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Original subtitles

Danke dir.

Er ist schon wieder am Telefon.

- Was hat er gesagt? - Er will nur mit Ihnen reden.

Ich wei�, wer Elvis umbringen will

und ich will nur mit Vernon Presley sprechen.

Vernon Presley am Apparat.

Ich wei�, wer er ist, Mr. Presley.

Ich kann ihn abfangen, aber das kostet Sie 50.000$.

Einen Moment, bitte.

Er sagt, er kann den Mann aufhalten. F�r 50.000$.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen, Mr. Presley.

Bezahlen Sie ihn.

Ja, wir sind bereit, zu zahlen.

Hallo?

Hallo?

Neun Jahre.

Neun Jahre, seit ich wieder unter Menschen war, Cilla.

Lebendig, atmend, sich reckend, um mich zu ber�hren, nach mir zu greifen.

Ich hab ein wenig Angst und ich hab kein Problem damit, dir das zu gestehen.

Mann, ich hoffe nur, dass mir der Text einf�llt.

Du siehst toll aus.

Du sahst wirklich nie besser aus.

Aber kann er noch singen? Bringt's der Junge noch?

Ich bin kein Andy Williams, Mann.

Hey, Red.

Das erste Mal hier war mit Shecky Greene. Erinnerst du dich, Red?

10.000 f�r eine Woche, Mann. Und ich hab's versaut.

Das ist schon lange her. 1956.

- Fast 15 Jahre. - Ja, ich wei�.

Es war auch nicht dein Publikum an dem Tag, E.

Elvis Presley kam diesen Morgen am International an, um

im ersten gro�en Hotel abseits des Strip aufzutreten.

Es ist der erste Auftritt von Elvis in der �ffentlichkeit seit fast 10 Jahren

in Abgeschiedenheit.

In diesen Jahren schwand die Popularit�t von vielen Rock'n'Roll-K�nstlern.

Das �berrascht jedoch nicht: Kein K�nstler w�hrt ewig.

Vielleicht haben sie ja Recht, Red. Vielleicht ist es alles vorbei.

Vielleicht war Hillbilly Cat ja nur'n einmaliger Erfolg.

Eine Neuigkeit, die mittlerweile verblasst ist.

Warte nur ab. Du wirst sie umhauen.

Ja, aber nur, wenn Lee Harvey Oswald mich nicht vorher erwischt.

Hier wimmelt es nur so von FBI-Leuten.

Ist vermutlich eh alles ein Fehlalarm.

Er schneidet in den Umfragen sogar niedriger als die Beatles ab.

Und diese �berraschende Entscheidung, ein Comeback im International zu starten,

scheint die letzte Chance f�r Elvis zu sein.

Es k�nnte der Neubeginn oder aber das Ende sein f�r eine brillante Karriere.

Er revolutionierte die gesamte Musik...

Hey, hey.

- Das war 'ne Pistole! - Ich wei�. Alles okay, bleibt cool.

Er hat grad den Fernseher kaputt geschossen. Das ist alles.

Elvis, Schatz? Magst du dein Weihnachtsgeschenk?

Ich wollte doch ein Fahrrad, Mama!

Elvis, du wei�t, dass wir uns die 55$ f�r ein Fahrrad nicht leisten k�nnen.

Baby, dir wird die Gitarre schon noch gefallen.

Und du wirst sie bestimmt schon bald toll spielen k�nnen, oder?

Und n�chstes Jahr k�nnen wir dir dann vielleicht ein Fahrrad kaufen, okay?

- Okay, Mama. - Gut. Und jetzt wasch dir dein Gesicht,

nach dem Abendessen setzen wir uns auf die Veranda und

singen ein wenig mit unseren Freunden aus unserer Stra�e, okay?

Alles klar, Mama!

Frohe Weihnachten, Jesse Garon.

Ich habe dir ein paar Blumen und etwas Schokolade mitgebracht.

Es sieht so aus, als w�rde es regnen, oder?

Ich w�nschte, du h�ttest gestern bei uns sein k�nnen.

Wir hatten eine sch�ne Zeit.

Der verr�ckte Elvis spricht mal wieder mit sich selbst!

Ich hab nicht mit mir selbst geredet!

Mit wem dann, du Spinner?

Ich hab mit meinem Zwillingsbruder geredet, Jesse Garon!

Du hast doch gar keinen Bruder.

Hab ich wohl!

Oder hatte.

Verr�ckt. Du Spinner!

Du Mutters�hnchen! Mutters�hnchen!

Das bin ich nicht!

Das wird dir eine Lehre sein, du Mutters�hnchen!

Elvis? Elvis, Schatz!

Komm schon rein! Komm jetzt, mein Schatz!

Ein Sturm zieht auf.

Mein Gott, ich hab nach dir gerufen.

Ich hab mir solche Sorgen gemacht! Wo warst du?

Es ist nicht nett von dir, deiner Mama solche Sorgen zu bereiten.

- Wo warst du? - Ich war nur drau�en spielen, Mama!

Spielen? Wie du aussiehst! Alles schmutzig und ganz durchn�sst bist du!

Und dein Auge! Was ist mit deinem Auge passiert?

Was ist da passiert, mein Liebling?

Ich bin hingefallen, Mama.

Elvis Aaron, du sollst deine Mutter nicht anl�gen.

Der liebe Gott hasst L�gner.

Hast du dich wieder gepr�gelt?

Ja, Mama. Aber es war nicht meine Schuld. Ehrlich, war's nicht!

Alles okay, alles ist gut. Ganz ruhig.

Ich hab dir ein paar Blumen f�r den Garten mitgebracht.

Danke dir, mein Schatz.

Die armen zerknickten Dinger, ich stell sie gleich ins Wasser und

sie k�nnen sich erholen.

- Wo warst du? - Ich war...

Es war wegen Jesse Garon.

Oh.

Ich verstehe.

Schatz, du bist schon wieder los und hast mit deinem Bruder gesprochen?

Ja, Mama. Es gibt mir ein gutes Gef�hl.

Ich wei�. Ich wei� doch, Schatz.

Ich will nicht nur eine halbe Person sein.

So darfst du dar�ber nicht denken.

Man sagt, dass wenn ein Zwilling stirbt, dann

w�chst der andere mit all den St�rken und guten Eigenschaften f�r beide auf.

Hey! Sch�nling!

Wie ein Weib!

Wie ein Eichh�rnchen. Direkt aus dem Baum!

Guckt nur, wie er sich k�mmt!

Kommt schon, holt ihn euch! Auf ihn!

Schneidet ihm die Tolle ab!

Hey! Was macht ihr da?

Wir schneiden ihm die Haare!

- Warum? - Weil Coach Boyce das so will.

Coach Boyce.

Wenn der Junge sein Haar so tragen will, dann lasst ihn.

Es gibt keinen Grund, ihn deshalb anzugehen.

Vielleicht tr�gt man das ja so in Eichh�rnchenstadt, aber

das hier ist Memphis, Mann!

Ja, wir verpassen ihm 'ne neue Frisur!

Also gut.

Ist schon gut.

Wenn ihr ihm die Haare schneiden wollt,

m�sst ihr allerdings auch mir die Haare schneiden.

Und das ist dann gleich was v�llig anderes, oder?

Also los, verschwindet hier!

Das ist f�r dich, Schatz.

- Mehr Mayonnaise bitte, Mama. - Aber sicher.

Das ist die zweite Wohnung innerhalb von drei Monaten.

Entschuldige, Papa, aber dieser Ort stinkt mir. Er stinkt mir wirklich.

Es ist vielleicht nicht viel, Elvis. Aber alles in Memphis ist 'ne ganze

Ecke besser als in Tupelo.

Ich besorg uns bald ein Haus.

Ich schw�r's dir, Mama! Ein gro�es Haus, ob du's glaubst oder nicht.

Ich glaub's dir, Sohn.

Elektrizit�t. Damit macht man Kohle, Sohn.

Die Zukunft liegt in der Elektrizit�t.

Ja, aber w�re der Junge nicht besser in der Musik aufgehoben?

Es w�re doch sch�n, einen Musiker in der Familie zu haben.

Ich hab noch nie 'n Gitarrenspieler gesehen, der's zu etwas gebracht hat.

Als Elektriker ist man nie auf Jobsuche.

Die Arbeit ist auf der Suche nach dir.

- Erwartest du jemanden? - Nein, nat�rlich nicht.

- Oh, Mr. Bennett. Bitte kommen Sie herein. - Dankesch�n.

- Mr. Bennett. - Mr. Presley.

- Wollen Sie sich nicht setzen? - Nein, danke.

- Vielleicht eine Tasse Kaffee? - Nein, danke sehr.

Mr. Presley, ich m�chte direkt zum Punkt kommen.

In Ihren Akten f�r den August des Jahres 1952

steht, dass Sie im Durchschnitt 53,22$ pro Woche verdient haben

durch Ihre Arbeit in der Farb-Fabrik.

Das kann so nicht stimmen, so viel habe ich nicht verdient.

Wir wissen auch, dass sie etwa 22$ pro Woche

als Krankenhelferin verdienen, Mrs. Presley.

Die Gesamtsumme �berschreitet somit die von der Stadt

genehmigte H�chstgrenze.

Aber mein Mann hatte sich verletzt, er

fiel und deshalb habe ich dort einen Job angenommen, um

- die Rechnungen bezahlen zu k�nnen. - Mrs. Presley, die Hausverwaltung

von Memphis ist nach Gesetz und durch Vertrag dazu verpflichtet, nur die

Familien mit geringem Einkommen unterzubringen.

Geringes Einkommen? Oh Gott.

Was hei�t das? Werden wir jetzt rausgeworfen?

- Mama... - Ich f�rchte, Sie haben damit Recht.

Wir sehen uns gezwungen, Sie die Wohnung r�umen zu lassen. Sie m�ssen

bis zum 28. Februar aus dem Haus sein.

Aber es ist heute noch unser Haus, oder?

Ja, bis zum 28. Februar.

Dann hauen Sie ab! Raus hier!

Raus! Und nehmen Sie Ihren Dreck mit!

Oh Gott, Allm�chtiger! Hat diese Familie denn niemals Gl�ck?

Mama.

Mama, vielleicht ist es ja besser so.

Vielleicht hat es ja was Gutes, wenn wir aus diesem Loch raus sind.

Es wird schon gut, Mama.

Es wird alles gut.

Es wird alles gut.

Ich fand's toll, wie du neulich gesungen hast, Elvis.

- Wirklich? - Ja.

Ich hab noch niemanden so gut singen h�ren.

Ich hab auch noch niemanden gesehen, der sich so angezogen hat.

Um ehrlich zu sein, ich hab auch noch nie solche Koteletten gesehen.

- Ich hab sie wachsen lassen, seit ich 10 war. - Ja?

Ja, ich war der einzige Zehnj�hrige auf der Welt mit Koteletten.

Meine Eltern haben mich im Haus versteckt, damit mich niemand sieht.

"Der sieht komisch aus!"

Elvis?

W�rdest du etwas f�r mich tun?

Alles, was du willst, Bonnie.

- Sing bei einer Show vor! - Bonnie, ich hab dir doch gesagt,

dass das nicht so einfach geht.

Du hast gesagt, alles was ich will.

Warum willst du so etwas, wenn du wei�t, dass ich Schiss hab?

Weil es mich gl�cklich machen w�rde.

Elvis!

Das war erb�rmlich.

Hau rein, ich sch�tze, die wollen keine Zugabe.

Quatsch, Red, das war wirklich gut, Mann.

Elvis, jetzt bist du an der Reihe. Ab auf die B�hne.

Also gut.

Du warst gut. Richtig gut!

H�r dir das an, Elvis! H�r doch!

Du musst eine Zugabe geben!

Los, raus da, und sing einen Song!

Die m�gen mich echt, Ms. Griffin.

Sie m�gen mich.

Oh Elvis, ich war so stolz auf dich.

Ich war noch nie so stolz!

Ich hatte noch nie solche Angst.

Aber es hat mich wirklich ber�hrt, Bonnie.

Ich lag fr�her im Gras entlang des Oldtown Creek und

lauschte den Z�gen, die aus Mobile anrauschten.

Ich lag da und tr�umte davon, Captain Marvel zu sein oder

Gary Cooper in einem seiner Filme.

Ich glaub, du kannst alles sein, was du willst, Elvis.

Ich will, dass du weiter auf mich stolz bist, Bonnie.

Das Gef�hl gef�llt mir. Es gef�llt mir sehr.

Ich hab mich bei noch niemanden so gef�hlt, wie ich mich bei dir f�hle, Elvis.

Wei�t du, wenn ich dir so nahe bin und

sich dein Duft mit dem der Blumen mischt, springt mein Herz ganz komisch.

Das tut es wirklich! F�hl doch mal.

F�hlst du es? Klopf, klopf.

Es f�hlt sich wie meins an.

Ich will dich heiraten, Bonnie.

Und ich will dich lieben.

Wie geht's dir Elvis? Liest du grad was �ber dich selbst?

Also gut.

Was willst du jetzt tun, Sohn? Du bist mit der Schule fertig.

Willst du arbeiten? Was m�chtest du?

Ich will einen Job haben, Papa. Sodass Mama nicht mehr arbeiten muss und

wieder auf die Beine kommt.

Warum tust du's dann nicht? Ich war gestern bei Crown Electric und

sie suchen noch jemanden, wei�t du?

Papa, ich will ein Entertainer sein!

Ich will in einem Gospel-Quartett singen!

Elvis, tu was immer du auch willst.

Vielleicht hab ich dich nicht wirklich dabei unterst�tzt, S�nger zu werden,

aber

ich will, dass du gl�cklich wirst, mein Sohn.

Tu, was du willst. Und deine Mama...

Wir helfen dir, so gut wir k�nnen.

Danke dir, Papa. Ich wei�, es ist nicht einfach, ein Entertainer zu sein.

Ich wei�, dass es viel Arbeit bedeutet und viel Zeitaufwand ben�tigt.

Vielleicht kann ich ja als Elektriker anfangen und etwas Geld verdienen,

bis ich etwas erreiche.

Nun, ich denke...

Ich denke, das w�re gut.

Was machst du hier? Ich hab doch gesagt, dass das nichts f�r dich ist.

Elvis, deine Mutter sucht nach dir. Sie hat einen Anruf bekommen, die haben

den ganzen Morgen lang angerufen.

Du solltest besser sofort nach Hause.

Ich muss noch was machen und einige Dinge abholen bei Lanski.

Sie sagt, es w�re sehr wichtig. Irgendwas mit einer Plattenfirma.

- Du magst es nicht, oder? - Aber doch, Elvis!

Ich muss doch ich selber sein, Bonnie. Ich kann keinen grauen Anzug tragen.

Ich mag dich genau so, wie du bist.

Ein wenig sonderbar.

- Ich liebe dich, Elvis. - Ich liebe dich, Bonnie.

Ich mach, dass alles gut wird f�r uns, du wirst schon sehen.

- Wir sehen uns, wenn ich wiederkomme. - Bye-bye.

Groovy.

Ich werde eine Platte f�r meine Mama aufnehmen.

Es ist eine Art Geschenk.

Das ist lieb.

Sie kennen nicht zuf�llig ein paar gute S�nger aus der Gegend, oder?

Du?

Ja, ich bin S�nger.

Was f�r eine Art S�nger bist du?

Alles m�gliche.

Nach wem h�rst du dich an?

Ich h�r mich nach gar niemanden an.

Hillbilly?

Ja, ich sing Hillbilly.

Nun, nach welchem Hillbilly-S�nger h�rst du dich an?

Ich h�r mich nicht nach irgendwem an.

Hast du das geh�rt?

- Was geh�rt? - Den Sound der Schwarzen.

Du hast doch gesagt, wenn wir einen Wei�en finden, der sich wie ein Schwarzer

anh�rt und anf�hlt, k�nnte man Millionen machen.

- Was war dieses komische Ger�usch? - Das war seine Gitarre.

Das braucht noch viel �bung. H�rte sich wie Topfschlagen an.

- Sam Phillips. - Sam?

- Ja. - Wir finden ihn nicht.

- Was? - Der Junge auf dem Demotape.

Alles klar. Lass mich wissen, wenn ihr was rausfindet.

- Ich wei� immer noch nicht, wer das auf dem Demo ist. - Das aus Nashville?

Ja. Ich brauch die Erlaubnis f�r das Release.

Da war so ein schwarzer Junge, der im Studio rumhing, als das Tape eintrudelte.

Wenn ich den nicht finde, muss ich wen anders finden.

Ich will den Song rausbringen.

Was ist mit dem Jungen mit den Koteletten?

- Welcher Junge mit Koteletten? - Den, den du grad hast singen h�ren!

Kannst du ihn kontaktieren?

Ich hab seine Telefonnummer zuf�lligerweise genau hier.

Elvis? Elvis? Wo bist du?

- Wo ist der denn jetzt hin? - Hast du ihn bekommen?

Ich hatte ihn. Ich hab ihm gesagt, dass du den Song willst und dann

war das Telefon tot.

Vielleicht ist er ohnm�chtig geworden.

Hey, Junge. Hier spricht Sam Phillips. H�r zu, willst du 'n bisschen Blues machen?

Hier bin ich!

...irgendeinen meiner Songs.

- Spiel einfach den Blues. - Hau rein, Junge.

Wir brauchen einen anderen Sound.

Wir brauchen etwas, das wirklich wie wir klingt.

- Broonzy. - Broonzy?

Naja, das klingt nicht nach uns, oder?

- Ich mag es, ich k�nnte... - Oh, ich mag's.

Abgesehen davon kann ich's nicht spielen.

- Crudup! - Big Boy Crudup?

- Ja! - Gut, lasst es uns ausprobieren.

Das k�nnte gehen.

Alles klar?

Auf geht's!

Hey, hey, hey!

Was zur H�lle macht ihr?

- Wir spielen nur ein wenig rum. - Wir machen gar nichts.

Bleibt dabei, und verliert es nicht. Das klingt wirklich gut.

- Sie fanden es gut? - Ja, ich fand's gut.

Gro�artig.

Wow!

Klasse! Mann, das ist mal was Anderes.

Das ist ein echter Popsong, Kleiner!

Wie ein Welpe.

Das ist so schwarz wie wir sein k�nnen.

Ich bin so aufgeregt! Stell dir mal vor,

Elvis im Radio? Vernon, unser kleiner Junge im Radio!

Okay, ich hau dann ab.

Was soll das hei�en? Die spielen gleich deine Platte!

Ich bin nur ein wenig zu nerv�s, um hier zu sitzen.

Ich geh kurz raus, was nachgucken.

Elvis?

Alles klar, Schatz!

Dewey Phillips, WHBQ Memphis.

Hier ist ein Knaller von einem jungen Mann namens Elvis Presley.

Ich glaub's nicht, das ist der Song, den er mir schon als kleiner Junge

vorgesungen hat!

Elvis!

Da ist er!

Entschuldigen Sie.

Elvis?

Die haben deinen Song immer wieder im Radio gespielt!

- Vier oder f�nf Mal! - Wie hie� er noch?

- That's All Right, Mama? - That's All Right, Mama, ja!

Sie m�gen ihn! Es ist gut!

Liebling, h�r zu. Es kamen Anrufe aus ganz Tennessee, �berall aus dem S�den.

Sie lieben dich. Sie wollen mit dir reden.

- Komm schon! - Der Mann, er hat angerufen und er...

Sie spielen den Song wahrscheinlich immer noch!

Komm schon, Mutter!

Entschuldigen Sie.

Hey, da ist Red West!

Hey, Elvis!

Hey, wie geht's, wie steht's?

Mir geht's klasse.

Bonnie kennst du ja, das sind Scotty Moore und Bill Black.

Das ist ein alter Schulfreund, Red West.

Hi, wie geht's? Hallo.

Nun, du bist ja jetzt 'ne ziemlich gro�e Nummer, Elvis.

Ich hab deinen Song �berall schon geh�rt.

- Ja? - Ja, der ist ziemlich gut.

- Du bist ein Star! - Hey, spring rein, wir fahren ein wenig rum.

Scotty hat uns 'n paar Gigs besorgt. Komm doch mal rum, wenn du Zeit hast.

Vielleicht an einem Wochenende, wenn du nichts vorhast?

Ja, das mach ich gern.

- Hey, du kannst immer vorbei kommen, wenn du magst. - Danke dir.

Komm rein!

Mir gef�llt das nicht, Elvis, mir gef�llt das wirklich nicht.

Bonnie, das ist meine gro�e Chance. Ich spiel hier in zweitklassigen Clubs,

bei irgendwelchen Supermarkt-Er�ffnungen.

Hier und da mal 10$, das ist doch kein wirklicher Erfolg!

Wir sehen uns jetzt schon kaum und nun willst du nach Nashville.

Bonnie, das ist unsere Eintrittskarte in die Ehe, siehst du das nicht?

Das ist das Grand Ole Opry, Schatz, das ist 'ne ganz gro�e Nummer!

Das ist meine Chance auf den gro�en Durchbruch!

Hey, komm ran, wir m�ssen los!

Ich muss los, Bonnie! W�nsch mir Gl�ck!

Ich ruf dich direkt nach dem Vorsingen an!

Hau rein, Red, dr�ck auf die Tube!

Das ist der Typ von der Platte? Das ist doch noch ein Kind!

- Hey, wie lange bist du schon aus der Schule raus? - �ber ein Jahr, Sir!

�ber ein Jahr!

H�rt zu, ich will die ganze Band, genau wie auf der Platte.

Nach unserer Abmachung sollte dieses Vorsingen

genau der Plattenversion entsprechen.

Ist es doch, Mr. Denny. Diese Jungs sind alles, was auch auf der Platte ist.

Wor�ber redest du?

Du kannst doch so einen Sound nicht mit solchen Jungs hinbekommen!

Ich hab vier oder f�nf Leute neben dem Jungen erwartet.

Alles klar, dann legt mal los und zeigt, was ihr drauf habt.

Wie war das, Mr. Denny? Was denken Sie?

Nun, ich denke, du solltest dir gut �berlegen, ob du wirklich

weiter einen Truck fahren willst.

Junge, ich wei� gar nicht, was ich denken soll!

Hey, wir brauchen das Grand Ole Opry nicht, Elvis!

- Selbst meine Hosen sind zerrissen! - Oh Mann!

Die h�tten dich fast mit Haut und Haaren verschlungen, Elvis!

Mit einem L�ffel!

- Hey, Elvis, komm mal her! - Ja?

- Geh da nicht r�ber, Elvis. - Er will vermutlich nur 'n Autogramm.

Ja, was ist...

Was ist los, Schatz?

Was war da los, Elvis? Bist du okay?

Hey, fahr langsamer!

Ich kann das Nummernschild fast erkennen.

Na los, komm schon!

Hey! Du f�hrst zu schnell, Mann!

- Komm schon, Mann! - Jetzt nicht nachlassen!

Lass mich jetzt nicht im Stich.

- Das Auto f�ngt an zu rauchen, Elvis! - Komm schon, Mann!

Fahr an den Rand, los.

Verdammt, ist das hei�!

Los, holt schnell euer Zeug aus dem Wagen!

Los, schneller!

Wo bleiben die Jungs blo�?

Die Tankstelle war h�chstens 'ne Meile entfernt. Mir ist kalt!

Was wollte der Typ blo� von mir, Red?

Ich bin doch nicht anders als er.

Immer sind die Typen sauer auf mich.

Ich wei� es nicht genau. Aber ich denke,

es ist die Art, wie du singst. Du wei�t schon, es treibt seine Freundin dazu,

- "Elvis! Elvis!" zu rufen. - Ach, h�r auf.

Guck dir mein Auto an. Meine Sachen. Was f�r 'ne Nacht.

- Und wei�t du was? - Was?

- Uns geht's eigentlich ganz gut. - Das kannst du laut sagen.

Ja, Mama. Es ist alles okay, wirklich.

Das ist wirklich gut zu h�ren.

Elvis, ich hatte letzte Nacht diesen Traum.

Ich wei� nicht genau...

Du wurdest verfolgt und

man hat dir deine Klamotten zerrissen und es wurde nach dir geschlagen.

Mama, genau das ist passiert.

Elvis, hast du irgendwie gebrannt?

Das ist wirklich passiert, Mama, so wie du getr�umt hast!

Aber mir geht's gut, wirklich!

Es ist erleichternd, das zu h�ren, aber Elvis...

- Es gibt noch etwas, was ich dir erz�hlen muss. - Was ist denn, Mama?

- Es geht um Bonnie. - Bonnie? Ist sie wohlauf?

Mama, ich wollte ihr mehr schreiben, aber ich war so besch�ftigt mit den

ganzen Konzerten und so.

Genau da liegt das Problem.

Bonnie ist ein junges M�dchen und sie kann nicht die ganze Zeit

ganz alleine zuhause sitzen.

Sie kam am fr�hen Abend zu mir und erz�hlte es mir.

Elvis...

Bonnie hat einen neuen Freund.

Sie wollte dir nicht weh tun. Es ist nur...

Sie sagte, es sei einfach so passiert.

Elvis?

Elvis, bist du noch dran?

Ja, ich bin hier, Mama.

H�r zu, Mama. Ich ruf dich morgen wieder an, ja?

- Ich ruf dich morgen an. Gute Nacht, Mama. - Gott segne dich.

Ihr habt 'n Preis gewonnen.

Der 8. Platz in der Kategorie der vielversprechendsten Neuerscheinungen.

Das macht ihn zu einem Kandidaten.

Colonel, ich denke, Elvis ist ein potentieller Hit- Kandidat.

An den Berichten und den Reaktionen des Publikums gemessen

- hat er das Zeug dazu. - Ja, das stimmt.

Im Louisiana Hayride ist er 'n Kracher.

Aber im Grand Ole Opry hat er's nicht gepackt.

Das hei�t doch gar nichts.

H�ren Sie, Colonel. Ich hab in letzter Zeit als der Manager von Elvis agiert.

Aber ich kann nicht mehr viel ausrichten. Er ist 'ne Nummer zu gro� geworden.

Ich wei� nicht recht.

Es tun sich ja doch einige Probleme mit ihm auf.

Viele Leute sind der Meinung, er w�re zu "schwarz", zu laut.

Kommen Sie schon, Colonel. Schauen Sie sich an, was sie f�r Gene Austin

und Eddy Arnold getan haben.

Elvis braucht einen Manager wie Sie.

Ich kann euch vielleicht helfen, 'n Deal f�r das

Konzert in Carlsbad auszuhandeln.

Das w�re gro�artig, Colonel! Carlsbad.

Wisst ihr, Jungs, es gab eine Zeit, da ging das Gesch�ft so schlecht,

dass ich Spatzen gelb anpinseln musste, um sie als Wellensittiche zu verkaufen.

So was muss ich nicht mehr machen.

Colonel, das werden Sie nicht bereuen, das verspreche ich Ihnen.

Das plane ich auch nicht.

Okay.

Wie waren wir, Colonel?

Kannst du's nicht h�ren? Sohn, ich bin jetzt 29 Jahre lang im Showbusiness

und ich habe noch nie jemanden gesehen, der so etwas mit seinem

Publikum anstellen kann.

Alles klar, jetzt schlie� die Augen.

Augen zu! Leg die H�nde vor die Augen, und nicht blinzeln!

Sachte, jetzt. Okay, jetzt nicht schummeln, okay?

Mach ich doch gar nicht!

Alles klar, bist du bereit, Mama?

Erinnerst du dich noch an die Zeit, als du den Boden

im Krankenhaus geschrubbt hast?

Nat�rlich.

Erinnerst du dich an die piekfeine Frau, die immer mit ihrem Cadillac vorfuhr?

Na klar.

Ich will dir was sagen, Mama. Du bist die beste Frau, die Gott je schuf.

Und nichts ist gut genug f�r dich.

- Bist du bereit? - Ja, bin bereit!

Dann schau's dir an.

Das ist deiner.

Alles deins, und niegelnagelneu! Der wurde erst heute morgen geliefert!

Aber Schatz, der muss doch ein Verm�gen gekostet haben!

Ich kann doch noch nicht mal fahren!

Kannst du dir so etwas �berhaupt leisten?

Mama, ich mach 2000$ die Woche!

2000$ jede Woche?

Oh Gott!

Ist er nicht wundersch�n? Schau dir das Chrom an. Und guck mal rein,

das h�tte ich fast vergessen! Guck mal ins Handschuhfach.

Na los, nimm's raus!

Los, mach's auf, das ist f�r dich.

Das sind echte Diamanten, Mama.

Guck mal, der ist von Jesse Garon, und der hier ist von mir.

Das ist nur f�r dich.

Elvis...

ich denke, du bist der beste Sohn, den je eine Frau gehabt hat.

Aber ich wei� nicht, Sohn. Ein Cadillac und Diamanten!

Mrs. Presley, das ist erst der Anfang f�r Ihren Jungen!

RCA will seinen Vertrag von Sun Records abkaufen.

Meinen Vertrag abkaufen?

Das kann ich Sam Phillips nicht antun, Colonel.

Er war immer gut zu mir, er hat mir 'ne Chance gegeben.

Ich verstehe das Elvis, du bist sehr loyal und ich

bewundere das an dir.

Aber Sam war nur der Erste, der erkannte, dass du Gro�es vor dir hast.

Er will dir jetzt nicht im Weg stehen.

Ich will nicht, dass du das tust, Sam.

Das will ich wirklich nicht.

Elvis, ich bin bei dieser Sache nicht ganz uneigenn�tzig.

Ich bin da Pragmatiker.

Mir werden 35,000$ in Cash geboten, das ist enorm viel Geld.

Zus�tzlich erhalten wir das Recht, die bestellten Platten f�r das Jahr

1956 zu pressen.

Das ist ein ziemlich faires Angebot.

Elvis, ich hab hier deinen Vertrag geschrieben.

Niemanden schmerzt es mehr, dich ziehen zu lassen.

Aber wir m�ssen realistisch bleiben.

Sam braucht das Geld f�r die Firma und

wir wollen beide, dass es dir so gut wie m�glich ergeht.

Wir finden schon wieder andere gro�e Talente, Elvis.

So wie wir dich gefunden haben.

Los, noch einmal von vorn.

Wartet, wartet, Moment mal.

- Das wird so nichts. - Was ist los?

- Ich wei� nicht genau. - Na, sag schon!

Es ist das Intro, lasst uns einfach... Ja.

Lasst uns das Intro bleiben lassen, dann z�hl ich einfach runter

und fange an, zu singen. Also noch mal von vorn.

Wartet mal, wartet mal 'ne Minute!

So wird das auch nichts.

- Ich wei� auch nicht. - Wollt ihr 'ne Pause machen?

Ich bin nur m�de und f�hl mich nicht so wohl.

- Was willst du machen? - Wir machen weiter.

- Also los. - 20.000 Takes, einer davon wird gut.

Hey!

Alles klar bei dir?

Soll ich mal fahren?

Nein, Red, geht schon klar.

Lasst mich durch!

Hey, Elvis, vielleicht solltest du's 'n bisschen ruhiger angehen. Ich mein,

wir k�nnen es uns leisten, ein paar Konzerte ausfallen zu lassen.

Der Doktor hat eh gesagt, dass du eine Woche Ruhe brauchst.

Es k�mmert mich nicht, was der Doktor sagt, mir geht's gut. Ich bin okay.

Junge, du bist einfach �berarbeitet.

Ich glaub, du brauchst 'ne Pause.

Red, meine Eltern haben h�rter gearbeitet, als ich es je tun werde.

Und ich f�hle mich ihnen verpflichtet.

Das ist der Grund, weswegen... Mama!

- Mama, bist du's? - Schatz, wie geht es dir?

Ich war ein wenig �berm�det wegen der Konzerte, aber

jetzt geht's mir schon wieder viel besser, Mama!

Morgen fr�h bin ich raus aus dem Krankenhaus.

Bist du dir sicher? Ich bin so froh, das zu h�ren!

Es gibt keinen Grund, weshalb du dir Sorgen machen solltest, okay?

H�r zu, Mama, ich hab gro�artige Neuigkeiten, du wirst es nicht glauben!

Dieser eine Produzent aus Hollywood, sein Name ist Hal Wallis...

Er hat einen meiner Auftritte in der Dorsey-Show gesehen und will,

dass ich nach Hollywood komme!

Mama, das ist das, was ich schon immer machen wollte!

Ich werde Schauspieler in einem Film!

Ruhe auf dem Set, bitte! Das ist ein Probedurchlauf.

Alles klar, Elvis, leg los.

- Hey, Vince. - Warte. Warte mal.

Elvis, du hast schon wieder angefangen zu sprechen, bevor du auf Position warst.

Kannst du etwas aufrechter gehen? Deine Haltung ist ein wenig krumm.

Es tut mir leid, Sir. So steh ich normalerweise.

Das ist schon okay. Lasst uns nach dem Mittagessen weiter machen.

Ich kenne den Text! Ich kenne, glaub ich, das ganze Drehbuch auswendig.

Ich hab mich schon einige Wochen damit besch�ftigt.

Ich muss nur noch lernen, mich richtig zu bewegen.

Das schaffst du schon, du machst dich gut. Jetzt iss erstmal was

und in einer Stunde machen wir weiter.

- Jawohl, Sir. - Mittagessen! Eine Stunde!

Elvis, du warst wirklich gut. Ganz nat�rlich!

"Halt die Position!", "L�cheln!", "Sag deinen Text!",

"Nicht so steif!", "Nicht in die Kamera gucken!"

Wie soll man das alles beachten und immer noch nat�rlich wirken?

Das geht gar nicht, Sohn. Lass mich dir was sagen.

Der Regisseur, er ist auf deiner Seite.

Ja, das ist er.

Bin gleich wieder da. Halt mal kurz den Hut, Papa.

- Du bist Nick Adams, oder? - Ja.

Elvis Presley.

Machst du Witze? Ich wei� doch, wer du bist!

Ich bin extra hier runter gefahren, um dich beim Film zu sehen.

- Wirklich? - Ja.

Mann, ich wollte nur eben r�ber kommen und dir sagen, wie

gut ich dich in ... denn sie wissen nicht, was sie tun fand!

Ich hab den bestimmt zehn Mal gesehen!

Naja, ich hatte ja nur 'ne kleine Rolle in dem Film.

James Dean, er war echt 'n Idol von mir, Mann.

Ich kenne den Film auswendig!

Ich hab geh�rt, du schl�gst dich auch ganz gut in deinem Film?

Du hast es doch grad gesehen. Ich bin ungef�hr

so grazil wie ein Esel in der Sonntagsschule.

Aber meine Oma meinte immer: "Vergiss den Esel, lad einfach den Wagen voll."

Das ist 'ne klasse Maschine. Ich wette, die geht gut ab.

Ja, das tut sie. Ich kann dich ja mal mitnehmen!

- Darauf komm ich zur�ck. - Alles klar.

Warum kommst du nicht mit r�ber und lernst meine Familie kennen?

Sie sind den ganzen Weg aus Memphis hierher gekommen.

- Kann ich mein Essen mitnehmen? - Klar!

Sie haben vorher noch nie 'n Filmstar getroffen.

- Hey, Nick? - Ja?

Es gibt da 'ne Rolle in dem Film, den ich grad drehe, Love Me Tender.

Das w�re echt was f�r dich, glaub ich.

- Erz�hl mir davon. - Wenn der Regisseur vom Essen zur�ckkommt, fragen wir ihn.

Hey, Colonel, sie haben sich auch dazu entschlossen, vorbeizuschauen?

Ich bin hier, um dir pers�nlich die Nachricht zu �berbringen:

Wir werden jetzt auf nationaler Ebene agieren.

Ich hab grad einen Deal f�r dich f�r die Ed Sullivan Show unterschrieben.

Ist das nicht wundervoll?

Colonel, der Regisseur macht Elvis Schwierigkeiten.

Das stimmt nicht, Mama, es ist doch nicht seine Schuld.

Mrs. Presley, der Regisseur ist zu ersetzen, Elvis nicht.

- Das stimmt, Colonel. - Ed Sullivan?

Verehrtes Publikum, hier ist f�r Sie: Elvis Presley! Eine Runde Applaus, bitte!

Den Fokus bei Kamera 2 �berpr�fen, bitte.

Immer dran denken: Oberhalb der H�fte filmen. Alles klar, 3, 2, 1... und Elvis!

Okay, n�her ran. Kamera 3, bereit halten!

Kamera 3 bereit.

- Und auf die 3! - Die 3 l�uft.

Oberhalb der H�fte, zieht ein wenig nach oben.

Der hat's ziemlich drauf, der Junge.

Mann, was die schreiben. Einer hat mich 'ne Wurst genannt!

H�rt euch das an: "Sicher, er sieht geschmeidig aus,

aber wer hat je von einer 1,80m gro�en Wurst geh�rt, die knapp 80 Kilo wiegt?"

In der Zeitung hier steht, dass sie Teenagern verbieten wollen,

in der �ffentlichkeit zu tanzen.

Das ist doch unglaublich!

Die nennen mich "Elvis, das Becken"!

Das ist wirklich das Kindischste, was ich je von einem Erwachsenen geh�rt habe.

"Elvis, das Becken"?

Und was war mit dem Typen los, der sich dar�ber aufgeregt hat, weil du dein

linkes Bein zu viel bewegt hast?

Mann, ohne mein linkes Bein w�re ich tot!

- Check das aus! - Hey, hey!

Wo fahren wir hin, Schatz? Ich m�chte es gerne wissen.

Vern, willst du gar nicht wissen, wo wir hinfahren?

Es ist 'n tolles Auto. Diesen Teil von Memphis hab ich noch nie gesehen.

Mama, ich wollte dich etwas fragen.

Findest du meine Auftritte vulg�r, so wie es in den Zeitungen steht?

Nat�rlich nicht, mein Schatz. Du hast blo� so viel Energie in deinem jungen K�rper,

manchmal glaube ich, dass du Energie f�r Zwei hast.

Wie dem auch sei. Wor�ber ich mir wirklich Sorgen mache, mein Schatz,

ist, dass du dich so anstrengst, wenn du auftrittst und singst.

Ich will nicht, dass du so schnell ausbrennst, mein Schatz.

Ich kann da nichts gegen tun, Mama.

Ich muss einfach rumspringen, wenn ich singe.

Aber ich finde nicht, dass es vulg�r ist.

Es ist einfach so, wie ich mich f�hle.

Ist schon gut.

Komm, Mama.

Was f�r ein sch�nes Haus!

- Ja, oder? - Wohnt hier ein Freund von dir, Elvis?

Wisst ihr, wie das aussieht? Wie das Wei�e Haus.

Wo der Pr�sident wohnt, f�r die Fotos.

Wei�t du was, Mama? Das ist unser neues Zuhause.

Das ist was?

Es war mal 'ne Kirche und es wurde "Graceland" genannt.

Ist es nicht sch�n?

Ich glaube, ich belasse es bei dem Namen.

Oh Gott, Elvis!

Kommt schon, ich will euch alles zeigen! Es gibt 23 R�ume.

23 R�ume? Grundg�tiger!

Wie sollen wir uns um 23 R�ume k�mmern?

Es hat �ber 21 Hektar Farmland, Papa.

21? Alle Achtung!

Was in aller Welt hast du daf�r bezahlt, Sohn?

Es ist alles f�r euch, Mama und Papa. Ihr m�sst nie wieder arbeiten!

Ihr werdet jetzt Bedienstete haben!

Wir werden Bedienstete haben?

Ja! Und Oma kann auch hier wohnen, die ganze Familie!

Alle Presleys k�nnen hier in Graceland wohnen!

Oma? Du meinst Vernons Mutter?

Genau! Kommt, ich f�hre euch rum.

Da ist er! Oh mein Gott, er ist es wirklich!

Elvis!

Hier, komm!

Hier, H�hnchen! Putt, putt, putt!

Putt, putt, putt!

Elvis, es ist fantastisch!

Ich kann's gar nicht fassen!

Mama hat alles dekoriert.

Da h�ngt meine erste goldene Schallplatte f�r RCA.

Das ist die neueste.

Komm, lass uns was essen und dann nach Memphis d�sen,

ich hab 'ne �berraschung f�r dich.

Hat dir die Fahrt auf dem Motorrad gefallen?

Hey, Red, erinnerst du dich an den Automaten hier?

Ich hab 10.000 drauf geschafft, letzte Woche!

- Das kann ich schlagen! - Der z�hlt gar nicht so hoch.

Ich kann's nicht fassen! Der ganze Laden, nur f�r uns!

Ich kann ja sonst nirgendwo mehr hingehen,

weil mich alle belagern. Ich kann nicht mal mehr in die Kirche!

Das ist wohl der Preis des Ruhmes?

Also miete ich Kinos und Spielhallen f�r die ganze Nacht.

- Die ganze Nacht? - Es geh�rt nur uns, bis zum Morgengrauen!

Jetzt schau gut hin. Red, ich leg los!

Ich werd' das Ding rocken.

Hey, wir bekommen Gesellschaft!

- Hey, sie sind Natalie Wood, oder? - Wie w�re es mit einem Interview?

Stehen neue Filme an?

- K�nnt ihr uns nicht in Ruhe lassen? - Ach, komm schon Elvis!

Werdet ihr heiraten, Natalie und du?

Gib ihm Geld f�r die Kamera, Red.

Minnie, ich versuche wirklich so zu sein, wie Elvis mich haben will.

Vielleicht solltest du's nicht allzu sehr versuchen.

Ja, aber ich will doch, dass er stolz auf mich ist.

Du wei�t schon, gut aussehen.

Ich schaff's irgendwie nicht, abzunehmen!

Dann h�r doch auf, zu essen.

Ich w�nschte, er w�rde dem Showbusiness den R�cken kehren.

Du wei�t schon, sich niederlassen, ein nettes M�dchen heiraten.

Vielleicht ein Kind zeugen. Das w�re doch m�glich!

Er hat doch genug Geld.

Mit all seinen Hits und

den ganzen Artikeln mit seinem Namen drauf.

Das w�re doch m�glich.

Wei�t du was?

Vielleicht k�nnte er eins dieser Restaurants er�ffnen,

wo sie Spare Ribs verkaufen?

Mit seinem Namen w�re das doch 'n Knaller!

Wenn er das tun w�rde, w�re ich so gl�cklich.

Memphis k�nnte mich nicht mehr halten.

Rippchen-Restaurant!

Schwarz, Mann.

Tiefschwarz.

Ich seh aus wie Tony Curtis, oder?

Ich glaub, das dauert 'ne Ewigkeit, bis das wieder rausw�chst.

Bist du dir sicher, dass du es tun willst?

Ja, ich bin mir sicher.

Also los!

Hey, Mama.

Elvis, ich wusste gar nicht, dass es solche Weihnachtsb�ume �berhaupt gibt.

Er dreht sich die ganze Zeit und spielt Musik und

- hat all diese glitzernden Lichter. - Gef�llt es dir, Mama?

Warum ist dein Haar so schwarz?

Genau wie deins.

Ich w�nschte, es w�re so.

Ich wei� nicht, ob ich mich an all diese Ver�nderungen gew�hnen kann.

Mama, was bereitet dir Kummer?

Ach, nichts wirklich, es tut nur ein wenig weh.

Ich glaub, ich f�hle mich nicht so gut, weil

du zum Milit�r gehst und...

Ich w�nschte, du w�rdest den Massage-Stuhl mehr nutzen,

den ich dir gekauft habe.

Ich werde ihn nutzen. Ich nutze ihn jetzt mehr, ehrlich.

Du kaufst mir blo� so viele Geschenke,

ich glaub, ich sollte langsam einen Geschenkeladen in der Stadt aufmachen.

Es muss doch etwas geben, was du dir zu Weihnachten w�nschst, oder?

Hey.

- Wie w�re es mit einem Nerzmantel? - Was?

Ja.

Ich kenne keinen, der hier im S�den einen Nerzmantel hat, Schatz.

Es ist doch viel zu hei�, was soll ich denn damit? Wir sind doch keine Filmstars.

F�r mich bist du einer, Mama.

Du bist h�bscher als Marilyn Monroe.

Sohn, ich...

Ich w�nschte, du w�rdest nicht zu Armee gehen.

Mama, ich muss das tun. Es ist doch meine Pflicht.

Aber das ist doch nicht fair. Du bist doch mein einziges Kind.

Mama, es gibt doch grad keinen Krieg.

Es ist doch Frieden.

Ja, ich wei�, ich wei�.

Du machst das schon.

Du gehst jetzt nach Memphis und hast 'ne sch�ne Zeit mit deinen Freunden.

- Frohe Weihnachten, Mama. - Frohe Weihnachten, mein Sohn.

Willkommen im Heartbreak Hotel!

Schaut euch Elvis an!

Elvis, wie behandeln dich deine Kameraden?

Sie sind sehr nett zu mir, wirklich.

Sie behandeln mich wie jeden anderen auch,

und das gef�llt mir.

Heute da, morgen schon weg, oder?

Ich hab das Gef�hl, dass es alles vorbei ist, Colonel.

Ich f�hle mich wie tot, aber ich hab noch kein Begr�bnis bekommen.

Noch lange nicht, Elvis!

Ich kann keine Filme machen oder Konzerte geben, und das f�r zwei Jahre.

Das ist 'ne lange Zeit im Pop-Business.

Du bist doch nicht irgendein Pops�nger, Sohn.

Du hast fast 25 Millionen Platten verkauft.

Du hast 15 goldene Schallplatten, du hast bei vier Filmen mitgewirkt.

Jeder davon erfolgreicher als der davor.

Mein Junge!

Du bist ein Ph�nomen!

Du bist einmalig.

Niemand wird dich je vergessen.

- Der Colonel sorgt schon daf�r. - Wie wollen Sie das anstellen, Colonel?

Niemand wird etwas von mir sehen bis 1960.

Wir haben mehrere Songs in den Startl�chern.

Und wir k�nnen noch mehr produzieren.

Dazu hab ich dann noch so'n paar kleinere Ideen.

H�ren Sie, Colonel, ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar f�r alles,

was Sie f�r mich getan haben.

Elvis...

H�r mir jetzt mal genau zu:

Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.

Ich sehe es als meine nationale Pflicht an, dich

weiterhin unter den Gro�verdienern zu halten.

Na, komm schon!

- Hey, Mama! - Hallo, Schatz.

Ich konnte die Bohnen schon von Fort Hood aus riechen!

Wei�t du, was du bekommst? Buttermilch und Maisbrot.

- Maisbrot? - Vorsicht, du verbrennst dich noch!

Wei�t du, wie mich Miss Harris immer genannt hat?

Die Halbes-Dutzend-Eier-Frau mit extra Butter.

Schau dir das an. Ich verdiene so viel Geld und

wir kaufen immer noch das billige Shampoo!

Elvis, ich werde mich wohl nie an das ganze

Geld gew�hnen k�nnen, das wei�t du doch!

Hey! Das Abendessen ist noch nicht fertig!

- Hey, wo ist Papa? - Oh, er...

Ich hab ihn rausgeschickt.

Ich hab ihn losgeschickt, ein wenig mehr Maismehl f�r dich kaufen.

Guck nur, Mama, das sind Rezensionen zu King Creole.

Schau nur: "Elvis beste Schauspielleistung bisher!"

Hier, die New York Times:

"Schneid mir die Beine ab und nenn mich Zwerg! Elvis kann schauspielern!"

- Na, das ist doch was, oder? - Wow!

Die Yankees haben also doch ein wenig Ahnung.

Was ist los mit dir, Mama?

Nichts, mein Schatz. Ich glaub, meine Arthritis macht sich wieder bemerkbar.

Der Wind in Texas f�hrt mir bis in die Knochen.

Bist du dir sicher, dass es dir gut geht?

Ich hab's dir doch gesagt, oder?

Mach dir keine Sorgen um mich.

Du hast jetzt selbst genug Sorgen, mit der Armee und so.

Du hast Recht.

Ich werde bald mit der Grundausbildung fertig sein.

Danach gehe ich nach Deutschland.

Deutschland?

Wo ist denn das? Bestimmt einmal um die halbe Welt!

Elvis, ich mag gar nicht daran denken, dass du so weit weg sein wirst.

Du brauchst nicht daran zu denken,

weil Papa und du doch mitkommen, das hab ich dir doch erz�hlt!

Das hast du? Ach ja, stimmt!

Ich erinnere mich.

Manchmal gleiten meine Gedanken ein wenig ab, Schatz.

Und dann denke ich, Jesse, wenn du so weit weg gehst...

- Elvis... - Was ist mit dir, Mama?

Ich wei�. Ich wei� doch, dass du Elvis bist.

Ich hole Papa.

Schatz, ich wollte immer, dass du stolz auf mich bist.

- H�r auf. - Ich wollte immer, dass du stolz auf mich bist!

Bleib sitzen!

Vorsicht, sachte!

Mach dir keine Sorgen Mama, Dr. Jessup in Memphis wird sich gut um dich k�mmern!

Ich f�hle mich so dumm, Elvis!

So vor dir zusammenzubrechen.

Schatz, ich will nicht ohne dich wieder heim!

Ich komme sofort nach, sobald ich die Erlaubnis bekomme, versprochen!

Jetzt h�r mir zu: Du wirst wieder gesund, Mama!

Pass gut auf dich auf, okay?

Mach dir keine Sorgen, Elvis. Dr. Jessup bekommt sie schon wieder hin.

Du wirst schon wieder, Mama. Und jetzt fahrt!

- Okay. - Fahren Sie los.

Du wirst schon wieder.

Wie geht es ihr?

Sie ruht sich grad aus.

Geh schon mal rein und �berrasch' sie, wenn sie aufwacht.

Ja, gut.

Hey, Mama!

Mama.

- Mein Sohn! - Ich bin hier, ich hab's geschafft.

Mein sch�ner Sohn.

Gott sei Dank haben sie dich kommen lassen!

Ich hab gleich das erste Flugzeug genommen, nachdem ich die Erlaubnis erteilt bekam.

Du hast mir doch versprochen, dass du nicht mehr fliegen w�rdest.

Ich musste doch so schnell wie m�glich hier sein, das wei�t du doch.

Du siehst so schick aus in der Uniform.

Gef�llt sie dir?

Es wird alles wieder gut, Mama, der Doktor hat's mir gesagt.

Und dann kommen du und Papa mit mir nach Deutschland.

Elvis...

Ja, Mama.

Erinnerst du dich daran, wie du zu Jesse Garon gesprochen hast?

Ja, das mach ich auch immer noch gelegentlich.

Und er antwortete dir stets in deinem Kopf, oder?

In letzter Zeit hat er auch zu mir gesprochen.

Wirklich, Mama? Das ist gut.

Er ruft nach mir: "Mama! Mama!"

Das ist gut.

So wie du es immer getan hast.

Es tut mir leid, mein Sohn.

Ich bin so m�de.

- Das ist schon okay. - So m�de.

Schlaf jetzt.

Ich liebe dich.

Ich werde wiederkommen.

Vier Spezialisten k�mmern sich nur um sie, Sohn.

Was sagen sie, Papa?

Dr. Jessup sagt, es w�re Hepatitis. Das hat was mit der Leber zu tun.

Deshalb sieht sie so gelblich aus.

Sie leidet sehr. Ihr Atem...

Komm, wir holen uns 'n Kaffee.

Sohn... Elvis?

Jesse?

Nein.

Ich bin's nur.

Sie ist von uns gegangen, Red.

Ich wei�.

Meine Mama ist tot!

Es ist alles vorbei!

Ich hab nichts ohne sie!

Weg!

Bad Neuheim, Westdeutschland 1958

Und, Elvis? Was h�ltst du von ihr?

Sie scheint mir eine sehr nette Frau zu sein.

Das ist sie.

Wir kommen sehr gut miteinander aus.

Elvis, ich wei�, es ist noch nicht lange her, seit deine Mama...

Papa, du brauchst dich bei mir nicht zu entschuldigen.

Ich wei�, wie schwer es ist, einsam zu sein.

Hey, Elvis! Magst du mal Klavier spielen?

Ich f�hl mich gerade nicht danach.

Charlie, Joey Hodge.

Ich m�chte, dass sie eine Freundin von mir kennenlernen: Priscilla Beaulieu.

- Hallo Priscilla, sch�n Sie zu treffen. - Ebenfalls.

Sehr gut.

- Wie geht's dir? - Mann, ist das lange her!

- In der Tat. - Ja.

- Ich freue mich sehr. - Ist bestimmt schon 'n Jahr her.

Hi.

Ich bin Elvis Presley.

Ich bin Priscilla Beaulieu.

Was wirst du tun, wenn du deinen Dienst beendet hast?

Manchmal hab ich zu viel Angst davor, um �berhaupt dar�ber nachzudenken.

Es erscheint mir so, als w�re ich eine Ewigkeit weg gewesen.

Komplett abgekapselt.

Und manchmal denke ich, das war alles nur ein Traum und ich kehre zur�ck zu

einer Zweiraumwohnung in Tupelo.

Ich glaube nicht, dass das sehr wahrscheinlich ist.

Ich sehe eine sch�ne Zukunft f�r dich. Das f�hle ich.

- Glaubst du das wirklich? - Ja.

Ich glaube daran, wenn du daran glaubst.

Ja, wirklich, das mein ich so.

Du bist s��. Wirklich s��.

Ich bin froh, dass wir heute hier sind.

Ich bin wirklich nicht gut darin.

Komm mit.

Ich kann nicht mehr. Das liegt mir irgendwie nicht.

Erstmal 'n Schluck.

Mr. Presley, w�rden Sie uns wohl ein Lied singen?

- Ich will jetzt nicht wirklich... - Kommen Sie, ein sch�nes Lied!

Bitte!

Das ist ja wie 'ne Szene aus einem meiner Filme!

- F�r mich. - Du m�chtest wirklich, dass ich singe?

- Ganz bestimmt? - Ja.

Alles klar. Aber wenn ich das mache, macht ihr mit.

Hau in die Tasten!

Alles klar!

Oh Mann!

- Das war gro�artig! - Danke dir.

Danke euch!

Elvis! Elvis!

Elvis!

Wie geht's dir, Dodger?

Joe, wie steht's?

Mama.

Sie hat so viel Arbeit in dieses Haus gesteckt.

Nur, damit ich ein sch�nes Heim habe, zu dem ich zur�ckkehren kann.

Es war zu viel f�r sie, Papa.

Es war einfach...

...einfach zu viel.

Das war ihr

alles eine Freude, Elvis.

Sie wollte das f�r dich tun.

- Ja. - Sie liebte es, Sohn.

Sie hat jeden Moment davon genossen.

Dankesch�n.

Wie geht's dir?

Ich bin einsam.

Ich f�hle mich wie ein Gefangener.

Ich hab alles Geld der Welt und kann nicht aus den Toren meines Grundst�cks.

Es tut mir leid.

Ich m�chte nur, dass Priscilla Weihnachten bei uns verbringt, Captain.

Ich wei�, dass es ihr gut gehen w�rde, Elvis. Aber sie ist noch ein Kind.

Captain, ich verstehe, dass Sie nicht m�chten, dass Ihre Tochter mit einem

Sex-Symbol herumzieht, aber ich

m�chte, dass Sie wissen,

dass ich sie �ber alle Ma�en hinaus respektiere.

Dessen bin ich mir sicher.

Und ich will sie eines Tages zur Frau nehmen.

Es ist mir ernst.

Sie k�nnte direkt zu uns nach Graceland. Mein Vater und meine Oma sind auch da.

Und ich achte darauf, dass sie die Schule schafft und

es soll ihr wirklich an nichts fehlen, Sir. Das verspreche ich.

Ich werde es in Betracht ziehen. Ich brauche aber wirklich etwas Bedenkzeit.

Alles klar.

Auf Wiedersehen, Sir.

- Ich bin froh, dass du heil angekommen bist. - Ich auch.

- Das hier ist es. - Oh.

Bleib sitzen.

- Was denkst du? - Es ist wundersch�n.

Das hier ist der Festsaal.

Komm, ich zeig dir den Garten. Mal schauen, was du davon h�ltst.

Es ist so sch�n hier. Ich kann's gar nicht fassen.

Memphis ist eine sch�ne Stadt. Ich bin hier wirklich gerne.

Ich bin froh, dass du hier bist, Cilla.

- Warum musst du dann weg? - Ich hab dir doch gesagt: Das ist mein Job.

Ich muss noch eine Konzert-Tour absolvieren.

Ich werde das alles vermissen.

- Machst du auch weitere Filme? - Ja.

Ich w�nschte nur, ich w�rde auch mal bessere Drehb�cher bekommen.

Ich will mal einen Anwalt spielen oder so etwas in der Art.

Du w�rst bestimmt toll als Anwalt.

- Glaubst du? - Ja, klar.

Okay, dann find' ich's auch nicht schlimm, dass du gehst,

solange ich wei�, dass du zur�ck kommst.

Kommst du auch ganz bestimmt zur�ck?

Gef�llt dir die Schule?

Naja, es ist 'ne Schule. Ich muss da ja hin.

Ich muss leider weg von dir, aber es ist okay. F�r eine Schule.

Manchmal f�llt es mir echt schwer, dich als das kleine M�dchen zu sehen, Cilla.

Dann tu's doch nicht.

Oh, oh.

- Gib's mir zur�ck! - Meins!

Hey, Kleine. Komm mal rauf!

Bring mal bitte das M�dchen hier hoch.

Komm mal zu mir, Kleines. Hier, halt sie hoch.

Hier.

Das hier ist deins. Und das nimmt dir keiner mehr weg.

Alles klar?

Bleiben Sie bei ihr und sorgen Sie daf�r, Sir.

Der n�chste Song ist f�r dich.

... in dieser dramatischen Sondersendung zu der gestrigen Trag�die...

Ruby hat das Gesetz in seine eigenen H�nde genommen, aber

ich wei�, wie er sich gef�hlt hat.

Er konnte einfach den Gedanken nicht ertragen, dass dieser

kleine Kerl da l�chelnd sitzen w�rde.

Ich habe die Szene genau vor Augen.

Wie er im Gerichtssaal sitzt, besch�tzt von der Polizei.

Kein Platz f�r die �ffentlichkeit, alles voll mit Presseleuten.

Und da sitzt er dann.

Der kleine, armselige Wicht, der nie der Welt seinen

Stempel aufgedr�ckt hatte, bis zu diesem einen Tag.

Und er hat dieses L�cheln im Gesicht.

Und sein L�cheln spricht, es sagt: "Ich habe Elvis Presley get�tet!"

Na los, Charlie. Mach mal fertig.

W�nschst du dir manchmal, sie w�rden das nicht tun?

Was meinst du?

Na, dass alles pl�tzlich inneh�lt, sobald wir den Raum betreten.

Es ist ja nicht wegen mir. Es ist wegen dir.

Wei�t du, Cilla... Manchmal w�rde ich einfach gerne einer von ihnen sein.

Du wirst nie einer von ihnen sein.

Du bist etwas ganz Besonderes.

Manchmal denke ich mir, dass ich mich gerne einfach mal ausruhen w�rde.

Vielleicht nach Europa fliegen. Die Welt bereisen wie ein Tourist.

Ausgenommen die Zeit bei der Armee kenne ich

die Welt nur aus B�chern und von Bildern.

W�rdest du mich mitnehmen?

Nat�rlich w�rde ich das!

Ich meinte nur, dass ich mir w�nsche, mir einfach Dinge angucken zu k�nnen.

Ohne den Mob, der mir st�ndig folgt.

Einfach die Freiheit genie�en.

Das w�re mir 'ne Million wert. Einfach nur f�r ein paar Wochen.

Einfach nur ich selbst sein, ohne etwas darstellen zu m�ssen.

Du bist so sch�n, Cilla.

Ich will sch�n sein f�r dich.

Magst du mein Haar?

Ja.

Wei�t du, es hat fast die gleiche Farbe wie das Haar meiner Mutter.

Ich w�nschte, ich h�tte sie kennenlernen k�nnen.

Du h�ttest sie geliebt.

Und sie h�tte dich auch geliebt.

Hey.

Was gibt's, Joe?

Wieso hat mir niemand Bescheid gesagt, wann wir gehen?

Du gehst nicht zur Hochzeit, Red.

Du gehst zur Rezeption.

Marty und ich werden da sein, aber

du bist an der Rezeption.

Die Rezeption.

Die Rezeption...

Und willst du, Elvis Aaron Presley,

Priscilla lieben, ehren und besch�tzen,

bis dass der Tod euch scheidet?

Ja, ich will.

So erkl�re ich euch, Kraft des mir vom Staate Nevada

verliehenen Amtes, zu Mann und Frau.

Komm schon, du Sch�nling, trau dich!

Was zur H�lle ist mit dir los?

Ich wei� nicht, was zur H�lle ist mit dir los?

Gib mir Feuer.

Vielleicht gibt's ja noch etwas, was mir auf der Seele liegt.

Wie war denn die Hochzeit so?

Ach komm, Red. Ich hatte damit nichts zu tun, das hab ich dir gesagt.

Wer zur H�lle hat es denn geplant?

Was war da los?

Red, ich kannte gar keinen, der da war und es

ging alles so schnell. In einem Raum, der so gro� wie ein Badezimmer war.

Und ein ganzes Gericht war auch da.

Wei�t du...

Du warst wie ein Bruder f�r mich.

Wei�t du, wie es sich anf�hlt, nicht zur Hochzeit

des eigenen Bruders eingeladen zu werden?

Der Colonel wollte es ganz gediegen gestalten.

Er wollte keinen Zirkus daraus machen!

Ja, schon klar.

Halt, nicht so schnell!

Du bringst mich noch um in dem Ding!

Wo willst du hin? Ich bin noch nicht mit dir fertig!

Oh, Baby. Baby, Baby.

Ich f�hle mich so warm und so gut.

Wird es immer so sein?

Ich liebe dich, Cilla.

Warum guckst du so traurig?

Ich habe blo� Angst davor, alles zu verlieren...

Dich zu verlieren.

Elvis!

Der Colonel ist am Telefon.

Was will er?

Der Deal f�r den Film ist abgeschlossen. Du musst am Montag in

Kalifornien sein, f�r die Proben.

- Oh nein. - Ach, verdammt, ich will gar nicht weg.

Vielleicht kann ich ja krank spielen.

Halt mich fest.

Er wartet am Telefon, Schatz. Ich bin gleich wieder da.

Nimm die Blondine da vorne und stell sie neben das Surfbrett.

Und die Br�nette da auf den Stein.

Los, macht mal ein wenig Tempo, Leute!

- Mr. Presley? - Ja?

- Na los, wollen wir's mal versuchen? - Ja, Sir, ich bin bereit.

Alles klar, gute Aufnahme!

Gro�artig.

Ich mach's bestimmt ganz toll.

Ruhe bitte!

Action!

Alles klar, das reicht!

Warte mal, warte!

Hey, h�rt auf!

Ruhe auf dem Set, hab ich gesagt!

Der einzige Grund, weshalb wir diese bl�den Filme drehen, ist,

dass es Spa� machen soll.

Und wenn sie keinen Spa� mehr machen, dann sollten wir's bleiben lassen.

Mittagessen.

Ich werd' mich nicht mehr mit diesen bl�den Filmchen herum schubsen lassen.

Es ist schon bl�d genug, dass ich Hunden und Katzen was vorsingen soll und

Leuten, die ich grad verpr�gelt hab.

Hey, es gibt sicher total lustige Zeilen im Skript...

...vielleicht lese ich's ja irgendwann mal.

Ach, es ist nichts wirklich Gro�es.

Ich dachte, euch gef�llt's.

Na, das gucken wir uns doch mal an!

Da hat wohl jemand 'n neues Auto!

- Wow! - Larry, was denkst du?

Hei�er Schlitten.

- Charlie? - Es ist fabelhaft.

Wisst ihr, jedes Mal, wenn man so 'ne Karre sieht,

wird sie von einem glatzk�pfigen Typen um die 60 gefahren.

Ja, das stimmt!

Ich glaub, man sollte einen Caddy haben, wenn man noch jung ist, oder?

- Das stimmt. - Hoppla!

Oh, Mann. Das ist nicht dein Ernst.

Jeder hier hat so einen, jetzt bist du dran, Charlie.

Du hast mir doch schon 'n Auto gegeben!

Und ein Pferd und Schmuck...

Mann, willst du mich beleidigen? Es ist deiner, und ich will, dass du ihn nimmst.

Aber ich... Ach, was soll's!

Komm schon, Charlie, wir machen 'ne Spritztour in deiner neuen Karre.

Ich bin gleich wieder da, Charlie f�hrt uns ein bisschen rum.

Was ist los, Baby? Ist irgendwas?

Wir hatten kaum Zeit f�r einander, seit du wieder da bist.

Du hast Recht.

Du hast Recht. Wir waren kaum unter uns.

Aber das wird sich �ndern, ich versprech's dir.

Ich wei�, dass sie dir am Herzen liegen.

Aber m�ssen sie wirklich die ganze Zeit da sein?

Baby, sie haben einfach Anteil an meinem Leben und meiner Karriere.

Aber Elvis, ein Paar braucht auch etwas Privatsph�re.

Cilla, du siehst, was sie m�chten.

Und ich muss schauen, was sie wirklich brauchen.

Ich bin doch gleich wieder da, okay?

- Hey, Dodger. - Elvis.

Ich kann mich an diesen neumodischen Ofen nicht gew�hnen!

Wo zum Teufel ist sie, Dodger? Sie ist schon f�nf Stunden weg.

Spiel dich nicht so auf, Elvis.

Ein M�dchen braucht auch sein eigenes Leben.

Was hast du gesagt, Sonny?

Ich hab nichts gesagt, E.

Du hast �ber mich gesprochen und ich will wissen, was es war.

Du sagst es mir besser, oder ich muss dich umhauen!

Lass mich mal hoch, Gwen. Na los.

Du wirst mich nicht schlagen, Elvis.

- Ich brauch das hier nicht. Ich bin raus. - Du bist nicht raus, du bist gefeuert!

Er hat nichts gesagt.

Schert euch zum Teufel! Ich brauch keinen von euch! Ist das klar?

Komm schon, du bist gefeuert! Du bist von der Gehaltsliste, also verzieh dich!

- Was hast du gesagt? - Ich hab ihn nicht kommen sehen.

Ey, Sonny.

Hast du Kohle dabei?

Ich komm schon klar.

Hier sind 'n paar hundert Kr�ten.

Vergiss es, Mann.

Was ist passiert?

Ich hab sie grad alle gefeuert.

- Warum? - Ich wei� nicht warum! Ich hab's einfach gemacht.

Los, hol sie zur�ck, okay?

Okay.

Wenn ich nur einen Tag h�tte,

an dem ich nicht so verwirrt w�re.

Wenn ich das Gef�hl h�tte, irgendwo hin zu geh�ren.

Jim, kannst du etwas f�r mich tun?

Das n�chste Mal komm zu mir, bevor das Fass �bergelaufen ist.

Auch, wenn du nur reden willst, tu dir keinen Zwang an.

Manchmal ist es einfacher, als mit der Familie zu reden.

Ich komme grad vom Doktor. Wir bekommen ein Baby.

Wer hat den tiefen Ton getroffen?

Er war's.

Das klang ziemlich gut.

Sie hat den gr��ten Klangk�rper!

Du verw�hnst das Baby schon, bevor's �berhaupt da ist.

Ich kann's nicht abwarten!

Ich kann wirklich kaum warten.

Deine Fans offensichtlich auch nicht.

Hast du die ganzen Geschenke gesehen?

Sie werden es lieben, nur weil's dein Baby ist.

- Ich will, dass es ganz normal aufw�chst. - Ja.

Ich w�nschte nur, dass Mama hier w�re, um es zu sehen.

Ich auch.

Ich liebe dich.

Ich kann's kaum abwarten.

Verdammt!

So ein Mist!

Was ist denn?

Es ist schon schlimm genug, dass ich

diese schwachsinnigen Filme machen muss,

und jetzt mischen sie sich auch noch in meine Musik ein!

- Was ist denn passiert? - Ich hab's grad erfahren.

Wie er mir in den R�cken gefallen ist, einfach so!

Die haben meine Stimme so laut gemacht, man

h�rt die Jordanaires gar nicht mehr!

- Elvis, das ist doch nur ein Song... - Die glauben doch, nur

weil die Fans meine Stimme h�ren wollen, k�nnen

diese Idioten einfach in den Songs herumpfuschen.

K�mmern sie sich um meine Meinung? Nicht im Geringsten!

Aber das sind doch Produzenten, die...

Es sind meine Songs, sie haben dazu kein Recht!

Was ist blo� mit mir los?

Es ist schon gut. Du musst es ja auch mal rauslassen,

damit es sich nicht allzu sehr aufstaut.

Es ist meine Musik.

Sie geh�rt nicht denen, sondern mir.

Warum rufst du nicht den Colonel an? Er wird wissen, was zu tun ist.

Schatz, ich muss immer daran denken: Ich bin jetzt 32 und

ich will nicht mit 40 auf irgendeiner B�hne stehen und

Heartbreak Hotel singen.

Wenn wir einfach gemeinsam verschwinden k�nnten.

Du hast so hart gearbeitet in den letzten Monaten,

du machst dich ganz kaputt.

Wenn wir zusammen wegfahren w�rden, nur f�r eine kurze Zeit.

Das ist doch keine wirklich L�sung, Baby.

Die Probleme werden hier auf mich warten.

Nein, ich muss mich jetzt um die Dinge k�mmern.

Ich muss das irgendwie regeln.

Aber h�r zu: Wir werden miteinander wegfahren.

Ich verspreche es dir.

Es geht blo� jetzt gerade nicht.

Okay.

Hey! Super!

Priscilla braucht dich, wir m�ssen ins Krankenhaus fahren!

Alles klar, dann los!

Alles gut, Schatz?

- Wie gef�llt sie dir? - Oh, sie ist wundersch�n!

Sie hat deine Augen!

Sie hat deine Nase.

Sie hat deine Nase und deinen Mund.

Sie ist sehr zart, so wie du.

Oh, Baby!

Es ist etwas, was ich mein ganzes Leben lang wollte, Jesse.

Eine Frau. Ein kleines Baby.

Erfolg.

Ich hab all das. Ich sollte der gl�cklichste Mensch auf Erden sein.

Aber es f�hlt sich trotzdem so an, als w�rde noch etwas fehlen, wei�t du?

In mir herrscht eine gro�e Leere.

Was ist n�tig, um diese Leere zu f�llen?

Ich muss etwas finden.

Cilla? Cilla, h�r dir das an.

- Was ist? - H�r dir das an, ich will wissen, was du dar�ber denkst.

- Aber es ist mitten in der Nacht! - Nur eine Minute, h�r zu:

Wenn ihr wirklich den Geist des Todes schauen wollt,

�ffnet eure Herzen weit dem K�rper des Lebens.

Denn Leben und Tod sind Eines,

so wie der Fluss und das Meer Eines sind.

Das ist sch�n. Wer hat das geschrieben?

Das ist von einem Propheten. Es ist nur der Teil �ber den Tod.

Wir wissen nicht, warum er eintritt, aber

es gibt Dinge, die wir nicht begreifen.

Doch Gott ist allwissend.

Wei�t du, Jesse ist weg und Mama ist weg und

eigentlich sind sie doch bei uns.

Sie leben weiter.

Die Seele ist unsterblich.

Sie wird mit uns leben.

Was denkst du dar�ber?

Wovor fl�chtest du?

Wovor hast du so gro�e Angst?

Ich versuche nur, manche Dinge zu verstehen, Liebling.

Das ist alles.

Warum ist alles in meinem Leben so geschehen, wie es passierte?

Und all das...

Es ist nicht einfach so passiert. Ich glaube nicht an den Zufall.

Es gibt einen Grund f�r all das.

Ich glaube daran. Ganz fest.

Ich w�rde es gerne lesen, bevor wir dar�ber sprechen.

Okay.

Ich wollte nur, dass du es h�rst. Das ist alles.

Schlaf jetzt wieder, Liebes.

Danke.

Wo ist Lisa Marie?

Sie ist ein wenig erk�ltet, ich hab sie fr�h ins Bett gebracht.

Elvis?

Ich m�chte dir jemanden vorstellen.

Wen denn?

Sie kommt von au�erhalb der Stadt.

Ich w�rde sie gerne ein paar Wochen bei uns wohnen lassen.

Du wei�t, dass ich hier Fremde nicht so gerne habe.

Sie ist eine sehr enge Freundin von mir und findet keine andere Bleibe.

Ich kann mich nicht wirklich entspannen, wenn Fremde da sind.

Ich meine...

Ich kann nicht wirklich ich sein und tun und lassen, was mir gef�llt.

Ich habe all deine Freunde akzeptiert!

Ich bin es leid, nur die Frauen deiner Freunde als meine Freunde zu bezeichnen.

Sie stellen nicht meine eigene Entscheidung dar, Elvis.

Ich will mit Leuten zu tun haben, die ich mir selbst ausgesucht habe.

Du denkst, dass ich dich nicht fair behandle, oder?

Aber ich muss einfach die Leute um mich herum kennen.

Ich bin auch ein Mensch, Elvis!

Und ich muss mein Leben leben. Ich kann nicht in einer Luftblase existieren!

Ich brauche Luft, um zu atmen.

Ich brauche meine eigenen Freunde, nicht eine Auslese an m�glichen Freunden.

Wenn ich mein eigenes Leben lebe, gehen wir daran nicht kaputt.

Alles klar!

- Klasse! - Das war gut.

Wir sollten noch mal �ber unsere Kost�me sprechen.

Wenn du so viel rumspringst auf der B�hne wie beim letzten TV-Special,

wirst du nat�rlich ins Schwitzen kommen.

Kein Zweifel, ich werde klitschnass sein!

Jeder tr�gt 'n Smoking in Las Vegas.

Ja, ein Smoking! So etwas in der Art will ich. Vielleicht irgendwas

karate-m��iges noch, so etwas Lockeres wie ein Gi, oder?

Okay, das klingt gut. Wir gucken, dass sich Bill Ballou daran setzt.

Okay. Und lasst uns Ronnie Tutt nicht vergessen, was geht denn bitte bei dir?

Hey, Baby!

Wir haben nur grad geprobt.

Ich hab's ihr nicht erz�hlt.

Du hast schon wieder eine Tour geplant, oder?

Ja, das stimmt.

Bist du dir sicher, dass es das ist, was du willst?

Ich hab das Publikum gesehen und es war wie ein Teil von mir.

Ich will, und ich brauche es.

Ich war zu lange weg.

Wenn ich auf 'ner B�hne stehe, kann mir niemand in meiner Musik herumpfuschen!

Wir wollten doch nach Europa.

Wir haben daf�r doch noch Zeit, wir haben doch 'ne Menge Zeit.

Erinnerst du dich an den Abend, den wir in

den Schaukelst�hlen auf der Veranda verbracht haben?

Und ich sagte: "Ich kann so nicht mehr."

Ich bin 18 Jahre alt und f�hle mich schon wie eine alte Frau.

Und du hast mir versprochen, dass es nicht immer so sein w�rde.

Ich erinnere mich daran und es wird sich auch �ndern, Baby.

- Es wird sich �ndern! - Es wird sich nie �ndern.

Wir wollten noch ein Kind.

Das war dein Traum. Einen Sohn zu haben.

Einen Bruder f�r Lisa Marie.

Wir machen das alles, Liebling!

Wir machen es direkt nach dieser Konzert-Tour, ich versprech's dir!

Aber ich wei�, dass ich das jetzt tun muss. Und dann wird alles gut.

Ich liebe dich, Elvis.

Aber wenn irgendwas zwischen uns passiert,

dann komme ich auch alleine zurecht.

Ich schaffe es auch ohne dich.

Du hast mich aufwachsen sehen

aber ich kann nicht immer das kleine M�dchen bleiben.

Aus mir ist eine Frau geworden.

Wenn ich einen Wunsch frei h�tte, Jesse Garon,

dann w�rde ich mir ein Gespr�ch mit Mama w�nschen.

Ich tr�ume manchmal von ihr.

Sie hat immer gel�chelt und war gl�cklich.

Manchmal haben wir uns umarmt.

Es erscheint mir immer so real, dass ich schwei�gebadet aufwache.

Ich wei�, dass ich euch beiden schon bald begegnen werde.

Ich habe keine Angst davor.

Es ist nur so, dass...

Ich wei�, dass es �hnlich sein wird wie bei den Kennedys oder bei King.

Ich werd' nicht viel �lter als 40 werden.

Aber wenn ich's in Las Vegas schaffe,

wenn ich auf die B�hne trete

und das Publikum noch ein Mal ganz in mich aufnehmen kann.

Nur noch ein Mal.

Hey.

Da ist ja meine Kleine. Wie geht es dir?

Gut.

M�chtest du singen?

Komm, sing das Lied, das du so magst.

- Willst du nicht singen? - Ja.

Willst du wirklich?

Willst du, dass ich dir was singe?

Liebst du mich, Kleines?

Tust du, oder?

Elvis Presley kam diesen Morgen am International an,

um im ersten gro�en Hotel abseits des Strip aufzutreten.

Es ist der erste Auftritt von Elvis in der �ffentlichkeit seit fast zehn Jahren

in Abgeschiedenheit.

In diesen Jahren schwand die Popularit�t von vielen Rock'n'Roll-K�nstlern.

Selbst die Beatles scheinen abzurutschen.

Er schneidet in den Umfragen sogar niedriger als die Beatles ab.

Und diese �berraschende Entscheidung, ein Comeback im International zu starten,

scheint die letzte Chance f�r Elvis zu sein.

Es k�nnte der Neubeginn oder aber das Ende sein f�r eine brillante Karriere.

Er revolutionierte die gesamte Musik...

Elvis, tu einfach, was du willst.

Aber ich hab kein gutes Gef�hl dabei.

Ich will einfach nicht, dass du das tust.

Elvis, bitte h�r auf mich. Wir k�nnen das einfach nicht riskieren.

Es wimmelt hier nur von FBI-Leuten, sie stehen �berall.

Aber selbst wenn... Es ist es einfach nicht wert! Es ist es nicht wert.

Mein Mund ist so trocken, als ob Bob Dylan letzte Nacht drin geschlafen h�tte.

Elvis, tu's nicht, Mann!

Nun, es k�nnte das Ende sein, Charlie.

Das Ende meiner Karriere,

von allem.

Ich muss da jetzt raus. Ich muss beweisen, dass ich

nicht so zahm geworden bin, wie sie es behaupten.

Du musst niemandem etwas beweisen.

Ich muss es mir beweisen, Charlie.

Lisa Marie? Hier ist Papa.

Ich bin im International Hotel, Kleines.

Ich geh gleich auf die B�hne.

Ich wollte dich anrufen.

Ich wollte dir nur sagen, wie sehr ich dich liebe.

Gute Nacht.

Ich vermisse dich auch, Baby.

Ich vermisse dich so sehr.

Ich w�re jetzt so gern bei dir, wenn ich k�nnte.

Aber ich...

Du glaubst mir doch, oder?

Ich will bei dir sein, aber ich muss arbeiten, Baby. Ich muss.

E., es wird Zeit, Mann!

Baby, ich muss los.

Ich komm bald nach Hause, ich versprech's!

Und jetzt ab in's Bett, h�rst du?

Tr�um sch�n, Baby.

Ich liebe dich.

H�rt doch! Sie lieben ihn!

Er wird ewig so sein.

Ich geh raus, um zu gucken, Joe.

Danke!

Dankesch�n! Mann, es ist lange her.

F�hlt sich gut an, wieder da zu sein.

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