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(Hufe schlagen, Pferde wiehern)
(Schreie, Schwerter klingen)
(dramatische Klänge, Kampflaute)
(schwermütige Musik)
(Kampflaute, Schreie)
(er schreit auf)
(lauter Aufprall)
(düstere Klänge, Wimmern)
Die Handelswege müssen wieder befahrbar werden.
Die keltischen Rebellen verdienen eine Lektion.
Das Territorium bedarf einer unmissverständlichen Botschaft.
(Soldat) Jawohl, Tribun Corvus.
(Soldat) Schneller, ihr dreckigen Barbaren.
Auf die Knie, habe ich gesagt!
(Angstschreie)
Tötet sie. Tötet sie alle.
(Angstschreie, Schmerzenslaute)
(düstere Klänge)
(metallisches Klimpern)
(spannungsgeladene Klänge)
(Schwerter klingen)
(düstere Musik)
(Donnergrollen)
(Hufe schlagen)
(unheilvolle Musik)
(Junge wehrt sich lautstark)
Ah!
(getragene Musik)
(Jubelschreie)
(Stimmengewirr)
Und wegen so etwas hast du mich aus dem ansprechenden Bordell gezerrt?
Was Cäsar an diesem Drecksloch hier fand, werde ich nie verstehen.
Die Thraker kosten mich im Unterhalt zu viel Geld.
Ständig verstümmeln sie meine Wachen.
Ich suche etwas Neues, Bellator. Etwas Unverbrauchtes.
(metallisches Rasseln)
(Stimmengewirr)
(Bellator) Man nennt ihn den Kelten.
Seine Leute waren ein Reitervolk. Er soll als Einziger überlebt haben.
(Mann) Der hat jetzt schon verloren.
(dramatische Musik)
(er atmet schwer)
(Stimmengewirr, Musik spitzt sich zu)
(Jubelschreie)
(Kampflaute)
(Applaus, Jubelrufe)
(er schreit kraftvoll)
(Menge raunt)
(Jubel)
(metallisches Rasseln)
(Jubelschreie)
(Menge) Kelte, Kelte, Kelte!
Haltet Ihr das hier in der Provinz nicht auch für eine Verschwendung?
(Menge) Kelte, Kelte, Kelte!
(martialische Musik)
(tragende Musik)
(epische Musik)
(Hufe schlagen)
(unverständliche Rufe)
(Bellator) Vorwärts.
(Soldat) Weiter!
Seid ihr taub? Runter von der Straße!
Bewegt euch. Runter von der Straße!
Macht Platz für den Adel! Aus dem Weg!
(Tauben gurren) (Bellator) Bewegt euch, ihr Abschaum.
(Soldat) Umdrehen. Los.
(Pferd wiehert, lautes Knacken)
(Pferd schnaubt und wiehert)
- Das Pferd. - (Bellator) Zurück zur Gruppe, Sklave.
Das Pferd leidet, ignoranter Mistkerl.
Hör auf.
Lass ihn zu dem Pferd.
Jawohl, Herrin.
(Pferd wiehert)
He. Ja, ich bin ja da.
(Pferd wiehert)
Drückt ganz fest oberhalb des Beines, damit das Pferd keine Schmerzen spürt.
(Pferd schnaubt und wiehert)
(lautes Knacken)
Ihr müsst entschuldigen, Herrin. Er ist ein Wilder. Steh auf.
Ein anderes Pferd anschirren.
Warum hat der Wilde das getan?
Das hat etwas mit Güte zu tun, Ariadne.
Wir müssen weiter.
Danke.
Bewegt euch!
Ein ganzes Jahr in Rom habt Ihr keinen Mann so angeschaut wie diesen Sklaven.
- Woher nimmt er nur so viel Kraft? - Er hat viele Muskeln.
- Das habe ich nicht gemeint. - Ach nein?
Hör bitte auf.
Ariadne, wir sind da.
Wir sind zu Hause.
(epische Musik spielt weiter)
(Stimmengewirr)
(lautes Durcheinander)
(Musik verklingt)
(Pferd wiehert)
- Was ist los? - Das Weinfest, meine Herrin.
Die Betrunkenen verstopfen die Straße. Es gibt kein Durchkommen.
- Was ist? - Komm mit.
Herrin, wo wollt Ihr hin?
- Wir treffen uns vor der Villa. - Aber, Herrin...
Ich freu mich so, wieder zu Hause zu sein.
Ich erinnere mich noch genau an das letzte Weinfest.
(Stimmengewirr)
Jede Statue ist mir so vertraut, jede Straßenecke.
- Vermisst Ihr Rom schon? - Ich habe Rom längst vergessen.
(Stimmengewirr)
(tragende Musik)
(Musik klingt aus)
(Wasser plätschert)
Cassia, wie schön, dich zu sehen.
Wir haben dich erst nach dem Weinfest erwartet.
Ich konnte Rom nicht länger ertragen.
Zu viele arrogante Männer, die einen beeindrucken wollen.
Das hört sich so an, als wäre meine Kleine erwachsen geworden.
- Du weinst ja, Vater. - Pscht.
Verrate das bloß nicht, sonst nimmt mich als Kaufmann keiner mehr ernst.
Du hast uns gefehlt.
Große Güte, ist das alles dein Gepäck?
Wie kann das sein? Hast du Rom leer gekauft?
(Mutter) Hast du jemanden kennengelernt?
- Nichts Erwähnenswertes. - Keine Sorge.
Dein Vater hat in Pompeji jeden ledigen Mann von deiner Rückkehr unterrichtet.
(Cassia) Oh nein. Wirklich?
(Mutter) Jetzt will ich erst mal alles über Rom erfahren. Du hast mir gefehlt.
(Ketten rasseln)
(Bellator) Willkommen in eurem neuen Zuhause, ihr Wilden.
(Eisentore quietschen)
(Bellator) Weitergehen!
Halt! Aufschließen.
Füttert diese Bestien.
(Pferd wiehert)
Virtus. Oh, wie habe ich dich vermisst.
Ich habe dich so vermisst.
Wie schön, Euch zu sehen, Herrin.
Danke, dass du für ihn gesorgt hast, Felix.
Virtus steht Euch morgen früh bereit.
- Ich reite ihn heute Nacht aus. - Vielen Dank.
Wir sehen uns morgen, ganz früh.
(Stimmengewirr)
Atticus.
Ich glaube, das ist dieser Kelte.
- Welcher Kelte? - (betont) Der Kelte.
Es heißt, der Kelte wäre noch schneller als du.
Wie oft habe ich das schon gehört?
(Mann im Hintergrund) Finger weg.
(Stimmengewirr)
Los, verrate uns deinen Namen, Kelte.
Er möchte wissen, wie der Mörder seines Bruders heißt.
Er will wissen, wie ich heiße?
(lautes Durcheinander, Schreie)
(Kampflaute)
(Blubbern)
(Menge feuert an)
Zwei Rationen Wein auf den großen Thraker.
(Mann) Prügel den Namen aus ihm raus!
(er schreit auf)
Zwei Rationen Wein, auf den Kelten.
(tragende Musik)
(Bellator) Erklär mir das!
Er hat nicht angefangen. Er wollte nur essen.
Bellator! Hast du dich nicht um das Wohl dieser Männer zu kümmern?
Oder irre ich da?
Dass sich die Wilden die Köpfe einschlagen,
ohne dass jemand für das Zuschauen bezahlt, ist wertlos.
Verzeiht mir, Meister Graecus.
Der da ist hinüber.
Der da ist wiederherstellbar.
Geschieht das noch mal, Bellator, geht das auf deine Kosten.
Dich behalte ich im Auge, Kelte.
Öffnet die Zelle!
Zelle schließen!
Du schuldest mir zwei Rationen Wein, Kelte.
(düstere Klänge, Donnern)
(Brodeln, Zischen)
(Grillen zirpen)
(Hufe schlagen)
Hast du Durst? Dann trink.
(Pferd wiehert) Was hast du?
(Pferd wiehert erneut)
(Blubbern, Knallen)
(Wiehern, Felix stöhnt auf)
Virtus!
(Donnern, Krachen, Knallen)
(Felix schreit)
(Ruhe kehrt ein)
(Schwerter klimpern)
(dumpfe Schreie)
(metallisches Geräusch)
(Bellator) Aufwachen, Abschaum!
(Bellator) Wird's bald?
(er murmelt etwas)
(Atticus) Keine Sorge.
Ich hätte dich längst umgebracht, Kelte.
Wenn ich es gewollt hätte.
Hast du auch einen Namen?
Irgendwann werden wir reden müssen, Kelte.
Nein, müssen wir nicht. Wir müssen uns nur irgendwann gegenseitig umbringen.
Was interessiert dich mein Name? Deinen will ich ja auch nicht wissen.
(rhythmisches Trommeln)
(metallisches Knarren)
(Bellator) Raus da. Bewegt euch.
(Kampflaute, Schreie)
(epische Klänge)
(Kampflaute)
Du wirst langsam alt, Atticus.
Es wimmelt von jungen Gladiatoren, die dich vom Thron stoßen wollen.
Wenn ich morgen wieder siegreich bin, bekomme ich meine Freiheit.
Römisches Gesetz. Und du kannst nichts dagegen machen, Bellator.
Atticus, du hast morgen die große Ehre, die Spiele als Letzter zu beenden.
Wer weiß, vielleicht habe ich ja diesmal einen würdigen Gegner für dich gefunden.
Sag schon,
wer von den armen Schweinen hier muss denn morgen für meine Freiheit sterben?
(spannungsgeladene Klänge)
Unglücklich gelaufen.
Für dich, Kelte.
(Atticus) Aber heute mache ich noch nicht Ernst.
Du brauchst ja noch deine Kräfte für morgen.
(Kampflaute)
(Klopfen)
Du hast dir sicher deinen Ruf verdient,
aber du hast noch nicht gegen einen Gladiator wie mich gekämpft.
(spannungsvolle Musik)
(Kampflaute)
(Klopfen) (Gladiator) Hoch mit dir.
- (Atticus) Das war etwas zu unüberlegt. - (Gladiator) Kämpfen!
(Kampflaute)
(Atticus keucht, Klopfen)
War das auch zu unüberlegt?
(er schreit auf)
(Kampflaute)
(Kampflaute)
(dramatische Musik)
(anfeuernde Rufe)
(Musik spitzt sich zu)
(Stöhnen, Ächzen)
(er schreit auf)
- Bellator! - Weg da! Aus dem Weg!
Steh auf, Abschaum! Auseinander!
Warum hast du mir das Leben gerettet?
Ein Gladiator sollte nicht durch einen Treffer in den Rücken sterben.
Wenn du stirbst, dann durch einen Treffer von vorne.
Und ich verspreche dir, morgen ist es so weit.
Dann stirbst du durch mein Schwert.
Dann verspreche ich dir auch etwas:
Es wird ziemlich schnell gehen. Du wirst es kaum merken.
Denn du stirbst durch mein Schwert.
(heroische Musik)
(Stimmengewirr)
(Soldaten marschieren)
(Soldat im Hintergrund) Binde das Pferd fest.
Keine Sorge, deine Pläne sind brillant.
Nur ein Verrückter würde dem Imperator empfehlen, nicht zu investieren.
Dann lass uns hoffen, dass uns der Imperator keinen geschickt hat.
Senator, verzeiht, dass wir Euch nicht am Hafen in Empfang nehmen konnten.
Severus, Ihr seid vielbeschäftigt. Das verstehe ich.
Hätte ich so eine liebreizende Frau wie Ihr, wäre für mich auch alles unwichtig.
Senator Quintus Attius Corvus. Mögen die Götter erlauben, Euer Gast zu sein.
- Seid willkommen, Senator. - (Severus) Was gibt es Neues aus Rom?
Wie macht sich Titus, der neue Imperator?
Der neue Imperator?
Der neue Imperator Titus macht sich gut.
Vespasian, sein Vater, wurde geliebt. Nun gilt diese Liebe auch seinem Sohn.
- Wie die Götter es wünschen? - Genau. Severus, ich hätte eine Frage:
Auf dem Weg vom Hafen haben mir einige den Rücken zugewandt, statt zu grüßen.
Gibt es hier etwa irgendwelche lokalen Vorbehalte gegen Rom?
Nein, nein, nicht dass ich wüsste.
Höchstens eine kleine unbedeutende Minderheit,
die gegen unsere Pläne opponiert.
Unsere Bauvorhaben bescheren den Menschen einen Aquädukt,
ein besseres Abwassersystem, größere Bäder, sogar eine neue Arena.
Wir schenken ihnen ein neues Pompeji.
Mich irritiert seine Reaktion auf den neuen Imperator.
(Frau) Er ist Politiker, da muss er vorsichtig sein.
Können wir mit ihm Geschäfte machen?
Hätte Rom kein Interesse, wäre er nicht hier.
Warum lädt Vater einen römischen Senator ein? Warum lässt du das zu?
(Aurelia) Für Geschäfte muss man auf die Wünsche der römischen Elite eingehen.
Auf die Wünsche eingehen? Weiß Vater nicht, was in Rom los ist?
Seit Titus an der Macht ist, ist alles anders.
Der Imperator umgibt sich nur noch mit Halsabschneidern.
Wollen sie etwas haben, nehmen sie es sich einfach.
Cassia, wieso bist du so früh zurück? Was ist da vorgefallen?
Ich habe mich in Rom nicht wohlgefühlt.
(Hufe schlagen)
Mutter, das ist Virtus.
(Virtus wiehert)
- (Mann) Ruhig, Junge. Ganz ruhig. - (2. Mann) Alles gut.
(Cassia) Virtus, was ist denn los mit dir? He, he, komm mal her. Wo ist Felix?
(düstere Klänge)
(Kampflaute)
- Du hast morgen deinen letzten Kampf? - Ganz genau.
Nachdem ich dich getötet habe, geben sie mir meine Freiheit.
Die geben dir gar nichts, solange du noch ein Schwert halten kannst.
- Die Freiheit ist das Versprechen Roms. - Und darauf vertraust du?
Ich vertraue auf ihr Gesetz.
Es gibt für uns Sklaven nur ein Gesetz.
Wenn du in der Arena stirbst, stirbst du unbesiegt.
Und du spuckst Rom mitten ins Gesicht.
Dann weißt du ja, was morgen auf dich zukommt.
Morgen gibt es einen Sklaven weniger.
Und ich bin es nicht. Nach dem Kampf wird Rom sein Versprechen einlösen.
Leider wirst du nicht erleben, dass ich damit Recht hatte. Das ist sehr schade.
- Was macht dich so sicher? - Du hast mir deine Schwächen gezeigt.
Dein linker Arm ist schwächer als der rechte.
Du schützt nur deine Rippen und vergisst dein Genick.
Du solltest lernen zuzustoßen, wenn du dein Gewicht verlagerst.
Und nicht immer nur die Arme oben haben. Das macht dich so vorhersehbar.
(Tür wird lautstark geöffnet)
(Graecus) Der da... Der da...
Hm... Und die beiden.
Hoch mit euch, Sklaven.
(düstere Klänge)
(heitere Musik)
(Stimmengewirr)
(unheilvolle Klänge)
(Stimmengewirr, Gelächter)
(orientalische Musik)
Vorwärts. Da hin.
Und du, Abschaum, stellst dich dahin.
(Graecus) Beides exzellente Kämpfer.
Einer ein Triumphator, der andere ist kampferprobt in den Provinzen.
Ich will ihn von hinten sehen. Er soll sich umdrehen.
Wieso eigentlich so trist? An diese Arbeit könnte ich mich gewöhnen.
Stramm. Und wie steht es mit seiner Lanze?
(Graecus) Diese Art der Inspektion ist dann nicht mehr kostenfrei.
(Frau lacht)
(Severus) Das wird die neue Arena, die besonders für Wagenrennen ausgelegt ist.
Ja.
Sehr detailliert, Severus.
Ich glaube nicht, dass sich das Römische Reich daran beteiligt.
Spielereien auf dem Land interessieren den Imperator nicht.
- Ich erhielt die Zusicherung... - Nein.
Wenn es um die Zukunft geht, schaut der Imperator nur auf Rom.
Ich hätte aber großes Interesse an einer Beteiligung.
(Stimmengewirr)
Gut. Lasst die Verträge aufsetzen.
Ich möchte sie morgen unterzeichnen. Nach Euren Spielen.
- Nun ist ein guter Wein angemessen. - Selbstverständlich. Gehen wir.
- Eure Tochter möge ihn servieren. - Meine Tochter?
Da steht er.
Der Sklave, der mit Pferden spricht.
Ein Prachtexemplar.
Das kann man nicht verleugnen.
Dreh dich.
Cassia, darf ich dich kurz entführen? Deine Anwesenheit wird erwünscht.
- Ja natürlich, Vater. - Nimm den Wein, jedoch nicht für dich.
- Cassia, darf ich vorstellen... - Senator Corvus?
Edle Cassia.
Wie sehr habe ich Euch vermisst.
Ihr seid ungemein schön.
- Senator Corvus, was soll ich sagen? - Für mich? Wie reizend.
- Ihr kennt euch beide? - Severus, Ihr seid noch hier?
Ich wusste nicht, Senator, dass Ihr meine Tochter kennt.
Dann wisst Ihr alles Weitere auch nicht.
Ihr erfahrt es morgen in der Arena, wenn ich Eure Verträge unterzeichne. Danke.
(Aurelia) Marcus.
Cassia und der Senator kennen sich bereits, aus Rom.
Dann dürfen wir sie nicht allein lassen.
In Rom war sie ein Jahr lang auf sich allein gestellt.
Dann übersteht sie auch die Minuten auf dem Balkon.
In Rom teilten wir doch ein Einvernehmen.
Nein, da irrt Ihr Euch. Ich gab Euch nicht den geringsten Anlass.
Allein Eure Anwesenheit gab mir Anlass genug.
Eine so schöne Frau passt nicht in eine so langweilige Provinz.
Eine so prächtige Blüte entfaltet sich nur in der Ewigen Stadt.
Senator, ich habe nicht die Absicht, nach Rom zurückzukehren.
- Auch nicht als meine Frau? - Eure Frau?
Versteht das als Kompliment.
Ihr verwechselt mich mit den Frauen, die sich Eurem Willen dankbar beugen.
- Ich möchte nicht Eure Frau werden. - Welch lebhafte Ablehnung.
Ich sehe meine Erwartung erfüllt.
Genießt weiterhin das Weinfest. Gute Nacht.
(Brodeln, Krachen)
(Pferde wiehern unruhig)
(Donnern, Wiehern)
(Schreie, Klirren, Scheppern)
Ist das normal?
Das ist der Berg, Kelte. Der grummelt ab und zu vor sich hin.
(Scheppern)
(aufgeregtes Wiehern)
- Ich brauche diesen Mann. Sofort. - Aber Herrin...
(Mann) Schließt das Tor, schnell!
(Mann) Herrin, es ist Virtus.
(Poltern)
(Cassia) Bitte, bevor er sich noch verletzt.
- Ich geh allein zu ihm. - Nein.
- Lass ihn. - Herrin, das ist ein Wilder.
Lass ihn zu ihm. (Virtus wiehert aufgeregt)
(Wiehern)
(Wiehern) Ruhig.
(er atmet aufgeregt)
Sch.
(sanfte Klänge)
- (Bellator) Herrin, er ist gefährlich. - Lass mich durch.
Du wartest draußen.
(sanfte Klänge)
- Wie hast du das geschafft? - Ich habe ihn gefragt.
Konntest du reiten, bevor du Gladiator wurdest?
Ich konnte reiten, bevor ich laufen konnte.
- Mein Stamm war ein Reitervolk. - War ein Reitervolk?
Sie wurden alle von den Römern abgeschlachtet.
- Das tut mir sehr leid. - Leid. Was versteht ein Römer davon?
Ich bin kein Römer, sondern Bürgerin Pompejis.
- Warum prangt hier überall Roms Adler? - Ich bin keine von denen.
Nach einem Jahr in Rom wollte ich ihn nie wieder sehen.
Aber direkt vor unserem Haus rammten sie ihren Adler in die Erde.
Mein Vater glaubt, er kann mit ihnen Geschäfte machen.
Mein Vater hätte jeden einzelnen von ihnen getötet.
(melancholische Klänge)
(Bellator) Herrin?
Wenn du nicht absteigst, bestrafen sie dich.
(Bellator, mit Nachdruck) Herrin?
(Bellator) Herrin, muss ich mir Sorgen machen?
(gefühlvolle Musik)
(Wiehern)
(verheißungsvolle Musik)
(erhabene Musik)
(Musik verklingt)
Hast du irgendwas?
- Wenn sie mich hier mit dir finden... - Sag ich einfach, dass ich es so wollte.
(düstere Klänge)
(Hufe schlagen)
Ich muss dich zurückbringen.
Nein. Du reitest allein, ich bleibe hier. Allein entkommst du ihnen.
- Entkommen, wohin? - In die Freiheit.
Und welche Folgen hat das für dich?
Du sagst den Soldaten, ich habe dich dazu gezwungen. Ich nehme das auf mich.
(Corvus) Holt ihn von dem Pferd runter!
(Cassia) Senator, er hat mir nur geholfen. Mein Pferd ist durchgegangen.
Bitte! Dieser Sklave hat mein Leben gerettet. Das hat er nicht verdient.
- Hat er Euch Schaden zugefügt? - Das muss ich verneinen, Senator.
Wenn ich diesem Sklaven sein Leben schenke, was wäre Euch das wert?
- Senator? - Ihr habt mich genau verstanden.
Für Eure Gnade wäre ich sehr dankbar.
Nun denn.
Heute ist dein Glückstag, Sklave. Die edle Cassia hat dein Leben gerettet.
- Wer ist der Besitzer dieses Sklaven? - Ich, Senator.
Du solltest ihn bestrafen und wegschaffen.
Ich denke da an 15 Peitschenhiebe.
Denn immerhin ist Gnade eine Tugend.
Vater, du musst das unterbinden.
Ich kann nichts dagegen machen.
Du hast ihm sein Leben geschenkt. Damit musst du zufrieden sein.
(Peitsche knallt)
(Peitsche knallt)
(Peitsche knallt) Corvus benötigt einen Gefallen von dir.
Von mir? (Peitsche knallt)
Dieser Gladiator, was hast du morgen mit ihm vor?
(Graecus) Er kämpft als Letzter, gegen meinen Triumphator.
Nein, er kämpft als Erster und stirbt als Erster.
(Peitsche knallt)
(Peitsche knallt)
15 Schläge und nicht mal ein Schmerzlaut.
Ich bin daran schuld. Was habe ich mir nur dabei gedacht?
- Ihr habt Euch als Frau gefühlt. - Ich habe mich geborgen gefühlt.
So ein Mann verdient es nicht, in der Arena zu sterben.
Ihr könnt nichts dafür, Cassia. Er hat den Zorn des Senators erregt.
Ich dachte, wenn ich Rom verlasse, vergisst mich dieser Kerl
und wendet seine Aufmerksamkeit einem anderen Mädchen zu.
Der Blick von diesem Mann heute ließ mich erfrieren, Ariadne.
- Genau wie zuvor in Rom. - Aber er ist Euch nie zu nahe gekommen?
Nur, weil ich Rom noch rechtzeitig verlassen konnte.
Und jetzt verfolgt uns Rom bis nach Pompeji.
Und stellt die Welt auf den Kopf.
Na, da hast du dich ja für morgen bestens vorbereitet.
Ich hoffe, sie war es wert.
(er stöhnt vor Schmerzen)
Eigentlich schade um den guten Wein.
Merkst du das auch?
(Rumpeln, Scheppern, Klirren)
Das sind die Götter. Sie haben mit uns etwas vor.
Das habe ich auch.
Wie meinst du das?
Vorhin habe ich den Mann gesehen, der meine Familie abgeschlachtet hat.
Warum ich überleben durfte, muss einen Grund haben.
(Atticus) Meine Familie wurde mir vor 20 Jahren genommen.
Nachts will ich mich an ihre Gesichter erinnern, was mir nicht gelingt.
Doch eines Tages führen uns die Götter wieder zusammen, das weiß ich genau.
Mein Name ist Milo.
(erhabene Klänge)
Atticus.
(dynamische Musik)
(aufgeregtes Stimmengewirr)
(Bellator) Du, in diesen Tunnel. Schneller!
- Schickt den Kelten durch diesen Tunnel. - Er kämpft doch gegen Atticus.
- Ich habe neue Anweisungen. - Jawohl, Meister.
- (Bellator) Und... Atticus? - Tritt im Einzelkampf an.
Gib ihm den großen Spartaner. Die Leute wollen was sehen.
Atticus siegt und gewinnt seine Freiheit.
- Ob das die Leute begeistert? - Werde deutlicher.
Wollen die nicht lieber sehen, wie ein Gladiator sein Leben verliert,
als es zu gewinnen, vor allem bei einem so glorreichen Tod?
Stehen bleiben!
Du, durch diesen Tunnel.
Du auch, Barbar.
(düstere Klänge)
(Stimmengewirr)
- (Aurelia) Senator Corvus? - Edle Cassia.
Setzt Euch an meine Seite.
Lasst mich an Eurer Weisheit teilhaben. Gefällt Euch dieser Sport?
Männer, die sich zu unserem Vergnügen töten, ist kein Sport.
(Graecus) Überall Risse, und alle neu.
Für so etwas habe ich jetzt keine Zeit, Graecus. Was schlägst du denn vor?
- Den Tag absagen? - Nein. Aber verschieben.
Das Amphitheater steht seit über 100 Jahren. Denk nur an das große Erdbeben.
Aber nun sind die Schäden nicht zu übersehen.
Ich will nicht verantwortlich sein, wenn etwas passiert.
Da kann ich dich beruhigen. Ich trage die Verantwortung dafür.
Wie sollen wir Roms Vertrauen erwecken, eine ganze Stadt zu erneuern,
wenn wir nicht mal einfache Spiele hinbekommen?
(düstere Klänge)
(Hufe schlagen)
Sucht meine Sachen zusammen. Ich verlasse die Stadt für eine Weile.
(spannungsvolle Musik)
(die Menge jubelt)
(Bellator) Weiter!
(tragende Musik)
(Bellator) Halt! Anketten!
- Was soll das? - Das ist dein größter Moment, Atticus.
Dein letzter Tag in der Arena.
Was ist mit meinem Einzelkampf?
Bringt ihnen die Waffen.
Viel Glück, Atticus.
Ave Imperator, die Todgeweihten grüßen euch!
(Verkünder) Bürger von Pompeji,
unter der Schirmherrschaft von Marcus Cassius Severus
und zum Ruhme des Imperators Titus
gedenket an den großen Sieg des Senator Quintus Attius Corvus
und die Zerschlagung der Keltischen Rebellion.
- Die Keltische Rebellion. - Ein großer Sieg für das Imperium.
Dank Euch sind die Handelswege wieder passierbar.
Man gesteht Euch diesen Triumph zu.
Mögen die Spiele in Gedenken an die Schlacht erfolgreich sein.
(Corvus) Severus, Ihr schmeichelt mir. Wir machen noch einen Römer aus Euch.
(Corvus) Bürger von Pompeji,
mögen Jupiter und Venus dem Weinfest und den Spielen gewogen sein.
(Jubel, Applaus)
Die Spiele sind eröffnet!
(triumphale Musik, Jubel)
- Das war keine Schlacht. - Was?
- Das war ein Massaker. - Wie willst du das wissen?
Ich war dabei.
(Verkünder) Die aufständischen Kelten ziehen sich zurück
und hinterlassen eine Spur von Tod und Verwüstung.
Sie kriechen in ihre Höhlen, um sich am Fleisch der unschuldigen Opfer zu laben.
(martialische Musik)
Raus mit euch, Abschaum. Zeigt, wie gut ihr euch vorbereitet habt.
(Verkünder) Quintus Attius Corvus gab ihnen die Möglichkeit, sich zu ergeben.
Doch Gnade war diesen Wilden nicht bekannt.
Und so gab Quintus Attius Corvus
schweren Herzens und im Namen des Imperators
den Befehl zum Angriff!
(begeisterter Jubel)
Schilde hoch!
(Kampfschreie)
Schiebt!
(Kampflaute)
- So etwas nennt Ihr Sport? - Das ist kein Sport. Das ist Politik.
(Kampflaute)
(spannungsgeladene Musik)
(Kampflaute)
(Atticus) Es sind zu viele!
(Kampflaute, dramatische Musik)
(er schreit)
(dramatische Musik)
(Raunen)
(Corvus) Severus, in meiner Erinnerung hat sich das anders abgespielt.
(Kampflaute)
(er schreit)
- Was genau ist dieser Sklave für Euch? - All das, was Ihr nicht seid, Senator.
Dann erfreut es Euch, dass mir Euer Vater Eure Hand versprochen hat.
- Was? - Ich versprach nichts dergleichen.
Wenn er das nicht täte, würde ich Titus zutragen,
dass Euer Vater die Fähigkeiten unseres Imperators infrage stellte.
Titus würde Eure Familie an der Stadtmauer aufhängen lassen.
(dumpfer Knall, Krachen)
(dramatische Klänge)
Milo!
(Jubel)
(dramatische Musik)
(Jubelrufe)
(Jubel)
(Schrei)
(Raunen, Milo stöhnt)
(Kampfschrei)
(dumpfer Aufprall, Jubel)
- Ich werde nur Eure Frau... - Cassia!
Ich werde nur Eure Frau, wenn meine Familie verschont bleibt.
(düstere Klänge, anfeuerndes Klatschen)
(Kampflaute)
(Menge jubelt)
Eure Familie ist dann meine Familie, unter der Protektion des Imperators.
Mit allen Vorteilen, versteht sich.
- (Menge) Pompeji, Pompeji! - Senator.
Nie werde ich mich der Macht Roms beugen!
Ich spucke darauf!
Das wird er nicht wagen.
(Menge) Pompeji, Pompeji! (Raunen)
(Raunen)
Schick die Leibwache in die Arena. Sofort!
(Rüstungen klappern)
(dramatische Musik)
Du hattest recht, Bruder.
All ihre Versprechen, nichts als Lügen.
(spannungsgeladene Klänge)
(Menge) Kelte, Kelte, Kelte!
(Jubel)
(unheilvolle Klänge)
(Corvus) Was erlaubt Ihr Euch? Setzt Euch sofort wieder hin.
Wenn Euch Euer Leben lieb ist, setzt Ihr Euch hin! Sofort!
(Cassia) Wenn Ihr ihn jetzt töten lasst, macht Ihr ihn zum Märtyrer.
Wollt Ihr Eurem Imperator einen Aufstand beichten?
Wenn Ihr meiner Entscheidung widersprecht, was wird Rom sagen?
Es wird heißen, Eure Frau füge sich nicht. Verträgt Eure Reputation das?
Auch als Eure Frau werdet Ihr mich niemals brechen.
Ich habe dich längst gebrochen! Und du bleibst gebrochen.
Du tust das, was ich dir befehle, ob du sitzt, stehst oder kriechst.
Proculus, die Wachen sollen sie zur Villa zurückbringen und dort festhalten.
(düstere Klänge)
Und für die Hochzeit bevorzuge ich Rom.
(Grollen, Angstschreie)
(Schreie)
Bürger von Pompeji!
Bürger von Pompeji!
Der Vulkan hat gesprochen.
Der Vulkan hat entschieden, dass dieser Mann Pompejis Triumphator ist.
Und dass er nun einen Einzelkampf bekommt, gegen den Besten von Rom.
Großer Vulkan, wir haben dich gehört und werden dir gehorchen.
Proculus, zeig diesen Feiglingen, was passiert,
wenn man Roms Macht herausfordert.
Mit Vergnügen.
(düstere Klänge)
(Graecus) Vorwärts. Vorwärts! Schneller, bewegt euch.
Was ist hier los? Herrin?
Fasst sie nicht an! Lasst sie in Frieden!
Cassia!
(Soldaten lachen)
(Verkünder) Unter dem Patronat von Senator Quintus Attius Corvus
wird der beste Kämpfer Roms, Marcus Proculus, Held der Keltischen Aufstände,
dem neuen Triumphator von Pompeji, dem Kelten, im Einzelkampf gegenübertreten.
(spannungsgeladene Klänge)
(Menge jubelt)
(Proculus) Heil meinem Imperator Titus.
(Buhrufe)
(Jubel, Applaus)
- Ich kenne dich. - Wirklich?
Egal, welche Rachegedanken du für mich hegst,
die Enttäuschung wirst du nicht mehr erleben.
Keine Barbarenwaffe kann es mit römischem Stahl aufnehmen.
(Kampflaute, Jubel)
(ein Raunen geht durch die Menge)
Der Sklave braucht ein neues Schwert.
(Raunen)
(Buhrufe)
- Das Schwert ist stumpf. - Ach ja?
Zeigen wir den Leuten etwas für ihr Geld.
(Jubelrufe)
(Kampflaute)
(Grollen)
(Angstschreie)
(Rumpeln)
(Scheppern)
(Panikrufe, Schreie)
Töte ihn! Du sollst ihn töten!
(Donnern, Krachen)
(lauter Knall)
(Donnern, Knallen)
(Schreie, Panikrufe)
(Krachen, Donnern)
(Proculus schreit)
(Krachen, Scheppern)
(lautes Knarren)
(sie schreien, dumpfer Schlag)
(Panikrufe, Schreie)
(Kampflaute, anfeuernde Rufe)
(Mann) Töte ihn, na los!
(er stöhnt auf)
(Mann) Steh auf, steh auf!
(Kampflaute)
(Milo keucht)
Du bist mutig, das muss ich zugeben.
Aber kein Römer lässt sich von einem Wilden bezwingen.
Auch nicht von 20 Wilden?
(er lacht erschöpft)
(spannungsgeladene Musik)
(unverständliche Rufe, Schreie)
(Bellator) Nein! Wartet, wartet, wartet!
(Bellator) Gnade! Nein!
(Tritte, Schläge)
- Schön, dich zu sehen, Bruder. - Schön, dich zu sehen.
(Stille kehrt ein)
(Severus stöhnt)
Aurelia.
(sie stöhnt)
Töte ihn.
Töte ihn, bitte.
(sie stöhnt erschöpft)
(spannungsgeladene Klänge)
(er ächzt)
(er stöhnt)
Ich habe mich entschlossen, doch nicht in eure Stadt zu investieren.
(Schmerzensschrei, Aurelia schluchzt)
Bring mich zum Hafen.
(sie weint, er ächzt vor Schmerzen)
Verzeih mir.
(melancholische Musik)
(er ächzt)
(Grollen, Donnern)
(dramatische Musik)
(Graecus) Platz da, aus dem Weg!
(aufgebrachtes Durcheinander)
(Frau) Nein! (aufgeregtes Stimmengewirr)
- Das Schiff ist voll. - Du da, zu mir!
Für meine Überfahrt.
An Bord mit ihm.
Wir müssen sofort ablegen!
(Donnern, Panikschreie) (Kapitän) Leinen los, Segel setzen!
(düstere Klänge)
(Donnern, Blitzen)
(Frau ächzt)
Bitte!
Du...
Du musst uns helfen.
- Du musst Cassia retten. - Wo ist sie?
(schwach) In der Villa.
(melancholische Musik)
(Donnern, Knallen, Rumpeln)
(Panikschreie, laute Explosionen)
(Panikschreie)
(dramatische Musik)
(Donnern, Knallen, Krachen)
- Wo willst du hin? - Ich muss zu Cassia.
(Atticus) Das ist Wahnsinn! Wir müssen aufs Meer. Sonst tötet uns der Berg!
Sie hat zwei Mal ihr Leben für mich riskiert!
Ohne sie hätten sie uns abgeschlachtet wie Ratten!
- Gut, wir gehen gemeinsam. - Nein!
Du hast deine Freiheit, mein Freund. Aber meine bekomme ich nur über sie.
Dann treffen wir uns am Hafen. (Erschütterung)
Am Hafen.
(spannungsgeladene Musik)
(sie schreit)
(sie ächzt)
- (Soldat) Weg da! - (Ariadne) Gib mir die Schlüssel!
Cassia, sie haben die Schlüssel!
(lautes Krachen)
(Knarren, Scheppern)
(Krachen, Knarren)
(sie schreit)
(dramatische Klänge)
(sie hustet, Scheppern)
Wo ist sie? (dumpfer Knall)
(Ariadne schreit)
(Cassia hustet) Hol Wasser!
(sie keucht)
Du bist für mich zurückgekommen.
(sie keucht)
Trinkt, trinkt.
(keuchend) Danke, Ariadne.
(düstere Klänge, Grollen)
(Scheppern)
(Donnern, Krachen)
(dramatische Klänge)
(sie schreien)
Sieh mich an. Wir müssen so schnell wie möglich zum Hafen.
(laute Erschütterungen)
(panisches Durcheinander)
Das ist Selbstmord. Umdrehen! Folgt mir!
Aus dem Weg! Aus dem Weg!
- (Soldat) Zurück mit euch! - (Corvus) Aus dem Weg!
(lauter Einschlag)
Angriff! Tötet sie. Tötet sie alle! (dramatische Musik)
(Schreie, Kampflaute)
(Graecus) Rudert schneller, ihr Idioten!
(Graecus flucht)
(Knall)
(Angstschreie, Rufe)
(dramatische Musik)
(Panikschreie, Donnern)
(Druckwelle)
(Schiff knarrt, Schreie)
(spannungsgeladene Musik)
(Schreie)
(bedrohliche Musik)
In die andere Richtung! Umkehren!
(Panikrufe)
(Grollen)
(Panikschreie)
Nein!
Gib mir deine Hand!
Steh auf! Steh auf!
Nein, nein! Mein Kind!
Mein Kind, steh auf! Steh auf!
(sie schreit verzweifelt)
(spannungsgeladene Klänge)
(heroische Musik)
(bedrohliche Klänge, Schreie)
(Panikschreie)
(lautes Donnern und Scheppern)
(entfernte Panikschreie)
Mein Kind, mein Kind.
(Donnern, Krachen)
(Scheppern)
(aufgebrachtes Stimmengewirr, dumpfer Schlag)
(Scheppern)
Ist das das Ende der Welt?
Warum lassen die Götter so etwas zu?
(Stille kehrt ein)
(wehmütige Musik)
(düstere Klänge)
(Grollen, lauter Einschlag)
(imposante Musik)
(Schreie)
(dramatische Musik)
- Milo! - Atticus!
Ich wusste, dass dich die Götter nicht besiegen können. Du bist zu schnell.
Jetzt sehe ich auch, warum.
- Wir müssen zum Hafen. - Nein. Den gibt es nicht mehr.
- (Cassia) Zu den Hügeln. - Zu weit. Das schaffen wir nie.
- Dann gehen wir dahin. - (Atticus) Zur Arena?
Wir holen uns Pferde.
(wehmütige Klänge)
Meine Eltern sind tot.
Ich hole die Pferde.
Tu es nicht.
Geh und hilf deinem Freund.
(wehmütige Musik)
(unheilvolle Klänge)
(Milo, flüsternd) Atticus?
(dumpfer Schlag) Römer, überall.
Gehen wir.
(Corvus) Mach es dir bequem. Es ist ein langer Weg nach Rom.
Warum?
Weil ich meinen Besitz keinem Sklaven überlasse.
(Proculus) Ich treffe Euch in Rom, Senator.
Corvus!
1000 Dinar für den, der mir den Kopf des Sklaven bringt!
Hüa!
(Kampflaute)
(dramatische Musik)
(spannungsgeladene Klänge)
- Den übernehme ich. Geh! - Atticus!
Oder du siehst sie nie wieder.
(unheilvolle Klänge)
Wir sehen uns wieder, Bruder.
(Donnern, Krachen)
(Corvus) Hüa!
Hüa!
(dramatische Musik)
Hüa!
(Musik verklingt)
(Kampflaute)
Hüa! Hüa!
(spannungsgeladene Musik)
Hüa!
(Kampflaute)
(Atticus stöhnt auf, Proculus ächzt)
(Scheppern)
(spannungsvolle Musik)
(Musik nimmt an Dramatik zu)
(Corvus) Hüa! Schneller!
(Musik setzt kurzzeitig aus)
(Musik setzt wieder ein)
(Proculus schreit auf)
(Kampflaute)
(Atticus schreit auf)
(Proculus) Ja. (sie ächzen)
Ein Barbar wie du stirbt nie... (Atticus schreit auf)
Niemals wie ein Römer!
(Atticus würgt und stöhnt)
(metallisches Klingen, Schreie)
(sie ächzen, spannungsgeladene Klänge)
Mal sehen, ob ein Römer... (Ächzen)
wie du so sterben kann wie ein Gladiator.
(Proculus) Nein. Bitte!
Ein Gladiator würde niemals um Gnade betteln!
(er schreit auf)
(triumphale Klänge)
(dramatischer Paukenschlag)
(er ächzt)
Hüa!
(dramatische Musik)
(Donnern, Krachen)
(dramatische Musik)
(er schreit)
(dumpfer Knall, Musik setzt aus)
(triumphale Musik)
(sie ächzen)
(dumpfer Schlag)
(Schrei)
(Scheppern)
(er stöhnt, Hufe schlagen)
(Kampflaute)
(dramatische Musik)
(er ächzt)
(Kampfschrei)
(er spuckt)
(Kampfschreie)
(er schreit auf)
(Donnern, Grollen)
(Knall)
(Schritte)
(düstere Klänge)
(Schritte, Schrei)
(er stöhnt)
Du Dreckstück! Dreckstück!
(er ächzt)
Warte, warte. Weißt du eigentlich, wer ich bin?
Ich bin Senator Quintus Attius Corvus!
Und was ist das wert, Senator Quintus Attius Corvus?
(Grollen, Donnern)
(lauter Knall)
Du hast meine Familie getötet, mein ganzes Volk abgeschlachtet.
Jetzt kommen meine Götter, um dich zu holen.
(lautes Grollen)
(spannungsgeladene Klänge)
(Zischen, laute Einschläge)
Warte! Du kannst mich hier nicht zurücklassen!
(Zischen, Donnern)
(er hustet)
(es knallt und donnert)
(dramatische Musik)
(er hustet und würgt)
(er schreit)
(dramatische Musik)
Es grüßen euch die Todgeweihten.
Auf den Sieg! (lautes Krachen)
Ich sterbe als freier Mann! (Zischen, Donnern)
(Stille kehrt ein)
(erhebende Musik)
(Zischen, Donnern, Wiehern)
(sie ächzt)
(er ächzt, Wiehern)
(Grollen, Donnern)
- Du musst allein weiterreiten. - Nein!
Er ist zu langsam, er kann uns nicht beide tragen. Geh!
- Nein, wir bleiben zusammen. - Wir haben keine andere Wahl.
Lauf! Lauf! (Wiehern)
Ich will in diesem Moment ganz nah bei dir sein.
(Donnern, Grollen)
(sie atmet schwer) Nicht hinsehen.
(Milo) Schau mich an.
Nur mich.
(getragene Musik)
(getragene Musik spielt weiter)
(Musik verklingt)
(wehmütige Musik)
(wehmütige Musik spielt weiter)
(Musik verklingt)
Untertitel: TITELBILD 2014, Berlin N. Stangl, S. Kirchner u. a.
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