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Das da oben sieht aus wie eine Radio-Antenne.
Mir gefällt das alles nicht. Läuft viel zu glatt!
Ich sehe überall nur Weintrauben.
Das muss eine Falle sein.
Wetten, dass sich da hinten ein paar Deutsche verstecken?
Mir ist das alles viel zu ruhig.
Dieser verdammte Flug hört nie auf!
Ich glaube wir sollten besser umkehren, Mark.
Wenn die Deutschen wüssten, dass der Chef der 5. Armee
über ihren Köpfen herumschwirrt.
Ja, ich weiß, es gibt Spione. Aber entspann dich jetzt, Bob.
Die Italiener sind ein großartiges Volk.
Aber sie haben einen großen Fehler gemacht. Sie haben die falsche Seite gewählt.
Himmel noch mal, wie konntet ihr nur dermaßen falsch liegen?
Wir kannten euch noch nicht.
Na ja, jetzt steht ihr auf der richtigen Seite.
Mark Cork und seine 5. Armee werden noch vor Weihnachten in Rom sein.
Darauf können Sie wetten.
Darauf wird keiner wetten, Herr General!
Wussten Sie, dass Rom überhaupt noch nie von Süden aus eingenommen wurde?
"Bob, wer ist der Zivilist?"
Mammà, Mammà!
Ciro!
Captain, irgendwas stinkt hier,
und es ist ganz bestimmt nicht der Golf von Neapel!
Ich höre einen Walzer!
Wovon redest du denn?
Einen Walzer, verstehst du, Musik... einen Walzer!
He, Moment mal! Halt! Halt!
Captain, gehen Sie auf Erkundung voraus!
Sergeant, nimm zehn Männer und geh die Treppe da hoch!
Los, mitkommen!
Ich will wissen, was hier los ist!
Sergeant, du nimmst noch mehr Männer und gehst auf der anderen Straßenseite hoch!
Es könnte ein Hinterhalt sein!
Das ist ja unglaublich!
Das ist eine Falle, Captain!
Okay. Jeder, der eine falsche Bewegung macht, wird umgelegt. Vorwärts!
Sieh dir die hübschen Jungs an! Jetzt ist das Vitamin A angekommen.
Vitamin A?
A wie Amerika! Die Amerikaner, meine Liebe!
He, du! Komm her, schnell! - Ich?
Ja, du! Komm her! Los! Wo sind die Deutschen?
Nicht Deutschland!
Die Deutschen, wo sind die Deutschen?
Was weiß denn ich, wo die Deutschen sind, wahrscheinlich schon in Rom.
Sucht ihr denn wirklich die Deutschen in Capri?
Vielleicht sagt er ja die Wahrheit, Colonel.
Und die Faschisten? Wo sind die Faschisten?
Du hast schon verstanden. Los, antworte, wo sind die Faschisten?
Faschisten in Capri? Wo sind denn diese Faschisten?
Hier gibt es nur Antifaschisten, seht ihr das nicht?
Anscheinend sind nur noch die Antifaschisten da.
Hör mal, ich will jetzt wissen, wo der Feind ist, und zwar sofort.
Die Prinzessin, das ist eine Super-Antifaschistin!
Wir haben es mit einer Prinzessin zu tun, Colonel.
Und was soll ich zu ihr sagen?
Hoch lebe Amerika!
Hoch lebe Amerika!
Sie müssten das Hauptquartier anrufen, Colonel!
Ja, richtig.
Und was soll ich denen melden, deiner Meinung nach?
Na ja, melde ihnen, dass wir Capri eingenommen haben.
Kontrolle Eagle. Operation Peanuts erledigt!
Heute haben die 5. Armee der Vereinigten Staaten
und die Alliierten Streitkräfte den Golf von Neapel besetzt.
Das ist ein weiterer Schritt auf unser Ziel zu: die Befreiung von ganz Italien!
Wann gedenken Sie in Rom zu sein, Herr General?
Ach, ich will keine Vorhersagen machen, aber wenn die Deutschen
auch nur den geringsten Widerstand leisten, werden sie es bitter bereuen.
Schreiben Sie das!
Ich würde gern Captain Malaparte eine Frage stellen, wenn das erlaubt ist.
Captain Malaparte? Schieß los, Soldat, aber denk dran, wir sind in seiner Heimat.
Captain Malaparte, wie bringen Sie ihre Rolle als Verbindungsoffizier
zur US-Armee in Einklang mit der Tatsache, dass Sie vor 20 Jahren Mitglied
der faschistischen Partei geworden waren?
Es war, glaube ich, genau vor zwanzig Jahren, als Winston Churchill
bei einem Besuch in Italien erklärte, "wenn ich Italiener wäre,
würde ich Mitglied der faschistischen Partei werden." Ich war Italiener!
Und schreiben Sie auch, dass Captain Malaparte einen guten Teil dieser Jahre
in faschistischen Gefängnissen zugebracht hat, vergessen Sie es nicht. Noch Fragen?
Ja, Sir. General Alexander hat gesagt, die britische Armee sei...
Das genügt, meine Herren. Wir sehen uns alle in Neapel.
Sie dürfen jetzt fotografieren. Aber beeilen Sie sich!
Und jetzt gehen Sie bitte! Es reicht, raus mit Ihnen. Alle raus.
He, Soldat. Warte! - Ja?
Zeig mal.
Die linke Seite, die linke Seite, Soldat!
Ja, Sir.
Sie haben es gemütlich hier, Malaparte.
Mein Haus ist auch Ihr Haus, Herr General.
Leider ist es etwas abgelegen von der Front.
Die Fronten bewegen sich, aber mein Angebot bleibt bestehen.
Danke!
Guten Tag! - Nein, wirklich?
General Mark Cork, Principessa Consuelo Caracciolo.
Ich habe gehört, dass Ihr Wort von nun an Gesetz sein wird in Neapel.
Kennen Sie Neapel gut, Herr General?
Nein, Signora, aber ich hoffe es bald kennenzulernen!
Es ist die älteste Stadt Europas. Wussten Sie das?
Die Principessa will damit sagen, Sie müssen Geduld haben,
wenn Ihnen vielleicht manches nicht sofort klar ist.
Oh, gewiss, gewiss. Na, das ist ja ein schöner Hund.
Er heißt Febo.
Aha. Meiner heißt Pal. Ich habe ihn in Nordafrika gefunden,
beinahe hätte ich ihn mit dem Jeep überfahren.
Ich habe ihn in Russland gefunden, mit einer Kugel im Leib.
Die Deutschen. Sehen Sie: Febo! Heil Hitler!
So ist es brav. Ciao.
Kommt ihr bald wieder nach Capri?
Hoffen wir es, Vincenzo, hoffen wir es! Bleib gesund.
Bring mir das Gepäck zum Palazzo.
Sei brav, brav.
Schau mal, wie hübsch sie sind!
Wie hübsch ihr seid, Mädels!
Was willst du? Es ist zu früh, geh nach Hause, Süßer! Komm, gehen wir.
Poggioreale! Poggioreale! Poggioreale!
Hat es hier Tote gegeben?
Wo kommen die Herrschaften her? Hier gibt es jeden Tag Tote:
Typhus, Hunger, Wundbrand: der Tod hat viel Phantasie.
Der Tod. Wir kommen einmal die Woche!
Für Arm und Reich ist das Begräbnis umsonst!
Wir haben doch Demokratie, oder?
Von wegen einmal die Woche, wir warten jetzt seit 2 Wochen auf euch!
Mit nur drei LKWs für ganz Neapel werden aus einer Woche eben 14 Tage, Signora!
Ihr habt nicht einmal vor den Toten Respekt!
Kommt, seht euch das an, ihr könnt ruhig behaupten, wir hätten keinen Respekt.
Sollen wir denn die Toten auf den Schultern tragen?
Das ist doch keine Art! - Wir haben eben nur drei LKWs!
Sie sollen einfach zu Fuß gehen.
Seit Jahren sehen wir ständig Tote, es reicht jetzt.
Sie sollen zu Fuß zum Friedhof gehen.
Wir sind ja alle verrückt. Komm, wir gehen.
Gehen wir, gehen wir, ihr Süßen!
He, schöner Mann, hier dürfen Sie nicht sein, das ist off limits.
Verbotenes Gebiet. Off limits, verstanden?
Ach. - Zieh Leine, off limits!
Was heißt das denn, off limits?
Was weiß ich, vielleicht ein amerikanischer General.
Ja, ja, off limits. Ein Scheißsystem, dann kommen noch mehr davon.
Ah, hallo, Concetta!
Da ist der Oberzuhälter, der zur Bank geht.
Ach, ist er hier der große Boss?
He, mein lieber Don Eduardo! Kommen Sie rein!
No, closed, please, closed!
Darf ich durch?
Sag mal, stimmt es, dass sie hier Spaghetti über dem Busch haben?
Ja, mit Tomatensoße!
He, lass mich mal deine Linguine mit Petersilie probieren!
Wir wollen sie mit Knoblauch, Öl und Chili!
He, Joe! Seid brav, boys! He, Joe! Kiss!
Stellt euch an, Jungs, wir wärmen sie schon mal vor!
Aha, ich verstehe. Und wie viele hast du? Wie viele?
Ich habe zwei, aber die essen für sechs. - Dann lass mal sehen.
Sie sind gleich hier, kommen Sie. Ich ruf mal die eine. Rosaria! Rosaria!
Was denn, was denn, ich bin ja schon da!
Wo ist sie denn jetzt hin? Ah, tu mir einen Gefallen, du sprichst doch Englisch?
Erklär denen mal, dass wir in zehn Minuten schließen, aus privaten Gründen.
Okay. - Kommen Sie, Don Eduardo!
Gehen wir, gehen wir.
Zehn Minuten geschlossen, okay? Zehn Minuten geschlossen.
Seid brav, Jungs! Seid brav!
He Jungs, lassen wir was von uns hören!
He, Ruhe! Seid still! Joe, bleib brav, brav, verstanden?
Sonst schmeißen wir euch raus, wie wir es mit den Deutschen gemacht haben, okay?
Aber in zwei Tagen, nicht in vier, in zwei Tagen, okay?
Okay. Beruhig euch, ja, beruhigt euch, später gibt's für alle was!
Was denn jetzt?
Und? Hast du ihn gewogen? Wie viel hat er?
Den Hut, nimm ihm den Hut ab! Wie viel hat er?
Also 65 Kg, seht ihr? Das ist doch gar nichts!
Na aber, du hattest doch gesagt, die essen für sechs!
Aber Don Eduardo, warten Sie, etwas Geduld! Kommen Sie, Kommen Sie, Kommen Sie!
Ja, ja, kommen Sie.
Seht mal, Don Eduardo! Die essen für sechs!
Wer ist das? Ich verstehe. Er will nicht essen?
Aber der hier isst wie ein Halber.
Er will nicht essen, aber was denn, mein Sohn!
In Neapel verhungern die Leute, und du isst deine Makkaroni nicht?
Magen nicht gut!
Ach, es schmeckt ihm nicht!
Komm, du Schwuchtel, mach ihm Tagliatelle. Ich hab dir Mehl mitgebracht.
Weißt du, wie man Tagliatelle macht?
Also, dann mach ihm welche, los!
Komm her, mein Junge, sieh mal, sieh mal,
wie schön deine Freunde sind, schön fett, ja?
Und du bist mager und hässlich, iss, verstanden?
Iss, als ob es um dein Leben geht, iss!
Los geht's, Spaghettifresser, anstellen!
Spaghettifresser, Bewegung!
Nicht stehenbleiben, weiter gehen!
Anstellen, anstellen, Spaghettifresser, los geht's!
Nicht stehenbleiben! Ein bisschen Rasierwasser, weitergehen, weitergehen!
Beweg dich. Das ist für dich, nimm.
Das ist für dich. Los, du Bauer. Nimm das hier, Italiener.
Dann kannst du ohne Serviette essen.
Da ist ein Blutfleck!
Ach! Ein paar Flecken, was?
Nimm die hier, die hat die Spaghetti schon in den Taschen, ist das besser?
Los, weitergehen! Zurück mit euch!
Los, weitergehen! In einer Reihe, wo willst du hin?
Los, weitergehen, Bewegung, in einer Reihe!
Achtung! Rührt euch!
Achtung! Rührt euch!
Lassen Sie die Männer bequem stehen, Sergeant.
Jawohl. Rührt euch!
Männer, es tut mir leid, aber wir müssen uns trennen.
Ich habe einen neuen Auftrag erhalten.
Capitano Palese wird das Kommando übernehmen.
Er möchte ein paar Worte an euch richten. Bitte.
Männer, wir sind das erste italienische Befreiungskorps.
Wir sind die Soldaten des neuen Italien.
Wir müssen gegen die deutschen Besatzer kämpfen
und sie von italienischem Boden vertreiben.
Wir müssen unsere Fahne vom Schlamm aufheben, in den sie gefallen ist
und sie hoch halten, als Beispiel für alle Italiener.
Wir müssen die schreckliche Schande tilgen, die wir erlitten haben.
Wir müssen der Aufgabe würdig sein, die uns die Geschichte zuweist.
Mal sehen, ob ihr alles verstanden habt. Du, komm nach vorne.
Ich? - Ja, ja.
Also, wiederhole, was der Capitano gesagt hat.
Er hat gesagt, wir müssen der Schande Italiens würdig sein.
Also, sie haben sehr gut verstanden. Geh zurück an deinen Platz.
Sie hören den Sender der Alliierten Streitkräfte in Europa, das war Glenn Miller
und sein Orchester live aus dem Palladium in Hollywood, Californien, USA!
Machen Sie sich Sorgen wegen Syphilis?
Geschlechtskrankheiten können mehr Schaden anrichten als der Krieg.
Doch dank des Penicillins...
He, Goldberg, hast du das gehört? Glenn Miller hat 7000 Meilen von hier gespielt!
Die Syphilis ist dir wohl scheißegal?
Hast du die Contessa wirklich flachgelegt, Jimmy?
Ich hab's dir doch schon gesagt, Goldberg!
Na komm, erzähl es mir noch einmal, genauer, mit Einzelheiten, nicht so schnell!
Hat sie dir einen geblasen, ja?
Hör mal, in Europa ist das normal, ich hab's dir schon gesagt.
Die Europäerinnen sind einfach anders!
Hör mal, Goldberg, anstatt dir über deinen blöden Heftchen einen runterzuholen,
könntest du mit drei Dollar sämtliche Gelüste stillen!
Bist du wahnsinnig?
Mit den Nutten waren sämtliche Schwarze der Armee schon im Bett!
Hast du die Filme vergessen, wo sie gezeigt haben,
was mit deinem Schwanz passiert wenn du dir einen Tripper holst?
Immer noch besser als blind zu werden.
Wer sagt denn so was?
Wie viele sind das? Siehst du? Du bist schon blind, Goldberg.
Oh Gott!
Guten Tag, Herr General.
Captain Wren wegen der Sitzung über Kommunikation.
Wir liegen zwei Sitzungen zurück, Captain. Sie müssen sich etwas gedulden.
Guten Tag, Herr General!
Ah, nein, nein. Nicht jetzt. Meine Herren, erst einmal die gute Nachricht:
ich komme von einem langen Gespräch mit Alexander, und er ist einverstanden,
dass die 8. Britische Armee ihren amerika- nischen Vettern, wie er uns gerne nennt,
den Vortritt lassen wird und dass Mark Cork mit seiner 5. Armee
als erster in Rom einziehen wird!
Fantastisch! - Was haltet ihr davon?
Und jetzt die schlechte Nachricht:
ich glaube Alexander kein Wort.
Die Hälfte seines Stabs sind Schwuchteln
und die andere Hälfte hält uns für schwachsinnige Cowboys.
Er liegt irgendwo dazwischen. Wir können ihm nicht vertrauen.
Die 5. Armee war die erste, die den europäischen Kontinent betreten hat,
und ihr könnt euren letzten Dollar wetten, dass niemand,
auch nicht Mr. Churchill und sein schwules Kabinett
meine 5. Armee daran hindern wird, als erste in Rom einzumarschieren!
Es geht ums Prinzip!
Washington, Herr General. General Eisenhower. Er ruft zum dritten Mal an.
Bob. Weitermachen, meine Herren!
Es muss schon sehr wichtig sein,
wenn er um diese Zeit in Washington auf den Beinen ist!
Das werden wir gleich wissen!
Hallo.
Ja, hier Mark.
Ach, wie Italien ist, willst du wissen? Ja, Italien ist schön.
Was willst du mir sagen?
Was? Die Frau von welchem Senator?
Massachusetts?
Hierher?
Ike, um Himmels willen, hier ist doch Krieg! Ich hab doch keine Zeit!
Ike, auch wenn es die Alte von Präsident Roosevelt wäre.. ich kann nicht, nein!
Ich würde es auch ihm gegenüber wiederholen!
Versteh doch, wir haben hier den Arsch auf Grundeis!
Jawohl, Herr Präsident.
Verzeihen Sie, Herr Präsident, ich wollte Ihre Gattin nicht beleidigen.
Ich bin allerdings anderer Meinung.
Ich bin mir der Tatsache bewusst, Herr Präsident, und ich werde mein Bestes tun.
Sie können sich auf mich verlassen.
Danke sehr.
Das ist ein verdammter Trick, sonst nichts!
Man will Mark Cork und seine 5. Armee um den wohlverdienten Triumph bringen!
Massachusetts, das wäre Senator Wyatt, nicht wahr, Mark?
Ja. Der mit dem Motto "Leg' dauernd die Leute rein". Der ist es!
Und was meinst du?
Nichts, nur dass seine Frau Deborah Wyatt ist.
Genau.
Genau, die berühmte Pilotin. Die 1939 als erste Frau den Atlantik überflogen hat.
Als erste Frau, das ist eine riesige PR-Masche, sonst nichts!
Irgendjemand hat sie gerade zum Obersten der Luftwaffe befördert.
Und sie kommt mit ihrem verlogenen Projekt daher,
dass sie mit ihrem schönen Flugzeug Lebensmittel an die hungernde Bevölkerung
verteilen will, und der Präsident hat anscheinend Interesse.
Wir wissen es alle beide, und es weiß auch das Tischbein hier,
was den Präsidenten so kurz vor der Wahl interessiert: Stimmen gewinnen!
Wie läuft es? - Bestens.
Was machen Sie heute Abend? - Nehmen Sie Platz, bitte.
Guten Tag.
Guten Tag. Sie müssen sich leider etwas gedulden, Captain!
Danke.
Ich hab Sie doch schon auf der Pressekonferenz in Capri gesehen!
Ja.
Sie haben dort ein wunderschönes Haus! - Danke.
Frag mal nach, los. - Die beiden da? Also gut, mal sehen.
Herr Mazzullo. - Was?
Er ist zu früh dran. - Aha.
Nehmen Sie Platz. - Äh, hinsetzen, yes, okay.
Sie müssen sich etwas gedulden. Setzen Sie sich!
Was sagt sie? - Wir sollen uns setzen.
Setz dich, komm.
Wer ist jetzt dran, Leutnant?
Der Vertreter des Komitees für zivile Hilfen.
Es geht um die deutschen Gefangenen, Herr General.
Und danach?
Die Sitzung über die Front beginnt exakt in sechs Minuten, Herr General.
Wie heißt der vom Komitee?
Äh, Eduardo Mezzullo.
Das erledigen wir ganz fix. - Jawohl.
Mr. Mezzullo? Captain Malaparte? Captain Wren?
Mr. Mezzullo? - Mazzullo. Mazzullo.
Wir ich höre, haben Sie, Mr. Mezzullo...
Ma... Mazzullo, Maz-zul-lo.
Wie es aussieht, haben Sie eine Anzahl Kriegsgefangener,
deutscher Kriegsgefangener.
273, Herr General. 273.
Die ihr Volk gefangen genommen hat, als sich die Deutschen zurückzogen.
Was heißt das, zurückzogen?
Dass Sie die Deutschen gefangen genommen haben, als sie zurückmarschiert sind.
Nein, Herr General: als wir sie verjagt haben, Herr General.
Das Volk von Neapel hat vier Tage lang in einem großen Aufstand gekämpft,
mit Toten und Verletzten auf den Straßen, glauben Sie mir, Herr General,
das Blut floss auf den Straßen.
Ach so, ich verstehe, Mr. Mezzullo, ich...
Verdammt noch mal! Mazzullo! Ma! Ma!
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich gern zur Sache kommen.
Sie haben diese Gefangenen seit Wochen in Gewahrsam, Ihre Leute versorgen sie.
Es muss eine große Last für Sie gewesen sein,
bei dem was Lebensmittel derzeit kosten.
Und wir werden Ihre Anstrengungen selbstverständlich zu würdigen wissen.
Erklären Sie ihm das, Captain.
Sie erhalten eine Entschädigung. - Verstehe. Entschädigung.
Die 5. Armee der Vereinigten Staaten ist bereit,
Ihnen eine angemessene Entschädigung in Höhe von
1000 Lire pro Person zu bezahlen.
Ach, Sie sind sehr freundlich, Herr General, sehr höflich,
aber der Preis ist ein anderer: du musst hundert Lire pro Kilo berechnen.
Hundert Lire pro Kilo. - Was?
Es kostet hundert Lire pro Kilo.
Ein Mann, der 80 kg wiegt würde dann 8000 Lire kosten?
Heutzutage findet man kaum noch jemanden, der 80 kg wiegt!
Captain Malaparte, sagen Sie es ihm, dass er verrückt ist.
Der General ist ein anständiger Mann. - Wer sind Sie eigentlich?
Jetzt hören Sie mir mal zu, Herr wie auch immer Sie heißen.
Sie haben 24 Stunden Zeit, um mein Angebot anzunehmen.
Danach übernimmt die Militärpolizei, und ich kann Ihnen versichern,
dass wir Ihnen Ihre 270 Gefangenen in kürzester Zeit abnehmen werden.
273. Immer mit der Ruhe. Gehen wir, Antonio.
Hören Sie, er meint es ernst, der Wächter deutscher Gefangener!
Ich auch. Die Regierung der Vereinigten Staaten nimmt die Genfer Konvention
über Kriegsgefangene sehr ernst! Ich werde sie ihm mit Gewalt abnehmen.
Das wird nicht so leicht sein.
In den Katakomben unter Neapel könnte man halb Italien verstecken.
Dann lasse ich ihn eben erschießen.
In diesem Fall würden Sie die Gefangenen nie wieder sehen.
Lassen Sie mich mal probieren, Herr General.
Und Sie, Captain? Was haben Sie mit der Sache zu tun?
Ich, Sir? Ich bin hier wegen der Kommunikation. Die Sitzung.
Ach, die Kommunikation. Genau das, was wir brauchen.
Ich bin Ihnen dankbar, Sie haben eine große Aufgabe gewählt.
Gehen Sie mit dem Captain.
Aber ich... - Was aber?
Nichts, Sir.
Diese Italiener.
Na ja. Ich bin Jimmy Wren.
Werden wir Signor Eduardo hier finden?
Signor Eduardo kann man nicht finden, er ist es, der uns finden wird.
Worüber streiten sie denn?
Über den Preis für menschliches Fleisch, der ist nämlich noch unter den Preis
für Schweinefleisch oder Rindfleisch gefallen.
Bis vor einer Woche konntest du eine 20jährige für 10 Dollar kaufen,
heute sind es höchstens noch vier.
Knochen mitgerechnet. Der Markt wurde von Sizilianerinnen überschwemmt.
Sie sind älter und billiger.
Weißt du, was man bei uns in Cleveland sagt:
wenn man sie umdreht, sind sie alle gleich.
Alle außer deiner Schwester, oder, Jimmy?
Ich habe keine Schwestern.
Beautiful American Boy!
He, Süßer! Komm, komm mit mir.
Nein, nein, danke! - So schöne Haut!
Ich kann nicht, ich bin im Dienst.
So ein schönes Gesicht, komm, komm mit mir!
Sei doch still. Wenn du nicht willst, dann nicht!
Was? - Du kommst gut an.
Ha, ich komme gut an!
Das ist hier überhaupt ein großes Spektakel!
Hast du gesehen, was sie machen, wenn die Schwarzen vorbeigehen?
Komm her, sieh es dir an, es ist unglaublich!
Sie sind da unten alle blond! Was sind denn das für Sizilianerinnen?
Meinst du, diese Soldaten fühlen sich als Sieger,
wenn die Frauen die Beine für sie breitmachen?
Sie fühlen sich wahrscheinlich so wie ich.
Und wie ist das?
Ich weiß nicht, ich fühle, dass ich Europa sehe!
Komm mal mit. - Wo gehen wir hin?
Italien sehen!
Guten Tag.
Was ist? Was ist los? - Nichts.
Was heißt da nichts, das ist ein amerikanischer Offizier!
Ja, der Captain interessiert sich für das italienische Handwerk,
zeigen Sie ihm etwas. - Das italienische Handwerk...
Ja, aber das interessiert doch ihn nicht.
Doch, doch. Es interessiert dich, oder? - Sicher, ja.
Ihn interessiert... - Ach so, die gefällt ihm.
Also? - Komm, probier mal die Perücke an, los.
Geh du lieber. - Du spinnst ja.
Gott im Himmel! - Jetzt komm!
Mafalda, wo gehst du hin? - Soll ich sie nicht anziehen?
Mafalda, wo gehst du hin? Wohin gehst du?
Ich hab's ganz vergessen...
Gegrüßet seist du, Maria, du musst gehen! Geh, geh!
Was ist eigentlich los? - Warte.
Ach, heute Morgen bin ich gutmütig.
Sind Sie sicher, dass mich der junge Mann nicht in Schwierigkeiten bringt?
Bestimmt nicht.
Sie müssen mir helfen, ich bin ein armer Mann.
Er ist ein guter Mann. - Ich bin ein guter Mann.
Künstler. Ein guter Mann. - Ich habe als Schneider gearbeitet.
Und heute kann man als Schneider nicht mehr überleben, weil...
Wir sind soweit. Wir haben...
Sie ist fertig.
Aber, was tut sie da? - Was macht sie?
Heut habe ich wirklich einen schlechten Tag!
Erklären Sie!
Na ja, die hier brauchen wir für die Schwarzen,
denn denen gefallen die Blondinen.
In Neapel gibt es keine Blonden, also haben wir was erfunden.
Ah! Die schwarzen Soldaten haben ihre eigenen Vorlieben,
man muss Verständnis haben und gastfreundlich sein!
Ach, ich will eine haben! - Sie wollen eine?
Ja. - Ja. Wie viel?
Zehn Dollar. - He, er kauft sie sich!
Sieben. - Nein, nein, zehn Dollar, weil...
Man braucht viel Geduld, hier, Haar um Haar, viel Arbeit, Haar um Haar.
Haar um Haar. - Ah. Okay, okay.
Hier. - Zehn Dollar, ja.
Hör mal, wenn die Amerikaner den Krieg verlieren würden, glaubst du,
dass die Frauen von New York so viel Phantasie hätten?
Das wäre gar nicht nötig. In New York haben wir Blonde für alle!
Da unten.
Steigt ein.
Fahren wir? - Wohin?
Signor Eduardo hat uns gefunden.
He, was ist denn hier los?
Moment mal! - Lass es. Komm!
Wo haben die den Panzer her? - Später.
Das ist einer von unseren, ein Sherman. - Warte.
Das gibt's doch nicht! Der gehört der Armee!
Signor Eduardo wird uns sicher alles erklären.
Wartet einen Moment.
Ich verstehe nicht, was ich davon haben soll, wisst ihr?
Was habe ich von einem Panzer? Wollt ihr Zigaretten?
Nein. - Original amerikanische.
Ich rauche nicht, danke. - Rauchst du?
Ja, danke.
Der Krieg ist aus, verstehst du, mein Lieber? Was soll ich damit?
Da ist Metall, sehr viel Metall. - Ja, genau, 10 Tonnen Metall.
Ja, Metall. - Eine große Kanone!
Ja, ich verstehe, Kanone, aber eine Kanone ist Altmetall,
was soll ich mit einer Kanone, der Krieg ist aus, verstehst du?
Und ein Funkgerät ist dabei. - Ja, einwandfrei.
Ja, das Radio, hör mal, ist der General eigentlich einverstanden,
weiß er, was ihr da macht? Mach dir keine Sorgen, mach dir keine Sorgen.
Ich wette, das ist alles nur eine Show, damit wir seine Bedingungen akzeptieren.
Wieso, bist du nicht überzeugt?
Hast du gehört, was uns dieses Arschgesicht
für einen neuen Sherman-Panzer geboten hat?
Ich habe es gehört, ja.
Glaub mir, es ist gut, dass wir wieder gehen.
Was bildet er sich denn ein, er ist nicht der einzige Schieber in Neapel,
wir finden so viele wir wollen, die uns 10.000 Lire für den...
Heilige Scheiße.
Diese Hurensöhne.
Guten Tag, na, und?
Also, in Ordnung, wir akzeptieren Ihre Bedingungen.
Sehr gut, mein Sohn, sehr gut. Das freut mich, gut gemacht.
Wir brauchen natürlich noch die Zustimmung des Generals.
Keine Frage. Aber sagt dem General, er soll sich beeilen,
denn die Preise steigen hier von Tag zu Tag, sogar von Stunde zu Stunde!
Der Preis könnte noch steigen.
Das ist aber nicht fair. Er darf den Preis nicht erhöhen. Wir waren uns einig!
Was sagt der Junge? - Er sagt, alles in Ordnung.
Gut, das freut mich, guter Junge. Sehr sympathisch, gut, sehr gut.
Okay, Jimmy.
Alles klar? - Ja.
Weißt du was? Sie erinnert mich an eine Lady, die ich in Atlanta kannte!
Zeig mal her, zeig mal. Wisst ihr was?
Für diese Dinger gibt es einem Namen, ein Toupet Bernarda.
Es heißt, es war im 18. Jahrhundert sehr verbreitet!
So ein Blödsinn! Nein, ich glaub dir nicht.
Wie, du glaubst mir nicht? Er glaubt mir nicht!
Also, wenn es einen Experten für Sex gibt, dann ist es Goldberg.
Er ist ein Dämon!
Wen nennst du hier Schwarze? Wen, du Arschloch? Ich schlag dir den Schädel ein!
Es geht schon wieder los! Tja. Was haben wir eigentlich bestellt?
Coda alla vaccinara... Ochsenschwanz. Eine süditalienische Spezialität.
Du lieber Himmel, anscheinend habe ich das Teil erwischt,
an dem der Schwanz angewachsen war!
Sicher, es ist weder Kaviar noch Trüffel.
Ich muss schon sagen, was essen wir da eigentlich?
Das, was der Ochs benutzt, um sich den Hintern zu wischen,
in einer fetten Tunke, die aussieht wie Panzerschmiere,
gewürzt mit dem schlechten Atem des Kellners!
Na ja, Colonel, das müssen wir nicht alle so sehen.
Es ist Krieg, und unter diesen Umständen ist es in Neapel schwierig, gut zu kochen.
Na also! Was habe ich gesagt? Ich esse diesen Armenfraß nicht mehr.
Nichts gegen Sie, Captain!
Ich muss Ihnen Recht geben, auch mir fällt es schwer zu essen.
Ich liebe das zarte Aroma des Ochsenschwanzes mit Sellerie, Muskat
und etwas Weißwein, aber bereits beim ersten Bissen hiervon spürte ich
ein süßliches Aroma, eine gummiartige, klebrige Haut. Unangenehm.
Also habe ich den Teller genauer untersucht, und was ich gesehen habe,
war kein Ochsenschwanz.
Aber da man bei Tisch nicht den Genuss der anderen stören soll,
habe ich weitergegessen und mich gefragt,
wie weit es durch die Rationierung schon mit uns gekommen ist.
Erst ein Finger, dann noch einer, und dann, ja, eine ganze Hand!
Sehen Sie.
Trotz meiner guten Erziehung habe ich es nicht über mich gebracht,
die Fingernägel zu essen.
Bestellen wir den Kaffee!
Wie hat er das gemacht? - Das war nicht leicht.
Drei Kaffee! - Sofort, Captain!
Malaparte, du bist ein Genie! Ich meine, wie du diese Knochen hingelegt hast.
Ich habe gar nichts davon bemerkt!
Wie hast du das nur angestellt mit den Fingernägeln?
Jimmy, denkst du das war ein Scherz? - Oh mein Gott!
He, paisà, kannst du dich ausweisen?
He, Moment mal! Moment! Er ist ein Offizier der italienischen Armee!
Was ist los, Captain, hat die italienische Armee keine Uniformen mehr?
Entschuldigen Sie bitte, aber wir haben einen Funkspruch erhalten
mit dem Auftrag, ihn dringend abzuholen!
He, das muss ein Irrtum sein! Wartet doch!
He, Jimmy! - Ciao, Anna.
Komm her, komm her! Lädst du mich ein?
Sicher. Hallo?
He, Vorsicht! Zwei Whisky.
Ich kenne diese aristokratischen Yankees wie meine Handfläche.
Deborah Wyatt kann nicht so gut mit Männern wie mir, mit Männern,
die von der Pike auf gelernt haben, und noch weniger schätzt sie die Italiener.
Ich werde tun, was in meiner Macht steht, aber wenn sie die Italiener so verachtet.
Ach, bei Ihnen ist das was anderes.
Sie kennen den Papst und diesen Hofnarren, Picasso. Eis?
Nein.
Und dann können Sie vom Maxim in Paris erzählen und wer die Decke
der Sixtinischen Kapelle ausgemalt hat.
Diese Bostoner Frauen, die mit der Mayflower in Amerika gelandet sind,
geilen sich an so etwas auf.
Ich habe den Heiligen Vater nur zweimal gesehen, General.
Ja, ja, ich weiß. Ich habe mir folgendes gedacht:
ich möchte zu ihrem Empfang ein raffiniertes Essen geben,
wie in der Renaissance, verstehen Sie, in einem antiken Palazzo,
mit Kellnern mit Perücken und weißen Handschuhen. Was halten Sie davon?
Das kann man versuchen, Palazzo Toledo würde sich gut eignen.
Hervorragend! Und danach...
Und danach übernehme ich.
Genau. Halten Sie sie mir vom Leib, schön weit weg, einverstanden?
Verstehe, ja.
Hoppla! - Du hast nur noch mit dem Hund Spaß!
Gut gemacht, Febo!
Wunderbar! Bravo! Bravo, Maria!
Danke. Guten Appetit!
Wunderbar, oder?
Nimm dich in Acht, Seeigel haben eine stark aphrodisierende Wirkung,
wusstest du das? - Du machst mir Angst!
Und?
Mein Lieber, ich spüre gar nichts.
Warte noch! Genau hier liegt die Gefahr.
Die Wirkung kommt plötzlich, wenn du es am wenigsten erwartest.
Weißt du, ich entdecke gerade Amerika. Ich mag sie. Sie sind klar, kristallklar.
Sie glauben, dass Christus auf der Seite der Sieger steht.
Weißt du was? - Ja?
Ich spüre die Wirkung.
Ach wirklich?
Bebst du schon? - Von Kopf bis Fuß.
Es ist so lange her, Curzio.
Nur noch du nennst mich Curzio.
Zurück!
Die ist ja wirklich verrückt! - Und sucht anscheinend Ärger!
Stimmt!
Ist sie mit dem Ding aus Washington hergeflogen?
Aus Sizilien, aber sie wäre dazu imstande.
Die Flügel sind ihr noch vor den Brüsten gewachsen.
Colonel.
Danke.
Ich bin General Howes, Stellvertreter von General Cork.
Major Beckwith, der Adjutant des Generals.
Der General lässt sich für seine Abwesen- heit entschuldigen, die Pflicht ruft!
Na ja, immerhin kümmert sich auch noch jemand um den Krieg!
Darf ich vorstellen, Captain Malaparte,
Verbindungsoffizier der italienischen Armee.
Als ob man das nicht sehen könnte.
Ich hoffe, ich kann mich bei ihrer Mission nützlich machen, Colonel Wyatt.
General Cork hat mich mit den Umständen vertraut gemacht.
General Cork hat Ihnen Captain Malaparte zur Seite gestellt,
damit er Ihnen die Schwierigkeiten aus dem Weg räumt, Mrs. Wyatt.
Es ist klar, dass Sie im Einklang mit der Bevölkerung vorgehen müssen.
Malaparte ist Ihr Mann. Er hat eine fantastische Villa auf Capri.
Und was haben Sie in Friedenszeiten gemacht?
Ich war zu jung und kann mich nicht erinnern.
Vor diesem Krieg war er in Spanien, und davor in Abessinien.
Sie hätten nach Amerika kommen sollen. Unseren Italienern geht es blendend.
Sie haben recht, aber da gab es schon zu viele Akkordeonspieler.
Machen Sie sich über mich lustig, Captain?
Nein, im Gegenteil. Ich bewundere Ihre Selbstsicherheit.
Sie sind all das, was wir leider nicht sind.
Glauben Sie?
Lasst mich! Geht weg! Lasst mich, habe ich gesagt!
He, lasst sie in Ruhe! Das ist ein Lazarett, weg mit euch!
Beiseite treten. Weitergehen.
Ich würde Ihnen gern helfen mit Ihren marokkanischen Soldaten,
aber ich kann nicht.
Mon cher, Général, das ist absolut unerhört, ein Skandal!
Meine Marokkaner sind, wie soll ich sagen, supersexualisiert!
Das ist ihre Art, sie stecken ihn in alles, was sie finden,
auch in eine Sonnenblume, wenn es sein muss!
Ja, eine Sonnenblume ist besser als nichts!
Meine Soldaten ohne Penicillin zu lassen ist ein Verbrechen.
Die Syphilis rafft sie mir dahin wie eine Kriegshandlung.
Einen Penis nach dem anderen.
General Guillaume, ich erhalte aus den USA jeden Monat
eine bestimmte Menge Penicillin. Sagen Sie mir doch, wem ich sie zuteilen soll.
Soll ich die Vergewaltiger der Sonnenblumen retten
oder die vollblütigen amerikanischen Schwänze? Entschuldigen Sie mich bitte.
Herr General, Colonel Eliot, Sir. Er sagt, es sei dringend.
Beeilen Sie sich, Colonel. Wir haben hier Krieg!
Was?
Nein, nein, das hat doch keinen Sinn. Fangen wir von vorne an.
Einverstanden.
Zuerst eine Bouillon, aber unsere Bohnensuppe kommt in einer Suppentasse
wie Schlamm daher!
Das wird eine Kraftbrühe? Gut, dann in Ordnung.
Ach ja, und bitte geben Sie etwas Natron dazu.
Ich weiß nicht, ich denke es ist wegen ihrem Magen. Was gibt es dann noch?
Wie, es gibt keinen frischen Fisch in Neapel?
Colonel, ich weiß, dass ich den Fischfang im ganzen Golf verboten habe.
Von hier bis Sizilien ist alles vermint!
Aber wenn Mark Cork ein Renaissance- Essen gibt, dann muss das Hauptgericht
pochierter Fisch mit Mayonnaise sein! Verstanden?
Woher soll ich das wissen?
Versuchen Sie es im Aquarium!
Soldat. Pochierter Fisch mit Mayonnaise!
Gott!
Wird sie das mögen?
Wollen wir es hoffen.
Hoffen wir, dass Malaparte Recht hatte.
Alles bestens, siehst du? Mach es gut! - Danke.
Ein Renaissance-Bankett mitten im Weltkrieg.
Und vielleicht gelingt es mir, um diese schrecklichen gekochten Maiskolben
und die Büchsen-Ananas herumzukommen.
He! Verdammt noch mal, was machst du, Sergeant?
Verzeihung, Captain, ein Notfall!
Der Gefreite Prewitt hat einen Anfall von Dünnschiss!
Er wäre fast im Auto losgegangen. - Ist gut, aber jetzt fahrt weiter, los!
Lauf, Kaminsky!
Bleibt stehen, es ist vermint!
Mein Gott, Prewitt.
Lasst mich mal sehen. - Bist du Arzt?
Nein, ich bin kein Arzt.
Dann nimm die Hände weg, Scheißitaliener!
Gib mir etwas, damit ich ihn zudecken kann.
Wir verschwenden hier eine Menge Zeit, Captain! Er muss sofort ins Lazarett!
Ich habe schon viele solche Fälle gesehen.
Wenn wir ihn bewegen, wird er unter Qualen sterben,
noch bevor wir im Lazarett sind.
Wenn wir ihn hier etwas beruhigen können, wird der Schmerz nachlassen,
und er wird im Schlaf sterben. - Wie ein Hund?
Seien Sie still, Sergeant! - Geh, Jimmy, hol einen Arzt.
Er soll etwas Morphium mitbringen, ich übernehme die Verantwortung.
Der hier ist Italiener! Da auf dem Boden liegt ein Gefreiter der US Army!
Jetzt hör mir mal zu, Sergeant!
Dieser Mann ist Captain, er hat mehr Erfahrung als wir alle hier.
Es wird gemacht, was er sagt. Du unterstehst seinem Befehl!
Ich übernehme die Verantwortung!
Sergeant, wir müssen ihn ablenken, er darf nicht merken, dass er stirbt.
Es ist der einzige Weg.
Hör zu, du Scheißkanake, wenn du uns verarschst,
wenn dir der Arzt nicht Recht gibt, dann reiß ich dir die Gedärme raus,
so wie dem Jungen dort, ist das klar?
Prewitt, du hast wie immer ein Riesenglück. Jetzt fliegst du wieder nach Hause.
Nur auf die Lippen.
Na ja, du hast ja schon immer so viel Glück gehabt, Prewitt,
aber dieses Mal ist es schon die Höhe.
Zwei Tage mit hübschen Krankenschwestern mit großen Brüsten
und dann mit dem Flieger zurück in die Staaten. Hab ich Recht, Kaminsky?
Ja, ja. - Sprich weiter mit ihm.
Schau dir den Italiener an, diesen Witzbold, er muss in diesem Scheißland bleiben!
He, he, Cumpá!
Chewing gum! - Ah! Spaghettifresser!
Yankee Dollar!
Fick dich in den Arsch. Los, los, Prewitt, reiß dich zusammen.
Willst du sehen, wie der Gauner Mussolini nachmacht?
He, du, zeig uns mal, wie du Mussolini imitierst!
Italiener!
Italienerinnen! Nach zwanzig Jahrhunderten...
Ich kann nicht, nein. Ich kann nicht.
Komm Prewitt, halt durch.
Was macht ihr hier? Habt ihr nicht gesehen, dass es hier Minen gibt? Weg!
Los!
Jag die kleine Nutte weg.
Geh. Geh.
Hör mal, sag es ihr doch in ihrem Dialekt, dass sie Leine ziehen soll!
Hau ab, du Schlampe!
Es reicht! Es reicht! Seid ihr hergekommen, um gegen die Deutschen zu kämpfen,
oder um die Italiener zu beleidigen? Ihr bringt uns noch um!
Geht zurück, los, los, weg mit euch!
Sie sind da, Prewitt.
Zu schwer verletzt, er hatte keine Chance.
Danke. Danke.
Pasqualino! - Nein! - Pasqualino!
Nein!
Okay?
Wie heißt du? - Maria Concetta!
Bevor wir unseren bescheidenen Imbiss fortsetzen,
sei es mir im Namen aller gestattet, Ihnen, Mrs. Wyatt,
unsere Dankbarkeit auszudrücken.
Ihre Gegenwart an unserer Tafel erinnert uns daran, dass wir diesen Krieg
so schnell wie möglich gewinnen müssen, damit wir zu den Frauen
zurückkehren können, die wir in der Heimat zurückgelassen haben.
Mrs. Wyatt, es ist uns eine Freude, sie heute bei uns zu haben.
Danke.
Danke. Danke.
Dieser Palazzo ist schön. Wem gehört er?
Der Prinzessin di Toledo.
Ah, Captain Malaparte kennt alle Prinzessinnen Europas. Stimmt's, Captain?
Nicht alle, Gott sei Dank.
Dann kennen Sie doch bestimmt Prinzessin Carmela Esposito.
Sie war eine meiner besten Freundinnen an der Universität.
Esposito? - Die Prinzessin Carmela Esposito.
Prinzessin Carmela Esposito, Mrs. Wyatt, ist eine Lügnerin!
Wie bitte?
Es gibt keine Prinzessin Esposito.
Esposito ist der Nachname, den man den vor den Armenhäusern
ausgesetzten Findelkindern gab.
Leider gibt es heute in Neapel mehr Espositos denn je.
Captain, ich weiß nur, dass meine Freundin, Prinzessin Esposito,
in einem Palast in Rom lebt.
Das State Department sagte mir, sie sei immer schon Antifaschistin gewesen,
und es ist meine Absicht, sie in Rom zu besuchen.
Wenn sie immer schon Antifaschistin war,
dann ist das ein weiterer Beweis dafür, dass sie keine Prinzessin ist.
Wenn das stimmt, Captain, dann ist mein Vertrauen
und das vieler anderer Personen in Cambridge missbraucht worden,
und das gereicht den Italienern nicht zur Ehre!
In Philadelphia ist die italienische Gemeinde eine unserer besten.
Gut, Pater, vielen Dank.
Meine Dame, meine Herren, ich möchte Ihre Aufmerksamkeit
auf den nächsten Gang richten: pochierter Fisch mit Mayonnaise.
Colonel Eliot hat sich um diese Schlemmerei verdient gemacht.
Der Colonel hat uns wissen lassen, dass dieser zarte Leckerbissen
Si-re-ne genannt wird. Kannten sie das, Captain?
Oh ja, ich kenne das sehr gut.
Sirene. Die Sirene von Neapel. Sie ist sehr selten.
Aber ich habe schon ein paar gesehen.
Ach ja, und wo? - Im Aquarium.
Aber Sie meinen nicht die Sirenen, die Odysseus versucht haben?
Es ist bergab gegangen mit ihnen. Heute sind sie nur noch Fische.
Sirenen hat es nie gegeben!
Oh mein Gott! Das ist ja ein Kind, ein gekochtes Kind!
Wir müssen es beerdigen.
Deckt es zu, deckt es zu!
Ich versichere Ihnen, General, es ist ein Speisefisch.
Es ist ein Fisch, Herr General.
Es ist ein Fisch, ganz sicher!
Es ist mir egal, was sie sagen, Pater, so tun Sie doch um Himmels willen etwas!
Nun ja, in Philadelphia haben wir noch nie....
Meine Herren, setzen Sie sich, ich bitte Sie. Bitte, Mrs. Wyatt.
Es ist ein Fisch.
Der Herrgott weiß, was Mark Corks Magen von pochiertem Fisch mit Mayonnaise hält.
Na ja, der Krieg schmeckt mir auch nicht so,
aber irgendjemand muss ja das Kommando haben. Servieren Sie!
Ich wusste doch, dass es ein Fisch ist.
Danke.
He, Peppino, nimm dieses Zeug. Mehr habe ich nicht bekommen, nimm.
Was denn, nur ein Päckchen heute? Mehr gibt es nicht? Du behältst wohl alles?
Du Schlampe, verfluchtes Weib! Das Zeug steht mir zu!
Schlampe, Mörderin!
Ich reiß dich in Stücke!
Nein, nein, lass mich, lass mich!
Jeanlouis!
Meine Mutter hatte mir gesagt, du wärst in Capri!
Was machst du denn in dieser gottverlassenen Stadt?
Ich tue meine Pflicht, hier findet eine Revolution statt.
Ach ja, richtig. Den Grafen Marx hatte ich ganz vergessen.
Und ich hatte ganz vergessen, wie weit dein Zynismus
und der deiner Generation gehen kann!
Na komm, Jeanlouis, du wärst kein Schüler von Marx geworden,
wenn sein Geschlecht nicht noch älter wäre als deins!
Wer hat denn behauptet, dass man ein Proletarier sein muss,
um für Gerechtigkeit zu kämpfen?
Du verstehst die jungen Leute nicht mehr, du weißt nicht, dass sie anders sind.
Nach diesem Krieg wird man die Welt nicht mehr wiedererkennen.
Die Imperialisten und ihre Lakaien sind besiegt worden.
Hören Sie, Malaparte, Jimmy lässt Ihnen ausrichten dass er nicht kommen kann.
Er sollte einen Arzt herbringen. Ist alles in Ordnung?
Ja, ja. Er hatte zu tun, aber Sie sollen dem Hauptquartier nichts davon sagen.
Auf Wiedersehen. Los, fahr. - Ciao!
Moment mal.
He, Puppe, wie viel nimmst du? Fahr mit!
Wer bist du denn, hau bloß ab! - Ich hab ja nur gefragt.
Ist ja gut, die Dame, okay!
Was hast du vor? - Nichts, warum?
Da sind ein paar Jungs, die einen Arzt brauchen. Komm mit!
Ich habe mein Studium nicht abgeschlossen!
Sag du nichts, dann sage ich auch nichts. Einverstanden? Gehen wir.
Jimmy!
Ich dachte, du kommst nicht mehr.
Komm, ich muss dir was zeigen. - Ist gut, aber Pasqualino kommt auch mit!
Hallo, Champion!
Wie Sie sehen, ist das Innere des Vesuvs alles andere als erloschen.
Und der Seismograf zeigt in den letzten Wochen eine erhöhte Aktivität.
Passiert das öfter?
Nein, ganz im Gegenteil. Ich beobachte dieses seltene Phänomen zum ersten Mal.
Zum ersten Mal? - Ja.
Maria, wir...
Entschuldigen Sie. Ich komme sofort.
Maria, wo gehst du denn hin? Unser Picknick!
Mein Vater denkt, ich hätte das Kloster besucht!
Was?
Mein Vater weiß nicht, dass ich mit dir unterwegs bin.
Warte! Ich bring dich zurück. Ich fahre euch.
Nein, wir nehmen die Straßenbahn.
Wann sehen wir uns wieder?
In zwei Tagen, am selben Ort!
Wirst du an mich denken?
Ja.
Ich würde dir gerne die Jugend von heute vorstellen, sie sind ganz anders,
weißt du, besser, sie haben die Revolution im Blut!
Wenn das Lenin und Trotzki gewusst hätten!
Nein, Trotzki war ein Verräter und ein Schwein.
Aber Jeanlouis! Wenn deine Mutter hören könnte, wie du über jemanden sprichst,
denn du nicht kennst und der sogar schon tot ist!
Mund.
Mein Herr, ich möchte nach München gehen.
Warum? Hier gibt es zu Essen.
Herr Doktor, bitte, Migräne. Haben Sie? - Tut mir leid, ich habe nichts.
Genfer Konvention, Kriegsgefangener.
Was ist hier los?
Der hier beruft sich auf die Genfer Konvention.
Warum soll er sich darauf berufen?
Das ist ein Arschloch, der will nicht essen, mager ist er geworden,
und ich zahl drauf. Aber die anderen sind jetzt mehr wert, 200 Lire! Gut, was?
Sie machen den Siegern den Krieg sehr schwer.
Die Sieger sind mir scheißegal.
Nein! Auf keinen Fall! Klar? Nein!
Sie sind zu dick! Zu Deutsch!
Und zu teuer, verstanden?
Ja. Regen Sie sich nicht auf. Die Sache ist erledigt. Fett ist Fett!
Wir verarbeiten Sie zu Seife. Gehen wir, Antonio.
Alles klar.
Sie werden die Gefangenen zu Seife verarbeiten.
Das geht uns nichts an. Sehen Sie sich das an. Königin der Lüfte.
Ich würde sagen, Königin der Öffentlichkeitsarbeit. Was denken Sie?
Sie ist fotogen!
Was hatten Sie gesagt? Er will sie zu Seife verarbeiten?
Und ich kann ihn verstehen! Seife ist über 200 Lire pro Kilo wert,
und Gott weiß, dass Neapel Seife braucht.
Sie machen Witze. - Nein, General.
Sie sind leicht zu finden.
Stimmt es, was man in der Zeitung liest, dass Sie nie Auto fahren?
Das ist nie nötig.
Ich wollte sehen, ob ich mich Ihnen nützlich erweisen kann,
als Verbindungsoffizier natürlich.
So, jetzt müsste es gehen.
Jetzt muss ich sie testen. Kommen Sie mit?
Äh, gerne. Was war denn nicht in Ordnung?
Nichts Schlimmes. Altersschwäche, nehme ich an.
Der Motor war mit Bindfaden zusammengehalten, als ich ankam.
Aber jetzt müsste er halten.
Probieren Sie den!
Es reicht! Es reicht!
General Cork hat Sie als Latin Lover engagiert, stimmt es?
Hören Sie auf!
Geben Sie es zu!
Ja! Ja! Aber hören Sie auf!
Entschuldigen Sie, dass ich so grausam gewesen bin. Es tut mir wirklich leid.
Die Menschen sind manchmal sehr grausam.
Five Dollars. Five. Ja.
Hände weg, du Schwein! - Halt! Deborah!
Du widerliches Schwein!
Mein Gott, wie können sie nur?
Ich verstehe nicht, wie sie es ertragen können, ihre Kinder zu verkaufen!
Sie haben Hunger. Besser sie verkaufen als sie aufzuessen.
Ihr seid degeneriert. Neapel ist degeneriert.
Warum haben Sie mich hergebracht?
Damit ich mich genauso degeneriert fühle?
Wir haben diesen Krieg nicht gewollt, wir verkaufen unseren Körper
nicht für ein Päckchen Zigaretten!
Ein Päckchen Zigaretten, ja?
Signora, was geben Sie mir dafür? - Zwei Brotlaibe.
Danke.
Das ist ein Päckchen Zigaretten. Davon kann eine ganze Familie essen!
Signora, wollen Sie es? Nehmen Sie! - Danke! Danke!
Ich habe Sie hergebracht, weil...
Weil die Menschen manchmal grausam sind.
Sind wir jetzt quitt? - Quitt.
Hab ich was falsch gemacht? - Nein. Nein.
Jimmy, was hab ich dir denn getan?
Es ist doch nicht meine Schuld, wenn es heute nicht geklappt hat,
sei doch nicht so, Jimmy.
Hier, nimm. - Was ist denn das?
Probier es an.
Nein, hier. So.
Spinnst du, ich hab doch selbst Haare! Bringt ihr solche Sachen aus Amerika mit?
Was? Nein, das ist nicht aus Amerika, das ist aus Neapel.
Aus Neapel? - Ja, ja! Haar um Haar!
Wo hast du das her? Wo hast du das her, Jimmy, was hast du denn für Umgang?
Jimmy, wo willst du hin, komm her, komm.
Entschuldigen Sie bitte. Einen Moment.
Ich suche Maria Concetta.
Was will er?
Sie hat auch einen kleinen Bruder, er heißt Pasqualino.
Maria Concetta, Pasqualino, davon gibt es hier Tausende.
Warte mal, vielleicht meint er die Jungfrau?
Ach ja, die Jungfrau? Ja dann...
Ihr Vater weiß nichts von mir.
Ach so, ihr Vater weiß nichts.
Joe, ich bring dich hin, ich bring dich hin, verlass dich auf mich, fahren wir.
Danke.
He, Antonio, lässt du mich hier stehen? - Komme schon, ich verdiene etwas.
Und was ist mit mir?
Hier, für Sie. - Danke, vielen Dank.
Warte auf mich, geh nicht weg. Geradeaus. Ich bin gleich wieder da.
Komm.
Der Mann hat gesagt, du wärst... - Was hat er gesagt?
Nichts, gar nichts.
Jimmy, du kannst hier nicht herkommen. Nie.
Mein Vater ist vom Krieg verrückt geworden.
Das habe ich ihm mitgebracht, siehst du?
Ja. - Das ist gut, oder?
Das ist gut, aber ich kann es nicht nehmen. Mein Vater darf nichts erfahren.
Ich muss gehen. Ich gehe.
Aber ich bin doch gerade erst gekommen. Ich meine, warte doch...
Ich möchte ja. Ich bin sehr froh. Aber ich muss gehen.
Nein, warte.
Ach, was für einen süßen Hintern du hast, so knackig! So schön!
Du bist ein Schatz, mein Schatz bist du! Komm, ja, komm!
Du bist so schön!
Gut, normalerweise fange ich im Keller an.
Warum gehen wir nicht gleich ins Schlafzimmer?
Sie vergessen unseren Waffenstillstand.
Einverstanden, noch sind wir quitt. - Hier entlang.
Es ist ein wunderschönes Haus, Captain! - Danke.
Haben Sie es fertig gekauft, oder haben Sie es entworfen?
Das Haus habe ich fertig gekauft, ich habe dann die Aussicht entworfen.
Gratuliere!
Das Bad für die Dame ist soweit. Badet sie allein?
Was soll das heißen?
Sie möchte wissen, ob Sie allein baden oder in Gesellschaft.
Sie müssen entschuldigen, Maria neigt dazu, den Service zu vereinfachen.
Die Ärmste, es muss sehr schwierig für sie sein, bei den vielen gemeinsamen Bädern
auf dem Laufenden zu bleiben. Nein, danke, Signora.
Ich kann mich noch etwa fünf Minuten zurückhalten, da bin ich sicher.
Maria, hast du verstanden? Das Bad in fünf Minuten, und allein.
Hier. Das ist von Jeanlouis. Dringend!
Also gut.
Ich wette, das ist eine Einladung als Ehrengast bei einer Orgie.
Sie haben nur die Hälfte erraten.
Was, die Orgie, den Ehrengast oder die Einladung?
Den dritten Punkt.
Es ist eine Party nur für Männer, wenn Sie verstehen was ich meine.
Na ja, ich könnte doch als Mann durchgehen, was meinen Sie?
Wie geht's Maria Concetta?
Sie läuft immer weg. - Und du kommst nicht zum Zug, was?
Ja, und du wirst blind. Eine Brille hast du schon!
Der Arzt meinte, das wären nur Ermüdungserscheinungen.
Machen Sie sich Sorgen wegen Syphilis? - Der geht mir auf die Nerven!
Ich muss mir da keine Sorgen machen.
Na perfekt! Wirklich perfekt!
Aha, und warum kratzt du dich gerade?
Hier ist es, glaube ich.
Seid brav, ja?
Ich habe auf dich gewartet! - Ciao.
Hilfe! Ich sterbe! Maria!
Ich komme, ich bin ja bei dir.
Er schwitzt! Er braucht Eis!
Was will er? Ist er verrückt?
Er hat zu viele Schmerzen, er schwitzt!
Na los, es ist gleich vorbei. Alles ist bereit.
Was denn heiß? Sie ist nur lauwarm!
Ich brauche etwas Eis. - Was sagt er?
Ich brauche etwas Eis! - Was will er?
Er will einen Kaffee.
Was denn, Kaffee! Er will keinen Kaffee. Er will Eis.
Haben wir nicht! Haben wir nicht!
Hoffentlich wird es ein Mädchen.
Ruhig!
Ganz ruhig, mach weiter, los.
Es ist ein Junge, und was für einer!
Und hier kommen die Makkaroni! Die Makkaroni!
Febo!
Febo!
Febo!
Es tut mir leid, wenn...
Ich war vorher nie dort gewesen.
Sie wussten, dass Sie mich hier finden würden.
Sind wir quitt?
Kommen Sie mit mir nach Capri.
Nein. Ich glaube an meine Ehe, obwohl...
Febo und Pal?
Haben Sie die Hunde gefunden? - Nein, Febo war nicht dort.
Alles meine Schuld. Sie sind ein anständiger Mensch, Captain.
Nicht anständiger als Sie, Mrs. Wyatt.
Was zum Teufel bedeutet diese Klausel "Nettogewicht bei Sonnenaufgang"?
Die habe ich eingefügt, Sir.
Es ist erwiesen, dass der Mensch im Morgengrauen leichter ist.
Und Nettogewicht bedeutet ohne Kleider und nachdem sie sich erleichtert haben.
Verstehe. Signor Eduardo... - Bitte.
Ist Ihnen klar, dass diese Transaktion den US Bürger 50.000 Dollar kosten wird,
für die sie etwa 20 Tonnen feindliches Fett bekommen?
Will er nicht zahlen?
Er sagt, der Preis sei nicht demokratisch.
Nicht demokratisch?
Das geht nicht an die Presse, verstanden?
Was heißt hier nicht demokratisch?
Offiziere und Soldaten haben denselben Preis! Denselben Preis!
Ja, ja. Einverstanden. Auch der Generalstab, oder?
Was meint er?
Was würdest du zum Beispiel für Hitler verlangen?
Ha, du Witzbold. Was würde ich verlangen.
Seine 5. Armee marschiert nach Rom, da fallen die Preise täglich!
Wenn die Preise zusammenbrechen, dann ist die 5. Armee schuld.
Das glaube ich, ja.
Herr General, die Fotografen warten draußen.
Gut, sollen reinkommen.
Unterschreibt er? - Ja.
Meine Herren, Signor Eduardo...
Für ein Foto, alle zusammen hier entlang.
Aber gerne, mit Vergnügen, ein schönes Foto.
Ist Fabo noch weg? - Ja.
Und wie läuft es mit der Pilotin? - Heute Nacht oder nie.
Da sind wir, da sind wir. Okay, alle sind da. Major Beckwith...
Antonio, komm aufs Foto. Seine Mutter ist tot, der arme Junge.
Die Mutter ist und bleibt die Mutter, Herr General.
Lächeln.
Lucia! Komm her! - Was ist denn?
Komm her, hab ich gesagt!
Es war dunkel, aber ich erkenne die Straße.
Ja, es war hier.
Seht euch den Blonden an! So schöne Augen!
Komm her! Hast du Zigaretten, Schokolade? Komm!
Ciao! Äh, ja.
Warum nimmst du nicht eine von denen hier, Jimmy?
Ihr Amerikaner seid zu groß.
Das hier sind die idealen Kriegsbräute,
ihr müsstet etwas schrumpfen, meinst du nicht?
Nimmst du denn nie etwas ernst?
Doch.
Du bist genau wie alle anderen Italiener. Also, hilfst du mir jetzt oder nicht?
Nein.
He, Kleine! Komm hoch, Süße.
Bist du heute frei? Hier, du auch.
Das ist das Haus. Warte hier auf mich, ich hole den Alten und...
Jimmy, geh nicht.
Ich dachte, wir wären Freunde. Entschuldige, wenn ich dir lästig bin.
Jimmy!
Ciao! Na, wie geht's? Wo ist Maria Concetta?
Nein, nein.
Jimmy! - Wir spielen später, ja?
Geh nicht rauf, Jimmy!
He, Captain, immer mit der Ruhe. Wir stehen hier Schlange.
Was ist hier los?
Die Jungfrau von Neapel, wussten Sie das nicht?
Ja, Jungfrau meine Eier! Es heißt, sie treibt es mit Lone Rangers Hengst!
Ist sie einen Dollar wert? - Steck ihn in die Kriegsanleihen!
Wenn ich doch das Loch nicht finde!
Mit soviel Mösen überall macht ihr es euch immer noch selbst!
Konfuzius sagt: süßes Möslein, wirst alte Vettel sein!
Geht aus dem Weg! Leck mich!
Es wird gefickt!
Kommt raus, kommt raus, kommt.
Nein! Moment mal! Moment! Jeder einen Dollar!
Donnerwetter! Immer mit der Ruhe!
Ich weiß, ihr wollt sie flachlegen, stimmt's? Das geht nicht!
Oder ihr wollt sie auslecken?
Das geht auch nicht, weil ich ihr Vater bin, verstanden? Versteht ihr mich?
Nein!
Willst du sie ficken? - Ja!
Aber das geht nicht, das geht nicht! Ich bin der Vater!
Meine Herren, die Jungfrau von Neapel!
Sie ist wirklich Jungfrau, steckt ruhig den Finger rein, keine Angst,
sie beißt nicht, probiert nur.
Sie ist wirklich Jungfrau, nehmt den Finger,
fasst sie an, nur einen Finger, ja?
Bitte, bitte!
Bitte!
Sie ziehen Vorteil aus Ihrem Dienstgrad, oder?
He, he, aufhören, na los.
Seht doch!
Seid ihr jetzt zufrieden? Ja?
Du Elender! Was hast du getan?
Er hat dir dein Geschäft versaut, was?
Sei still, du!
Zufrieden? Hurensohn! Du wusstest alles, nicht wahr?
Ihr seid widerliche Schweine!
Moment mal, Jimmy. Wir haben den Krieg verloren.
Und die Frauen und Kinder haben mehr verloren als alle anderen!
Schweine! Ein Land von Schweinen! - Und du? Was ist mit dir?
Sei still!
Du bist in dieses Haus gegangen und wolltest alles mit Zigaretten
und Schokolade kaufen!
Das stimmt nicht! Ich habe sie geliebt! Ich...
Wenn du sie liebst, warum ziehst du es dann nicht durch?
Du bist auch ein Schwein, ein Schwein aus Cleveland!
Ich wollte sie heiraten!
Clifton, du alter Spielverderber. Immer bist du da, wenn man dich nicht braucht.
Aber ja, ich lege den Keuschheitsgürtel an, keine Sorge.
Wann hätte ich ihn denn je vergessen?
Sie machen sich Sorgen wegen Syphilis?
Geschlechtskrankheiten können größeren Schaden anrichten als der Krieg.
Aber dank des Penicillins...
Ja? Captain? Sie sind mindestens eine Stunde zu früh!
Im Krankenhaus? Ja, gut, ich komme sofort.
Brauchen Sie das Telefon noch?
Nein, bitte sehr. Entschuldigen Sie.
Wen rufst du an? - Ich rufe Ted an.
Was machst du heute Abend? - Ich will auch telefonieren!
Entschuldigen Sie, dass ich Sie habe warten lassen, aber...
Nein, ich bin ja zu früh dran. - Wie geht es Ihnen?
Na ja. - Es tut mir sehr leid.
Machen Sie sich keine Sorgen, vielleicht kommen wir noch rechtzeitig.
Febo!
Es tut mir leid, dass Sie ihn hier finden mussten.
Wir experimentieren auf dem Gebiet der Extremtraumata,
beispielsweise Kriegsverletzungen.
Ja, zu Forschungszwecken, verstehen Sie, damit wir die Kriegsverletzten
besser versorgen lernen. Es sind Streuner, die wären sowieso getötet worden.
Febo!
Es ist gegen die Vorschriften, aber ich werde ihn einschläfern.
Einen süßen, schmerzlosen Schlaf.
Warum ist es hier so still?
Wir schneiden ihnen die Stimmbänder durch.
Keine Sorge, Mrs. Wyatt, noch stürzt die Decke nicht ein.
Wir essen jeden Tag hier.
Es ist uns eine Ehre, eine so junge und schöne Amerikanerin
als Gast in unserem Hause zu haben. - Danke.
Die US-Armee erinnert mich an den wilden Duft des Sommerregens im Wald.
Das hängt wahrscheinlich mit eurem Cowboy-Leben zusammen.
Und mit der Windrichtung, nehme ich an.
Es ist die einzige Besatzungsarmee in der Geschichte Neapels,
die vor die Tore der Stadt kam und höflich genug war anzuklopfen.
Nun, wenn ich all die Ruinen sehe,
glaube ich dass wir manchmal zu heftig geklopft haben.
Das, meine Liebe, sind nur Details.
Wenn man schon den Krieg verlieren muss, Mrs. Wyatt, dann ist es besser,
wenn man von einem Heer mit Manieren besiegt wird, glauben Sie mir.
Leider muss sich die Herzogin von Amalfi noch vom Einfall
der Barbaren ins kaiserliche Rom erholen!
Mein Lieber, ich bin nicht so alt, dass ich persönlich
bei diesem Ereignis dabei gewesen bin.
Seitdem haben die Armen und die Adligen jeden Krieg verloren,
egal welche Fahne gerade wehte.
Auch für die Frauen weht keine Fahne.
Die wahre Fahne Italiens ist die Männlichkeit:
Moral, Ehre, Familie, Religion, alles ist hier, zwischen den Beinen.
Oh mein Gott! - Da bin ich anderer Meinung!
Sie übertreiben!
Es gibt nur eine Fahne. Diese hier.
Aber das ist die der Savoyer!
Hört mal!
Ein amerikanisches Flugzeug.
Ich fürchte, das ist ein deutsches Flugzeug.
Aber warum schießt die amerikanische Fliegerabwehr nicht?
Weil die Amerikaner schon schlafen. Dafür stehen sie immer früh auf.
Ich habe noch Schüsse gehört. Hört mal.
Die Menge ist im Treppenhaus. - Lass sie sofort reinkommen.
Ja, Herr Prinz.
Langsam, immer mit der Ruhe.
Gott hat sie zu sich gerufen.
Legt sie hierhin.
Ihr könnt jetzt gehen. Nunziatina. Carmela, bleiben Sie hier.
Heilige Muttergottes. Kommt näher. Ja, so.
Kleine, was haben sie dir angetan? Wach auf! Wach auf!
Kommen Sie, wir gehen nach nebenan.
Nein, ich bleibe lieber.
Bürste ihr die Haare.
Die Bürste, bitte.
Carmela, mache bitte mein Kleid auf.
Lasst uns die Nachrichten hören. Machst du das Radio an?
Ja, Herr Prinz.
Die Herzogin ruft nach Ihnen.
Gehen wir hinüber? Sie rufen uns.
Sie hören den Sender der US-Streitkräfte in Europa.
Wir unterbrechen das Programm für eine wichtige Meldung.
Die Seismografen des Vesuv-Observatoriums haben eine heftige Zunahme
vulkanischer Aktivität registriert. Der Notstand wird ausgerufen.
Alle befehlshabenden Offiziere haben sich unmittelbar zum Rapport...
Als ich heute Abend diese Menschen sah...
Ich muss Ihnen etwas beichten. Es ist nicht leicht.
Leicht ist es nie. Aber haben Sie keine Angst, wir sind in Italien.
In Italien ist die Beichte erfunden worden!
Ich bin unehrlich gewesen, Captain. Unehrlich.
Ich bin nicht hergekommen, um der Zivilbevölkerung zu helfen. Nein, Sir.
Ich bin hier um, Senator Wyatt für die Präsidentschaftswahlen
zu unterstützen, für den Präsidenten, für das weibliche Luftwaffenkorps.
Noch eine Lüge. Ich bin hier, um mir selbst zu helfen. Mir und nur mir allein.
Wie? Ich weiß es nicht! Mein Foto in der Zeitung, die erste Amerikanerin in Rom.
Ach, es reicht, Malaparte, nehmen Sie mich mit nach Capri!
Lachen Sie mich aus? Ich fasse es nicht, Sie lachen mich aus!
Nein, nein. Ich lache über mich selbst. Es scheint mir unmöglich.
Der Niedergang, der Hunger, die Gewalt, all das für ein Foto in der Zeitung!
Sie Ignorant, Sie Hurensohn!
Ich hasse deine ganze Art! Die dreckige südländische Rasse, eingebildet,
überheblich, alle miteinander! Zuhälter, schmierige Wilde!
Mit euren schwarzen Haaren voller Pomade wie die Gigolos! Gauner! Gauner!
Und du machst dich über mich lustig?
Hör mir gut zu, deine Fahne, die du zwischen den Beinen hast,
die kannst du dir sonst wohin stecken!
Was kommt denn noch alles?
So ein Unglück!
Runter!
Hört mal, wenn ihr mich zum Flughafen fahrt, bezahle ich euch. Ich zahle gut.
Halt! Halt!
Ich gebe dir 50 Dollar, wenn du mich zum Flughafen fährst!
Okay, steig ein.
Heiliger San Gennaro!
Mama! Was ist denn los?
Heilige Muttergottes!
Das ist der Vesuv! Es ist gefährlich, du musst hier weg!
Wohin denn, das ist mein Zuhause!
Nein, du kannst nicht hierbleiben, du musst weg!
Jimmy, komm doch her!
Verstanden, Colonel?
Jeden Mann der 5. Armee von Mark Cork will ich rasiert
und in tadelloser Uniform auf der Straße sehen.
Helft der Bevölkerung, vermeidet Panik, löscht die Brände,
wenn es sein muss, fresst Lava!
Und alles dokumentieren, ist das klar?
Filmen, fotografieren, Radioaufnahmen, alles! Anfangen!
Das Scheiß-Ding da draußen, dieser Vesuv, ist 50 Jahre lang ruhig gewesen.
Das ist ein historisches Ereignis! Also, Bob.
Hier. Das ist San Sebastiano, am Fuße des Vesuv...
Alle Fahrzeuge in Dienst nehmen, sofort!
Wie lauten die Befehle, Leutnant?
Alles in die Luft! Die ganze Truppe soll Zivilschutz leisten!
Habt Ihr keine Angst?
Angst? Das einzige, das mir Angst macht, Antonio, ist die menschliche Dummheit,
denn im Gegensatz zu allen anderen Dingen auf der Welt hört sie nie auf.
Der Mensch ist so dumm.
Geht jetzt die Welt unter? Was ist denn los?
Nichts, nichts. Hab keine Angst, das ist nichts.
Muttergottes von Carmine!
Was ist denn nur los, haben sich die Pforten der Hölle geöffnet?
Mach die Tür zu! Zu!
Der Vesuv ist auch ein Arsch.
Nein, der Vesuv ist kein Arsch, du bist ein Arsch, wenn du so redest.
Mach die Lampe an, komm. - Ja, so ist es besser.
Du darfst nicht fluchen, Antonio, der Vesuv ist Gott!
Fiat Lux!
Gott hat gewollt, dass wir auch heute Abend unsere Spaghetti essen.
Maria!
Maria!
Maria!
Komm mit mir. Ja.
Wo sind die Sanitäter eigentlich?
Halt an, halt hier an. He, habt ihr Colonel Wyatt gesehen?
Sie sind alle mit dem Rettungstrupp losgeflogen.
He! Hallo Süßer!
Was?
Komm her, komm. Komm, auf so einen wie dich habe ich gewartet.
Komm! Komm! Komm, wir gehen und lieben uns. Komm, wir lieben uns.
PBS Flug 3, PBS Flug 3, ich habe Schwierigkeiten. Ich bring sie runter.
Jesus!
Los, los, Bewegung! Schwingt euren Hintern auf den LKW!
Es ist für alle Platz, beeilt euch!
Langsam, langsam, wie viele sind das denn? Immer mit der Ruhe.
Frauen und Kinder zuerst, Frauen und Kinder zuerst, habe ich gesagt.
Es kommen noch mehr LKWs.
Raus jetzt. Schluss, das Auto ist voll. Wir fahren!
Das ist doch kein Vieh!
Was machen Sie hier? Sind Sie Amerikanerin?
Geht dich nichts an, Sergeant! Mach deinen Job!
Steigen Sie lieber ein.
Egal, ich warte auf den nächsten LKW.
Es kommen keine LKWs mehr, wir kommen hier so schnell nicht mehr her.
Zu den Leuten haben Sie gesagt, es kämen noch welche!
Dann bleiben Sie eben hier, mir doch egal. Los, fahren wir!
Es kommen noch mehr LKWs!
He! Halt! Halt!
Halt an, los! Eine Nutte. Willkommen, Signorina!
Na, Süße, willst du mit uns mit?
Steig ein! He, eine schöne, langbeinige Italienerin!
Jungs, sehen wir mal nach, ob sie überall blond ist.
Komm, leuchte mal her! Nicht anfassen, ja? Nur ich, fasse sie an!
Überhaupt nicht schlecht! Willst du eine Zigarette?
Warte! Schokolade? Zigaretten? He, die ist wirklich überall blond!
Was denn Zigarette, ich gebe ihr gleich eine Zigarre!
Ich gebe ihr einen 15-cm-Lolly!
Warte, ich hab sie zuerst gesehen. Wie heißt du, Signorina?
Sehr erfreut. Warum sagst du nichts? Komm, mach den Mund auf!
He, du Schlampe! Du hast es so gewollt!
Los, halt sie fest. Ich kümmere mich drum. Los, Bob, der Reihe nach.
Schlampe, du! Nutte! So kommst du uns nicht davon! Hure! Hure!
Gebt sie jetzt her. Ich kümmere mich drum. Lass los! Lass los!
Ich habe das Kommando. Was hältst du davon, du Hure?
Es ist aus! Es ist aus! Es ist aus!
Jimmy!
Goldberg!
Ich habe mir schon Sorgen um dich gemacht.
Du warst verschwunden!
Ich habe den Jeep verloren, und dann haben wir uns geliebt!
Es war fantastisch, Jimmy! Hier, das ist Zelmira, eine Göttin!
Und das ist Maria Concetta. Sie ist es, weißt du noch?
Nicht so schaukeln.
Noch zwei Ladungen voll und wir sind fertig.
Hier brauchen wir eine Transfusion, bring sie zur Ambulanz.
Deborah! Deborah!
Herr Doktor, kommen Sie her, sie ist verletzt, tun Sie doch etwas.
Ich habe sie schon untersucht, es ist nichts Schlimmes. Keine Verbrennungen.
Sie steht unter Schock. Entschuldigen Sie mich.
Deborah!
Können Sie gehen?
Ich will nicht mehr hier bleiben.
Das verstehe ich.
Sind wir jetzt quitt?
Ja. Wir sind sehr quitt.
Das brauche ich hier. Bringt es weiter nach vorne, ja? Los geht's!
Wir fahren! Alles einsteigen. Du geh mir aus den Augen, ja? Und was macht ihr?
Das Picknick ist vorbei, ja! Bewegt euren Arsch, hoch mit euch, hoch!
Ihr seid die 5. Armee, Jungs. Ihr kommt mir vor wie im Schlaf! Auf geht's, los!
Wir fahren! Wir werden auf den Titelseiten sein, das alte Amerika sieht uns zu!
Das werdet ihr noch euren Enkelkindern erzählen, diesen Tag.
Los, gehen wir, ihr auch, Jungs! Komm, Arsch hoch, los. Hoch!
Alle in einer Reihe, Brust raus, Jungs! Rom wartet auf uns!
Sergeant, bereite deine Truppe vor. Steh auf, los!
Gehen wir.
Captain. - General.
Wir haben es ohne die Königin der Lüfte geschafft. Wo ist sie hin?
Zurück nach Amerika.
Malaparte, Sie sind ein Genie!
Ist das mein Fahrzeug, Colonel?
Ja, General, Sie sind hier drin. General Howes, hier drüben.
Captain Malaparte, dort ist Ihr Jeep, und auch Ihrer, Captain Wren.
Colonels, bitte dort hinüber!
Gut, Sir, wir sind soweit.
Gut gemacht, Colonel.
Herr General, darf ich Ihnen die Hand schütteln?
Sic iter ad astra! - Was?
Das ist der Weg zu den Sternen. - Dann fahren wir. Tempus fugit!
Ja, Sir! Abfahrt!
Terrence, das ist eine Sternstunde der Geschichte!
Ist das wirklich Rom? - Ja, das ist Rom.
Ich dachte, Rom wäre eine Stadt. Pater, wussten Sie,
dass diese Ruinen über 2000 Jahre alt sind?
Ja, aber in Philadelphia haben wir die Freiheitsglocke.
Malaparte, morgen treffe ich den Papst.
Sagen Sie mal, was ist sein Lieblingssport?
Ich weiß es nicht. Aber vielleicht will er ja jetzt Baseball spielen!
Der war gut!
Kommt mit den Kameras nach vorne! Geht an die Spitze!
Weißt du, so ein Sieg hat eigentlich auch etwas Trauriges.
Ich meine, jeder wird seinen Weg gehen, und vielleicht sieht man sich nie wieder.
Und wenn man sich sieht, geht man sich aus dem Weg.
Aber wir beide nicht. Vereinbaren wir doch ein Treffen nach dem Krieg!
In Capri! Ich liebe Capri.
Weißt du, dass ich mit Maria Concetta schon alles fix gemacht habe?
Sie kommt mit mir nach Cleveland. Aber zuerst fahren wir nach Capri.
Aha.
Du glaubst mir nicht, stimmt's?
Natürlich glaube ich dir, Jimmy. - Nein, nein, du glaubst mir nicht.
Du wirst schon sehen, ich komme zurück und heirate sie. Ich meine es ernst.
Malaparte! - General.
Was sind das da vorne für Gebäude?
Grabmale. Grabmale römischer Edelleute aus der Antike.
Welche?
Das ist von General Silla. Das ist von Cicero. Und das da ist von Julius Caesar!
Ach, Julius Caesar? - Ja.
Und von wem ist das da drüben?
Na ja, das da, General, da stehen normalerweise die Huren.
Bob, das sagen wir der Presse nicht. - Ist klar.
Stinkende Deutsche! Hurensöhne!
He, Malaparte! Was ist da los? Sie hält uns für Deutsche.
Sagen Sie ihr, dass wir Amerikaner sind, oder?
Amerikaner! Wir sind Amerikaner!
Was, Amerikaner? Anita, das sind Amerikaner! Amerikaner!
He, Moment mal, Moment, Signora! He! Nicht das Ortsschild wegtragen!
Bob, das Ortsschild von Rom, das will ich für mein Arbeitszimmer, verstanden?
Hoch leben die Amerikaner! Hoch leben die Amerikaner!
Marco, wink doch, hier wird gefilmt! Wir werden fotografiert!
Hoch leben die Amerikaner!
Da ist ein schwarzer Soldat, den schnappe ich mir.
Nieder mit den Deutschen! Amerikaner, hast du Zigaretten?
Hoch leben die Amerikaner! Marco, sieh sie dir an, das sind die Befreier!
Sie werfen Schokolade runter, sieh doch, Marco!
Marco! Marco! - Mama!
Oh Gott! Mein Sohn! Oh Gott!
Die Zivilisten wegschicken! Weitergehen! Weitergehen!
Keine Zivilisten! Zurück! Weitergehen!
Geh zurück! Geh zurück!
Oh nein! Stehenbleiben! Nicht filmen! Hier keine Aufnahme!
Die Kameras auf die 5. Armee! Filmt die 5. Armee! Du, fahr um das Ding da herum.
General, es gab einen Unfall, aber jetzt geht es weiter.
Fahrer, Abmarsch!
Wir müssen weiter. Es tut mir sehr leid.
Es tut mir leid. Wir gehen jetzt besser.
Es wird sich gleich jemand darum kümmern.
Geh du nur, Jimmy. Du hast gewonnen.
Wir danken der Ente Ville Vesuviane Neapel für die geschätzte Zusammenarbeit.
Ein besonderer Dank an die Bewohner der Gassen und Viertel Neapels
für ihre spontane und warmherzige Mitwirkung an unserer Arbeit,
mit großem Respekt und voller Solidarität für eine Stadt,
die so reich an Geschichte und Kultur ist und die so hart geprüft wurde.
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