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Nach einer wahren Begebenheit.
Aus Respekt gegenüber den Opfern wurden die Namen geändert.
30. AUGUST
Hier ist der Anrufbeantworter von Sabrina.
Bitte sprechen Sie nach dem Signal.
Ihr Akku ist sicher leer. Was ist mit Eric?
Seine Nummer habe ich nicht.
-Hast du die Fernbedienung? -In meiner Tasche.
Gut, okay, vergiss es. Ich versuch's mal auf dem Festnetz.
Hier sind Eric und Sabrina Bolso. Bitte hinterlassen...
Was ist los?
-Hier sind Eric und Sabrina Bolso... -Wie bitte?
...Sie eine Nachricht.
Ja, hallo Sabrina. Wir sind’s. Wir stehen vor dem Tor,
aber es geht nicht auf. Die Fernbedienung streikt und ihr geht nicht ans Telefon.
Wir wollen nur wissen, was los ist. Ruft ihr bitte mal zurück? Danke.
Warte, das Licht ist angegangen.
-Ruf weiter an. -.Ja.
Hier sind Eric und Sabrina Bolso. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.
Hier sind Eric und Sabrina Bolso. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.
-Hier sind Eric und Sabrina Bolso..- -Hey, wir sind da!
...Sie eine Nachricht.
Hier ist der Anrufbeantworter von Sabrina. Bitte sprechen Sie nach dem Signal.
Hier ist der Anrufbeantworter von Sabrina...
Hier sind Eric und Sabrina Bolso. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.
Scheiße!
Sabrina! Eric!
-Guten Abend. -Guten Abend.
-Äh... -Haben Sie angerufen?
Nein, aber wir kommen nicht in unser Haus.
-Guten Abend. -Monsieur, bleiben Sie, wo Sie sind.
Mama, warum gehen wir nicht ins Haus rein?
Gleich mein Engel. Komm her, setz dich hin.
Runter mit der Kapuze!
-Hören Sie, das ist ein Missverständnis! -Monsieur, keine Bewegung!
-Was soll die Scheiße? -Auf die Knie!
-Aber das ist mein Haus! -Auf die Knie!
-Das ist doch lächerlich! -Zurück!
-Mama! -Zurück ins Auto, sofort!
Auf den Boden!
-Ich wohne hier! -Lassen Sie mich!
Auf den Bauch legen!
-Mama, was ist denn los? -Geh...geh wieder nach hinten, Schatz.
Ich will nur ins Haus. Ich wohne hier!
-Haben Sie uns gerufen? -.Ja, das war ich.
-Wohnen Sie hier? -.Ja, klar, wir wohnen hier.
-Nein, das ist gelogen, das ist mein Haus! -Ruhe!
Sehen Sie doch mal auf den Briefkasten!
Da steht Diallo drauf. Paul und Chloe’: D-i-a-I-I-o.
Da steht Bolso.
-Nein... -Das ist ‘n Witz.
-Was willst du hier? -Lasst ihn, er hat nichts getan!
Ich habe 800 Kilometer hinter mir. Ich bin erschöpft,
mein 10-jähriger Sohn wartet im Wohnmobil. Ich will nach Hause.
Klappe, dann wird alles gut. Halt die Klappe und komm mit.
-Ich glaub's nicht. -Na los, steh auf!
-Papa! -Alles wird gut, Schatz.
Lassen Sie mich los!
Vorwärts!
-Wir wurden mit einer Waffe bedroht. -So ist das Vorgehen bei Einbrüchen.
Aber sicher nur, wenn ein Schwarzer dabei ist.
Gut. Ich habe mich mit Herrn und Frau Bolso unterhalten.
-Sie haben ihnen Ihr Haus vermietet? -Wir haben's ihnen geliehen.
Sabrina ist seit zwei Jahren die Tagesmutter unseres Sohnes.
Sie wurden vor unserem Urlaub vor die Tür gesetzt,
da haben wir ihnen angeboten, dass sie solange bei uns wohnen können.
Haben Sie das unterschrieben?
Sie sollten für die Zeit die laufenden Kosten übernehmen. Ist doch normal!
Tut mir leid, einfach so rauswerfen geht nicht.
-Das ist doch irre, das ist unser Haus! -Nein, zur Zeit wohnen sie dort.
-Das Papier bestätigt das. -Und wo sollen wir hin?
Nur zum Verständnis: Diese Leute bleiben bei uns und wir können nicht ins Haus?
Solange es keine richterliche Entscheidung für eine Räumung gibt, ja.
Gut, dann wollen wir mal.
Komm, mein Schatz.
Ich möchte Sie warnen, holen Sie sich Ihr Haus nicht mit Gewalt zurück.
Das geht nach hinten los, Sie riskieren bis zu drei Jahre Gefängnis.
POLIZEI
Wir fahren zum Haus und reden mit ihnen.
Bist du sicher?
Da ist sie.
Sabrina! Können wir uns unterhalten? Wie könnt ihr uns das antun?
Wir haben geholfen, als ihr rausgeworfen wurdet.
Dass wir nun draußen schlafen, ist für euch kein Problem?
Ich habe nichts zu sagen.
Der Kleine liebt Sie. Erklären Sie ihm, warum er nicht mehr in sein Zimmer darf?
Ich habe nichts zu sagen.
Wir sind hier zu Hause. Wir haben doch einen Vertrag.
-Was denn für einen Vertrag? -Eric!
Seid ihr total bescheuert? Es reicht jetzt mit der Scheiße,
ihr nehmt eure Sachen und verschwindet hier!
Es gibt auch keine Anzeige, okay?
Wir wohnen hier. Also, ihr fahrt jetzt oder ich rufe die Polizei, okay?
-Ich rufe die Polizei. -Geh rein.
Geh rein.
Schämen Sie sich eigentlich gar nicht? Seien Sie vernünftig und gehen Sie bitte.
Sonst was? Fesselst du dich ans Tor und trittst in den Hungerstreik, hä?
Komm, wir gehen.
Post.
CAMPING Das Irrlicht - ANMELDUNG
Prachtkutsche.
Chloé. Ist ja 'n Ding.
-Hallo. -Wie geht's denn so? Verdammt lang her.
-Paul, mein Mann. Das ist Mickael. -Aber alle nennen mich Mickey.
Wir waren in einer Klasse.
-Im Urlaub? -Nein, nicht wirklich.
Okay, also die Toiletten und die Wassertanks sind da drüben.
Wenn ihr irgendwas braucht, dann kommt einfach zu mir.
20 Euro die Nacht, gezahlt wird bei Abreise.
Stellt euch hin, wo ihr wollt. Es ist fast keiner mehr da.
-Wart ihr befreundet? -Nein, wir waren nur Klassenkameraden.
Er kennt dich auf jeden Fall noch.
Das ist doch Wahnsinn! Ein Anruf und Sie ändern den Namen auf dem Vertrag?
Und die Rechnungen?
Na toll, vielen Dank, Madame.
Sie haben brav Strom und Gas bezahlt. Sie sind perfekt, die perfekten Mieter.
Machen Sie sich keine Sorgen, ich habe eine Zwangsräumung beantragt.
Aufgrund der Situation wird das hoffentlich schnell gehen,
so dass Sie zeitnah nach Hause können.
-Was heißt zeitnah? -Heute ist Samstag,
-ich denke spätestens Mittwoch. -Nur um sicherzugehen,
-wir können nicht verlieren? -Auf keinen Fall.
Das Kindermädchen und ihr Mann sind völlig im Unrecht.
Aber das von uns unterschriebene Papier besagt doch, dass die Leute dort wohnen?
Nein, das verhindert nur eine sofortige Zwangsräumung.
In Ihrem Haus werden Sie all das bald vergessen haben.
5. SEPTEMBER
Der Fußball
So, Louis, leg deine Pistole weg und zieh dich an.
Pistole weg und los, wir kommen zu spät.
-Wo hast du das Ding überhaupt her? -Hab' ich im See gefunden.
Komm her, mein Schatz.
Wir sind spät dran, du hast nicht mal dein Müsli gegessen. Moment, so nicht.
Mach's selber, du bist schon groß.
-Und keine Pistole in der Schule. -Warum?
-Weil's verboten ist. -Das ist doof.
Gut, ich hole dann mal das Auto aus der Werkstatt, ja?
-Gib mir die. -Hey, dein Ranzen, dein Ranzen!
Warte draußen, ich komme gleich.
Um 17 Uhr sind wir beim Psychologen. Vergiss es nicht.
-Habe ich dich jemals versetzt? -Sehr witzig.
-Chloe, ich habe heute Geburtstag. -Sei pünktlich.
Und los geht's!
Zu Beginn des Schuljahres möchte ich mit euch über die Grundrechte reden.
Hat jemand eine Ahnung, was John Locke als Grundrechte bezeichnet hat?
Niemand?
Sheridan? Was meinst du, darf man dir nicht wegnehmen?
Seine doofe Fresse.
Ruhe bitte, ja? Kevin,
da du dich anscheinend äußern willst: Was dürfte man dir nicht wegnehmen?
Das Leben.
Und was wurde Ende des 18. Jahrhunderts in den USA abgeschafft?
-Die Sklaverei. -Und was ist die Sklaverei?
Wenn jemand seiner Freiheit beraubt wird, um arbeiten zu müssen.
Ganz genau, Freiheit. Kevin, gib mir mal dein Handy.
-Ich habe nichts getan! -Warum gibst du's mir nicht?
-Weil es mir gehört. -Hast du es gekauft? Mit welchem Geld?
-Deinem Geld? -Von meiner Mutter. Ist aber dasselbe.
Nach John Locke hast du recht, dein Handy behalten zu wollen.
Weil es dir gehört. Das ist das dritte Grundrecht.
Leben, Freiheit, Eigentum.
Und was meint ihr, wer garantiert diese drei Rechte?
-Die Polizei. -Was laberst du da?
-Die Justiz? -Ganz genau.
Die Menschen wollten nicht mehr ständig ums Überleben kämpfen.
Also vertrauten sie sich der Gesellschaft an,
-um für Sicherheit zu sorgen. -Hey.
Das heißt, wir haben unsere Freiheit gegen unsere Sicherheit eingetauscht.
-Kevin? -.Ja?
Willst du uns teilhaben lassen?
Wenn ich Ihnen sage, was ich denke, fliege ich dann raus?
Wir hören.
Wenn Sie bestohlen werden, dann sind Sie ein Schwächling. So geht die Moral.
Wenn das Schwein weiß, dass Sie ihn vermöbeln werden,
wird er Sie gar nicht erst abziehen wollen.
Tja, aber dafür muss man ein Mann sein, nicht so ‘ne Schwuchtel.
-Stimmt doch. -Absolut.
-Los, raus hier! -Was? Sie Lügner!
-Raus! -Sie wollten seine Meinung.
-Sind Sie Rassist? -Was redest du da, Farid?
Er hat recht. Alle wissen, dass Sie ‘n Bounty sind!
Nehmt euer Buch, Seite 96!
Scheiße!
-Überraschung! -Herzlichen Glückwunsch!
Alles Gute zum Geburtstag.
Alles Gute zum Geburtstag.
-Papa! -Danke, mein Schatz.
Bei so was dürfte es eigentlich keine Zweifel geben.
-Und wie lange noch? -Wahrscheinlich übermorgen.
Aber das ist schon eine krasse Geschichte.
Ach, wir sehen's als verlängerte Ferien. Und Louis freut sich,
er erzählt allen, wir sind jetzt Waldmenschen.
Er pisst so gern draußen.
Und dein neuer Job? Zufrieden?
Oh ja, sehr. Und die Chefs sind super.
Wir erarbeiten gerade ein neues Programm, da geht's um Partnerschaften
zwischen Konservatorien in Frankreich und Europa.
-Klingt echt spannend. -.Ja, da werde ich sehr viel reisen.
Ich muss die europäischen Kollegen treffen, das wird super.
-Davon weiß ich gar nichts. -Hättest halt mal gefragt.
-Und der Urlaub? War bestimmt super. -Er hat mich an meine Kindheit erinnert.
Mein Vater und ich sind in diesem Ding durch ganz Europa.
Das wollte ich mit meiner Familie auch mal machen.
Mein Ziel war früher eher, mit zwei Frauen zu schlafen.
Ach deswegen bist du immer noch ein großer Junge.
Ich liebe dieses Lied. Oh la la!
Ich auch.
Alles klar.
Gut, wir gehen dann mal.
-Danke, dass ihr da wart. -War echt super. Mach's gut.
-Danke. -Danke nochmal.
-Danke. -Danke.
Kommt gut nach Hause.
Es tut mir leid.
Ich stand da wie'n Vollidiot und habe auf dich gewartet.
Ich weiß nicht, warum du dich wie ein Kind verhältst.
Wir machen das für uns.
-Ich tu mich schwer mit Psychologen. -.Ja, ich weiß, aber anders geht's nicht.
-Ich will nicht, dass wir uns trennen. -Ich auch nicht, Chloé.
Nächstes Mal komme ich.
Mir ist nicht danach.
"Herzlichen Glückwunsch, Paul."
Herzlichen Glückwunsch, Paul.
15. SEPTEMBER
Nach genauer Untersuchung Ihres Falls
muss ich feststellen, dass die Sache nicht eindeutig ist.
Das von beiden unterzeichnete Dokument lässt Raum für Interpretationen.
-Ich glaub's nicht. -Die Pflege
des Anwesens geht aus dem Vertrag hervor und stellt keine unerlaubte Störung dar.
Auch gibt es schwerwiegende Einwände gegen die juristische Natur des Schriftstücks
und die Befähigung zwischen den Parteien.
Abgesehen davon renovieren die Bewohner die Immobilie, um sie bewohnbar zu machen.
Was soll dieses blöde Gefasel? Wir sollten heute in unser Haus können!
Ich dachte nicht, dass der Richter so übereifrig ist.
Das Dokument macht sie ab dem Moment,
wo sie Wasser, Gas und Strom bezahlen, theoretisch zu Mietern.
Das muss jetzt der Richter entscheiden.
-Und wie lange wird das dauern? -Das kann ich nicht sagen.
-Werden Sie etwas unternehmen? -Wir holen Ihr Haus zurück, ganz sicher.
Tut mir leid wegen der Verzögerung.
Sie verarschen uns doch komplett.
-Sie rufen uns an? -.Ja.
Danke.
-Bitte, worum geht es? -Ein Wohnungsproblem.
-Ah. Haben Sie Kinder? -.Ja.
Dann müssen Sie zur MDSI, der Einrichtung für Solidarität und Eingliederung.
Hier, vielen Dank. Auf Wiedersehen, Monsieur.
-Und mein Termin mit dem Bürgermeister? -MDSl, Monsieur. Danke, auf Wiedersehen.
-Auf Wiedersehen. -Ich brauche eine Quittung über die Miete.
Das ist für ein Paar, das bei mir wohnt.
Bei älteren Leuten müssen Sie zum CCS, kommunales Zentrum für Sozialhilfe.
-Nein, sie sind jung. -Minderjährig?
Nein, es sind unser Kindermädchen und ihr Mann.
-Und haben die Kinder? -Nein, wieso?
Dann wird Ihnen das CAIO weiterhelfen,
das Zentrum für Information und Orientierung. Die sitzen im Rathaus.
-Gut, ich brauche eine Meldebescheinigung. -Die ist im Haus.
Holen Sie doch eine Kopie vom Stromanbieter oder Vermieter.
-Es ist ja nicht für mich. -Haben Sie denn eine Genehmigung,
um das für einen Dritten zu erledigen?
Nein, sie wissen nichts von dem Antrag.
Also bei einer Neuzuweisung von Wohnraum muss der Antragsteller schon da sein.
Verstehen Sie, was ich sage, oder sind Sie einfach dumm?
-Wie bitte? -Diese Leute wohnen in meinem Haus.
Ich zahle den Kredit und die Grundsteuer!
Soll mein Sohn etwa in einem Zelt schlafen?
Ich möchte Sie bitten, zu gehen.
-Beruhige dich, Bruder. -Wie bitte?
Komm mit.
Komm.
Macht gar nichts.
Also ich habe nichts gesehen.
Tut mir leid, i-ich weiß nicht, warum ich das gemacht habe.
Aber ich weiß es.
Komm her.
-Danke. -Setz dich.
Hast du den Job hier schon lange?
Ich habe immer hier in der Gegend gewohnt. Campingplatz-Wächter ist nicht übel,
da hat man Zeit für sich.
Anfangs war meine Frau noch dabei.
Und dann?
Ist sie weggegangen.
Sie hat mich betrogen, das war's dann.
-Und du? -Wie, und ich?
Na ja, was machst du?
Geschichtslehrer.
Ich liebe Geschichte.
Welches ist für dich das schlimmste Jahr in der Menschheitsgeschichte?
Schwere Frage.
Vor 72.000 Jahren ist ein Vulkan auf der Insel Sumatra ausgebrochen,
das war Millionen mal schlimmer als Hiroshima.
Die Menschheit stand kurz vor der Auslöschung.
Es blieben nur ungefähr 10.000 Menschen übrig.
Die Überlebenden.
Unser aller Vorfahren.
Deshalb sind sich die Vertreter des Homo Sapiens auch alle so ähnlich.
Sogar du und ich?
Sogar du und ich, ja.
Warum wollen uns eigentlich die Historiker immer weismachen,
dass die Menschheit sich weiterentwickelt?
Klar, Landwirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Technik,
die Imperien, Menschenrechte...
Aber mal ehrlich, sind wir heute glücklicher als zur Zeit der Jäger und Sammler?
-Zumindest leben wir viel länger. -Es gibt heute mehr Selbstmorde als Morde.
Der Mensch will nicht länger leben, wenn's scheiße ist.
Also, erzähl doch mal.
-Was soll ich erzählen? -Von deinem Unglück.
Warum sitzt du sonst hier, statt bei deinem Frauchen im Warmen zu sein?
Wirklich, es interessiert mich.
Mein Fernseher ist kaputt. Und ich liebe Geschichten.
Mama?
Ja, ich komme, ich komme.
Was ist denn, mein kleiner Schatz?
Warum gibt uns Sabrina das Haus nicht zurück?
Das weiß ich nicht.
Ich nehme an, sie tut es, weil sie kein eigenes Haus hat.
Und jetzt musst du schlafen.
Okay, und was ist der Plan?
Der Anwalt sagt, wir sollen abwarten. Der Richter prüft die Akte.
Ich kann nichts tun, es gibt keine Alternative.
-Ist das so? -Na ja, das ist eine Tatsache.
Mir steht's eher aus wie eine Entscheidung.
Nur zu, jeder Rat hilft mir.
Vergiss es, geht mich nichts an.
Jetzt komm, du schuldest mir deine Meinung.
Du willst also meine Meinung?
Du bist ein Opfer, weil du es so entschieden hast.
Du wolltest es wissen. Ich habe geantwortet.
Hier, für deinen Sohn.
2. OKTOBER
Ist das gut, wenn das Datum für die Anhörung steht?
Ist das gut, wenn das Datum für die Anhörung steht?
Ja und nein. Die Anhörung findet am 9. November statt und...
...danach ist Winterpause.
Ich habe getan, was ich konnte.
-Aber das ist doch nicht möglich. -Hören Sie Madame,
wenn die Leute anderweitig unter- gebracht sind, können Sie in Ihr Haus.
Ich denke, um Ihre Chancen zu bündeln, müsste man einfach...
Sie ist unfähig, ‘ne Null!
Alles, was Sie bietet, ist ihr zerknirschtes Gesicht!
Und heute Abend geht sie schön nach Hause in ihr Kuschelbettchen,
um dann ihren Mann zu ficken.
Weißt du, was nun los ist? Wir haben kein Geld für eine Wohnung
und auch kein Geld für ein Hotel! Wir zahlen die Raten
für diese Leute und leben mit unserem Sohn in einem Wohnmobil!
Dreh's und wende es wie du willst, das ist die Realität.
Gehen wir doch zu Denis. Er ist dein Freund und hat's dir mehrfach angeboten.
Ja, das ist cool. Hey, du riechst gut, du hast noch was vor, gib's zu.
-Hey, Finger weg von ihr. -Spinnst du? Rede ich mit dir?
-Was hast du für ein Problem? -Ey, willst du auf die Fresse?
Stopp, stopp, hört auf damit!
Stopp, stopp! Du beruhigst dich jetzt, mein Freund, hörst du?
-Ganz ruhig, Mann, ganz ruhig. -Ist ja gut, ja.
-Du machst mir keine Angst. -Arschloch!
Beruhig dich.
-Der Nachbar, von dem ich erzählt habe. -Ah ja.
Warte, warte noch. Hey Paul, komm mal her.
Lust auf'n Abend mit Kumpels?
Komm, ich weiß doch, dass du Bock hast.
Steig ein! Warte.
Gut, komm. Stör dich nicht daran.
Pass auf. Okay so?
Du bist der Lehrer, stimmt’s? Bist du der Lehrer?
Ja.
Ja?
-Ich bin übrigens Franck. -Paul.
Hi, Paul. Stehst du auf Selfies?
Ich voll. Komm, wir machen eins. Hey! Kommt, was soll die Trauermine?
Los, schenk mir ein Lächeln! Ha!
Komm, lachen, sei glücklich!
Hey! Und auf geht's...
Hier.
Haha! Ha!
Na komm.
Kümmerst du dich ums Barbecue?
Und, gefällt’s dir?
Hä? Amüsier dich. Amüsier dich, mein Freund.
ABONNIEREN!
Das bin ich. Cool, oder?
Trink, trink!
Wow, alles klar.
Hier Mama, noch ‘n Shot für dich. Na komm.
Hab' dich lieb, Mama.
Hey, auf dich!
-Prösterchen. -Hey, Lehrer!
Eine Widmung für dich, mein Bruder.
-Jetzt geht's richtig ab! -Hey!
Und hoppla!
-Weg da. -Na komm.
Also, du bist der, der nicht mehr weiß, wo er wohnt?
Hm? Ich kann dir bei der Suche behilflich sein.
Hey, Lehrer! Hör mal! Ich sag' dir was, hör zu.
Überall sonst wird so was mit 'ner Pumpgun gelöst.
Wenn du aber in Frankreich auf die Einbrecher bei dir schießt,
gehst du in den Bau. Sieh mich an!
Das ist nicht ihr Zuhause.
Hör zu, es ist dein Zuhause.
Sag es. Sag, es ist deins.
-Es ist meins. -Dein Zuhause, jawohl!
Meinst du, die Typen haben die Hosen voll? Hä? Die haben deine Bude geklaut!
Ich find' das echt mies, aber dafür braucht man schon Eier.
Du bist dran! Du bist dran! Na los!
-Los, Paul! Du bist dran! -Mach schon!
-Du bist dran! -Du bist dran!
Du bist dran! Du bist dran! Du bist dranl...
Na los, Lehrer!
Du bist dran! Jawohl! Na los!
Du bist dran! Du bist dran! Du bist dran!...
Wie geil!
Du bist dran! Du bist dran! Du bist dran!...
Ja, er hat's gemacht!
Du hast es gemacht, hey!
-Hast du noch Saft? Komm mit. -.Ja, das war der Wahnsinn!
Hey, Freunde!
Scheiße, hey hey hey! Es ist soweit, mach Licht! Sie kommen. Sie sind da!
Na los, willst du schießen?
Na komm, Paul. Na los! Du hast es drauf! Schieß!
Mach es alle.
Hey. Na los, komm mein Dickerchen.
Das war die Zementfabrik von Francks Vater.
Dann kamen die Schweine, weil Franck sich nicht gekümmert hat.
Er wollte es einfach laufen lassen.
Ich kann ihn verstehen. Man denkt doch immer, Sachen regeln sich von selbst.
-Küsschen, ihr kleinen Schweinchen! -.Ja, bis dann.
Was kriegst du für den Platz?
Vergiss es. Ich werde doch Freunde nicht zahlen lassen.
-Was ist passiert? Bist du verletzt? -Steig ein, wir fahren.
-Was machen wir, Papa? -Alles gut, leg dich wieder hin.
Geh wieder hinter, mein Schatz.
Alles gut, mein Schatz?
Können wir jetzt wieder ins Haus?
Und jetzt?
Ein Schüler hat mich "Bounty" genannt.
Und was soll das heißen?
Außen schwarz und innen weiß.
Er hat recht.
Was redest du denn da?
Paul!
Steig wieder in dein Wohnmobil und hau ab!
Weißt du was? Um uns hier rauszuschmeißen, muss der Eigentümer vor Gericht gehen.
Und der Eigentümer bin ich.
Louis!
Louis! Komm wieder her! Louis!
-Du gehst nicht rein! -Verdammt, mein Sohn! Lass mich ihn holen!
Hört auf!
Eric, der Kleine meinte wohl, wir wohnen wieder hier. Kann ich ihn bitte holen?
Ich will meinen Vogel.
Der Vogel bleibt, wo er ist.
Hier, mein Schatz.
Was ist mit deinem neuen Freund?
Ist gar nicht so schlecht, mal andere Leute zu sehen.
Und worüber habt ihr geredet?
Wir haben mit seinen Freunden und Freundinnen getrunken.
Waren die Freundinnen hübsch?
Nicht schlecht, ja.
Paul, versteif dich nicht so darauf.
Sieh ein, dass wir momentan nichts machen können.
Für uns zählt jetzt das Wichtige, unsere Familie.
Das Haus kriegen wir schon wieder.
Aber du darfst nicht so ausflippen.
Hör auf mich.
Lass mich Sophie anrufen, dass sie uns aufnehmen.
Nur ein paar Tage, damit wir zur Ruhe kommen, etwas durchatmen.
Ich glaube, du verstehst nicht.
Ich gehe nicht zu ihnen. Und ich gehe auch nicht ins Gymnasium.
Ich bin zwei Wochen krankgeschrieben.
Ich werde hier nicht weggehen.
Oh, Entschuldigung.
KEIN ZUTRITT LEBENSGEFAHR
Auf Wiedersehen, Madame.
Fahr vorsichtig, mein kleines Mäuschen.
Willst du mich verarschen?
Willst du was trinken?
Was soll das werden?
Du bist doch auf meinen Campingplatz gekommen.
Woher sollte ich das wissen?
Ich hatte keine Lust, dich wiederzusehen.
Wieso bist du dann hier?
Lass meinen Mann in Ruhe.
Was er jetzt gar nicht braucht, sind Flausen im Kopf.
Was für Flausen?
Tu nicht so dumm.
Ihr habt zusammen abgehangen und dabei nicht unbedingt meditiert.
-Paul ist labil. -Na ja, geht so.
Er ist ein braves Schoßhündchen geworden.
Nur so passt man in deine blitzsaubere, kleine Welt.
Du hast den Wolf in ihm gebändigt. Das ist es, was ihn leiden lässt.
Und nicht ich.
So eine Scheiße erzählst du ihm?
Ihr trefft euch nicht mehr.
Ich will, dass du ihn in Ruhe lässt. Klar?
Auch du...hättest deinen Mann gerne etwas wilder. Und brutaler.
Aber du gibst es nicht zu.
Du hast immer noch dieses Feuer in dir.
Armer Irrer.
Lass mich!
Das von uns hast du ihm nicht erzählt, hm?
Lass mich!
Lass mich, bitte.
Lass mich.
25. OKTOBER
ANMELDUNG
Soll ich dir sagen, wie lange das ging? 12 Jahre.
‘Ne Stange Geld, drei Anwälte. Und sie dachten immer, in ein paar Tagen
können sie wieder nach Hause.
Wenn der Staat uns nicht mehr helfen kann, unseren Familien,
dann nehmen wir beim nächsten Problem die Dinge selbst in die Hand.
Die Gesellschaft hat versagt.
Wart ihr gut befreundet, du und Chloe?
Wir waren auf derselben Schule.
Wie kam's raus, dass sie fremdgeht?
Warte, lass mich raten.
Du hast in ihrem Handy eine SMS gefunden.
-Woher weißt du das? -Du bist durchschaubar.
Du hast Qualitäten, aber das ist eine Schwäche.
-Hast du sie danach verlassen? -Nein.
Ich wollte, aber ich liebe sie. Und die Familie.
Ich wusste, es wird schwierig, aber ich wollte kämpfen, nicht gehen.
Das wäre leicht gewesen, so ‘n Ego-Ding.
Und da dachtest du, eine Veränderung, ein Umzug würden helfen.
Soll ich dir was sagen?
Du hattest auch Angst, sie zu verlassen.
Du hast mal wieder das Opfer gespielt.
Schön, dass du an andere denkst. Dich gibt's aber auch noch,
da bist du dann nicht der Dalai-Lama.
Weiche der Angst nicht aus.
Genieße sie. Umarme sie.
Wir sind da für dich, deine Geschichte berührt uns.
Du weißt es nicht, aber dich umgibt ein Schutzwall aus Menschen.
Wir alle werden dir helfen.
Du musst mir vertrauen.
Nein, so geht's nicht. Du tust nicht, was ich dir sage.
Wie oft denn noch? Sieh traurig drein!
-So bist du ein leidiges Riesenbaby! -Ich habe Hunger.
Du isst erst, wenn das Foto gelungen ist. Es dauert so lange, wie's dauert.
-Und wo ist Mama? «Jetzt komm, denk an was Trauriges!
-Mir fällt nichts ein. -Mama hat die Nase voll,
sie erträgt dich nicht mehr, verstehst du?
-Das stimmt nicht! -Doch, und mir reicht's auch!
Tu jetzt, was ich sage!
Helft Louis! Dieser Mann weiß nicht mehr, an wen er sich wenden soll.
Madame, hier. Monsieur, Solidarität.
Dieser Mann weiß nicht mehr weiter!
Weder das Rathaus noch die Justiz reagieren auf seinen Hilferuf!
-Wir dürfen nicht einfach wegsehen! -Monsieur, bitte.
Solidarität! Solidarität mit den Einwanderern.
-Hey, spinnst du? -Solidarität mit den Einwanderern!
-Was denn, ich bin kein Einwanderer!? -Lass mich, das zieht besser.
Keine Sorge, wird schon. Solidarität mit den Einwanderern!
31. OKTOBER
-Komm. -Spinnst du?
-Verdammt, lass mich los! -Klappe!
-Scheiße, Mann! -Vorwärts!
Vorwärts!
Eric!
Eric!
Was ist das?
Hä? Hast du das gemacht? Deine Kumpels?
RAUS! Wo sind sie? Hä? Wo sind sie?
Was glaubst du denn, hm? Die ganze Stadt weiß Bescheid, die ganze Region.
-Die Leute verabscheuen euch. -Die sollen ruhig kommen!
-Ich habe keine Angst! -Eric, lass ihn!
-Bleib da stehen! -Es wird nie aufhören, verstehst du?
Kümmer dich lieber um deine Familie und hau ab!
Sabrina.
-Lass mich. -Ich bring dich zum Arzt.
-Nein, es geht schon. -Komm schon, das wird wieder.
-Komm, komm, wir gehen rein. -Au...
Komm, Schatz.
-Paul, du gehst zu weit. -Wovon redest du?
-Komm mal runter. -Ach, fick dich.
Chloe meinte, du hast neue Freunde. Mickey?
Du weißt, dass er im Gefängnis war - wegen Körperverletzung an seiner Ex.
Aha, also kein Mitgefühl von dir?
Ich gebe dir ‘nen Rat. Du bist kurz davor, deine Frau und deinen Job zu verlieren.
Du gehst zu weit.
HELFT LOUIS - ER WILL HEIM!
Ich habe nur auf uns aufmerksam gemacht.
Was ist das Ziel dabei - Lynchjustiz?
Du erzählst mir was von Lynchjustiz, du Arschloch? Für wen hältst du dich?
Bin ich etwa kein guter Schwarzer? Dabei erfülle ich doch alle Kriterien.
Habe ‘nen Beruf, eine weiße Frau und ein Haus, zahle Steuern.
Und am Ende? Weiße werfen mich raus, nehmen mir mein Haus weg -
das Haus meines Vaters, und ich wohne hier draußen!
Und dann soll ich schön zufrieden die Klappe halten?
Hau ab, bevor ich dir die Fresse poliere!
-Wo ist Louis? -Ich warte im Auto.
Ich komme. Er ist bei Sophie und ich auch jetzt.
Der Flyer brachte Aufmerksamkeit.
Und stellt unseren Sohn zur Schau, traumatisiert ihn. Geht's noch?
Ich möchte hier einfach nur noch fort, dieses scheiß Haus vergessen.
Kaum wird's kompliziert, bist du weg.
Hätte ich vielleicht auch machen sollen.
-Was soll das, Paul? -Du nimmst dir deine Midlife-Crisis,
um mal deinen Marktwert zu testen.
Du bumst herum, vernachlässigst deinen Mann und deinen Sohn und lügst mich an.
Und wenn Madame davon genug hat, soll es einfach wieder so sein wie vorher?
Aber nein, so läuft die Sache nicht! Ich dachte, es geht, aber es geht nicht!
So was hat Folgen! Also bist du jetzt entweder für oder gegen mich!
Verdammt, diese Geschichte existiert doch nur noch in deinem Kopf!
Verdammt, sieh dich doch mal an!
Machst auf Macho, aber hast keine Eier! Und das Gleiche läuft doch bei mir!
Was hast du zu bieten außer großen Reden, was tust du?
Gar nichts!
Heute Abend regle ich das!
-Dachte nicht, dass du kommst. -Tja, da bin ich.
Setz dich lieber, sonst bist du tot.
Hey, was laberst du da für 'ne miese Scheiße?
-Du sollst dich hinsetzen! -Spinnst du?
Dieses kleine Arschloch spielt hier den Macker.
Hey, was soll das? Franck, lass ihn in Ruhe!
Kommt, beruhigt euch! Beruhigt euch, Leute.
Na komm, tritt ihm schön in die Eier. Los!
Spielst den Macker, hä? Du sollst dich setzen, los jetzt!
Hey! Hast du's der kleinen Dracula- Braut ordentlich besorgt, ja?
-Was macht ihr da? -Monsieur Diallo, bitte helfen Sie uns!
Monsieur! Monsieur Diallo!
Ah! Sieh an, eine Schülerin von unserem Lehrer, hä?
Mickey, genug. Lass sie gehen!
Hey, Mickey!
Ganz ruhig, Lehrer, hm?
Kümmer dich nicht darum.
Ganz normal, alles in Ordnung. Alles in Ordnung.
Ganz ruhig.
Da ist er ja. Komm, hup mal!
Hey! Lehrer, wohin des Wegs?
Ho! Los, komm, steig ein.
Was ist denn los? Ah, etwa wegen der Kleinen auf dem Parkplatz?
Hey, hey, Lehrer. Komm, wir holen uns deine Hütte zurück!
Was ist? Hey, heute ist der 31. Oktober, schon vergessen?
-Heute Abend oder nie! -Was hast du vor?
Ich werde mein Versprechen halten. Heute Abend schläfst du zu Hause.
-Hey, was ist denn los mit dir, Lehrer? -Leck mich, Mickey!
Fahr weiter.
Halt an.
Komm jetzt.
Hey. . . hey.
Ein kleiner Tanz im Mondschein mit dem Teufel?
Hör auf, deine Blödeleien ziehen nicht mehr!
-So kommt deine Frau nicht zurück. -Lass meine Frau da raus!
Sie war bei mir, deine Frau.
Hat sie dir nicht erzählt, wie gut er sie im Gymnasium gefickt hat, hä?
Ah, sie wollte ihn nicht verletzen.
Soll ich dir sagen, warum sie dir fremdgeht?
-Halt's Maul! -Weil sie weiß,
dass du's nicht drauf hast. Du hast keine Eier.
Ich dachte, du wärst in der Lage, dich zu ändern, Lehrer, hä?
Aber du bist domestiziert. Das kannst du nie wieder rückgängig machen.
Bleib weg von mir, meiner Frau und meinem Haus!
Schade eigentlich. Ich dachte, das wäre der Anfang einer schönen Freundschaft.
Komm, Franck, wir hauen ab!
Wiedersehen!
Hallo, hier ist Chloe Diallo. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.
Am Montag rufe ich den Anwalt wegen des Sorgerechts an.
Ich werde nicht streiten.
Hat Mickey dir das angetan?
Warum sagst du mir nicht, dass ihr was hattet?
Weil es total unwichtig ist. Es ist lange her und ich war noch ein Mädchen.
Was war das für eine Nachricht?
Du hattest recht.
Du willst deine Bude wiederhaben? Nimm sie dir.
Du willst deine Frau wiederhaben? Nimm sie dir.
Aber so bin ich nicht. Werde ich nie sein.
Ich weiß, ich war sehr egoistisch.
Du hast gelitten meinetwegen.
Aber du weißt gar nicht, wieviel Glück wir haben.
Weißt du, ich Will dich.
Deine Männlichkeitsprobleme sind nur in deinem Kopf.
Ich will mit dir alt werden, ich will mit dir mein Leben verbringen.
Ich liebe dich.
-Raus mit euch, ihr Penner! -Das sind sie.
-Bleib hier drin. -Hey, wir wollen mit euch feiern!
Sabrina! Eric! Macht mir auf!
Hallo, ihr Arschlöcher!
-Macht das Tor auf! -Los!
-Was ist da los? -Geh hoch.
Geh hoch, verdammt.
Auf geht’s, Leute!
Na los, gebt mir Feuer!
Hey, entspann dich!
Hier auch noch, überall! Ja, denen machen wir Feuer untern Arsch!
Sabrina! Eric!
Macht mir auf! Macht mir auf!
Macht die Tür auf, schnell!
Hey, Party, Freunde!
Spinnst du? Was willst du hier?
Ich will deine Hütte. Deine Frau hatte ich schon.
Und jetzt nehme ich mir deine Hütte. Selber schaffst du es anscheinend nicht,
deswegen stelle ich jetzt das kosmische Gleichgewicht wieder her!
Hör auf mit dem Scheiß, Mickey! Es reicht!
Komm, jetzt ist Schluss mit der Show! Ihr haut sofort ab!
Weißt du, ich habe keinen Bock mehr auf den Campingplatz.
Diese Penner da schmeiße ich raus, dann ist das ab sofort mein Haus!
-Und dir stell ich ein Zelt im Garten auf! -Nein! Nein, nein, nein, Eric!
Komm, lass uns reden. Hm?
-Komm, Mickey, mach ihn alle! -Los!
Nein!
Nein, Eric!
Lass ihn in Ruhe!
Nein! Nein, nein!
Nein, Eric!
Weiche der Angst nicht aus.
Umarme sie.
Genieße sie.
-Nein! -Ich regle das schon!
Nein.
Nein...
-Auf den Boden. Na los! -Nein, nein!
Hörst du nicht, was ich sage, hä? Na los!
Runter mit dir!
Halt endlich dein Maul! Ja, so ist's gut.
Chloé.
Chloé.
Chloé.
Chloé.
Kommt her, Freunde, lasst uns feiern!
Wartet, halt, halt, halt!
Und bumm!
-Hey, Francky! Sieh dir mal das Bild an! -Hä?
Von hinten!
Wie geil! Wie geil ist das denn!
Ich lach mich schlapp!
Na los! Los! Los! Los, hey...
Nein...
Na los!
Ja!
Nein! Nein, nein, nein! Nein...
Wollen wir ein Selfie machen, meine Schöne? Komm, wir machen ein Selfie.
Na los.
Du musst lächeln. Lächle, das ist fürs Fernsehen!
Ich halte sie fest...
-Nein! Nein! Nein! -Und jetzt schön bubu machen, gute Nacht.
Na komm schon.
Los, los, gleich haben wir's.
Nein! Nein! Nein!
Hey, die sind abgehauen!
Vielleicht da.
Nicht bewegen, ich komme wieder.
Nicht!
Oh nein!
Die Schlampe heult immer noch.
Kümmer dich um ihn. Wir fackeln ihm die Bude ab.
Du kleine Schlampe!
Scheiße!
Na siehst du, hast du dir doch noch dein Haus zurückgeholt.
Hilfe!
Gut, in Ordnung. Wie Sie meinen...
Schlafenszeit, Louis.
Ich deck dich zu.
Schlaf gut, mein Großer.
Hab' dich lieb.
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