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(Transcribed by TurboScribe. Go Unlimited to remove this message.) Ich kapier's nicht.
Ich kapier's einfach nicht, warum du fünf Minuten
vor der Abfahrt noch mal ins Wasser musst.
Weil es wunderbar ist.
Mama, mir ist schlecht.
Wie geht's weh?
Du kannst wieder mein T-Shirt fangen.
Mir ist aber wirklich schlecht.
Katarina, weißt du, wo mein blaues Hemd mit
der Verdeckung Knopfleist ist?
In der Wäsche.
Fehlings.
Schwinge deinen Kleinen hinterher und zieh dir was
ab.
Und mach das Ding aus.
Mama, wann kommt hier endlich mal ein Spiegel
hin, Papa?
Was?
Nichts.
Felix.
Mama, sind die Ferien schon vorbei?
Ja, mein Schatz.
Wenn wieder Ferien sind, machen wir eine Nachtwanderung?
Das ist Nachtwanderung, die Triefenerase.
Du bist keine Triefenerase.
Und hier ein Spiegel anzubringen, wäre ein absoluter
Stilbruch.
Meinst du, du kommst diese Woche mal dort
zu das Garagentor in Betrieb zu nehmen?
Ja, ich warte auf das neue Relais.
Das kommt aus Korea.
Ich hätte einen Architekt nachher.
Ich sag's euch ja wirklich nur ungern.
Aber hier liegt ein blauer Sittich nahm's Rambo.
Ziemlich tot auf seinem Käfigboden.
Kein Warn zu Felix.
Das weiß ich selber.
Papa, mein Fenster klemmt.
Mama, Rambo ist tot.
Der Junge kriegt einen Schock fürs Leben.
Das war eine frühe Erfahrung mit dem Tod.
Das ist eigentlich ganz normal.
Ach was?
Es kann sogar sehr gut für seine Entwicklung
sein.
Aber er hätte den Vogelmunt vom Mund beatmen
sollen.
Doch, ich hab mal im Fernsehen gesehen.
Er hat so ein Mann sein Hamstermunt zum
Mund beatmet.
Und es hat überlebt.
Ich frag mal den Stikan.
Als Biolaere muss er das doch wissen.
Nein, der Stikan ist so ein notgeiler Typ.
Biolae.
Da ist doch die ganze Schule da, sein
Mädchen.
So weiß ich schon Start.
Der Stikan?
Allerdings.
Das macht er bestimmt nur aus fachlichen Interessen.
Denn ich bin already ready to see you.
Entschuldigung.
Okay.
Wie war der Urlaub?
Wie zu kurz.
Und die Nächte?
Wir haben Kamel-Auge zugetan.
Statistisch gesehen, fahren 54 % aller deutschen Paare
in Urlaub, um mal wieder Sex zu haben.
Das ist Hex, wir reden hier von Mütten.
Hallo.
Ich habe so viel gearbeitet, aber so müde,
dass der Laptop ist, war so gefahren.
Also doch.
Frau Trammer, wir sind am Moment Zeit.
Ciao, bis bald.
Wir sehen uns dann später.
Mensch, Heyno.
Wie siehst du denn schon wieder aus?
Sind das denn für Dreckslumpen?
Ist ja wieder nicht.
Ist die auch im Altkleider-Container?
Mann, lass mich doch eine Ruhe.
Hier.
Ich habe ein kleines Präsent für dich.
Daraus kann die Mutti ein paar Unterhose nehmen.
Hey, was soll denn der Scheiß?
Hey, Schwester.
Nimm deine Funden von dem Typ.
Ganz cool, Mann, ja?
Ganz cool.
Danke.
Hey, Heyno.
Hör mal zum Ende gleich hin.
In Zukunft musst du dir selbst helfen.
Da.
Gib das Ding her.
Wie soll ich denn dann die Witwe und
Weise beschützen?
Tun Sie sich nicht wieder mit.
Die Schule ruiniert mir den letzten Nerv.
Zeit, dass ich in die Verwaltung komme.
Wenn Simon verwiesen vom Herrregennasium die er in
der Oberschule kallt, haben wir es jetzt gegrotten.
Bei der Oberschule liest sich wie ein Vorstrafenregister.
Der Knabe hat aber ziemlich gute Noten.
Meine Zwingen aber ausgerechnet in meine Klasse.
Ich bin froh, dass ich die Bande einigermaßen
im Griff habe.
Ich dachte, der Junge wäre genau ihre Kragenweite.
Intelligent, aufwörrisch, ein Problemfall so richtig nach Ihrem
Geschmack.
Vielen Dank, Mann.
Was lieber, wir schicken Ihnen gleich weiter.
Ach, es geben Sie mir eine Chance.
Es ist eh seine letzte.
Auf meine Versetzung.
Nur Düstern Frieden bringt uns dieser Morgen, die
Sonne scheint, verhüllt vor Weh zu weilen.
Kommt offenbart mir ferner was verborgen.
Ich will dann Strafen oder Gnaht erteilen, denn
niemals gab es ein so herbes Los als
Juliens und ihres Romeo's.
Julia ist 14, als sie stirbt, Romeo und
nicht viel älter.
Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören.
Ach ja?
Ja, sie hat noch alles.
Spaß, Sex.
Das hätte da noch kommen sollen.
Noch mehr Spaß und noch mehr Sex.
Machen wir doch mal ein kleines Gedanke-Experiment.
Was wäre aus Romeo und Julia geworden, wären
Sie noch an Leben?
Eine Stunde, was meinst du?
Also ich glaube, Romeo hätte sich einen gut
bezahlten Job gesucht und Julia hätte vielleicht was
Eigenes gemacht.
Und die große Liebe?
Naja, sange realistisch, so läuft es nun ein.
Also ist die Liebe nur unsterblich, wenn die
Beteiligten nicht überleben werden, was meinen Sie denn?
Ich weiß gar nicht, wie sie auf Liebe
kommen.
Ich meine, das Stück handelt von einem Street
-Gang-Lieder, der einfach alles flach liegt, was
die Schneebelung auf die Bäume kommt.
Naja, Juwel's Eltern haben Kohle und die Kleine
sieht bestimmt auch ganz knackig aus, aber nach
der Hochzeit, der Vorhang fällt und die große,
lange Weile sitzt ein.
Und nach der langen Weile kommen die Lesungen.
Sie glauben wohl nicht an die große Liebe.
Günstigstenfalls ist Liebe sublimiter Fortpflanzungsträb.
Aber normalerweise eine besonders wirkungsvolle Form der Unterdrückung.
Nun, in dieser Frage gibt es wohl keine
Wahrheit und keine Unwahrheit.
Festschid des Themaes Aufsatz, den ich Sie gerne
schreiben lassen möchte, Shakespeare und seine Zeit.
Sie haben eine Woche, 2000 Wörter.
Den Verfassung des besten Aufsatzes nehme ich mit
zur Theaterpremiere von Romeo und Julia.
Vielen Dank.
Wusstest du, dass 54 Prozent alle aus dem
Urlaub zurückgekehrten Paare sich auf den Mücken freien
Sex in einem Bett freuen?
Schatz.
Komm her.
Wir hatten uns vorgenommen, dieses Jahr weniger zu
haben.
Du hast dir das vorgenommen.
Wenn ich das Gymnasium übernehmen soll, dann habe
ich bestimmt noch mehr zu tun.
Du wolltest dich dann um die Kinder kümmern.
Stimmt.
Ich erinnere mich da war mal so was.
Und jetzt wirst du mir sagen, dass du
wieder ein neues Projekt hast, das wieder mal
unheimlich viel Zeit verschlingt.
Es ist das neue Landratsamt.
Vergesst es einfach.
Aber du bist doch noch gar nicht Direktorin.
Und was ist, wenn meine Beförderung unseren falschen
Fuß erwischt?
Du steckst im Stress, ich krieg den Job,
die Kinder, Mums oder alle Identität.
Die Kinder sind aus dem Größten raus.
Wo seid ihr denn?
Mama, komm her schnell.
Er hat ihn verschluckt.
Arme hoch.
Was hat er verschluckt?
Ein Piersingere.
Dann was?
Was?
Piersing?
Na und?
Sag mal, hast du das gewusst, dass ich
...
Nein, habe ich nicht.
Felspeiner gestorben wie mein Vogel.
Nein, mein Schatz, von so einer kleinen Perle
stirbt man nicht.
Komm, ich bring dich ins Bett.
Dein Vater hat noch zu tun.
Sag mal, Ura, du hast doch schon zwei
Projekte.
Warum brauchst du noch ein drittes?
Weil es nicht irgendein Projekt ist.
Schatz, ich bin jetzt 41 Jahre alt.
Ich habe zehn Jahre gebraucht, um mich als
Architekt zu etablieren.
Ich möchte auch mal was ...
was Großes machen, was Besonderes und nicht immer
noch Reinhäuser.
Aber du hast mir versprochen, ein Bauernhaus zu
bauen.
Siehst du?
Siehst du, die Auftraggeber sind hinter mir her.
Wie deren?
Du machst es dir zu einfach, Ulrich.
Da besäuft er nicht und macht dich mit
einem Weihwahn rum.
Stimmt.
Na ja, dann macht dein Landratsamt.
Aber dann trittst du kürzer, ja?
Und du, kleiner Matschoff, haben wir nicht immer
noch ...
Ben, erste Vergreisungserscheinungen?
Sagen Sie mal, die Sache mit der Pistole,
wann kann ich mit Ihren Eltern drüber reden?
Mein Vater ist tot und meine Mutter, halten
Sie da bitte raus.
Jetzt hören Sie mal zu, wenn Sie ein
Problem mit mir haben, dann klären Sie das
bitte auch mit mir.
Oder trauen Sie sich das nicht zu?
Ich mach diesen Job schon ein paar Jahre.
Und?
Wie viele stürische Minderleister haben es schon handsam
gekriegt?
Also, bis mir darauf ankommt.
Sie wollen noch so ein bisschen an mir
rum-experimentieren, so aus sportlichem Ehrgeiz.
So jung und schon so zynisch.
Ihnen muss die böse Wälder draußen ja schon
ganz übel mitgespielt haben.
Los, ein bisschen flotter, kommen Sie.
Los!
Bei Ihrer romantischen Ader muss Ihnen dieses Anblick
daher klärt sich Herzen.
Ja, die kommen jeden Tag hierher.
Sie sitzen da Hand in Hand.
Und Sie meinen, das Sie zu sagen hat,
ist die ewige Liebe, ja?
Na ja, der Fortpflanzungsträge wird es wohl nicht
sein.
Dankeschön.
Ben, ich habe alle Aufsätze.
Nur Ihre fehlen noch.
Selbst dieser Feingerst Romerta hat sich mir gefordert,
das abgerungen.
Oh, ist die Bauer schon rum?
Morgen.
Ich habe eigentlich was vor, aber die paar
Seiten, die reiß ich im Morgen früh nach
dem Aufstehen gleich runter.
Sie spucken wieder mal ganz schön große Töne.
Aber für ein paar eigene Gedanken brauchen Sie
bestimmt etwas länger Zeit.
Ach, Sie meinen, ich liebe Ihnen hier so
ein Sehensstrip, die ich habe, ja?
Soll ich Ihnen zeigen, wie man rauskriegt, mit
wem man es zu tun hat?
Haben Sie hier Brillenträgerinnen?
Auch Schaden.
Sie bestimmt ganz sexy auch.
Drei Lippenstifte, fünf Kugelschreiber, zwei Kämme.
Sie gehen auch noch mal sicher, wenn Sie
wollen perfekt sein, kein Risiko.
Sogar eine Dauerkarte für die Sauna.
Ich schätze mit Wurst und nur für Frau.
Keine Kondom, kein spontanes Sex.
Sauber, beherrscht und null Leidenschaft.
Ich wette immer, nennt Sie Kati.
Ich tust mir so gut.
Mein Gott, du hast mir gut.
Felix.
Marsch ins Bett.
Brauchst du noch eine?
Gleich, Ulrich.
Felix, weißt du dich bitte?
Überall?
Ja, überall.
Schatz, wenn du die Tassen nach oben stellst,
kriegst du auch noch die große Schüssel rein.
Hier fehlt tatsächlich ein Spiegel.
Jule, ich bin wirklich froh, dass du nur
ne Zahnspange trägst.
Ein Holzband leg ich garantiert auch überall rum.
Hey, du musst dich fertig machen.
Fertig machen, wofür?
Wie bitte?
Wir sind eingeladen.
Hast du das vergessen?
Das Gartenfürst beim Senat.
Hör mal zu, mein Lieber.
Mir reicht's, wenn ich abends die Putzfrau machen
muss.
Ich hab keine Lust, deinen Auftraggeber noch vorzutanzen.
Entschuldige, wir müssen dahin.
Du musst ich nicht.
Danke.
Hat jemand meine Spangen gesehen?
Ich weiß nicht, ob er ne Freundin hat.
Aber muss ich nach Mama fragen, ihr könnt
dir das aussuchen.
Er ist irgendwie auch total anders.
Also ich mach da mal Schluss, bis morgen.
Tschüss.
Mama.
Sind dieser Ben wirklich ein Gangster?
Also ich glaub, der Tod muss so.
Er ist ein Rebell.
Dieser Rebell ist viel zu alt für dich.
Außerdem ist er ein bisschen durchgeknallt.
Lieber, was du liebes.
Lieber?
Mama?
Mama!
Hör mal auf!
Ohne dich.
Schnell, hier hab ich nebenan bei Betz.
Wollt ihr aus dem Gebets rausgeklappen?
Ja?
Wie ist so der Landrat?
Aber der hat doch gesagt, dass er heute
Abend gar nicht...
Ja.
Ja, ich...
Komm.
Du hast es ja gehört.
Tut mir leid.
Alles klar.
Guten Morgen.
Hallo.
Ich hab dein Ulrich mit der Flasche Champagne
in der Tanke gesehen.
Das ist ja der Hammer.
Ich kenne Leute über 30, die Sex haben.
Geht das noch lauter?
Nein, nein, nein.
Nur nicht übertreiben.
Sonst knallen die Jungs in deiner Klasse noch
total durch.
Katarina.
Ja, guten Morgen.
Ciao.
Guten Morgen.
Die Polizei hat gerade angerufen.
Unser Problemfall wird heute nicht erscheinen.
Er ist bei einem Einbruchsversuch aufgegriffen worden, sitzt
ein.
Ich informiere das Jugendamt.
Nein, nein.
Können Sie sich bitte darum.
Ich übernehme der beiden in der Klasse.
Was wollt ihr denn auf dem Grundstück?
Naja, was denn wohl?
Hatte was mitgehen lassen?
Noch nicht.
Aber wenn meine Kollegen die nicht gestoppt hätten,
Er ist ja jetzt eine Straftat begonnen.
Und Hausblinsbruch, was alle mal.
Das kommt mal gar schnell.
Endlich.
Es wird ja auch Zeit, dass jemand kommt,
um mich rauszuholen.
Ich bin jetzt schon 65 Minuten hier.
Befreien Sie mich von dem Spaßbogel.
Nicht, dass Sie kommen.
Normalerweise kreuzt jemand von der Jugendversorgung auf.
Wo ist Ihre Mutter?
Meine Mutter.
Verreist du?
Wissen Sie, ich habe jetzt eine richtige Möglichkeit.
Schön, dass Sie das wiederentwickeln.
Das muss sicher sehr fahrlässig sein.
Kommen Sie.
Der Typ, der hat seine Firma in seinem
Gesetz.
Und es ist halt absolut pleite.
Und als seine Frau mit einem anderen weg
wollte, hat er sie erschossen.
Halten Sie da vorne, bitte.
Hier wohnen Sie?
Ich bin reicher als ein Kind.
In der Wüste durch den Mamons aufgewachsen.
Und daher seelisch verkoppelt.
So.
Jetzt wissen Sie endlich alles.
Ich merke das ganz gut, wenn Sie mich
verarschen.
Es ist nur ein Abstecher.
Ach.
Das hätte ich fast vergessen.
Mein Shakespeare-Offsatz.
Den habe ich in Kerkl geschoben.
Da entstehen die besten Werke.
Denken Sie nur mal an sich.
Was soll das denn?
Was machen Sie denn da?
Hier wehen Sie.
Was soll das?
Hallo.
Hallo.
Was wollen Sie in Ausgrenien gegessen bei?
Auf jeden Fall in das Clown.
Lassen Sie mich schmecken.
Da haben Sie mir jetzt, dass das meine
Kamera ist.
Und warum Häuser?
Interessieren Sie sich für Architektur?
Ich interessiere mich für Fassaden.
Mein Mann ist Architekt.
Sie können sich mal unterhalten, mit dem wir
Fassaden zum Beispiel.
Danke.
Komm, ich fahre zurück.
Sagen Sie Ihre Eltern, was machen die eigentlich
beruflich?
Ich meine, Ihre Mutter.
Wieso?
Na ja, Sie lesen, Sie interessieren sich für
Kunst, Sie fotografieren.
Es muss doch alles irgendwo herkommen.
Meine Mutter fällt mit einem Musterkoffer in einem
rostigen Auto übers Land und verkauft Schönheitskriegen.
Und Ihr Vater?
Mein Vater?
Der ist ein Feuerwehrmann.
Er ist ein richtiger Held.
Er hat zehn Kinder aus dem brennenden Haus
gerettet und als er wieder auf der Erde
stand, Herzinfarkt.
Warum erziehen Sie mir so eine Räuberpistole?
Was ist wirklich mit Ihrem Vater?
Sie sehen toll aus in diesem Licht.
Darf ich Sie fotografieren?
Okay, ich trage Ihnen das heute morgens vier
Stunden ein, dabei belassen wir's.
Gehen wir?
Habe ich ganz vergessen.
Beherrscht leidenschaftlos und korrekt.
Weiss ich wie ich mich ausfasse.
Und?
Wie sieht Frau von meiner Kacke aufgelindert?
Seht ihr, wir spart schon immer drüber.
Heiner ist hier auch noch ein.
Das ist ein Traum.
Einmal von der Seite.
Machen Sie Gefälligten mit.
Ist schlimm?
Zeigen Sie mal her.
Du musst was drauf.
Ich hol' den Pflaster.
Lass uns hierhin eingehen und sehen, ob wir
nichts zuerst finden.
Danke, großartig.
Umbau.
War das jetzt gut?
Ich kann noch mehr gehen.
Spielen Sie einen hungrenden Musikanten, der gut ist?
Gut gefrühstückt wird.
Danke.
Hallo.
Toll, siehst du wieder aus.
Danke.
Sag mal, hast du meine Karten?
Komm, lass uns die Kantine gehen.
Wer hat Ihnen diesmal wieder gewonnen?
Die hübsche Blonde wieder?
Du meinst Anuschka?
Naja, aus meiner Sicht ist sie die Beste.
Das ist ein klasse Mädel.
Hallo, halte an dich.
Sie ist eine Schülere.
Ist über 14 Jahre doch alt.
Jetzt sprichst du wie Hans Liederlich.
Glaubst du, ich knabber an deinen Schutzbefohlen herum?
Du weißt ja, am liebsten würde ich bei
der Premiere neben dir sitzen und deine Hand
halten, aber leider muss ich mich jetzt zwischen
schwitzenden Schauspielern umfragen.
Sag mal, Hanno, bin ich korrekt, beherrscht und
leidenschaftslos?
Welcher Grütmann sagt denn sowas?
Oder bist du schon im Gnakterien?
kümmert sich dein Mann nicht an dich?
Doch.
Denk dir wirklich überzeugend.
Du weißt schon, was los ist?
Fred, mach mir meine Bulette fertig.
Zu wenig Abenteuer.
Zu wenig Überraschung.
Zu wenig Leidenschaft.
Legt dir doch mal einen Liebhaber dazu.
Ich hätte im Prinzip Zeit.
Und wer stand unten?
Und wenn, stand halt auch da, wo er
immer steht.
Und Naja und ein Mathe ganz lange zum
Irgendwann geguckt.
Ja.
Und hat auch ein bisschen gerecht.
Jo, er hat schon mich gemerkt.
Hat auch Lisa gesagt, dass sie...
Das letzte Mal, dass sie mich durch diesen
Wahnsinn überredet haben.
Ich bin ja dem Tode näher als dem
Leben.
Ich finde, sie halten sich ganz gut.
Melanie, sie sind eine Schmeichlerin.
Guck mir mal.
Unser Problemfall.
Hätte wir denn nie sein lassen schicken können.
Geht auch gerne mal so ein aggressives Problemfall.
Ich bin total unterzuckert.
Gott sei Dank.
Ups.
Tagt die Damen.
Tagt Ben?
Ich kann mir nicht helfen.
Irgendwie erinnert mich die Szene an was.
Kennen die sich in der griechischen Mythologie aus,
Ben?
Na klar doch.
Melanie?
Nicht da.
Ist da noch.
Das ist ja ein Ding.
Katharina?
Ja?
Du kennst auch dieses nette Ehepaar, das unten
am See immer die Enten füttert.
Gegen die läuft ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft.
Was?
Die haben ihre behinderte Tochter jahrelang weggesperrt, wie
ein Hund.
Und niemand hat's gewusst.
Das Mädchen liegt jetzt in einem Heim.
Sag mal ja, es gibt so viele.
Das sind doch ganz liebenswürdig.
Alles nur Fassade.
So ja, Tochter waren sie jedenfalls nicht liebenswürdig.
Und in den Knast kommen die beiden wahrscheinlich
nicht, weil sie schon zu betagt sind.
Felix, was poxten du da?
Eine Cross-Data-Operation.
Könntest du bitte umschalten?
Wie das Leben so spielt.
Übrigens, von der Tochter.
Ich hab hier Skateboard überfahren.
Es ist schrott.
Oh nein.
Na bitte, was hat's in der Garage-Naufahrt
verloren?
Ich wollte's ja reinstellen, aber die Tür ging
mir wieder nicht auf.
All funktioniert, jung Mann, ich.
Die Fernbedienung funktioniert einwandfrei.
Heute Nachmittag hat's ja jedenfalls nicht funktioniert.
Was darf du wohl nicht wahr sein?
Papa, denkst du dran, dass du diese Woche
mit uns ins Kino wolltest?
Ja, jetzt wieder fangessen.
Mama, was?
Wo komme ich denn eigentlich her?
Das erklär ich dir voll einschlafen.
Ich will nicht wissen, wo ich herkomme.
Paula weiß, wo sie herkommt.
Hat sie's dir gesagt?
Ja, Paula hat aus dem Schwarzwald.
Wo kommt ich her?
Hi, Jule.
Hi.
Oh, Scheiße.
Ein Klappener.
Tja, das war unser Botarell.
Naja, es gibt ein paar Typen an der
Schule, die irgendwie nicht so auf dich abfahren.
Haben auch noch mein Flugzeug geklaut.
Hast du Welches bei?
Nee, hier nicht.
Ich hab zu Hause Welches.
Willst du nicht mitkommen?
Ist vielleicht näher, als du dir.
Okay.
Mama, er ist da.
Wer ist er?
Na, er.
Aber seit Papa mitgekriegt hat, dass er sich
für Architektur interessiert, haupt nie nur am Studio
rum.
Papa und Ben?
Ja.
Oh, nein.
Papa will ja mit uns ins Kino gehen.
Und er hat schon Karten besorgt.
Er hat schon Karten besorgt.
Und dieser gläserne Dachschweif verbindet die einzelnen Gebäudetagte
miteinander.
Der ganze Komplex ist auf Stelzen im Wasser
gebaut.
Das finde ich toll.
Die Harmonides-Ansäume wird natürlich noch durch die
Auswahl der Materialien unterstützt.
Ja.
Der Gedanke war wirklich toll.
Ben?
Ah, du Schatz.
Ach, du Schande.
Juli, wir müssen los.
Wollen wir nicht vielleicht ein anderer mal gehen?
Wie bitte?
Der ist sowieso nicht so toll, der Film.
Entschuldige, du nervst mich die ganze Woche, dass
ich mit euch in diesen Film gehen soll.
Und nur auf einmal.
Willst du nicht mitkommen?
Das ist der neue mit Leonardo DiCaprio.
Das ist bestimmt ganz toll.
Ja, was denn nun?
Ist er nicht so toll oder ganz toll?
Er ist ganz toll.
Äh, nein, danke.
Ich muss ja nochmal Fahrrad reparieren.
Deswegen bin ich ja hier.
Ich habe auch nur drei Karten und das
Kino ist ausverkauft.
Ach, Mann.
Also dann, tschüss.
Ciao, Bella.
Ach, hat mich gefreut, Sie, dich kennenzulernen.
Danke, gleichfalls.
Zieh'n das an, wenn's kalt wird.
Kannst du gehört?
Hier, anziehen, wenn's kalt wird.
Bis nachher, Gatti.
Mama, kann er nicht vielleicht bleiben, bis wir
zurück sind?
Bitte.
Und was soll ich so lange mit ihm
anstellen?
Vielleicht dann die Beugruppplatten hören?
Papa findet ihn auch sehr nett.
Jule, was ist denn nun?
Ja.
Was soll das?
Sie haben mir nichts verloren.
Jule hat mein Fahrrad servotiert und mich hierhergeschleift.
Tja, da war nichts mehr zu machen.
Außerdem sehe ich mich doch eingeladen.
Ich meine, er ist Architekt und ich interessiere
mich für Architektur.
Alle Architekten dieser Familie sind gerade im Kino.
Jetzt gehen Sie bitte.
Das tut mir leid.
Ich wollte das nicht wirklich.
Aber die ganze Arbeit ist schöne Modelle.
Und der Mann, die ganze Arbeit.
Was würde denn sein?
Es ist immer noch platt.
Jule ...
schlaft schön.
Und na?
Guten Nacht.
Mama, wie findest du ihn?
Ernst.
Er ist ein Junge wie jeder andere auch.
Und Mama, du hast keine Ahnung.
Schlaf schön, du romantische Schatz.
Aber auch.
Ich hab dein Ulrich schon wieder an der
Tankstelle gesehen.
Mit deiner Flasche ist Saint-Emile.
Warum observierst du unsere Tankstelle?
Naja, ich brauche in letzter Zeit auch ab
und zu ein bisschen Krippelwasser.
Kenn ich ihn?
Nein.
Aber du wirst ihn kennenlernen, spätestens bei der
Theaterfremiere.
Du machst es wieder spannend.
Ciao Melanie.
Schlafen?
Noch ein bisschen verredet, damit es für jede
mitkriegt.
Schönen guten Morgen.
Hast du deine Freundin erzählt, hast du mächtig
angegeben?
Lass uns.
Okay, wenn gestern Abend es ist nicht wirklich
passiert.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Als einen für alle Zeitschaffenden Dramatiker erscheinen ließ.
Shakespeare war ein wirklicher Dichter.
Er brachte die Blume der Poesie in einer
Raunzeit erneut zum Blöden.
Danke, Anischka.
Was meinst du, ist das beste Aufsatz.
Wir gehen also gemeinsam auf die Premiere von
Romain Julia.
Auf die Atmen arbeiten.
Nicht schlecht.
Bis sie nach die Rechtschreibung achten.
Einige waren ausgesprochen inspiriert.
Was?
Sie finden Anischkas-Aussatz besser als mein?
Ja.
Ich möchte meinen Aussatz gerne vorlesen, dann kann
die Klasse entscheiden.
Also gut.
Wir betrachten Shakespeare als ein Monument.
Und dieses Monument verstellt uns den Blick auf
Shakespeare, das Original.
Dessen Kopie wir mit Erfurcht begehen sollen, werden
wir aber mit den Menschen gelitten und gelacht
hätten.
Shakespeare's Geschichten sind voll von Gewalt.
Auf offener Bühne werden Augen ausgestochen, Hände abgehackt
und Zungen abgestochen.
Er beschrieb die schmutzige chaotische Erz.
Es war eine tragikomische Welt in der Erlebte.
Und er schuf eine heitere Gegenwelt, die der
Liebe.
Es war eine Illusion.
Aber es war niemand seine Lüge.
Denn diese Welt existiert.
Und sie gehört dem, der bedingungslos und ohne
Angst liebt.
Kein Bollwerd kann der Liebe wehren.
Denn Liebe wagt, was irgend Liebe kann.
Ja, oder in der Hip-Hop-Version.
Liebe kennt kein Hindernis.
Was Liebe will, das nimmt sie sich.
Damit war das dann irgendwie zu Ende.
Unseres bestimmt.
Schön geworden.
Ich glaube es nicht.
Er war bei dir zu Hause.
Oh, Wahnsinn.
Hallo.
Hallo, Ben.
Hi, Jude.
Der Film war wirklich total schön.
Kann man sich ruhig zweimal angucken.
Super.
Dann viel Vergnügen.
Danke.
Hey, good.
Hi, Annika.
Oh, nicht diese blöde Kuh.
War wohl nichts.
Dann kann ich auch noch was machen.
Ich kann ja wohl noch mal mit jemand
anderem reden.
Was?
Kommen wir zum Schuhe.
Ihr kriegt endlich seinen Staatssekretär posten im Bildungsministerium.
Ihr kriegt seinen Job.
Gratuliere.
Gratuliere ebenfalls vor die Rektoren.
Was macht denn unser Revolverhächt?
Keine neuen Vorkommnisse?
Nein, nein.
Das ist alles in Ordnung.
Ich geb's ja zu.
Dein Aufsatz war echt besser.
Hey, wir könnten ja mal ein Stück zusammenlesen
und danach drüber sprechen.
Meine Eltern haben Boot.
Sei nicht sauer.
Aber ich hab echt keine Zeit.
Sehen wir's nach dem Unterricht?
Ich bin in dem Theater.
Ich bin deine Lehrerin und du bist ein
Schüler, der den Aufsatzzeit-Rewerb gewonnen hat.
Ja?
Entschuldigen Sie?
Sind Sie Ben's Lehrerin?
Ja.
Ich bin seine Mutter.
Siegern.
Guten Tag.
Ich dachte, das wäre gut, wenn wir mal
reden würden.
Na ja, sicher.
Bitte, nehmen Sie Platz.
Na ja, es ist zu.
Der Junge ist manchmal nicht ganz einfach.
Ich wünsche mir so sehr, dass er's an
Abschluss schafft.
Er hat's mir versprochen.
Ich halte Ben für sehr intelligent.
Er könnte noch viel mehr als nur seinen
Abschluss schaffen.
Finden Sie auch?
Ja.
Wie kam das, dass er überall diese Schwierigkeiten
hatte?
Er hat nun mal was gegen Lehrer.
Na hast du's, wenn man ihm Vorschriften macht?
Seine typische Reaktion von Schülern, die sich unterfordert
fühlen.
Mein geschiedener Mann ist Lehrer.
Er und Ben verstehen sich nicht besonders gut.
Ich hab gedacht, der Mann ist tot.
Für mich und Ben ist er auch gestorben.
Romantische
Musik Wow, how are you, Wille?
Papa, wir haben Fische!
Ich bin entzückt.
Zwei Stunden!
Ich kriege ihn jungen!
Der Lärm hier ist auch zu jung und
kling!
Jule!
Da ging ein Appellist unser Lieben.
Wow!
Wow!
Sehr schön!
Maria, stehe bitte diese Wellenmaschine aus.
Kinder, ich arbeite!
Oh, jetzt sei doch nicht so ein Spießer,
Papa!
Ich kann natürlich auch die Arbeit hinschmeißen.
Wir geben das Haus auf, ziehen in eine
nette kleine Altbauwohnung im Döner.
Solche Kleider können wir uns dann allerdings nicht
mehr leisten.
Aber in einem Jogging-Anzug siehst du bestimmt
auch ungeheuer sexy aus.
Keine Sorge!
So, jetzt vermerkt euch!
Nach Felix freust du dich?
Ja, aber wenn ich mal tot bin, kaufst
du da auf Fische, dass du nicht mehr
traurig bist?
Aber wir Menschen, wir leben doch viel länger
als so ein Fisch in einem Flury.
Das heißt, wir bleiben alle noch ganz, ganz
lange zusammen.
Versprochen?
Versprochen.
Bist du da?
Ja, das ist gut.
Sag mal, wieso hat dein Vater plötzlich zehn
Kinder aus dem Feuer gerettet?
Warum erzählst du deiner Lehren dann sowas?
Ach, Mama, die Lehren, die magste romantische Sachen.
Sie glaubt, dass ich ein Geheimnis habe, und
das erklärt, warum ich so störerisch bin.
Heil Pädagogen kam, du kennst das doch.
Sie hält dich für überdurchschnittlich begabt und sie
mag dich.
Erzähl doch nicht solche Lühngeschichten.
Ja.
Entschuldige.
Entschuldige Schatz, das ist alles ein bisschen viel
gerade.
Heulah!
Für Hallo Marc, was?
Willst du diesen Theatermenschen hier zum dein letztes
bisschen Verstand bringen?
Möchtest du nicht mitkommen?
Hinterher ist Premier am Party.
Du hast doch deinen Schüler als Anstandsdame dabei.
Ach komm.
Nur düsteren Frieden bringt uns dieser Morgen.
Die Sonne scheint verhüllt vor weh zu weilen.
Kommt offenbart mir ferner, was da borgen.
Ich will dann strafen oder knatterteilen.
Denn niemals gab es ein so herbeslos als
Juliens und ihres Romeos.
Das ist
der Schulrat.
Wer war denn der Jugendliche Liebhaber an deiner
Seite?
Ben, ein Neuzugang.
Hatten leichten Hang zum Kriminellen.
Dafür nützt er dann seine Zeit im Gefängnis,
um geniale Shakespeare-Aufsätze zu schreiben.
Hier.
Möchtest du Nüschen essen?
Nein, danke.
Sag mal, hast du was?
Es wird ernst, ich soll die Schule übernehmen.
Wollte ich das problemen?
Obwohl ich uns oft gebeten kürze zu treten.
Jetzt muss ich mir selbst ein Haufen Arbeit
aufhalsen.
So schön.
Mein Gott, ist das in der Tränung hier.
Also wirklich, wenn es was in sonst gibt,
dann bin ich weiter durch.
Los, kippen wir uns ein.
Hinter die Binde.
Prost.
Prost.
Und wie hat sie gefallen?
Um mich rum hat alles geflogen.
Ja, Gefühle sind meine Stärke.
Die kommen in meine Insenierung immer gut rüber.
Das war nicht die Gefühle, das war die
Nebemaschine.
Das Zeug brennt in den Augen wie Sau.
Ben, das weiß ich nicht, ist ja schon
mal.
Ach was, so einen sehen Sie das doch
nicht, oder?
Ach, ein alter Theaterhau, den lässt sich auch
die Stöckel ticken, ich möchte dann.
Hallo.
Darf ich die Herrn Schulrad-Franke vorstellen?
Wir haben uns beim Fennis kennengelernt.
Ah, der zukünftige Herr Staatssekretär mischt sich und
das freut sich.
Nur unter außerweltschöne Frauen.
Abend, Ben.
Alles im Lot?
Tja, Kinder in diesem Alter sind etwas schwierig.
Entschuldigung, Herr.
Da ist er bei Katharina in den richtigen
Händen.
Sie ist auf Problemfälle geeicht.
Alter!
Was ist
mit dir?
Das auch schon ist mein Vater.
Wer?
Der Schulrad-Design?
Ja.
Der Schulrad ist mein Vater.
Hier nur unten?
Ach Gott, das kapierst du sowieso nicht.
Ben!
Komm mal rüber runter.
Komm mal runter.
Puhl, Kamin, Riesengarten, Beeldkeller, das volle Programm.
Im Beeldkeller hat er meine Mutter immer verkugelt,
damit sich die Nachbarn nicht hören.
Warum hat er das gemacht?
Er war sauer.
Er war sauer, dass er eine Frau hat,
die ihn ständig plammiert.
Ich meine, meine Mutter hat nicht mal die
Zehnte und sie heult, wenn sie die V
-Klisch sieht.
Meine Mutter auch.
Als ich 14 war, da habe ich meinen
Mountainbike gegen die Tnara getauscht.
Als ich das nächste Mal mit ihren Keller
wollte, da habe ich ihm die Minder auf
die Schläfe gedrückt.
Ich habe ihm versprochen, dass es nicht überlebt,
wenn er sich noch mal an ihr vergreift.
Tja!
Eine Woche später sind Mama und ich dann
ausgezogen.
Und seitdem tingelt es dann mit ihren Kosmetikkoffern
um.
Also, hier.
Hier hat sich, also hier hat der Typ,
den ich auf ihre Wiebe ging, seine Frau
erschossen.
Und hier, hier hat sich eine umgebracht.
Ja, und seine Leiche, die wurde erst anderthalb
Jahre später gefunden.
Ja, und die Bilder von dem netten Ehepaar
mit der behinderten Tochter, die kennst du ja.
Woher weißt du das alles?
Ich kenne eine Gerichtsreporterin, die gibt mir Tipps.
Die findet mich fast so toll wie du.
Du wirst kommen.
Woher?
In der Afrika.
Na komm.
Das kannst du doch von der alten Frau
nicht verlangen.
Ich verlange es von dir.
Na
komm.
Na komm.
Na
komm.
Ulrich.
Ui, bist du wahnsinnig.
Lass mich runter.
Ulrich.
Ich habe nur auch die Nacht um die
Ohren geschlagen.
Und dann ging die Sonne auf.
Und du warst nicht da.
Ich dachte mir, bin ich ein Idiot.
Dich einfach so ziehen zu lassen.
Komm.
Komm, wir gehen ins Bett.
Die Kinder schlafen mal.
Ulrich, bitte mir ist nicht gut, Lass mich.
Schatz, um Himmel zu werden, was ist denn
los?
Das ist ja herrlich.
Und lauter verbirgte Fälle, alles recherchiert?
Steht alles so im Gericht?
Bis auf einen Fall.
Ich hab ein Freund beim Verlag.
Ich weiß dann, wie ich ihn kresse.
Wir könnten ja hier im Haus eine Ausstellung
starten.
Im Foyer.
Im Ernst?
Ja.
Klar, Mann.
Danke, Herr Markmann.
Ich bin ein bisschen aufgedreht, bitte.
Ich liebe dich.
Komm, dann, mal her.
Es ist halt Spaß, was da ist.
Und wir fahren in Weihnachten.
Hey, warum das nicht eben dein Superman und
deine Mann?
Mama, warum hängst du nur eigentlich ständig mit
Ben rum?
Ich hänge nicht mit Ben rum.
Wir bereiten eine kleine Ausstellung im Theater.
Warte vor, wenn macht eine Ausstellung?
Ja.
Wart ihr?
Er wird überführt.
Von Ben würde ich mich auch sofort fotografieren
lassen.
Sogar nicht?
Mama, kann ich nicht doch mitkommen?
Nein.
Bitte, warum nenn ich?
Weil unter acht nun nicht in der zehnten
ist.
Da sie so viert in ihr einem Zimmer
übernachten, bitte ich sie bei der Aufteilung ziertlicher
über sexuelle Präferenzen zu stellen.
Jetzt?
Einum, Jungs und Mädchen getrennt.
Liebe kennt kein Hindernis.
Was Liebe will, das nimmt sie sich.
Soll ich dir helfen?
Danke, das schaffe ich schon.
Soll ich nicht renden, Dicker?
Hey, Anuschka!
Hab dich nicht so, komm rein!
Das sieht aber reichlich kalt aus.
Auch.
Das lässt sich ändern.
Na dann fang doch schon mal ohne mich
an.
Blöde Kuh.
Wenn wir
wieder zu Hause sind, werden wir uns nicht
mehr sehen.
Jedenfalls nicht außerhalb der Schule.
Was soll das heißen?
Es ist aus.
Ich bin deine Lehrerin und du mein Schüler,
ganz korrekt.
Ja, aber...
Ich tut mich wirklich leid, Ben, aber wir
sind einfach zu weit gegangen.
Wir haben uns wie die Kinder benommen.
Nein.
Wir übernehmen uns wie Verliebte.
Hey, Katharina.
Das kommt, lass uns schon mal gehen.
Ben, ich bin verheiratet.
Felix ist Sex und Jule ist noch lange
so weit wie du.
Die brauchen mich dabei.
Ich baue dich auch.
Dass du brauchst, ist ein Freund, jemand, der
dir hilft, deinen Weg zu finden.
Das ist doch jetzt pädagogenquatsch.
Ich liebe dich und du.
Sag doch einfach, dass du Angst hast.
Von dem Skandal und von deinem Mann.
Natürlich habe ich Angst.
Angst zu meinen Kindern, ich habe Angst um
dich, Ben.
Ich habe Angst um dich.
Denk drüber nach.
Denk amt, drüber nach.
Was schönes entdeckt?
Ein Vögel.
Kann ich auch mal?
Bleib bei mir.
Was wir hier machen, ist eher Sinn, Ben.
Das ist gut.
Natürlich, das stimmt.
Das war her.
Das ist für den anderen Gegner.
Das ist für den anderen Gegner.
Das ist aber hier los.
Das ist hier wieder los.
Hallo, Frau Direktorin.
Felix, komm.
Da, da hat der Pauschspiel zugehört, ja?
Die offizielle, hochamtliche und definitive Bestätigung der Neihilow.
Kann ich schlussend?
Jawoll.
Auf die klügste aller Direktorinnen, mit dem schönsten
aller Lehrkörper.
Hm, so kindert's, lass mich erst mal hier
ankommen.
Felix, gepackt, nach oben.
Hi.
Mama?
Wie geht's ihm?
Ihm?
Also, ich fürchte, der ist vergeben.
Anushka, stimmt's?
Dieses Miststück.
Ich will sterben.
Was hat sie denn?
Liebes Koma.
Ach Gott.
Meine Malgrieche, meine Tage ganz unregelmäßig.
Hm?
Tja, Frau Kramer.
Wenn ich mich in dem Fall irre, dann
gebe ich meine Approbation zurück.
Hier, sehen Sie mal.
Arsch und Zwirlen.
Scheiß Billigtechnik.
Hallo, Kathi.
Ich drehe noch durch.
Ich bin Schwamme.
Schwamme?
Ich kriege ein Kind.
Ach, du lieb mit.
Bist du sicher?
Hm.
Ja, aber wie ...
Ich meine, wir haben doch immer ...
Du hast doch immer ...
Oder hast du nicht?
Ich hab mich verrechnet.
Was weiß ich?
Es ist einfach passiert.
Willst du es behalten?
Ich meine, mit die 100 Felix wären wir
jetzt gerade aus dem Grybsen raus.
Uff, ich ...
Ich kann doch nicht einfach ein Kind wegmachen
lassen.
Na gut.
Dann nehmen wir ein Drittes.
Das kriegen wir hin.
Du warst Direktorin und ich ...
Ich werde eben ...
Hallo.
Hausmann.
Ulrich, ich ...
Ich muss dir noch was sagen.
Ulrich, wie haben wir den Hubschrauber weg?
Wenn er mich die ganze Zeit zum Lärm
...
So, jetzt ist Schluss damit.
Wer ab jetzt hier noch rum zankt, wird
verkauft.
Mama hat schon einen Satz bestellt.
Glack.
Ihr bekommt ein kleines Böderchen.
Ihr wollt euch vermehren?
Ich will lieber ein kleines Fisch.
Ich weiß gar nicht, was dir an diesen
Wänden betreut findet.
Ich schon.
Ist es eigentlich erlaubt, dass eine Leere mit
einem Schiller rummacht?
Hey, Wendt.
In Basis.
Kein weiter Spannern zieht du doch mal.
Gehen Sie ab, bis gewittert?
Sag schon, es ist doch eine Reife Leistung
für eine Leere zu poppen.
Was ist denn hier los?
Der Trommel ist noch ein bisschen gestört worden.
Stimmt das?
Robert ist ein Idiot.
Danke.
Was bist du denn hier?
Heinu hat uns gesehen.
Am See.
Wer weiß noch davon?
Bestimmt bei Tala.
Aber dann müssen wir uns nicht mehr verstecken.
Scheiße.
Sie schmeiden mich aus der Schule.
Ja, okay, wir müssen es hier nicht zugeben.
Ich meine, Heinu glaubt doch sowieso keiner.
Ich kann hier einparken, mein Ulrich, das er
fährt.
Dann lass uns weggehen.
Irgendwo hin.
Du liebst mich doch und du kriegst auch
woanders einen Job.
Wenn ich hab gesagt, es ist aus.
Es wird wirklich gewesen sein.
Wie war das alles im Spielchen?
Es war falsch.
Nein, weißt du nicht!
Ich will nicht mehr!
Was machst du denn?
Was machst du denn?
Was machst du?
Julia ist verschwunden.
Was?
Verstehst du das?
14 Jahre und haut einfach ab.
Dreht die jetzt los?
Wenn ich die bei diesem Bänder wische.
Ist sie nicht.
Weil willst du das wissen?
Warte mal.
Ben und ich.
Ich habe mich in Ben verknallt.
Juliette war schon nicht erfahren.
Das ist nicht wahr?
Doch.
Du bist gar nicht.
Du schließst nur für ihren Haus weg.
Hast du wieder geschlafen?
Ja.
Wie oft?
Sehr geil läuft.
Nicht so gut.
Ich kapier es nicht.
Ich zerre doch auch keine von meinen Praktikanten
ins Bett.
Und wenn es mir noch so gut gefällt.
Ist er überhaupt nicht stolz?
Ist er doch mit stolz oder nicht stolz
nicht zu tun?
Das Haus ist dunkel.
Ulrich.
Lass mich mit dir reden.
Willst du erklären, dass du dich von deinem
Schüler vögeln lässt?
Lass mich wenigstens versuchen, es dir zu erklären.
Ich weiß, dass ich Ihnen viel gemacht habe.
Du hast ihn mir weggenommen.
Ich habe ihn ja nicht weggenommen.
Ich habe mich verliebt in ihn.
Und Ben ist es genauso ergabend.
Ich glaube, hier kein Wort von ihm, was
du sagst.
Juliette, mein Schatz, ist doch nie weg.
Lass mich nicht weggenommen.
Er geht da schon?
Kann man das dann einmal überreden?
Ach so!
Die Frau direkt token denkt plötzlich an die
Gefühle ihrer Tochter?
Hättest du damit nicht früh anfangen können?
Du wahren sie nicht!
Von wem ist das Baby?
Von Ben.
Und?
Was soll jetzt werden?
Ich weiß es nicht, Ulrich.
Du lässt das Kind abtreiben.
Und dann ist alles in Ordnung?
Natürlich nicht.
Ich weiß nicht, ob dir aufgefallen ist, dass
wir in letzter Zeit einige Probleme hatten.
Oh ja!
Und die lösen wir, indem du dich von
deinem Schüler schwängern lässt?
Aber die lösen wir auch nicht, indem ich
das Kind wegmachen lasse, Ulrich.
Willst du, dass ich alle totlachen?
Wenn wir zu fünf durch den Park gehen?
Siehst du, genau das ist unser Problem.
Ich bin immer an der Oberfläche.
Ich habe Panne und geklaute Hosen.
Das hat doch nichts mit Leidenschaften zu tun.
Leidenschaften?
Das ist ...
Ich hätte mir auch mehr Leidenschaft gewünscht.
Weiß Gott!
Jule!
Jule, stell das Radio leiser!
Jule!
Du lässt das Kind abtreiben?
Oder?
Oder?
Du kannst gehen.
Sag doch noch mal, sei doch vernünftig, was
soll das?
Jule, mach auf!
Ich hab
dich sehr sehr lieb.
Ich hab dich auch sehr sehr lieb.
Jetzt geh rein, du erkältest dich für nichts.
So.
Was ist, Simon?
Ich habe mit Ihrer Chefin gesprochen, Ben wird
nicht mehr zur Schule gehen.
Er sagt, das Thema ist für den Weg
nicht.
Wo ist er?
Lassen Sie ihn bitte in Frieden, Sie haben
doch schon genug haben gerichtet.
Er sagt, das Thema ist für den Weg
nicht.
Willst du mich zum Bahnhof?
Ich steig erst mal ein.
Was hast du überhaupt vor?
Weiß nicht.
Erst mal weg.
Wir könnten beide gehen.
Nein, können wir nicht.
Sag mal, stimmt es, dass du schweiger bist?
Wer sagt es?
Jule.
Anschneiden.
Was soll das?
Ich bringe dich zur Schule.
Vergesst es, ich gehe da nicht wieder hin.
Natürlich gehst du da hin.
Machst erst dein Abi und dann machst du,
was ist dein Leben.
Ich versuche, bei meines zu reparieren.
Warum nicht gleich neu anfangen?
Vielleicht, aber nicht mit dir, Ben.
Katharina, kriegst du noch ein Kind oder nicht?
Ich kriege ein Kind.
Und bin ich der Vater?
Mein Mann ist der Vater.
Ist das doch gelogen?
Ich will zum Bahnhof!
Ich will zum Bahnhof, hab ich gesagt!
Ich mach
total dicht.
Und Jule.
Im Grunde verstehe ich selbst, worüber eine erwachsete
Frau sich in ein halbes Kind verliebt kann.
Na ja.
Wenn ein Mann sich in 21 Jahre in
eine Frau verliebt, findet das ja auch keiner
komisch.
Außer dem, man verliebt sich dann, wenn man
dafür bereitet.
Ich war total glücklich.
Du warst nicht glücklich.
Ja.
Du warst beschäftigt.
Die Liebe ist ein wundervolles Simulanz.
Aber wie jede Droge hat sie leider auch
Nebenwirkung.
Sie macht uns zum Lachen.
Wie geht's im Kind?
Es ist alles in Ordnung, nichts passiert.
Willst du nicht doch lieber zu mir ziehen?
Ich will ganz alleine bezählt, das ist doch
nichts.
Hanna, wenn du was für mich tun willst,
dann kümmerst du dich um die Fotos von
Ben.
Ja klar.
Hanna kümmert sich um alles.
Sie haben also den Unfall verursacht.
Ja.
Na ja.
Was Ihre Liaison mit Ben Simon anbelangt, bisher
ist das alles nur ein Gerücht.
Heißt das, Sie wollen die Sache vertuschen?
Es gibt keine Einzeige, keine Beschwerde nicht.
Sie werden hier die Direktore.
Das ist mit dem Schulrad mit Ben Simon's
Vater bereits abgesprochen.
Dann muss ich dem glücklichen Schicksal, dass wir
es so gut mit Ihnen leihen.
Ich bin gerne Lehrerin, ich muss nicht unbedingt
Direktoren werden.
Wichtig ist, dass Ben seine Schule besteht.
Wenn das hier nicht schafft, schafft das nirgendwo.
Ich werde die Schule verlassen.
Sie sind eine außergewöhnliche Frau.
Ich werde Ihre Versetzungen in die Wege leiden.
Schade.
Skandalös dieser Voga.
Ich frage mich, wer jetzt den Laden hier
übernimmt.
Hoffentlich nicht so ein heuchlerisches Luder wie Sie.
Wir werden Sie hier sehr vermessen, Katarina.
Sie sind mir ganz kalt der Ende.
Gehen Sie bitte sofort wieder in Ihre Klassezimmer
zurück.
Ich habe gesagt, Sie sollen in Ihre Klassezimmer
zurückgehen.
Gehen Sie so...
Das lernen Sie schon noch.
Sie ist eine tolle Mutter, Jola.
Sie ist ziemlich verarschen.
Sie hat keine Angst.
Außerdem ist sie eine gute Lehrerin.
Sie kann sich ja von ihr adoptieren lassen.
Ich würde dich gleich machen.
Meine Eltern sind scheinheilige Spieße.
Guten Morgen.
Könnte ich mir für einen kurzen Moment bitte
Eure Urleihen?
Ich will gar nicht viel sagen.
Die Bilder sprechen ja für sich selbst.
Ich will nur jemanden Danke sagen.
Und zwar meiner Mutter, die eine Menge mit
mir aushalten muss.
Und noch einer Frau, die heute leider nicht
hier ist.
Ohne sie hätte ich nie geglaubt, dass es
irgendjemand auf der Welt wichtig sein könnte.
Was ich denke.
Ja, und damit erkläre ich meine erste Ausstellung
für Eröffnete.
Gehen wir ein Stück?
Es fängt wieder an zu regeln.
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WDR 2021
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