All language subtitles for Project.M.Das.Ende.der.Menschheit.2014.German.DVDRip.x264-LizardSquad

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Original subtitles

Ist es wieder da?

Gib mir zwei Sekunden. Ich bin dran.

Ja. Neustart aller Systeme erfolgreich.

Sind wir noch auf Kollisionskurs mit dem Weltraummüll?

Ja, aber ich sollte in der Lage sein...

Vergiss das, wir haben immer noch Probleme mit den Computern.

Ohne die kann ich die Station nicht auf sichere Distanz bringen.

Wie viel Zeit haben wir noch?

12 Minuten, bevor es kritisch wird.

QSA muss die Koordinaten weiterleiten.

Andrea, wie sieht es mit der externen Verbindung aus?

Immer noch offline. Justine arbeitet dran.

Das Paneel ist wieder an seinem Platz. Bin auf dem Weg zur Luftschleuse.

- Okay, mach auf. Ich bin an der Luftschleuse. - Öffne Luftschleuse.

Jonathan, ist das Antriebssystem online?

Ja, aber ich würde die Station nicht ohne die exakten Koordinaten bewegen.

Wir könnten vielleicht getroffen werden oder mittendrin landen.

Justine, wie viel Zeit noch?

Hab das Problem nicht gefunden, aber gleich.

Ich brauche Gewissheit, Justine.

Sechs Minuten bis zum Aufprall. Schlage vor, die Evakuierungsmaßnahmen einzuleiten.

Nein, ich bin zuversichtlich.

Okay, ich hab's.

Basis, dringend. Übermitteln Sie die Koordinaten des Weltraummülls.

Basis, dringend. Übermitteln Sie die Koordinaten des Weltraummülls.

Fünf Minuten bis zum Einschlag. Über- mitteln Sie die Koordinaten, verstanden?

M- Station, hier Xavier. Koordinaten gesendet.

Koordinaten erhalten.

Starte Triebwerke in fünf, vier, drei, zwei, eins.

Kollision verhindert. M- Station ist außer Gefahr.

Exzellente Arbeit. Was für ein 500. Tag.

Heute startet die Crew, die das Kommando auf der M-Station übernehmen wird.

Das erinnert uns daran, wie viel Zeit schon vergangen ist seit der Ansage

durch die Präsidentin von Quebec, Lea Leclerc, in ihrer ersten Amtsphase.

Die Regierung von Quebec ist stolz, grünes Licht geben zu dürfen

für die Mission "Projekt-M" der Quebec Space Agency.

Projekt-M ist ein wissenschaftliches und psychologisches Experiment.

Vier Astronauten müssen 1000 Tage auf der M-Station verbringen,

die die Erde umkreist.

Die Mission wird von dem berühmten Astronauten Vincent Kohler geleitet,

der als zweiter Mensch den Mars betreten hat.

Man fühlt sich so klein

und trotzdem unendlich groß, da man was tut, was noch keiner getan hat.

Es ist außerdem eine große Leistung, weil...

...es Hoffnung für die Zukunft unseres Planeten gibt.

Und Gott weiß, dass wir die brauchen.

Im Kampf gegen die Weltwirtschaftskrise,

verursacht durch den enormen Anstieg von Rohmaterialien,

wenden sich viele Unternehmen den Sternen zu.

Der Meeresspiegel war noch nie so hoch wie jetzt.

Die Nachfrage nach Trinkwasser ist höher denn je.

Wir nennen es nicht umsonst das "Neue Öl". Wasser ist unser Reichtum.

Unsere strikte Exportpolitik, was Wasser angeht,

hat internationale Spannung erzeugt und missfällt dem Privatsektor.

Aber unsere Ressourcen sind nicht unbegrenzt.

Um die Zukunft unserer Nation zu sichern, müssen wir uns dem Weltraum zuwenden,

wo wir eine Schüsselposition übernehmen.

Und wer sonst als der Stolz unserer Nation sollte diese Aufgabe übernehmen?

Luc Côté wurde zum reichsten Mann der Welt nach der Gründung von ADN-COM,

einem Unternehmen für Elektronik und Robotik,

dessen Produkte lebensnotwendig auf der ganzen Welt sind.

Seinem Kindheitstraum von der Eroberung des Weltraums folgend,

begibt sich Luc Côté auf eine Reise rund um die Erdbahn,

in Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Privatunternehmen.

Diese Erfahrung hat eine tiefgreifende Wirkung auf ihn.

Mögen Sie Murmeln? Ich liebe Murmeln.

Das ist unser Solarsystem, voll mit vergrabenen Schätzen.

Das ist Jupiter. Großer Planet, bestehend aus Gas und Stürmen.

Hundertmal größer als die Erde. Nicht sehr gastfreundlich, das sage ich Ihnen.

Das ist Europa. Nicht das mit Franzosen, Italienern und gutem Wein, nein.

Das ist einer von Jupiters Monden.

Und unter seiner Eisschicht könnte es Wasser und sogar Leben geben.

Und während wir reden, gräbt sich eine Roboter-Sonde, "Oasis",

durch die Eisschicht von Europa, um seine Geheimnisse zu lüften.

Und schließlich würden wir auch gerne Menschen dorthin schicken.

Aber 1000 Tage im Weltraum sind eine lange Zeit.

Also hatte ich die Idee für Projekt-M. Eine Testmission.

1000 Tage in der Erdumlaufbahn.

Und für diese Mission haben wir die Besten der Besten.

Meine Rolle als Missions-Designer ist, jeden Schritt der Mission zu konzipieren,

ob es nun technische Details sind, was die Crew an Tag 900 isst.

Es ist wie, als wenn man als Kapitän die beste Route nach Hause finden will.

Ich kenne die meisten Crewmitglieder bereits seit Jahren.

Wir sind praktisch wie Geschwister.

Ich bin außerdem Missionsspezialist für die Oasis-Sonde, die gerade auf Europa ist.

Meine Arbeit besteht darin, die Daten, die die Sonde sendet, zu analysieren.

Und wenn wir Glück haben, werde ich Zeuge einer großen Entdeckung.

Es ist sehr stimulierend zu wissen, dass unsere Arbeit die Welt verändern könnte.

Es gibt tägliche Wartungsarbeiten auf der Station.

Ich bin verantwortlich für die Elektronik auf der Station.

Ich koordiniere die wissenschaftlichen Experimente an Bord.

Und ich bin zuständig für die Kommunikation mit der QSA und anderen Stationen.

Ich muss für die physische und psychische Gesundheit der Crew sorgen.

Es ist ein Privileg, dort oben sein zu dürfen, zwischen den Sternen.

Obwohl es nur eine Testmission ist, ist sie enorm wichtig.

Es gehört zur Vorbereitung für die echte Mission zu Europa.

Und bedenkt man, dass ich der Erste sein will, der ihn betritt, dieses Mal...

...gibt es keinen Platz für Fehler und ich sorge dafür, dass es keine geben wird.

Technische Probleme machen mir keine Sorge, die Crew kann sie reparieren.

Wir haben so ziemlich alles simuliert, was dort oben passieren könnte.

Was mir Sorgen macht, ist, was passiert, wenn ein Crewmitglied krank wird?

Wenn wir zuhause mal frische Luft brauchen, gehen wir nur vor die Tür.

Und läuft es mal schlecht auf der Arbeit, können wir nach Feierabend nach Hause gehen.

Aber im Weltraum kann ich nicht einfach weg. Das ist das Problem.

Hey, kommt alle in den Kontrollraum!

"Süßwasser gefunden auf Europa"

Es gibt Unmengen von Wasser auf Europa, einem der Jupitermonde.

Diese Neuigkeit überraschte die Welt der Wissenschaft, die bis heute

davon ausging, dass, falls es Wasser auf Europa gibt, es Salzwasser sein müsste.

Diese Entdeckung wurde von der Oasis-Sonde gemacht,

die QSA bestätigte diese Informationen.

Wir alle wissen, dass dies eine der größten Entdeckungen unserer Zeit ist.

Eine Entdeckung, die nicht möglich gewesen wäre ohne die harte Arbeit der QSA,

von Luc Côté, seinem Team und der Crew der M-Station.

In Anbetracht dieser Leistungen gebe ich im Namen der Regierung bekannt,

dass wir Ihnen und den vier Helden im Weltraum

den Orden von Quebec verleihen.

Mach das Fischgesicht.

Ja!

- Komm schon. - Nein, nein, nein.

- Da ist noch was übrig. - Halt, halt, halt.

Okay...

Hey, wie hast du den Champagner an Bord geschmuggelt?

Ein Rätsel...

Du hattest Sex mit dem Missions-Designer, richtig?

Niemand kann mir widerstehen.

Darauf trinke ich.

Vincent, erzähl uns wie es auf dem Mars war.

Okay, sicher.

Es ist eine seltsame Erfahrung.

Die rote Erde unter den Stiefeln zu fühlen, zu wissen, dass man wirklich dort ist...

Der Erste zu sein, nun, der Zweite...

- Langweile ich dich? - Nein, bin gleich zurück.

Irreal ist, wieder zur Erde zurückzukehren und all die bekannten Gesichter zu sehen,

zum Bäcker zu gehen, in der Nachbarschaft zu spazieren...

Es wird alles bedeutungslos.

Jonathan, was geht da vor sich?

Wir bewegen uns.

Jonathan, warum bewegen wir uns?

Das? Das ist Jupiter. Europa ist irgendwo hier.

- Wir haben's geschafft. - Ja, haben wir.

Ankommender Sonnensturm.

Protokoll 55 wird eingeleitet.

Ein Sonnensturm ist ionisierte Materie, die aus der Photosphäre der Sonne kommt.

Sie enthält eine starke Radioaktivität aus dem elektromagnetischen Spektrum...

Was mein guter Freund damit meint, ist,

dass die Sonne Partikel ausstrahlt, die für unsere Astronauten gefährlich sind.

Auf der Erde schützt uns das Magnetfeld, aber nicht im Weltall.

Die M-Station ist so entworfen, dass der sicherste Ort für sie ihre Quartiere sind.

Und die sind komplett isoliert.

Du Perverser!

Was?

Hat es dir nicht gefallen?

Hör auf damit!

Ich wollte dir etwas sagen...

...ich bin gerne mit dir zusammen.

Protokoll 55, Code 37.

- War das länger als sonst? - Glaube schon.

Ich schau im Labor nach, ob alles okay ist.

Du bringst mich in eine schwierige Lage.

Alles lief perfekt, bis jetzt. Jetzt machst du zwei Fehler innerhalb 24 Stunden.

Du hast die Station bewegt, du hast Sex mit einem Crewmitglied.

Ich weiß, es ist fast vorbei. Aber ich hatte mehr von dir erwartet.

Wirst du das in deinem Bericht erwähnen?

Dann müssten wir auch erwähnen, dass wir zu viel getrunken haben...

...besonders der Commander.

Kommt alle sofort in die Küche!

BOMBENANSCHLÄGE IN DER U-BAHN VON MONTREAL

Die Hauptexplosion ereignete sich heute Morgen in der Metro von Montreal.

Die erste Explosion war heute Morgen um acht Uhr 45,

viele Arbeiter und Studenten waren dabei ihren Tag zu beginnen.

Wir schätzen, die Zahl der Opfer auf hunderte Tote und tausende Verletzte.

Die Präsidentin wird jetzt eine Ansprache an die Nation halten.

Gestern stand ich vor Ihnen wegen eines historischen Tages.

Die Menschheit zeigte sich von ihrer besten Seite,

wir fanden Süßwasser auf einem Jupitermond.

Heute ist auch ein historischer Tag, aber ein tragischer.

Die schlimmste Seite der Menschheit.

Es ist normal, wütend zu sein und einen Schuldigen finden zu wollen.

Und wir werden die Verantwortlichen finden, das garantiere ich Ihnen.

Aber im Moment, ich bitte Sie, diese Wut zu ersetzen...

...durch Mitgefühl für die Opfer und ihre Familien.

Luc, was ist los? Niemand hat uns kontaktiert?

Ich wollte erst die Situation eurer Familien bestätigt haben.

Keine Sorge.

Jonathan, dein Vater ist zuhause auf dem Land.

Justine, Andrea, all euren Familien geht es gut.

Vincent, können wir alleine reden?

Dann mal her mit den schlechten Neuigkeiten.

Dein Sohn wurde schwer verletzt bei dem Anschlag.

Er liegt auf der Intensivstation.

Ich will dich nicht anlügen, er schwebt noch in Lebensgefahr.

Wer war das?

Gerüchten zufolge soll es ein Terroranschlag wegen unserer Entdeckung gewesen sein.

Wir wissen nicht, ob die Verantwortlichen aus Quebec sind oder Ausländer.

Im Moment sind alle Verdächtige.

Halte die Kommunikation mit anderen Station minimal.

Hör zu, ich weiß, die Mission ist bald vorbei, du bist müde...

...und das erzeugt sicher noch enormen zusätzlichen Stress.

Ich muss dich nicht daran erinnern, wie wichtig diese Mission ist.

Wenn du auf dem Rückweg von Europa bist,

wird das solange dauern. Darum geht es bei Projekt-M.

Ich verstehe. Die Mission geht weiter.

An Tag 1000 holen wir euch zurück und das Ablöseteam wird euch ersetzen.

- Perfekt. - Versprochen.

Ist das alles?

Da ist noch etwas.

Am Tag 1000 wird uns das Ablöseteam ersetzen.

Luc sagte, dass alles wieder normal ist.

Die Mission läuft weiter wie geplant.

Okay.

Aber...

Wir haben unsere Kollegen bei den Anschlägen verloren.

Es ist Xavier.

Es tut mir leid.

Entschuldigt mich.

- Andrea? - Ja?

- Alles okay? - Mir geht's gut.

Für mich ist das Projekt-M die logische Schlussfolgerung meiner Forschung.

Was danach kommt, führt hoffentlich in ein normales Leben.

Ich werde meine Beziehung neu bewerten, die für Zeit auf Eis gelegt ist.

Vielleicht eine Familie gründen.

Am meisten werde ich meine Familie und Freunde vermissen.

Zum Beispiel, als Vincent auf dem Mars war,

gab ihm der Gedanke daran seinen Sohn wiederzusehen,

die Kraft, die Mission fortzusetzen.

- Hey, Dad. - Hey.

Ich kann mich immer noch nicht bewegen.

TAG 926 24 TAGE NACH DEN ANSCHLÄGEN

Meine Hände...

Ich weiß nicht, ob ich je wieder spielen kann.

Keine Sorge. Du bist stark. Du bist mein Sohn.

Wow, du wirst besser. Beeindruckend.

Das weiß ich doch.

Ich wünschte, du wärst hier, Dad.

Ich auch.

- Gibt es ein Problem mit der Verbindung? Ich wurde unterbrochen. - Du auch?

Justine?

Ich zeig's dir.

Justine!

- Es gibt keine Verbindung. Das ist deine Aufgabe. - Ich check das sofort.

Diagnose läuft.

Auf unserer Seite ist alles in Ordnung.

Was ist das?

Hey!

Was ist los?

QSA hört ihr mich? Hier ist Andrea Sakedaris, bitte kommen.

Sendet ein Signal auf allen Fre- quenzen. Wir müssen QSA erreichen.

Justine! Justine!

- Ich brauch eine Bestätigung, was da unten los ist. - Was meinst du?

Den Ursprung der Explosionen, los!

- Jonathan? - Jo! Jo?

Keine Antwort auf allen Fre- quenzen. Als wäre niemand zuhause.

Justine!

Die Satelliten messen große Mengen Strahlung über Städten, Montreal eingeschlossen.

Es waren Nuklearexplosionen.

Überprüf das noch mal. Ich will sicher sein.

Andrea. Andrea!

- Die Station der Deutschen. Öffne die Frequenz! - Okay, los.

Hier ist die Wissenschaftsoffizierin der M- Station von Quebec. Antworten Sie!

Hallo, Andrea. Hier Kommandeur Philip Dreher von der deutschen Nationalstation.

Schön, wieder mit Ihnen zu sprechen. Wie ist Ihre Lage?

Wir haben den Kontakt zur Erde verloren.

Können Sie Kontakt zu Ihrer Basis aufnehmen?

Nein, wir haben den Kontakt mit Berlin verloren.

Tatsächlich können wir keine Verbindung mit der...

Antworten Sie!

Was soll das?

Wir sind ganz klar im Krieg. Wir wissen nicht, wie die geo-strategische Lage ist.

Bis wir andere Befehle bekommen, werden wir Funkstille halten. Priorität ist QSA.

Andrea!

- Nur so finden wir raus, was los ist! - Ich sagte, nein! Das ist ein Befehl!

Wir müssen gehen.

Gehen?

- Ja, evakuieren. - Nein, unsere Leben sind nicht in Gefahr.

- Öffne die Frequenz zu den Deutschen! - So machen wir das hier nicht.

Das reicht!

Wir wissen nicht, was auf der Erde los ist. Vielleicht sind wir hier sicherer.

Solange wir keine neuen Befehle von der QSA erhalten,

ist unsere Priorität die Mission. Und die werden wir beenden!

Jetzt ist nicht die Zeit, um an deine Karriere zu denken.

Es ist Zeit, an unsere Familien zu denken.

An deinen Sohn.

Flugingenieur Roberval. Sie dürfen wegtreten. Das ist ein Befehl.

TAG 932 6 TAGE NACH DER NUKLEAREXPLOSION

Los!

Los, wirf!

So gut bist du nicht. Ich dachte, Basketball wäre dein Sport.

Nein, ich hab nur einmal auf der Highschool gespielt.

- Machst du Witze? - Nein, ich dachte, es wäre dein Sport.

- Nein. - Hast du nicht immer gespielt?

- Nein, ich hasse es. - Hast du nicht als Kind gespielt?

Nein, ich war nie gut darin.

Was machen wir dann hier?

Zwei Idioten.

Wir spielen schon seit 40 Minuten.

Und wir haben nicht einmal getroffen. Gib mir den Ball.

Können wir nicht etwas anderes tun?

- Wir könnten Volleyball spielen. - Lass uns einen Korb machen.

Entschuldige, das ist mein Telefon.

QSA, hier ist M-Station, hört ihr mich.

QSA, hier Commander Kohler, bitte kommen.

- Ich soll private Sitzungen abhalten? - Ja.

Ich brauche von allen eine psychische Beurteilung.

Wir sind für auf so eine Situation nicht vorbereitet. Ich will Probleme vermeiden.

Mich eingeschlossen.

Mein Spezialgebiet ist die Forschung, nicht die klinische Vorgehensweise.

- Ist mir egal, wenn wir damit Probleme verhindern können, tust du es. - Nein!

- Das ist ein Befehl. - Nein

Das ist eine ethische Frage.

Und ich bin auch nicht in der Lage, um...

Du willst, dass ich eine Psychologin sein soll.

Aber ich kann eine Freundin sein.

Ja, ich war auf dem Mars. Es ist unglaublich.

Aber ich war Zweiter...

Ich wusste, dass ich den Rest meines Lebens im Schatten verbringen werde.

Das hat mich krank gemacht.

Ich vergaß, warum ich das tat.

Ich vergaß, warum ich Astronaut werden wollte. Selbst jetzt...

Ich weiß nicht.

Zumindest habe ich Iouri.

Ihm ist es egal, ob ich Astronaut bin oder nicht.

Er ist schon glücklich, wenn ich einfach nur da bin für ihn.

Und ich bin nicht dort.

Den Astronauten ist klar, dass sie vielleicht nie mehr nach Hause kommen.

Die Mission ist erst vorbei, wenn sie die Erde betreten.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich meine Karriere auf Eis legen,

um mich von meiner jetzigen Situation zu lösen und um...

...die Welt zu entdecken.

Darum geht's, wenn man Astronaut ist.

Es ist dieser Durst danach, ein Entdecker zu sein.

Ich glaube, dass es unser Ziel ist, ständig die Grenzen zu erweitern.

Die Welt zu verändern.

Es gibt keine Entdeckung, die eine einstimmige Reaktion provoziert.

Einige mögen es, andere nicht. Es provoziert Veränderung.

Einige können sich Veränderungen leicht anpassen,

andere denken, dass sie es können...

Und manche können es nicht.

Als Commander habe ich natürlich große Verantwortung.

Es ist, als wäre man der Dirigent eines Orchesters.

Man muss alles koordinieren und dafür sorgen, dass alles funktioniert.

Man muss die schwierigen Entscheidungen treffen. Was nicht immer leicht ist.

Wir sind zu viert. Also wird es auch unterschiedliche Meinungen geben.

Und es ist mein Job, die schwierigen Entscheidungen zu treffen.

Es ist auch mein Job zu motivieren.

Wenn wir da oben sind...

...wird es Momente geben, in denen wir Motivation brauchen werden.

Dafür werde ich da sein.

Bravo, liebe Crew vom Projekt-M.

Die Mission ist erfolgreich gewesen. Nach 1000 Tagen im Orbit

haben sie bewiesen, dass eine Reise zum Mond Europa möglich ist. Sie sind...

ALARM

- Was ist das für ein Alarm? - Ich weiß nicht.

Ich überprüfe es. Weck die anderen.

- Jonathan? - Was ist los?

Alarm! Zwei Minuten bis zum Start der Kapsel.

Es ist Vincent! Er ist in der Kapsel.

- Vincent, was machst du? - 1 Minute 30 bis zum Start der Kapsel.

Komm schon, öffne die Luke!

Komm schon, Vincent!

Öffne die Luke!

Komm schon, Vincent! Das ist nicht lustig!

Eine Minute bis zum Star der Kapsel.

Komm schon!

Los, los, los!

30 Sekunden bis zum Start der Kapsel.

30 Sekunden bis zum Start der Kapsel.

Schließ die Luke!

Versiegel die Luke!

- Zehn, neun, acht... - Brich den Start ab!

- ... sieben, sechs, fünf... - Brich den Start ab! - Funktioniert nicht!

- ... vier, drei, zwei... - Es funktioniert nicht! - Schnell!

...eins. Abwurf der Kapsel.

Kapsel abgeworfen.

Halt ihn fest!

TAG 1002, VIER STUNDEN NACH DEM VERLUST DER KAPSEL

Was machen wir jetzt?

Was machen wir mit ihm?

Ich weiß nicht.

Du hast nur Angst davor, was das bedeutet.

Ist er nach deiner medizinischen Expertise noch in der mentalen Lage zu kommandieren?

Ich müsste erst eine Beurteilung erstellen.

Wir stimmen wohl alle zu, dass dies eine besondere Situation ist.

Ist er mental in der Lage zu kommandieren?

Nein.

Dann weißt du, was du tun musst.

Laut Artikel 47, Abschnitt drei, der Verordnung vom QSA...

...ist Commander Köhler nicht mehr men- tal in der Lage seine Pflicht zu erfüllen.

Er wird deshalb seines Kommandos enthoben.

Auf unbegrenzte Zeit.

Als nächster ranghöchster Offizier...

...übernehme ich das Kommando...

...über die Station und die Mission, Projekt-M.

Was noch davon übrig ist.

Glückwunsch.

Ich kann nicht fassen, dass wir noch nie hier waren.

Ich glaub, ich hab die Schlüssel im Auto vergessen.

Bin gleich zurück.

Warte, ich glaube, ich hab sie.

Xavier...

Warte, ich...

Das ist wirklich toll. Es ist nur...

Ich weiß nicht, ob das Timing gerade so gut ist.

Ich werde drei Jahre weg sein.

- Ich werde auf dich warten. - Ich weiß...

Drei, vier, fünf Jahre, wenn es sein muss.

Ich werde hier sein, wenn du da oben bist. Ich werde hier sein, wenn du zurückkommst.

Ich weiß, wie wichtig dir das ist.

Also ist es mir auch wichtig.

Mein Sohn...

TAG 1002, 27 STUNDEN NACH DEM VERLUST DER KAPSEL

Was machst du?

Was machst du? Hör auf!

Hör auf.

Soll das ein Witz sein?

Seit wann bist du denn "Mr. Professionell"?

Was machst du?

Was soll das? Hör auf damit, bitte.

Schluss!

Raus.

Ich kann es nicht erwarten.

Abzureisen...

Rund um die Welt.

Vielleicht sollten wir unsere Namen ändern?

Alles okay?

Ich hab ein Angebot bekommen.

Es heißt Projekt-M.

Es sind drei Jahre im Weltraum.

TAG 1002, 36 STUNDEN NACH DEM VERLUST DER KAPSEL

Ich kann mich nicht mehr an viel von gestern erinnern.

Ich wollte nur meinen Sohn finden.

Und deine Crew dem sicheren Tod überlassen?

Ich hätte Hilfe geschickt...

Nein, nein. Du kannst nicht den Helden spielen.

Genau wie wir, hast du keine Ahnung, was da unten los ist.

Der Kerl, der auf dem Mars war.

Der Kerl, der davon besessen ist, dass wir dem Protokoll folgen.

Du bist ein Heuchler und ein egoistischer Feigling.

Du verdienst diese Uniform nicht. Fick dich.

- Fick dich selbst! - Wer hat denn die Kapsel abgeworfen?

Für wen hältst du dich?

Mund halten!

Ich hab jetzt das Kommando.

Ich will nichts mehr hören oder ich sperre euch beide ein.

Ich schmeiß dich eigenhändig raus, also wisch dir das Grinsen aus dem Gesicht.

Wir können nicht zur Erde zurück und es scheint keine Hilfe von außen zu kommen.

Ich habe alle Vorräte aufgelistet. Medizin, Essen, Wasser und Energie.

Wenn wir rationieren, haben wir noch 25 Tage.

So viel Zeiten haben wir, um uns einen Plan B auszudenken.

Und woher willst du einen Plan B zaubern?

Willst du jetzt deine Show abziehen?

Dank ihm hier müssen wir durch den Weltraum driften. Es gibt keine Alternative.

Und was, wenn wir eine Lösung finden?

Nach all den nuklearen Explosionen auf der Erde...

Nachdem wir drei Monaten von allen abgeschnitten sind...

Denkst du, dass du deinen Hund und deinen Freund so vorfindest wie früher?

Los, ich will einen netten psychologischen Spruch hören.

Erzähl mir von meinen Problemen und Widersprüchen. Schreib einen Bericht.

Fick dich!

Justine...

Wusstest du, dass Andrea und Xavier ein Paar waren?

Projekt-M, das sind drei Jahre im Weltraum.

Verrückt, oder?

So lange ist das nicht. Wir können danach noch verreisen.

Vor kurzem sagtest du, dass du das satt hast. Und mit all dem aufhören willst.

Das ist eine einzigartige Möglichkeit.

Es gibt hunderte andere Astronauten, aber sie haben sich für mich entschieden.

- Das war nicht meine Frage... - Ich konnte nicht nein sagen.

Ist es wirklich das, was du willst? Das ist meine Frage.

TAG 1018, 17 TAGE NACH DEM VERLUST DER KAPSEL

Was ist los?

Warum unternehmt ihr nichts?

Es ist unsere Schuld.

Es ist unsere Schuld.

TAG 1018, EINE STUNDE NACH JUSTINES SELBSTMORD

EINGEHENDE ÜBERTRAGUNG

Hier, die Wissenschaftsoffizierin der M-Station, bitte kommen.

Hallo, Andrea. Hier ist Kelvin Ivanovitch Droski von der russischen Station.

Ich brauche medizinische Hilfe. Bitte um Erlaubnis, an Bord kommen zu dürfen.

Jo!

Halt ihn fest.

Langsam, ganz langsam.

Alles wird gut.

Er hat eine große Menge radioaktive Strahlung abbekommen.

- Wie sieht es aus? - Eine tödliche Dosis.

Wir haben nicht die Möglichkeiten, ihm zu helfen.

Das macht es einfacher.

Was meinst du?

Seine Kapsel ist eine Soyus. Sie hat nur Platz für drei. Wir sind vier.

Wir werden wohl noch Platz für eine vierte Person machen können.

Nein, es gibt kaum Platz im russischen Modell. Sehr effizient, aber veraltet.

Die Kapsel kann nur ein gewisses Gewicht tragen.

Ansonsten könnte der Fallschirm reißen oder die Kapsel könnte zerfallen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass sich unsere Situation geändert hat.

Die Solarpaneele versorgen die Station mit Strom.

Und wir haben nur noch ein Minimum an Lebensmitteln.

Das Problem ist, dass wir ohne Nachschub nur noch 12 Container haben.

Die Station wurde nicht entworfen, um sich für immer selbst zu versorgen.

Wir haben noch 10 oder 12 Tage, bevor es kritisch wird.

Du kennst die Symptome, Andrea.

Schwindel, Erbrechen, Halluzinationen...

Ich will nicht so sterben.

Also, wenn seine Lage kritisch ist, dann...

Wir haben gerade erst Justine verloren.

TAG 1019, FÜNF STUNDEN NACH ANKUNFT DES RUSSISCHEN ASTRONAUTEN

Vielen Dank.

Mir ist das Essen vor ein paar Tagen ausgegangen.

Danke, dass Sie mir geantwortet haben.

Commander Droski, waren Sie nicht zu dritt auf der Station?

Wir hatten Probleme mit einem unserer

Anti-Strahlen-Deflektoren während des Sonnensturm.

Die Zeit verging und...

Ich sah meine Crewmitglieder sterben.

Wir hatten hier auch Probleme.

Ein Crewmitglied hat Selbstmord begangen.

Tut mir leid.

RÜCKKEHR ZUR ERDE MIT SOYUS-KAPSEL UNMÖGLICH

Ich weiß, wie krank ich bin.

Ich habe nicht mehr viel Zeit übrig.

Hier.

Auf der Erde kann man Sie behandeln.

Auf der Erde...

Wissen Sie, was passiert ist?

Der größte Krieg aller Zeiten.

Das haben wir uns gedacht. Aber warum?

Wegen eurer Entdeckung.

Wegen dem Wasser?

Was ist so lustig?

Sie müssen mir nichts mehr vormachen.

Ich weiß, dass das Wasser nur die offizielle Story war.

Was meinen Sie mit "offizielle Story"?

Wovon reden Sie?

Was denken Sie, haben Sie gefunden auf Europa?

Wir haben Süßwasser gefunden. Das zeigen die Daten.

Was ist los?

Zugang gewährt.

Okay, das haben wir gefunden.

Diagnose läuft.

Was ist los?

Diagnose läuft.

Diagnose läuft.

- Warum habe ich das nicht gesehen? - Was ist es?

Diagnose vollständig.

Was ist es?

Ich weiß nicht, aber...

Wir haben nicht nur Wasser gefunden.

SEKTOR GL-30-21: UNBEKANNTES OBJEKT

TAG 1019, EINE STUNDE NACH DER ENTDECKUNG

UNBEKANNTES OBJEKT

Ein Fehler an der Sonde? Eine Falschmeldung?

Sicher, dass das nicht von Menschen ist?

Unmöglich.

Kein Mensch war je weiter als der Mars. Und so etwas Großes haben wir noch nie gebaut.

Das ist nicht von Menschen gemacht. Und es ist anscheinend schon eine Weile dort.

- Es ist sehr fortgeschritten. - Und sehr mächtig.

- Wie kommt es, dass... - Wir haben nach Wasser gesucht und nichts anderes.

Warum hat Luc uns das nie gesagt? Er muss davon gewusst haben.

Wie kommt es, dass sie es wissen? Es ist doch deine Sonde.

Die Informationen...

Die Informationen verbreiteten sich schnell.

Viele Länder haben die Daten gestohlen und sie dechiffriert.

Also, muss Luc davon gewusst haben, als er uns kontaktierte.

Er wollte sicher, dass wir uns auf die Mission konzentrieren. Ich kenne Luc.

- Weiß die Zivilbevölkerung davon? - Ich denke nicht.

Es wurde als Krieg wegen der Wasserkrise verkauft.

Die Menschen müssen es erfahren.

- Es muss Überlebende geben... - Nein, wir müssen vorsichtig sein.

Das könnte den Glauben und Religionen zerstören.

Es wäre unverantwortlich, das für uns zu behalten.

Wir müssen uns den Fakten stellen.

Wir sind vier zurückgelassene Astronauten im Weltraum.

Wer glaubt uns schon, dass wir ein außerirdisches Raumschiff gefunden haben?

Ich kann es selbst kaum glauben.

Viele wissen nicht mal, dass Jupiter einen Mond hat. Und du willst ihnen das sagen?

Wir wissen nicht, was auf der Erde los ist und wie man uns empfangen wird.

UNBEKANNTES OBJEKT

Sag mir ein russisches Schimpfwort.

Sag mir ein russisches Schimpfwort.

Verdammt.

Verdammt, da ist ein Alienraumschiff unter Kilometern von Eis begraben.

Das könnte unsere Ansichten ändern, über das Leben, das Universum, unseren Ursprung.

Es würde nicht mehr um Hautfarben ge- hen, sondern ob man Mensch ist oder nicht.

Das ist eine unglaubliche Chance der Menschheit, sich zu vereinen.

Ich will wissen, wer sie sind. Warum sie da gebaut haben und wie. Und wo sie herkommen.

Wir sind Astronauten.

Das bedeutet, wir sind Entdecker. Wir sind Wissenschaftler.

Wer außer uns könnte das tun?

Wie wollen wir das machen?

Wir kehren damit zur Erde zurück.

Keine Sorge, ich weiß, was Strahlung verursacht.

Es wird nicht besser.

TAG 1023, VIER TAGE NACH DER ANKUNFT DES RUSSISCHEN ASTRONAUTEN

Danke.

Ihr internationaler Ruf ist gerechtfertigt, Doktor Andrea.

Ich habe eine Frau in St. Petersburg.

Sie erinnern mich an sie. Braunes Haar...

Ehrliche Augen.

Sie hat ziemlich viel Charakter.

Sie ist der Mann im Haus.

Ich vermisse sie wirklich sehr.

Und Sie? Haben Sie auch jemanden?

Andrea, komm bitte in den Kontrollraum.

- Bin gleich zurück. - Ja, ja.

Wie lange?

Er wird nicht vor unserer Abreise sterben, wenn es das ist, was du wissen willst.

- Wir müssen es ihm sagen. - Nein.

Wie könnt ihr so etwas mit eurem Gewissen vereinbaren?

Er mag sympathisch sein, aber er gehört nicht zur Crew.

Du hast also entschieden, das Kommando wieder zu übernehmen?

Dachte ich mir doch.

Ich hab mich immer danach gesehnt, von dort wegzukommen.

Jetzt will ich nur noch zurück.

Wir haben uns seit drei Jahren nicht gesehen.

Und du schreibst mir einen Brief?

Andrea...

Wo ist eure Rettungskapsel?

Ich war noch nie so gut im Reden, aber ich wollte sagen...

Jonathan!

Ihr habt den Russen aufgenommen

um seine Kapsel zu stehlen und ihn zum Sterben zurückzulassen?

Öffnet die Luke oder ich töte sie!

Kelvin! Kelvin!

- Ihr werdet nicht ohne mich gehen! - Was reden Sie da?

Zugang verweigert.

- Wo ist eure Kapsel? - Öffnen Sie die Tür, dann reden wir.

- Öffnen Sie die Luke! - Das Betriebssystem reagiert nicht.

- Öffnen Sie! - Denken Sie, wir lassen Sie gehen, wenn Sie sie töten?

Wir können reden. Lassen Sie mich gehen.

Vergiss es. Ich muss die Tür manuell öffnen. Ich hol mein Werkzeug.

- Lassen Sie die Waffe fallen! - Gib mir den Code!

Andrea!

Gib mir den Code!

Zugang verweigert.

- Wir öffnen die Tür. - Er hat die Tür kurzgeschlossen.

Er schließt die Luke kurz. Die Luftschleuse könnte Druck verlieren.

Geben Sie mir den Code!

Sie wollen den Code?

Geben Sie mir den Code!

- Geben Sie mir den Code. - Ich sage Ihnen den Code.

Ich hab's gleich.

Andrea, wir sind gleich da.

Der Code lautet 1188.

Was macht sie?

- Andrea! - Warum hat sie das getan?

- Andrea, halt! - Gehen Sie, wenn Sie wollen.

Halt ihn auf!

Zugang gewährt.

Sie können alleine in Ihrer Kapsel verschwinden.

Oder...

Okay!

...Sie hören mir zu.

Nehmen Sie meine Entschuldigung an.

Bleibt stehen! Das ist ein Befehl!

Ich habe das Kommando.

Wir könnten die Zeit nutzen, um uns zu erklären.

Bitte...

Zum Wohle der Welt.

Zum Wohle der Welt.

Auf die Freundschaft zwischen unseren Nationen.

Wir könnten uns mit den Triebwerken dem Planeten nähern.

Dann könnten wir die Erdanziehungskraft nutzen, um in die Atmosphäre einzudringen.

Laut den Berechnungen von Kelvin und mir,

sollten wir landen können wo wir wollen, hauptsächlich in Quebec.

Wann ist unser Zeitfenster für die Abreise?

In zwei Tagen um 14 Uhr.

Ohne Hilfe von der Erde wissen wir nichts über die Wetterbedingungen

und auch nicht die exakte Position unserer Landung.

Es gibt vielleicht eine Möglichkeit, dass vier Leute in die Soyus passen.

Aber das Risiko, dass die Mission scheitert, wäre höher.

Keine Option. Dafür sind die Informationen zu wichtig. Wir müssen Erfolg haben.

Es steht außer Frage, dass Sie zurückblei- ben. Sie müssen mit nach Hause kommen.

Wir sind eine vereinte Front, okay?

Ich bleibe hier.

Ich bin verantwortlich für den Verlust unserer Kapsel.

Ihr braucht mich nicht für den Rückflug.

Ich bin bereit, für das, was ich getan habe, zu bezahlen.

Meine Entscheidung ist endgültig.

TAG 1025, 36 STUNDEN VOR ABFLUG

TAG 1026, 26 STUNDEN VOR ABFLUG

TAG 1026, 17 STUNDEN VOR ABFLUG

TAG 1026, NEUN STUNDEN VOR ABFLUG

"Mein lieber Sohn, ich wünschte... "

EINGEHENDER ANRUF

TAG 1026, VIER STUNDEN VOR ABFLUG

Kann ich dich etwas fragen?

Ja.

Kannst du meinen Sohn finden?

Und gib ihm das.

Machst du das?

Du kannst dich auf mich verlassen.

Danke.

Danke.

Such deinen Vater, okay?

Okay.

Wir haben uns seit drei Jahren nicht gesehen. Und du gibst mir einen Brief?

Ich war noch nie gut im Reden.

Ich weiß, was drin steht. Ich weiß, dass du mir nie vergeben wirst.

Weißt du, dass ich jeden Tag versuche es wiedergutzumachen?

Jeden Tag.

Ich wollte dir nur sagen...

Was soll das? Hey, ich rede mit dir, was soll das werden?

Ich hab bei Projekt-M zugesagt.

Ich gehe für drei Jahre in den Weltraum.

TAG 1026, ZWEI STUNDEN VOR ABFLUG

- Wo ist Jonathan? - Er räumt seine Sachen zusammen.

Deine Ausrüstung ist hier.

- Ich werde nicht gehen. - Wie bitte?

Alle Daten Europa betreffend sind auf dieser Festplatte.

Ich werde sie auf allen Frequenzen senden, so dass jeder Zugang zu ihnen hat.

Was soll das werden?

Ich werde hierbleiben.

- Nein, das haben wir besprochen... - Bitte!

- Das ist entschieden! - Hey!

Ich hab mich klar ausgedrückt!

Bist du fertig?

Andrea ist bekannt, Kelvin ist die ver- einte Front und du warst auf dem Mars.

Wer bin ich?

Wenn wir wollen, dass die Menschen uns zuhören, dann müsst ihr gehen.

Ich werde die Daten von hier senden so lange ich kann.

Im Austausch dafür...

Finde meinen Vater und gib ihm das hier.

Ich bereite alles vor...

Wir werden Hilfe schicken, so schnell wir können.

Das wäre cool.

Danke, Jo.

Jonathan ist sehr intelligent. Sein Gehirn und seine Logik sind außergewöhnlich.

Er kann sehr komplexe Probleme analysieren und lösen.

Das macht ihn zu einem unersetzbaren Soldaten an Bord.

Er ist wie ein kleiner Bruder für mich.

Er ist sehr solide und stark.

Man kann auf ihn zählen und er ist ein beeindruckender Wissenschaftler.

Jonathan ist ein sehr guter alter Freund.

Er ist sehr geradeaus, aber er hat ein Herz aus Gold.

Und er sieht gut aus.

Drei Jahre...

Es ist schwer zu sagen, wer sich verändern wird und wer nicht.

Ich weiß nicht, was passieren wird.

Aber ich bin optimistisch, dass...

Dass die Person, die ich gefunden habe, auf mich warten wird.

Im Weltraum sein zu dürfen ist ein Privileg

Aber es verändert die Wahrnehmung unserer Realität...

...unseres täglichen Lebens.

Wenn man so weit von unserem Planeten entfernt ist,

kommen einem all die kleinen Probleme, die man zuhause hat...

Sie wirken so absurd von dort oben.

Aber am Ende geht es immer um die gleiche Sache.

Es ist eine kleine Sache.

Um die Menschen an deiner Seite.

Die Menschen, die deinen Pfad kreuzen.

Das Team an deiner Seite.

Die großen Dinge, die man zusammen vollbringen kann.

Wie man zusammen Geschichte schreibt.

Und alle zusammen schreiben wir die große Geschichte.

Mein Name ist Jonathan Laforest, Projekt-M-Missions-Spezialist

an Bord der M-Station der Quebec Space Agency.

Wir haben nicht nur Wasser auf Europa gefunden...

Wir haben noch viel mehr gefunden.

Hi, Dad. Ich hab zu lange damit gewartet, deinen Brief zu öffnen.

Viel zu lange.

Vielleicht, weil ich Angst davor hatte, was drin steht.

Dass du mir nie für den Tod von Mom und Emily verzeihen würdest.

Weil ich mir nie selbst vergeben habe.

Heute hast du mir das größte Geschenk gegeben.

Du hast mir klargemacht, dass ich falsch lag.

Dass ich die Vergangenheit nicht reparieren kann.

Dass es nie zu spät ist, für eine Zukunft zu kämpfen.

Dad...

Wir werden uns nie wieder sehen.

Aber immer wenn du zu den Sternen rauf schaust...

...sage dir, dass dein Junge sein Bestes gegeben hat.

Warum tun Sie das?

Um neue Grenzen zu erreichen.

Und um die Welt zu verändern.

Idealerweise zum Besseren.

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