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spielt Vera Gerstenmaier
Werner Gerstenmaier
Ich will noch 5 Baguettes für unsere Feier bestellen.
Charlotte und Regine
Und Erdbeertörtchen ohne Kokossplitter.
Philipp und Bürgermeister
Mein Kuchen ist misslungen.
Charly
Schön, wenn alle mal kommen!
Das frage ich mich auch.
Meinen nächsten Geburtstag feiere ich ganz alleine mit meinem Mann.
Mein Mann fliegt nicht gerne.
Der traut sich nicht mal auf eine Leiter.
Tja, so sind unsere Männer. Ganz ohne wollen wir nicht.
Also tschüs, Frau Burmeister!
Frauenstimme von der Kassette:
"Wir beruhigen den Geist und atmen tief ein und aus.
Sie spüren den Fluss aller Dinge. Halten Sie an nichts fest ...!"
"Lassen Sie die Welt geschehen und überwinden Sie so Ihre Flugangst!"
Werner!
Was machst du da? Nichts.
Das sehe ich. Warum fragst du dann?
Suchst du was, Schatz? Einen Zollstock.
Hier! Wo war er?
Vor dir. Da hab ich geguckt.
Vielleicht geguckt, aber nicht geschaut.
Weil du zu hektisch bist.
Entspanne dich, dann geht alles leichter! Werner, bitte!
Übermorgen kommen 15 Gäste.
Und du redest von entspannen.
Werner! Bitte!
Erst einen Kuss!
Zu nichts zu gebrauchen. Nur immer küssen im Kopf.
Womit hab ich das verdient?
Nein, ich habe jetzt gar keine Zeit für so etwas.
Was hörst du da für Kassetten?
Was für Kassetten?
"Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen."
Willst du mitmachen?
Das hat mir gerade noch gefehlt.
Es klingelt.
Werner!
"Stellen Sie sich jetzt vor, Sie sind in einem Flugzeug!"
Er klingelt.
Werner, es klingelt.
"Plötzlich öffnet sich unter Ihnen der Boden und Sie fallen hinunter."
Werner! Hörst du nicht?
Was erlaub...?
Philipp, mein Junge! Da bist du!
Hört ihr nicht?
Dein Vater macht so komische Psychoübungen.
Werner!
Philipp ist da! Schick sieht er aus!
Lass dich anschauen!
Ich hab allen erzählt, du kommst aus Bangkok.
Aus Bangkok nicht. Woher denn dann?
Ich komme aus Hannover. Wie langweilig!
Hallo, Papa!
Was ist denn Das kommt vom los mit dir? Psycho-Quatsch.
Was gibt's Neues in der Welt?
Einiges. Wurdest du angenommen auf der Pilotenschule?
Was?
Komm rein! Ich weiß gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht.
Es klingelt. Das wird Regine sein.
O Gott! Nichts wie weg hier!
Ja ... Hallo!
Philipp ist gerade angekommen aus Rio de Janeiro, völlig unerwartet.
Er hat die Aufnahmeprüfung zur Pilotenschule geschafft.
Er lässt die Katze nicht aus dem Sack.
Eventuell übermorgen als Geburtstagsüberraschung.
Ich habe noch einen Friseurtermin für dich.
Wieso? Ich sag's nicht gern.
Du siehst furchtbar aus. Werner sagte, ich sei hübsch.
Das sagen Männer immer, wenn sie Ruhe haben wollen.
Nein, Werner macht Entspannungs- übungen. Danach ist er immer blass.
Du wirst ihn lieben.
Wen? Den Frisör. Der Junge ist toll!
Das passt mir nicht. Ich hab viel zu tun.
Hauptsache, das Silber ist geputzt. Wie du selber aussiehst, ist egal.
Gut, ich geh zu deinem Dirk.
So ist's brav!
Das ist gegen Flugangst. Ganz neu aus Kalifornien.
Die gehen nicht so hart ran. Mehr subconscious. Unterbewusst.
Das schaffe ich nie.
Das haben schon andere geschafft.
Schon bei dem Gedanken bin ich schweißgebadet.
Da musst du durch! Wie stehst du dann da?
Was hast du da? Nichts.
Hör auf mit Nichts! Was hat er da?
Nichts. Nichts.
Ihr steckt unter einer Decke!
Hast du arabisch gewählt?
Lenke nicht ab! Das ist osmanisch.
Natürlich. Du kennst den Unterschied nicht.
Deine Mutter weiß es auch nicht.
Mama, du hast mir gefehlt!
Deswegen bin ich gekommen.
Und die Party läuft auf dem Boden, wie bei den Beduinen?
Ich versuche auszurechnen, wie viele Gäste an die Kaffeetafel ...
Nachmittags.
Wie viele Gäste dran passen.
Wir wollten ein Ich habe noch mit Buffet machen. Regine gesprochen.
Sie meinte auch, lieber abends.
Wir haben das durchgekaut. Kann die Frau sich nicht raushalten?
Freundinnen nicht.
Du kennst nicht die Vorgeschichte. Das interessiert überhaupt nicht.
Beim Neunzigsten von Regines Mutter.
Du wirst fünfzig. Danke für den Hinweis!
Warum tun wir uns das an? Was ist das Ziel des Ganzen?
Wie kann man eine solche Frage stellen? Mama, sag du mal was!
Seit er diese komischen Kassetten da hört ... Das ist Gehirnwäsche.
Gibt's was zu essen?
Bis übermorgen nicht.
Ich kann mich unmöglich auch ums Essen kümmern.
Zwangsdiät ...
Vielleicht könntest Ich kann du das übernehmen. nicht kochen.
Holt euch 'ne Pizza! Ich muss zum Friseur.
Wieso? Sieht doch toll aus!
Die Friseure verhunzen dein hübsches Gesicht.
Ich bin nicht hübsch.
Schon als Kind war sie dagegen.
Kannst du dich einmal raushalten?
Das war noch im Rahmen. Oder?
Mama ... was ist denn?
Ich wollte nur sagen ...
Deine Haare ...
sehen wirklich schön aus.
Ich bin so froh, dass du da bist.
Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.
Warum tust du dir den Stress an?
Hör auf! Du redest wie dein Vater.
Mal ehrlich! Es zwingt dich keiner.
Ich habe 3 Kinder aufgezogen, dafür meinen Beruf aufgegeben.
Ich habe geputzt, gekocht, genäht, gewickelt.
Nach Opas Tod habe ich Mutter auf- genommen und den Garten gepflegt.
Ich will jetzt etwas zurückhaben.
Wenn ich schon nirgendwohin fliegen kann, will ich gefeiert werden.
Ich will stolz sein. Auf meine Kinder ...
auf meine Enkel, auf das Haus. Mehr hab ich nun mal nicht.
Ich habe ein Recht darauf.
Das lass ich mir von niemandem wegnehmen oder kaputtreden.
Und von den beiden da drin schon gar nicht.
War das ehrlich genug?
Allerdings.
Kläre inzwischen mit deinem Vater, wie wir die Kaffeetafel gestalten!
Yes, Mam!
Und ...? Gefällt es euch?
Hat Regine bezahlt. Gott sei Dank!
Ich find's gut. Gewagt, aber gut.
Ich sag nichts.
Lotte will sagen ...
Hier ist noch nichts passiert!
Regine hat gerade vorhin angerufen.
Sie sagte, wir sollen ein Buffet und keine Tafel machen zum Kuchenessen.
Wir wollten auf dich warten, bevor wir was falsch machen.
Sie ruft wieder an, sagte sie.
Hast du ausgerechnet, was das Telefonieren der beiden kostet?
Hat er nicht. Was du uns kostest, kann ich dir gerne mal vorrechnen.
Was? Natürlich hat es ihnen nicht gefallen.
Wie ich es auch mache, es ist falsch.
Das ist sowieso zu spät.
Die Leiter stand im Weg.
Das kann ich jetzt nicht erklären.
Ja ...
Du hast Recht.
Selbstbewusst ...
Ich versuche es.
Tschüs!
Regine sagt, ich soll mich nicht verunsichern lassen.
Prima!
Und ...?
Was?
Wie machen wir es nun?
Ach so! Darüber haben wir nicht gesprochen.
Das Telefon läutet.
Gerstenmaier. Tag, Regine!
Danke, es geht.
Vera ...? Natürlich ist die da.
Du hast doch eben mit ihr geredet. Blöde Frage!
Das kannst du mir auch sagen.
Regine, hör mir bitte ein Mal zu!
Es interessiert mich nicht, was am Geburtstag deiner Mutter ...
Nein! Nein! Ich geb sie dir nicht!
Vera ist völlig verwirrt.
Deine Ratschläge bringen sie noch mehr durcheinander.
Nimm das sofort zurück!
Sie ist in dieser Angelegenheit für dich nicht mehr zu sprechen.
Aber ich bitte dich! Ich unterdrücke sie kein bisschen!
Was hat das mit der Scheißfrisur zu tun?
Lächerlich!
Werner!
Kein Wort!
Ich hab es schon oft gesagt: Diese Regine ruiniert dir noch deine Ehe.
Es ist Zeit für den Mittagsschlaf.
Ich bin putzmunter.
Ich will nichts verpassen.
Regine, ich bin's ...
Vera!
Weißt du ...
Ich hab nachgedacht.
Das ist mal Immer noch was Neues. wütend ...?
Wie kommst du darauf?
Es tut mir Leid.
Was? Wie, was?
Was tut dir Leid? Na, alles!
Dass du mich nicht telefonieren lässt, obwohl es für mich ist?
Ja.
Dass du behauptest, ich sei verwirrt?
Ja.
Und dass Regine mich noch mehr verwirrt?
Ja, auch das. Von mir aus.
Was heißt "von dir aus"? Entweder tut's dir Leid oder nicht.
Ja, es tut mir Leid. Auch was ich über deine Frisur gesagt habe.
Es tut mir Leid.
Ich war grob, polternd, ungerecht.
Ich bitte dich um Verzeihung.
Na schön! Danke, mein Engel!
Unter einer Bedingung! Jede!
Du rufst Regine an und entschuldigst dich auch.
Alles, nur das nicht. Das kannst du nicht verlangen.
Dann sind die Friedens- verhandlungen gescheitert.
Ich geh zur Bäckerei Die werden und hol die Baguettes. geliefert.
Ich mähe den Rasen. Ist schon.
Ich stell die Blumen- töpfe auf die Säulen.
Das reicht nicht. Ich ziehe meinen blauen Anzug an.
Das will ich hoffen.
Also schön: Ich sage nie wieder was gegen Regine.
Das hältst du nicht durch.
Mama!
So, jetzt alle schön eng hier.
Vier.
Sag mal, die meisten deiner Kollegen sind Frauen, oder?
Das ist nicht mehr so, wie Mama Stewardess war.
Da gibt's auch viele Jungs.
Fünf!
Aufpassen würde ich trotzdem. Da sind leichtfertige Dinger darunter.
Bei so wenig Männern.
Solange er Steward ist, hat er noch seine Ruhe.
Sobald er Pilot ist, kann er sich nicht mehr retten.
Daran hat sich nichts geändert.
Ich weiß nicht, ob ich das mache. Was?
Pilot. Das willst du. werden. Da bin ich sicher.
Sechs! Du willst es. Da bin ich sicher.
Ja, ja. Dir ist es egal.
Nicht egal, aber es bedeutet mir nichts.
Das ist dasselbe. Sieben! Eben nicht!
Oma, du bist dran. Ich bin gespannt.
Es belastet mich nicht, ob er Pilot wird, im Gegensatz zu dir.
Wie kommst du darauf?
Darf ich auch was sagen? Jetzt nicht. Jetzt nicht.
Wie das Gespräch dich erregt! Was hat das mit dem Piloten zu tun?
Viel, du lässt dich von Gefühlen kontrollieren.
Bist Opfer deiner Wunschvorstellung! Stimmt!
Du bist ein Klugscheißer. Oma!
Stimmt! Da hörst du es!
Recht hat er trotzdem.
Setz dich endlich, Mama!
Mama, ach du liebes ...!
Oma, hast du dir weh getan?
Ich bin zu alt für so was.
Vierzehn ...
Fünfzehn ...
Sechzehn!
Passt genau. Sechzehn?
Wir hatten uns auf 15 geeinigt.
Du hast verboten, mehr einzuladen.
Er hat dich gebeten, auf die Kosten zu achten.
Vielleicht sollten wir dich ausladen.
Dann hätten wir schon was gespart.
Tante Hildegard? Bist du wahnsinnig?
Übertreib nicht so! Die kommt sowieso nicht.
Dombrowski geht's schlecht. Wer ist Dombrowski?
Der Hund. Seit wann hat die einen?
Seit Onkel Bernhard tot ist.
Tot? Habe ich nicht gehört.
Du hast zu Lebzeiten auch nichts gehört.
Deine Mutter lädt Hildegard ein, weil sie das Haus erben möchte.
Nicht wahr! Aber ich bin ihre einzige Nichte.
Ich schicke ihr seit 25 Jahren Weihnachtskarten.
Im Gegensatz zu dir. Wenn der kommt, bin ich weg.
Wer? Der!
Charly?
Der ist super! Er kommt nicht.
Bald kommt keiner mehr.
Warum steht er drauf? In Klammern! Ich streiche ihn.
Warum steht er drauf?
Er hat mal angerufen.
Er hat rumgealbert, dass er zu meinem Geburtstag kommen will.
Ja ja. Charly war damals sehr verliebt in deine Mutter.
Ich weiß. Stimmt nicht!
Heiraten wollte er sie.
Papa wollte Der soll er umbringen. still sein.
Glücklicherweise hat sie sich für deinen Vater entschieden.
Eine ihrer wenigen klugen Entscheidungen.
Mama, jetzt reicht's!
Wenn er zu Besuch kam, hat er uns Kindern was mitgebracht.
Was wir sonst nie bekommen hätten.
Geld herumwerfen konnte er.
Ein bisschen was hätte ich uns auch gewünscht.
Es hat uns nie an was gefehlt.
Man darf nichts sagen.
Na dann ...
Oma!
Tschüs, Mama!
Was ist los?
Das war gemein von mir vorhin. Entschuldigung!
Ach komm ...
Komm, mein Schatz!
Hör auf zu schmollen!
Mein Liebling ...
Mein Bärchen.
Es klingelt.
Nicht mal nachts hat man Ruhe!
Wenn es Regine ist, kann sie was erleben.
Weißt du denn, wie spät es ist?
Was willst du denn hier?
Werner ...
Das war Charly! Stockbesoffen!
Er wollte dir gratulieren. Von wegen "nicht ernst nehmen"!
Charly ...!
Liebst du mich?
Aber ja! Was macht der dann hier?
Das ist 30 Jahre her.
Du hättest dein Leben lieber mit ihm verbracht, stimmt's?
Du bist Ich könnte verrückt. ihn abstechen.
Morgen. Lass Ich kann uns schlafen! nicht schlafen.
Umso besser!
Das Handy klingelt.
Hallo!
Salut!
Ich kann mein Brötchen selber machen.
So viel Zeit haben wir nicht.
Das war eine Nacht!
Hat sie dich wieder in die Kammer gesteckt?
He!
Wenn du im Altersheim wärst, hätte ich 2 Zimmer mehr und keine Sorge.
Christa soll Deine Schwester dort schlafen. ist zu zart dafür.
Die schläft im alten Kinderzimmer.
Sie hat sich nach 3 Monaten Entwicklungshilfe in Afrika
ein gutes Bett verdient.
Dann schlaf ich Da schläft Anna unter dem Dach. mit ihrer Familie.
Die 2 Nächte wirst du aushalten.
Michel will aber auch noch kommen.
Hat heute Nacht angerufen.
Wer ist Michel?
Ein Franzose?
Hast du gut geschlafen, Mama?
Seit wann fragst du nach meinem Schlaf?
Was hat sie denn?
Michel, mit nur einem "l".
Ein Mann.
Ich hatte so gehofft, dass er mal eine ...
Und eingeladen hat er den.
Ich weiß gar nicht, was ich machen soll.
Kann man einmal ...?
Ach, du bist es.
Gut, Regine, danke!
Bis nachher!
Das Akkordeon? Wenn du meinst.
Vera! Fass mich nicht an!
Ich will nicht darüber reden oder daran denken oder erinnert werden.
Tu mir den einen Gefallen, bis alles hier vorbei ist!
Na schön.
Wenn du unsere Kinder kritisierst, weil sie nicht sind, wie du meinst,
dann lass ich das bekloppte Fest auf der Stelle platzen.
Das Telefon klingelt.
Gerstenmaier. Hallo, Mama!
Ratet mal, wer das war!
Christa.
Sie kommt schon heute. Sie ist verliebt. Der ist es endgültig.
Ich sagte, sie soll ihn mitbringen.
Sie sagte, ich soll mich auf etwas gefasst machen.
Hoffentlich nicht noch ein Franzose.
Hol sie bitte pünktlich um halb eins am Bahnhof ab!
Der Fahrer hupt.
Komm, schnell zur Oma!
Pass auf, Schatz, dass du ihn nicht verlierst!
Was für ein stür- mischer junger Mann!
Ganz der Papa!
Liebste Schwiegermama! Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag!
Mein liebster Sven, das ist erst morgen.
Das hat mir Anna gar nicht gesagt.
Du bringst alles durcheinander.
Tag, Mama! Tag, mein Kind!
Du solltest mehr auf dich achten.
Danke für den Tipp! Wen haben wir da?
Meine kleine Prinzessin! Komm zu deiner alten Omi!
Du cremst sie nicht genug ein!
Sie hatte Windpocken.
Warum hast du nichts gesagt?
Bitte keine Kinderkrankheiten! Ich kann auf der Stelle abreisen.
Nicht so empfindlich!
Wie ist die Stimmung? Gut?
Wunderbar! Jetzt, wo du da bist, wird's noch besser!
Warum will ich sie immer umbringen?
Ach, das legt sich.
Ich lass alles auf mich zukommen.
Der Mensch hinter der Fassade.
Jeder kann sich geben, wie er ist. Ungezwungen.
Hört, Hört!
Hoffentlich gehen deine Wünsche alle in Erfüllung.
Danke!
Woher kommen denn die Blumen? War Charly hier?
Das Essen schmeckt hervorragend, Anna.
Danke, Oma!
Kochen kann sie.
Danke, Mama!
Ansonsten kann man dich vergessen.
Das hab ich nicht gesagt.
Ich hab sie frühzeitig zum Kochen angeleitet. Das macht sich bezahlt.
Das kann man von dir aber nicht behaupten.
Was?
Hast du die Haare schneiden lassen?
Eine schicke Frisur!
Findest du? Wir denken da anders.
Ihr musstet euch wieder gegen mich verbünden.
Sven, wie läuft's im Job?
Was ist denn? Du hast es ihnen doch gesagt, oder?
Was? Das gehört nicht hierher.
Papa ist seit 1 Monat arbeitslos.
O Gott, das hat mir gerade noch gefehlt.
Danke für die Anteilnahme, Mama!
Juhu, da bin ich! Endlich!
Wie ich mich freue! Gut siehst du aus!
Und glücklich. Oder?
Ich bin die glücklich- ste Frau auf der Welt.
Wo ist er denn? Komm mit!
Vera ...
Vera! Mama ...
Regine, was ist passiert?
Nichts, Liebes, ganz ruhig!
Was?
Christa und ihr neuer Freund aus Afrika sind da.
Du erinnerst dich? Ja, doch.
Dunkel ...
Genau.
Sehr dunkel.
Ich hab Christa gleich den Marsch geblasen.
Was denkt sie sich, dich zu überrumpeln?
Wie lange liege ich schon? Nur ein paar Minuten.
Wo ist Werner?
Du musst dich jetzt ausruhen und schlafen.
Ich kann aber nicht schlafen.
Was ist mit ihr?
Weder du noch ihre Mutter erkennen ihre extreme seelische Erschöpfung.
Ich bestehe darauf, dass alles für Vera mir überlassen bleibt.
Was redest du da?
Sie hat ein Schlafmittel genommen zum Durchschlafen bis morgen früh.
Bis morgen früh? Bist du wahnsinnig?
Vera!
Vera, wach auf! Vera!
Bitte!!!
Dieser tätliche Angriff ist auch ein Beweis für ihre grausame Zwangslage.
Blödsinn!
Vera geht's prima, solange du die Finger von ihr lässt.
Wenn du so aufgeladen bist, ist klar, dass sie zusammmenbricht.
Lieber Schwiegerpapa ...
Kein Wort!
Umwalbaka jamais ake atz mas que as mis mbali.
Was sagt er?
Mbele meint, ein Mann sollte nie- mals zwischen zwei Frauen stehen.
Stimmt!
TV-Stimme: Die Luft ist wie ein weiches Kissen, das dich trägt.
Du brauchst keine Angst mehr zu haben.
Denn wo etwas trägt, kannst du nicht fallen.
Ich hab meine Pillen vergessen.
Du hast ganz schön zugelegt!
Schatz ... bitte!
Ich bin sehr erschöpft.
Wieso, du bist doch arbeitslos?
Du bist heute gar nicht lieb zu mir.
Nicht lieb?
Dann pass mal auf!
Wir spielen jetzt "Arbeitsamt".
Und ich bin deine kleine Sachbearbeiterin.
Was willst du mit ihr machen?
Auffressen!
Was ist?
Ach, ich hab bis jetzt kein Auge zugekriegt.
Ja ja.
Ach, Werner ... bitte ...
Ich bin schon so nervös genug.
Du bist mein Luftkissen.
Ich hab überhaupt keine Angst mehr.
Was redest du da?
Ist das auch von den Psychokassetten?
Njonde ongo, a dem moso a wes se.
Mbele meint: Als er mich das erste Mal sah, fiel er auch in Ohnmacht.
Vor Freude.
Eins, zwei, drei ...
Me, a ho lo niti, tscha se ho a no ka he kom la bebe!
Er meint, deswegen sollten wir es der Mama nicht sofort sagen.
Das mit dem Baby. Was?
Una chos se ma pas a qui, a cho fit.
Er meint, sie könnte sich so freuen, dass sie tot umfällt.
Ja.
Gute Nacht!
Wo ist die Soße? Gib mir was zu trinken!
Habt ihr Ketchup? Ja vos njur gen?
Was sagt er?
Ach, das sag ich euch lieber nach dem Essen.
Ich hab noch Hunger.
Immer hat er Hunger. Wehe, jemand isst vom Kuchen!
Heute Abend gibt's Davon haben wir 'n schönes Buffet. jetzt nichts.
Es klingelt. Wer kann denn das sein?
Ich kuck mal.
Was soll das? Die Uhr steht, es ist 10 vor 3.
Der Bürgermeister!
Was will der?
Mir gratulieren.
Der hat mir nicht mal zum 70. gratuliert.
Ich bin eben was Besonderes.
Das ist eine Überraschung!
Danke! Ich warte auf die Jubilarin.
Die steht vor Ihnen.
Verzeihung, ich ... dachte irgendwie ...
Was?
Also, liebe Frau ...
Liebe Frau Gerstenmaier.
Im Namen der Stadt und ihrer Bürger
gratuliere ich Ihnen zu Ihrem 85. Freudentag!
Hier steht aber Gerstenmaier. Sie sieht nicht aus wie 85.
Entschuldigen Sie natürlich!
Sie sehen eher aus wie ...
Ich würde Sie Deswegen gerne reinbitten. sind wir hier.
Wir wollen erst ab 3.
Die 2 Minuten kriegen wir noch rum, Koppke!
Da kommen schon die Ersten. Hallo, Vera!
Uschi, Heinz, Helga und der Jürgen, wir sind die Nachbarn.
Angenehm, Herbert. Ich bin der Bürgermeister.
Da schließ ich mich an. Kuppke, du kannst fahren.
Ich liebe Familienfeiern.
Schönen Tag noch!
Und dann gleich: "Ich heiße Herbert."
Vielleicht heißt er mit Nachnamen so.
Einen Bürgermeister stelle ich mir seriöser vor.
Den Job will keiner mehr machen.
So!
Und jetzt so.
Und mit dem Arm hier rein.
Und dieser Arm hier durch.
Da geht's nicht weiter.
Muss aber ... Ach, hier!
Genau!
Fantastisch!
Ich find's doch etwas zu ...
Was denn? Steh doch zu deinen Entscheidungen!
Eigentlich war es ja eher deine Entscheidung.
Liebes, dieser Geburtstag sollte ein Neuanfang sein.
Raus aus den alten Mustern, selbstbewusst.
Zeichen setzen, auch im Äußeren.
Na also!
Steig noch mal aus, ich glaub, es war doch irgendwie anders.
Wo ist denn nun der Bürgermeister?
Liebe Vera!
Meine liebe Vera ...
Meine geliebte Vera.
Seit nunmehr 30 Jahren sind wir hier vereint.
Grauenhaft!
Liebe Vera, in nur 20 Jahren ...
werden wir über ein halbes Jahrhundert zusammen sein.
Mein Gott!
Was ist? Kannst du nicht anklopfen?
Wie siehst du aus!? Gefällt's dir?
Davon verstehst du nichts.
Hat Regine ausgesucht.
Da bin ich beruhigt. Sonst würde ich mich sorgen.
Lass dich nicht verunsichern!
Zieh doch das Kleid an, das wir letzte Woche gekauft haben!
War doch teuer. Was für ein Kleid?
Du denkst nur ans Geld.
Das kann ja Regine anziehen. Die blamiert sich doch gern.
Also, jetzt reicht's!
Jetzt habt ihr's geschafft!
Regine, warte!
Schwiegermama ...
Regine, Regine, bitte ...
Wenn dir an Freundschaft nichts mehr liegt, brauchst du es nur zu sagen.
Komm, Regine! Ich hab auch Gefühle.
Ich weiß.
Da müht man sich ab, dir den Rücken zu stärken.
Dann wird man hinter- gangen und vorgeführt!
So was Demütigendes! Regine ...
Ich hab dich nicht hintergangen.
Natürlich hast du. In Wirklichkeit wolltest du das Kleid nie anziehen.
Werner hat das andere Kleid gesehen, und ich machte ihm die Freude.
Er hat's doch auch nicht einfach.
Entscheide dich!
Entweder du wirst erwachsen und nimmst dein Leben in die Hand. Oder?
Oder ...
Oder ich weiß auch nicht.
Oder du bleibst Wäre das so, wie du bist. so schlimm?
Ja ... nein.
Ach Gott, ich weiß es nicht!
Es ist verdammt schwer, deine Freundin zu sein.
Du siehst aber Sei nicht komisch aus, Oma! so frech!
Wie reden Sie mit meinem Sohn?
Willst du das etwa anziehen?
Das will ich. Und du gehst in die Küche und machst den Kaffee.
Phillip, hol die Getränke vom Keller!
Sven und Mbele sollen helfen.
Christa, pass auf die Oma auf!
Die füllt alle ab, bevor es losgeht.
Traust du mir das nicht zu?
Anna, sei nicht kindisch!
Ich hasse sie.
Jule, du kommst mit mir!
Ich wollte mit Christa ... Lass sie doch, Anna!
Du kommst mit und hilfst mir!
Sollen wir tauschen?
Wieso denn? Geh nur!
Kleines!
Da muss in meinem Büro was schief gelaufen sein.
Wir stehen oft unter Stress.
Die paar Präsentkörbe? Ihr habt nichts zu tun.
Dann habt ihr mich vergessen, meinen 75.
Eine tolle Das ist Leistung! nicht fair.
Uschi, Heinz, Helga und Jürgen.
Oma, du sollst Ich bin gleich nach dem Kuchen sehen. wieder da.
Das diskutieren wir aus. Das tun wir, gnädige Frau.
Was für ein Kuchen? Steht alles auf dem Tisch.
Oma ... Da musst du dir etwas Besseres einfallen lassen.
Wo waren wir denn stehen geblieben?
"Ich bin ein Teil des Ganzen."
Ich bin ein Teil des Ganzen.
"Es gibt kein Oben und kein Unten."
Es gibt kein Oben und kein Unten.
"Wo innen ist, ist außen.
Drunter ist drüber."
Keine Angst, lieber Schwiegerpapa.
Ich weiß Bescheid.
Er kann uns vielleicht helfen.
Wie läuft's denn so?
Ich wusste, dass es nicht zu machen ist. Zum Verzweifeln!
Wenn nicht dieser Zeitdruck wäre!
Das Geschenk wird sie nie vergessen.
Ich auch nicht. Das schwöre ich.
Lieber Schwiegerpapa! Die geben sie in Dänemark
den Schweinen vor dem Schlachten.
Damit schlafen sie ganz fest.
Du bist 12 Stunden komplett zu.
Nur zur Not.
Wenn alle Stricke reißen ...
O Gott! Worauf hab ich mich da eingelassen?
Hilf mir! Du stehst nur rum.
Du machst doch alles.
Wie viele sind wir denn?
Schnauze mich nicht so an! Du meckerst nur an mir rum.
Entschuldige, Schatz! Du hast ja Recht.
Warum bist du denn so böse?
Ich weiß auch nicht.
Weil Oma Christa und Phillip immer bevorzugt?
Wenn ich Kinder hab und du die Oma bist, sind wir nicht so.
Ganz bestimmt nicht, mein Engel. Dazu habe ich dich zu sehr lieb.
Was machst du denn da?
Das sind die falschen Kannen. Woher soll ich das denn wissen?
Das sieht jedes Kind ...
Halt du dich da raus!
Vera, das ist doch ...
Anna, ich verbitte mir diesen Ton. "Ich verbitte mir diesen Ton ..."
Behandle mich nicht Bitte das wie ein kleines Kind! jetzt nicht!
Doch, gerade jetzt! Nichts kann ich dir recht machen.
Immer meckerst du an mir rum. Hör doch auf!
Phillip und Christa sind so talentiert.
Die kann man vorzeigen. Quatsch!
Genauso ist es. Du hast die beiden immer bevorzugt.
Für mich hast Mach mir du dich geschämt. keine Szene!
Drüben warten Gäste.
Du hasst mich.
Weil du mit 19 schwanger wurdest.
Weil du wegen mir keine Stewardess bleiben konntest.
Du hast mich nie gewollt.
Die ist hysterisch. Halt die Klappe!
Vera! Du entschuldigst dich bei Regine.
Nein!
Du wirst dich bei Regine entschuldigen und zwar sofort!
Oder du kannst gehen.
Die eigene Tochter willst du rausschmeißen.
Und den Sohn gleich mit, nur weil er schwul ist.
Du bist kalt und ungerecht.
Du bist keine Mutter. Du bist ein Monster!!
Treib mich nicht zum Äußersten!
Mach dich nicht unglücklich!
Schöne Sauerei! Ne sal salite.
Männer, wir müssen ran!
Lebendiges Familienleben!
Bei uns kommt alles gleich auf den Tisch.
Probieren Sie den mal!
Anstrengend, so ein Geburtstag.
Bei uns fliegen auch Fetzen. Lieber einen Hobbykeller.
Guten Tag! Tante Hildegard.
Eine Überraschung! Wieso?
Wir haben gar nicht mehr mit dir gerechnet.
Weil es Dombrowski nicht gut geht, könnt ihr mich einfach streichen.
Nein, Unsinn. Wie geht's ihm denn?
Wem? Dem Hund.
Frag lieber, Wie geht wie es mir geht! es dir denn?
Schlecht, dumme Frage.
Pflege du mal einen kranken Hund! Man ist froh, wenn man rauskommt.
Und wenn's nur zu euch ist.
Wo ist er denn?
Wer? Der Hund.
Hier!
Du erinnerst dich an meinen Schwager Sven aus Dänemark?
Guten Tag, liebe Tante! Freut mich, dich zu sehen.
Wie geht's? Was geht Sie das an?
Und das hier ... Lass mal gut sein!
Namen von Mietpersonal interessieren mich nicht.
Der Spiegel muss hier sofort weg.
Schlechtes Feng-Shui.
Ich halte das nicht mehr aus.
Alle sind gegen mich, in der Küche passieren Katastrophen.
Deine Tochter hat einen Anfall, Tante Hildegard steht im Flur.
Mein Sohn mag Männer, Christa will in den Urwald, mein Kleid ruiniert.
Du machst deinen Psychoquatsch.
Ich kann nicht mehr.
Alles meine Schuld, ich hab versagt ...
Ich bin zu nichts gut.
Ich kann nicht mehr!
Ich will nicht mehr!
Ich liebe dich.
Vergiss das nie!
Als ich damals da saß, in der 5. Reihe ... 5D in der 727 ...
Als ich da saß, auf dem einzigen Flug meines Lebens,
da dachte ich, jetzt ist mein Ende gekommen.
So sehr gefürchtet hab ich mich.
Gezittert hat der Arme. Es war alles ganz ruhig.
Plötzlich tauchte sie auf, wie ein Engel aus dem Himmel.
Er tat mir so Leid.
Als sie mit mir sprach, wich diese Angst von mir.
Ich weiß gar nicht mehr, was ich sagte.
Ich hab mir geschworen: "Wenn du heil ankommst,
dann wirst du diesen Engel nie wieder loslassen ..."
Ach, mein Schatz ...
Darum möchte ich mit euch das Glas erheben ...
auf das Kostbarste, das mir im Leben begegnet ist:
Meine Vera!
Es ist nicht immer leicht mit dir ...
Aber was auch kommen mag, ich werde dich immer lieben.
Zum Wohl!
Danke!
Danke ...
Bitte! Ja ...
Ist dir klar, mein liebes Kind,
was für ein Geschenk dieser Mann ist?
Na, hören Sie mal!
Wir brauchen Sie als Puffer.
Sie sind also der Bürgermeister?
Ja, ehrenamtlich und parteilos ...
Für was haben Sie die Kamera?
Da nehme ich alle Familienfeiern auf.
In 2 Jahren mache ich ein Videoband.
Die schönsten Familien- feiern unserer Heimatstadt.
Das hab ich in Camarillo kennen gelernt,
unserer Partner- gemeinde in den USA.
Ich wusste nicht, dass wir eine Partnergemeinde haben.
Das weiß so gut wie niemand.
Uschi, Heinz, Helga und der Jürgen.
Ma o, neum ka ne kussa mwes we ta he swa!
Was sagt er?
Mbele meint, diese Hunde werden in seiner Heimat gern gegessen.
Andere Länder, andere Sitten!
Der Kuchen ist mir misslungen.
Das sagst du immer.
Sie will nur, dass er nicht gegessen wird.
Dann kann sie ihn einfrieren und zu Weihnachten auftischen.
Ich friere dich mit ein.
Da brauchst du aber einen großen Gefrierschrank, stimmt's, Schatz?
Ich würde sie zerhacken in handliche Portionen.
Danke für den Tipp, Schatz!
Gern geschehen.
Manchmal würdest du dein Frauchen auch gerne zerhacken. Stimmt's?
Charlotte!
Michel!
Bonjour, Messieursdames! Bin ich richtig bei Vera?
Mama, darf ich dir vor- stellen? Das ist Michel.
Enchante, Madame! Bon anniversaire!
Merci beaucoup.
On ne ma plus can te?
Das ist ja wirklich ein Franzose!
Mbele will wissen, warum Mama nicht in Ohnmacht fällt.
"Lieb' Omalein, magst ruhig sein, dein Leben war ein Sonnenschein.
Jeder von uns Gotteskindern kann nichts tun, den Schmerz zu lindern.
Wenn Alter, Tod und Grabesluft, und dann der Herr im Himmel ruft:"
Du!
"Noch wirst du stark und jung dich heißen.
Der Zahn der Zeit wird auch dich bald beißen.
Schau ganz fest auf diesen Tag, der jetzt und früher vor dir lag.
Mag Sommer kommen, Winter gehen, wir werden immer bei dir stehen."
Danke, das war sehr schön!
Alter, Tod und Grabesluft? Aber da kriegt man ja Angst.
Das ist doch eher etwas für die Oma.
Ich überlebe Soll das eine euch noch alle. Drohung sein?
Da ist jemand.
Ach! Charly!
Vera, meine Sonne! Lass dich umarmen!
Herzlichen Glückwunsch!
Heute bin ich richtig zu deinem ... Ich hätte beinah die Zahl genannt.
Zu deinem Geburtstag, oder?
Ja.
Du bist immer noch so schön wie mit 20.
Danke!
Komm rein!
Ich bin drin. Ich dachte, weg!
Das ist meine Frau.
Sonja ... ich freu mich.
Ich hab viel Es muss die von Ihnen gehört. vierte sein.
"Lotte, die Flotte", so hieß sie bei uns.
Die schärfste Zunge, der schnellste Kopf!
Ich freue mich.
Charly ist ein Charmeur. Glaubt ihm kein Wort!
Werner, wie geht's? Bis jetzt ausgezeichnet.
Entschuldigt, dass wir so reinplatzen!
Man gewöhnt sich daran.
Wir sind gleich weg. Schade!
Ich hätte mir nie verziehen, dir nicht persönlich zu gratulieren.
Guten Tag!
Ich hole noch 2 Gedecke.
Entschuldigung!
Hallo! Regine.
Ach, die Kids!
Christa!
Anna!
Charly. Phillip!
Michel. Bonjour, Charly!
Tag, mein Junge!
Warum hast du ihn reingelassen? Habe ich nicht. Er kam alleine.
Schmeiß ihn raus!
Ich freu mich, Du liebst ihn dass er da ist. also immer noch.
Er ist da und basta!
Also liebst du ihn noch.
Und wenn ja, was dann?
Dann bring ich ihn um. O Gott!
Dann liebe ich ihn besser nicht.
Das war ernst gemeint.
Werner war der Beste. Ich kapierte es nicht.
Im 3. Semester konnte euer Vater schon Brücken konstruieren.
Da wusste ich noch nicht, wie man eine Mauer baut, die stehen bleibt.
Stimmt's, Werner?
Danke, du bist wunderbar.
Wir waren immer unterwegs und haben alles zusammen gemacht.
Er hat mir eure Mutter ausgespannt.
Das verzeihe ich ihm nie.
Aber seinen braunen Augen konnte keine widerstehen.
Du warst so ein Draufgänger, Papa?
Blödsinn!
Das ist es nicht. Das weißt du genau.
Ich packe jetzt die Geschenke aus.
O ja!
Ich glaube, wir sollten jetzt gehen.
Er schreit.
Los! Gib ihr dein Geschenk!
Vor ihm? Dann sagt sie: "Das können wir uns nicht leisten."
Dann steh ich da wie ein Depp. Den Triumph gönn ich ihm nicht.
Er hat mehr Geld als du, na und?
Dich hat sie geheiratet. Du bist der Vater ihrer Kinder.
Das tat sie nicht aus Mitleid.
Der zahlt das aus der Portokasse.
Was du meiner Tochter schenkst, das kann kein Geld der Welt kaufen.
Los jetzt!
Raus mit dir!
Das ist aber schön.
Papa, Mama, ich, Jule.
Hast du alles Papa hat allein gemacht? geholfen.
Dazu hat er jetzt Zeit, wo er ja arbeitslos ist.
Es ist mir so rausgerutscht.
Keinen Job?
Mal sehen, ob wir für einen Schweden keine Aufgabe finden.
Ich bin Däne. Auch nicht schlecht.
Das ist für dich!
Was ist das denn?
Miami, 2 Flugtickets.
Charly, was soll das?
Und Business Class! Florida, in die Sonne!
Für deine Mutter und deinen Vater.
Das kann ich nicht glauben!
Ich weiß, wie sehr du das Reisen und Fliegen liebst.
Wenn du nur könntest.
Wir können das nicht annehmen.
Werner, sag du auch was!
Wa la swie balla, mji swe ma bele ba ssa qui to!
In seiner Heimat sagt man: je mehr Männer, desto schöner ist die Frau.
Ihr könnt diese 2 Wochen in meinem Apartment im Coconut Grove wohnen.
Es ist zwei Minuten vom Strand entfernt.
Keine Angst, ich bin nicht da.
Was soll das?
Du weißt, dass ich nicht fliege.
Ich glaube, wir sollten besser gehen.
Verdammt, das hab ich vergessen.
Tu nicht so! Darauf hast du spekuliert.
Werner!
Sorry, Junge. Ich dachte, ich tu euch einen Gefallen.
Ihr konntet euch keine Hochzeitsreise leisten.
Pass auf!
Jetzt spielen wir "Reise nach Jerusalem".
Regine, hole dein Akkordeon! Charly, hilf Stühle aufstellen!
Gut gemacht! Pass auf den Bürgermeister auf!
Nimm ihm die Filme ab! Sonst werden wir zum Gespött.
Ich wusste, es ist verkehrt. Keine Sorge!
Ich komm schon zurecht.
Uschi, Heinz, Helga ...
Sie wollen nicht etwa schon gehen?
Nein, nur gucken, ob Kuppke da ist.
Mein Fahrer.
Ich bestehe darauf, dass Sie bleiben.
Entschuldigung!
Sonst erfinde ich nämlich einige Geschichten über uns.
Ach ja? Was denn?
Da fällt mir was ein. Da freue ich mich darauf.
Es sei denn ...
Sie werden erwartet, zu Hause oder sonstwo.
Wissen Sie was?
Politik, das ist der einsamste Job auf der Welt.
Kannst du mir mal sagen, was in dich gefahren ist?
So hab ich dich noch nie erlebt.
Charly schenkt uns 'ne Reise nach Amerika.
Dann fahr zu ihm nach Miami!
Deine Erlaubnis brauche ich nicht.
Er steht bestimmt schon am Flughafen.
Und seine Frau ist da zufällig auf dem Mond.
Du meinst, Charly braucht bloß mit dem Ticket zu winken.
Und ich spring in sein Bett.
Er hätte bestimmt nichts dagegen.
Unfassbar! Eine tolle Meinung.
Deine Augen haben geleuchtet, als du diese Fahrscheine gesehen hast.
Weil ich mich gefreut habe ... für uns beide.
Ist das verboten?
Kannst du dich für uns freuen, wo ich doch nicht fliegen kann?
Vielleicht fliegst du mal wieder.
An so was hab ich nicht gedacht.
Woher weißt du das?
Was?
Dass ich wieder fliegen kann.
Wie ...? Keine Flugangst mehr?
Wie kommst du darauf?
Sagtest du eben ... Was?
Das verstehe ich nicht.
Ist ja auch egal jetzt.
Vera, wo bist du? Ja, wir kommen.
Ich geh nicht rein. Das könnte dir so passen.
Maul aufreißen und dann kneifen.
Schauen wir einmal, ob wir auch einen Preis für den Sieger haben.
Von wem ist denn dieses Kunstwerk?
Das ist Dombrowskis Näpfchen.
Verzeihung!
Ich liebe dich!
Jetzt noch mal die Spielregeln.
Augenblick! Jetzt bin ich dran.
Wir wollten ... Die Zeit muss sein.
Ich kann dir versprechen, du wirst es nicht bereuen.
Die ganze Familie soll zuhören.
Charlotte! Dein Mann.
Die Kinder.
Natürlich, Tantchen. So viel Zeit du willst.
Vera, du bist meine einzige Nichte.
Onkel Bernhard und mir war es nicht vergönnt, Kinder zu haben.
Umso wichtiger ist die nächste Verwandtschaft.
Obwohl mir nicht entgangen ist,
wie einige von euch hinter meinem Rücken sich über mich
und meinen verstorbenen Mann lustig gemacht haben.
Doch, doch, doch! Das musste gesagt werden.
Wie dem auch sei ...
Ich möchte, dass Dinge geregelt sind, bevor es dann zu spät ist.
Du bist noch in den besten Jahren.
Das dachte ich bei Onkel Bernhard auch.
Bis er dann eines Tages ...
Es wird mir auch zu viel.
Das Haus ist ja sehr groß. Und dann der große Garten.
Treppauf, treppab, manchmal find ich ihn gar nicht mehr.
Deswegen habe ich mich entschlossen,
mich jetzt schon von dem zu trennen,
was mir das Wertvollste und Wichtigste auf der Welt ist:
mein über alles geliebter Dombrowski.
Das hättest du nicht gedacht.
Nein. Ganz und gar nicht.
Es freut mich, dass ich dich überraschen konnte.
Ist gelungen.
Mama hasst Hunde!
Das war alles sehr nett.
Und jetzt gibt's die Reise nach Jerusalem.
Die Spielregeln kennen wir.
Dann können wir gleich anfangen. Aufstellung. Im Uhrzeigersinn ...
Alles wird gut, mein Liebling!
Mutti besucht dich.
Auch das noch!
Kannst du ihn halten? Ich würd gern mitmachen.
Natürlich.
Freut sie sich wirklich?
Du hast Vera sehr glücklich gemacht.
Jetzt tauschen wir Cognac gegen Kamera.
Einfach draufhalten!
Wenn die Musik aufhört, hinsetzen.
Wenn es denn sein muss.
Und wer keinen Platz bekommt, fliegt raus, bis zum Schluss.
Sie spielt das russische Volkslied "Kalinka" ...
Der hat mich weggeschubst.
Das stimmt nicht!
Kinderschänder!
Wer die Spielregeln ver- letzt, wird disqualifiziert.
Die nächste Runde!
Geh wieder rein! Ich hab keine Lust mehr.
Nicht hinsetzen!
Die nächste Runde: Musik!
Aus!
Stopp!
Schluss!
Was ist los, Charly? Gibst du wohl auf?
Bitte lass uns fahren!
Das war jetzt wunderschön.
Die ältere Generation soll der Jugend das Finish überlassen.
Jaaaa!
Kalinka, Kalinka, Kalinka ...
Ich möchte hinterher kein Gejammere hören.
Genau das hab ich befürchtet!
Ganz ruhig, Charly!
Du hörst jetzt auf!
Können wir ihn irgendwo hinlegen?
In Werners Zimmer.
Ich bin nur gestolpert.
Mir geht's gut.
Ganz toll habt ihr das gemacht.
Das war dein Vorschlag.
Was ist denn los?
Dombrowski, Schätzchen!
Gnädige Frau, der Knopf links an der Kamera ist der Restlichtverstärker.
Stellt ein paar Kerzen auf!
Wo ist der Sicherungskasten?
Eine 16 Ampere brauchen wir.
Alle kaputt?
Vera, es tut mir Leid.
Es ist mir peinlich, dass es so weit kam.
Ich hol deine Tabletten.
Vera ... Charly.
Was ist?
Ich hab immer nur dich geliebt.
Egal, mit welcher Frau ich zusammen war.
Ich hab immer nur dich in ihnen gesehen.
Charly ...
Lieber armer Charly.
Das war die letzte Sicherung!
Lass es aus, das ist gemütlicher so!
Stimmt!
Wir fahren jetzt.
Werner, helfen Sie mir bitte?
Ich möchte nicht allen "Auf Wiedersehen" sagen.
Würden Sie meine Tasche holen?
Natürlich.
Alles im Griff, Mama!
Ist das Papas Geschenk?
Kann sein. Armer Charly!
Vera!
Schöne Stimmung.
Na los, raus damit!
Also, liebe Frau Vera, es ist nämlich so ...
Ich bin eigentlich kein Bürgermeister.
Ach nein!
Ich dachte, ich bin was Besonderes, wenn der Herr Bürgermeister kommt.
Das sind Sie auch.
Sie und Ihre Familie sind was ganz Besonderes.
Die sind abgezählt.
Vera, so wohl habe ich mich schon lang nicht mehr gefühlt.
Schau, wie gut es ihm bei euch geht. So entspannt war er ewig nicht mehr.
Tolle Männer hast du, einfach toll.
Besonders der Franzose, schade drum.
Ich gönn es deinem Jungen.
Frau Regine, noch ein Liedchen!
Kommt gleich.
Ich und Kuppke, wir sagen immer, wir sind der Bürgermeister, weil
heutzutage niemand weiß, wer der Bürgermeister ist.
Wir machen dann Aufnahmen von den Familienfeiern und verkaufen sie.
Die soll ich ihm abkaufen? Nein!
Im Gegenteil, ich leg noch was drauf,
wenn ich an Ihrer Feier weiterhin teilnehmen darf.
Besprechen Sie das mal mit meinem Mann!
Geld können wir immer brauchen.
War gar nicht so schlimm.
Werner, du hast eine wunderbare Frau, und du hast sie verdient.
Mama!
Ich bin übrigens schwanger.
Ja, schön ... schön. Ich freu mich für euch.
Ich dachte, wenn sie das hört, fällt sie endgültig in Ohnmacht.
Morgen, nach dem Frühstück: flach.
Mult ta pwa se pil me wa, se ple te se me woan a!
Mbele meint, sie hat sich gefreut wie über den Hund.
Danke, Vera! Bitte!
Nochmals Entschuldigung, dass wir kamen und alles verdorben haben.
Ihr habt nichts verdorben.
Ich hab mich gefreut.
Auf Wiedersehen!
Wiedersehen!
Vera ...
Es war sehr schön bei dir.
Vielen Dank!
Ich wünsche ihm alles Gute.
Beiden.
Was ist da drin?
Nichts.
Schon wieder nichts. Wollen wir mal sehen.
Das ist ein merkwürdiges Nichts.
Kapstadt, Tokio, Bombay, San Francisco ...
Das ist ja noch eine Reise!
Eine Weltreise!
Und deine Flugangst?
Psychoquatsch.
Psychoquatsch.
Du hast Psychoquatsch gegen Flugangst gemacht.
Um mit mir um die Welt zu fliegen.
Ich hatte keine Ahnung.
Die schönste Liebeserklärung, die du mir jemals gemacht hast.
Alles klar?
Keine Schweinemedizin?
Nein.
Schweinemedizin?
Ach ...
Sie spielt einen Musette-Walzer.
Das ist eine Musette. Dazu können sogar Bürgermeister tanzen.
Ich mach mir Gedanken darüber, ob wir uns eine Reise leisten können.
Und dass Christa schwanger ist.
Und Sven keine Arbeit hat.
Und Phillip Franzosen mag.
Und ob mein Leben über- haupt für irgendwas gut ist.
Schlimm?
Schön!
Ja, dann ...
Herzlichen Glückwunsch!
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