All language subtitles for Inspector Barnaby - S12E02 - Morden ist auch eine Kunst

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Original subtitles

Musik

Kann ich Ihnen helfen, Madam? - Oh ja, guten Tag. Tut mir leid,

Sie zu bel�stigen, aber ich habe auf dem Dachboden etwas gefunden.

Wie es dahin kommt, wei� ich nicht, aber es ist sehr sch�n.

Also, eigentlich interessiere ich mich nicht sehr f�r Gem�lde.

Ich k�nnte Ihnen Adressen f�r Haushaltsaufl�sungen geben,

wenn Sie es da versuchen wollen. - Ich wei�, es tut mir auch leid,

aber es ist wirklich ganz sch�n. Ich habe keinen Platz an den W�nden,

aber ich dachte, irgendwem gef�llt es sicher.

Nein. Ich kann Ihnen in diesem Fall wirklich nicht behilflich sein.

So ein sch�nes Bild, wie schade. - Der Rahmen ist ganz h�bsch,

daf�r k�nnte ich Ihnen eine gewisse Summe anbieten, sagen wir...

50 Pfund? - 50 Pfund? Wie wundervoll!

Es gibt ein Vogelbad in dem neuen Gartencenter, das muss ich haben.

Nun kann ich's mir leisten, toll! - Ein Vogelbad.

Wie zauberhaft.

Ich hole eben rasch Ihre 50 Pfund. - Haben Sie vielen Dank.

Ich geh grad zur Causton Galery, mal sehen, was die denken.

Und wenn sie es auch nicht wollen, w�ren wir uns einig.

Ich muss darauf hinweisen, dass der H�ndler keinen guten Ruf hat.

Ich kann ihn nicht empfehlen.

H�ren Sie, sagen wir vielleicht,

ich gebe Ihnen 100 Pfund f�r den Rahmen.

Was halten Sie davon? - 100 Pfund?

Sind Sie sicher? - Ja, 100%ig sicher.

Das reicht f�r zwei Vogelb�der. - Wie gro�z�gig, ich danke Ihnen.

Mehr kann die Causton Galery auch nicht bezahlen.

Der ist 'n Hai, der wird Sie betr�gen! - Aber nein.

Aber ich...

Na gut.

Hier sind 200 Pfund, ja? Na, los doch!

Nehmen Sie sie!

Hier, 400 Pfund.

Na gut! Ich geb Ihnen 1000 Pfund!

Mr. Prideaux, k�nnte es sein,

dass Sie mir etwas Wichtiges an diesem Bild verschweigen?

DCI Tom Barnaby

DS Ben Jones

Dr. George Bullard Joyce Barnaby

725? Nicht?

Also, dann verkauft f�r 700 Pfund.

Und dies ist eine besonders sch�ne Arbeit von Henry Hogson.

Der Landschaftsmaler des 18. Jh. lebte und wirkte in Midsomer.

Dargestellt auf diesem Bild ist Bishops Drift,

ein Flussabschnitt unweit von hier. Und die Gestalt auf diesem Bild

ist Bischof John Fletcher. Wie wir genau sehen...

beim Fliegenfischen.

Sie haben hier Hausverbot. - Mann, h�ren Sie doch mal zu!

Glauben Sie nicht alles, was man erz�hlt. Ich bin 'n netter Kerl.

Tily, komm, sag's unserem Freund, ich bin ein gel�uterter Schurke.

Lass mich zufrieden, Graham, du hast schon genug �rger gemacht!

Von wegen!

Oje, oje, Mr. Spate.

Wie liebensw�rdig.

Wieso hei�t es eigentlich "Bishops Drift"? - Gute Frage.

Verzeih die Versp�tung. Er l�sst nach seinem Wurf

die Fliege flussabw�rts driften. Daher diese Ortsbezeichnung.

Er kennt sich aus. Allerdings.

Wann war Ihnen klar, dass das Bild von Hogson ist, Mr. Prideaux?

Wissen Sie...

Sobald er das Bild auch nur ein Mal gesehen hatte. - Ja.

Es war offensichtlich. - Klar doch. Sie m�ssen wissen,

Hogson bekam mit zunehmendem Alter Arthritis in den Fingern.

Ich bin deshalb imstande, dieses Gem�lde hier auf 1792 zu datieren,

weil sich Hogsons Pinself�hrung subtil ver�ndert hatte.

Dieses Datum f�llt zusammen mit einer Ausgabe von 50 Pfund als Bezahlung

f�r eine k�nstlerische Arbeit, die ich in Fletchers Papieren fand.

Zusammen mit einer Bleistift-Skizze von Hogson f�r genau dieses Gem�lde.

Das ist Patricia Blackshaw, Pr�sidentin der Hogson-Gesellschaft,

die f�r die Gesellschaft versuchen wird, diesen Hogson zu ersteigern.

Wir hoffen, dass Sie Erfolg hat. - Danke. Und ich versichere Ihnen,

wenn wir gewinnen, wird das Gem�lde nicht in einer Sammlung weggesperrt,

sondern �ffentlich ausgestellt. - Ob Sie sich das leisten kann?

Ja. Und wie viel haben Sie bisher schon daf�r zusammengebracht?

Ich f�rchte, die Schatzmeisterin der Gesellschaft w�re ungehalten,

wenn ich Ihnen das erz�hlte. Aber Joyce Barnaby und ihr Team

haben unerm�dlich gearbeitet, um unsere Schatztruhen zu f�llen!

Bravo.

Aha, der gro�e Moment naht.

Wollen wir nun alle unsere Pl�tze im Auktionssaal einnehmen, bitte.

Unverst�ndliches Stimmengemurmel

Hallo, Matilda. - Hallo. Ich wollte nur sagen,

tut mir wirklich leid mit diesem dummen Sparhaushalt.

Mir waren die H�nde gebunden. - Ja, aber von wem, Neville?

Leitet sie nicht diese Simms-Kunstschule,

wo sie diese Kunsttherapie machen? Ja, Matilda Simms.

Einer von ihren Ex-Sch�lern wollte unbedingt hier rein. Graham Spate.

Die Ein-Person-Verbrechenswelle. Wir haben ihn... Scht, sei still.

Also, dann wollen wir beginnen. - Entschuldigen Sie.

Mein Name ist Alan Best. Ich gebe Ihnen meine Karte...

Also, wer kriegt das Gem�lde heute? Unser Tiefk�hlkost-Million�r?

Alan Best, der wei� nicht, wohin mit dem Geld.

Wie viel habt ihr? 120.000 Pfund.

Meine Damen und Herren,

wir kommen zum interessantesten Objekt. Dem Gem�lde "Bishops Drift".

�l auf Leinwand. Von Henry Hogson. Dies ist eine seltene Gelegenheit,

ein Werk von einem gro�en Meister der Landschaftsmalerei zu erstehen.

Beginnen wir also, als Startgebot erwarten wir 70.000.

Danke sehr, 70.000. Wer bietet 80?

80.

90.

100. Wir haben 100.000 Pfund als Gebot. Danke, Madam.

H�re ich ein Gebot von 110?

110.

120, Madam?

Danke sehr.

130 von Mr. Best. Oh...

Jetzt hat er es.

140 von der Hogson-Gesellschaft.

Aber 140.000 haben wir nicht! Danke, Madam.

150.

160. Patricia, wir haben nicht so viel!

Unsinn. Scht, sei ruhig.

Sir? Ich bin die Schatzmeisterin der Hogson-Gesellschaft,

und ich bin verpflichtet zu sagen, dass wir nicht die Mittel haben,

um die letzten Gebote zu decken.

Ich werde weiterhin als Privatperson Gebote abgeben.

Was meinst du damit? - Ich muss es haben!

Ich habe ein Gebot von 160.000 Pfund von Mrs. Patricia Blackshaw.

Sir?

Nein.

Also, 160.000 Pfund.

Zum Ersten,

zum Zweiten... - 170.

Wer ist das? Das ist George Arlington.

Ihm geh�rt die H�lfte aller Hogsons auf der Welt. 200.000!

H�r auf damit! Bevor wir im Heuschober wohnen. - 220.

Oder im Schweinestall, v�llig egal. 300.000!

Und von dem Herrn?

Sir? Ein weiteres Gebot?

400.000 Pfund.

5... - Du h�rst jetzt auf!

Also, f�r 400.000 Pfund. H�re ich mehr?

Nein, bitte, geben Sie ihm das Bild!

F�r 400.000 Pfund. Und zum Dritten...

Verkauft!

Ich glaub's einfach nicht. Das war ein neuer Rekord.

Ach, meine Liebe, ich h�tte nie... Felicity? Ich gratuliere Ihnen.

Ich kann es nicht glauben. Was fangen Sie mit dem Geld an?

Sie billiges, raffgieriges Ding! Seien Sie verflucht!

Patricia, ich bitte Sie! Der Herr eben hat mich gefragt,

was ich wohl mit dem Geld vorhabe. Das kann ich Ihnen sagen.

Von dem Gewinn nehme ich 2000 Pfund f�r eine kurze Reise.

Ich stifte, was dar�ber hinausgeht, der Arnold Simms Kunstschule,

unter Leitung meiner lieben, teuren Freundin Matilda Simms.

Die Simms-Schule leistet Unersetzliches bei der Betreuung

von Straff�lligen und psychisch Kranken,

aber hat all ihre F�rdermittel von der Kommune eingeb��t.

Ich hatte ein sch�nes Leben. Und mein Geschenk erm�glicht es Matilda

auch weiterhin, Ihre wertvolle Arbeit zu leisten.

Und ich m�chte Sie alle herzlich bitten, sie dabei zu unterst�tzen.

Tausend Dank!

Mr. Arlington, darf ich die Gelegenheit wahrnehmen,

Ihnen zu gratulieren. Ich bin... - Ich wei�, wer Sie sind.

Kommen Sie morgen in mein Hotel. Um zehn. Es gibt Gespr�chsbedarf.

Ja, aber gewiss, Mr. Arlington. Ich komme hin, auf die Sekunde.

N�chstes Mal habt ihr Gl�ck. Ein n�chstes Mal gibt es nicht.

George Arlington hat den Preis f�r die Werke von Hogson praktisch

durch die Decke getrieben. Immerhin tut Matilda mit dem Geld was Gutes.

Braucht sie es? Ich dachte, ihr Dad hat ihr ein Verm�gen hinterlassen?

Das ist alles dahin. Sie war schon auf die Kommune angewiesen.

Aber das f�llt ja weg. Habe ich mit der Vermutung recht,

dass es der Mann von Patricia war, der im Ausschuss den Vorsitz hat,

der die Mittel gestrichen hat? Ja, deswegen freut es mich auch,

dass Matilda etwas besser dasteht. Die gute, alte Felicity.

Ein wunderbares Geschenk.

Gut gemacht. Dad w�r furchtbar stolz auf dich.

Das denke ich auch.

Schlaf gut. - Heute bestimmt.

Spannende Musik

Telefon

Genial.

Hallo.

Spannende Musik

Hallo?

Spannende Musik

Telefon

Hallo, Felicity Law. - Felicity, das schwarze Buch,

es ist verschwunden. Jemand hat den Tresor ge�ffnet. - Nicht doch?

Sollen wir die Polizei rufen? - Aber das geht nicht.

Du schwebst in Gefahr. Du musst achtgeben. - Verstehe.

Keine Bange, mir passiert nichts.

Spannende Musik

Sie ist seit ca. acht Stunden tot.

Und, Tom, Hinweise auf Folter. Hm?

Ich denke, jemand hat ihre Hand auf den Herd gepresst.

Kein Hinweis auf Einbruch, Sir. W�rde mich nicht wundern,

wenn sie immer die T�r offen hatte.

Oder sie hat ihren M�rder gekannt. Reifen quietschen

Madam, das hier ist ein Tatort. - Nein, lassen Sie mich durch.

Was ist hier passiert? Bedauere, Sie d�rfen nicht rein,

hier ist ein Verbrechen geschehen. Ich muss Ihnen leider mitteilen,

dass Felicity Law tot ist. Das kann nicht wahr sein.

Wie denn? Momentan kann ich wenig sagen,

aber es sieht nach einem T�tungsdelikt aus. Miss Simms,

ich bin Detective Chief Inspektor Barnaby und leite die Ermittlung.

Sagen Sie mir bitte, wann haben Sie zuletzt mit Felicity gesprochen?

Gestern Abend. Ich rief sie an, gegen halb zw�lf. Und wieso?

Um ihr zu danken. Sie hat doch ein Bild verkauft.

Den Erl�s schenkte sie der Schule. Und... Oh Gott...

Wer bringt denn so etwas fertig?

So, drei, vier, f�nf.

Mr. Barnaby! Mrs. Blackshaw.

Ich f�rchte, ich bin heute in rein dienstlicher Eigenschaft bei Ihnen.

Ich muss Sie dar�ber informieren, dass Felicity Law tot ist.

Sie ist ermordet worden. Ermordet?

Ja. Ich war gestern bei der Auktion,

und Sie waren sehr aufgebracht. Sie waren w�tend.

Das war ich. Das Geld aufzubringen, hat uns viel Arbeit gekostet.

Wo waren Sie nach der Auktion? Zu Hause.

Ich mochte Felicity und ihre degenerierten Freunde nicht, aber...

Was meinen Sie mit "degeneriert"? Sie wissen doch, was man erz�hlt.

Nein, ich wei� durchaus nicht, was man erz�hlt. Ah...

Damals in den 70ern herrschte das Prinzip der Freiz�gigkeit.

Dr�ben in der Kunstschule. Arnold Simms, Matilda Simms Vater,

arbeitete bekannterweise zur selben Zeit an verschiedenen Leinw�nden.

Felicity Law war eine davon. Und warum erz�hlen Sie mir das?

Ich meine, dass unter der Maske der netten Felicity in echt...

Sie kannte keine Zur�ckhaltung gegen�ber verheirateten M�nnern.

Aber das ist �ber 40 Jahre her. Matilda wird sich lebhaft erinnern.

Glauben Sie mir, das ist nicht so wie's aussieht.

Diese ganze Show, diese Zuwendung f�r Matildas Schule...

Gibt es wirklich Menschen, die das aus reiner Herzensg�te machen? Hm?

Miss Simms! Das ist Detective Sergeant Jones.

Nett, dass Sie Zeit f�r uns haben. Keine Ursache. Kommen Sie herein.

Danke sch�n.

Oh, das ist pr�chtig hier. Wann bezog Ihr Vater das Geb�ude?

'63. Es war damals halb verfallen.

Das ist ein Bild meines Vaters.

Es ist, es ist... sehr sch�n.

Wer ist das Modell? Eine Sch�lerin meines Vaters.

Es wirkt sehr... sehr intim.

Sie war damals seine Geliebte. Oh, ich verstehe.

Sch�ne Fliegenruten. Gespleister Bambus.

Die haben meinem Vater geh�rt. Ich f�hr Sie herum.

Vorsicht, bitte!

Okay, danke.

Das ist unsere Werkstatt.

Cindy, ich glaube, das war das Buch, nach dem du fragtest. - Danke.

Was inspirierte Ihren Vater zum Aufbau dieser Schule?

Er glaubte, das Leben sei grausam. Kurz und voller Schmerz.

Kriminalit�t ist die Manifestation einer psychischen Krankheit,

der Furcht vor dem Leben, des Zur�ckweichens vor dem Schmerz.

Seine Botschaft war einfach: "Nimm Schmerz als Lehre an,"

"nicht als Meister, und du wirst du selbst werden."

Die Schule hat eine beeindruckende Erfolgsrate.

War Graham Spate ein Erfolg? Er hat von seinem Aufenthalt hier

�berhaupt nicht profitiert. Wie viele Sch�ler haben Sie hier?

Um die 30. Wohnen die hier? Zum Teil.

Ihre Arbeit hier hilft ihnen, ihre Probleme zu bew�ltigen.

Ja...

Kann ich Ihnen noch weiter behilflich sein, Mr. Barnaby?

Ja, ja...

K�nnten Sie mir etwas mehr �ber Felicity Law sagen? Ich meine,

sie kannte Ihren Vater, oder? Ja. Und wie gut kannte sie ihn?

Sehr gut. Sie war seine Geliebte.

Sie war Teil einer Menage a trois mit meinem Vater und meiner Mutter.

Was sagte Ihre Mutter dazu? Das zu erkl�ren, ist schwierig.

Mein Vater war ein gebender Mensch, normale Regeln galten f�r ihn nicht.

Er hatte so viel Liebe zu geben, dass f�r alle genug da war.

Ja, das kann ich mir vorstellen.

Sie hat einen wundervollen K�rper. Nicht wahr, Mr. Jones?

Was denken Sie, Mr. Barnaby?

Ja, sie ist zauberhaft, Miss Simms. Ja, nicht wahr.

Es gibt einigen Widerstand im Ort gegen Ihre Arbeit hier. Stimmt's?

Ja. �bergekocht sind die Gef�hle w�hrend der Graham Spate Episode.

Oh, Graham Spate, ja. Der Junge hat viel �rger gemacht.

Graham kam aus dem Gef�ngnis zu uns. Er war vielversprechend als Maler.

Aber es war alles zu viel f�r ihn, er ist wieder kriminell geworden.

Der Kulturausschuss nahm ihn

als Vorwand zum Streichen der F�rderung.

Der Verkauf von "Bishops Drift" kommt f�r Sie demnach wie gerufen.

Das k�nnen Sie laut sagen. Wir waren am Rande des Abgrundes,

aber Felicitys Schenkung hat uns wieder auf die F��e geholfen.

Ihr Tod ist ein furchtbarer Schlag.

Schritte

Knarren

T�r f�llt zu

Was ist los? - Scht!

Spannende Musik

Alan, mach keine Dummheiten. - Scht, sei ruhig!

Die sollen geschnappt werden! Aber sicher, wir tun unser Bestes.

Das will ich hoffen! Haben Sie eine Alarmanlage?

Aber nat�rlich. Ich hab Sensoren an den Fenstern und T�ren.

Die haben sie �berlistet. Wie? Sie sind der Detective,

sagen Sie's mir! Oh, Sir... Verzeihung.

Die ganze Sache war f�r mich ein furchtbarer Schock, ehrlich.

Das Gem�lde war hier.

Ich war neulich auf der Auktion. Und da hat ein anderer Hogson

f�r 400.000 'nen Besitzer gekriegt. Wie viel w�rde Ihr Bild bringen?

So wie sich der Markt entwickelt, sicher 500.000, oder mehr. 500...

Puh... Wie hoch war's versichert? 200.000.

Oh... Ich wollte es noch �ndern lassen.

Mr. Best, Ihre Nachbarn haben letzte Nacht Sch�sse geh�rt.

Haben die Diebe diese Sch�sse abgegeben? Nein.

Aber wer hat dann geschossen? Es ist schlimm genug wie's ist.

Das ist mit Hogson so 'ne Sache. Wenn Sie sich in ihn vertiefen,

ver�ndert sich Ihr Leben. Ich liebe dieses Bild.

Die Preise daf�r sind explodiert, und Alan wird sein Bild gestohlen.

Reiner Zufall? Ich hab noch was f�r Sie.

Ich habe gesehen, wie Graham Spate noch vor der Auktion des Hogson

vor die T�r gesetzt wurde. Das ist doch was.

Statten Sie ihm einen Besuch ab.

Und ich werde recherchieren. Wenn ich das Ganze aufkl�ren will,

muss ich was �ber Hogson wissen. Also gut. Ein wenig Recherche.

Zwei Jahrhunderte sind vergangen und es sieht noch aus wie damals,

nicht wahr? Hier stand wohl seine Staffelei.

Und damals wie heute werden auf dieser Weide Schweine gehalten.

Es ist blo� eine andere Sorte. Deswegen liebt man Hogson auch.

Vergangenes verbindet sich mit der Gegenwart.

Es ist idyllisch und romantisch. Da sind Sie, glaube ich, im Irrtum.

Einladend ist es bestimmt, bestrickend,

aber es steckt sozialer Realismus darin. Sehen Sie genau hin.

Der Mann ist der Grundeigent�mer, der seinen Besitz beaufsichtigt.

Er gab Hogson den Auftrag f�r das Bild als Verlobungsgeschenk.

Aber sehen Sie hier. Da spielen Kinder. Niedlich.

Sind Sie sicher? Diese Kinder spielen nicht.

Sie graben nach essbaren Wurzeln, weil sie am Verhungern sind.

Sie sammeln sie in diesem Korb. Das w�re mir nicht aufgefallen.

Nicht ohne Weiteres. Man darf Hogson nie untersch�tzen.

Sein Werk ist voll davon. Hier. Das ist "Der predigende Pfarrer".

Es h�ngt in der National Collection.

F�llt Ihnen auf, wohin er die ganze Zeit starrt?

Auf die Geldb�rse der alten Frau. Genau dahin.

Der silberz�ngige Pfarrer James ging wohlversorgt in den Ruhestand,

dank den D�rflern. So einen Job h�tte wohl jeder gern.

Da ist viel dran an seinem Kram, nicht wahr?

Seinem Oeuvre, Mr. Barnaby. Seinem Oeuvre, Miss Simms.

Musik

Mr. Arlington? George Arlington. Guten Tag, Sir.

Ich bin Detective Chief Inspektor Barnaby von der CID Causton.

Ich bin nur hier zur Sch�rfung meines Kunstsinnes.

Ich gratuliere zum Kauf. - Danke, Ma'am.

Das ist Matilda Simms, sie leitet die Kunstschule.

Von Ihrer Arbeit hab ich geh�rt. Also, das hier ist "Bishops Drift".

Hier stand seine Staffelei. Der Flusslauf hat sich ver�ndert,

aber sonst ist alles wie es war. Ihr Vater war Fliegenfischer, oder?

Das stimmt, ja. - Ich hab das mit Felicity geh�rt.

Macht die Ermittlung Fortschritte? Noch stehen wir am Anfang, Sir.

Hallo, Graham. Darf ich reinkommen?

Sie sind also immer sch�n brav, will ich hoffen? Gewiss doch.

Ich hab mich von Grund auf gebessert.

Und Sie wissen nichts �ber den Diebstahl von Alan Bests Hogson?

Alan... wer?

Sind die alle von Ihnen? Ja.

Ich verstehe nicht viel von Kunst, aber ich glaube, Sie haben Talent.

Sie haben recht. Sie verstehen nicht viel von Kunst.

Wissen Sie, Matilda Simms denkt, Sie h�tten es weit bringen k�nnen.

Wenn Sie weitergemacht h�tten. Was wei� die schon?

Sie ist doch nur 'ne verw�hnte, kleine h�here Tochter.

Ich fand sie faszinierend. Sie hat die Klauen in Sie gehauen?

Sieh mal an, das ging schnell. Aha...

Und das war Grund genug f�r Sie, aufzuh�ren? Nein.

Wieso haben Sie aufgeh�rt?

Verbrechen ist irgendwie kreativer.

Wie bedauerlich, dass Sie das glauben. Ich dachte,

Sie h�tten mit der Kunst die Kurve gekriegt? Sie wirft helles Licht

auf die dunklen Stellen. Und vorher wei� man nie, was man findet, oder?

Ich schlage vor, Sie halten sich lieber an die Bullerei.

Denn als Psychiater w�ren Sie 'n Reinfall.

Musik

Das ist wirklich ein sch�nes Bild. Mir gef�llt's. Ja, ja.

Sie k�nnen sich beinahe vorstellen, dass Wordsworth oder Houseman da

�ber diesen H�gelkamm gehen, nicht wahr? Ja.

Das ist das Geheimnis bei der Analyse von Hogson.

Er war ein fr�her Romantiker und Zeitgenosse von George Crabbe.

Und er wirkt auch einladend, das bestimmt. Bestrickend.

Aber immer mit einem Touch sozialem Realismus.

Ja, find ich auch. Bestrickend. Verbl�ffend, was man mit Matilda

an einem Nachmittag so lernt. Sie haben sich mit ihr getroffen?

Ja. Recherche. Ich fragte Graham nach Matilda,

und er wurde fast giftig. Die k�nnten ein Paar gewesen sein.

Ja, interessant. Ja, nicht wahr.

Er hat die Schweine gut getroffen. Mein Onkel hatte Schweine.

Ach ja? Ja. Das sind Tamworth, glaub ich.

Ein gutes Schwein, das Tamworth.

Einfach in der Haltung, guter Esser. Hallo...

Ein wahrer Schweine-Experte. Aber wei� einer von Ihnen etwas

�ber Anthony Prideaux? Er hat 'ne Galerie in der Stadt.

Stevens, sehen Sie mal nach, ob er vorbestraft ist. Ja, Sir.

Eins, zwei, drei, vier, f�nf, sechs.

Sch�nen guten Tag. Guten Morgen!

Guten Morgen, auch Ihnen. Wie l�uft das Gesch�ft? Spitze.

Sch�n. Die Auktion hat Interesse geweckt.

Wir haben schon ein paar Drucke von "Bishops Drift" verkauft.

Wenn ich bedenke, welche Freude es den Menschen hier bereitet h�tte,

dieses Meisterwerk f�r jedermann �ffentlich ausgestellt zu sehen.

Das Leben ist voller Trag�dien. Ja, allerdings.

Etwa der Tod von Felicity Law.

Ich hatte wenig f�r sie �brig, sage aber aufrichtig,

was mit ihr passiert ist, finde ich abscheulich.

Sie haben bei der Auktion eine Zeichnung erw�hnt.

Eine Art vorbereitende Skizze von Hogson f�r "Bishops Drift".

Haben Sie die noch? Ja. Kommen Sie mit.

Woher stammt diese Zeichnung? Aha...

Ich hatte einen Tipp bekommen.

Die Nachfahren von Bischof Fletcher

hatten seine Papiere vor dem Haus in einen M�llcontainer geworfen.

Ich habe das alles mitgenommen und mich hindurchgearbeitet,

und ich habe das hier gefunden. Der Gedanke,

dass irgendwo ein unbekanntes Bild von Hogson existierte,

ich konnte keinen Schlaf finden. Das alles passierte 1979.

Und seitdem hab ich versucht, dieses Bild zu finden.

Und da war es die ganze Zeit �ber auf Felicity Laws Dachboden.

H�tte sie zuerst mit mir gesprochen und nicht mit Anthony Prideaux.

T�rglocke Entschuldigen Sie mich.

Kann ich Ihnen helfen? Sind Sie auf der Durchreise?

Ja. Ich bin Hogson-Fan

und wollte mal seine Heimat sehen. - Sie h�tten einen erwerben k�nnen.

Ich wei�, das war eigentlich auch meine Absicht. Oh, Gott!

Ich wollte zur Auktion herfliegen, und dann war Chaos an der B�rse

und ich kam aus New York nicht weg.

So hab ich die Auktion von "Bishops Drift" leider verpasst.

Ich hoffe aber noch, hier einen Hogson zu kaufen, und ich dachte,

ich frag bei Ihnen mal nach. Idealerweise irgendwas Gro�es.

Dar�ber wei� ich leider nichts. - Oh... Schade.

Ist es wahr, dass "Bishops Drift" f�r 'n Butterbrot weggegangen ist?

Wenn Sie der Auffassung sind, dass 400.000 ein Butterbrot sind,

ja, dann haben Sie recht. M�glicherweise interessieren Sie ja

unsere kleinen Exponate in der Galerie? - Oh, klasse.

Danke.

Hallo. Hi.

Ich hab zuf�llig Ihr Gespr�ch mit angeh�rt. Sie suchen einen Hogson?

Ja. Ich wollte eben r�berfliegen zur Auktion,

da brach an der B�rse die H�lle los.

Aber jetzt bin ich ja hier.

Ich wollte Hogsons Heimat sehen. Nun, dann... willkommen.

Danke sch�n.

Sind Sie auch 'n Hogson-Fachmann? Ich w�rde meinen, eher ein Amateur.

Wenn jemand einen verkaufen will, mein Name ist Christine Miller.

Ich wohne im Golden Hide Hotel. Ich werde die Ohren offen halten.

Es hat mich gefreut, Mister... Detective Chief Inspektor Barnaby

von der CID Causton. Wie gesagt, es hat mich gefreut.

Meinerseits. Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.

Und... einen sch�nen Tag w�nsch ich.

Wer ist das? Das, Jones, ist Christine Miller.

Angeblich eben eingetroffen aus New York.

Sagt sie wenigstens.

Der Wagen geh�rt einem Versicherungsunternehmen aus London.

Das spezialisiert sich auf Kunst. Sie ist kein Fonds-Manager aus NY,

sie ist aus Fulham und Kunst-Versicherungsagentin.

Und was hat sie hier verloren?

Also... Also, was?

Sie haben bei Alan Bests Haus rumgeschn�ffelt und Fotos gemacht.

Warum?

Meine Firma hat sein Gem�lde "Midsomer Meadow" versichert.

Wir haben wenig Lust, die 200.000 zu zahlen.

Sollten Sie versuchen, das Bild zur�ckzubekommen,

indem Sie den Dieben Geld anbieten, w�rden Sie damit Hehlerei begehen.

Wir sprechen da von Finderlohn. Sagen Sie blo�?

Das Gericht wird das nicht beeindrucken.

Wir wollen uns s�mtliche Optionen offen halten. Es k�nnte sein,

dass Best finanzielle Probleme hat. Dass es ein Auftrags-Diebstahl war,

um die Versicherung zu kassieren. Na ja, sehen Sie,

ein Hogson-Gem�lde wurde k�rzlich zu einem Rekordpreis versteigert.

F�r 400.000. Warum sollte er sein Bild dann nicht einfach verkaufen?

Galerien und Auktionsh�user verlangen bis zu 40 %. 40 %!

Ein Verkauf ist riskant. Was, wenn das Bild niemanden interessiert?

Sie werden wissen, dass die fr�here Eigent�merin eines Hogson

vor Kurzem ermordet wurde.

Und wir halten den Dieb von "Midsomer Meadow" f�r beteiligt.

Dass Sie gegen M�rder antreten, ist Ihnen klar?

Ich wei� Bescheid dar�ber. Aber das ist nun mal mein Beruf.

Miss Miller, ich habe das Gef�hl, wir k�nnten uns einigen.

Musik

Verzeihung, bitte... Mr. Barnaby, wie kann ich helfen?

Ich brauche jedes verf�gbare Buch �ber Fliegenfischen und Schweine.

Fliegenfischen und Schweine. Genau.

Musik

Die k�nnen Sie nicht mitnehmen! Ich bringe sie zur�ck!

Jones! Ich hab was gefunden.

Das hier, Jones,

das hier ist das Bild "Midsomer Meadow".

Sie haben richtig gesagt, dass die Schweine auf dem Bild

Tamworth-Schweine sind. Und diese Schweine haben den Namen

vom Vater der britischen Polizei, Sir Robert Peel of Tamworth,

der einige Exemplare im Jahr 1809 aus Irland mitbrachte.

Aber Fu� gefasst hat das Tamworth hier in England nicht vor 1865.

Und Hogsons Todesjahr war 1810.

Was bedeutet, logisch gedacht, dass das Bild �lter sein muss...

als die Schweine. Was bedeutet...

(Beide) Es ist eine F�lschung. Genau das.

Alan Best hat sich seinen Hogson stehlen lassen. Wir wissen, warum.

Er wusste, dass das Ding wertlos war.

Telefon

Morgen, Stevens. Oh, Morgen, Sir. Susan.

Ja, danke f�r den Anruf.

Ein Mann will Christine Miller einen Hogson verkaufen.

Hat er gesagt, wie er hei�t? Tobey Smith.

Er h�tte einen Hogson zu verkaufen zu einem "g�nstigen Preis".

Klopfen

Verwickeln Sie ihn in ein Gespr�ch. Jones, kommen Sie.

Klopfen

Mr. Smith, kommen Sie rein. - Danke. Sie wissen, ich suche einen Hogson,

und Sie haben einen zu verkaufen? - Ich will mich davon �berzeugen,

dass Sie auch ernst zu nehmen sind. Handy

Was war das? Wo kam das her?

'tschuldigung.

Die Zierde der britischen Polizei. Mr. Prideaux.

Wohl an, Jones, sehen Sie sich mal um

nach weiteren verd�chtigen Hogsons. Nicht ohne Durchsuchungsbeschluss!

Ich will einen Beschluss sehen! Wenn Sie sich weiter querstellen,

werde ich Sie wegen Hehlerei festnehmen und wir setzen das hier

auf dem Revier fort. Danke sehr. Weitermachen, Jones.

Also, welchen Hogson zweifelhaften Ursprungs wollten Sie

an Christine Miller verkaufen? Das muss ein Missverst�ndnis sein.

Es war nicht mehr als ein... Ich wollte blo� darauf hinweisen,

dass ich bei ernsthaftem Interesse, jemanden an der Hand haben k�nnte,

der einen verkaufen will.

Es w�re hilfreich f�r Sie, und vor allen Dingen f�r mich,

auf alle Fragen wahrheitsgem�� zu antworten. Das tue ich doch.

Denn Sie d�rften ja wissen, dass Felicity ermordet wurde.

Sie sollten sich �ber die Schwere des Falls im Klaren sein. Ach so.

"Gib's zu oder wir regeln das." Sie Sie legen sich mit dem Falschen an.

Ich bin aus anderm Holz geschnitzt.

Ich wei� es, Mr. Prideaux.

Was wissen Sie? Ich wei�,

dass "Midsomer Meadow" eine F�lschung ist.

Nein, nein. In dem Fall sind Sie wirklich vollkommen im Irrtum.

Darf ich vorschlagen, dass Sie Kunst den Experten �berlassen

und sich mit Dingen besch�ftigen, denen Sie gewachsen sind.

Wie kommen Sie darauf, es k�nnte eine F�lschung sein?

Graham Spate hat es uns gesagt.

Dieser Name ist mir unbekannt. Er sagt, dass es Ihre Idee war,

Alan Best "Midsomer Meadow" zu klauen.

Dass es gestohlen wurde, wusste ich nicht.

Und ich wei� auch nichts �ber Spate. Ich bin Experte und Gesch�ftsmann

mit einem untadeligen Ruf! Und mit zwei untadeligen Vorstrafen

wegen Hehlerei. Wo ist das Bild jetzt?

Unter seinem Bett.

Graham! Graham Spate!

Los, die K�che.

Er ist hier drin! Ja.

Musik

Ich weise die Spurensicherung im Haus ein, Sir. Gut.

Mehrfache stumpfe Gewalteinwirkung auf den Kopf des Opfers.

Die Leiche f�hlt sich noch warm an. Und Hinweise auf Folter.

Widerliche Sache. Schon 'ne Idee? Nur, dass der M�rder wohl wusste,

dass das Bild eine F�lschung ist, denn sonst h�tte er es mitgenommen.

Gute Neuigkeiten, Mr. Best. Ja? Ja.

Wir haben unser Bild wieder. Ich kann es kaum fassen.

Ausgezeichnet. - Freust du dich, mein Schatz?

Ich bin begeistert. - Du siehst aber nicht so aus.

Was ist das widerliche Zeug da?

Das ist Blut. Blut?

Es gab da einen Zwischenfall.

Ich gehe und hole einen Schwamm.

Sie m�ssen Ihre Alarmanlage auf den neuesten Stand bringen.

Das werde ich.

Ich rede n�chste Woche mit der Versicherung dr�ber. Ja.

Tausend Dank, Inspektor.

Ach... Mr. Best?

Kennen Sie einen gewissen Graham Spate?

So 'n kleiner Ganove, nicht? Genau der Spate.

Mal mit ihm geredet? Nein.

Weil Graham Spate ermordet aufgefunden wurde, Mr. Best.

Und nach seiner Anrufliste haben Sie mit ihm in der Nacht,

als "Midsomer Meadow" gestohlen wurde, mehrfach telefoniert.

Ich krieg �fter Anrufe von Irren. Ja, kann ich mir vorstellen.

Eigenartige Sache, oder? Mit den Tamworth-Schweinen auf Ihrem Bild.

Die bei uns erst eingef�hrt wurden, als Hogson schon Jahre im Grab lag.

Aber das wissen Sie, denke ich. Oder?

Das Bild hab ich als echt gekauft. H�ren Sie, Mr. Best,

ich denke, Sie erz�hlen mir jetzt genau, was passiert ist.

Irgendwie...

fand Spate wohl raus, dass "Midsomer Meadow" 'ne F�lschung ist.

Er wollte es preisgeben, wenn ich keine 50.000 Schweigegeld zahlte.

Er wusste das mit den Schweinen und den anderen Fehlern,

die der F�lscher eingebaut hatte. Anderen Fehlern?

Ja. Erz�hlen Sie mal. Welche?

Die vier Schweinehirten.

Sehen Sie mal genau hin. Ja?

Das sind die Beatles.

Tats�chlich. George, Paul, John und Ringo.

Ich wusste, dass er mit 50 Riesen nie zufrieden sein w�rde.

Ich schlug ihm was Besseres vor. Er w�rde das Bild stehlen,

und daf�r kriegt er 100.000 Pfund aus der Versicherungssumme. Aha.

Dann wurde er gierig und kam auf die Idee, es zu verkaufen? Ja.

Ihnen ist klar, dass Sie f�r uns damit ein Verd�chtiger sind.

Wann wurde er ermordet? Heute fr�h, soweit wir wissen.

Dann bin ich drau�en. Ich war heut Vormittag mit Yvonne in der Kirche.

Wir haben die Hochzeit geprobt. - Mr. Best!

Gro�artige Neuigkeiten. Ich freu mich ja so f�r Sie.

Wo haben Sie ihn gefunden? Oh, das ist eine lange Geschichte.

Mr. Best, wir sollten �ber eine h�here Versicherungssumme sprechen.

Nein, eher nicht. - Wieso nicht? Weil das hier nur Schrott ist.

Musik

Hab was gefunden.

Was halten Sie davon?

So w�nscht man sich seine Kunstlehrerin.

Die Spurensicherung findet Fingerabdr�cke �berall im Haus.

Er wurde ermordet?

Oh, Gott.

Miss Simms, nehmen wir an, ich n�hme Ihre Fingerabdr�cke,

w�rden Sie den Abdr�cken in Grahams Haus entsprechen?

Ja. Was wollten Sie dort? Den Schl�ssel hab ich noch.

Ich war heute da. Es war schlimm. Wieso riefen Sie uns nicht an?

Ich hab die Fotos von uns gesucht. Ich hab den Eindruck,

Sie waren scharf auf Mr. Spate.

Ich war in Graham verliebt. Verborgen unter Gewalt und Wut,

versteckte sich in ihm etwas sehr Zartes.

D�rfte man mit recht sagen, dass er Ihnen wehgetan hat?

Und dass er dem Ruf Ihrer Schule geschadet hat?

Sie wissen, worauf ich hinaus will?

Sie wollen doch nicht unterstellen, dass ich... Nein!

Ich k�nnte ihn niemals ermorden. Und auch sonst niemanden.

Okay.

Was tut eine Frau wie Matilda mit so einem Versager wie Graham Spate?

Ich meine, ehrlich, kommen Sie! Bei Frauen war er erfolgreich, Sir.

Auf zu Felicity Laws Haus.

Was f�llt Ihnen an diesem Haus auf, Jones?

Ich denke, Sie werden mich gleich erhellen. Das werde ich.

Felicity wollte das Bild auf dem Dachboden vom Haus gefunden haben.

Aber dieses Haus hat keinen Dachboden.

Vielleicht eine Redewendung. Es ist kein Beweis. Nein,

auch richtig. Also, Jones, Sie sind der Angel-Experte.

Achten Sie auf die Form, die der Bischof mit der Angelschnur macht.

Ja, ein Spey Cast. Genau. Und? Nun sind Sie der Experte.

Auf jeden Fall wei� ich, Jones, aus meinen ganzen Recherchen,

dass diese Art des Wurfes vor 1850 weder bekannt war

noch angewandt wurde, also 40 Jahre nach Hogsons Tod. Also...

Ist "Bishops Drift" auch gef�lscht. Ja, und ich denke,

Felicity Law wusste das, und auch, wer der F�lscher war.

Patricia Blackshaw? Nein, von ihr sah ich ein Gem�lde.

Es h�ngt in der Hogson-Gesellschaft und ist grauenvoll.

Aber der Maler dieser F�lschung ist gut. Sehr gut sogar.

Wir haben es hier mit einem richtigen K�nstler zu tun.

Also, hervorragende Ortskenntnisse, umfassendes Verst�ndnis f�r Hogson

und eine fabelhafte Technik. Wer k�nnte das wohl sein?

Da sind Sie ja wieder. Sie f�lschten "Bishops Drift", ja?

Matilda? Der Zeichenkurs wartet auf dich, kommst du?

Sie sollen bitte ohne mich anfangen.

Kommen Sie mal mit.

Wohin gehen wir? In Vaters Studio.

Musik

Mein Vater hat hier "Bishops Drift" und "Midsomer Meadow" gef�lscht.

Es stimmt. Er hatte eine ungeheure Hochachtung vor Hogson.

Er sah ihn wie sich selbst, als Radikalen, als einen K�nstler,

der gegen Materialismus k�mpfte. Warum dann die F�lschungen?

Es war eher ein Zufall.

Er bewunderte Hogsons Art der Pinself�hrung ganz besonders,

und um sie richtig zu durchschauen, kopierte er den predigenden Pfarrer.

Ein Galerie-Inhaber aus London sah das Bild zuf�llig

und hielt es sofort f�rs Original. Er bot meinem Vater 20.000 Pfund.

Soll das hei�en, er konnte dieser Versuchung nicht widerstehen?

Aber Ihr Vater war ber�hmt und verdiente selbst eine Menge Geld.

Seine Bilder sind heute viel wert, aber damals waren wir quasi pleite.

Er wollte die Schule unbedingt weiterf�hren.

Und deswegen malte er ab und zu mal...

eben einen neuen Hogson.

Aber was ist mit den versteckten Unstimmigkeiten?

Etwa den Tamworth-Schweinen und dem Spey Cast. Was war der Zweck?

Ich denke, dass er den Wunsch hatte, dass man ihm auf die Schliche kam.

Aber als die sogenannten Experten auf die Bilder reinfielen,

ich glaube, da wurde es ein Spiel f�r ihn.

Aber er gab sich wiederum M�he, alle Spuren zu verwischen, oder?

Z.B. die Bleistiftzeichnung, der Entwurf f�r "Bishops Drift",

die schmuggelte er absichtlich in Bischof Fletchers Papiere. Sicher.

Und als das Werk gefunden wurde, stellte keiner die Echtheit infrage.

Mein Vater hinterlie� mir eine Reihe von F�lschungen, sodass ich immer,

wenn das Geld mal knapp wurde, eine verkaufen konnte.

Was der Fall war, als der Midsomer Kulturausschuss Ihre Mittel strich.

Ja. Felicity und ich hatten entschieden,

jetzt die letzte F�lschung zu verkaufen, "Bishops Drift".

Wir hatten das ja schon �fter getan.

Doch dann kam Mr. Graham Spate Ihnen auf die Schliche.

Wie genau hat er das gemacht?

Mein Vater hat s�mtliche Fehler in seinen F�lschungen von Hogson

in einem Buch festgehalten. Dem schwarzen Buch. Wie war das?

Das schwarze Buch. Es war so etwas wie eine Versicherungspolice,

es war immer in meinem Safe.

Aber in der Nacht nach der Auktion hat es jemand gestohlen.

Graham Spate?

Er kannte mein Versteck f�r den Schl�ssel zum Safe.

Spate hat wohl George Arlington angerufen, um ihm zu stecken,

dass er eine F�lschung gekauft hat. Arlington k�nnte Felicity

aus Rache ermordet haben. Er w�rde Millionen verlieren,

wenn die Sammlung F�lschungen hat. Dann wurde Spate ermordet

wegen des schwarzen Buchs, nicht wegen des Bildes.

Und wer des jetzt hat, hat Macht, schwebt aber in Lebensgefahr.

Musik

Mr. Arlington, k�nnten wir kurz mit Ihnen sprechen?

Danke.

Mr. Arlington,

haben Sie Felicity Law ermordet? Das ist doch kalter Kaffee.

Warum, in Gottes Namen, sollte ich? Weil Sie w�tend waren, Sir,

sie hatte Ihnen ein gef�lschtes Bild verkauft. Gef�lscht?

Ich wei� nicht, was Sie meinen.

Die H�lfte Ihrer Sammlung von Hogson-Bildern sind F�lschungen.

Haben Sie das gewusst?

Meine Hogsons sind von Kunstexperten der Welt begutachtet worden.

Informieren Sie sich besser, bevor Sie sich in Anschuldigungen ergehen.

D�rfte ich kurz Ihr Buch sehen?

Bitte.

Danke.

"Die Lachsfliege", sieh an. Von George Kelson,

verlegt im Jahre 1895. Ich sehe, Sie haben sich die M�he gemacht,

die Technik des Spey Cast zu recherchieren.

Entwickelt wurde sie in Wales und in Schottland.

Lange, lange Jahre nach Mr. Hogsons Tod.

Falls Sie mich nicht verhaften, werde ich mich verabschieden.

Guten Tag, Gentlemen.

Das schwarze Buch.

Sie wissen also von dem schwarzen Buch, nicht wahr?

Wegen dieses Buches wurden zwei Menschen ermordet.

Sie sollten nach Hause fahren, bevor es Sie auch noch t�tet.

Musik

Handy

Arlington.

Hier ist Anthony Prideaux. - Und was wollen Sie?

Sie wissen doch, was ich will. Sie haben Zeit bis morgen Mittag.

Danach ruiniere ich Sie. Guten Tag.

Musik

"Paul, Ringo, John, George".

Unverst�ndliche Gespr�che

Musik

Die Todesursache scheint mir recht offensichtlich. Ja, allerdings.

Keine Tatwaffe zu finden. Sir?

Der letzte Anruf von Prideaux ging an George Arlington.

Nein, welch eine �berraschung. Und da haben wir ihn.

Mr. Arlington.

Der Anblick ist nicht sch�n, oder? Ich hatte nichts damit zu tun.

Ich schw�r's Ihnen. Ich war den Nachmittag �ber im Pub.

Kommen Sie, bitte.

Sie waren bisher nicht aufrichtig zu mir, nicht wahr? H�ren Sie zu.

Sie sehen, womit wir es zu tun haben. Sagen Sie mir jetzt bitte,

was da zwischen Ihnen und Anthony Prideaux gelaufen ist.

Er wollte mich erpressen. Erpressen?

Ganz genau. Er hatte das schwarze Buch.

Er kannte jede einzelne F�lschung in meiner Sammlung.

Der F�lscher hatte n�mlich in all den Hogsons kleine Fehler eingebaut.

Ihnen als Experte soll das nicht aufgefallen sein?

Wir sehen, was wir sehen wollen. Oder etwa nicht?

Wollte er Ihnen das schwarze Buch verkaufen? F�r 'ne Million.

Wollten Sie die Summe zahlen? Hab ich denn irgendeine Wahl?

Ein Gro�teil meines Verm�gens ist in der Hogson-Sammlung angelegt.

Wann war die �bergabe vereinbart? Morgen. Ihr versaut mir den Urlaub.

Oh, ich bin untr�stlich, Sir. Ich flieg nach Hause.

Nein, das geht nicht, so leid es mir tut, das k�nnen Sie nicht.

Und wieso nicht? Weil der M�rder von Felicity Law

und von Mr. Prideaux jetzt mit Sicherheit das schwarze Buch hat.

Und er wird schnell darauf kommen, dass Sie das potentiell beste,

weil reichste Erpressungsopfer sein d�rften. Also, h�ren Sie.

Wenn jemand Kontakt aufnimmt, dann melden Sie sich bei mir.

Sie werden denen sagen, Sie sind bereit, die Summe zu bezahlen.

Arlingtons Alibi ist wasserdicht. Er war wirklich im Pub.

Hat sich Whiskey reingepfiffen. Nachvollziehbar.

Die Spurensicherung fand ein paar Fasern. Erwarten Sie nicht zu viel.

Also...

Graham Spate stiehlt das schwarze Buch aus Matildas Tresor.

Er merkt, dass "Midsomer Meadow" eine F�lschung ist.

Also nimmt er Kontakt zu Alan Best auf. Er stiehlt das Gem�lde

und bietet es Prideaux an.

Gut... Sie gehen als Erstes mal Prideauxs Anruflisten durch.

Hatte er Verbindung zu anderen Hogson-Eigent�mern?

Ich w�rd annehmen, sein M�rder wusste von dem schwarzen Buch.

Mr. Arlington. - Danke, Ma'am.

Musik

"Zu verkaufen, das schwarze Buch, Preis zwei Millionen Pfund."

"Nehmen Sie 2 Mio. Pfund in gebrauchten 50-Pfund-Scheinen."

"Verpacken Sie das Geld in einem Einkaufswagen"

"in einer Plastikt�te. Lassen Sie den Wagen neben Tisch drei"

"in der B�cherei Causton genau 11 Uhr morgen Vormittag stehen."

"Auf dem Tisch finden Sie das schwarze Buch, das Sie suchen."

"Nehmen Sie es, fahren Sie damit zur�ck nach Amerika"

"und kommen Sie nie wieder her." K�nnen Sie die Summe auftreiben?

Zwei Millionen ist 'n Haufen.

Musik

Wie sieht's aus?

Eine alte Dame sitzt in der N�he von Tisch drei.

Achtung! Er ist unterwegs.

Er verl�sst die Bank mit dem Geld. Verstanden, Sir.

Es ist ruhig hier. Niemand, der...

Augenblick.

Das Buch ist da.

Musik

Er hat das Buch und l�sst den Wagen mit dem Geld da.

Hey, gut gemacht. Danke sch�n.

Was passiert weiter? Gar nichts.

Der Einkaufswagen steht noch dort. Verstanden. Kommen Sie, George.

Gehen Sie da rein, bitte.

Musik

Der Erpresser holt das L�segeld ab. Es ist Neville Blackshaw.

Er sollte gleich bei Ihnen sein.

Musik

Neville. Neville Blackshaw. Mr. Barnaby, wie geht's Ihnen?

Gut, und Sie sind vorl�ufig festgenommen. H�nde weg da! Was?

Aber Sie...

Musik

Wo ist mein Geld? Da drin, Sir.

Aber... was machen Sie da? Das sind meine Eink�ufe!

Es ist weg! Die zwei Millionen sind weg!

Mr. Blackshaw, wo ist das Geld? Was f�r Geld denn?

Ich verstehe nicht, was Sie meinen. Ich war nur im Leseraum,

um Eink�ufe abzuholen. Hat Sie jemand aufgefordert,

sie dort abzuholen? Patricia rief vor 30 Min. an.

Sie hat erst zu Hause gemerkt, dass sie den Wagen vergessen hatte.

Ich arbeite doch um die Ecke, also bin ich rasch vorbeigegangen.

Patricia hat die Wagen vertauscht. Wieso haben Sie das zugelassen?

Oh, nein. Was?

Sie war da drin. Wer? Die alte Frau an Tisch vier.

Musik

Sind Sie Mrs. Blackshaw? - Ja. Mein Name ist Melony,

ich begleite Sie an Bord. Darf ich Ihr Gep�ck nehmen? - Nein, danke.

Das wird wohl nicht n�tig sein.

Was soll mit Ihrem Wagen geschehen? - Gar nichts.

Verstehe. Der Flug wurde gerade freigegeben.

Also auf nach Florenz.

Musik

Wir haben einen Funk-Peilsender in die Geld-T�te geschmuggelt.

Als Ihr Mann rauskam, dachten wir, er funktioniert nicht,

aber sobald Sie unterwegs waren, hatten wir Sie im Blick.

Patricia Blackshaw.

Ohne Umschweife formuliert:

Sie sind es, die Felicity Law, Graham Spate

und Anthony Prideaux get�tet hat. Das ist eine Unterstellung.

Ganz und gar nicht.

Wie kam das schwarze Buch in Ihren Besitz?

Keinen Schimmer, wovon Sie sprechen.

Ich sage nur, meine Handlungen waren von Grund auf ehrenhaft.

Es war meine Absicht, Matilda Simms als Verbrecherin zu entlarven.

Und die Welt von gef�lschten Hogsons zu reinigen.

Und dadurch seinen untadeligen Ruf f�r die Nachwelt zu bewahren.

Nun, wenn das ein Verbrechen ist, dann bekenne ich mich schuldig.

Sie haben versucht, seinen Ruf f�r die Nachwelt zu bewahren?

Was Sie zu Ihren Taten motivierte, war nichts als Habgier.

Und ein tief verwurzelter alter Hass auf Arnold Simms.

Sie waren seine Sch�lerin und auch seine Geliebte.

Sie sind es doch, oder? Sie, auf dem Gem�lde in der Eingangshalle.

Das ist das letzte Bild, die anderen hab ich verkauft.

Sie haben ihn geliebt, aber er hat Sie abgewiesen.

Erz�hlen Sie mal davon. Das geht Sie gar nichts an!

Sie haben ihn geliebt, nicht wahr?

Das ist alles viel zu lange her.

Er war Ihr Lehrer, Sie haben ihn bewundert.

Ich habe ihn sehr bewundert, ja.

Er war �lter, aber derart brillant,

so voller Leben.

Ja, wir waren ein Liebespaar.

Ich war au�er mir vor Gl�ck.

Ich wollte malen, ein abenteuerliches Leben f�hren.

Etwas riskieren.

Oh, ich habe ihn geliebt. �ber alles.

Aber er hat Sie zur�ckgewiesen. Wie konnte er das tun?

Er sagte, es w�re n�tig. Denn ich h�tte ein burgeoises Bewusstsein.

Und Felicity nahm Ihren Platz ein?

Ja. Das war nun wirklich die Kr�nung meiner Erniedrigung.

Ich bot ihm die perfekte Sch�nheit, aber er wollte sie!

Und Felicity Law f�hrte ein Leben voller Kunst,

voller Lachen und sexueller Abenteuer.

Und was ich kriegte, war: K�che schrubben,

den Hausfrauen-Club und den spie�igen Neville Blackshaw!

Patricia,

wann wurde Ihnen klar, dass jemand Hogsons f�lschte?

Ach, Felicity hatte es mir gesagt.

Nach der Auktion ging ich zu ihr, um ihr mal die Meinung zu sagen.

Und...

dann lief alles etwas aus dem Ruder.

Du habgierige alte Vettel!

Ich h�tte den Hogson haben sollen.

Bitte, Patricia, h�r auf damit. Ich hab dir einen Gefallen getan.

Der Hogson ist eine F�lschung.

Ich hatte schon lange den Verdacht, dass F�lschungen im Umlauf sind.

Wissen Sie, es tauchten immer wieder Bilder auf.

Wenn ich aus Felicity den Namen des F�lschers herausquetschen k�nnte,

k�nnte ich ihn vielleicht ein wenig erpressen.

Oder sie.

Sie haben sie gefoltert, richtig?

Nein, nein, nein...

(Patricia) Aber sie war z�h. Sie wollte mir nichts sagen.

Und Sie haben sie get�tet. Hatte ich denn eine andere Wahl?

Das Gem�lde "Midsomer Meadow", das Alan Best gestohlen wurde,

vermuteten Sie da eine Verbindung? Ach, wissen Sie,

es war ein seltsamer Zufall. Woher kam Ihr Verdacht gegen Spate?

Ich wusste von Felicity �ber Graham genug.

Seine Maltechnik beherrschte er. Er h�tte der F�lscher sein k�nnen.

Also besuchte ich ihn mit einer Flasche Wein,

und w�hrend er den Korkenzieher suchte,

gab ich ihm eins �bern Sch�del. Ich hatte genug Zeit f�rs Fesseln,

ehe er wieder zu sich kam.

Sind Sie der F�lscher?

Nein!

Woher wissen Sie dann, dass es eine F�lschung ist?

Das schwarze Buch. Da stehen alle F�lschungen drin,

die ihr Vater gemacht hat. Bitte, h�ren Sie auf.

Wo ist es?

Ich wei� es nicht.

Anthony Prideaux hat es.

Wir beide arbeiten zusammen. Bitte...

Sie haben keinerlei Gewissensbisse wegen des Mordes an Graham Spate?

Nein. Er war ein unsympathischer junger Mann.

Dann brauchten Sie jetzt nur noch das schwarze Buch zu finden.

"Paul, Ringo, John, George".

Und George Arlington einen kleinen Brief zu schreiben.

Um seine Sammlung und seinen Ruf zu sch�tzen, w�rde er alles tun.

Sehr richtig.

Und ich w�re fast damit durchgekommen, oder?

Mrs. Blackshaw, ich hoffe, dass Sie im Gef�ngnis

aus diesem Wissen ein wenig Trost sch�pfen werden.

Zwei Millionen Pfund. Alles da.

Wenn Sie nur noch den Empfang quittieren w�rden. Klar doch.

Und jetzt? Die Banken haben zu. Mein Hotel hat einen guten Safe.

Soll Sie jemand von uns begleiten? Rufen Sie mir nur 'n Taxi.

Musik

Jones. Sir.

Musik

Oh...

Musik

Wo ist Arlington? Im Hotel. Er hat das Buch vertauscht.

Er f�hrt nicht ins Hotel. Er will zur Kunstschule.

Nur Matilda Simms kann beweisen, dass seine Sammlung gef�lscht ist.

Studenten sind jetzt keine da. Sie ist ganz allein. Kommen Sie.

Musik

Wer ist da?

Geh ran!

Telefon

Matilda!

Die Ateliers. Geht klar. Matilda!

Miss Simms?

Miss Simms!

Musik

Papier wird zerrissen

Spannende Musik

Alles in Ordnung, Sheriff. Miss Simms und ich sind,

sagen wir, Gesch�ftspartner. Sie haben mich ausgetrickst, Sir.

Sie haben das schwarze Buch gestohlen.

Miss Simms und ich haben ein Abkommen getroffen. Ach ja?

Ich werde alle Hogson-F�lschungen aus meiner Sammlung vernichten.

Im Gegenzug wir sie die F�lschungen, die ihr von Ihrem Vater verbleiben,

vernichten. Und damit hat es ein Ende...

mit diesem unerfreulichen Kapitel.

Sie sagten, dass "Bishops Drift" die letzte F�lschung w�re.

Tats�chlich? Ja.

Sir, wenn Sie Weiteres vernichten, k�nnten Sie Millionen verlieren.

Seit der Auktion hat sich der Wert meiner Sammlung verdoppelt.

Und wenn die Kunstwelt damit konfrontiert wird,

dass die H�lfte meiner Sammlung verloren ist,

mich w�rde es nicht wundern, wenn der Wert sich noch mal verdoppelt.

Sie haben doch Ihren M�rder, Tom. K�nnen wir es nicht dabei belassen?

Was ist mit Patricia Blackshaw? Sie denken doch nicht,

dass sie �ber das alles schweigt? Sie wei� von F�lschungen

im Besitz von anderen Leuten. Wer glaubt einer irren M�rderin,

wenn dagegen die Meinung s�mtlicher Kunstkritiker des Landes steht?

Los, g�nnen wir uns einen Drink. Das ist eine nette Einladung,

aber wir sind noch im Dienst

und m�ssen Papierkram erledigen. Ich werde mich auch verabschieden.

Ich will meinen Flug noch erwischen. W�ren Sie vielleicht so nett,

an meinem Hotel vorbeizufahren? Aber ja, nat�rlich doch.

Immer gern zu Diensten.

Ich danke Ihnen, Tom. Kein Ursache. Das ist mein Beruf.

Ich gebe im n�chsten Semester einen Kurs �ber Henry Hogson.

Und jetzt, wo Ihr Interesse geweckt ist, wollen Sie nicht dazukommen?

Sie wissen, ich t�te nichts lieber, aber ich kann nicht.

Wieso nicht? Ich darf nicht.

Allerdings kenne ich jemanden, der davon begeistert w�re. Gut.

Danke sch�n.

Musik

Oh, Tom, was f�r ein wunderbares Geschenk.

Ein Hogson-Kurs. Wie aufmerksam. Ich wusste, es gef�llt dir.

Oh ja, ich freu mich schon sehr.

Diese Matilda Simms ist eine faszinierende Frau.

Ja, durchaus.

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