w�rde gern weiter mit dir arbeiten.

Ich w�re sehr gern Gouverneur...

wenn auch nur f�r einen Tag.

Wie lange ist es her...

dass Sie s�dlich von Baton Rouge Wahlbezirke gewonnen haben?

Ganz sch�n lang, oder?

Meine Kollegen hier sind bereit...

Ihnen unter die Arme zu greifen.

Und zwar in den Gemeinden East Baton Rouge...

Plaquemines, Terrebonne, Jefferson...

Iberia, Saint Martin...

Ascension, Assumption...

- Saint John the Baptist... - Genug!

Jetzt nicht.

Ok, Sir. Tut mir Leid.

Machen Sie die T�r zu.

Blaze Starr.

Sie gew�hnen sich besser an sie.

Sie geh�rt zum Leben.

Steuern?

Lasst die Hunde kommen. Die bei�en, aber fressen mich nicht.

Was dieses Gesetz angeht...

Ich soll wegbleiben und den Mund halten?

Sch�n, werd ich tun.

So was hast du noch nie gesehen.

Miez, Miez...

Ich hab an der Schleife Fleisch befestigt.

- Nicht schlecht, oder? - Ziemlich gut.

Ein St�ck Steak an der Rose befestigt und an der Schleife festgemacht.

Das hat er gefressen.

Das ist der von der Picayune,

- Miss Starr? - Versteck mich hier.

Ich komme gleich.

- Ich komme. - Ich wei�, dass er da ist!

- Guten Abend, ich suche Earl Long. - Ich bin allein mit meiner Katze.

Ich habe seine Stimme geh�rt.

Sie irren sich, das ist ein Panther.

Ein Panther? Warum zeigen Sie ihn mir nicht?

Er mag keine Reporter.

Miss Starr, alle Welt mag mich.

Wenn Sie darauf bestehen...

Tut mir Leid. Ich hab mich geirrt!

Braver Panther. Jetzt geh schlafen.

Braves K�tzchen.

Bis sp�ter. Mach ein Nickerchen.

Jetzt komm raus, sonst muss ich zu dir kommen.

Na komm!

Komm schon raus.

Ich hasse dieses Arschloch!

Den bring ich um!

Ich h�nge sie alle an den Eiern auf!

Verdammte Zeitungen! Haben kein Recht, den Leuten...

Kameras in die Hose zu stecken!

Gib mir eine meiner Pillen, Schatz.

Reg dich nicht auf.

Wenn Idioten fliegen k�nnten, w�re der Himmel voller Reporter!

M�chtest du dr�ber reden?

Wor�ber?

- Irgendwas stimmt doch nicht. - Alles ist in Ordnung.

Ich bin zu einem Problem f�r dich geworden.

Dr�ngel mich nicht wegen meiner Probleme.

Eine Frau muss dr�ngeln, das wei�t du doch.

Na sch�n. Dr�ngeln respektiere ich.

Aber ein Mann teilt seine Probleme nicht mit einer Frau.

Dann hab ich...

den Gouverneur von Louisiana wohl �bersch�tzt.

Ich dachte, mit jemandem schlafen bedeutet mehr als wild rumrollen.

Ich dachte, kuscheln und W�rme geh�ren auch dazu.

Dass man seine innersten �ngste teilen kann.

Das ist es, was nackt sein f�r mich bedeutet.

Das ist die wahre Bedeutung von Sex.

Ich hab mich geirrt. Schade.

Du willst wohl nicht v�llig nackt sein vor mir.

Bei dieser au�erordentlichen Sitzung geht es um eine Abstimmung...

die unser biblisches Mandat best�tigt, die �berlegenheit...

und Reinheit der wei�en Rasse zu bewahren, wie Gott es will.

Damit wir unser Wahlregister von unsauberen, unwissenden...

Der Gouverneur!

...Gaunern bereinigen k�nnen.

Sie sollten nicht hier sein. Wir hatten eine Vereinbarung.

Sch�n, ich habe gelogen.

Herr Vorsitzender, ich m�chte sprechen.

- Willie Rainach hat das Wort. - Dann soll er es mir erteilen!

Gouverneur, bei allem Respekt, kein Gesetz...

gibt Ihnen in dieser Versammlung das Recht, uneingeladen zu sprechen.

Dann verabschiedet eins! Das kostet euch zwei Minuten.

Ich muss den Gouverneur bitten...

- den Saal zu verlassen. - Mein Bruder hat ihn gebaut!

Die Rede ist nicht von Ihrem Bruder, sondern von Ihnen...

und von Negern und dem Wahlrecht.

- Analphabeten auszuschlie�en... - Ich habe das Wort!

Ohne das Wahlrecht hat ein armer Mann �berhaupt nichts!

"Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit."

Psalm 111.

"Du sollst deinen N�chsten nicht zu unrecht verurteilen." Leviticus 19.

"Deine Nacktheit wird aufgedeckt. Deine S�nden werden sichtbar sein."

Jesus sagt: "Wer mir nachfolgt, wird nicht im Dunkeln wandeln."

- Bitte. - Na sch�n!

Sie haben das Wort!

Willie Rainach!

Er hat ein Landhaus an einem See.

Eines Tages wird er sich da auf die Veranda setzen...

seine Schuhe ausziehen, sich die F��e waschen...

den Mond anschauen und Gott suchen.

Und ich sage Ihnen...

wenn Willie Rainach sich eines Tages Gott nah f�hlt, wird er sagen...

dass Neger menschliche Wesen sind!

Menschliche Wesen oder W�hler, Gouverneur?

- Erteilt mir das Wort! - Ruhe, Gouverneur.

Die Debatte ist beendet.

Wenn es keine Einw�nde gibt, schreiten wir jetzt zur Wahl.

Ich habe einen Einwand!

In der Bibel steht, dass vor dem Ende der Zeit...

Ziegen, Tiger, Hasen und Katzen in einem Bett liegen werden!

Ihr k�nnt die Zukunft nicht aufhalten!

Buford! Sind Sie auf meiner Seite oder nicht?

Ist das das Fernsehen?

Wie sehe ich aus?

Ein Onkel von mir ging einmal besoffen ins Negerviertel.

Er holte einen Neger aus dem Bett und schlief mit seiner Frau.

Der Neger kam mit einem Gewehr zur�ck...

und erschoss meinen Onkel.

Wir k�nnen nicht nachts mit ihnen schlafen und sie tags�ber treten!

Wir entschuldigen uns...

vor dem Publikum f�r das Verhalten des Gouverneurs.

Willie Rainach, du bist ein dreckiger Schwanzlutscher!

Nein, Moment mal...

Ich wollte sagen, ein dreckiger Daumenlutscher.

Nicht Schwanzlutscher. Der B�rgerkrieg ist vorbei!

Da der Gouverneur sich weigert zu gehen...

fahren wir mit der Abstimmung fort.

Seit 100 Jahren ist er vorbei!

Die Zukunft wird uns alle einholen.

Alles wird gut. Du hast immer noch mich.

Soll ich dir was vorsingen?

Diese Hy�nen!

Bobby, diesen Arschl�chern nach.

- Her damit. - Wo ist Bobby? Raus da!

Seid ihr Kommunisten?

- Cheeseborough... - Herr Gouverneur, Sie kommen mir...

sehr krank vor. Sie brauchen professionelle Hilfe.

Ich gab Ihnen Ihren Job. Was haben Sie mir gegeben?

Es ist zu Ihrem Besten, Gouverneur.

Zum Staatskrankenhaus in Mandeville.

EARL LONG IN DER NERVENKLINIK

DER GOUVERNEUR UND DIE STRIPPERIN

UNTER PROTEST EINGESPERRT

GEGEN SEINEN WILLEN IN DER PSYCHIATRIE

LONG SCHL�GT UM SICH

TOBENDER GOUVERNEUR LONG IN NERVENKLINIK EINGEWIESEN

KETZER, KL�GER, KORRUPTION

Da ist sie!

Miss Starr! Bitte!

Auf ein Wort!

- Wo ist er? - Mandeville.

Eine Stunde von hier.

Der Gouverneur leidet an Bronchiektase und Arteriosklerose...

fluktuierendem Blutdruck, Ventrikelverschluss und Ersch�pfung.

Dieser Zustand erfordert seinen Aufenthalt in der Intensivstation.

Wer da?

Miss Blaze...

Du siehst gar nicht gut aus.

Sie pumpen mich mit Gift voll.

- Ganz schlimmes Zeug. - Ich hab was f�r dich.

Gar nicht so leicht, dich zu besuchen.

- Sind die Leute gegen mich? - Vielleicht.

Aber du bist immer noch Gouverneur.

Nein, bin ich nicht.

Ich bin hier eingeschlossen.

Nein, es steht sogar in den Zeitungen.

Selbst in der Klapsm�hle bist du laut Gesetz noch Gouverneur.

- Ich bin noch Gouverneur? - Ich schw�r's.

So einflussreich wie eh und je.

Wer hat mir das angetan?

Man sagt, deine Feinde.

- Oder deine Familie. - Ich versteh's nicht.

Ich bin also noch Gouverneur.

Du musst ein paar Leute in mein B�ro rufen.

Den Krankenhausdirektor... Wie hei�t er noch?

- Cheeseborough? - Genau.

Und die anderen Mediziner.

- Doc Ferriday? - Ja.

Und den Typ von der Picayune?

Nat�rlich...

Hier Earl, Mit wem spreche ich?

Sie sprechen mit Dr Cheeseborough und seinem Team.

Wir machen uns Sorgen um Sie.

Ja, bestimmt tun Sie das.

Sie haben also die gesamte Hierarchie...

des Gesundheitsministeriums da?

Alle sind hier. Sie m�chten eine Erkl�rung abgeben?

Da Sie alle in meinem B�ro sind, m�chte ich eine Erkl�rung abgeben.

Wir h�ren.

Sie sind entlassen.

- Was? - Sie haben mich verstanden,

Das ist mein Recht. Pr�fen Sie die Verfassung.

- Aber Sir... - Und zwar schnell! Doc Ferriday?

Ich bin hier, Earl.

Sind die Reporter auch da? Der von der Picayune?

Ich bin hier, Sir.

Sie sind mein Zeuge.

Ich biete Ihre Stelle einem wunderbaren Mann an...

vom Louisiana Hospital...

einem wundervollen Humanisten...

den ich zu meinen engsten Freunden z�hle: Doc Ferriday.

Ich nehme diese Ehre an und verf�ge als Erstes...

die Entlassung des Gouverneurs Earl K. Long...

- aus dem Mandeville Krankenhaus. - Eine weise Entscheidung.

Ich danke Ihnen allen und m�chte hierbei...

meine Kandidatur f�r den Gouverneursposten ank�ndigen.

Oder Stellvertretender Gouverneur, was auch immer.

Ich f�hle mich umhergeschleudert wie ein Fu�ball.

Mein Kopf ist blutig, aber ungebeugt!

Wie geht's Ihnen?

Ich begr��e Sie alle!

Ich bin ein Fan von Miss Starr...

und w�rde viel daf�r geben, in deinen Stiefeln zu stecken.

Sie ist eine gro�artige Frau, aber sie schadet dir.

Es sind meine progressiven Ideen, die mir schaden.

Blaze Starr ist so ziemlich deine progressivste Idee.

Dein eigener Wahlbezirk ist gegen dich. Schau doch.

Ich kam aus Washington her, um Jimmie Davis zu unterst�tzen...

und um dieses Wrack...

dieses �ffentliche �rgernis...

das sich mit Negern abgibt und jungen Frauen hinterher jagt...

diesen alten Betr�ger...

mit seinen gef�hrlichen Ideen, wenn er �berhaupt welche hat...

mit seinen sozialistischen Neigungen...

diesen Affront des Staates Louisiana zu stoppen.

Lassen wir den letzten Vertreter...

des Long-ismus in der Versenkung verschwinden!

W�hlt Jimmie Davis!

Danke, Freunde.

Chester Thibodeaux. Sie kennen mich.

Ich bin zusammen mit Earl K. Long als Kandidat aufgestellt.

Meine Ziele und Ambitionen...

Danke, Chester. Das sollte eine tolle Rede werden, ich wei�.

Ich hab sie schon geh�rt.

Er wird ein guter Gouverneur sein.

Ich bin in meinen Wahlbezirk zur�ckgekehrt...

damit Sie selbst urteilen k�nnen...

Sehe ich verr�ckt aus?

Earl! Und die Stripperin?

Das ist eine reine Erfindung!

Was soll ein alter Knabe wie ich mit so einer Frau...

wenn ich sie kriegen k�nnte?

Ich war in der Klapsm�hle, bin's aber nicht mehr. Das kann ich beweisen...

im Gegensatz zu meinen Gegnern.

Muss gut f�r Ihre Karriere sein, diese Geschichte mit Earl.

- Stellen Sie meine Absichten in Frage? - Allerdings.

- Fest steht, dass wir einander lieben. - Sie lieben einander?

Alles liebt einander: H�hner, K�he, Truth�hne, Affen.

Ich brauche keine Reden von einem Mann, der nur ja sagen kann.

"Sofort, Earl. Gute Idee, Earl."

Halten Sie doch die Klappe, ja?

Ich bin kein Ja-Sager. Privat sage ich ihm die Wahrheit.

Ich stehe hundertprozentig hinter Earl K. Long.

Ich liebe ihn auch.

Gegen die Sache mit den Negern k�nnen wir nichts tun.

Gegen das mit der Klapsm�hle auch nicht.

Mit Ihnen ist das was anderes.

- Sie k�nnten weggehen. - Ich verlasse Earl nicht.

Wenn Sie bleiben, erleben Sie seinen Untergang mit.

Earl, wir m�ssen reden.

Feine Schweine, nicht?

Es ist vorbei, Earl.

Quatsch! Die Kampagne rollt erst richtig an.

Davon rede ich nicht!

Ich rede von uns beiden.

Wir k�nnen nicht mehr zusammen sein.

Du musst zur�ck in die Gouverneursvilla...

und zu deinen Freunden. Sie lieben dich.

Und sie haben Recht: Du hast Probleme.

Probleme? Die tun mir gut.

Ich w�lze mich in ihnen wie die Schweine im Schlamm.

Dein politischer Instinkt ist von meinem Parf�m verschleiert.

Lass das und verschleiere meinen politischen Instinkt.

Und mach mir keine Moralvorschriften mehr.

Wenn du gewinnst, komme ich zur�ck. Dann ist es egal.

"Wenn ich gewinne"?

Wenn du gewonnen hast, meinte ich.

W�rdest du mich lieben, wenn ich nicht Gouverneur w�re?

W�rdest du mich lieben, wenn ich kleine Titten h�tte?

- Das ist was anderes. - Ach ja?

Wovor hast du Angst?

Dich zu verlieren!

Und die Wahlen zu verlieren.

Wenn ich verliere, w�re ich einer von vielen...

alten M�nnern ohne Einfluss, die nicht wiedergew�hlt wurden.

Du w�rst der Ex-Gouverneur, das ist doch auch was.

Ich will es nicht sein! Daf�r bin ich nicht der Typ!

Wenn ich Recht habe, schreist du rum.

Und ich habe Recht, oder?

Dieser ausgestopfte Luchs hat's in sich, wei�t du?

Der k�mmert sich um dich...

wenn wir nicht zusammen sind.

Es ist Belle!

Helft mir mit den Sachen. Ich hab f�r jeden etwas.

Du siehst anders aus. Aber gut!

Ich muss mit dir reden.

- Ich hab alles vermasselt. - Aber nein...

Niemand vermasselt alles.

- Der ist f�r dich. - Was?

Ich hab meinen Freund verlassen.

Diese Woche ist entscheidend f�r ihn, und ich war im Weg.

Hast du ihn f�r immer verlassen?

Dar�ber wollte ich mit dir reden.

Ich bin ganz Ohr.

Wei�t du, ich bin nicht wirklich S�ngerin...

so wie du das vielleicht verstehst. Und mein Freund...

ist eine Pers�nlichkeit des �ffentlichen Lebens.

Wir sind ein ungew�hnliches Paar.

Ach, der Rest der Welt ist komplizierter als Twelvepole Creek.

Ich wei�, Belle.

Warte, ich zeig dir was.

Der Busfahrer bringt sie mir mit.

Er sieht sie in Huntington.

Warum hast du nie was gesagt?

Ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen.

Bist du entt�uscht von mir?

Ein anderer Beruf w�re mir zwar lieber gewesen...

aber wenn das dein Talent ist...

dann musst du das Beste draus machen.

Komm, lass dich umarmen.

Kann ich dich was fragen?

Ist Earl Long verr�ckt?

Er ist nicht gesund, aber verr�ckt ist er nicht, glaub mir.

Ich werd dr�ber nachdenken und es mit dem Herrn besprechen.

Bete auch gleich f�r eine hohe Wahl- beteiligung im mittleren Louisiana!

Die Wahlbeteiligung in der Mitte ist ungew�hnlich hoch.

Doch, es stimmt, Earl.

Im S�den scheinen wir dagegen schlecht abzuschneiden.

- Hat Miss Blaze angerufen? - Nein, hat sie nicht.

Und nun zu den Gouverneurs- wahlen, zun�chst in Louisiana.

Louisiana ist dran.

...Jimmie Davis an zweiter Stelle, gefolgt von Willie Rainach...

und Bill Dodd, Earl Long und Chester Thibodeaux an letzter Stelle,

Sie sind die letzten.

Das Ende der Long-Dynastie, die vor einer Generation begann...

Mach's aus.

- Er kommt nicht raus. - Wo ist er?

- Guten Abend, Chester. - Guten Abend. Sch�n, Sie zu sehen.

- Komm da raus. - Jetzt kommt sie nicht zur�ck.

Du verpasst deine eigene Party!

Das ist nicht meine Party!

Ist sicher wieder in der Bourbon Street, bei einem anderen Typ.

Ach was. Beruhige dich und komm da raus.

Jawoll, ich werd rauskommen!

Earl, komm zur�ck!

Wir nehmen mein Auto.

- Wo ist Blaze? - Sie ist nicht hier.

Sie ist bei ihrer Mutter.

- L�ge. - Ich schw�r's.

- Hast du was mit ihr? - Nein.

- Stimmt nicht! - Bist du sicher?

- Ich habe Sie gew�hlt. - Blaze!

Machen Sie blo� keine Dummheiten!

Blaze, wo bist du?

Du bist doch hier, oder?

Wo bist du?

Verdammtes Fernsehen!

"Wie der Hund zu seinem Erbrochenen...

so kehrt der Narr zu seiner Narretei zur�ck."

Der Herr hat's gegeben...

der Herr hat's genommen! Gelobt sei der Name des...

Verdammte Hure...

Du...

rotsch�pfige Metze!

Ist mir davongerannt! Und wissen Sie warum?

Weil ich f�nfter bin! Der Letzte!

Wolltest du mein Geld? Pech, ich bin v�llig Pleite!

Die Leute glauben, ich sei reich!

Tatsache ist, Geld langweilt mich!

Wozu brauche ich so eine Frau?

Du bist...

...einfach das Sch�nste, was ich je gesehen habe.

Ich h�rte, du suchst nach mir.

Ich hab ja gesagt, sie kommt zur�ck.

Vielleicht lag es an mir.

Ich hab verloren, weil meine Ideen zu futuristisch sind.

Und wegen dem Fernsehen. Ich hasse das Fernsehen.

Ich mag es ganz gern.

Wir scheinen was zu verpassen.

Das glaube ich nicht.

Du meine G�te!

Der ist aber gro�.

Heirate mich.

Es gibt da was, das du nicht wei�t.

- Was ich dir nie gesagt habe. - Was denn?

- Ich kann nicht kochen. - Wir kommen schon klar.

Es wird Zeit, dass der alte Earl ein bisschen h�uslich wird.

Tut mir vielleicht ganz gut.

Gerade rechtzeitig! Hilf mir hier mal.

Selbstverst�ndlich, Schatz.

- Betty... - Meinst du, das steht mir?

Alles ok?

- Wei�t du, was ich als Rentner will? - Was?

Ein Fernseh-Tablett. Ich hab Reklame daf�r gesehen.

Man kann sein Essen draufstellen.

Wir k�nnen ja mal sehen.

Sieht gut aus.

Ich werd wieder arbeiten gehen, um ein bisschen was zu verdienen.

M�chtest du einen Nachmittagsspaziergang machen?

Nein, ich glaube, ich leg mich nur ein bisschen hin.

Zwei Reporter aus Alexandria kommen f�r ein Interview.

Das ist doch toll!

Worum soll's gehen?

Ich werd sagen, sie sollen �ber...

ein Vollblut schreiben, das auf seine alten Tage zum Deckhengst wird.

Wie geht's Ihnen?

Earl Kemp Long, Ex-Gouverneur, Man nennt mich "Gouverneur".

- Sehr erfreut. - Tag.

Ist Miss Starr bereit?

Miss Starr... erwartet Sie.

Schatz, f�r dich.

Ich bin besch�ftigt.

Keine Fotos.

Warum nicht? Ohne Fotos hab ich keine Geschichte.

Tun Sie die weg.

Ich w�rde gern �ber Ihre Zukunft sprechen.

Ich nicht.

Auch nicht �ber meine Vergangenheit oder Gegenwart.

Wann sind in Louisiana das n�chste Mal Wahlen?

Wahlen gibt es immer.

Als N�chstes die Vorwahlen f�r Kongressabgeordnete.

Politik auf Bundesebene, wie?

- Sie denken doch nicht an Earl? - Warum nicht?

Bei allem Respekt, aber der ist doch nicht ganz bei Trost.

Earl ist der vern�nftigste Mensch, den ich kenne.

Das Interview ist beendet.

Aber Miss Starr...

Hallo?

Wie geht's, Blaze?

Ich habe gro�e Neuigkeiten. Earl plant ein Comeback.

Earl plant ein Comeback? Aha.

Wof�r will er sich aufstellen lassen?

Earl ist reif f�r die Politik auf Bundesebene.

Wenn Kennedy gewinnt, braucht er Hilfe, Sind Sie dabei?

Ehrlich gesagt...

im Moment lautet die Antwort nein.

Dann sehe ich das als ja an. Bis bald, Jungs!

Rate mal, wer das war!

Deine Freunde wollen, dass du auf Bundesebene kandidierst.

Sie flehen dich an, zuzusagen.

Die spinnen. Ich bin erledigt.

Sag so was nicht! Das steht dir nicht!

- Du machst Witze. - Keine Spur. Sie waren gerade dran.

Lagrange, Thibodeaux, Doc Ferriday und die anderen.

Sie wollen dich wiederhaben. Sie waren in Baton Rouge.

Ich hab gesagt, du bist besch�ftigt...

aber ich richte es dir aus. Sie warten neben dem Telefon.

Du sollst sie anrufen.

Sie flehen mich an?

Sie flehen dich auf Knien an!

Also so was!

Das wurde aber auch Zeit!

Diese Penner in Washington sind schlimmer als die hier.

Die Bundesstra�en haben L�cher, die Schulspeisung ist lauwarm.

Und in der Bibel steht...

Was ist mit dieser Stripperin?

Reine Erfindung!

EARL K. LONG STELLVERTRETENDER GOUVERNEUR

WASSERMELONE GRATIS MIT WAHLBESCHEINIGUNG

ICH BIN NICHT VERR�CKT

EARL K. LONG ZUM KONGRESS

Na so was...

Sieh mal einer an. Der gute alte Arvin Deeter.

F�hrt im Rolls-Royce essen, mit 'nem Chevrolet zur Arbeit.

Komm nicht zu nah, ich bei�e.

Mal sehen, wie unser sozialistischer Weiberheld und Negerfreund...

aus der Klapsm�hle so ankommt!

Immer noch besser als die anderen, sagen manche.

Ich liebe diesen Mann.

Applaus f�r Deeter! Kommt alle her!

Der arme Deeter sieht aus wie ein Katzenfisch...

aus seinem Maul kommen nur Luftblasen und Zigarettenrauch.

Die W�hler verdienen was Besseres!

EARL K. LONG ZUM KONGRESS

Dieser vers�ndigte Mann...

liegt einer Frau zu F��en...

die sich die Haare f�rbt...

provokante Kleider tr�gt und Make-up.

Sie ist exotisch, erotisch...

liederlich und auf dem Weg zur H�lle!

Ein Souvenir f�r dich. Und w�hl Earl.

Seht euch diesen Snob an...

den nach Rosen duftenden Deeter.

Schmiert sich Zeug unter die Arme.

Wenn Deeter und seine Kumpane...

von ihrem Bourbon, Bier und Zigaretten ablassen w�rden...

w�ren sie Heilige!

Jeder h�tte ein Huhn im Topf, wir w�ren alle K�nige.

Das ist der Preis der Zivilisation.

Ehe ich die Armen verrate, ob wei� oder schwarz...

und sie von Leuten angreifen lasse, ihre H�user abbrennen lasse...

w�rde ich lieber nicht Pr�sident sein...

oder Vizepr�sident oder Senator!

Die drei besten Freunde des armen Mannes sind noch immer...

Jesus, der Billigladen Sears & Roebuck und Earl K. Long!

VERR�CKTER GOUVERNEUR WILL SENATOR WERDEN

Die Geschichte der Long-Dynastie...

in Louisiana sorgt weiter f�r Schlagzeilen...

als der Ex-Gouverneur Earl K, Long...

sich f�r die Kongresswahlen aufstellen l�sst,

...trotz des Skandals um eine Liaison...

mit einer Striptease-T�nzerin.

Lasst sie in Ruhe!

Was? Ihr wollt was sehen?

Dann schaut genau hin!

Schaut mich gut an!

Denn wenn ich damals verr�ckt war, dann bin ich es auch jetzt.

Und ich bleibe es bis zu meinem Tod.

Sie sagen, dass ich in eine Striptease-T�nzerin verliebt bin.

Sie haben Recht. Ich bin schuldig!

- Danke, Schatz. - Ich hab die Steuern erh�ht?

Stimmt. Ich bin schuldig.

Ich habe Br�cken gebaut, Krankenh�user und Stra�en?

Stimmt. Ich bin schuldig.

Louisiana hat die h�chsten Altersrenten...

der USA? Stimmt. Ich bin schuldig.

Ich hab gegen die Wahlsteuer und den Lesetest gek�mpft...

damit alle w�hlen k�nnen?

Schuldig! Schuldig! Und noch mal schuldig!

Liebe Mama, zur Wahl fahren wir nach Winfield.

Sei nicht entt�uscht, wenn er verliert, Er ist gl�cklich, das ist das Wichtigste.

Die meisten bedeutenden Leute sprechen nicht mehr mit ihm...

und die Presse macht sich �ber ihn lustig.

Ich nehme an den Kongresswahlen teil.

Bete f�r mich, Es ist mein erstes Mal, und ich bin nerv�s.

Blaze Starr!

Darf ich Sie zum Hauptquartier in meinem Wagen mitnehmen?

Heute ist aber ein herrlicher Tag f�r einen Spaziergang.

Genau meine Rede. Es ist wirklich...

ein herrlicher Tag f�r einen Spaziergang.

Alles in Ordnung?

Die Wahlen sind so gut wie gewonnen.

Die Presse sagt, du verlierst. Wie immer.

Vorher sagen die Leute immer, sie w�hlen mich nicht.

Und hinterher sagt auch keiner, er hat mich gew�hlt.

- Wie l�uft die Arbeit? - Geht so, denk ich.

Wir stehen momentan ziemlich unter Druck...

unsere G-Strings auch noch auszuziehen.

Es hei�t, das ist die Zukunft.

Die Gesellschaft steht in jeder Hinsicht an einem Scheideweg.

Herrliche Melonen.

Ich klopfe mal ein paar an.

- Wie schl�gt er sich? - Die Presse hasst ihn...

Deeter weist ihm Steuerhinterziehung nach...

die Partei gibt ihm keinen Pfennig und die Vorhersagen sind schlecht.

Also alles bestens.

Sein Herz!

Schatz?

Nicht, dass er erstickt!

Lasst ihn atmen. Geht's?

Lasst mich in Ruhe!

Haut alle ab! Ich hab nur was Komisches gegessen.

M�chtest du eine Pille?

- Ja. - Wir bringen ihn ins Krankenhaus.

Wenn ihr das tut, entlasse ich euch.

Krankenwagen!

Vielleicht auch gleich das Fernsehen?

- Du musst ins Krankenhaus! - Schatz!

Sag du ihnen, wo ich hin muss.

Sagen Sie ihm, er muss ins Krankenhaus.

Du willst nicht ins Krankenhaus? Bringen Sie ihn ins Hotel.

Wenn er gewinnt, entl�sst er Sie alle.

Ich brauche nur ein bisschen Luft.

- Er kriegt wieder Farbe. - Mir geht's gut.

- War 'ne sch�ne Melone. - Stimmt.

- Es geht ihm besser. - Mir geht's gut.

Nicht �berfahren lassen. Haltet den Verkehr auf.

Wie geht's Ihnen? Sam, sch�n, Sie zu sehen.

Danke, dass Sie gekommen sind.

- W�hlen Sie mich. - Guten Tag.

Wie geht's Ihnen? Sch�n, Sie zu sehen.

Ist das vielleicht hei� hier!

Wir sind da. Du kannst dich ausruhen.

- Setz dich, Earl. - Wie sp�t ist es?

- F�nf. - Die Wahllokale sind noch offen.

Bringt mich zum Fenster, damit man sieht, dass es mir gut geht.

- Wie sind die Zahlen in Goldonna? - Wir sehen nach. Ruh dich aus.

Ich will mich nicht ausruhen.

H�r zur Abwechslung mal drauf, was man dir sagt.

Hier ist es gut. Ist es so bequem?

�stlich vom Fluss ist ein Typ, wie hei�t er noch?

- Joe Lee Jackson? - Genau.

Der mit den Lastwagen?

Er soll mit seinen Lastwagen W�hler abholen.

Sid, Eldon, Bob, k�mmert ihr euch drum?

Eine Pille.

Danke, Bobby. Danke.

Ihr k�nnt sie �ffnen. Ich bin bereit.

Glaubst du, es geht ihm gut?

Bei Earl kann man nie wissen.

Oh doch.

Joe Lee Jackson? Ich rufe von Earl an. Wir brauchen Sie.

WAHLLOKAL GESCHLOSSEN

- Es ist 20 Uhr! - Die Wahllokale sind zu.

Die Wahllokale sind zu, Earl.

- Soll ich die Jalousie zumachen? - Ja.

- Deeter zittert sicher um sein Leben. - Jetzt aber ins Krankenhaus, Earl.

- K�nnen wir dich hinfahren? - Ich will nur eine Couch.

Du bist sehr unvern�nftig, wei�t du das?

Den Kopf etwas h�her legen. Ja, so.

Bald kommen die ersten Ergebnisse.

Wir gehen mal nachsehen...

wie die Dinge sich entwickeln, ja?

Ruh dich gut aus. Wir k�mmern uns um die Ergebnisse.

Sieh nach, wie wir in Monroe abschneiden.

Da komme ich immer gut an.

Sieht gar nicht schlecht aus.

Na, Deeter, was ist? Wo bleiben deine Leute?

Meine W�hler sind jedenfalls nicht tot.

Deine W�hler hab ich umgebracht.

- Viel Gl�ck. - Euch auch.

Ich liebe dich.

Ich liebe dich auch.

Du musst mir was versprechen.

Gleich nach den Wahlen heiraten wir.

Du kannst mir vertrauen.

Earl, du hast gewonnen!

Wir mischen wieder mit!

Wir gehen nach Washington!

Nat�rlich hat er gewonnen.

�berrascht Sie das?

Jetzt lassen Sie uns eine Weile allein.

Selbstverst�ndlich, Miss Starr.

Earl Long wurde in seinem Heimatort Winnfield beerdigt...

eine Woche nach seiner Wahl zum Kongress.

Blaze Starr zog nach Baltimore, Maryland...

wo sie noch heute in der �rtlichen Kulturszene aktiv ist.

Glauben Sie mir wenigstens dieses eine Mal.

Diese Geschichte von wegen Gewalt ist stark �bertrieben.

Sie war h�chstens von diesen idiotischen Reportern provoziert.

- Fahren Sie fort. - Sie wollten nicht gehen.

Ich hab zu den drei Polizisten gesagt:

"Schmei�t sie raus!" Der Vorhang war zugezogen...

und eins dieser Arschl�cher wollte durchkriechen.

Ich warf die Flasche nach ihm.

Hallo? Das k�nnen Sie drinlassen.

- Das tue ich nicht. - Das k�nnen Sie ruhig.

- Es ist die Wahrheit. - Wenn Sie darauf bestehen.

Ich bestehe darauf, Sie k�nnen das alles verwenden.

Ich kenne nur eine Sprache, die Wahrheit.

- Hallo? - Hallo?

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