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Lied: "Come Into My World" Von Kylie Minogue
Das Grundst�ck ist bebaut mit einem freistehenden Haus und Garage.
Der Erschienene zu eins Verkauft genanntes Grundst�ck
mit den gesetzlichen Bestandteilen samt Zubeh�r
in dem Zustand, wie es Vom K�ufer zu besichtigen war,
an die Erschienenen zu zwei zu je einem halben Anteil.
- Das Eigentum... - Rei� dich zusammen.
Der K�ufer muss das Grundst�ck abnehmen. Der Kaufpreis betr�gt...
Oh, Gott.
Nee, Hanna. . Du musst unten anfassen. Geh mal weg.
- Ich zeig dir das mal. - Ja.
Guck mal, du musst so, damit du, wei�t du...
Also, dann geh du doch dahin.
Okay, eins, zwei.
- Geht's? - Ja.
Du nimmst die T�ren und ich den Rest.
- Okay, schaffst du das alleine? - Na klar schaffe ich das.
Ja, ich schaffe das.
Sch�n.
Ich mag deinen Schwanz so gern.
Hm?
Ich mag deinen Schwanz so gern.
Was hast du gerade eben gesagt?
Ich mag deinen Schwanz so gerne.
Komm.
In der Badezimmer-Abteilung ist gar niemand.
Kannst du die Holzfarbe noch besorgen, f�r die Fenster?
Wei�t du? Die wei�e. Machst du das?
- Hol mich Vorne ab, ja? - Ja.
- Tanke bitte. - Wird gemacht, Chefin.
Ich wei� nicht. Die ganze Wand?
Vielleicht ist sie wirklich tragend.
Ach, Quatsch.
Bestimmt nicht.
Thomas. Es w�re bl�d, sich ein Problem zu machen,
weil wir eine tragende Wand rausrei�en.
Quatsch, Hanna. Das ist doch das Geile, dass es unser Haus ist.
Wir k�nnen machen, was wir wollen und es kostet nichts. Hm?
Muss man das nicht statisch berechnen?
Ich hau hier 'ne T�r rein,
dass wir nicht immer ewig und drei Tage ums Haus laufen m�ssen.
Ja, okay. Dann mach doch mal.
Haha!
Schei�dreck, ey.
Hanna!
Friedrich war heute auf meiner Mailbox.
Ich hab schon ewig nichts Von ihm geh�rt.
Als ich ihn zur�ckrief, sagte er,
Christine sei mit den Kindern ausgezogen.
- Was, echt? - Mhm, ja.
Ich meine, wir sprechen sonst selten und wenn, redet er wenig, aber...
So wie heute hab ich ihn noch nie geh�rt. Nie.
Er hat wohl den Job beim B�ro Verloren. Ist ja auch 'ne Katastrophe.
Ja, da dachte ich, wir fragen, ob er 'ne Woche zu uns m�chte.
Ich wei�, das hatten wir nicht geplant und so.
Auch, wenn er mein Bruder ist, ich muss es dich ja fragen.
Willst du denn, dass er kommt?
Ich wei� nicht. Ich sagte ihm schon, er kann kommen, wenn er will.
Findest du das jetzt bl�d?
Vor ein paar Monaten dachten wir daran, Augustine einzuladen.
Ich habe sie fast zwei Jahre nicht gesehen.
Wir haben uns dagegen entschieden, damit wir die Ferien mal allein sind
und uns mal nicht um alle anderen k�mmern.
Ich kann das nicht entscheiden mit Friedrich.
Ich finde es so unglaublich sch�n, hier mit dir allein zu sein.
Ich glaube, die letzten zwei Tage waren die sch�nsten seit Jahren.
Du magst ihn nicht, oder?
Ja, kann sein.
Und was ist das?
Cannabis.
- Woher hast du das?? - Das habe ich schon ewig.
Ich dachte, ich mach 'ne kleine Plantage in der Sonne.
Ja, Alter, gr�� dich. Hier ist Tommy.
Wie geht's?
Ich wei�. Wir haben kein Netz im Haus, leider oder Gott sei Dank.
Deshalb fahren wir zum Baumarkt, zum Telefonieren.
Wir... na ja...
Wir sind gestresst am Haus und m�ssen erst mal Land gewinnen.
Wenn du irgendwie Hilfe brauchst, Geld, kann ich dir ja was borgen.
- Okay. - Okay?
Ja, alles klar.
Erst mal einen Sturz einziehen. Er muss breiter sein als das Loch.
Dann einen Tr�ger rein, aus der Baustoffabteilung.
Dann machen Sie ein Loch rein, k�nnen Sie fr�sen mit unserer Flex.
Ma� beachten, nehmen Sie doch 'ne T�r Von hinten,
sch�n einpassen und fertig ist das Teil.
Dann haben Sie auch eine sch�ne T�r in lhrem H�uschen.
Sag Friedrich, er soll f�r 'ne Woche kommen, wenn er noch will.
Dann bist du f�r 'ne Woche ein guter Bruder und ich bin Hanna.
Dann kriegen wir Vielleicht mal ein bisschen was erledigt.
- Wie jetzt, was soll denn das hei�en? - Friedrich ist doch Architekt, oder?
Aber deshalb kennt er sich lange nicht mit dem RenoVieren Von H�usern aus.
Ich mein, daf�r brauchst du Herz.
Steak?
Was?
Dann f�hrst du da durch. Hast du, ja?
Bist du durch das Dorf durch, f�hrst du nach rechts,
aber die zweite, die erste ist ein Steinbruch. Die zweite f�hrt zu uns.
Fritze, ich freu mich. Hanna m�chte dich noch sprechen.
Was? Hallo, Friedrich...
Das war sie schon. Wir freuen uns. Tsch�ss.
- Ich schlaf mal. . - Mhm.
Ach.
So, ab.
Hallo, Hanna.
- Komm rein. Ich werd Thomas... - Fritze!
Fritze!
- Willst du einen Kaffee, Friedrich? - Bitte?
- Ob du einen Kaffee willst? - Nein, danke.
Quatsch, Fritze trinkt doch nur Tee, genauso wie du. Na los.
Komm rein.
Ey, echt geiles Muster da auf deinem Schlips.
- Kann ich ein paar Tage hierbleiben? - Ja klar.
Wie?
Ja, kannst du.
Ich hol mal meine Sachen.
- Danke. - Bitte.
Fritze, guck mal da, die beiden Zimmer kannst du haben.
Auch die ganze Etage, wenn du willst.
Das ist das Bad.
Da m�ssen wir demn�chst Warmwasser einbauen.
- Was habt ihr denn gezahlt? - Na, 80000.
Eine tolle Lage. Wirklich guter Kauf.
Ich dachte immer, das ist nur so ein kleines Ferienh�uschen.
Findest du?
Find ich gut, machen wir! Bis gleich.
Bis gleich!
- War irgendwas? - Nee, wieso?
- Du hast so gebr�llt. - Fritze hatte 'nen H�rsturz.
- Er h�rt im Moment nicht so gut. - Aha.
- Wo ist er jetzt? - Er fuhr los.
Er will in der Gegend nach einer alten T�r gucken.
Ich erz�hlte ihm, dass wir die Wand einrei�en wollen.
Er meinte, wir k�nnten ja eine Tanne wegknallen, wegen Licht und so.
Lass uns erst mal die Sachen machen, damit man hier wohnen kann.
Dass wir hierherkommen und keine Baustelle Vorfinden.
- Darum wollen wir die T�r einbauen... - Aber auch die T�r war Quatsch.
Entschuldige bitte. Wir haben kein Geld daf�r.
Ich frage meinen Vater nicht wieder nach Geld.
Es geht nicht darum, dass er uns was leiht. Was soll das?
Versteh ich nicht. Mann, Hanna...
Fritze ist Architekt und zuf�llig auch mein Bruder.
Da frage ich ihn nach seiner Meinung. Ist doch...
Der ist ja auch nicht losgefahren, um Dynamit einzukaufen,
sondern um 'ne sch�ne T�r f�r uns zu besorgen.
Ich brauch 'nen Plan, Von dem ich glauben kann, dass er klappt.
Wenn wir alles gleichzeitig machen und so Viel anfangen, stresst es mich.
Besonders, wenn du Von dem Kino und so erz�hlst.
Kino, das war doch nicht ernst gemeint.
Das habe ich bei der T�r auch erst gedacht.
Hanna.
Sch�n, euch mal so zu treffen.
- So lernst du Hanna mal etwas kennen. - Hm?
Hanna. Sch�n, dass du sie mal wiedersiehst.
Was ist denn eigentlich bei dir los?
Keine Lust, dar�ber zu reden.
Wir sind pleite, ich meine unser B�ro.
Christine zog Vor zwei Wochen mit Karla und Luise zu ihrem neuen Freund.
Ich fing 'ne Therapie an.
Der Psychologe sagte,
ab 'nem gewissen Alter gibt es keine Trennung, ohne einen Dritten.
Aber schon ein komischer Gedanke, oder?
- Guten Morgen. - Morgen.
Oh Gott, bitte noch nicht reden. Danke.
Hm.
- Fritze, willst du Sport machen? - Jawohl.
Ich muss kurz etwas mit dir besprechen.
Hm?
Ab heute Nachmittag sind wir zu Viert.
Hannas Patentochter aus M�nchen kommt.
Sie ist sowieso gerade in Berlin, wo sie Freunde besuchte.
- Bleibt sie in Berlin? - Hanna?
- Hm? - Hanna?
- Die junge Frau. - Keine Ahnung.
Augustine ist die Tochter Von Hannas Freundin, die Vor zehn Jahren starb.
Hanna fuhr mit ihr danach immer nach D�nemark.
Als ich Hanna das erste Mal traf, war die auch schon da. Was ist das?
Das ist ein Haus, das ich mal bauen wollte.
F�r die insolVenten Typen?
Nee, ohne Auftrag, nur f�r mich.
So wie ich bauen w�rde, wenn ich tun k�nnte, was ich wollte.
Super, echt. Wirklich.
W�rde ich sofort in Auftrag geben, wenn ich die Kohle h�tte.
Toll!
Sch�n.
- Hallo! - Hey.
Wei�t du noch, als wir uns kennenlernten?
Du hast mich hoch geworfen und gerufen:
"August kann fliegen!"
Ah, wie geil.
Ein Boot!
Hanna!
Guck mal.
Vorsicht!
Ja!
Ist das abgefahren, oder?
Wir sind hier zu Viert heute, zum ersten Mal
und finden genau an dem Tag ein Boot f�r Vier Leute.
Das ist geil, total abgefahren. Das kriegen wir wieder flott.
- Zu dir. - Zu mir?
- Vorsicht, Fritze. - Ja.
Sieht gut aus, eigentlich.
Das ist wirklich sehr lecker.
Vegan. Da war nichts Vom Tier drin.
- Null. Nicht mal Butter. - Echt?
Ich hab erst Vor zwei Wochen damit angefangen.
Und warum?
Keine Ahnung. Weil ich mal was anderes machen wollte.
F�hlst du dich besser, weil du nichts Vom Tier isst?
Ich f�hle mich gut, weil das Essen gut war.
Ja, Vielleicht auch deswegen, ja.
- August, bist du auch Vegetarier? - Nein.
Das wollte ich immer mal.
- - Aber ich ess so gern bei McDonald's. - ich auch.
Da waren wir ewig nicht. Gro�e Pommes, Cola, Big Mac.
- McNuggets. - Mit Barbecue-So�e.
Geil!
Hanna isst ja manchmal Fisch und sogar Huhn.
Ich wei�, das ist unsinnig, aber ich kann nicht anders.
Ich k�nnte auch komplett nicht auf K�se Verzichten. Unm�glich.
Da ist ja meine Dickputze. Uschi, na komm.
Uschi, na komm mal her.
Ja, da ist sie ja. Hey.
Aber du bist hier falsch, beim fiesen Tommy und der netten Augustine.
Die Tierfreunde sitzen da. Wir w�rden dich zur Not grillen.
- Irgendjemand 'nen Kaffee, hm? - Ich.
Sehr gut.
Und ihr? Einen kleinen Zaubertee nach dem Essen, hm?
Ich bleib bei dem Wein, danke.
Ah, ich muss mal f�r kleine M�dchen.
Komm Uschi, wir zwei gehen mal.
- Das Essen war lecker. . - Danke.
- Lass mal, wir helfen alle. . - Kein Problem.
- Wo gehst du denn hin?? - Kurz aufs Klo.
Ich wollte mich bedanken, dass ich hier sein kann.
Kann ich die kurz haben? Danke.
Kein Problem.
Ich wei� nicht, was ich getan h�tte, h�tte ich nicht kommen d�rfen.
Ja, das machen wir gerne.
Also, ich meine...
Tut mir leid. Es ist echt sch�n, dass du da bist.
Ich Vermisse Christine. Einfach so.
Ich Vermisse die Art, wie sie mich angesehen hat.
Besonders, wenn es mir nicht so gut ging.
Aber am Schluss, als alles schlimmer...
Es brennt Licht. Was ist das denn?
Was ist das denn? Hier gibt's ja Licht.
Hast du Licht gemacht, August? Bist du unsere gute Fee? Das gibt's ja nicht.
August hat Licht gemacht! Wir haben Strom.
Das gibt's doch nicht. Ich dreh durch.
Sag mal, Fritze, was w�rdest du machen, wenn das deine Casa w�re?
- Ich dachte, das mit dem Haus... - Was ist damit?
Ist doch toll, wenn Fritz Ideen hat. Komm, Hase...
Kamin, war doch 'ne obergeile Idee, oder?
Friedrich, was w�rdest du machen?
Mit der Wand, das klingt gr��er als es ist.
Die eigentliche Arbeit, das sind die Details, die anfallen.
Ich habe keine Angst Vor gro�en Eingriffen.
Im Gegenteil, das ist ein Zuhause. lhr sollt euch darin wohl f�hlen.
Auch wenn es Viel Arbeit ist.
Wenn wir den Baum f�llen, habt ihr mehr Licht.
- Genau. - Welchen Baum?
Eine der Tannen Vorm Haus, eine Blaufichte.
Nein, das sind Partnerb�ume, die geh�ren zusammen.
Ruhe im Karton. Der Fritze ist dran.
Mit dem Baum bin ich mir unsicher. Was, wenn der aufs Haus f�llt?
Oder abbricht oder sich jemand Verletzt?
- Nein. - Man braucht doch 'ne Genehmigung.
Ja, aber hier merkt es doch keiner.
Zudem tut der Baum dem Haus nicht gut.
Wir k�nnen den Baum f�llen, die Wand und den Kamin machen.
Auf der Wiese liegen Kupferrohre, die k�nnen wir Verkaufen, stimmt's?
- Liegen sie auf eurem Grundst�ck? - Ja.
Passt mal auf, in drei Tagen hat Hanna Geburtstag.
- Das ist doch... - Lass mich mal ausreden.
Bis dahin werden unsere Arbeitskr�fte bis zum �u�ersten ausgebeutet.
Und dann, mit etwas Gl�ck...
werden wir alle in einem sch�nen gro�en, hellen,
fantastischen Zimmer... Hannas Geburtstag feiern.
Und im Kamin da knistert das Holz der Partnertanne.
Together.
August ist richtig erwachsen geworden.
Sie hat kaum was gesagt, nur dass sie gern zu McDonald's geht.
Aber wir haben jetzt Strom.
Und sie war auch gegen das F�llen des Baumes.
Fritze kann sich hier mal richtig austoben.
Man merkt, wie er sich seinen Frust Von der Seele arbeiten will.
F�r uns ist das ja gut.
Hebt die Arbeitsmoral und wir bekommen einen Kamin.
Sag mal,
was magst du eigentlich am meisten an mir?
Du tust mir so unglaublich gut. Wei�t du doch.
Nee, sag mal. Was w�rdest du Vermissen, wenn ich weg w�re?
- Was soll ich denn da jetzt sagen? - Was du Vermissen w�rdest.
- In einem Wort? - In einem, Vielen, egal.
Du hast so sch�ne Haare.
So sch�n weich.
Was war das denn jetzt?
Mach mal das Licht aus, bitte.
Entschuldigung.
Das Bad ist frei.
Das sind Unterlagen Vom Haus. Schaust du mal rein?
Okay. Danke.
- Die Dusche ist manchmal so kalt. - Deswegen lauf ich Vorher.
Ja... Deinen Ohren geht's jetzt aber besser, oder?
Hm? Ja, geht besser. Hat "klack" gemacht Vorhin.
Gut.
Ansetzen, mit dem Becken. . So hier rein.
Mit dem K�rpergewicht gegenstemmen.
Tommy, geh da weg.
- Was? - Immer aus Verschiedenen Richtungen.
Sicherheitsabstand zwei Bauml�ngen.
- Ich bin dagegen. - Los, komm.
Mein Freund, der Baum. Karl, der K�fer k�nnte da drin sein Domizil haben.
Du isst so gern Fleisch, weil du Pflanzen so lieb hast.
Kleines Steak hier, f�r die Dame?
August, Deckung!
- Hey, Thomas!! - Ich mach doch nichts!
Ey, du bist so bl�d!
Ja!
Aber ich will's haben. Ich find's sch�n und praktisch.
- H�r mir zu. - Nein. Du h�rst zu.
Das ist die Vollkatastrophe.
Das m�chte ich nicht in unserem Haus haben.
Vielleicht �ber Eck, wei�t du?
Super! Lachsersatz mit Senf. Das ist ein Supersofa.
Das Lachs-Senfso�en-Sofa.
- Na komm, Hanna. - Hanna, guck mal!
Guck mal, man kann auch h�pfen.
Sch�n, dass du dich freust.
Die Wahrheit ist das, was passiert. Nicht das, was man denkt.
Was passiert, entsteht erst in der Fantasie.
Wenn es dann auch wirklich noch passiert,
dann ist es letztendlich nur eine Folge des Denkens oder der Fantasie.
Es ist im Prinzip wie in der Liebe. Wenn ich jemanden k�ssen will...
Dann ist der entscheidende Moment, wenn du's tust.
Wenn ein Haus gebaut ist, ist es wahr.
Entscheidend ist, dass ich mich darauf freue.
Denn dann tue ich alles, damit es passiert.
In der Fantasie sind Dinge oft gr��er, als wenn sie einfach nur passieren.
Das mag ja sein.
Ich hab �berhaupt nichts gegen Fantasie.
Aber wir reden doch �ber Wahrheit.
Und nicht �ber das, was wir alles toll und super finden.
Wenn wir jetzt alles "Wahrheit" nennen,
ist mit dem Begriff ruck, zuck nichts mehr anzufangen.
Hannas Ex-Mann hat mal 'nen Schluck aus der Domestos-Flasche genommen.
Thomas, was soll das denn jetzt?
- Komm, das war doch jetzt... - Echt...
Ich wollte nur sagen, dass man da meist nichts machen kann.
Hanna, das war doch jetzt kein Vorschlag oder so.
Bjarne war Hannas Ex-Mann, der hat sie geschlagen und...
Er hat gedroht, mich umzubringen.
So Viel zum Thema, wer wann, wo und was aus Liebe macht.
Down in Albion They are black and blue
Sing mal!
I like to talk about that.
Na, komm.
Are you from around here? How do you do?
Bruderherz, komm!
Nein, das ist zehn Jahre her.
- Wegen dir spiel ich. - Ich blamiere mich.
Barclay James Harvest hast du immer gespielt.
Und Supertramp.
Und Ideal. Ideal, wei�t du noch?
Sex and drugs and Rock 'n'Roll
Mach ruhig Voll.
Ist das Ma� an Stumpfheit voll Da bleib ich k�hl
Kein Gef�hl
Der ganze Hassel um die Knete Macht mich taub und stumm
F�r den halben Luxus Legen wir uns nicht krumm
Nur der Scheich ist wirklich reich
Nur eure blauen Augen Machen uns so sentimental
So blaue Augen! Wenn ihr uns so anschaut
Wird uns alles andere egal
Total egal!
Deine blauen Augen sind ph�nomenal!
Unglaublich, dass wir jeden Abend hier sitzen
und �ber Hausbau und guten Wein reden.
Es kann doch nicht sein, dass ab 35 ein biologischer Prozess einsetzt,
der einen dazu zwingt,
ein Haus zu bauen und �ber guten Wein zu reden.
- Ich trink auch gern guten Wein. - Quatsch, August!
Erz�hl nicht so was! Das stimmt nicht.
Kein Mensch trinkt gern guten Wein. Das ist ein Ger�cht. Totaler Unsinn.
Wir wollen n�mlich einfach nur... Ich sag dir mal was...
Wir wollen einfach nur, dass es uns so gut geht,
dass es schei�egal ist, ob der Wein schlimm ist.
Vier Flaschen "Le Patron" bitte.
Was?
Vier Flaschen "Le Patron", oder was anderes Billiges.
Wir sind Austauschsch�ler und mit Interrail unterwegs
und wir haben Voll wenig Kohle.
Okay, also habt ihr's?
Ohne Zwischenatmen.
Weiter.
Los. �hm...
Wir tanzen jetzt. Los.
Wir tanzen jetzt.
Thomas?
Thomas!
- Buh! - Nein!
So, wer kommt noch mit 'ne Runde im See schwimmen?
Hier, Tee.
- Prost! - Danke.
Ich glaube deine Eltern haben was gemerkt.
Gute Nacht.
Morgen.
Tee?
Entschuldigt, wollen wir den Tisch in den Schatten stellen?
Ich w�rde auch lieber im Schatten sitzen beim Essen.
Du bist doch keine Haushaltshilfe.
Das ist mir echt unangenehm. Arbeiten am Haus, okay...
Ich mag das. Das klingt Vielleicht komisch, aber ich putze gern.
Wei�t du was?
Wir machen heute mal was anderes.
Komm. Wir fahren nach Berlin.
Hey.
- Wir nehmen dich schnell mit. - Was?
- Steig ein. - Quatsch, ist gleich hier Vorn.
Warte mal ganz kurz.
Ich glaub dir nicht, dass du �ber 800 Euro f�r die paar Rohre bekommen hast.
Das war fast 'ne Tonne reines Kupfer. Das ist richtig was wert.
Glaube ich dir nicht.
- Okay, ich hab etwas drauf gelegt. - Wie Viel?
Es tut mir leid.
Ich hab 'ne Riesenabfindung bekommen. Er ist mein Bruder.
Ich will wissen, wie Viel du f�r uns bezahlt hast.
Das ist mir total unangenehm. Sonst ruf ich da an.
Ich h�tte 'nen Flug gebucht und mich jeden Abend besoffen.
Vielleicht h�ttest du das einfach mal machen sollen.
- Was ist mit Hanna?? - Die ist ins Dorf gefahren.
Die wollte allein sein.
- lhr Wasser. - Danke.
Wow.
Hier, hab ich dir mitgebracht.
Danke.
Ich habe mir deinen Tee genommen. M�chtest du auch einen?
Ja.
Komm rein.
Hier, stell ihn hin.
- Setz dich doch. - Ja, ich...
- Einen Augenblick. - Ja.
Mein Vater kommt morgen.
- Versteht ihr euch? - Ja, eigentlich schon, ja.
Ah! Hannabel.
Herzlichen Gl�ckwunsch zu deinem Geburtstag.
- Hilf mir mal kurz, wie alt? - 36, Bo. Und zwar morgen.
Mo... Das wei� ich doch. Morgen, nat�rlich. Aber 36?
Das kann doch nicht wahr sein, was?
Das hier erst morgen auspacken, wenn dein Ehrentag wirklich gekommen ist.
�brigens, Entschuldigung, das ist Galina PetroVa.
- Hanna. - Galina.
Sie ist aus St. Petersburg. Sie spricht zwar kein Deutsch,
aber Verstehen tut sie alles. Nicht?
- Das ist Friedrich. - Ja.
- Der Bruder Von Thomas. - Hallo, ich bin der Bo.
- Friedrich. - Angenehm, Friedrich, sehr angenehm.
- Ja, Mensch, Tommy, du! - Altes Haus.
Ich wusste nicht, dass du so einen Bruder hast!
Na! Mein Gott,
diese umwerfende junge Dame ist doch wohl bitte sehr nicht Augustine.
Was? Leck mich am Arsch.
Da muss man sich ja geradezu in Sicherheit bringen.
Das ist ein De Tomaso Pantera. Ja, Wahnsinn.
�brigens, der Alejandro de Tomaso war eigentlich Argentinier,
ging dann Mitte 20 nach Europa,
sprach Vier Sprachen und ist dann bald Formel-1-Rennen gefahren
und hat dann schlie�lich seine eigenen Rennwagen gebaut.
Ein richtiger Entrepreneur.
Worauf hast du denn heute Lust?
Hm?
Sollen wir was grillen?
Es tut mir leid, dass mein Vater sich so benimmt,
aber er ist nun mal mein Vater und ich kann ihm nicht sagen,
dass er nicht kommen soll.
Wie geht's denn eigentlich Onkel Lars?
Soll ich 'ne Flasche Wein aufmachen?
Na ja, Onkel Lars hat sich scheiden lassen.
Wie?
- Wirklich? - Ja.
Ob's ihm besser geht, wei� ich nicht.
Hanna, das ist doch nicht dein Ernst.
Diese ganze Romantik,
bis der Tod euch scheidet, ist doch ein einziger Schei�
und allein dem Terror aus Romanen und Filmen zu Verdanken.
Ja, wenn man so will, der erste Kollateralschaden...
Hanna, bringst du Gl�ser mit?
Ja.
Der erste Kollateralschaden durch das Medienzeitalter.
F�r mich ist das Terror.
Romeo und Julia, Leute, das gr��te Liebespaar aller Zeiten?
Diese Teenager sollen unser aller Vorbild sein?
Wie? Unsere Idole,
denen alle erwachsenen Menschen der westlichen Welt nacheifern?
- Wenn es um die wichtigsten... - Prost.
Wenn es um die wichtigste Entscheidung in unserem Leben geht.
You gotta be kidding!
Schei�e, Schei�e, Schei�e!
Wer so einen Quark redet, dem kann man nur empfehlen,
so schnell wie m�glich Von einem Hochhaus zu springen.
Da kommen sie dann ihren Idolen nah.
Allerdings machen das die meisten ohne Hochhaus und ohne Springen.
Verehrtes junges und hoffentlich unVerdorbenes Wesen,
dies ist die Wahrheit �ber Erwachsene und die Liebe.
Eine weitere darf ich Ihnen eigentlich nicht sagen,
denn sie ist f�r die meisten Erwachsenen zu monstr�s,
um sie auszusprechen. Ich tue es trotzdem.
Wer hat uns Versprochen,
dass es auf der Welt f�r jeden jemanden gibt, zu dem er passt?
Oder den er liebt oder Von dem er sogar zur�ckgeliebt wird.
Ich wusste nicht, dass du dich so f�r die Wahrheit interessierst.
Da hast du allerdings Recht, liebe Tochter.
Die Wahrheit ist eine feine Sache.
Aber richtig spannend wird es erst bei der Unwahrheit.
Interesting.
And you are a Autor?
- Was hei�t Autor? - Schriftsteller.
You are a Schriftsteller??
No.
Author. You are an author?
No.
No.
Kinder, wer eine gute, kluge und sch�ne Frau sucht,
der sucht nat�rlich nicht eine, sondern?
- Drei, Oscar Wilde. . - Jawohl!
Aber ich suche einen guten Architekten.
Oh. Ich such 'nen Job.
- Nein!! - Ja.
Kommen Sie morgen mit nach Hamburg.
Das ist mein Ernst. Der Verlag plant einen Umzug.
- Bo. - Ja, ein paar Entw�rfe habe ich oben.
Na, wunderbar.
- Jetzt? - Ja, jetzt.
Ja.
Wir gehen mal kurz.
Stine.
Ist gleich okay.
Ich muss mir nur mal ganz kurz die Nase putzen.
Yes!
Happy Birthday to you Happy Birthday to you
Happy Birthday, liebe Hanna...
- Prost. - Hey, hey, hey!
Gl�ckwunsch.
Wer ist da?
- Ach, du bist das. . - Wer soll es sonst sein?
Was soll das hei�en? Wer soll es denn sonst sein?
August.
Geht ihr schwimmen?
Allerdings.
- Oscar Wilde. . - H�tte ich mir denken k�nnen.
"So etwas wie moralische oder unmoralische B�cher gibt es nicht.
B�cher sind gut oder schlecht geschrieben. Weiter nichts. "
Tsch�ss.
Br�tchen.
Ich glaube, ich w�rde mal Verschwinden an deiner Stelle.
Where is that guy?
What the fuck does he think he's doing?
Okay, Honey.
Bo, nothing is fucking okay!
- Galina, the car is back. - Shut the fuck up, Bo!
You fucking hear me?? I'm fucking tired of your shit!
- Bo!! - Hannabel?
- Fahrt ihr?? - I'll call you.
lf he touches my car once more,
I'll find someone to cut off his fingers!
Do you understand me?
- Kommt jemand mit?? - Ja.
- Lass mal, Stine, ich fahre. . - Schon okay.
Merkst du was?
Oui.
Oui?
- Oui. - Oui.
Was willst du denn heute essen?
Egal.
Egal? Du hast heute Geburtstag.
Tja, stimmt.
Na ja, also... Herzlichen Gl�ckwunsch zum Geburtstag.
- Keinen Wein? - Nein, danke. Heute nicht.
Hallo. Habt schon ohne uns angefangen, was?
Das hat's ja fr�her nicht gegeben.
Aber heute macht sowieso jeder, wozu er lustig ist.
Hey, sch�ne Lampe, geil.
Mann, toll. Hat's fr�her auch nicht gegeben.
- Setzt euch doch. . - Was gibt's denn?
Wolfsbarsch mit Kartoffeln und Fenchelcreme.
Was? Es gibt tote Tiere, KadaVer?
Was ist denn bei euch los? Bruder, was ist?
Schmei�t ihr jetzt alle Werte �ber den Haufen?
Hast du wenigstens das Boot fertig gekriegt?
Oh, Mann, entschuldige. Habe ich jetzt was Versaut?
Das tut mir echt leid. Wie hei�t denn der Kahn?
Hallo? Das Boot muss doch einen Namen haben.
lhr gebt dem Boot keinen Namen?
Was ist das f�r ein eklatanter Mangel an Poesie?
Wollt ihr euer Leben damit Verbringen, hier Bio-Kartoffeln zu schl�rfen?
Thai-Gem�se zu blanchieren, M�ll zu trennen und Solarzellen zu nutzen?
Das soll's gewesen sein oder wie? Also... Wie hei�t der Verdammte Kahn?
"Guter Bruder" w�re super oder "Nichtschwimmerin".
"Teetrinker" w�re super oder...
"Unser Haus ist 'ne Bruchbude, aber unser Boot ist toll", so als ein Name.
Thomas...
Es ist okay jetzt.
Es ist okay.
Ja? Es ist okay?
Und was ganz genau ist okay?
- Blaue Augen. . - Ja, nat�rlich.
Genau. Das Schiff muss "blaue Augen" hei�en.
Geil, August. Das m�ssen wir feiern. Ich mach keine Musik, Fritze.
Ich hab was anderes hier. Eher f�r die Augen. Macht mal zu.
Dann kann ich Hanna mein Geschenk geben.
machen. Augen zu!
Deded�. Es ist zwar kein kleines B�tchen geworden...
"sitzen bleiben und Augen zu. "
Das ist bescheuert. . Es ist doch Quatsch,
jetzt Raketen zu z�nden. Kapierst du nicht?
H�r auf mit der Schei�e! Sorry, dass es kein B�tchen ist.
Du bist meine Frau. Ich will dir mein Verdammtes Geburtstags...
Ist das dein Ernst, dass ich deine Frau bin?
Das willst du mir nun ernsthaft an den Kopf werfen?
Dass ich schlie�lich deine Frau bin? Du bist doch V�llig durchgedreht!
Lass mich los!
Auf den August.
Den sch�nsten Monat, den es je geben wird.
Alles in Ordnung?
Gib mir die Hand!
Hilfe!
Vielleicht ist ja irgendwann... die Zeit gekommen,
wo wir nicht mehr blindlings �berall hinlaufen m�ssen,
nur...
um zu gucken, wie es da ist.
Uns lebendig f�hlen k�nnen...
ohne dass immer etwas ganz Neues beginnt.
Ich glaube...
Ich glaube einfach...
wir m�ssen uns entscheiden.
Ganz einfach.
Hallo.
�hm... Wo bist denn du gerade?
Pass auf...
Friedrich, du tust jetzt mal ganz kurz, was ich dir sage.
Hallo.
Hallo.
"Come Into My World" Von Kylie Minogue, gesungen Von Vic Chesnutt
- � 2010 TITELBILD, Berlin - Susann Krause u. a.
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