All language subtitles for Wie heiratet man einen König (1969) [YouTube] [Full] [GER].ger

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Original subtitles

Vater!

Komm, Vater! Komm!

Zum König? Tochter! Ich habe Angst. - Mehr als "nein" sagen kann er nicht.

Also, komm! - Nein!

Sei brav.

(Kampfgetümmel, Stimmengewirr)

Der König dankt für die köstliche Unterhaltung.

Weiter, los!

Stoß zu! - Na los!

Alter Esel, komm runter!

Wirf ihn runter, Götz!

Jaaa!

Habt Ihr das gesehen, Gevatterin?

Hau zu, Götz! Hau zu! - He!

Hab nichts gesehen. Ich kam nicht her, um diesen Kerlen zuzuschauen.

Der König erlaubte, dass Bittsteller kommen.

Wir warten jetzt vier Stunden. - Halt den Mund, Klatschweib!

Der Eierdieb!

Aaah... Was hast du gesagt?

Ich melde es!

Ich melde es dem König.

Finger weg!

Aufhören!

Nein, ich will nicht zum König. - Nein, nein, nein.

Nein!

Aufhören!

Vater!

Seine Majestät, der König.

Schachmatt. Links hat wie immer gewonnen.

Nennt ihr das kämpfen?

Mein Pferd!

Bleibt oben! Heute kämpfen wir!

Habt ihr Angst, mit dem König zu kämpfen?

Wir kehren lieber um. - Jetzt noch?

Sei brav! - Nein.

Wer mich vom Pferd stößt, der wird bei mir Soldat!

Der König hat gut reden. Wie kann ein Bauer das wagen.

Ich hätte den Mut nicht. - Das ist der König?

Ja.

Das ist der König. Und wir warten jetzt noch länger.

(Wachsoldat bläst Signal)

Der König hat heute keine Zeit. - Wir bleiben.

Der Nächste!

Komm nur, komm!

Zum Wohl.

Gut gekämpft, mein Junge. Komm im nächsten Jahr wieder!

Dann mach ich dich zu meinem Reisigen.

Was wollen die Leute? - Das sind Bittsteller.

Bittsteller?

Warum lässt du sie warten?

Unser gnädiger König erlaubt, Wünsche oder Klagen zu äußern.

Wer hat Wünsche oder Klagen? Der trete vor!

Aber werdet nicht frech! Die Gunst des Königs ist unendlich.

Bedenkt ihre Grenzen!

Es ist... Meine arme Ziege ist... - Mäh!

Mäh!

Mäh!

Weiter!

Meine Ziege hieß Thusnelda. Sie war meine einzige Ziege.

Sie gab drei Liter Milch am Tag.

Sie graste nur am Wegrand.

Dann kam einer deiner Soldaten.

Sie stand nur ein kleines Stück auf dem Weg. Da schlug er sie tot.

Mit dem Schwert. Einfach totgeschlagen.

Welcher war es? - Der große.

Stimmt das?

Stimmt das?

Die Ziege stand im Weg. - (Frau) Nur mit dem Schwanz!

Was ist eine Ziege wert? - (Vogt) Sechs Batzen.

Sechs Batzen Strafe! - Ich bin ein armer Soldat.

Hokuspokus! Zack!

Drei für den Bauern.

Eins, zwei, drei für den König.

Ich bekomme für 3 Batzen keine neue Ziege. - Er muss sechs kriegen!

Der Nächste!

Herr König, es fehlen noch zehn Schnitter auf dem Kornfeld.

Zehn Schnitter? Vorwärts, ihr Hübschen!

Aber schnell! Eins, zwei, drei...

Vier, fünf, sechs...

Wir schufteten die ganze Woche hier. - Unser eigenes Korn verdorrt.

Wer sagt, dass jeder von euch auf meinen Feldern arbeiten soll?

Ich stelle eine Aufgabe.

(Signal)

Wer diese Aufgabe löst, der kann seine Bitte vortragen.

Wer sie nicht löst, der arbeitet auf meinen Feldern.

(Stumme Szene)

Keiner kann diese Aufgaben lösen.

Seht diesen Stein!

Diesen Stein!

Das ist ein Stein wie jeder andere.

Gut, dass du das sagst.

Wer diesem Stein die Haut abzieht,

der muss nicht auf meinen Feldern arbeiten.

(belustigt) Die Haut! - Gehen wir, Tochter.

(Junge) Das geht gar nicht.

Wer hat noch eine Klage?

Eine Bitte?

Niemand. - Hier!

Die beiden hier. - Ein Dieb ist er!

Wir sind ehrliche Bäuerinnen! - Wir zahlen immer unsere Steuern.

Euer Eintreiber bekommt sie jede Woche von uns.

Regelmäßig. - Sie haben mich geschlagen!

(Bäuerin) Als ich nach Hause kam, schlich er gerade von meinem Hof!

(Eintreiber) Lügenmäuler, ungewaschene!

Wer klagt hier wen an?

(beide) Wir ihn! - Ich sie!

Herr König!

Wir haben ihn erwischt.

Er schlich in den Hühnerstall und stahl den Hennen die Eier.

Verleumdung!

Oft fehlten Eier. Gestern haben wir den Dieb erwischt.

Und verprügelt.

Sie lügt! - Und das blaue Auge?

Majestät, die Eier des Steuereintreibers!

Jetzt bist du dran. Das geschieht dir recht.

Du hast sie versteckt. - Das sind meine Eier!

Deine Eier? - (Bäuerinnen) Unsere Eier!

Majestät... - Du warst es nicht? Du lügst weiter?

Na, zufrieden?

Und unsere Eier, Herr König? - Hab ich ihn nicht genug bestraft?

Aber die Eier... - Ihr müsst noch die Aufgabe lösen.

Der Stein. Das geht doch nicht. - Dann der Nächste!

Also aufs Feld! Los!

Los, los, los!

Los!

Na los!

Alle zufrieden? Keiner hat Bitten? Keiner hat Klagen?

Doch, wir.

Ihr?

Vater, komm.

Sprich!

Herr König, wir sind arm. Eine Hütte gehört uns.

Und ein altes Fischernetz.

Aber es gibt keine Fische mehr im See.

Deshalb kommen wir zu Euch mit einer Bitte:

Gebt uns...

Gebt uns ein Stück Rodeland und ein Eckchen Wiese.

Wir wollen es umgraben, Korn säen und Euch den zehnten Teil abgeben.

Da kann ich lange warten, ehe ein Halm auf dem Rodeland wächst.

Aber ich will dir helfen.

Du bekommst das Rodeland, wenn du dem Stein die Haut abziehen kannst.

Ich habe es gleich gesagt. Ich wollte umkehren.

Danke, Herr König.

Ich will die Aufgabe lösen, Vater.

Darf ich?

Du willst dem Stein die Haut abziehen? - Ja.

Bitte.

Wenn der Stein eine Haut hat... Hat er doch, Herr König?

Natürlich.

...dann ist gewiss auch Blut in dem Stein. Wer Haut hat, hat auch Blut.

Was?

Ja...

Wenn ich dem Stein die Haut abziehe,

dann kommt das Blut hervor...

Ich kann aber kein Blut sehen. Da wird mir schlecht.

Also lasst erst dem Stein das Blut abzapfen.

Dann ziehe ich ihm die Haut ab. Das macht mir dann nichts mehr aus.

Soll ich ihr auf das freche Maul hauen?

Ach was.

Die Antwort gefällt mir.

Aber die Aufgabe gefällt mir nicht mehr.

(wütend) Besorge die Schnitter woanders! Geht! Alle!

Komm, Tochter! Komm!

Der König hat uns was versprochen, Vater.

Versprochen ist versprochen. Ich gebe dir das Rodeland.

Danke, Herr König. - Geht, ehe ich's mir anders überlege!

Mit deinem Mundwerk nimmt es noch ein böses Ende.

(Hahn kräht.)

(Hahn kräht.)

(Mittagsstille. Ein Kuckuck ruft.)

Ich hab Hunger.

Heute Abend gibt es was. - Bettelsuppe!

Das wird nie anders.

Tochter!

Komm!

Schnell, greif zu!

Das ist Gold.

Tochter!

Wir müssen das dem König bringen.

Dem König? Warum?

Der König gab uns gnädig den Acker. Aber es ist sein Boden.

Also gehört die goldene Schatulle ihm.

Wenn es eine Schatulle wäre. Der Deckel fehlt.

Versteh doch! Du kannst ihm nicht nur das Unterteil bringen.

Er wird den Deckel verlangen. - Wir fanden keinen Deckel.

Das glaubt er dir nicht. Er wird dich als Dieb verdächtigen.

Und einsperren. Er spricht Recht, wie es ihm gefällt.

Ich verkaufe die Schatulle in der Stadt. Dann haben wir viel Geld.

Und woher hat ein armer Bauer so viel Geld, wenn jemand fragt?

Wir fanden es auf dem Acker, Klugschwätzerin. Ich gehe zum König.

Wir müssen die Schatulle vergraben.

Vater!

Du läufst in dein Unglück!

(Mittagsstille. Tauben gurren.)

(schreit) Ach, hätte ich meiner Tochter nur geglaubt!

(leise) Hätte ich meiner Tochter nur geglaubt.

(schreit) Ach, hätte ich meiner Tochter nur geglaubt!

Ach, hätte ich meiner Tochter nur geglaubt!

Ach, hätte ich meiner Tochter nur geglaubt!

Ach, hätte ich meiner Tochter nur geglaubt.

Ruhe!

Du sollst ruhig sein!

(schreit) Aaach! Hätte ich meiner Tochter nur geglaubt.

Aufhören!

Vogt!

(Schuss kracht.)

Uiiiii...

(ungläubig) He.

(Schuss)

(leise) Ach, hätte ich meiner Tochter nur geglaubt.

Schreist du immer noch? Was solltest du deiner Tochter denn glauben?

Raus mit der Sprache!

(Schuss)

Ich habe die Schatulle gefunden. Aber nur das Unterteil.

Ich sagte, ich bringe sie dem König.

Meine Tochter sagte, der König wird nach dem Deckel fragen.

Ich sagte, ich fand nur das Unterteil.

Sie sagte, das glaubt er nicht. Er sperrt dich als Dieb ein.

Auf der Burg, in einen Käfig.

Ach, hätte ich meiner Tochter nur geglaubt.

Deine Tochter scheint klug zu sein. Kilian!

Zur Stelle, Herr König!

Aufs Pferd! Die Bauerntochter holen, schnell!

(Narr bläst das Signal besser als der Soldat.)

He.

He!

Ja!

Du bist die Tochter des Bauern mit der Schatulle.

Nein, Rumpelstilzchens Großmutter. Du bist unhöflich.

Was? - Du kannst mir "Guten Tag" wünschen.

Guten Tag. Du sollst zum König kommen!

Soll ich? - Musst du!

Muss ich? Sieh an. Warum kommt mein Vater nicht nach Hause?

Er ist eingesperrt. Im Käfig. - Warum?

Er ist ein Dieb. Er stahl den goldenen Deckel. - Aha.

Sagte der König. - Sagte der König und sperrte ihn ein.

Du weißt auch alles. - Dann muss ich wirklich zum König.

Beeile dich!

Soll ich etwa laufen?

Klar. Laufen hält jung.

Ich komme. Ich muss aber erst noch den Hahn schlachten.

Dann schlachte! Aber fix! - Ich trau mich nicht.

Aber du, ein Kerl wie ein Baum... - Ich schlachte dir das Vögelchen.

Steh!

Jetzt ruhig stehen bleiben.

Nicht bewegen! Dann beruhigt er sich. Ich hole das Beil.

He!

He!

Du... Du... Hexe! - Tschüs, Soldat! Laufen hält jung!

Der König wird dich bestrafen!

(Jäger bläst auf dem Waldhorn.)

(Hunde bellen aufgeregt.)

(Jagdsignal, Hundegebell.) (Ein Pferd wiehert.)

(leise) Sie kommt. (schreit) Sie kommt!

Meinen Gruß, Herr König. Ihr habt mich rufen lassen? - Ja!

Mein Vater ist kein Dieb. - Du denkst, du bist klüger als er.

Das Ei will klüger sein als die Henne. So sagt man doch.

Klugheit hat noch keinem geschadet.

Wer früh beginnt, hat einen langen Tag vor sich. Sagt man.

Mancher Vogel will fliegen, ehe er Federn hat.

Wer die Nuss essen will, muss erst die Schale knacken.

Je bitterer die Schale, um so süßer der Kern.

Wer verbotene Äpfel isst, dem bleibt der Griebs im Hals stecken.

Saure Äpfel haben die schönsten Bäckchen.

Je größer der Narr, desto lauter seine Schelle.

Wer zu schnell springt, bricht sich ein Bein.

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

Wir werden sehen, wie klug das "Küken" ist!

Du kannst deinen Vater befreien.

Wenn es dir gelingt, drei Rätsel zu lösen.

Ich bin bereit, Herr König. - Gut.

Das erste Rätsel.

Wenn diese Burg aus Gold und dieser Berg aus Silber wäre:

Was wäre mehr wert?

Ein kräftiger Landregen. Es ist ein trockener Sommer.

Berg und Burg aus Gold und Silber nützt nur einem. Euch, dem König.

Kräftiger Sommerregen nützt allen Menschen.

Deshalb wäre der Regen mehr wert. - (bewundernd) Gut...

Das ist sehr gut.

Das zweite Rätsel. - Darf ich es stellen, mein König?

Man muss rechnen. - Nur zu!

Ein Bauer kommt mit seinen fünf Eseln...

Eins, zwei, drei, vier, fünf...

Er kommt in einen Stall mit sechs Streuen.

Eins, zwei, drei, vier, fünf...

Sechs.

Ja, sechs.

Verstanden?

Und das Rätsel?

Wie kann der Bauer auf jeden der sechs Plätze einen Esel stellen?

Es sind fünf Esel.

Ausgetrickst! Das kann man nicht lösen.

Wieso kann man das nicht lösen?

Angenommen, Ihr seid der Bauer mit den fünf Eseln.

Ihr stellt einen Esel in jede Streue.

Also: Erste Streue, erster Esel.

Zweite Streue, zweiter Esel.

Dritte Streue, dritter Esel. Vierte Streue, fünf... vierter Esel.

Fünfte Streue, fünfter Esel. Sechste Streue...

(Vogt lacht schallend.)

(empört) Diese Bauernmagd!

(begeistert) Diese Bauernmagd!

Du bist so schön.

Und so klug.

Wenn du noch ein drittes Rätsel löst,

nehme ich dich zu meiner Frau.

Ihr wollt mich zur Frau nehmen? - Ja.

Was hätte ein König davon, wenn er eine Bauerntochter heiratet?

Und was hätte ich davon?

Tröste dich! Ich muss dich nicht heiraten!

Dieses Rätsel löst du sowieso nicht. - Dann stellt es.

Das werde ich. Hör zu!

Du sollst zu mir kommen.

Angezogen.

Und doch nicht angezogen.

Also nackt. Und doch nicht nackt.

Nicht gefahren. Nicht gelaufen. Nicht geritten.

Nicht geritten!

Du sollst mich grüßen und nicht grüßen.

Mir ein Geschenk bringen und doch kein Geschenk.

Ich werde es versuchen.

Erfüllst du die Aufgabe, wirst du meine Frau!

(Bläst begeistert.)

(nachdenklich) Angezogen und nicht angezogen...

Nackt und doch nicht nackt...

(wütend) Angezogen und nicht angezogen!

Eine Seejungfrau!

Hab keine Angst, Müller. - Nein. Nein.

Komm, hilf mir!

Nicht gegangen, nicht gefahren, nicht geritten.

Los!

(Esel) I-ah! I-ah!

Ein Gespenst!

(Kinder kreischen.)

(Schuss kracht. Angstgeschrei.)

(Narr schreit) Herr König! (Soldat schreit) Halt! Halt!

Halt!

Hilfe! Hilfe!

Herr König!

Herr König! - Ein Gespenst kommt!

Lieber Gott, steh uns bei!

(stottert) Es k-k-kommt.

Wer kommt?

Angezogen und doch nicht angezogen. Nackt und nicht nackt.

Nicht gegangen, nicht gefahren, nicht geritten...

Gegrüßt und doch nicht gegrüßt.

Und das Geschenk?

Ein Geschenk und doch kein Geschenk.

Du hast es geschafft. Du hast das Rätsel gelöst.

Ist mein Vater frei? - Wie versprochen.

Ich heirate dich, wie versprochen. - Aber Herr König! Eine Bauerntochter!

Sie hat nichts, sie ist nichts. - Davon versteht er nichts.

Hochzeit wird gemacht!

Vorwärts! An die Arbeit! Ich bin der Schwiegervater des Königs.

Hochzeit? Werde ich nicht gefragt? - Du hast das Rätsel gelöst.

Willst du nicht? - Na ja, meinetwegen.

Du sollst wissen, wen du heiratest. - Ich sehe es. Mehr will ich nicht.

Wir sind Freunde, sprach der Kater und fraß das Mäuschen.

Die schönsten Rosen haben die spitzesten Dornen.

Den Wein aus den Kellern! Den Ochsen an den Spieß! Musik!

Hochzeit wird gefeiert.

Wollen wir tanzen, meine Königin? - So wie ich aussehe?

Helft eurer Herrin beim Ankleiden!

Das.

Warum hatte der König noch keine Frau? - Erzähl du es, Wiebke.

Der König wollte schon dreimal heiraten.

Und warum hat er nicht? - Sie bestanden die Probezeit nicht.

Die erste hatte schwarzes Haar, war schön wie die Nacht.

Aber zänkisch und geschwätzig.

Er schickte sie fort, drei Tage vor der Hochzeit.

(Folkloremusik)

(Fröhliche Musik)

Diese.

Und die zweite?

Sie hatte blondes Haar, war schön wie der junge Tag.

Aber sie verschwendete Geld, Gold und Schmuck.

Verschwenderisch war sie!

Sie hätte uns alle arm gemacht.

Der König hat sie fortgeschickt...

Zwei Tage vor der Hochzeit.

(Musikanten spielen zu den Hochzeitsvorbereitungen.)

(Krachende Explosionen)

Und die dritte? Die er einen Tag vor der Hochzeit fortschickte?

Sie hatte rotes Haar, wie Feuerbrand. - Die Suppe ist auch angebrannt.

Sie war geizig. - Sie hätte uns verhungern lassen.

Jetzt bist du Königin.

(Lautes, lang anhaltendes Freudengetöse)

Es lebe der König! - Hoch lebe die Königin!

(Fanfaren, Jubelrufe)

Musik!

(Hochzeitsgäste jubeln und klatschen.)

(Fröhliche Tanzmusik)

Ein schönes Paar.

Was soll das? Das gehört uns!

Zum Wohl, Kinder.

Mich nimmst du ohne Probezeit?

Ohne Probezeit.

(Fröhliche Musik verstummt.)

(Romantische Musik beginnt.)

(Geruhsame Musik)

(Musik endet.)

(Bäuerin kreischt vor Vergnügen.)

(Küken piepsen.)

(Romantische Musik)

Ich bin der König!

(Narr) Wenn du ein Rätsel löst, bist du die Königin.

Es steht auf der Wiese und macht "mäh". Was ist das?

Schaf.

Das Schaf.

Du bist die Königin.

(Romantische Musik)

(Krachen)

Schach.

Reitet voran!

Wird es bald?

Matt.

Du spielst leider schon zu gut.

(Händler schimpft, Soldaten lachen.)

Was macht ihr da?

Frau Königin. - Ihr seid die Königin. Helft mir!

Was habt ihr wieder angestellt? Reitet voran! Vorwärts!

Herr König, sie haben mir die Säcke aufgeschlitzt. Aus Übermut!

(zornig) Werft die Säcke wieder auf den Wagen!

(sanft) Komm.

Mein Korn! Mein gutes Korn! - Picke es doch auf.

Ihr habt den König falsch verstanden.

Das Korn gehört zu den Säcken. Klaubt es auf!

Danke. Das ist gerecht.

Tut, was die Königin befiehlt! - Danke.

Misch dich nicht in meine Dinge! Ich bestimme, was gerecht ist.

Man muss Gerechtigkeit ernst nehmen. - Ich will das nicht mehr erleben.

Nicht ein einziges Mal.

(Männer im Hof) Schneller! - Pass doch auf!

Schlaft nicht ein bei der Arbeit!

Wir müssen fertig werden, bevor der König kommt.

Beeil dich!

Es geht nicht schneller.

Wir sind bald auf der Burg!

(Männer) Nicht so lahm! - Nicht so müde!

(Pferdegewieher)

Unser Fohlen geht spazieren.

Was suchst du hier? - Unser Fohlen lief zu deinen Ochsen.

Was unter meinen Ochsen liegt, gehört mir.

(belustigt) Hört euch das an! Ein Fohlen von einem Ochsen.

Es liegt unter meinen Ochsen, also ist es von ihnen. Es gehört mir.

Selber Ochse!

Zwei auf einen. Das ist feige.

Steig ab!

Esel!

Das Fohlen liegt unter meinen Ochsen! Es gehört mir!

Hier liegt es! - Ochsen können kein Fohlen haben!

Hier ist die Mutterstute. - Herr König, bestraft die Lümmel!

Entscheidet Ihr, Schwiegersohn! - Was ist da zu entscheiden?

Das Fohlen gehört dem, unter dessen Gespann es liegt: dem Ochsenbauern.

(Götz) Das ist ungerecht!

(Die Männer im Hof streiten weiter, werden immer lauter.)

Verschwindet! Streitet woanders!

Das kommt von der ungerechten Entscheidung.

Was verstehen Bauern von Gerechtigkeit?

Ich bleibe hier, bis ich mein Recht bekomme.

(träumt)... ein Fohlen, Ochsenfohlen...

Götz! Komm morgen früh zur Burg. Mit einem Fischnetz und einem Eimer.

Sag zu keinem ein Wort!

(Stumme Szene)

Was machst du da, Kerl?

Ich fische, Herr.

Du fischst?

Du siehst es doch, Herr. - (Vogt) Ich sehe nichts.

(Narr kichert, Zuschauer lachen.)

(Klopfen)

Ja, was ist?

Hallo, Papa.

Willst du eine Zigarre?

Im Hof fischt einer.

Was?

Meine Stiefel!

Meine Krone! - Andere Seite.

Danke.

(Lautes Gelächter im Hof)

(Stumme Szene)

(Pfiff)

Was soll der Unfug?

Vorsicht, Herr König! Ihr steht im Wasser.

Was machst du da? - Ich fische.

Du fischst? - Ja.

Auf dem Burghof? Im trockenen Sand fängst du Fische?

Wenn Ochsen Fohlen gebären, kann ich hier Fische fangen.

Dumm bist du nicht. Aber nicht klug genug, dass dir so etwas einfällt.

Wer hat dir das eingeflüstert? - Ich will mein Recht.

Hab ich mir allein ausgedacht. - Glaube ich nicht.

Wer war Anstifter? - Niemand.

Frag du ihn.

Wer half dir? - Ich weiß nicht.

War es ein Mann? - Nein.

Also eine Frau? - Lass ihn!

Du willst also doch klüger sein als der König.

Du handelst hinter meinem Rücken. Du machst dich wichtig vor dem Volk.

Du willst klüger und gerechter erscheinen als der König!

War dein Urteil klug und gerecht? Kann ein Ochse ein Fohlen gebären?

Was? Natürlich nicht.

Aber ich habe so entschieden! Verstanden?

Mein Gemahl, wenn du einsiehst, dass du ungerecht geurteilt hast...

Verhilf dem Knecht zu seinem Recht. Das Fohlen gehört ihm.

Die Menschen müssen ihrem König vertrauen.

Können sie das, wenn der König Recht spricht, wie es ihm gerade einfällt?

Bitte... Der Knecht bekommt sein Fohlen.

Aber du sollst den Kopf nicht höher tragen, als es dir zusteht.

Klüger als der König? Das ist nicht gut.

Du bist nicht länger meine Gemahlin.

Morgen früh gehst du zurück in deine Bauernhütte!

So!

Ist das dein Wunsch, mein Gemahl? - Ja!

Da sind doch meine Stiefel!

Nimm mit, was dir das Liebste und Beste ist. Ich erlaube es.

Du kannst das alles mitnehmen.

Das ist ein Befehl!

Mein König! - Ja?

Kommst du am Abend noch einmal zum Abschiedstrunk zu mir?

Ja, ich komme.

Wiebke!

(Es klopft.)

Ja?

Du bist so schön...

Aber zu klug.

Das hast du doch gewusst.

(lallt) Na... Natürlich.

Aber das... konnte ich...

Mein Gemahl?

Mein König!

(Die Zofen kichern.)

Brrr... Steh.

Halt!

Wohin? - Wäsche bleichen.

Lass die Brücke runter! - Frau Königin! Mitten in der Nacht?

Weißt du nicht, dass Wäsche bei Vollmond am besten bleicht?

Beeil dich!

(Hahn kräht.)

(Gähnen)

(schläfrig) Knut...

He, Knappe!

Unverschämtheit! Schläfst du noch?

Hallo!

Ist hier jemand?

(Schritte)

(Tür knarrt.)

Guten Morgen, Herr König.

Was machst du hier?

Meine Tochter kommt gleich. Sie fängt noch ein paar Fische.

Was denn schon wieder für Fische? - Fische.

Im Weiher.

Im Weiher.

Du träumst nicht.

(Tür knarrt.)

Ich befolgte deinen Befehl, nahm mir das Liebste und Beste mit.

Mich? - Ja.

So, wie ich bin? - Ja.

Meine Gemahlin... Willst du das noch sein?

Ja?

Ja.

Reiten wir zur Burg!

Untertitel: Claudia Streibig

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