All language subtitles for 4.Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

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Original subtitles

Messieurs, I expect unobtrusive elegance,

the highest attention and the

most complete service in all

distinction. Today's

menu. We start with foie

gras, with an ice-cold

glass of Sauternes, alternatively a

galantine de canard with pistachios

and truffles. And

then Germany potage with the

favorite acidity of the Sauerapfel.

As a fish stew, poached

stew or hummus all'americane

with a very soft cheese

soufflé. Then follows a poulet

sauté boivant, waffles with raisins

in tempeh, or filet de

boeuf richelieu, so named after

the great-grandfather of the

famous cardinal. Or alternatively, escalope

à la viennoise with chocolate.

As a dessert, there are

soufflés, mousse au chocolat, sorbets,

crepes bavaroise Clermont, creme anglaise,

savarin and penguins. Finally,

after the café service in

the hall and the tea

service in the afternoon, I

was taken to the large

dining room, where I now,

in full parure with the

lunch meals, took the orders

in return and enjoyed the

pleasure that came to me

from this overcrowded luxury company.

The table was empty. No,

twenty marks. L'assiette du

madame. A heartless woman. She

hardly ate. The waffles, all

the vegetables, all smashed. Quelle

dommage. The plate for monsieur?

He's eaten it all again.

Even the decoration, the garniture.

Do you remember? That shows

the diligence of the cook.

A few menus from small

-town fans. A few balls

of breadcrumbs. And a chicken,

because I ate it all.

Mademoiselle Eleonore is very sad.

Armand, a double portion of

mousse au chocolat for you.

Coming right up. I

had too much to do

and was so tired in

the evening that the sympathy

exchange between me and the

clientele lost its meaning and

my smile turned into a

slightly painful maskiness. Then I

went to a small artist's

hotel where I had rented

a room. Not to sleep

there, but to keep my

private wardrobe, to be able

to change my clothes when

on my free evenings, so

to speak, I wanted to

lead a higher life. Monsieur

Félix, bonsoir. Mon petit Félix.

Senor Krull. How beautiful, how

clean, how very, very terrific

that you have your fine

evening again today. Comment va

-t-il, Félicien Novello? Alors,

molto importante, Senor Krull. Eine

Menge neue Garderobes für Sie

abgegeben worden. Et voilà. Votre

billet. Pour ce soir. Je

sais tout. Vous visitez votre

truc une angle zaza, la

fidele. Bonsoir.

Bonsoir, Monsieur Félix. Bonsoir, Monsieur

Félix. Bonsoir, Monsieur Donner. Monsieur

Félix, c'est un kellner.

Sagen Sie Andrea Doria, diesem

katastrophalen Clown, ob man Spaghetti

serviert mit einer Hand oder

mit zwei Händen? Mit zwei

Gabeln, Monsieur Donner, nicht mit

zwei Händen. Nicht mit zwei

Händen? Eine Katastrophe! Wenn jemand

uns zuschaut, können wir uns

üben. Wir müssen üben. Also

müsst ihr uns zuschauen. Monsieur

Félix, mit zwei Gabeln? Eine

Katastrophe! Eine Katastrophe! Tragico. Tragico.

Komm, motiviert, Félix. Komm, motiviert,

Félix. Nein, nein, nein, ich

bin zu müde. Das mag

ja stimmen, ihr kühnen Nachzäunen,

aber es gibt feinere Arten

der Genugtuung, als das, was

ihr mir bieten könnt. Und

dafür muss ich mich umziehen.

Nein, nicht schon wieder. Zaza.

Präziseste Berechnung war ihre Lebensbedingung.

Denn fehlte sie, dann stürzte

sie kopfüber aus ihrem Kunstelement

der Luft hinab in den

Tod. Die Menge verehrte sie

mehr, als dass sie sie

bejubelte. Ein ernster Engel der

Tollkühnheit. Sie

haben lange gewartet, Félix. Ein

Auftritt der Unterlassung. Herr Mendelot,

Jules et Jim. Mit ihren

tanzenden Bällen. Guten

Morgen, Miss Twentyman. Good morning.

Good morning. Haben Sie gut

geschlafen? Very badly and very

little. Ein

wunderbarer Morgen. Warum sind Sie

nicht noch ein wenig im

Bett geblieben? Ich will ja,

dass es mir schlecht geht.

Das ist aber merkwürdig. Warum

wollen Sie das? Weil ich

Sie liebe, Armand. Aber Miss

Twentyman, ich bitte Sie, das

geht nicht. Ihre Eltern schlafen

nebenan und können jeden Augenblick

aufwachen. Nein, Mutter schläft morgens

immer am tiefsten. Und Daddy

kann sowieso nichts hören. Sie

müssen Rücksicht nehmen auf Ihre

Eltern. Wären wir doch nur

einmal ungestört, dann wird sich

alles finden. Einfach alles. Wenn

Sie mich nur ein bisschen

lieb haben. Aber das habe

ich ja. Ist das wirklich

wahr? Natürlich ist es wahr.

Ich habe Sie ein bisschen

lieb, aber die Liebe, die

Sie meinen, ist Einbildung und

purer Nonsens. Ich bin doch

nur ein Kellner, Miss Twentyman.

Ein niederes Glied unserer Gesellschaftsordnung.

Sie aber, eine Tochter aus

reichem Haus, verhalten sich ja

aufrührerisch dagegen. Ihre Eltern sind

durch friedlichen Schlaf verhindert, die

Gesellschaftsordnung zu schützen und Sie

reden hier von Liebe. Nein,

nein, Miss Eleonore, das ist

verbotene Liebe. Und nun geben

Sie mir den Weg frei.

Only under one condition. Finden

Sie den Weg zu einem

Rendezvous. Ein Rendezvous, wo wir

alleine sind und freie Hand

haben. Freie Hand in Wort

und Taten, Armand. Lassen Sie

sich von einem in der

Liebe Erfahrenen sagen. So wie

Sie von dieser Leidenschaft erfasst

worden sind, können Sie nur

abwarten, dass auch in mir

sich etwas regt. Erzwingen können

Sie das nicht. Warum?

Weil ich es nicht mag.

Darum. Du magst es nicht?

Ich werde Anna nicht in

diesem Haus ein Verhältnis haben.

Besonders nicht mit einem der

Servanten des Hotels. Ich mag

ihn nicht. Ich verstehe das

nicht. Nun, da haben wir

es, Erma. Die Leute würden

lieber sehen, wenn du ihnen

das Zeug servierst, anstelle von

mir. Sie sind ja alle

einträchtig vergafft in dich. Tutla

kann euch freuen. Du wirst

mich bald an die Wand

gedrückt haben und die Tische

bekommen. Bis deiner Retraktion. Wie

kannst du das sagen, Hector?

Ich kann ja noch so

viel von dir lernen, bevor

ich daran denken könnte, dich

auszustechen, wenn das überhaupt meine

Absicht wäre. Hier, bring das

an den Tisch 24, zur

Lord Kilmarnock. Mon Dieu, eine

neuerliche Extra-Wurst für diesen

appetitlosen Lord aus dem schottischen

Hochland. Guten

Appetit. Ja, sehr wohl, mein

Lord. Sie müssen antworten. Mein

Lord, sprechen Sie in einer

Sprache, die mir leider nicht

geläufig ist. Das ist Gäbisch

und heißt Guten Tag. Wie

geht es Ihnen? Sehr gut,

mein Lord. Danke für die

Nachfrage. Eben. Es geht mir

gut, mein Lord. Danke. Wissen

Sie, mein Landsitz liegt nicht

weit von Aberdeen. Dort lebe

ich mit meiner älteren, bedauerlicherweise

kränklichen Schwester. In diesem Teil

des Landes sprechen viele Leute

noch Gäbisch. Ahemalah. Sie

müssen etwas essen, mein Lord.

Wenn Sie nichts essen, wird

der Chef der Cousinen darüber

äußerst betrübt sein. Dann sagen

Sie ihm, dass ich von

jetzt an stets dieses Gericht

bestellen werde, aber nur, um

Ihnen zuzusehen, wie elegant und

geschickt Sie diesen Fisch zerlegen.

Nur, ich denke nicht daran,

ihn zu essen. Sie können

wieder auftragen. Sehr wohl, mein

Lord. Der Lord aus dem

schottischen Hochland bereitet durch seine

Appetitlosigkeit unserem Chef der Cousinen

große Schmerzen. Armand, Sie arbeiten

nicht ganz schlecht. Übernehmen Sie

jetzt den Etagensatz. Eine affaire

très délicate, wenn Sie verstehen,

was ich meine. Bringen Sie

jetzt diese Flasche Moët de

Chambon 1894 hinauf in die

Suite 21. Der Marquis de

Venosta ist ein junger Kavalier,

von Leichtung und Sorglosen getragen.

Er beehrt uns regelmäßig ein

oder zweimal in der Woche

und aus gewissen Gründen pflegt

er immer die gleiche Suite

zunehmend. Die Suite Prinz of

Wales. Patrick!

Ah, ein neues Gesicht. Wie

nennt man Sie hier? Ich

trage den Namen Armand. Armand?

Sie fühlen sich wohl in

diesem Etablissement? Et vous, Monsieur

le Marquis? Comme-ci, comme

-ça. Wie ist der Champagner?

Comme-ci, comme-ça, und

das will sagen, sehr gut.

Genauso gut, wie Sie sich

fühlen, Monsieur le Marquis. Sie

wissen viel von meinem Wohlbefinden,

Monsieur Armand. Darf ich? Sie

dürfen, Armand. Lassen Sie sich

nicht stören. Ich zeichne sozusagen

ein Alibi für meinen ausgedehnten

Aufenthalt her. Beneidenswert, Monsieur le

Marquis. Beneidenswert? Nicht gerade in

dieser Hinsicht. Ich führe die

Existenz eines Künstlers, ohne einer

zu sein. Denn mein Können

reicht nicht annähernd aus, um

der Schönheit meines Modells gerecht

zu werden. So

schlecht ist die Zeichnung nun

auch wieder nicht, dass Sie

davor zurückschrecken müssen. Oh, verzeihen

Sie, Monsieur le Marquis, das

galt nicht Ihrer Kunst. Es

schien mir nur, als hätte

ich dieses Gesicht schon einmal

gesehen. Da haben Sie mir

aber ein großes Kompliment gemacht,

mein lieber Armand. Denn Sie

ehren sich ganz und gar

nicht, wenn Sie eine gewisse

Bekanntheit verstellen. Immerhin liegt Dir

die ganze Stadt Abend für

Abend zu Füßen. Vielen Dank,

Armand. Wer

sind Sie? Ich weiß es

selber nicht. Komm, mein Däubchen.

Der Marquis wird schon ungeduldig.

Er wartet in Deiner Garderobe.

Und nun, meine Damen und

Herren, habe ich die Ehre

und das Vergnügen, Ihnen den

weltberühmten Monteur Gustafa mit seinen

fünf Leuchten zu präsentieren. Ich

bete Sie an. Welche

soll ich nehmen? Der Händler

empfiehlt diese, mein Lord. Persönlich

würde ich, wenn es erlaubt

ist, eher zur anderen warten.

So werde ich mich an

Ihr Urteil halten. Armand.

Mein Lord. Felix. Wie, mein

Lord, befehlen Sie? Hätten Sie

nicht Lust, den Hoteldienst mit

einer Stellung als Kammerdiener zu

vertauschen? Wie darf ich das

verstehen? Sie begleiten mich nach

Schottland. Ihre Pflichten würden sich

ganz auf die Betreuung meiner

Person beschränken. Das Salär wird

vermutlich das Doppelte und Dreifache

des hier Bezogenen sein. Das

will sehr sorgfältig überlegt sein,

mein Lord. Ich brauche wohl

nicht zu sagen, dass Ihr

Anerbieten mich außerordentlich ehrt, aber

es kommt zu überraschend für

mich. Ich muss um Bedenkzeit

bitten. Die Zeit zum Bedenken

ist kurz, Felix. Ich reise

schon in der nächsten Woche.

Kommen Sie mit mir. Es

ist mein Wunsch. Der Wunsch

eines einsamen Herzens. Ich verspreche,

Euer Lordschaft, dass ich die

gegebene Frist zur Überlegung Ihres

freundlichen Anerbietens sehr sorgfältig nutzen

werde. Entrez!

Soll ich auch das zweite

Gedeck auflegen? Ja, natürlich, Hermon.

Lassen Sie uns nicht verhungern.

Liebe gibt durch den Magen.

Das wissen Sie doch. Ich

finde, Sie starren mich ein

wenig an, Garçon. Ich bitte

tausendmal um Verzeihung, mademoiselle. Sie

scheinen mademoiselle Zaza zu kennen,

Hermon. Verzeihen Sie, monsieur le

Marquis, aber die ganze Stadt

kennt mademoiselle Zaza. Da haben

Sie wiederum recht, Hermon. Ich

bitte Sie noch einmal herzlich

um Verzeihung. Für mich waren

Sie immer etwas Schwebendes. Ein

Engel. Nicht von dieser Welt.

Und jetzt sind Sie... Nun,

was bin ich? Pardon?

Könnte es sein, dass ich

in meinem Leben bereits einmal

einen Kellner geküsst habe? Zaza,

du wirst mich zur Reiserei

bringen, wenn du das Heugeln

nicht lässt mit diesem Hermon.

Ich glaube, du hättest nichts

dagegen, wenn er jetzt hier

im Dressing-Gaun mit dir

am Tisch säße und ich

euch beide bediente. Da fiele

Ihnen aber der schwierigere Part,

monsieur le Marquis, denn die

Kellnerei ist ein Handwerk. Marquis

zu sein, aber eine Existenz.

Pure example. Excellent. Und Sie

sind sicher, dass Sie der

Existenz pure example besser gewachsen

wären, als ich dem Handwerk.

Ich glaube, es wäre weder

höflich noch zutreffend, Ihnen eine

besondere Anlage zum Kellner zuzuschreiben,

monsieur le Marquis. Er ist

ein ziemlich unvergleichlicher Schurke, dieser

Kellner, aber er gefällt mir.

Würde es dir vielleicht auch

gefallen, an einem Doppelmord die

Schuld zu tragen, meine Liebe?

Worte, mein lieber Louis. Kombiniert

mit einem Selbstmord. Nur zu,

er gefällt mir trotzdem. Deine

Bewunderung für ihn wird mich

töten. Wer weiß, möglicherweise, da

musst du eben auch so

lebensgefährlich leben, wie deine kleine

Zaza, mein lieber Marquis. Bon

Appetit. Danke, Armand. Werden Sie

heute Abend hinter der Manege

wieder meinen Auftritt verfolgen? Bedauerlicherweise

nicht. Ich habe Nachtdienst. Niemals

habe ich eitles und grausames

Gefallen gefunden an den Schmerzen

von Mitmenschen, wenn meine Person

Wünsche erregte, welche zu erfüllen

die Lebensweisheit mir verwehrte. Ich

habe solche Gefühle stets geachtet,

sie aus einer Art Schuldbewusstsein

aufs Beste geschont und durch

ein begütigendes Verhalten die Befallenen

zu verständiger Entsagung anzuhalten gesucht.

Mais vous ne mangez rien,

milord. Der Küchenchef ist schon

ganz betrübt darüber, dass Sie

sein Essen so verschmähen. Was

soll ich denn machen, Felix?

Es fehlt halt dein Appetit.

Ich habe eine starke Aversion

gegen jede Nahrungsaufnahme. Vielleicht ist

sie das Zeichen einer gewissen

Selbstverneinung. Selbstverneinung? Oh nein, madame,

darin kann Ihnen niemand zustimmen.

Es muss dem lebhaftesten Widerspruch

begegnen. Wirklich? Wirklich. Nun? Noch

bin ich nicht zur Entscheidung

gediehen, mein Lord. Haben, mein

Lord, noch einen Wunsch? Ja.

Bringen Sie mir einen Whisky,

aber ohne Eis. Ein

Glas Whisky, für die melancholischen

Laute aus dem schottischen Hochland.

Am Tisch der Familie Twentimaner

fließt der Champagner heute wieder

mal in Strahlen. Man kann

es sehen. Moetisch, Andro, wegen

des ganzen Dinges. Das scheint

den Damen besonders gut zu

bekommen. Das ist aber gar

nicht gut. Besonders

nicht für Miss Eleonore. Oh

nein. Ich weiß nicht, was

ich tun soll. Ich bin

so tief, so total in

Liebe mit dir. Ich bin

nur ein verlorenes Geist. Könntest

du mich auch nur ein

bisschen lieben? Für die Schande,

Miss Eleonore. Take care. Es

könnte jeden Moment jemand kommen.

Das wäre doch sehr gefährlich.

Oh, what do I care

about danger? I'm in love

with you, Amore. In love

with you. Let's flee together.

Let's die together. Kiss me.

Your lips. Nein, die Eleonore,

wir wollen damit nicht anfangen.

Sie haben Champagner getrunken. Mehrere

Gläser sogar. Und wenn ich

Sie nun auch noch küsse,

so ist es gänzlich aus

mit Ihnen. Oh, Amore. Sie

sind so kalt. So grausam.

Und haben doch gesagt, dass

Sie mich ein wenig lieben.

Wir müssen nur einfach fliehen.

Fliehen wir diese Nacht noch

mit dem Express nach Spanien,

nach Marokko. Dort können wir

uns irgendwo verstecken. Und ich

will Ihnen ein Kind schenken.

Und wenn wir uns Daddy

mit dem Kind zu Füßen

werfen, werden wir sein Herz

erweichen. Er wird uns sein

Geld geben und wir werden

reich sein. Küss mich. Ihnen

ist es aber genug. Entschieden

genug. Es ist gar nicht

recht von Ihnen, dass Sie

mir so zusetzen, da ich

doch noch andere Sorgen habe

als nur mit Ihnen. Sie

sind sehr egoistisch, Miss Eleonore.

Wissen Sie das? Lassen Sie

mich meinen Dienst nachgehen. Weinen

Sie nicht. Und

Sie? Sie taugen nichts? Was

soll mit Ihnen geschehen? Sie

haben gehört, was ich dem

Gänzchen Ihretwegen angekündigt habe. Soll

ich es tun und Sie

der Direktion anzeigen wegen Verführung

der Jugend, dann werden Sie

aus Ihrer Stellung fliegen. Wollen

Sie das? Vielleicht tue ich

es auch nicht. Nicht dieses

Mal. Du bist ein unartiger

Junge. Du lässt dich mit

halbwüchsigen Kindern ein, wo du

dich reifen Frauentums erfreuen kannst.

Du hast etwas gut zu

machen, damit auch immer Gnade

vor Recht ergeht. Sei doch

nicht so schüchtern. Nun, du

könntest Mut fassen, mich zu

küssen. Und schlinge mich fest.

Das ist sonst ein kalter

Kuss. Ohne Umarmung. Komm, lieber,

komm. Hold me. Attention, votre

mari. I

doubt if our ideas diverge

in any way to my

mind at any rate. Now,

I think it would be

the better part of valor

if you would go and

join your daughter in her

room and leave this young

man to me. I've got

an account to settle with

him. Wait a minute. Komm

mal her. Komm Sie mal

schön mit. Das

ist für Ihre Diskretion. Sie

verstehen doch. Dafür, dass Sie

den Mund halten über diesen

Zwischenfall. Eine momentane Unbesonnenheit von

Mrs. Twentiman. Ich nehme an,

dass Sie mehr oder weniger

unschuldig sind an den Vorkommnissen.

Abgesehen von der Tatsache, dass

Sie ein sehr attraktiver junger

Mann sind. Eine Tatsache, die

nur wenigen Menschen entgehen kann.

Mir ist sie jedenfalls nicht

entgangen. Das möchte ich hiermit

eindeutig klarstellen. Können Sie mir

folgen? Ja, ich denke schon,

Mr. Twentiman. Keep it, keep

it. Sie werden doch nichts

gegen ein gutes Trinkgeld haben.

Es ist auch eine menschliche

Schwäche wie jede andere und

sie scheint recht gut zu

harmonisieren mit meiner eigenen Schwäche

für gut aussehende junge Männer.

Ich mache kein Geheimnis daraus.

Wenigstens nicht jemandem gegenüber, dem

ich gerade zwei Napoleons gegeben

habe. Um die Wahrheit zu

sagen, ich würde gerne mit

Ihnen allein an einem Abend

in der Stadt essen gehen.

Und danach könnten wir uns

etwas amüsieren. Reichlich amüsieren. Was

halten Sie davon? Mr. Twentiman?

Mr. Twentiman! Die Diskretion, für

die Sie mich so großzügig

belohnten, gilt auch für Sie

und was Sie eben zu

mir sagten. Und nun vereinigen

Sie sich bitte mit Ihrer

Familie, um in würdiger Ernüchterung

mit ihr zusammenzusitzen. The second

Napoleon, give it back to

me, you obstinate ass. Einer

genügt für deine verdammte Diskretion.

Mr. Krull. Mon petit Felix,

bonsoir. Wie schön, wie wunderbar,

wie zauberhaft. Ihr Feierabend. Oui,

Madame, und ich meine, ein

Wohlverdienter. Sie glauben ja gar

nicht, was die Hotelgäste von

einem Kellner alles verlangen. Doch,

doch, ich glaube es. Ich

weiß es sogar, mon petit

Felix. Tu es un zauberhafter

Gentleman. C'est le problème,

tu l'obstines. Ah, oui,

Madame. Man hat mir zugesetzt,

ich möchte sagen, wie noch

nie. Oh, pauvre Felix, mon

petit Felix. Aber Sie werden

einen schönen Abend haben. Ihr

Tisch im Casino der Verzweiflung

ist bestellt. Werden Sie wieder

gewinnen? Ich denke doch. Und

nachher werden Sie Austern essen?

Ich hoffe ja. Rote Jahre,

Austern. Dame, es ist Herbst.

Wir Leute haben Austernspeis. Und

hier gibt es Spaghetti. Immer

nur Spaghetti. Meine Existenz bestand

aus einer Art von Doppelleben,

dessen Anmutigkeit darin bestand, dass

es ungewiss blieb, in welcher

Gestalt ich gerade ich selbst

und in welcher ich nur

verkleidet war. Ich bediente zu

gut und erfolgreich, als dass

ich mich unbedingt glücklicher hätte

fühlen sollen, wenn ich der

war, der sich bedienen ließ.

Aber der Abend sollte kommen,

der mich auf diese andere

Anlage und Spielbegabung, diejenige zur

Herrschaftlichkeit aufs höchst beglückende, ja

berauschende Art verwies. Ich

bedanke mich. Ich

bedanke mich. Danke. Ja.

Ja. Ja.

Ja. Ja. Ja. Ja. Should

I believe that you have

quit your job at the

Hotel de Paris? No, Marquis,

that's the other way around.

I'm here and there. Très

amusant. You're a magician. But

I'll leave you to it.

No, we should go back

together. Or do you long

for solitude? So, I'm wasting

my youth on this practice?

So, I'm wasting my youth

on this practice? I'm sure

you understand that I love

this place so much. I'm

sure you understand that I

love this place so much.

This is the best hotel

in the world. This is

the best hotel in the

world. Oh, for God's sake.

Leave me alone. and to

justify their way of life,

their way of trying. Well,

they are not only as

you see here and today,

but already in the USA,

from a good family. In

our country, they say, simply

from a family. From a

good family can only be

the real one. They have

chosen a career path that

will undoubtedly lead them to

goals, as they speak their

origin, but in the USA,

they are particularly inclined to

serve from the peak and

to take preceding positions, which

can deceive the few who

look at it, that it

is not with a person

of the lower class, but,

so to speak, with a

sold gentleman. Right? By the

way, what do you take

after the oyster? Do not

take the duck, it is

badly roasted. Take from the

Hamelkoil, it has been in

milk long enough. Do you

allow me to order a

wine for us? Chateau Lafite,

Swiss 93. Do you allow

my suspicions about your double

life, which, so exciting, tastes

like a war, to come

to an end? You are

from home in the mill.

You also win in the

game, completely different from me.

So you are able, in

addition to your servants, to

keep a gentleman's wardrobe. And

that you, on the one

hand, seem as convinced as

on the other, that is

the most interesting thing. Have

I interpreted your way of

being about right? Pretty apt.

Please, may I allow myself

to inquire about Mademoiselle Zaza's

well-being? Not true, she

is wonderful. A wonderful angel.

That's her. She has her

appearance this evening forever. You

admire her, do not you,

Paul? And I allow it

to you. I allow the

whole world to admire you,

as long as you allow

me to love you. And

as I was able to

observe, she does. You

know what, Kroll? We take

a few more bottles from

this jargon to the fair

and pick up our interpreter

Angel and drink a few

glasses together. Imagine, I'm going

on a trip. I've been

going on trips all year.

My poor parents are taught

by my Zaza. I was

childlike and loyal enough to

let my happiness and my

wishes flow freely. And now

the lovely ladies have the

right impression that I'm serious

about the affair, that I

intend to marry the girl

or the person, as they

say, and are so serious

about it that in case

I should carry out my

scandalous intentions, even speak of

disinheritance. Imagine, Kroll, disinheritance. I

should travel the world and

return as another person. Could

you wish to become another

person? Another than you are?

You look vaguely. I do

not wish it the least.

I wish to remain who

I am. And not to

let my heart and brain

be turned around by a

traveling cow. I wish to

forget myself as a stranger

and Zaza. My parents want

to commit a murder of

feelings out of love and

care. Let's see if that

means anything. Your

situation is really deplorable, my

dear Marquise. You have my

full sympathy. I feel for

you. But what you have

assumed, no one will take

from you. No one? No

one. How

did you do that? Look,

Amorne Kellner. His name is

Felix, my dear Zaza. And

he is a gentleman. I

am convinced of that, and

possibly more than you, Louis

de Venosta. The Mendelian, Jules

Elgym, with her dancing waltz.

Imagine, Amorne or Felix. The

whole world is waiting for

my Louis. The Orient, for

example, North and South America,

or maybe East Asia. I

once heard from a sultan

who occasionally invites his beloved

guests. How do you like

that, Lolo? Do you know

that his parents call him

Lolo? I have to travel,

and I want to stay

here. That means, I have

to travel and stay here

according to the unification treaties.

So I have to double

up, not divide. One part

of me has to travel,

while the other can stay

in Paris, with you, Zaza.

Louis de Venosta should be

here and there. Do you

follow my thoughts? I'm trying,

dear Marquis. In other words,

it just has to look

like you're traveling. Yes. Your

name should be associated with

a person who is not

you. But who should not

be the first best. Not

at all. One could not

be selective enough. My choice

is made. Too quickly, with

so little oversight, dear Marquis.

Cool. I'll take your name,

which is the name of

a man from a good

family. Would you be able

to help a friend in

need? They told me, what

I promised my parents, no

one will take from me.

How? If you take it

from me. It seems to

me, dear Marquis, you are

losing yourself in the fantastic.

Have you ever loved passionately?

I am well able to

follow you. That you know

of love, I think, without

your insurance. And yet you

seem to me the type

who is more loved than

he himself experienced. Am I

right? Good. Let's leave that

in the air. Because when

it comes to it, we

have come close to confusion.

Do it. Yes. In

my head, only thoughts were

swirling. Barely monitored by reason,

which did not allow them

to go into a frenzy

now, and thus only reached,

that the charm of this

adventure, which called me to

the bold challenge, was still

increased. If a tip-off

was to be made here,

he had, who was eager

to deceive his parents, definitely

more of it than I.

Cool. Do you mind, if

we step on the flood

of death together? I mean,

if I were to speak

to myself, then I would

not love you either. His

name is Louis. And my

name is Zaza. Yes, Zaza.

Actually, I should call you

Louis, Norma. No, Felix. That

would be a problem, Louis.

Why, Felix Louis? If I

were Louis, then I would

love Zaza too. That is

forbidden. Here,

Monsieur le Marquis. I would

like to ask a question

from Montecarlo. Madame, what is

your name? Montecarlo. With the

train? Do you want to

take the train? Yes. Yes.

Yes, please. Where are you

going? There, Monsieur. Monsieur le

Marquis. Here is your ticket

to Lisbon. And here is

the ship's ticket for the

Capricorn. We have executed everything

as you requested, Father. And

here, Monsieur le Marquis, comes

the most important thing. These

credit letters have a value

of 20,000 francs, which

can be used anywhere in

the world. At any credit

institution, at any level, up

to this amount. Maître Jean

-Pierre. Oh, mon petit. May

I introduce? The Marquis de

Venosta and Madame. Jean-Pierre

Blumenberg, jeweler and intermediary. My

dear Maître, we urgently need

some border documents with my

counterfei and his staff. Is

the ground under your feet

too hot for you? No,

not at all. I just

need a new existence. I

have laid off the waiter

Armand. And this ring as

a reminder of our successful

mutual business relationship. Speaking of

business, you need our family

ring. Can you make a

copy of it? But of

course. A nice piece. Are

you interested in such objects?

I have the greatest interest.

I am back and forth

in complete envy. Well, you

already know. I think in

the Marquis you have found

an excellent successor for me.

Pane Crull, do you understand

me? What do I mean?

It doesn't go that fast.

It takes time and love,

Monsieur Armand. His name is

Venosta, Marquis Louis de Venosta.

The rest, Monsieur Vercek, is

camouflage. Pane Crull, my God,

my God! You, Marquis? I

thought you were a London

tailor. I don't understand anything.

I don't understand anything at

all. So I have to

repeat myself? No, no, no,

no. Four units for subtropical

climate, four units for tropical

climate, four units for no

climate at all. Yes, please.

It will be done immediately.

I know far too little

about your family, about your

home, about you as a

child. About father, mother, servants,

dogs, horses, diseases, and about

Zaza. Zaza? It was a

good time with you. Yes,

and now I'm looking forward

to the year you will

give me. Zaza, look at

her, a dry angel. And

you, Armand-Felix-Louis de

Venosta, let me stroke you.

I have two Venostas? Strange.

Bravo! These

are from this much-loved

Zaza and have also made

them for Monsieur Felix. Just

a moment, please. First of

all, champagne for all nature

lovers. Doner and Soja and

all the others, thank you

very much. This is the

farewell evening for a certain

Marquis Louis de Venosta, who

is going on a world

tour tomorrow. Exactly in a

year, this certain Marquis will

get on a train and

tell society that he has

returned happy and happy. We

wish this certain Marquis a

good journey and a good

return home. But I will

stay here, of course. Champagne!

You know, I'm a Marquis

only when I leave and

that's early in the morning.

Yes, I know. Adieu,

my Marquis Felix. Adieu, my

beautiful angel. Take

these drawings as a souvenir.

You are an artist, Louis,

but not particularly. Maybe I'm

nothing special at all. Not

even particularly addicted. Actually, I'm

just happy.

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