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(Vogelzwitschern)
(ein Mann spricht russisch)
(leises Schnarchen)
(sanft) Zoe.
(lauter) Zoe.
Na komm. Wach auf, Liebes.
Da ist wohl jemand zu spät ins Bett gegangen.
-Du isst die Kerne einzeln? -Ja.
(lacht) Schmeckt das besser?
-Es wird Zeit. -Hebst du mir den Granatapfel auf?
Du bist heute bei Daddy.
Na komm, les chaussures. Les petits pieds.
Oh là, là, du wirst jeden Tag ein Stückchen größer.
Na los, auf geht's.
(Stimmengewirr)
(Schulglocke)
-(Mann, Telefon) Wie geht's ihr? -Gut, sie ist in der Schule.
-Du holst sie heute ab, ja? -Heute ist mein Tag.
-Ich weiß. -Und Samstag habe ich sie auch.
An meinem Wochenende?
Ich habe sie jeden Samstag bis zu den Ferien, wegen Fußball.
Bitte lies den Plan.
Habe ich ja. Anscheinend falsch.
Dieses Hin und Her, da kommt man durcheinander.
Deswegen haben wir das schriftlich festgehalten.
-Sprechen wir über nächsten Monat. -Was gibt es?
Können wir ein paar Tage tauschen? Ich muss wieder auf eine Konferenz.
Nicht am Telefon. Wir treffen nächste Woche die Mediatorin.
-Aber dann fehlen mir... -Auch wegen des Sorgerechts.
-Aber ich verliere Zeit mit ihr. -Wir reden später.
Die Resultate von gestern. Überprüfen Sie letzte Woche.
-Okay. -Keine Ahnung.
Er hat gesagt, dass die Resultate nicht korrekt wären.
Ehrlich? Hat er den Bericht gelesen?
(sie seufzt)
Alles in Ordnung?
Als würde ich ihr halbes Leben verpassen.
Haben Sie selbst beim New Yorker Zentrum für Immunologie gekündigt?
-Ja. -Ihre Ergebnisse waren hervorragend.
Mein Mann ist Brite. Nach der Geburt meiner Tochter zogen wir nach London.
Und Ihr amerikanisches Visum?
Ich habe den französischen und amerikanischen Pass.
-Sie planen nicht, wieder umzuziehen? -Wir lieben Berlin.
Wir haben vor zu bleiben, auf jeden Fall.
Das klingt doch gut. Sie müssen noch mit Prof. Wolf sprechen.
Er ist am Dienstag wieder am Institut.
-Perfekt. -Danke.
Danke Ihnen.
Du, hast du mich lieber als den Big Bang?
-Weißt du, was der Big Bang ist? -Der Urknall.
Ja, ich habe dich viel lieber als den Big Bang.
Was war vor dem Urknall, Mama?
Hach... Womöglich gar nichts.
Beim Urknall entstanden Zeit, Raum, Materie, Schwerkraft, alles.
Aber vielleicht ist nichts ja alles.
Wenn alles nichts ist, könnte alles aber auch nichts sein.
Das stimmt.
(sie liest auf Französisch vor)
Träum süß.
-Amour de ma vie. -Amour de ma vie.
Kannst du noch ein bisschen bei mir bleiben?
-Ich habe Angst. -Wovor hast du Angst?
Vor haarigen Monstern.
Vor haarigen Monstern?
Oh, vor dem hier?
Der ist aber auch furchterregend.
Ich will dich kitzeln, ich will dich kitzeln.
Wieso vergeht die Zeit so schnell, wenn wir zusammen sind?
Zeit ist relativ.
Das entdeckte Einstein, aber er hat es nicht so gemeint.
Was er meinte, war... Keine Ahnung.
Die Zeit vergeht im Flug, wenn wir Spaß haben.
(sie seufzt wohlig)
Sie kriegt noch eine Fliege. Ist eine Katze.
Eine Katze im Smoking mit Fliege. Hier. À toi.
-Le chat. -Le chat.
-(Klopfen) -Oh...
Hey, wie geht's meiner Prinzessin?
-Du hast mir gefehlt. -Du mir auch.
-Wir werden heute Spaß haben. -Was machen wir?
Wir gehen in den Wasserpark schnorcheln.
-Oh ja. -Ja. Aber vorher...
-Wo ist deine Tasche? -In deinem Zimmer, Zoe.
Kannst du sie Dienstag von der Schule abholen?
Magda hat da einen Kurs.
-Ich kann sie gegen 7 bei dir holen. -Warum kannst du nicht?
Ähm... Ich habe ein Vorstellungsgespräch.
In Immunologie.
-Ja, das klappt wahrscheinlich. -Danke.
Wir sollten uns nach jemandem umsehen, der zuverlässiger ist.
Ja, ich weiß, aber Zoe mag sie.
Nicht so stürmisch, Nummer 9.
-Was hast du vor? -Ich möchte sie spielen sehen.
-Es ist mein Tag. -Ab halb 11. Es ist erst halb 10.
Ich habe den neuen Plan gelesen.
Gut, aber kannst du bitte um halb 11 ohne ein Drama gehen?
Das kriege ich hin, glaube ich.
(Vater) Gut, Zoe! Los, los, weiter!
(Frau) Los, Emily!
Supergut gemacht.
1, 2, 3, los.
(Mädchen) Geh, geh, geh!
(liest) "Wie war's beim Schwimmen? Wie geht's ihr? Hatte sie Spaß?"
"Ist alles okay?"
(sie seufzt)
Rufe James an.
(AB) Hier ist James. Bitte hinter...
Berlin, Wasserpark, heutige Unfälle.
(Computer) Kein passendes Ereignis.
(Werbung) Wasserwelt Berlin. Schwimme mit Fischen...
-(Signalton) -"Ja."
(Türsummer, Tür wird auf- und zugemacht)
-Hey. -Morgen.
-Wo ist sie? -Auf der Terrasse.
Sie hat einen blauen Fleck am Arm. Woher?
Keine Ahnung, wahrscheinlich vom Fußball oder aus der Schule.
-Denkst du, ich habe ihr wehgetan? -Das war nur eine Frage.
(leise) Oh Gott.
-Hallo, Magda. -Hey.
-Wie geht's dir? -Gut.
Mon chaton.
Wir müssen los. Mach dich bitte fertig, Schatz.
-Warum ist Magda hier? -Ich hatte einen Kundentermin.
Am Sonntag? Du hättest mich anrufen sollen statt den Babysitter.
Als ob du Magda nicht bestellen würdest.
-Nicht am Wochenende. -Na klar.
Sie hatte einen Alptraum. Etwas mit Urknall.
-Das war ein Thema in der Schule. -Okay.
Wie war's beim Schwimmen?
Da war so ein kleiner gelber Fisch, Jerry, der ist mir gefolgt.
-Er war in sie verliebt. -Was sonst.
Magda, du weißt ja, morgen hole ich sie ab.
Ja. Schönen Tag euch.
Danke, dir auch.
Ach Gott, sie niest ja.
-Hast du ihre Haare geföhnt? -Es waren 25 Grad. Entspann dich.
-Du wirst mir so fehlen. -Du mir auch.
Okay. Allons-y. On va être en retard.
Was macht ihr heute?
-Wir gehen in den Zoo. -Ach ja? Mit wem?
-Äh... nur wir 2. -Na dann viel Spaß.
-Ich will mit Jerry schwimmen. -Da warst du grade.
-Ich will trotzdem. -Hey, zerr nicht an der Tasche.
-Du bist gemein. -Aber das tut weh.
Na los jetzt, Abmarsch.
Wir schwimmen bald mit Jerry, versprochen.
Entschuldige die Verspätung.
Hi.
Zoe, das ist Akil, ein alter Freund.
Hallo, Zoe. Wie geht's dir?
-Gut. Und dir? -Gut.
(Isabelle) Wir versuchen's noch mal.
Sieh dir den an.
-Den da drüben. -Ja.
Bonjour. Vielleicht sprechen sie Französisch.
Da, ein Franzose. Wie nennen wir ihn?
-Jean-Pierre. -Hey. Hier.
(Isabelle) Oh...
-(Zoe) Es ist so süß. -(Akil) Das stimmt.
(Akil) Sie sind immer noch da, siehst du.
Was macht er denn?
Er guckt uns an.
-(Isabelle) Er grübelt. -(Akil lacht) Ja.
Wow, der Dschungel.
-Hatschi. -Oh, nicht doch.
Mir tut der Kopf weh. Gibst du mir Medizin?
Nein, du hast kein Fieber. Du willst Medizin, weil sie nach...
-Erdbeere schmeckt. -Genau. Allez, au dodo.
Schatz, wegen dem Urknall, da brauchst du keine Angst zu haben.
-Der war vor über 13 Mrd. Jahren. -Ich habe keine Angst.
-Du hattest einen Alptraum? -Hatte ich nicht.
-Sicher? -Ja.
Okay.
-Singst du mir mein Lied vor? -(lacht) Na gut.
(singt auf Französisch)
Allez.
(Zoe summt das Einschlaflied)
(laute Kinderstimmen)
-Später gehen wir auf den Spielplatz. -Ja.
Du riechst so gut.
-Hab dich lieb. -Hab dich lieb. Viel Spaß.
-Hey. -(James) Wie geht's ihr?
Gut. Nur eine leichte Erkältung.
Die Mediatorin kann uns heute treffen.
-Was, heute? -Ja.
-Und wann genau? -Halb 5.
Geht nicht Mittwoch oder Donnerstag? Ich habe den Nachmittag für Zoe frei.
Nein, sie hat die ganze Woche zu tun.
(leise) So ein Mist.
Gut. Ich rufe Magda an, ob sie sie abholt.
-Okay, bis dann. -Okay.
(sie seufzt)
"Keine Partei kann zusätzliche Tage wegen Geschäftsreise geltend machen."
Dieser Passus kommt hinzu.
Mein Beruf erfordert Reisen, seiner nicht.
Wie oft warst du in den letzten Monaten weg?
-4, 5 Tage? -9.
Genau. Ich war eine Woche in London.
Du bringst nur den Plan durcheinander, wenn du alles änderst.
Ich denke, die Regelung ist zufriedenstellend.
Stimmen Sie zu, dass wir den Satz ergänzen?
Ja, ist gut.
Dann sind wir fertig.
Ich werde Ihnen die Papiere zusenden.
Sie unterschreiben, und wir leiten es weiter ans Gericht.
-Danke. -(widerwillig) Danke.
Haben wir das jetzt geklärt?
Du gibst keine Ruhe, bis du alle meine Rechte beschnitten hast.
Warum gönnst du mir nicht mehr Zeit nach einer Reise?
Wir waren uns einig, gemeinsames Sorgerecht.
Ich habe gehofft, wir kommen dann besser miteinander aus.
Du hast gehofft, mehr Zeit für dich zu haben.
Das ist ja wohl absurd.
Ich dachte, das wäre das Beste. Aber sie vermisst mich.
Davon sagt sie nie was.
-Aber zu mir. -Dann arbeite nicht so viel.
Ich habe außer der Arbeit keine Einkünfte.
Kann er dich nicht unterstützen? Natürlich nicht.
Ich hoffe, du merkst irgendwann,
was du für ein Glück hast, dass ich nie was verlangt habe.
Ich will sie bloß beschützen. Beständigkeit gibt Sicherheit.
Soll das heißen, dass Zoe sich bei mir nicht sicher fühlt?
Du bist ein so grauenvoller Mensch. Grauenvoll.
Bist du fertig?
Kann ich mit dir noch zum Auto gehen?
(sie seufzt)
-Du ziehst das wirklich durch. -Was?
Kann ich dich in den Arm nehmen?
James...
Wir waren so glücklich, als wir alle zusammen waren.
Nein, waren wir nicht. James, ich war's nicht.
-Wieso hast du das getan? -Ich habe nichts getan.
Bitte, ich krieg keine Luft.
Denkst du, es wird jemals wieder besser zwischen uns?
Können wir für sie nicht netter zueinander sein?
Ich will nur das Beste für sie.
Na schön.
Holst du sie morgen ab? Ich habe ein Vorstellungsgespräch.
Nein, ich habe was vor.
Du sagtest, du kannst.
Es geht nicht. Kannst du das nicht verlegen?
-Er ist nur an diesem einen Tag hier. -Dann kommt sie nur durcheinander.
Ist das der Grund, warum du nicht einspringst?
Mit dem Job müsste ich nicht mehr reisen und verdiene mehr.
Siehst du, deine Arbeit geht immer vor.
Was redest du da? Ich habe alles aufgegeben für London.
Du wurdest in New York entlassen.
Das ist nicht wahr, und das weißt du.
Wir sind nach Berlin wegen deiner Arbeit.
Mach bitte keine Szene.
Ich kann mir die Privatschule nicht mehr leisten.
Es ist eine gute Schule. Und Zoe liebt sie.
Was ist nur mit dir los?
(Fernseher läuft)
-Hallo. -Hallo.
Entschuldige die Verspätung.
Hat sie schon gegessen?
Sie war nicht hungrig. Sie ist erkältet, glaube ich.
-Aber Fieber hat sie nicht. -Hm.
(sanft) Hey...
Na, bist du müde?
Ich will nur den Film zu Ende gucken.
Hm... Magst du gar nichts essen?
-Ich mag keinen Brokkoli. -Du magst keinen Brokkoli.
-Ich kann dir ein paar Nudeln machen. -Nein.
Okay.
Na schön.
-Ihre Stirn ist warm. -Sie hat auch gehustet.
Ich hoffe, es ist keine Grippe.
-Okay, danke. -Alles klar.
-Bis demnächst. -Ja, bis dann.
(sie liest auf Französisch vor)
(leises Schnarchen)
(leise) Amour de ma vie.
Danke, dass du gekommen bist.
Ich fühle mich schrecklich, und Zoe ist auch noch krank.
Was für ein Tag.
Aber wenigstens habt ihr jetzt diese Vereinbarung.
Ja. Wenn wir uns streiten, können wir jedes Mal vor Gericht gehen.
Weißt du...
Gestern, als wir alle zusammen im Zoo waren,
das war, als wären wir eine Familie.
Das Gefühl hatte ich bei James nie, es war nie unbeschwert.
Er hatte nie Vertrauen zu mir als Mutter,
es gab immer etwas auszusetzen.
Du bist eine wunderbare Mutter.
Na ja, ich weiß nicht, aber nett, dass du das sagst.
(erschrocken) Ah... Wach auf, Liebster.
Du musst gehen, sie wird gleich aufwachen.
Schätzchen?
(sanft) Hey...
(panisch) Zoe.
(schreit) Zoe! Zoe!
-Zoe... -(schnelle Schritte)
Zoe... Sie wacht einfach nicht auf.
Hat sie Fieber?
Ich glaube nicht, aber sie hat sich übergeben.
Zoe. Zoe.
Zoe, mein Liebling, hörst du mich? Hörst du mich?
Wir rufen einen Arzt, in Ordnung?
-(Akil telefoniert) -Kannst du mich hören, Schatz?
Oh, mein armer Schatz.
-Sie kommen. Wie geht's ihr? -Sie wacht nicht auf.
Oh, mein Schatz, mein Liebling...
Mein armer Schatz, was ist denn mit dir los?
Mami ist bei dir.
Hat sie sich nicht den Kopf gestoßen?
Wieso, was meinst du?
Ich bin mir nicht sicher.
Hallo.
-Wie heißt sie? Wie alt? -Zoe Lewis. 7.
-Sind Sie die Mutter? -Ja.
Zoe. Zoe, kannst du mich hören?
-Vorerkrankungen? Allergien? -Nichts Ernstes. Nein.
Seit wann ist sie bewusstlos?
Ich habe sie eben gefunden. Gestern Abend fühlte sie sich matt.
-Vitalparameter unauffällig. Zugang? -Jo.
-War sie schon mal bewusstlos? -Nein.
Schmerzmittel oder Schlaftabletten hier?
Die sind weggeschlossen.
-Wir müssen los. Fertig? -Was passiert jetzt?
-Waren Sie gestern bei Ihrer Tochter? -Ich bin nicht ihr Vater.
-Hoch. -Wohin fahren wir?
In die Uniklinik.
James? Wir müssen mit Zoe in die Notaufnahme.
Es geht ihr nicht gut. Ich...
Wir wissen noch gar nichts. Bitte, komm in die Uniklinik. Ja.
Magda, hier ist Isabelle. Bitte ruf mich an, sobald du das hörst. Danke.
Kommen Sie bitte zur Uniklinik.
-Ja, bitte. -Okay.
Hat sie sich gestern wo angeschlagen?
-Ich weiß nicht. -Hat sie sich krank gefühlt?
Sie war etwas erkältet und hat geniest.
Sie hatte kein Fieber, also gab ich ihr nichts.
-Hätte ich das tun sollen? -Nein.
Okay. Wach auf, Zoe.
(Sirene, Funk)
Rose, hier ist Isabelle. Zoes Mutter, ja.
Nein, sie kommt nicht zur Schule. Sie ist...
Ist sie gestern von der Schaukel gefallen?
Kannst du ihre Lehrerin fragen? Ich warte.
-Haben Sie Schlaftabletten genommen? -Ja, wieso?
Ich sammle nur Informationen.
Könnte sie aus dem Bett gefallen sein, ohne dass Sie es bemerkt haben?
Nein, sie lag ja heute in ihrem Bett.
Selbst wenn, hätte ich sie gehört.
Ja? Bist du sicher?
Okay, danke, ich rufe dich an. Danke.
In der Schule ist sie nicht gestürzt.
-(schnelles Piepsen) -Das ist ihr Blutdruck?
-Mhm. Sauerstoff? -Er ist niedrig.
-Ist ihre Atmung in Ordnung? -Ja, sie atmet.
-Er ist zu niedrig, oder? -Ein bisschen.
-Würden Sie bitte sagen, was los ist? -75.
Jetzt sagen Sie bitte, was los ist!
-Mein Schatz... -Steigt wieder.
-Es geht ihr gut, oder? -Hm...
-(Frau) Was haben wir? -Patientin, 7 Jahre alt.
Atemwege frei, Atmung normal, Kreislauf stabil.
Herzfrequenz erst abgesunken auf 60, jetzt über 90.
BZ normal. Pupillendifferenz und GCS 9.
Bringt sie ins CT.
-Ich bin die Mutter. -Dr. Haas. Warten Sie bitte hier.
Wir machen erst mal ein CT.
Ich verstehe das alles nicht.
Sie war müde, aber so schlecht ging es ihr nicht, oder?
Sie hat schon geschlafen, als ich gekommen bin.
Natürlich.
James wird gleich hier sein, du solltest gehen.
Ruf mich an, sobald du was weißt.
(Tür wird geöffnet)
Sie hat eine intrakranielle Blutung.
Wir müssen so schnell wie möglich operieren.
Was ist geschehen?
Da keine Verletzungen vorliegen, könnte es ein Aneurysma sein.
Dr. Winter ist eine exzellente Chirurgin.
Bitte unterschreiben Sie noch.
(Gespräche im Hintergrund)
(Telefonklingeln)
Was ist los? Hat sie gesagt, wo es wehtut?
Sie ist bewusstlos.
-Wo ist sie jetzt? -Sie müssen sie notoperieren.
-Sie hat eine Hirnblutung. -Was? Was ist passiert?
Ich habe sie heute einfach nicht wach gekriegt.
Hallo, ich bin der Vater von Zoe Lewis.
Ich möchte mit dem zuständigen Arzt reden.
Verstehe. Augenblick bitte.
Da ist sie ja. Dr. Haas?
Ich bin der Vater von Zoe Lewis. Wo ist sie?
-In Narkose. -Kann ich bitte zu ihr?
-Wir müssen den Hirndruck absenken. -Ich muss sie sehen!
Ich kann verstehen, dass das schwer ist, aber Sie müssen Geduld haben.
In Ordnung? Sie ist in sehr guten Händen.
Schon über eine Stunde.
-Können die nicht irgendwas sagen? -Keine Ahnung.
-(Handyklingeln) -Das ist Magda.
Hi.
Nein, es geht ihr nicht gut.
Wir sind im Krankenhaus.
Hat Zoe sich gestern auf dem Spielplatz wehgetan? Hat sie...
Wie meinst du das?
(seufzt) Okay.
Nein, nein, nein. Nein, bitte.
Ich gebe dir Bescheid, wenn sich was tut. Bis dann.
-Was ist? -Ich weiß auch nicht.
Zoe ist wohl mit dem Rücken an ein Fahrrad geknallt,
das vor der Rutsche stand.
-Wo am Rücken? -Ich weiß nicht genau.
Magda hat nichts gesagt, weil Zoe nichts fehlte.
Sie ist nie richtig bei der Sache.
Zoe hat keine sichtbaren Verletzungen,
also ist es wohl ein Aneurysma.
Warum wolltest du keine richtige Nanny? Nie hörst du auf mich!
Du hast die Mediation verlangt. Ich wäre sonst bei Zoe gewesen.
Die Mediation gab es, weil du auf Trennung bestanden hast.
Jedes Paar hat schwierige Phasen.
Sie raufen sich zusammen.
Ich wollte zu einem Paartherapeuten, aber du hast mich ignoriert.
Und nicht alle Paare erleben so viel Aggression.
Wem sagst du das.
Drei Jahre gab es keine Intimität.
Sex?
Ich verstehe nicht, was mit dir los ist.
-Es ist wichtig für eine Beziehung. -Finde ich auch.
-Du hast mich weggestoßen. -Willst du das jetzt diskutieren?
Es sei meine Schuld, dass ich nicht mehr attraktiv war nach Zoes Geburt.
Ist dir klar, wie verletzend das war?
Sind wir hier, weil du keine Wahrheit verträgst?
Wahrheit?
Mein Aussehen war nicht der Grund, dass du mich nicht angerührt hast.
Stimmt, aber was du ausgestrahlt hast.
Du warst verbittert und wütend.
Ich kenne nichts Unattraktiveres.
Ich war weder verbittert noch wütend, ich war unglücklich.
Zoe und der Tod meines Vaters waren im selben Monat.
Und wenn ich ihn besuchte, war ich eine schlechte Mutter.
So war's nicht.
Erinnerst du dich noch,
was du mir angetan hast, als ich nach seinem Tod geweint habe?
Du hast nicht geweint, du warst hysterisch.
Du warst neben dir, ich wollte dich beruhigen.
Du wolltest mich beruhigen?
Das verstehst du darunter, Mr. Good Guy.
Mr. Perfect, der immer gut dasteht.
Hm?
Mir ist was Schreckliches über dich klar geworden,
nachdem sie geboren war.
Du ordnest alles deinen Bedürfnissen unter.
Weil ich ein Jahr nach der Geburt arbeiten wollte?
-Sechs Monate. -Und wenn schon.
Sollte ich immer von dir abhängig sein?
-Ich habe mir Sorgen um Zoe gemacht. -Was für Sorgen?
Du kannst es nicht ertragen, dass deine Partnerin dich übertrifft.
-Du spinnst. -Eher wärst du gestorben.
Genau das meine ich.
Ich spreche von Zoe und du von einem Job, der nirgendwohin führt.
Und dass ich deiner Karriere im Weg stehe...
Du warst nie in etwas gut, das ist dein Problem.
Weißt du, warum ich es so lange mit dir ausgehalten habe,
egal, wie unerträglich es war?
Bloß weil ich sie so sehr liebe.
Und weil du mein Selbstvertrauen zunichte gemacht hast.
Aber um fremdzugehen, dafür hat's gereicht.
Du bist so leichtgläubig.
Wie meinst du das?
Er benutzt dich.
-Was sollte er von mir wollen? -Keine Ahnung. Geld.
Welches Geld, bitte?
Brauchte er irgendwelche Papiere, ein EU-Visum?
Ich weiß nicht, aber so wie er mich fickt, kann er mich auch benutzen.
Du bist so vulgär.
Die Wahrheit ist, dass du schon immer Probleme gehabt hast.
-Ach wirklich? -Mhm.
Offensichtlich nur mit dir.
Vielleicht bist du einfach nur unattraktiv.
Und wegen all dem ist Zoe jetzt krank, ernsthaft krank.
Es hat rein gar nichts damit zu tun.
Guten Tag. Ich bin Dr. Winter, die Chirurgin.
(beide) Wie geht es ihr?
Sie ist stabil.
Wir haben das Gerinnsel entfernt und die Blutung gestoppt,
aber eine Hirnregion hat erhöhten Druck erlitten.
Und was genau bedeutet das?
Dass die Möglichkeit einer bleibenden Hirnschädigung besteht.
Die nächsten 24 Stunden entscheiden, ob es zu einer Besserung kommt.
Und ob sie überlebt.
(Türrütteln)
Es tut mir leid, aber in den nächsten 24 Stunden darf niemand zu ihr.
Inzwischen ist der Hirndruck gesunken...
Wie geht es ihr?
Ihre Vitalfunktionen sehen gut aus.
-Das heißt, sie kommt durch? -Ja.
Ja, sie ist ein gesundes Mädchen, das hilft natürlich.
Ja, das ist sie.
Es stellt sich nur die Frage, welches Leben sie erwartet.
Wie meinen Sie das?
In der motorischen Region war die Schwellung besonders massiv.
Momentan ist sie noch im Koma.
Sie... wird doch gesund sein, wenn sie wieder aufwacht?
Das kann man jetzt noch nicht sagen.
Genauso wenig wissen wir, ob sie bald aufwachen wird.
Oder ob es noch Wochen dauert.
Sie müssen Geduld haben.
(Beatmungsgerät pumpt leise)
(Handy vibriert)
-Die Arbeit? -Ja.
Geh nur, ich bleibe bei ihr.
Ich bin um 18 Uhr wieder da.
Vielleicht holst du dir erst was zu essen.
-Möchtest du auch was? -Nein.
Du gehst nicht, bevor ich zurück bin, ja?
Natürlich nicht.
(Gespräche im Hintergrund)
(Tür wird geöffnet)
Das ist das Schrecklichste, was man sich ausmalen kann.
Es wird bestimmt alles wieder gut, ganz sicher.
Wenigstens wird sie leben.
Du musst hier nicht rumsitzen.
Natürlich möchte ich hier bei dir sein.
(Handyklingeln)
Ah... Meine Mutter.
Hi, Mom.
Soll ich dir ein Hotel buchen, oder...
Fahr nach Hause und schlafe etwas, ich bleibe die Nacht hier.
Nein, danke, ich möchte lieber hier sein.
Ich wäre gern mit ihr allein.
-Du weißt, es ist mein gutes Recht... -Hier geht es nicht um Rechte.
Ich habe noch mal mit dem Arzt geredet.
Er sagt, die Blutung hätte vor allem in der Nacht stattgefunden.
Ich weiß.
War er bei dir?
Fang jetzt nicht so an.
Wart ihr zu beschäftigt zu merken, was los ist?
Vielleicht ist ja was vorgefallen,
während du geschlafen hast.
(leise) Danke.
-Wie geht's ihr? -Nichts Neues.
Kann ich etwas für dich tun, mein Liebes?
Tut mir leid.
Ist okay.
Wo bist du gewesen mitten in der Nacht?
Ich war hier.
Nein, Montagnacht meine ich.
Da war ich bei dir.
Du hast unser Bett in der Nacht verlassen. Wo warst du?
Mit ihrem Kopf ist irgendwas geschehen, niemand weiß, was.
Bitte entschuldige.
(sie schluchzt)
(schnelles Piepsen)
Sie hat kurz die Augen aufgemacht.
Sie hat versucht zu reden und meine Hand gedrückt.
-Liebling... -Diazepam, ein Milligramm.
Gut festhalten, jetzt wird's etwas stärker.
-Was ist mit ihr? -Ein Krampfanfall.
Sie ist immer noch im Koma.
Achten Sie auf ihren Hals.
Manche Patienten haben Krampfanfälle, sie treten in Clustern auf.
Das deutet auf eine Schädigung hin.
Melden Sie sich, wenn Sie noch Fragen haben, ja?
Danke.
Das hier ist übrigens heute für dich angekommen.
Wahrscheinlich die...
Sorgerechtsvereinbarung zum Unterzeichnen.
Du solltest nach Hause fahren und dich ausruhen.
Ich halte hier die Stellung.
James?
(Vibration)
-Hallo, Magda. Was ist denn? -Ich bin Anna, ihre Mutter.
Hallo.
Wie geht's Zoe?
Du hast die Nachricht ja gelesen, es geht ihr nicht gut.
Sag's ihr.
Wird sie wieder gesund werden?
Das wissen wir nicht.
(leise) Sag's ihr.
Es tut mir leid, sie...
Zo... Zoe hat sich an der Rutsche den Kopf gestoßen.
Ihr war etwas schwindlig,
aber ich dachte nicht, dass sie sich was getan hat.
Es tut mir wirklich aufrichtig leid.
Vielleicht kann man sie belangen.
Man kann ihr höchstens verbieten, wieder mit Kindern zu arbeiten.
Ich wäre sofort mit ihr ins Krankenhaus.
Wie konnte dir entgehen, dass ihr was fehlte?
Ich dachte, sie hat die Grippe.
Es ist meine Schuld. Ich hätte sie beschützen sollen.
Nein, es liegt an mir. Es ist nur meine Schuld!
Hätte ich sie am Montag von der Schule abgeholt!
(Alarm)
Das neue CT zeigt leider, dass eine seltene Komplikation aufgetreten ist.
Eine zerebrale Sinusvenenthrombose.
-Was soll das sein? Eine Infektion? -Nein.
Es hat nichts mit einer Infektion zu tun.
Wir lösen ihr Blutgerinnsel mit Medikamenten auf, aber...
das EEG sieht nicht gut aus.
Sehen Sie,
nach der Hirnblutung hat diese neue Komplikation
zu noch tiefer gehenden Schäden geführt.
Es gibt im Moment nur eine sehr geringe Hirnaktivität.
Könnte sich das ändern?
Das ist, äh... unwahrscheinlich.
Es tut mir aufrichtig leid.
-(er schnauft) -Herr Lewis?
Herr Lewis?
(James schluchzt)
Soll ich dir was von unten mitbringen?
Nur ein Wasser. Danke.
Ich verspreche dir, dass wir wieder Jerry den Fisch besuchen gehen.
-Sie ist so hübsch, nicht wahr? -Ja.
Ich mag ihre Haarfarbe so sehr, die Sommersprossen.
Und sie ist so lustig, die Art und Weise, wie sie die Welt sieht.
Sehen Sie sich ihr Gesicht an, so süß.
-Alles in Ordnung? -Entschuldigen Sie mich.
(langsame Schritte)
Mom.
Kleines Engelchen.
Die letzten Untersuchungen haben meinen Verdacht leider bestätigt.
Es gibt keine Hirnaktivität.
Wir können sie hierbehalten,
für eine Weile, aber irgendwann wird sich ihr Zustand verschlechtern...
Ich weiß, es ist nicht einfach.
Und es gibt keinen günstigen Zeitpunkt, um das Thema anzusprechen.
Aber...
ich möchte, dass Sie beide... über etwas nachdenken.
Lassen Sie sich Zeit, bitte, so viel Zeit Sie brauchen.
Wir haben ein Team hier, das Ihnen bei allen Fragen beistehen kann.
Wir haben hier viele kleine Kinder,
in Zoes Alter,
die warten.
Ohne zu wissen, ob sie das Jahr überleben werden,
weil sie ein Herz brauchen oder eine Niere.
Oder...
(Tür schlägt zu)
-Was hat er gesagt? -Er will ihre Nieren.
(Schwester) Ich mach das mal sauber.
-Was machen Sie da? -Der Beutel ist runtergefallen.
-Ich putze das weg. -Sie friert doch.
-Sie friert nicht. -Warum nicht?
Sie ist... Sie ist nicht...
Decken Sie sie zu!
(leise) Mein armer Schatz...
-Was können wir tun? -Gar nichts.
Du kennst einige der besten Ärzte, oder?
Ich habe mit Neurologen geredet, in Paris, New York, London.
Sie ist hirntot.
Ich hätte nie auf die Ärzte hören sollen,
die sagten, Bertrand wäre nicht zu retten.
Mom, die Therapien waren eine Quälerei für Dad.
Es wäre anderswo genau dasselbe gewesen.
Aber du hast doch immer gesagt,
wenn es keine Hoffnung mehr gibt, muss man weitermachen.
-Ich würde nicht aufgeben. -Mom.
Denk an Marie Curie.
Sie hat gekämpft, auch als ihr Leben auf dem Spiel stand.
Es geht hier aber nicht um Marie Curie.
Es geht hier um Zoe, und sie ist tot.
Sie ist tot.
Hör auf dein Herz, Isabelle.
Halt die Klappe!
Es geht nicht darum, auf sein Herz zu hören
oder Karmablödsinn, es geht um Neurologie.
Es war falsch, dich in Frankreich großzuziehen.
-Wie dein Vater glaubst du an nichts. -Ja.
Es tut mir leid, entschuldige.
Ich bringe dich zu deinem Hotel, ich kann das jetzt nicht.
(sanfte Spieluhrmelodie)
(Beatmungsgerät pumpt leise)
Ich kann die Zustimmung zur Organspende nicht unterschreiben.
Meine Prinzessin.
(leises Summen)
(Tastaturtöne)
(Türsummer)
(Uhr vibriert)
"Der EU gehen Dr. Fischers Forschungen zu weit."
(Uhr vibriert)
(Uhr vibriert)
(Klopfen)
Hey... Du gehst nicht ans Telefon.
Ich weiß, deine Mutter...
Alle sind in Panik, erzählen Wundergeschichten,
ich kann damit nicht umgehen.
Ich habe dich im Krankenhaus nicht gesehen, wo warst du?
-Kann ich... -Nein.
Ist er da?
Nicht mal das hält dich davon ab.
Warte...
Meinst du, die Erklärung zu unterschreiben, war leicht für mich?
Als ich eben im Krankenhaus war, sind ihre Blutwerte gekommen.
Ihre Nieren sind nicht...
Sie können jedenfalls nicht mehr gespendet werden.
Aber wenn du jetzt unterzeichnest,
dann wird zumindest ein Teil von ihr weiterleben können.
Entschuldige, ich weiß, das klingt...
Ich unterschreibe morgen.
(Vogelzwitschern)
Ich werde für ein paar Tage verreisen.
Wohin?
Für den Fall, dass es länger dauert, wirst du warten?
Ich bin hier.
Ich liebe dich und alles, was dazugehört.
Ich liebe dich auch.
Kann ich noch ein letztes Mal mit ihr allein sein, bitte?
Natürlich.
(sie atmet laut aus)
(sie atmet laut aus)
(leise) Amour de ma vie.
(Arzt) Isabelle, Sie tun das Richtige.
Ich weiß.
(Klopfen)
(James) Isabelle?
Der Arzt sagt, sie ist friedlich eingeschlafen.
Kann ich ihr Zimmer sehen? Bitte?
(er atmet laut aus)
Hast du vor wegzufahren?
-Nur mal einen Tag weg aus der Stadt. -Wirklich?
In 24 Stunden bin ich wieder zurück.
Niemand kann begreifen, was für ein wunderschönes Kind sie war.
Was für ein schrecklicher Verlust das ist.
Wir brauchen einander, Isabelle.
-Warum fährst du weg? -Was Berufliches.
Was? Du gehst einfach zur Tagesordnung über?
(Klingel)
(Mann) Frau Perrault? Cryo-Versand.
Können Sie 10 Minuten auf die Papiere warten?
-Kein Problem. -Danke.
Ich muss arbeiten, und du machst es kompliziert.
Ich stehe deiner schwachsinnigen Karriere nicht im Weg.
Ich dachte nur, wir helfen uns dabei, sie loszulassen.
Ich werde sie nie loslassen.
Was fällt dir ein?
Wenn du nicht sofort verschwindest...
-Was ist das? -Ich rufe die Polizei.
-Das sind Proben. -Was ist das?
-Was ist es? -Das sind ihre Zellen!
Mach das ja nicht auf!
Du tust mir leid, Isabelle.
(Tür fällt ins Schloss)
(lautes Stimmengewirr, Durchsagen)
Hallo.
Ins Moscow Plaza bitte.
(sie seufzt)
-Sind die Proben eingetroffen? -Ja, sie sind heute früh angekommen.
-Gut. -Dr. Perrault?
Dr. Fischer, schön, Sie wiederzusehen.
Kommen Sie. Woher kennen wir uns?
Aus Berlin. Die Konferenz für Stammzellen und Immunologie.
Ah ja, stimmt.
-Danke. -Wo wohnen Sie?
Im Moscow Plaza, ganz in der Nähe.
-Mutig, ins Land des Bösen zu kommen. -Von Ihnen auch.
Die Wissenschaft fordert einen Preis.
Frauen sollen die Wahl haben, wann sie Mütter werden wollen.
-Dann sind Sie also Feminist. -So habe ich das noch nie betrachtet.
Also, was kann ich für Sie tun?
Das Institut Pasteur bittet Sie, einen Rhesusaffen zu klonen.
Er hatte vollständige Immunität gegen das H5N1-Virus.
-Kennen Sie die Kosten? -Ja.
Vorher will man wissen, ob die Zellen unversehrt sind.
Steht der Affe nicht zur Verfügung?
Eine Panne. Das Tier starb und wurde verbrannt.
Zu dem Ergebnis kam man, nachdem man seine Akten studiert hatte.
Es gibt nur eine Biopsie.
Jammerschade.
-Wir sind einem Impfstoff so nahe. -In Ordnung. Ich rufe Sie morgen an.
Das Institut müsste heute wissen, ob die Zellen geklont werden könnten.
Verstehe. Dann müsste ich jetzt ins Labor. Das wird eine Weile dauern.
Danke.
(Frau spricht russisch)
(Frau) Thank you very much.
(Uhr vibriert)
(energische Schritte)
Dr. Perrault? Dr. Fischer würde Sie gerne sehen.
Der erste Rhesusaffe mit 23 Chromosomenpaaren.
Nehmen Sie das und gehen Sie.
Wen sollte ich klonen und weshalb?
-Sind die Zellen intakt? -Ja, aber ich will eine Antwort.
-Wer schickt Sie her? -Niemand.
Es geht um meine Tochter.
Sie starb vor 2 Tagen an einer Hirnverletzung.
Das tut mir aufrichtig leid.
Aber das Klonen von Menschen ist illegal und unethisch.
Was Sie über mich gelesen haben, trifft nicht zu.
Sie klonen Embryonen für In-vitro- Befruchtungen und kommen mit Ethik.
Das ist etwas anderes, es geht um embryonale Reproduktion.
Es sind keine Kopien von toten Menschen, es sind Zwillinge.
Sehen Sie den Unterschied und wie falsch Ihr Anliegen ist?
Es mag falsch erscheinen, ein totes Kind zu klonen,
aber es ist kein abartiges Experiment.
Seiner Natur nach hat es etwas Abartiges.
Es ist kaum durchführbar, es können endlose Komplikationen auftreten.
Man praktiziert Klonen seit über einem Jahrzehnt.
Einzelne Zellen, kein implantierbarer Embryo.
Diesen Hund habe ich geklont. Er wurde nur einen Monat alt.
Ein Tumor zerstörte seinen Schädel. Wollen Sie das für Ihre Tochter?
Was war die Todesursache des ersten Hundes?
Ein Krebs.
Seine Zellen waren kanzerös.
Meine Zoe war kerngesund. Sie wäre sehr alt geworden.
Sie wissen, dass es nicht so einfach ist.
Ich kenne alle Risiken, aber weiß, wir sind besser geworden.
Es wird nur nicht gemacht, also offiziell,
aus Furcht vor Strafverfolgung.
Oder weiß nur niemand, wie man Profit daraus schlagen kann?
Wie wollen Sie sich das leisten?
Ich werde einen Weg finden.
Sie wollen, dass ich Ihre Wohlstandsfantasie erfülle.
Es gibt unzählige Waisen, die eine Mutter brauchen.
Krieg und Naturkatastrophen schenken Ihnen die freie Auswahl.
So viel Zynismus hatte ich von Ihnen nicht erwartet.
Sie haben das Erste-Welt-Syndrom, wenn Sie Kinder als Ware sehen.
Kinder sterben überall.
Kommen deshalb Mütter hierher und bitten mich, ihre Kinder zu klonen?
Eine Mutter, die ihr Kind verliert, gegen das Elend auf der Welt...
Ich empfinde keine Schuld, nur Schmerz.
Wo ich herkomme, spielt keine Rolle.
Oder womöglich doch, und das ist unfair. Ich kann diesen Traum haben.
Außerdem weiß ich, dass es nicht unmöglich ist.
Auch wenn die Chancen gering sind,
werde ich nicht aufgeben, bis ich alles versucht habe.
Es tut mir leid, ich... ich kann's nicht tun.
Es verstößt gegen meine ethischen Grundsätze.
Außerdem ist es zu riskant.
-Niemand erfährt davon außer uns. -Nein.
Viele Mitarbeiter wären daran beteiligt.
Ich könnte alles verlieren.
Sie würden nicht alles verlieren.
Alles zu verlieren, ist etwas anderes.
Es existiert übrigens in keiner Kultur
ein Wort für einen Elternteil, das ein Kind verloren hat.
Es gibt Waisen, Witwen, aber wenn Sie Ihr Kind verlieren, kein Wort.
Ich wünschte, ich wäre nie geboren.
Ich wünschte, es gäbe keine Luft,
keinen Ozean, keine Bäume, kein Licht.
Da waren wir in Paris vor 2 Jahren.
Ich kann Verstorbene nicht zurückholen.
Als wir uns begegnet sind, schien es,
Sie wollten mehr als Geld durch In-vitro-Befruchtung für Frauen
von Tyrannen und korrupten Geschäftsleuten.
Es tut mir aufrichtig leid.
Es muss wahnsinnig schwer für Sie sein, ich verstehe Sie gut.
Ich kann Ihnen helfen, noch ein Kind zu bekommen.
Sie sind wie alt? 45?
Es wäre einfach zu realisieren. Gen-Editing korrigiert alle Fehler.
Ich weiß.
Ich will aber kein anderes Kind.
(Lachen)
Hört auf damit.
Aufhören, habe ich gesagt!
Was hast du denn?
-Herrgott, warum bist du so gereizt? -Da klemmt irgendwas.
Was ist denn hier so witzig?
-Na los, erzählt mal. -Nein.
Warum nicht? Ist es ein Geheimnis?
-Mir könnt ihr es verraten. -(lacht) Lieber nicht. Nein.
Willst du nicht sagen, was los ist?
-Ach, gar nichts. -Wirklich?
Kauf ich dir nicht ab.
Also?
Ich habe eine Immunologin getroffen, die ich von einer Konferenz kenne.
Es war kein Affe, den sie klonen wollte.
Du meine Güte. Was wollte sie?
Eine Armee ihrer selbst?
Sie wollte ihr Kind klonen, das sie gerade verloren hat.
Das ist verrückt.
Menschen sind echt verrückt.
-Dabei ist sie Wissenschaftlerin. -Genau.
Sie sollte es besser wissen.
(Handyklingeln)
Hallo?
-Hier ist Dr. Fischer. -Ja?
Ich habe hier noch das Foto Ihrer Tochter.
-Ja... Das Foto. -Können Sie vorbeikommen?
-Gut, ich erwarte Sie im Foyer. -Ist gut. Bis dann.
Sieh mich bitte nicht so an.
Ich versuche nur, deine Gedanken zu lesen.
Das ist nicht möglich.
Ich wollte nicht, dass Sie ohne das abreisen.
-Danke. -Geht es nach Berlin?
Nein, erst mal woanders hin.
Einen skrupellosen Arzt finden, der das übernimmt?
Ja.
Nehmen Sie gerne unseren Cryo-Versand.
Danke, ich habe einen. Es wäre auch zu riskant für Sie.
Nicht solange wir nichts klonen.
Viel Glück.
Sie haben sich übrigens geirrt, ich habe nachgesehen.
Es gibt ein hebräisches Wort für einen Elternteil,
das sein Kind verliert. Wohl wegen des Alters der Sprache.
Ein Kind zu verlieren, war damals etwas Normales.
Es wird nicht funktionieren, das wissen Sie.
Die Chance einer Zellteilung und dass ein Embryo entsteht, ist 1:10.000.
Dann ist es noch unwahrscheinlich, dass Sie es austragen können.
Sie hätten nichts außer Kummer und Leid.
Davor habe ich keine Angst.
Sie werden nicht genug Geld haben.
Dann suche ich mir was, wo ich es selbst machen kann.
Ist das wirklich Ihr Wunsch?
Ihre eigene Tochter klonen?
Haben Sie da keine moralischen Bedenken?
Nein.
Sie machen sich selbst zum Experiment.
Wer oder was aus ihr entsteht, weiß keiner und könnte furchtbar sein.
Ich weiß.
-Wiedersehen. -Wiedersehen.
(sie seufzt)
Es wäre absolut verrückt, wenn Sie Erfolg hätten.
Sie werden sich als IVF-Patientin aufnehmen lassen.
Morgen startet die Hormonbehandlung.
Und wir brauchen andere Eizellen, viele.
Das wäre kostspielig, allerdings wird mir da wohl schon was einfallen.
Planen Sie viel Zeit ein.
Mehrere Follikel. Sie sprechen gut auf die Behandlung an.
Aus 2 der 62 Eizellen entwickelten sich Embryonen.
Einer ist gut, der andere zufriedenstellend.
Interessanterweise waren diese Eizellen Ihre eigenen.
Aus den Spendereizellen ist nichts geworden?
Nein.
Ihre Gebärmutterschleimhaut ist zu dünn, die Hormone also weiter nehmen.
Nächste Woche setzen wir den Embryo ein.
Es sieht alles gut aus. Bleiben Sie noch eine halbe Stunde liegen.
Wir behalten Sie hier, um die Einnistung zu überwachen.
Da es keine reguläre Schwangerschaft ist,
kann es stets zu Mutationen und Anomalien kommen.
Es ist nur ein Versuch.
(Tür wird geöffnet)
Hey.
Das sieht wunderschön aus.
Ich habe mit Anton gesprochen.
Und?
Du hast versprochen, so etwas nie zu tun.
Anton hätte nichts sagen dürfen.
Er sorgt sich, was dir drohen könnte.
Wenn er auspackt, bin ich erledigt.
Nur 4 Personen wissen es, jetzt 5.
Es ist zu spät, um aufzuhören.
-Ist sie schon... -Ja.
Warum tust du das? Du hast gesagt, es sei falsch.
Jeder Fall steht für sich. Wer sind wir, das zu entscheiden?
-Aber du hast dich entscheiden. -Sieht so aus.
Ich halte es in diesem speziellen Fall für gerechtfertigt.
Liebst du mich, Laura?
Nein, nicht genug für ein Leben auf der Flucht,
nur weil du bei allem unbedingt der Erste sein musst.
-Du sollst sie kennenlernen. -Du spekulierst auf Mitleid.
Wenn du so weitermachst, verlasse ich dich.
Wir mussten schon hierherziehen.
Wo wollen wir jetzt noch hin?
-Mars? -Das ist nicht witzig.
(Herztöne)
Wissen Sie, was das ist?
Ihr Herz.
Nur ein paar Zellen, aber es schlägt bereits.
-Moment. Kann ich sie noch mal sehen? -Natürlich.
Hallo, ich bin Isabelle. Komme ich zu früh?
Nein, Thomas ist zu spät, wie immer.
-Kommen Sie rein. -Für Sie.
Greifen Sie zu, Sie müssen hungrig sein.
Ständig. Ich habe Heißhunger auf alles Russische.
Gewürzgurken, Hering, Kohlsuppe.
Dr. Fischer, ich meine Thomas, er erzählte mir,
Sie illustrieren Kinderbücher?
-Ja. -Das ist wundervoll.
Sind Sie mit Ihrem Mann hier?
Nein, Zoes Vater und ich leben getrennt.
Ich habe einen wunderbaren Mann kennengelernt,
aber ich entschied mich, das allein durchzuziehen.
Offen gesagt, bin ich nicht begeistert von der Sache.
Ich weiß.
Deshalb bin ich hier.
-Sie haben Söhne? -2.
-Und wie alt? -7 und 6.
Sie sind grade bei Freunden.
Ich hielt es für unangemessen, wenn sie hier wären.
Nein, das verstehe ich, ist doch klar.
Ich...
Ich kann Zoes Gesicht sehen.
Ich erinnere mich noch an ihre Stimme,
daran, wie sich ihre Haut anfühlt.
Bloß nicht mehr an ihren Geruch.
Der ist völlig weg.
Wenn ich an ihrem kleinen Kopf gerochen habe,
während ich was erzählte oder vorlas, habe ich alles andere vergessen.
Es war so einfach und wunderbar.
Aber selbst, wenn es funktioniert, wäre es noch immer nicht sie.
Ihre Haarfarbe, ihr Lächeln,
selbst ihre Vorlieben und Abneigungen,
das ist alles in unseren Zellen festgelegt.
Es bestätigt sich immer wieder, je mehr darüber geforscht wird.
Ich möchte... bloß wieder an ihrem kleinen Kopf riechen.
(Schritte) Frauengespräch?
Ja.
Das Rückgrat ist wohlgeformt, es ist alles da.
2 Hände, 2 Füße, ein Kopf.
Übrigens haben wir jetzt 12 Wochen geschafft.
12 Wochen und 2 Tage.
Nett, dass Sie angerufen haben, es ist sehr einsam.
Es war nicht einfach, nachdem wir hergezogen sind.
Diese Sprache... Aber ich habe ja die Jungs.
-Die halten Sie auf Trab. -Das ist untertrieben.
-Sie sind sehr süß. -Ja, wenn sie wollen.
Aber normalerweise streiten sie nur. Sie gönnen mir keine ruhige Minute.
Mit Zoe war es nie still.
Sie hat immer gerufen, geredet, gesungen.
Und wenn sie schläft, schnarcht sie laut.
Das ist lustig.
Lieben Sie es auch, ihre kleinen Köpfe zu küssen, wenn sie schlafen?
Sie lassen sich nur noch küssen, wenn sie krank sind.
Bei Zoe genauso.
Ich mag es, wenn sie erkältet ist, dann will sie kuscheln.
Jungs hängen sehr an ihrer Mutter, stimmt das?
Ja.
Ich find's toll mit einem Mädchen, sie ist voll Energie und fokussiert.
Sie kann sich Stunden mit etwas beschäftigen, Sachen bauen.
Hat sie bestimmt vom Vater. Er ist Architekt.
Das klingt toll.
Sie können jederzeit anrufen, wenn Sie das Bedürfnis haben.
Danke.
Sie scheinen sich zu vertragen.
-Das liegt an Ihnen. -Ach was.
(James) Isabelle...
-Wie geht's dir? -Gut.
Darf ich reinkommen?
Ich will nicht streiten, ich bin nicht sauer...
Ich weiß, was du durchmachst.
Kann sein, dass mein Verhalten falsch war.
-Ich habe mich geändert. -Was willst du?
Was du hier vorhast, das passt nicht zu dir.
Du bist ein anderer Mensch durch den Tod deines Vaters.
Ich wollte helfen, aber du hast mich weggestoßen, und ich wurde wütend.
-Dann war es meine Schuld? -Ich habe nichts Unrechtes getan.
Wer von uns meint denn, alles kontrollieren zu können?
Was du da vorhast, ist verrückt und sinnlos.
Du sagst mir, dass ich verrückt bin?
Ich will dir nur sagen, dass es mir leidtut.
Es war nicht meine Absicht, dir wehzutun.
Ich wünschte, du könntest mir verzeihen.
Zum Teil bin ich verantwortlich für das alles.
Aber ich war so wütend und wollte dir wehtun, als Frau und als Mutter.
Ich muss gehen.
Du kannst Zoe nicht einfach vergessen.
Du lebst in einer Fantasiewelt.
Wir müssen zusammen damit fertig werden.
-Bist du fertig? -Komm nach Berlin.
-Ich kann nicht. -Bitte.
Du musst damit aufhören.
Ich kann nicht.
Dazu hast du kein Recht. Sie war auch mein Kind.
Das darfst du nicht! Hörst du?
(stumme Szene)
(sie seufzt)
(sie stöhnt)
Wir versuchen es noch mal?
Isabelle...
Sie haben doch noch den anderen Embryo.
Na gut, wir starten in ein paar Wochen.
-Sie müssen sich erst erholen. -Ja.
-Wie viele Embryonen sind übrig? -Einer.
Thomas...
2, aber einer aus einer Spendereizelle.
Du willst eine ihrer Eizellen für ein Experiment aufbewahren?
Dir ist klar, dass sich jeden Tag die Wahrscheinlichkeit erhöht,
dass du im Gefängnis landest?
Wir alle landen im Gefängnis.
Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken.
(sie sprechen russisch)
Sie sollten mindestens 6 Monate bleiben,
falls Sie das einrichten können.
-Ich kann es einrichten. -Das halte ich für sinnvoll.
-(leise) Ja. -In Ordnung.
(Tür wird geöffnet und fällt ins Schloss)
(Schritte)
Ich hoffe, du weißt, was du tust.
(sie seufzt)
(sie atmet angestrengt)
(sie stöhnt)
Wir machen noch einen Bluttest,
aber ich fürchte, dass Sie es wieder verloren haben.
Können Sie nicht welche von den somatischen Zellen klonen?
Das funktioniert nicht.
Was ist mit den Zellen des abgestorbenen Embryos?
Ich kann weiter nichts tun.
Tut mir leid.
Wie geht es ihr?
Nicht besonders gut, fürchte ich.
-Ich habe dir gesagt, lass es. -Ich weiß, das hat jeder gesagt.
Es lag, glaube ich, nicht an den Embryonen.
Es ist mir gelungen, gesunde, implantierbare Embryonen zu schaffen.
-Eine ziemliche Leistung. -Schön für dich.
Entschuldige.
Was ich damit sage wollte: Wir waren so nah dran.
Ich muss einen anderen Weg finden.
Du kannst es nicht wiederholen.
-Einer ist übrig. -Ein Embryo?
Bitte lass es. Das kannst du ihr nicht antun.
Sie würde keine weitere Schwangerschaft durchstehen.
Es funktioniert nur mit einer Leihmutter.
Du gibst doch wirklich niemals auf.
Ist dir klar, wie sehr ich darunter leide?
Jeden Tag sehe ich die Jungs an und denke an Isabelle und Zoe.
Ich sage schon nichts mehr,
ich lasse mir auf der Nase herumtanzen.
Weil ich mir andauernd vorstelle, dass ihnen was zustößt.
So kann man doch keine Kinder großziehen.
(sie seufzt)
Wüsste die Leihmutter überhaupt, was sie da austrägt?
Natürlich nicht.
Du würdest einfach eine Frau bezahlen,
die keine Ahnung hat, woran sie da beteiligt ist.
Du tust das alles nicht nur aus Gutherzigkeit, ich kenne dich.
(sie atmet laut aus)
Wenn ich Isabelle nichts davon sage,
macht sie sich auch keine Hoffnungen.
Bist du sicher, du triffst die richtige Entscheidung?
Nein.
Irgendeine Leihmutter anzuheuern, um Zoe auszutragen.
-(Klopfen) -Ja bitte?
Fahren Sie nach Hause?
Ja... Nach Hause.
Halten Sie mich bitte auf dem Laufenden.
Ja, mach ich.
-Auf Wiedersehen. -Wiedersehen.
Es ist mir wichtig zu wissen, wo Sie sind.
(Vogelzwitschern, Kinderstimmen)
(die Jungs lachen)
(russische Radiosendung)
(Klingel)
-Sprichst du Russisch? -Ein wenig.
-Wie ist London? -London eben.
Schön, zu Hause zu sein.
Und du, möchtest du nicht wieder zurück nach Paris?
Wie du weißt, geht das nicht.
Inzwischen sind wir hier zu Hause, wir... wir fühlen uns wohl.
Und wie alt ist dein Sohn jetzt?
Er ist gerade 5 geworden.
Es ist schön, dich zu sehen.
Ja, geht mir auch so.
(Kinderstimmen)
Ah.
(Isabelle jauchzt und lacht)
C'est qui?
Un ami d'Angleterre. London.
Hallo.
-Hallo. -Wie heißt du?
James. Und wie heißt du?
Zoe.
Hallo, Zoe.
(Isabelle lacht)
Na, sind wir schüchtern?
Bist du zu Besuch hier?
Ja, ein paar Tage.
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No Limits Media 2019 Untertitel: Angela Bedekovic u. a.
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