All language subtitles for Inspector Barnaby - S12E07 - Schreie in der Nacht

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Original subtitles

Bedrohliche sinfonische Musik

(Frau) Herrgott, nun komm schon!

(Frau) Komm schon!

Bitte! R�tteln

Helft mir!

Nein!

Hilfe!

Bitte!

Irgendjemand!

Bitte! Helft mir!

Hier ist irgendwer im Haus!

Bitte! Helft mir!

Hilfe!

Telefon klingelt.

Ich komme in einer Minute rauf. - Hast du das geh�rt?

"Die Lehrerin hat wieder ihren hysterischen Anfall."

(Frau) Bitte! Helft mir!

Imogen!

Frau st�hnt.

Imogen!

Frau st�hnt.

St�hnen, Schniefen

Es ist sicher Connie.

Nat�rlich ist es Connie. Geh r�ber! Na los!

(Connie) Hilfe! - Ist ja gut! Ich mach ja schon!

(Connie) Helft mir! Bitte!

Hund bellt.

(Connie) Bitte!

(Connie) Hier ist jemand im Haus!

Hier ist irgendwer in meinem Haus! - Das ist Connie.

Was du nicht sagst!

Gott sei Dank! Gott sei Dank!

Kannst du uns reinlassen? - Er ist noch auf der Treppe.

Er ist auf dem Absatz. Auf dem Treppenabsatz.

K�nnte er nicht inzwischen abgehauen sein?

Denkst du? - W�rde mich bei dem Krach nicht wundern.

Wirf den Schl�ssel runter! - Einen Augenblick!

An dem Nachthemd ist ja nicht viel Stoff dran.

Ich meine das respektvoll.

Sieh an, die Neighbourhood Watch! - Was gibt's?

Im Haus ist wer. - Denkt sie.

Sie sagt, dass er noch auf der Treppe ist.

Wir sollten uns eine Beurteilung verkneifen,

solange wir nicht wissen, was passiert ist.

Absolut! - Es ist mir wieder eingefallen.

Ich hatte einen Zweitschl�ssel unter den Blumentopf gelegt. - Ah, okay!

Musik: "Midsomer Murders Theme" von Jim Parker

Alles klar! - Gott sei Dank!

Keine Sorge, Connie! Wir sind im Handumdrehen bei dir.

Inspector Tom Barnaby

Sergeant Ben Jones

Dr. George Bullard

Joyce Barnaby

Knarzen

Ah! - Oh, Gott sei Dank!

Alles in Ordnung, Connie. Wir sind da.

Habt ihr ihn gesehen? - Sch! Keine Sorge!

Ist wer im Haus, finden wir ihn bestimmt.

Nicht wahr, Jungs? - Ja.

Ja.

Wollt ihr euch nicht mal umsehen?

Ja. - Klar!

Ist ja gut! - Es war jemand hier!

Alles gut. - Imogen!

Alles in Ordnung? - Ich habe auf der Treppe Schritte geh�rt.

Wirklich!

Aber das ist ja furchtbar!

M�chtest du m�glicherweise was anziehen?

Ich wei� es. Ich habe Schritte auf dem Treppenabsatz geh�rt.

(Imogen) Sch! - (weint) Wie kann so was passieren?

Sch!

Zu lebhafte Fantasie, denken ein paar Nachbarn.

Sagen die Kollegen von der Streife vor Ort.

Und die anderen Nachbarn? Die nehmen es ernster.

Vor zwei Wochen wurde eine Gestalt gesehen,

die nachts vor ihrem Haus rumgelungert hat.

Vor Kurzem sagte sie, jemand w�re in ihrem Haus gewesen.

Einige Gegenst�nde w�ren bewegt worden.

Man hat sie auch schlafwandelnd auf dem Dorfanger angetroffen.

Das hat sie wohl nervlich mitgenommen.

Egal, was war: Die Kollegen sagen, sie h�tte ihnen nichts vorgespielt.

Ihr Eindruck war, dass sie tats�chlich gro�e Angst hatte.

Was macht die Frau von Beruf?

Sie ist die Dorfschullehrerin.

Ach, Connie! Connie Bishop.

Klar! Mrs. Barnaby kennt sie.

Aber mein Eindruck war, dass sie eine sehr ernsthafte,

sehr vern�nftige junge Frau ist.

Keine Hinweise auf Einbruch. Fenster und Hintert�r waren geschlossen.

Der Zweitschl�ssel ist unter dem Blumentopf.

Wer wusste davon?

Das halbe Dorf. Das halbe Dorf. Ja.

Johlen

(Connie) Immer sch�n weiterschwingen!

So ist's gut! Und weiter!

Jacqueline, �bernimmst du? Ihr h�rt sch�n auf Jacqueline! - Okay.

Mr. Barnaby!

Miss Connie Bishop! Das ist Detective Sergeant Jones.

Connie, bitte!

Sch�nes Geb�ude. Wir hatten Gl�ck.

Ein Harold Frobisher hat das Haus dem Dorf vor 60 Jahren geschenkt.

Aber zu gestern Nacht! Ah!

Ich vergeude hier Ihre wertvolle Zeit.

Ich muss das wohl getr�umt haben. Hoffen wir's!

Es w�re besser, als wenn wirklich jemand im Haus gewesen w�re. Ja.

Die Kollegen sagen, Sie waren sicher, nicht getr�umt zu haben.

Ja. Ich bin wach geworden, und dann h�rte ich die Ger�usche.

Auf der Treppe knarrten die Dielen.

Schritte auf dem Absatz. Es kommt vor, dass Menschen tr�umen,

dass sie aufwachen, und in Wirklichkeit tr�umen sie noch.

Eine andere Erkl�rung hab ich nicht. Als Jim sagte,

die Hintert�r sei verriegelt, h�tte ich es wissen m�ssen.

Jim Hanley. Ratsmitglied. Er leitet die Neighbourhood Watch.

Die Fenster waren zu. Ich rief aus dem Schlafzimmerfenster um Hilfe.

Ich h�tte gemerkt, wenn jemand durch die Vordert�r rausgerannt w�re.

Es kann keiner dagewesen sein. Ich kann nachvollziehen, was Sie sagen.

Aber nur um auf Nummer sicher zu gehen

und zu Ihrer Beruhigung f�nde ich es gut,

das Haust�rschloss auswechseln zu lassen.

Meinen Sie? Ja, und der richtige Ort f�r einen Zweitschl�ssel

ist nicht unter einem Blumentopf.

Ja, ich wei�.

So! Das hier ist meine Nummer. Es sollte Ihnen nicht peinlich sein,

sofort anzurufen, sollten Sie wieder einen Einbrecher vermuten.

Das h�tten wir. Ich hoffe, dass Sie nun etwas ruhiger schlafen.

Sehr freundlich. Danke. Das kommt bestimmt nicht wieder vor.

Sie hat es sich wohl wirklich nur eingebildet.

Aber auch wenn die Hintert�r von innen verschlossen war,

ist das kein Beweis, dass niemand im Haus war.

Und war einer da, kann er durch die Hintert�r abgehauen

und mit der Neighbourhood Watch wieder rein sein

und die Hintert�r von innen verschlossen haben,

damit man denkt, es w�re niemand auf dem Weg geflohen. Hm? Ja.

Oder er bleibt drin und sagt, er sei mit den anderen reingegangen.

�h... Ja. Ja, ich denke, wir sollten f�r alles offen bleiben.

Ja.

Die als Vorsitzende des Frobisher-Komitees?

Ich verstehe nicht, warum sie das je werden konnte.

Dass sie es noch l�nger macht, sehe ich aber nicht.

Eine, die sich aus dem Fenster h�ngt und das Dorf zusammenbr�llt?

Du bist sicher, dass da nichts dran ist?

Oh, ich bitte dich!

Sie lebt doch in ihrer eigenen Fantasiewelt.

Nein. Sie weiter als Vorsitzende amtieren zu lassen, w�re grausam.

Und dem wohlt�tigen Zweck nicht dienlich.

Wir m�ssen Schritte ergreifen.

Und unter uns: Ich w�sste ja gern, was sie auf dem Gewissen hat.

Denn ganz von ungef�hr kommen so b�se Tr�ume nicht.

Bedrohlich-geheimnisvolle sinfonische Musik

"Dach undicht. Heizung kaputt. Sind bei Zukie!"

Hach!

Entferntes Stimmengewirr

Oh, wie wundervoll, dich zu sehen!

Guten Tag!

Geht rein und setzt euch!

Hallo! - Meine Liebe! Herzlich willkommen!

Oh, du siehst fantastisch aus! - Danke.

Oh, ich freue mich!

Wollen wir dann reingehen?

Zukie lacht affektiert.

Wenn wir Komitee-Dinge bereden, m�ssen wir auf Connie warten.

Wenn Sie mir erlauben... - Hat ihr jemand gesagt,

dass das Treffen vorverlegt wurde?

Mrs. Stroud, denken Sie nicht, es w�re nett,

Connie in dieser schwierigen Phase ein wenig zu entlasten?

R�uspern

Ich m�chte ja auch blo� ein Meinungsbild einholen.

Mrs. Richardson, Miss Bishop ist da.

Ah, Connie! Kommen Sie rein!

Sie haben es geschafft. Sch�n! Und wie geht es Ihnen?

Es geht mir gut. - Sie sehen nicht ganz so strahlend aus wie sonst.

Sind Sie der Aufgabe gewachsen?

Was ist nicht in Ordnung mit der Heizung im Dorfsaal? - Gute Frage!

Und dann die undichte Stelle im Dach!

Zukie will, dass wir eine Allwettermarkise

f�r die Frobisher-Gala mieten, auf dem Dorfanger.

Einen ordentlichen Anteil der Einnahmen

sollten wir in den neuen Dorfsaal stecken.

Wissen Sie, was eine Allwettermarkise kostet? - Ach, keine Sorge!

(st�hnt) Sie haben gut reden!

Die Frobisher-Gala soll Geld einbringen und keins vergeuden.

Connie, regen Sie sich nicht auf, Schatz!

Ich rege mich in keiner Weise auf.

Die Frobisher-Gala findet seit jeher im Dorfsaal statt.

Herzchen, wenn wir die Art Leute auf der Gala haben wollen,

die bei der Auktion ernsthafte Betr�ge bieten k�nnen,

brauchen wir ein Ambiente daf�r, in dem sie sich wohlf�hlen.

Ach herrje! Sie sind aber wirklich ganz sch�n mitgenommen.

Mir fehlt nicht das Mindeste. Sie schluchzt.

(Connie) Es ist so albern!

(Connie) Bitte entschuldigt! Sie schluchzt frustriert.

Ach, das wird schon! Hm?

Ah, Jenny, der Tee! Perfektes Timing.

R�uspern (Connie) Aah!

Entferntes Stimmengewirr

Ihr geht es nicht um Geld f�r wohlt�tige Zwecke.

Sie will sich blo� als gro�e Nummer aufspielen.

Vor der Schickeria.

Na ja, aber f�r so etwas leben die Berufsgattinnen.

Aber wir brauchen einen neuen Dorfsaal.

In die Schule wird hier viel zu viel Geld hineingepumpt.

Und seien wir doch ehrlich:

Wir haben zu wenig Kinder, um sie weiter ge�ffnet zu halten.

Die Schule ist das Herzst�ck unseres Dorfes.

Die Kinder sind die Zukunft. - Wie viele hast du schon gemacht, Jim?

Ja, lach du nur! Wir m�ssen daf�r eintreten.

Irgendwer muss es ja mal!

Letzten Endes. - (Mrs. Stroud) Jim!

Was ist mit ihm neuerdings los?

Ich sagte, die Anzahlung f�r die Markise k�nnen wir vorstrecken,

aber sie will es nicht, sie hat keine Weitsicht.

Obwohl immer weniger Menschen zu der Gala kommen.

Wieso manche Leute sie immer noch unterst�tzen!

Wenn du sagst, dass WIR das Geld vorstrecken k�nnen...

Oh, tut mir leid! Ich habe nat�rlich gedacht, du w�rst einverstanden.

Es sind ja nur ein paar Hundert.

Ein Tausender, schlimmstenfalls.

Oder zwei.

Ach, Liebling! Das macht dir doch nichts aus?

Du wei�t, wie dankbar ich dir w�re.

Es geht nicht um das Geld. Es geht darum, dass alle teilnehmen.

Oder nicht?

Siehst du!

Na komm! Bedrohliche Streichermusik

Regen rauscht.

Telefon klingelt.

Hallo?

Nein, nein. Ich wollte eben raufgehen.

Nein, alles in bester Ordnung.

Jaulen

Vereinzelte Piept�ne

(Mann) "Na, dann erz�hl mir mal was von dir, Nymphe 73!"

Ich bin ein bisschen bi, ein bisschen hetero.

Eigentlich ein bisschen von allem.

"Klingt vielversprechend." - Darauf kannst du dich verlassen, Sonnyboy.

Kein Wunder, dass du immer so m�de bist! - Mom!

"Wer ist das?" - Mom!

Herzlichen Dank auch!

Du kommst zu wenig aus dem Haus.

Seufzen

Bedrohliche sinfonische Musik

(Mann im Traum) "Und alle sch�n l�cheln, bitte!"

"Sehr sch�n! Und in die Kamera sehen! Und sch�n l�cheln!"

Johlen

Hund bellt.

Schritte, Knarzen

Schritte

Mungo?

Schritte

Donner

Dielen knarzen.

Bedrohliche sinfonische Musik

Wer ist da?

Helft mir bitte!

Sie sagt, bevor sie ins Bett gegangen ist,

hat sie die Hintert�r verriegelt.

Und? Aber sie war weit offen, als sie sp�ter runterkam.

(Connie) Er muss reingekommen sein, als ich Mungo rausgelassen habe.

Bevor ich abgeschlossen habe.

So lange war die T�r offen? Ich habe sie f�r Mungo ge�ffnet.

Das Telefon klingelte, ich ging ran.

Ich war h�chstens eine Minute weg.

Sie glauben, dass jemand in dieser Zeit ins Haus kam?

Ich w�sste nicht wie sonst.

Wer war am Telefon?

Lattie. Mrs. Stroud.

Hm. Sir?

Ja? Das sollten Sie sehen, Sir.

Was ist denn?

Sie warten hier.

Bedrohliche Streichermusik

Barnaby seufzt.

Das Blut ist noch nicht richtig geronnen.

Das ist Stadtrat Hanley. Der von der Neighbourhood Watch.

Mir ist aufgefallen, dass Miss Bishops Haare noch feucht waren.

Hat sie etwa geduscht?

Wir konnten ja nicht wissen,

dass wir in ihrem Garten eine Leiche finden.

Sie sollte sich nur aufw�rmen. Sie war schmutzig.

Der Regen hatte sie vollkommen durchn�sst.

Verstehe. Die Spurensicherung rufen!

Ja, Sir.

(schluchzt) Ich kann es nicht glauben!

Der arme Jim!

Wissen Sie, was er in Ihrem Garten gewollt hat?

Mitten in der Nacht, bei diesem Wetter? Nein.

Ist aus dem Haus etwas gestohlen worden?

Ich hab noch nicht nachgesehen. Wenn Sie das bald tun k�nnten.

Mhm. Stimmengewirr

(Mrs. Stroud) Connie! Lassen Sie sie ruhig!

Hach! Also nein, was ist denn hier nur los?

(Mrs. Stroud) Armes Ding!

Ist es wahr? Ist es Stadtrat Hanley?

Ja, er ist es.

Ich wusste, dass was im Busch war.

Woher wussten Sie es?

Er hatte irgendwas auf dem Herzen. Ich h�tte mehr zuh�ren sollen.

Mich um ihn k�mmern. - Sir, Mr. Bullard ist da.

Aha! Hier schl�ft sie nicht. Ich nehme sie mit zu uns.

Sie kann bei uns bleiben. Ja, das ist gut. Hervorragend!

Wir reden morgen weiter. Ja.

Entschuldigen Sie mich!

Also, Tom, es war eine sehr scharfe Klinge.

Die Tat d�rfte anderthalb Stunden her sein.

Um diese Zeit war der Eindringling in Connies Haus.

Falls es einen gegeben hat.

Melancholische sinfonische Musik

Seufzen

(Mrs. Stroud) Ich habe es noch nicht richtig begriffen. Ganz furchtbar!

Ich sehe da gerade: Sie passen auf Connies Hund auf.

Wir haben ihn immer bei uns, wenn Connie in der Schule ist.

Er f�hlt sich hier fast wie zu Hause, nicht, mein Junge?

Man gew�hnt sich aneinander.

Gut! Mrs. Stroud, Sie hatten... Oh, danke sch�n!

Sie sagten, Hanley h�tte was auf dem Herzen gehabt

und Sie h�tten ihm mehr zuh�ren m�ssen.

Ja.

Ja, wir hatten uns im Pub unterhalten.

Das w�re hier das Black Swan? Ja.

Wir haben u.a. �ber das Frobisher-Komitee geredet.

Die Frobisher-Gala, das Wohlt�tigkeitsdinner? Ja.

Und wie sehr ich w�nschte, dass er nie den Vorsitz abgegeben h�tte.

Und da sprach er �ber...

Nun, Reputationen und Geheimnisse.

Er hatte schon etwas geladen,

deswegen dachte ich, ich muss ihn nicht so ernst nehmen.

Es ging darum, dass Geheimnisse manchmal enth�llt werden m�ssen.

Na, was hat der Stadtrat auf dem Herzen? Rede es dir von der Seele!

Das sagt sich immer so einfach.

Mach doch nicht so viel Drama um das alles!

Nein, lass den alten Mann seine Sorgen ertr�nken!

Was willst du haben, Jim?

Zu dieser Zeit dachte ich, es w�re wie so oft:

Dass Jim mal wieder in tr�bseliger Laune w�re.

Sie kannten ihn recht gut?

�ber 40 Jahre. 20 Jahre haben wir Seite an Seite im Stadtrat gesessen.

Obwohl: Dass ich ihn pers�nlich gut kannte, das w�rde ich bezweifeln.

Er war h�flich und gespr�chsbereit, aber es blieb eine gewisse Distanz.

Hm. Mrs. Stroud, wissen Sie, warum Jim Hanley

auf den Vorsitz des Komitees verzichtet hat?

Ich wei�, dass es ihm nicht mehr so viel Spa� gemacht hat wie fr�her,

bevor Zukie und diese anderen dazugesto�en sind.

Wir mussten uns mit ihnen abfinden, da Zukies Mann �ber die Jahre

unsere Sache mit sehr viel Geld unterst�tzt hat. Armer Kerl!

Sie hat ihre Krallen tief in ihn geschlagen.

Was ist mit Freunden oder Familie von Jim Hanley?

Es gibt keine. Er war kinderlos und schon seit Jahren geschieden.

Wir dachten, ob dieser Mann, den ich vor Wochen bei Connies Haus sah,

damit vielleicht irgendwas zu tun hat.

Sie waren das, die den Verd�chtigen gesehen hat?

Als er mich sah, ist er weggelaufen.

Sonst w�re er mir nicht aufgefallen.

Was genau hat er getan? Es war dunkel.

Ich sah es nicht richtig, aber es war fast derselbe Ort,

an dem Jim Hanley ermordet wurde, deshalb dachte ich...

Hm.

Johlen

(Connie) Also dann! Das war's!

Schulglocke l�utet. (Connie) Rein mit euch!

Johlen

Danke sehr.

Hallo! - Hallo! �hm...

Ich habe gedacht... Na ja! Ich habe von gestern Nacht geh�rt.

H�rt sich ja schlimm an! - Es war auch nicht toll.

Ich wollte nur sagen, falls ich was tun kann...

Ich wollte dir wegen vorgestern danken. - Man hilft doch gern.

Ich h�nge mich normal nicht zum Fenster raus

und hoffe, dass M�nner mich retten.

Was die Frauen von mir wohl denken? - Oh, die nehmen sich jeden mal vor!

Ich meine, ich wollte damit nicht sagen...

Bei dir haben sie es bisher wohl nicht gemacht. �hm...

�h... - �h... Tja...

Oh, das war mein Telefon!

Danke sch�n, Justin!

Spannungsvolle sinfonische Musik

Klingeln, Schritte

Guten Morgen! Detective Chief Inspector Barnaby, CID Causton.

Das ist Detective Sergeant Jones.

Wir m�chten mit Mrs. Richardson sprechen. Kommen Sie rein!

Danke.

Hier, bitte! Danke.

Setzen wir den Dorfsaal instand, haben wir doch etwas,

das die GANZE Gemeinde nutzen kann! - Lass mich dar�ber nachdenken!

Aber hier geht es nicht um hohe Betr�ge!

Mrs. Richardson? - Es ist weniger, als du f�r die Schule gegeben hast.

(Mann) Das war gut investiert. - Mrs. Richardson?

W�rden Sie bitte...

�hm... Inspector Barnaby und ... Detective...

�h ... Constable... Wie war das noch?

Detective Sergeant Jones.

Sie kommen sicher wegen Stadtrat Hanley.

�ble Sache. Danke, Jenny. Das w�re alles.

Ja, es geht um Mr. Hanley. Wir befragen jeden Bekannten.

Aber sicher doch!

Ach so, das ist mein Mann Howard!

Mr. Richardson. Mhm.

Ersch�tternd! Bitte!

Ich kannte Jim nur von der Komitee-Arbeit her.

Ich fand, er war ganz nett als Mensch.

�hm... Mr. Richardson, kannten SIE ihn pers�nlich?

�hm... Netter Mann, fand ich.

Kann mir nicht vorstellen, dass er Feinde haben sollte.

Ob das was mit der Neighbourhood Watch zu tun hat?

Wir wissen es nicht, Sir.

Er mochte Connie nat�rlich au�erordentlich gern.

Au�erordentlich?

Wissen Sie, wenn ich brutal offen sein darf, es ...

war fast Besessenheit.

Connie hat es nicht erw�hnt?

Und wie hat sich die Besessenheit manifestiert?

Oh! Durch die K�rpersprache.

Er konnte es nicht verbergen. Sehr eigenartig!

Andererseits gibt es M�nner, die stehen auf "hilflos".

Wussten Sie auch von dieser Besessenheit?

Wir liefen uns selten �ber den Weg. Ich kann kaum etwas dazu sagen.

Dass es mit Connie zu tun hat, steht doch au�er Frage?

Wir wollen unseren Ermittlungen noch nicht vorgreifen.

Wo waren Sie von halb zw�lf bis halb eins gestern Nacht?

Ich war mit meinem Mann im Bett. Ich denke, so ab elf. Nicht, Howard?

�hm, ich bin etwas sp�ter raufgekommen.

Du hast schon geschlafen.

Ich war der Meinung, es war so halb zw�lf etwa.

(Connie) Und zehn mal f�nf, William, wie viel ist das?

50. - Fabelhaft! 50.

Da! Lachen

Jacqueline, �bernimmst du? H�rt alle auf Jacqueline!

Okay! Pst! Wer kann mir sagen, wie viel elf mal f�nf ist? - Ich!

(Sch�ler 1) Ich wei� es! - (Sch�ler 2) Ich will als N�chstes!

Ich fuhr eben hier lang, und da dachte ich,

ich misch den Unterricht auf. - Voller Erfolg!

Wegen dem Schloss, das ich austauschen soll:

Wann kann ich kommen und es mir ansehen?

Nicht h�rbar

Bedrohliche sinfonische Musik

Wie soll ich sagen? Jim hatte eine Schw�che f�r Connie.

Aber "besessen"? Das halte ich f�r Bl�dsinn.

Wie war Jims Beziehung zu Zukie?

Er hat sie eben ertragen. Wie wir alle hier.

Gott wei�, was der alte Howard an ihr findet!

Alter sch�tzt vor Torheit nicht.

Hat er sein Verm�gen geerbt? Nein, er hatte eine Elektronikfirma.

Er ist in Pension. Er ist in wohlt�tigen Dingen engagiert.

Ja, aber diskret. Er hat viel Geld in die Dorfschule gesteckt.

Die k�nnen das Haus nutzen, so lange sie wollen.

Er kommt f�r Reparatur und Unterhalt auf.

F�r alles? Jeden Penny.

Guten Abend! - Ich hab dich an der Schule gesehen.

Ich wusste gar nicht, dass du durch Vorh�nge peilst.

Du wirst Connies Zustand nicht ausnutzen, hm?

Ich soll mir ihre Haust�rschl�sser ansehen.

Nicht dass es dich irgendwas angehen w�rde.

Gibt's Probleme?

Unsere Stimmungskanone hat ein Problem.

Solange du die Situation nicht ausnutzt, verstanden?

Ich tausche sp�ter Connies Schl�sser aus.

Wie Sie vorgeschlagen hatten. Komische Sache, was?

Da will man nichts als helfen und muss sich noch beleidigen lassen!

Immer sch�n h�flich, Gentlemen!

Spannungsvolle sinfonische Musik

Baugenehmigungsantrag.

Klopfen

Oh, f�r eine Erweiterung!

(Connie) In die oberen Fenster k�me man nur mit einer Leiter.

Aber schnell und unauff�llig. Falls man eine zur Hand hat.

Ich habe Fensterschl�sser, die sind wohl ganz gut.

Laurence wirft sp�ter einen Blick drauf. Eine sehr gute Idee!

Einen tollen Garten haben Sie! Danke sch�n.

�hm... Drau�en h�ngt ein Antrag auf Baugenehmigung.

W�rden Sie einen Teil des Gartens verlieren? Ein ziemliches St�ck.

Falls die Genehmigung erteilt wird. Sicher bin ich mir nicht mehr.

Jim war �berzeugt, dass ich sie bekommen w�rde, aber...

Nun ist er tot und... War er im Planungsausschuss?

Ja. Ich hoffe, das wirkt nicht allzu kaltschn�uzig.

Nein, ganz und gar nicht.

Er fehlt mir. Hm.

Miss Bishop, wir m�ssen das fragen: Haben Sie einen festen Freund?

Nein. Und ich wei� nicht, inwiefern das relevant w�re.

Wie wir h�rten, empfand Stadtrat Hanley

f�r Sie eine besondere Zuneigung romantischer Art.

Besessenheit ... war das Wort daf�r.

Aber das ist doch l�cherlich!

Jim war nur nett. Wir waren Freunde, haben uns verstanden.

Sie hatten nie das Gef�hl, Sie seien attraktiv f�r ihn? Nicht doch!

Jedenfalls nicht auf DIE Art.

Dieser Klatsch sagt mehr �ber die, die diese Anschuldigungen erheben,

als �ber die Angeschuldigten. Ich kann mir denken, wer es war!

Stimmengewirr

Connie h�tte sicher gern Gesellschaft,

jetzt wo sie daheim ist.

Aber ja! Allein wird es ihr bestimmt ein bisschen gruselig.

Wie w�r's, Justin? Sie freut sich bestimmt �ber einen Besuch von dir.

Wenn du es richtig anstellst, schaffst du es in ihr Bett.

Und dein altes Haus w�rdest du auch wiederkriegen. - Sehr witzig!

Wieso nicht? Du hast dein Haus nicht gern verkauft.

Du schl�gst zwei Fliegen mit einer Klappe.

Der wei� nicht mal, wie herum man eine Fliegenklatsche h�lt!

Dabei f�llt mir ein:

Ich hab selber schon lange keine mehr plattgemacht.

Sch�nen Abend noch!

Wie geht es Connie? Was denkt ihr?

Am allerbesten fragst du sie einfach selbst.

Wenn du sie wirklich magst.

Magst du sie?

Wie verr�ckt. Nur immer wenn ich sie sehe, schwafele ich Bl�dsinn.

Sobald ich ihr in die Augen sehe, �bernimmt ein Halbaffe

die Kontrolle �ber mein Gehirn. - Dich hat es ja wirklich erwischt!

Aber das ist nicht das Ende der Welt.

Wenn jemand dich gern hat, sieht er auch mal dar�ber hinweg,

dass du ab und zu sabberst.

Das hier scheint mir sicher genug.

Justin hat sich seinerzeit darum gek�mmert.

Von Geb�udesicherheit versteht er was, aber nicht viel von Manieren.

Was er da vorhin im Pub gesagt hat... - Was hat er denn gesagt?

Na ja, er hat davon gefaselt, wie scharf du auf ihn w�rst.

"Sie hechelt f�rmlich danach", war seine charmante Formulierung.

Keine Ahnung, ich dachte immer, er w�re in Ordnung.

Aber dann kam es noch schlimmer, f�rchte ich.

Er wollte sich mit dir zusammentun,

weil er dann wieder in seinem Haus wohnen k�nnte.

"Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", nannte er das.

Komisch, wie sehr man sich manchmal in Menschen t�uscht.

Aber vielleicht hat er das nur im Scherz gesagt.

Keine Ahnung. - Mhm.

Um dieses T�rschloss geht es vor allem, ja? - Ja.

Werkzeug klirrt.

(Zukie) Die Markise ist gebucht. Es wird fabelhaft werden.

Oh! Hallo, Herzchen!

Zukie! - Sch�n, dass wir uns treffen.

Kommst du zur Frobisher-Gala?

Frobisher-Gala? Wann ist das?

Oh, Schatz, du musst kommen! Das wird dieses Jahr ganz anders.

Eine grandiose Allwettermarkise. Ein fantastischer Caterer.

Einen super DJ haben wir auch. Nicht wie fr�her. Du MUSST kommen.

Ich denke... - �berlass es mir! Die Karten bringe ich. Keine Widerrede!

Okay. Danke.

Zukie!

Alle Karten sind schon weg. - Ich lasse mir schon was einfallen.

Sie ist doch genau das Publikum, das wir suchen.

Sie seufzt.

Heitere sinfonische Musik

Morgen!

Danke. Es geht mir gut. Und ich wohne gern in meinem sch�nen Haus.

Ich wusste nicht, dass es dir auch so gut gef�llt.

�h... Verzeihung?

Und nach etwas zu hecheln ist auch nicht meine Gewohnheit.

Oh!

Jim war der Ausschussvorsitzende und galt als ziemlich harte Nuss,

wenn es um Baugenehmigungen ging.

Warum fragen Sie?

Weil ich mich frage, wie das mit der Genehmigung f�r Connies Haus ist.

Aha, die Erweiterung!

Wie sind da so die Aussichten?

Sie hat die besten Aussichten, sie zu kriegen.

Jim hat mir gegen�ber erw�hnt, dass er daf�r war.

Connies Schwester und ihre drei Kinder sollen da n�mlich einziehen.

Ach! Ein b�ses Scheidungsverfahren.

Das war alles sehr schwierig. Sie sind praktisch obdachlos. Mhm.

Jim freute sich, dass wieder Kinder ins Dorf kommen. Gut f�r die Ziffern.

Wie wir h�rten, war die Beziehung zwischen Jim und Connie

in den Augen von manchen ... eine Besessenheit.

Eine Besessenheit? Nein.

M�glicherweise eine harmlose Schw�rmerei,

wie es sie zwischen alten M�nnern und jungen Frauen gibt.

Aber er h�tte nie im Leben irgendetwas versucht.

Spannungsvolle sinfonische Musik

Oh, Mrs. Richardson!

Ah, Sie sind zu Hause!

Ausgezeichnet!

Einen wundervollen Garten haben Sie.

Danke! Wir bem�hen uns auch sehr... - Ja, �hm...

Ich bitte Sie um einen Gefallen.

Oh, aber sicher! Es ist Mrs. Richardson.

Wie nett! Sch�ner Tag heute.

Ja... Ich �berleg n�mlich...

Es geht um Ihre Karten f�r die Frobisher-Gala.

W�rden Sie sie jemand anderem �berlassen?

Wir sollen sie abgeben? Aber wir kommen jedes Jahr!

Ja, wissen Sie, das ist genau der Punkt.

Wir �berlegen, ob Sie in diesem Jahr

nicht einem anderen eine Chance geben w�rden.

Haben Sie auf der Auktion jemals was ersteigert?

Na ja, wir haben doch dieses Rinderviertel gekauft.

Vor ein paar Jahren, oder? - Ganz recht.

Wissen Sie, Rinderviertel haben wir dieses Jahr nicht im Angebot.

Wir versteigern ausgefallene, luxuri�se Dinge.

Wenn Sie meinen, dass Sie da nicht richtig mithalten k�nnen,

geben Sie einem anderen die Chance! H�tten Sie die Karten zur Hand?

Beschwingt-heitere Musik

Das haben wir! Alles fertig!

(Connie) Danke!

Wenn du willst, bewahre ich den Zweitschl�ssel f�r dich auf.

Es w�re jedenfalls sicherer als da, wo er vorher war.

Oder irgendwo anders.

Er sollte ... nur nicht wieder unter den Blumentopf.

Nein, behalte ihn! Danke.

Vertrau mir!

Ich bin Schlosser, wei�t du?

Hallo, hallo!

Da hat sich ein kleiner, feiner Riocha in meinen Kasten verirrt!

Sehr geheimnisvoll!

Oh! Der Korkenzieher ist auch dabei.

Wie finden wir DAS denn?

Was sagst du? - Ich k�nnte jetzt echt einen Schluck Wein vertragen.

Ich hol die Gl�ser.

Gel�chter

Melancholisch-bedrohliche Musik

(Mann fl�stert) "T�te ihn!"

"T�te ihn!"

Regen prasselt.

Bedrohliche sinfonische Musik

Oh!

Ich komm nicht mehr hoch. Ich muss hier schlafen.

Du kannst hier nicht schlafen. - Doch, ich kann.

Nein, du kannst hier NICHT schlafen.

Der Wein war st�rker, als ich dachte. Hab doch Erbarmen!

Gut, aber schlaf im Sommerhaus!

Dann zeig mir den Weg! Beide lachen.

Bedrohliche sinfonische Musik

Du lieber Gott!

Oh Gott!

Hilfe!

Telefon klingelt.

Klingeln

Tom st�hnt.

Hallo?

Joyce st�hnt.

Nein, nein! Aber ich bin sowieso wach.

Nein, tut mir leid. Ich h�re? Ich h�re?

Sie st�hnt.

Ich hoffe, Sie finden den T�ter bald, Tom.

Ich m�chte mal wieder ordentlich durchschlafen.

Ich glaube, Mrs. Barnaby denkt �hnlich dar�ber.

Die Mordwaffe ist sehr �hnlich

oder identisch mit der im Fall von Hanley.

Wie er daliegt, war es nicht schwer, ihm die Kehle durchzuschneiden.

Sieht aus, als h�tte er sich kaum gewehrt. Es gab viel Alkohol.

Er war fast komat�s. Todeszeitpunkt?

Halb zwei. Genau bis auf 30 Minuten.

Er hat das Schloss ausgetauscht, und dann zog er Wein aus seinem Kasten.

Wir haben so einiges getrunken.

Wieso war er eigentlich im Sommerhaus?

Er war zu betrunken, nach Hause zu fahren.

Es war nur der etwas plumpe Versuch, hier zu schlafen.

Das wollte ich nicht. Ich schlug das Sommerhaus vor. Und dann?

Ich habe ihn hingebracht, und danach war ich hier im Bett.

Warum waren Sie noch mal beim Sommerhaus? Wie sp�t war's?

Das war gegen 2.30 Uhr. Was wollten Sie um die Zeit dort?

Ich hatte einen Albtraum.

Und ich wurde wach, und ich f�hlte mich ...

dehydriert, verkatert irgendwie.

Mir fiel ein, dass er im Sommerhaus war,

und ich wollte einfach nachsehen.

Das Wetter war widerlich, also werden Sie einen sehr guten Grund

f�r den Weg ins Sommerhaus gehabt haben.

Ich wollte blo� nachsehen, ob es ihm gut ging.

Mrs. Stroud ist da. Sie m�chte zu Miss Bishop, Sir. Ja.

Sie soll noch etwas Geduld haben, bitte!

Am besten bleiben Sie vorl�ufig noch mal bei Mrs. Stroud.

So lange, bis hier die Spurensicherung fertig ist.

Du lieber Gott!

Was denn?

Gerade f�llt mir etwas sein.

Laurence hat gesagt, er w�sste, wer der M�rder ist.

Du lieber Gott, nein!

Aber wer war es denn? Hat er nicht gesagt.

Er hat nur gesagt, dass er wisse, wer's war.

Connie, ... was ganz genau hat Laurence gesagt?

Ich sagte, es st�rt mich, dass viele im Dorf mich f�r irre halten.

Und dass viele denken, ich h�tte Jim get�tet.

Und er sagte, das k�nnte ich ja gar nicht.

Und ich sagte, es w�re lieb von ihm, das zu sagen,

aber sicher sein k�nnte er nicht.

Und er wurde irgendwie sauer und sagte,

ich k�nnte es nicht getan haben, weil er w�sste, wer es war.

Ich hab ihm gesagt, er soll es der Polizei sagen,

und dass er eventuell in Gefahr sei, wenn er wisse, wer es war.

Und dann hat er alles abgestritten.

Es sei ein Witz gewesen.

Aber das war kein Scherz, das war mir v�llig klar.

Wieso war Ihnen das klar?

Weil er mich gebeten hat, nicht dar�ber zu reden.

Und wenn es ein Scherz war, sagt man so was nicht.

Und er hat keinerlei Andeutung, keinen Hinweis fallen lassen,

wer der M�rder war?

Nein. Mit keinem Wort.

Haben Sie mit jemandem dar�ber geredet? Am Telefon?

Nein.

Es ist mir selbst gerade erst wieder eingefallen.

(Frau) Ein ekelhaftes Wetter.

Was glauben Sie, Sir? Sagt sie die Wahrheit?

Sie wissen, was Mrs. Stroud uns erz�hlt hat? Das mit Jim Hanley?

Die Geschichte im Pub. Das mit den Geheimnissen und Reputationen.

Aber Laurence war auch dabei.

Ich frage mich, ob er Hanley dazu gebracht hat,

ihm zu verraten, wen er damit gemeint hat.

Tom seufzt.

Regen prasselt.

Das Widerw�rtigste dabei ist, finde ich,

dass man in jedem Menschen das Schlimmste vermutet.

Ich kann einfach keinem trauen.

Ich wei� nicht, ob ich mir selbst noch traue.

Manchmal glaube ich, ich werde wahnsinnig.

(Mrs. Stroud) Das hat dich alles durchger�ttelt.

Nicht zu glauben, was Justin gesagt hat!

Und ich dachte, er w�re in Ordnung!

Und nun erfahre ich, dass er ein absolutes...

Wie kann er nur!

Ich wei� nicht, was du meinst.

Was er gesagt hat, meine ich. Heute im Pub.

Er hat rumposaunt, er wolle sich mit mir zusammentun,

um sein Haus wiederzukriegen.

Wie einfach das w�re, weil ich ihm hinterherhechele.

Das hat Justin gar nicht gesagt.

Hat Laurence das gesagt? - Er war da.

Ja, ich wei�, er war da. Das war ich auch.

Laurence und Vince haben Justin aufgezogen mit diesem Unsinn.

Sie rieten ihm, zwei Fliegen auf einmal zu erledigen.

Und tats�chlich hat Justin dich verteidigt.

Mich verteidigt? - Ja, nat�rlich! Was glaubst DU?

War Justin nicht richtig b�se �ber das, was Vince gesagt hat,

er solle Connie ins Bett kriegen? - Ja, er war w�tend.

Siehst du! - Noch einen Tee?

Danke.

Eigentlich redet man nicht schlecht �ber Tote,

aber dieses Schwein Laurence hat dir offenbar Unsinn �ber Justin erz�hlt.

Justin liebt dich doch. Das wei�t du sicher, oder?

Ach, Unsinn!

Aber klar tut er das! Er ist verr�ckt nach dir, oder? - Total!

Nur dass er nicht den Mut hat, es dir zu sagen.

Und heute war ich so grob zu ihm!

Oh, das wird er schon verkraften!

Und was wird er �ber diese Nacht denken?

Erkl�r es ihm! Sag ihm einfach, was passiert ist!

Es kommt n�mlich alles in Ordnung. Hm?

Komm raus!

Also, wenn das wahr ist, was Connie gesagt hat,

ist Laurence vermutlich get�tet worden,

damit er nicht ausplaudern kann, wer der M�rder ist.

Wieso hier? Wieso letzte Nacht? Wie konnte der T�ter wissen,

dass Laurence hier im Sommerhaus zu finden w�re, fr�h um halb zwei?

War es wom�glich der Lauerer? Der vor zwei Wochen mal hier war?

Er kommt zur�ck und sieht die beiden zusammen?

Aber wenn es wirklich der Lauerer war, der ihn ermordet hat,

kann der schwer verliebte Hanley es auf keinen Fall gewesen sein.

Ich glaube, es wird Zeit, mal die Weisen des Dorfes zu befragen.

Gut, dass wir rechtzeitig alles �bernommen haben!

Connie ist ja im Moment zu gar nichts mehr imstande!

Wir sagen die Gala nicht ab? - Aber auf gar keinen Fall!

Wir haben Vertr�ge unterzeichnet. - Ach so!

Die Zusagen �berschlagen sich f�rmlich.

Diesmal von zwei Lokalpromis und ... einem Abgeordneten. - Toll!

Wir sehen uns! - Bis nachher!

(Mann) Wird aber auch Zeit!

Glauben Sie, Vince, dass dieser ... dieser Lauerer jemand von hier war?

Seltsam, dass sie den alten Jim gerade da gefunden haben,

wo Imogen vor ein paar Wochen den Spanner gesehen haben will.

K�nnte das eventuell eine Vorliebe von Jim gewesen sein?

Seine Frau hat vor der Scheidung mal so was angedeutet.

F�r mich hat das den Eindruck erweckt,

Jim w�re jemand, der das Leben gern beobachtet.

Als Spanner muss man damit rechnen, dass andere nicht gut finden,

was man tut, aber so eine Todesart ist extrem.

Keine voreiligen Spekulationen, was das Motiv betrifft!

Noch nicht.

Spannungsvolle sinfonische Musik

Sie sollten da was wissen. Ich sage nicht, dass es verd�chtig war,

aber komisch war es doch unter den Umst�nden.

Sehr sch�n! Ich h�re?

Das war gestern, ganz genau hier.

Connie hat mit Justin geredet.

Sie war sauer auf ihn. Der Grund daf�r war eine L�ge,

die Laurence erz�hlt hat: Justin w�re nur an Connie interessiert,

weil er sein altes Haus wiederhaben wollte. Sein altes Haus?

Ja, wo Connie jetzt wohnt.

Vor Jahren machte er Schluss mit Claire, seiner Ex.

Zauberhaft und viel zu gut f�r ihn. Da hat er das Haus verkauft.

An Connie. Na, jedenfalls, ich hab gerade so gedacht:

H�tte Justin erfahren, was Laurence �ber ihn gesagt hat,

w�re er bestimmt nicht begeistert gewesen.

Na ja, viel �brig hatte ich ja f�r Laurence nie, aber ...

so was hat er auch nicht verdient.

Der Dart-Mannschaft wird er fehlen.

Er hat es aber auch mit seinem Weiberheldentum �bertrieben. - Ja.

Da laufen bestimmt ein, zwei Leute rum, die ein Motiv h�tten.

Aber ich nenne ja keine Namen!

Aber nat�rlich hat die Polizei ihn auf der Liste, oder?

Wo er doch in Connie so verschossen ist und Laurence dazwischen wollte.

Nicht dass er der typische M�rder w�re. - Wie nett! Danke.

Obwohl man nicht sicher sein kann,

wenn man sich das Objekt seiner Begierde anguckt.

Sie schleppt ganz sch�n was mit sich rum.

Bei der Schlafwandlerei und dem Rumgeschreie in der Nacht,

wer wei�, was ihr durch den Kopf geht! - Sie w�rde keinem was tun.

100%ig. Zauberhafte Person.

Da habt ihr sicher recht. Trotzdem ist zu bedenken, dass jeder Mann,

der in letzter Zeit versucht hat, ihr n�her zu kommen,

irgendwann mit durchschnittener Kehle dalag.

Also, ich trinke mein Bier woanders.

Sie lacht verlegen.

Ich dachte mir, du w�rst vielleicht hier. - War ich auch.

Du willst sicher rein. - Eigentlich wollte ich blo� mit DIR reden.

�hm... Sollen wir?

Erz�hl mal! Wie l�uft es denn so?

Heute bleibe ich bei Mrs. Stroud. Das geht, aber es ist nicht ideal.

Ich will morgen wieder in mein Haus zur�ck.

Das macht dir nichts, ganz allein?

Wei�t du, deswegen wollte ich dich was fragen.

Du sagtest, wenn du mal was f�r mich tun kannst, soll ich's sagen. - Ja.

Willst du nicht morgen Abend zum Essen kommen?

Die Abende sind etwas schwierig, und es w�re sch�n, dich dabei zu haben.

Wenn du nichts vorhast, nat�rlich. - Nein, nat�rlich, ich freue mich.

Gro�artig! Halb acht. Ist das recht?

Klasse!

Wir sehen uns dann.

Und der Eingang sollte hierhin, denke ich.

Ausgezeichnet! Gut!

Einen Augenblick!

Ich denke, das wird fabelhaft. Wenn nicht wieder jemand ermordet wird.

"Schlechte Dinge kommen gern zu dritt", sagt man wohl.

Ganz ehrlich, Jane, du kannst manchmal wahnsinnig negativ sein!

Doch nicht da!

Ich mochte Laurence nicht besonders. Nein, ich habe ihn verabscheut.

Aha! Und warum das?

(lacht) Er war ein L�gner, unfassbar unh�flich, arrogant und so weiter.

Sie mochten es nicht, dass er mit Connie flirtet.

Die ist zu vern�nftig, um darauf reinzufallen.

Seit wann kennen Sie Connie? Seit sie sich mein Haus angesehen hat.

Damals haben Sie da mit Ihrer Exfrau gewohnt?

Meiner Freundin. Was ist passiert?

Sie hat mich verlassen. Sie brauchte ihren Anteil an dem Haus und, �h...

Also mussten wir verkaufen. Ich bin kein wohlhabender Mann.

Wir brauchen ihre Adresse. Sie ist mit Imogen befreundet.

Fragen Sie die! Imogen Stroud?

Die waren in Causton beim Yoga.

In echt waren sie M�nner aufrei�en. Ich wei� nicht, welche schlimmer ist.

Melancholische sinfonische Musik

Find ich seltsam, das Haus zu wollen.

Man will doch lieber neu anfangen

statt mit den Erinnerungen an eine kaputte Beziehung.

Andererseits ist es auch seltsam, dass Connie so rasch zur�ck wollte.

Das ist manchmal komisch mit Menschen und H�usern.

Was wohl Justins Exfreundin dazu meint?

Oh, Claire! Ja.

Checken Sie das! Sie wird nicht spurlos verschwunden sein. Ja.

(Mann) Und ... jetzt! R�ber!

(Mann) Sehr gut!

Chief Inspector! Mrs. Menzies.

Schlimme Sache, das mit den Morden. Hat die Ermittlung etwas ergeben?

Wir arbeiten noch daran.

Die Show muss weitergehen, wie ich sehe.

Die Frobisher-Gala ist noch nie abgesagt worden.

Die sozialen Projekte verlassen sich auf uns. Wir haben viel investiert.

So was ist teuer, oder?

Howard Richardson bezahlt das.

Aha, der millionenschwere Wohlt�ter! Verstehe.

Ja, nur glaube ich nicht,

dass er noch viele von diesen Millionen sein Eigen nennt.

Manche Berufs-Ehefrauen sind teurer im Unterhalt als andere.

Wie Kuchen-Verzierungen.

Und das Wechselgeld. Danke sehr. - Danke.

Oh! Und was kann ich f�r SIE tun?

Justins Exfreundin, Claire Cooper. Wissen Sie, wie wir sie erreichen?

Nein, das wei� ich nicht. Aber er sagt, Sie waren gut befreundet.

So gut auch nicht.

Wir haben mal zusammen Yoga gemacht.

Ich verstehe nicht, wieso Sie fragen. Och!

Allgemeine Hintergrund-Routine.

Wie w�rden Sie die Beziehung beschreiben? Nicht besonders.

Sie waren eine Zeit zusammen,

haben das Haus gekauft, und dann ging es nur bergab.

Wissen Sie warum?

Sie passten einfach nicht zueinander.

Ist sie mit irgendjemandem im Dorf in Verbindung geblieben? Nein.

Geh�rt habe ich nichts. Frau kreischt.

(Howard) Weg damit! Aus, Fergie! Aus!

(Zukie) Igitt!

Du lieber Gott!

Sie war in dem Gestr�pp und hat es rausgeschleppt.

Augenblick!

Mrs. Fuller? Geht es Ihnen gut? - Alles in Ordnung?

Ja, danke.

Sieht aus wie die Mordwaffe. Was denken SIE?

Es k�nnte das Tatwerkzeug sein. Scharf genug w�re es wohl.

Ich gebe ja zu, dass Sie nicht viel Geld ausgeben k�nnen.

Aber immerhin besuchen wir die Gala seit 50 Jahren.

Peggy und June gehen schon fast so lange hin wie wir.

Deren Karten wollte sie auch zur�ck? - Wussten Sie das nicht?

Nein, das wusste ich nicht.

Wie k�nnen Sie nur!

Diese Leute geben seit 50 Jahren ihr Herzblut f�r die Gala.

Und Sie verlangen das von ihnen? - Ordnen Sie Ihre Priorit�ten neu!

Es geht um Geld f�r wohlt�tige Zwecke.

Ihre Freunde haben zu wenig zu geben.

Die Gemeinschaft soll etwas beitragen, darum geht es.

Wir nehmen mehr ein als fr�her. - Ich bin nicht dabei.

Meine Karten haben die Fullers. Ich will nichts damit zu tun haben.

Haben Sie schon geh�rt? Die haben die Mordwaffe.

Hund bellt.

Beschwingte sinfonische Musik Puh!

Hi! - Komm rein!

Hm.

�hm... Ich habe ein paar Blumen f�r dich.

Sie sind wundersch�n. Ich danke dir.

Es tut mir leid. Sieh mich blo� an!

Ich bin ehrlich froh, dass du hier bist.

Was ein grauenvoller Tag! Diese Zukie Richardson! Also ehrlich!

Was gab's denn? - Ich will gar nicht dar�ber reden.

Ich m�chte sie nur vergessen und einen sch�nen Abend haben.

Den wird sie mir NICHT verderben. Komm rein!

Suchen wir eine Vase f�r die Blumen!

Ben seufzt.

Gute Nacht! (Mann) Wiedersehen!

Der erste Fall, in dem Schlafwandlerei als Verteidigung

in einem Mordfall benutzt wurde, das war in Massachusetts, 1846,

wo ein gewisser Albert Tyrell des Mordes an einer,

na, sagen wir, "K�nigin der Nacht" beschuldigt wurde.

Er lie� ihr Bordell in Flammen aufgehen. Hm!

Und er wurde freigesprochen.

Bei einem Kloster w�r's anders gekommen.

Oh, so jung und schon so zynisch!

Haben Sie Justins Ex gefunden? Nichts. Keine Spur von ihr.

Hm. Na ja! Das hat wahrscheinlich Zeit bis morgen.

Mir reicht es f�r heute. Ich verschwinde.

Muss mal wieder ein bisschen schlafen.

Sie waren doch im Vermisstenregister? Sicher!

Ich finde keine Spur von ihr, seit Schluss mit Justin war.

Na gut! Also dann bis morgen!

Gute Nacht, Sir!

Bedrohliche sinfonische Musik, entferntes Lachen

Connie lacht. (Justin) Um den Baum herum.

Das werden zwei neue Schlafzimmer und ein Badezimmer. - Mhm.

Und dann im Erdgeschoss, da machen wir eine sch�ne ger�umige Wohnk�che.

Mit Sitzecke.

Wow! Sieht wirklich gut aus.

Mhm.

Was f�r ein fantastischer Abend!

Es hat mir wahnsinnig gut gefallen. - Mir auch.

Leises Lachen

Oh Gott, schon nach zw�lf. �hm...

Ich glaube, ich muss los.

Es war wirklich sehr sch�n, dich hier zu haben, Justin.

Einen, dem ich trauen kann.

Klingt das eigenartig? - Nein. Nein, ganz und gar nicht.

Also, das Bett im G�stezimmer ist frisch bezogen.

Hier zu �bernachten, wie f�ndest du das?

�h... �h...

Es ist nur, weil es meine erste Nacht wieder zu Hause ist, und ...

es w�rde mich sehr beruhigen, wenn ich jemanden hier h�tte.

Hier bei mir. - Nat�rlich.

Ich verstehe es, wenn du weg musst. - Nein, �hm, sicher! Ich bleib gern.

Fantastisch!

R�uspern

Es gibt Augenblicke,

wenn das Bett ... ganz einfach der allerbeste Platz auf der Welt ist.

Falls die anderen dir erlauben zu schlafen.

Doch f�r heute Nacht habe ich Vorsichtsma�nahmen ergriffen.

Mhm.

Nicht h�rbare �u�erung

(laut) Was? Nicht h�rbare �u�erung

Wahnsinnig witzig.

Wohliges Seufzen

Bedrohliche sinfonische Musik

Knarzen

Connie?

Sie st�hnt.

Connie, bist du wach?

Sie st�hnt und kichert.

Connie, es w�re besser, wenn du aufwachst.

Nein, Connie.

Connie, versuch bitte aufzuwachen, h�rst du?

Connie! Sie st�hnt.

Connie!

Connie! Sie st�hnt und schreit.

Sie schreit.

Connie! Schreie

Schreie

Herrgott, geht das schon wieder los!

Aufmachen!

(Imogen) Aufmachen! - Los, aufmachen!

Ist ja gut! Keine Angst! Keine Angst!

Connie st�hnt.

Bedrohliche sinfonische Musik

Justin.

Ist ja... Wie soll ich sagen?

Telefon klingelt.

Klingeln

St�hnen

Willst du nicht rangehen?

Klingeln Hast du nicht Ohrenstopfen drin?

Die sind unangenehm. Man h�rt rein gar nichts.

Er sagt, dass sie schlafgewandelt sei,

zu ihm ins Zimmer kam und zu ihm ins Bett stieg.

Und die Verletzungen? Ich hab versucht, sie abzuwehren.

Das kann ich mir vorstellen!

Na ja, sie war dabei ziemlich liebesbed�rftig.

Armer Junge! Bitte halten Sie den Mund!

Ich dachte, es w�re kein positiver Start f�r unsere Beziehung,

wenn sie mittendrin aufwachte.

Mir egal! Lass mich los!

Es tut mir ehrlich leid.

(Connie) Ach, Justin!

Eigentlich m�ssten Sie MICH hier verhaften.

K�nnen wir uns unterhalten? Bitte! Ja.

MICH m�ssten sie im Grunde einsperren.

Zu meiner Sicherheit und der der anderen.

Nein, h�ren Sie zu!

Sie sind schlafgewandelt, wachten auf,

waren in einer bedrohlichen Lage und haben zugelangt.

F�r mich ist das nicht strafbar.

Aber Sie k�nnen doch nicht wissen, was Sie im Schlaf getan haben,

wenn Sie schlafwandeln, oder?

Sie wissen nicht mal,

ob Sie schlafgewandelt sind, wenn Sie aufwachen.

Sie sprechen hier von den Morden, nicht wahr?

Ich sagte, dass ich in der Nacht vor Laurences Tod was getr�umt habe.

Ich habe Ihnen nur nicht alles gesagt.

Als ich im Traum meine Hand angesehen habe,

hielt ich ein Messer darin fest.

Und ich habe eine Stimme geh�rt, irgendwo in meinem Kopf.

Die sagte "T�te ihn!" zu mir.

Immer wieder und wieder.

Und in der Nacht, als Jim Hanley get�tet wurde,

da war bei mir die Hintert�r offen.

Ich denke, da waren auch schlammige Stiefelabdr�cke ...

auf dem Fu�boden dort.

Etwa meine Schuhgr��e.

Sie wurden verschmiert, weil so viele Leute da waren. Die Polizei usw.

Aber wie sie dahingekommen sind, das wei� ich nicht.

Ich h�tte es viel fr�her erw�hnen m�ssen, aber...

Es tut mir leid.

Sie denken, Sie haben Ihre Stiefel angezogen, w�hrend Sie schliefen.

Dann waren Sie drau�en und haben jemanden get�tet.

W�hrend Sie schliefen.

M�rderischer Somnambulismus?

Ich glaube an so was nicht, und ich glaube, Sie sollten das auch nicht.

Aber waren an Ihnen Blutspuren? An den H�nden ... oder sonst irgendwo?

Ich hatte doch geduscht!

Ah ja!

Ich hab es nicht mit Absicht getan oder so.

Ich war nur furchtbar kalt und schmutzig, und ich wollte ...

mich aufw�rmen.

Aber alle Blutspuren w�ren dabei weggewaschen worden.

Schluchzen

Sie schluchzt.

Poltern, Radio geht an.

Hast du die Worte "Elefant" und "Porzellanladen" schon mal geh�rt?

Ach so! Bist du wach, Liebes?

Was ist passiert?

Dieser Fall, Joyce...

Dieser Fall entwickelt sich eindeutig in Richtung "bizarr".

Connie sagt, dass sie es wom�glich selber war,

die den zwei Opfern die Kehle durchgeschnitten hat.

Ja. W�hrend sie schlief.

Wie kommt sie auf so eine Idee?

Bekanntlich schlafwandelt sie. In der Nacht des zweiten Mordes

hatte sie einen Traum, in dem sie ein Messer in der Hand hielt.

Eine Stimme fl�sterte ihr ein, immer wieder: "T�te ihn! T�te ihn!"

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Connie der T�ter sein soll. Du?

Hm. Sie wollte eingesperrt werden. Zu ihrem eigenen Schutz.

Und zu dem von allen anderen. Das haben wir getan.

"Vorsicht ist besser als Nachsicht", hei�t es doch.

Machst du das Licht aus?

Oh, jetzt werde ich nat�rlich wie ein Murmeltier einschlafen!

Nat�rlich kann Schlafwandeln bei einem Mordfall

durchaus mit Erfolg als Verteidigung angef�hrt werden.

F�hr mich blo� nicht in Versuchung!

Heiter-festliche sinfonische Musik

(Imogen) Dieses gigantische Ding! Was f�r ein Unsinn!

Und wie viele Essen auf R�dern k�nnte man davon bezahlen, hm?

Und dieser Teppich!

Stimmengewirr

Zwei Karten, mit den besten Empfehlungen.

Oh! Das ist ja reizend von Ihnen!

So haben wir doch noch zwei Karten f�r die Monroes.

Die kennen Sie: Sie das Model, er der ber�hmte Scheidungsanwalt.

Ja, die kenne ich. Zwei Nullen mit krankhaftem Ehrgeiz.

Aber Sie werden ganz wunderbar zusammenpassen, hm?

Heiter-festliche sinfonische Musik

Treffer! - Volltreffer!

Bis nachher dann! Sie haben Connie entlassen?

Sie hat �berlegt, ob sie noch mal eine Nacht bei uns verbringen will,

und ich sagte "jederzeit". Es gibt etwas Neues.

Ich hab mit Justins Ex geredet. Claire. Sie hat angerufen.

Imogen hat sie angerufen und gesagt, wir haben Fragen an sie.

Sie hatten also doch noch Kontakt? Ja.

Claire sagt, dass Justin in ihrer Beziehung gar nicht gewaltt�tig war.

Er war eher zu nett.

Und Ihre Theorie mit der Leiche unter der Veranda ist dahin. Ja.

Aber hier IST irgendwas.

In diesem Haus IST etwas.

Irgendwie dreht sich alles um dieses Haus hier.

Kommen Sie!

Mord Nr. 1 auf dem Fu�weg am Ende von Connies Garten.

Mord Nr. 2 ... im Sommerhaus. Der Mord an Laurence.

Gehen wir mal davon aus, dass Connie die Wahrheit gesagt hat.

Laurence hat erz�hlt,

er kenne die Identit�t des M�rders, nannte aber keinen Namen.

Sie sagte zu ihm, er solle die Polizei informieren.

Denn dass er den T�ter kennt, w�rde ihn selbst in Gefahr bringen,

von Seiten des M�rders.

Aber Laurence hat "nein" gesagt, weil der M�rder keine Ahnung h�tte,

dass er es w�sste. Wom�glich hat Laurence ihn zu erpressen versucht.

Anonym nat�rlich. Ja.

Ja. Und das ist vermutlich die beste Erkl�rung daf�r,

dass er nicht zur Polizei wollte. Und dann wird er get�tet.

Im Schlaf ermordet.

Ein kaltbl�tiger, mit Vorsatz ausgef�hrter Mord.

So als wollte der T�ter um jeden Preis verhindern,

dass er verraten wird, oder ...

einfach nur versucht h�tte, sich den Erpresser vom Hals zu schaffen.

Aber wie oder wann hat er gemerkt, dass Laurence der Erpresser war?

Laurence war schon praktisch bewusstlos,

als Connie ihn im Sommerhaus untergebracht hat.

Er konnte mit keinem mehr reden.

Connie sagt, dass sie es auch nicht getan hat.

Dem M�rder war klar, dass Laurence wusste, wer er ist.

Der M�rder m�sste gewusst haben, dass Laurence der Erpresser war.

Ja. Aber wieso wartet er? Er wartet, bis Laurence in Connies Haus ist.

Warum das Risiko?

Wieso bringt er ihn nicht einfach um, sobald er es wei�?

Ja. Handy klingelt.

Voicemail.

Ich soll die Spurensicherung anrufen.

Oh ja!

Ich glaube ja nicht, dass die mit dem Blut schon fertig sind.

Spannungsvolle sinfonische Musik

Ich hatte ein Messer, und eine Stimme in meinem Kopf fl�sterte:

"T�te ihn!" Immer wieder.

Wie kommt sie denn auf so eine Idee?

Bekanntlich schlafwandelt sie.

Bedrohliche sinfonische Musik

(Connies Stimme) Schritte auf dem Treppenabsatz.

Knarrende Dielen.

Aber es kommt doch vor,

dass Menschen tr�umen, dass sie aufwachen,

obwohl sie noch tr�umen. Ich kann es mir nicht anders erkl�ren.

Damit habe ich nicht gerechnet. Aha!

Am Blut arbeiten sie noch, aber am Griff des Messers

wurde ein Teilabdruck gefunden.

Von Connie Bishop. Ohne jeden Zweifel?

Sieht so aus, als h�tte sie es abgewischt, aber was �bersehen.

Wenn das Blut vom Opfer stammt, ist Connie unser T�ter.

Ist sie wirklich schlafgewandelt und wusste nicht, was sie tut?

Oder war es ein ausgebuffter Bluff

und sie war immer v�llig zurechnungsf�hig?

Das ist eine wirklich gute Frage, Jones.

Surren

Wie Ihnen allen aufgefallen sein d�rfte,

kommen wir heute an einem anderen Ort zusammen.

Wir verdanken diese Idee

der Inspiration eines wundervollen Wesens ... - H�rt, h�rt!

... die sehr gut zu kennen ich das Privileg habe.

Das ist viel besser als vorher dieser Hauch von Ironie.

Du bist in Hochform heute Abend. - Ja.

Ich denke n�mlich, dass alles gut verlaufen wird.

Nat�rlich doch! Was sonst! Ts!

Wir haben wirklich massenhaft dieselben CDs.

Danke.

Du wei�t, du kannst hier schlafen, wenn du willst.

Nach allem, was passiert ist?

Vielleicht muss ich dich ans Bett fesseln, aber...

Ich meine nat�rlich... - Ich wei�, was du meinst.

Festliche sinfonische Musik

Widerw�rtiger P�bel.

Stimmengewirr

Er m�sste langsam eintrudeln.

Mitkommen!

Folgen Sie mir! Ja, Sir.

Was ist mit Connies Abdruck an dem Messergriff?

Wenn der M�rder sich Zutritt zu Connies Haus verschafft hat,

als sie schlief, konnte er wohl den Griff an ihre Finger dr�cken.

Sie hatte viel getrunken. Der T�ter wusste das.

Er wusste, sie w�rde kaum aufwachen. Er l�ste vielleicht den Traum aus.

Unregelm��iges Piepen

Ich habe es nicht fr�her erw�hnt,

da uns der M�rder wom�glich zuh�ren konnte.

Darum sollte er ruhig denken, Connie sei die Hauptverd�chtige.

Ich wollte ihn in Sicherheit wiegen. Wenn Connie es nicht war,

wie kam der M�rder hier ins Haus, nachdem er Laurence get�tet hatte?

Das Schloss war ausgetauscht. Connie hat mir gesagt,

sie h�tte den Zweitschl�ssel Laurence zur Aufbewahrung gegeben.

Aber an seiner Leiche war kein Schl�ssel.

Der T�ter ist mit dem Zweitschl�ssel von Laurence hier ins Haus gekommen.

Unser M�rder hat zugeh�rt, als Laurence Connie vorgeschlagen hat,

den Zweitschl�ssel f�r sie aufzubewahren.

Vertrau mir! Ich bin Schlosser.

Also wusste er, dass Laurence ihn im Sommerhaus bei sich hatte.

Wie interessant! Das Ding hier ist nicht nur eine gew�hnliche Wanze.

Man kann auch von au�erhalb etwas einspielen.

Es hat eine Verbindung zum Verst�rker und den Lautsprechern.

Wir sehen uns die Radios oben auch mal an.

Der Ein-/Aus-Schalter ist offenbar �berbr�ckt worden.

Er kann es von au�erhalb einschalten? Sieht so aus.

Meine Damen und Herren, w�rden Sie bitte Ihre Pl�tze einnehmen?

Am�sierst du dich gut? - Ja.

Setzen Sie sich, bitte!

Bedrohliche Streichermusik

Okay. Sie k�nnen zuh�ren oder aufgenommene Dateien einspielen.

Oder Sie sprechen einfach direkt ins Mikrofon.

T�te ihn!

"T�te ihn!"

"T�te ihn!" Ja, ist ganz wirkungsvoll.

"Ist man im Halbschlaf, kann man denken, man hat die Stimme im Kopf."

Also, ... Schritte auf der Treppe, bitte!

Und gespenstisch knarrende Dielen, Stevens!

Schritte, Knarzen

Da greift man schnell zum Baseballschl�ger. Auf MICH wirkt es!

(Mann) Also! Lasst uns ansto�en!

Spannungsvolle sinfonische Musik

Piepen

Piepen Das ist seine Trading-Software.

Sein Spreadbetting-Konto.

Und ... er steht nicht gerade gut da.

Allerdings nicht. Hektisches Piepen

Hektisches Piepen

Zeit f�r die Rede, Liebling! Schaltest du das bitte ab?

Piepen

Ich denke, Sie haben gerade Ihren �berraschungsbonus verloren, Sir.

Applaus

Spannungsvolle sinfonische Musik

Telefon klingelt.

Klingeln, Piepton

"Tut mir furchtbar leid, dich zu st�ren, Kindchen."

Aber ich denke,

dass Zukies Gala sich in diesem Augenblick in Luft aufl�st.

Ich ... �h ...

Schweres Atmen

Ich m�chte ein Gest�ndnis ablegen. - Er ist doch nicht der M�rder, was?

Funkspr�che

Ich m�chte eindeutig klarstellen, dass...

Ich m�chte klarstellen, dass Zukie

nicht das Geringste mit all dem zu tun hatte.

Die Rede, auf die wir uns geeinigt hatten! - Du wirst mir fehlen.

Mr. Barnaby?

Tut mir leid. Howard Richardson, ...

ich nehme Sie fest wegen Mordes an Jim Hanley und Laurence Mann.

Nein. Sie m�ssen nicht aussagen.

Aufh�ren! Aber es kann Ihnen schaden,

wenn Sie etwas nicht aussagen, auf das Sie sich sp�ter berufen wollen.

Ihre Aussage kann gegen Sie als Beweis verwendet werden. Sergeant!

Sie begleiten uns, bitte! Aber nein! Das kann unm�glich...

Ich lasse dich auch auf Geldproblemen sitzen.

Die holen sich demn�chst die Haust�rschl�ssel! - Howard!

Connie!

Connie, warum wollten Sie nur um jeden Preis

die Dorfschule weiterf�hren?

Es geht um die Schule? Ja. Howard wollte, dass sie geschlossen wird,

weil so das Geb�ude an ihn zur�ckfallen w�rde.

Wie der Vertrag es vorsieht.

Ein Geb�ude, das viel Geld wert ist.

Und Howard brauchte dieses Geld.

Und diese ganze Kom�die! Von wegen, Sie w�rden die Schule unterst�tzen!

Ich w�rde gern gehen, bitte!

Hysterisches Schluchzen

Unter Show-Aspekten f�rchte ich, dass wir M�he haben werden,

das im n�chsten Jahr zu toppen.

War die Gala vorzeitig zu Ende? Nein, die haben es durchgezogen.

Die Leute haben sich bei der Auktion �berschlagen. Es war ein Rekord.

Und wir haben ein Gest�ndnis.

Wieso hat er Stadtrat Hanley get�tet?

Es fing alles damit an,

dass Howard es nicht geschafft hat, Mr. Hanley zu erpressen.

Willst du das Licht nicht ausmachen? Was? Oh, ja.

Was ironisch war, weil Howard ja sp�ter selbst erpresst wurde.

Siehst du, Jim Hanley war der Spanner.

Und Howard hat ihn dabei erwischt.

Haben wir Spa�?

Jaulen

Howard wusste, sobald Connie die Genehmigung bekommen

und ihre Schwester mit den Kindern herziehen w�rde,

w�rde die Schule noch zwei, drei Jahre bestehen.

Aber Howard brauchte die Schlie�ung der Schule.

Dann w�rde er das Geb�ude wieder in die Hand bekommen ...

und verkaufen, aber so leicht war der gute Jim nicht einzusch�chtern.

Ich habe entschieden: Ich erteile die Genehmigung.

Tun Sie, was Sie wollen! Erz�hlen Sie rum, was Sie gesehen haben,

sage ich den Leuten, dass Sie mich erpressen wollten.

Was f�r Ihren Ruf auch nicht sehr gut ist.

�h... Es liegt ganz bei Ihnen.

Aber dieses Vorhaben ist ja inzwischen eh akademisch.

Sie will n�mlich keine Genehmigung mehr.

Wie meinen Sie das?

Die Vorstellung, dass ihre Schwester samt Kindern herzieht,

ist ihr zuwider, aber es sollte aussehen,

als ob sie es versucht. Sie will sie nicht vergr�tzen.

Ich glaube Ihnen kein Wort.

Gehen wir zu ihr und fragen sie, hm?

Dann h�ren Sie es von ihr selber.

Sie ist noch auf. Wir haben gerade telefoniert.

Nur einen Moment! Ich hol schnell eine Jacke.

Und dann ist er mit Hanley zu Connies Haus gegangen?

Damit es aussah, als w�re sie mit von der Partie?

Er wollte ihn erst mal von seinem eigenen Haus weglocken.

Aber als er sah, wie Connie den Hund zur Hintert�r rauslie�,

dachte er: "Aha, das kann ich mir zunutze machen!"

Bedrohliche Musik

Jaulen

Die Gelegenheit war zu g�nstig, um sie verstreichen zu lassen.

Also schl�pft er ins Haus, versteckt sich,

wartet, dass Connie zu Bett geht, und dann nimmt er ihre Gummistiefel

und macht an der T�r Abdr�cke auf den Boden.

Was ist mit dem Schlosser? Laurence?

Laurence. Ja. Als Howard rausbekam, dass Laurence wusste,

wer der M�rder war, und dass er ihn obendrein erpresste,

na ja, da hatte er keine Wahl.

Bedrohliche sinfonische Musik

Klinge wird gewetzt.

Laurence st�hnt.

Schl�ssel klirren.

Danach brauchte Howard ...

nur noch die Fingerabdr�cke der schlafenden Connie

auf den Griff zu bringen und das Messer da zu verstecken,

wo es leicht zu finden war, was sein Hund getan hat.

Er hat selbst im Haus die Wanzen usw. eingebaut? Ja.

Er ist Elektroingenieur.

Heutzutage kannst du keinem trauen. Nein, wirklich nicht.

Aber wir k�nnen hoffen,

dass wir heute Nacht endlich gut schlafen k�nnen.

Ich w�rde mich nicht drauf verlassen.

Musik: "Midsomer Murders Theme" von Jim Parker

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