All language subtitles for Der Krieg und ich - S01E01 - Anton aus Deutschland (1938 39).deu_NOCOLOR_JÓidőzítés!!!

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Original subtitles

Wir wollen euch mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit.

In die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Ich will auch endlich dazu gehören.

Wir machen weiter, wir geben nicht auf.

Endlich sind wir Soldaten.

Ich will, dass der Krieg aufhört.

Mama, Papa, wo seid ihr?

So etwas soll nie wieder ein Mensch erleben müssen.

Wir lassen uns nicht unterkriegen.

Der Zweite Weltkrieg. Kinder wie wir haben ihn vor langer Zeit erlebt.

Und wir wollen euch davon erzählen.

(Sprecherin:) Deutschland, 1938.

(Treibende Musik)

Hier lebt der zehnjährige Anton.

(Heute ist was los.)

(Alle fahren ins Zeltlager.)

(Alle tragen ihre schönen Uniformen.)

(Alle werden Abenteuer erleben.)

(Und ich? Ich muss einkaufen gehen.)

He Anton, wo ist denn deine Uniform?

Ach ja, du hast ja keine.

Ja.

Die haben es gut.

Ich darf doch auch nicht mit. Na und?

(Wie kann ich Papa bloß überreden, dass er mich mitmachen lässt?)

Ich wäre so gern dabei.

Hallo, Greta. - Hallo, Mama.

Ich mache uns einen Kakao, kommt ihr hoch? Anton, du auch?

Oh ja, machen wir.

Tschüss Anton, schön das Haus hüten.

Und viel Spaß beim Einkaufen. - Tschüss, Anton.

Wenn du bei uns bist, wird alles besser.

(Treibende Musik)

Das ist der Jugendverband der Nationalsozialisten,

der Nazis, die in Deutschland die Macht haben.

(Beklemmende Musik)

Die Hitlerjugend ist benannt nach Adolf Hitler, ihrem Anführer.

Er hat versprochen, die Probleme der Deutschen zu lösen.

Und genau das hoffen die Menschen.

Jetzt puste schon aus und wünsch dir was.

Meine Anmeldung. Kannst du die bitte unterschreiben?

Sag mal, Hitlerjugend? Wie oft denn noch, Anton?

Mama hätte das gemacht.

(Traurige Musik)

Ja, Mama hat immer versucht, dir jeden Wunsch zu erfüllen.

Aber hier wäre auch für sie Schluss gewesen.

Papa, alle aus meiner Klasse sind in der Hitlerjugend.

Ich bin immer der Einzige, der nicht mitmachen darf.

Ich will auch hin. - Anton.

Ich verstehe dich ja.

Aber ich kann nicht dabei zugucken, wie sie aus dir einen Nazi machen.

Wer ihnen nicht passt und etwas gegen sie sagt,

wird verprügelt oder verhaftet.

Das stimmt nicht. Sie geben den Menschen Arbeit.

Sie halten zusammen für ein starkes Deutschland.

Und wofür brauchen sie ein starkes Deutschland?

Damit sie wieder Krieg führen können.

(leise:) Woher willst du das wissen?

Was hast du gesagt?

(wütend:) Ja, sie geben den Menschen Arbeit.

Aber in der Rüstungsindustrie.

Und wofür brauchen sie die Waffen?

Anton ...

Hier.

Das hat mir der Krieg gebracht.

Krieg gewinnen immer die Fabrikbesitzer und Waffenverkäufer.

Aber die einfachen Menschen sterben oder werden zu Krüppeln gemacht. Ja.

(Anton seufzt.)

Du unterschreibst nicht?

Meinen Sohn bekommen die Nazis nicht.

Ende der Fahnenstange.

(Ich verstehe Papa nicht.)

(Die Nazis wollen doch nur, dass es uns besser geht.)

(Aber Papa redet immer nur vom Krieg.)

Der Erste Weltkrieg ist noch nicht lange her.

Deutschland hat ihn 1918 verloren.

(Beklemmende Musik)

Viele Deutsche sind danach arbeitslos und haben zu wenig Geld zum Leben.

Die Parteien streiten darum, wie es Deutschland wieder besser gehen kann.

Darunter ist auch die NSDAP,

die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

Ihr Anführer, Adolf Hitler, behauptet,

er sei der Retter Deutschlands.

Viele Deutsche sind begeistert und wählen seine Partei.

Die NSDAP wird immer stärker.

Hitler wird zum Reichskanzler ernannt.

Er verfolgt Gegner und andere Parteien

und gewinnt dadurch die Wahlen 1933.

So schafft es Hitler, die Macht an sich zu reißen.

(Ich will auch endlich dazugehören.)

(Wenn Papa es nicht erlaubt, muss ich es eben heimlich machen.)

(Schelmische Musik)

Findest du das richtig?

Nein, ich meinte in die Hitlerjugend einzutreten.

Bleiben wir trotzdem Freunde? - Hä?

Na klar bleiben wir Freunde, wieso?

Nur so. Viel Glück.

(Beklemmende Musik)

(Was ist mit Greta?)

(Hat sie was gegen die Hitlerjugend?)

Viele Kinder finden die Hitlerjugend gut und wollen mitmachen.

Die Nationalsozialisten locken die Kinder ganz bewusst mit Abenteuern.

wie Soldaten.

Wer wirklich dazugehören will, muss eine Prüfung bestehen.

Los, spring jetzt, Anton.

Du willst doch ein Hitlerjunge werden.

Na los, vorwärts!

Diese Prüfung besteht aus einem sportlichen Teil,

oft aus einer Mutprobe.

(Jubel)

Los, komm, beeil dich.

Außerdem muss jeder den Lebenslauf von Adolf Hitler aufsagen.

Er kämpfte im Ersten Weltkrieg für Deutschland,

dann wurde er Vorsitzender

1933 wurde er zum Deutschen Reichskanzler.

Seitdem hat er viel für uns Deutsche erreicht.

Am Ende leisten alle einen Schwur auf Adolf Hitler.

Sie sollen ihm gehorchen, ohne wenn und aber.

Von heute an wird er auch mein Führer sein.

Ich gelobe ihm ewige Treue.

Jungvolkjungen sind hart, schweigsam und treu.

Jungvolkjungen sind Kameraden.

Des Jungvolkjungen Höchstes ist die Ehre.

Ich gratuliere dir feierlich zur Aufnahme ins Deutsche Jungvolk.

(Ich habe es geschafft, endlich bin ich dabei.)

(im Chor:) Heil!

So wie Anton fühlen sich viele andere Kinder auch.

in einer Gemeinschaft von Gleichaltrigen zu sein.

(Dramatische Musik)

Wir Kinder hörten nicht mehr auf unseren Vater.

Es gab die Hitlerjugend und den Bund Deutscher Mädel.

Da wollten wir mitmachen.

In der Hitlerjugend erziehen ältere Jugendliche die Jüngeren zu Nazis.

Statt "Guten Tag" wird jetzt "Heil Hitler" gesagt.

Statt alter Volkslieder

werden die neuen, kämpferischen Lieder der Nazis gesungen.

♪ Vorwärts, vorwärts ...

Die Kinder werden benutzt.

Papa, Papa, da ist Anton.

Warum hat der so eine Uniform an?

Das weiß ich nicht, aber das kriegen wir raus.

(Au Backe! Was mache ich jetzt?)

Dein Vater muss wohl erst überzeugt werden.

(Ruhige ernste Musik)

Alle sollen Nationalsozialisten werden.

Und Adolf Hitler soll für alle das große und einzige Vorbild sein.

(Die Tür wird knarrend geöffnet.)

(Klimpernde Musik)

Heil Hitler, Herr Mayer. - Heil Hitler.

Ihr Sohn hat mir alles erzählt. Wir sind hier, um die Sache zu klären.

Lassen Sie ihn bei uns mitmachen.

Papa, wenn du es mir verbietest, bist du nicht nur gegen mich,

dann bist du auch gegen unseren Führer, Adolf Hitler.

Herr Mayer.

Als Feind unseres Führers können Sie ganz schnell Ihre Arbeit verlieren.

Können Sie Ihre Kinder nicht mehr ernähren, hm?

Meine Anmeldung für das Deutsche Jungvolk,

kannst du bitte unterschreiben?

Überlegen Sie es sich gut.

Unsere Kameraden können Sie auch ins Gefängnis stecken.

(Leise Musik)

(Ohne Rudi hätte ich das nie geschafft.)

(Irgendwann wird Papa stolz auf mich sein.)

(Beschwingte Musik)

Sehr vernünftig. Ach, und ...

Schönen Tag noch. Heil Hitler!

Heil Hitler! - Heil Hitler!

(Düstere Musik)

Adolf Hitler will eine gewalttätige und grausame Jugend,

vor der sich die Welt erschrecken soll.

eine teure Uniform kaufen.

Papa, findest du nicht, die Uniform sieht gut aus?

Glaubst du, die macht aus dir einen besseren Menschen?

Ja.

Sie macht aus dir einen Nazi. Ein Soldat, der nur Befehlen gehorcht.

Ich werde ein guter Nazi sein!

Anton, für mich gibt es keine guten Nazis!

Aber ich kann mit dir nicht darüber sprechen.

Ich muss auch an Konrad und Liesel denken.

Was meinst du?

Wenn ich irgendwas gegen die Nazis sage,

dann - zack - verpfeifst du mich an deine Kameraden.

(Papa hat Angst? Vor mir?)

(Denkt er etwa, ich will, dass er ins Gefängnis kommt?)

(Aber das will ich doch gar nicht.)

(Beschwingte Musik)

Die Angst der Menschen ist wichtig für die Nazis,

denn wer Angst hat, wehrt sich nicht.

Und ich glaube nicht, dass die Gegner,

die damals noch gelacht haben, heute auch noch lachen.

Auch den Politikern der anderen Parteien

jagen die Nazis große Angst ein,

indem sie sie verhaften oder sogar drohen, sie umzubringen.

Die Nazis schaffen in Deutschland die Demokratie ab.

Adolf Hitler kann jetzt machen, was er will.

Hitler verbietet alle anderen Parteien

und auch andere Jugendgruppen.

Die Menschen dürfen nicht einmal mehr lesen, was sie wollen.

Viele Bücher werden sogar öffentlich verbrannt.

Schon für einen Witz über Hitler kann man ins Gefängnis kommen.

So können die Nationalsozialisten all die Menschen bekämpfen,

die sie zu ihren Feinden erklärt haben.

(mehrere:) Juden raus! Juden raus!

Juden raus! - Lauter!

Juden raus! Juden raus!

Jetzt kapiert es auch der Dümmste,

die Juden müssen weg aus Deutschland. Mach das ordentlich!

Und du genauso! - Anton?

Hallo, Greta! Guck mal!

Greta, was ist denn los? (Nachdenkliche Musik)

Wir haben doch niemandem was getan!

Ich bin auch Jüdin.

Du bist was?

(Nachdenkliche Musik)

Wirklich?

Ja. Und ich hätte gedacht, wir könnten Freunde bleiben.

Aber ... aber das sind wir doch.

Und du jetzt auch nicht mehr, oder?

Aber ...

Warum hast du denn nie was gesagt?

Dreimal darfst du raten, warum ich das keinem erzählen darf.

(Greta ist Jüdin! Das ist gar nicht gut.)

Wir sind hier fertig, Abmarsch.

Anton, was ist los? Wir wollen weiter!

Willst du dich mit so was abgeben? Komm jetzt, Abmarsch!

(Angespannte Musik)

So wie Greta geht es allen jüdischen Kindern in Deutschland.

ich hatte nie mehr Kontakt mit ihnen.)

(Einige meiner Klassenkameraden, mit denen ich befreundet war,

erschienen in Hitlerjugend-Uniform, und ich war jetzt ihr Feind.)

Die Nationalsozialisten behaupten, Juden seien gar keine Deutschen.

Dabei gehören sie dazu. Sie haben nur eine andere Religion.

(Ich versteh das nicht.)

Warum darf ich nicht mehr mit Greta befreundet sein?

Die Nazis benutzen Juden als Sündenbock

Sie behaupten zum Beispiel, Juden seien Schuld

Juden werden benachteiligt und ausgegrenzt:

Sie dürfen per Gesetz nicht mehr überall arbeiten

und nicht mehr studieren.

Jüdische Kinder dürfen keine öffentlichen Schulen mehr besuchen.

Die Ausgrenzung und Anfeindung von Juden ― der Antisemitismus,

gehören zum Alltag.

(Rufe von draußen)

(Glas klirrt.)

Ich geh kurz nachschauen, was da los ist.

Und pass auf die Kleinen auf.

(Was ist da los? Was machen die da?)

In ganz Deutschland werden während der Pogromnacht im November 1938

Juden brutal angegriffen.

Schlägertrupps plündern jüdische Wohnungen und Geschäfte,

stecken Hunderte Synagogen, die Gotteshäuser der Juden, in Brand.

Polizei und Feuerwehr sehen tatenlos zu.

(Klopfen, langsame Geigenmusik)

(Klopfen)

Greta?

Dürfen wir rein kommen? - Was ist denn passiert?

Die sind in unsere Wohnung eingebrochen

und haben alles kaputt gemacht. Wir konnten wegrennen.

Aber jetzt wissen wir nicht wohin, wir haben überall geklopft.

Niemand hat aufgemacht. Niemand wollte uns helfen.

Ihr seid Juden. Wir dürfen euch nicht helfen.

Warum machen die das mit uns? Wir haben doch niemandem was getan.

Lass sie rein! Schnell! Kommen Sie. - Aber ... aber Papa!

Die verhaften jüdische Männer und bringen sie alle weg.

Aber Papa! - Ich will nichts hören!

Es ist unsere verdammte Pflicht zu helfen!

(Ruhige Musik)

Auch in unserem Haus sind die jüdischen Bewohner

Steine flogen, Glas splitterte.

Soviel Angst hatte ich selten ausgestanden.

Am nächsten Morgen sind Deutschlands Straßen übersät mit Glassplittern

und zerstörtem jüdischem Eigentum.

(Das war falsch! Das hätten die nicht tun dürfen.)

(Rudi muss mir helfen.)

Was ist denn los?

Unsere Kameraden haben heute Nacht unschuldige Menschen überfallen!

Unschuldig? Wen meinst du?

Sie und ihre Eltern haben doch niemandem was getan!

Juden?

Anton, du kannst mir vertrauen, wir sind doch Kameraden.

Hm?

Was ist denn passiert? Erzähl's mir!

Unsere Kameraden haben einfach die Wohnungstür eingetreten

und in der Wohnung alles kaputt gemacht.

Ich, mein Vater ... Wir mussten sie bei uns aufnehmen, weil ...

Sind die Juden jetzt bei dir zu Hause?

Na ja, sie trauen sich ja nicht mehr in ihre Wohnung.

Hätte ich das lieber nicht sagen sollen?

(Ruhige Musik)

Ich weiß, die Juden sollen raus aus Deutschland,

aber deswegen dürfen wir sie doch nicht einfach überfallen

und ihnen alles kaputt machen!

Ich verstehe dich. Es ist gut, dass du zu mir gekommen bist.

Ich werde mich persönlich drum kümmern. Abmarsch zu deiner Gruppe!

(Belebte Streichmusik)

(Alles wird gut. Auf Rudi ist Verlass!)

Klaus!

Gib Hauptmann Schwarz die Adresse von Anton.

Bei Familie Meyer sind Juden versteckt.

Abtreten.

(Was hab ich getan? Ich dachte Rudi kümmert sich!)

(Sie sollten sich doch entschuldigen!)

Die Nationalsozialisten entschuldigen sich nicht bei den Juden,

im Gegenteil.

noch gefährlicher als zuvor.

Fast 30.000 jüdische Männer werden in große Lager eingesperrt

und nur dann wieder freigelassen,

wenn sie ihr Geld und ihren ganzen Besitz abgeben

und versprechen mit ihren Familien Deutschland zu verlassen.

Viele jüdische Familien flüchten.

Papa, Papa!

Jetzt sag mir endlich, was los ist, Anton!

Ich hab's Rudi erzählt. - Oh!

(Ruhige Musik)

Sie kommen! Los, schnell! Ihr müsst euch verstecken.

Es tut mir so leid.

Dafür ist jetzt keine Zeit. Hier! Hilf ihnen. Ich bleib hier.

Papa! - Keine Sorge, mir passiert schon nichts!

(Ruhige Musik)

(Polternde Geräusche)

(Klopfen)

(Klopfen)

(Klopfen)

Heil Hitler! Herr Meyer?

Ja? - Zur Seite!

Wir haben den begründeten Verdacht, dass Sie Juden bei sich verstecken.

Tut mir leid, das muss ein Irrtum sein.

Anton hat mir erzählt, dass sie gestern Juden aufgenommen haben.

Wir verstecken doch keine Juden.

(Angespannte Musik)

Danke.

Klar, wir sind doch Freunde.

Wir werden schon rauskriegen, wo sie die versteckt haben.

Los, Meyer, mitkommen!

Das dürfen die nicht!

Frau Schubert, würden sie sich um meine Kinder kümmern,

solange ich weg bin? - Ja, natürlich!

Los, einsteigen! (Motorgeräusch)

Nicht nur Juden werden verhaftet, sondern auch alle, die ihnen helfen.

Doch das sind nur wenige.

Viel zu viele Deutsche machen mit, schweigen, schauen weg.

Die meisten sind einverstanden damit, wie Juden behandelt werden.

(mehrere:) Links, zwo, drei, vier, links zwo, drei, vier.

Links, zwo, drei, vier.

(Rudi hat uns verraten. Ich hasse ihn.)

(Am liebsten würde ich abhauen.)

(Ruhige Musik)

Ab 1939 ist es Pflicht, zur Hitlerjugend zu gehen.

Wer sich weigert, kann hart bestraft werden.

(Rufe im Hintergrund)

(Papa hatte Recht. Sie bereiten uns auf einen Krieg vor.)

(Ruhige Musik)

Adolf Hitler will den Krieg.

Deutschland soll die ganze Welt beherrschen.

Das erste Ziel ist Polen.

Adolf Hitler schickt die deutsche Armee an die polnische Grenze.

(Ruhige Musik)

"Lieber Anton! Es geht uns gut."

"Wir danken dir und deinem Vater sehr für eure Hilfe."

"Hoffentlich bis bald! Deine Greta."

(Eine Tür wird geöffnet.)

Papa? Papa!

(Gefühlvolle Musik)

Papa! Papa, Greta hat geschrieben.

Das hast du gut gemacht, Anton!

Haben sie dir wehgetan?

Papa! Es tut mir so leid! Das war alles meine Schuld.

Anton, du bist noch ein Kind.

Du bist nicht schuld.

Du kannst nichts dafür. Die Nazis sind schlau.

(Gefühlvolle Musik)

(Treibende Musik)

Wenig später überfällt die deutsche Armee das Nachbarland Polen.

Nach dem Überfall auf Polen greift Nazi-Deutschland auch Norwegen an.

In der nächsten Folge muss sich der Fischerjunge Fritjof

gegen fremde Soldaten wehren.

Den Jungen abführen, hier!

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